1885. Jamstag den 18. April. M 46. Ohberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Rauheim Montag, Mittwoch Rreisblatt für den Kreis Friedberg Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, ers und Freitag Abend ausgegeben. Donnerstag und Samstag. 0 Hausdt. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. 0 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ge.——— ñ41———— ͤTa— 5 00 2 e— 1 Amtlicher Theil. Betreffend: Dispensation der Bahnbediensteten von den Feuerwehrübungen. Friedberg den 15. April 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß Bahnbedienstete jeder Art zur Theilnahme an den Uebungen und Dienstleistungen der Pflicht— feuerwehr nur unter ausdrücklicher Zustimmung der betreffenden Eisenbahnverwaltung herangezogen werden können. ab. Serbtt. Dr. Braden. cker Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 30. Auzust 1884, die Erbschafts- und Schenkungssteuer betr. Friedberg den 15. April 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. ustärke Die in F. 3 alinea 1 der im Regierungsblatt Nr. 3 von 1885 erschienenen Instruction zu rubricirtem Gesetze erwähnten Formulare . zu den Sterbfallslisten sind eingelangt und konnen von den Standesbeamten nach Bedarf von uns bezogen werden. Sie wollen die Standes— 2 beamten hiervon in Kenntniß setzen. Dr. Braden. It 1 Betreffend: Wirthschaftseoneessionen. Friedberg den 15. April 1885. 9 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Sie, wollen alsbald nach Einsichtnahme der Gewerbesteuerregister berichten, wieviele Gewerbetreibende in Ihren Gemeinden a. zum Ausschenken von Branntwein oder zum Kleinhandel mit Branntwein oder Spirituosen, b. zum Betrieb der Gastwirthschaft oder zum Aus— schenken von Wein, Bier oder anderen nicht unter à fallenden geistigen Getränken im Jahre 1879 und im Jahr 1884 bestanden. Die Angaben unter a und b sind nach den beiden genannten Jahren getrennt zu halten. Dr. Braden. Bekanntmachung. Die Maul- und Klauenseuche ist im Stalle der Martin Walther Wittwe in Fauerbach b. Fr. ausgebrochen. Friedberg den 15. April 1885. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Entwässerunz der Grundstücke in den Fluren I- VII der Gemarkung Staden. Auf Antrag des Gemeinderaths wird ein auf Grund des Gesetzes vom 2. Januar 1858 ausgearbeitetes Projekt und zwar: 1. 3 Ueber— sichtskarten, 2. Kostenvoranschlag, 3. sumarische Beschreibuug, 4. alphabetischer Grundbuchsauszug, 5. Längenprofile I III, 6. Berechnung des RNöhrenbedarfs, 4 Wochen lang und zwar von Dienstag den 28. April bis Montag den 25. Mai d. J. einschließlich auf dem Bureau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Staden offengelegt. Die Abstimmung über das Projekt findet Mittwoch den 27. Mai d. J., Vormittags von 10—12 Uhr statt. Stim mberechtigt sind Diejenigen, welche im Grundbuche, beziehungsweise in dem offen gelegten Verzeichnisse der Betheiligten, eingetragen sind, eventuell deren Erben. Etwaige Berichtigungen des Grundbuchs und der Stimmberechtigten-Liste müssen daher noch vor dem Termin bewirkt werden. Alle Diejenigen, welche glauben, daß ihnen durch die Ausführung ein Schaden entstehe oder welche es vorziehen, ihre Grundstücke ganz, oder zu dem zur Ausführung der Entwässerungsanstalt erforderlichen Theile abzutreten, oder welche ohne im Plane oder der Liste aufgeführt zu sein, sich noch anzuschließen wünschen, sowie überhaupt alle Diejenigen, welche zur Sache etwas vorzubringen haben, können ihre Erklaͤrungen während der angegebenen vierwöchentlichen Frist durch schriftlichen Vortrag bei uns einreichen. Desfallsige Erklärungen sind spätestens, bei Meidung späterer Nichtberücksichtigung, in dem oben gedachten Termin mündlich oder schriftlich vorzutragen. Von allen Denjenigen, welche in 1 dem Termine weder in Selbstperson noch durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte abstimmen, wird angenommen, daß sie mit der Ausführung „een e des Unternehmens einverstanden sind und keine Ansprüche zu bilden haben. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumniß der Frist ist ausgeschlossen. Es haben jedoch nur Diejenigen in dem Termin zu erscheinen, welche gegen das Projekt stimmen oder sonst etwas zur Sache vorbringen wollen und dies nicht schon vorher schriftlich gethan haben. Der Antheil des Einzelnen an den erwachsenden Kosten wird später nach Maßgabe des den zugezogenen Flachen erwachsenden Vortheils bestimmt werden und hierüber s. Z. noch Hebregister offen gelegt werden. Friedberg den 14. April 1885. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. den, Kün nig. mpel ul, Ulggast. 0 FVV J. V.: Dr. v. Gemmingen. Beltsedern eka unt un a un g. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. 00 Tbetbause. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüͤsten die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen,[nnd zu verpflegen;«. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu[von hoheren Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß[höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, fur alle hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte i 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission] Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. die Erklärung des Vaters oder Vormundes; in der Lage zu sein, den 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht Freiwilligen während des einjährigen ieustes unterhalten zu konnen, vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein- Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und jährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April[Realschulen I. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz⸗ desselben Jahres zu erbringen. ordnung(J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. und 94 der angeführten Erfatzordnung verwiesen. 2 3 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts- Großherzoglich Hessische Prüfungs Commission für einjährig Freiwillige 140 4 zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormunds mit zu Darmstadt. — ber Erklärung über Bereitwilligkeit und Fahigkeit, den Freiwilligen Gros. * Zum Ankauf von Remonten im Alter vo ausnahmsweise 4 Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen— Darmstadt für dieses Jahr nachstehende Märkte anberaumt worden und zwar Morgens 8 Uhr: N ee e e 5 5 2 8 Juli 1 N ausgeschlossen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften N 27. 5 Butzbach, Pferde eine neue starke, rindlederne Trense mit starkem Gebiß und f 28. 5 5 Nieder⸗Wöllstadt einen Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter 29 n 5 G n 6 langen, starken haufenen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. . 7 5 4 0 ̃ f Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, 5 0 ugust„ 0 00 17 55 ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitgebracht werden, auch 5 ee werden die Verkäufer ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu cou— V piren oder übermäßig zu verkürzen. „ 27.„„ Groß-Ger Die von der Remonte-Ankaufs-Commission e zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer Bekanntmachung, den Remonte-Ankauf pro 1885 betreffend. Großherzogthum Hessen-Darmstadt. n vorzugsweise 3 und J Kaufpreises und der au. kauften Pferde werden rlauften Pf 0 Königlich den Landesgesetzen den gegen Erstattung des(gez.) Frhr. v. Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer (Kopper), welche sich innerhalb der ersten 28 Tage nach dem Eintreffen im Depot mit diesem Fehler behaftet zeigen. käufern nicht eigenthümlich gehören, oder durch einen nicht legitimirten Bevollmächtigten der Commission vorgestellt werden, Pferde, welche den Ver⸗ sind vom Kauf Berlin den 26. Februar 1885. Preußisches Kriegs-Ministerium, Abtheilung für das Remonte-Wesen. Troschke. Graf v. Klinkowstroem. Deutsches Reich. Darmstadt. Die zweite Kammer tritt am 21. April wieder zusammen.— Der Finanz⸗ ausschuß zweiter Kammer beantragt Bewilligung der für Errichtung eines chemischen Laboratoriums für die Landesuniversität Gießen angeforderten 200,000 Mark, dagegen Ablehnung der An— forderung von 34,200 Mark für den Bau einer Dienstwohnung des Directors des chemischen Laboratoriums, während der zu 90,000 Mark veranschlagte Neubau eines Kreisamtsgebäudes in Friedberg keine Beanstandung erfahren hat. — Dem Fabrikarbeiter Joh. Spahn VIII. aus Mühlheim wurde das allgemeine Ehren— zeichen mit der Inschrift:„Für Verdienste“ verliehen und der Kanzlist bei der Hauptstaats-] Gerüchte übertrieben worden war, an dem Aus⸗ kasse Meyer zum Kanzlei-Inspektor bei diesersfluge keinen Theil. gekommen, daß als Stiftungszweck die Ge— währung von Universitätsstipendien sich empfehle, speciell für Studirende und Candidaten des höheren Lehrfachs. Dresden. Zum Nachfolger des kürzlich verstorbenen Gesandten am Berliner Hofe, von Nostiz- Wallwitz, soll nunmehr definitiv Wilhelm Graf von Hohenthal und Bergen, dessen Vater bis zum Jahre 1866 denselben Posten bekleidete, bestimmt sein. Karlsruhe, 15. April. Die Großher⸗ zogin und der Erbgroßherzog statteten heute der Kaiserin von Oesterreich in Heidelberg einen Besuch ab. Der Großherzog nahm wegen eines leichten Unwohlseins, welches durch umlaufende Kasse ernannt. 5 Berlin, 15. April. die Berathung der Gesetzentwürfe Munckel und Reichen⸗ sperger, betreffend die Abänderung des Gerichtsverfassungs— gesetzes und der Strafproeeßordnung, ein. Staatsseeretär v. Schelling theilt mit, der Bundesrath sei gegenwärtig mit Entwürfen beschäftigt, die eine Erleichterung des Geschworenenamtes und bessere Garantien für eine richtige Entscheidung der Thatfrage bezweckten. In Folge dessen beantragt Reichensperger den Uebergang zur Tagesordnung. Das Haus stimmt zu. Es folgt die zweite Berathung des Antrages Porsch auf Abänderung der Strafproeeß— ordnung. Der Antragsteller zieht seinen Antrag zurück. Goldfuß berichtet über eine Petition auf Rückerstattung des Zollbetrages für Talg und beantragt, die Petitton dem Reichskanzler zur Erwägung zu überweisen. Das Haus beschließt demgemäß. Hterauf folgt die Fortsetzung der zweiten Berathung des von Lenzmann eingebrachten und dann zurückgezogenen, von Kayser aber wieder auf— genommenen Gesetzentwurfs, betreffend die Entschädigung unschuldig Verurtheilter. Das Haus beschließt, den Antrag einer Commission von 21 Mitgliedern zu über⸗ weisen. Die Berathung über den Bericht der Petitions— commission, betreffend die Petition auf Vermehrung der Zahl der Reichstagsabgeordneten, wird auf Antrag Viereck's vertagt, ebnso die Berathung des Antrags Liebknecht, betreffend die Verhaftung v. Vollmar's und Frohme's im Jahre 1883 in Kiel, da die Antragsteller durch Unwohlsein am Erscheinen verhindert sind. 16. April. Der Reichstag setzte die dritte Berathung des Gesetzentwurfs, betr. die Ergänzung des Reichs- beamtengesetzes von 1873 fort. Nach kurzer Spezial⸗ debatte wird der Entwurf gegen die Stimmen der Nationalliberalen und Conservativen abgelehnt. Es folgt die Fortsetzung der zweiten Berathung der Zolltarif novelle. Bei Erden, Erze, edle Metalle und Asbeste wird die Regierungsvorlage angenommen. Dem Antrag Biehl zufolge, ist die Position Cement mit 30 Pf. für 100 kg 8eingestellt. Delbrück beantragt die Aufnahme einer neuen Position„Schlemmkreide“ mit dem Zoll von ein Mark. Graf Stolberg Wernigerode beantragt einen Zollsatz von 30 Pf. Delbrück zieht seinen Antrag zurück, worauf der Antrag Stolberg abgelehnt wird. Der An— trag auf Einführung eines Cichortenzolles von ein Mark wurde mit 110 gegen 109 Stimmen angenommen. Die Positionen: Häute, Felle, literarische und Kunstgegen— stände wurden nach der Vorlage erledigt. 5 — 16. April. In der heutigen Sitzung des Bundesraths wurde der zu Petersburg am 26. März unterzeichnete Auslieferungsvertrag zwischen Deutschland und Rußland an einen Ausschuß verwiesen. — An der Westküste von Afrika sind bis jetzt 66 deutsche Factoreien errichtet. Der Reichstag trat heute in Ausland. Daänemark. Kopenhagen. Im ganzen Lande macht sich eine Volksbewegung geltend, die auf eine Steuerverweigerung abzielt. Zahl— reiche Versammlungen finden statt. Bewaffnete Schützenvereine bilden sich überall im Lande und aller Orten beginnt es bedenklich zu gähren. Am Geburtstage des Königs wurden vor dem Standbilde des verstorbenen Königs Frederik VII. in Kopenhagen zahlreiche Kränze niedergelegt, während das Präsidium des Folkethings es unter— ließ, den König feierlich zu beglückwünschen. Die Regierung trifft in Folge der mannigfachen gegen sie gerichteten Kundgebungen die um— fassendsten Sicherheitsmaßregeln. Frankreich. Paris. Der Finanzminister tritt zurück, wahrscheinlich aus Gesundheitsrück— sichten und wird durch Sadi-Carnot ersetzt. Das Unterstaats-Secretariat der Marine ist Menart-Dorian angeboten worden; Cavaignac ist zum Unterstaatssecretär des Krieges ernannt. — 16. April. Eine Depesche Brisres aus Hanoi von gestern besagt, er habe Boten ab— gesandt, um die Chinesen von dem Aufhören der Feindseligkeiten zu benachrichtigen. Die Chinesen hätten aber am 14. d. M., bevor die Boten den Mandarinen Chinas, die noch keine Nachricht aus Peking erhielten, eine Anzeige machen konnten, Kep mit etwa 2000 Mann an— gegriffen. Der Angriff wurde zurückgeschlagen. Großbritannien. London, 15. April. „Daily News“ zufolge wäre eine gestern aus Petersburg eingegangene Depesche eine Fort— setzung der durch die Pendjeh-Affaire unter⸗ brochenen Grenzverhandlungen; dieselbe deute in versöhnlichstem Tone die Lösung der Grenz— frage auf breiterer Grundlage an. — 16. April.„Daily News“ erfährt, die englische Regierung habe die am Dienstag ein— gegangenen modificirten russischen Vorschläge be⸗ züglich der Grenzfrage eingehend erwogen und gestern Abend die Antwort nach Petersburg ab— gesandt.—„Standard“ meldet: Die hiesigen Botschafter der Großmächte verständigten ihre „Times“ sagt: In amtlichen Kreisen herrscht der, allerdings täglich schwächer werdende Glaube, der Krieg dürfte vermieden werden. Die Finanz⸗ und Handelskreise haben die entgegengesetzte Ansicht und glauben, die russischen Staatsmänner wollten Streit herbeiführen und träfen ent⸗ sprechende Maßregeln.— Die dritte Ausgabe des„Daily Telegraph“ enthält eine Depesche aus Wien von heute, welche besagt, daß die russische Antwort an die englische Regierung folgende Stelle enthalte: Ich bin von dem Zaren beauftragt, der Regierung der Königin mitzutheilen, daß nach der Meinung des Zaren der Krieg für beide Länder beklagenswerth sein werde. Seine Majestät hat die feste Hoff⸗ nung, daß ein Vergleich sich wohl rasch und leicht bewerkstelligen läßt. Der russische Ge⸗ sandte telegraphirte hierauf die folgende Ant⸗ wort: Das englische Cabinet hat die Mittheilung Ihrer Excellenz gut aufgenommen. Die Depesche schließt, daß Grund vorhanden sei, eine friedliche Lösung der Streitfrage zu erwarten. a Serbien. Nisch, 15. April. Die auf heute einberufene Skupschtina wählte den Veri⸗ ficationsausschuß. Die Ankunft des Königs er⸗ folgt morgen. Rußland. Petersburg. General Komaroff meldet aus Taschkri vom 6. April: Die Reste des afghanischen Detachements flüchteten nach Herat. Um einer Anarchie vorzubeugen, wurde in Pendjeh eine temporäre Verwaltung organi⸗ sirt. Das russische Detachement bleibt in Taschkri, zur Vorwärtsbewegung liegt einstweilen keine Nothwendigkeit vor. Tiflis, 15. April. Der General-Gouver⸗ neur, Fürst Dondukoff-Korsakoff, ist abgereist, um an Ort und Stelle Schutz-Maßregeln für die Kreise Dshewat und Lenkoran gegen räuberische Einfälle zu treffen, die in Daghestan stehenden Truppen zu inspiciren und den Hafen Petrowsk mit Rücksicht auf den beabsichtigten Eisenbahnbau der Strecke Wladikawkas⸗Petrowsk zu besichtigen. 5 Egypten. Kairo, 16. April. Einer Reutermeldung aus Dongola zufolge wird ein von Eingeborenen herstammendes Gerücht ge⸗ meldet, wonach Osman Digma's ganze Streit macht sich zerstreut habe, weil die Orte, worauf derselbe wegen Verproviantirung und Wasser⸗ zufuhr rechnete, von den Engländern besetzt seien. Heute wurde Otao widerstandslos von den englischen Truppen besetzt. Der Bau der Eisenbahn wird morgen vollendet. Die Bahn soll dann sofort bis Otao weitergeführt werden. Zur Verwendung bei den Bahnarbeiten werden 1200 Mann indische Kulies erwartet. Amerika. New⸗Nork, 14. April. Ein Telegramm aus La Libertad meldet, die Grund⸗ lagen des Friedensvertrages wurden heute von San Salvador und Guatemala acceptirt; die Feindseligkeiten haben aufgehört, auch wurde eine allgemeine Amnestie verkündet. Die Bevoll⸗ — Die„N. Allg. Ztg.“ hört, bezüglich der Regierungen dahin, daß ihres Erachtens ein] mächtigten der Republiken werden demnächst aus der Bismarcks ⸗Spende zu errichtenden Bruch zwischen Rußland und England voraus- zum Abschluß des definitiven Friedensvertrags Stiftung sei der Reichskanzler zu der Ansicht sichtlich vermieden werden würde.— Die in Acajutla zusammentreten. lichkeiten wird man ligenden Ahelnche bereiten 1 den zu la 5— 7 0 Fran man unn Lelche ei welcher zu Kopf wal Müne Frohnfeste Gulllotine Brem New Hotk dee und über. — 2 in größ 3 in all. rieber 1156 00 bestes anweif 1440 welcher gegen! a0 N dem. — eien hertscht dende Glaude, Die Finanz⸗ Aetengesezte männer d trafen ent⸗ tte Ausgabe tut Depesche At, daß die de Regierung dem der Königin ug des Zaren don den Faltung organ bleibt i 791 einstweilen L-Gouver⸗ 1 abgeteist, Sue, worauf * Bisset⸗ an bestht Aus Stadt und Land. . Bad Nauheim, 15. April. Da sich besonders In vorigen Jahre während der hohen Salson das Be⸗ ürfnlß nach einer Vermehrung der Sprudelbäder recht fäblbar machte, so ist die Zahl derselben beträchtlich er— iht worden. In der That werden alljährlich mit diesen noussirenden Sprudelbädern glänzende Erfolge erzielt; e Wirkung dleser Bäderform ist nämlich eine so mächtige, aß Gelähmte oft unmittelbar nachher die gelähmten lieder bewegen konnten. s. Holzhausen v. d. H. Dem Gesangverein„Con⸗ ordia“ dahler ist es durch sein einheitliches Bestreben gelungen, sich eine neue Fahne zu beschaffen, und soll dieselde Sonntag den 5. und Montag den g. uli d. J. eingeweiht werden. Es wird dieses Fest umsomehr Be⸗ deutung für unseren Ort gewinnen, als derartige Fest⸗ lichkeiten dahier noch nie begangen worden find, und wird man sich deßhalb auch bestreben, allen sich bethei— ligenden aus wärtigenden Gesangvereinen, sowie sonstigen ae dieses Festes, einen würdigen Empfang zu bereiten und freundschaftliche Bewirthuntz zu Theil wer⸗ den zu lassen. 1 Allerlei. Frankfurt a. M., 15. April. Vorgestern fand man unweit Bonames auf den Eisenbahnschienen die Leiche eines 18 Jahre alten Metzgers aus Rathen, welcher zuletzt in Bockenheim in Arbeit gestanden. Der Kopf war vom Rumpfe getrennt. München, 15. April. Heute wurde in der hiesigen Frohnfeste der Raubmörder Hornsteiner mittelst der Guillotine hingerichtet. Bremen, 16. April. Der am 11. d. M. von New⸗Nork abgegangene Lloyd-Dampfer„Main“ hat am Bark„Kalaja“ collidirt. der„Main“ leicht beschädigt. und wird nach seiner Reparatur die Reise hierher fort setzen. 3750 Meter hoch, ist vorhistorisch. 5 13. d. M. mit der nach Havre bestimmten russischen! Die„Kalaja“ ist gesunken, Derselbe lief Halifax an Damals trieb die Asche bis weit über das heutige Tokio hinaus; etwa 60 englische Meilen weit wird sie über 40 Meter dick noch gefunden. Handel und Verkehr. Wir machen darauf aufmerksam, daß die alten(ersten) Reichskassenscheine nur noch in dem am 1. d. Mts. be⸗ gonnenen Vierteljahr, somit bis Ende Juni bet einer der Kassen des Reiches oder eines Bundesstaats in Zahlung genommen, oder bei der Reichs hauptkasse gegen daares Geld eingelöst werden. Vom 1. Jult d. J. ab erfolgt die Annahme und Einlösung ausschließlich bet der Controle der Staatspapiere in Berlin. Es kommen hier die Fünf-, Zwanzig und Fünfzig ⸗Markscheine in Betracht. Gleßen, 15. April. Auf dem heute und gestern dahter abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben: 1289 Stuck Rindvieh und 1855 Schweine. Der Handel bei Schweinen, Zucht- und Arbeitsvieh war lebhaft und die Prelse höher als am letzten Markte, frischmilchende Kühe waren sehr gesucht und begehrt, bei Schlachtvieh war in den Preisen eine merkliche Aenderung nicht eingetreten. Nächster Viehmarkt Dienstag den 28. d. Mts. Homburg, 16. April. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 4— 4.50, per Gescheld 9—10 Pf., Eier per Stück 5, 6 und 7 Pf., Butter per Pfund 1. Qualtität M. 1.20, 2. Qualität M. 1.10. Frankfurt, 14. April. Buttermarkt. Für Butter wurde im Engroshandel bezahlt per Centner M. 96, im Kleinverkauf je nach Güte der Waare per Pfd. M. 1.15— 1.30.— Heu- und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf ea. 60 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Etr. für Heu M. 2.60—3.20, für Stroh M. 1.80— 2.40. Frankfurt, 15. April. Auf dem heutigen Markt kostete Eier das Hundert M. 4.50—5.20, Butter 1. Qual. M. 1., 2. Qual. M. 1.20, Kartoffeln pr. Ctr. M. 2.25 bis 2.50, Kohlrabi 3 Pf. pr. St., Erbsen 100 kg M. 22 bis 30., Nothkraut pr. St. 20— 30 Pf., Huhn M. 1.50 Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 16. April 1885. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke„„ do. in ½2.„18. 16, 09 Englische Sovereings 20. 41 20. 37 Russische Impertales. 16. 75 16. 70 Ducaten 9 9. 56 9. 51 „ al marco. 9. 62 9. 57 Dollars in Gold. 4. 1„ Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Euangelische Gemeinde. Miserteordias. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10¼ Uhr: Fällt aus. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Kirchenrath Baur. Katholische Gemeinde. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag 6 Uhr: Beicht. 37 Uhr: Austheilung der heil. Communton. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Israelitische Gemeinde. Sabbathfeier vom 18. April 1885. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 20 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathaus gang 7 Uhr 45 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 19. April an Nokobhama, 11. März. Der Vulkan Furijama bis 2., 1 Ente M. 2— 3.50, 1 Taube 40—60 Pf., Morgens 6 Uhr, Abends 7 Uhr 35 Win.(Omergebet.) raucht und der Gipfel ist von Schnee frei. Beständig. Hahn M. 1.90— 2.50, Gans M. 6- 10., Welsche IB. Montag den 20., sowie Donnerstag den 23. d. M.: und überall Erdbeben. Die letzte Thätigkeit des Furljama, M. 5— 10. Selichoth. Hinderwuagen in allen Nüancen, trocken und in Oel ge- rieben, zum Anstrich fertig, empfiehlt 1156 J. Baumeister. Hosapolhele zum Engel in Friedberg. Merrzwiebel, bestes Ratteuvertilgungs⸗ Mittel, nebst anweisung, zu haben bei 1440 Ein gegen guten Lohn gesucht von Gebb, 1451 „ Hamburg-Hayre-Amerika. Nach New- Tork von Hamburg Mittwochs u. Sonntags, von Havre Dienstags 51 9 mit Po st⸗Da m p ch if! e Hamburg- Amerikanischen Packetfahrt- Actien- Gesellschaft Auskunft und Ueberfahrts Verträge bei Der 3. 70 Schleuning in Friedberg. Schuhe und Stiefel 124 ist billig abzugeben. 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Müller, des Wil- 8 helm Reitz Wittwe daselbst; 3) Philipp Müller geschloß, zu Paris; 4) Marie Müller, jetzt verheirathet im 8 Fanton Zürich. 0 h 34.—35.—————— ellsch 1 Es wird das beantragte Aufgebot dahin erlassen: 7 8 J daß Alle, welche an die vorgenannten Verlassenschaften N und sonstigen Gegenstände Erb- oder sonstige Anspruͤche 0 Il zu haben vermeinen, oder den beigebrachten letzten Willens— 4 ordnungen oder gestellten Anträgen, insbesondere auf 5 eich mi Imschreibungsbefugniß des Erbschafts- Amts und der un die Testamentsvollstrecker widersprechen wollen, hiermit auf— ber it, zefordert werden, solche An- und Widersprüche spätestens n dem auf Montag, S. Juni 1885, 10 Uhr vormittags, inberaumten Aufzebotstermin im unterzeicheten Amts— zerscht, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 23, anzumelden E und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen N% Justellungs bevollmächtigten— bei Strafe des Ausschlusses. W Hamburg den 5. März 1885. mermann, N Das Amtsgericht Hamburg. Civil⸗Abtheilung J. 1 Zur Beglaubigung: 3 N Gerichtsschreiber Brügmann, Jen 441 in Vertretung des Gerichtsseeretärs. 1 74 1 In der Privatklagesache „Reuss, es Georg Ludwig Petri von Nieder⸗Florstadt, vertreten — urch Großh. Rechtsanwalt Brentano zu Friedberg, 60 Privatklägers, lg. egen den Heinrich Musch, Sohn des Gastwirths Musch „%, bon Nieder ⸗Florstadt, vertreten durch Großh. Rechts- zan ud de anwalt Windecker zu Friedberg, Angeklagten, mea, degen Beleidigung, hat das Großh. Schöffengericht zu nde(riedberg am 31. März 1885 für Recht erkannt: Der ick Angeklagte Heinrich Musch von Nieder-Florstadt wird muß gegen Beleidigung in eine Geldstrafe von 15 Mark, tnentuell in eine Gefängnißstrafe von drel Tagen, sowie . die Kosten des Verfahrens und in die dem Privat⸗ säger erwachsenen nothwendigen Auslagen verurtheilt. zeeel Jugleich wird dem Privatkläger die Befugniß zugesprochen, macher, zen Urtheilstenor innerhalb 14 Tagen, von der Zu— lung an gerechnet, einmal auf Kosten des Angeklagten 3 i Oberhessischen Anzeiger zu veröffentlichen. Hras⸗ und Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird d e Uglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. ele,, Friedberg den 10. April 1885. nete Kathllet Weber, t, lian—. HGerichtsschreiber Großherzoglichen Amtsgerichts. 283 5 zasen emed Brentano, 3 Herrmaun. 42 1 INMGMechtsanwalt. uf. Bekanntmachung. Die am 14. April im Rodheimer Gemeindewald ab⸗ haltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Afahrtag auf Montag den 20. April bestimmt worden, von die Steigerer hiermit benachrichtigt werden. „RNodheim v. d. H. 16. April 1885. Hroßherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. 144 Jacobi. 1 0 2 2 lers Die Holzversteigerung 5 un 14. d. Mts. ist genehmigt worden. Die Abfuhr⸗ Ane können vom 21. d. Mrs. an bei Großherzoglichem g ald Kntamt Friedberg in Empfang genommen werden. Als g. binde eer Fahrtag ist der 22. d. Mts. festgesetzt. Butzbach den 15. April 1885. . Großherzogliche Oberförsterei Hoch-Weisel. Weigand. Karcoffel⸗ Versteigerung. Montag den 20. April, 9 Uhr Vormittags, werden „de Veilchen-Abfall-Seife, orzüglieber Qualität empfehlt à Packet(3 Stüek) Bei Carl Bindernagel in Friedberg sind alle in den ** in neuestet Auflage Lehranstalten Ich ulbü er und guten Einbänden neu eingeführten g stets vorräthig. Solide Arbeit. Adam Koob, Herrenschneider, Friedberg, beehrt sich den Empfang sämmtlicher Neuheiten für die Früh⸗ jahrs- und Sommersaison ergebenst anzuzeigen und bittet um gütigen Besuch. 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Mts., ung nicht erhalten und s von Vormittags 9½ Uhr ab, werden, als: 172 Stück Eichen-Stämme, 35 Festmeter Inhalt, zu Wagner⸗ und Grubenholz geeignet, 2 Stück Birken⸗Stämme, 44 Raummeter Buchen-Knüppel, Eichen Knüppel, Buchen ⸗Stöcke, 15 8 Nadel⸗Stöcke, 4360 Stück Buchen⸗Wellen, 1300„ Eichen⸗Wellen, 270„ Ginstern-Wellen, 950„ Radel⸗-⸗Wellen. Zusammenkunft am Pflanzgarten, am Vieinalweg, von Müͤnster nach Maibach führend. Fauerbach v. d. H. den 16. April 1885. a Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach v. d. H. 1465 Dilges. Loh⸗Versteigerung. Die diesjährige Loh-Erndte aus hiesigem Gemeinde⸗ wald, eirca 2500 bis 2800 Centner, hat bet der am 30. v. Mts. in Friedberg abgehaltenen gemeinschaftlichen Loh⸗Versteigerung die Genehmigung nicht erhalten und soll Montag den. 20. l. Mts., Nachmittags 1 Uhr, auf hiesigem Bürgermeisteret-Büreau nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden, wozu Kaufliebhaber hier— durch eingeladen werden. Ober-Mörlen den 18. April 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Mörlen. Jeckel. Een zweistöckges 1401 Wohnhaus von Eichenholz steht zum Abbruch zu verkaufen. „ n 8 versende Anweisung zur Rettung Umsonst von Prunksucht mit, auch ohne Wissen. M. C. Falkenberg, Berlin, Rosenthalerstraße 62.— 100te gerichtich ge— prüfte Dankschreiben. 1338(Acto. 86/4 B.) Einen Eber, unter 2 die Wahl, hat zu verkaufen Bruchenbrücken. Sämmtliche Draht⸗Geflecht e, Patent⸗Stachelzaundraht. Preis⸗Courant gratis und franco von Bäcker Kniß. 1055 S. Rumpf,(7030.) Draht⸗Weberei und Geflechte⸗Fabrik, Frankfurt a. M. 1349 Gelbe Nosenkartoffeln zur Saat, sehr ertragreich, stärkehaltig, haben flache Augen, bekommen keine Aus wüchse und halten sich vor⸗ züglich. Selbige werden abgegeben von der Königl. Domäne Gronauer⸗Hof bei Vilbel gegen Baarzahluntz von 4 M. pr. 200 Pfd. Bei Beförderung durch die Eisenbahn sind Säcke ein⸗ zusenden, sowie der Betrag von 1 M. mehr pr. 200 Pfd. 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