Dunnerstag den 16. Zuli. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. be Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ein Beleg kostet 9 Pf. Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, der Seewiese dahier beginnen. des hiesigen Landwehrbataillons auf abgehalten werden und wird Stunde und Amtlicher Theil. Bekanntmachung. daß vom 20. l. Mts. ab die diesjährigen Schießübungen der Stammmannschaft Die Uebungen werden stets in den Morgenstunden von 6 bis 9 Uhr Dauer des Schießens durch eine auf der Schießmauer aufgehißte roth-weiße Flagge signalisirt werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Orte wollen Vorstehendes noch besonders durch die Schelle bekannt machen lassen. Friedberg den 13. Juli 1885. Um Auskunft über den dermaligen Friedberg den 13. Juli 1885. Ausschreiben. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. v. Gemmingen. 92 J. V. Aufenthaltsort der Elise Hinkel von Wiesenbach und der Elisabetha Koch von Lich wird ersucht. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner. Deutsches Reich. Berlin, 13. Juli. Zu der Nachricht von der Rückberufung des Generalconsuls Rohlfs in Zanzibar, schreibt ein Berliner Correspondent des„Hamb. Corresp.“:„Es bleibt auffällig, daß schon nach so kurzer Zeit eine Rückkehr noth— wendig wurde, und es müssen jedeufalls wichtige Gründe vorliegen, welche mündliche Berichter— stattung erforderten. Wir wollen nicht entschei— den, ob diese mehr in den politischen Verhält— nissen Zanzibars liegen, oder in der Vertretung, welche die deutschen Juteressen gefunden haben. Es darf indessen behauptet werden, daß größere Erwartungen an die Thätigkeit des Geueralcon— suls geknüpft worden sind. Um nur Eins zu erwähnen, so ist der Einfluß des englischen Consuls Kirk gewachsen, statt vermindert, und hat der Sultan Said Bargasch den englischen Einflüsterungen offenes Ohr geliehen. Sie fan— den freilich Nahrung in Umständen, welche von Gerhardt Rohlfs unabhängig waren, in der Pro— tectoratserklärung über Usagara und in dem Ver— trage mit dem Sultan von Witu, über welchen eben erst Clemens Denhardt dem Reichskanzler unter Führung des Nachweises der Selbststän— digkeit des Herrschers von Witu Vortrag ge— halten hat. Aber Gerhard Rohlfs, welcher übrigens von dem Sultan Said Bargasch freund— lich und mit den ihm gebührenden Ehren empfangen wurde, hat nicht allenthalben mit der nöthigen Vorsicht und Energie gehandelt. Sei dem, wie ihm wolle, sein persönliches Erscheinen ist jeden⸗ falls von Bedeutung. Was Kirk betrifft, so hieß es während der mit Eugland gepflogenen colonialpolitischen Verhandlungen, Deutschland wünsche seine Abberufung. Er ist jedoch ge— blieben. Der Rückhalt, den der Sultan jetzt allein bei England sucht, wird aber nicht hin—⸗ reichen, um die deutschen Bestrebungen auf die Dauer zu kreuzen.“ An Stelle von Rohlfs ist Travers, bisher deutscher Consul in Canton, nach Zanzibar gegangen und dort schon einge— troffen. Der Afrikareisende Clemens Denhardt soll auf ausdrücklichen Wunsch des Fürsten Bismarck nach Deutschland zurückgekehrt sein. Die von demselben mitgebrachten Dokumente, die zum Theil bis ca. 700 Jahre zurückreichen sollen, weisen dem Vernehmen des„Deutsch. Tagebl.“ nach die völlige Unabhängigkeit Witus von Zanzibar zur Evidenz nach. Ems, 14. Juli. Der Kaiser reiste heute Nachmittag mit Gefolge mittelst Extrazuges nach Coblenz ab. Eine colossale Menschenmenge be⸗ grüßte den Kaiser bei der Abfahrt mit stürmischen Hochrufen. Das Befinden des Kaisers ist vor— trefflich. Ausland. Schweiz. Bern, 14. Juli. Der Bundes— rath genehmigte den zwischen Deutschland, Hol— land und der Schweiz über die Lachsfischerei im Rhein am 30. Juni abgeschlossenen Vertrag.— Zur Vertretung der Schweiz bei der in Berlin stattfindenden internationalen Telegraphen-Con— ferenz ist Telegraphendirector Frey bestimmt. Großbritannien. London,. Juli. Lord Salisbuty versteht es, sich populär zu machen. Nicht allein, daß er eine königliche Commission einsetzen will, welche die Ursache der jetzigen Geschäftsstockung untersuchen soll, sondern er befürwortete im Oberhause auch eine Maßregel, durch die Tausende von Arbeitern Beschäftigung erhalten werden. Dem Hause lag namlich die Regents⸗Canal⸗Ciiy:; und Docks-Eisenbahn-⸗Bill vor, in welcher die Unternehmer um die Er— mächtigung ersuchten, wahrend des Baues der Bahn den Actlonären Zinsen aus dem Kapital zahlen zu dürfen. Eine derartige Zinszahlung ist gegen die stehende Geschaͤftsordnung des Hauses, welches aus diesem Grunde die Bill nicht in Berathung ziehen konnte. Für die Auf— hebung dieser Bestimmung plaidirte nun Lord Salisbury, indem er bemerkte, daß durch Aus— führung dieses großartigen Unternehmens in Umlauf gesetzt und Tausende von Arbeitern be— schäftigt werden würden, was bei der jetzigen Geschaͤftslage gewiß sehr wünschenswerth sei. Es sei nicht die Aufgabe der Gesetzgeber, Leute, welche ihr Geld in derartigen Unternehmungen anzulegen wünschten, daran zu verhindern, um sie vor Verlust zu schützen, der übrigens in diesem Falle nicht wahrscheinlich sei. Das Haus hob darauf die betreffende Bestimmung auf und genehmigte die Bill in zweiter Lesung, so daß, da das Unterhaus die Vorlage bereits ange— nommen hat, und das nöthige Kapital schon gezeichnet ist, die Ausführung des Unternehmens gesichert ist. Spanien. Madrid, 13. Juli. Die Mi— nister des Innern und der Marine haben ihre Demission eingereicht. Contreadmiral Pezuela ist zum Marineminister und der Civilgouverneur von Madrid, Villaverde, zum Minister des Innern ernannt. Rußland. Petersburg. Im Hinblick auf die Choleragefahr hat die Regierung beschlossen, daß bei allen großeren Kloͤstern und zwar vor— zugsweise densenigen, die jährlich von Tausen— den von Wallfahrern besucht werden, regelrecht organisirte Hospitäler mit bestaͤndigen Aerzten errichtet werden. Tiflis, 12. Juli. Das zweite Eisenbahn— bataillon und das erste Feldlazareth sind in weihet Herz und Hand“, unter Leitung des Krasnowodsk angekommen. Das Bataillon be— gibt sich zum Bau der transkaspischen Bahn, das Feldlazareth nach Askabad. Asien. Simla. Wie verlautet, soll die Quettah— Eisenbahn bis zum Khojakpaß ausgedehnt werden. Amerika. New⸗ Pork, 11. Juli. Der Secretär des Krieges hat angeordnet, daß 3000 Mann Soldaten sofort nach dem Fort Reno, in dem Indianergebiet, abgehen sollen. Einem aus Colorado-City in dem Staate Texas kom⸗ menden Gerüchte zufolge, hätte in Neu-Meziko ein Zusammenstoß zwischen Hirten und India— nern stattgefunden, wobei 60 Indianer und 16 Hirten getödtet wurden. Aus Stadt und Land. Friedberg, 14. Juli. Gestern Abend entstand in einem Hause auf der Kaiserstraße ein Gardinenbrand. Der Thürmer fing bereits an zu stürmen, als noch rechtzeitig Hülfe erschien und das Feuer gelöscht wurde, ohne größeren Schaden angerichtet zu haben v. Bruchenbrücken. In unserem auf's Freund⸗ lichste mit Fichten, Fahnen und Kränzen geschmückten Orte wurde Sonntag den 5. d. Mts. das IV. Sänger⸗ fest des Wetterauer Sängerbundes, verbunden mit der 25jährigen Stiftungsfeier des hiesigen Gesangvereins „Concordia“ abgehalten. Leider mußte aber der Festzug der ungünstigen Witterung halber unterbleiben; überhaupt konnte das Fest keinen programmmäßigen Verlauf nehmen. Doch war man im Stande die trotz des schlechten Wetters angekommenen Vereine in den großen Zelten des Gastwirths Thuy von Vilbel gegen den Regen zu bergen, so daß wenigstens der gesangliche Theil des Festes ungestört seinen Fortgang nehmen konnte. Nachdem das schoͤne Festlied, der Abt'sche Männerchor„Brüder Musikers Hertel von Friedberg, recht exact vorgetragen worden war, hielt Lehrer Volk von Vönstadt im Auftrage des Festeomités dle Festrede, welche in einem Hoch auf das deutsche Lied gipfelte. Nachdem noch Bürgermeister Wagner die Festgäste auf's Herzlichste willkommen ge— heißen hatte, schritt man zum Vortrag der Spezial chöͤre. Alle Vereine ernteten großen Beifall von Seiten des Publikums. Zum Schlusse hielt der Vundespräsi⸗ dent, Landtagsabgeordneter Weith von Nieder-Wöͤllstadt, noch eine Ansprache und begrüßte besonders die in den Bund neuaufgenommenen Vereine Frohsinn— Steinfurth und Liederzweig— Dortelweil, welche sich schon vorher durch ihre schöͤn vorgetragenen Chöre hervorgethan hatten, und gedachte am Schlusse der Rede unseres Kalsers und unseres Großherzogs. Begeistert stimmte die Menge in das Hoch auf Beide ein. An den Großherzog ging ein Begruͤßungs Telegramm ab. Am folgenden Tag wurde dasselbe auf die huldvollste Weise beantwortet. Trotzdem der Himmel fortfuhr, sein truͤbes Gesicht zu zeigen, so herrschte doch im Ganzen unter den Zelten bald durch den Vortrag weiterer schoͤner Volks- und Vaterlands⸗ lleder, wobet sich besonders Steinfurth rühmend hervor— that, sowie durch das Tanzvergnügen eine animlirte Fest— stimmung. Da jedoch die weiter entfernt wohnenden Vereine theils nicht anwesend waren, theils auch erst sehr spät des Regens halber erscheinen konnten, so wurde beschlossen, daß der 2. Festtag in Wegfall kommen und dafuͤr Sonntag den 12. d. Mts. ein Nachfest gefelert werden solle. Dasselbe wurde nun, begünstigt vom prächtigsten Wetter, an genanntem Tage programm mäßig nachgeholt, wobei das Ort womoͤglich noch e e eee . eee r 5 .. —. 3 — rer — schoͤner geschmückt hatte, als am 5. Juli. Von 12 bis 1½, Uhr fand am Pfarrhause der Empfang der Vereine durch das Festeomité statt. Um 2 Uhr be⸗ wegte sich dann der Festzug unter den längen der Fest— musik, ausgeführt durch die rühmlichst betanate Kapelle Mahl von Ilbenstadt, durch sämmtliche Straßen des Dorfes nach dem Festplatze. Nachdem das Festlied ge— sungen, die Festrede ze. gehalten, ging man zum Vortrag der Einzelchöͤre über. Keinem Verein wurde der Beifall versagt, ja man war im Allgemeinen der Ansicht, daß die Leistungen der Vereine sich sehr vervollkommnet haben. Zum Schlusse sei noch bemerkt, daß das ganze Fest als ein wohlgelungenes Volksfest bezeichnet werden muß und keiner der anwesenden Vereine ohne Befriedigung unse ren Ort verlassen hat. Groß-Karben, 14. Juli. Gestern Mittag ertrank beim Baden in der Nidda unweit der Dögelmühle eln elfjähriger Knabe. Derselbe hatte sich, trotzdem der Baderaum durch eine Kette abgesperrt war, sich über dieselbe binausgewagt, wurde bierbei von dem sehr starken Strom erfaßt und versank. 1 Gießen. Nach dem neuen Studentenverzeichniß studiren in diesem Sommer hier 105 Theologen, 65 Ju⸗ risten, 96 Medieiner; Zahnheilkunde studtren 10, Thier⸗ hellkunde 33, Cameralwissenschaft 31, Forstwissenschaft 44, Mathematik 31, klassische Philologie 37, neuere Philolo gie 22, Philosophie und Naturwissenschaften 21, Ge schichte 4, Pharmacie 19, Chemie 21, Summa 539 Stu⸗ denten. 5 Darmstadt. Während eines Gewitters am Sonn- tag Nachmittag erhob sich auf der nordwestlichen Seite des Woogs eine eirca 2 bis 3 Meter hohe und etwa 10 Meter breite Wasserhose, dle fast nur aus Schaum zu bestehen schien und sich verhältnüßmäßig langsam nach dem südöstlichen Ufer bewegte. Nachdem sie dort ange kommen, erhob sich an dieser Stelle des Ufers eine mächtige Staubsäule, die sich in der angegebenen Richt⸗ ung weiter bewegte. Ein dort liegender Heuhaufen wurde wie ein Luftballon in die Hohe geschleudert und fortgetrieben. Die ganze Erscheinung dauerte etwa 6—7 Minuten. Allerlei. Frankfurt, 13. Juli. Schlecht kam ein Anarchist in einer Sachsenhäuser Apfelweinwirthschaft an; der kannte eben unsere biederen Linksmainer noch nicht. Gestern Abend kam nämlich ein Schweizer in eine Hecken— wirthschaft in Sachsenhausen, schwadronirte furchtbar und gab sich als Anarchtsten zu erkennen. Die Leute hörten Anfangs gar nicht auf dessen einfälttges Geschwätz, als er aber sagte, es sei ihm eine Kleinigkeit, eine Schule mit kleinen Kindern mittelst Dynamit in die Luft zu sprengen, erhob sich ein Sturm der Ent⸗ rüstung; ein neben dem Manne sitzender blederer Sachsen— häuser erhob sich und schlug dem Frechen rechts und links auf's Maul, dann zerbläute ibn die Gesammtheit und zwar gründlich und warf ihn vor die Thüre; hier zog er ein Dolchmesser, weil er nach dem Ruf:„In den Main mit ihm!“ befürchten mochte, man wolle ihn er⸗ säufen. Ein Schutzmann nahm den Mann jedoch in Empfang und brachte ihn auf's Revier. Bochum, 13. Juli. Wir leben hier in einer ent⸗ setzlichen Gegend, Verbrechen aller Art, Mord und Todt⸗ schlag sind an der Tages ordnung. Das neueste Ver⸗ brechen, welches die Gemüther erregt, ist Folgendes: Am gestrigen Tage befand sich der Ackerknecht Wilhelm Kuhlmann aus Werne auf dem Felde und hatte derselbe sich auf eine Wiese begeben, um Wasser zu trinken. Während er sich bückte, um aus dem Brunnen zu trinken, wurde er von zwel Männern überfallen und mit, scheuß⸗ licher Rohheit kunstgerecht(wie es in einer Bekannt⸗ machung der Staatsanwaltschaft heißt) entmannt. Die Thäter sind nach Begehung des Verbrechens sofort entflohen. Dresden. Bei einem Gewitter, welches in einer der letzten Nächte über dem Elbthal sich entlud, hat es in dem Städtchen Ausig nicht weniger als 25mal ein⸗ geschlagen. Im Rangierbahnhofe zerstörte der Blitz mehrere Weichenwechsel und riß tiefe Löcher in den Boden, ferner traf ein Strahl das Dach eines Wärter häuschens, ein anderer einen daneben stehenden Flaggen— mast. Auch im Statlons bureau schlug es ein. Den Leitungsdrähten folgend, zerstörte der Blitz den Apparat und fuhr in die Erde. An einem ganz neuen Hause verschmähte er den Blitzableiter, schmetterte in das Dach, zerstörte einige Sparren und spaltete einen Tragbalken, alles ohne zu zünden. Der Schornstein einer chemischen Fabrik leistete Widerstand. Die begleitenden Regengüsse richteten namentlich auf dem Friedhofe arge Verheer— ungen an. Chemnitz. Eine von 150 hiesigen Industriellen und Gewer betreibenden besuchte Versammlung beschloß, 1886 hier eine allgemeine sächsische Gewerbe- und Indu⸗ strie⸗Ausstellung zu veranstalten, welche Erzeugnisse aus dem Königreich Sachsen, der Provinz Sachsen, den sächsischen Herzogthümern und dem Herzogthum Anhalt umfassen soll. Den Vorsitz in der Versammlung führte der frühere Reichstagsabgeordnete Bopel. Im Verfolg des gefaßten Beschlusses wird man bemüht sein, für das Ausstellungsprolekt die Mitwirkung aller bethetligten Kreise zu gewinnen. London, 13. Juli. Der deutsche Bäckergeselle Alt, welcher seinen Nebenbuhler Howard in der Bewerbung um die Hand der Pollzistenwittwe Russel aus Eifersucht auf der Straße erstochen hat, wurde heute früh im New— gategefängniß im Beisein eines Herrn von der deutschen Botschaft, trotz mehrerer Gnadengesuche und der angeb— 1 Madrid. Liste der in Spanien bis zum 9. d. Mis. an der Cholera Erkrankten und Gestorbenenen. Die Gesammtzahl der Er⸗ krankungen beträgt 28,042, der Todesfälle 12,347. Petersburg, 18. Juli. In Kursk entstand gestern ein großer Brand, im kaufmännischen Stadtviertel sind mehr als 50 Häuser abgebrannt, der Schaden ist sehr bedeutend. Sim la, 9. Juli. In Kaschmir werden in Zwischen⸗ pausen von zwei bis drei Tagen fortgesetzt Erdstöße ver⸗ spürt. Ein heftiger Erdstoß ereignete sich am 4. d. in Sringgar. Verloosungen. Ba dische fl. 35 Loose von 1845. Gewinn; Ziehung vom 30. Junt 1885. Heimzahlung am 1. Oe tober 1885. Gewinne: S. 2067 Nr. 103301, S. 2236 Nr. 111766 80, S. 3198 Nr. 159885 900, S. 3434 Nr. 171666, S. 3901 Nr. 1950 14, S. 4820 Nr. 240999, S. 6162 Nr. 308068 75 à M. 1714.29. Die übrigen Nummern können auf unserem Bureau eingesehen werden. Malländer 45 Fr.⸗Loose von 18 45. Ziehung vom 1. Juli 1885. Heimzah ung am 1. Januar 1886. Gewinne: S. 510 Nr. 29 49, S. 529 Nr. 25 48, S. 747 Nr. 40, S. 992 Nr. 46, S. 1237 Nr. 7, S. 1497 Nr. 14, S. 1999 Nr. 26, S. 2374 Nr. 35, S. 3331 Nr. 5, S. 4283 Nr. 33, S. 4370 Nr. 28, S. 5020 Nr. 21, S. 5608 Nr. 49, S. 5654 Nr. 8, S. 5703 Nr. 38, S. 6906 Nr. 16, S. 7232 Nr. 26, S. 7492 Nr. 32 à 1000 Fr. S. 2943 Nr. 9, S. 6407 Nr. 49 à 400 Fr. S. 132 Nr. 47, S. 1270 Nr. 16, S. 1804 Nr. 13 à 300 Fr. S. 1021 Nr. 25, S. 2932 Nr. 3, S. 6500 Nr. 15, S. 7819 Nr. 30 4 200 Fr. S. 1270 Nr. 44, S. 1804 Nr. 47, S. 3378 Nr. 31, S. 4888 Nr. 29, S. 6742 Nr. 36 a 150 Fr. S. 2806 Nr. 45, 4515 Nr. 25, S. 4947 Nr. 35, S. 5380 Nr. 4, 5608 Nr. 14, S. 5703 Nr. 44, S. 5936 S. 22, 7232 Nr. 19 à 100 Fr. S. 529 Nr. 11, S. 1021 31, S. 1270 Nr. 47, S. 1504 Nr. 1, S. 1558 Nr. 24, 1804 Nr. 11, S. 1840 Nr. 34, S. 1918 Nr. 8, 1999 Nr. 32, S. 2374 Nr. 49, S. 2569 Nr. 13 42 „S. 2915 Nr. 10 32, S. 3331 Nr. 15, S. 4005 Nr. 37 4156 Nr. 7, S. 4164 Nr. 28, S. 4283 Nr. 36, 4888 Nr. 24, S. 5757 Nr. 23, S. 6044 Nr. 24 31, 6500 Nr. 31, S. 6633 Nr. 18 28, S. 6906 Nr. 24, 7161 Nr. 39, S. 7492 Nr. 30, S. 7617 Nr. 7 8 19, 7618 Nr. 2 16 31, S. 7845 Nr. 18 43 à 60 Fr. Auf alle übrigen in vorstehenden Serten enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 47 Fr. Handel und Verkehr. Friedberg, 14. Juli. Fruchtbericht. Waizen M. 18. Korn M. 16.50— 16.75, Gerste M. 15.— 16.00, Hafer M. 14.50— 15.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 15. Juli. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70 0.80, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Butzbach, 11. Jult. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. O.do, Käse per Pfund 45—46 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf. Gießen, 14. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80— 0.85, Eter per St. 5—6 Pf., Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 90.70, Hühner per Stück M. 0.90— 1.20, Hahnen per Stück M. 0.60— 0.80, Enten per Stück M. 1.50— 1.80, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 64—70 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo W. 5.00 6.00 Zwiebeln per Ctr. M. 8—9. Grünberg, 11. Juli. Fruchtpreise. Waizen M. 18.00, Korn M. 17.20, Gerste M. 16.00, Hafer M. 15.60, — G S Die„Nattonalzeltung“ veröffentlicht die 6769 M., 2. Qual. 64 65—66 M., 2. Qual. 5162 M. Alles ver 50 Kilo⸗ gramm Schlachtgewicht. Kälber kamen auf 60-65 Pf., Schweine(inländische) auf 52—55 Pf. per ½ Kllogramm Schlachtgewicht. Im Detallverkauf stellten sich die Preise je nach Qualtität: Ochsenfleisch M. 0.72— 1.40, Kuh⸗ und Rindfleisch M. 0.50— 1.10, Kalbfleisch 60— 65 Pf., Hammelfleisch 45— 70 Pf. und Schweinefleisch 60 70 Pf. per ½ Kilogramm. 1 „Westphalia“, von der Hamburg ⸗ Amerikanischen Packetfahrt-Actlen-Gesellschaft, 28. Juni von Hamburg, 10. Juli in New-Pork angekommen und„Lessing“, 1. Juli von Hamburg, 13. Juli in New⸗ Vork an⸗ gekommen. Literarisches. Daheim. Nr. 41 enthält: Stgrit.(Forts.)— Ueberfahrt. Bild.— Die Gifte verdorbener Speisen. Von J. Stinde.— Rückfällig. Kriminal. Skizze von O. Klaußmann.— Katzenmütterchen. Bild.— Im Kyffhäusergebirge. J. Von H. Vogt. Mit 4 Illustr.— Das Berliner Mägdehaus. Von Th. Coßmann.— Am Familientisch: Zur Geschichte der Gewerbeausstellungen. — Episode aus einem Gesangbuchstreit.— Ein witziger Vergleich.— In unserer Spielecke.— Mit 2 tllustr Beilagen. Die Werkstatt, Meister Konrads Wochenzeitung Nr. 28 enthält: Aus der Welt.— Für die Werkstatt: Gleich und doch ungleich.— Niedrige Preise.— Beson⸗ dere Vortheile für Gewerbtreibende.— Wie mißt man Tapeten?— Allerhand Nützliches für den Handwerker. — Für den Abendschoppen: Wie es auf dem Innungs⸗ tage ergangen ist.— Das Handwerk in Oesterreich.— Ein theurer Hund.— Gewerbliche Schiedsgerichte.— Für Haus und Herd: Das vierte Gebot.— Ein besseres Rezept zu baierischen Knödeln.— Gedenke, dat Du starben möst.— Zwei Küchenzettel.— Für den Feierabend: Wie der Sennin Kind begraben ward.— Zwei Fäßlein. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: 8. Jull. Der Handelsmann Elias Kahn von Friedberg mit Sarah Appel von Grebenau. Geboren: 30. Mal. Dem Schuhmacher Johann Anton Windecker 1 Sohn. 5. Juni. Dem Handelsmann Leopold Ehrlich 1 Sohn. 8 Dem Mehlhändler Abraham Stern 1 Sohn. 18 Dem Schreiner Wilh. Franz Jordis 1 Tochter. 1 Dem Graveur Karl Oscar Eduard Noack 1 Tochter. 2 Dem Lohnfuhrmann Joh. Heinr. Waas IV. 1 Tochter. Gestorben: 2. Juni. Der Privatier Konrad König, 74 Jahr alt. 3 Marie Ursula Jacobi, Wittwe des Schuh— machers Jacob Jacobt, 61 Jahr alt. 13.„ Der Metzger Georg Engel, 50 Jahr alt. 5.„ Der Glaser Johannes Wetzstein, 87 Jahr alt. 45 Rudolf Ehrlich, Söhnchen des Handelsmanns Leopold Ehrlich, 1 Jahr 7 Monat alt. 1 553 Margarethe Schreiner, Töchterchen des Schuh machers Jacob Schreiner, 1 Jahr 2 Monat alt. 16 f Der Lehrer i. P. Johann Jacob Volk, 75 Jahr alt. 17 Richard Julius Kegler, Söhnchen des Tape— ziers Christoph Julius Kegler, 1 Jahr 4 Monat alt. 7 66 M., für Kühe 1. Qual. 6 lichen Verwendung des deutschen Botschafters, gehängt. per 100 Kilo. Frankfurt, 13. Juli. Der heutige Viehmarkt war Samen M. 21.90, Kartoffeln M. 4.80. 18.„ Ein todtgeborenes Söhnchen des Kaufmanns Frankfurt, 13. Jull. Fruchtmarkt. Hiesiges Mehl Meier Kupfer. Nr. 0 M. 33.— 34., Nr. 1 M. 27.50— 28.50, Nr. 2 20.„ Der Landwirth Georg Reuß, 39 Jahr alt. M. 26.—27., Nr. 3 M. 24.— 25., Nr. 4 M. 17.50— 18.50, 22.„ Elisabethe Simmerock, Wittwe des Lohn⸗ Nr. 5 M. 16.50— 17.50, Milchbrod⸗ und Brodmehl im fuhrmanns Anton Simmerock, 72 Jahr alt. Verband M. 52.50— 54.50, norddeutsches und westfälisches 21. Georg Friedrich Heinrich Geyer, Söhnchen Weizenmehl 00 M. 24.50— 25.00, Roggenmehl Nr. 0(Berl. des Rangirers Christian Christoph Friedrich Marke) M. 24.75— 25.75, do. 0/1 do. M. 22.50— 23.50, Geyer, 4 Mongct alt. do. 1 do. M. 21.00— 21.50, do. 2 do. M. 17.25— 18.00 23.„ rledrich Günther, Söhnchen des Schuh— Weizen ab unserer Umgegend M. 18.25— 18.50, do. frei machers Johannes Günther, 1 Jahr alt. ab Bahnhof hier M. 18.05 18.75, do. fremder je nach 29. l Der Handarbeiter Matth. Ranft, 79 Jahr alt. Qual. M. 18.0019. Roggen biesiger M. 15.75— 16.00, 21.„ Der Diensiknecht Johann Günther von Sterz⸗ do. Königsberger 15.25 15.50, Nieolajeff M. 15.— 15.25, hausen, 34 Jahr alt. Bulgarischer M. 14.25— 14.50, Gerste, Brauerwaare 27.„ Margarethe Emilie Bechstein, Töchterchen des M. 17.—18., do. zu Mahlzwecken M. 12.50, Hafer je Färbers Heinrich Adam Wilhelm Bechstein, nach Qual. M. 15.—16., Raps M. 23. bezahlt, Mais, 5 Jahr 8 Mongt alt. 0 bunter(mixed) M. 12.25, Roggenkleie M. 5.00 5.25, 6. Juli. Ein todtgeborenes Söhnchen des Bahnmeisters Weizenkleie M. 4.25— 4.40, Rübsl im Detall M. 55. Friedrich Heinrich Georg Gülke. Stimmung ruhig. Die Preise verstehen sich sämmtlich 7.„ Friedrich Karl Eduard Noack, Söhnchen des Graveurs Karl Oscar Eduard Noack, 1 Jahr 5 Monat alt. mit 355 Ochsen, 13 Bullen, 319 Kühen, Stteren und Rindern, 249 Kälbern, 62 Hämmeln und 69 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 64.—66., 2. Qual. M. 54.—56., Bullen 1. Qual. M. 44.— 46., 2. Qual. M. 39.—40., Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 59.—60., 2. Qual. M. 54.—56., Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 55— 60 Pf., 2. Qual. 45— 50 Pf., Brodpreise vom 16. Juli bis 1. August. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. Juli bis 1. August. Nach eigener Angabe der Metzger. Hämmel 1. Qual. 57—58 Pf., 2. Qual. 52— 54 Pf., Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach Schweine, inländische 55—58 Pf. Mainz, 12. Juli. Viehmarkt. In der abgelaufenen unverändert. Woche waren auf unserem Viehmarkt im ganzen 966 Stück Vieh zugetrieben, und zwar 8 Farren, 142 Ochsen 275 Kühe, 238 Kälber und 303 Schweine. Die Preise stellten sich für Farren auf 42— 46 M., für Ochsen 1. Qual. Wasserwärme der Usa. 14. Juli Abends 19 Grad Reaumur. 15. Juli Mittags 17 Grad Reaumur. Walter. 5564 Nomen Dienst — Hel I alen —— 2008 he grat.] Die Blinder stehend Mar Ste Zim Da der 1 senden I. 580 zug em Geld⸗ Cours. 1 N Neestfert, en ft. Ju feen Submission. Erweiterte Handwerkerschule⸗ Geber. 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Pflasterarbeit 5 01 43 Siri Samstag Morgens 7 Uhr 30 Min. Die Lieferung von 10 Kubikm. Basaltpflaster⸗ 96 tigen Spiritus 2⁰⁰ Saar 7 Ubr. Nine 1000—„ empfiehlt billigst Fr. Hilbrecht Wittwe. abbathausgan r. e Lieferung von 0 Stü uffsteinen 353„ 0 5 5 ae eee 15 Sonn tag den 19. Juli ab„„„ 160 Centner Schwarz⸗ dechten Franzbranntwein, Worgens 6 Ubr, Abends 8 Uhr 35 Min. e ee e Schwarzwälder Kirschwasser, ; 11 K 5„ 33 Kubikm. Weißka 9998 N Dienstag den 21. Juli: Fasten des ntunten Ab. 7 l g 4 Tonnen Vortland- Franz. Cognac, Cement 44„ Arac, Rum, 2496 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, 1/2 Dutzend 5 „ Dutzend 1 1. Die Expedition des Anzeigers. 2003 Halbverdeck⸗Wagen, leicht, grat. J 6. Rumpf, Eis. Hand 18, sol., eleg., preisw. Abb. Erankfurt a. M.(9243.) Holzversteige Dienstag den 21. Juli J. J., von an, Schlag VII: 6 Rm. Scheiter U werden in dem Domanialwald Schäleichen: 46 Rm. Knüppel, 7717 Wellen und 182 Stu 10 Rm. Spähne versteigert. Ober Rosbach am 14. Juli 18 Großherzogliche Oberförsterei St 2521 stehend in: 5„ 3 Submission. Die für die Herrichtung Blinden- Anstalt zu Friedberg nöthigen Arbeiten, rack. Maurerarbeit, veranschlagt zu Steinhauerarbeit Zimmerarbeit Dachdeckerarbeit Schreinerarbeit Schlosserarbeit Glaserarbeit Weißbinderarbeit sollen auf dem S Zeichnungen, vom 15. bis 22. Juli zum 23. Juli, der senden sind. Friedberg den 14. Großherzog 253⁰ Aufschrift: ubmissionswege Juli 1885. misstonswege vergeben werden. Voranschläge und Bedinzungen liegen vom 20. d. Mts. auf dem Bü woselbst Angebote bis zum 21. d. Mts., 9 Ubr, einzureichen sind Friedberg den 2510 ausgeliehen Näheres 13. Juli 1885. Bezirk s bauaufseher. 2100 Mark Vormundschaftsgeld können gegen genügende Hypothek werden. bel Christoph Mörler II., Bad⸗Nauheim. Versteigerung. Nächsten Samstag den 11 Uhr, läßt Unterzeichneter zugfeste Oekonomiepferde versteigern. Ober⸗Erlenbach. Selbstgeko empfiehlt Bad⸗Nauheim. rung. 85. Ober⸗Ros bach. eines Turnsaales in der vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen 1885 zur Einsichtsnahme für Interessenten auf dem Büreau der unterzeichneten Stelle öffen, an welch letztere auch die Offerten spätestens bis Vormittags 11 Uhr, versiegelt und mit „Submissionsofferte“ portofrei einzu— liches Kreisbauamt Friedbert. Schneller. — b 14 Submission. Das Brechen von Mauersteinen und die Lieferung der nöthigen Russensteine(loco Fabri der Schulgebäude zu Ilbenstadt 0 chten Latwerg, Obstkraut, Holl. Syrup 4 Morgens 9 Uhr Frauenwald, ck Baumstützen, be⸗ 421,38 Mark, 129,69 4 2688 20,—* ö 119,90 1 99,36„ 175,41 85 k) zur Erweiterung oll auf dem Sub⸗ örb II., 18. Juli, Vormittags um in selner Behausung 2 Gg. Pf. Cloos. 15. bis reau des Unterzeichneten offen, Vormittags 2517 gute 252 80 sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Submissions bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten, in welchen die Ange— bote in Prozenten der Voranschlagssumme zu erfolgen baben, verschlossen, frankirt und mit der Aufschrlft: „Submission für.... Arbeiten oder.. Lieferungen“ versehen, bis längstens zum 24. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, einzureichen sind. 2 Friedberg den 13. Juli 1885. Zoͤrb II., Bezirks Bauaufseher. H Hufe, roh und gebrannt, in den feinsten Qualitäten empfiehlt 2495 W. Bernbeck. e Feinst holl. Colonial-Syrup. „ Ppleigelée in Originalfässern zu Fabrikpreisen bei 2430 Wilnelm Fertsch. 2511 i Mein großes Lager in Sommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting, mit und ohne Zug, empfiehlt wieder in großer Auswahl und zu recht billigen Preisen 1415 Heinrich Diehl, Usagasse 354 G. L. 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Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Krankenlager und bel der Beerdigung unseres un⸗ vergeßlichen Vaters, Großvaters und Schwiegervaters llerrn Bürgermeister Friedrich Geibel, besonders dem Krieger und Gesangverein, sowie fur dle reichen Blumenspenden, sagen wir unseren tlefge⸗ fühltesten Dank. Bönstadt, 13. 2520 Juli 1885. Die trauernden Hinterbliebenen. G. Ph. Ludwig. sowie Strümpfe und Socken billigst bel K. Friedrlch. Junggesellen-Verein Friedberg. Samstag den 18. und Tonntag den 19. Juli c.: Feier des vierjährigen Stiftungsfestes. Programm. Samstag den 18. Juli, Morgens von 9 Uhr ab: Empfang der Gäste und auswärtigen Deputationen. Abends präcis ½8 Uhr: Festessen mit Musik im Vereinslokal. Kapelle Hans v. Bülow. Solist: Chevalier Brindis de Salas. Von 9 Uhr ab: Biercommers. Präcis 11 Uhr: Elektrische Beleuchtung des Bleichplatzes auf der Freiheit. Sonntag den 19. Juli, präcis 11 Uhr: Frühschoppen im Vereinsgarten. Hohe Gala mit Cylinder. Die Vereinskapelle verstärkt durch die Zigeunerfamilie Urban Cuszon. Nachmittags präcis 3 Uhr: Gesellige Zusammenkunft mit unserem Cartell-Jungfrauen-Verein zu Darmstadt. Dabei Binzel-Bier!! Abends präcis von halb 10 Uhr ab: Freibad mit bengalischer Beleuchtung im Volksbad. Die Vereinskapelle spielt. Ausflug in die Wetterau. Die verehrten Bewohner von Friedberg werden höflichst gebeten, durch Flaggen und Schmücken der Häuser ihrer Sympathie für die anerkannt edlen, wahren und guten Bestrebungen des Vereins auch äußerlich einen hervorragenden Ausdruck zu verleihen. 252⁵ Der Fest-Ausschuss. L. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung. Große Auswahl.— Billige Preise. 1695 ö Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen, in Friedberg durch Carl Bindernagel: Alles mit Gott! 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In dieser Zeit hat es sich in mehr als a l hundertundfünfzigtausend Exemplaren über alle Länder deutscher Zunge verbreitet.— Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches — dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— gerzustellen und ist es ihr gelungen, diesem Andachtsbuche eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest⸗ und Communiongeschenken“ fär jedes Alter und für alle Stände eignet.— 1595 f f 1 Coin 2 7 0 2213 echt Liebig Company's N 8 * Fleiseh-EI tract (Fray Bentos) zu haben in Friedberg in den beiden Apotheken, sowie bei den Herren W. Fertsch, G. Groß, W. Bernbeck, J. Baumeister, in Bad⸗ Nau heim in der Apotheke und bei den Herren Ph. J. Weiß, Richard Wörner. 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Die Mitglieder und deren Angehörige, sowte die Freunde des Vereins sind freundlichst eingeladen. 2521 Der Vorstand. 2528 Ossenheimer Wäldchen. Sonntag den 19. Juli halten einige Gesangvereine hier eine gesellige Zusammenkunft verbunden mit Lieder— vorträgen und Tanzvergnügen ab, wozu freundlichst eingeladen wird. ä 2523 Nur Tänzer zahlen ein mäßiges Entrée. 252 Allen Denen, welche mir bei dem Gardinenbrand so rasch zu Hülfe kamen, sage ich hlermit meinen aufrichtigsten Dank. 2518 Fritz Rühl, Photograph. 8 Halsbinden& Shlips 4 Fang. Friedberger Möbelmagazin von H. Bindewald — 8 Kaiserstraße. 2 E E — 2 72*——— S., 5 S E 8 3 S2 2— 2 238.20 8 E S2 2 2. 5 2 22S 5. 2 s 1— 3 2 222 S. 2 2 38888 S222 S8 8 S 2 SYS 7 2 S 22 S i ee 1 SS 8 8 5 5 5 s Bille Preise und reelle S S S SSS Bedienung. 844 S 7 . A. 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