8 Dem 1 8 un ahl a Verben —— ig den biligstter Quali⸗ 1 K. Friedrick. ting Stenttmaster, — ohne Falkenberg, „ Atrichtich ge⸗ 1660. 86/1 B.) * dein& Vezlet 61305. und 1b. Sem bel. J. zründ⸗ I e 94423 . grund · woch. 20 107 1410 —— 7. . 1 — eee ee eee 1885. Donnerstag den 16. April. M45. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Annoncen von au Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Dienstknechts Jose wi f ˖ Tabellen⸗ oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. swärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden slets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Aus schreiben. mann von Kalitsch in Böhmen, zuletzt Schornsteinfegergehülfe bei Johannes Frick in Friedberg, Friedberg am 10. April 1885. Engel von Buchenau, Kreis Hünfeld, und des Josef Kroll⸗ wird ersucht. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner Deutsches Reich. Darmstadt, 15. April. Gestern begab sich der Großherzog auf 3 Tage zur Auerhahn— balz nach Romrod. — Der Großfürst Sergius von Rußland wird mit seiner Gemahlin, geborenen Prinzessin Elisabeth von Hessen, Ende dieser Woche zum Besuche der Großherzoglichen Familie eintreffen. Die Königin Victoria, welche bekanntlich mit der Prinzessin Beatrice in Aix⸗les-Bains weilt, ist für den 23. hier angekündigt. Es wird dann die Confirmation des Erbgroßherzogs, welche wegen des Ablebens der Prinzessin Karl verschoben werden mußte, stattfinden. — Der Docent Professor Dr. Kittler an der technischen Hochschule wurde zum ordentl. Professor ernannt. Mainz, 10. April. Der verhaftete Jour⸗ nalist Roettger wurde heute aus der Haft entlassen. Berlin, 14. April. Prinz Heinrich ist gestern nach Wilhelmshaven abgereist, wo er sich alsbald an Bord der Corvette„Stein“ be— geben wird. — 14. April. Reichstag. Der Präsident zeigt an, daß v. Schorlemer-Alst sein Mandat niedergelegt habe, was große Sensation hervorrief. In der fortgesetzten Berathung der Zolltarifnovelle beantragt Broemel zu der Position: Erden, Erze, edle Metalle, As best, Asbest⸗ waaren eine erhebliche Herabsetzung der Zollsätze. Biehl und Genossen wollen eine neue Position„Schlemmkreide“ mit einem Zollsatz von 1 M., Delbrück und Genossen eiuen Zollsa von 0,30 M. für Cement einführen. Biehl sieht in dem Cementzoll einen Retorsionszoll gegen Oester⸗ reich⸗Ungarn, indem der seewärts eingehende Cement un⸗ versteuert bleibe. Staatsseeretär Burchard bestreitet den Charakter der Retorsion. Frege tritt für den Antrag Blehl ein. Richter warnt, durch die Trennung von land⸗ und seewärts eingehendem Material das Prinzip der Meistbegünstigungs verträge zu durchbrechen. An der wei⸗ teren Debatte betheiligten sich Staatsseeretär Burchard, Sedlmayr, Münch, Frege, Richter und Broemel. Die Auszählung ergibt die Anwesenheit von nur 156 Mit⸗ gliedern. Das Haus ist also beschlußunfählg. — 14. April. Eingegangen ist im Abge⸗ ordnetenhause die Denkschrift, betr. die Verhäng— ung des Belagerungszustandes in Bielefeld. Die zweite Berathung des Volksschullehrer-Pensions— gesetzes wird vorgenommen. — Die„Kreuzzeitung“ erfährt von zuver— lässiger Seite, daß die Meldung verschiedener Blätter, vor einigen Tagen habe eine ganze Reihe von Ausweisungen aus Berlin auf Grund des Socialistengesetzes stattgefunden, vollständig aus der Luft gegriffen ist. Kiel, 13. April. Nachdem die Kreuzer⸗ Fregatte„Stosch“ laut hier eingegangener De⸗ pesche vorgestern in Sidney eingetroffen ist, wird nunmehr in den nächsten Tagen das Südsee⸗ Geschwader unter dem Befehl des Commodore Paschen zusammentreten. Es befinden sich gegen— wärtig in den australischen Gewässern die Kreuzer— Fregatte„Stosch“ und„Gneisenau“, die Kreuzer⸗ Corvette„Marie“, der Kreuzer„Albatroß“ und das Kanonenboot Hyäne, ein Geschwader mit zusammen 50 Geschützen und 1270 Mann Be— satzung. Commodore Paschen wird das Com⸗ Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest. Die liberale Partei acceptirte unverändert die vom Oberhaus vorgenommenen Modificationen des Oberhaus— reformentwurfs. Frankreich. Paris. Briere zeigt den Empfang des Befehls zur Einstellung der Feind— seligkeiten an und theilt mit, daß umfassende Maßregeln getreffen worden seien, um Ueber— raschungen und Mißverständnisse zu vermeiden. — 14. April. Der„Temps“ theilt eine Depesche Patenotres mit, daß die„Pekinger Ausführung der Friedens-Praͤliminarien, ver— öffentlichen sollte. Das Dekret weise den Vice⸗ koͤnig an, einen Duane-Commissär und Mau⸗ darinen nach Hanoi zu senden, um mit Briére einen Modus für die Räumung zu vereinbaren. Dem Führer der schwarzen Flaggen würde chinesische Regierung, wie es heißt, eine be⸗ waltung einer Provinz übertragen werden. — 14. April. Hongkong von heute gemeldet: In den Ver Schwierigkeiten eingetreten. Zeitung“ heute das kaiserliche Dekret, betreffs die[darf von Donnerstag bis deutende Summe zahlen, damit er seine Truppen fahren. entlassen könne; außerdem würde ihm die Ver⸗ Der„Times“ wird aus Volks an. handlungen zwischen Frankreich und China sind eine Communication eingegangen, worin beiläufig die Versicherung erneuert wird, daß kein solcher Vormarsch gemäß den Intentionen und Befehlen der russischen Regierung statthaben wird. Dublin, 14. April. Der Prinz und die Prin⸗ zessin von Wales sind gestern nach Cork abge⸗ reist; auf der Fahrt nach dem Bahnhofe wur⸗ den dieselben in den Straßen von einer nach Taufenden zählenden Menschenmenge begrüßt. Spanien. Madrid. Gerüchte von einem gegen die königl. Familie und den Hof beab⸗ sichtigten Attentat, welches glücklicherweise ver⸗ eitelt worden sei, durchschwirrten am Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche die Stadt Madrid. Nach spanischer Sitte müssen der König sund die ganze königl. Familie, sowie der Hof am Gründonnerstag zu Fuß vom Palast aus gewisse Kirchen und Kapellen besuchen; auch Sonnabend früh in der Charwoche kein Wagen im Centrum Madrids Natürlich sammelt sich nun in den Straßen, welche der königl. Zug bei diesem Nundgange durch die Kirchen passiren muß, viel Diese Volksansammlungen wollten die Verschwörer benutzen, um aus ihnen heraus Dynamitpatronen auf die königl. Familie zu schleudern. Glücklicherweise sind die Verbrecher Großbritannien. London, 13. April. Die noch rechtzeitig von der Polizei entdeckt worden. Erklärungen des russischen wetzen seines Vorgehens gegen die Generals Komaroff, Afghanen, In der Deputirtenkammer . April. Innern, auf eine erklärte der Minister des werden von allen Morgenblättern als unbefrie- Interpellation betreffs der in Spanien wieder digend bezeichnet. Die„Times“ sagt, Komaroff ausgebrochenen Cholera, die Regierung werde am Murghab⸗-Ufer entlang. Herirudflusse besetzt haben, Handstreich der Russen auf Herat zu verhindern — 14. April.„Daily News“ erfahren abzuwarten. Die„Times“ hält das von Kuschkflusses und des Murghabflusses für zu treffend. Unweit Zulfikars wird ein Zusammen durch Afghanistan ist noch nichts abgemacht, das Land stehe aber England offen wenn der Durchmarsch nöthig sei. — 14. April. Das Oberhaus mungslos an.— Unterhaus. einer bezüglichen Anfrage Northcote's erklär Gladstone: Es ist von Lumsden keine Bestätig— ung der Nachricht von weiterem Vormarsch der mando an Bord des„Stosch“ führen. Russen eingelaufen. gab ebensowenig befriedigende Erklärungen für die seinen Angriff ab, wie die russische Regierung gerechte Gründe für die Anwesenheit ihrer Truppen eirten Ortschaften innerhalb des streitigen Gebietes angab.— Eine abzusperren. Meldung des„Standard“ aus Tirpul vom 7. d. sagt: Man meldet uns das Vorrücken der Russen[dent der„Fr. Ztg.“ meldet von hier: Aus zu⸗ Sir Lumsden soll! verlässiger die strategisch bedeutende Position Tirpul am um einen etwaigen Kriegsfalle definitiv zugesagt hat. 9 Rußland. Petersburg. 7 der gestrige Ministerrath habe beschlossen, vorbesprechend, Ergreifung entscheidender Schritte die Depeschen„Deutschen Zeitung“: Lumsden's über den Zwischenfall bei Pendjeh Gerücht] verlangte Rechtfertigung dem Vormarsche Komaroff's längs des Komaroff's. Aus der Depesche „von afghanischer Seite ein systematisch geplanter „Angriff vorlag. Was wäre geschehen, wenn die stoß zwischen Russen und Afghanen erwartet. Afghanen das russische Detachement umzingelt Ueber den Durchmarsch der britischen Truppen und vermöge ihrer Ueberzahl einen Waffenerfolg Entgültiges davongetragen hatten? Eine sofortige russische Antwortadresse auf die koͤnigliche Botschaft, be treffend die Einziehung der Reserven, abstim⸗ In Beantwortung Von Petersburg ist heute erforderlichen Maßregeln ergreifen, eine Ausbreitung zu verhindern, namentlich die infi— durch einen Sanitätscordon Türkei. Constantinopel. Ein Correspon⸗ Quelle erfahre ich, daß die Pforte gegenüber absolute Neutralität im Rußland Die letzte Depesche des Generals Komaroff wegen seines Angriffes sagt der militärische Mitarbeiter der Die Depesche ist augen⸗ scheinlich die Antwort auf die von Petersburg der Handlungsweise gehe hervor, daß „Kriegserklärung wäre unvermeidlich gewesen. — Der bisherige Commandeur des Garde— 14. 5 5 nahm die corps, Graf Schuwaloff, wurde zum Botschafter in Berlin ernannt. Egypten. Kairo. General Wolseley geht demnächst nach Suakin, wird aber auch von dort t aus die Vorbereitungen für den Herbstfeldzug im Sudan fortsetzen. Massauah. Die Tribus in Otumlo haben Frauen und Kinder in Moncullu untergebracht und wollen Osman Digma bekämpfen. Der italienische Oberst in Massauah hat ihren Haupt— ort Arkiko besetzen lassen. Suakin, 14. April. Die Italiener haben Arafali(Annesleybucht) besetzt und die italienische neben der egyptischen Flagge aufgehißt. g Asien. Rawalpindi, 12. April. Der Emir ist heute abgereist; derselbe erhielt vorher das Großkreuz des Stern-Ordens, worüber er hoch⸗ erfreut gewesen ist. Der Emir hielt am Bahnhofe eine Ansprache an die Offiziere und erklärte, die größte Freude seines Besuches war, die Armee zu sehen, und sprach die Hoffnung auf eine bestän⸗ dige Freundschaft Indiens und Afghanistans aus. Kalkutta. Die Nachricht von dem russischen Angriff auf Pendjeh hat in ganz Indien eine vollständige Sensation verursacht. Anerbietungen von Beistand strömen fortgesetzt von eingeborenen Fürsten ein. Doch das ist nicht Alles. Reiche Männer aller Racen und Classen geben die überzeugendsten Beweise von ihrer Loyalität, indem sie pecuniären Beistand anbieten. Amerika. New⸗Vork, 13. April. Aus La Libertad wird gemeldet, daß der Friede zwischen San Salvador und Honduras unter⸗ zeichnet worden ist. Honduras schloß sich der Allianz gegen Guatemala an. Die Truppen beider Staaten rücken von mehreren Seiten gegen die Stadt Guatemala vor und wurden von der Bevölkerung freundlich empfangen. Ottawa, 13. April. Der BlackfeatIndianer⸗ Häuptling Cromfoot telegraphirte der Regierung, er werde sich an einem Kriege gegen die Weißen nicht betheiligen. General Middleton marschirt rasch getzen die Aufständischen vor und wird schon in den nächsten Tagen ein Zusammenstoß erwartet. Die Provinz Manitoba wurde durch einen Einfall von Indianern aus den Union⸗ staaten heimgesucht; letztere ziehen sengend und plündernd durch das Land. Von Winnipeg aus sind Truppen gegen dieselben abgesendet. Aus Stadt und Land. Friedberg. Die Sammlungen im ganzen Groß⸗ berzogthum für die Bismarckspende haben in der Provinz Starkenburg die Summe von M. 14,095,80, in Ober⸗ hessen M. 8,923,81 und in Rheinhessen M. 15,578,30, im Ganzen M. 38,597,91 ergeben. Vilbel. Der Großherzog hat dem 11jährigen Karl Hinkel, Sohn des Mineralwasserhändlers Joh. Jak. Hinkel dahier, in Anerkennung der von demselben am 18. Juli 1884 mit Muth und Entschlossenheit bewirkten Rettung des jährigen Wilhelm Gustav Filsinger daselbst vom Tode des Ertrinkens eine Geldprämie von 30 Mark bewilligt. Lich, 10. April. Heute traf hier die Nachricht ein von der zu Lübbenau stattgefundenen Verlobung des Prinzen Ludwig zu Solms ⸗Hohensolms⸗Lich mit der Gräfin Luise zu Lynar. Allerlei. Wächters bach, 11. April. Im hiesigen Schlosse hat heute die Hochzeit des Prinzen Wilhelm von Weimar (Lieutenant im 21. Dragoner-Regiment in Bruchsal) und der Prinzessin Gerta von Isenburz-Büdingen⸗Wächters bach stattgefunden. Hamburg, 13. April. Der Afrikaretsende Flegel hat mit seinen beiden schwarzen Begleitern und einem Ingenieur mit dem gestern von Hamburg abgegangenen englischen Dampfer„Cuanza“ Deutschland wieder ver⸗ lassen, um im Kamerun- und Nigergebiet seine früheren so erfolgreichen Forschungen wieder aufzunehmen. Für die Flußreisen nimmt er eine auf der Werft von Janssen und Schmelinski in Steinwärder erbaute Schrauben⸗ dampfbarkasse von 40 Fuß Länge mit. Saarbrücken. Der letzte Verunglückte der Grube Camphausen, schreibt der„Bergmannsfreund“, ist nach bangen, langen Tagen nach gefährlicher, schwerster Arbeit unter den Gesteinstrümmern gefunden und zu Tage ge— bracht und es steht nun unbedingt fest, daß keine Lelche mehr sich in der Grube befinden kann. Die langwierigen, weitumfassenden Verhandlungen mit 20 Bürgermeistereien, 51 Gemeinden, mit Geistlichen, Standesbeamten, Familien⸗ angehörigen, mit dem Knappschaftsverein u. s. w., über 8 landräthliche Kreise zerstreut, sind zu Ende geführt und nun erst sind wir in der Lage, absolut richtige Zahlenangaben zu bringen. Daß es nicht früher ge— schehen konnte, ist in der Natur und dem Umfange des Unglücks begründet und trotz alles Drängens hielt man es für gerathen, nur unleugbar Feststehendes zu bringen, weil ein fascher Name, eine Verwechselung unsäglichen Kummer in eine vielleicht weit entfernt wohnende Famtlie tragen, in die so schon hochgeschürte Aufregung noch mehr Gluth bringen konnte. Die Zahl der Todten hat die ungeheure Höhe von 180 erreicht! Von diesen Opfern des Unglücks fanden 176 den schnellen— melst plötz⸗ lichen— Tod in der Grube selbst, 4 von den Ueber— lebenden starben im Lazareth Sulzbach. Unter den 180 Todten waren 141 verheirathet, 4 sind Wittwer, 35 ledig. Ihre Ernährer beweinen 141 Wittwen, 499 Kinder, darunter 448 unter 16 Jahren, 59 Väter und Mütter, 22 Bruder und Schwestern. Territet(Schweiz), 13. April. Heute Vormittag um 11 Uhr 25 Min. wurde hierselbst ein heftiger Erd stoß in der Richtung von Süd nach Nord wahrgenommen. Trtest, 11. April. Nachrichten aus Salonichi melden, daß das österreichisch-ungarische Barkschiff„Merkurius“ mit ca. 11,000 Fässern Petroleum, aus New⸗Vork kommend, im Hafen von Salonichi in Brand gerathen und ganz zu Grunde gegangen sei. Handel und Verkehr. Friedberg, 15. April. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80 0.90, Eier 1 St. 5 Pf. Friedberg, 14. April. Fruchtber. Waizen M. 19.00, Korn M. 16.50, Gerste M. 17.00, Hafer M. 14.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Butzbach, 11. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.60, Käse per Pfund 45—46 Pf. Eter 2 Stück 9 Pf. Gießen, 14. April. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.91— 0.95, Eier 2 Stück 9— 11 Pf., Käse per St. 4— 9 Pf., Tauben per Paar M. 0.80 0.90, Hühner per Stück M. 1.50— 0.00, Hahnen per Stück M. 1.50— 2.00, Enten per Stück M. 2.00 2.50, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 50— 60 Pf., Hammel⸗ fleisch 64— 70 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50— 0.00, Zwiebeln per Ctr. M. 5. Grünberg, 11. April. Fruchtpreise. Weizen M. 18.10, Korn M. 17.00, Gerste M. 16.10, Hafer M. 15.30, Erbsen M. 18.00, Kartoffeln M. 4.50, Wicken M. 15.00. Frankfurt, 13. April. Fruchtmarkt. Hiesiges Mehl Nr. 0 M. 33½—34½, Nr. 1 M. 28—29, Nr. 2 M. 26½ bis 27½, Nr. 3 M. 24½— 25½, Nr. 4 M 18-19, Nr. 5 M. 1718.00, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Ver⸗ band M. 53—54, norddeutsches und westfaͤlisches Welzen⸗ mehl 00 M. 24— 24½, Suppengries je nach Qual. M.—.—, Roggenmehl Nr. 0(Berlin. Marke) M. 25. bois 25½, do. 0/1 do. M. 223/—236/, do. 1 do. M. 21½¼ bis 21, do. 2 do. M. 17½— 18½, Weizen ab unserer Umgegend M. 183/— 19, do. frei ab Bahnh. hier M. 19— /, do. fremder je nach Qual. M. 1820. Roggen hies. M. 16½, do. französischer M. 16½, do. Königs⸗ berger M. 16-10, Nicolajeff M. 16, Galatz⸗Odessa M. 15½, Gerste, Brauerwaare M. 17—19, do. zu Mahlzwecken M. 13—/⁰, Hafer je nach Qual. M. 15 bis 16½, Raps M. 26½— 27, Mais, buntes(mixed) M. 12½½, Wicken M 16—17.(Alles per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo.) Roggenkleie M. 5—5½, Weizenkleie M. 4½ per 50 Kilo. Rüböl im Detail M. 60. Frankfurt, 13. April. Viehmarkt. Zugetrieben waren 420 Ochsen, 343 Kühe und Rinder, 7 Bullen, 259 Kälber, 45 Hämmel und 173 Schweine. Ochsen 1. Qual. M. 65— 67 per Ctr. Schlachtgewicht, 2. Qual. M. 62—64, für eine 3. Sorte altes Vieh wurde nur M. 56 gelöst, Kühe und Rinder 1. Qual. M. 5758, 2. Qual. M. 40—50, Bullen 1. Qual. M. 4850, 2. Qual. M. 40-45, Kälber 1. Qual. per Pfd. 65— 70 Pf., 2. Qual. 55—60 Pf., Hämmel 1. Qual. 58— 60 Pf., 2. Qual. 45— 50 Pf., Schweine 1. Qual.(Hannoveraner) 54 56 Pf., 2. Qual.(Landschweine) 52—54 Pf. Ge⸗ sammtzutrieb in der verwichenen Woche 473 Stück Horn⸗ vieh, 621 Kälber, 17 Hämmel, 860 Schweine und 191 Spansäue. Mainz, 12. April. Fruchtmarkt. Weizen M. 18.50 bis 19.50. Korn hiesiges M. 16.75— 17.10, ausländiches M. 15.70 16.15. Gerste, pfälzer M. 18.30 18.75, fränkische M. 18.60-18.80. Hafer M. 15.25— 16.20, Kohlsamen M. 26.25— 26.75. Rapskuchen M. 142— 148, Leinöbl M. 24— 24.50. Mohnöl M. 5458. Rüböbl, rohes M. 27.15— 27.25, gereinigtes M. 28.75 29 ohne Faß, das Geschäft in letzterem war matt und lustlos. Mainz, 12. April. Viehmarkt. In der abgelaufenen Woche waren auf unserm Viehmarkte im Ganzen 612 Stück Vieh und zwar 12 Farren, 82 Ochsen, 172 Kühe, 131 Kälber und 215 Schweine zugetrieben. Bezahlt wurden für Farren M. 42— 48, für Ochsen 1. Qual. M. 67—69, 2. Qual. M. 60—65, Kühe 1. Qual. M. 62—64, 2. Qual. M. 53— 60. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber wurden bezahlt mit 70-75 Pf. und Schweine mit 52— 55 Pf. per ½ Kilo Schlachtgewicht. Brodpreise vom 16. April bis 1. Mai. Nach eigener Angabe der Bäcker. Fuͤr Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. April bis 1. Mai. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. In Bad⸗Nauheim kostet das ½, Kilo Schweine⸗ fleisch 50 Pf., Keil und Carre 60 Pf. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 14. April 1885. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstückee 16, 17 16,14 do.% 1 Englische Sovereings.. 20. 41 20. 37 Russische Imperiales. 16. 75 16. 71 Dukaten „ ül mars Dollars in l„J! Edictalladung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Straßheim. Nachdem auf Antrag der betheiligten Grundbesitzer der Gemarkung Straßheim die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Straßheim in Gemäßheit des Gesetzes vom 18. August 1871, betr. die Zusammen⸗ legung der Grundstücke ꝛc., beschlossen worden ist, werden auf Grund des Art. 14 des genannten Gesetzes unter Vorbestimmung einer zerstörlichen Frist von 3 Monaten vom ersten Erscheinen dieser Ladung an beginnend und unter dem Rechtsnachtheile, daß Rechte der unten ge⸗ nannten Art, welche bis zum Ablauf der vorbemerkten Frist weder in den öffentlichen Grund- und Hypotheken⸗ büchern resp. den zu den Flurbüchern gehörigen Mu⸗ tationsverzeichnissen, noch in den in Gemäßheit der An⸗ meldungen aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt sind, bei der stattfindenden Zusammenlegung unberücksichtigt bleiben, sowie daß erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als fortbestehend be— handelt werden wurden, hiermit aufgefordert: 1. Diejenigen, welche Grundstücke im Zusammen⸗ legungsbezirke erworben, aber ihren Eintrag im Grund⸗ buche resp. Mutationsverzeichniß noch nicht erwirkt haben: um die Errichtung und Ingrossation ihrer Erwerbtitel oder Berichtigung irriger Einträge zu erwirken. 2. Diejenigen, welche zwar im Grundbuche stehen, aber well sie schon vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eingetragen waren, ohne Beifügung des Erwerbtitels: um Letzteren nach Maßgabe des Art. 28 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eintragen zu lassen, indem sonst demnächst nur eine Bescheinlgung des Besitzstandes statt einer Eigenthumsurkunde aus⸗ gestellt werden wird. 3. Diejenigen, welche an ein auf fremden Namen im Grundbuch eingetragenes Grundstück einen Vindieations⸗ oder einen unter gewissen Umständen zu realisirenden An⸗ und Rückfallsanspruch wegen eines vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 vertragsmäßig gemachten Eigenthumsvorbehalts, oder wegen einer bei der Ver— äußerung beigefügten auflösenden Bedingung eines End⸗ termins oder einer Zwecks bestimmung zu bilden haben, ohne diesen Anspruch durch den Vermerk„streitig“ oder „beschränkt“ im Grundbuche gesichert zu haben, sowie diejenigen, welche unter Nachweis der gesetzlichen Vor— aussetzungen die Vermerkung„gehemmt“ wollen eintragen lassen: um ihren Anspruch unter Vorlage der betreffenden Urkunden im Grundbuche resp. Mutationsverzeichnisse wahren zu lassen oder im Falle des Widerspruchs des Gegners, die Anstellung der entsprechenden Klage durch Bescheinigu g nachzuweisen und eine geeignete Bemerkung bezüglich des Processes in dem von dem Gerichte auf— zustellenden Verzeichnisse bei dem betr. Grundstücke zu beantragen. 4. Obereigenthümer und Fideikommiß-Berechtigte, welche ihre Heimfalls- und Suceessionsrechte nicht durch Eintrag der Lohns-, Erb- oder Landsiedel-, Leih- oder Fideikommißqualität eines Grundstücks im Grundbuche haben wahren lassen: um ihre Rechte, soweit dies nach Art. 37 und 38 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 noch zulässig ist, im Grundbuche eintragen zu lassen. 5. Diejenigen, welche Pfandrechte, Eigenthums⸗ vorbehalte, Revocations-, Resolutions- oder Nichtigkeits⸗, Separations- oder andere Sicherheitsrechte, die weder im Hypothekenbuche noch im Grundbuche gewahrt sind, an zur Zusammenlegung bestimmten Stücken geltend machen können: um unter Vorlage der betreffenden Ur⸗ kunden und genauer Bezeichnung der Forderung und derjenigen Grundstücke, welche zur Sicherheit dienen, die Einträge in die öffentliche Bücher zu erwirken resp. die Aufzeichnung der Grundstücke zum Zwecke der Con⸗ stituirung eines dieselbe Sicherheit bietenden Surrogats bei der Zusammenlegung in dem vom Gerichte zu er⸗ richtenden Verzeichniß zu beantragen. 6. Diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei der Consolidation vorzunehmende neue Wetz- und Wasserleitungsregulirung erlöschen, sondern noch nach derselben geltend zu machen sind, ferner diejenigen, welche solche Orundstücke zu lebens länglicher Nutznießung zur Benutzung als Brautgabe bis zur geschwisterlichen Theilung, zur Sicherung einer lebenslänglichen Leib⸗ zucht oder Auszugsberechtigung anzusprechen haben: um ihre Ansprüche unter Vorlage der betreffenden Urkunden, genauer Bezeichnung ihres Anspruchs und der betreffenden Grundstücke, oder im Falle des Widerspruchs des Gegners die Anstellung der entsprechenden Klage, unter Bei⸗ bringung einer Bescheinigung über solche, in dem vom Gerichte aufzustellenden Verzeichniß wahren zu lassen. 7. Diejenigen, auf deren Grundstücken in den öffentlichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche sie für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen lassen: um diese Löschung unter Vorlage der nöthigen Beweise hierzu zu erwirken. Dieser Zusammenlegungsantrag erstreckt sich auf die Parzellen der Fluren Jund II mit Ausnahme der Parzellen: Fl. 1 Nr. 434, Fl. II Nr. 300, 301 von 302, 366, 367 und 369. Friedberg am 16. März 1885. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. 1186 Weber. Filet-Decken baun K Fredrich —— Die Zeugen der Wahrheit, Aufforderung. 7 Ir 0 Ansprüche an den Nachlaß der Georg Philipp Michel 0 14. 5 Lebensbilder Zum evangelischen Ralende 0 uf alle Tage des Jahres Eheleute in Bruchenbräcken sind binnen 2 Wochen geltend Unter Mitwirkung von Ahlfeld, Arndt, Auberlen, Barth, Köstlin, Krummacher, Lange, Ledderhose ꝛc. ꝛc.] zu machen, um bei Regultrung des Nachlasses berück⸗ herausgegeben von sichtigt werden zu können. Dr. Ferdinand Piper. Friedberg am 10. April 1885. 2 N. 2 ö 8 U liches Amtsgericht Friedberg. Vier Bände groß Oktav(205 Bogen)(geheftet 28.80 M.), liefere ich, wenn bis zum 1. April d. J. n l 4.5. bestellt, zu M. 8.—, gebunden in 4 Ganz⸗Lwbde. zu M. 11.—. Später tritt Preiserhöhung ein.] 1427 b Weber. Die anerkannte Vortrefflichkeit des Werkes, für welche die Reihe glänzender Namen unter N den Mitarbeitern am Besten spricht, wie die beispiellose Billigkeit dürften Viele der Herren Loh⸗Versteigerung. Geistlichen, die noch nicht im Besitze des vortrefflichen Werkes sind, sowie sonstige Die dieclährige Loh ⸗Erndte aus hlestgem Gemende⸗ Juteressenten zum Ankaufe veranlassen. wald, circa 2500 bis 2800 Centner, hat bei der am Friedberg. Carl Bindernagel. 30. v. Mts. in Friedberg abgehaltenen gemeinschaftlichen Loh⸗Verstelgerung die Genehmigung nicht erhalten und soll Montag den 20. l. Mts., Nachmittags 1 Uhr, auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden, wozu Kaufliebhaber hier⸗ durch eingeladen werden. Ober-Mörlen den 13. April 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. 1426 Jeckel. Eisenbahn- Direktions- Bezirk Hannover. Eisenbahn- Bezirks- Amt Cassel. (Main⸗Weser⸗ Bahn.) Die bei Herstellung eines Anbaues an den Locomotiv⸗ schuppen auf Station Friedberg auszuführenden Arbeiten, einschließlich Material-Lieferungen, sollen im Wege öffent⸗ licher Submission vergeben werden. Es wird hierzu Termin auf Sumstag den 18. April l. J., Vormittags 9 Uhr, in dem Büreau der unterzeichneten Eisenbahn-Bau⸗ Inspeetion anberaumt, woselbst Zeichnung, Kostenanschlag und Bedingungen eingesehen und Submissions-Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M. den 9. April 1885. Königliche Eisenbahn⸗Bau-⸗Inspection 1399 der Main⸗Weser⸗Bahn. 933 9* Eisenbahnschienen, alte und neue, zu Bauzwecken und Geleisen, Federstahl, altes Schmiedeisen, Röhren ꝛc., empfiehlt billigst die Alteisen- und Maschinenhandlung von(F. à 3788.) Julius Rosenau, Frankfurt a. M., Große Friedberger Straße 32,„Alte Post“. Daselbst An⸗ und Verkauf gebrauchter landwirth⸗ schaftlicher Maschinen, Dampfmaschinen u. dgl. 1279 Ein Buffetmädchen gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 1430 Bekanntmachung. Dienstag den 21. d. Mts., Nachmittags um 2½ Uhr, läßt der Unterzeichnete ein Wohnhaus(Fachwerk), eirea 11 Meter lang, 5,50 Meter breit, mit Ziezelbedachung, auf den Abbruch öffentlich versteigern. Wölfersheim den 14. April 1885. 1429 Ernst Heyer III. Das Neueste AMantelets-Umhangen 1 in größter Auswahl 1 zu sehr billigen Preisen. M. Netscher. 1 2 Todes-Anseige. Hiermit Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber Gatte, Vater, Schwiegervater und Großvater 0 1 5 N K Martin Sehrt. Kassierer des Mathildenstifts, heute Nachmittag 2 Uhr im 79. Lebensjahr nach sechswöchentlichem, schwerem Leiden sanft ent— schlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Friedberg, 14. April 1885. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag den 17. April, 1 Strassburger 1 Submissions- Anzeiger 6 für das deutsche Reich. zal Ceutralblatt öffentlicher Ausschreibungen der Eisenbahn⸗, Bau-, Forst⸗, Militär- und Gemeindebehörden. 4 beben: U Erscheint jeden Sonntag und Donnerstag. Fenn Finkmattstaden 2. Nachmittags um 3 Uhr statt. Urkunde Abonnement nsertion: Besondere Einladung erfolgt nicht. 1428 uffenden pro Quartal 3 Mark. 30 Pf. dle 4gespaltene Petitzelle. sonde g erfolg 1 66% Der„Submissions⸗Anzeiger für das deutsche Reich“ erscheint in Straßburg l. E. wöchenlic. f *„ 2 7 4 1„cr 1 7 zweimal, ist das geeigneteste Publikations- Organ für alle im deutschen Reiche vorkommenden öffentlichen Arbeiten und enthält alle Ausschreibungen über Submissionen,. i 1 0 der olala BFF i Post⸗, Telegraphen-, Bau-, Forst⸗, Militär⸗ und Gemeindebehörden ꝛc. Derselbe berichtet in zuverlässiger N f f 55 e genau und prompt, enthält Originalberichte über öffentliche Bauten und Böden, Freunden und Bekannten hierdurch * 1 ö ö Hebt 8' 8 Ver S:' rzliche Mittheilung, daß unser 1 Arbeiten, Mittheilungen auf dem Gebiete der Industrie, des Verkehrswesens und der Statistik und ver die schmerzl 1 d 940 sch öffentlich alle Submtissions-Ergebnisse, welche für den Leserkreis Interesse bleten, soweit solche erhältlich 0 lieber Vater, Schwiegervater und Großvater t nöthite Die Holz⸗ und Lohrinden-Versteigerungen, von allgemeinem Interesse, sind im„Submissions-An VUnmnelm EBingel eiger“ enthalten. 5 1 6 zeig Geschäftsempfehlungen finden durch das Blatt eine westgehende erfolgreiche Verbreitung. gestern Abend 7 Uhr nach kurzem Leiden sanft een, Man abonnirt bei leder Postanstalt des deutschen Reichs oder bel der Expeditton in Straßburg dem Herrn entschlafen ist. 1101 de 0e in Elsaß, Finkmattstaden Nr. 2.— Insertionsaufträge nimmt an Carl Bindernagel in Friedberg. Dorhbeim den 15, April 1885. K PPP AAA Die trauernden Hinterbliebenen: 2. 8 1 W e 5 9 e nN versende Anweisung zur Rettung A. Breidenbach und Familie. Ein zweistöckiges 1401 U 4 f 9 1 05 en von Prunksucht mit, auch ohne Die Beerdigung findet Freitag den 17. April, Wohnhaus IOI Alben 15 M. C. Falkenberg. Nachmittags ¼2 Uhr statt. a f f.— ̃——. schtich ge 14 von Eichenholz steht zum Abbruch zu verkaufen. Berlin, Rosenthalerstraße 62. 5 100te ger l 90 . 470 Ossenheim. Georg Walther.[prüfte Dankschreiben. 1338(Aceto. 86/4 B.) m 1413 Erweiterte Handwerkerschule. Der Unterricht im neuen Schuljahr begann Sonntag den 12. April in dem Schullokale des Gewerbvereins und wird für das Sommersemester nach nachstehendem Schulplan abgehalten: Sonntags Unterricht. I. Freihandzeichenklasse Herr Diesener, Sonntags Morgens von 8—10 Uhr Freihandzeichnen, 10—12 Uhr darstellende Geometrie. II. Freihandzeichenklasse Herr Bronner, Sonntage Morgens von 8—10 Uhr Freihandzeichnen, 10—12 Uhr darstellende Geometrie. Fachzeichenklasse Herr Zörb J., Sonntags Morgens von 8—12 Uhr Fachzeichnen. Wochentags ⸗ Unterricht. Montags Morgens von 8—12 Uhr Freihand- und kunstgewerbliches Zeichnen, Herr Bronner, Dienstags Morgens von 8—12 Uhr Freihand- und technisches Zeichnen für Schüler und gleich⸗ zeitig offener Zeichensaal für alle Handwerker, Herr Diesener. Die Bibliothek ist zur Benutzung für Mitglieder geöffnet: Sonntags Morgens von 8 bis 12 Uhr und Dienstags um dieselbe Zeit. Das Schulgeld für die Handwerkersonntagsschule beträgt für einen Schüler pr. Monat 80 Pf., für Söhne von Vereinsmitgliedern 40 Pf. Das Schulgeld für den Wochentags-Unterricht beträgt für einen Schuler pr. Monat 50 Pf. Unbemittelte Schüler, welche von ihrer Ortsbehörde eine diesbezügliche Bescheinigung bringen, genießen sämmtlichen Unterricht unentgeltlich. Der offene Zeichensaal hat den Zweck, Handwerksmeistern und Gesellen Gelegenheit zu geben, unter Anleitung und Beihülfe des Lehrers Pläne und Zeichnungen zu fertigen, sich Rath und Auskunft holen zu können, sowie, daß gegen geringe Vergütung Zeichnungen, Copien und Pausen u. s. w. durch die Schüler mit Hülfe des Lehrers auf Verlangen Privater angefertigt werden. Die Bibliothek, sowie Vorlagen, Musterbücher und Modelle stehen den Mitgliedern des Gewerbvereins und Schülern stets zur Verfügung. Der Lokalgewerbverein richtet an alle Handwerksmeister, Eltern und Lehrherren das Ersuchen, baldmöglichst die Schüler der Anstalt überweisen zu wollen und es nicht unbenutzt vorübergehen zu lassen, auch für ihr Theil zur Hebung des Handwerkerstandes das Ihrige beigetragen zu haben. Der Vorstand Friedberg. Sonnen-Kuegenschirmen, sone garnirten Damen und Kinderhüten empfiehlt zu den billigsten Preisen H. Friedrich, Kaiserstraße Nr. 77 neben der Post. 1254 Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und fagonn irt... 7 A 7 1 4* 5 G* Die Versicherungsgesellschaft Chur gewährt— außer Feuer- und Transport-Versicherungen— n. Kapitalversicherungen auf den Todesfall mit und ohne Dividende. Dividenden werden schon von der dritten Jahresprämie an gewährt und steigen nach Verhältniß der Versicherungsjahre. Bei An⸗ nahme einer Durchschnitts-Dividende von 3 Prozent erhält der Versicherte beispielsweise für das 10., 20., 30., 40. Versicherungsjahr der Jahresprämie als 30 60 90 120 Prozent Dividende; b. Altersversorgungen, Aussteuer⸗, Militärdienst⸗ und Renten⸗Versicherungen; c. Versicherungen gegen Reiseunfälle, sowie gegen Unfälle aller Art. Prospecte und Antragsformulare stehen bei Unterzeichnetem unentgeltlich zu Diensten und 292 Philipp Voat, Agent der Thuringia. ingia in Erfurt in ächt belgischem Granit, 1 weiße Marmorkreuze, 5 rothe und grüne Sandsteinkreuze mit schöner 5„ Bildbauerarbeit, ö ö 01 Tamilienbegräbniß-Einfassungen 2 nach Vorschrift der Friedhofs-Commission. Dauerhafte Einrahmungen für Grabstätten halte stets vorräthig zu äußerst billigen Preisen. Friedberg. Melchior Boll, e ertftätte und Lagerplatz om Usathor. e 1010 Gelbe Oelsfarben, Cacke e Pinsel No sen karto ffeln 10 5 5 zur Saat, sehr ertragreich, stärkehaltig, haben flache ee ee Saat, f. e 3 075 Aus wüchse und halten sich vor⸗ Tämmtliche Draht⸗ Geflechte, züglich. Selbige werden abgegeben von der Königl. 8 418 Domäne Gronauer⸗Hof bei Vilbel gegen Baarzahlung Patent⸗Stachelzaundraht. von 4 M. pr. 200 Pfd. Preis⸗Courant gratis und franco von Bei Beförderung durch die Eisenbahn sind Säcke ein⸗ 1055 S. 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