1885. Famstag den 15. August. 96. Oberhesssscher Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. [Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit * Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), we 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. lchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Die Krankenversicherung der Arbeiter. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Nachdem dürch das Reichsgesetz vom 28. Mai 1885 die Kranken— versicheryng der Arbeiter eine Ausdehnung erfahren hat, geben wir Ihnen im Nachstehenden eine Uebersicht über die zur Krankenversicher— ung zuzuziehenden kigtegorien der Arbeiter unter der Auflage, die be— treffenden G ordnungsmäßigen Anmeldung bei der Kranken— kasse resp. Gemeindevrzsicherung anzuhalten, und sie darauf aufmerksam zu machen, daß die eiter, einerlei ob sie angemeldet versichert wor— den sind, oder 1 8 eingz gesetzlichen Anspruch auf Krankenunterstützung aus der Gemeinde- resp. Ortskrankenkasse haben, und daß der Arbeit— geber gemäß F. 50 des Gesetzes vom 15. Juni 1883 der Kasse alle Aufwendungen zu erstatten hat, welche der Gemeindekrankenversicherung oder der Optskrankenkasse auf Grund gesetzlicher oder statutarischer Vor— schrift zur erstützung einer vor der Anmeldung erkrankten Person erwachsen sind. J. Gesetzliche Versicherungspflicht. Personen, welche gegen Gehalt oder Lohn beschäftigt sind: 1. In Bergwerken, Salinen, Aufbereitungsanstalten, Brüchen, Gruben, in Fabriken und Hüttenwerken, beim Eisenbahn- und Binnen- dampfschifffahrtsbetrieb auf Werften und bei Bauten. 2. Im Handwerk und in sonstigen stehenden Gewerbebetrieben. 3. In Betrieben in denen Dampfkessel oder durch elementare Kraft(Wind, Wasser, Dampf, Gas, heiße Luft) bewegte Triebwerke Betreffend: Die Verpflegung hülfsbedürftiger Serbischer Staatsangehöriger in Deutschen Anstalten. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Das nachstehende Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 29. Ihrem Bemessen mit. Das Großherzo liche Ministerium 5 mit Rücksicht auf eine analoge Praxis der Oesterreichisch-Ungarischen unter Vorbehalt der Wiedereinziehung von den Unterstützten oder deren Angehörigen, das Verfahren Serbiens Deutschland erwachsenden Kosten haftbar gemacht wird. Rechnungen über die durch Verpflegung unvermögender Serbischer Staatsangehöͤriger Verfügung stehenden Fonds zu decken, zugleich aber auch gegen Regierung für die durch Verpflegung hülfsbedürftiger Serben in daher, vorkommenden Falls die Amtlicher Theil. des Innern und der Justiz an die Nach einer Mittheilung des Herrn Reichskanzlers hat die Königlich Serbische Regierung in einer derjenigen Kosten, welche durch Verpflegung von Deutschen Staatsangehörigen in Serbischen Krankenanstalten erw und der Italienischen Regierung beabsichtigt, Friedberg den 12. August 1885. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. zur Verwendung kommen, sofern diese Verwendung nicht ausschließlich in vorübergehender Benutzung einer nicht zur Betriebsanlage gebören— den Kraftmaschine besteht.(§. 1 des Gesetzes vom 15. Juni 1883.) 4. Im gewerbsmäßigen Speditions-, Speicher- und Kellereibetrieb. 5. Im Gewerbebetrieb der Güterpacker, Güterlader, Schaffer, Bracker, Wäger, Messer, Schauer, Stauer. 6. Im Gewerbebetrieb des Schiffziehens. 7. Im Betrieb der Eisenbahnverwaltungen, einschließlich der Bauten, welche von diesen Verwaltungen für eigene Rechnung ausgeführt wer— den, die Baggereibetriebe, im Binnenschifffahrts-, Flößerei:, Prahm⸗ und Fahrbetriebe. Nach§. 1 des Gesetzes vom 28. Mai 1885 sind die mit Ausnahme der im F. 2 des Gesetzes vom 15. Juni 1883 Biff N aufgeführten Personen, sofern nicht die Beschäftigung ihrer Natur nach eine vorübergehende, oder durch den Arbeitsvertrag im voraus auf einen Zeitraum von weniger als einer Woche beschräukt ist, versicherungspflichtig. II. Statutarische Versicherungspflicht. Im Bezirke der Ortskrankenkasse von Assenheim, Reichelsheim, Groß⸗Karben und Vilbel: 1. die landwirthschaftlichen, 2. die forstwirthschaftlichen Arbeiter unter den obengenannten Be— dingungen. Dr. Braden. Friedberg den 12. August 1885. Juli 1885 theilen wir Ihnen zu Dr. Braden. Großberzoglichen Kreisämter. Reihe von Einzelfällen die Erstattung achsen, beansprucht und wird Kosten der fraglichen Art aus amtlichen dem Deutschen Gesandten in Belgrad zur in der Weise Retorsion zu uͤben, daß die Serbische Wir beauftragen Sie in Deutschen Anstalten erwachsenden Kosten— welche im Uebrigen selbstverständlich wie seither von dem nach F. 60 des Unterstützungswohnsitzgesetzes verpflichteten Armenverband, bezw. Bundesstaat vorzulegen, bezw. zu ersetzen sind— bis auf Weiteres bebufs Uebermittelung an das Auswärtige Amt dem Ihres Kreises mit der zur Ausführung dieser Maß— Großherzoglichen Staatsministerium vorzulegen und die Großherzoglichen Bürgermeistereien 0 N regel erforderlichen Weisung zu versehen. 2 Darmstadt am 29. Juli 1885. Bekanntmachung. Betreffend: Die Entwässerung der Fluren VII IX der Gemarkung Wohnbach, f Nachdem die Entwässerung der rubricirten Fluren beantragt worden ist, Verzeichniß der betheiligten Grundbesitzer, sowie der zugezogenen Flächen in Gemäßheit Die Offenlegung findet im Rathhause zu Wohnbach in der Zeit von Mittwoch den 26. August im Rathhause zu Wölfersheim von Donnerstag den 24. September bis Plan, der Antrag selbst, die Kostenvoranschläge, das des Gesetzes vom 2. Januar 1868 offen gelegt. bis Dieustag den 22. September dieses Jahres und 21. October dieses Jahres statt. heim, Vormittags von 10 bis ½11 Uhr, zu in dem Abstimmungstermin können Einwendungen thümer, Wiedereinsetzung in den vorigen Friedberg den 11. August 1885. 4 Kn o r. owie der Fluren V, VI, Die Abstimmung der Interessenten findet Donnerstag den Wohnbach von 12 bis 1 Uhr Mittags statt. und Bemerkungen zu dem Project eingereicht werden. welche weder in Selbstperson noch durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte abstimmen, werden als Stand wegen Versäumniß der Frist ist ausgeschlossen. Dr. Lin ß. IX und X der Gemarkung Wölfersheim. wird der über die Ausführung des Unternehmens entworfene Mittwoch den 22. October dieses Jahres und zwar zu Woͤlfers— Innerhalb der oben gedachten Fristen, oder aber 0 ben g ö 8 Diejenigen stimmberechtigten Eigen— für das Project stimmend angesehen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 21, enthält: J.— IV. Oeffentliche Anerkennung von edlen Thaten. — V. Bekanntmachung, die Umlagen der tsrael. Reli— glonsgemeinde Heusenstamm für 1885/86 betreffend. VI. Uebersicht der für 1885 genehmigten Umlagen der israel. Religlonsgemeinden des Kr. Alzey. VII. Bekanntmachung, die Erhebung von Umlagen in Lorbach für 1885/86 betreffend. VIII. IX. Uebersicht der für 1885 genehmigten Um— lagen der 16 rael. Religlonsgemeinden im Kr. Mainz und Heppenheim. X. Nachtrags Übersicht der für 1885 genehmigten Umlagen in den srael. Religlonsgemeinden des Kreises Heppenheim. 8 17 3 eines fremden Ordens. XV Dtenstnachrichten. 1000 1400 M. 900 M. 1 XI. Ordensverlelhungen. XII. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen XIII. Namens veränderungen. XIV. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. XVI. Konkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Zwei Lehrerstellen zu Steinbach, Ge— halte je 900 M. Eine Lehrerstelle zu Kelsterbach, Gehalt Eine Lehrerstelle zu Offenthal, Gehalt Die Lehrerstelle zu Nieder Liebers bach, Gehalt 900 M. Die erste Lehrerstelle zu Bieber, Gehalt 900 bis 1500 M. Das Präsentattonsrecht steht dem Orts— vorstand und dem kath. Kirchenvorstand zu Bieber zu. Elne Schulstelle zu Laubenhelm, Gehalt 900— 1000 M. Zwel Stellen an der Schule zu Lorsch, Gehalt 1000 bis 1600 Mark. — Der Gerichtsschreiber Orth in Altenstadt wurde zum Gerichtsschreiber in Butzbach, der Gerichtsschreiberasp. Koch aus Ober⸗Gleen zum Gerichtsschreiber in Altenstadt, der Gerichts— schreiberasp. Waas in Bad⸗Nauheim zum Hülfs⸗ gerichtsschreiber in Furth ernannt. Berlin, 12. Aug. Graf Kalnoky, vom Sectionsrath Aehrenthal begleitet, ist heute früh hier eingetroffen und nach kurzem Aufenthalte nach Varzin weitergereist. — 13. Aug. Commodore Paschen, Befehls— haber des deutschen ostafrikanischen Geschwaders vor Zanzibar, übergab am 11. ds. dem Sultan von Zanzibar die vorläufigen Forderungen Deutschlands und drohte im Falle des Nicht— nachgebens mit dem Abbruch der freundschaftlichen Unterhandlungen. Nach Ablauf von 24 Stun— den, ohne daß eine Antwort einlief, nahmen die deutschen Schiffe Stellung vor dem Palast des Sultans, worauf sich dieser bewogen fand, schleunigst die deutschen Hoheitsrechte in den durch Verträge erworbenen Gebteten anzuerkennen. — Der Termin für die Preußischen Land— tagswahlen ist noch nicht festgesetzt; die formalen Vorbereitungen haben aber schon begonnen. Der Wahlact dürfte nicht vor Ende October stattfinden. Potsdam, 13. Aug. Der Kaiser wurde heute morzen von dem Prinzen Wilhelm, dem Erbgroßherzog von Baden und dem Prinzen Ludwig von Baden am Bahnhofe empfangen. Er ist im besten Wohlbefinden eingetroffen.— Die Prinzessin Friedrich Karl wird, dem Ver— nehmen nach, etwa Mitte des nächsten Monats eine längere Reise nach Italien antreten, von welcher sie erst zum Winter in Berlin zurücker— wartet werden dürfte. Kiel, 10. Aug. Die heute Abend hier eingegangene Depesche, nach welcher in Berlin seit dem 2. Juni er. Nachrichten über den Ver— bleib der Kreuzer-Corvette„Augusta“ nicht ein— gegangen sind, hat hier große Bestürzung her— vorgerufen. Am Morgen des 3. Juni hat die „Augusta“ die Insel Perrin im Rothen Meer verlassen und seitdem ist nichts mehr von dem Schiffe gehört worden. Daß ein Cyclon, von Bombay kommend, am 3. Juni Aden erreicht hat, ist festgestellt, zugleich erinnert man sich nun, daß ein französisches Kanonenboot um die— selbe Zeit in den dortigen Gewässern mit Mann und Maus zu Grunde ging. Die„Augusta“ ist ein altes Schiff. Es ist aus einer franzö— sischen Werkstatt(Armand in Bordeaux) her— vorgegangen und befindet sich seit 1864 im deutschen Marinedienst. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Im erz⸗ bischöflichen Schlosse zu Kremsier wird Kaiser Franz Josef von Oesterreich den Zaren Alexan— der III. als Gast in seinen Landen begrüßen Gilt die Zusammenkunft des deutschen und öster— reichischen Kaisers in Gastein als eine Bürgschaft für Erhaltung des europäischen Friedens, so muß die Entrevue in Kremsier als das Gleiche betrachtet werden. Nach der Zusammenkunft der drei Kaiser in Skierniewice ist in Oesterreich wie in Deutschland den Volksvertretern amtlich versichert worden, daß Rußland den Wunsch habe, mit Deutschland und Oesterreich in gutem Einvernehmen zu sein. Daß dieser Wunsch noch immer besteht, bestätigt die Kremsierer Zusammen— kunft. In welchem genau umschriebenen Ver— hältnisse Rußland zum deutsch-österreichischen Bündniß sich befindet, ob es als ein Theilnehmer, als Alliirter oder als Unterstützer bestimmter Zwecke ohne völkerrechtliche Verbindlichkeit an- zusehen sei, darüber ist allerdings noch nichts in die Oeffentlichkeit gedrungen. Es kann dies in gewisser Beziehung auch gleichgültig sein, denn um auf die allgemeine Weltlage einzu— wirken, genügt, daß Rußland die Bestrebungen zur Aufrechthaltung des europäischen Friedens, welcher sich Deutschland und Oesterreich hin— geben, unterstützt. Daß Rußland dies thut, wird dadurch bewiesen, daß sich Zar Alexander nach Kremsier zu dem Kaiser von Oesterreich begeben wird. Frankreich. Paris. Der„Monde“ und der„Univers“ veröffentlichen ein Schreiben des Directors der auswärtigen Missionen, worin derselbe eine Depesche des apostolischen Vicars von Ost-Cochinchina vom 8. d. M. mittheilt, welche lautet: Poirier, Guegan, Garin, Mace und Martin sind mit mehr als zehn Tausend Christen niedergemetzelt. Die Meuchelmorde und Brandstiftungen dauern fort, das Vicariat ist vernichtet. — 12. Aug. General Courcy theilt heute telegraphisch mit, daß er in Haiphong einge— troffen sei, um daselbst während der Cholera— Epidemie sein Hauptquartier zu nehmen. Im Laufe des gestrigen Tages seien 66 Cholera— Erkrankungen und 17 Cholera-Todesfälle vor— gekommen. Großbritannien. London, 11. Aug. In der heutigen Sitzung des Unterhauses sprach Kriegsminister Smith die Hoffnung aus, daß die Reserve des Heeres bald entlassen werden könne, da andere Maßregeln getroffen würden, um die Kräfte zur Vertheidigung des Landes in dem Zustande der Vorbereitung und Tüchtigkeit zu erhalten. Das Unterhaus nahm die Bill, betreffend den Ankauf von Pachtgütern in Ir— land, in dritter Lesung an. Schatzkanzler Hicks Beach hofft, der Schluß des Parlaments finde am Freitag oder Samstag statt. — Die„Times“ schreibt bezüglich Zanzi— bars: Wenn auch England nicht wünschen könne, die Unabhängigkeit Zanzibars bedroht oder die Civilisation daselbst vernichtet zu sehen, so liege es anderseits weder im Interesse Englands noch dessen Wuͤnschen, neue Civilisationsprojekte zu hindern oder gar den Sultan von Zanzibar aufzuwiegeln und die vagen Ansprüche desselben auf fernliegende Theile seiner nominellen Be— sitzungen aufrecht zu halten. Rußland. Petersburg. Man berichtet über einen„Unfall“, der dem Eisenbahnzuge des Kaisers Alexander in Finnland zugestoßen ist: Als der kaiserliche Zug, in welchem der Kaiser, die kaiserliche Familie und das kaiserliche Gefolge saßen, auf der Fahrt nach Wilman— strand über die Brücke bei Salakkalachti fuhr, erfolgte plötzlich inmitten der Brücke ein fürchter— licher Krach, worauf Stücke vom dritten Waggon im Zuge davonflogen und ein Waggonfenster über das Brückengeländer in den Fluß stürzte. Es wurde sofort das Nothsignal gegeben, worauf der Zug stehen blieb. Zum Glück war der Zug selbst unversehrtz nur der dritte Waggon, in welchem die kaiserliche Suite saß, erlitt einige Beschädigungen, wobei einer der auf der Brücke gestandenen Wachtposten leicht verletzt wurde. Als der Kaiser nach der Ursache des starken Krachs fragte, gab man ihm zur Antwort, daß man vergessen(?) habe, die Thüre des dritten Waggons zuzusperren, infolge dessen dieselbe an das Brückengeländer gestoßen und abgerissen worden sei. Der Kaiser äußerte laut seinen Unwillen über diese Leichtfertigkeit und befahl, weiter zu fahren.— Dem„Grashdanin“ zufolge kehet das gegenwärtig in Kraßnoje-Selo befind— liche kaiserliche Hoflager am 19. August nach Peterhof zurück. Egypten. Kairo. Verschiedenen Berichten zufolge befindet sich Kordofan in einem Zustande vollkommener Anarchie. Eine furchtbare Hungers— noth wird erwartet. Selbst jetzt schon sind Massen von Menschen dem Verhungern nahe. Indien. Simla. Zur Ausbildung der Truppen soll voraussichtlich Ende Dezember ein Truppenlager für 50,000 Mann bei Lahore gebildet werden, ferner soll die britische Armee um 6000 Mann verstärkt werden. Die Frage einer Reorganisation der Eingeborenen-Armee beschäftigt die Regierung überhaupt fortgesetzt. Handel und Verkehr. Butzbach, 12. August. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.95100, Käse per Pfd. 45—46 Pf., Eier 2 Stück 11 Pf. Homburg, 13. August. Marktpreise. Kartoffeln per Malter(neue) M. 5—6, per Gescheid(neue) 8—9 Pf., Eier per Stück 6—7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1.05. Frankfurt, 13. Aug. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 32.50-33.50, Nr. 1 M. 27 28, Nr. 2 M. 25.50— 26.50, Nr. 3 M. 23.50 24.50, Nr. 4 M. 17-18, Nr. 5 M. 16—17. Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 51—53, Roggenmehl 0/1 ab Berlin gibt kein Rendiment, da unsere neu eingerichteten Mühlen reichlich M. 1 unter Berliner Notiz Abgeber sind. Ab Berlin M. 19.75— 20.75 gefordert, Null allein M. 1.50 darüber, schwarze Sorten nominell. Roggen⸗ klete M. 5— 5.25, Weizenkleie M. 4.25 geschäftslos. Rüböl im Detail M. 52— 53. Frankfurt, 12. Aug. Bohnen 50 Kilo kosten M. 5— 10, Einmachgurken das Hundert 90 Pf. bis M. 1.30, Butter 50 Ko. M. 78—84, im Detail 90 Pf. bis M. 1.20, Tafelbutter M. 1.30, Eier das Hundert M. 4.20— 5.50, Zwiebeln 50 Ko. M. 8., Kartoffeln rothe M. 5— 5.50, gelbe M. 6., das Gescheid Mäus— kartoffeln 25—30 Pf., gelbe Bohnen das Pfund 15 bis 20 Pf., Meerrettig das Hundert M. 20., Weiskraut 15— 20 Pf., Rothkraut 20—30 Pf., Wirsing 12— 15 Pf., Blumenkohl 40— 60 Pf., Salat sehr billig. Orangen das Hundert 18 M. Fleischpreise unverändert. Geflügel: ein Hahn M. 1.2080, Poularde M. 2.50- 3., Gans M. 5—8., Huhn M. 1 50—2., Taube 50-60 Pf. Geld- Cours. Are am 13. August 1885. Geber. Nehmer . M. Pf. M. f. 20⸗Frankenstücßg tt% 1 do. iner, ð tie e So vereins 20. sische Ierises 91 e eee ge all mages, 10 Dollars eee 2 e Näh⸗ A. Ein dewald. Maschinen⸗ Friedberg, Kaiserstraße. Lager. 5 Großes Lager 541 von anerkannt bestem Fabrikat, welches mit neuesten sinnreichen und doch in der Hand— habung überraschend leichten Verbesserungen versehen ist. 8 Zjährige Garantie bei billigstem Preise. Theilzahlungen. Unterricht gratis. Reparaturen aller Maschinen rasch und billig. Nadeln& Oel. gs Anzeige. Montag den 17. er., Vormittags 10 Uhr, werden vor dem Bürgermeisterei⸗Büreau zu Bruchenbrücken 1 Kub, 1 Ziege, 8 Gänse, 1 Wagen, sowte Hausmobilien] Garantie. Wohnung bei Herrn Schuhmachermeister Leierzapf. 2827 durch alle Rubriken versteigert. Vilbel, 13. August 1885. 2838 Herget, Kreisbote. Neue Linsen 2844 empfiehlt W. Bernbeck. Handkoffer billigst bei 2847 Carl Damm, Usagasse. Flechtrohr“ Adam Söliner II. Steinerne Töpfe und Krüge in allen Größen vorräthig bei 2544 Fr. Hilbrecht Wittwe. Das Aufpoliren gebrauchter Möbel innerhalb den Wohnungen wird gegen billigen Tageslohn bestens besorgt. Für tadellose Arbeit übernehme ich jede Carl Hülshoff, Schreiner. billigst bei Dreitheilige Matrahen von Pflanzendaunen, an Qualität mindestens so gut als Roßhaarmatratzen, je nach Größe von 40 bis 52 Mark, Kunstwollmatratzen von 21 bis 34 Mark bei 2396 G. M. Reuss. J. A. Windecker gebrannten Kaffee in feinster Mischung, per Pfund M. 1.—, M. 1.20, M. 1.40, M. 1.60, M. 1.70 in bekannter vorzüglicher Qualität. 2843 Ein steinernes Kaminthürgestell (Im 25 em hoch, 87 em breit) mit eiserner Thür, sowte ein sehr guter Werner'scher Kochofen zu verkaufen. Kalserstraße Nr. 77. 2696 Dachpappe aus einer der besten Fabriken empfiehlt zu Fabrtikpreisen 2842 Jean Huber. Gelée- und Einmachgläser. Patent- Einmachbüchsen, Steinerne Töpfe und Einmachständer, Bienhoniggläser in allen Großen bei 27oũ Georg Groß. Regenschirme in Seide und Zanella 2884 billigst bei Geschwister Schloß. U. 8 3 N Georg Ileimburg, Kaiserstraße Nr. 96, Feinstes Lager Uhren, Gold- und Silber⸗ Waaren, Musikwerken, C hristoffle-Waaren, Brillen, Barometern, runermometern. Reparaturen aller in's Fach einschlagender Artikel. Eignes Fabrikat. 2337 Billigste Preise. le- Hecken Wee R. Friedrich Steinkohlen, prima melirte, gewaschene Nuß⸗ und Stück Kohlen 2777 empfiehlt Assenheim. Carl Bauer. Lilionese, gegen Sommersprossen,“ Leberflecken ꝛc., 1/1 Fle. 3 M., ½ Fle. M. 1.50. Or. Extract, entfernt sofort Bartspuren bei N Damen e., f à Fle. M. 2.50, Cbiues Haarfärbemittel, zum Färben der Haare,/ Fle. M. 2.50, ½ Fle. M. 1.25, Haarwuchs⸗Pomade, vorzüglich zum Kopf- und Bart⸗ Haarwuchs, ½/ Dose 3 M., ½ Dose M. 1.50. Rothe& Co., Berlin. Depot bei K. Oberhöfer, Friseur, Friedberg. 2826 Die billigsten und besten Schuhe und Stiefel allen Sorten kauft man bei Jos. Butzbach, Friedberg. Ein Zimmer, auf Wunsch mit, auch ohne Möbel, zu vermiethen Kaiser— straße, event. Claviermitbenutzung. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 2821 Ein junger Mann, der den Buchhandel mit allen Nebenzweigen gründlich erlernen will, kann in meine Buchhandlung eintreten. Carl Rindernagel. Ein lüchliges Mädchen, welches gut zu kochen versteht, wird gegen hohen Lohn gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 2814 Tricot ⸗Taillen, reine Wolle, in großer Auswahl, das Stück von M. 3. 3 1244 9 Isidor Stern. Einen Väckerburschen 2839 sucht Ockstadt. Bäcker Dienst. Bohnen-Schneid-Maschinen empfiehlt à M. 4., M. 5. und M. 6. per Stück 2836 Ph. Dan. Küm mich. Damen- und Rinderschürzen empfiehlt zu billigen Preisen 2834 M. Holler. Aechten 8 Schweizer küse 2846 empfiehlt Bernbeck. Prima neue Heller— Alnsen, Victoria-Erbsen Friedberg. 12 7. Staffeln; Schwarten, Cement röhren für Wasserleitungen Theer, sowie alle Sorten Stein— Brennholz zu billigsten Preisen Landw. Mase hinen& eräthe Konrad gäuser Wittwe befindet sich eine Parthie 2785 2474 in bestsitzenden 2386 2807 2787 bei Wilhelm Fertsch. 2835 und Wende-Pflüge, Rübenausbeb⸗Pflüge, Größen, Viehkrippen und Schweinetröge; Tuffsteine und Kamin röhren; und Braunkohlen, Dau- und Drenn-Materialien-Handlung Philipp Mäller. had-Mauheim. Empfehle mein großes Lager in geschnittenen Bauhölzern, Hobelbretter in allen Dimensionen und Gattungen, zu Einfriedigungen besonders geeignet; Mosaikplatten; N. Brettern, Latten und besäumte und unbesäumte Backofen⸗ Steingut⸗ la Portland-Cement, Dachpappe und weiches und hartes 2824 Briquettes, in Friedberg und Fauerbach. chaufel-Pflüge, eiserne Vorder-Pflüge, Wetterauer und Kartoffel-Eggen, dreitheilige Holz-Walzen, Mühlen, Kartoffel— Billige Preise. Lephyr. für Hauskleider geeignet, zu räur und Dickwurz-Mühlen. Häcksel⸗Maschinen neuester Construktion. Prompte Bedienung. Säemaschinen, en Eckert'sche, Sack'sche und Wanzlebener Pflüge, Hohenheimer Pflüge, Kartoffel-Pflüge, Marqueure, Extirpatoren, Grupper, Schaar-Eggen, Hack- und Häufel-Pflüge, Kartoffel- und Ringel-Walzen verschiedener eiserne Sack Karren, Schrot— Probe⸗Zeit 14 Tage. Neue Breaks, Halbverdecke, Oeconomie-Wagen. Nicht vorräthige Wagen werden nach Bestellung in allen Gattungen— 5⁵⁵ werden noch in diesem Monat zu außergewöhnlich billigen Preisen abgegeben. Hierbei 0 die ich, um damit gänzlich nen, à 40 Pfennig per Meter erlasse. Mayer J. Hirsch Einmach⸗Essig bester Qualität empfiehlt Carl Leonhard. Corsetlen Fagons und guten Oualitäten, 1 ö Patent-Unrfeder- empfehle in großer Auswahl zu den billigsten Preisen. Heinr. Diehl, Usagasse. Carbholineum Avenarius zu Fabrikpreisen empfiehlt sowie Corseits J. Baumeister. von dem Rathhaus. Studenten-, Prima Ph. Dan. Jäger-, Das größte und reichhaltigste Schuhlager Spier& Kupfer befindet sich Kaiserstraße 298, gegenüber 2248 Bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad-Nau-. heim ist vorräthig: Freut Euch des Lebens. Taschen-Liederbuch für das deutsche Volk. Eine ausgewählte Sammlung der bekanntesten Volks-, Liebes-, Trink-, beliebtesten und Soldaten-, Wander-, Opern- und Gesellschaftslieder, Neununddreißigste vermehrte und verbesserte Auflage. Preis: 1 Mark. Ein Luftkissen (noch ungebraucht) ist um den halben Einkaufspreis zu haben. Näheres bel der Exped. d. Anz. 2648 Jagdpulver und Jagdschrote empfiehlt billigst gi i ummich. Getragene Kleider, Schuhe, Betten und gebrauchte Möbel 3 zu den höchsten Preisen angekauft. fe. Jäger, 2833 Ecke der Judengasse. Im Reinigen von Bettsedern b sich Frau Möbs, wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. ö Steinerne Töpfe und Krüge in großer Auswahl bei 2845 W. Berndeck. Weiße Brief-Couverts, Postgröße, empfehle zum Wieder ⸗ Verkauf pr. 1000 M. 3.50. Carl Bindernagel. In meinem neuen Hause am Fauerbacher Thor ist eine 8 2 bestehend aus Mansarden-Wohnung, tand gehenden Zimmern, Küche, Speisekammer und allem Zubehör, zu vermiethen und per 1. Oetober zu beziehen. 2840 G. H. Freundlieb. Ein zuverlässiger Fahrbursche zum sofortigen Eintritt gesucht von 2850 Henn& Jamin Corsetten„gang Ein Stellvertreter für den Feuerwehrdienst wird gesucht. Von wem? sagt die Exp. d. Anz. 2752 * 2820 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Tode und der Beerdigung unseres unvergeßlichen Sohnes, Bruders und Schwagers Martin Schneid, sowie für die reichen Blumenspenden, insbesondere der Gesangsabtheilung des Turnvereins und dem Herrn Professor Ur. Weiffenbach für die troͤstende Grabrede, sagen wir hlermit unseren herzlichsten Dank. ö Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen CCC TTT eee e Der Veteranen-& Militärverein Friedberg feiert Sonntag den 16. August zur Erinnerung an die Schlacht von Gravelotte sein Stiftungsfest in folgender Weise: Vormittags 9½ Uhr: Versammlung im Vereinslokale. Zug nach dem Friedhofe. 5 9½,„ Bekränzung des Denkmals auf dem Friedhofe. Choralmusik und Ansprache daselbst. Darnach Bekränzung der Gedenktafel in der Stadtkirche. 10„ Gemeinsamer Gottesdienst in der Stadtkirche. Aufstellung des Festzuges in der Burg. Zug durch die Stadt nach dem Binzel'schen Garten. Daselbst Concert, ausgeführt von der Kapelle des 1. Großherzoglich Hess. Infanterie⸗(Leibgarde⸗) Regiments Nr. 115 in Darmstadt, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Hilge, Ansprachen und gesellige Unterhaltung. Abends: Concert. Der Vorstand bittet alle Einwohner der Stadt durch Schmückung der Häuser, sowie zahlreiche Betheiligung zur Verherrlichung des Festes beitragen zu wollen. Die geehrten Herren Ehrenmitglieder erlauben wir uns ganz besonders einzuladen. Eintrittskarten, gültig für Mittag⸗ und Abend-Concert à 50 Pf. sind bei Herrn C. Scriba und an der Kasse zu haben. Für das Abend-Concert à Person 30 Pf. 2788 Der Vorstand des Veteranen- und Militär⸗ Vereins. 5 Nachmittags 2½„ Ossenheimer Wäldchen. Nächsten Sonntag den 16. August findet bei Harmonie- und Tanzmusik das Erntenfest statt, wozu freundlichst eingeladen wird. 2783 Seulberger Freiheits⸗Schießen. Sonntag den 16. und Montag den 17. August findet bei Gelegenheit des Freiheitsschießens auf dem Seulberger Schießplatz im Bauwalde. Große Tanzbelustigung statt und wird es mein Bestreben sein, die geehrten Besucher durch gute Speisen und Getränke, sowie aufmerksame Bedienung zufrieden zu stellen. Es ladet hierzu ergebenst ein 2822 Phil. Albert Becker. Großer amerikanischer Circus, das größte Etablissement Europa's in seinem Genre. Friedberg nur 1 Tag. Nur 2 Vorstellungen, um 4 und um 8 Uhr. Donnerstag, 20. August, um 4 Uhr Vorstellung, ermäßigte Preise; die Kinder zahlen nur 20 Pf. auf 3. Platz. Abschieds⸗Vorstellung Abends 8 Uhr. Hauheim am Mittwoch, 19. August. I. Plotz 2 M.; II. Platz 1 M.; Il Vlatz 50 Pf. be Vom 15. bis 31. August 1885 Im Zoologischen Garten zu Frankfurt a. M. Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 7 Uhr(für die Besucher des Zoologischen Gartens). Carl Hagenbeclä's 1885er Ceylon Expedition. 51 Singhalesen, Männer, Frauen und Kinder. 2 singhalesische Zwerge— 2 Buddhapriester. Zauberkünstler, Teufelstänzer, Waffentänzer ꝛc. 12 Arbeits⸗Elephanten, Zebu-Rinder ꝛe. Großartige Ausstellung vo Industrie⸗ und Landesprodukten. Eintrittscheis für den Zoologischen Garten wie immer. Ausstellung 20 Pf. extra. useleususs 1d- Sonntag den 16. August 1885, während des ganzen Tages: Eintrittspreis für den Toologischen Garten 50 Pf.(Kinder 25 Pf.). 1 5 das Aquarium 20 Pf. „„ die Ausstellung 20 Pf. MAsmniAsDviie Singhalesen. pie Singhalesen. 2823 Missionssest zu Vilbel. Donnerstag den 20. August fetert, so Gott will, der Wetterauer Missionsverein sein Jahresfest zu Vilbel. Vormittags predigt Herr Pfarrer von Seydewitz aus Frankfurt, Nachmittags Herr Missionär Thum m von der Baseler Mission. Zum Besuche des Festes ladet freundlich ein 2800 Der Vorstand. Kriegskameradenverein Friedberg. Zur Erinnerung an die Schlacht von Gravelotte Versammlung Sonntag den 16. August, Morgens ½́10 Uhr, im Vereinslokale zu einem gemeinsamen Gottesdienst (10 Uhr) in der Stadtkirche. 100 Nachmittags 5 Uhr Zusammenkunft im Vereins okale. 5 2848 Der Vorstand. Einladung. Nächsten Sonntag den 16. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, findet dahser unter gütiger Mitwirkung des Licher Kirchengesangverelns ein liturgischer Gottesdsenst statt. Die Gesänge werden dieselben sein, wie sie in Lich am 10. Juni d. J. gelegentlich des 7. hess. Kirchen⸗ gesangfestes zum Vortrag gelangten. Zur Theilnahme am Gottes dienste ladet freundlichst ein Münzenberg. Der Kirchen vorstand. Naächsten Sonntag, 16. August: 5 Tanzmusik(Erndtefest), wozu ich hiermit freundlichst einlade. Nieder-Wöllstadt, 14. August 1885. J. Becker, 2832„Zum Darmstädter Hof“. Sonntag den 16. August findet bei gut besetztem Orchester bei dem Unterzeichneten Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet Okarben den 14. August 1885. 8 eee eee Warme Bäder jeden Samstag von 9 Uhr ab und Sonntag Vormittags. 2831 Carl Walter. Neue und gebrauchte Wagen zu verkaufen, als: Landauer, Halbverdeck, Breaks, Doka, Glaskaleschen, Metzger- u. Bäckerwagen, Oekonomiewagen, Sackische Pflüge, Jauche-Pumpen ze. ze. 2825 Friedberg. II. Fh. Romeiser. Bürstenwaaren, Schwämme und Fensterleder in großer Auswahl bei 2830 Adam Söllner II. d Möbelmagazin von J. Pfeffer& Metzendorf in Friedberg nächst dem Bahnhofe, große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. „ Preis⸗Verzeichnisse gratis und franco.= kann bet mir an die Lehre treten. 5 2558 Adam Heß, Schuhmachermeister. Dieutscher National Turnhut, gute Qual., feine Garn., mit Abbildung des Vater Jahn, zu M. 3.50 das Stück. Feinste Haarsilzhüte in allen Formen und Farben zu M. 5.50 und M. 6.50.(Hierin entschteden billiger wie jede Coneurrenz.) l Weicher Filzhut von M. 1.80, steifer Wollhut von M. 2. an. Seidenhüte, Mützen, Schirme und Cravatten. Reparaturen schnell, schön und billig. 5 Friedberg. Fritz Schmidt, 2624 Hutmacher. Hemd en, t ue e eee Incarnatkleesamen, Herbstrübensamen 2686 empfiehlt J. Herrmann. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 38 und eine Beilage.) wurde Grund bi dem rich wäte de über d Vielleich geschägzt 50jährng Der Pla fall,(8 Bedenke gemachte einer sa ständigu gegenste ihnen mochten Thatsach parteiise Männer Deiselb wieder worden welches Auflösu gewesen So wu verkauft Mitgliet neue N Namen ersteren zahl d. bei. K Jahr. in in! felern. des Ve schichtl der hi Seite „leder im red. wir Un redactto Janze ft Die Re b. 1 einer fr Oberkle zu mac Malber Terrass umstant ein Die nahm, platz U westd ansässt bel. Dill Ubel. deslz dunn land, berg. zavelotte to dieng Bertin * tand. 1 Ur Beilage. Hberhessischer Anzeiger.„ Aus Stadt und Land. sch. Friedberg. Wem gehören die Mühl⸗ gräben? Mit dieser Frage beschäftigte sich seither der Gemeinderath und glaubt man dieselbe durch einen Ver gleich demnächst zu Ende zu führen. Seither wurden diese Gräben als Eigenthum der Stadt betrachtet, im neu errichteten Grundbuche wurden dieselben auch der Stadt zugeschrieben. Die Müller dagegen haben reklamkxt und berufen sich auf den langjährigen, ungestörten Besitz dieser Gräben, auch die Reinigung derselben wurde seither durch die Muller vorgenommen. Die Stadt hat keine Eigenthumsurkunde; die Müller ebensowenig. In den 50er Jahren wurden durch Ediktalladung die Bäche und Wege der Gemarkung Friedberg gerufen, ob jene Gräben darunter waren, ist nicht zu eonstatiren. Einsprache wurde von keiner Seite erhoben. Bevor unser neues Grund buch legalisirt wird, müssen sämmtliche Eintragungen dem rechtmäßigen Eigenthümer zugeschrieben werden. Es wäre daher erwünscht, auch von einer anderen Seite, über diesen Gegenstand eine Ansicht zu vernehmen. Vielleicht findet sich unter unseren Juristen Jemand, der sich die Mühe nimmt über diesen Gegenstand nachzudenken. Die Stadt hat ein weiteres Interesse dabei nicht, will aber unter allen Umständen Prozesse vermeiden. 5 Friedberg. Vor einiger Zeit wurde in Ihrem geschätzten Blatte Stimmung zu machen versucht zu einem 50 jährigen Jubelfeste des Gesangvereins Liederkranz. Der Plan fand jedoch nicht überall den gehofften Bei— fall, es wurden vielmehr von elner Seite schwerwiegende Bedenken gegen das Fest erhoben. Anstatt nun den gemachten Einwendungen Beachtung zu schenken, dieselben einer sachlichen Prüfung zu unterziehen und eine Ver— ständigung zu suchen, hat man die Vertreter der ent gegenstehenden Meinung aus's Heftigste verurtheilt und ihnen die unlautersten Motive untergeschoben. Wir möchten daher zur Aufklärung und Beruhigung folgende Thatsachen in's Gedächtniß zurückrufen und der un— partelischen Beurtheilung anheimgeben. Der erste hiesige Männergesangverein wurde im Jahre 1835 gegründet. Derselbe löste sich nach den Stürmen des Jahres 1848 wieder auf, nachdem vorher die Statuten waren geändert worden, um die beabsichtigte Vertheilung des Vermögens, welches nach den ursprünglichen Statuten im Fall der Auflösung zu einem wohlthätigen Zweck zu verwenden gewesen wäre, unter die Mitglieder vornehmen zu können. So wurde denn das Mobiliar, darunter auch die Fahne verkauft und das Vermögen unter die noch verbliebenen Mitglieder vertheilt. Bald darauf bildeten sich hier zwei neue Männergesangverelne mit neuen Statuten und neuen Namen, der„Liederkranz“ und der„Frohsinn“. Dem ersteren trat eine größere, dem letzteren eine kleinere An— zahl der früheren Mitglieder des aufgelösten Vereins bei. Keiner dieser neuen Vereine kann als der im Jahre 1835 gegründete Gesangverein gelten und in in diesem Jahre sein fünfzig jähriges Bestehen feiern. Ein Jubelfest kann nur von der Gründung des Vereins abgeleitet werden. Dieses ist kurz der ge schichtliche Hergang der Gründung und des Bestehens der hiesigen Männergesangvereine, welcher von keiner Seite wird bestritten werden können.(Indem wir dem „Liederkranz“ den gleichen Raum zu einer Erwiederung im redactionellen Theile zur Verfugung stellen, erklären wir unsererseits die Angelegenheit nachher für den redacttonellen Theil als geschlossen und perweisen die ganze für uns unliebsame Sache in den Annoneentheil. Die Redoetion.) b. Bad⸗Nauheim, 11. Aug. Nachdem dieser Tage einer fremden Dame das Unglück passirte, mit über das Oberkleid geschnallter Tournüre die Promenade unsicher zu machen, hatte eine andere Dame gestern Abend das Malheur, den gleichen interessanten Gegenstand auf der Terrasse des Kurhauses zu verlieren. Herren und Damen umstanden das Ungeheuer lachend und lorgnettirend, bis ein Diener des Kurhauses es in seine schützende Obhut nahm, während die Geschädigte schleunigst vom Schau— platz verschwand. ] Bad⸗ Nauheim. Für die zur Kur hier an— wesenden, sowie für die hier und in der Umgegend ansässigen a. H. a. H. der zum Kösener 8. C. Verband gehörigen Corps ist jeden Sonntag Abend 7 Uhr im Restauratlonszimmer des neuen Kurhauses Gelegenheit zu einem Glase Bler und einem gemüthlichen Zusammen sein geboten, wovon wir unsere Leser zu unterrichten nicht versäumen wollen. Dornassen heim. Am 7. August Abends hat hier das ungefähr 2 Jahre alte Kind des Lehrers Becker aller Vermuthung nach auf dem Bienenstand seines Vaters einen Stock umgestoßen. Die Blenen, hierdurch wüthend gemacht, fielen über das Kind her und haben dasselbe so jämmerlich zerstochen, daß es am nächsten Morgen, nachdem es die größten Schmerzen erlitten, gestorben ist. Altenschlirf. Die Mittheilung über das 1000 jährige Jubiläum der hiesigen Kirche ist dahin zu berichtigen, daß die Einweihung am 28. Aug. 885 erfolgte, weßhalb auch am 28. Aug. das Erinnerungsfest begangen wird. Allerlei. Homburg v. d. H. Eine schreckliche Entdeckung wurde gestern auf der Jacobi'schen Backsteinfabrik an der Oberurseler Chaussee gemacht. Dort ist ein sog. Steinhaufen wurde nämlich ein völlig gerösteter männ licher Leichnam gefunden. Der Verunglückte stammt vorgefundenen Ausweisen nach aus Hanau, hat wahr— schesnlich in der Nacht in trunkenem Zustande ein Ruhe lager gesucht und ist unter Einwirkung der intensiven Hitze gestorben. Wie noch weiter berichtet wird, fanden sich eine Anzahl Liebesbriefe vor, darunter der Absage— brief eines Mädchens aus Frankfurt a. M. Hlernach wäre eine absichtliche Tödtung nicht ausgeschlossen. Nürnberg, 11. Aug. Gestern Abend ist der Mittelbau der großen Dürst'schen Brauerei und der Dachstuhl des großen Weber'schen Getreidemagazins mit colossalen Vorräthen niedergebrannt. Einige angrenzende Hintergebäude wurden stark beschädigt. Verunglückt ist durch einen herabfallenden Dachztegel ein junger Mann, weiter gingen zwei Pferde zu Grunde. Zur Aufrecht— erhaltung der Ordnung wurden von dem Militär einige Verhaftungen vorgenommen. London, 12. Aug.„Pall Mall Gazette“ veröffent— licht ein Gerücht, wonach eine wohlbekannte Persönlich— keit, vor Kurzem zum Mitglied einer königlichen Com mission ernannt, auf der Treppe eines Geschäftshauses der City von einem Herrn, der dieselbe der Verführung seiner Tochter anklagte, gehörige Stockprügel erhtelt und ihm der Stock auf dem Rücken zerschlagen worden sei. Der Angreifer heißt Franeis, der Angegriffene ist Pearce, Assoelé einer großen Glasgower Schiffsbaufirma und Mitglied der königlichen Commission zur Untersuchung der Handelsstockung. Pearce weist entschieden die Be schuldigung der Verführung von Franeis' Tochter zurück. Madrid, 11. Aug. Der Erzbischof von Sevllla ist an der Cholera gestorben. Verloogsung. Finnländische 10 Thlr.⸗Loose vom Jahre 1868. Ziehung am 1. August 1885. Gezogene Serten: Nr. 77 146 190 195 230 312 354 423 435 468 477 643 813 963 1084 1384 1440 1473 1647 1702 1774 1784 1803 1915 1969 2008 2013 2116 2153 2202 2335 2520 2605 2727 2798 2836 2913 2962 3050 3196 3229 3294 3346 3374 3395 3406 3410 3433 3472 3671 3713 3742 3752 3795 3865 3891 3927 3995 4189 4233 4271 4326 4486 4512 4555 4678 4768 4782 4833 4924 4972 5152 5209 5277 5294 5441 5466 5477 5506 5648 5694 5709 5755 5759 5782 5812 5889 5979 6042 6061 6142 6171 6226 6300 6334 6474 6557 6741 6791 6799 6815 6837 6838 6871 6885 7443 7509 7528 7531 7686 7712 7767 7898 7962 8008 8075 8077 8098 8123 8207 8235 8259 8282 8345 8385 8435 8451 8557 8564 9058 9126 9175 9184 9209 9220 9239 9244 9245 9346 9483 9511 9521 9536 9577 9586 9595 9776 9899 9919 9997 10021 10023 10931 10220 10234 10279 10458 10615 10860 10953 16048 11074 11085 11137 11247 11325 11416 11436 11447 11593 11602 11716 11852 11857 11974. Die Prämien-Ziehung . findet am 1. November d. J., statt. Oeffentliche Bitte. Die ergebenst Unterzeichneten bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß sie unterm 22. v. Mts. die Vereinigung der beiden seither getrennten Unterstütungs— kassen des Großh. Landes hospitals zu Hofheim und der Großh. Landes Irrenanstalt zu Heppenheim beschlossen haben und daß Großh. Provinztal-Direktion Starkenburg durch Verfügung vom 9. l. Mts. unter dem statutenmäßigen Vorbehalt der Entschließung der nächsten Generalversamm— lung der Vertrauensmänner die intertmistische Ausführ— ung dieses Beschlusses angeordnet hat. Zunächst und bis die Organisation des geschäftlichen Betriebs der nunmehr vereinigten Kassen ihre endgültige Regelung gefunden hat, soll sich die erwähnte interimistische Aus— führung darin äußern, daß für das Betriebsjahr 1885 bis 1886 von Hofheim aus eine Sammlung von Bei— trägen nicht stattfindet, während das Ergebniß der von Heppenheim aus in der bisherigen Weise geleiteten dies jährigen Collekte zu Gunsten der bedürftigen und ins— besondere der entlassenen Pfleglinge der genannten beiden Landes-Irrenanstalten verwendet werden wird. Die Vereinigung der beiden Unkerstützungskassen war durch das Interesse der Sache geboten, denn die Zwecke, um welche es sich handelt, verlangen in Folge ihrer überein— stimmenden Beschaffenheit die Concentratlon aller erreich— baren Mittel, die gemeinschaftliche Arbeit aller vor handenen sachverständigen Kräfte und dle Anwendung einheitlicher Grundsätze wle auf die Vorbereitung und die Durchführung der einzelnen Unterstützungen, so auch auf die Verwirklichung der allgemeinen Ziele unserer Bestrebungen. Das bisherige Verhältniß hat, indem es seiner ganzen Natur nach Zusammengehörkges kuünstlich getrennt hielt, zu vielfachen Mißverständulssen geführt und würde im weiteren Verlauf den Bestand wenigstens der einen der beiden Kassen ernstlich bedroht und zahlreiche bedürftige Pfleglinge und deren unglückliche Famillen— angehoͤrige ohne die nöthige Hülfe gelassen haben. Jetzt, nachdem die Vereinigung unserer beiden Kassen zur fertigen Thatsache geworden ist, wenden wir uns mit neuem Muth der Lösung unserer Aufgabe zu und ver trauen um so fester darguf, daß mehr und mehr Jeder, der sich ein warmes Gefühl für schweres, menschliches ihm als Glied des Ganzen obliegen, sich mit uns ver— einigen und unserer Kasse seinen Beitrag zuführen werde. Für den treuen und ausgiebigen Beistand, den wir schon seither alljährlich in weiten Kreisen gefunden haben, können wir nicht genug danken. Sind doch in dem letzten Jahre allein der Unterstützungskasse zu Heppen— heim von über 7000 Gebern Beiträge zugeflossen, so daß von dieser Kasse in demselben Jahre, einschließlich zweler Darlehen im Gesammtbetrag von 600 Mark, 8156 Mark 35 Pf. zu Unterstützungen verwendet werden konnten, die höchste Summe, welche seit der am 9. Mai 1874 stattgehabten Gründung unseres Unternehmens im Laufe eines Jahres zur Verausgabung gekommen ist. Dieser Betrag wird aber in der Zukunft eine noch weitere Steigerung erfahren, denn die Zahl der Bedürftigen nimmt fortwährend zu; sie wächst schon deßhalb, weil wir von Jahr zu Jahr den Umfang und die eigentliche Beschaffenhett unserer Aufgabe besser erkennen lernen und weil die öffentliche Armenpflege da nicht ausreicht und da überhaupt nicht in Betracht kommt, wo wir uns bemühen, schützend und helfend einzugreifen. Eben deß— halb ist unser stetes Bemühen auf den Gewinn neuer Freunde gerichtet und aus demselben Grunde bitten wir auch heute wieder um milde Gaben und fühlen uns hierzu um so ernster verpflichtet, weil, wie der letzte Jahres— bericht der Heppenheimer Unterstützungskasse abermals beweist, gerade die vermögenderen Klassen der Bevölkerung sich unserer Sache noch lange nicht in dem Maße ange— schlossen haben, wie dieselbe es verdient und wie es jetzt umsomehr erwartet werden darf, nachdem die neuen Statuten vom 5. Februar l. J. auf der einen Seite durch die getive Betheiligung der Vertrauensmänner an dem Betrieb, auf der anderen Seite durch die Ober— aufsicht und Ueberwachung Seitens der Staatsregierung, den Bestand und die sachgemäße Fübrung unseres Unter— nehmens in der zuverlässigsten Weise sicher gestellt haben. Diejenigen, welche seitber gewohnt waren, jede der beiden Kassen mit einer Gabe zu bedenken, bitten wir den Be— trag dieser Gaben von nun an unverkürzt der gemein⸗ samen Unterstützungskasse zuwenden zu wollen und richten diese Bitte namentlich an diejenigen Institute und Cor⸗ voratlonen, die, wie zahlreiche Sparkassen unseres Landes, durch regelmäßige Bewilligung größerer Gaben die Zwecke unserer Unterstützungskassen in hervorragendem Maße gefördert haben. Die Beiträge wolle man entweder an unsere bekannten Vertrauensmänner, oder direkt an den Rechner der Unterstützungskasse zu Heppenheim, Herrn Verwalter Schaum daselbst, gelangen lassen und dabei bemerken, ob dieselben als einmalige oder als jährliche Beiträge verwilligt sind. Hofheim und Heppenheim ame 26. Juli 1885. Die Verwaltung und das Curatorium der Unterstützungs⸗ kasse für bedürftige Pfleglinge des Großh. Landeshos⸗ pitals und der Landes⸗Irrenanstalt. Leise Anfrage. Wem steht die Verpflichtung zu, den Weg in dem israelitischen Friedhofe in Ordnung zu balten, respeetive den üppigen Graswuchs zu entfernen? Dem eisernen Thor fehlt schon längst ein ordentlicher Anstrich; wenn dies nicht bald ausgeführt wird, so wird der Rost nicht mehr zu entfernen sein. 85 Eingesandt. Laut Beschluß des Gemeinderaths sollte die Uhr für den Stadtkirchthurm bis Ende August fertig gestellt sein, es scheint jedoch, als ob der betr. Uebernebmer sich an diesen Termin nicht kehren will, wenigstens sind noch gar keine Anstalten dazu zu seten. Hoffentlich genügen diese Zeilen, um denselben an seine Pflicht zu erinnern. Oder will derselbe vielleicht warten, bis das neue Schlachthaus eingeweiht wird? b. Wasserwärme der Usa. 13. August Abends 14 Grad Reaumur. 14. August Mittags 15 Grad Reaumur. Walter. Kirchliche Anzeigen für Kriedberg Ebvangelische Gemeinde. 11. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Köstlen. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10 Uhr: Festgottesdienst zur Erinnerung an die Schlachten vor Metz: Herr Pfarrer Dr. Diegel. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Röschen. Gottesdienst in der Burgkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlün. Katechtsmuslehre für die Knaben. statholische Gemeinde. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag 7 Uhr: Austheilung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. prakt. u. Speoialarzt für Haut, Frauen- Jr Hensch u. Unterleibskrankhelten ste. Frank- kurt a. M., Stittstr. 22. fr. Assist. Pro- * 8 fessor Rièord's. Auswärts briefsich. 580 J Konkurs⸗ Verfahren. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Jacob Hahn J. von Ober-Mörlen wird, da der Gemeinschuldner dahin bezuͤglichen Antrag gestellt und seine Zahlungsunfähigkeit und bezw. Ueberschuldung genügend beschetnigt hat, heute am 10. August 1885, Nachmittags 4 Uhr, das Konkurs- verfahren eröffnet. Der Kaufmann Richard Wörner von Bad-Nauheim wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 31. August 1885 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf den 8. September 1885, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter— zeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben, oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein— schuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Ver— pflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abge— sonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkurs— verwalter bis zum 31. August 1885 Anzeige zu machen. Großherzogliches Amtsgericht Bad Rauheim. Bauer. J. V.: 2799 Wa as. 2812 Noch ein tüchtiger Geselle, welcher bewandert ist im Einziehen in Pferdebürsten, kann sofort eintreten bei Theobald Steinel, 2682 5 8 Bürstenmacher. 1 Bester Einmach-Wein-Essig 2778 bei Assenheim. Carl Bauer. Hamburg- Havre-Amerika. Nach New- Ork von Hamburg Mittwochs u. Sonntags, von Havre Dienstags mit Post⸗Dampfschif e 95 Hamburg- Amerikanischen Packetfahrt- Actien- Gesellschaft Auskunft und Ueberfahrts-Verträge bei J. F. Bothof, General-Agent, Mainz, und C. F. Schleuning in Friedberg. 1443 ORWZXE. Reverdy's Oryzae-Sonnen- Glanz-Stärke, LOTIO, Reverdy's Lotio-(Wäsche-) Salz ist zu haben bei 1712 2545 empfiehlt a Fr. Hilbrecht Wittwe. Silberne Medaille Amsterdam 1883. Lofodinischer Medicinal-Dorsch-Leberthran von H. von Gimborn, Emmerich a. Rh. In Flaschen a 60 Pf., 1 M., und 1 M. 60 Pf 1941 bei J. A. Windecker, Friedberg. Neue Holl. Vollhäringe Ph. Mayfurtin& Co. in Franhfurt d. M. fabrieiren in musterhafter Ausführung Dreischaarige Berliner Pflüge à Mark 85.—, einschaarige Universal- Pflüge „System Sack“ à Hark 54.— franco Bahnfracht. Probezeit 8 Tage. Ferner fabriciren und liefern billigst Ringelwalzen, Cambridgevalzen eite. Cataloge franco und gratis. 2698 . 0 0* Vorschuß und Creditverein zu Friedberg. Eingetragene Genossen αE,i Wir bringen wiederholt zur Kenntniß, daß wir den An— und Verkauf von Effeeten und Werthpapieren aller Art billigst besorgen, Coupons provisiensfrei umwechseln, verlooste Obligationen gegen Erstattung unserer Porto-Auslagen einziehen und die Erhebung neuer Coupons bogen erwirken. Ferner können durch uns Auszahlungen auf alle größeren europäischen und über⸗ sreischen Plätze vermittelt werden. 2103 Prima Falzziegel, „ Flachziegel, dunkelroth, in vorzüglicher Qualität zu den billigsten Preisen empfiehlt N H. Kreissler, Dampfziegelei, Münster am Taunus. Verlade-Station Höchst a. M.(F. à 54s/8.) l eee* JOH. RAUSCHENBACH, Eisengiesserei und Fabrik landwirthschaftlicher Maschinen gegründet 1842), a FRANHK FUR T a. M., fabricirt als Specialität: Wein- und Obstpressen mit Doppelschaltung, zuerst von mir construirt und eingeführt. Apfelmühlen, Häcksel-Futter-Schneidmaschinen, neuestes System, zuerst von mir gebaut im Jahre 1864, für Hand- und Kraftbetrieb. Dreschmaschinen(Stiften-System), zuerst von mir construirt im Jahre 1865, für Hand-, Pferde-, Kraft- und Dampfbetrieb. Garantie und Probezeit. Schrotmünlen etc. etc. Billigste Preise. Preisgekrönt mit über 200 Medaillen in Gold, Silber und Bronze. Absatz bis incl. December 1884: 178,920 Maschinen nach allen Ländern der Welt. Solide Agenten gesucht.— Cataloge und Preiscourante sende gratis und franeo. Joh. Rauschenbach, Obermainanlage Nr. 35 Frankfurt a. M. 1548(H. 61650.) Schaffhausen,; Budapest, 7 mit neuem verstellbarem Doppelhebel-Druck- werk, Holz- oder Eisenbett von M. 55. an, Kelter- f 4 188 * A 1 2 9 re Sscen schrauben mit Druckwerk, Hühlen für Aepfelu. Ph. Mayfarth& Co., Maschinenfabrik und Eisengieserei, Frau furt a. M., Baumweg 7 und Hanauerlandstr. 169. Cataloge franco und gratis. Solide Agenten erwünscht. Trauben fabriciren als Specialität 1 eine grosse Auswahl Aller modernen ianr- Arbeiten zu reellen Preisen. Alte Flechten werden aufgefärbt und schnell aufgearbeitet, sowie von ausgekämmtem Haar Zöpfe, Stecklocken etc. angefertigt. 2801 Bernstein Oel Lackfarbe OD. Fritze's zum Selbst-Lackiren von Fussböden in bekannter vorzüglicher Qualität. Niederlage bei Wilh. Bernbeck, Friedberg. Eisengiesserei u. Waagenfabrik 5 2— 2 8—— * 9 2** 3 8 f 8 8 Fuhrwerkswaagen mit eisernem Bett oder Stein- 8 8 e ffandament. Schenck's Registrir-Apparat zum selbst- E e thätigen Aufdrucken des Gewichts auf Billete. Vieh- waagen, eiserne Decimalwaagen, Centisimal- und Tafelwaagen, Milchwaagen mft Laufgewichts- Con- struction und Registrir-Apparat.(H. 62750.) Prospecte u. Referenzlisten gratis u. franco. Vertreter für Oberhessen: 2531 A. Buch, lungen. 5 Hammelfleisch von jetzt an wieder stets zu haben und empfehle solches in nur Prima⸗Waare. Gg. E Hanstein, Luzerne und Incarnatkleesamen, sowie Ia Stoppelrübensamen empfiehlt P. Theis, 2738 vormals G. Haustädt. Mehrere Eichenstämme sind in der Nähe von Bad⸗Nauheim zu verkaufen. Nähere Auskunft bel der Exped. d. Anz. 22779 Strümpfe und Socken 2562 bei Wilhelm Fertsch. 820 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. 2809 neben Herrn Ph. Windecker. b — Wird U Die eln An — Bette! 8.3 Anstre sich zu Eine! lage! Bette Bette Groß! daher bezeich Betr. die 2 werder beacht hiern, nur Hesse vor v des 20. jähri, desse ist hit Auch Neugy der