ruf bet zu lun ft 91 and. Jer r err bl ingsfleutt in 1885 un! ttabtlen und 801 baafeis 1— ——— — höhung der Getreidezölle. Donnerstag den 14. Mai. Oberhessisch er Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Einladung. Die erste amtliche Bezirksconferenz der Lehrer des Kreises Friedberg in 1885/86 soll stattfinden: 1. für den Bezirk Vilbel Dienstag den 19. Mai l. J. auf dem Groß-Karbener Brunnen, 2. für den Bezirk Friedberg Mittwoch den 20. Mai l. J. zu Friedberg selbst, jedesmal anfangend um 9 Uhr mit Probeunterricht in einer Schulklasse, für Vilbel in der II. Klasse zu Groß-Karben. Auf jeder dieser Conferenzen wird wahrscheinlich Herr Privatgelehrter Dr. Becker von Frankfurt a. M. einen Vortrag halten. Die auf denselben Mittwoch wie oben anberaumten Privat-Conferenzen der Lehrer, sollen nach Verabredung mit den betreffenden Herren Obmännern nicht abgehalten, es soll vielmehr die für dieselbe vorgesehene Verhandlung, nach Schluß der amtlichen Conferenz, Nachmittags, vorgenommen werden. Die Herren Bürgermeister und die Herren Vorsitzenden im Schulvorstande ersuche ich ergebenst um gefaͤllige Mittheilung dieser Ein— ladung an die Herren Lehrer. Friedberg den 12. Mai 1885. 3 Ausschreiben. Schmidt, Großherzozlicher Kreisschulinspector. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Konrab Stroh von Nieder-Gemünden, Kreis Alsfeld, wird ersucht. Friedberg am 11. Mai 1885. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner. Deutsches Reich. Berlin, 11. Mai. Der Reichstag setzte in dritter Lesung den Zoll für drei- und mehr— drähtiges Baumwollgarn, einmal und wiederholt gezwirnt, roh, gebleicht, oder gefärbt auf 48 M., für zweidrähtiges, wiederholt gezwirntes, roh, gebleicht, oder gefärbt, auch accomodirten, zum Einzelverkauf hergerichteten Zwirn jeder Art auf 70 M. fest und nahm eine Resolution betreffs einer Enquete über die Lohnverhältnisse in der Wäschefabrikation und Confectionsbranche an. Der Zoll für Superphosphate wurde gestrichen. Das Haus beschloß ferner mit 154 gegen 138 Stimmen einen Zoll von 30 Pf. für den Doppel— centner Schlemmkreide und strich den in zweiter Lesung beschlossenen Cementzoll. Zur Position der Getreidezölle zeigt Fürst Bismarck unter dem Beifall des Hauses an, er habe für den Fall der Aufrechterhaltung der Beschlüsse der zweiten Lesung mit Spanien verhandelt. Spanien habe gegen Concessionen in den Finanzzöllen für Süd— früchte auf die Bindung der Roggenzölle ver— zichtet. Durch das Entgegenkommen Spaniens werde dem Reiche eine Mehreinnahme von 200,000 M. zugeführt. Der bezügliche Vertrag sei bereits dem Bundesrathe zugegangen und werde den Reichstag in der laufenden Session noch beschaͤftigen. Lipke und Stolle sind gegen die Getreidezölle, Gerlich für die Beschlüsse der zweiten Lesung. Von der Decken(Welfe) ist gegen die Brodvertheuerung, wodurch die Grund— besitzer Hannovers, die auf die Rückkehr ihres Königshauses hofften, ihre Position erschweren würden. Fürst Bismarck bedauert, daß die Welfen den utspischen Gedanken der Wiederherstellung Hannovers noch nicht aufgegeben haben. Was die Welfen trieben, sei Hochverrath und Reichs- verrath. Die Welfen würden aber die Mauer, gegen welche sie anrennten, fest geschlossen finden. Uebrigens erheische das Interesse der Landwirthe und der landwirthschaftlichen Arbeiter eine Er— Die Ostseehäfen wür— den dadurch nicht geschädigt. Meyer(Halle) ist gegen die Erhöhung der Getreidezoͤlle, und hält in Folge des Verzichts Spaniens auf die Bind— ung des Noggenzolles eine Aenderung des Sperr- gesetzes für nothwendig. Fürst Bismarck be- streitet diese Nothwendigkelt; mit der Eventua— lität der Suspendirung des Handelsvertrags hätten Handel und Spekulation stets zu rechnen. Wenn das heimische Getreide die Grundsteuer Kam tragen könne, koͤnne das ausländische Getreide die Vorlage, betr. Verleihung von Ordensaus— EE auch die Zölle tragen.— 12. Mat. Der Reichs— tag genehmigte in erster und zweiter Berathung die Conventionen mit Madagaskar, Transvaal und Birma, nahm dea Vertrag über Bestrafung von Jagdfrevel zwischen Belgien und Deutsch— land an, sowie ferner den Nachtragsetat in zweiter Lesung. Bei der hierauf fortgesetzten Berathung des Zolltarifs wurde der Haferzoll auf 1½ M. festgesetzt. — 11. Mai. Professor Koch reist morgen als Delegirter des Deutschen Neiches zur Sani— tätsconferenz nach Rom ab. — Dem Vernehmen nach wird Unterstaats— secretär Busch demnächst den Gesandtschaftsposten in Bukarest, Graf Saurma den Gesandtschafts— posten im Haag übernehmen. Der Gesandte in Darmstadt, Stumm, geht demnächst in außer— ordentlicher Mission nach Kopenhagen. — 12. Mai. DTper„Nationalzeitung“ zu— folge antwortete der Reichskanzler bei dem, heu— tigen Frühschoppen auf die Frage Windthorst's, ob er auf die Verhandlung des Auslieferungs— vertrages großen Werth lege, daß er auf die Annahme des Vertrags allerdings großen Werth lege. Der Schluß des Reichstags wird nach Aeußerungen des Fürsten Bismarck s am Samstag erwartet. Ausland. Schweiz. Bern, 12. Mai. Der Bundes— rath beantragte bei der Bundesversammlung den Beitritt der Schweiz zu dem auf dem Weltpost— Congreß in Lissabon abgeschlossenen Ueberein— kommen.— Die Nachricht, daß in Folge von Unterhandlungen mit Frankreich der Bundesrath geneigt sei, die in letztem Jahre beschlossene Kündigung des lateinischen Münzvertrages auf Ende 1885 zurückzunehmen, entbehrt jeder Be— gründung. Dänemarck. Kopenhagen, 11. Mai. Gegen— über der Nachricht der heutigen Londoner Abend— blätter, England und Rußland hätten gleichzeitig den Koͤnig von Dänemark officiell ersucht, Schieds— richter zu sein und erwarteten eine bejahende Antwort des Königs, wird aus zuverlässiger Quelle versichert, daß hier keine diesbezügliche officielle Mittheilung eingegangen sei. Frankreich. Paris, 12. Mai. Die Kam— mer genehmigte mit 386 gegen 57 Stimmen den Gesetzentwurf, betr. die rückfaͤlligen Ver— brecher unter Ablehnung aller Amendements. Der Senat und die Kammer nahmen einstimmig zeichnungen an die Marinesoldaten in Tonkin, China und Madagascar an.— Der Senat ge— nehmigte den Antrag auf Ausschluß der Oeffent— lichkeit bei Hinrichtungen. Großbritannien. London, 11. Mai. „Daily News“ meldet: Hartington wird heute im Unterhause ankündigen, daß die Expedition nach Khartum endgültig aufgegeben sei. Der Rückzug der britischen Truppen aus dem Sudan erfolge möglichst bald. — 12. Mai. Unterhaus. Der durch Northcote angekündigte und von Hamilton eingebrachte An— trag der Opposition zum 11 Million-Credit wurde mit 290 gegen 260 Stimmen abgelehnt und die Creditbill in zweiter Lesung angenommen. Glad— stone erklärte, die Opposition dehaupte, England habe Rußland in allen Punkten nachgegeben; der Ende dieser Woche vorzulegende Schrift— wechsel werde das Gegentheil beweisen. Das Haus verwarf mit 281 gegen 99 Stimmen in zweiter Lesung die von der Regierung bekämpfte Canaltunnelbill. Ferner mit 280 gegen 258 Stimmen einen Antrag, die Kosten der Wähler— listen aus der Reichskasse anstatt als Localsteuer zu bestreiten, nachdem Gladstone erklärte, er er— höhe die Beisteuer aus der Reichskasse für Irland auf 15,000 und für England auf 40,000 Lstr. — Das Oberhaus nahm in dritter Lesung die Bill, betr. den Bau eines schiffbaren Canals nach Manchester an. — Die Unterhandlungen mit Rußland be— treffs Berichtigung der afghanischen Grenze schreiten in einer günstigen für den Emir durch— aus annehmbaren Weise fort. Italien. Rom, 12. Mai. In der Kammer interpellirte Berbani(äußerste Linke) über die Politik in Afrika und am Mittelmeere. Serbien. Belgrad, 12. Mai. Das Cabinet demissionirte. Garaschanin wurde abermals mit der Neubildung des Cabinets beauftragt. Rußland. Petersburg. Der„Regierungs— anzeiger“ veröffentlicht den die Details enthalten— den Rapport Komaroff's aus Taschkeppri vom 30. März über das Gefecht am Kuschkflusse, wonach russischerseits ein Linienbataillon, 4 Ge— schütze, 3 Kosaken-Sotnien, eine Sotnie turk— menischer Miliz und 4 Compagnien Schützen an dem Gefechte theilnahmen. Die Russen er— beuteten 2 afghanische Fahnen, machten aber nur 14 Gefangene darunter 7 Verwundete, weil sie die fliehenden Afghanen nicht verfolgten. —ä—— Asien. Simla. Oberst Stewart und ein anderer britischer Offizier werden nach Herat gehen, um dem Emir bezüglich der Befestigung Herat's Rath zu ertheilen. Aus Stadt und Lond. b. Friedberg, 11. Mal. Von dem zum marschiren dieser Auffassung. denkbar günstigsten Wetter begleitet fand gestern der ge⸗ meinschaftliche Ausflug des Taunuselubs von Frankfurt und des Taunuselubs Wetterau statt. Als die Frank- furter früh morgens 7 Uhr hier ankamen, wurde ihnen schon ein festlicher Empfang bereitet, indem sie unsere Dilettantenkapelle am Perron mit Musik begrüßte. Nach⸗ dem die Friedberger sich angeschlossen und der Zutz in Nauheim eingefahren war, wurde unter Führung der Nauheimer Mitglieder des Taunuselubs Wetterau sofort der Park, der Teich, die Quelle und das Kurhaus be- sichtigt, worauf der Johannisberg bestiegen wurde, wo⸗ selbst man das Frühstück einnahm. Hier wurden die Frankfurter seitens des Präsidenten des Taunuselubs Wetterau, Postmeister Foucar von Bad⸗Nauheim, sowie durch Seminarlehrer Wahl von hier begrüßt, worauf der Präsident des Frankfurter Taunuselub(Haus) ant⸗ wortete. Um ½10 Uhr brach man auf, und während ein kleiner Theil der Gesellschaft sich über den Lichten— berg, durch den Hochwald und die Kreuztannen nach der; Martenlaube begab, marschirte das Gros der Gesellschaft, etwa 70 Personen stark, wobei auch das schöne Ge schlecht durch rüstige und muntere Repräsentantinnen ver⸗ treten, über die Hasselhecke auf den Winterstein. Nach kurzer Rast auf dem Forsthause ging es über den Winter⸗ stein und Steinkopf, den Viehtrieb hinunter nach Ockstadt und von da nach Friedberg. Hier im Hötel Trapp wurde ein vorzügliches Mittagsmahl eingenommen, dessen Reich— haltigkeit bei eivilem Preise unserem Besuche so impo⸗ nirte, daß Präsidert Haus den Besitzern des Hötels seine Anerkennung im Namen der Gesellschaft aussprach. Auch bier wurde in Rede und Gegenrede dem Ernst und Humor seln Recht und manches kernige und manches freundliche Wort wurde ausgetauscht. Seminarlehrer Wahl begrüßte wiederholt den lieben Besuch und Präsident Haus dankte mit berzlichen Worten. Auch der Damen wurde in einem Toast gedacht;(wenn aber dem galanten Redner alle schwarzen Schwiegermütter überwiesen würden, möchte es ihm doch ein wenig zu viel werden). Nach der Tafel wurde unsere schöne Stadtkirche und der Burgwall be- sichtigt, worauf man sich auf Steinhäußer's Felsenkeller begab, wo die Dilettantenkapelle und unsere Gesangvereine nebst so»ielen„Freunden des Vereins“ unsere Frank⸗ furter Gäste erwarteten, daß für letztere kaum Platz mehr war, wo sie sich zusammen setzen konnten. Wohl dies war auch die Veranlassung, daß sie uns schon mit dem Zuge 7,45 verließen. Das Eine aber haben sie gewiß von hier mitgenommen, nämlich das Gefühl, daß man sie hier gerne gesehen hat und das wird sie gewiß zum Wiederkommen veranlassen. Neue Freundschaften sind geschlossen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit ge- weckt und dies wird beiden Vereinen nur zum Segen gereichen Unsern Frankfurtern aber rufen wir zu:„Auf fröhliches Wiedersehen!“ Ortenberg, 8. Mai. Heute früh 5% Uhr brach in der oberen Stadt Feuer aus, das rasch eine zum Gräfl. Stolbergischen Hofgute gehörige Scheune und die Werkstätte des Wagners Engel in Asche legte. Frei— willige Feuerwehr und Einwobner mit drei Spritzen zur Stelle schützten eine anstoßende Scheune vor dem ver— derbendrohenden Element. Darmstadt. Das Orts-Comité der allgemeinen deutschen Lehrer-Versammlung veröffentlicht folgende Be— kanntmachung: Für Hessen ist die Anmeldung mit dem 12. geschlossen, im Uebrigen wurde der 20. Mai als letzter Anmeldetermin festgesetzt; auf Pfingsten können keine Mitgliedskarten mehr ausgegeben werden. Die Tischkarten für das Festessen sind nahezu vergriffen und ist deshalb Sorge getragen, daß Karten für guten Mit⸗ tagstisch(Prets 1 M. bis 2 M. 50 Pf.) in Gasthäusern im Empfangs Büreau(Saalbau) zu erhalten sind. Noch wird schließlich darauf aufmerksam gemacht, daß die— jenigen Theilnehmer, welche auf eine Wohnung reflek— tiren, aber keine hierauf bezügliche Anzeige hierher ge— langen ließen, dies umgehend thun sollten, da die Gast⸗ häuser bereits besetzt sind, dagegen Frei- und bezahlte Quartiere in Privathäusern noch zur Verfügung stehen. Allerlei. Der Componist Ferdinand Hiller Köln, 11. Mai. ist gestern gestorben. JIserlohn, 9. Mai. Die Urheber des am 18. Febr. d. J. am blesigen Gesellschaftshause verübten Dynamit⸗ Attentats sind nunmehr endlich ermittelt und gestern verhaftet worden. Es sind drei 16 resp. 17jährige Arbeiter, welche die Dynamitpatronen, die sie zu dem Attentate gebrauchten, gefunden haben wollen. Dle That scheint von ihnen aus purem Frevelmuth verübt worden zu sein. Der Blitz und die Bäume. Lebende Bäume sind sämmtlich Leiter der Elektricität und ziehen den Blitz an; aber das Maß ihres Anziehungs- und Leitungsvermögens ist ein außerordentlich verschiedenes, und der Blitz wählt deßwegen für seinen Weg zur Erde die eine Baumart vor der anderen, die nicht besonders gerne in die Eichen fährt; die alten nicht unter Eichen stellen. witter im Sommer 1864 wurden in Eilenriede daß die übrigen verschont bleiben. Bestande äußerst selten. Germanen erklärten deßwegen die Eiche für den Baum Donars oder Thors, und eine allbekannte Mahnung lautet, man soll sich beim Gewitter Jedes neue größere Gewitter liefert fast Belege für die Richtigkeit Bei einem fürchterlichen Ge— mindestens 12 Eichen getroffen, außerdem zwei Eschen, eine Tanne, jedoch keine einzige Buche und Hainbuche; außerdem in der Nachbarschaft einige Pappeln. Es wurde also die Eiche ganz außerordentlich bevorzugt, und so ist es bei jedem Gewitter; stehen die verschiedenen Baum— arten gemischt, so kann man ziemlich sicher sein, Am Meisten wird außer der Eiche die Pappel getroffen, besonders die Pyramidenpappel, die aber als Gesellschafterin der Eiche kaum vor— kommt; die Buche wird im gemischten Bestande wohl kaum jemals getroffen, auch im isolirten Man kann also der negativen Verhaltungsmahnung, sich nicht unter Eichen zu stellen, wohl die positive hinzufügen: Man stelle sich im Mischwalde unter Buchen! Was die Pappel betrifft, so ist sie in ihrer meist isolirten Stellung, vor Häusern, Pforten und an Wegen, dem Blitzstrahle sehr häufig ein willkommener Leiter; das vertikale Aufstreben sämmtlicher Zweige trägt auch bedeutend dazu bei. Diese zahlreichen Zweige strahlen jeden— falls bei elektrisch gespanater Atmosphäre auch die Erdelektricität der Wolkenelektricität ent— gegen und wirken auf diese Weise ausgleichend und auflösend. Es können hochgewachsene Pappeln bei Häusern ganz wohl die Rolle von Blitz— ableitern spielen, und es ist ihre Anpflanzung aus diesem Grunde zu empfehlen. Mit der Ausstrahlungs-Thätigkeit der Pappeln in Be— zug auf die Erdelektricität hängt auch wohl hauptsächlich ihre häufige Wipfeldürre zusammen. Es ist wohl weniger die wahrend jedes im Zenith stehenden Gewitters stattfindende allmählige, stetige Ausstrahlung, als die während eines in der Nähe niederkommenden Strahles erfolgende heftige Ausströmung, als„Rückschlag“ wissen— schaftlich bezeichnet, die den Schaden der Wipfel— dürre anrichtet, indem die Zellen und Gefäße der weichen Zweigspitzen dadurch gesprengt werden. Sehr häufig hat man bei Gewittern in finsterer Nacht im Momente des Herunterfahrens der Blitze nicht blos die Spitzen der Blitzableiter, sondern auch die der Pappeln heftig ausstrahlen sehen. Solche Rückschläge tödten bekanntlich auch oft ganze Schafheerden ꝛc., wenn der Blitz selbst nur etwa den Hirten oder einen benach— barten Baum getroffen hat. Auch die Wipfel— dürre isolirt gestellter Eichen in Hauschlägen im Walde erklärt sich wohl hauptsächlich durch diese Rückschläge bei Blitzen. Kommt der Nach— wuchs des Jungholzes mit seinen zahlreichen ausstrahlenden Spitzen dann baldigst den alten, zu stark in Anspruch genommenen Bäumen zu Hülfe, so erholen sie sich, sonst gehen sie meistens zu Grunde. Wir wollen nun noch die Erscheinungen, welche vom Blitz getroffene Bäume zeigen, etwas näher in's Auge fassen. Ist der Schlag ge— waltig, so wird der Baum zerschmettert; ist er minder stark, so läuft gewöhnlich ein Blitzstreifen den Stamm hinunter, gebildet durch die herunter— gerissene Rinde, mit einer Blitzfurche, die in's Holz eingedrungen ist, in der Mitte. Dieser Blitzstreifen verläuft bei in freiem Stande auf— gewachsenen Bäumen in einer Schneckenlinie um den Stamm, bei Bäumen in geschlossenem Stande fast gradlinig an einer Seite des Stammes hinunter. Der Blitz ist den Saftgängen des Baumes gefolgt, die im freien Stande dem Gange der Sonne entgegenstreben, also, von unten gesehen, West— Süd— Ost— Nord verlaufen, von oben umgekehrt. Bei alten Eichen kann es vorkommen, daß der Blitz zweimal den Stamm umkreist. Die vom Blitz getroffenen bieten wohl mehr als einem Strahl Trotz. Wohlgethan ist es jedenfalls, solche Baume recht bald zu hauen, denn der entrindete Streifen berindet sich nicht wieder und ist also den atmo— sphärischen Einflüssen preisgegeben, die allmählig tiefer und tiefer dringen. Handel und Verkehr. Friedberg, 12. Mai. Fruchtber. Watzen M. 19.00. Korn M. 16.75—17, Gerste M. 17.25, Hafer M. 16, Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 13. Mai. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10— 1.20, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf. Butzbach, 9. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00, Käse per Pfund 45—46 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf. Grünberg, 9. Mal. Fruchtpreise. Welzen M. 19.20, Korn M. 17.00, Gerste M. 16.10, Hafer M. 15.10, Erbsen M. 18.00, Samen M. 22.50, Kartoffeln M. 4. Gießen, 12. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.95— 1.05, Eier 1 Stück 4—5 Pf., Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.60 0.80, Hühner per Stück M. 1.30— 1.70, Hahnen per Stück M. 1.50— 2.00, Enten per Stück M. 2.00— 2.25, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 64— 70 Pf., Kalbfleisch 50—54 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00 4.20, Zwiebeln per Ctr. M. 6, Kirschen per Pfd. M. 1.00. Frankfurt, 11. Mat. Fruchtmarkt. Hiesiges Mehl Nr. 0 M. 33.50— 34.50, Nr. 1 M. 28.— 29., Nr. 2 M. 26.50— 27.50, Nr. 3 M. 24.50— 25.50, Nr. 4 M. 18.—19., Nr. 5 M. 17.—18., Milchbrod- und Brod⸗ mehl im Verband M. 54.—56., norddeutsches und west⸗ fälisches Weizenmehl 00 M. 24.— 24.50, Roggenmehl Nr. 0(Berl. Marke) M. 25.— 25.50, do. 0/1 do. M. 22.75 bis 23.75, do. 1 do. M. 21.25—21.75, de. 2 do. M. 17.50— 18.25, Weizen ab unserer Umgegend M. 19. bis 19.25, do. frei ab Bahnhof hier M. 19.25— 19.50, do. fremder je nach Qual. M. 18.5020. Roggen hies. M. 16.75, do. französischer M. 16.75—17., do. Königs⸗ berger M. 16.50, Nicolajeff M. 16.25 16.50, Galatz⸗ Odessa M. 16.— 16.25, Gerste, Brauerwaare M. 17.—19., do. zu Mahlzwecken M. 13.— 13.50, Hafer je nach Qual. M. 15.50— 16.50, Raps M. 26.50—27., Mais, bunter (mixed) M. 12.25 12.50, Wicken M. 16.— 16.50.(Alles per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo.) Roggenkleie M. 5.— 5.25, Weizenkleie M. 4.50 per 50 Kilo. Rüböl im Detail M. 60. Stimmung ruhig. Frankfurt, 11. Mat. Viehmarkt. Angetrieben waren 318 Ochsen, 10 Bullen und 249 Kühe, Stiere und Rinder, 306 Kälber und 182 Schweine. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68.—.70, 2. Qual. M. 63.—65., Bullen 1. Qual. M. 49.—51., 2. Qual. M. 45.—46., Kühe, Stiere, Rinder 1. Qual. M. 58. bis M 60., 2. Qual. M. 50.—54., Kälber 1. Qual. M. 56. 60., 2. Qual. M. 48.—52., Hämmel 1. Qual. M. 56.—58., 2. Qual. M. 50.—54., Schweine M. 52.— 54. Frankfurt, 12. Mai. Auf dem Heu- und Stroh⸗ markt waren 64 Wagen zugefahren. Heu kostete 100 Ko. M. 4.50— 6.40, Stroh M. 4 4.50. Mainz, 10. Mai. Fruchtmarkt. Weizen M. 19.25 bis 20.20. Korn hiesiges M. 17.25— 17.50, ausländ. M. 16.35 16.50. Gerste, pfälzer M. 18.50— 19.00, fränkische M. 18.75— 19.25. Hafer M. 15.35— 16.50. Mohnöl M. 54.— 56. Leinöl M. 25.— 26. Kohlsamen M. 27.50— 27.75. Rapskuchen M. 152.—— 158. Rüböl, rohes M. 27.35— 27.50, gereinigtes M. 29.25— 29.50 ohne Faß. Mainz, 10. Mai. Viehmarkt. In der abgelaufenen Woche waren auf unserem Viehmarkt im Ganzen 1037 Stück Vieh und zwar 5 Farren, 129 Ochsen, 204 Kühe, 223 Kälber und 486 Schweine. Bezahlt wurden für Farren M. 42. 46., für Ochsen 1. Qual. M. 67.—69., 2. Qual. M. 65.—66., Kühe 1. Qual. M. 65.—67., 2. Qual. M. 54.— 60. Alles per 50 Kilo Schlacht- gewicht. Kälber wurden bezahlt mit 65—68 Pf. und Schweine mit 52—55 Pf. per ½ Kilo Schlachtgewicht. Geld⸗ Cours. Frankfurt, am 12. Mai. 1885. Geber. Nehmer M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstü cke 16. 18 16. 14 do. in ½,,[6,1 Englische Sovereings... 20. 39 20. 34 Russische Imper tales.. 16. 75 16. 70 Degen 8 5 5 „ al maro Dollars in Gods Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Fest der Himmelfahrt. Goitesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½ Uhr: Herr Kirchenrath Baur. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Glück. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. statholische Gemeinde. Christi Himmelfahrt. 6 Uhr: Beicht. Bäume sind fast immer dem Sterben verfallen; so gut leitet. Jedermann weiß, daß der Blitz nur ganz alte mächtige Eichen mit dicker Borke 347 Uhr: Austheilung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Segen und Predigt. 2 Uhr: Vesper mit Segen. Inpfang Woch Morgens Mittw — 1460 1 prelswür 60%. Han e Eisenb Bel Die Statson sollen au werden ur Frelta 4 auf dem babn⸗Ba woselbst. Hedingunt Fran Monta Lonanio zur Verst uu Glase Anüppel, sowie 104 9 Uhr a Obe 1762 Die abgebal Abfuhrt Nie Die don 3650 bel unter; Stei 1768 Hotbeh 1408 Di gesahr. un auge, inde le Wurze Dich 1 75 1692 d. Jüdenstr. in den me stehmdes Jsraelitische Gemeinde. Freitag den 15. Mai 1885: Neumond Sivan. Beginn: Donnerstag Abends 8 Uhr 15 Min. Freitag Morgens 6 Uhr. Sabbathfeier vom 16. Mai 1885. „ N. 100 Beginn: Naser N. 16 Freitag Abends 6 Uhr 5 Min. Jelpfunb Samstag Morgens 8 Uhr. Sutter toden Samstag Nachmittags 4 Uhr. 281. 9 f Sabbathausgang 8 Uhr 35 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 17. Mai an utter kost 9 ee e Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr 25 Min. Omergebet. Mittwoch den 20., sowie Donnerstag den 21. Mai: Schebuth⸗ oder Wochenfest. 1469 Halbverdeck⸗ Wagen, leicht, solid, elegant, preiswürdig. Abbildung gratis. J. G. Rumpf, Eis. Hand 18, Frankfurt a. M.( 922.) Eisenbahn- Directions-BGezirk Hannover. Betriebs-Amt Cassel(Main-Weser-Bahn). Die bei dem Umbau des Empfangsgebäudes auf Station Bonames nothwendig werdenden Arbeiten sollen auf dem Wege öffentlicher Submission vergeben 9 werden und wird hierzu Termin auf Freitag den 15. Mal l. J., Vormittags 9 Uhr, 1 auf dem Büreau der unterzeichneten Königlichen Eisen— babn⸗Bau⸗Inspection(Gallus-Anlage 4) anberaumt, woselbst Zeichnung, Kosten-Anschlag und Uebernahme— Bedingungen eingesehen und Offerten-Formulare in Frankfurt a. M., 1. Mai 1885. 5 Königliche Etsenbahn-Bau-Inspeetion N 1670 der Main Weser⸗ Bahn. Holz⸗ und Pfriemen⸗ Versteigerung. Montag den 18. Mal kommen in dem Ober Rosbacher Domanialwalddistrikt Kellerberg, Schläge XII ß bis XV, zur Versteigerung: 1 Eichenstamm von 0,89 fm Inhalt, zu Glaserbolz geeignet, 2 rm Birken- und Elchen— Knüppel, 7131 Eichen⸗Birken⸗ und 144 Nadel⸗-Wellen, sowie 1089 Gebund Pfriemen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am Schlag XII. Ober⸗Ros bach, 11. Mai 1885. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. Strack. Lsgetrieb en 25 ne 1762 Bekanntmach Bekanntmachung. Die am 7. Mai im Gemeindewald Nieder-Rosbach abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Freitag den 15. Mat bestimmt worden. Nieder⸗Rosbach am 11. Mai 1885. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder Rosbach. Grob. 175 Kapital⸗Aufnahme. Die Gemeinde Steinfurth beabsichtigt ein Kapital von 3650 Mark zu 4% aufzunehmen. Angebote können bei unterzeichneter Stelle eingereicht werden. Steinfurth den 13. Mai 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinfurth. 3 1768 Alt. Apotheker Bergmann's Hühneraugenmittel. 1498 Dieses unübertroffene Präparat beseitigt sicher, gefahr- und schmerzlos auch das hartnäckigste Hühner- auge, indem es nicht nur die Hornhaut, sondern auch die Wurzel derselben vollständig zerstört. Zu haben: Büchse 60 Pf., bei Hof- Apotheker Lühm. 1692 Der Chocoladen-Fabrik von Franz Schulz, Juͤdensir. 10, ging betreffs ihrer Eisen-⸗Chocolade, die in den meisten Apotheken Deutschlands vorräthig, nach— vebnt. 0 stehendes Anerkennungsschreiben ein: 17 Geehrter Herr! L. 16.. Meine Frau geht mir über Alles, erst kommt sie, 16. 12 dann kommk sie noch ein Paar Mal und zuletzt ist erst 0. 30 von mir die Rede.— Ihnen allein habe ich ihre Er⸗ U. 106. 70 baltung, verehrter Herr, durch Ihre so vertreffliche 6. 4 9. 60 Eisen⸗Chocolade zu verdanken. 9.5 1.0 Erlne allgemeine Schwäche, durch Blutarmuth und 6 1. 7 1 Bleschsucht veranlaßt, hatte ste seit langer Zeit so von —— Kräften gebracht, daß ich befürchten mußte, sie zu ver⸗ leren. Auf ärztlichen Rath brauchte sie Ihre Eisen⸗ Chotolade. Nach wiederholtem Gebrauch dieser Cho— colade, die bei einem vorzüglichen Wohlgeschmack das Neutzliche verbindet, hat ihr die Kräfte wiedergegeben und hat sie so gestärkt, daß sie wieder, wie in früheren Jahren, hester und munter an ihre Thätigkeit mit Lust und Vergnügen geht. g Berlin den 20. April 1885. 1 Ihr ergebener J. B. Stille, Obermeister, H. 11995.) Stralauerstr. 27. Im Reinigen von Bettsedern empfiehlt sich Frau Möbs empfiehlt zu den billigsten Preisen panzer versehen) bringe Schränke schon von 1027 in größter Auswahl zu den billigsten Zu vermiethen der mittlere Stock des Werner'schen Hauses vom 1. Juli oder 1. August an. Ein Junge kann das Rappengeschäft gründlich erlernen bei 1723 Adam Steinbach. echter rother Medicinal- Tostager aus der Tokayerwein-Großhandlung Franz Schiemann in Frankfurt a. M. wird ärztlicherseits als wirksamstes Stärkungsmittel für schwächliche Kinder, Frauen und Reconvalescenten verordnet. 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Hoflieferanten und Besitzer der altdeutschen Weinstube „um Prinzen von Arcadien“, 1744 Fran! burt a. V. Formular für Meßbrieft nach neuer Verordnung vorräthig bei N si f 88 wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. Carl Bindernagel. Näheres bei Reallehrer Klein. 1017 Das Neueste in Sonnen- negenschirmen, sene garnirten Damen und Kinderhüten H. Fri N Strohhüte werden 1 gefärbt und fagonnirt. 2 edrich, Kalserstraße Nr. 77 neben der Post. Die seit Jahren von mir betriebene Anfertigung viebs⸗ sicherer feuerfester Kassaschränke(auf Verlangen mit Stahl⸗ in empfehlende Erinnerung. 175 M. an, alle Arten Kassetten und Sicherheitsschlösser in bekannter solider und sauberer Ausführung. Carl Berg. Schlosser und Mechaniker. Herren- und Knaben-Strohhüte Preisen bei 1445 Fritz Schmidt. Hutmacher, Kaiserstraße, im Hause von Henn& Jamin. Einem geehrten Publikum die ergebene Mittheilung, daß ich dahier eine Schlosserei und ein Installationsgeschäft für Gas und Wasser Leitungen errichtet habe und bitte unter Zusicherung rascher und billiger Bedienung um geneigte Aufträge. Achtungsvoll Christian Hanstein. 1628 Haagkstraße, im Hause des Herrn Martin Mondigler. richt ꝛe. Das Unterrichtsgeld beträgt nur 50 Pf. pro Monat. Nähere Auskunft durch den Vorstand des Lokal— gewerbvereins. 20 Bei Carl Bindernagel in Friedberg und Ba d⸗ Nauheim ist zu haben: Ge se tz über die Erbschafts-& Schenkungssteuer im Großherzogthum Hessen vom 30. August 1884, sowie Ausführungs-Verordnung vom 27. März 1885 und Instruction vom 28. Mürz 1885, nebst Erläuterungen, Motiven, Uebersichtstabellen und Formularien, herausgegeben von 6. Krug, Oberfinanzrath in Darmstadt. Preis 2 Mark. 0 Frauenhemden, Hosen, Uuterröcke und Nachtjacken, sowie Hemden und Hosen für Kinder 125 billigst bei L. Friedrich neben der Post. Eine Wohnung ist zu vermiethen. 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Schulbücher. Großes Lager in Schreib- und Zeichnen-Materialien. Annoncen-Expedition. 2 e 2 Buchdruckerei. führung vasch bürgen. Depot des allein ächten Cölnischen Wassers von Johann Maria Farina, gegenüber dem Jülichs platz. Carl Bindernagel. Selzerbrunnen. Mittwoch den 20. Mai an den isrgelitischen Pfingstfeiertagen findet dahier Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet 155 P. Weitzel Wittwe. 8 P. P V 0 0 S*„ 8— — Den geehrten Damen hiesiger Stadt, Friedbergs und Umgegend zur ge-= S fälligen Nachricht, dass wir unterm Heutigen ein — 8* 2 4 2 1 5 „ Damenconfections- Geschäft 2 etablirt haben und empfehlen uns im Anfertigen aller, in unser Fach einschlagender S Arbeiten, als:— — 22 2 2 2 1 — Costüms von den einfachsten bis zu den elegantesten, Kinder- 8 Costüms, Umhängen, Regenmäntel, Jaquets 5 2 2 = nach Mass und neuester Methode.— — In der Schule der Fräulein Marie Berg heraggebildet und längere Jahre in S dieser Branche selbstständig thätig, hoffen wir allen Anforderungen entsprechen z2u— - können und halten uns bei reeller und prompter Bedienung bestens empfohlen. 8 8 Bad- Nauheim, 4. Mai 1885. Achtungsvoll— — 22 — 922 2 7 N 8 G. Präfried& E. Runz, 2 Fürstenstrasse 389,— . im Kalbhenn'schen Hause. 0 — P. S. Zur Bequemlichkeit der geehrten Damen werden auch Bestellungen bei Fräulein Marie Berg, Hauptstrasse 277, entgegengenommen. 1668 b Für Consirmanden . Taschentücher mit und ohne Namen, Kragen, Manschetten, Krausen, Vorstecker, weiße Unterröcke, Socken, Strümpfe zu den biligsten Preisen. 5 K. Friedrich. Aachener und Münchener Leuer-versicherungs- Gesellschaft. Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergibt sich aus den nachstehenden Nesultaten des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1884: Grundkapital 5, w nene Prämien⸗ 1 für 1884 2j T 795,167. 70 Prämien-⸗Ueberträge 5 Uebertrag zur Deckung außergewöhnl icher Bedürf fnisse(einschließlich des nach Art. 185/239 b des Gesetzes vom 18. i 1884 zu bildenden Reservefonds von M. 900,000). 5 5 5,466,700. 80 „ 4,860,377. 30 M. 27,864,635. 40 M. 5,008,384,398.— Versicherungen in- Kraft am Schlusse des Jahres 1884. Friedberg den 1. Mai 1885. Carl Groß, Kaufmann, Friedberg, Heinzerling, Rechner, Butzbach, Jean Wötuer jun., Bürgermeister, Bad-Nauheim, E. Camp Söhne, Vilbel, 1763 Agenten der Gesellschaft.(Ag. 577.) J. Prima Porkland-Cement! J. A. Windecker von W. Feegze& Gotthard in Offenbach 1 5 78 g 1 Richard Wörner. Feinstes Hlüthenmehl, 1765 Hemden, feine Hemd-Einsätze, e Halsbinden, Handschuhe aller 7 sowie Myrtenkränze N Casino. Samstag den 16. Mal, Abends 8 Uhr: Concert für die Casinomitglieder von Frl. Adele Lyra, Coneertsängerin aus Köln, und Frl. Martha Pauly, e aus Leipzig. 1761 Der Vorstand. Lokalgewerbnerein Friedberg. Zu Ehren unseres scheidenden Vorsitzenden, Herrn Kreisingenieur Limpert, werden die Mitglieder des Vereins auf Samstag Abend 8 Uhr zur Abschiedsfeler im Burck'schen Local eingeladen. 1767 Mitglieder des Vorstands. Mittwoch den 20. Mal: Tanzbelustigung für Israeliten, wozu einladet Stammheim, 10. Mai 1885. 1760 Karl Musch. Die billigsten und besten Schuhe und Stiefel kauft man bei Louis Waas in der Metzgergasse. Selbstgefertigte gute Handarbeit, keine Strafanstalts⸗ waare und keine Schundwaare, sondern garantirt dauer⸗ hafte Waare in reicher Auswahl. 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