Freer bei wistet en. gungen für Zier; n empfehlt billigt „ Theis, 16 0 Haustädt. 1 1885. — 1093 Funkfurter kt Lotterie, Fark, darunter 1 N* 1 Drei . 64100.) Itauffutt a. M. agner, dummich. . — Dienstag den 14. April. M44. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, und Freitag Abend ausgegeben. N Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Vo ———ů— Theil. cher st nachgenommen. Bekanntmachung, den Remonte-Ankauf pro 1885 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise 3 und ausnahmsweise 4 Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen— Darmstadt für dieses Jahr nachstehende Märkte anberaumt worden und zwar Mortzens 8 Uhr: Großherzogthum Hessen-Darmstadt. Kaufpreises und der am 30. Juni in Alsfeld, 5 5 „Juli„, Nidda, ausgeschlossen. „ 7. 10 5 Butzbach, „ 28. 5„ Nieder⸗Wöllstadt, 11 20. 5„ Groß-Bieberau, „ 24. August„ Lampertheim, . 8 5„ Bickenbach, n 5 a A piren oder übermäßig Die von der Remonte-Ankaufs⸗Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer (gez.) Frhr. v. Wiuls schreibe n. gegen Erstattung des Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer (Kopper), welche sich innerhalb der ersten 28 Tage nach dem Eintreffen im Depot mit diesem Fehler behaftet zeigen. käufern nicht eigenthümlich gehoren, oder durch einen nicht legitimirten Bevollmächtigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke, rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einen Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen, starken hanfenen Stricken ohue besondere Vergütung mitzugeben. Pferde, welche den Ver Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckscheine moͤglichst mitgebracht werden, auch werden die Verkäufer ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu cou— zu verkürzen. Berlin den 26. Februar 1885. Königlich Preußisches Kriegs-Ministerium, Abtheilung für das Remonte-Wesen. Troschke. Graf v. Klinkowstroem. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Julius Gotz von Bayreuth zuletzt in Bad⸗Nauheim wird ersucht. Friedberg am 7. April 1885. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner Deutsches Reich. Darmstadt. Der Reallehrer Volger zu Offenbach wurde zum Lehrer an dem Gymna— sium zu Mainz ernannt. Berlin, 11. April. Infolge der Nachricht von einer aus den Sammlungen zum Geburts— tag des Fürsten Bismarck zu gründenden Stift— ung gingen bereits so viele Gesuche an den Reeichskanzler ein, daß es schon jetzt unmoglich geworden ist, den einzelnen Petenten zu ant— worten. Bisher ist übrigens die Stiftung noch gar nicht ezistent geworden, es steht selbst noch Nichts über den Zweck derselben fest. Nur soviel scheint unzweifelhaft zu sein, daß die Gelder nicht zu allgemeiner Mildthätigkeit verwendet werden, sondern zur Erleichterung der Armen— lasten dienen sollen. Die zahlreichen Gesuchsteller, welche von dieser falschen Voraussetzung aus— gehen, dürften daher auch künftig nicht auf einen Bescheid rechnen können. Braunschweig, 11. April. Heute starb in Berlin der braunschweigische Ministerresident am preußischen Hofe und Bevollmächtigte zum Bundesrath, Geheimerath v. Liebe. Hamburg. Der„Hamb. Corresp.“ berichtet: „Privatnachrichten zufolge brachten vier an der Küstengrenze des Sultanats Zanzibar ausgesetzte Boote der Corvette„Gueisenau“ das Somali— land unter deutschen Schutz.“ Die Nachricht bedarf wohl der Bestätigung. Karlsruhe. Mit dem 30. Juni d. J. erlischt verfassungsmaͤßig das Mandat von 32 Mitgliedern unserer zweiten Kammer. Der Wahl⸗ kampf dürfte voraussichtlich ein heißer werden. München, 12. April. Der König hat, wie die„Allg. Ztg.“ meldet, das Entlassungs⸗ gesuch des Kriegsministers v. Maillinger unter huldvollster Anerkennung der von demselben ge⸗ leisteten hervorragenden Dienste mit Rücksicht auf dessen vorgeschrittenes Alter und angegriffene Gesundheit genehmigt und vom 1. k. Mts. ab, bis wohin der Minister im Dienste verbleibt, den Generallieutenant und Commandeur der 4. Division in Würzburg, v. Heinleth, zum Kriegs— minister ernannt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Im Finanz— ministerium sind Vorbereitungen getroffen wegen Einberufung einer Enquete der Zucker-Indust— riellen betreffs Berathung eventueller Abänder— ungen der Zuckersteuer, anläßlich der Ausgleichs— Verhandlungen mit Ungarn. Schweiz. Bern, 11. April. und Winterthur sind abermals 7 verhaftet worden. Basel, 11. April. In Zürich Anarchisten Das Schiedsgericht ver— urtheilte heute die Gotthardbahngesellschaft zur — 11. April. Die neuesten Depeschen aus Petersburg sind beruhigender Natur und recht— fertigen die Annahme der Friedenserhaltung. Die Antwort Rußlands ist nicht vor 14 Tagen zu erwarten. Inzwischen werden den Cabinets— Beschlüssen gemäß die Rüstungen mit verstaͤrkter Energie fortgesetzt werden. — 11. April. Der Lordmayor von London ist heute gestorben. Rußland. Petersburg, 10. April. Den hiesigen Zeitungen wurde anbefohlen, über den Zusammenstoß zwischen Russen und Afghanen zu schweigen. ( In Dorpat wurde vor einigen Tagen Zahlung einer Entschädigung von anderthalb abermals eine nihilistische Druckerpresse aufge— Million Franes an die Unternehmung Favre und legte die Kosten beiden Theilen zur Last. Frankreich. Paris. Trotz des Abschlusses der Friedenspräliminarien mit China werden dieser Tage 10,000 Mann Verstärkungen nach Tonkin abgehen. Es bleibt den Franzosen in Tonkin, wie in Cochinchina und Cambodscha noch eine nicht ganz unbedeutende militärische Arbeit übrig, da die Schwarzflaggen und See— räuber völlig niederzuwerfen sind, die staatliche Ordnung wieder hergestellt werden muß, und die Gahrung in Annam und Cambodscha fort— dauert. Es wird möglicherweise noch längerer Kämpfe bedürfen, ehe die tonkinesische Frage endgültig als geschlossen angesehen werden kann. Großbritannien. London, 10. April. Der„Standard“ meldet, England verlange, Rußland solle das Vorgehen Komaroff's, das durch keinerlei feindliche Handlungen der Afghanen veranlaßt worden sei, desavouiren und die Rück— kehr der russischen Truppen in ihre frühere Stell— ung anbefehlen, sonst konnten die Grenzverhand— lungen nicht fortdauern. — Kürzlich haben wieder 2000 Mann eng— lische Truppen Befehl erhalten, sich nach Indien zu begeben. Sie sind dazu bestimmt, die jetzt an der indischen Grenze stehenden britischen Re— gimenter auf ihre volle Kriegsstärke zu bringen. hoben, auch fanden zahlreiche Verhaftungen statt. Egypten. Dongola. Aus Abu Gusi wird gemeldet, daß von der Provinz Kordofan aus ein lebhafter Selavenhandel betrieben wird. Die Sclavenhändler vermeiden es jedoch sorgfältig, sich den von den englischen Truppen besetzten Stationen zu nähern. Die Meldung von einem Aufstande in Kordofan gegen den Mahdi hat Bestätigung gefunden. Amerika. Washington, 10. April. Der Gesandte bei den Republiken Centralamerikas telegraphirt, daß der Vicepräsident von Guate— mala, Barillas, an Stelle Barrios' die Praͤsi— dentschaft übernommen habe.— Eine Depesche der Regierung von Columbia meldet: Außer in Panama, Savanilla und Santa Masta, welche noch von den Aufständischen besetzt sind, herrscht Ruhe. Es werden demnächst Truppen nach Panama abgehen. Ottawa, 10. April. Der canadische Minister— resident in Battleford ersuchte telegraphisch um Verstärkungen, da er vollkommen von Indianern umgeben sei und weder Hülfe noch Boten nach Fort Pitt senden konne, woher er Nachrichten erhalten über ein von Indianern in Frog Lake angerichtetes Blutbad, bei welchem 5 Personen, darunter 2 Priester und eine Frau ermordet worden seien. Aus Stadt und Land. d. Bad⸗Nauheim. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurde der Versuch gemacht, in den J. Pfeffer'schen Laden einzubrechen, die Einbrecher müssen aber gestört worden sein; dagegen gelang es denselben in den R. Wörner'schen Laden einzubrechen, aber auch hier konnte ein Raub durch die Dazwischenkunft des Elgenthümers glücklich verhindert werden. r. Schwalheim. Zur Geburtstagsfeier des Fürsten Bismarck vereinigte sich auch in unserem Orte die Ein⸗ wohnerschaft in dem Gefühle der Treue und Anhäng⸗ lichkeit zu Kaiser und Reich und gaben diesem Gefühle dadurch Ausdruck, daß sie dem Kanzler desselben be— geisterte Hochs ausbrachte. Pfungstadt. Die Firma J. Hildebrand hier ließ dieser Tage die erste Sendung Exportbier nach dem Kamerungebiet abgehen. Bieber. Ueber eine Blutvergiftung wird gemeldet: Vor einigen Tagen verstrickte eine Frau rothgefärbtes Wollengarn; dabei achtete sie nicht, daß dasselbe in eine Schnittwunde an dem kleinen Finger der rechten Hand kam. Kurz darauf verspürte sie heftige Schmerzen im linken Arm. Am folgenden Tage schwoll derselbe an und verbreitete sich die Geschwulst über die ganze Brust. Zwei herbeigerufene Aerzte versuchten ihre Kunst ver⸗ gebens. Am fünften Tage verstarb die Aermste unter den schrecklichsten Schmerzen. Auf die jüngste Tochter, welche die Pflege der Mutter übernommen, hatte sich die Vergiftung ebenfalls übertragen, doch wurde erstere durch eine sofort ausgeführte Operation gerettet. Allerlei. Metz. Bei einer in der Umgegend von Remilly ab⸗ gehaltenen Treibjagd gelang es einem Bürger von Ars ein Nest mit 6 jungen Wölfen aufzufinden. Der Finder beabsichtigt, dieselben von Hündinnen groß ziehen zu lassen. Hamburg. Die Zahl der in den Monaten Januar und Februar d. J. aus Deutschland Ausgewanderten beträgt 6580(im Januar 2342 und im Februar 4238). In den Monaten Januar und Februar des vorigen Jahres wanderten zusammen 10,504 aus. Das Jahr 1885 hat also mit einer nicht unerheblichen weiteren Abnahme der Auswanderung begonnen. Das Leben im Meere. Die Vorstellungen von der Tiefsee gestalten sich dermalen wesentlich anders wie in früherer Zeit. Der Forscher, der dem Laien diese für ihn unentschleierbaren Räthsel enthüllt, tritt nun vor ihn hin und zeigt ihm den Boden— schlamm des Meeres, der mittelst eigener Apparate aus den größten Tiefen herausgeholt wird. Mit diesem Schlamm vermag der Laie freilich nichts anzufangen. Der Fachmann aber gibt willig die Erklärung. Was enthält also dieser Schlamm? Nicht mehr und nicht weniger als den gemeinsamen Stammbaum aller Organismen. Unter dem Mikroskop löst sich der Schleim oder Schlamm in winzige Gebilde auf, welche man Protisten nennt. Sie sind die lebenden Zeugen eines Lebensprozesses, der der Gegen— wart um Hunderttausende von Jahren voraus- ging. Ununterbrochen lagern sie ihre Ueberreste auf dem Meeresboden ab, führen submarine Berge und Bänke auf. Sie haben in vor⸗ historischer Zeit ganze Gebirgsschichten mit ihren Leichen(den Schalen) gebildet, wozu eine Individuenzahl nöthig war, der unser Fassungs⸗ vermögen nicht gewachsen ist. In einem ein⸗ zigen Kubikcentimeter des Stoffes, aus dem die Kreidegebirge zusammengesetzt sind, befinden sich Millionen jener mikroskopischen Schalen, was eine eben so große Individuenzahl der be— treffenden winzigsten Organismen bedingt. Die Tiefen der Ozeane sind also nicht unbelebt, wie man bislang annahm, sondern reich an niederen Organismen, deren Existenz die immense Lücke zwischen dem Thierleben der Vorzeit und der Gegenwart ausfüllt. Der geistige Horizont hat sich demnach durch derlei Resultate der Forschung unendlich erweitert. Die große Mehrheit der Menschen, welche mit dem Meere in keiner Be— rührung steht, wird aber noch durch andere Dinge überrascht. Mit der Vorstellung von Verödung, Gefahren und Schrecken verbindet der Binnenländer in der Regel auch die An— nahme, daß das Meer verhältnißmäßig große Räume besitzt, in denen das organische Leben kaum eine Rolle spielt. Es ist aber gerade das Gegentheil der Fall. Im Vergleiche mit dem Festlande ist das Meer die Welt der Frucht⸗ barkeit gegen die Welt der Sterilität. Eine Alge, welche Humboldt aus dem Meere fischen sah, hatte die Länge von 5000 Meter! Die Keime der thierischen Organismen im Meere zählen wir nach Hunderttausenden, die Zahl der gesellig lebenden Individuen nach Millionen und Millionen. Die meilenlangen und meilenbreiten Medusenzüge vereinigen Billionen Individuen in sich. Vollends unfaßbar und unberechenbar sind die Mengen der Individuen aus der Klasse der Protisten. Eine der zaubervollsten Er— scheinungen der See— das Meeresleuchten— ist nichts Anderes, wie Humboldt trefflich sagt, als„die Lebensregung einer unsichtbaren Thier— welt.“ Die im Phosphorlicht schimmernde Ober— fläche des Meeres ist nichts Anderes als eine Ansammlung von Myriaden von winzigen Leucht— thieren. Ungeheure Flächen werden von ihnen bedeckt, und Schiffe steuern bei Tage stunden— lang durch„milchige“ See. Das sind aber nur einige Beispiele. Wir können die Zahl derselben vermehren, wenn wir der ungeheueren Massen von gefangenen Seethieren gedenken, welche fast ausschließlich die Küsten- und Insel⸗ bevölkerungen nähren. Hier gelangt der Segen des Meeres zu greifbarer Form, und er ist so groß, daß aller Reichthum des Festlandes, die Tropenländer mit inbegriffen, dagegen ver— schwindet. Um diese Thatsache dem Leser zu vermitteln, bedarf es der Ziffer. In dieser Beziehung ist in der That ganz Unglaubliches zu verzeichnen. Welche Massen von Seethieren auf dem ganzen Erdenrund der„Wasserwüste“ des Weltmeeres abgejagt werden, ist selbst— verständlich nicht zu ermitteln. Dagegen liegen über den europäischen und amerikanischen Fisch⸗ fang ausreichende Daten vor, und diese dürften zur Beleuchtung des Meeressegens vollauf ge— nügen. Wir halten uns au das bekannteste Jagdwild der See— den Häring, den Stock— fisch, die Sardelle, die Auster. Jedes hollän— dische Schiff, das auf den Häringsfang aus— geht, pflegt gewöhnlich eine Million dieser Thiere als Beute heimzubringen. Die Ge— sammtbeute der holländischen Häringsfänger dürfte sich aber allein auf 100 Million Stück belaufen. Nun verzehrt aber London allein jährlich an 1200 Million Häringe! Das Defieit wird gedeckt durch die Thätigkeit englischer, norwegischer, deutscher und amerikanischer Fisch— züge. Das gibt aber eine Massenbeute von mindestens 10,000 Million Fischen. Von den ungeheueren Häringszügen zur Laichzeit macht sich der Binnenländer schweclich einen Begriff. Alle diesfälligen Schilderungen dünken ihn uͤber— trieben. Und dennoch ist es wahr, daß solche Züge Meilen lang und breit sind und Böte durch die wimmelnden Thiere viele Centimeter in die Höhe gehoben werden. Etwas kleiner, aber noch immer bedeutend genug, ist die Stückzahl der jährlich gefangenen Kabeljaus und Schellfische. Sie dürfte etwa 600 Million betragen. Der Kabeljau er— scheint im Frühjahr auf den Newfoundlands— bänken und lagert sich dortselbst in einer oft einen Meter dicken Schicht von 10 Meilen Länge und 30 Meilen Breite. Aus dieser lebendigen Masse holen sich die Engländer allein über eine Million Zentner Stockfische(so nennt man den geköpften Kabeljau, wie er in den Handel kommt), und eine einzige Gesellschaft, welche an Frankreich etwa 10,000 Zentner Fisch⸗ rogen liefert, beschäftigt ca. 2000 Fahrzeuge mit 30,000 Menschen. Der jährliche Ertrag der Sardinenfischerei beträgt an den Küsten der Bretagne allein 600 Million Stück. Eine nicht minder eindringliche Vorstellung von dem überwältigenden Reichthum des Meeres liefern andere Zweige des Fischereigewerbes, so bei— spielsweise der Austernfang. Die Auster ist seit den ältesten Zeiten ein hervorragendes Ge— nußmittel der Menschen. Die gegenwärtige Ausbeute übersteigt aber Alles ähnliche auf dem Gebiete der Beschaffung animalischer Nahrung. In New-⸗Pork existiren 7000 Austernlokale, welche circa 20,000 Menschen beschäftigen und jährlich einen Gewinnst von etwa 50 Million Dollars erzielen! Eine Fischerflotille aus Balti⸗ more liefert zu Zeiten 11 Million Faͤsser Austern in einem einzigen Jahre. Man nimmt an, daß in Europa allein jährlich bei 3 Milli⸗ onen Austern verzehrt werden. Berücksichtigt man nun diese immense Ausbeute, so wäre man zu der Annahme berechtigt, daß der Reichthum der Austernbänke früher oder später versiegen müßte. Dieser Eventualität arbeitet aber die Natur selber entgegen, indem sie in ausgiebiger Weise für den Nachwuchs sorgt. Nach Baker setzt die Auster jährlich 100,000, nach Poli 1,200,000, nach Leeuwenhoek vollends 10 Mil- lion Junge in die Welt. Um übrigens dem Leser eine Vorstellung von dem Keimreichthum macher Seethiere zu geben, machen wir nur auf folgende Thatsachen aufmerksam. Der Rogen eines ausgewachsenen Hausen wiegt nicht selten 8 Centner und enthält etwa 3 Million Eier. Da nun der Rogen(als„Kaviar“) ein Nahrungsmittel für sich bildet, gehen beispiels— weise allein in Rußland 3000 Million, im Berreiche von ganz Europa aber mindestens 10,000 Million Hauseneier für die Fort⸗ pflanzung verloren. Das Meer bietet indeß noch andere Schätze, welche den Menschen reichen, ja überreichen Ertrag liefern. Wir wollen nur der Perlenfischerei gedenken. Gegenwärtig zählt man im persischen Golf allein circa dreihundert Perlenbänke mit einem durchschnittlichen Jahres- Erträgniß von zwei Million Dollars. Auch in Bezug auf die Seevögel und Seesäugethiere ist die Beute zum Theil unermeßlich. Im Jahre 1870 beispielsweise fing eine norwegische Flotille von 18 Schiffen im Ganzen circa 86000 Seehunde. Weiter beziffert man die Zahl sämtlicher innerhalb eines Zeitraumes von 37 Jahren(1835 bis 1872) erbeuteten oder doch vernichteten Wale und Pottfische auf 290,000. Nicht alle Wale erliegen der Har⸗ pune; ganze Herden derselben werden von der Fluth ans Ufer geworfen. An den Shetlands⸗ inseln strandeten einmal 300 dieser Riesenthiere, im Walfjord auf Island vollends 1100 Stück innerhalb eines einzigen Jahres. Speck, Thran und Fischbein sind die gewinnbringenden Gegen⸗ stände, welche den Menschen veranlaßten, dem größten und stärksten Geschöpfe unserer Erde auf den Leib zu rücken und seinen geschlossenen Herden förmliche Vernichtungsschlachten zu liefern. (Aus dem anziehenden und lehrreichen Werke von A. v. Schweiger⸗Lerchenfeld:„Von Ozean zu Ozean“, welches wir uunseren Lesern besonders empfehlen.) Verloosungen. Hessische Ludwigs Eisenbahn⸗Gesellschaft. Ziehung am 1 April 1885. Heimzahlung am 1. Juni 1885. 4 pCt. Prioritäts⸗Obligattonen. Nr. 54 89 260 667 736 1105 423 513 873 2641 904 05 06 3317 18 76 3431 32—35 62 4004 06 56 4269 70 94 4562 4688 4811 5243 44 5386 87 5512 5904 20 6717 7002-08 58 78 140 90 7334 35 7529 66 7827 7942 8187 8298 8329 75 8453 96 8518—21 9025 9247 9529—32 9615 18 9756 9876 10249 10678 92 10862 11015 40 246 49 328 636 830 12095 119 461 68 75 573 74 95 608 20 21 960 13562 315 80 925 14250 330 54 574 614 893 94 98 15111 53 475 580 622 819 46 16148 87 674 744—47 902 03 17024 85 103 422 24 635 959 18161—63 470 71 573 513 18 865 66 90 à 600 M. Karlsruhe, 31. März. Gewinnziehung der ba⸗ dischen 35 fl.⸗Loose. 68571 M. fielen auf Nr. 124211, 25714 M. auf Nr. 14566, je 6857 M. auf Nr. 147182 und Nr. 301806, je 3428 M. auf die Nrn. 33760 214401 277103 und 335434, je 1740 M. auf die Nrn. 39633 141636 222009 237279 241825 299469 319941 340682 342911 347580 347968 und 371353, je 428 M. auf die Nrn. 11668 39609 39642 58218 67354 87356 89510 89546 130219 184907 140283 149596 150639 153090 156162 202830 208083 230046 304342 327711 329328 331425 333908 333912 333915 333934 344792 373301 387078 und 388206. Karlsruhe, 1. April. Serienziehung der badischen 100 Thlr.⸗Loose: 32 103 132 186 347 553 579 641 647 685 878 906 1012 1027 1133 1168 1324 1327 1407 1463 1483 1520 1563 1575 1673 1747 1773 1829 1836 1838 1906 1916 2016 2111 2144 2226 2296 2299. Badische 4pCt. 100 Thlr.⸗Loose von 1867. Serien⸗Ziehung am 1. April 1885. Nr. 32 103 132 186 347 553 579 641 647 685 878 906 1027 1133 1163 1324 1327 1407 1463 1483 1520 1563 1575 1673 1747 1773 1812 1829 1836 1838 1906 1916 2016 2111 2144 2226 2296 2299. Die Gewinn⸗Ziehung findet am 1. Juni 1885 statt. —— ö OGewünn⸗ 30, Jun 306 402 1290 fe 2463 20% 3070 31 3819 40 6, 2785 5 . Wien f Butter Käse per her 100 „D zeitung Werksta Reinige Ladenle Her t wollen nur zadrtig zihlt A dreibundert den Jahres⸗ ats. Auch dtesäugetziere neßlich. Im eme hanzen cirta ert man die ttaumes von tuteten oder zttfische auf zen der Har⸗ den von der 1 Shetlands⸗ Riesenthiere, 1100 Stück peck, Thran aden Gegen⸗ laßten, dem unseret Erdt zeschlossenen ten zu liefern. teichen Werke feld:„Von wit uuseren Sesellschaft. 1. Jun 18th. 4 9 250 667 ziehung am 16. März. Heimzahlung am 15. Juli 1885. r. 14, S. 4921 Nr. 25, S. 5005 Nr. 15 20, S. 500 S. 1352 Kr. 14, S. 1499 Nr. 8, S. 2177 Nr. 7 9, S. 5005 Nr. 5, S. 5021 Nr. 4 14, S. 5765 Nr. 1, . Freiburger 10 Fr.⸗Loose von 1879. Gewinn⸗ Serle 2177 Nr. 14, S. 5257 Nr. 5, S. 6717 Nr. 10, S. 7479 Nr. 4 à 5000 Fr. S. 376 Nr. 1, S. 512 Nr. 19, S. 696 Nr. 1, S. 1499 Nr. 21, S. 2177 Nr. 15, S. 2237 Nr. 23, S. 2834 Nr. 6, S. 3004 Nr. 16, S. 6937 Nr. 6 9, S. 6962 Nr. 21, S. 7192 Nr. 8, S. 7752 Nr. 23, S. 8113 Nr. 4, S. 8572 Nr. 18 20, S. 9654 Nr. 22 à 50 Fr. S. 376 Nr. 18, S. 696 Nr. 8, S. 852 Nr. 7, S. 1143 Nr. 13, S. 2783 Nr. 17, S. 2834 Nr. 11, S. 4921 Nr. 15, S. 5922 Nr. 18 19 24, S. 6717 Nr. 11, S. 6891 Nr. 1 21, S. 6937 Nr. 2 13 24, S. 6962 Nr. 20, S. 7479 Nr. 8 10 11 19, S. 7752 Nr. 21, S. 7897 Nr. 8, S. 8139 Nr. 6 12, S. 8938 Nr. 3 13 22, S. 9045 Nr. 21 24, S. 9215 Nr. 1, S. 10736 Nr. 22 à 40 Fr. Auf alle übrigen in den am 16. Febr. 1885 gezogenen Serlen enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von 13 Fr. Oesterreichische fl. 250 Loose von 1854. Gewinn⸗Ziehung vom 1. April 1885. Heimza hlung am 30. Juni 1885. Gezogene Serien: Nr. 56 84 134 167 306 402 441 446 669 816 873 911 980 983 1220 1295 1801 1923 2151 2263 2296 2322 2376 2413 2463 2493 2549 2561 2720 2793 2851 3012 3016 3070 3118 3162 3338 3407 3520 3613 3775 3815 3819 3855. Gewinne: S. 3070 Nr. 4 fl. 100,000. S. 2793 Nr. 30 fl. 20,000. Auf alle übrigen in obigen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 300. Wiener 100 fl. Loose von 1874. Serien- und Gewinn⸗Ziehung vom 1. April 1885. Serien: Nr. 389 448 575 631 648 1334 1497 1832 1880 2036 2202 2464 2612. Gewinne: S. 648 Nr. 61 fl. 200,000. S. 448 Nr. 93 fl. 20,000. S. 1880 Nr. 67 fl. 5000. S. 631 Nr. 26, S. 1832 Nr. 70, S. 1880 Nr. 50 94, S. 2464 Nr. 46 à fl. 1000. S. 631 Nr. 93, S. 648 Nr. 87 88, S. 1334 Nr. 56 82 83, S. 1497 Nr. 35 58, S. 1880 Nr. 44, S. 2036 Nr. 48, S. 2464 Nr. 87 96 à fl. 140. Handel und Verkehr. Friedberg, 11. April. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80— 0.95, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 11 Pf. Sileßen, 11. April. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.90 1.00, Eier 1 Stück 5—6 Pf., Käse per St. 4—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.70— 1.00, Hühner per Stück M. 1.00— 1.40, Hahnen per Stück M. 1.30—1.80, Enten per Stück M. 2.00— 2.50, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh⸗ und Rind⸗ flleisch 56— 60 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 64— 70 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50— 5.00, Zwiebeln per Ctr. M. 5. Litergrisches. „Die Werkstatt“, Meister Konrads Wochen⸗ zeitung, Nr. 13 enthält: Aus der Welt.— Für die Werkstatt; Wo soll der Lehrling Feierabend halten?— aus Pappe.— Allerhand Nützliches für den Handwerker. — Für den Abendschoppen: Elner aus dem Reichstage schreibt dem Meister Konrad.— Karl Findeisen.— Ein hundertjähriger Bäckermeister.— Das billige Land.— Wie die Lehrer von Meister Konrad denken.— Für Haus und Herd: Von den Fußböden.— Für die Todten in Camphausen.— Endlich ein Junge.— Ein Kräutlein für die Ratten.— Eine Bismarcksauee.— Das blllige Sonntagsgericht in Nr. 8.— Für den Feierabend: Wie man aus einem Handwerker ein Schriftsteller wird.— Meister Konrad am Grubenschacht in Camphausen. Daheim Nr. 27 enthält: Ostern. Gedicht von R. Beutner.— Souverän. Roman von A. v. d. Elbe. — Pontius Pllatus in Geschichte und Sage. Von M. Wagner.— Militärtsche Charakterbilder II. Der Bursche nach dem Herzen Windthorst's.— Die Mohre von Mohrstein. Forts.— Die Geschichte eines Wortes. Von Franz Delitzsch.— Am Familientisch: Zu unsern Bildern: Eece homo! Von Reni.— Ostermontatz. Von F. Kallmorgen.— Haus wirthschaftliche Umschau. Wit drei Illustr.— Gesundheitsrath— In unserer Sptelecke. — Mit zwei illustr. Beilagen. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: Der Postillon Sebastian Völler von Ilbes⸗ hausen mit Marte Clöß von Weckesheim. .Der Pfarrer Wilhelm Georg Martin Volp von Gießen mit Meline Amalie Johannette Antonie Emtlie Müller von Friedberg. Der Schuhmacher Christoph Heinrich Erle, Wittwer, von Reichelsheim mit Katharine Dorothea Junghenn von Staden. .Der Lehrer Johann Georg Sauerwein von Egelsbach mit Anna Josephine Stamm von Friedberg. Geboren: ärz. Dem Schuhmacher Adolf Schmidt 1 Tochter. Dem Russensteinmacher Johann Heinrich Hoh— mann 1 Sohn. Dem Handarbeiter Martin Gleiß 1 Tochter. Dem Schuhmacher Friedrich Jakobi 1 Sohn. Dem Geschäftsführer Nicolaus Klein 1 Tochter. Dem Messerschmied Heinrich Karl Schäfer 1 Sohn. 11. März. Dem Bierbrauer Philipp Kolm 1 Tochter. Dem Großh. Seminarlehrer Johann Heinrich Süß 1 Sohn. Dem Handelsmann Wilhelm 1 Tochter. Dem Schuhmacher Johann Heinrich Wilhelm Hoffmann 1 Tochter. Dem Oelhändler Jakob Nicolaus Stadel— mann 1 Sohn. Dem Dachdecker Johannes Mosbach 1 Sohn. Dem Buchbinder Moritz Mainz 1 Tochter. Dem Stenercommissariatsgehälfen Ludwig Leonhard 1 Sohn. Dem Barbier Heinrich Rupp 1 Tochter. 17. März. 24. Marz. Schmidt II. Dem Fruchthändler Leopold Oppenheimer 1 Sohn. Dem Großh. Reallehrer Gustav Konrad Karg 1 Tochter. Gestorben: ärz. Apolonia Jäger, Ehefrau des Handelsmanns Konrad Jäger, 52 Jahr alt. Marie Kreuder, Ehefrau des Schreiners Jo⸗ hannes Kreuder, 32 Jahr alt. Charlotte Gröninger, Tochter des Metzgers Georg Gröninger, 16 Jahr alt. Marie Katharine Boretti, Töchterchen des Tapeziers Friedrich Engelhard Borettt, 8 Monat alt. . Johann Georg Fritsch von Gießen, 52 Jahr alt. . Anna Katharine Koch, Tochter des verstorbenen Küfers Johann Christian Koch, 16 Jahr alt. Wilhelm Karl Gröninger, Söhnchen des Eisenbahnbediensteten Johann Adam Grön⸗ inger, 1 Jahr 6 Monat alt. . Elisabethe Wirth, Ehefrau des Weißbinders Wilhelm Wirth, 45 Jahr alt. 7. April. Der Taglöhner Heinrich Frank von Schwal⸗ heim, 40 Jahr alt. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Tyeater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 14.: Mignon. Mittwoch den 15.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Der Freischütz. Außer Abonn. Donnerstag den 16.: Rigoletto. Freitag den 17.: Geschlossen. Samstag den 18.: Fidelio. Sonntag den 19.: Don Juan. Schauspielhaus. Dienstag den 14.: Pitt und Fox. Mittwoch den 15.: Der Hexenmeister. Donnerstag den 16.: Geschlossen. Freitag den 17.: Boccaccio. Samstag den 18.: Ein vornehmer Schwiegersohn. Hierauf: Zum ersten Male: Die wilde Tont. Singspiel in 1 Aft von Naßmäller. Sonntag den 19. Fedora. Montag den 20.: Madame Favart. Für die Hinterbliebenen der Verunglückten in Saar⸗ brücken gingen bei der Expedition weiter ein: von Gerber Allendörfer 3 M., N. in B.⸗N. 2 M., Metzger Carl Söllner 50 Pf. Geld- Cours. Frankfurt, am 26. März 1885. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 0 Franken sk 1 19 do. un%,% cd Englische So vereins. 20. 46 20. 42 Kussische Imperlales. 16. 75 16. 71 Dean? 9. 56 9. 51 Bekanntmachung. ö Heute wurde in das Handels register eingetragen: 1 Wilhelm Eckel und Theodor Hinkel zu Vilbel 5 betreiben dahler in offener Handelsgesellschaft ein „Gerberei⸗ und Fettsiederei-Geschäft“ unter der Firma: „Eckel& Hinkel“. Jeder Theilhaber ist berechtigt, die Firma zu zeichnen und zu vertreten. Vilbel am 7. April 1885. Großherzogliches Amtsgericht. Dr. Seriba. 1409 Weiß. Arbeits⸗Versteigerung. Freitag den 17. d. Mts., Nachmittags um 3 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Hoch⸗Weisel die bet —— einer Weganlage vorkommenden Arbeiten öffentlich in Accord gezeben werden: M. Pf. Erdarbeit, lt. Kostenüberschlag 282 35 Maurerarbett 696 43 Lieferung von hydraullschem Kalk 216— Lieferung von Schlackensand 270— Brechen der Mauersteine 400 Anfahren derselben 340— Aufsetzen der Steine und Sandmessen 9 Buß bach den 12. April 1885. Metzger, 1417 Bezirks⸗Bauaufseher. Haide⸗-Scheiben-Honig, Pfd. 75 Pf., zweite Waare 55 Pf., Leckhonig 50 Pf., Seim⸗(Spelse⸗) Honig Pfd. 40 Pf., Futterhonig ge⸗ stampft 40 Pf., in Scheiben 50 Pf., täglich frisch. Bienenwachs, Posteollt gegen Nachnahme, en gros billiger. Nichtpassendes nehme umgehend franco zurück. 0 Soltau, Lüneburger Haide.(2 571/⁰1 4.) 386 E. Dransfeld's Imkereten. 1189 Nach ärztlicher Vorschrift angefertigte Elsen⸗ Chotolade von Franz Schulz, Hoflieferant in Berlin. Depot in der Mohrenapotheke in Friedberg.(H. 11314.) Arbeits-Versteigerung. Montag den 20. d. Mts., Vormittags um 9 Uhr, sollen in dem Rathhaussaal zu Nieder-Weisel die bei Umbau der Synagoge vorkommenden Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Aecord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 377 16 Steinhauerarbelt 25— Schreinerarbeit 522 22 Schlosserarbeit 35— Glaserarbeit 205 71 Spenglerarbeit 30 60 Lieferung von Mauerstelnen 40— 5„ Russensteinen 400— 1 al 49 50 0„ Sand 45— 5„ geschliffenen Sandsteinplatten 188— Butzbach den 12. April 1885. Meßger, 1418 Bezirks-Bauaufseher. W ben weltbekannten ächten E Bernhardiner Alpenkräuter-Magenbitter aus der Fabrik von Wallrad Ottmar Bernhard, Lindau i. B.— Zürich— Bregenz a. B., empfiehlt in Flaschen à M. 4., M. 2.10, sowie Probeflaschen à M. 1.50 bestens — 5 442 Win. Bernbechk, Friedberg. 1 J. A. Windecker empflehlt Deutschen und ewigen Kleesamen in bekannter keimkräftiger Qualität. 142⁰ Reinigen der Fässer vom Schimmel.— Eine praktische[ 29. März. Dem Zimmermann Johann Karl Zöll! Tochter. ies Ladenleiter.— Lauter Patente.— F. 100 e.— Alles 29. März. Dem Schneider Wilhelm Weber 1 Tochter. Dae Schwindel, würde man sagen, 1422 wenn heute eine Zahntinktur empfohlen würde, die neue Zähne in alten Luͤcken hervorbringt, und doch wäre dieses gleichbedeutend mit dem Versprechen neuer Haare auf kahlen Stellen! Deßhalb kann man bei den sich massenhaft mehrenden Mitteln für Haarleidende nicht genug auf das seit Jahren bewährte, von allen Autoritäten empfohlene, wegen seiner wirklichen Güte und Billigkeit sich auszeich⸗ nende Carl Retter'sche Haarwasser, München, aufmerksam machen, welches wirklich leistet, was es verspricht, nämlich Corservirung und Kräftigung des Haares, Reinlgung aller Kopfhautübel, als Schuppen c., Herstellung eines weichen glänzenden Haares und festen Scheitels.— Zu haben um 40 Pf. und M. 1.10 bei J. Baumeister in Friedberg. Ein charakterfestes, Maͤdchen— 4 welches einen junges Vertrauungs⸗ posten einnehmen soll und welchem Gelegenheit geboten ist, sich im Haushalt auszubilden, wird alsbald in ein Geschäftshaus zu engagiren gesucht. Liebevolle Behand⸗ lung wird zugestchert. Schriftliche Offerte mit Angabe des seitherigen Verbleibens ist unter E. F. in der Exp. d. Anz. abzugeben. 1416 Prima RNepskuchen stets frisch von der Muhle empfiehlt äußerst billig 280 Ph. Dan. Kümmich. Ein zweistöckiges 11401 Wohnhaus von Eichenholz steht zum Abbruch zu verkaufen. Ossenheim. Georg Walther. s Corsetten ane Kleesamen. 1374 Feinsten Rothklee, Prima Luzerne, Weiß- und Schwedisch Klee, Wicken, sowie Mischungen für Zier- gräser, Böschungen und Wiesenanlagen empfiehlt billigst PF. Theis, vormals G. Haustädt. Erweiterte Handwerkerschule. Der Unterricht im neuen Schuljahr begann Sonntag den 12. April in dem Schullskale des Gewerbvereins und wird für das Sommersemester nach nachstehendem Schulplan abgehalten: Sonntags- Unterricht. I. Freihandzeichenklasse Herr Diesener, Sonntags Morgens von 8—10 Uhr Freihandzeichnen, 10—12 Uhr darstellende Geometrie. II. Freihandzeichenklasse Herr Bronner, Sonntags Morgens von 8—10 Uhr Freihandzeichnen, 10—12 Uhr darstellende Geometrie. Fachzeichenklasse Herr Zörb J., Sonntags Morgens von 8—12 Uhr Fachzeichnen. Wochentags ⸗ Unterricht. Montags Morgens von 8—12 Uhr Freihand- und kunstgewerbliches Zeichnen, Herr Bronner, Dienstags Morgens von 8—12 Uhr Freihand- und technisches Zeichnen für Schuler und gleich⸗ zeitig offener Zeichensaal für alle Handwerker. Die Bibliothek ist zur Benutzung für Mitglieder geöffnet: Sonntags Morgens von 8 bis 12 Uhr und Dienstags um dieselbe Zeit. Das Schulgeld für die Handwerkersonntagsschule beträgt für einen Schüler pr. Monat 80 Pf., für Söhne von Vereinsmitgliedern 40 Pf. Das Schulgeld für den Wochentags-Unterricht beträgt für einen Schüler pr. Monat 50 Pf. Unbemittelte Schüler, welche von ihrer Ortsbehörde eine diesbezügliche Bescheinigung bringen, genießen sämmtlichen Unterricht unentgeltlich. Der offene Zeichensaal hat den Zweck, Handwerksmeistern und Gesellen Gelegenheit zu geben, unter Anleitung und Beihülfe des Lehrers Pläne und Zeichnungen zu fertigen, sich Rath und Auskunft holen zu können, sowie, daß gegen geringe Vergütung Zeichnungen, Copien und 1 0 u. s. w. durch die Schüler mit Hülfe des Lehrers auf Verlangen Privater angefertigt werden. Die Bibliothek, sowie Vorlagen, Musterbücher und Modelle stehen den Mitgliedern des Gewerbvereins und Schülern stets zur Verfügung. Der Lokalgewerbverein richtet an alle Handwerksmeister, Eltern und Lehrherren das Ersuchen, baldmöglichst die Schüler der Anstalt überweisen zu wollen und es nicht unbenutzt vorübergehen zu lassen, auch für ihr Theil zur Hebung des Handwerkerstandes das Ihrige beigetragen zu haben. Der Vorstand Friedberg. des Lokalgewerb⸗ Vereins. Das Neueste in Mantelets-Umhängen in größter Auswahl zu sehr billigen Preisen. M. 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Grunewald. Ein gebrauchter Kinderwagen (zum Sitzen) wird für ein krankes Kind zu leihen oder zu kaufen gesucht. Näheres bei Dr. Weckerling. 1407 Einen Eber, unter 2 die Wahl, hat zu verkaufen Bruchenbrücken. Bäcker seniß. Gesundheitsunter jacken ärztl. W Unterhosen, 1 und Kinder, billigst bei 47 K. Friedrich. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Wilh. Bernbeck. 8 — mann wird m Elsabe Besuche Die K. der Pr ist für dann welche versche der te Profe M nalist! 5 gesterr sic a geben daß v. was g Berath der Pe wagten und G mit ei eiuen sieht in resch ll versteue Chara Biehl e und se⸗ Messibe teren 4 Sedlm Auszäl glieder ordn ung zweit desez lässtg Blätt Reihe des aug K greg pesche nunm. Oesch Pasch wärt, Frega Corde das. zusam aßun mand