ble r * zunigliczt elne elt. der 7 1535 Ilgarl. 257. Ftzebniff . 38279. 17699,713 „82,896. 10,131,527 „88,025 2,2674 703,85. 358,257,089 2 50,172, 8l5 202250 29.2744 1406200 9,138,022 Glashütten auf Walldorf übertragen; der auf die Lehrerstelle zu Gütters— Altenstadt eine Lehrerstelle zu Schwalheim übertragen. * Dienstag den 12. Mai. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. J Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird 5 Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. an atm dung Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Friedberg, hier die Richtigstellung der Eigenthumsverhältnisse von den zur Zusammenlegung zugezogenen Grundstücken. Ein die Uebernahme der Wege und Gräben des zusammengelegten Theils der Gemarkung durch die Stadt betreffender Beschluß der Vollzugscommission und des Gemeinderaths vom 20. April d. J. Rathhause dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Dienstag den 9. Juni d. J. bei uns schriftlich oder zu Protokoll einzureichen. gedachten Termine Reclamationen vorbringen, wird Einverständniß mit den offengelegten Beschlüssen unterstellt werden. liegt vom Montag den 18. Einwendungen gegen diese Beschlüsse Von denjenigen tionen und Wiedereinsetzung in den vorigen Stand sind ausgeschlossen. Friedberg den 8. Mai 1885. Kieslieferung. Betreffend: Erbauung einer Kreisstraße von Weckesheim nach Veienheim. Die Lieferung von ca. 250 ebm Kies auf rubr. Straßenstrecke soll auf dem Submissionswege in Accord gegeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen Friedberg den 11. Mai 1888. Mai bis Montag den 8. Juni d. J. auf dem sind während der Offenlegungsfrist oder aber Grundbesitzern, welche nicht spätestens in dem Nachträgliche Reclama— Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. v. Gemmingen. den 15. d. M., Vormittags von 8 bis 12 Uhr, auf dem Bureau des Beztirksbauaufsehers Zörb II. zu Friedberg zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten mit Proben bis zum 16. d. Mts., Vormittags um 12 Uhr, einzureichen sind. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung, den Remonte-Ankauf pro 1885 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise 3 ausnahmsweise 4 Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen— Darmstadt für dieses Jahr nachstehende Märkte anberaumt worden und zwar Morgens 8 Uhr: Hessen-Darmstadt. JKaufpreises und der Großherzogthum und am 30. Juni in Alsfeld, 0 8. Juli„ Nidda, f ausgeschlossen. Die Ve 7 27. 0 6 Butzbach, 2 15„Nieder⸗Wöllstadt, 0 5„ Groß-Bieberau, „ 24. August„ Lampertheim, 5 5„ Bickenbach, 8 4„ Gernsheim, 1 1„ Groß-Gerau. Die von der Remonte-Ankaufs-Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer ist es erwünscht, daß d Berlin den 26. Königlich Abthei (gez.) Frhr. v. gegen Erstattung des Ausschreiben. Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer 5 U (Kopper), welche sich innerhalb der ersten 28 Tage nach dem Eintreffen im Depot mit diesem Fehler behaftet zeigen. käufern nicht eigenthümlich gehören, oder durch einen nicht legitimirten Bevollmächtigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf Pferde, welche den Ver— rkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke, rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einen Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen, starken hanfenen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ie Deckscheine möglichst mitgebracht werden, auch werden die Verkäufer ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu cou— piren oder übermäßig zu verkürzen. Februar 1885. ü Preußisches Kriegs-Ministerium, lung für das Remonte-Wesen. Troschke. Graf v. Klinkowstroem. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Konrad Bloß von Stammheim, zuletzt Dienstknecht bei Philipp Best II. in Erledigung. Friedberg am 8. Mai 1885. Bruchenbrücken, und des Heinrich Neeb von Rudingshain, Kreis Schotten, zuletzt auf der Zell'schen Russensteinfabrik, wird orsucht. Mein Ausschreiben gegen den Wilhelm Berk von Grünberg ist erledigt. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner. Deutsches Reich. Darmstadt. Schluß des Regierungsblatts, Bei— lage Nr. 7: IV. Ordensverleihungen. V. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. VI. Namens veränderung. VII. Dienstnachrichten. Es wurde: dem Schul— amtsasp. Bangel aus Rockenberg die 2. Lehrerstelle zu bach präs. Schullehrer Sattler zu Ober-Hainbrunn, der auf die Lehrerstelle zu Weckesheim präs. Schulamksasp. Döll aus Burggräfenrode bestätigt; dem Schulamtsasp. Fritsch aus Zwingenberg eine Lehrerstelle zu Wallertheim, dem Schullehrer Schuchmann zu Erzbach die 2. Lehrer stelle zu Zell, der Schulamtsaspirantin Bittong aus Mainz eine Lehrerinnenstelle zu Kastel, dem Schulamtsasp. Wehner aus Fulda eine Lehrerstelle zu Lämmerspiel, der Schulamtsaspirantin Sprey aus Seligenstabt eine Lehrerinnenstelle zu Bieber, dem Schullehrer Winter zu VIII. Otenstentlassung. 2 IX. Ruhestandsversetzungen. Es wurde: der Schul⸗ lehrer Schömbs zu Urberach auf Nachsuchen, unter An— erkennung seiner Dlenste, der Schullehrer Werner zu Laubenheim auf Nachsuchen, der Schullehrer Greim zu Nachsuchen, der Schullehrer Zimmer zu Wernges auf Nachsuchen, der Schullehrer Knell zu Vorn⸗ heim, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt. f X. Konkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Eine Lehrer⸗ stelle zu Stadecken, Geh. 900 M. Eine Lehrerstelle zu Ober⸗Mörlen, Geh. 1000 bis 1200 M. XI. Sterbefälle. Gestorben sind: der Notar Eisen⸗ mann zu Ober-Ingelheim; der Lehrer Offenbächer zu Messel, der ev. Pfarrer Drescher zu Wleseck; der Lehrer Simon zu Münster. — Der Rektor der höheren Bürgerschule zu Wimpfen Landgraf wurde zum Direktor der Realschule zu Wimpfen und der Reallehrer Landmesser zu Alsfeld zum Lehrer an der Real⸗ schule zu Wimpfen ernannt. — Militärdienstnachricht. v. Strzemteezuy, Prem. Lieut. vom 1. Gr. Inf.-Reg. Nr. 115 wurde unter Stellung A la s. d. Regts. als Adjutant zur 58 Inf. Brigade kommandirt. Berlin. Der Kalser gedenkt, wie man der „K. Z.“ schreibt, am 16. Juni in Ems einzu- treffen, und von dort aus dürfte auch Wiesbaden ein kurzer Besuch zugedacht sein. Auch in diesem Sommer ist ein Kuraufenthalt des Kaisers in Gastein geplant, doch ist über die Zeit desselben noch keine Bestimmung oetvoffen. — Der König ertheilte mittelst Urkunde vom 1. Mai dem Bischof Roos von Limburg die landesherrliche Genehmigung. — 9. Mai. In der heutigen Sitzung des Bundes raths wurde der Antrag Bayerus, be— treffend die Unzulässigkeit der gerichtlichen Be— schlagnahme von Eisenbahnfahrbetriebsmatexial in zweiter Berathung angenommen. Berlin, 8. Mai. Reichstag. Lesung des Börsensteuer-Gesetzes.§. 1 wird mit dem Antrag Buol angenommen, wonach in ausländischer Währung zahl⸗ bare Wechsel und Auszahlungen an ausländischen Plätzen in fremden Valuten steuerfrei sind, ebenso Kauf- und Anschaffungsgeschafte über im Inlande von einem Con trahenten erzeugte Sachen ze. Die übrigen Paragraphen wurden mit den von den vereinigten Conservativen und Clerlealen beantragten Modifieatlonen angenommen. Darauf genehmigte der Reichstag das ganze Gesetz mit 214 gegen 41 Stimmen.— Dem Reichstag ist eine Convention zwischen dem Deutschen Reich und dem Königreich Madagaskar vom 15. Maf 1883 zugegangen. Dieselbe sichert Deutschland die Rechte der meistbegün tigten Natton und bezweckt, den nicht unerheblichen deutschen Handelsinteressen auf der Insel Madagaskar, soweit die Herrschaft der Howa Regierung veicht, eine 1** Der„Nat. Corr.“ Dritte genügende Grundlage zu gewähren. * — ——— 2— —— zufolge wird die Reichstagssession voraussichtlich nächsten Mittwoch geschlossen werden.— 9. Mai. Der Reichstag überwies den Nachtragsetat von 150,000 Mark für das auswärtige Amt(Reichskanzlerpalais) der Budgeteom— mission. Bei der Berathung des Berichts der Arbeiter— schutzeommission(Aufhebung der Sonntagsarbeit) erklärt der Reichskanzler, daß die Vorlage in der jetzigen Gestalt unannehmbar sei, und befürwortet derselbe eine Enquete, da man vor allen Dingen die Stimmung der Arbeiter, selbst auch in den weitesten Kreisen, kennen lernen müsse. Haarmann ist für die Enquete, von Kleist-Retzow für die Sonntagsruhe, namentlich vom kirchlichen Stand— punkte aus. Fürst Bismarck erklärt sich ebenfalls für die Sonntagsheiligung. Es sei aber doch zweifelhaft, ob es den Arbeitern nicht viel lieber sei, die Arbeitszeit dadurch zu verkürzen, daß sie auch Sonntags etwas ar— beiten. Der Abgeordnete Gerlich brachte, unterstützt von der freien wirthschaftlichen Vereinigung, eine Resolutkon ein, der Reichstag möge die Regierung auffordern, eine Untersuchung der Lage der Handarbeiterinnen zu ver— anstalten. — 9. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm den Gesetzentwurf betreffs Pensionirunz der Volksschullehrer in der vom Herrenhause abgeänderten Fassung an. Der Schluß des Landtags erfolgte heute in gemeinsamer Sitzung beider Häuser desselben durch den Vieepräsidenten des Ministertums v. Puttkamer. Karlsruhe, 9. Mai. Die Stadt bereitete dem von Wien eintreffenden Erbgroßherzog einen festlichen Empfang. Schloß und Straßen prangten im Flaggenschmuck. Abends fand ein Fackelzug und darauf Festcommers in der Festhalle statt. Baden-Baden, 10. Mai. Die Kaiserin empfing heute den Besuch der Kaiserin von Oesterreich, welche von Heidelberg eintraf und von hier die Rückreise nach Wien fortsetzte. Ausland. Schweden. Stockholm, 10. Mai. Der Reichstag genehmigte den vom Ausschuß vor— geschlagenen Gesetzentwurf, durch welchen die Uebungszeit der allgemeinen Wehr auf 12 Tage festgestellt wird und 2 Aufgebote mit je 6 Jahr— gängen anstatt der früheren 5 gebildet werden. Die Dauer der Dienstzeit im Landsturm wurde auf 6 Jahre festgesetzt. In der ersten Kammer stimmten 79 für und 50 gegen den Entwurf, in der zweiten 126 dafür und 83 dagegen. Der im Januar von der Regierung vorgelegte Ent— wurf, welcher die Uebungszeit auf 20 Tage fest— setzte, war von der ersten Kammer angenommen, von der zweiten abgelehnt worden. Belgien. Brüssel. Die„Pol. Corr.“ meldet von hier, daß die Ernennung Stanley's zum Gouverneur des neuen Congostaates als sicher anzusehen sei. Die Congoregierung wird sich folgendermaßen zusammensetzen: Oberst Strauch, Präsidium, Inneres und Krieg; Vander— velde, Handel und Vanncus Finanzen. Der Sitz des Ministeriums ist Brüssel. Großbritannien. London, 8. Mai. Unterhaus. Northcote kündigt an, die Oppo— sition werde Montag in der zweiten Lesung die Bill, betr. die Flüssigmachung des Elfmillion— Credits durch folgenden Antrag bekämpfen: Nach⸗ dem das Haus sich bereit erklärt hat, Geldmittel für die Sicherheit des Reichs zu bewilligen, verweigert es dieselben, bis es über die Zwecke der Verwendung informirt ist. —„Standard“ schreibt, daß bei den Grenz— verhandlungen keine ernsten Schwierigkeiten er— wartet werden. Die Hauptfrage sei, ob Ruß— land, gemäß dem Wunsche Englands, sich ver— pflichten wird, auch später nicht über die Grenze vorzurücken. — 9. Mai. Heute fand ein mehrstündiger Ministerrath statt. Die Admiralität erhielt heute Nachmittag Befehl, die Anordnungen für den Transport von 2000 Mann enzlischer Truppen nach Indien, deren Abgang am 14. d. M. er⸗ folgen sollte, wieder aufzuheben. — Der„Standard“ erfährt über einzelne Punkte des englisch⸗deutschen Abkommens betreffs der Südsee-Inseln: Die Unterthanen einer Macht genießen in den Territorien der anderen Macht in jeder Hinsicht gleiche Rechte. Ausgleichszölle werden nicht erhoben. Die eine Macht darf Schiffe der anderen Macht nicht behindern. Waffen, Munition und Alkohol dürfen nicht verkauft werden. Die Salamon-Inseln, Neuhe— briden, Freundschafts- und Schiffer-Inseln sollen als gemeinsame Actionsfelder offen bleiben, deren Unabhängigkeit nicht beeinträchtigt werden darf. Die Samoa-Fragen bleiben offen. Auf Grund des Berichtes der Fidschiland-Commission wurden dreien Deutschen zusammen 10,000 Pfd. Entschädigungen gewährt. Italien. Rom, 8. Mai. Kammer. Cairoli, Crispi und Minghetti nahmen an der Discussion über die Colonialpolitik der Regierung Theil. Mancini verlangte ein bestimmtes und klares Kammervotum. Depretis erklärte Namens des ganzen Ministeriums dasselbe mit Mancini soli— darisch, hob die großen Wohlthaten der Allianz mit den europäischen Centralmächten hervor, welche den Frieden sichere, der für Italien, das innere Reformen durchzuführen habe, sehr wichtig sei. Depretis widerlegte die Behauptung, daß diese Allianz Italien lahm lege und seine Actions— freiheit beeinträchtige. Die Frage, was das Ministerium in Afrika thun werde, könne eine ernsthafte Regierung nicht beantworten; er könne nur erklären, daß die Regierung entschlossen die Ehre und Fahne des Landes vertheidigen werde. Depretis erklärte sich bereit, das von Tajani vorgeschlagene Vertrauens-Votum anzunehmen, worin die Kammer von den Erkläkungen des Ministeriums Act nimmt. Die Kammer nahm mit 188 gegen 97 Stimmen die Tagesordnung Tajani an. Rußland. Petersburg. Der„Regierungs- anzeiger“ enthält über das Uebereinkommen Englands und Rußlands, Schiedsrichter bezüg— lich der Interpretation der Uebereinkunft vom 17. März einzusetzen, analoge Mittheilungen, wie sie Gladstone am 4. d. im englischen Unter— hause machte. — 10. Mai. Heute fand die feierliche Ueber— führung der Leiche der hier verstorbenen Prin— zessin Marie von Montengro nach dem Mos— kauer Bahnhof statt. Der Kaiser und die Kai— serin, sowie sämmtliche hier anwesende Mitglie— der des kaiserlichen Hauses wohnten mit ihren Hofstaaten der Feier bei. Amerika. Washington, 8. Mai. Der Präsident Columbiens theilte dem hiesigen Ge— sandten Columbiens die Herstellung der Ruhe in sieben von den neun Staaten der Republik mit. Lothrop und Boyd Winchester sind zu Gesandten in Petersburg resp. Bern ernannt worden. New-Vork. Der Aufstand in Canada ent— wickelt sich zu immer größeren Dimensionen. Ein Indianerstamm nach dem anderen schließt sich den Insurgenten an und der Krieg wird mehr und mehr mit jener Grausamkeit, welche die Kriegführung der Indianer charakterisirt, geführt. Unter solchen Umständen wird die von General Middleton, dem Führer der Regierungstruppen, erlassene Proclamation, in welcher er allen Auf— ständischen, mit Ausnahme von dem Haupte der Bewegung, Riel, der Mitglieder seines Rathes und seiner Anführer, Pardon anbietet, wohl kaum irgend welche Wirkung üben. Ottawa. Der Dampfer„Northcote“, welcher bisher zum Trausport verwendet wurde, wird in ein Kanonenboot umgewandelt und soll die Truppen gegen die Aufständischen unter Riel unterstützen. Die Indianer westlich von Battle— ford rüsten sich zum Krieg. Banden feindlicher Indianer raubten Weiber und Kinder mehrerer Ansiedler. China. Tientsin, 8. Mai. Die Instruc⸗ tionen der französischen Regierung für die Er— öffnung der offiziellen Verhandlungen werden morgen erwartet. Der Boden hierzu wurde durch directen Meinungsaustausch zwischen den Cabineten von Paris und Peking geebnet. Aus Stadt und Land. h. Ostheim. Nächsten Mittwoch den 18. Mal, Nachmittags 2½ Uhr, findet dahier im Fett'schen Saale eine Conferenz der Lehrer des Bezirks Butzbach statt. Die Tagesordnung ist bekannt. Mainz, 8. Mai. Gestern Abend wurde in der Rheinallee ein Raubanfall an einem jungen Mann aus Ehrenbreitstein verübt. Der Polizei gelang es alsbald nach der That, einen der Räuber, einen Metzgerburschen aus dem Bayerlschen, zu verhaften. K. Worms. Sonntag den 3. Mai fand dahter der N N g Delegtrtentag der„Hassia“ statt. Die Stadt hatte zu a Ehren des Tages reichen Flaggen-Schmuck angelegt, U. fle Sämmtliche Bezirke, mit Ausnahme von Waldmichel⸗ ch 96 bach, waren vertreten. Um 11 Uhr begannen in der 1000 64 Ebersburg die Verhandlungen. Nach Eröffnung der ah Versammlung Seitens des Vorsitzenden, Oberst Görlach, 5 hielt Pr. Lt. d. R. Gernsheim im Namen der Wormser 65 Kriegervereine die Begrüßungsrede. Hierauf wurde ug der Vorstand durch Acelamation wieder gewählt. Für N. 97 den nächsten Delegirtentag wurde Butzbach ausersehen. 990 Der Antrag des Präsidiums, wonach auch die Sol-[ Pfd. 5 daten, welche nach 1870/7 1 gedient haben, und die Suppen von einzelnen Localvereinen nur als passive Mitglieder N 905 aufgenommen werden, der Hassia gegenüber als voll— 20—2 berechtigte anzuerkennen seten, wurde beinahe einstimmig Gurken angenommen. Der Antrag von Osthofen zu§. 16 der der a Statuten statt 5 Pf. des Jahresbeitrag 10 Pf. zu setzen, 68 i wurde abgelehnt. Der Antrag Butzbach zu§. 18 der verände Statuten statt 1 Jahr, 3 Jahr zu setzen, dagegen an— N.% genommen. Auf Vereine, die sich neu bilden, findet diese ersen Bestimmung keine Anwendung. Der Rechenschaftsbericht das St des Verbands, kurz erstattet von dem Schriftführer des 10 N. Verbands, Dr. Vogt- Butzbach, wurde mit großer Be—. friedigung entgegengenommen. Die Rechnung wurde abgehört, für richtig befunden und dem Rechner Decharge Dal ertheilt. Dem Voranschlag pro 1885 wurden keine Ein— Rendezoe wendungen entgegengebracht. Für Unterstützungen sind Sitte. in 1885 statt 500 M., 900 resp. 1300 M. vorgesehen. Gebaute, Der nächstjährige Delegirtentag soll statt im Mal, im bach, fei Juni abgehalten werden. Kurz nach 1 Uhr waren die ich: D. Verhandlungen zu Ende. Der Vorsitzende schloß die le Versammlung mit einer herzlichen Ansprache. Der Ver— ath.— treter für Vilbel, Kamerad Will, dankt hierauf dem Großmut Präsidium für seine umsichtige Leitung und brachte einen 0 slustr. mit Begeisterung aufgenommenen Toast auf dasselbe N aus. An dem Nachmittags im Worret'schen Saale arrangirten Bankett betheiligten sich außer den Dele— 8 girten eine große Zahl von Ehrengästen. Es waren Vetreffen vertreten die Spitzen der Civil- und Militärbehörden, 5 das getlve Offiziereorps war fast vollzählig erschienen, Nach ebenso die Reserveoffiztere und eine große Anzahl von det Gen Bürgern der Stadt. Nach dem Toaste des Oberst von Orundftö Görlach auf den Kaiser, brachte Kreisrath v. Gagern des Ges das Hoch auf den Großherzog aus. Diesen Toasten legung d folgte noch eine Reihe anderer: Rittmeister Heil in auf Gru Worms toastete auf den Prinzen Heinrich von Hessen, Vorbestt Bürgermeister Küchler in Worms auf die Kriegervereine, zom erst Dr. Vogt auf die Stadt Worms, Lehrer Will in Vilbel unter d auf das Präsidium und die Ehrengäste, Pr.-Lt. d. R. nannten Gernsheim auf die Einigkeit und Kameradschaft u. s. w. Frsst we Unter den Klängen der Capelle des 118. Rgts. unter büchen der Leitung des Capellmeisters Kern, verlief das Mahl tationsbe in der ungetrübtesten Heiterkeit. Erst spät trennten sich neldunge die Festtheilnehmer mit dem Bewußtsein, einen schönen ba der Tag, einen Tag ächter Kameradschaft erlebt zu haben. lelsen, Wir wünschen fröhliches Wiedersehen in Butzbach. Büchern handelt Allerlei. 1 Calcutta. Ein Telegramm von hier meldet, in legungsl Rangun sei die Cholera ausgebrochen. buche ff Verloosungen. 1 Bukarester 20 Franes⸗Loose von 1869. 2. D Serien- und Gewinn-Ziehung vom 1. Mai.— Heim⸗ aber wel zahlung am 5. Sept. 1885. Gewinne: S. 3237 Nr. 67 A. Febn 50,000 Fr. S. 2353 Nr. 2 10,000 Fr. S. 6535 des Erw Nr. 70 5000 Fr. S. 3064 Nr. 7, S. 5524 Nr. 96, Alt. 281 S. 5829 Nr. 64 à 2000 Fr. S. 1266 Nr. 63, S. 2282 iu lassen Nr. 54, S. 2983 Nr. 72, S. 3057 Nr. 43, S. 4899 des Best Nr. 40 à 1000 Fr. S. 1609, Nr. 68, S. 1837 Nr. 95, gestellt w S. 2026 Nr. 83, S. 3237 Nr. 56, S. 5111 Nr. 63, 9. 2 S. 5524 Nr. 58, S. 5829 Nr. 23, S. 5837 Nr. 68, Orundbue S. 6372 Nr. 15, S. 7411 Nr. 90& 500 Fr. S. 666 oder eine Nr. 26, S. 688 Nr. 28, S. 777 Nr. 34, S. 1616 und Rück Nr. 85, S. 1837 Nr. 53, S. 2192 Nr. 30, S. 3986 Giseges Nr. 66, S. 3057 Nr. 77, S. 3206 Nr. 43, S. 3312 Gtzenthut Nr. 87, S. 5104 Nr. 78, S. 5152 Nr. 85, S. 5764 keen Nr. 44 86, S. 5787 Nr. 15, S. 6204 Nr. 10, S. 6535 termin Nr. 73, S. 6755 Nr. 100, S. 7196 Nr. 84, S. 7401 ohne dies Nr. 61 à 100 Fr. Die übrigen Gewinne können auf„beschrän unserem Bureau eingesehen werden. lesen 9 Oesterr. Credit fl. 100 Loose von 1858. wech Serien- und Gewinn-Ziehung vom 1. Mai 1885.— lassen: Heimzahlung am 1. Nov. 1885. Serien: Nr. 99 162 Ukunde 613 676 728 1058 1320 1755 1863 2053 2423 2804 wahren 2902 3403 3621 3671 3940 4020 4191. Gewinne: Gegners S. 2804 Nr. 9 à fl. 150,000. S. 4020 Nr. 74 Bischen à fl. 30,000. S. 728 Nr. 7 à fl. 15,000. S. 1863 bezüglich Nr. 14, S. 2902 Nr. 72 à fl. 5000. S. 2423 Nr. 57, zustelend S. 3671 Nr. 55 à fl. 2000. S. 613 Nr. 82, S. 1058 healttr Nr. 23 à fl. 1500. S. 162 Nr. 86 89, S. 613 Nr. 25, ab S. 1320 Nr. 7 à fl. 1000. S. 613 Nr. 20, S. 676 wülche f Nr. 3 32, S. 728 Nr. 30 40, S. 1058 Nr. 5 69 70 Et 75 81 89 99, S. 1320 Nr. 13 58, S. 1757 Nr. 67, Fidel S. 1863 Nr. 72, S. 2053 Nr. 12, S. 2423 Nr. 5, 1 85 S. 2804 Nr. 7 66 70, S. 2902 Nr. 26 38 59 80 100, ut. 37. S. 3403 Nr. 10 12 38 49 91, S. 3021 Ar noch 8 S. 3671 Nr. 31 63, S. 3940 Nr. 89, S. 4191 Nr. 59 Fan A fl. 400. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien ent⸗ vorbeh haltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt Sep alt der geringste Gewinn von fl. 200. in 70 pot Handel und Verkehr. aten Friedberg, 9. Mai. Buttermarkt. Butter kostete een per Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf. wegen Gießen, 9. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete he Butter per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 Stück 4—5 Pf., nn — ö Käse per St. 4— 9 Pf., Tauben per Paar M. 0.55— 0.75, Hühner per Stück M. 1 20— 1.80, Hahnen per Stück M. 1.50— 2.00, Enten per Stück M. 2.20— 2.50, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh⸗ und Rind- fleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 64— 70 Pf., Kalbfletsch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50— 4.25, Zwiebeln per Ctr. M. 6. Frankfurt, 8. Mai. Auf dem Heu- und Stroh- markt waren 53 Wagen zugefahren. Heu kostete 100 Ko. M. 5.20— 6.40, Stroh M. 4— 4.80. Frankfurt, 9. Mai. Wochenmarkt. Spargeln per Pfd. 50—60 Pf., prima Spargeln 80 Pf. bis M.., Suppen⸗Spargeln 20-30 Pf. Erbsen kosteten das Pfd. 60—70 Pf., neue Kartoffeln 18—25 Pf., gelbe Rüben 20—25 Pf., Kopfsalat 10 12 Pf., Lattig 10— 20 Pf., Gurken 40-80 Pf, Eier das Hundert M. 4—6, Sellerie der Kopf 10—20 Pf., Lauch 4—6 Pf., Römisch Kohl 6—8 Pf.— Die Fleisch- und Geflügelpreise sind un⸗ verändert. Butter M. 90— 100 pro Ctr., im Pfd. M. 1.10— 1.20, Mai-Butter M. 1.30. Heute kamen dle ersten Kirschen und Aprikosen, sowie Erdbeeren zu Markt, das Stück Kirschen kostete 1 Pf., das Hundert Erdbeeren 10 M. Aprikose 60 Pf. bis M. 1. Literarisches. Daheim. Nr. 32 enthält: Souverän.(Forts.)— Rendezvous. Bild.— Zur Geschichte der christlichen Sitte. Von Prof. Dr. Zöckler.— Vom alten Hofrath Gebauer. Mit Porträt.— Odysseus.(Forts.)— Ans— bach, Kreishauptstadt. Mit 5 Istustr.— Am Familien— tisch: Der Maler und die schwäbischen Bauern. Bild. — Die Ansiedlung von Nachtigallen.— Gesundheits— rath.— Briefkasten.— Ein Bild aus den Tagen unserer Großmutter.— In unserer Spielecke.— Mit 8 illustr. Beilage. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 12.: Hochzeit des Figaro. Mittwoch den 18.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Joseph in Egypten. Coppelia(II. Abth.) Außer Abonn. Donnerstag den 14.: Mignon. Freitag den 15.: Geschlossen. Samstag den 16.: Der Waffenschmied. Marie: Fräulein Böhner a. G. Hierauf: Ein Carnevalsfest. Sonntag den 17.: Gastspiel des Herrn Perotti: Alda. Rhadamner: Herr Perotti. Arda: Fräulein Jäger a. G. 0 Schauspielhaus. Dienstag den 12.: Götz von Berlichingen. Mittwoch den 13.: Die Maler. Hierauf: Die wilde Toni. Donnerstag den 14.: Der Registrator auf Reisen. Außer Abonn. Freitag den 15.: Wallensteins Lager. Die Piecolomini. Samstag den 16.: Die große Glocke. Sonntag den 17.: Wallensteins Tod. Montag den 18.: In der Mark. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: 2. April. Der Weißbinder Adolf Bernh. Werner von Friedberg mit M. Hel. Hartherz von Bönstadt. 3. April. Der Kaufm. Wilh. Val. Fertsch mit Christine Elisab. Emilie Wilhelmine Altmannsperger. . April. Der kaiserl. Telegraphist Ernst Schenkel von St. Amarin mit Anna Katharine Elisa— bethe Lina Schneid von Friedberg. . April. Der Kaufmann Johann Philipp Ferdinand Damm mit Bertha Rumpf. Geboren: April. 1 uneheliche Tochter . April. Dem Graveur Ernst Hermann Wittig 1 Sohn. . April. Dem Rentner Johann Georg Philippi 1 Tochter. . April. Dem Schuhmacher Johann Christian Friedr. Glaß 1 Sohn. . April. Dem Condttor Karl Adolf Diehl 1 Tochter. . Mai. Dem Maurer Heinrich Reuß 1 Sohn. . Mai. Dem Statlons- Assistent Joseph Kmietsch 1 Sohn. Gestorben: . April. Der Mathildenstiftsrechner Martin Sehrt, 78 Jahr alt. 14. April. Der Handarbeiter Karl Faust aus Engelrod, 38 Jahr alt. . April. Der Eisenbahnarbeiter Georg Heinrich Krauch, 39 Jahr alt. . April. Gustav Michel, Söhnchen des Wagenputzers Konrad Michel, 4 Jahr kalt. Briefkasten. Taunuselub„Wetterau.“ Der Bericht über den Ausflug wurde nicht fertig, resp. kam zu spät uns zu, um ihn in der heutigen Nummer noch zu veröffent⸗ lichen. Er mußte auf Mittwoch retourgestellt werden. Die Redaction. prakt. u. Speoialarzt für Haut-, Frauen- Dr Gensch 1 Tete Stittelr 2 5 155 Frank- urt a. M., Stiftstr. 22. fr. Assist. Pro- 2 9 fessor Ricord's. Auswärts brieflich. 580 1469 Halbverdeck-⸗Wagen, leicht, solid, elegant, preiswürdig. Abbildung gratis. J. G. Rumpf, Eis. Hand 18, Frankfurt a. M.(7922.) 1* Edictalladung. Betreffend: Die Zusammenlezung der Grundstücke in der Gemarkung Straßheim. Nachdem auf Antrag der betheiligten Grundbesitzer der Gemarkung Straßheim die Zusammenlegung der Orundstücke in der Gemarkung Straßheim in Gemäßheit des Gesetzes vom 18. August 1871, betr. die Zusammen legung der Grundstücke ꝛc., beschlossen worden ist, werden auf Grund des Art. 14 des genannten Gesetzes unter Vorbestimmung einer zerstörlichen Frist von 3 Monaten vom ersten Erscheinen dieser Ladung an beginnend und unter dem Rechtsnachtheile, daß Rechte der unten ge— nannten Art, welche bis zum Ablauf der vorbemerkten Frist weder in den öffentlichen Grund- und Hypotheken⸗ büchern resp. den zu den Flurbüchern gehörigen Mu— tations verzeichnissen, noch in den in Gemäßheit der An⸗ meldungen aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt sind, bei der staltfindenden Zusammenlegung unberücksichtigt bleiben, sowie daß erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als fortbestehend be— handelt werden würden, hiermit aufgefordert: 1. Diejenigen, welche Grundstücke im Zusammen— legungsbezirke erworben, aber ihren Eintrag im Grund buche resp. Mutationsverzeichniß noch nicht erwirkt haben: um die Errichtung und Ingrofssation ihrer Erwerbtitel oder Berichtigung irriger Einträge zu erwirken. 2. Diejenigen, welche zwar im Grundbuche stehen, aber weil sie schon vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eingetragen waren, ohne Beifügung des Erwerbtitels: um Letzteren nach Maßgabe des Art. 28 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eintragen zu lassen, indem sonst demnächst nur eine Bescheinigung des Besitzstandes statt einer Eigenthumsurkunde aus— gestellt werden wird. 3. Diejenigen, welche an ein auf fremden Namen im Grundbuch eingetragenes Grundstück einen Vindications— oder einen unter gewissen Umständen zu realisirenden An— und Rückfalls anspruch wegen eines vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 vertragsmäßig gemachten Eigenthumsvorbehalts, oder wegen einer bei der Ver— äußerung beigefügten auflösenden Bedingung eines End— termins oder einer Zwecks bestimmung zu bilden haben, ohne diesen Anspruch durch den Vermerk„streitig“ oder „beschränkt“ im Grundbuche gesichert zu haben, sowie diejenigen, welche unter Nachweis der gesetzlichen Vor— aussetzungen die Vermerkung„gehemmt“ wollen eintragen lassen: um ihren Anspruch unter Vorlage der betreffenden Urkunden im Grundbuche resp. Mutationsverzeichnisse wahren zu lassen oder im Falle des Widerspruchs des Gegners, die Anstellung der entsprechenden Klage durch Bescheinigun g nachzuweisen und eine geeignete Bemerkung bezüglich des Processes in dem von dem Gerichte auf— zustellenden Verzeichnisse bei dem betr. Grundstücke zu beantragen. 4. 5 und Fideikommiß⸗ Berechtigte, welche ihke Heimfalls und Suceessionsrechte nicht durch Eintrag der Lohns, Erb- oder Landsiedel-, Leih- oder Fldelkommißqualität eines Grundstücks im Grundbuche haben wahren lassen: um ihre Rechte, soweit dies nach Art. 37 und 38 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 noch zulässig ist, im Grundbuche eintragen zu lassen. 5. Diesenigen, welche Pfandrechte, Eigenthums— vorbehalte, Revocations-, Resoluttons- oder Nichtigkeits-, Separations- oder andere Sscherheitsrechte, die weder im Hypothekenbuche noch im Grundbuche gewahrt sind, an zur Zusammenlegung bestimmten Stücken geltend machen können: um unter Vorlage der betreffenden Ur— kunden und genauer Bezeichnung der Forderung und derjenigen Grundstücke, welche zur Sicherheit dienen, vie Einträge in dle öffentliche Bucher zu erwirken resp. die Aufzeichnung der Grundstücke zum Zwecke der Con— stitutrung eines dieselbe Sicherheit bietenden Surrogats bei der Zusammenlegung in dem vom Gerichte zu er— richtenden Verzeichniß zu beantragen. 6. Diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei der Consolidation vorzunehmende neue Weg- und Wasserleitungsregultrung erlöschen, sondern noch nach derselben geltend zu machen sind, ferner diejenigen, welche solche Grundstücke zu lebens länglicher Nutznießung zur Benutzung als Brautgabe bis zur geschwisterlichen Theilung, zur Sicherung einer lebenslänglichen Leib— zucht oder Auszugs berechtigung anzusprechen haben: um ihre Ansprüche unter Vorlage der betreffenden Urkunden, genauer Bezeichnung ihres Anspruchs und der betreffenden Grundstücke, oder im Falle des Widerspruchs des Gegners die Anstellung der entsprechenden Klage, unter Bei— bringung einer Bescheinigung über solche, in dem vom Gerichte aufzustellenden Verzeichniß wahren zu lassen. 7. Diejenigen, auf deren Grundstücken in den öffentlichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche sie für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen lassen: um diese Löschung unter Vorlage der nöthigen Beweise hierzu zu erwirken. Dieser Zusammenlegungsantrag erstreckt sich auf die Parzellen der Fluren und I mit Ausnahme der Parzellen: Fl. 1 Nr. 434, Fl. II Nr. 300, 301 von 302, 366, 367 und 369. Friedberg am 16. März 1885. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. 1186 Weber. * i 5 * Grasversteigerung. Das diesjährige fisealische Gras um die Burg Fried— berg soll Dienstag den 12. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, öffentlich versteigert und der Anfang am Hirschgraben gemacht werden. Ober⸗Rosbach den 9. Mai 1885. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Ros bach. 1746 Strack. 0 2 0 0 0 Drahteinfriedigung. Mittwoch den 13. Mai d. J. soll die Einfriedigung der Schläge 8 bis 10 des Nieder- Eschbacher Gemeinde— waldes, wie Anfuhr der Pfosten, Anfertigen der Horden und Spannen des Drahtes an Ort und Stelle vergeben werden. Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr an den Kreuzwegen. 1 Homburg v. d. H., 7. Mai 1885. 5 Großherzogliche Oberförsteret Nieder Eschbach. 1738 Schwarz. Lieferung von Steingut⸗Röhren. Dienstag den 12. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll im hiesigen Gemeindehause die Lieferung von 300 laufen- den Metern 3zölltgen steinernen Röhren, zur Verbesserung der hiesigen Wasserleitung, öffentlich in Accord gegeben werden. J Södel am 8. Mai 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Soͤdel. 1745 Reitz. 8 Ein tüchtiger Bäckerbursche, welcher auch am Ofen selbstiständig arbeiten kann, wird gesucht von Adam Engel's Wittwe. 1189 Nach ärztlicher Vorschrift angefertigte Eisen⸗ Chocolade von Franz Schulz, Hoflieferant in Berlin. Depot in der Mohrenapotheke in Friedberg.(H. 11314.) 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