Dindetet'z * detloc, ö n, 1 ann. ken, 1885. Dienstag den 11. August. N94. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), we berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. lchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Die Bildung der für das Jahr 1885/86 Das Großherzogliche Kreisamt Nach Mittheilung des Großherzoglichen des Ergebnisses der Wahl der Mitglieder zu den örtlichen Weinsteuereinschätzungs-Commissionen rüͤckständig. Verfügung vom 20. April l. J.— Kreisblatt 9 Amtlicher Theil. nöthigen Weinsteuer-Einschätzungscommissionen. Friedberg an die Großherzoglichen Friedberg den 10. August 1885. Bürgermeistereien des Kreises. Hauptsteueramts Gießen vom 7. August l. J sind noch viele von Ihnen mit der Einsendung Unter Bezugnahme auf unsere dr. 48— beauftragen wir Sie, die Wahl sofort vorzunebmen und die betreffenden Protokolle dem Großherzoglichen Hauptsteueramte Gießen umgehend einzusenden. Dr. Braden. 1 2 4 r NN, Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Heinrich Bach von Rodheim v. d. H. wurde als Polizeidiener dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Jost Sack von Wohnbach wurde als Feldschütze dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des§. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Anton Kuhn von Groß-Auheim Deutsches Reich. Berlin. Kaiser Wilhelm wird in An Tagen seine Gasteiner Kur beenden und am! 14. d. Mts. die Rückreise nach Berlin antreten.“ — Die neuesten Erklärungen der englischen Regierung betreffs Egyptens gelten hier als Bestätigung dafür, daß England am Nil hinfort nur im Einverständniß mit Europa vorgehen werde. Unter Umständen dürfte Salisbury von den Mächten Carte blanche erhalten. — Meldungen der„Republ. Frangaise“ über ein angebliches englisch-chinesisches Offensiv- und Defensivbündniß werden in hiesigen unterrichteten Kreisen durchaus bezweifelt. — 8. Aug. Commodore Paschen ist gestern mit den Kreuzerfregatten„Stosch“,„Gneisenau“, „Elisabeth“ und„Prinz Adalbert“, sowie mit dem Tender„Ehrenfels“ vor Zanzibar eingetroffen. Ausland. Qesterreich-Ungarn. Wien. Kalnocky reist am 15. August nach Varzin, also am selben Datum wie voriges Jahr. Er wollte damals nur einen Tag dort bleiben, reiste aber trotz des auf den 18. August fallenden Geburts tags des Kaisers Franz Joseph erst am 19. über Berlin und Dresden nach Wien zurück Gastein, 6. Aug. Um 6 Uhr heute Abend traf das österreichische Kaiserpaar unter den Kläugen der Volkshymne und unter stürmischen Hochrufen der Bevölkerung und des Badepublikums ein. Kaiser Wilhelm trat den Majestäten vor dem Badeschloß entgegen, küßte der Kaiserin die Hand und um— armte den Kaiser dreimal auf's Herzlichste. Das Kaiserpaar begab sich mit dem Kaiser Wilhelm nach dessen Gemächern und verweilte dort etwa 17 Minuten. Bei der Rückkehr gab Kaiser Wil— helm demselben bis zur Treppe das Geleite. Es erfolgten abermalige jubelnde Zuruse unter den Klängen der Volkshymne. Das Kaiserpaar zog sich darauf in seine Gemächer zurück. Um 7½ Uhr begab sich Kaiser Franz Joseph, die Kaiserin am Arme, aus dem„Hötel Straubinger“ nach dem Badeschloß, um bei dem Kaiser Wil— helm den Thee einzunehmen. Eine große Volks— menge auf dem Platze bildete Spalier und be— grüßte das Kaiserpaar enthusiastisch. Der Gegen— besuch des Kaisers Wilhelm bei den österreichischen Majestäten unterblieb auf deren Wunsch. Gegen 8½ Uhr geleitete der Kaiser Franz Joseph die Kaiserin ins„Hötel Straubinger“ zurück und trat, vom Buͤrgermeister Straubinger gefolgt, einen Rundgang an, um die festliche Beleuchtung zu besichtigen. Von den Bergspitzen, aus Wal desgrün in der Nähe des Ortes, leuchteten tau— sende von Lichtern. Am glänzendsten war der Wasserfall beleuchtet, oberhalb dessen gleichzeitig Feuerwerk abgebrannt wurde. Der Rundgang des Kaisers, welcher überall stürmisch begrüßt wurde, dauerte 20 Minuten. Der Kaiser kehrte darauf nach dem Hötel zurück.— 7. Aug. Der zösisch⸗-holländische Handelsvertrag ist heute rati— fleirt worden und wird alsbald in Wirksamkeit gesetzt. Belgien. Die Brüssel.„Independance Belge“ veröffentlich: eine Unterredung ihres Be— Kaiser und die Kaiserin von Oesterreich begaben richterstatters mit Dr. Allard, Arzt der interna sich um 7 Uhr Morgens in die Kirche. machte die Kaiserin einen Spaziergang, während Kaiser, von dem Grafeß Chorinsky und der —* 8 Sodann] tionalen Congo-Association, den welcher nach drei⸗ Aufenthalt am Congo nach Brüssel Allard bezeichnet in bestimm— jährigem zurückgekehrt ist Mitgliedern des Landesausschusses geführt, die tester Weise die Nachrichten verschiedener Zeit— Hebestollen der Gasteiner Quellenwerke besichtigte. ungen über den Aufstand Kaiser Wilhelm machte mit Petersdorff eine Pro- menade und besuchte sodann das österreichische[ der Association am Congo als unrichtig. Der österreichische Kaiser empfing Niederlassungen befänden sich alle in blühendem Kaiserpaar. kurz vorher den Fürstbischof Fürstenberg und den Grafen Beust in kurzer Audienz. Zu dem bei * der Eingeborenen am Congo und die Zerstörung mehrerer Stationen Die Zustande. Ebenso stellt Allard in Abrede, daß unter den Europäern große Sterblichkeit herrsche Kaiser Wilhelm stattfindenden Diner waren außer und das Klima unerträglich sei. dem beiderseitigen Gefolge Cardinal Füͤrstenberg, Statthalter Graf Thun, Landeshauptmann Graf Chorinskt, Staatsminister v. Bötticher, Graf Beust, Palffy, Lamberg und Zichy geladen.— Die österreichischen Majestaͤten kehrten Unterhaus erwiedert Hicksbeach auf eine Aufrage, 8. Aug. gestern Nachmittag 5 Uhr voß der Hoftafel bei er könne über Frankreich. Paris. Die allgemeinen ablen für die Deputirtenkammer sind auf den October anberaumt. Großbritannien. W᷑̃ 5 London, 6. Aug. Im das Schiedsgericht in der Pendjeh— Kaiser Wilhelm zurück, Kaiser Franz Joseph die frage keine Auskunft ertheilen. In Erlangung Kaiserin führend. Hofmarschall Graf Perpon— deshalb nothwendiger Juformationen sei ein Ver— cher begleitete dieselben bis an der Badeschloß Terrasse herabführenden Treppe. führen der betreffenden Bald darauf kam Kaiser Wilhelm in öster— reichischer Uniform, gefolgt von der gesammten Suite, die Treppe herab, schritt über den Strau— binger Platz und begab sich in die Appartements der österreichischen Majestaͤten im Hotel Strau— binger. Nach wenigen Minuten kam Kaiser Wilhelm, die Kaiserin Elisabeth am Arm führend, die Treppe des Hotels herunter, hinter ihnen Kaiser Franz Joseph in österreichischer Generalsuniform. Kaiser Wilhelm geleitete die Kaiserin bis an den Wagenschlag der bereit stehenden vierspännigen Postkutsche. Beide Kaiser umarmten uud küßten sich dreimal herzlich, während die Bevölkerung und die Badegäste wahrhaft begeisterte Hochrufe ausbrachten. Kaiser Wilhelm küßte der Kaiserin zum Abschiede die Hand, und als der Wagen sich langsam in Be— wegung setzte, reichte ihm die Kaiserin nochmals die Hand, die der Kaiser abermals küßte. Erst als der Wagen den Blicken des Kaisers ent— schwunden war, kehrte Letzterer ins Badeschloß zurück. Dänemark. Kopenhagen. Der bisherige Minister des Innern, Finsen, hat nunmehr seine Demission erhalten. Der Gutsbesitzer Ingerslev ist zum Minister des Innern ernannt. — 8. Aug. Der König und die Königin sind heute nach Rumpenheim abgereist. Holland. Haag, 8. Aug. Der fran— den Fuß der von zug eingetreten, daher sei augenblicklich ein Weiter— nicht Verhandlungen möglich. Churchill legte das indische Budget vor. Der letzte Voranschlag desselben sei durch die Vorgänge in Afghanistan umgestürzt worden. Die Ausgaben haben sich seitdem durch die Ver— stärkung der Armee und die Bahnbauten um 3,800,000 Lst vermehrt: für die Bildung einer Reserve von 22,700 Mann bei der eingeborenen Armee, für die Vermehrung derselben um 3900 Mann Cavallerie und 4550 Mann Infanterie, für die Bewaffnung mit Martinigewehren und zum Schutz der indischen Hafen sind künftig jähr— lich 2—3 Million mehr erforderlich. Mit der Vermehrung der eingeborenen Truppen war auch die Vermehrung der englischen Truppen in In— dien nothwendig. Churchill kündigt für die nächste Session eine parlamentarische Untersuch— ung des indischen Verwaltungssystems an.— 8. Aug. Das Oberhaus nahm in erster Lesung die Bill, betreffend die Gesundheitsordnung Londons, an, und im Unterhause passirte in dritter Lesung die Bill zum Schutze junger Madchen und Frauen. — Die„Morning Post“ erfaͤhrt, die neuesteu Depeschen von Giers seien höͤchst ver— söhnlich und eröffneten die Aussicht auf eine mög licherweise unverzügliche Loͤsung der afghanischen Frage.—„Daily News“ erfährt, der Schrift wechsel über ein Schiedsgericht bezüglich Pend— jehs sei seit dem Amtsantritt des Tory Cabinets nicht fortgesetzt worden; im Auswärtigen Amte werde die Angelegenheit durch die schweigende Haltung der beiden Regierungen als fallenge⸗ lassen betrachtet. Aug. Die„Times“ sagt in einer Meldung aus Meshed von gestern: Britische Offiziere sind noch in Herat, wo die Befestig— ungsarbeiten fortgesetzt werden; der Emir wolle auch Truppen zum Schutze Herats aufstellen. Serbien. Belgrad, 8. Aug. Ein königl. Erlaß ordnet für die Kreise Uzica, Rudnik, Carak und zwei Bezirke des Kreises Pocareeatz wegen des dort herrschenden Räuberunwesens das Standrecht an. Rußland. Petersburg. Das„Journal de St. Petersbourg“ sagt, die Unabhängigkeit Afghanistan's bilde einen Theil des zwischen Rußland und England getroffenen Abkommens, welches den jetzt schwebenden Verhandlungen zur Grundlage diene. Helsingfors, 7. Aug. Das russische Kaiser— paar ist heute Nachmittag hier eingetroffen und wurde von der Bevölkerung enthusiastisch begrüßt. Aus Stadt und Land. §. Friedberg. Wir sind dem I Correspondenten zu Dank verpflichtet, daß er für die öffentliche allgemeine Gesundbeitspflege eingetreten, hätten aber doch gewünscht, sein Mahnruf wäre in erster Linie an die Bewohner der Straßen gerichtet worden, in welchem die gerügten Miß stände vorliegen. Daß die Hydranten zum Fegen der Rinnen und Kanäle benutzt werden sollen, kann doch wohl nur in einem Kopfe ausgedacht worden sein, der den Druck dieser Wassersäule, wie sie bei unserer Wasser⸗ leitung aus den Hydranten strömt, nicht kennt; und noch in keiner Stadt auch bei geringerer Druckhöhe ist dieser Spülapparat zur Anwendung gekommen. In erster Linie muͤssen alle Bewohner einer Stadt bestrebt sein mitzu wirken, aktiv und passiv mitzuwirken, wenn ein ordnungs— mäßiger Zustand in dieser Beziehung geschaffen werden soll, und es ist recht bedauerlich, wenn die Polizei mit Dutzenden von Anzeigen erst den Leuten beibringen muß, was ordnungswidrig ist, und nicht allein gegen die öffent— liche Gesundheitspflege verstößt, sondern auch Ordnungs— strafen nach sich zieht. Es hat Niemand ein Recht übel⸗ riechende Flüssigkeiten auf die Straße fließen zu lassen, viel weniger aber noch feste, unreine Stoffe, welche die Oeffnungen der Senkkasten und Kanäle nicht aufnehmen können. Und wenn es auch nur Spülwasser ist, was in den Ninnen längere Zeit steht, wird in einzelnen Straßen, welche nur wenig Gefälle haben, bei heißer Jahreszeit sehr bald ein übeler Geruch entstehen. Die Wasserleitung, welche aber nunmehr beinahe in allen Häusern einge— führt ist, gibt doch jedem Consument das Recht, so viel Wasser für sein Aversum zu verbrauchen, daß man nicht sparsam damit umzugehen braucht und leicht nachhelfen kann mit Ausspülen durch frisches Wasser. Wir wollen hier aber noch auf einen weiteren Mißbrauch aufmerksam machen, der sich in unseren kanalisirten Straßen einge— schlichen hat. Es war ein großer Fehler, daß in diesen Straßen nicht jeder Hauseigenthümer zum Anschluß ge⸗ zwungen worden ist; und daß diese Leute nun glauben, ein Recht zu haben ihre übelriechenden Flüssigkeiten auf die offene Straße fließen zu lassen, oder gar aus Ge— fäßen in die Senkkasten mit Gewalt schütten zu dürfen, ist eine sehr irrthümliche Auffassung von dem Zweck dieser Kasten. Dieselben sollen nur verhindern, daß kein grober Schmutz in die Kanalröhren dringt, damit dieselben auf diese Weise vor einer Verstopfung geschützt werden. Wenn aber dicke Flüssigkeiten mit Gewalt durch Gefäße in die Senkkasten geschleudert werden, dann wird sehr leicht eine Verstopfung der Röhren eintreten und es können hierdurch ganz bedeutende Nachtheile und Unglücksfälle hervorgerufen werden. Dieselbe Befürchtung wird aber auch dle städtische Verwaltung davon abhalten, auf den vorgeschlagenen Mißbrauch der Hydranten einzugehen. e. Friedberg. Wie wir vernehmen ist die durch ihre Leistungen rühmlichst bekannte Kurkapelle von Bad⸗ Nauheim unter ihrem gewandten Dirigenten, Kapell⸗ meister Machts, für die Wintersaison von dem Vorstand des Palmengartens in Hannover engagirt und wird das erste Concert am 1. October d. J. dortselbst stattfinden. X. Bad. Nauheim. Das Fest der Fahnenweihe des hlesigen Turnvereins wird Sonntag den 23. August auf der städtischen Bleiche dahier abgehalten. Die Wirth⸗ schaft hat H. Fritz übernommen und wird derselbe für etwa 1000 Sitzplätze sorgen. Abends findet alsdann ein großer Festball im Fritz'schen Saale statt, bei welcher Gelegenheit zugleich dieser neu restaurirte, nunmehr mit einer Freitreppe, Veranda und geräumiger Bühne ver⸗ sehene Saal eingeweiht wird. Das Getränke wird dies mal von unserer Nachbarstadt Friedberg bezogen und wird Bierbrauer Rudelius, dessen Bier sich ja schon eines guten Rufes erfreut, bemüht sein, für diesen Tag einen ausgezeichneten Gerstensaft zu liefern. Zum Fest— prästdenten ernannte das aus Vertretern der hiesigen Vereine zusammengesetzte Comité Lehrer Wagner dahier. Altenschlirf, 8. August. Am 28. Aug. d. J. I 885 am 5. Sept. auf die Fürbitte des fuldalschen Abts Siegfried von dem Erzblschof Lultbert zu Mainz ein— geweiht und dotirt. Allerlei. Mannheim, 5. Aug. In Betreff der Ermordung der Margaretha Ries wurden gestern Vormittag von dem Untersuchungs richter mehrere hiesigen Einwohner ver⸗ nommen. Es scheint also hiernach, daß die Untersuchung in dieser räthselhaften Mord-Affaire immer noch mit Energie betrieben wird Carlsruhe, 7. Aug. Gestern Abend hauste hier und in der Umgegend ein orkanähnlicher Sturm, der großen Schaden anrichtete. Im Schloßpark, im bota— nischen Garten und im Hardtwald wurden viele Bäume umgerissen, ebenso in der Stadt manche Gärten verwüstet. Madrid, 5. Aug. Am gestrigen Tage kamen in Spanien 4379 Erkrankungen und 462 Todesfälle in Folge von Cholera vor. Davon entfallen 1120 Erkrank⸗ ungen und 350 Todesfälle auf die Provinz Saragossa. Aus einigen Provinzen stehen die Berichte noch aus. Verloosungen. Meininger 7 fl.⸗Lo osse von 1870. Gewinn— ziehung vom 1. Aug. 1885. Heimzahlung am 1. Oet. 1885. Gewinne: Serie 7859 Nr. 15 à 8000 fl. S. 1803 Nr. 38 à 2000 fl. S. 653 Nr. 26, S. 7249 Nr. 30, S. 8366 Nr. 5 à 300 fl. S. 681 Nr. 11, S. 2269 Nr. 23, S. 3394 Nr. 9 31 46, S. 3421 Nr. 16, S. 4596 Nr. 22 29, S. 6566 Nr. 24, S. 6781 Nr. 0 7063 Nr. 48, S. 7291 Nr. 15, S. 7866 Nr. 33, 9527 Nr. 27, S. 9859 Nr. 27 3 60 fl. S. 180 Nr. 19, S. 556 Nr. 15, S. 681 Nr. 15 17, S. 1611 Nr. 2, S. 2870 Nr. 15, S. 3740 Nr. 46, S. 4073 Nr. 9 50, S. 4299 Nr. 19, S. 4743 Ne i 4934 Nr. 17, S. 5143 Nr. 14 39, S. 5284 Nr. 23, 5319 Nr. 5, S. 5593 Nr. 47, S. 6566 Nr. 40, 6781 Nr. 39, S. 7249 Nr. 13, S. 8011 Nr 38, S. 8331 Nr. 14 50, S. 8866 Nr. 13 31, S. 8895 Nr. 5 29, S. 9393 Nr. 13, S. 9417 Nr. 44 4 20 fle Auf alle übrigen in obigen Serien enthaltenen Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 8 fl Bukarester 20 Fr.⸗Loose von 1869. Gewinn⸗ Ziehung vom 1. Aug. 1885. Heimzahlung am 5. Sep— tember 1885. Gewinne: Serie 1619 Nr. 94 à 40,000 Fr. S. 992 Nr. 31 à 5000 Fr. S. 1342 Nr. 4, S. 6061 Nr. 29, S. 7221 Nr. 33, S. 7332 Nr. 75 99 2 1000 Fr. S. 903 Nr. 98, S. 1574 Nr. 25, S. 1785 Nr. 81, S G0 G5 g 2767 Nr. 40, S. 3044 Nr. 42, S. 3049 Nr. 18, S. 3687 Nr. 11, S. 4111 Nr. 39, S. 4430 Nr. 49, 6869 Nr. 29 4 500 Fr. S. 992 Nr. 66, S. 1692 Nr. 18, S. 2118 Nr. 9, S. 2376 Nr. 2, S. 2642 Nr. 55, S. 2716 Nr. 44, S. 2835 Nr. 50, S. 2995 Nr. 40 93, S. 3044 Nr. 19, S. 3049 Nr. 9, S. 3217 Nr. 58, S. 3677 Nr. 32, S. 36857 Nr. 99, S. 406 Nr. 93, S. 5150 Nr. 45 56, S. 5332 Nr. 64, S. 6712 Nr. 22, S. 7230 Nr 38 à 100 Fr. S. 29 Nr. 4 34, S. 166 Nr. 14 42, S. 203 Nr. 12, S. 374 Nr. 31 66, S. 665 Nr. 49, S. 687 Nr. 51, S. 865 Nr. 91, 0 S. 1095 Nr. 20 44, S. 1264 Nr. 49 50 65, S. 1273 Nr. 3 53 56, S. 1292 Nr. 37 48, S. 1321 Nr. 19 58 65, S. 1342 Nr 2 20, S. 1425 Nr. 65, S. 1619 Nr. 23 54 75 95, S. 1622 Nr. 99, S. 1637 Nr. 97, S. 1757 Nr. 17, S. 1761 Rr. 43 46, S. 2062 Nr. 13 35 81, S. 2084 Nr. 6 257 S. 2118 Nr. 28 75, S. 2145 Nr. 47, S. 2995 Nr. 68, S. 3081 Nr. 3 6, S. 3472 Nr. 87, S. 3658 Nr. 78, S. 3701 Nr. 100, S. 3960 Nr. 36, S. 4151 Nr. 49 95, S. 4341 Nr. 57 67, S. 4430 Nr. 94, S. 5054 Nr. 34 55, S. 5148 Nr. 54, S. 5150 Nr. 27, O. 5332 Nr. 76 86, S. 5427 Nr. 24 86, S. 5472 Nr. 12 20 46, S. 5490 Nr. 36, S. 5074 Nr. 14 38 84, S. 5828 Nr. 72, S. 5836 Nr. 14 76 94, S 5991 Nr. 49 91, S. 6061 Nr. 50, S. 6511 Nr. 54, S. 6712 Nr. 64, S. 6717 Nr. 35, S. 6756 Nr. 11, S. 6869 Nr. 59 60 89, S. 6926 Nr. 38 52, S. 7019 Ar. 7 72 98, S. 7230 Nr. 45 69, S. 7297 Nr. 51, S. 7332 Nr. 74, S. 7413 Nr. 71, S. 7431 Nr. 10, S. 7482 Nr. 29 55 a 50 Fr. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien ent⸗ haltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 20 Fr. a Handel und Verkehr. Friedberg, 8. Aug. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Gießen, 8. August. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.75— 1.00, Eier 1 St. 5-6 Pf., Käse per St. 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.50—0.70, Hühner per Stück M. 0 901.10, Hahnen per Stück M. 0.50 0.80, Enten per Stuck M. 1.20— 1.80, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh⸗ und Rind⸗ fleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 5060 Pf., Hammel fleisch 64— 70 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.00 6.00, Zwiebeln per Ctr. M. 6.00 bis 7.00. Frankfurt, 8. Aug. Wochenmarkt. Das Hundert Eier kostete M. 4.20— 5.50. Butter im Großen 80 bis 85 Pf., im Detatl 90 Pf. bis M. 1.15, Tafelbutter M. 1.20— 1.30. Hundert Orangen M. 18, 100 grüne Nüsse 30 50 Pf., Trauben das Pfd. M. 1— 1.20, Bohnen der Ctr. M. 6—8, das Pfd. 7—12 Pf., gelbe Bohnen 12—15 Pf., Einmachgurken das Hundert 80 Pf. wild das hiesige Kirchspiel ein seltenes Fest feiern, nämlich ein 1000 fähriges Kirchweihfest. Es werden jetzt schon allerlei Vorbereitungen getroffen, so daß eine würdige Feier desselben zu erwarten steht. Die Kirche wurde bis M. 1, Salatgurken 3—8 Pf., das Hundert Meer⸗ rettig M. 20. Kartoffeln das Malter, rothe M. 5, gelbe M. 8. Die anderen Gemüse-, Fleisch-, Brod- und Das Vorkommen von Viehseuchen im Großher⸗ zogthum Hessen während des Monats Juni 1885. Rotzkrankheit: Infolge der früheren Feststellungen der Seuche stehen noch als der Ansteckung verdächtig unter polizeilicher Beobachtung: 7 Pferde in Gießen, 3 Pferde eines Besitzers in Seligenstadt, 4 Pferde, von denen je 2 einem Besitzer gehören, in Klein Krotzenburg, 4 Pferde, von denen je 2 einem Besitzer gehören, in Offen bach; ferner stehen 2 Pferde eines Besitzers als der Ansteckung verdächtig unter polizeilicher Beobachtung und 1 Pferd desselben Besitzers als der Seuche verdächtig unter Stall⸗ sperre in Hainstadt, im Kreise Offenbach. Außerdem stehen noch 4 Pferde eines Besttzers in Neckar⸗Steinach, im Kreise Heppenheim, als der Ansteckung verdächtig unter polizeilicher Beobachtung, weil sie mit einem rotzigen Pferde in Baden in Berührung gewesen sind. In Bürgel, im Kreise Offenbach, wurde das noch vorhandene, der Seuche verdächtige Pferd am 27. Juni getödtet und rotzig befunden. 5 Milzbrand wurde festgestellt in Groß Linden, im Kreise Gießen, am 30. Juni bei einem krepirten Rind, in Alsfeld am 7. Juni bei einem geschlachteten Rind, in Münzenberg und Gambach, beide im Kreise Friedberg, am 2 bezw. am 16. Juni bet je einem krepirten Rind, und in Viernheim, im Kreise Heppenheim, am 9. und am 14. Juni jedesmal bei einem krepirten Rind; ferner in Schwickartshausen, im Kreise Büdingen, in Hummet— roth, Mittelkinzig und Hetzbach, im Kreise Erbach, bei Schweinen. Lungeuseuche: In Kelsterbach, im Kreise Groß⸗Gerau, steben noch in einem Stalle 3, in einem anderen Stalle 1 Stück Rindvieh wegen Verdachts der Ansteckung unter poltzeilicher Beobachtung. Die Maul- und Klauenseuche wurde konstatirt im Kreise Worms in Osthofen am 26. Juni und in Aben⸗ heim am 27. Juni; ferner in Kastel, im Kreise Mainz, am 30 Juni. Der Bläschenausschlag in Alsfeld und Reimenrod, im Kreise Alsfeld, ist wieder erloschen. Fortbesteht die Seuche noch in den Orten des Kreises Alsfeld Leusel, Angenrod und Schwabenrod, ferner in den Orten des Kreises Gießen Queckborn und Reinhardshain. Konsta⸗ tirt wurde die Seuche am 5. Juni in Hausen, im Kreise Offenbach. Die Räude gilt als noch vorhanden unter den Schafen in Villingen, im Kreise Gießen, in den Orten Wenings, Dauernheim, Bergheim, Wallernhausen, Ranstadt, Eckarts⸗ born und Lorbach im Kreise Büdingen; in den Orten Eulersdorf, Eudorf, Heidelbach, Ruppertenrod und Merlau im Kreise Alsfeld; in den Orten Hörgenau und Maar, im Kreise Lauterbach, und in den Orten Ulrich⸗ stein, Michelbach und Burkhards im Kreise Schotten. Literarisches. Daheim Nr. 45 enthält: Der Daheimkalender für 1886 ist da!— Sigrit.(Forts.)— Prischen gefällig? Bild von Lerche. Dschunken und Zampans. Bild. Aldus Manutius und die Aldinen. Mit zwei Porträts und Illustr.— Eine Sommerfrische bel Smyrna.— Zwei Bilder von der ehemaligen und der jetzigen baie⸗ rischen Armee. Von R. Knötel.— Kirmeßlust. Bild von C. Breitbach.— Am Familientisch: Eine Zeitschrift für populäre Astronomte.— Borsdorfer Aepfel.— Ge— sundheitsrath.— Besetzt!— In unserer Spielecke.— Mit einer illustr. Beilage. Meister Konrads Wochenzeitung Nr. 32 ent⸗ hält: Aus der Welt. Für die Werkstatt: Aus Königs- berg in Preußen.(Ueber die Ausstellung daselbst.) Es ist nicht so ängstlich. Es wird geändert mit den Sub— missionen. Wieder Geld zum Fenster hinaus. Tod durch eine böse Angewohnheit. Allerhand Nützliches für den Handwerker. Fur den Abendschoppen: Wider die Brannt⸗ weintrinker und wider die Branntweinbrenner. Aus dem Thüringerland. Auf der Reise. Allerhand Neues und Merkwürdiges. Für Haus und Herd: Das Pferdemittel. Aus Meister Konrads Liederbuch. Bei offenem Fenster. Teig zu Obstkuchen. Für den Feier-Abend: Das stählerne Herz. 5 Wenn Reichhaltigkeit, feiner Geschmack und Vielsestig— keit als die ersten Erfordernisse einer Zeitschrift Geltung haben, so erfüllt die allgemeine illustrirte Zeitung„Ueber Land und Meer“ diese Ansprüche in vollstem Maße. Es liegt uns jetzt das erste Heft des eben beginnenden zweiten Jahrgangs der neuen Monats ausgabe in Oktav dleses allbellebten Familien Journals vor, und wir müssen gestehen, daß uns die Fülle interessanter Lektüre, welche dieser stattliche Band bietet, in Erstaunen setzt. Dieses Ein-Markheft hat nicht weniger als 244 zweispaltige Seiten und wir finden dorin zwei völlig abgeschlossene und eine beginnende Novelle, dann Essays, Biographieen, Tagesereignisse, Reiseschilderungen, Lyrt— sches, Aphorismen, Mode, Humor, die interessanten, über alle Gebiete der Wissenschaft, Künste, Literatur, Militär— wesen, Sport ꝛc. sich erstreckenden Notizblätter, Karten— spiele, Schach, Räthsel, die geistvolle Briefmappe ꝛc. ꝛc. Der illustrative Theil(über 100 Holzschnitte und noch zwei Kunstbeilagen in Tondruck) hält mit der Textfülle gleichen Schritt und ist von künstlerisch schöner Ausführ⸗ ung. Dieser Reichthum nach allen Seiten ist frappirend und der Weitblick wie die Sorgfalt in der Auswahl des Gebotenen empfiehlt dies Journal als eine der feinsten gediegensten und f Geflügelpreise unverändert. zeitschriften. a ö n abwechslungsreichsten Leistungen auf dem jetzt so hoch entwickelten Gebiete der Unterhaltungs— —— 8* 4 5 + 2 2* 32 1 vollig „ ssoys, , er der vereinigten Stadt-Theater in Fraukfurt. Wu Opernhaus. Dienstag den 11.: Freischütz. Mittwoch den 12.; Lohengrin. Donnerstag den 13.: Don Juan. Freitag den 14.: Gasparone. Samstag den 15.: Hans Heiling. Sonntag den 16.: Oberon. Schauspielhaus. Dienstag den 11.: Viel Lärm um Nichts. Mittwoch den 12.: Zum ersten Male wiederholt: Die Schulreiterin. Hierauf: Die zärtlichen Verwandten. Donnerstag den 13. Geschlossen. Freitag den 14.: Die Goldprobe. Samstag den 15.: Vorletztes Auftreten der Fräul. Nina Weiße. Der Roman eines armen jungen Mannes. Sonntag den 16.: Abschledsvorstellung der Fräul. Nina Weiße. Die Versucherin. Hierauf: Die Maler. Es ist nicht so ängstlich, oder: Es hätt nicht so pressirt. Ich lasse jetzt mein Winterholz klein machen. Der mir das Holz hackt, ist ein Ehrenmann. Trotz großer Kränklichkeit sucht er sich sein Brod noch selbst zu verdienen und spaltet noch wacker darauf los, so gut und schlecht es geht. Einen Theil spaltet er jetzt, einen anderen Theil später! Nun wird jeder wissen, daß ein braver Hand— arbeiter seinen Lehn haben muß, wenn die Ar— beit gethan ist. Darum schickte ich ihm, wie die eine Hälfte gethan war, den Lohn zu, weil ich ganz genau wußte, mein Holzmacher braucht das Geld. Und was sagt er da:„'s war nicht so ängstlich!“ Diese Redensart habe ich nun nicht etwa blos von dem Holzhacker gehört, sondern auch oft genug von Handwerkern und Geschäftsleuten, wenn ich Rechnungen bezahlte. Und weil diese Redensart vielen Schaden bringt, will ich sie doch einmal in der„Werkstatt“, ihren Lesern zu Nutz und Frommen, so schlecht machen, wie sich's gehört. Der Geschäftsmaun denkt, seine Ehre erfordert es, wenn er Zahlung erhält zu sagen, es sei nicht ängstlich, es habe noch Zeit gehabt, obgleich es oft höchste Zeit war, daß bezahlt wurde. Was ist die Folge solcher Redensarten?— Der Kunde alaubt endlich, es sei wirklich nicht! so ängstlich und nimmt sich Zeit! Und wenn dann der Geschäftsmann manchen Posten in seinem Buche quittiren und manche Rechnung in die Feueresse schreiben muß, was war Schuld? „Nun's war ja nicht so ängstlich!'s hatte ja Zeit!“ Hätte er aber gewußt, wie's kommt, er hätte sicher dem Kunden, der bezahlen wollte, gesagt:„Nur her mit dem Gelde, immer her damit,'s ist ängstlich!“ (Aus der„Werkstatt“. Meister Konrad's Wochenzeitung.) Wasserwärme der Usa. 9. August Abends 18 Grad Reaumur. 10. August Mittags 18 Grad Reaumur. Walter. Geld- Cours. Frankfurt, am 9. August 1885. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke„ 16. 0 do. Wii„„% Englische Sovereinggs.. 20. 32 20. 28 Russische Imperiales.. 16. 69 16. 65 Ducaten.„) 5 mans 8 9. 2 9 Dollars in Goldt, 4. 18 rope 10 5 ferch-Versteigerung. Mittwochl den 12. August d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf biesigem Rathhaus 10— 15 Schafpferche öffent— lich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 10. August 1885. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. 8 g 5* 8 A 701 Versteigerungs-Anzeige. Dienstag den 11. August l. J., Vormittags 8 Uhr, werden in dem Rathhaussaale zu Ober-Mörlen folgende Mobilien: 00 Cigarren, Ballen Reis, Kiste Seife, Faß Rüböl, Kleiderschränke, Commode, Schlitten und Kaffeebrenner öffentlich an die Meistbietenden gegen Baarzahlung zwangs— weise versteigert. Bad⸗Nauheim am 8. August 1885. Weitzel, Gerichts vollzieher. 2988 2797 e 7 Arbeits-Vergebung. Donnerstag den 13. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, sollen bei Gastwirth Balthasar Wissig J. in Langen⸗ hain nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 18 50 Schreinerarbeit 45— Weiß binderarbeit 76 Pflasterarbeit 42— Chaussirarbeit 95— Lieferung von Cementröhren 70 40 5„ Mauerdeckplatten 22 5„ alk 3 50 5„ Mauer⸗- und Pflasterkies 21— 7„ Pflastersteinen 20— 5„ Unterhaltungssteinen 50— Brechen u. Anfahren von Chausseebaustelnen 147 50 Steine aufzusetzen 12— Butzbach den 9. August 1885. Metzger, 2792 Bezirksbauaufseher. Arbeits⸗Vergebung. Freitag den 14. d. Mts., Nachmittags um 5 Uhr, sollen im Gemeindehaus zu Hausen nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Aecord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbelt, lt. Kostenüberschlag 31/57 Zimmerarbelt 49 10 Steinhauerarbeit 10 08 Dachdeckerarbeit 5 30 Schreinerarbest 13 80 Schlosserarbeit 8— Weiß binderarbeit 150— Pflasterarbeit 19 20 Grabenarbeit 48— Lieferung von Mauersteinen 207 5„ Kalk 15 40 1„ Pflasterstelnen 28— 7„ Mauer- und Pflastersand 28 50 1.„ Cement 6— 0 7 Sandsteinplatten 7— Buß bach den 9. August 1885. Metzger, Bezirks⸗Bauaufseher. Seidene Umknöpftücher 270g 8 1 Arbeits-Vergebung. Samstag den 15. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Wohnbach nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 250 70 Weißbinderarbeit 40 05 Pflasterarbeit 178 97 Chaussirarbeit 200— Lieferung von Mauersteinen 67 50 1„ hydraulischem Kalk 78 10 9„ Nussensteinen 25— * Basaltschichtpflastersteinen 387 50 —„ Mauer- und Pflastersand 141 50 0„ Cementröhren 56— Mauerdeckplatten 161— „ Butzbach den 9. August 1885. 8 0 9 m Metzger, Bezirks-Bauaufseher. Arbeits-Vergeb rbeits-Vergebung. Samstag den 15. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, sollen im Gasthaus„Zur Burg Münzenberg“ zu Münzen: berg nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: 2794 Pflasterarbeit, lt. Kostenüberschlag 624 M., Lieferung des Pflastersands 180„ Steinfahren 898 Butzbach den 9. August 1885. Metzger, Bezirks Bauaufseher. Markt Anzeige. Den auf Montag den 17. August fallenden Schweine— Markt zu Echzell bringen wir hiermit in Erinnerung. Echzell den 8. August 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Echzell. Habicht. Bekanntmachung. Mittwoch den 12. d. Mts., Vormittags 8 Uhr, sollen 6 Schafe, sowie 1 Spiegel und 1 Hängelampe, zur Kon kursmasse des Georg Fleischhauer VI. dahier gehörig, in der Wirthschaft„Zum deutschen Haus“, nächst dem Ratbhause, öffentlich meistbietend versteigert werden. Bad-Nauheim den 8. August 1885. Der Konkursverwalter: 2780 Ch. Grünewald III. Ein junger Mann, der den Buchhandel mit allen Nebenzweigen gründlich erlernen will, kann in meine Buchhandlung eintreten. Carl Bindernagel. Hauptagentur. Die Haupt⸗Agentur einer gut eingeführten und bestens fundirten Lebensversicherungs-Gesellschaft für Frledberg und Umgegend ist gegen hohe Provistonen, event. auch Fixum, zu vergeben und belteben Refleetanten ihre Adressen unter H. X. an die Exp. d. Anz. gelangen zu lassen. „ Jetzt ist entschteden die beste Zeit meine vor— züglich singenden vorjährigen N orten ggg weil kräftig und fest im 5-Gesange, per Post zu beziehen.(1 334¼ 4.) 2772 R. Maschke, St. Andreasberg, Harz. Noch ein tüchtiger Geselle, welcher bewandert ist im Einziehen in Pferdebürsten, kann sofort eintreten bei 2795 2775 Theobald Steinel, 280 in den schönsten Farben billigst bet K. Friedrich. 2682 Bürstenmacher. Die Dampf-Kaffeebrennerei Gegr. 1837. von Gegr. 1837. J. Iuntz sel. Witwe, Bonn& Berlin, bringt ihre Speela⸗ litäten: * 7— Gebrannte Java-Kaffee's in empfehlende Erinnerung. 1 Sorgfältigste Auswahl und Mischung nur? feinster Rohsorten verbunden mit rationeller Brenn— methode, garantiren ein stets gleichmäßig vorzüg⸗ liches Produkt, das allen anderen Sorten gegen— 25 über eine Ersparniß von 250% gestattet.— Niederlage in Friedberg bei Herren J. A. Windecker, L. Adler, H. Strauß, Bönstadt bei Herren A. Haas und El. Müller, Dorheim bei Herrn Johs. Braun, 0 Herrn S. Simon Wittwe. 1 Gchzell bei Herrn M. Simon. Nauheim bei Herrn Gg. Ph. Ludwig, Nieder⸗Florstadt bei Herrn Mich. Adler, Nieder-Wöllstadt bei Herrn Tobias David, Staden bei Herrn Hessenberger Sohn. N 2 1 2 Cors außerst billig bei ettei K. Friedrich. —— Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unser lieber Gatte, Vater, Großvater, Bruder und Schwager 85 Wilnelm Keller heute Nachmittag in seinem 63. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten 8 Bauernheim den 9. August 1885. 2782 Die trauernden Hinterbliebenen. — 8 Todes-Anzeige. Heute verschled nach langem, schwerem Leiden unser unvergeßlicher Sohn, Bruder und Schwager Martin Schneid, was wir hiermit Verwandten, Freunden und 0 Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme anzeigen. Friedberg den 8. August 1885. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag den 11. d., Nachmittags um 4 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. 2781 N N 1 212422 2 N. e 1 W̃ sserlei d— Der Veteranen-& Militärverein Friedberg Se ted Friedberg el A i 5 Stadt Friedberg N wird Mittwoch den 12. August, Nachmittags 1 Uhr, ab⸗ Sonntag den 16. August 1 um die Reinigung des Hoch-Reservolrs vornehmen 2 u können. zur Erinnerung an die Schlacht von Ar avelotte] Frlebserg, 10. August 1885. sein Stiftungsfest in folgender Weise: 0 Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. ..„ 7 786 Steinhäußer.— Vormittags 9½ Uhr: Versammlung im Vereinslokale. Zug nach dem Friedhofe.— 1 5 9½„ Bekränzung des Denkmals auf dem Friedhofe. e und Bester Einmach-Wein⸗- Essig Ansprache daselbst. Darnach Bekränzung der Gedenktafel in der 2778 bei Stadtkirche. 1 Carl Bauer. Die. 5 10„ Gemeinsamer Gottesdienst in der Stadtkirche. W̃᷑ ck. Nachmittags 2½, Aufstellung des Festzuges in der Burg. Zug durch die Stadt nach J. A. inde er— dem Binzel'schen Garten. Daselbst Concen, t, ausgeführt von 1 empfiehlt Kapelle des 1. Großherzoglich Hess. Infanterie-(Leibgarde⸗) Regiments e Nr. 115 in Darmstadt, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Hilge, Ae Eiumachessi, 2780 0 Ansprachen und gesellige Unterhaltung. Abends: Concert. Der Vorstand bittet alle Einwohner der Stadt durch Schmückung der Häuser, sowie Kautschukstemp el 1 zahlreiche Betheiligung zur Verherrl ichung des Festes beitragen zu wollen. Die geehrten unter e e Ant Herren Ehrenmitglieder erlauben wir uns ganz besonders einzuladen. Eintrittskarten zum 2784 Heinr. Diehl, Usagasse. Concert à 50 Pf. sind bei Herrn C. Scriba und an der Kasse zu haben. Für das Abend⸗ 1 0 800 N Concert à Person 30 Pf. Im Reinigen van Bettfedern da 2788 Der Vorstand des Veteranen⸗ und d Militär⸗ Vereins.. empfie 5 Fra mobs, n Vuze 88 wohnhaft in der Burg im v. Löw schen Thorhause. Bettef Ossenheimer Wäldchen. Neue Nächsten Sonntag den 16. August findet bei Ilarmonie- und Tanzmusik 9 l. 13 hä 2783 0 b üting k Centra das Erntenfest statt, wozu freundlichst eingel laden wird. Wilhelm Re Landwirthschaftliches Lest Ein Stellvertreter Florstal die Epp. d. Anz. 252 der Provinz Oberhessen zu Hun Sen Weiße Caschenlücher. rer Manschetten, Tüllkrausen, Vorstecker, Spitzen, Schleier, gestellt 9 22— f 4 2 2 9 Bünder, Blumen, Federn, Vrautkränze, Kopftücher delter a a m 6. 1 nd 0. 2 1 9 1 st 1 8 8 5 9. 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