18 Meder unte 1 Feitlt dg debate der* 558* 1 ter Linge verseß D. ümiethen. Fricdrit Atz. 5 8— 1 10 baer 5; vert Kißel, ellen en Stn Torben ussensteine egen: Theis. kuchen 1 4— rügte Eier, In Bal 1 0 1 aun. Ulrig 11 ddergeselt Sefa, ö gacn, agel 1 110 *— 1000 10117. 1406 0 5 ** 1 0 n, bel Donnerstag den 7. Mai. 2 9 Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch f ö und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Bildung der Schöffen- und Schwurgerichte. Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Das Großherzogliche Kreisamt Die Spruchlisten der Geschworenen haben in mehrfachen Fällen die N nicht vollendet oder das 65. bereits überschritten hemmende Weiterungen veranlaßt worden. der Urlisten der Vorschriften in§. 1 und 3. der Personen unter 30 Jahren nicht in die Urlisten aufzunehmen und Ablehnungsgründe— zu welchen insbes der Schöffen und Geschworenen best Verordnung Derartige Vorkommnisse können nur durch hatten, und sind hierdurch in ehenden Bestimmungen vermieden werden. uber die Bildung der Schöffengerichte und der amen von Personen enthalten, den Schwurgerichtssitzungen den Fortgang der Verhandlungen eine genaue Beobachtung der hinsichtlich der Wir machen Ihnen daher die sorgfältige Befolgung Friedberg den 2. Mai 1885. welche das 30. Lebensjahr noch Aufstellung Schwurgerichte vom 14. Mai 1879, wonach ondere die Vollendung des 65. Lebeus— ahres gehört— bel Einsendung der Urlisten an das Amtsgericht ausdrücklich anzugeben sind, zur Pflicht und bemerken Ihnen hierbei insbe— sondere, daß Sie in allen Fällen, in welchen Zweifel darüber bestehen, ob eine in die Urliste aufzunehmende Person das 30. oder 65. Lebens⸗ 19* Wir fügen bei, daß die Großh. Amtsgerichte angewiesen sind, die Beachtung der vorstehend b * 11 9 welcher morgen in zweiter handlung gelangen wird. baufonds für Rheinhessen ahr vollendet habe, sich durch eine Anfrage bei und 362 des Strafgesetzbuchs. Das Großherzogliche Kreisamt Mit Bezug auf unser Ausschreiben vom weiter eingesandten Transportkosten-Verzeichnisse an die betreffenden Bür der Kreiskasse nunmehr Anweisung zur Auszahlung dieser Kosten erhalten hat. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, Schießstande im Nieder-Weiseler Wald beginnen. meidung von Unglücksfällen ortsüblich publiciren lassen. Friedberg den 3. Mai 1885. Dienstnachrichten Philipp Veith III. von Ober-⸗Wöllstadt Johannes Pritsch von Kirch-Göns wurde 2 Johannes Reitz von Staden wurde als derselben, oder in sonst geeignet scheinender Weise genau über deren Alter zu vergewissern haben. N . Dr. v. Gemmingen. Betreffend: Ausführung des 5. 3 Absatz 2 des Gesetzes, betreffend die Freizügigkeit vom 1. November 1867, riedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des 5 9 herzog 20. Februar 1882, Oberhessischer Anzeiger Nr. nnt machung. d. Mts. die Schießübungen der i 5. 5 daß am 10. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien 0 9 ezeichneten Vorschriften genau zu überwachen. Friedberg den 2. Mai 1885. Kreises. 24, benachrichtigen wir Sie, daß die bis jetzt germeistereien visirt zurückgesandt worden sind und daß der Rechner Dr. Braden. 1 Butzbach garnisonirenden Cavalerie auf dem der zunächst gelegenen Orte wollen dieses zur Ver— Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. aus dem Kreise Friedberg. wurde als Leichenbeschauer dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. * als Nachtwächter dieser Gemeinde ernannt und verpf Leichenbeschauer dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. lichtet. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 6, enthält: I. Uebersicht der Rechnung der May'schen Schul⸗ 4 unterstützungsstiftung für 1883. II., III. Uebersicht über die Einnahmen und Ausgaben des Kirchen- und Schul⸗ für 1881/82 und 1882/83. IV. Namens veränderungen. V. Abwesenheitserklärung. Vl. Dienstnachrichten. VII. Coneurrenzeröffnungen. Er[Kreise wurde, nachdem Seitens der ledigt sind: Eine Lehrerstelle zu Ueberau, Gehalt 900 M. des Freiherrn Be⸗ Fürsten Bsenburg-Birstein und L. Riedesel auf Ueberweisung des nach streitung der Matrikularbeiträge aus dem hessi⸗ werde sich der Bundes rath schen Antheil an den Zoll- und Reichssteuern Vorlage zu beschäftigen haben. für nicht am Platze. Wechsel niedriger zu verstempeln. treff der Landwirthschaft halte er aufrecht. Es empfehle sich vielleicht, die Das Bedenken in Be— Uebrigens noch eingehender mit der Buhl ist für seinen An⸗ Die Erklärung Bismarck's, die Regierungen be⸗ verbleibenden Ueberschusses an die Gemeinden trag. r f 5 schul trachteten denselben nur als einen Vorschlag, sei für ihn bezw., wie der Ausschuß vorgeschlagen, an die Regierungs- vertreter schwerwiegende Bedenken gegen den- 7* 7 Geha 0—15 M. ö Eine Lehrerstelle zu Oskofen, Gehag 100 15 ar selben geltend gemacht worden waren, dahin — Das Reglerungsblatt Nr. 9 enthält: Bekannt⸗ machung, den Ausschlag der direeten Steuern für das Etatsjahr 1885/86 betr. — 5. Mai. In der heutigen Sitzung der ersten Kammer wurde der Gesetzentwurf wegen des Brückengeldes für die Mainzer Brücke mit einem unwesentlichen Zusatze, derjenige wegen Erbauung mehrerer Nebenbahnen, wie er aus den Beschlüssen der zweiten Kammer hervor— gegangen war, unverändert angenommen. Auch der Gesetzentwurf, die Gemeindeumlagen betr., fand unveränderte Zustimmung mit einer einzigen Ausnahme. Die zweite Kammer hatte den Regter⸗ — 1 ungsvorschlag, nach welchem die Actiengesellschaften „„ die len int bi als solche nicht, wohl aber die einzelnen Actionäre mit ihrem Actieneinkommen zur Gemeinde-Ein— kommensteuer zugezogen werden sollen, abgelehnt und die Zuziehung Beider beschlossen. Der Ausschuß erster Kammer hatte dagegen in seiner Mehrheit beantragt, zwar die Actiengesellschaften selbst, nicht aber die Actionäre zuzuziehen, während die Minderheit den Standpunkt der Regierung einnahm. Letzteres, somit die Freilassung der Actiengesellschaften, fand nach längerer Debatte die Zustimmung der Kammer, sodaß nunmehr ein Dissens zwischen beiden Kammern besteht, Kammer zur Ver— Der Antrag des 8 2 7— 1 modifizirt, daß die Frage der Regierung nur „zur Erwägung“ anheimgegeben werden solle und in dieser abgeschwächten Fassung angenommen. — Der von dem Kuratorium des Gym— nastum Friedericiauum zu Laubach vorgeschlagene prov. Lehrer Dr. Röschen wurde als definitiver Lehrer bestätigt. Der Gerichtsschreiber Lohnes in Langen wurde zum Sekretär bei dem Erb⸗ schaftssteueramt mit dem Amtstitel Assistent ernannt. Berlin, 5. Mai. Die Kaiserin hat gestern Art mittelst Extrazuges Berlin verlassen, um sich zur Frühjahrskur nach Baden-Baden zu begeben, woselbst die Ankunft gestern Abend erfolgt ist. Berlin, 4. Mai. Im Reichstag fand heute die erste Berathung des Börsensteuer Antrags statt. Oechel⸗ häuser ist gegen die Unterscheidung zwischen Börsen— geschäften und anderen kaufmänntschen Geschäften, da— gegen für einen degressib sich abstufenden Steuermodus. Fürst Bismarck erklärt, die Regierungen seien gegen— wärtig noch nicht in der Lage, die Vorlage zu amen: diren; er könne nur versuchen, Erörterungen über einige ihm selbst noch zweifelhafte Punkte anzuregen. Dahln gehöre die Möglichkest, vie Arbitrage mehr zu begünstigen, als in der Vorlage geschehen: ferner, pb man sich auch der Folgen voll bewußt sei, die der Entwurf für die Landwirthschaft habe. Die für die Landwirtbschaft ge⸗ suchte Deckung könne er in dem Ausdrucke„börsenmäßige beruhigend. Buol ist Namens des Centrums für, Richter gegen die Vorlage; falls diese angenommen werde, beantrage er Aufhebung des Petroleumzolles. Gamp ist für die Commissionsanträge.— 5. Mai. Fortsetzung der Berathung der Börsensteuer- Vorlage. Bamberger ist wegen der entgegenstehenden Schwierig- keiten gegen die Börsensteuer überhaupt, Helldorf ist für den Antrag, Meyer(Halle) im Sinne der Aus⸗ führungen Richter's gegen den Antrag. Bismarck hält es nicht für möglich, der Arbitrage anders entgegenzu⸗ kommen als dadurch, daß man den Wechsel differenziell behandle resp. freilasse. Anlangend die Controlmaß⸗ regeln, so halte er die mit der Offenlegung der Buͤcher verbundenen Mißstände für viel größer, als die dadurch zu erreichenden Vortheile.„Ich bitte“, schließt der Reichs- kanzler,„zwischen der zweiten und dritten Lesung eine solche Verständigung herbeizuführen, daß das Haus dem Bundesrathe einen Entwurf vorlegen kann, dem er un⸗ bedenklich zustimmen könne.“ Bel der Abstimmung wird der Antrag der Natlonalliberalen(Buhl) abgelehnt und mit 177 gegen 74 Stimmen der F. 1 des Börsensteuer— entwurfs in der Fassung der Commission und ebenso die folgenden 88. bis 30 in der Fassung der Commisssion, §. 2 mit einem Zusatzantrage Buol's angenommen, wo— nach die Prüfung der Schriftstücke von Abgabepflichtigen durch Beamte nur dann stattfinden soll, wenn Thatsachen vorliegen, die den Verdacht der Abgabenhinterziehung begründen. — 4. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm den Antrag Huene in dritter Lesung nach den Beschlüssen der zweiten Lesung an und genehmigte das ganze Gesetz mit 223 gegen 86 Stimmen. Der Finanzminister hatte erklärt, von dem Zu standekommen des Gesetzes sei die Bewilligung der Zoͤlle abhängig gemacht worden. Würden Usance“ nicht finden. Wedell gegenüber bemerkt Fürst Bismarck, er halte eine Schädigung des Arbltragegeschäfts die Zölle bewilligt, so werde die Regierung das N . N ö I 0 Gesetz, wie es aus der zweiten Lesung hervor— gegangen sei, annehmen. — 5. Mai. In der heutigen Sitzung des Bundesrathes wurden bei der zweiten Berathung des Entwurfs des Gesetzes wegen Abänderung und Ergänzung des Gerichtsverfassungsgesetzes, der Strafproceßordnung, sowie des Antrages des sechsten Ausschusses, betreffend den Entwurf des Gesetzes wegen Abänderung der Bestimmungen des Gerichtsverfassungsgesetzes und der Straf— proceßordnung, die Anträge des Ausschusses an— genommen. — 5. Mai. Der Commandant der„Möwe“ meldet, daß Generalconsul Dr. Nachtigal ge— storben ist. Derselbe wurde am Cap Palmas begraben. Ausland. Dänemark. Kopenhagen, 5. Mai. Ein heute erlassenes provisorisches Gesetz verbietet die Einfuhr, die Anschaffung von Waffen und die Einübung in denselben, da, wie es in dem Gesetze heißt, die unbeschränkte Erlaubniß zur An— schaffung von Waffen mißbraucht werden könnte. Frankreich. Paris, 4. Mai. Deputirten— kammer. Präsident Floquet eröffnet die Sitzung mit einer Ansprache, welche Unparteilichkeit in der Leitung der Geschäfte, Freiheit der Discus— sion, sowie Respectirung der nationalen Sou— veränetät verheißt. — 5. Mai. Die Deputirtenkammer wählte Delaforge(äußerste Linke) mit 146 Stimmen zum Vicepräsidenten; Develle(Opportunist) er— hielt 129 Stimmen. Das Reglement für das Gesetz, betr. ruckfällige Verbrecher, setzt Guyana als Verbannungsort fest. — Aus Hanoi wird gemeldet: Der voll— ständige Abmarsch der Chinesen in der Richtung von Langson bestätigt sich. Am rothen Flusse ist seit 5 Tagen die Rückzugsbewegung der Schwarz— flaggen stark bemerkbar. Großbritannien. London, 4. Mai. Ober— haus. Granville erklärt, die englische und rus— sische Regierung seien übereingekommen, die Pendjeh-Affaire einem befreundeten Souverän zu unterbreiten. Die Unterhandlungen über Absteckung der afghanischen Grenze werden in London sofort wieder aufgenommen. Die Prin— zipien der Grenzfrage werden in London, die Details an Ort und Stelle geregelt.— 5. Mai. Unterhaus. Berathung des Ausschußberichts über den Elf-Million-Credit. Gladstone wies den Vorwurf, die Regierung habe ihre Politik geändert, zurück. Die Regierung sei bemüht, eine Feststellung der Grenze zu erlangen, deren Verletzung aller Welt als eine Vertragsverletzung erscheinen würde. Wenn die geführte Corre— spondenz ergebe, daß der Emir eine weiter vorgeschobene Grenze gar nicht wünsche, wolle man da etwa behaupten, die Regierung solle, wenn nöthig, mit Gewalt Das verlangen, was der Emir selbst nicht wünsche? Der Credit wurde schließlich mit 120 gegen 20 Stimmen bewilligt. — Die Frage eines Schiedsgerichts zur Beilegung der Affaire bei Pendjeh beherrscht die Lage. Sobald erst nur ein Schiedsrichter erwählt ist, dann kann man ziemlich sicher sein, daß der Conflict friedlich endet. Als Schieds— richter kommt in erster Reihe Kaiser Wilhelm in Betracht. Nur wenn er ablehnt, wird das Schiedsrichteramt dem König von Dänemark, event. dem König von Belgien angeboten. — 4. Mai. Reuter's Bureau meldet: Laut Befehl der Admiralität wurde der Bau neuer Kriegsschiffe kleinen Modells eingestellt. —„Pall⸗Mall Gazette“ meldet, daß Eng⸗ land Port Hamilton nicht besetzt habe und auch nicht besetzen werde, da der Friede jetzt gesichert sei. Spanien. Madrid, 5. Mai. Ungeachtet der Coalition der republikanischen Fractionen mit der Partei Sagasta's und der dynastischen Linken wurden bei den Municipalwahlen in Madrid eine größere Anzahl von Candidaten der Regierungspartei, als irgend einer anderen Partei gewählt. Auch in den Provinzen fielen die Wahlen der ministeriellen Candidaten be— deutend zahlreicher, als die der Candidaten der übrigen Parteien aus. Italien. Rom, 4. Mai. Der Senat lehnte den Antrag Rossi's auf Erhöhung des Einfuhr— zolls für Getreide und Reis ab und nahm die Tagesordnung Poßgli's an, wonach der Senat von der freihändlerischen Erklärung der Regier— ung Act nimmt. Serbien. Nisch, 5. Mai. Die Skupschtina wurde heute geschlossen. Rußland. Petersburg, 4. Mai. Oberst Zakrjewski vom Stabe des Generals Komaroff trifft morgen mit Berichten über den Zwischen— fall am Kuschkfluß hier ein. Egypten. Dongola, 3. Mai. Hier ein⸗ gegangene Meldungen bestätigen die Niederlage der Truppen des Mahdi bei Mesalamia, un— weit Sennaar. Es wird hinzugefügt, daß sie große Verluste erlitten. Der Aufstand in Kordofan greift um sich, und infolge der Knappheit an Lebensmitteln herrscht dort großer Nothstand. Asien. Tiflis, 4. Mai. In Etschiadzin wurde gestern der Erzbischof Muradian zum Katholikos der armenischen Kirche gewählt. Amerika. Panama, 4. Mai. Der Be⸗ fehlshaber der Truppen von Columbia ließ Aiz— pura und die anderen Anführer der Aufständischen verhaften, weil dieselben nicht die Bedingungen bezüglich der Ablieferung der Waffen erfüllten. Aus Stadt und Land. Laubach. Am 30. April trafen hier Ministertal— präsident Weber, Ministerialrath Horst und Kreisbau— meister Pfarrer ein, um von hier aus theils zu Wagen, theils zu Fuß die von Laubach nach Hungen projectirte Bahnlinie zu bereisen.— Wie der„G. A.“ vernimmt, besichtigten genannte Herren am 1. Mai die Linien Nidda— Schotten und Gedern-Stockheim. Eine definitive Fest— stellung der Linie Laubach-Hungen ist nun in Kürze zu erwarten. Allerlei. Bremen, 4. Mai. Die Rettungsstatlon Binz der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger tele— graphirt: Am 3. Mai wurden von der deutschen Scha— luppe„Marie“, Capitän Ramm, welche bei Binz(Rügen) strandete, 2 Personen durch das Rettungsboot„Dr. Schu— macher“, Station Binz, gerettet. Paris, 4. Mai. Alle großen Kleidermagazine am Boulevard sind geschlossen, da die Arbeitgeber den Ge— sellen wegen ihrer übermäßigen Forderungen gekündigt haben. Die Wichtigkeit des Wassers als diätetisches Mittel. Wenige Personen vermögen die Thatsache gehörig zu würdigen, daß, nach den besten Schätzungen Wasser im normalen menschlichen Körper beiläufig 70 Prozent des ganzen Ge— wichtes desselben bildet. Dieses Wasser wird aber demselben hauptsächlich von außen zugeführt. Es wird nicht allein den verschiedenen Getränken entnommen, sondern bildet auch einen reichlichen Bestandtheil der verschiedenen Nahrungsmittel. Wasser ist ausnahmslos in allen Geweben und Flüssigkeiten des Körpers zugegen. Es ist reichlich im Blut und allen anderen Absonder— ungen vorhanden, wo es unentbehrlich ist, um ihnen die zur Vollziehung ihrer Funktionen nothwendige Flüssigkeit zu geben. Wasser bildet auch einen Antheil der festen Bestandtheile, der Muskeln, Sehnen, Knorbel, Knochen, Zähne, der Drüsen, der Haut ꝛc. Deßhalb, wenn das Wasser der Haut, der Muskeln ꝛc. verflüchtigt ist, so werden sie gelb, schrumpfen ein und werden untauglich zur Vollziehung ihrer Funktionen. Wasser nimmt an allen Lebensthätigkeiten des Körpers, hauptsächlich durch seine physikalischen Eigenschaften, Antheil. Es ist das allgemeine Lösungsmittel für alle Bestandtheile der thieri— schen Flüssigkeiten, indem es sie entweder durch seine direkte auflösende Kraft, oder mit Hilfe anderer Bestandtheile, welche ebenfalls löslich sind, in Lösung erhält. Auf diese Weise setzt es die nährenden Stoffe der Nahrungsmittel in den Stand, ihren Weg in den Kreislauf zu finden und die Substanz der festen Organe zu durchdringen. Es vermittelt ferner auch die Erscheinungen der Aufsaugung und Ausscheidung, sowie alle jene Funktionen, welche mit der Er— sind. Der Hauptbestandtheil des eingenommenen Wassers geht nicht einfach durch den Darmkanal, sondern wird von den Schleimhäuten auf— genommen und tritt außerdem dem Organismus schädlich werden könnten. Bei Erwägung dieser Thatsachen läßt sich leicht begreifen, daß die ungenügende Dar— reichung von Wasser allerlei, wenn auch anfangs oft unmerkliche Funktionsstörungen im Körper hervorrufen kann, wie Stuhlstopfung, rothen Urin, trockene und gelbe Haut, kalte Füße ꝛc. Wo das nothwendige Maß von Flüssigkeit fehlt, gehen alle Verrichtungen des Körpers langsamer und schwieriger von statten. Manche Beschwerden von Unverdaulichkeit sind dem Mangel an Wasser zuzuschreiben. Manche Fälle von Verstopfung könnten geheilt werden, wenn man Morgens nüchtern und zwischen den Mahlzeiten ein Glas Wasser nehmen wollte. Manche Fälle von Reizung der Harnwege könnten erleichtert werden, wenn man den Urin flüssiger und dadurch zu— gleich milder machte. Manche Fälle von Kopf— weh könnten durch Vermehrung der Flüssigkeit des Blutes gebessert, mancher Fall von Herz— klopfen gemildert werden. Manche Fälle von Rückenmarksreizung und Nervenschwäche sind einem Mangel der Qualität und Quantität des Blutes zuzuschreiben, das circa 80 Proc. Wasser enthält. Magere, trockene Personen sollten ganz besonders auf diese Verhältnisse Rücksicht nehmen. Ich verordne gewöhnlich ½ bis ½ M Liter frisches Wasser, das viermal des Tags zu nehmen ist, nämlich: 1) früh nüchtern; 2) um 10 Uhr; 3) um 4 Uhr nachmittags und 4) vor dem Niederlegen. Wenn die Engeweide zur Ver— stopfung neigen, so lasse ich dem ersten Glase früh eine Prise Kochsalz zusetzen, bis die anderen Veränderungen in der Diät das Salz über— flüssig machen. Ich verbiete kaltes Wasser während der Mahlzeiten zu nehmen aus dem einfachen Grunde, weil zu dieser Zeit der Magen in seiner größten Thätigkeit ist, und Kälte die Temperatur desselben herabsetzt, die Verdauung verlangsamt und zur Erzeugung von Gasen Veranlassung gibt. Warme Fluͤssigkeiten er⸗ leichtern die Auflösung der Speisen und be— schleunigen deren Assimilation. Bei veralteter Vedauungsschwäche, wo die Speisen stundenlang im Magen liegen bleiben, habe ich gefunden, daß ein Glas gut warmes Wasser, eine Stunde nach dem Essen getrunken, den Magen wieder stimulirt, und ihn in den Stand setzt, seine Arbeiten zu vollenden. Es führt auch die Speisen tiefer hinunter in den Darmkanal und erleichtert so den Magen, indem es einen Theil seiner Thätigkeit auf den Darm abwälzt. Verloosungen. Bayer. 100 Thlr.⸗Loose vom Jahre 1866. Ziehung am 1. Mat. Auszahlung am 1. Juni 1885. Hauptpreise: Nr. 14556 300,000 M. Nr. 26383 36,000 M. Nr. 121188 18,000 M. Nr. 60622 4800 M. Nr. 25363 42125 91979 129592 à 2400 M. Nr. 25358 48555 60644 68734 85129 102303 136506 189180 à 1200 M. Nr. 4010 4014 4357 6376 6382 6505 6533 6541 14570 16265 17032 17050 18649 26362 26389 26390 42118 45144 45147 48558 48584 49263 49277 49770 49779 52398 53136 57306 62931 68702 70526 70545 74855 84511 85108 91271 91276 91956 96853 96897 102305 102329 102330 106077 106079 110913 110934 111776 111792 111793 115321 115411 115551 115584 116013 119235 121182 127735 129587 133235 139164 139173 150864 150871 à 600 M. Oesterr. 500 fl.⸗Loose vom Jahre 1860. Ziehung am 1. Mai. Auszahlung am 1. August 1885. Außer den bereits mitgetheilten Hauptpreisen wurden noch folgende Nummern mit je 5000 fl. gezogen: S. 920 Nr. 15, S. 2094 Nr. 4, S. 4719 Nr, 17, S. 5398 Nr. 15, S. 5503 Nr. 2, S. 7548 Nr. 4, S. 7726 Nr. 15, S. 8408 Nr. 11, S. 10134 Nr. 8, S. 12494 Nr. 1, S. 12728 Nr. 14, S. 15829 Nr. 5, S. 18005 Nr. 15, S. 19488 Nr. 14, S. 19668 Nr. 12. Bukarester 20 Fr.⸗Loose vom Jahre 1869. Ziehung am 1. Mai. Auszahlung am 5. Sept. 1885. Gezogene Serien: Nr. 1 68 278 309 469 548 628 666 688 777 821 931 1062 1122 1132 1266 1392 1478 nährung des thierischen Organismus verknüpft 1609 1616 1690 1837 2024 2026 2037 2064 2192 2254 2282 2353 2419 2613 2787 2850 2983 2986 in den Kreislauf über. Wenn es dann zuletzt im Harn und Stuhl, in“ den Ausdünstungen der Haut und der Lunge abgesondert wird, so fuhrt es allerlei Ausscheid⸗ ungen und verbrauchte Stoffe mit sich, welche —— D S —— 2 . — — Bluartter pe . aͤse per ühner 9570 Ochsenflel seesch öh elch 64. her 100 K Grün! Lom M. Ftbsen M Fgartoffeln Fran! 69—— 5 Heuke vollzogen: 1. Die welch trieb 2. Frar Vilb ein Firr 9 zeic Vilb 1886 Vel Ver erforder Schri Wesß sollen i bis zun ertheilt. Fri 1696 8 Apotb 1498 gefahr. auge, ine die Wur⸗ Büchse imorzj Wer 1 1 . per 100 Kilo M. 4.00— 4.50, Zwiebeln per Ctr 3064 3796 4732 5395 3108 3821 4899 5924 3120 3206 3904 3953 5053 5104 5740 5764 5981 6091 6183 6204 6370 6754 6755 6814 7082 7091 7327 740 7411 7443. Hauptpreise: S. 50,000 Fr. S. 2353 Nr. 2 10,000 Fr. Nr. 70 5000 Fr. Handel und Verkehr. Friedberg, 5. Mai. Fruchtber. Walzen M. 15 7 Korn M. 16.50, Gerste M. 17.25, Hafer M. 15.5 Alle Preise ersehen sich auf 100 Kilo= 200 Zolzfund. Friedberg, 6. Mal. Buttermarkt. Butter kostete 3237 3983 5111 5787 3312 4141 5152 5829 6372 7102 3352 4550 5159 5837 6535 6631 7196 7254 3237 Nr. 67 S. 6535 3586 4552 5251 5872 per Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf. Butzbach, 2. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.95, Käse per Pfund 45—46 Pf. Eier 1 Stück 5 Pf. Gießen, 5. Mal. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Mfd. M. 0.85— 0.90, Eier 1 Stück 4—5 Pf., Käse per St. 48 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 0.65, Hühner per Stück M. 1.00— 1.30, Hahnen ver Stück M. 1.40— 1.70, Enten per Stück M.„1.80— 2.30, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 50— 60 Pf., Hammel⸗ fleisch 64— 70 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., e 2 19.00, 14.90, 22.00, Grünberg, 2. Mai. Fruchtpreise. Welzen M. Korn M. 17.10, Gerste M. 16.40, Hafer M. Erbsen M. 18.90, Lein M. 20.00, Samen M. Kartoffeln M. 4.00. Frankfurt, 4. Mai. Fruchtmarkt. Hiesiges Mehl Nr. 0 M. 33.50— 34.50, Nr. 1 M. 28.— 29., Nr. 2 M. 26.50— 27.50, Nr. 3 M. 24.50— 25.50, Nr. 4 M. 18.—19., Nr. 5 M. 17.—18., Milchbrod- und Brod⸗ mehl im Verband M. 54.—56., norddeutsches und west— fällsches Weizenmehl 00 M. 24.— 24.50, Roggenmehl Nr. 0(Berl. Marke) M. 25.— 25.50, do. 0/1 do. M. 22.75 bis 23.75, do. 1 do. M. 21.25—21.75, do. 2 do. M. 17.50— 18.25, Weizen ab unserer Umgegend M. 19. bis 19.25, do. frei ab Bahnhof hier M. 19.25— 19.50, do. fremder je nach Qual. M. 18.5020. Roggen hies. M. 16.75, do. französischer M. 16.75—17., do. Königs- berger M. 16.50, Nicolajeff M. 16.25— 16.50, Galatz⸗ Odessa M. 16.— 16.25, Gerste, Brauerwaare M. 17.—19., do. zu Mahlzwecken M. 13.— 13.50, Hafer je nach Qual. M. 15.50— 16.75, Raps M. 26.50—27., Mais, buntes (mized) M. 12.25— 12.50, Wicken M. 16.— 17.(Alles per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo.) Roggenkleie M. 5.— 5.25, Weizenkleie M. 4.50 per 50 Kilo. Rüböl im Detail M. 60. Stimmung fest. Mainz, 3. Mat. Vlehmarkt. Zugetrieben waren im Ganzen 90! Stück Vieh und zwar 4 Farren, 122 Ochsen, 208 Kühe. 188 Kälber und 379 Schweine. Bezahlt wurden für Farren M. 4246, für Ochsen 1. Qual. M. 68— 70, 2. Qual. M. 8667, Kühe 1. Qual. M. 62-64, 2. Qual. M. 52— 60. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber wurden bezahlt mit 60-65 Pf. und Schweine mit 50—55 Pf. per ½ Kilo Schlachtgewicht. Mainz, 3. Mai. bis 20.20. M. 16.30— Hafer M. Leinöl M. Fruchtmarkt. Weizen M. 19.15 Korn hiesiges M. 17.50— 17.60, fremdes 16.75. Gerste, pfälzer M. 18.75-18.95, 15.50-16.75. Mohnöl M. 54.— 57.50. 24.— 25.00. Kohlsamen M. 27.25 28.00. Rapskuchen M. 150.— 155. Rüböl fest, rohes M. 27.50 bis 27.75, gereinigtes M. 29.25— 29.50 ohne Faß. Gelb ⸗ Cours. Frankfurt, am 5. Mai. 20-Frankenstücke do. in ½́ Englische Sovereings Russische. Ducaten. „ al marco. Dollars in Golde. Mitgliedskarten, à 30 Pfennig pro Jahr, zu der Generalfechtschule des Reichs waisenhauses in Lahr sind bei der Expedition 25 Anzeigers zu haben. Zeraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 9. Mat 1885. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 55 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 8 Uhr 25 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr 15 Min. Freitag den 15. Mai 1885: 10. Mai an Omergebet. Neumond Sivan. Bekanntmachung. Heute wurden im Handelsregister folgende Einträge vollzogen: 1. Die Firma„Franz Mühlschwein“ dahier, unter welcher ein Liqueur- und Essiggeschäft seither be— trieben worden, ist erloschen. Franz Muͤhlschwein und Eduard Mühlschwein zu Vilbel betreiben dahier in offener Handelsgesellschaft ein Liqueur- und Essigfabrikationsgeschäft unter der Firma: „Gebrüder Mühlschwein“. Jeder Theilhaber ist berechtigt, die Firma zu zeichnen und zu vertreten. Vilbel am 29. April 1885. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Dr. Seriba. 1686 2 Weiß. Versteigerung von Bauarbeiten. Verschiedene, bei Unterhaltung des Versorgungshauses erforderliche M. Pf. Schreinerarbeiten, veranschlagt zu 94 Weißbinderarbeiten, 0 5 97 60 sollen in Accord gegeben werden und werden Offerten bis zum 9. d. Mis. entgegen genommen und Auskunft ertheilt. Friedberg, 6. Mai 1885. R 75 t 9 3 5 Apotheker Bergmann's Hühneraugenmittel. 1498 Dieses unübertroffene Präparat beseitigt sicher, gefahr- und schmerzlos auch das bartnäckigste Hühner- auge, indem es nicht nur die Hornhaut, sondern auch 1696 die Wurzel derselben vollständig zerstört. Zu haben: Büchse 60 Pf., bei Hof- Apotheker Lülan. Lechter rother Medicinul- Tohager aus der Tokayerwein-Großhandlung Franz Schiemann in Frankfurt a. M. wird ärztlicherseits als wirksamstes Stärkungsmittel für schwächliche Kinder, Frauen und Neconvalescenten verordnet. Erhältlich in Ae in J, ½ und ½ Originalflaschen à M. 1.59 und 75 Pf. bei Herrn M. Scheibel. 815 — Portlaud-Cement von W. Feegze& Gotthard in Offenbach. 1499 empfiehlt f K Bad⸗ Bab⸗Nauheim.: Richard Wörner. Veilchen-Abfall-Seife, 1 Rosen-Abfall-Seife 5 1 invorzüglicher Qualität empfiehlt à Packet(3 Stück) (687 Im Reinigen, von Beitsedern e 40Pf. Hofapotheker Görtz. 0 Erklärung. Ich nehme hiermit die gegen Gotthard Scherrer II. zethanenen beleidsgenden Aeußerungen zurück. Wölfersheim den 4. Mai 1885. Anton Huber. empfiehlt sich Frau Mübs, 8 Gale in der 3 im v. Löw' schen e Evangelische und katholische Gesangbücher in besonders reichhaltiger Auswahl in Papier-, Leinwand-, Glanzleder-, Sammt- und Kalb— leder-Einbänden mit Silber- und Nickelbeschlägen vorräthig bei Bretter, Latten, Stollen und Spalierlatten 1705 empfiehlt Assenheim. Carl Bauer. 1692 Der Chocoladen⸗ Fabrik von Franz Schulz, Jüdenstr. 10, ging betreffs ihrer Eisen-Chocolade, die in den meisten Apotheken Deutschlands vorräthig, nach— stehendes Anerkennungsschreiben ein: Geehrter Herr! Meine Frau geht mir über Alles, erst kommt sie, dann kommt sie noch ein Paar Mal und zuletzt ist erst von mir die Rede.— Ihnen allein habe ich ihre Er— haltung, verehrter Herr, durch Ihre so vertreffliche Eisen⸗Chocolade zu verdanken. Eine allgemeine Schwäche, durch Blutarmuth und Bleichsucht veranlaßt, hatte sie seit langer Zeit so von Kräften gebracht, daß ich befürchten mußte, sie zu ver⸗ lieren. Auf ärztlichen Rath brauchte sie Ihre Eisen⸗ Chstolade. Nach wiederholtem Gebrauch dieser Cho— colade, die bei einem vorzüglichen Wohlgeschmack das Nützliche verbindet, hat ihr die Kräfte wiedergegeben und hat ste so gestärkt, daß sie wieder, wie in früheren Jahren, heiter und munter an ihre Thätigkeit mit Lust und Vergnügen geht. Berlin den 20. April 1885. Ihr ergebener J. B. Stille, Obermeister, (H. 11995.) Stralauerstr. 27. 40—50 Centner Dickwurz können abgegeben werden bei 17⁰⁰ Christian Frick. Weiße Caschenlücher, mit und ohne Stickerei, farbige Tascheatücher, Kragen, Manschetten, Tüllkrausen, Vorstecker, Spitzen, Schleier, Bünder, Blumen, Federn, Brautkränze, Kopftücher, Corsetten, Unterröcke, Nachtjacken, Leinene und Alpaka⸗ Schürzen, Frauen und Kinder-Hosen, Hemden für Herren, Damen und Kinder, feine Brusteinsütze für Herren— hemden, Herrenkragen, Strümpfe, Socken, Strumpf bänder, Hosenträger, sowie Kinderjückchen, Röckchen und Schlaber zu den bllligsten Preisen bei K. Friedrich. Ei selochs in Faselochs, 1 Jahr 4 Monat alt, reiner Allgäuer, kräftig und schön 1 steht zu verkaufen bel 684 Johs. Fink in Vilbel. Ein tüchtiger Bäckerbursche, welcher auch am Ofen selbstständig arbeiten kann, wird gesucht von Adam Engel's Wittwe. Carl Bindernagel. Erweiterte Handwerkerschule, unterstützt durch Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landes gewerbverein, ausgestattet mit reichlichen Unter⸗ richtsmitteln, verbunden mit einem offenen Zeichensaal. Unterricht im Freihand- und Ornamentzeichnen, kunst⸗ gewerbl. Zeichnen, Linearzeichnen, darstell. Geometrie, Schattenlehre, Bauconstruktionslehre, Fachzeichnen für sämmtliche Gewerbe, Geometrie, gewerbl. Rechen-Unter⸗ richt e. Das Unterrichtsgeld beträgt nur 50 Pf. pro Monat. Nähere Auskunft durch gewerbvereins. Feinsten Apfel-Gelee, Feinstes Apfel-Kraut. Assenhelm. Carl Bauer. Kautschukstempel unter Garantie empfehle zu Fabrikpreisen. A Heinr. Diehl, Usagasse. Es kann Kost und noch ein Realschüler Kost und Logks er— halten bei 1602 Fr. G. May, Usagasse. Eine Lehrlingsstelle ist in dem Geschäfte des Unterzeichneten zu besetzen. 1691 Ph. J. Weiss in Bad-Nauheim. Eine Wohnung ist zu vermiethen. Näheres bet der Exp. den Vorstand des Lokal- 3 1706 d. Anz. 1688 Hunderttausend Russensteine nach Nauheim zu fahren, habe ich an den Wenigstnehmen— den zu vergeben. Bemerkt wird, daß dieselben ganz nach Belleben 97 jedoch bis zum 1. August d. J. an den Platz geliefert sein müssen. 1616 P. Theis. Verkäufe und Verpachtungen, Betheiligungen, Stellen- Vakanzen etc. werden am sichersten durch Annoncen in zweckent— sprechenden Zeitungen zur Kenntniss der bez. Reflek— tanten gebracht; die einlaufenden Offerten werden den Inserenten im Original zugesandt. Nähere Auskunft ertheilt die Annoncen-Fxped., von Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Rossmarkt Nr. 3 Taunuselub Wetterau. Wir laden die Mitglieder und Freunde des Vereins freundlichst ein, sich am 10. d. Mts. an dem Ausflug, dem Mittagsmahle und dem geselligen Zusammensein, was Alles in Folge und zu Ehren des Besuches unseres Brudervereins von Frankfurt stattfindet, zu betheiligen. Das Mittagessen wird um 2 Uhr im Hötel Trapp, das gesellige Zusammensein im Steinhäußer'schen Biergarten präcis 5 Uhr stattfinden. 1693 Der Vorstand. Mett dem 1. Mat wurde meine Zuchhandlung in Bad-Mauheim im Hause des Herrn B. Schwab, Nr. 256 Parkstraße, wieder eröffnet und empfehle ich dieselbe den geehrten Einwohnern Bad-Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Saison in Bad⸗Nauheim befindliche Leihbibliothek mit den neuesten deutschen, französischen und englischen Werken von Bedeutung ergänzt worden ist. Schulbücher. Großes Lager in Schreib- und Zeichnen-Materialien. Annoncen-Expedition. 8 5 l Aus⸗ Buchdruckerei. Fbeung rafch birgeftele. Depot des allein üchten Cölnischen Wassers von Johann Marin Farina, gegenüber dem Jülichs platz. Carl Bindernagel. Den geehrten Damen hiesiger Stadt, Friedbergs und Umgegend zur ge- fälligen Nachricht, dass wir unterm Heutigen ein Damenconfections- Geschäft etablirt haben und empfehlen uns im Anfertigen aller, in unser Fach einschlagender Arbeiten, als: Costüms von den einfachsten bis zu den elegantesten, Kinder- Costüms, Umhängen, Regenmäntel, Jaquets nach Mass und neuester Methode. 8 In der Schule der Fräulein Marie Berg heraggebildet und längere Jahre in dieser Branche selbstständig thätig, hoffen wir allen Anforderungen entsprechen æu können und halten uns bei reeller und prompter Bedienung bestens empfohlen. Bad- Nauheim, 4. Mai 1885. G. Präfried& E. Runz. Fürstenstrasse 389, Achtungsvoll im Kalbhenn'schen Hause. Faosoq sus neden dene e P. S. Zur Bequemlichkeit der geehrten Damen werden auch Bestellungen bei 1668 Bestellungen für Friedberg nimmt Fr. Prälried entgegen. Tuch⸗ und Leinwand⸗Handlung. dees Große Auswahl.— Billige Preise. — Das Neueste in Sonnen- egen sone garnirten Damen und Kinderhüten empfiehlt zu den billigsten Preisen H. Friedrich, Kaiserstraße Nr. 77 neben der Post. 1254 Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und fagonnirt. und nach dem neuesten System construirte Fuhrwerks Brückenwaage. Bei der vorzüglichen Einrichtung meiner Waage, kann jeder Interessent das Waagresultat von der Scala der Waage selbst ablesen und sind deßhalb Irrthümer vollständig ausgeschlossen. Im benöthigten Falle steht unentgeltliche Vorspann bis zur Höhe der Umladeplätze, sowie kostenfreie Benutzung meiner geräumigen und gesunden Stallungen zur Disposition. G. H. Freundlieb, „Zur Stadt Hanau“. Zu vermiethen 24 Haarbalsam für das Wachstum der Haare uud gegen Einladung. Donnerstag den 7. Mat, Nachmittags 3 Uhr, findet im Saale des Prediger-Seminars eine Conferenz der Geistlichen der Decanate Frledberg und Rodheim statt, bei welcher Prediger Droß von Berlin einen Vortrag über Herbergswesen und Pflegestationen halten wird. Zu dieser Versammlung werden auch alle Glieder der evangelischen Kirche eingeladen, welche an dem Gegen⸗ stand des Vortrags und an der sich daran anschließenden Berathung Interesse nehmen. Friedberg den 1. Mai 1885. 58 16 Meyer, Decan. Aufnahme der schulpflichtigen Kinder. Die Aufnahme der nunmehr schulpflichtig werdenden Kinder hiesiger Stadt sindet Freitag den 8. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, im neuen Schulhause statt. Die Impfscheine, sowie die Geburtsscheine der aus⸗ wärts Geborenen sind dabei vorzuzeigen. Friedberg den 6. Mai 1885. Für den Schulvorstand: Steinhäußer. Dörr. Ortskrankenkasse. Wir machen aus folgende Bestimmungen aufmerksam; Jeder Arbeitgeber ist verpflichtek, die von ihm be⸗ schäftigte Person spätestens am dritten Tage nach dem Beginn der Arbeit auf der Bürgermeisterei an- und nach dem Austritt spätestens einen Tag nachher abzumelden. Von den eintretenden Mitgliedern wird vom 1. April ab nach§. 18 ein Eintrittsgeld von M. 1. erhoben. schein dem Kassirer vorzulegen. 1694 5 Der Vorstand. Danksagung. Für die rasche Hülfe bei dem Brande sagen wir hiermit den Bewohnern Friedbergs, der Nachbarschaft und besonders der freiwilligen Feuerwehr unseren besten Eine Uhr, mit dem Namen Konrad Löffler, wurde in der Nähe der Turnhalle verloren. Der ehrliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine gute Belohnung bet der Exped. des Anzeigers abzugeben n 1690 1 Nine empfiehlt sich Dina S Im Bügeln Böhmer in der Burg. 5. 3——— 0— Futter Mais, amerikanischer, keimfähigster Qualität, empfiehlt 1614 J. Herrmann. Gute Kartoffeln werden mestenweiseise abgegeben bei Chr. L. Heß Wiener Puddingspulver, 1 Packet 25 Pf., ausreichend für 4 Personen zur Bereitung delikater kalter Puddings ohne Eier und Butter. 1 Carton, 1 Mark, enthält 4 Pac. mit verschiedenem Geschmack. Niederlage bei J. A. Windecker. 1702 RBergmann's Original allein ächte Zahnseife ist das vor 40 Jahren von Dr. Bergmann erfundene allein von Bergmann& Co., Frankfurt a. M. fabrizirte vorzügliche Zahn- Reinigungs- Mittel, welches einen europäischen Ruf erworben. Zu haben bei Hof- 1497 Ei noch N.. at billi aut erhlt Kinderwagen 1704 arl Schneider, Kirchendiener. ö billigst bel K. Friedrich. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Krankenlager und der Beerdigung unserer innigstgeltebten Gattin, Mutter und Schwiegermutter 5 Wilhelmine Bopp, geb. Hock, sowie für die zahreichen Blumenspende, sagen den innigsten Dank Assenheim den 4. Mat 1885. 1689 Die trauernden Hinterbliebenen. 19 85. FD n Verantw. Ned. Carl Bindernagel. das Ausfallen derselben in Flac. a 60 Pf. und M. 1.20. Eau de Guinine à 70 Pf. und M. 1.40. der mittlere Stock des Werner'schen Hauses vom Haarfärbemittel in blauen Flaschen für 1 Jahr à 2 M. 1. Juli oder 1. August an. 1697 J. A. Windecker, Friedberg.[ Näheres bei Reallehrer Klein. 1647 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Bei Auszahlung der Krankengelder ist der Mitglied⸗ verordnet Bums d det Obe de Civil von 188 lnserem Naßgab stüͤhere! Bedienstt siht das Betreff . sind, b lichen und 2 Wacht 1885 zu de Gene