mann 4 Meru nd Ftuillt. berg dschube — fer 1885. Donnerstag den 5. März. M28. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), Betreffend: Kunstweinfabrikation im Großherzogthum L —————— ein Beleg kostet 9 Pf. welchen N Betrag nicht beigefügt ist, werden* per Bot nachgenommen. —— Amtlicher Theil. Luxemburg. —* Friedberg am 3. März 1885. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Nachstehendes Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des theilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und Nachachtung mit. Aus Anlaß von Verhandlungen, 20. welche zwischen dem Reichskanzler und der Großherzoglich Luxemburgischen R an die Gerichte und Staatsanwaltschaften Innern und der Justiz vom 18. Februar 1885 zu Nr. M. J. 3423 Dr. Braden. egierung darüber statt— gefunden haben, ob und event. in welchem Umfange in Luxemburg Kunstwein hergestellt wird, und von welchen Grundsätzen die luxemburgischen Gerichte bei Anwendung der dortseits in Bezug auf den Verkehr mit Nahrungsmitteln ze. bestehenden Strafvorschriften, auf Weinverfälschungen ausgehen, übermittelt werden, Behörden sich in dieser Ersuchen gerichtet, überhaupt sei Angelegenheit thunlichst gegenseitig in die Hände arbeiten möchten. gegeben, da ein energisches Vorgehen gegen die Weinfälscher in 9 dem diesseitigen daß das Geeignete angeordnet werden möge, damit den Wünschen Juteresse entspricht, des Directors iusbesondere in Bezug hat der Director des luxemburgischen Justizdepartements den Wunsch geäußert, es möchte beim Lorkommen von angeblichen Falsifikaten luxemburgischen Ursprungs in Deutschland eine Quantität derselben in Beschlag genommen und nach L wo dann leichter die Verurtheilung herbeigeführt werden könne, sofern feststehe, ihn ausdrücklich als Kunstwein zu bezeichnen, nach dem Auslande verkauft haben; Luxemburg daß dortige Firmen derartigen Wein, ohne zu wünschen, daß die beiderseitigen gerichtlichen Der Reichskanzler hat dieser Anregung Folge und hat demgemäß hierher das des luxemburgischen Justizdepartements thunlichst entsprochen wird. Wir find mit dem Reichskanzler einverstanden und empfehlen Ihnen daher, hiernach vorkommenden Falls geeignet zu verfahren, Weinfälscher vorgegangen werden kann. Betreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstationen. insbesondere also bei Beschlagnahme von angeblich aus Luxemburg stammenden Fabrikaten von Kunstwein hiervon den zuständigen luxemburgischen Behörden Mittheilung zu machen und eine Quantität der Falsifikate denselben zu übersenden, damit event. dortseits gegen die Fuhr. Friedberg den 3. Maͤrz 1885. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstapt. Die Großherzoglichen Landgestütsbes schäler für die Landgestütsstationen Berstadt, Darmstadt abgegangen, was Sie in Ihren Gemeinden bekannt machen lassen wollen. Bekanntmachung, den Obstbaucursus an der Ackerbauschule zu Zur Ausbildung tüchtiger Obstbaumwärter soll auch im laufenden von welchen 5 auf die Zeit vom 26. Der Unterricht umfaßt: Obstbaulehre, Obstkunde und praktische Uebungen. 8 Wochen in Anspruch nehmen, der zweiten Hälfte des August, fallen. Jahre März bis ein Er wird durch eine reiche Butzbach, Düdelsheim und Nieder-Woͤllstadt sind von Dr. Braden. Friedberg pro 1885 betreffend. Obstbaucursus einschließlich 2. Geschäftsaufsätze und geschäftliche Berechnungen, Grundzüge des Pflanzenlebens, Sammlung der besten hier Mai, abgehalten werden. 3 auf den Spätsommer, Derselbe wird beginnend in Lehrmittel und Werkzeuge unterstützt. Die praktischen Uebungen finden nach einem sorgfältig überlegten Plan in dem zu diesem Zweck angelegten pomologischen Garten hiesiger Ackerban⸗ schule statt. Friedberg den 4. März 1885. Außerdem werden von Zeit zu Zeit Exkursionen nach benachbarten Baumanlagen und Baumschulen unternommen. ist unentgeltlich, für Kost und Wohnung haben die Schüler dagegen selbst zu sorgen. 24. März c. an den Vorsteher des pomologischen Gartens und Obstbaucursus, Herrn Landwirthschaftslehrer Heuermann hier, Anmeldungen bei den landwirthschaftl. Bezirksvereinen und Großherzoglichen Bürgermeistereien bitten wir, Anmeldungen sind Der Unterricht baldmoͤglichst, spätestens aber bis zum einzureichen. uns gefälligst übermitteln zu wollen. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden. Dr. Freiherr v. Gem Betreffend: Den Obstbaumwärter⸗Cursus an der Ackerbauschule zu Friedberg pro 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung des Curatoriums der Ackerbauschule dahier, Ihrer Gemeinden, zum Eintritt in den Cursus zu veranlassen und etwa bei Ihnen erfol gende Anmel dungen alsbald an uns gelangen zu Den Ihnen unter Kreuzband zugehenden Abdruck der genannten Bekanntmachung wollen Sie in den Publikationskasten einheften. schreiben vom 26. Februar 1881, baumwärter eignen, lassen. Kreisblatt Nr. 26, empfehlen wir Ihnen, Leute Dr. Braden. mingen. Schmidt. Dr. Tobisch. Friedberg den 4. März 1885 sowie unter Hinweis auf unser Aus⸗ welche sich zur Ausbildung als Obst— Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Konrad Wolfheimer von Fauerbach v. d. H. wurde als Polizeidiener dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Der Aufenthaltsort der Wilhelmine Stürz von Stammheim ist unbekannt und zu ermitteln. Ausschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des David Böcher von Kirtorf, Kreis Alsfeld, wird ersucht. Friedberg den 27. Februar 1885. Der Großherzogliche Amtsanwalt. boren am 10. Wagner. Friedberg am 28. Ausschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Bernhard Greh, ge— Juni 1854 zu Bischofsheim, Maurer, wird ersucht. Februar 1885. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner. Deutscheb Reich. Darmstadt. Es wurde: der Distrikts— Einnehmer Zimmer in Groß-Umstadt zum Steuer— kommissär in Dieburg, der Amtsrichter Dr. Möbius in Grünberg zum Landgerichts rathe bei dem Land— gerichte der Provinz Oberhessen, der Amtsrichter 5 in Mainz zum Landgerichts rathe bei dem Landgerichte der Provinz Rheinhessen, der Staats— anwalt Dr. Preetorius, der Amtsrichter Laist in Mainz zu Landrichtern bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen, der Gerichtsassessor Stephan in Mainz zum Amtsrichter in Mainz und der Gerichtsassessor Bücking in Mainz zum Amts— richter daselbst ernannt. — Postpersonalnachr., Angestellt eist der Post⸗ assistent Jochim in Birkenau als erwalten. leben ist der Pestsecretär Lange in Oppenheim. 3. März. In der heutigen Sitzung der! zelten Kammer legte die Regierung den Ent wurf des Finanzgesetzes pro 1885—88 vor, worauf man in die Berathung des Etats des Finanzministeriums eintrat. Berlin, 2. Marz. Reichstag. Zur Berathung steht der Nachtragsetat für 1885/86, wle er aus den Verath ungen der Budget Commission hervorgegangen ist. Die Commission hat den in das Ordingrlum des Etats des Auswärtigen Amtes enthaltenen Posten von 96,000 M.! für die Gesandtschaften und Consulate in Kamerun, Togo und Angra Pequena bewilligt, beantragt aber heute, den, selben in das Extraordinarium dieses Etats, in welchem Centrums, bisher nur die Summe von 152,000 M. für die Erricht ung von Dlenstgebäuden in den betr. Gebieten enthalten war, aufzunehmen. Der Antrag wird mit sehr großer Majorität angenommen. Dagegen stimmen nur die Soelaldemokraten, die Polen und einige Mitglieder des sowie der Abg. Bamberger. Ohne Debatte wird darauf nach dem Antrage der Budzgeteommission der Nachtrag fuͤr den Etat des Reichsamts des Innern bewilligt, welcher zur Erwerbung eines Grundstückes, zur Erweiterung des Dienstgebäudes des statistischen Amtes und zur Anebendekung 150,000 M. fordert. In Ergänzung des Etats für das Reichsheer pro 1885/86 werden zur Verlegung des Culmer Cadettenhauses nach Stolp in Pommern und Neubau eines Cadettenhauses daselbst, und zwar zur Projeetbearbeitung 10,000 M. gefordert. Die Budgeteommission beantragt Bewilllgung der Forderung. Nachdem der Abg. Rickert für Ablehn ung gesprochen und der Kriegsmintster die Position ver — 3 n theidigt bat, wird dieselbe nach dem Antrage der Com— mission genehmigt.— 3. März. Der Reichstag nimmt in dritter Berathung ohne Debatte den Gesetzentwurf, betreffend den Zollanschluß Bremens, an. Es folgt die dritte Berathung der Tabakssteuernovelle, dazu der Antrag Muller, betreffend eine Fristverlängerung für die Steuerzahlung statt am 15. Juli des auf die Ernte folgendes Jahres bis zum 30. Junt des zwelten auf die Ernte folgenden Jahres. Das Haus beschließt die Annahme eines Eventualantrages Müller, wonach den obersten Landesfinanzbehörden die Befugniß ertheilt wird, die Zahlungsfrist über den 15. Jult des ersten dem Etatsjahr folgenden Jahres längstens jedoch bis zum 30. Juni des zwelten Jahres zu verlängern. Es folgen Wahlprüfungen. Zur Denkschrift über die Aus— führung der Anleihegesetze von 1875 wird Decharge er— theilt. Die Vorlage über die Abänderung des Militär⸗ gesetzes wird in erster und zweiter Berathung fast ohne Diskussion angenommen. — Die englische Regierung schreitet von Niederlage zu Niederlage, und es gewinnt den Anschein, als könnte sie auf dem Gebiete der auswärtigen Politik kaum mehr einen Schritt thun, ohne sich einem Mißerfolg auszusetzen. Selten ist indessen eine Regierung in einer solchen Weise bloßgestellt, die offictellen Erklärungen ihres Ministers des Aeußeren im Parlamente als vollkommen unrichtig dargethan und sie der Verletzung der einfachsten und so zu sagen selbstverständlichen diplomatischen Bräuche über— führt worden, wie die Gladstone'sche Regierung, beziehungsweise Lord Granville, durch die Aus— führungen des Fürsten Bismarck in der gestrigen Reichstagssitzung. Dieselben dürften außer— gewöhnliches Aufsehen in Europa machen, können aber nur im Zusammenhange mit den bisherigen bezüglichen Veröffentlichungen des englischen Aus— wͤrtigen Amtes begriffen werden. Die ganze Reihe englischer Blaubücher, welche seit dem Erscheinen der deutschen Weißbücher veröffent— licht worden, ist nur dem hastigen und sich überstürzenden Bestreben der englischen Regier— ung zuzuschreiben, die empfindliche Niederlage, welche ihr die deutschen Weißbücher durch Nach— weisung ihres kleinlichen Vorgehens in der deutschen Colonialfrage nicht nur in den Augen Europas, sondern auch in der öffentlichen Meinung Englands beigebracht, wieder wett zu machen. — Die von der ostafrikanischen Expedition der deutschen Gesellschaft für Colonisation erwor— benen Landschaften in Ostafrika, westlich von Zanzibar, umfassen, wie die„Tägliche Rundschau“ meldet, 2,500 Quadratmeilen, welches Gebiet durch kaiserlichen Schutzbrief vom 27. Februar unter kaiserlichen Schutz und Oberhoheit ge— stellt worden ist. Braunschweig, 2. März. Nachdem der leitende Staatsminister, Graf Görtz-Wrisberg, aus Berlin zurückgekehrt, ist wahrscheinlich die Wahl eines Regenten ohne Verzug zu erwarten. Die Landesversammlung des Herzogthums dürfte bei ihrem demnächstigen Zusammentritt schon wichtige Beschlüsse zu fassen haben. Eine Thron— folge des Hannover'schen Welfenhauses kann als ein überwundener Standpunkt betrachtet werden. Stuttgart, 2. März. Staatsminister Geßler wurde aus Gesundheitsrücksichten pen— sionirt und Staatsrath Sarwey zum Cultus— minister ernannt. Generalmajor Steinheil rückt zum Staatsminister vor. Autzland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 2. März. Abgeordnetenhaus. In der Budgetdebatte wider— legte der Finanzminister eingehend die gegen das Budget vorgebrachten Einwendungen in finau— zieller und politischer Hinsicht. Er wies nach, daß 1882 kein Gebahrungsdeficit, sondern viel mehr ein Ueberschuß von 5,150,000 fl. und 1883 ein Gebahrungsdeficit von 2,148,000 fl. vor— handen sei. Dem gleichen Ergebnisse sehe er pro 1884 entgegen. Dies zeige die stufenweise Besserung der Finanzlage des Reiches. Pest, 3. März. Das Unterhaus nahm die Oberhausreform in der Specialdebatte an. Schweiz. Bern, 2. März. Bei der gestrigen Volksabstimmung über die neue Verfassung für den Canton Bern wurde dieselbe mit 56,612 gegen 31,547 Stimmen abgelehnt, für den Canton Waadt wurde dieselbe mit 10,000 Stimmen Ma— jorität angenommen. — 2. Marz. Hier wurden weitere zwanzig Anarchisten verhaftet, darunter sieben Schweizer, die übrigen meist Deutsche. Die anarchistische Druckerei des Journals„Revolte“ in Genf wurde durch die Polizei geöffnet und alle Papiere mit Beschlag belegt. Frankreich. Paris, 2. Maͤrz. Die Kam⸗ mer nahm einen Zoll von Fres. 1.90 für Saat— gerste aus Europa oder direct von Amerika im⸗ portirt, und einen Zoll von 5½ Fres. für solche aus europäischen Eutrepots au. Der Maiszoll wurde abgelehnt; ferner wurden alle Amende— ments abgelehnt. Die Getreidetarifnovelle wurde im Ganzen angenommen. — 3. Maͤrz. Der Senat genehmigte mit 220 gegen 28 Stimmen das außerordentliche Budget. — Die Kammer beschloß, daß von den neuen Zu— schlagszoͤllen die vor dem 30. Nov. 1884 einge- schifften Kornfrüchte ausgenommen werden sollen. — Ein Telegramm General Bridre's meldet, daß derselbe am 28. Febr. Phudoan verließ und auf Tuhenquan marschirte. Die chinesische Armee von Rünnan versperrte den Weg. Bridre werde sich indeß im Marsche nicht aufhalten lassen.— Die Besatzung von Tuhenquan schlug in der Nacht vom 25. Februar einen heftigen Angriff zurück. Die Verluste des Feindes sind bedeu— tend. General Negrier griff die Chinesen an und schlug dieselben in der Richtung von Lang— son in die Flucht. Großbritannien. London, 2. Marz. Unterhaus. Mapwell fragt an, ob von der deut— schen Regierung irgend eine Mittheilung betr. Kamerun seit Granvilles Brief vom 21. Februar empfangen worden und ob Capitän Campell In⸗ structionen betr. der der deutschen Flagge zu erweisenden Respectszeichen nachgesucht und er— halten habe. Fitzmaurice antwortet, daß Com- municationen vertraulichen Charakters bezüglich der erwähnten Depesche stattfänden, aber noch nicht veröffentlicht werden koͤnnten. Italien. Rom, 2. März. Die Nachricht einer bevorstehenden Creditforderung für die Expedition nach Massauah ist unbegründet. Außer der Mission Ferrari's wird eine weitere Mission an den König der Abyssiinier abgesendet. 2. März. Cardinal Jacobini hat dem spanischen Gesandten angedroht, den päpstlichen Nuntius von Madrid abzuberufen, wenn die italienischen Majestäten, die im spanischen Bot—⸗ schaftspalaste zum Besten der beim Erdbeben in Süd⸗Spanien Verunglückten arrangirte Aus— stellung besuchend, die Schwelle der Wohnung des beim Vatikan accredirten spanischen Ge— sandten betreten würden. — 3. März. Deputirtenkammer. Bei der Debatte über die landwirthschaftliche Krisis er— klärte Magliani, die Regierung gehe nicht auf eine Erhöhung der Getreidezölle ein, könne aber auch eine Herabminderung der Steuern nicht acceptiren, weil das Budget im Gegentheil gestärkt werden müsse, um es vor einer Störung zu bewahren. — Ein Telegramm der„Agenzia Stefani“ aus Beilul vom 25. v. Mts. sagt: Die Haͤupt— linge der Eingeborenen erklärten dem italientschen Commissär gegenüber ihre Unterwerfung. Rumänien. Bukarest. Der bisherige Gesandte in Belgrad, Mitilneo, wurde als solcher nach Brüssel und dem Haag versetzt. Oer diplomatische Agent in Sofia, Emil Ghika, wurde zum Gesandten in Belgrad, der Gesandte in Athen, Georg Ghika, zum Gesandten in Kon— stantinopel und der Geschäftssecretär Obedenare in Rom zum Gesandten in Athen ernannt. Egypten. Kairo, 2. Marz.„Reuters Bureau“ meldet: Die Ermächtigung des Khedive, die internationale Finanzeonvention zu unter— zeichnen, ist dem Unterstaatssecretär Blum Pascha zugegangen. — 3. März. Die Truppen-Abtheilung Brackenbury's ist behufs allgemeiner Concen— trirung der britischen Truppen nach Korti zurück— berufen worden. Eine Depesche aus Panama meldet, daß die Revolu⸗ Amerika. New⸗PYork, 2. Maͤrz. tion in Columbia weiter um sich greife. In einem Gefecht in der Provinz Barranquilla seien Regierungstruppen geschlagen worden und hätten dieselben einen Verlust von 60 Todten, 200 Verwundeten und 300 Gefangenen erlitten.. Die Stadt Cartagena, die Basis der Opera— tionen der Regierungstruppen, werde von 800 Aufständischen belagert. Washington. Präsident Arthur hat den Seuat für den 4. d. M. zu einer außerordent⸗ lichen Session einberufen. China. Shanghai, 2. März. Nach einer Meldung der„Agence Havas“ ist der Namfluß, welcher nach Ningpo führt, blockirt worden. 1 Admiral Curbet bombardirt Chinhae, welches den Eingang des Flusses beherrscht. Aus Stadt und Land. Friedberg. Zu den gegenwärtig stattfündenden Abgangsprüfungen am hiesigen Schullehrerseminar er⸗ schienen diesmal außer dem Geh. Oberschulrath Greim, auch Oberconsistortalrath Dr. Köhler und Geh. Staats— rath Knorr von Darmstadt. Der Prüfung unterziehen sich 31 junge Leute. Der Schluß aetus findet Donnerstag den 5. März, Nachmittags 2 Uhr statt. Frledberg. Unsere Taubstummenanstalt wurde in dem eben zu Ende gegangenen Schuljahr von 69 Zög⸗ 1 lingen 34 Knaben, 35 Mädchen besucht, die in 31 Pflege⸗ häusern untergebracht sind. Von den Zöglingen sind aus Starkenburg 19, Oberhessen 28, Rheinhessen 15, Preußen 3, Waldeck 3, Birkenfeld 1; evangelisch 68, katholisch 2, israelitisch 4. W. Bad⸗Nauheim. Die am verflossenen Sonntag Abend in den Räumen des„Deutschen Hofes“ von dem hies. Turnverein zum Besten eines Fahnenfonds ver⸗— anstaltete Abendunterhaltung war sehr zahlreich besucht und nahm einen in jeder Beziehung schönen Verlauf. Allerlei. Hanau, 3. März. Der Prozeß gegen den Tele⸗ graphisten Gutberlet ging heute zu Ende und wurde der Angeklagte wegen fahrlässiger Gefährdung eines Eisen⸗ babntransportes zu drei Jahren Gefängniß verurthellt. Im Urtheil wird Locomotlvführer Krämer, auf welchen der Angeklagte einen Theil der Schuld schleben wollte, für völlig unschuldig an der Katastrophe erklärt und Gutberlet als der allein Schuldige bezeichnet. Köln, 2. März. Heute Mittag ist das Domhötel eingestürzt. Die Insassen konnten noch auf die Straße flüchten, indem sich der Einsturz durch vorhergehendes Schwanken und Krachen ankündigte. Das Haus sollte demnächst einem Neubau Platz machen, weßhalb bereits ein Anbau niedergelegt war. Pest, 2. März. Der Abgeordnete Julius Verhovah wurde wegen Veruntreuung zu einer 1½ jährigen Kerker⸗ strafe und fünfjährigem Ehrverlust, Ludwig Verhovah zu zehnmonatlicher Kerkerstrafe und dreijährigem Ehr— verlust, außerdem beide noch zum Ersatze der veruntreuten Summe verurthellt. London, 3. März. In der Kohlengrube Usworth bel Neweastle sind vergangene Nacht 26 Grubenarbelter durch schlagende Wetter getödtet worden. Für die Verunglückten in Spanien sind bet der Expedition des Oberhess. Anzeigers weiter eingegangen: von Dr. Weckerling M. 3. Bekanntmachung. Forderungen und sonstige Ansprüche an den Nachlaß der Kathartne Sommerlad Wittwe von Nieder Wöllstadt sind binnen 8 Tagen dahier einzureichen, als sonst sie bei der bevorstehenden Erbvertheilung nicht be— rücksichtigt werden. Friedberg am 26. Februar 1885. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger, Hir 4-2 A* ll 839 Weber. Verpachtung. Montag den 9. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll auf hlesigem Rathhause ein Theil der städtischen Pfingst⸗ welde, eirea 6500[OJMeter haltend, öffentlich melstbietend verpachtet werden. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Stein häußer. 837 Faselochs-Versteigerung. Freitag den 6. März l. J., Nachmlttatzs 1 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger, fetter Faselochs meistbletend dahler versteigert werden. 5 Beienheim den 3. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisteret Beienheim. ein. 817 8 0 Stein i 1 1 Kautschukstempel unter Garantie empfehle zu Fabrikpreisen. f 709 Heinr. Diehl, Usagasse. 1 0 2 Hane 381 Uf 35 bf 1805 — 72 12 — dee Nde net. Barr 59 5 Lore a 4 1 17 N 2 — f Holzversteigerung. Montag den 9. März l. J. werden im Domantal⸗ wald Frauenwald, Schläge III, VII und XIV, von Morgens 10 Uhr an, versteigert: 19 Gichenstämme von 4—6 Meter Länge und 23 bis 36 Centimeter Durchmesser, 205 Eschenstangen von 2— 5 Meter Länge und 2—6 Centimeter Durchmesser, 44 Raummeter Eichen⸗Scheiter, 8834 Eichen Wellen, 264 Weichlaubholz⸗Wellen, 216 Gebund Pfriemen. 5 Ober⸗Rosbach am 1. März 1885. Großherzogliche Oberföͤrsteret Ober Rosbach. Strack. 800 Jagd Verpachtung. Montag den 16. März, Vormittags 11 Uhr, wird die Jagd in hiesiger Gemarkung, eirea 1300 Morgen Wald und 1700 Morgen Feld, auf dem Bürgermeisterei⸗ Büreau auf 6 Jahre anderweitig verpachtet. Pfaffenwles bach den 26. Februar 1885. 3 Stephan, Bürgermeister. e 5* Holzversteigerung. Dienstag den 10. und Mittwoch den 11. März d. J. sollen in dem Stadtwald zu Hungen in den Distrikten Heckenwald, Buchwald, Großer Rocksberg, Hubbach⸗ Langsdorfer Grenzwald und Weckmannsscheuer nach, stehende Holzsortimente versteigert werden: Dienstag den 10. März d. J.: Eichen-Stämme von 15—57 Centimeter Durch— messer und 4 16 Meter Länge mit 50 Fest⸗ meter Inhalt; Nadel- Stämme von 15—22 Centimeter Durch⸗ messer und 4— 17 Meter Länge mit 3 Fest⸗ meter Inhalt; Nadel⸗Stangen von 4— 14 Centimeter Durch⸗ messer und 3— 14 Meter Länge mit 30 Fest⸗ meter Inhalt. Mittwoch den 11. März d. J.: Raummeter. 286 Buchen⸗Scheiter, 239 Buchen Knüppel, 18 Eichen⸗Knüppel, 395 Buchen Reisig, 1 78 Gichen⸗Reisig“ J Astreisig, 1248 Buchen⸗Durchforstungs-Reisig, 115 Buchen⸗Stöcke. Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vor⸗ mittags 10 Uhr. Am ersten Tag in dem Distrikt Hecken. wald am Fußpfad von Villingen nach Langd; am zweiten Tag im Distrikt Weckmannsscheuer an der Fürstlich Solms-⸗Braunfels'schen Grenze. Hungen am 2. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Huntzen. Bender. 78 90 12 1200 832 Versteigerung. Dienstag den 10. d. Mts., Vormittags ½10 Uhr anfangend, läßt die Erbin des Joseph Vetter von Burg⸗Gräfenrode(Margaretha Vetter) in dessen Be⸗ hausung öffentlich meistbietend versteigern: Fahrkühe, Rinder, das eine eingefahren und hochträchtig, Springer, Hahn und 8 Hübner, Gänse, große Waschbütte, Dickwurzmühle, Fruchtfegemühle, Pfuhlfaß, Firca 60 bis 70 Centner Dickwurz, 70 Malter Kartoffeln, „ 60 Centner Stroh, 15 bis 20 Centner Heu und Grummet, Eine Quantität Spreu, 1 Scheuerrolle mit Seil, fast neu, Eine Quantität Mist, 1 Wagen, vollständig, Verschledene Pflüge, 1 Egge, neu, sowie sämmtliche Oeconomiegeraͤthe, Betten, Stühle und sonstige Hausgeräthschaften. Mit dem Vieh wird angefangen. Burg⸗Gräfenrode den 3. März 1885. . Moscherosch, Ortsgerichtsvorsteher. Faselochs-Versteigerung. Freitag den 6. März, Nachmittags 2 Uhr, wird ein der Gemeinde Rodheim gehörender Faselochs in dem Gemeindehaus öffentlich verstelgert werden. Rodheim v. d. H. den 2. März 1886. Großherzogliche Bürgermeisterel Rodheim v. d. H. Jacobi. Ein tüchtiger Bäckerbursche kann sogleich in Arbeit treten Bel wem? sagt dle des Anzeigers. S822—— 28888 * 835 831 Exp. „ billigst bei K. Frledrich Gemeindewald abgehaltene Holz Versteigerung ist nicht genehmigt worden. und Freitag den 6. März nochmals abgehalten werden und kommen zur Verstetgerung: Holz zur Versteigerung kommt. 828 Holzversteigerung. Die am Dienstag den 17. Februar im Malbacher Dieselbe soll Donnerstag den 5. Distriet Hasenberg. 20 Raummeter Buchen ⸗Scheiter, 10 1 Nadel- und Aspenschelter, 113 5 Buchen-Knappel, 10 7 Aspen⸗Knüppel, 7260 Buchen⸗Wellen(schwere Durchforstung), I. Qual., 2500 Nadel-Wellen, 42 Raummeter Buchen-Stockholz, 10 1 Aspen ⸗Stockholz, 420 Retisstangen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr loco Maibach. Bemerkt wird, daß den ersten Tag sämmtliches gute Malbach den 25. Februar 18885. Großherzogliche Bürgermeistereil Malbach. Saltenberger. Holzversteigerung. Im Ober-Rosbacher Gemeindewald, Distrikt Dachs bau und Wasserdoͤll wird Montag den 9. dieses Monats folgendes Holz öffentlich meistbtetend versteigert: 83 Raummeter Buchen Scheiter, 7 5 Eichen Scheiter, 11 1 Buchen Knüppel, 25 5 Eichen-Knüppel, 96 9 Buchen ⸗Stöcke, * Elchen⸗Stöcke, 5644 Wellen Buchen-Reiser; Eichen⸗Stämme von 15— 27 Centimeter Durch⸗ messer und 4— 11 Meter Länge mit 6,92 Fest⸗ meter Inhalt; Eschen⸗ und Buchen-Derbstangen zu Wagner— holz geeignet. Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr an der neuen Brücke hinter dem Salzberg. Ober Rosbach am 3. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. Blecher. 8* N 1 Faselochs-Versteigerung. Dienstag den 10. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger, drei Jahre alter Faselochs, sowobl zur Zucht, wie auch zum Schlachten geeignet, auf hiesigem Rathhause metstbietend versteigert werden. Wohnbach den 3. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Wohnbach. . 8 5 8 Fatum. r Eichen- Stammholz⸗ 37 14 830 In Vogelsgrund: 248 Stück Eichenstämme mit 319,05 tm Inhalt, 2„ Buchenstämme„ NEN 1 Beginn der Versteigerung im Distrikt Weißensteln. Grävenwiesbach den 1. März 1885. Der Bürgermeister 818 Born. Holzversteigerung. Montag den 9. März d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen im Holzhauser Gemeindewald, Distrikt Spieß, nachfolgende Holzsortimente: 20 Raummeter Birken- und Eichen ⸗Scheiter, 31 5„„„ Knüppel, 4025 Stuck Birken⸗ und Eichen- Wellen, 123 Nadel-Wellen, 1100„ Aopen Wellen, 30 Raummeter Birken- und Eichen⸗Stockholz, 64 Stück Eichen-Stämme, zu Wagnerholz geeignet, öffentlich meistbletend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Hauptschneise. Holzhausen den 2. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisteret Holzhausen. Ried. Haide-Scheiben-Honig, Pfb. 75 Pf., zweite Waare 65 Pf., Leckhonig 50 Pf., Seim⸗(Speise-) Honig Pfd. 40 Pf., Futterhonlg ge⸗ stampft 40 Pf., in Scheiben 50 Pf., täglich frisch. 811 Nichtpassendes nehme umgehend franco zurück. Soltau, Lüneburger Haide. Bienenwachs, Postcollt gegen Nachnahme, en gros bllliger. (à 571/1 40 Holzversteigerung im Gemeindewald zu Langsdorf. Mittwoch den 11. März, Vormtitags von 9 Uhr an, sollen im Gemeindewald versteigert werden: 200 Eichenstämme von 18—659 Centim. Durchmesser, enthalten 50 Festmeter, Buchenstämme von 36—47 Centim. Durchmesser, enthaltend 6,90 Festmeter, Hainbuchenstämme von 17— 36 Centim. Durch⸗ messer, enthaltend 17,50 Festmeter, 1 Birkenstamm, enthaltend 0,79 Festmeter, 1 Elsbeer-, 2 Aspenstämme, 87 Eichen⸗Stanzen(Wagnerholz), 88 Buchen Lenkwieden, 97 Buchen Pferchpfähle, 2760 Fichten⸗Stangen, enthaltend 49 Festmeter. Langsdorff den 2. März 1885. Großherzogliche Bürgermelsterel Langsdorf. 809 Köhler. Heu⸗ und Grummet⸗Versteigerung. Dienstag den 10. März l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen im hiesigen Großherzoglichen Schloßhof ungefähr 60- 70 Centner Heu und 30— 40 Centner Grummet abthellungsweise öffentlich meistbletend gegen Baarzahlung verstelgert werden. Nach dieser Versteigerung kommen 5—6 Haufen Aus⸗ putzholz zum Aus gebot. Friedberg den 4. März 1885. Großherzozliche Schloßverwaltunz Friedberg. Dönges. 820 — 1 3 5 Holzversteigerung. Montag den 9. März, Vormittags 10 Uhr, soll in biesigem Gemeindewald, Distrikt Heinbach,, nachstehendes Holz versteigert werden: 25 Raummeter Buchen ⸗Scheitholz, 4 8 Eichen Scheitholz, 82 1 Buchen-Knüppelholz, 6 Eichen Knuͤppelholz, 1900 Buchen Wellen, 80 Raummeter Buchen⸗Stöcke 8 8 Eichen⸗Stöcke und 1 Eichenstämme mit 4,16 Kubikmeter Inbalt. Die Zusammenkunft ist im Holzschlag bei Nr. 1. Ober⸗Florstadt am 3. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Florstadt. Dauernheim. — Versteigerung. Dienstag den 10. März 1. J., von Vormittags 9 Uhr an, lasse ich in meiner Hofraithe folzende Oekonomie⸗ Gegenstände öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern: 834 2 1 noch zutes Arbeitspferd, V E 1 st E 1 9 E 2 1 n g. 1 schwerträchtiges Mutterschwein(Bastard⸗Race), Dienstag den 10. März d. J., Morgens 9 Uhr, 1 vollständigen, einspännigen Pferdewagen, kommen in biesigem Gemeindewald, Distrikt Weißenstein 13 1 Vorderpflug, und Distrikt Vogelsgrund 2a, folgende Stämme zur 1 Schaufelpflug, Verstelgerung: 1 Kästchenpflug, 819 In Weißenstein: 1 Häckelvflug, 46 Stück Eichenzamme mit 67,63 fm Inh t, 1 n ahn N 1 Strobbank, 1 vollständiges Pferdegeschirr, ettea 25 Centner Kornstroh(Flegeldrusch), 50—60 Centner Watizenstroh(Maschinendrusch), desgleichen Gerstenstroh, 10—15 Centner Erbsenstroh, cirta 80 100 Koͤrbe Spreu(verschiedene Sorten durch einander), eirea 50 Centner Dickwurz und sonstige verschledene Oekonomtiegeräthschaften, sowie ein Quantum Mist. Kaichen. Friedrich Stoll. Norstei 8⸗Anzei Versteigerungs-Anzeige. Freitag den 6. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, läßt die Unterzeichnete in ihrer Behausung folgende Gegen⸗ stände unter den bet der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich versteigern: 1 Kuͤchen⸗ schrank mit Glasaufsatz, 2 Kleiderschränke, 2 Commoden, mehrere Spiegel, 1 Canapé, 1 Tisch(ovalrund], elrea 20 Wirthstische und ea. 30 Bänke und Stühle, 10 Lampen, 7 Bettstellen, verschiedenes Porzellangeschlrr und noch sonstige Haus- und Wirthschaftsgeräthe. Rendel den 2. März 1885. 810 Joh. Wilh. Beck Frau. Obstbäume empfiehlt zu billigen Preisen Assenheim 1. d. Preis-, sowie Sorttments-Verzei Verlangen franeo. Ein gut erhaltenes Clavier Ad. Welle. chniß sende ich auf 736 W 7 Arbeitshemden neben der Post Nr. 77. — 5 E. e zu verkaufen. Naͤheres bet der Exped. d. Anz. 786 8 9 0 8²³ Einen Gesellen Ackerkummete, sucht Theobald Steinel, fast neue, eine Parthte angekommen. 795 Bürstenmacher. Friedberg, Große Augustinerschulstraße 356. 3 . Donnerstag den 5. März findet 1 8 ilitär- C 1 Grosses Militär-Concer im Saale des Herrn Bierbrauer Binzel statt, wozu ergebenst einladet 813 I.. Strack. Kapellmeister. Vorschuß und Creditverein zu Wohnbach. (Eingetragene Genossenschaft.) Mittwoch den 11. März d. J., Nachmittngs 1 Uhr, Generalversammlung auf dem Nathhause dahier. Tagesordnung. 1. Vorlage des 1884er Rechenschaftsberichts, der Geschaͤftsbilanz, Beschlußfassung über die Gewinnvertheilung und die dem Vorstande zu ertheilende Decharge. 2. Wahl des Rechners. 3. Ergaͤnzungswahl des Ausschusses. Alle Mitglieder des Vereins sind hierdurch eingeladen. Der Vorsitzende: 808 Philipp Pfeifer VI. Butzbacher Frühjahrs ⸗Fasel⸗, Zuchtvieh ⸗ und Schweine⸗Markt am 19. März 1885 verbunden mit Prämiirun von Faseln durch den landwirthschaftlichen Bezirksverein und von Rindern durch die Ver— loosungs-Commission. Verloosung von Faseln, Rindern, Schweinen und landwirthschaftlichen Geräthen. Butzbach den 27. Februar 1885. f Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Küchel. Der Vertrieb der Loose ist Herrn H. Vorbach in Butzbach übertragen. Bemerkt wird, daß der obige Markt wegen der jüdischen Feiertage nicht, wie in dem Kalender angegeben, auf den Ostermarkt, den 31. Marz, sondern Donnerstag den 19. März abgehalten wird. 821 Bei Verladungen auf hiesiger Station empfehle meine bequem gelegene, sehr exact wiegende und nach dem neuesten System construirte f 5 7„PA 0 ck Fuhrwerks Brückenwaage. Bei der vorzüglichen Einrichtung meiner Waage, kann jeder Interessent das Waagresultat von der Scala der Waage selbst ablesen und sind deßhalb Irrthümer vollständig ausgeschlossen. Im benöthigten Falle steht unentgeltliche Vorspann bis zur Höhe der Umladeplätze, sowie kostenfreie Benutzung meiner geräumigen und gesunden Stallungen zur Disposition. G. H. Freundlieb, 24„Zur Stadt Hanau“. Für Confirmanden. Knopf, und Zug Stiefel, elegant, dauerhaft und billig, empfiehlt Straf⸗Anstalt⸗Schuh⸗ Magazin, gegenüber dem Rathhause. r er Wohnungs-Veränderung. Meiner werthen Kundschaft zur gefl. Nachricht, daß sich meine Wohnung bei Frau Stöpplher, Kirchgasse Nr. 447, befindet. 827 801 Baubüreau von H. Dies ener, Acchitekt, Friedberg, Schnurgasse 395, J. Bauausführungen jeder Art, Bauleitung, Anfertigung von Entwürfen, Zeichnungen, Kostenanschlägen, Berech— nungen de. für städtische und ländliche Bauten. Aechter rother 0 0 J Moedicinul-Tolaer aus der Tokayerwein-Großhandlung Franz Schiemann in Frankfurt a. M. wird ärztlicherseits als wirksamstes Stärkungsmittel für schwächliche Kinder, Frauen und Reconvaleseenten verordnet. Erhältlich in Friedberg in ½1, ½ und ½ Origeinalflaschen A M. 3., M. 1.50 und 75 Pf. bei Herrn M. Scheibel. 81⁵ Elne selbstständige Haushälterin, reiferen Alters, welche auch im Gartenbau tüchtig seln muß, auf eine größere Oekonomie in der Wetterau gesucht. Offerten und Zeugnisse nebst Gehaltsansprüche befördert die Angoncen Expeditton von Carl Bindernagel in Friedberg. 814 Friedr. Bauer, Schuhmacher. Alle Sorten Garten- und Gemüse-Sämerei wie 8 l 55 5 3 ehlt 826 Leineweber, Samenhandlung. Dreschmaschinen. Alle Betheiligten werden zu einer Besprechung wegen einer Unfallgenossenschaft auf Samstag den 7. März, Nachmittags 2 Uhr, in der Bierbrauerei Steiuhäußer in Friedberg 1. d. W. eingeladen. 787 Das provisorische Comité. M. a Bienenhonig, per Pfund 80 Pf., in reinster Qualltät, sowle junge ausgewinterte Bienenvölker hat zu verkaufen Ober⸗ Rosbach. Ludwig Walfheimer, 816 Bienenzüchter. Wasserleitung. f ei den 5. d. M., 2 * f mittags 1 Uhr, wird zum Zwecke der Reinigung des Haupt⸗Reservoirs die Wasserleitung abgestellt. Friedberg den A4. März 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. Casino. Donnerstag den 5. März findet, als letztes der Wintersalson, einfaches J Damen⸗Casino mit Theater statt. Der Vorstand. 0„ 5 Erweiterte Handwerkerschule, unterstützt durch Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein, ausgestattet mit reichlichen Unter⸗ richtsmitteln, verbunden mit einem offenen Zeichensaal. Unterricht im Freihand- und Ornamentzeichnen, kunst⸗ gewerbl. Zeichnen, Linearzeichnen, darstell. Geometrle, Schattenlehre, Bauconstruktionslehre, Fachzeichnen für sämmtliche Gewerbe, Geometrie, gewerbl. Rechen-Unter⸗ richt ze. Das Unterrichtsgeld beträgt nur 50 Pf. pro Monat. Nähere Auskunft durch den Vorstand des Lokal— gewerbvereins. 20 Vor meiner Abreise allen Freunden und Bekannten ö ein herzliches Lebewohl. 838 Leidhecken. Ausverkauf. Um wegen Aufgabe meines Ladengeschäftes mit meinem Waarenbestand zu räumen, verkaufe ich von heute an unter dem Fabrikpreise: Alle Arten Spazierstöcke, Tabakspfeifen und einzelne Theile dazu, Sonnen- und Regenschirme, Schmucksachen in Elfenbein, Bein, Jet, Bernstein und Metall, Damentaschen, Photographie— Albums, Portemonnaies, Visittes, Fächer, Kämme, Cigarrenspitzen in Holz und Meerschaum, Feuerzeuge de. ze. Friedberg. Lorenz Berg. Kaiserstraße 96. Verkauf nur gegen baar. J. A. Windecker W empfiehlt Rasierseife aus Talg und Lauge, ohne Soda beißend, per Stück 10 Pf. 82⁵ gewonnen, schaumstehend und nicht 82⁴ Aleesamen. Rothklee(grobkörnig), Pfälzer, Luzerne, feinster Provencer in seidefreien, doppelt ge— reinigten Qualitäten bei a 82² Wilhelm Fertsch. Roßhaare und Kernborsten kauft stets Theobald Steinel, 754 Bürstenmacher. Zur bevorstehenden Aussaat Prima Luzerne⸗& Roth⸗ klee⸗Samen P. Theis, vormals G. Haustädt. Wegen Ableben des Besitzers ist in einem Oberheff. Amtsstädtchen eine frequente Wirthschaft mit Speterei⸗ Geschäft zu verkaufen oder zu verpachten. Lage und Lokalität eignen sich auch vortheilhaft für eine Metzgerei. Briefe bitte an die Expedition des Anzeigers zu richten. 798 CCC ˙ AA Todes-Anzeige. Von dem am 14. v. Mts. nach kurzem Krank sein und in kaum vollendetem 24. Lebensjahre zu New⸗Nork erfolgten Ableben unseres lieben Bruders und Schwagers Albert Starck geben wir Freunden und Bekannten hierdurch Nachricht. Friedberg den 3. März 1885. Die trauernden Hinterbliebenen: Georg Mahr und Frau. 829 K gel. 1 Verantw. Red.: Carl Binderna Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Martin Petrus& Frau. 1 81 Z e neee .«·—