Lorfand. Pflanzen Kat biereimij, Hichgißee. dattenmagen set Sd huntin Slärke. -Slärke, B. Getabel. 180 lanzen Carl borth. miethen Pacg zohnung 0 n u vermietha. tertzti: Serwalin 9. Sener. ngen, zinmttu, nebst Gt ber, per Eep⸗ Rosbach. ng. Full Cadet 5 int ermest 1885..(5. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Donnerstag den 4. Zuni. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Der Stadtvorstand von Hungen beabsichtigt, gelegentlich der Ende August oder Anfangs September l. J. in Hungen stattfindenden Viehpreisvertheilung Namens des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen eine Verloosung von Vieh, landwirthschaftlichen Geräthen ꝛc. zu veranstalten. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 10,000 Loose à 1 M. ausgegeben werden dürfen und mindestens 60% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Der Vertrieb der Loose in der Provinz Oberhessen ist gestattet. Betreffend: Die Einführung einer allgemeinen Einkommensteuer, hier die Wahl der Einschätzunzs Commisstonen. Friedberg den 1. Juni 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Hinweis auf unsere Verfügung vom 23. April 1877— Kreisblatt Nr. 48— beauftragen wir Sie, die Wahl der Mitglieder der örtlichen Einkommensteuer-Einschätzungscommissionen unter Zuziehung des Gemeinderaths sofort vorzunehmen und uns das diesbezügliche Protokoll binnen acht Tagen unfehlbar anher vorzulegen. Dr. Braden. Betreffend: Gesuche um Beurlaubung von Soldaten zur Disposition des Truppentheils. Friedberg am 2. Juni 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach einer Mittheilung der Großherzoglichen(25.) Division an Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz werden immer noch zahlreiche Gesuche um Beurlaubung von Soldaten zur Disposition des Truppentheils an unvorschriftsmäßigen Stellen eingereicht. Wir bringen deßhalb unser Ausschreiben vom 2. Dezember 1884, Kreisblatt Nr. 145, in Erinnerung und erwarten, daß Sie nach dessen Inhalt genau verfahren und die betreffenden Gesuche nur an uns absenden. Behufs Herbeiführung eines gleichmäßigen Verfahrens bezüglich der rubricirten Gesuche ist von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz die Verwendung eines einheitlichen Formulares verfügt worden. Indem wir Ihnen bemerken, daß dieses Formular, welches in der Buchdruckerei von Carl Bindernagel dahier genau nach Vorschrift zu haben ist, von jetzt ab für diese Gesuche zu verwenden ist, machen wir Sie darauf aufmerksam, daß diese Gesuche, mit den erforderlichen Zeugnissen belegt, bis spätestens zum 15. Juli jeden Jahres dahier eingereicht sein müssen. Die bis jetzt bei uns eingelaufenen diesbezüglichen Gesuche senden wir Ihnen kurzer Hand zur Aufnahme auf das vorgeschriebene Formular zurück. Dr. Braden. * K 1 Bekanntmachung. Die Abgabe der Kapitalrentesteuererklärungen behufs der Veranlagung für das Steuerjahr 1886/87. Nach Art. 14 des Gesetzes, die Einführung einer Kapitalrentesteuer betreffend, vom 8. Juli 1884 erfolgt die Heranziehung zu dieser Steuer auf Grund einer Erklärung, welche jeder nach den einschlägigen Bestimmungen Steuerpflichtige über den Jahresbetrag seiner Zinsen, sowie der etwa zum Abzug geeigneten Lasten bei der hierzu berufenen Einschätzungscommission schriftlich abzugeben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Großherzoglichem Ministerium der Finanzen festgesetzte Formular zu verwenden und sind dieselben, je nach der Wahl des Steuexpflichtigen offen oder verschlossen, jährlich spätestens bis zum 1. Juli, ohne daß der Pflichtige deßhalb eine besondere Aufforderung abzuwarten hat, bei der Bürgermeisterei des Wohnorts abzuliefern. Von der Verpflichtung zur Steuererklärung sind nach Art. 15 des Gesetzes, insofern nicht im einzelnen Fall besondere Aufforderung der Einschätzungscommission ergeht, diejenigen Steuerpflichtigen entbunden, welche im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zur Kapital— rentesteuer zugezogen waren, auch inzwischen ihren Wohnsitz nicht gewechselt und keine den Betrag von 100 M. jährlich erreichende Einkommens— verbesserung aus Kapitalzinsen erlangt haben. Inhaltlich des Art. 16 des genaunten Gesetzes haben die Kapitalrentesteuererklärung abzugeben: 1. für minderjährige, vermißte, oder unter Vormundschaft gestellte Personen deren gesetzliche Vertreter; 2. für moralische Personen(Gemeinden, Körperschaften, Stiftungen, Anstalten), ferner für Gesellschaften, Genossenschaften, Gantmassen, Erbmassen, soweit eine Steuerpflicht hier überhaupt in Betracht kommt, die bestellten Vorstände oder Verwalter; 3. in allen anderen Fällen der Steuerpflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesammten Zinsenbezugs, welcher, sei es aus eigenem Ver— mögen oder aus dem Vermögen seiner nicht selbstständig zur Kapitalrentesteuer gezogenen Angehörigen, ihm in Steueransatz zu kommen hat. Unter Bezugnahme auf die obigen Bestimmungen richten wir an die hiernach zur Einreichung von Kapitalrentesteuererklärungen ver— pflichteten Bewohner unserer Bezirke hiermit die Aufforderung, ihre Erklärungen unfehlbar bis zum genannten(. Juli d. J. an die betreffenden Bürgermeistereien gelangen zu lassen, von wo sie, und zwar insoweit verschlossen uneröffnet, an die Vorsitzenden der betreffenden Einschäßzungs— Commissionen übersendet werden. Das Formular zu den Kapitalrentesteuererkläxungen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beigefügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen. Friedberg am 2. Juni 1885. Die Großherzoglichen Steuercommissariate. Butzbach: Hechler. Friedberg: Schober. Hungen: Snell. Büdingen: Hoos Bekanntmachung, den Remonte-Ankauf pro 1885 betreffend. Großherzogthum Hessen-Darmstadt. Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer (Kopper), welche sich innerhalb der ersten 28 Tage nach dem Eintreffen im Depot mit diesem Fehler behaftet zeigen. Pferde, welche den Ver— käufern nicht eigenthümlich gehören, oder durch einen nicht legitimirten Bevollmächtigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise 3 und ausnahmsweise 4 Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen— Darmstadt für dieses Jahr nachstehende Märkte anberaumt worden und zwar Morgens 8 Uhr: am 30. Juni in Alsfeld, 1 8. Juli„ Niddg, ausgeschlossen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften „ 27. 1„ Butzbach, Pferde eine neue starke, rindlederne Trense mit starkem Gebiß und 28. Nieder-⸗Wöllstadt, einen Kopfhalster von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter 7 29 r Groß Bieberau langen, starken hanfenen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. 1 24. August 5 Lampertheim g Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu konnen, 0 17„ Bickenbach„ ist es erwünscht, daß die Oeckscheine möglichst mitgebracht werden, auch 1 26. 1 1 Gernsheim werden die Verkäufer ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu cou— „ 27. 1 0 Greß⸗ Gerau piren oder übermäßig zu verkürzen. 5 Berlin den 26. Februar 1885. 31. 7 Die von der Hiemonte-Alkaufs⸗Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baau bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Königlich Preußisches Kriegs- Ministerium, Abtheilung für das Remonte-Wesen. Frhr. v. Troschke. Graf v. Klinkowstroem. (gez.) Deutsches Reich. Darmstadt. Der prov. Lehrer an dem Gymnasium und an der Realschule zu Worms Habermehl wurde zum definitiven Lehrer ernannt. Dem Oberbaurath Dr. Schäffer wurde der Charakter als Geh. Oberbaurath verliehen. — Das Regierungsblatt Nr. 16 enthält: Bekannt— machung, die Verlängerung der Frist zur Erhebung von Reelamationen gegen die directen Steuern des Etats— jahres 1885/86 betr.— Das Regierungsblatt Nr. 17 enthält: J. Bekanntmachung, die Ertheilung von Prämien für Erlegung von Fischottern und Fischreihern betr. II. Bekanntmachung, das Lagern und Bauen von Floßen am rechten Rheinufer unterhalb der Mündung des Maines betreffend. Beni 1. Juni. Der„Reichsanzeiger“ schreibt: Der Kaiser litt in den letzten Tagen an erneuter Reizung des Halses, die indeß gleicherweise wie die übrigen Krankheitserschein— ungen nach guter Nachtruhe wesentlich vermin— dert sind. Das Allgemeinbefinden beginnt sich zu heben, ist indeß noch nicht derart, daß der Kaiser das Zimmer verlassen kann. — 2. Juni. Der Kaiser empfing heute den Kronprinzen, welcher sich zur Reise nach Königs— berg verabschiedete, und den General Kleist, welcher sich als commandirender General des ersten Armeecops meldete. Sigmaringen, 2. Juni. Der Fürst von Hohenzollern, der seit einigen Wochen erkrankt ist, hatte die Nacht über stete Athembeengung Heute früh trat ein Nachlaß der Kräfte ein, so daß der Fürst um 10 Uhr heute Morgen ver— schied. Die Beisetzung der Leiche findet am Sonnabend in der Familiengruft statt. Der Fürst von Thurn und Taxis ist heute Abend ebenfalls gestorben. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien. In gut⸗ unterrichteten Kreisen wird von der Wahrschein— lichkeit einer Entrevue zwischen dem Kaiser Franz Josef und dem Kaiser Alexander III. im Laufe dieses Sommers gesprochen. Der Zar beab— sichtigt den Besuch des österreichischen Kaisers zu erwiedern; das weitere hängt von den Dis— positionen ab, welche die beiden Kaiser für ihren Sommeraufenthalt treffen. In Wien ist man augenscheinlich von der Absicht des Zaren ver⸗ ständigt und wird derselben gewiß entgegenkom— men. Ob Kaiser Wilhelm an der Entrevue theilnimmt, ist zur Zeit noch gar nicht in Er— örterung gekommen. — 1. Juni. Bei der hiesigen Reichs raths— wahl fanden stürmische Wahlkämpfe statt. Die Antisemiten provocirten Lärmscenen und schlugen im Bezirk Leopoldstadt über 30 Wähler des bisherigen Abgeordneten Süß blutig. Schönerer war zugegen und wurde jubelnd begrüßt. Die Erregung war beispiellss und mußte Militär requirirt werden. Süß wurde gewählt, worüber der Jubel der Liberalen unbeschreiblich war. Die Antisemiten lärmten, doch zerstreute die die Polizei die Massen. Prag. Die Reichstagswahlen in den Land— gemeinden ergaben zumeist die Wiederwahl der früheren Abgeordneten, nur in zwei deutschen Bezirken wurde statt des früheren deutsch-liber— alen Abgeordneten ein deutsch⸗nationaler Candidat gewählt. Schweiz. Bern, 1. Juni. versammlung trat heute zusammen. sidenten des Nationalraths wurde bünden(radical), zum Vicepräsidenten Morel— Die Bundes— Zum Prä⸗ Bezzola⸗Grau— afghanische Grenze nicht richtig informirt; die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen. „Daly News“ erfährt, England und Rußland seien übereingekommen, den König von Dänemark einzuladen, als Schiedsrichter in dem Zwischenfall von Pendjeh zu fungiren, nachdem sie sich vorher vergewissert haben, daß der König bereit sei, diese Aufgabe zu übernehmen. Italien bar vereinbart sei. Sanitäts-Conferenz genehmigte nahezu ein— stimmig den Antrag auf Isolirung der Kranken an Bord der Schiffe, welche im Rothen Meere verkehren. Die Kranken sollen nach der Recon— valescenz der Verantwortlichkeit der Aerzte unter— stellt werden. Der Capitän eines Schiffes ohne Arzt hat sich an seinen Consul zu wenden, um Schiff und Passagiere vor der Landung unter— suchen zu lassen. Die Untersuchung ist unab— hängig von der Inspection durch die locale Sanitätsbehörde. Die Schiffe ohne Aerzte, welche aus dem indischen Ocean in das Rothe Meer kommen und Pilger mitführen, werden einem speciellen Verfahren unterworfen. Wenn dieselben Passagiere im Rothen Meere landen, unterliegen sie dem Verfahren der Schiffe mit Aerzten im gleichen Falle. Wenn Schiffe aus dem Indischen Ocean durch das Rothe Meer in das Mittelländische Meer fahren, unterliegen sie einer doppelten Untersuchung und zwar bei der Einfahrt in das Rothe Meer und sodann bei jener in den Suezcanal. Wenn dieselben Cholerakranke an Bord haben, unterliegen sie dem Verfahren verseuchter Schiffe mit Aerzten. Rumänien. Bukarest, 1. Juni Der österreichisch-ungarische Gesandte kündigte heute den Handelsvertrag, welcher von Rumänien am 6. März gekündigt wurde. Egypten. Kairo, 1. Juni. Einer„Havas— Meldung“ zufolge hat der Unterrichts minister Mahmud seine Entlassung genommen. Voraus— sichtlich wird der Arbeitsminister Ibrahim eben— falls demissioniren. Alexandrien, 2 Juni. Das Infanterie— bataillon, welches am letzten Freitag aus Suakin hier eintraf und an Bord des Transportdampfers verblieb, um weitere Befehle der englischen Re— gierung zu erwarten, wurde heute ausgeschifft und wird im Palais Raseltin einquartiert. Cbina. Peking. Die Kaiserin von China erließ ein neues Decret, worin der Abmarsch der Führer der Schwarzen Flaggen und die Räumung Tonkins innerhalb der festgesetzten Frist angeordnet wird. Aus Stadt und Land. f. Bad⸗Nauheim. Am 30. Mai hielt der Taunus— elub Wetterau seine 4. Generalversammlung ab, diesmal auf dem Johannisberg in der Nestauration König. Die Betheiligung war in Folge des vorausgegangenen Ge— witters ziemlich schwach. Nach der üblschen Eröffnung und Begrüßung gelangte der Jahresbericht zur Verlesung. Aus demselben ist Folgendes zu entnehmen: Die Zahl der Mitglieder beträgt 216, wovon 142 auf Friedberg und 74 auf Bad⸗Nauheim entfallen. Die Abrechnung schließt mit M. 240,40 Einnahme und M. 221,69 Aus⸗ gabe ab. Für Bänke wurden M. 123,76 verausgabt. Der Thurmbaufonds beläuft sich auf M. 743,57, welcher Betrag bei dem hiesigen Spar- und Vorschuß Verein verzinslich angelegt sst. Das ganze Vermögen des Vereins beträgt M. 1016,49. Das Verlesen des vor— jährigen Protocolls, sowie die Abhörung der Rechnung Neuenburg(radical), zum Präsidenten des Ständeraths Zweifel-Glarus(Centrum), zum Vicepräsidenten Bovy Waadt(radical) getdählt. Frankreich. Chalous, 1. Juni. Der hiesige Assisenhof verurtheilte von den Urhebern und Theilnehmern an den Dynamit-Attentaten in Monceau-les⸗mines 5 zu fünf, bis zwanzig⸗ jähriger Zwangsarbeit und die übrigen Aunge⸗ klagten zu zwei- bis vierjährigem Gefängniß. Großbritannien. London, 1. Juni. „Daily News“ veröffentlichen ein Schreiben des Privatsecretärs Granville's, worin gesagt wird, die„Daily News“ seien bezüglich des Standes der anglo- russischen Verhandlungen über die gaben zu erwähnens werthen Debatten keinen Anlaß. Nach Beschluß der vorjährigen Generalversammlung sollte der Vorstand die Abänderung des§ 4 der Statuten vorbereiten. Es handelte sich hierbei um das Versügungs- recht über die Mittel des Vereins, welches seither dem Vorstand unumschränkt zustand. Auf Vorschlag des Vorstandes wurde der betr. Satz dahin abgeändert, daß das Budget der Generalversammlung alljährlich zur Beretbung vorzulegen sei, deren Beschluß dem Vorstand im Wesentlichen zur Richtschnur zu dienen habe. Ferner wurde der§ 2 der Statuten mit einem Zusatze versehen, wonach die Austrittserklärungen schriftlich und spätestens bis Ende April jeden Jahres an den Vorstand zu richten, anderenfalls die Beiträge für das nächste Rechnungsjahr zu erheben seien. Bei gelegentlichem Neudruck der Statuten sollen diese Aenderungen berücksichtigt werden. Das diesjährige Budget stellt u. A. dem Vorstand einen Be⸗ Rom. Der„Agencia Stefani“ wird aus Zanzibar gemeldet, daß der Entwurf zum Handelsvertrag zwischen Italien und Zanzi⸗ — 2. Juni. Die technische Commission der Tempelchens an einer geeigneten Stelle des Wintersteins zur Verfügung. Von einem Mitglied wurde der Wunsch ausgesprochen, der Vorstand möge veranlassen, daß dle Plätze vor den im Walde aufgestellten Bänken in besserer Ordnung gehalten würden, was vielleicht dadurch zu ermöglichen sei, daß die betr. Oberförster gebeten würden, bei gelegentlicher Waldarbeit das Ebnen und die Be— schattung der erwähnten Plätze billigst ausführen zu lassen Als nächster Ausflugsort(28. Junt) ist die Naumburg ausersehen. Außerdem sind im Laufe des Sommers Ausflüge nach Münzenberg und der Saalburg eplant, letzterer gemeinschaftlich mit dem Homburger Taunusclub. Auch sollen 2 Familienausflüge nach der Marienlaube und dem Johannisberg stattfinden. Der Vorstand wurde durch Aeclamation wieder gewählt. Möge derselbe auch fernerhin für das Blühen und Ge⸗ deihen des Vereins wirken, der— wenn er auch bis jetzt noch keine großen Erfolge aufzuweisen hat— doch immerhin Schönes und Gutes fördern will und somit auf Anerkennung aller Naturfreunde und der Gebildeten Anspruch machen darf. W. Bad⸗Nauheim. Den Vorbereitungen nach zu urthellen scheint die Bethetligung an der am Frohn⸗ leichnamstag stattfindenden Versammlung auf dem Jo⸗ hannisberg eine sehr starke zu werden. Wie in früheren Jahren haben wieder verschiedene Gesangvereine der Um⸗ gegend ihre Mitwirkung bei der Festlichkeit zugesagt. W. Bad-Nauheim Daß der Tag unseres Turn⸗ festes immer näber herankommt, merkt man gerade an den großen Vorkehrungen, die in den letzten Tagen auf dem Festplatze getroffen werden. Der Festwirth läßt fleißig an der Errichtung von Tischen und Bänken ar⸗ beiten, 1000 Sitzplätze sind vorgesehen und außerdem drei an verschiedenen Plätzen anzubringende Buffets. Für Getränke ist jedenfalls mehr, als das Bedürfniß erfor⸗ dert, gesorgt, und wird unser Festwirth besorgt sein, na⸗ mentlich einen vorzüglichen Gerstensaft zu liefern. An der Herstellung und Umzäumung des Turnplatzes wird ebenfalls von Seiten des Turnvereins fleißig gearbeitet. Daß auch unsere Kurgäste ein sehr großes Interesse für das Fest haben, sieht man daran, daß der Festplatz be⸗ sonders in den letzten Tagen sehr stark von denselben besucht wird. Um einem Jeden zu ermöglichen, den tur⸗ nerischen Uebungen beizuwohnen, ist der Eintrittspreis auf nur 20 Pf. festgesetzt worden. Allerlei. Paris, 1. Juni. Die Beisetzungsfeier Victor Hugo's hat zur festgesetzten Zeit auf dem Platze bei dem Triumph⸗ bogen begonnen. Alle dahinführenden Straßen waren mit dichten Menschenmassen angefüllt. An dem Katafalk wurden Reden gehalten. Nach deren Beendigung setzte sich der Trauerzug gegen Mittag in Bewegung, der an Großartigkeit alles bisherige uͤbertrifft. Es herrschte musterhafte Ordnung und befanden sich keine rothen Fahnen im Zuge. Die denselben mitmachenden Commu— narden trugen rothe Immortellen. Man schätzt die Theil⸗ nehmer am Zuge auf dreihundert Tausend. Um 2½ Uhr traf die Spitze des Zuges am Pantheon ein, während die letzten Abtheilungen erst um 4 Uhr den Triumph⸗ bogen verließen. Newyork. Ein Wirbelsturm, von heftigen Regen⸗ güssen begleitet, richtete in der Nacht vom Mtttwoch viel Schaden in Waco(Texas) an. Der Fluß Brazos stieg plötzlich zwei Fuß über die Hochwasserscheide, und mehr als 2000 Personen wurden um Mitternacht durch die heranströmenden Fluthen aus ihren Häusern getrieben. Sämmtliche Brücken wurden weggeschwemmt und 16 Per⸗ sonen ertranken. Der angerichtete Schaden wird auf 300,000 Dollars geschätzt. Teheran, 2. Juni. Ein Theil der Provinz Kasch⸗ mir wurde am Sonntag von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. In Srinagar wurden 50 Personen ge⸗ tödtet und viele verwundet. Verloosungen. Karlsruhe, 1. Juni. Gewinnziehung der badischen 100 Thaler ⸗Loose. 120,000 M. fielen auf Nr. 28913, 36,000 M. auf Nr. 83649, 12,000 M. auf Nr. 1557, 4800 M. auf Nr. 34232, je 2400 M. auf Nr. 17336 und Nr. 66316, je 600 M. auf die Nrn. 1588 6594 32319 32347 50565 51330 66187 70335 78118 83647 114794 11497. Kassel, 1. Juni. Serienziehung der Kurhessischen 40 Thaler⸗Loose: 828 24 318 675 791 888 120 446 390 250 124 565 227 978 1352 1797 1580 1483 1730 1334 1471 1330 1937 1986 22983 2288 2404 2248 2390 2171 2578 2328 2238 2741 2210 2077 2213 2343 2415 2679 2035 2336 3551 3659 3772 3673 3998 3970 3582 3416 3422 3031 4109 4186 4175 4786 4705 4102 4809 4388 4372 4364 4999 4889 4580 5988 5987 5921 5695 5922 5131 5719 5288 5510 5206 5368 5215 5916 5394 5595 5974 5554 5353 5566 5582 5147 5656 6070 6216 6223 6265 6054 6105 6179 6079 6211 6568 6148 6476 6028. Hamburg, 1. Juni. In der heutigen Serien⸗ ziehung der Köln-Mindener Loose wurden gezogen die Serten 391 1380 2088 und 3540. Wien, 1. Juni. Ziehung der Oesterr. Loose von 1864. Der Haupttreffer fiel auf Serte 1 Nr. 13, der zweite Treffer auf S. 537 Nr. 87, der dritte Treffer auf S. 459 Nr. 44, je 5000 fl. auf S. 1 Nr. 99 und S. 3804 Nr. 87 und je 2000 fl. auf S. 2390 Nr. 84 und S. 1491 Nr. 95. Es wurden folgende Serien gezogen: 1 459 535 537 594 662 687 718 1003 1232 1237 1406 1491 1794 2033 2190 2227 2390 2471 trag von M. 100 zur Erbauung eines überdachten 2824 2964 3398 3453 3804 3936 3995. berger Odessa do. zu N. 15 (nlped 100 K per 5 mit Rind befal . 2. O auf 9400 nochm der T mittelt Schur desselt 007 u badischen 159 1— g 35ʃ7 Abe schn 120 4⁰ 14 1730 104 225 ur 213 673 1175 1 000 1650 * 12 58 774 5554 620 150 60²⁵ Em . * I 0 m., de % 1%% 8 Ten u 0 00 0 I bee, * 1 10 12 1 1 7 Handel und Verkehr. ö Friedberg, 3. Juni. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70— 0.80, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Friedberg, 2. Juni Fruchtber. Waizen M. 18.50 bis 18.75, Korn M. 16.75—17, Gerste M. 15— 17.00, Hafer M. 15.50— 16. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Butzbach, 30. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.90, Käse per Pfund 45—46 Pf., Eier 1 Stück 5Pf. Grünberg, 30. Mal. Fruchtpreise. Welzen M. 18.30, Korn M. 17.70, Gerste M. 16.10, Hafer M. 15.50, Kartoffeln M. 3.80. Gießen, 2. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.70 0.80, Eier 2 Stück 9 Pf., Käse per St. 5— 10 Pf., Tauben per Paar M. 0.50—0.70, Hühner per Stück M. 100— 1.5), Hahnen per Stück M. 1.00— 1.70, Enten per Stück M. 2.00— 2.20, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh- und Rind— fleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 5060 Pf., Hammel⸗ fleisch 64— 70 Pf., Kalbfleisch 50—54 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 910, Kirschen per Pfd. M. 0.50 0.60. Homburg, 2. Juni. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 3.50—4, per Gescheid 8—9 Pf., Eier per Stück 5 und 6 Pf., Butter per Pfund 1. Qualttät M. 1.00, 2. Qualität M. 0.90. Frankfurt, 1. Juni. Fruchtmarkt. Hiesiges Mehl Nr. 0 M. 33.50— 34.50, Nr. 1 M. 28.— 29., Nr. 2 r 27 50, Nr. 3 M. 24.50— 25.50, Nr. 1 M. 18.—19., Nr. 5 M. 17.— 18., Milchbrod- und Brod⸗ mehl im Verband M. 54.—56., norddeutsches und west— fälisches Weizenmehl 00 M. 25.— 25.50, Roggenmehl Nr. 0(Berl. Marke) M. 25.— 25.50, do. 0/ do. M. 22.75 det do. M. 21.25 21.75, do. 2 do. M. 17.50— 18.25, Weizen ab unserer Umgegend M. 18.75 bis 19.00, do, frei ab Bahnhof bier M. 19.00— 19.25, do. fremder je nach Qual. M. 18.50— 19.50. Roggen bies. M. 16.50, do. französischer M. 16.50, do. Königs- berger M. 16.25, Nicolajeff M. 15.75— 16.00, Galatz⸗ Odessa M. 15.— 15.25, Gerste, Brauerwaare M. 17.—19., do. zu Mahlzwecken M. 13.— 13.50, Hafer je nach Qual. M. 15.25— 16.50, Raps M. 26.50—27., Mais, bunter (miged) M. 12.50.(Alles per 200 Pfd. Zollgewicht ⸗ 100 Kilo.) Roggenkleie M. 5.— 5.25, Weizenkleie M. 4.50 per 50 Kilo. Rüböl im Detail M. 60. ö Frankfurt, 1. Juni. Der heutige Viehmarkt war mit 372 Ochsen, 16 Bullen 391 Kühen, Stieren und Rindern, 208 Kälbern 40 Hämmeln und 163 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht M. 64.—.66, 2. Qual. M. 58.—62., Bullen 1. Qual. M. 44.—45., 2. Qual. M. 38.—40., Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 54.—56., 2. Qual. M. 45.—48., Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 5860 Pf., 2. Qual. 50—55 Pf., Hämmel 1. Qual. 56 57 Pf., 2. Qual. 40 45 Pf., Schweine, inländische 54-56 Pf. Frankfurt, 2. Juni. Auf dem Heu- und Stroh— markt waren 74 Wagen zugefahren. Heu kostete per 100 Kilo M. 5.50 6.80, Stroh M. 4—5. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: 12. Mai. Der Kaufmann Gottfried Kleine von Wittlaer mit Katharine Schott von Friedberg. 15. Mai. Der Kaufmann Salomon Schwarz von Blatz— heim mit Emilie Imroth von Friepberg. 23. Mal. Der Schlosser Friedrich Christtan Hanstein mit Maria Magdalena Mondigler. 24. Mat. Der Schäfer Philipp Georg Kalser von Ober— Wöllstadt mit Maria Anng Antonie Mais von Ober Erlenbach. 24. Mai. Der Buchbinder Johann Adam Wendel, Wittwer, mit Wilhelmine Steinbach von Lanbaden. 24. Mai. Der Obermüller Philipp Pfister von Langenau mit Maria Wolfram von Ober-Mörlen. Geboren: 3. Mai. Dem Kaufmann Karl Adam Damm 1 Sohn. 10. Mai. Dem Eisenbahnbremser Friedrich Grochtdreis 1 Sohn. 11. Mal. Ein unehelicher Sohn. 12. Mai. Dem Kaufmann Eduard Grödel 1 Sohn. 14. Mal. Dem Schlosser Gottfried Heckner 1 Tochter. 14. Mai. Dem Fabrikarbeiter Fr. Wilh. Kriegel 1 Sohn. 16. Mai. Dem Mechanikus Christian Martin Emil Heidt 1 Sohn. 16. Mai. Dem Restaurateur Karl Johann August Burck 1 Sohn. 17. Mai. Dem Schuhmacher Melchior Schäfer 1 Tochter. 21. Mai. Dem Bierbrauer Karl Konrad Muller 1 Sohn. 22. Mai. Dem Handarbeiter Bernhard Witzel 1 Tochter. Gestorben: 8. Mai. Karl Heinrich Jordan, Söhnchen des Gärtners Johann Jordan, 3 Monat alt. 13. Mai. Anna Margarethe Weith, Wittwe des verst. Gensdarmen Johann Samuel Weith, 67 Jahr alt 20. Mai. Der Handarbeiter Peter Odenwald von Rommerts, 51 Jahr alt. 21. Mai. Margaretha Hofmann, Ehefrau des Schreiners Heinrich Hofmann II., 60 Jahr alt. 27. Mal. Der Kaufmann Emil Huber, 31 Jahr alt. 30. Mai. Der Landwirth Christian Gottfried Becker von Pfiffligheim, 85 Jahr alt. Bekanntmachung. Der Abgang der Personenpost nach Homburg v. d. H. erfolgt vom 1. d. Mts. um 7 Uhr 40 Min. Vormittags. Friedberg, 2. Juni 1885. Kaiserliches Postamt. Wüst. Bekanntmachung. In Bauernheim wird am 1. Juni 1885 eine Posthülfstelle errichtet, deren Verwaltung dem Herrn Bürgermeister Väth dortselbst übertragen worden ist. Darmstadt, 28. Mai 1885. Der Kaiserliche Ober-Postdirektor Hagemann Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 2. Juni 1885. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20 Prankenstüfjtk e fs, do. in Englische Sovereings 20. 0 Russische Imperlales.. 16. 76 16. 71 Düften ere, Dolars in Gold. 4. 241 4 7 Berichtigung. Der Artikel aus Altenstadt in voriger Nr. des An⸗ zeizers ist durch ein Versehen des Setzers vom 24. Mai datirt; es muß heißen: Altenstadt, 31. Mai. Die Redaction. Jstaelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 6. Juni 1885. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr 15 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 9 Uhr 5 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 7. Juni an Morgens 6 Uhr, Abends 9 Uhr. NB. Samstag den 13., sowie Sonntag den 14. Junt 1885: Neumond Thamus. 2003 Halbberdeck⸗Wagen, leicht, sol., eleg., preisw. Abb. grat. J. G. Rumpf. Eis. Hand 18, Frankfurt a. M.(9243.) Bekanntmachung. Vom 5. Juni er. ab bis auf Weiteres hält der Courierzug 301(von Frankfurt a. M. 715) versuchs⸗ weise in Lollar. Hannover den 1. Juni 1885. 1995 Königliche Eisenbahn-Direetion. Klee ⸗Versteigerung. Freitag den 5. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause die diesjährige Erndte von 9400 OMeter sog. ewigem Klee, neben dem Friedhof, nochmals öffentlich meistbtetend versteigert werden. Sollte der Taxationspreis nicht erzielt werden, so wird un— mittelbar nach der Versteigerung das Mähen der ersten Schur, sowie das Machen zu Heu und das Heimfahren desselben an den Wenigstfordernden vergeben werden. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 1997 Steinhäußer. Bek Bekanntmachung. 1998 Nach Beschluß des Gemeinderaths werden Schaf⸗ besitzer, welche ihre Schafe ohne angemeldet zu der Heerde getrieben, mit dem doppelten Triebgeld heran— gezogen.. N 5 Dies zur Erinnerung für die Säumigen. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Stein häußer. Faselochs-⸗Versteigerung. Freitag den 5. Juni, Nachmittags 3 Uhr, soll auf unserem Gemeindehause ein fetter Faselochs aus hiesigem Bullenstall meistbietend versteigert werden. Rodheim v. d. H. den 2. Juni 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. 004 Jacobi. Donnerstag den 4. Junt, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Vehausung des Schreinermeisters Staubi, Klrchgasse, die zum Nachlasse des Georg Krauch ge⸗ hörenden Gegenstände, als: Sämmtliches Metzgergeschlrr, 1 neuer Herd, sämmtliches Haus— 5 Küchengeräthe und Weißzeug, öffentlich versteigert werden. 1996 5 Schwarz, Hoftaxator. Ein junger, brauner Jagdhund (männlich) zugelaufen. Gegen Futterkosten und Inserat⸗ Gebühren abzuholen bei Gastwirth 5 . Fauerbach, Büdes helm. billigst bel K. Friedrich 1994 5 Arbeitshemden neben der Post Nr. 77. Bekanntmachung. Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mein seitheriges Nutzholzlager an der Friedbergerlandstraße mit dem Lager Schäfergasse 15 vereinigt habe und der Verkauf von Brettern, Dielen und Latten ꝛc. ꝛc. nur an letzterem Platze stattfindet. Das Engros-Bretter- u. das Nutzholz⸗Lager, sowie die Bauholzfabri⸗ kation, welche ich hiermit in empfehlende Erinnerung bringe, befindet sich nach wie vor am Obermainquai. Ferner bringe ich zur Anzeige, daß ich an der Taunus bahn, zweiter Bahnübergang auf der Mainzerlandstraße links, ein Kohlenlager errichtet habe und daselbst stets Fettschrottkohlen, der renommirten Zeche Ver. Hamburg, sowie Nuß-, Stück- und Schmiedekohlen bester Qualität zu billigen Preisen vorräthig halte. Hduurd Leujeune. Frankfurt a. M., 1795 15 Schäfergasse 15. Vel Carl Bindernagel in Frieverg und Bad— Nauheim ist vorräthig: Neuester Coschen- Fahrplan. bDiüSeust. Sommer- Für die Mittel⸗Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Preis 20 Pf. — Fahrplan der Main ⸗Weser⸗ und Hanau⸗ 2 Friedberger Bahn(Plakatformat) 10 Pf. Pfirsichblütnen-Leile“ mit starkem Glyceringehalt von vorzüglicher Wirkung für die Hautpflege, weiss, zart und durchsichtig, 3 Pack. von 3 Stück 40 Pf., bei Hof-Apotheker C. Görtz. Zwei Zimmer hat zu vermiethen 1929 Adam Engel's Wittwe. Neue Italienische Kartoffeln 1873 bei Wilhelm Fertsch. 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