8 1885. Donnerstag den 3. Dezember. M43. Oberhe ff er Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 P Annoncen von auswärtigen Einsendern(f. f. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. oweit Letztere nicht Jahres conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Den Rundgang der Wlesenvorstände im Betreffend: Entwässerung der Grundstücke in den Fl lichen Kenntniß gebracht, daß 2. Reclamationen geten die Zulässigkeit oder Friedberg den 27. November 1885. Die in Gemäßheit unserer Bekanntmachung vom am 25. v. Mts. stattgefundene Abstimmung hat einstimmige Annahme g 8 n 8 des Projects seitens sämmtlicher Activbetheiligten ergeben. marische Beschreibung und das alphabetische Verzeichniß zur Ein⸗ Dieses Abstimmungsresultat wird mit dem Anfügen zur öffent— g 1. die Erledigung der seitens einzelner Passivbetheiligten vorgetragenen Einwendungen besonderem Verfahren vorbehalten bleibt, Amtlicher Theil. Betreffend: Den Rundgang der Feldgeschworenen im Monat October 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erwarten alsbaldige Einsendung der rubricirten Rundgangsprotokolle. October 1885. Bekanntmachung. uren II- VII in der Gemarkung Ossenheim. 20. August„ 20. October 885 Friedberg den 1. Dezember 1885. Dr. Braden. Friedberg den 1. Dezember 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. f Die alsbaldige Erledigung unserer Verfügung obigen Betreffs vom 25. September d. J.— Kreisblatt Nr. 115— bringen wir wiederholt bei den Rückständigen von Ihnen in Erinnerung. Dr. Braden. Abstimmung und des bekannt gemachten Abstimmungsresultats in der Zeit vom Sonnabend den 5. bis Freitag den 18. d. Mts., in welcher Zeit das Abstimmungsprotokoll, die Pläne, die sum— sichtnahme auf unserem Bureau offen liegen, mittelst Rekurses an den Kreisausschuß bei Meidung des Ausschlusses geltend zu machen sind. Rechtsbeständigkeit der Bekanntmachung. Betreffend: Die Erbauung einer Kreisstraße von Steinfurth nach Wisselsheim. Die zur Erbauung einer Kreisstraße von Steinfurth nach Wisselsheim nöthige Erd- und Planirarbeit, veranschlagt zu 2600 M., sowie das Brechen von Wand⸗ und Chaussirsteinen, veranschlagt zu 2326 M., soll Freitag den 4. Dezember l. J., Vormittags um 10½ Uhr, in der Wirthschaft des Heinrich Rosenbecker IV. zu Stein⸗ furth öffentlich in Accord gegeben werden. Als Verstelgerungscommissär fungirt Bezirksbauaufseher Zörb J. dahier, auf dessen Bureau auch Pläne, Voranschlag und Aecordsbedingungen vom 1. bis 3. Dezember zur Einsicht offen liegen. Voranschlag über Einnahme und Ausgabe der Kreiskasse des Kreises Friedberg für 1886/87. Friedberg den 1. Dezember 1885. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 8 Betrag nach Vorschlag Betrag nach Vorschlag 5 der dem Vor⸗ durch den 1 5 dem Vor- durch den 5 55 1 Rechnun anschlag 1 00 10 B ib Rechnung] anschlag Kreis, f Beschreibung. für 9 für Ausschuß. 8 eschreibung. für 0 Ausschuß. U 1884/85.] 1885 /86.] Betrag. U 1884/85. 1885 /86.] Betrag. M. Pf.] M. Pf. M. Pf. M. Pf.] M. Pf. M. Pf. Einnahme.. Ausgabe. 1J Beiträge der Gemeinden und Gemarkungen 21 Kapitalzinsen. 15 930— 23150— 1555— nach dem für die Gemeinde- Umlagen 22] Besoldungen 13430— 13190— 10490— gültigen Gesammtsteuerkapitall... 130000— 139000— 130000— 23] Diäten und Gebühre eee e 2317 40] 3300—] 3400— . 7 50 15— 15— 24] Botenlohn und Verkündigungskosten.. N 100— 100— 4J Strafen(Strafdritttheile zu Remunera— 25 Für Bureaugegenstände und Geräthschaften 616055 800— 800— tionen[ 658688 3690— 3690— 26 Kreisunterstuützungen 155. 4381 1 12000— 10000— Schenkungen, Vermächtnisse n. 339 50 339 50 339 50 27] Für die Kreisfourage-Anstalt 65 7——— g 9 92 588 85 7 8 1 1 1 822 31 658 71 741033 28 Unterhaltung u. Erbauung von Krelsstraßen 100878— 60000— 62200— 7] Rückersatz von Kosten für Landarme ꝛc.. 3636 30— r 191— 9 210— 8] Aversional betrage. 5— 100— 100— 30 Fur landwirthschaftliche Zwecke 2500— 3100—] 3100— 9] Beitrag zur Unterhaltung ꝛc. der Kreis⸗ 31] Für Zwecke der Vogt'schen Stiftung.. 48 40 33950 339 50 JJ 23000— 25137 14][ 32] Nückersatz von Beiträgen 68800 98 rl— 0 900— 5 tertalt. 15 25———— 33] Zuschuß in andere Kassen 436692 00— 670 2 3— e 9 ade 5000— 9000— 34 Nemunerationen aus Strafdrittthellen. 12290— 3600 3600— 18 Zurückzuempfangende Kapltallen 20 57———— 35 Uneinbringliche Ausstände W 2428 100— 100— 19] Ausstände aus vorhergehenden Jahren. 787 50 787 50 695 61 36 155. e l 0 660— 8— 0 0 23219 72 23219 72] 5290 53 7] Auszuleihende Kap italien 50— 740— 20] Kassevorrath aus vorhergehenden Jahren i eee ee eee e 900 N 0 39 Reservefonds für unvorhergesehene Fällen.——1 214151] 2001/81 40] Betriebskapttal und zwar: baar.. eis 3000— indisponibeles—— 15044 42] 5962 80 Summe der Einnahme[228808 J0 80750 JJ Tagge 1 Summe der Ausgabe 27883 78[85750 75[174949 11 Abschluß: Die Einnahme beträgt 174949 M. 11 Pf. Die Ausgabe beträgt... 174949 M. 11 Vergleicht sich. Pf. Deutsches Reich. Berlin. Am 3. Januar 1886 soll zur zeler des Regierungsjubiläums des Kaisers in den Garnisonskirchen ein Festgottesdienst und dann die Paroleausgabe stattfinden; ferner wird der Kalser an diesem Tage eine Gratulation der hiesigen Generalität entgegennehmen, wo gegen die übliche Gratulation am Neujahrstage b Dez. Reichstag. Bel Eintritt in die Tages- un dnung— Interpellation wegen der Ausweisungen an der russischen und österreichischen Grenze— verliest der gegen die Reichsverfassung verstoßend, dagegen protestirt wird, daß die Reichs-Regterung in die Landeshoheit Preußens oder eines anderen Bundesstaates eingreifen könne, wie die von der Mehrheit des Reichstags unter— zeichnete Interpellatlon es verlange. Fürst Bismarck begründet die Botschaft mit dem Hinwels darauf, daß nicht blos Polen, Soelaldemokraten ꝛc., sondern das Centrum, die stärkste Fraetkon, einen Einbruch in die Hoheitsrechte des Königs von Preußen versucht. Die Aufregung im Reichstage war eine ungeheure und da die Verlesung der kaiserlschen Bots Reichskanzler eine kalserliche Botschaft, in welcher, als kein Ende machte, verließ der Kanzler an der Spitze des Bundesrathes das Haus. Auf Antrag Windthorst's, aber gegen Richter, beschließt der Reichstag die Absetzung der Interpellation von der Tagesordnung.— Die kalser⸗ liche Botschaft hat einen tiefen Eindruck gemacht. Es ist allbekannt, daß sie sich ausschließlich gegen die Elemente richtete, welche die polnische Agitation für ihre Zwecke ausbeuteten. — 30. Nov. Der Budgetcommission gab der Kriegsminister Auskunft über die Verhaftung der Zahlmeister; danach wurde einer ders. wegen chaft der Diseusston dringenden Verdachts der Bestechlichkeit verhaftet. 2— D n.. eee Dr 2 Es fanden sich Briefschaften vor, durch welche andere miteompromittirt wurden und gleichfalls verhaftet werden mußten. Den Anlaß bildeten zwei Firmen in Berlin und Hildesheim, die Naturallieferungen hatten. Es wird gehofft, daß nicht alle Verhaftete so schwer schuldig sein werden, indeß muß die Angelegenheit auf das Allerstrengste durchgeführt werden. Auf Ersuchen erklärte der Kriegsminister sich bereit, eine Selbst— mord⸗Statistik der Armee aufstellen zu lassen. Kiel. S. M. Kreuzer„Nautilus“ hat zu Anfang November die Marschalls-Inseln unter deutsches Protectorat genommen. M Kreuzer-Corvette„Elisabeth“, Commandant Capi⸗ tän zur See Schering, ist am 28. Nov. c. in Kapstadt eingetroffen. München, 30. Nov. Abgeordnetenkammer. Der Abg. Kopp brachte heute seinen in der Sitzung vom 12. November gestellten Antrag auf Kündigung des russisch-bayerischen Aus— lieferungsvertrags in veränderter Fassung ein. Am 3. Dezember findet eine Plenarberathung hierüber statt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 30. Nov. Der„Ptesse“ und dem„Fremdenblatt“ zufolge waren die Erklärungen Khevenhuellers, welcher dem Füͤrsten von Bulgarien die Aufforderung zur Einstellung der Feindseligkeiten überbrachte, keine Drohung. Sie kündigten auch nicht den Einmarsch eines österreichischen Hilfscorps an. Khevenhueller führte nur aus, daß der Fürst von Bulgarien bei fortgesetzter Invasion öster— reichischen Truppen begegnen könnte, da Oester— reich einen völligen Umsturz der Ordnung auf dem Balkan nicht zugeben könne. Die Erklärung Khevenhüller's wurde den Kaisermächten erst 24 Stunden vor dem Antritt der diplomatischen Sendung notificirt. — 1. Dec. Eine Meldung des„Pester Lloyd“ besagt, England sagte sich von allen Conferenzmächten los. Die Wiederherstellung des status quo ante sei dadurch fraglich und mit der Parole„Europäische Beherrschung der Complicationen“ sei es vorbei. Spanien. Madrid, 30. Nov. Am Sonntag wurde die könialiche Leiche in feier— lichem Zuge nach dem Eskurial gebracht, wobei die Truppen Spalier bildeten. Den Zutz er— öffnete ein Artillerie-Corps, woran sich eine Militär⸗Musikcapelle, eine Deputation der In— fanterie, die Hofdienerschaft, 300 Hof-Edelleute mit schwarzen Armbinden, die Granden von Spanien, der Klerus mit dem Kardinal Bena— vides an der Spitze, anschlossen. Dann folgte der Leichenwagen, bestehend aus einer Glasurne, von acht reichgeschmückten Pferden gezogen. Zu beiden Seiten des Leichenwagens schritten die Adjutanten des verstorbenen Königs. Unmittelbar hinter dem Sarge ging der Justizminister, so— dann der Obersthofmeister Marquis v. Alcanices, der Erzbischof von Madrid nnd die königliche Leibgarde in Begleitung von Kavallerie. Hier— auf folgte in einem Hofwagen die Königin mit ihren beiden Töchtern, und mehr als zweitausend Wagen, in drei Reihen geordnet, beschlossen den Zug. Auf den Straßen, welcher der Trauer— zug passirte, waren gegen 200,000 Menschen versammelt. Die Balcons sämmtlicher Häuser waren schwarz drapirt. — Es verlautet neuerdings, daß die Berufung der Cortes erst am 27. Dezember erfolgen solle. — 29. Nov. Gleich im ersten Ministerrathe hat die neue Regierung beschlossen, den Be— lagerungszustand, welcher über die Provinzen unmittelbar nach dem Tode des Königs vor— sichtshalber verhängt wurde, wieder aufzuheben und die Cortes für den 27. Dezember einzu— berufen. Die Politik des Cabinets Sagasta wird eine versöhnliche sein; er ist jedoch ent— schlossen, gegen Unruhen irgend welcher Art mit der größten Energie einzuschreiten.— In der Provinz Lerida erschien eine bewaffnete Bande; dieselbe wurde von Bauern verfolgt und als— bald zerstreut. Man glaubt hier, daß die An— hänger Zorilla's obnmächtig seien, eine ernsthafte Erhebung zu Stande zu bringen. Die Carlisten sollen den Befehl erhalten haben, sich ruhig zu verhalten. Die einzige Gefahr ist bis jetzt die Eifersucht unter den Generalen. Türkei. Konstantinopel, 30. Nov. Die „N. Fr. Pr.“ meldet von hier Derwisch Pascha gehe als Commissär der Pforte nach Sofia, um mit dem Fürsten Alexander zu unterhandeln— Aus London erfährt die„Presse“, die Conferenz werde auf unbestimmte Zeit vertagt, der Pforte werde die Freiheit ihres Handelns überlassen werden. Serbien. Belgrad, 30. Nov. Die Rüstungen und Truppensendungen an die Grenze dauern fort. Serbien will erst abrüsten, wenn ein neuer Gouverneur für Ostrumelien, der aber nicht Fürst Alexander sein darf, ernannt ist. 30. Nov. Die„Presse“ erfährt aus Nisch, daß die Volksstimmung für Fortsetzung des Krieges sei. Serbien benützt die Waffen— ruhe zu neuen Rüstungen. Der Kriegsminister demissionirte, die anderen Minister demissioniren ebenfalls, wenn dem Waffenstillstand der Frie— densschluß folgt. Bulgarien. Sofia, 30. Novbr. Fürst Alexander zeigte den Vertretern der Mächte noch am Sonntag Abend den abermaligen Angriff der Serben auf Widdin an und telegraphirte an den Grafen Khevenhueller, er halte sich seines Wortes entbunden, wenn die Feindseligkeiten serbischerseits nicht sosort aufhörten. Griechenland. Athen, 1. Dez. Die Kammer ertheilte dem Minister-Präsidenten Delyannis mit 117 gegen 12 Stimmen ein Vertrauensvotum, nachdem dieser erklärt hatte, daß er voraussichtlich noch ausgedehnterer Voll— machten bedürfe. Rußland. Petersburg, 1. Dez. Es be⸗ reitet sich hier ein Umschwung zu Gunsten des Fürsten Alexander vor. Halboffiziös wird ver⸗ sichert, Rußland wende nichts Pifnzipielles gegen eine Bulgarenunion ein. Di üssischen Journale glauben, Khevenhueller habe ohne Einwilligung der anderen Mächte gehandelt. Man fürchtet ein drohendes Skadiung, e, de e, d 1 Balkanereignisse treten könnten. Amerika. Zunahme der Staatsschuld. Indien. Rangoon, 30. Nov. Eine amt⸗ liche Depesche von hier meldet: Der König von Birma sandte am 26. d. an die britische Flottille, dreißig Meilen von Mandaley entfernt, einen Parlamentär mit einem Schreiben, welches um einen Waffen-Stillstand nachsuchte. General Prendergast verlangte die Unterwerfung der birmanischen Armee und die Uebergabe Manda— leys. Der König bewilligte am folgenden Tage alle Forderungen. Die Ava-Forts ergaben sich mit 48 Kanonen, die Armee legte die Waffen nieder. General Prendergast beabsichtigte am 28. d. nach Mandaley zu gehen. Aus Stadt und Land. Vilbel, 1. Dezember. Der„V. A.“ schrelbt: Am Samstag wurde durch die hiesige Gendarmerie ein Frauen⸗ zimmer verhaftet, das sich unter Vorspiegelung gewisser Umstände bei einer Hebamme in Nieder-Eschbach einlogiert hatte, aber bald nachher unter Mitnahme eines Paar Stiefel wieder verschwand und bei einer hiesigen Hebamme dieselbe Manipulation machte. Da dasselbe auch in Kir⸗ torf eine goldene Uhr gestohlen haben soll, wurde es bis auf Weiteres im hiesigen Gefängniß untergebracht.— Gestern wurde in der Scheune eines hiesigen Einwohners eine Kindesleiche aufgefunden, welche dem Anscheine nach schon mehrere Tage gelegen hat. Dieselbe war in alte Lumpen eingehüllt und in einen Sack gestopft. Man ver⸗ muthet, daß ein Verbrechen vorliegt und wurde die Magd des Hauses bereits gefänglich eingezogen. Mainz, 30. Nov. In der verflossenen Nacht machte der inhaftirte Mörder Herbst in seiner Zelle einen Selbst— mordversuch, indem er sich mittelst eines blechernen Löffels die Pulsader in dem Arm aufriß, um eine Verblukung herbeizuführen. Zum Glück wurde aber diese Absicht vereitelt, indem die Wärter noch rechtzeitig in die Zelle kamen, so daß Herbst noch gerettet werden konnte. Der Mörder befindet fich nun unter strenger Aufsicht, so daß er einen zweiten Selbstmordversuch nicht mehr unter— nehmen kann. Für die Schuld des Angeklagten spricht dieser Fall sehr schwerwiegend. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbath- und Chanukafeier vom 5. Dezember. Beginn: Freitag Abends 3 Uhr 50 Min. Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathaus gang 4 Uhr 50 Min. Wochengottesdtenst von Sonntag den 6. Dezember an Morgens 7 Uhr, Nachmittags 35 Uhr. 5 Dienstag den 8., sowie Mittwoch den 9. Dezember 1885: Neumond Thebet. Donnerstag den 10. Dez. 1885: Ende des Chanukafestes. Bekanntmachung. Die Ausführung der mit der Zusammenlegung der Grundstücke in den Fluren I1 bis ü der Gemarkung Assenheim verbundenen Erdarbeiten, veranschlagt zu 1600 Mark, soll Samstag den 5. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, an Ort und Stelle in Accord gegeben werden. Zusammenkunft am Steinweg bei Assenheim. Assenheim den 1. Dezember 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Assenheim. 4177 Best. An⸗ und Verkauf eines Fasel⸗Ebers. Nächsten Montag den 7. Dezember, Nachmittags 1 Uhr, wird auf dem Rathhause der Gemeinde Stamm— heim ein zweijähriger, fehlerfreier(wofür garantirt wird), gut gehaltener und noch zur Zucht tauglscher Fasel-Eber, rein englischer Race, öffentlich meistbietend versteigert. Zugleich beabsichtigt die Gemeinde einen ohngefähr „/ärigen Eber derselben Race anzukaufen. Besitzer dieser Thiere werden ersucht, dahier Anzeige zu machen. Stammheim den 30. November 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Stammheim. 4174 Thaler. 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Die tleftrauernden Hinterbliebenen: Marie Bichmann, geb. Langsdorff. 5 Fr. Wilhelm Bichmann, k. k. österr. Hauptmann.! Karl Bichmann, Großh. Amtmann, und Frau Marie Bichmann, geb. Hoffmann, Heinrich Bichmann, Lieutenant im 4. Großh. Hess. Inf.⸗Reg.(Prinz Karl) Nr. 118. Die Beerdigung findet Donnerstag den 3. Dez., eachmittags 3 Uhr statt. 4185 umgehend 4182 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Thellnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung des Herrn Bürgermeisters Zerb, sowie für die reiche Blumenspende, sagen malten Dank Dorheim. Die trauernden Hinterbliebenen. 8 3 3 1 8 S m n rascher zu räum verkaufen wir sämmtliche Waaren zu abermals bedeutend herabgesetzten Preisen Eine Parthie reinwollener Anzüge von M. 16 an bis zu den Feinsten. Eine Parthie Herbst- und Winter-Ueberzieher von M. 15 an bis zu den Feinsten. Eine Parthie Normal-Joppen(System Professor Jäger) von M. 14 an bis zu den Feinsten. Eine Parthie schwerster Winter-Joppen von M. 6 an bis zu den Feinsten. 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Einladung Samstag den 5. Dezember, Abends 7½ Uhr, im Saale des Deutschen Hofs des Polks-SGildungs-Bereins dahier statt. Nach Erledigung der Tagesordnung wird Herr Lehrer Neuß von hier einen Vortrag halten. Hierzu werden Mitglieder und sonstige Interessenten freundlichst In Auftrag des Vorstandes: zu Friedberg eingeladen. 41072 Ph. J. Weiss, Vorsitzender. Der Eintritt ist Jedermann gestattet. Pelzwaare (eigenes Fabrikat) Pelz-Baretts Reelle Bedienung! als: Müffe, Kragen, Vorlagen& Pelzbesatz, Schwarze elegante Damen⸗Müffe schon für M. 3., und Kinder empfiehlt in größter Auswahl C. Ralblleisch, Friedberg den 1. Dezember 1885. zu dem Freitag den 4. Dezember l. J., Abends 8 Uhr, im Nathhaussaal stattfindenden Vortrag des Herrn Professors Dr. Köfilin: Ein Winter im Feldlager ꝛc. n 2417 Der Vorstand. deln, Hirschhornsalz empfiehlt in bester Qualttät Für Weihnachtsgebäck. Nur selbstgestoßenen Zucker vom feinsten Brodmelis, Anis, Eltronen, Citronat, Orangeat, Sandelmehl, Man⸗ 4183 J. A. 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