* err 0 U: dan der dert dri* ee Medber tig. * gen Lohr J 0 heine 1 alt ergeben 1 eimer. ll. fers t 5 kederg U. 5 21 bieresin nl. teln nlung. age äder 1 1 f 2 1 ö Babe; dbbeegkten. un Selle. . Mai ist slossen. an Huber. gurken nett Bittwt· * sch Nerz 185 Sch — — genügt ein gemeinschaftliches Grubenbild. 1 die Bergbehörde zum Gebrauch derselben abzuliefern, das andere auf! veterinärarzt in Dieburg ernannt und der Kreis— N 7* 2 1 5 1885. Dienstag den 2. Juni. O berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Neclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern( oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. . Großh. Ministerium des Junern und der Justiz hat der Rheinischen Viehversicherungs-Gesellschaft in Köln die nachgesuchte Erlaubniß zum Geschästsbetriebe im Großherzogthum Hessen, nachdem sich die Gesellschaft durch die von ihr abgegebene Erklärung den nachstehenden Bedingungen: 1. daß die Gesellschaft von jeder Veränderung der bei der Zulassung gültigen Statuten bei Verlust der Concession dem Großh. Ministerium des Junern und der Justiz alsbald Anzeige macht, auch sich verpflichtet, über ihre Geschäftsverhältnisse jede in Bezug auf die Interessen des Großherzogthums verlangt werdende Auskunft zu geben; 2. daß die Gesellschaft sich verpflichtet, einen Hauptagenten fuͤr das Großherzogthum Hessen, welcher in diesem Staate seinen Wohnsitz hat, zu bestellen und dem Großh. Ministerium des Innern und der Justiz namhaft zu machen, durch diesen, sowie die übrigen Agenten ordnungs— i mäßige Bücher und Akten sühren und solche den betr. höheren Polizeibehörden, auf deren Verlangen, jederzeit zur Einsicht vorlegen zu lassen; 3. daß die Gesellschaft in allen auf das Versicherungsgeschäft bezüglichen Rechtsstreitigkeiten zwischen der Gesellschaft und Versicherten aus dem Großherzogthum Hessen als Beklagte vor den Gerichten Recht nimmt und zwar je nach dem Verlangen des Versicherten entweder bei dem Gerichtsstand ihres Generalagenten für das Großherzogthum, oder des Agenten, welcher die Versicherung vermittelt hat. Diese Verpflichtung hat die Gesellschaft in jeder für einen Versicherten aus dem Großherzogthum auszustellenden Versicherungspolice ausdrück— lich auszusprechen; 4. daß die Gesellschaft die Verpflichtung übernimmt, die Namen der Personen, welche sie zur Besorgung von Geschäften für die Anstalt im Großherzogthum Hessen beauftragt, sowie jede Veränderung, welche in diesen Aufträgen eintritt, insbesondere auch das Erlöschen der— selben, binnen 14 Tagen in der Darmstaͤdter Zeitung bekannt zu machen, sowie auch alle wichtigeren Bekanntmachungen, insbesondere den jährlichen Rechnungsabschluß in diese Zeitung einzurücken, und zwar den letzteren so vollständig, daß derselbe jedenfalls aus einer Vermögensübersicht(Verzeichniß der Activa und Passiva in der herkömmlichen Form,(Generalbilanz) und einer Uebersicht über Einnahmen und Ausgaben der Gesellschaft während des letzten Jahres nach den üblichen Hauptrubriken(Gewinn- und Verlustconto), sowie einer 2 summarischen Darstellung der im verflossenen Jahr im Großherzogthum betriebenen Geschäfte besteht; 5. daß die Gesellschaft ferner sich verpflichtet, jährlich den Verwaltungsbericht, den Rechuungsabschluß und die Generalbilanz der Gesellschaft, sowie eine Uebersicht ihres Geschäftsbetriebs im Großherzogthum Hessen an das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz einzusenden; unterworfen hat, auf Grund der vorgelegten Statuten ertheilt. Bekanntmachung. Nachstehendes Polizeireglement für den Kreis Friedberg wird hiermit zur allgemeinen Keuntniß gebracht. Friedberg den 28. Mai 1885. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Localpolizei⸗Verordnung über den unterirdischen Betrieb der Sandgruben im Kreise Friedberg. Auf Grund des Art. 48 Vit und Art. 78 der Kreisordnung vom 16. Juni 1874 sowie des Art. 188 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 und der Bergpolizeiverordnung vom 13. Juni 1876 wird auf Antrag der oberen Bergbehörde unter Zustimmung des Kreis— ausschusses und mit Ermächtigung Großh. Ministeriums des Junern und der Justiz für den Kreis Friedberg hiermit verordnet: F. 1. Wer Sand durch unterirdischen Abbau gewinnen will, hat durch Vermittelung der Bürgermeisterei bei der Bergbehörde(Großh. Bergmeisterei Gießen) die Erlaubniß dazu nachzusuchen. §. 2. Das Gesuch, welchem, falls dem Unternehmer nicht selbst das Eigenthum des Grund und Bodens zusteht, eine zustimmende Er— klärung des Grundbesitzers beizufügen ist, muß eine genaue Bezeichnung der Oertlichkeit der Grube und ihrer Lage gegen die nächsten Gebäude und Wege enthalten. Ueber den Empfang desselben wird die Berg— behörde eine Bescheinigung ertheilen. §. 3. Der Betrieb darf nur auf Grund eines von der Berg— behörde genehmigten Betriebsplanes geführt werden. §. 4. Soll der Betrieb eingestellt werden, so ist der Bergbe— horde spaͤtestens bei der Betriebseinstellung Anzeige zu machen. § 5. Hat der Betrieb länger als 1 Jahr geruht, so ist zur Wiederaufnahme von Neuem die Erlaubniß einzuholen. 6. Der Unternehmer ist verpflichtet, auf Verlangen der Berg— behörde Großh. Bergmeisterei Gießen ein Grubenbild im Maßstab 1500 in zwei Exemplaren durch einen von derselben als befähigt anerkannten Markscheider anfertigen zu lassen. Für benachbarte Gruben Das eine Exemplar ist an der Grube, oder falls es daselbst an einem geeigneten Orte fehlt, bei dem Eigenthümer derselben zu verwahren. F. 7. Der Betrieb darf nur unter Leitung, Aufsicht und Ver— antwortlichkeit von Personen geführt werden, deren Befähigung der Bergbehörde nachzuweisen ist. Dieselben sind für die Befolgung der auf Grund des Berggesetzes erlassenen oder noch erlassen werdenden polizei— lichen Vorschriften und der Anordnungen der Bergbehörde verantwortlich. F. 8. Auf Wunsch wird die Bergbehörde zur Uebernahme der hiernach den Sandgrubenbesitzern obliegenden Verpflichtungen eine be— fähigte Person bestimmen und derselben speziell Instruction ertheilen. Die Kosten der Beaussichtigung sind in diesem Falle durch Vermittel— ung des Gemeinderechners von den Grubenbesitzern zu erheben und werden bei mehreren Sandgruben nach Maßgabe der Größe ihres Abbaufeldes vertheilt. Die desfallsigen Rechnungen werden mit Er— mächtigung des Kreisamtes zur vorlagsweisen Zahlung auf die betr. Gemeindekasse angewiesen. F. 9. Die Besitzer der im Betrieb stehenden Sandgruben haben den vorstehenden Bestimmungen innerhalb 4 Wochen vom Erscheinen dieser Verordnung im„Oberhessischen Anzeiger“ an nachzukommen. Alle derselben entgegenstehenden Bestimmungen, insbesondere auch des Reglements über den Betrieb der Sandgruben im Kreise Friedberg vom 4. März 1869 sind aufgehoben. F. 10. Uebertretungen der gegenwärtigen Verordnung unterliegen der Verfolgung und Bestrafung nach den Art. 200 und 205 des Berggesetzes. Friedberg den 28. Mai 1885. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Bürgerschule zu Wimpfen a. B. Eusgraber Der Lehrer an der höheren in den Ruhestand versetzt. — Dem Staatsminister i. P. veterinärarzt Britsch in Dieburg auf Nachsuchens seltener und in geringerem Grade fühlbar ge— macht haben. Der Kaiser Dr. Rincks mehrere Stunden. arbeitete gestern Nach gut vollbrachter Nacht wurde zum Reallehrer daselbst, der prov. Real-CFreih. von Starck wurde das Großkreuz des wohnte der Kaiser heuke mit der Großherzogin gymnastallehrer Dr. Kost in Gießen zum defini— Ludewigs-Ordens, dem Ministerial-Buchhaltersvon Baden am Feuster des Palais dem glän— siven Lehrer daselbst ernannt und der Biblio- Poseiner der Charakter als Finanzassessor und zenden Huldigungszuge der Drechsler-Innung thekar der Landes universität Prof. Dr. Noack dem Schloßverwalter Dönges in Friedberg das bei, wobei derselbe die begeisterten Begrüßungen auf Nachsuchen unter Anerkennung seiner Dlenste ssilberne Kreuz des ee verliehen. Mai. Renner in Reichelsheim i. O. wurde zum Kreis-[Kaisers ist eine Besserung eingetreten und in- der Festzug der Drechsler-Innung nach dem soweit fortgeschritten, als die Beschwerden sich Haus des Reichskanzlers, wo der Obermeister in den Ruhestand versetzt. Der Kreisveterinärarzt Berri, 28. der Festtheilnehmer vielfach durch Verneigen er— Im Befinden des wiederte. Vom kaiserlichen Palais begab sich — 24 Meyer ein begeistert aufgenommenes Hoch auf den Einiger Deutschlands und den Wiederer— wecker des deutschen Handwerks ausbrachte. Der Reichskanzler dankte auf's Herzlichste mit einem Hoch auf die alte Innung, welche ein heil— bringend Wirken, Glück und Segen in das Handwerk hineintragen möge, und sprach sodann den Wunsch aus, daß die Ehre des alten Na— mens den Heranwachsenden stets ein Vorbild bleibe. Es folgten hierauf erneute Hochrufe und defilirte der Zug sodann vor dem Reichs— kanzler vorüber.— 30. Mai. Der Kaiser hatte eine sehr gute Nacht und ist das Befinden recht zufriedenstellend. — Auf Grund der Ermaͤchtigung des Bun— desraths setzte der Keichskanzler die Zolltara— sätze für Kraftmehl, Puder, Stärke, Stärke— gummi, Kleber, Arrowroot, Sago, Sagosurro— gate, Tapioka auf 14% in Kisten, auf 9% in Fässern, und für Nudeln, Maccaroni auf 18% in Kisten fest. — Wie der„Hamb Corresp.“ mitzutheilen in der Lage ist, ist die Ernennung des Geh. Regierungsraths Dr. v. Eckardt zum General— Consul in Tunis erfolgt. Kissingen. Wie die„Augb. Abendztg.“ „aus zuverlässiger Quelle“ erfährt, wird der Reichskanzler Fürst Bismarck in den nächsten Tagen zum Kurgebrauch dahier eintreffen und in der oberen Saline Wohnung nehmen. Be— reits am 27. ist der Telegraphenapparat, der für die obere Saline bestimmt ist, eingetroffen und daselbst aufgestellt worden. Ausland. Belgien. Brüssel.„Mouvement Geo— graphique“ dementirt bestimmtest alle Nachrichten betreffs eines angeblichen Angriffs der Araber auf Stationen des Congostaates. Frankreich. Paris, 30. Mai. Der Ministerrath ordnete heute Maßregeln zur Auf— rechterhaltung der Ordnung bei dem Leichen— begängnisse Victor Hugo's an. Die Entfaltung von an den Bürgerkrieg erinnernden Fahnen und Embleme wurde verboten. — 30. Mai. Senat. Ravignan beantragt wegen der Entkirchlichung des Pautheons ein Tadelsvotum gegen die Regierung. Minister Goblet weist den Vorwurf zurück, daß durch die Rückgabe des Pantheous zu seiner ursprüng⸗ lichen Bestimmung die Gewissen verletzt würden und erklärt, daß die Regierung dabel nur dem Gefühle nachgab, welches sich allgemein geltend gemacht habe. Brun wirft der Regierung vor, daß sie die rothe Fahne dulde. Goblet erwiedert, die Regierung erkenne einzig die Tricolore an; das Leichenbegängniß Victor Hugo's werde keine revolutionäre, sondern eine nationale Kundgebung sein. Der Tadelsantrag Ravignan's wird mit 189 gegen 67 Stimmen abzelehnt. Die von Goblet verlangte einfache Tagesordnung wurde mit 192 gegen 78 Stimmen angenommen.— Die Kammer genehmigte den Vertrag mit Cam— bodscha und ertheilte debattelos der egyptischen Finanzcommission ihre Zustimmung. Großbritannien. London, 30. Mai. „Daily News“ erfährt aus bester Quelle, daß die Antwort Rußlands auf die Gegenvorschläge Englands betreffs der afghanischen Grenze in London eingetroffen ist. Die Antwort nimmt die Vorschläge an, löst mithin die ganze aftzha— nische Grenzfrage thatsächlich in befriedigender Weise. In Folge dieser Verständigung verläßt Lessar demnächst London, um gemeinschaftlich mit der entlischen Commission in Bidgeway die Details der aftzhanischen Grenzlinie festzustellen. Italien. Rom, 29. Mai. In der tech⸗ nischen Commission der Sanitätsconferenz wurde der Antrag des ersten österreichischen Delegirten genehmigt, wonach jedes Schiff, welches aus einem verdächtigen Hafen ausläuft und für Passagiertransport bestimmt ist, in entsprechen⸗ der Weise für Isolirung der Cholerakranken eingerichtet sein muß. Ebenso wurde der Antrag Proust, betr. die Art der Isolirung der Cholera— auf wurde der Antrag der Subcommission ver— lesen, welche mit den zu treffenden Maßregeln beauftragt war. Nach diesem Antrage wird jedes aus dem äußersten Orient kommende Schiff elner ärztlichen Inspection bei seiner Ankunft im Rothen Meere und im Suezcanal unter— worfen. Wenn das Schiff verseucht ist, werden die Passagiere ausgeschifft und einer fünftägigen Quarantaine unterzogen. Das Schiff muß des— inficeirt, die Kranken müssen isolirt und einem Arzte übergeben werden. Die Commission be— schloß die Fraze betreffs der Mekka-Pilger der genannten Subcommission zu überweisen, welche durch den zweiten indischen und türkischen Dele— girten verstärkt wird.— 30. Mai. Die tech— nische Commission der Sanitätsconferenz lehnte mit 18 gegen 2 Stimmen den Antrag Englands ab, wonach englische Handels-, Post- u. Truppen⸗ transportschiffe, welche den Suez-Canal ohne Küstenberührung passiren, untersuchungsfrei sein sollen und nahm mit 16 gegen 4 Stimmen den von den russischen, deutschen und holländischen Delegirten modificirten Antrag Brouardel's an, wonach eine ärztliche Untersuchung aller aus inficirten Häfen des Rothen Meeres passirenden Schiffe verfügt wird. Die Sanitätsconferenz nahm mit 16 gegen 2 Stimmen(vier Ent— haltungen) einen Antrag an, wonach Schiffe, welche im Rothen Meere keine Passagiere aus— laden, nur einer einzigen Untersuchung im Suez— Canal unterworfen sind, und ferner mit 17 gegen 2 Stimmen(vier Enthaltungen) den Antrag, wonach Schiffe, welche Passagiere für die Häfen des Rothen Meeres führen, der dop— pelten Untersuchung in zwei Häfen unterliegen. Ferner wurde mit 18 gegen 2 Stimmen(zwei Enthaltungen) ein Antrag angenommen, wonach Reisende inficirter Schiffe beim Ausladen zu isoliren und einer Beobachtung zu unterziehen sind, sowie mit 13 gezen 9 Stimmen den An— trag diesbezüglicher fünftägiger Beobachtung. Rußland. Petersburg. Nach Meldung verschiedener Blätter ist dem Reichsrathe ein von der Pahlen-Commission entworfenes Regu— latin für den Eintritt von Hebräern, welche ein Gymnasium absolvirt haben, in die Universität zugegangen, wofür Dringlichkeit beantragt wird. — Das Gesetzblatt veröffentlicht einen vom Kaiser sanctionirten Beschluß des Minister— comités, wonach das Kronstadter Militärgouver— niat bis zum 16. September einer verschärften Sicherheits⸗Aufsicht zu unterstellen sei. Egypten. Kairo. Dem Vernehmen nach wird von den Zinscoupons der Domänenanleihe ein öproc. Abzug gemacht werden. — Es heißt, Osman Digma sammle seine An— hänger und versuche, die den Engländern freundlich gesinnten Araber zu bewegen, sich ihm anzuschließen. — Ueber einen neuen großen Aufstand, der sich in den weiten Gebieten westlich von Alexandrien über Tripolis bis an die sudanesische Grenze vorzubereiten scheint, und der, wenn nicht rechtzeitig unterdrückt, größere Gefahren im Gefolge haͤtte, als selbst der Sudan'sche Aufstand, mit dem er parallel zu laufen bestimmt ist, wird der„Polit. Corresp.“ aus Alexandrien vom 18. d. wie folgt berichtet: Es ist heute erwiesen, daß der ganze Küstenstrich längs der genannten Ge— biete zur Vermittlung von Waffen und Munition an die Sudan'schen Insurgenten unbehelligt be— nützt wurde. Erst vor einigen Tagen wurde einige Weg-Stunden westlich von Alexandrien ein Schooner entdeckt, welcher für den Sudan bestimmtes, in Fässern wohlverpacktes Pulver auslud. Er entkam dem ihn verfolgeuden Kästen— wachkrenzer, nachdem die ausgeladenen Pulver— fässer ins Meer geworfen worden waren. An— gesichts dieses eclatauten Falles sind die von der Regierung sofort getroffenen Maßnahmen nur Paliativmittel, die keineswegs das Uebel mit der Wurzel auszurotten vermögen. Aus Stadt und Land. W. Bad Nauheim, 1. Juni. Die Mitglieder des hiesigen Turnvereins sind berelts in voller Thätigkeit das nächsten Sonntag dahier stattfindende Volksturnfest kranken an Bord einstimmig genehmigt. Hier— Das Fest wird der Hauptsache nach in folgender Weise verlaufen: Sonntag Nachmittag von 12—2 Uhr Samm- lung und Empfang der auswärtigen Turner auf dem Hartmann'schen Felsenkeller. 1 Uhr: Sitzung des Kampf⸗ gerichts daselbst. 2 Uhr: Abmarsch von da nach dem Festplatze. des Wettturnens, während desselben Turn⸗ und Volks⸗ spiele, sowie Tanzbelustigung. 6 Uhr: Preisverthellung. Geturnt wird Freihoch- und Freiweitsprung, Klimmen und Steinstoßen nach der mittelrheinischen Wettturn⸗ ordnung. Als Festmusik ist die hlesige an diesem Tage verstärkte Feuerwehrkapelle engagirt worden und wird gewiß nicht verfehlen, ihrem alten guten Ruf aufs neue Ehre zu machen. Der Festplatz besindet sich bekanntlich im Nauheimer Hochwald, die Wirthschaft in den Händen des Besitzers der jetzigen Waldwirthschaft. Hoffen wir auf gutes Wetter und unser Fest wird schön und würdig verlaufen. m. Altenstadt, 24. Mai. Gestern Abend gegen 10 Uhr wurde in dem von der Bönstadt-Altenstädter Thaufsee durchschnittenen Walde, dicht an der Chaussee, ein ab— scheuliches Verbrechen begangen. Zwei Hausirer, Mann und Frau, überfielen eine andere Haustrerin, schlugen sie meuchlings nieder und nahmen ihr ihr Geld und ihre Waaren ab. Um die Spuren des Verbrechens zu ver— bergen, versetzten die Thäter der Frau noch zahlreiche Messerstlche, beraubten sie ihrer Oberkleider und ver⸗ bargen sie, als sie sie todt glaubten, unter Relsig im Walde. Später jedoch erholte sich die Mißhandelte und versuchte von dem Thatort fortzukriechen. So wurde sie später von Passanten aufgefunden und ihr Verbringen nach Friedberg in das Hospital veranlaßt. Der von der That benachrichtigte Altenstädter Gensdarm begab sich sofort auf die Verfolgung der Straßenräuber und nahm dieselben zwischen Ossenheim und Nieder-Florstadt gefangen. Durch die geraubten Waaren überführt, ge— standen sie das Verbrechen sofort ein und wurden nach Altenstadt in das Gefängniß verbracht. Die mißhandelte Frau lebt noch, kommt auch wahrscheinlich davon, ist aber durch zahlreiche Wunden sehr geschwächt. Mögen die Verbrecher ihren Lohn finden und die höchste zulässige Strafe seiner Zeit vom Schwurgerichte erkannt werden. Mainz, 30. Mai. Heute fand die Einweihung der Straßenbrücke statt. Der Großherzog, begleitet von dem Erbgroßherzog, den Prinzen Heinrich, Wilhelm und Alexander nebst Gefolge verließ um 11 Uhr das Palals. Auf der Brücke angekommen, begrüßte der Großherzog die Anwesenden und stellte sich dann zwischen den Pavillons auf. Ministertalrath Weber richtete hierauf eine Ansprache an den Großherzog und erbat sich die Erlaubniß, die Urkunde, welche in den Schlußstein ver⸗ senkt werden sollte, zu verlesen. Nachdem dies geschehen, wurde dieselbe in einer Kapsel verschlossen und von dem Großherzog in die Vertiefung des Schlußsteins gelegt. Mit dem bereit gehaltenen Mörtel wurde hierauf der Schlußstein von dem Großherzog bestrichen und derselbe alsdann verschlossen. Hierauf ergriff der Großherzog den Hammer mit den Worten:„In dem Namen des dreieinigen Gottes! Gottes Segen möge auf dem Werke ruhen, die Stadt blühen, wachsen und gedeihen.“ Es ergriff nun der Erbgroßherzog den Hammer und schlug mit demselben dreimal auf den Stein, hierauf die Prinzen Heinrich, Wilhelm und Alexander. Nunmehr nahm Ministerpräsident Finger das Wort; er dankte, daß der Großherzog, der Förderer des Werkes, demselben die Ehre erzeigt habe, dasselbe seiner Bestimmung zu über⸗ geben und forderte die Anwesenden auf, auf S. könig⸗ liche Hoheit ein Hoch auszubringen, was unter Abspielung der Nationalhymne geschah. Oberbaurath Schäfer bat nun nm die Erlaubniß, dem Großherzog die Brücke zeigen zu dürfen. Unter Vorantritt des Großherzogs wurde alsdann dle Besichtigung der Brücke vorgenommen. Der Großherzog mit hohem Gefolge und die geladenen Säste gingen zu Fuß die Straßenbrücke entlang, um auf dem jenseitigen Ufer die bereit stehenden Equipagen zu be⸗ steigen und auf demselben Wege wieder zurück nach dem Großh. Palais zu fahren. Kaum hatten die Wagen das diesseitige Ufer erreicht, als die Barridre auf der Casteler Seite geöffnet wurde und sich ein nach Tausenden zählender Menschenstrom nach Mainz über die Brucke ergoß; in demselben Augenblick donnerten elne Anzahl Schüsse und unter dem Jubel der Menge wurde auf der Mainzer Seite ein mit einer blauweißen Fahne ge⸗ schmuͤcktes Brückenjoch der alten Schiffbrücke ausgefahren und dieselbe für immer für den Verkehr geschlossen. Nunmehr öffneten sich auch auf der Mainzer Seite der Straßenbrücke die Schranken und der Menschenstrom ergoß sich in einer ungeheuren Menge nach dem jenseitigen Ufer. Die neue Brücke war damit dem allgemeinen Verkehr übergeben. Allerlei. Hamburg. Der deutsche Protestanten-Verein tagte vom 27. bis 29. Mat zum ersten Male nach seinem Bestehen in hiesiger Stadt unter einer großen Betheiligung, circa 250 Theilnehmer. Hagen, 26. Mai. Heute Morgen ist die dem Bahn⸗ hofe Werl gegenüberliegende Papierfabrik durch eine Kesselexplosion vollständig zertrümmert worden, hierauf in Brand gerathen und bis auf wenige Ueberreste zer⸗ stört. Leider sollen der Besitzer der Fabrik und 5 Arbekter verunglückt sein. Verloosungen. Karlsruhe, 30. Mal. Serienzlehung der Badischen des Gaues Hessen in einer Welse vorzubereiten, daß es 35 fl.⸗Loose: 6 398 667 841 1473 1525 1604 2067 nicht nur unserer Stadt zur Ehre gereichen, sondern auch alle aus wärtigen Festtheilnehmer befriedigen wird. Nach Ankunft auf dem Fesiplaze: Beginn * . — b—ů—ů— S ggg gggg; Subn Nr. dggg ggg n 22 1 S. 7 2 = 2 S — ub; fze d b 2119 2236 2321 2654 3198 3305 3434 3623 3633 3823 3901 4237 4489 4588 4820 5051 5070 5348 5366 5421 5575 5806 5875 5924 6162 6247 6525 7145 7218 7624 7662 und 7787. Freiburger 15 Fr.⸗Loose vom Jahre 1861. Nummernztehung vom 5. Mai 1885. Helmzahluug am 15. August 1885. Auf die am 15. April 1885 gezogenen Serien sind nachfolgende Gewinne gefallen: Serie 6570 Nr. 24 20,000 Fr. Serie 7179 Nr. 32 2000 Fr. Serie 1556 Nr. 43 1000 Fr. S. 2671 Nr. 2, S. 2896 Nr. 12, S. 3572 Nr. 10, 21, S. 4274 Nr. 37, S. 5145 Nr. 36 à 250 Fr. S. 450 Nr. 31, S. 914 Nr. 40, S. 3304 Nr. 41, S. 3858 Nr. 41, S. 4889 Nr. 45, S. 5632 Nr. 15, S. 5801 Nr. 35, S. 5881 Nr. 38, S. 6067 Nr. 46, S. 6543 Nr. 13, S. 6570 Nr. 13, S. 6827 Nr. 42, S. 7286 Nr. 18, S. 7306 Nr. 33, S. 7618 Nr. 20, S. 7785 Nr. 24 à 125 Fr. S. 91 Nr. 6 13 25, S. 450 Nr. 8, S. 914 Nr. 2, 125⁵⁵ Nr. 48, S. 1556 Nr. 11, S. 1909 Nr. 25, S. 2040 . 35 40, S. 2314 Nr. 46, S. 2374 Nr. 42, S. 2488 . 42, S. 2896 Nr. 3, S. 3572 Nr. 47, S. 3608 . 40, S. 3818 Nr. 47, S. 4274 Nr. 31, S. 4314 . 47, S. 4616 Nr. 22, S. 5828 Nr. 47, S. 6817 . 19, S. 6827 Nr. 19, S. 7011 Nr. 7 23, S. 7015 1, S. 7179 Nr. 33, S. 7574 Nr. 10 29, S. 7785 e id er 6, S. 1232 Nr. 21 338, S. 1276 Nr. 28, S. 1278 Nr. 24 41, S. 1493 Nr. 15 20 50, S. 2235 Nr. 1, S. 2314 Nr. 4, S. 2453 Nr. 17, . 2488 Nr. 30, S. 2896 Nr. 20, S. 2985 Nr. 43 48, 3207 Nr. 11, S. 3304 Nr. 40, S. 3402 Nr. 36, 3404 Nr. 16, S. 3608 Nr. 47, S. 3661 Nr. 25, 3860 Nr. 16, S. 4274 Nr. 48, S. 4314 Nr. 28, 4870 Nr. 12 24, S. 4889 Nr. 20 30 34 39, 5017 Nr. 4, S. 5297 Nr. 45, S. 5632 Nr. 8, 5730 Nr. 45 49, S. 5828 Nr. 48, S. 6067 Nr. 18, 6565 Nr. 4, S. 6570 Nr. 25, S. 7015 Nr. 4 11, 7171 Nr. 11 18 29 à 50 Fr. Alle übrigen in bigen Serien enthaltenen Rummern je 20 Fr. Finnländer 10 Thaler⸗Loose von 1868. Gewinn⸗Ziehung vom 1. Mai 1885.— Heimzablung am 1. August 1885. Serie 5214 Nr. 18 25,000 Thlr. S. 7154 Nr. 5 2,500 Thlr. S. 1423 Nr. 4 400 Thlr. S. 1181 Nr. 16, S. 7468 Nr. 7 à Thlr. 120. S. 193 Nr. 9 18, S. 429 Nr. 15, S. 1134 Nr. 6 12, S. 1234 Nr. 10, S. 1760 Nr. 7, S. 2094 Nr. 9 19 20, 3915 Nr. 17 18, S. 4962 Nr. 16, S. 5165 Nr. 4, 5214 Nr. 7, S. 5307 Nr. 8, S. 5498 Nr. 18 20, 5992 Nr. 2, S. 6040 Nr. 13, S. 6101 Nr. 3, 6443 Nr. 15, S. 6562 Nr. 9, S. 6722 Nr. 18, 6935 Nr. 1, S. 6948 Nr. 3 n 7505 Rr. 13, S. 7646 Nr. 9, S. 7936 Nr. 18, 8505 Nr. 2 4, S. 8934 Nr. 16, S. 9442 Nr. 14, 10416 Nr. 6, S. 11012 Nr. 18, S. 11292 Nr. 10, 11686 Nr. 5, S. 11868 Nr. 8, S. 11903 Nr. 17 Thlr. 60. Jede der übrigen Nummern der am Februar 1885 gezogenen Serien wird mit 12 Thlr. ezahlt. Schwedische 10 Thaler⸗Loose von 1860. Ziehung vom 1. Mai 1885. Heimzahlung am 1. August 1885. Mit 5000 Thir. Nr. 65379. Mit 1000 Thlr. Nr. 295639. Mit 500 Thlr. Nr. 106605. Mit 150 Thlr. Nr. 4512 7774 16315 149531. Mit 50 Thlr. Nr. 12033 25308 30080 105574 120003 138556 143868 147629 202105 211483. Mit 35 Thlr. o ggg 2 1 S. S. . —— S. S. S S S. W Nr. 20127 37939 74218 91631 119321 120283 120977 145588 153296 158941 158966 178316 179886 186181 193117 194338 202785 208716 217424 219725. Mit 25 Thlr. Nr. 1126 1991 9306 10334 4894 52360 56622 60570 64184 64337 91047 95831 102119 116861 126381 126694 136145 147325 147478 154740 157008 161362 161498 162666 163844 163944 169446 173642 174943 177281 178908 180478 192278 212114 213557 228172 230533 238610. Handel und Verkehr. Friedberg, 30. Mai. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70— 0.80, Eier 1 St. 6Pf. Homburg, 30. Mat. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 3.50—4, per Gescheid 8—9 Pf., Eier per Stück 5 und 6 Pf., Butter per Pfund 1. Qualität M. 1.00, 2. Qualttät M. 0.90. Gießen, 30. Mal. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.65— 0.80, Eier 1 Stück 4—5 Pf., Käse per St. 4—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.60 0.80, Hühner per Stück M. 1.00— 1.70, Hahnen per Stück M. 1.20— 1.80, Enten per Stück M. 2.00— 2.30, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 5060 Pf., Hammel⸗ fleisch 64—70 Pf., Kalbfleisch 50—54 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00— 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 9— 10, Kirschen per Pfd. M. 0.50—0.60. Frankfurt, 29. Mal. Auf dem Heu- und Stroh— markt waren 12 Wagen zugefahren. Heu kostete 100 Kilo M. 5.20— 6.60, Stroh M. 4.—5. Frankfurt, 30. Mai. Wochenmarkt. Es kosteten das Pfd. Bohnen 80 Pf. bis M. 1.20, Butter im Großen 75 80 Pf., im Detail 90 Pf. bis M. 1.10. Eier das Hundert M. 4—5, zwei Stück 11 Pf. Zwiebeln das Geschetd 50—60 Pf., das Pfd. 25 Pf. Spargeln 1. Qual. 60 Pf., 2. Qual. 38— 50 Pf., Suppenspargeln 20—30 Pf., Spinat 10—30 Pf., Erbsen 35—50 Pf. Neue Kartoffeln das Pfd. 20 Pf., alte das Gescheid 10—12 Pf., Blumenkohl 30—50 Pf., gelbe Rüben 15 bis 20 Pf., Kohlrabi 15—20 Pf., Kopfsalat 8— 10 Pf., Lattig 10— 20 Pf., Rettig 8—10 Pf., Lauch 2—4 Pf., Sellerie 6—10 Pf., Römischkohl 2—3 Pf., Schwarz— wurzel 30—60 Pf., Meerrettig das Hundert M. 18— 20, Orangen das Hundert M. 10—18, das Stück 12—20 Pf., Eitronen das Hundert M. 9— 10, das Stück 10 12 Pf., Kirschen das Pfd. 60—80 Pf., Aprikosen das Stück 15 bis 20 Pf. Fleischprelse unverändert, ebenso Geflügelpreise. Literarisches. Daheim. Nr. 34 und 35 enthält: Pfingsten. dicht von P. Kämpfe.— Souverän.(Forts.)— Der Eilwagen. Radierung von W. v. Kobell.— Odysseus. (Forts.)— Missionserfolge in Deutsch⸗Südafrika. Mit 5 Illustr.— Ein Pfingstfest am Rhein vor 700 Jahren. Von Dr. J. Nover.—„Eins! zwei! drei! Ich bin frei!“ Bild nach dem Leben.— Die Taufpathin. Bild.— Gustav Nachtigal. Mit Porträt und 6 Illustr.— Das deutsche Findlingshaus auf Hongkong.— Eine Festhalle fürs Lutherfestspiel in Jena. Von L. Witte.— Am Familientisch: Der Evangelist Johannes von Domenichino. Mit Abbild.— Am Pfingstmorgen. Bild.— Die Diamanten werden billig.— Ein konservatives Kon— servationslexikon. Von Th. Pantenius.— Zur Ge⸗ Ge⸗ schichte der Vivisektion.— Gesundheitsrath.— In unserer Spielecke.— Haus wirthschaftliche Umschau. Mit drei Illustr.— An der Geburtsstätte des Hainbundes. Mit Abbild.— Mit illustr. Beilagen. „Die Werkstatt“, Weister Konrads Wochenzeltung, Nr. 22 enthält: Aus der Welt.— Für die Werkstatk: Ein nützliches Instrument.— Vom Auslöhnen.— Eine neue und gute Methode, Flaschenhälse abzuschneiden.— Eine sonderbare Art Lehrlingsarbeiten.— Allerhand Nützliches für den Handwerker.— Für den Abendschoppen: Wie es früher in Amerika war.— Fünfundzwanzig Jahre bel demselben Meister in Arbeit.— Praktisches Christenthum.— Ein alter Tischlergeselle.— Ein Ge— burtstagsgeschenk für Bismarck.— Briefe an den Meister Konrad.— Für Haus und Herd: Billige Broschen.— Sauerkraut mit gebratenem Hering.— Aus Meister Konrads Liederbuch.— Rhabarber-Compot.— Zwölf biedere Hausregeln.— Aus der Kinderstube.— Spruch. — Für den Feierabend: Doktor und Apotheker.— An meinen Michel. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 2. Juni: Gastspiel des Herrn Perotti. Ada. Rhadamés: Herr Perotti. Mittwoch den 3.: Geschlossen. Donnerstag den 4.: Gastspiel des Herrn Perotti. Martha. Lyonel: Herr Perotti. Freitag den 5.: Geschlossen. Samstag den 6.: Zum ersten Male wiederholt: Herodias. Sonntag den 7.: Gastspiel des Herrn Perstti. Tell. Arnold: Herr Perottt. Montag den 8.: Porstellung bei ermäß. Preisen. Walküre. Schauspielhaus. Dienstag den 2. Juni: In der Mark. Mittwoch den 3.: Der Probepfeil. Donnerstag den 4.: Gastspiel des Herrn Girardi aus Wien. Zum ersten Male: Die Jungfrau von Bell⸗ ville. Operette von Millöcker. Außer Abonn. Freitag den 5.: Gastspiel des Herrn Glrardi aus Wien. Zum ersten Male wiederholt: Die Jungfrau von Bellvllle. Samstag den 6.: Gastspiel des Herrn Glrardi aus Wien. Zum ersten Male: Plausch net Peppi. Orizinal⸗Posse mit Gesang in 3 Akten und 6 Bildern von Alois Berla. Graf: Herr Girardi. Sonntag den 7.: Gastspiel des Herrn Girardi aus Wien. Zum ersten Male wiederholt: Plausch net Peppi. Graf: Herr Girardi. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 30. Mai. 1885. 20-Frankenstücke do. in ½. Englische Sovereings Kussische Imperiales. Duen ken „ ail re 5 8 8 Dolars in Gold 4 4. 1298. Submission. Die Lieferung von 400 Ctr. Steinkohlen, 50 Ctr. Anthraeitnußkohlen und 3000 Stück Braunkohlenklötzen soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Bedingungen sind bei uns einzusehen und müssen die Submissionen bis längstens zum 4. Juni bei uns ein— gereicht werden. Friedberg den 30. Mal 1885. Großherzogliche Direktion der Blinden-Anstalt. 1959 Schäfer. Heugras-Versteigerung. Montag den 8. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, wird in der Höres'schen Wirthschaft zu Bauernhelm das Heugras von der in den Gemarkungen Bauernheim und Ossenheim liegenden fisealischen Markwiese ver⸗ steigert. Ober⸗ Rosbach, 30. Mai 1885. Großherzogliche 5 Ober⸗RNos bach. t rack. Fasel⸗Eber⸗Versteigerung. Freitag den 5. k. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Gemelndehaus dahter ein der Gemeinde zu— stehender, schwerer, abgängiger Fasel⸗Eber öffentlich meist— bietend versteigert werden. Klein⸗farben den 30. Mat 1885. Großherzogliche Bürtermeisterei Klein-Karben. 1960 Schneider. Faselochs⸗Versteigerung. Donnerstag den 4. Juni, Vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde zustehender, fetter Faselochs, welcher zur Zucht nicht mehr tauglich ist, auf dem Buͤrger— 197 meisterei⸗Bürtau meistbletend versteigert werden. Ober⸗Florstadt am 30. Mai 1885. Großherzogliche Bürgermelsteret Ober-Florstadt. Dauernheim. Fetter Faselochs. Ein 3 ½jähriger, fetter, auch zur Zucht noch geeigneter Faselochs wird Mittwoch den 3. Juni d. J., Vormit⸗ tags 11½ Uhr, auf hiesigem Rathhaus öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Bad-⸗Nauheim den 28. Mai 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Rauheim. 1934 Wörner. ** *** Kirschenversteigerung. Donnerstag den 4. Juni l. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen in hiesiger Gemarkung von etwa 1200 Kirsch— bäumen, in der Obstanlage Steinchen und Georgen— wäldchen, die darauf befindlichen Kirschen an Ort und Stelle verkauft werden. Himbach den 28. Mai 1885. Großherzogliche Bürgermeisteret Himbach. 1945 Tugend. Im Reinigen von Bettfedern empfiehlt sich Frau Möbs, 88 wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. Mein großes Lager in Sommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting, mit und ohne Zug, empfiehlt 1 11 in großer Auswahl und zu recht billigen Preisen 1415 Heinrich Diehl, Usagasse 354. Ein gutes Zugpferd steht zu verkaufen, auch können 6000 Stück Dickwurz⸗ daselbst abgegeben werden. F Heinrich Weisensee. Einen Schlössergesellen sucht 1984 Georg Pfeffer II. in Bad Nauheim. 1— Ganz leichte Unter-Zacken& Unter-Hosen 1971 e W. Bernbeck. Cüchtige Wärter innen werden angenommen im Hospital zum heiligen Geist, Frankfurt a. M.(6998.) 1896 Auf dem Gräflichen Hoftzut zu Ob bornh ofen wird gute Spreu und Keilstroh abgegeben. Gräfliche Gulsverwaltung. 1907 D. Beilstein. J. A. Windecker empfiehlt in bester Qualität empfiehlt 1982 Italienische Kartoffeln 1873 bei Wilhelm Fertsch. 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Fahrplan der Main ⸗Weser⸗ und Hanau⸗ in allen Sorten kauft man bei Jos. Butzbach, Friedberg. seiner langen Krankheit liebevolle Theilnahme erwlesen haben, sowie für die Begleitung zur letzten Ruhestätte sowie für die so reiche Blumenspende, sagen wir hier— urch innigsten Dank. g 1 5 165 9 1 1 7 i 4 3 Uh Casino. Anstatt der am 28. Mai ausgefallenen Parthie finde Mittwoch den 3. Juni, von 6 Uhr Abends ab gesellige Zusammenkunft der Mitglieder aul Windecker's Felsenkeller statt. 1962 Der Vo rstan d. Freiwillige 5 1 Feuerwehr. Mittwoch den 3. Jun, Abends 8 Uhr, bei G. Ulrich Versammlung N der Mitglieder, welche sich am Mainzer Feuerwehrfest betheiligen wollen. 1970 5 E 5 Turnverein. Versammlung Mittwoch, 3. Juni, Abends nach den Turunen bei Herrn V. Binzel(Gartensaal). Tagesordnung: Das Volkswett-Turnen am 7. Jun im Nauheimer Hochwald. Die An⸗ schaffung eines Llederbuchs für die Gesangs⸗Abthellung. 4 1980. Der Vorstand. Alle Sorten Pflanzen zu haben bei carl Hieronimuß, 1958 Kirchgasse. 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Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme wähtend des Krankseins und bei der Beerdigung unseres unver⸗ geßlichen Gatten, Vaters, Bruders und Schwagers Curl! Reuling, Assenheim, 1. Juni 1885. Die trauernden Hinterbliebenen N 88575 8 Heute Morgen 7 Uhr verschted nach kurzem Leiden Herr Chr. Gotth. Becker, 85 Jahre alt. Die Jerdigung findet Dienstag Nachmittag sondere Einladung statt. i 1885 Suchsland. 1979 2 Carl Bindernagel. von Carl Bindernagel.