zer puppen⸗ flinge LI m, Pboto⸗ Bisitkatten⸗ Album, , Achteib⸗ Feschäfts⸗ Alt, tt Etille, Gewehre/ Werkzeug amtitt für 126, brist: vom 1. bis 25. Dezember dieses Jahres an den Zahltagen Dienstags und in großer 1110 111 1885. Dienstag den J. Dezember. 2 142. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. u Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dionstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größer iff a 1 it 22 Pf.: ei 5 ee 85 n mit be 1 größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat zur Vornahme einer mit dem diesjährigen Frühjahrs⸗Faselmarkt in Butzbach zu verbindenden Verloosung von Faseln, Rindern, Schweinen und landwirthschaftlichen Geräthen die Genehmigung unter der Beding— ung ertheilt, daß nicht mehr als 10,000 Loose a 1 M. ausgegeben werden dürfen und(abzüglich eines Betrags von 300 M. für Prämiirung) mindestens 70% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet. Betreffend: Die Veranstaltung von Preiskegeln. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Friedberg am 28. November 1885. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises. Großherzogliches Ministerinm des Innern und der Justiz hat durch Verfügung vom 20. l. Mts., zu Nr. M. J. 26058 darauf auf⸗ merksam gemacht, daß das sogenannte Preiskegeln, da es hierbei in erster Linie nicht sowohl auf den Zufall als vielmehr auf das größere oder gerigere Maß von körperlicher Gewandheit und Geschicklichkeit der Theilnahme ankommt, nicht als Glücksspiel im Sinne des F. 286 des Strafgesetzbuchs zu betrachten ist. Indem wir Sie hiervon in Kenntuiß setzen, beauftragen wir die Großherzoglichen Bürgermeistereien zur Vermeidunz der Erhebung desfallsiger Strafanzeigen das Polizeiaufsichtspersonal Ihrer Gemeinden entsprechend zu bedeuten. Bekanntmachung. Dr. Braden. Samstag den 12. Dezember l. J., Vormittags 9 Uhr, findet in dem Nathhaussaale zu Friedberg eine öffentliche Sitzung des Kreistags des Kreises Friedberg statt. Gegenstände der Tagesordnung sind: Neubau von Kreisstraßen. 7. Mittheilung bezuglich Ausführung früherer Beschlüsse über Aus— 10. Ausloosung der ausscheidenden Kreistagsmitglieder, Art. 26 des 1. Rechnung der Kreiskasse pro 1884/85. legung des Wegebaugesetzes. 2. Verwaltungs-Rechenschaftsbericht des Kreisausschusses pro 1884. 8. Mittheilung des Resultats der Verhandlungen: Anschaffung einer 3. Voranschlag der Kreiskasse pro 1886/87. Straßenwalze betr., event. Beschlußfassung. 4. Unterhaltungs⸗Voranschläge der Kreisstraßen pro 1886/87. 9. Verschiedene Mittheilungen. 5. 6. 1886, 1887 und 1888. Friedberg den 27. November 1885. Voranschlag nebst Erläuterungen folgen in nächster Nummer des Anzeigers. Betreffend: Das Feldgericht der VI. Periode 1885. Der Wahl der Civilmitglieder der Ersatz-Commission für die Jahre Großherzogliche Gesetzes, bett. die innere Verwaltung und die Vertretung der Kreise und der Provinzen, vom 12. Juni 1874. Der Großherzogliche Kreisrath. Dr. Braden. Friedberg den 27. November 1885. Amtsanwalt zu Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Amtsgerichtsbezirke Friedberg, Bad-Nauheim, Butzbach, Vilbel. Diejenigen von Ihnen, welche mit der Einsendung der Rügeregister der rubricirten Periode oder der Bescheinigungen, daß Feldfrevel in dem Zeitraume der VI. Periode nicht entstanden sind, noch im Rückstande sind, werden an deren umgehende Einsendung erinnert. 1 des unterzeichneten Gerichts bestimmt. An die Großherzoglichen Bürgermeisterei Wir ersuchen Ste, in Ihren Gemeinden durch Friedberg am 1. Dezember 1885. Ober⸗Seemen, Kreis Schotten, wird ersucht. Bad⸗Nauheim den 27. November 1885. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Karl Schäf Wagner. Bekanntmachung. Ausschreiben. Homburg v. d. H. den 27. November 1885. Mittwoch den 9. Dezember J. J., Vormittags 8 Uhr, wird in Gemäßheit des§. 45 des Gerichtsverfassungsgesetzes die Reihenfolge in welcher die Hauptschöffen an den einzelnen ordentlichen Sitzungen des Jahres 1886 Theil nehmen, durch Ausloosung in öffentlicher Sitzung, Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer. Schütz. en in den Großherzoglichen Districts-Einnehmereien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst- und Feldstrafen für die 5. Periode 1885/86 Donnerstags ohne Mahnung anher geschehen kann. Großherzogliche Distriets-Einnehmereien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. Weigel. Nieß. er aus Gunzeuau, Kreis Lauterbach, und des Franz Geißler aus Der Stellvertreter der Staatsanwaltschaft: Schwarz, Oberförster. 0 Ausland. Belgien. Brüssel. Das„Journal de Bruxelles“, Organ der Regierung, zeigt an, daß das Einverständniß Belgiens mit Frauk⸗ reich erzielt sei und die Abmachung dieser beiden Länder, wonach Belgien in der Union verbleibe, ben übrigen Untonsstaaten zur Annahme unter— breitet sei. N Spanien. Madrid. Das„Frankfurter Journal“ schreibt:? Der Tod des Königs Alfonso lenkt alle Blicke auf das unglückliche Spanien. Mit größter Ungewißheit sieht das band der Zukunft entgegen. Ein Telegramm meldet, daß Königin Christine, bekanntlich eine österreichische Erzherzogin, die Demission des Cabinets Canovas augenommen und den Führer der dynastischen Linken, Sagasta mit der Neu— bildung des Cabinets betraut hat. Das neue Ministerium ist folgendermaßen zusammengesetzt: Präsident ohne Portefeuille: Sagasta; Aeußeres: Moret; Justiz: Alonzo Martinez; Krieg: Mar⸗ schall Jovellar; Finanzen: Camacho; Inneres: Verancio Gonzalez; Marine: Admiral Beranger: öffentliche Arbeiten: Montero Rios; Colonien: Navarro Rodrigo Die junge Königin, welche durch den Tod ihres Gemahls so unvermuthet an bie Spitze der Regierung gestellt worden ist, will es offenbar. versuchen, mit Hilfe der dynastischen Liberalen die Krone ihrer Tochter zu erhalten. Ob es ihr gelingen wird, ist mehr als zweifelhaft. Es fragt sich ob die Spanier ihr verzeihen, daß sie eine Fremde im Lande ist, ob sie ihr und deren vierjährigem Toͤchterchen, auf das nun die Krone übergehen soll, Treue halten werden. Von welcher Seite die größte Gefahr droht, zeigt die Ernennung des Marschalls Martinez Campos zum Befehlshaber der Nord— armee. Im Norden, in den baskischen Provinzen, werden die Carlisten vielleicht sofort loszu— schlagen versuchen. Sie sind vielleicht noch mehr zu fürchten als die Republikaner. Deß— halb wird Martinez Campos, der ergebenste — .. und verläßlichste aller Granden, dessen Pronun— ciamiento Alfonso XII. den Thron verdankte, an die Spitze der Nordarmee gestellt. Wie die „Köln. Ztg.“ aus Paris erfährt, ist die Königin guter Hoffnung und also die Möglichkeit vor— handen, daß noch ein männlicher Thronerbe gebsren wird. Koͤnig Alsonso sollte schon lange auf ärztliche Anordnung nach San Lucar gehen, wohin der Herzog von Montpensier ihn ein— geladen hatte; er zog jedoch vor, nach Huelva in das deutsche Hötel Columbus zu gehen und wartete nur die Beilegung der Karolinenfrage ab. Er starb schmerzlos nach wiederholten Ohn— machten und nach Empfang der Sterbesacramente. Er wird im Pardo einbalsamirt, in Madrid ausgestellt und im Escurial in dieser Woche begraben werden. — 26. Nov. Gestern explodirte im Café oriental in der Nähe der Puerta del Sol eine Petarde, wodurch vier Personen verwundet wurden. Vierzehn Verhaftungen wurden vor— genommen. Der Urheber der Explosion be— findet sich unter den Verhafteten. — 27. Nov. Die Calrlisten regen sich bereits. Ruiz Zorilla kehrt über Brüssel, wo heute eine Versammlung der spanischen Re— publikaner im Cafe Trois Suisses stattfindet, nach Spanien zurück. Für Don Carlo? wurden Zimmer in der Rue de la Pompe bereitgestellt, wo derselbe übermorgen erwartet wird. — 28. Nov. Gegen 5000 Personen wohnten heute der Bestattung des Marschalls Serrano bei. — 29. Nov. Die Bevölkerung von Madrid fängt an, ruhiger zu denken, und die Lage be— festigt sich ein wenig. Die Sprache der republi— kanischen und carlistischen Blätter ist fortgesetzt eine maßvolle. Der Vorsicht halber ist fuͤr Carthagena, Barcelona und San Sebastian der Belagerungszustand erklärt.— Navarro hat das Ministerium der Colonien nachträglich ab— gelehnt; an seiner Stelle ist Gamazo zum Minister der Colonien ernannt worden. Das Ministerium hat den Eid geleistet.— Alle von den Fahnen entlassenen, aber noch militärpflich— tigen Soldaten sind wieder einberufen worden. Die Armee wird dadurch um 6000 Mann verstärkt. Italien. Rom, 25. Nov. Kammer der Deputirten. Der Finanz-Minister legte das Budtzet vor. Die Fin anzgebahrung pro 1884/85 ergab 36 Million Lire Ueberschuß. Der Ueber— schuß pro 1886/87 wird auf 9 Million präliminirt. Türkei. Constantinopel, 28. Nov. Die „Times“ meldet von hier: Hier eingegangener authentischer Meldung zufolge wurde infolge Intervention seiteuns der Türkei, Oesterreichs und Rußlands eine Waffenruhe zwischen Serbien und Bulgarien vereinbart. — 29. Nov. Die Conferenz hielt es an— gesichts der englisch-russischen Meinungsver— schiedenheiten nicht für angezeigt, weiter zu be— rathen. Es heißt, daß die bezüglichen In— structionen eine Verständigung nicht erwarten ließen. Serbien. Belgrad, 27. Nov. Das ser— bische Hauptquartier wurde gestern nach Ak-Pa— lanka, heute nach Nisch zurückverlegt. Größere Nachschübe dürften unterbleiben, da die Wieder— aufnahme der Feindseligkeiten aus militärischen, finanziellen und politischen Gründen nicht mehr wahrscheinlich erscheint. — 28. Nov. Die Serben räumten Pirot schon vorgestern, erstürmten es aber gestern wieder, worauf es die Bulgaren wieder er— oberten. In den serbischen Spitälern liegen 800 Selbstverstümmler; die Verpflegung und die Pflege der Verwundeten war sehr schlecht. Der tapfere König Milan blieb stets hinter der Front; der größeren Vorsicht wegen hatte er sich in Wien einen Panzer machen lassen, den er unter der Kleidung trägt. Was für Absichten Serbien im Falle des Sieges gehabt hat, erfährt man aus einer Wiener Meldung der„Köln. Ztg.“, wonach die serbischen Forder— ungen auf Zahlung von 40 Million für Kriegs— kostenentschädigung und Abtretung von drei bul— garischen Bezirken, sowie auf Verlegung der Hauptstadt von Sofia nach Tirnowa gelautet haben würden. — 28 Nov. Die serbische Armee ist auf dem Rückzuze nach Ak-Palanka begriffen. Vor dem Defils von Nisch werden starke Ver— schanzungen angelegt und die Festungswerke von Nisch eiligst ausgebessert. Heute findet in Nisch ein Ministerrath statt. Bulgarien. Sofia, 27. Nov. Der Commandant der bulgarischen Armee, Nikolajew, erhielt den Besuch des serbischen Oberst Topa— lovic, welcher im Auftrag des Königs Milan unter Bezugnahme auf die bezüglichen Schritte der Mächte die Einstellung der Feindseligkeiten vorschlug. Nikolajew lehnte den Vorschlag ab, weil er keinen Befehl vom Fürsten habe. In dem Kampfe am 25. d. M. erlitten die Serben schwere Verluste. Prinz Franz Joseph von Battenberg befand sich während des Gefechtes im Kartätschenfeuer, blieb aber unversehrt. Die Behauptung, daß die gefangenen Serben schlecht behandelt würden, ist vollständig unbegründet. Die Bulgaren überschritten gestern die serbische Grenze und nahmen nach hartnäckigem Kampfe die serbischen Positionen bei Pirot. In einem kritischen Moment während des Kampfes bei Pirot sprang Fürst Alexander vom Pferde und wollte mit blankem Degen an der Spitze der Colonne vorgehen. Ein Officier deckte ihn mit seinem Leib. Der Fürst drängte ihn zurück und erreichte seinen Zweck, daß die Bataillone vordrängten und den Rückzug der Serben er zwangen. — 28. Nov. Die Bulgaren besetzten gestern Abend Pirot; der Fürst zog heute in die Stadt ein. Sicherem Vernehmen nach hat Fürst Alexander in Rücksicht auf die Collectivnote der Mächte, sowie in Rücksicht auf die durch sein siegreiches Einrücken in Pirot gewahrte Ehre der Waffen die Einstellung der Feindseligkeiten angeordnet, um die Verhandlungen über die Be— dingungen des Waffenstillstandes zu eröffnen. Die theoretische Friedensvermittelung der Groß— mächte hatte übrigens für Bulgarien kein zwingen— der Grund zu sein brauchen, mitten in dem be— gonnenen Siegesmarsch Halt zu machen, da die bisherige Haltung der Großmächte— England ausgenommen— nicht dazu auzethan war, um die Bulgaren für deren Intervention günstig zu stimmen. Es beweist aber, welch einer großen Selbstbeherrschung und Mäßigung Alexander fähig ist. So lange es den Bulgaren schlecht ging, hat sich keine der Großmächte Mühe ge— geben, die Serben von dem Vordringen nach Sofia abzuhalten, im Gegentheil schien es den— selben gerechtfertigt, daß der Friedensstörer Bul— garien einen ordentlichen Denkzettel seitens der Serben erhalte. Am allerwenigsten hat aber Fürst Alexander Veranlassung, sich speziell einer Intervention Oesterreich-Ungarns gegenüber be— sonders entgegenkommend zu zeigen, da es trotz aller officiösen Dementis keinem Zweifel unter— liegt, daß Serbien gar nicht den Muth zum Kriege gefunden hätte, wenn es nicht der still— schweigenden Protection Oesterreich-Ungarns sicher gewesen wäre. Indien. Bombey, 28. Nov. Die„Times“ erfährt, daß der Vicekönig von Pünnan, Kwei— Chow, den Befehl erhalten habe, ein Beob— achtungscorps an der Grenze gegen Birma auf⸗ zustellen, um daselbst während der Dauer des englischen Feldzuges gegen Ober-Birma die Ordnung aufrecht zu erhalten und eine Flucht des Königs Thibau nach China zu verhindern. — In Nepaul(Indien) ist ein Aufstand ausgebrochen, wobei der erste Minister getödtet und der Maharajah zum Gefangenen gemacht worden ist. Der englische Vertreter ist gegen⸗ wärtig von Khatmandu abwesend und befindet sich auf einer Inspectionsreise. Amerika. New-Pork, 27. Nov. Einer Depesche aus Lima zufolge ergriff Caceres wieder die Offensive, besetzte am Montag Chiela und zog spärer in San Maleo ein, welches auf dem Wege nach Lima liegt. Lima selbst ist bedroht. Brodpreise vom 1. bis 16. Dezember. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Dezember. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert. Berichtigung. In unserem letzten„Unterhaltungsblatte“ uns das Druckfehlerteufelchen einen seiner lun gensten Streiche gespielt: Er läßt im Garten von Schönbrunn die prachtvollsten erotischen Blumen blühen, anstatt exotischen. Die Redaetion. hat ge⸗ Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Donnerstag den 3. Dezember 1885: Chauukafest. Beginn: Mittwoch Abends 3 Uhr 45 Min. Donnerstag Morgens 7 Uhr. Von dem Weihnachts-Katalog der Leipziger Lehr⸗ mittel-Anstalt von Dr. Oscar Schneider in Leipzig ist die erste Auflage in Folge der großen Nachfrage bereits vergriffen und ein Neudruck desselben angeordnet, so daß die neue Auflage binnen 8 Tagen zum Versandt kommen kann. Im Anschluß an den Artikel in Nr. 188 des Anzeigers machen wir heute nochmals darauf aufmerk⸗ sam, daß der reichausgestattete üllustrirte Weihnachts⸗ Katalog der genannten Firma eine große Auswahl be⸗ lehrender und unterhaltender Spiele, Apparate zur nütz⸗ lichen Beschaͤftizung, Jugendschriften und Geschenklitera⸗ tur für Klein und Groß enthält und Jedem Interessenten auf Verlangen portofrei und ohne alle Kosten zugesandt wird. 4145 Für Weihnachts Bäckereien 5 empfehle Citronen, Rosenwasser, Orangeat, Streuzucker, Citronat, Backobladen, Candis- Farin,(hell und dunkeh), Ceylon-Zimmt, Citronenöl, Nelken, Hirschhornsalz, Cardamomen, Pottasche, Anis. Mandeln, ganz und gerieben. 4162 J. Baumeister. Meine Wohnung befindet sich Bismarckstraße in dem Hause des Herrn Bender. A. Winkler 9 3538. Zahntechniker. Volks Biscuit, 8 9 ein gutes und billiges Weihnachts-Confekt, empfiehlt 4132 W. Bernbeck. Buchenholzkohlen für Schmiede, Spengler und andere Handwerker werden preiswerth abgegeben. 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Definitive Feststellung des Gehaltes des Rechners. 3. Desgleichen für den Kassenboten. 4. Regelung der Art und Weise über die Erhebung der Beiträge. Zahlreiche Betheiligung der Mitglieder wünscht Groß Karben den 28. November 1885. Der Vorstand der Bezirkskrankenkasse für Groß-Karben und Umgend: 4165 Kohlas, Vorsitzender. Bezirkskrankenkasse zu Assen⸗ heim und Umgegend. Die auf heute anberaumte Generalversammlung konnte leider Mangels Betheiligung nicht abgehalten werden, weßhalb sämmtliche stimmberechtigte Mitglieder zu einer solchen auf Samstag den 5. Dezember, Nachmittags 2 Uhr, auf hiesiges Rathhaus wiederholt eingeladen werden. Tagesordnung: 1. Wahl des Ausschusses für die Prüfung der Rech— nung des laufenden Jahres. 2. Die definitive Feststellung der Vergütung für den Rechnungsführer und der von demselben zu stellen— den Caution. 3. Beschlußnahme über die Einführung und Regelung einer Kranken Controle ꝛc. ꝛc. 4. Festsetzung von Büreaukosten. 5. Berathung und Beschlußnahme über verschiedene Kasseangelegenheiten. Assenheim den 28. November 1885. 4158 Der Vorstand. Schmetterlingssammlung, als Weihnachtsgeschenk geeignet, zu verkaufen. Naͤheres bet der Exped. d. Anz. 4151 Ein braves Dienstmädchen wird gegen hohen Lohn zu sofortigem Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 4105 Unterjaden& Uuterhosen age. Todes Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren innigstgeliebten Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater Herrn Bürgermeister Christian Martin Zerb heute Morgen 8½ Uhr nach langem Kranken lager in seinem 58. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Dorheim, 28. November 1885. 4142 Die trauernden Hinterbliebenen. ö 1 1 . ö *— D verkaufen wir sümmtliche Waaren zu ab auh u ee 5 50 8 Konve 2 bedeutend herabgesetzten 5 0 Jaub' der 2 ö f 2 u S . offeriren wir: 2 arthie reinwollener A zum den Feinsten. ieee n 55 1505 Posten doppeltbreiter Kleiderstoffe, carrirt, ein 5 1. — Eine Parthie Herbst- und Winte arbig und bordirt, per Elle 40, j F Opp — 9 inter-⸗Ueb 0 e 50 und 60 05 2 bis zu den Feinsten. er-Ueberzieher von M. 15 an Ein Adee doppeltbreiter reinwollener feinster e 7 Cine Partbie Normal- Joppen(System Professor Jäger 77 50 151 Hemden-Lamas per Elle 60 und 70 Pf. 2 Darm D von M. 14 an bis zu den Feinsten. f 1 2 waschächter Elsässer Kleider und Ueber⸗-. dee 22 Eine Parthie schwerster Winter-Joppen von M. 6 Ein N e 2 5 2 i den 8 Feinsten. e Ein großer ec e eee ue a0 5 Eine 1 95 Schlafröcke von M. 7 an bis zu den in allen Farben 11 5 1 5 n 2 2 2 einsten. 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Dezember snde 22— A. 1 di 4 3664 Kürschner.— Verantw. Red.: Carl Seu 4 ale Druck und Verl 9 5 3 ag von Carl Bindernagel. sich (Pierzu eine Beilage.) förd 1 Suez un hun en 1d 428 6 —.* 8 4 — fag. kien * 1 ae Hberhessischer Anzeiger. 142. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 33 enthaͤlt: Bekanntmachung, die Bundes-Kartell— Konvention vom 10. Februar 1831 betr. — Der Oberamtsrichter Schnittspahn in Wald-Michelbach wurde zum Oberamtsrichter in Laubach, der Amtsrichter Küchler in Darmstadt wurde zum Landgerichtsrath bei dem Landgericht der Prov. Oberhessen, der Amtsrichter Weller in Offenbach zum Amtsrichter in Darmstadt, der Amtsrichter Berchelmann in Groß-Gerau zum Amtsrichter in Offenbach, der Amtmann Dr. Wagner in Schotten zum Amtmann in Oppenheim, der Regierungsassessor Braun von Darmstadt zum Amtmann in Lauterbach, der Polizeicommissär von Hombergk zu Vach in Darmstadt zum Amtmann in Schotten, der Regierungsassessor Eckhardt aus Darmstadt zum Sekretär bei dem Ober-Konsistorium ernannt. — Militärdienstnachrichten. Dr. Schubert, Ass.⸗Arzt 1. Kl. vom 1. Gr. Drag.⸗Rgt. Nr. 23 wurde zum Stabs⸗Arzt im 8. Rhein. Inf.⸗Rgt. Nr. 70, Dr. Müller, Ass.⸗Arzt 1. Kl. vom 2. Gr. Drag.⸗Rgt. Nr. 24 zum Stabs-Arzt im 2. Bat. 7. Westfäl. Inf.⸗Rgts. Nr. 56 befördert; Dr. Eberle, Unter-Arzt der Res. vom 2. Bat. 4. Gr. Landwehr⸗Rgts. Nr. 118 zum Ass.-Arzt 2. Kl. der Res. befördert; Dr. Kleim, Ass.-Arzt 1. Kl. vom Juf.⸗Rgt. Nr. 97 zum 1. Gr. Drag.⸗Ngt. Nr. 23 versetzt. Berlin, 27. Nov. Der Kaiser empfing heute Vormittag das Reichstagspräsidium in Audienz und Nachmittags den Grafen Herbert Bismarck zum Vortrag. Der Kronprinz empfing die Fürstin Bismarck. 27. Nov. Die Budgetcommission des Reichtags genehmigte heute den Reichsjustiz— Etat mit einem Abstrich von 4000 M., ferner die Etats des Statistischen Amtes, der Normal— Aichungs-Commission, des Reichsversicherungs— amtes und die einmaligen Ausgaben des Reichs— amtes des Innern unverändert. Die im Etat des Reichsamtes des Innern geforderten 100,000 M. für Unterstützung der deutschen Hochseefischerei wurden einstimmig genehmigt; ebenso die für die Unterstützung der deutschen Kunst auf aus— wärtigen Ausstellungen geforderten 20,000 M. Die für die Dampfer-Subvention verlangten 4,400,000 M. wurden unter der Voraussetzung bewilligt, daß die Regierung vor der dritten Lesung des Etats im Plenum eine Kürzung des Betrages beantrage, wenn sich übersehen läßt, daß die Fahrten der subventionirten Linien am 1. April 1886 nicht aufgenommen werden können — 28. Nov. Der Statthalter von Elsaß— Lothringen, Fürst Hohenlohe, begab sich heute nach Madrid, um im Auftrag des Kaisers als Vertreter desselben der Beisetzung der Leiche des Königs Alfonso XII. beizupvohnen. In Be⸗ gleitung des Fürsten befinden sich der Hof— marschall v. Kanitz, sowie der Kammerjunker v. Schlippenbach. — Dem Bundesrath ist eine Vorlage zu— gegangen, betr. die Abänderung des§. 137 des Gerichtsverfassungsgesetzes. — 28. Nov. Reichstag. In Beantwortung der von dem Centrum beim Reichstage einge— brachten Interpellation, betreffend die Zulassung katholischer Missionäre in den deutschen Colonien, ührt der Reichskanzler aus: Die Beantwortung der Interpellation ergebe sich aus unserer Ge— setzgebung; die Regierung würde dem Gesetz zuwiderhandeln, wenn sie eine Ausnahme in den Colonien mache, es gäbe nicht einen Reichs— kanzler für Deutschland und einen andern für das, was der Vorredner Ausland nennt; er finde nicht im Katholicismus des Jesuitenthums die Gefahr, sondern in seinem Losgelöstsein von allem nationalen Wesen. Der Jesultismus habe sich losgesagt vom Nationalen; dieser Orden fördere die Vaterlandslosigkeit, und darin er— blicke er, der Kanzler, den wahren Grund, wes— halb der Jesuitismus bekaͤmpft werden müsse. Er, der Kanzler, denke nicht daran, die katho— lische Mission in den Colonien zu verbieten, die Könige von Bayern und Sachsen würden gewiß solchem nicht zustimmen. Die Genesis der Interpellation sei keine konfessionelle, sondern eine internationale. Zuerst sei er, der Kanzler, im Juli d. J. in Kissingen befragt worden; es han— delte sich um die Errichtung einer französischen Mission in Kamerun. Der Gouverneur berichtete hierüber, das auswärtige Amt machte Mittheilung an das Cultusministerium, von wo schließlich der Nachweis erbracht ward, daß die in Rede stehende Congregation ein französisches Organ sei und vor Jahren von der dortigen Regierung unterstützt worden sei. Schon damals sei die Erklärung erfolgt, daß einem aus Deutschland ausgewiesenen Orden keine Erlaubniß zur Er— richtung von Missionen in den deutschen Colonien gegeben werden könne. Die Reichsregierung habe sich strenge an das Gesetz gehalten und in diesem Sinne habe er als Kanzler am 26. October d. J. eine Instruction an den Botschafter in Paris ertheilt, in welcher unter Anderem gesagt ist, daß eine derartige Erlaubniß an Missionen gegeben werde, welche einen deutschen Charakter tragen, nicht aber an solche, welche wie die in Frage stehende Congregation, einen durchaus französischen Charakter besitze. Das deutsche Centrum verlange in seinem Partei— interesse, Deutschland solle französische Jesuiten in deutschen Gebieten zulassen. Auf Antrag Windhorst's findet eine Besprechung der In— terpellation statt. — 28. Nov. Die columbianische Regierung hat ihre Einfuhrzölle abermals um 25 pCt. erhöht. — Richter meldet in seinem Blatte, die Reichsregierung beabsichtige die Einführung eines Reichsmonopols für den Branntweinhandel. Karlsruhe, 27. Nov. Der Herzog und die Herzogin von Nassau haben heute Baden verlassen und sich zu dauerndem Aufenthalt nach Schloß Königstein begeben. — 28. Nov. Auch die erste Kammer be— willigte einstimmig das Steuerprovisorium mit dem Einkommensteuersatz von 2½ Procent. Aus Stadt und Land. k. Friedberg, 28. Nov. Nachdem an den Tagen vom 24.— 26. Nov. der Himmel trübe und so bedeckt war, daß eine Beobachtung des Sternschuppenfalles unmöglich erschten, hellte sich gestern gegen Abend der Himmel stellen— weise auf und gewährte ein ebenso überraschendes als großartiges Schauspiel. Um 6 Uhr zeigte sich bereits ein größeres hellleuchtendes Meteor, während am nörd lichen Himmel vereinzelte Sternschnuppen aufleuchteten. Die Erscheinungen nahmen immer rascher zu, bis um 8 Uhr etwa ein dichter Schwarm ununterbrochen er— schien. Die meisten Sternschnuppen waren in und um den großen Bären zu sehen; wir zählten mit der Uhr in der Hand innnerhalb dreier Minuten 103 Erscheinungen allein in der Nähe des genannten Sternbildes, darunter 7 gleichzeitig aufleuchtende. Später verdunkelte sich der nördliche Himmel, während es nach Osten zu hell wurde. Um 8½ Uhr etwa wurde eine größere, hell leuchtende Kugeln beobachtet und kurz nach 10 Uhr bewegte sich ein großer Schwarm Stenschnuppen, so dicht als ob es regnete— sie waren nicht mehr zu zählen— in der Richtung des Orion. Um 11 Uhr überzog sich der Himmel mit Windstreifen und Wolken und wurden hier— durch weltere Beobachtungen hierorts unmöglich. h. Friedberg. Die Relhe der Vorträge, die auf Veranstaltung des Volks bildungs vereins in diesem Winter— semester in unserer Stadt gehalten werden, hat am letzten Freitag Pfarrer Rasch von Hopfgarten bei Alsfeld in rühmlicher Weise eröffnet. Der Gegenstand seines Vor— trags waren Reiseerlebnisse in Italten während einer sechsmonatlichen Reise, die Redner im vorigen Jahre nach genanntem Lande unternommen hatte. Zu dieser Reise, die von Pfarrer Rasch wenkger Vergnügens halber, als aus wissenschaftlichen Motiven unternommen wurde und der das klassische Land mit seinen, namentlich antiken Kunstschätzen und die Bewohner in ihrer Elgenart kennen lernen wollte, hatte dieser erst lange und umfangreiche Vorstudien, wie auch gründliche Nacharbeiten gemacht. So hat der Vortrag sich ausgezeichnet durch eine an— schaullche, geordnete Darstellung des für uns Interessan— testen und Verständlichsten. Dazu kam die schöne Aus— drucksweise des Vortragenden. Aus der reichen Fülle seiner Anschauungen und Erfahrungen auf dieser Reise hat uns Redner speziell Neapel und den alten feurigen Brummer Vesuv vorgeführt. Wie schön und reizend Neapel ist und daß seine Bewohner selber davon ein volles Bewußtsein haben, beweist das Sprüchwort: „Neapel sehen und dann sterben!“ Der Vesuv, welcher seit dem römtischen Katser Titus, 79 n. Chr., dann und wann Feuer gespien, wurde uns nach seiner geschichtlichen und jetzigen Thätigkeit, wie auch nach Aus sehen und Einfluß auf Umgegend und namentlich Bewohner deut— lich und wirkungsvoll geschildert. Die Zuhörer im dicht— besetzten Rathhaussaale lohnten am Schlusse des Vor— trags dem Redner durch dankbare Beifallsbezeugungen und haben sicherlich mit uns den Wunsch, ihn im nächsten Jahre wieder, etwa über Rom, zu hören. Friedberg. Eine für unsere Nachbarstadt Butzbach schwerschwiegende Nachricht finden wir in Darmstädter Blättern; es geht Butzbach geradeso, wie es uns seiner Zeit ging. Alle Agitation dagegen war machtlos und ohne Efolg. Aus militärischen Gründen ist die Aufgabe der Garnisonen Butzbach und Babenhausen nunmehr fest beschlossene Sache. Die dortselbst garnisonirenden zwei bezw. drei Escadrons Cavallerie werden nach Darmstadt verlegt und ist zu deren Unterbringung der Neubau eines Casernements für ein Regiment Cavallerie in Aussicht genommen, wofuͤr im Reichs⸗Militär-Etat für 1886/87 die Kosten approximativ mit 1,970,000 Mark eingestellt sind. Nach Fertigstellung dieses Casernements kommen die militärfiskalischen Garnison⸗Anstalten in Butzbach und Babenhausen, taxirt zu 46,960 Mark beziehungsweise 55,371 Mark für Rechnung des Reiches zum Verkauf. 2 Friedberg. Wie wir von zuständiger Seite er⸗ fahren haben, beabsichtigt der hiesige Gesangverein Froh⸗ sinn am Sonntag nach Weihnachten(27. Dezbr.) zum Besten des neu gegründeten und sich allgemeiner Beliebtheit erfreuenden Stadtkirche-Bauvereins ein Concert(Instrumentalmusik und Gesangsstücke) unter Beifügung einiger lebenden Bilder und eines Theater stückes im Trapp'schen Saale aufzuführen. Wir wün⸗ schen diesem Unternehmen den besten Erfolg und hoffen, daß das hiesige und das benachbarte auswärtige Publi— eum in Anbetracht des guten und edlen Zweckes, durch recht zahlreichen Besuch zum Gedeihen der unternommenen Sache, auch nach der finanziellen Seite hin, nach Kräften beitragen werde. Allerlei. Ems, 27. Nov. Heute Abend wurden in Fachbach bel Ems zwei aus dem Zuchthaus in Diez entsprungene Sträflinge, von welchen der eine aus Bornheim gebürtig ist, wieder eingefangen. Bei ihrer Verhaftung trugen sie schwere Eisenstangen und betrachteten sie sich eben das vom Dorfe etwas abgelegene Schulhaus des Ortes. Seit Morgens früh war man ihnen von Niederlahnstein aus auf der Spur, doch konnte man sie erst hier am Abend mit Hilfe mehrerer Leute einfangen. Der größere von beiden Sträflingen war völlig entkräftet und soll er nur noch 14 Monate zu sitzen haben. Beide Gefangene wurden nach Niederlahnstein gebracht und werden morgen nach Diez übergeführt. Auch der Mörder Braun ist entsprungen und bei Pfaffendorf am Rhein gesehen worden. Von Coblenz aus ist eine ansehnliche Polizei— macht zu seiner Wiedereinfangung aufgeboten worden. Staßfurt, 24. Nov. In Leopoldshall sollen die muthmaßlichen Mörder der Wittwe Päpke in Berlin festgenommen worden sein. Die Verhafteten sind schon nach Berlin gebracht worden. London. Nach einem Berichte des Handelsamtes haben vom 30. Juni 1884 bis zum 30. Juni 1885 an den Küsten des Vereinigten Königreichs 3647 Schiffbrüche, Schiffsunfälle und Schiffszusammenstöße stattgefunden, d. h. 7 weniger als im vorhergehenden Jahre. Bei diesen Schiffsunfällen kamen 661 Menschen um. Die Abnahme in der Zahl der Schiffbrüche ist theilweise dem Umstande zuzuschreiben, daß weniger Schiffe an den britischen Küsten verkehrten. Handel und Verkehr. Gießen, 28. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.10— 0.00, Eter 2 St. 15-16 Pf N Käse per St. 5— 9 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 0.60, Hühner per Stück M. 0.90— 1.40, Hahnen per Stück M. 0.85— 1.20, Enten per Stück M. 1.40— 1.80, Ochsenfleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 54—56 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 56—64 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00, Zwiebeln per Ctr. M. 5.00, Weiß⸗ kraut per Stück 4—6 Pf. Schiffsbewegung der Postdampfschiffe der Hamburg⸗ Amerikanischen Packetfahrtactiengesellschaft.„Rhenanta“, 16. Nov. von St. Thomas nach Hamburg;„Hammonia“, 5. Nov. von New⸗Vork, 16. Nov. in Hamburg ange— kommen;„Rugla“, 18. Nov. von Hamburg nach New Vork;„Gellert“, 19. Nov. von New⸗Nork nach Hamburg; „Teutonia“, 3. Nov. von Hamburg nach Mexiko, 23. Nov. in St. Thomas angekommen;„Suevia“, 12. Nov. von New Vork, 24. Nov. in Hamburg angekommen;„Alle— mannta“, 25. Nov. von St. Thomas nach Hamburg; „Thuringia“, 25. Nov. von Hamburg nach Westindlen; „Bohemta“, 11. Nov. von Hamburg, 25. Nov. in New— Vork angekommen. Bekanntmachung. Die versicherungsgesellschaft Thuringia in Erfurt Die Erben der verlebten Ehefrau des Joseph Vetter, gewährt— außer Feuer- und Transport- Versicherungen— Margaretha, geb. Volz, von Burg- Gräfenrode haben A. Kapitalversicherungen auf den Todesfall mit und ohne Dividende. Dividenden werden schon e e ene eee von der dritten Jahresprämle an gewährt und steigen nach Verhältniß der Versicherungsjahre. Bel An⸗ 2 Fl a 165 dem Joseph Vetter in Burg⸗ nahme einer Durchschuitts-Dloidende von drei Prozent erhält der Versicherte beisplelsweise für das 8 Gräfenrode zugeschrieben 9 10., 20., 30., 40. Versicherungsjahre der Jahresprämte als Nr. g 30 60 90 120 Prozent Dividende; 2. Fl. XXVII. Nr. 1655, dem Konrad Kalbhenn 1 0 daselbst zugeschrieben, 5 b. Altersversorgungen, Aussteuer⸗, Militärdienst⸗ und Renten⸗Versicherungen; besitzen und haben glaubhaft gemacht, daß sie diefe Grund-“ E. Versicherungen gegen Reiseunfälle, sowie gegen Unfälle aller Art. ücke durch Ersiß worben haben. Auf Ant 0 b ö J 1 dieser Erben e e 11 i Prospekte und Antragsformulare stehen bei Unterzeichnetem unentgeltlich zu Diensten Grunstücke zu haben glauben, aufgefordert, diese ihre und ist derselbe zur Ertheilung jeder Auskunft gern bereit. Ansprüche so gewiß 8 11 7 i i binnen 4 Wochen TFE Philipp Vogt, Agent der Thuringia. bel dem unterzeichneten Amtsgerichte geltend zu machen 77 als sonst Anerkenntniß des Eigenthums der genannten N Erben an den fraglichen Items unterstellt und die zum Eintrag der Exsitzung im Mutatlonsverzeichnisse erforder— liche Verfügung erlassen werden wird. Vilbel den 26. November 1885. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Dr. Seriba. 4149 Weiß. Die Jampf-Kaffeebrennerei] Gegr. 1837. von Gegr. 1837. J. Tuntz sel. Witwe. Bonn& Berlin, sämmtlicher Winter⸗Mäntel, Regen⸗Mäntel, Ueberzieher, Anzüge, Tuche und Buckskins zu auffallend billigen Preisen. 6. Schulhof. e eee 0 I Sic! 5 0 Er Lebensyersicherungs-& E Versicherungsstannndʒt. Bankfonds.„% darunter: H/ P 9 15 7 Durch die den Versicherten ausschließlich zugutkommenden Ueberschüsse(Dividenden) vermindern sich die Prämien auf das niedrigste Maß. Der den Deutschen mit Recht nachgerühmte Familiensinn findet in der während der letzten Jahrzehnte immer allgemeiner gewordenen Benützung der Lebensversicherung seinen segensreichen Ausdruck und eben in dieser 1 Po rsorge für Gattin und Kinder findet auch die mehr und mehr Anklang findende Sitte, die Seinigen am Weih⸗ feinster u. billigster Quali⸗ nachtsfeste mit einer Lebens versicherungspolice zu beschenken, ihre volle Erklärung; in der That gibt es kein An⸗ Hosenträger tät, sowie Portemonnaies gebinde, das größeren und dauernderen Werth hätte! 238 4153 Hoflieferant, bringt ihre Speeia⸗ litäten: . av 0 2 65 Gebrannte Java-Kaffee's in empfehlende Erinnerung. 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