1884. Donnerstag den 31. Zuli. 90. Oberhessischer Anzeiger. recht erfreu⸗ ermann Ge⸗ en bis Ende legt. vereins. 90 auß gef ermesster. ihwein, im Einzelnen b. 28 em Quantum 1, Gärtner. täglich frisch 5 machen öpfen, sowie on du. Familie, fort eintreten, ddernagel. g e die beliebte eisen. 11 ier Al ge, en l em Stand . Nl af bil. ringe Gunderlot, Usogasse. 977 lee, erübel Henan Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die Knspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; Annoncen von auswärtigen Einsenderme(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 1 ein Beleg kostet 9 Pf. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Benutzung des akademischen Hospitals zu Gießen von Seiten der Landgemeinden für auf ihre Kosten zu verpflegende Kranke. Friedberg den 28. Juli 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Im Oberhessischen Anzeiger vom 25. November 1856 Nr. 93 sind J ie Bedi i f z zeig 25. November 56 Nr. 93 sind Ihnen die Bedingungen, unter welchen die Aufnahme, Verpflegung, Behandlung und Eutlassung der in das akademische Hospital zu Gießen aufzunehmenden armen Kranken aus inländischen Gemeinden zu erfolgen hat, mitgetheilt worden. Es ist nun neuerdings zur Sprache gekommen, ob der in pos. 1 dieser Bedingungen festgesetzte Kostenbetrag, insbeson— dere die Bestimmung, daß die Gemeinden nie mehr als 30 fl. im Ganzen zu zahlen haben sollen, noch jetzt in Anwendung zu bringen sei, nachdem mit Rücksicht auf die veränderten Verhältnisse eine anderweite Regelung der Verpflegungskosten für das akademische Hospital stattge— funden hat. Zufolge Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 15. Juli l. J. zu Nr. M. J. 16151 machen wir Sie darauf aufmerksam, daß diese Bestimmung ausdrücklich für aufgehoben erklärt ist, und daß für die auf öffentliche Kosten verpflegt wer— denden Kranken dermalen täglich 55 Pfennig berechnet werden. Dr. Braden. Bekanntmachung. 5. Brandschäden in der Gemeinde Heldenbergen betreffend. Aus Veranlassung der häufigen in den letzten Jahren zu Heldenbergen vorgekommenen Brände und in Anbetracht der sie begleiten— den Umstände, welche die Vermuthung rechtfertigen, daß in vielen Fällen absichtliche Brandstiftung, oder eine mit den Juteressen der Brandver— sicherungsanstalt unverträgliche Fahrlässigkeit in Vezug auf Feuersgefahr vorliegt, hat Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz durch Entschließung vom 19. Juli d. J., zu Nr. M. J. 17800 auf Grund des Art. 23 des Gesetzes vom 6. Juni 1853,„Die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr und die Vergütung der Brandschäden betr.“ angeordnet, daß die vom Augenblicke der Bekanntmachung an in Heldenbergen entstehenden Brandschäden nur nach dem Verhältniß des wahren Werths, welchen die abgebrannten oder beschädigten Gebäude unmittelbar vor dem Brande gehabt haben, vergütet, und daß bei den jährlichen Ausschlägen die Versicherungskapitalien dieses Ortes fünf Jahre lang in einem um ein Fünftel erhöhten Betrag in Rechnung gebracht werden sollen. Friedberg den 26. Juli 1884. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. SCs soll eig vollkommen arbeitsunfähiger Mann von 50 Jahren auf Kosten der Kreiskasse in Pflege gegeben werden. Personen, welche geneigt sind, den Hülfsbedürftigen bei sich aufzunehmen, wollen ihre Anmeldungen nebst Pflegegeldforderung bei der Großherzoglichen Bürger— meisterei einreichen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien wollen die Anmeldungen mit Bericht über die Qualifikation und den Leumund, sowie die Familienverhältuisse des Anmeldenden an uns einsenden.. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Friedberg am 25. Juli 1884. Dr. Braden. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien in den Großherzoglichen Districts-Einnehmereien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst- und Feldstrafen für die 2. Periode 1884 vom 1. bis 25. Aug. dieses Jahres an den Zahltagen Dienstags und D Friedberg am 30. Juli 1884. Großherzogliche Distriets Weigel. onnerstags ohne Mahnung anher geschehen kann. Einnehmerelen Friedberg und Nieder-Wöllstadt. Nieß. Deutscheg Reich. Darmstadt. Der Amtsrichter Ewald in Worms wurde zum Staatsanwalt bei dem Land. gerichte der Provinz Starkenburg, der Siede— meister Plock in Bad-Nauheim zum ständigen Gehülfen des Bergmeisters in Gießen mit dem herumziehen, näher herangezogen und mit den inneren Posten vereinigt worden. Außerdem hätte man noch die Postenkette durch neue Mann— schaften verstärkt; ferner hätten sämmtliche in Potsdam befindlichen Schutzleute den Befehl er— halten, sich nach dem Neuen Palais zu begeben. Amtstitel„Bergmeisterei-Assistent“, der Revi- Alle diese umfassenden Vorsichtsmaßregeln wer— sionscontroleur Müssing in Gießen zum Haupt— steueramts-Controleur in Worms, sowie der Finanzaccessist Nispel aus Gedern zum Steuer— controleur ernannt, ferner wurde der Steuer— aufseher Lein in Mainz unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt. — Das Regierungsblatt Nr. 15 enthält das Gesetz, die gleichmäßige Besteuerung der Ge— werbe betr. — Die hessischen Landtagswahlen haben fast sämmtlich zu Gunsten des gemäßigten Liberalis— mus eutschieden, der auch bisher in der Kam— mermehrheit wie in der Regierung des Landes vertreten war. Die bisherigen Abgeordneten kehren fast alle in den Ständesaal zurück. Berlin. Ein aufregendes Gerücht wird durch die„Potsdamer Nachrichten“ verbreitet. Obwohl das genannte Blatt seine Mittheilungen als„vollständig verbürgt“ bezeichnet, geben wir dieselben dennoch mit allem Vorbehalt wieder. Nach denselben hätte am Dienstag Abend der Kronprinz den Commandeur des Lehr-Infanterie— Bataillons und den Adjutanten des Bataillons zu sich in das Neue Palais befohlen. Als beide Offiziere das Palais wieder verlassen, wären die Außenposten, welche sich rings um das Palais den nun durch die Potsdamer Nachrichten auf einen gegen den Kronprinzen und das Neue Palais gerichteten Anschlag, der als ein Dynamit— Attentat bezeichnet wird, zurückgeführt. Nach der genannten Quelle wäre auch die am Mittwoch Vormittag erfolgte Abreise der kronprinzlichen Familie nach England unter außergewöhnlichen ö Vorsichtsmaßregeln vor sich gegangen. Die„Kreuz— zeitung“ fügt ihrer Wiedergabe dieser Mittheil— ungen der„Potsd. Nachr.“ nur die Bemerkung hinzu: In Bezug auf diese Potsdamer Nachricht konnten wir nichts weiter in Erfahrung bringen, als daß bei der Abreise vielleicht mehr Schutz— leute als sonst in der Nähe des abfahrenden Zuges zu bemerken gewesen seien. Dagegen er— klärt ein Telegramm der„M. Z.“ die Nach— richt als völlig aus der Luft gegriffen Ausland. Holland. Haag, 29. Juli. Die Regier— ung brachte in den vereinigten Kammern einen Gesetzentwurf, betr. die eventuelle Regentschaft der Königin, ein. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ veröffentlicht ein Decret über die Organisation der gesundheitlichen Ueberwachung bei den Eisen⸗ bahnen von Paris nach Lyon, Orleans, dem Süden, ebenso bei den Posten. — 29. Juli. Im Senat verlangte bei der Beantwortung der Anfrage Buffets Ferry von neuem, daß der Senat den Artikel 8 in den Revisionsentwurf mitaufuehme, lehnte es aber ab, darüber sich auszusprechen, was das Cabinet thun werde, wenn die Revision des Artikels nicht angenommen werde. Der Senat lehnte darauf die Revision des Artikels 8 ab, nahm sodann die Revision des Paragraphen, betr. die öffentlichen Gebete, mit 142 gegen 111 Stim⸗ men an. Der Senat nahm sodann den Revi— sionsentwurf im Ganzen mit 165 gegen 111 Stimmen an.— Die Kammer nahm das Gesetz über die Weinabgabe in erster Lesung an. Fremde Weine mit über zwölfgradigem Alkoholgehalt werden mit einer Zuschlagsteuer belegt. — Die Meldungen englischer Blätter über eine Niederlage, welche französische Truppen auf Madagascar erlitten haben, sind durch ein Tele— gramm an das Marineministerium vollinhaltlich bestätigt worden. Es scheint, daß die bei Tama⸗ tave campirenden Franzosen— etwa 1200 Mann Gefahr laufen, allmählig von beträchtlichen Massen umzingelt zu werden. Um sich Luft zu machen, griffen die Franzosen etwa 1200 Mann stark die Madagassen an, wurden aber nach drei⸗ stündigem Gefecht von den Eingeborenen, welche von amerikanischen Offizieren geführt und mit ausgezeichneten Schußwaffen versehen waren, zurückgeworfen. Die Howas, die große Anlage zeigen, die Unterhandlungen abzubrechen und den Kampf wieder aufzunehmen, werden sich zu wei— terem Widerstand ermuthigt fühlen. Die bis— her von der Kammer bewilligten Credite wer— den sich unzulänglich erweisen und man wird auf der Insel mit bedeutenden Mitteln und großen Streitkräften vorgehen müssen. Großbritannien. London, 28. Juli. Unterhaus. Gladstone theilt mit, daß in der heutigen Sitzung der Conferenz ein wichtiger Punkt zur Erörterung gelangt, betreffs dessen die Conferenzbevollmächtigten an ihre Regier— ungen zu referiren gewünscht haben. Er hoffe, die Antworten der Regierungen würden noch für die morgige Sitzung eintreffen.— 29. Juli. Unterstaatssecretär Ashley erklärte: Nach sorg— fältiger Prüfung aller Umstände sei die Regier— ung zu dem Schlusse gekommen, daß der An— spruch Deutschlands, seinen Staatsangehörigen in Angra Pequena Schutz zu gewähren, nicht bestritten werden kann, obwohl die Walfischbay und die angrenzenden Inseln unstreitig britisches Gebiet seien. England ersuchte Deutschland, gemeinschaftlich mit England eine Commission zu ernennen, welche die Ansprüche britischer Unter— thanen regeln soll, die sich in Angra Pequena nie— dergelassen oder dort Besitz erworben haben. — 29. Juli. In der gestrigen Sitzung der Conferenz stellte der deutsche Botschafter den Antrag, die Reform des egyptischen Sanitäts— wesens als dringende, mit der Verwaltung Egyp— tens zusammenhängende Frage in Erwägung zu ziehen. Grauville weigerte sich, die Frage zur Discussion zuzulassen, denn die Conferenz sei nur zur Berathung resp. Abänderung des Liqui— datiousgesetzes berufen. Die anderen Botschafter traten in der Competenzfrage der Auffassung Graupille's bei, indem sie gleichzeitig erklärten, daß sie im Falle der Discussion den deutschen Reformantrag unterstützt haben würden. Der Botschafter ersuchte, Act davon zu nehmen, daß er diese Frage angeregt, der Präsident aber die Discussion nicht gestattet habe. Italien. Rom, 28. Juli. Schlözer ist heute vom Papste in Abschiedsaudienz empfangen worden. Derselbe stellte dem Papste hierauf den neuen Legationssecretär, Graf Monts, vor. — Nach dem Amtsblatt wurden zu Unterstaats— Secretären ernannt: Morana für das Innere, Guiriandini für den Ackerbau, Admiral Racchio für die Marine. Rußland. Petersburg, 27. Juli. Ge— neraladjutant Baron Korff ist zum Generalgou— verneur des Amurgebietes und zum Comman— deur der Truppen des neu gebildeten Militär— bezirkes für das Amurgebiet ernannt worden. — Die großen Seemanöver werden dem— nächst beginnen. Sie werden zwischen Kronstadt— Wyborg und Björkö-Sund stattfinden. Vier Geschwader, und zwar das Artillerie-Lehrgeschwa— der und das der Marineschule unter Commando des Contre-Admirals Nachimoff, das große prac— tische Geschwader und das Minenkutter-Geschwa— der unter Commando des Contre-Admirals Pilkin, werden daran theilnehmen. Das Obercommando wird Viceadmiral Tschichatscheff führen. Die Minenkutter werden ausschließlich in den Schären manövriren; an der Küste zwischen Wyborg und Björkö-Sund wird ein Landungsmanöver aus— geführt und die Küsten werden von Armeetruppen und Cavallerie vertheidigt werden. Auch die Halbpanzer-Fregatte„Wladimir Monomach“, die Fregatte„Bajan“ und der Klipper-Kreuzer „Plastun“ werden an den Manövern theilnehmen. Egypten. Kairo. In Assuan laufen un— bestätigte Gerüchte um, wonach Osman Digma am 18. d. Mts. von einem Angehörigen des Bischari-Stammes ermordet worden sei. Amerika. Rio de Janeiro. Dem Minister— rathe liegt ein Entwurf betreffs der Abänder— ung der Gesetzgebung über das Sklavenhalten vor. Darnach sollen alle sechzigjährigen Sklaven freigelassen und neue Sklavenregister rücksichtlich der alten Körperkräfte der Sklaven eingeführt werden. Auch wegen der Beschaffung von Ar— beit für die Freigelassenen sind organisatorische Aus Stadt und Land. dr. Friedberg, 29. Juli. Heute fand im hiesigen Rathhaussaale die erste ordentliche Generalversammlung der Actien Gesellschaft„Zuckerfabrik Wetterau“ statt. Die Versammlung war sehr stark besucht und wurde nach der Eröffnung die Bilanz vorgelegt und der Jahres⸗ bericht verlesen, worauf die Versammlung dem Aufsichts— rath Decharge ertheilte. Hierauf wurde über Aenderung verschiedener§8§. der Statuten verhandelt und die be— antragten Aenderungen angenommen. Schließlich wurde der Antrag des Aufsichtsraths, eine Anleihe in der Höhe von 380,000 Mark aufzunehmen, beschlossen. Der Bo. Gewinn der ersten Campagne betrug M. 99,704.44, wovon nach dem Antrag des Aufsichtsraths 59,424 M. zu Abschreibungen verwendet werden sollen, weitere 6,000 M. wurden dem Reservefonds überwiesen und 32,600 M. sollen an die Actionäre vertheilt werden. In der vorigen Campagne vom 19. Oct. v. J. bis 9. Febr. d. J. wurden 441,380 Ctr. Rüben verarbeitet und daraus ca. 42,000 Ctr. Zucker verschledener Produete und ca. 13,000 Ctr. Melasse gewonnen. Mainz, 28. Juli. Heute Morgen um 4 Uhr ist die bekannte Treibriemen-Fabrik von Starck und Comp. bis auf den Grund niedergebrannt. Allerlei. Wiesbaden, 28. Juli. Seit Wochen macht ein Subject die Waldumgebungen unserer Stadt, die von zahlreichen Promenadewegen durchschnitten und daher besonders auch von unserem Kurpublikum besucht werden, unsicher. Der Kerl sprang plötzlich aus einem Versteck her— vor, hielt seinem Opfer eine Pistole vor die Brust, und for⸗ derte Geld und Uhr, welche Gegenstände ihm auch ohne Widerstand in vier oder fünf Fällen ausgeliefert wurden. Nastlos war die Sicherheitsmannschaft Tag und Nacht thätig, um dieses Räubers habhaft zu werden nnd gestern gelang ihr das endlich. Nachdem er am Samstag Abend noch einen Anfall ausgeführt hatte, nahm ihn ein Schutz— mann gestern Vormittag fest. Es ist ein ehemaliger Diener Johann Daniel Schulz, der in die Classe der „Louis“ gehört. Parts, 28. Juli. Von gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr sind in Toulon 14 und in Marseille 18 Todesfälle an der Cholera vorgekommen.— 29. Juli. Von gestern Morgen 10 Uhr bis heute Morgen 10 Uhr sind in Toulon 10, in Marseille 16 Personen an der Cholera gestorben. In Arles kamen vom Sonntag Abend bis Montag Abend 6 Choleratodesfälle vor. Konstantinopel, 28. Juli. Ein Brand in Marasch zerstörte 1200 Häuser, darunter 1000 Läden, drei Moscheen, das Gemeindehaus und die Hauptwache. Gerichtssaal. Bad⸗Nauheim. In der Donnerstag den 31. Juli dahier stattfindenden Schöffengerichssitzung kommen fol gende Fälle zur Aburtheilung: 1) die Strafsache gegen Philipp Künstler und Elisabethe Schild, beide von Nieder— Mörlen, wegen wilder Ehe; 2) die Strafsache gegen Heinrich Reitz II. von Steinfurth, wegen Beleidigung; 3) die Strafsache gegen Anton Feuerstein, Wilhelm Schneider, Max Jacobi und Peter Scherer, sämmtlich von Ober-Mörlen, wegen Körperverletzung. Handel und Verkehr. Friedberg, 29. Juli. Fruchtber. Waizen M. 19.25, Korn M. 16.00, Gerste M. 14.— 16., Hafer M. 13.— 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 30. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.05— 1.20, Eier 1 Stück 6 Pf. Gießen, 29. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.05— 1.15, Eier 1 Stück 5—6 Pf., Käse per Stück 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis M. 0.75, Hühner per Stück M. 0.90— 1.30, Hahnen per Stück M. 0.60—0.80, Enten per Stück M. 1.30— 1.50, Gänse per Stück M. 4.00, Welsche M. 10.00 10.50, Ochsenfleisch per Pfd. 68—70 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 5660 Pf., Schweinefleisch 52 bis 58 Pf., Hammelfleisch 60— 70 Pf., Kalbfleisch 50 bis 54 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 6.00- 7.00, Zwiebeln per Ctr. M. 15. Grünberg, 26. Juli. Fruchtpreise. Weizen M. 19.10, Korn M. 17.10, Gerste M. 16.20, Hafer M. 16.60, Erbsen M. 20.00, Samen M. 24.70, Kartoffeln M. 4.10. Frankfurt, 28. Juli. Viehmarkt. Es waren angetrieben ca. 350 Stück Ochsen und wurde bezahlt für 1. Qual. M. 66 per Ctr. Schlachtgewicht, für 2. Qual. M. 60. Kühe und Rinder waren inel. Sonntag ca. 350 Stück zugefahren, für 1. Qual. wurde M. 60, für geringere Qualitäten bis M. 50 berunter bezahlt. Etwa ein Dutzend zugetriebene Bullen fanden je nach der Qual. von M. 42— 50 Käufer. Kälber standen ca. 250 Stück am Platze, für feine Waare wurde 60 Pf. per Pfd. gelöst, geringe Waare wurde zu 45—50 Pf. verhandelt. Hämmel hielten den vorigen Preis. In Schweinen ging das Geschäft etwas lebhafter und wurden auch höhere Preise bezahlt für Prima Schwarz- wälder und Hannoveraner 56 Pf., für Landschw. 52 Pf. Frankfurt, 28. Juli. Fruchtmarkt. Hies. Weizen- mehl Nr. 0 M. 36-37, Nr. 1 M. 30—32, Nr. 2 M. 28 bis 29, Nr. 3 M. 25 27, Nr. 4 M. 18—20, Nr 5 M. 16—17, hiesiges Milchbrod- und Brodmehl im Ver⸗ band M. 57— 59, norddeutsches und westfälisches Weizen⸗ mehl 00 M. 25.50— 26.50, Suppengries je nach Qual. M. 27— 32.50, Roggenmehl 0(Berliner Marke) M. 25 bis 26.50, 0% do. M. 23—24, do. 1 do. M. 21— 22, do. 2 do. M. 17.50— 18.50. Weizen ab unserer Um⸗ Bestimmungen getroffen. gegend M. 19.25—75, do. frei ab Bahnhof hier M. 19.50— 20, do. fremder je nach Qual. M. 16.50— 20. Roggen hiesiger neuer M. 16— 16.50, do. französischer M. 16.75 17, do. Petersburger M. 15.50— 75, do. Nicolajeff, Galatz und Odessa M. 15.50, do. amerika⸗ nischer M.—. do. zu Mahlzwecken M. 14—15. M. 15—17. Raps M. 26.75—27. Mais buntes (mixed) M. 13—. Erbsen M. 18— 19. Wicken M. 18.50 bis 19. Roggenkleie M. 5.25 5.50. Weizenkleie M. 4.75 bis 5. Rüböl, detail M. 63. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht— 100 Kilo. Frankfurt, 29. Juli. Heu- und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf ca. 100 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 2.50—3., für Stroh M. 1.60 2.— Buttermarkt. Für Butter wurde im Engroshandel bezahlt per Ctr. M. 100, im Kleinverkauf je nach Güte der Waare per Pfund M. 1.20— 1.40. Mainz, 27. Juli. Viehmarkt. In der abgelaufenen Woche waren auf unserem Viehmarkte im Ganzen zu— getrieben 962 Stück Vieh und zwar 15 Farren, 145 Ochsen, 254 Kühe, 210 Kälber und 338 Schweine. Bezahlt wurden für Farren M. 45- 46, Ochsen 1. Qual. M. 71 bis 72, 2. Qual. M. 68— 70, Kühe 1. Qual. M. 65— 66, 2. Qual. M. 56—62. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber wurden bezahlt mit 60—65 Pf. und Schweine mit 48—52 Pf. per ½ Kilo leb. Gewicht. Bekanntmachung. Bei der Kaiserlichen Postagentur in Berstadt und bei den Posthülfestellen zu Dorheim, Melbach, Södel und Wölfersheim werden am 30. Juli d. J. Telegraphenbetriebsstellen mit beschränktem Tages dienst eröffnet. Darmstadt, 26. Juli 1884. Der Kaiserliche Ober-Postdireetor. Hagemann. Brodpreise vom 1. bis 16. August. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. August. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 2. August 1884. Sabbath⸗Nachmu. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 50 Minuten. Samstag Morgens 8 Uhr— Min. 13 Nachmittags 4 Uhr— Min. Sabbathausgang 8 Uhr 25 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 3. August an Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr 10 Min. Konkurs- Verfahren. Das Konkursverfahren über das Vermögen des ver— storbenen Peter Kröll von Bad-Nauheim wird, nachdem der angenommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen Beschluß vom 25. Juli 1881 bestätigt ist, hierdurch auf— gehoben. Bad⸗ Nauheim den 25. Juli 1884.* Das Großherzogliche Amtsgericht Bad-Nauheim. Veröffentlicht: Schũ tz, Gerichtsschreiber. 5 Hofraithe-Versteigerung. Montag den 4. August d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause das den Cornelius Friedrich Bender Eheleute Kindern in Bad-Nauheim zustehende Gasthaus, nämlich: Gemarkung Bad⸗Nauheim. Flur 14 Nr. 154- 686 OUMeter Hofraithe in der Neustadt, einer öffentlichen freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden. Bemerkt wird, daß das Anwesen in der Fahrstraße gelegen und dasselbe mit und ohne Inventar zu ver— kaufen ist. Bad-Nauheim den 26. Juli 1884. Großherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim. Wörner. Gutachten. 2816 Herr Carl Retter in München übergab mir eine als„Haarwasser“ bezeichnete Flüssigkeit mit dem Ge— suche, dieselbe zu prüfen und gutachtlich darüber zu be— richten. 85 05 Haarwasser enthält der damit angestellten Analyse zufolge durchaus keine den Haaren nach⸗ theilige Materien; ihre Bestandtheile sind vielmehr solcher Art, daß von dem Gebrauche des Mittels eher ein wohlthätiger Einfluß auf das Wachsthum der Haare zu erwarten ist und steht daher ihrer An— wendung keinerlei Bedenken entgegen. München den 7. September 1867. (L. S.) Dr. 6. C. Wittstein. zu haben um 40 Pf. bei J. Baumeister, Friedberg. eine Wohnung von 5 bis 6 Zimmern mit allem Zubehör 2809 2815 Zu vermiethen bei 2828 Neallehrer Opel. Gerste, Brauerwaare M. 17.5020, Hafer je nach Qual. n N. 65-66, aähtgewicht. d Schweine — rstadt und Mel bach, Jull d. J. Tagesdiens. stdirector. jut Bubba August. Butzbach iedberg. . U iin. . August ar — U gen des vel rd, nachden skräftigel durch auf d Nauh im. Uug. a9 11 U, ls Fredi in zufehen, f. 127 aithe in. ng ausgesth tr ahn tar zu 9 Aufforderung. Ansprüche an die nachbemerkten mit Flur und Nummer den betreffenden Personen im Grundbuch beigeschriebenen Immobilien sind binnen 4 Wochen dahier geltend zu machen, als sonst die Verträge bestätigt werden und die Ueberschreibung auf den neuen Erwerber im Mutatlons— verzeichniß und Grundbuch vollzogen wird. 1. Kaspar Krebs 1. von Ober-Mörlen: Flur 1. Nr. 1722 Gemarkung Ober⸗ 4 Mörlen, 2. Mapimilian Fritz von Ober-Mörlen: Flur 1. Nr. 114 Gemarkung Ober-Mörlen, 3. Johannes Mörler VI. von Bad-Nauheim modo Konrad Reich 1. Erben von da: Flur X. Nr. 144 Gemarkung Bad⸗Nauhelm, 4. Christian Rexroth von da: Flur XI. Nr. 413 u. 612 „ 2 ö 8.8 5 in„ 2 u 555 2 5 1. 8 8. S 1 VII.„ 142— 5 e e 5. Philipp Schweizer II. Wittwe von Ober⸗Mörlen: Flur J. Nr. 1624. 2131 0 5 239. 655 5 1288 5 Vie„ 169. 556 5 I f Wir„ 327 1„ Gemark N 28 dung 5 8 Ober in 24 Mörlen, 5„ 2 1602 5 . XI„ 637 953 , 00 r, e e 732 XXXI 477 * 8 5* 6. Georg Hofmann J. von Schwalheim: Flur V. Nr. 333,5 Gemarkung Rödgen, 7. Karl Krebs 11. von Ober-Mörlen, Gemarkung Ober-Mörlen: Flur 1. Nr. 2762(alt 230/29 9a), 6 1.„ 3683(alt 563/51 ¼), 1 J. 0 4300, 1 399 F 210 Bad-Nauheim den 26. Juli 1884. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Allwohn. Schütz. Lokalgewerbverein Friedberg. Arbeits⸗Vergebung. Die hiesigen Handwerksmeister, insbesondere die Mit— glieder des Lokalgewerbvereins, welche geneigt sind, die mit der Herstellung eines Saales und Zimmers auf den städtischen Pferdeställen verbundenen Arbeiten und Lieferungen auszuführen, werden eingeladen, Voran— schlag und Bedingungen auf dem Büreau des Unter⸗ zeichneten einzusehen. Der Voranschlag beträgt: 2818 A. Abbrucharbeiten 88 M. 85 Pf. B. Maurerarbeit N o C. Steinhauerarbeit 68 D. Zimmerarbeit DEE ö E. Dachdeckerarbeit 98„ F. Schreinerarbeit e ee G. Schlosserarbeit 282„—„ G. Trägerlieferung 56% 70„, H. Glaserarbeit 600„—„ J. Weißbinderarbeit 603„—„ K. Spenglerarbeit 6„ Die Offerten sind bis Samstag den 2. August, Nachmittags 2 Uhr, einzureichen. Die Vergebung findet auf dem Submissions wege statt. Der Zuschlag bleibt dem Vorstande vorbehalten. Der Vorstand des Lokalgewerbvereins: Limpert, Vorsitzender. Apfelwein. Eine bedeutende Apfelweinhandlung Sachsens sucht einen Producenten, um in Geschäfts-Verbindung zu treten. Refleetanten, welche einen guten Stoff liefern, sind gebeten, ihre Adressen unter A. E. 873 an Haasenflein& Vogler, Dresden, einzusen den. g(He 34896a.) Arbeitshemden, sehr weit, in guter Qualität empfiehlt 2827. F. Aletter. Nierenfett, n Pfund 50 Pf., bei sämmtlichen Ochsenmetzgern. 2823 2629 Lehr- und Frriehungs-Anst ali von Fräulein Minna Singer, (Valentin sches Institut) Frankfurt a. M., Bleichstr. 36. Gründlicher Unterricht in den Wissenschaften, in Sprachen, Musik und Zeichnen. Sorgfältige körperliche Pflege. Aufnahme zu jeder Zeit. 175.) Darmstadt im Juli 1884. Bad-Nauheim im Juli 1884. Colonia, Rülnische Feuer-Versicherungs-Gesellschaft. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir Herren i chr. Staudt, Kaufleute, in Bad-Nauheim, eine Agentur obiger Gesellschaft übertragen haben. 2812 Die General-Agentur: J G Kuliler!& Söhnę. Bezugnehmend auf obige Anzeige halten wir uns zur Vermittelung von Feuer-Versicher ungen bestens empfohlen und sind zur Ertheilung von Auskünften gerne bereit. Gebhr. Staudt. Neue Holl. Vollhäringe 2655 bei Wilh. Fertsch. Die Dampf-Kaffeebrennerei! Gegründet 1837. von Gegründet 1837. A. Juntz sel. Wwe. — 9 in empfehlende Erinnerung. Niederlage in Friedberg bei Herrn M. Eckstein. N 1 7 H. Strauß. Bad⸗Nanheim bei Herrn Gg. Ph. Ludwig. Bellersheim bei Herrn Samuel Löb. Bönstudt bei Herrn A. Haas und bei Elias Müller. Butzbach bei Herrn Z. Lilienstein. Dorheim bei Herrn Johs. Braun. Echzell bei Herrn S. Simon Wittwe. Grünberg bei Herrn J. Weifen bach. Heldenbergen bei Herrn Löb Speier Wittwe. Homburg v. d. H. bei Herrn Ferd. Datz. Hungen bei Herrn A. Buch. Klein⸗Karben bei Herrn S. Ortenberger. Lich bei Herrn H. Zimmer VII. Nieder- Florstadt bei Herrn Michel Adler. Nieder⸗Weisel bei Herrn H. Heinemann. Nieder-Wöllstadt bei Herrn Tobtas David. Ostheim bei Herrn S. Kaufmann. Rodheim v. d. H. bei Herrn D. Stern J. Schotten bei Herren S. Kaufmann Söhne. Staden bei Herrn C. Hessenberger& Sohn. Ulfa bei Herrn Georg Gottwalls VII. Vilbel bei Herrn C. H. Kullmann. Ledertreibriemen, Hanfriemen, Gummischläuche und Platten, sowie sämmtliche techn. Lederartikel für Maschinenbetrieb Herrn 2520 bei Korn& Simon, Frankfurt a. M., 2393 Große Bockenheimerstraße 50.— Frische RNepskuchen empfiehlt zu äußerst billigem Preise 2810 Ph. Dan. Kümmich. Corsetten in größter Auswahl, von den geringsten bis zu den feinsten Sorten, zu sehr billigen Preisen bei 8 Heh. Diehl, Usagasse. Von unseren Freunden und Bekannten verabschieden wir uns hierdurch mit einem herzlichen Lebewohl. 2813 J. ess, Lehrer, und Frau. Jauche, 2 Gruben, nuentgeltlich, in der Blinden-Anstalt. 2819 745.) Lohnenden Verdienst 2824 erzielt man durch Uebernahme der Agentur einer guten Feuerversicherungs⸗Gesellschaft. Offerten sub L. 12 bef. 6. L. Daube& Co. in Frankfurt a. M. Pergamentpapier (per Meter 50 Pf.) bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad-⸗Nauheim. 1 — N 2 D ee uu Bremen. Mit den neuen Schnelldampfern des Uorddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika 4 in 9 Tagen N e e e Näheres bei dem General-Agenten M. Abraham, Mainz, und dessen Agenten: Hermann Vogt, Reichelsheim. Frauenhemden, Hosen, Uunterröcke und Nachtjacken, sowie Hemben und Hosen für Kinder 391 billigst bei K. Friedrich neben der of. machen. 2525 Kranksein unsere geliebte Schwiegermutter und Großmutter Frau Juliane Bechthold im 75. Jahre ihres Lebens. Friedberg, 30. Juli 1884. Die trauernden Hinterbliebenen: Fritz Hanstein und Familie. Die Beerdigung findet statt Donnerstag den 31. d., Nachmittags 5 Uhr. 2817 Besondere Einladung erfolgt nicht. 0 estern Abend um 9 Uhr starb nach längerem 0 Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung unseres unvergeßlichen guten Kindes Otto, sowie der überaus zahlreichen Blumenspende, sagen herzlichen Dank Fauerbach b. Fr. den 28. Juli 1884. Die tiefbetrübten Eltern: S Heinrich Jalob Kipp und Frau. Bekanntmachung. Dem Local-Comité des Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins zu Bad Nauheim ist vom Großherzoglichen Ministerium des Innern und der Justiz die Genehmigung ertheilt worden, gelegentlich der am 12. und 13. August d. J. zu Bad-Nauheim stattfindenden 23. Wander⸗ versammlung eine Verloosung von Bienenproducten, Bienenzuchtgeräthen ꝛc. zu veranstalten und Felsenteller. Die verehrl. Mitglieder sind freundlichst hierzu 2500 Loose à 50 Pf. im Kreise Friedberg auszugeben. 5 eingeladen. 5 5 hat freien Zutritt zur Ausstellung im Gewächshaus. Friedberg. Der Vorstand. Der Besitzer eines Looses Loose sind zu haben: in Bad-Nauheim bei den Herren Ph J. Wörner, Th. Andreas; in Friedberg bei den Herren Eduard Hirsch, Ph. Fourier. B D NAI HEIM Sonntag den 3. August findet in meinem Saale i Tanzmusik J. H. Fritz. L. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung. Große Auswahl.— Billige Preise. Bei Verladungen auf hiesiger Station empfehle meine bequem gelegene, sehr exact wiegende und nach dem neuesten System construirte Fuhrwerks Brückenwaage. Bei der vorzüglichen Einrichtung meiner Waage, kann jeder Interessent das Waagresultat von der Scala der Waage selbst ablesen und sind deßhalb Irrthümer vollständig ausgeschlossen. Im benöthigten Falle steht unentgeltliche Vorspann bis zur Höhe der Umladeplätze, sowie kostenfreie Benutzung meiner geräumigen und gesunden Stallungen zur Disposition. G. H. Freundlieb, „Zur Stadt Hanau“. —— 72 2 7 Hassan's Kaffee in/ und ½ Pfund⸗Packeten zum Preise von M. 1.60 und 1.80 per Pfund netto beehre ich mich hierdurch bestens in Empfehlung zu bringen. Der stets gleichmäßige Wohlgeschmack dieses Kaffee's, die durch die eigenthümliche Brennart bewirkte Sparsamkeit und Erhaltung der ursprüng— lichen Kraft der Bohnen, haben denselben in vielen Familien unentbehrlich 1 werden lassen. Weiß, G. Nephuth, Rich. Billau, Polizeidiener 2814 283 1172 2808 1510 Gratis-Proben stehen zu Diensten. Alleinige Niederlage in Friedberg bei J. A. Windecker. Die Düngerfabrik von Michel& Co., Ludwigshafen am Rhein, (goldene Medaille Metz 1868, silberne Medaillen Kaiserslautern 1872 und Hagenau 1874, Preis- Medaille Kaiserslautern 1879, Silber-Diplom Mannheim 1880), empfiehlt unter Controle der Versuchsstation Darmstadt in anerkannt vorzüglicher Qualität und Garantie des Gehalts bei billigster Preisnotirung: Knochenmehle, Kalisalze, Superphosphate;, Weinbergs; Hopfen- Dünger; Ammoniak-Superphosphate als Ersatz für Peru- Guano. Analysen, Preislisten und Gebrauchs-Anweisungen gratis. Offerten und Anfragen von Plätzen, wo sich noch keine Verkaufsstellen befinden, werden sofort erledigt. Wiesen-, Tabaks- und Von obiger Fabrik wurde mir der Verkauf für Oberhessen übertragen und empfehlen den geehrten Landwirthen die vorzüglichen Fabrikate unter Garantie des Gehalts zu Fabrikpreisen. Friedberg im Juli 1884. Achtungsvoll Salomon Simon. Geschäfts⸗ Empfehlung. Der Unterzeichnete halt Lager in allen Sorten Brettern, Latten, Schalterbäumen, schwed. Riemer u. s. w. Georg Schick, neben dem Bahnhof. 2602 zu den billigsten Preisen. Homburg v. d. H. 2589 Das nunmehr 16 Jahre so beliebte, trotz aller Nachahmungen unübertroffene Haarwasser von Retter, München(staatlich geprüft und begut achtet), welches statt Oel oder Pomade täglich gebraucht bestens zu empfehlen ist, verkauft um 40 Pf. sind 10 Centner gute Saaterbsen abzugeben. Liederkranz. 2833 Sonntag den 3. 1 Tanz, Nachmittags 4 Uhr beginnend, auf Windecker's August Gesangsvorträge und Feleranen- und Militär-Verein Friedberg- Samstag den 2. August, Abends, Monatsversammlung im Vereinslocal. 2820 Der Präsident. Büd Falzhausen. Sonmtag den 3. August Großes Contert, ausgeführt von der Capelle des II. Großherzogl. Hessischen Infanterie⸗Regiments Nr. 116 aus Gießen. Entrée 50 Pf. Anfang 3 Uhr. Nach dem Concert: 2832 Ball. Großgelochten, vollsaftigen a Emmenthaler Käs, Ramadour-Käs empfiehlt J. Baumeister. J. A. Windecker empfiehlt Schweizerkäse in bester Qualität. Bestkeimenden Incarnat⸗Klee, alle Sorten Weißerüben empfiehlt J. Herrmann. 2825 2807 Ein Logis, bestehend aus 4 Zimmern, kann sofort bezogen werden. 2834 W. Gartner. 2 Morgen Waizen und 1 halben Morgen Hafer hat auf dem Stand zu verkaufen 2791 Friedberg. Ernst Philippi. Prima Incarnatklee, Prima Luzernklee 2734 bei Wilhelm Fertsch. Ein Pferd, N unter 4 die Wahl, verkauft P. Rudelius. Auch hat derselbe einen großen Wagenkasten, für Kar⸗ toffel⸗ und Zuckerrübentransport sich eignend, zu ver⸗ kaufen. 2822 Prima neue Grünterne 2758 Wilhelm Fertsch. A tüchtige Gesellen finden dauernde Beschäftigung bei bei Theobald Steinel, 2762 n Bürstenmacher. Ein tüchtiger Branntweinbrenner wird gesucht. Näheres bei 2797 Martin Mondigler II. eise-, Wasch- und Handkürbe empfieh 3 1 Carl Damm, Deagase Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 2783 J. Baumeister, Friedberg. Bad-Nauheim, Kurstraße 314. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Wir — Die eil Al — 1 enthä Stag Beka vom