bach über ksbildungs⸗ h desselben ort an d. er. gs zu einer bengenannter do 8½ Uhr, Reuß ein. llarbeiter. lung Strelfuß. 1 1 Kreisamt. momen, . Bernbet. 10884. 4 I.. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Bonnerstag den 27. Uunember. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Areisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden slets per Post nachgenommen. Für des Monat —— Dezember rann auf den „Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. — Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 15. Amtlicher Theil. Juni 1883 wegen Krankenversicherung der Arbeiter. Friedberg den 24. November 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche einer gemeinschaftlichen Ortskrankenkasse nicht beigetreten sind, wollen alsbald berichten: 1. Wer als Rechner der Gemeindekranken 2. Welcher praktische Arzt als Kassenarzt kasse bestellt worden ist, angenommen worden ist, 3. In welcher Weise Vorsorge für die Beschaffung von Heilmitteln und Arzneien getroffen worden ist. Zugleich beauftragen wir Sie, nochmals in der Gemeinde ortsüblich bekannt machen zu lassen, daß die Arbeitgeber jede von ihnen beschäftigte versicherungspflichtige Person gemäß F. 49 des Gesetzes, betreffend die Kraukenversicherung der Arbeiter, spätestens am dritten Tage nach dem Beginn der Beschäftigung bei der Buͤrgermeisterei anzumelden und spätestens am dritten Tage nach Beendigung des Arbeitsverhält— nisses wieder abzumelden haben. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe bis zu 20 Mark bestraft. Versicherungspflichtig sind alle im§. 1 des Gesetzes, betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter genannten Personen, mit Aus— nahme der im F. 2, 2—6 aufgeführten, sofern nicht die Beschäftigung ihrer Natur nach eine vorübergehende oder durch den Arbeitsvertrag im voraus auf einen Zeitraum von weniger als einer Woche beschränkt ist. Betreffend: Rundgang der Feldgeschworenen im Oet ober 1884. Dr. Braden. Friedberg am 25. November 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erwarten, daß die von den Feldgeschworenen aufgenommenen Protokolle spätestens bis zum 1. Dezember l. J. anher eingesendet werden, damit die Beseitigung der vorgefundenen Mängel unverzüglich veranlaßt werden kann. Es soll ein vollkommen arbeitsunfähiger Mann von 50 Jahren auf Kosten der Kreiskasse in Pflege gegeben werden. Dr. Braden. Personen, welche geneigt sind, den Huͤlfsbedürftigen bei sich aufzunehmen, wollen ihre Anmeldungen nebst Pflegegeldforderung bei der Großherzoglichen Bürger— meisterei einreichen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien wollen die Anmeldungen mit Bericht über die Qualifikation und den Leumund, sowie die Familienverhältuisse des Aumeldenden Friedberg den 24. November 1884. au uus einsenden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 26 enthält: J. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. 11. Uebersicht der für 1884 genehmigten Umlagen der israel. Rel. Gem. im Kreise Mainz. 111. Bekanntmachung, die Nichterhebung von Um— lagen der israel. Rel. Gem. zu Sickenhofen für 1884/85 betreffend. IV. Bekanntmachung, die Umlagen der Gemeinde Rodheim b. Gießen pro 1884/85 betreffend. V. Ordensverleihungen. VI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. VII. Namensveränderungen. VIII. Abwesenheitserklärung. IX. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Der Gerichts— aceessist Landmann aus Homberg a. d. O. wurde zur Rechtsanwaltschaft bet Großh. Amtsgericht Nidda zu— gelassen. X. Ernennungen in Beziehung auf den Landtag. XI. Dienstnachrichten. Es wurde: dem ev. Pfarrer Bernhard zu Brauerschwend die Pfarrstelle zu Nieder— Weisel übertragen; der Musiker Dern zum Hofmusiker ernannt; der Ernennung des Sektionsingenieurs Frey bei der Hessischen Ludwigs-Bahn zum Betriebskontroleur die Bestätigung ertheilt; dem ev. Pfarrer Neuroth zu Dietzenbach die Pfarrstelle zu Griesheim, dem ev. Pfarrer Möller zu Ranstadt die Pfarrstelle zu Biebesheim über— tragen; der auf die erste ev. Pfarrstelle zu Hungen präs. Pfarrer Hainer zu Ober-Breidenbrach bestätigt; dem ev. Pfarrer Heintze zu Lißberg die Pfarrstelle zu Kirch berg übertragen; die Finanzaspiranten Filsinger aus Vilbel und Köppler aus Butzbach zu Steueraufsehern ernannt; dem Schulamtsasp. Jacobi aus Nieder-Ros bach die Lehrerstelle zu Oberau, dem Schullehrer Schlumpf zu Lichtenberg⸗Obernhausen die Lehrerstelle daselbst, dem Schullehrer Metzler zu Falken-Gesäß eine Lehrerstelle daselbst übertragen; der Musiker Schneider in Offenbach zum Amtsgerichtsdtener in Ulrichstein ernannt; der auf die Lehrerstelle zu Hassenroth präs. Schulamtsasp. Willems aus Höllerbach bestätigt; dem Schullebrer Diehl in Dieburg die Lehrerstelle zu Mosbach, dem Schulamtsasp. Gruber aus Appenheim die Lehrerstelle zu Aschbach, der Schulamtsaspirantin Burk aus Lampertheim eine Lebre— rinnenstelle zu Finthen, dem Schullehrer Eller zu Flon— heim die Lehrerstelle zu Nierstein, dem Schulamtsasp. Repp aus Gambach die Lehrerstelle zu Flenfungen, dem Schullehrer Correll zu Hahnheim die Lehrerstelle zu Schorns heim übertragen. XII. Dtenstentlassung— XIII. Dtenstentsetzung. XIV. Ruhestandsversetzungen. XV. Konkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die ev. Pfarrstelle zu Neckar-Steinach. Die ev. Pfarrstelle zu Dietzenbach. Zwei Lehrerstellen zu Zell, Geh. je 900 M. Zu der ersten Lehrerstelle daselbst steht dem Grafen zu Erbach Schönberg das Präsentationsrecht zu. Die Lehrerstelle in Güttersbach, Geh. 900 M. Dem Grafen zu Erbach Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu. Eine Lehrerstelle zu Trais a. d. L., Geh. 900 M. Die Schulstelle zu Unter-Sens bach, Geh. 900 M. Dem Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu. Eine Lehrerstelle zu Wallertheim, Geh. 900 M. Die Lehrerstelle zu Lindenstruth, Geh. 900 M. Die Lehrerstelle zu Unter-Widdersheim, Geh. 900 M. Eine Lehrerstelle zu Wimpfen a. B., Geh. 1000 1400 M. Dem Lehrer können die Funktionen eines Oberlehrers übertragen werden. An der Volksschule zu Offenbach drei mit ev. Lehrerinnen zu besetzende Stellen, Anfangs- gebalt je 1200 M. Dem Fuͤrsten zu Isenburg-Virstein steht das Präsentationsrecht zu. Die Schulstelle zu Sponsheim, Geh. 900 M. Eine Lehrerstelle zu Viern- heim, Geh. 1000 1600 M. Eine Lehrerinnenstelle zu Kastel, Geh. 1200 1400 M. revisor Schulz; der Hauptmann Riedel zu Vessungen; der Hofopernregisseur Cramolini; der evang. Pfarrer Bichmann zu Burg-Gemünden; der Beneficiat Koch in Wimpfen. — 25. Nov. Zum ersten Präsidenten der ersten Kammer hat der Großherzog wiederum den langjährigen Präsidenten Grafen Görz er— nannt. Das Haus wählte an feiner heute statt— gehabten constituirenden Sitzung den Fürsten Isenburg-Büdingen Zum zweiten Präsidenten, den Grafen Erbach-Schönberg und Freih. v. Wam— boldt zu Secretären. Die zweite Kammer wählte bei der vorläufigen Constituirung den Abgeord— neten Kugler von Offenbach wieder. Als zweiter Präsident ging Wolfskehl aus der Wahl hervor. Bei der Wahl der Secretäre wurden Heinzer— ling und Arnold gewählt. Der Landtag wird morgen durch den Großherzog in Person eröffnet. Berlin, 24. Nov. Das Reichstagspräsi⸗ XVI. Sterbefälle. Gestorben sind: der Oberrechnungs— dium wurde heute von dem Kronprinzen, später von dem Kaiser empfangen und von letzterem darauf zur Tafel gezogen. — Die Rückkehr der Kaiserin nach Berlin wird am 2. Dez. erwartet.— Am 28 Nov. trifft der König von Sachsen hier ein, um den Kaiser zur Jagd nach Hubertusstock zu begleiten. — 24. Nov. In der heutigen Commissions— sitzung der Congo-Conferenz legte der holländische technische Delegirte Bloeme die Handelsbezieh— ungen Hollands am Congo dar. Darauf wurde Woermann, der seit einigen Tagen als deutscher technischer Delegirter fungirt, vernommen; der— selbe sprach sich für eine erhebliche Ausdehnung des Begriffs„Congobecken“ in östlicher Richtung aus. Die Commission trat darauf in den meri— torischen Theil der Verhandlungen ein und einigte sich über das unter dem Ausdruck„Congobecken“ zu verstehende Gebiet im Sinne einer Ausdehnung desselben nach Westen und Osten, unter Wahr— ung der überall bestehenden Souveränitätsrechte. 25. Nov. In der heutigen Sitzung wurde der Bericht über die Handelsfreiheit in dem Congogebiete verlesen und festgestellt. — Das„Frankf. Journal“ schreibt: Eine überraschende Nachricht kommt aus Brüssel, so überraschend, daß für einen Augenblick selbst die Congoconferenz dagegen zurücktritt. Das Brüsse— ler„Mouvement Geographique“ berichtet näm— lich, Deutschland habe das Protectorat über die Insel Zanzibar und das dem Sultan von Zan— zibar tributäre Gebiet an der Küste von Ost— afrika von der Jubamündung bis zum Cap Del— gado übernommen. Die Mündung des Juba— flusses liegt fast unter dem Aequator, das Cap Delgado 11 Grad südlich von demselben. Die Nachricht klingt nach dem, was in jüngster Zeit in Westafrika vorging, gerade nicht unwahr— scheinlich, ebenso möglich ist es aber, daß die ganze Mittheilung nur eine freie Bearbeitung der bekannten Thatsache ist, daß in der Person unseres berühmten Landsmannes Gerhard Rohlfs ein deutscher Berufsconsul nach Zanzibar ge— schickt wurde, weil über den bisherigen kauf— männischen Wahlconsul Deutschlands dortselbst verschiedentlich Klage geführt wurde. Das ge⸗ nannte Gebiet würde oder könnte die Einbruchs— stelle sein, vermittelst welcher man über das große ostafrikanische Seen-Gebiet den schiffbaren oberen Congo erreicht. Wir wünschten, die Nach- richt von der Uebernahme dieses Protectorats bestätigte sich. Das Sultanat Zanzibar ist einer der wohlgeordnetsten afrikanischen Districte und der eingeborene Herrscher desselben ist den Deut- schen wohlgesinnt. Der Handel auf der Jnsel Zanzibar selbst ruht hauptsächlich in deutschen Händen, derjenige an der gegenüberliegenden Küste wird meistens von arabischen und indischen Händlern betrieben und ist nach dem Urtheile deutscher Kaufleute und Reisenden eines guten Aufschwunges fähig. Sollte übrigens die Sache sich bestätigen, so würde ein weiterer Anhalt für die Anschauung gewonnen sein, daß die Hinzu— ziehung der Pforte zu der jetzigen Congo-Con— ferenz mehr als ein einfacher Höflichkeitsact des Fürsten Bismarck war und geschehen ist, weil bei der beginnenden Aufschließung Afrikas auch große Bezirke und Völkerschaften in Rechnung kommen, wo der Islam herrscht, dessen geist— liches Haupt der Sultan ist; insonderheit träfe dies in Ostafrika zu. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ erfährt, daß die auf die Beraubung der deutschen Kutter „Diedrich“ und„Anna“ bezüglichen Documente seitens des Londoner Foreign office dem öffent— lichen Ankläger übergeben worden seien, damit gegen die englischen Schiffer, welche an der Be— raubung Theil genommen haben, das Strafver— fahren eingeleitet werden könne. Ausland. Frankreich. Paris, 24. Nov. In der Kammer begann die Berathung der Tonkincredit— vorlage. Lockroy(äußerste Linke) kritisirte die Colonialpolitik der Regierung, Delafosse(Rechte) griff das Cabinet heftig an und erklärte, es ver— diene in Anklagezustand versetzt zu werden. — In parlamentarischen Kreisen ist das Ge— rücht verbreitet, unter den Ministern sei ein ernst— licher Conflikt ausgebrochen bezüglich der beab— sichtigten Einführung resp. Erhöhung des Ein— gangszolles auf Getreide, Mehl und Schlachtvieh. — 24. Nov. Gestern fand eine Versamm— lung von etwa 5000 beschäftigungslosen Arbei— tern statt, welche nach einer stürmischen Debatte beschlossen, demnächst eine Versammlung im Freien an einem noch zu bestimmenden Orte abzuhalten. Nach Schluß sangen Einige die Marseillaise und die Carmagnole, weßhalb die! Polizei einschritt und 30 Personen verhaftete. Einige Polizeiagenten und ein Polizei-Commissär wurden verwundet. Großbritannien. London, 24. Nov. Im Unterhaus erklärte Gladstone, es sei keine Conferenz bezüglich der egyptischen Fragen vor— geschlagen. N — Der„Times“ zufolge wäre den Regier— ungen der Mächte bereits eine Uebersicht der Vorschläge Englands zu einem Arrangement über die finanziellen Schwierigkeiten Egyptens mitgetheilt worden. Die„Times“ glaubt, die Vorlage Englands schlage wahrscheinlich eine ½procentige Reduction der Zinsen der Staats- schuld vor. Italien. Rom. Senator Pessina wurde zum Justizminister ernannt. Der nordamerika— nische Gesandte Astor demissionirte. Rumänien. Bukarest, 24. Nov. Die Senatswahlen sind überwiegend gouvernemental ausgefallen. Die liberale Opposition errang nur 6 Sitze. Der Minister Bratiano wurde viermal gewählt. Rußland. Petersburg, 25. Nov. Das Kaiserpaar ist heute wieder nach Petersburg übergesiedelt. Egypten. Kairo. Rußland und Deutsch— land beantragten bei dem Khedive die Ernenn— ung eines russischen und deutschen Mitglieds der internationalen Schulden-Commission. China. Shangai. Die„Times“ meldet aus Haiphong, 15. Nov.: Es werden schwere Kämpfe in Tonkin erwartet. Große Abtheil— ungen chinesischer Truppen nähern sich den Fran zosen von verschiedenen Richtungen. Aus Hongkong, 23. d. wird demselben Blatte ge— meldet: Die häufigen Berichte über französische Siege in Formosa sind Erfindungen, ebenso sind die Berichte über die französischen Erfolge in Tonkin übertrieben. Die Chinesen haben jüngst in Tonkin und Formosa die Offensive ergriffen. Allerlei. Dresden, 25. Nov. Die Dampfschifffahrten von Dresden elbabwärts sind des Eisganges wegen eingestellt. Paris, 24. Nov. Die Cholera darf hier als er— loschen angesehen werden. Seit Mitternacht bis Mittag wurden nur vier leichte Fälle angemeldet. Tarent, 25. Nov. In der letzten Nacht fing ein Waggon des von Reggio kommenden Zuges Feuer; ein Reisender kam dabei um. Madrid, 24. Nov. In Toledo fanden weitere Cholerafälle statt. Von Seiten der Behörden wurden Vorsichtsmaßregeln getroffen. Handel und Verkehr. Friedberg, 25. Nov. Fruchtber. Walzen M. 16.75, Korn M. 15.50, Gerste M. 14—16, Hafer M. 12.00 Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilos= 200 Zollpfund. Friedberg, 26. Nov. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier 1 St. 9 Pf. Gießen, 25. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.10— 1.15, Eier 1 Stück 6-8 Pf., Käse per Stück 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.45 bis M. 0.55, Hühner per Stück M. 0.80— 1.20, Hahnen ver Stück M. 0.55— 1.00, Enten per Stück M. 1.20 1.60, Gänse per Pfd. 36—50 Pf., Welsche M. 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68— 70 Pf., Kuh- und Rind— fleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 5460 Pf., Hammel⸗ fleisch 60- 70 Pf., Kalbfleisch 56—60 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00- 3.50, Zwiebeln per Ctr. M. 4 bis 5, Weißkraut per Stück 3—6 Pf. Grünberg, 22. Nov. Fruchtpreise. Weizen M. 16.80, Korn M. 16.30, Gerste M. 14.70, Hafer M. 13.00, Erbsen M. 16.80. Frankfurt, 23. Nov. Fruchtmarkt. Hies. Roggen⸗ mehl Nr. O M. 33½—34, Nr. 1 M. 26½—27, Nr. 2 M. 25½—26½, Nr. 3 M. 2324, Nr. 4 M 17, Nr. 5 M. 15—15½, Milchbrod- und Brodmehl im Ver— band M. 50—53, norddeutsches und westfälisches Weizen⸗ . 00 M. 23½—24½,,ͤ Suippengries je nach Qual. —.—, Roggenmehl Nr. 0(Berliner Marke) M. 24—25½, do. 0% do. M. 22—23½,. M. 20— 21, do. 2 do. M. 17, Weizen ab unserer Um⸗ gegend M. 16/— 17, do. frei ab Bahnhof hier M. 17, do. fremder je nach Qual. M. 16—17½. Roggen bhies. M. 153/416, do. französischer M. 16½, do. Königsberger M. 16 16 ½, do. Petersb. M. 15½— 15½, do. Galatz, Nicolajeff und Odessa M. 15/0—15½. Gerste, Brauer⸗ waare M. 16 18¼, do. zu Mahlzwecken M. 13. Hafer je nach Qual. M. 13½— 14½. Raps M. 25½— 26, Roggenkleie M. 5, Weizenkleie M. 4¼. Rüböl im Detail M. 60. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Frankfurt, 24. Nov. Viehmarkt. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 321 Ochsen, ca. 7 Bullen, ca. 369 Kühe und Rinder, ca. 259 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 7072, 2. Qual. M. 61—65, Kühe und Rinder 1. Qual. M. 60—62, 2. Qual. M. 48— 50, Kälber 1. Qual. 60-62, 2. Qual. M. 55. per 100 Pfund Schlachtgewicht. Getreideverschiffungen aus den Vereinigten Staaten nach Europa. Wie aus New-Vork telegraphisch gemeldet wird, umfassen die letztwöchentlichen Verschiffungen 1,3, 0,000 Buschels Weizen und 330,000 Buschels Mais. Die sichtbaren Vorräthe bestehen gegenwärtig aus 36,6 Mill. B. Waizen und 4,3 Mill. B. Mais gegen 38,6 resp. 5,1 Mill. B. in voriger Woche. Die Leipziger Lehrmittel Anstalt von Dr. O. Schneider in Leipzig, Schulstraße 6, auf deren Weibnachtskatalog in Nr. 136 des Oberh. Anzeigers bereits hingewiesen worden ist, macht es sich zur Aufgabe, Lehrmittel, Beschäftigungs-Utensilien und nützliche, sowie unterhaltende Spiele in der Familie einzuführen. Alle Eltern und Erzieher, die einen Rathgeber für die Wahl dauernd anregender Geschenke für Kinder wünschen, seien hiermit nochmals auf diesen Katalog aufmerksam gemacht. Derselbe wird an jeden Interessenten von genannter Lehrmittel-Anstalt kostenlos versandt. 4213 Mitgliedskarten, a 30 Pfennig pro Jahr, zu der Generalfechtschule des Reichswaisenhauses in Lahr sind bei der Expedition des Anzeigers zu haben. Zur gefl. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen Auskunftsertheilung über Inserate ꝛc. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. Ueber Inserate, bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunftserthetlungen befugt. Offertenbriese sind, soweit keine bestimmten gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden, in der Expedition abzuholen. Die Expedition des Oberhess. Anzeigers. mehl M. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 25. Nov. 1884. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke„ 19, f. do.„ 16. 17 16. 13 Englische Sovereings.. 20. 39 20. 34 Rassische Imperiales.„ 16,% 2 Ducgten TW „ 9. 63 9. 58 Dollars in Gold. 4. 90 4. 90 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½, Dutzend. „ Dutzend. Die Expedition des Anzeigers Bekanntmachung. Montag den 1. Dezember d. J., Nachmittags 2 Uhr, läßt der Unterzeichnete f 1 Schreibseeretär, Nähtischchen, 1 Sopha, runden Tisch, 1 Commode, 2 Kleiderschränke vor dem Rathhause zu Friedberg Baarzahlung versteigern. Friedberg am 15. November 1884. meistbietend gegen König, Gerichtsvollzieher zu Friedberg. nBergmanun's 1159 Cheerschwefel-Seife, bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbe— dingt alle Arten Haut- Unreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendend weiße Hant.. Vorräthig à Stück 50 Pf. bei Apotheker Luhn. 4203 Betanntmachung. Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß durch den Neubau der Kreisstraße zwischen Weckes heim und Beienheim der Feldweg auf unbestimmte Zeit nicht fahrbar ist. Man fahre auf der nördlichen Seite des Ortes zwischen Weckesheim und Beienheim den sogenannten Kreuzweg durch die Sauerwiese. b Weckesheim den 27. November 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Weckes heim. 4212 Hilger, Beigeordneter. 8. N* st* Versteigerung. Donnerstag den 27. November, Nachmittags 3 Uhr, wird auf dem Güterboden der Main-Weser-Bahn dahier November 1884. Königliche Güter-Expedition. Rauber. Friedberg, 22. 4181 4159 bei Chr. Weißenbach. ein Korb Farbwaaren öffentlich meistbietend versteigert.“ 2946 Flachs, beste Qualität, per Pfund M. 1.10, empfiehlt P. Theis, 4194 vormals G. Haustäd t. 2 2 Ein junger Mann mit geläufiger Handschrift und etwas Kenntniß im geo⸗ metrischen Rechnen wird gesucht. Schriftliche Anmeld⸗ ungen durch die Exped. d. 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November 1884, Abends 2% Uhr, im Trapp'schen Saale, unter gütiger Mitwirkung von Frl. E. Nachtigall, vom königl. Hoftheater in Wiesbaden (Sopran), Herrn Jacob Geißell(Bariton), Herrn Franz Waßmuth(Baß) aus Hanau, Herrn Eduard Bautz(Tenor) aus Frankfurt a. M., Herrn Seminarlehrer Link dahier, sowie a einer Abtheilung des Seminaristen-Chors. Zur Aufführung kommt das Oratorium „Die Schöpfung“ von Haydn. Billets für nummerirten Platz à M. 1.50, für nichtuummerirten Platz à M. 1. sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen und Abends an der Kasse zu haben. Für die passiven Mitglieder des Musikvereins stehen nummerirte Plätze bis zum Samstag Abend bei Herrn Lehrer Heylhand zur Verfügung. Hauptprobe Samstag Abend 8 Uhr. Eintrittspreis zur Hauptprobe 50 Pfennig. Vorschuß-& Creditvertin in Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Generalversammlung. Die außerordentliche Generalversammlung des Vorschuß- und Creditvereins, eingetragene Genossenschaft, findet Montag den 1. Dezember I. J., Abends 7½ Uhr, im Casino-Saale dahier statt und beehren wir uns hierzu unsere Mitglieder einzuladen. Tages-Ordnung: 1. Ergänzungswahl des Ausschusses. 2. Bericht des Ausschusses über die Abänderung des Statuts. 3. Wahl eines dritten Vorstandsmitgliedes. Aus dem Ausschusse treten die Herren Heinrich Bechstein, Wilhelm Fertsch jun. Jacob Pfeffer und Fritz Reuß aus und ist deren Wiederwahl statutengemäß zulässig. Friedberg(Hessen) den 27. November 1884. Für den Ausschuß: Bürgermeister Adam Steinlidusser, 4206 J Vorsitzender. des neue Kaputzen, Kopfshawls, Pelerines, gestrickten wollenen Halstüchern, Mohair⸗ und Chenilletüchern, Damenwesten, Trieottaillen, gestrickten Kinderkleidern, Jäckchen, Röckchen, Kindergamaschen und Schuben, sowie Unterjacken, Unterhosen, Socken und Strümpfe empfiehlt zu den billigsten Preisen K. Friedrich, 3642 Kaiserstraße Nr. 77 neben der Post in Friedberg. 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Anz. 4205 4200 2808 versende Anweisung zur Rettung von Trunk— W. Falkenberg in Reinickendorf bei Berlin. * Krankenversicherung der Arbeiter. Vorstandswahl. Laut Verfügung Großherzoglichen Kreisamts Fried—⸗ berg vom 25. November sollen die Vorstandswahlen fuͤr die hiesige Ortskrankenkasse sofort vorgenommen werden und laden wir hiermit sämmtliche Arbeitgeber, welche ver— sicherungspflichtige Arbeiter beschäftigen, ein, Donnerstag den 27. November, präeis 7½¼ Uhr Abends, sich auf dem hiesigen Ratbhause einzufinden zur Vornahme der durch sie zu wählenden 3 Vorstandsmitglieder. In gleicher Weise werden sämmtliche versicherungs— pflichtige Arbeiter auf 8 Uhr Abends geladen, zur Vor⸗ nahme der durch sie zu wählenden 6 Vorstandsmitglieder. Friedberg den 25. November 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 1204 Steinhäußer. Central-Kranken- und Sterbekasse der Tischler und anderer gewerb⸗ lichen Arbeiter(E. H. Nr. 3). Dieselbe ist über ganz Deutschland durch 526 Zahl— stellen verbreitet, hat 50,400 Mitglieder und einen Reserve— fonds von 140,000 Mark. Durch einmaliges Eintritts⸗ geld von 1 Mark ist und bleibt ein Jeder Mitglied, mag er seinen Wohnsitz in Deutschland nehmen wo er will. Solche, die auf der Reise erkranken, erhalten gleichfalls volle Unterstützung und ist daher diese Kasse Allen, die ihr Domicil öfters wechseln müͤssen, besonders zu empfehlen. Aufnahmen entgegen: In Friedberg H. Wittig, Kirchgasse 441, 4208 „ Bad⸗Nauheim C. Gebhard, Schreinermeister, Kaichen Schmidt, Tapezierer, Burg⸗Gräfenrode E. Reß, Schneidermeister, „ 1 ** kasse der Metallarbeiter. (Eingeschriebene Hülfskasse.) in das Lokal des Herrn Gastwirth Konrad Reuß ein. 4188 Mehrere Metallarbeiter. Zwetschenhonig per Pfd. 28 Pf, Birnenhonig„; Apfelgelée„ ² 4193 empfiehlt Friedberg. F. Weihl. Winterschuhe& Stiefel in bekannt guter Waare empfehle zu äußerst billigen Preisen. Usagasse. Hch Diehl. 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Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 981 der er S S Oe S — 2 27 r ——