m Jtiedrig. 350 n 0 Groß. 0 N 1 Uf. fer Hibrid, 10 40 M, chbau, per 1 El. t sich diese iderstands— nd ist sehr r Hof bei⸗ ind werden orher per 3489 cken für Er⸗ wachsene sedrich. serei 1837. be. 9. Herrn we. 1884. Jamstag den 27. Beptember. M. 15. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 w i Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Abnahme des Verfassungseides vom III. Quartal l.. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Zur Ausschwörung des Verfassungseides durch die im 3. Qua stande befindenden Ortsbürger und die, welche ohne Mittwoch den 1. k. Mis., Vormittags 10 Uhr, auf dem Selzerbrunn und Dienstag den 30. l. Mts., Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhar aus den Gemeinden des früheren Kreises Friedberg Termin anberaum hörigen der ersteren Orte, welche Beschwerden und Wuͤnsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Verzeichneten zugleich bei Z Mark Strafe vorladen lassen und die im Rückstand befindlichen unten Verzeichnisse mit Bescheinigung, daß Vorladung erfolgt oder Bericht, d Dr. B Johannes Martin Seipel II. von Fauerbach v. d. H., Phili Krausgrill II. von Nieder-Weisel, Johann Heinrich Adami von Nieder Betreffend: Die Kranken Versicherung der Arbeiter. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an di In Gemäßheit des F. 8 des Gesetzes vom 15. Juni 1883 Tagelohn gewöhnlicher Tagearbeiter für sämmtliche Gemeinden des K Ortsbürger zu werden, geheirathet haben Friedberg den 21. September 1884. Bürgermeistereien des Kreises. rtal dieses Jahres aufgenommenen, sowie die hiermit sich noch im Rück— „aber in der Gemeinde wohnen, haben wir auf en bei Groß-Karben für die aus den Orten des früheren Kreises Vilbel ise dahier, für die zur Ausschwörung des Verfassungseides Verpflichteten t. Zugleich werden wir in dem erstgenannten Termine anderen Ange— Sie wollen hiernach Einladung ergehen lassen und bis zum 29. l. Mts. unfehlbar aß keine zu laden sind, an uns einsenden. raden. pp Sonntag von Klein-Karben, Heinrich Jöckel von Melbach, ⸗Weisel, S Samuel Stern von Staden. Friedberg den 24. September 1884. e Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. bestimmen wir nach Anhörung der Gemeindevorstände den ortsüblichen reises wie folgt: 1. Für männliche Arbeiter über 16 Jahre 1,50 M., Peter 2. für weibliche Arbeiter über 16 Jahre 1,20 M., 3. für männliche Arbeiter unter 16 Jahre 0,90 M., für weibliche Arbeiter unter 16 Jahre 0,84 M. Sie wollen diese Feststellung auf ortsübliche Weise öffentlich b übliche Tagelohn gewöhnlicher Tagearbeiter den Maßstab das Sterbegeld, 6. bei den in von der Gemeindekrankenversicherung und von der Verpflichtung einer 1 Ausnahme der Knappschaftskassen beizutreten befreit sein sollen, Der durchschnittliche Tagelohn derjenigen Kategorien sollen, wird von uns besonders festgesetzt werden. Betreffend: Die Fortbildungsschule im Winter 1884/85. bildet, nach welchem a. Versicherungsbeiträge, b. bei Ortskrankenkassen, Betriebs-Fabrikkrankenkassen und Knappschaftskassen, den Gemeinden domieilirten eingeschriebenen und sonstigen Hülfskassen ohne Beitrittszwang, ekannt machen und hierbei darauf hinweisen, daß der so festgestellte orts— bei der Gemeindekrankenversicherung das Krankengeld und die Baukrankeukassen und Innungskrankenkassen wenn deren Mitglieder ach Maßgabe der Vorschriften des Gesetzes errichteten Krankenkasse mit das Krankengeld zu gewähren ist. f von Arbeitern, welche in den unter b. genannten Krankenkassen versichert werden Dr. Braden. Friedberg den 25. September 1884. Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. Von denjenigen von Ihnen, welche noch mit Erledigung unse Rückstande sind, erwarten wir die dort empfohlene berichtliche Vorlage rer Verfügung vom 5. September(Oberhessischer Anzeiger Nr. 107) im längstens bis zu Ende d. Mts. Dr. Braden. Landes baugewerkschule Darmstadt. Die Landesbaugewerkschule zu Darmstadt beginnt ihren neunten Jahrescursus am 17. November l. J., welcher bis zum 14. März 1885 andauert. Dieselbe soll, zwischen Handwerkerschule und technischer Hochschule die Mitte haltend, insbesondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen- und Mühlenbauern, Gelegenheit bieten, sich die für einen selbstständigen Gewerbebetrieb erforderlichen thesretischen Kenntnisse und die nothwendigen Fertigkeiten im Zeichnen und Entwerfen von Plänen für die prak— tische Ausführung zu erwerben. Auch soll die Baugewerkschule zur Aus bildung von Werkmeistern, Parliren, Bauaufsehern ꝛe. dienen. Der Unterricht wird an den Werktagen während der ganzen Tageszeit von folgenden Herren ertheilt: Architeet Professor Hermann Muller, Architeet Kuhlmann, Bildhauer Fölix, Handels lehrer Pfeters, Ingenleur G. Wagner, Ingenieur Esselborn, Bibliothekbeamter Göttmann und Reallehrer Dr. Wiederhold. Die Schule umfaßt 2 Klassen mit folgenden Unter⸗ richtsgegenständen: Freihand- und geometrisches Zeichnen, darstellende Geometrie (einschließlich Schatteneonstruktionen und Perspeetive), Bauconstruktlonslehre(ein⸗ schließlich Stabilitäts- und Festigkeitsberechnungen), Elemente der Maschinen-Con— struktlonen, Fachzeichnen, Entwerfen von Bauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, Geometrie, Feldmeßkunst leinschlleßlich Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche Buchführung, Theile der Bauführung, ins besondere Materialtenkunde und Anfertigen von Kostenvoranschlägen, Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Holz ꝛc., sowie Uebung in der Rundschrift. Die Unterrichtslocale befinden sich Neckarstraße Nr. 3, unfern von den Bureauloea— litäten, der Bibliothek und der technischen Mustersammlung des Großherzoglichen Gewerbvereins, so daß die letzteren von den Schülern besucht und geeignet benutzt werden können: Bedingungen zur Aufnahme sind: 1. Für die untere Abtheilung, die erste Klasse: In der Regel werden nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige Beschäftigung in einem technischen Gewerbe nachweisen können; Ausnahmen hiervon werden nur in besonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von den Aufzunehmenden nur der Nach— wels der Kenntnisse verlangt, welche den von der Oberklasse elner Volksschule Entlassenen zukommen sollen, damit jedem strebsamen Handwerker die Anstalt zugänglich werde. 2. Für die obere Abtheilung, die zweite Klasse, muß außerdem der Nachwels ausreichender Kenntniß der niederen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkeit im Freihand- und geometrischen Zeichnen, sowie in der Lösung einfacher Aufgaben der darstellenden Geometrie und der Befähigung, sich im Deutschen gehörig schriftlich verständlich machen zu können, geliefert werden. Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit 30 Mark und ist beim Beginn des Cursus voraus zu bezahlen. Anmeldungen zur Aufnahme wolle man möglichst frühzeitig und längstens bis zum 31. Oetober l. J. schriftlich bei der unterzeichneten Stelle oder auch mündlich auf dem Bureau derselben— Neckarstraße Nr. 3 im III. Stock— bewirken, da die Zulassung der Schüler nur nach Maßgabe der vorhandenen Unterrichtslocalitäten erfolgen kann. Darmstadt den 15. September 1884. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landes gewerbverein. Fink. Bu sch. Voranschlag über Einnahme und Ausgabe der Provinzialkasse Einnahme. 1. Kassevorrath aus vorhergehenden Jahren 19,531. 80 M. 2. Ausstände aus vorhergehenden Jahren 13,041. 81„ 3. Beiträge der Kreise. 5 140,800.—„ Kapltalzinse nn 200.—„ 5. Prozeßkosten 322322 8 1,200. 3 6. Beitrag aus der Staatskasse. 327231. 66„ 8 Summe der Einnahme 207,005. 67 M. der Provinz Oberhessen für das Jahr 1884/85. Ausgabe. enn 1,250.— M. 15. Diäten und Gebühren 3,000.—„ 16. Botenlohn und Verkündigungskosten.. 200.—„ 17. Für Bureaugegenstände und Geräthschaften 550.—„ 18. Erbauung und Unterhaltung von Kreisstraßen 156,509. 27„ 22. Uneinbringliche Posten und Nachlässe 2— 25. Reservefonds für unvorhergesehene Fälle 339 4 26. Betriebska pita!!! 5 49,162 3 Gesammtsumme der Einnahme Gesammtsumme der Aus gabe. Gießen den 21. Juli 1884. Abschluß. Summe der Ausgabe 207,005. 07 207,005. 07 M. 207,005.(7 M. Der Vorsitende des Provinzialtags der Provinz Oberhessen. Dr. Boekmann. Betreffend: Die Aufnahme einer Armenstatistik. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg den 24. September 1884. Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Beschluß des Bundesrathes vom 24. Juni 1884 soll in allen Staaten des deutschen Reichs für das Kalenderjahr 1885 die Auf— nahme einer Statistik der öffentlichen Armenpflege bewirkt werden. s und der Justiz unterm 14. August 1884 erlassenen Anleitung zur Aufstellung statistischer Nachweisungen herzoglichem Ministerium des Innern über die öffentliche Armenpflege im Jahre 18dß stattfinden. mit nächster Post zugehen und wir beauftragen Sie, Die Aufnahme wird im Großherzogthum in Gemäßheit der von Groß— Die für Ihren Gebrauch erforderlichen Exemplare dieser Anleitung werden Ihnen zunächst um Anhaltspunkte für die Anzahl der zu beschaffenden Drucksachen, nämlich der in der Anleitung mit Anlage A bis D bezeichneten Formulare zu gewinnen, nach vorausgegangener sorgfältiger Ermittelung unter Zuhülfenabme der Nachweisungen aus früheren Jahren den Bedarf an jenen Formularen festzustellen und uns spätestens bis zum 10. October 1884 Mit— theilung hierüber zu machen. Dr. Braden. Belanntmachung. 3509 Montag den 29. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden auf der Grube Ludwigshoff nung 28 Haufen ab gängiges Grubenholz öffentlich meistbietend gegen Baar— zahlung versteigert. Bad⸗Nauheim am 24. September 1884. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. Jäger. Durch Gemeinderathsbeschluß vom 23. Juni l. J! kündigen wir hiermit das 4½0/ ige Gesammt-Anlehen vom Jahre 1878, rückzahlbar per 1. Januar 1885 an der Kasse des Vorschuß- und Credit-Vereins, e. G., dahier. Diejenigen Obligations-Inhaber, welche bis zu dem 1. October l. J. die Stücke nebst Zinsbogen zur Ab— stempelung auf 40% Zinsen einreichen, genießen 10% Con— vertlrungsprämte. Friedberg den 24. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Stein häußer. Zum Verkauf des alten Schulhauses und der Stall— gebäude in Windecken auf Abbruch wird ein öffentlicher Termin auf Montag den 6. October c., Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle anberaumt. Das 12,50 Meter lange, 8,60 Meter tiefe Schul— gebäude ist etwa zur Hälfte unterkellert(Tonnengewölbe von Bruchsteinen), zweistöckig, 2,80 beziehungsweise 2,50 Meter im Lichten hoch, zwei Seiten von Fachwerk und zwei Seiten von Bruchsteinen hergestellt und mit Schildziegeln eingedeckt. Das Stallgebäude ist 6,65 Meter lang, 8,15 Meter tief, zwelstöckig, 4,80 Meter im Lichten hoch, von Fach— werk hergestellt und gleichfalls mit Schildziegeln einge— deckt. Die Verkaufsbedingungen werden im Termin bekannt gemacht, können aber auch vorher auf der Bürgermeisteret in Windecken eingesehen werden. Windecken am 22. September 1884. Der Bürgermeister Dietz — Versteigerung. Die Wittwe des verstorbenen Bäckermeisters Gg. Witzell in Bad-Nauheim, Fürstenstraße 331, beabsich— tigt Mittwoch den 1. October, Vormittags 10 Uhr, sämmtliche Bäckerei-, auch Condtitorei-Utensilten zu ver— steigern, darunter befindet sich auch die vollständige Laden— einrichtung, Backtröge u. dgl. m.; außerdem unterwirft dieselbe dem Verkauf verschledene Haus- und Garten— geräthschaften. 3515 Versteigerung von Baumaterialien, altem Bau- und Brennholz. Dienstag den 30. September l. J., des Vormittags 9 Uhr, läßt Heinrich Wagner elne große Parthie altes Bau- und Brennholz, gut gehaltene Thüren mit Futter und Bekleidung, mehrere noch brauchbare Fenster, 1 eichene Haus— thüre und sonstige Gegenstände von dem Abbruch der Hofraithe des Wilhelm Ulrich an dieser Stelle meistbtietend gegen Baarzahlung ver— steigern. 3520 Nur 5 Mark! 300 Dtzd. Teppiche in reizendsten türkischen, schottischen und buntfarbigen Mustern, 2 Meter lang, 1½ Meter breit, müssen schleunigst geräumt werden und kosten pro Stück nur noch 5 Mark gegen Einsendung oder Nach— nahme. 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Den verehrlichen Mitgliedern hiermit zur Nachricht, daß zur bevorstehenden Winter— saison die Abendunterhaltungen Concert mit Tanz im Saale des Hötel Trapp wie folgt stattfinden: 2 November 1884, 1. Januar und 18. Februar 1888. Gleichzeitig die Mittheilung, daß alle Vereinsangelegenheiten an den jetzigen Präsidenten, Herrn Friedr. Streckfuß, zu gelangen haben. Die activen Mitglieder des Dilettanten-Vereins. Aeltestes, größtes und billigstes Mübelmagazin in Friedberg l 5 f % J. Pfeffer& Metzendorf, vor 44 Jahren unter der Firma J. Pfeffer gegründet, dessen Reellität seit dieser Zeit durch eine ausgebreitete Kundschaft Anerkennung gefunden hat, unterhält stets ein sehr reichhaltiges Lager von den feinsten bis zu den gewöhn— lichsten Möbeln, allen Anforderungen bezüglich der Güte und der modernsten Facçon entsprechend. 661 Geschäfts-Eröffnung. Einem geehrten Publikum mache ergebenst die Anzeige, daß ich mein Maler, Vergolder, Lackirer u. s. w., welches ich seit 21 Jahren bei Herrn Hofmaler Georg Hieronimus ausführte, nunmehr für eigene Rechnung betreibe. In der Erwartung, daß ich mir durch meine 21jährige Wirksamkeit bei Ausführung von Arbeiten in privaten und öffentlichen Gebäuden bereits Vertrauen erworben habe, halte ich mich mit der Versicherung promptester und reeller Bedienung bestens empfohlen. Friedberg. Hochachtungsvoll Carl Barnas, Maler, Kaiserstraße Nr. 70, vis-à-vis dem Hötel Trapp. Indem ich die Herren Weißbindermeister auf obige Annonce aufmerksam mache, erlaube ich mir auch zur Ausführung ihrer Aufträge mich bestens zu empfehlen. 0 eehre mich ergebenst anzuzeigen, daß sich mein Geschäft von heute ab vis-à- vis meinem seitherigen Local, Kaiserstraße Nr. 114, neben dem Rathhaus. Friedberger Mühelmagazin und Nähmaschinenlager don H. Bindewald. 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Nachkirchweihfest zu Ockstadt Sonntag den 28. September findet bei mir Tanzmusik statt, wozu ich ergebenst einlade. 3529 stcarl Hermes. Nachkirchweihfest 3 1 1 ir gut besetzte Tanzmusik statt, wozu ich freundlichst einlade. 3519 Balthaser Amend. Kirchweihfest zu Ober-Rosbach. Zu der am 28. und 29. September stattfindenden Kirchweihe ladet freundlichst ein 3540. Roß. 4 2 1 130 Musikverein„Concordia zu Vilbel. Sonntag den 28. September, Abends 8 Ubr be— ginnend, hält der Verein im Saale des Herrn Thuy zu Vilbel unter Mitwirkung des bekannten Orchestrions seine erste Abend Unterhaltung verbunden mit Tanz ab, wozu alle Freunde und Gönner des Vereins hiermit freundlichst eingeladen werden. 8 Entrée für Herren 50 Pf., Damen frei. Bier und Apfelwein im Glas. Der Vorstand. Warme Bäder Samstag und Sonntag. 3165 Carl Walter. 5 8 An unsere Parteigenossen. Am 28. d. Mts. findet eine von dem Comité der national⸗liberalen Partei einberufene Wablversammlung, in Friedberg statt. Wir empfehlen unseren Parteigenossen, diese Versammlung nicht zu besuchen, da die Wähler⸗ versammlungen, welche von uns einberufen waren, zur Genüge gezeigt haben, daß jene Partei zu sachlichen Erörterungen durchaus nicht geneigt ist, wir aber das persönliche Gebiet in der Wahlagitation nicht betreten wollen. Friedberg den 25. September 1884. 3507 Der Vorstand des Neichswahlvereins der deutsch-frei— sinnigen Partei des Wahlkreises Friedberg Büdingen. Meine Sprechstunden Fsind von heute ab auf 11—2 Uhr Mittags verlegt. Vad⸗Nauheim, 18. September 1884. Dr. Potschweid, Alieenplatz 362. Das Schuhwaarenlager J. Nußbach in Jriedherg empfiehlt alle Sorten Schuhe und Stiefel zu den bekannten billigsten Preisen, jedoch keine sogenannte Strafanstalt-Waare, worunter man bekanntlich nur die geringste Waare versteht. 3425 7 N 5 F Im Reinigen von Bettfedern„e 3514 Frau Wilhelm Nees Ww., Schulstr. 338. —*— 3504 zur Anfertigung nach Maaß. (Hierzu Unterh Serantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. altungsblatt Nr. 39 und 2 Beilagen.) 1 N — 2 das Befte Dae amm herrli gent und bis z. Gesch Zamil sowei versto Diens fande in el Vetro Betre zu be selbe Betr. den! nlsse inner Unter Zwec welch daß gemas oder beweg außer Steu kannt Die N bestät womi Cola 2 die 9 marc erei. chor füge gero Minz ge. Glock bast dr. bub biegt hfest n Tamnuff Peter. darl gern. hfest mir gut besetzte inlade. haser Amend. . est . er statkfindenden J. Roß. urdia“ ends 8 Ubr be⸗ es Herrn Thuy iten Orchestrions en mit Tanz ab, Vereins hiermit frei. der un Balkr. nossen. dem Comité der zablversammlung 1 Parteigenosen, da die Wähler⸗ ufen waren, zur l zu sochlichen „ wir aber da in nicht betreten 9007 54. 5 der deutsch⸗fre zuͤdingen. beg Bug unden lags verlegt. 1884. id chw eld, aß. — — — . Beilage. Gberhessischer Anzeiger. Deutsches Meich. Darmstadt. Das Regierungblatt Nr. 22 enthält das Gesetz, die Erbschafts- und Schenkungssteuer betr. Befreit von der Erbschaftssteuer sind Erbanfälle 1) an Deseendenten, sofern dieselben aus gültigen Ehen ab— stammen oder durch nachfolgende Ehe oder durch landes— herrliche Entschließung legttimirt sind. Uneheliche Kinder genießen Steuerbefreiung von dem Nachlasse ihrer Mutter und deren Aseendenten; 2) an Aseendenten, jedoch nur bis zum Betrage ihrer gesetzlichen Intestalportion; 3) an Geschwister, wenn der Erblasser noch nicht aus der Familie des überlebenden Elterntheils ausgetreten war, soweit der Anfall in einer Quote des Nachlasses des verstorbenen Elternthells besteht; 4) an Ehegatten; 5) an Dienstboten oder andere Personen, welche dem Haus— stande des Erblassers angehört haben und in demselben in einem Dienstverhältnisse gestanden haben, bis zum Betrage von je eintausend Mark; bei einem höheren Betrag ist die Steuer zwar von dem ganzen Vetrage zu berechnen, aber nur so weit zu entrichten, als die— selbe aus dem die Summe von 1000 Mark übersteigenden Betrag des Anfalls entnommen werden kann; ferner an den Großherzog, den Staat oder das Reich; Vermächt— nisse und Stiftungen, welche zu mildthätigen Zwecken innerhalb des deutschen Reiches Verwendung finden. Unter Vermächtnissen und Stiftungen zu mildtbätigen Zwecken im Sinne dieses Gesetzes sind solche zu verstehen, welche zum Vortheile von Bedürftigen geschehen, set es, daß sie den Bedürftigen direkt oder solchen Anstalten gemacht werden, durch welche sie(bezüglich der Substanz oder der Erträgnisse) den Bedürftigen zufließen. Un— bewegliches Vermögen— Liegenschaften— das sich außerhalb des Großherzogthums befindet, unterliegt der Steuer nicht. Seither betrug dle Collateralsteuer be— kanntlich durchgängig 5 pCt., ein Verhältniß, das eine Aenderung erfahren, wobei voraussichtlich die Staats— kasse nicht zu kurz kommen dürfte, wenn auch der Steuersatz für Erbanfälle an Eltern und vollbürtige Geschwister auf 4 Procent, d. h. 4 Pfennig von je eln Mark ermäßigt worden. Erhoben werden in Zu— kunft 5 Pfennig von je ein Mark, wenn der Anfall gelangt an: a. Großeltern und entferntere Voreltern; b. halbbürtige Geschwister; e. Kinder und deren Ab— kömmlinge, sofern das Verhältniß auf Adoption, Arro— gation oder Einkindschaftsvertrag beruht; d. Neffen oder Nichten; sechs Pfennig von je ein Mark, wenn der Anfall gelangt an: a. Stiefkinder und deren Abkömmlinge; b. Schwiegerkinder; e. Stiefeltern, Adoptiveltern, Schwie— gereltern; d. Oheim, Tanten, Großneffen und Großnichten; acht Pfennig von je ein Mark in allen übrigen Fällen. Die gleichen Steuersätze gelten hinsichtlich der gerschtlich bestätigten Schenkungen im Betrag von über 1000 Mark, womit der seither häufig stattfindenden Umgehung der Collateralsteuer gesteuert werden soll. Berlin. Einige engliiche Blätter hatten die Nachricht gebracht, daß Graf Herbert Bis— marck in einer wichtigen Sendung seines Vaters in England eingetroffen sei. Nun wird berichtet, daß Graf Bismarck in Folge einer Einladung des Prinzen von Wales, an den Jagden des Prinzen in Schottland theilzunehmen, nach Schottland gereist sei. Münster, 24. Sept. Die Kaiserin, welche gestern Abend hier eingetroffen ist, empfing heute Vormittag die Vorstände der Wohlthätigkeits— vereine. Die Stadt ist prächtig geschmückt. Ein enormer Andrang von Fremden fand durch Extra— zuͤge statt. Ueber 100 Kriegervereine sind ein— getroffen. Um 1 Uhr sind der Kaiser, das Kron⸗ prinzenpaar, die Prinzen Wilhelm und Heinrich und Feldmarschall Moltke angekommen. selben wurden enthusiastisch empfangen und von den Ständen begrüßt. Der Kaiser und die Kaiserin sind Abends um 7 Uhr wieder nach Brühl abgereist, nachdem sie mit den kronprinz— lichen Herrschaften und den fürstlichen Gästen dem Diner der Stände, welches einen sehr glänzenden Verlauf nahm, beigewohnt hatten.“ Sept. Der Kaiser und die Kaiserin sind heute Vormittag um 11 Uhr hier eingetroffen und haben unter dem Geläute der Glocken und unter unendlichem Jubel der massen— haft herbeigeströmten Bevölkerung im offenen Wagen eine Rundfahrt durch die neuangelegten Stadttheile angetreten. Die Stadt ist bis in die kleinsten Straßen aufs Festlichste geschmückt, der Jubel der Bevölkerung überall unbeschreib ich. Alle Geschäfte sind geschlossen. Der Em⸗ fang ist soe glänzend, wie ihn Köln noch nie zesehen. Bei der Umfahrt saßen in dem ersten Wagen der Oberbürgermeister, der Polizesprä— Die Dile⸗ ident und der Baumeister der Neustadt, Stübben, im zweiten Wagen der Oberpräsident, im dritten Wagen das kaiserliche Paar, im vierten Wagen der Kronprinz und Prinz Wilhelm. Es folgten hierauf die Kronprinzessin mit der Prinzessin Victoria, Prinz Heinrich und dann die fürstlichen Gäste, Feldmarschall Molkte und Dr. Lauer. Der Kaiser und die Kaiserin, wohl aussehend, grüßten bei immer sich steigerudem Jubel in huldvollster Weise nach allen Seiten. Am Wil— helmsplatz war eine Tribüne errichtet, wo 10ʃ1 Jungfrauen aufgestellt waren, deren fünf den Allerhöchsten Herrschaften Bouquets überreichten. Darauf ging die Fahrt zum Regierungsgebäude, wo um 12 Uhr das Dejeuner eingenommen wurde. Die Kaiserin reiste um 1 Uhr nach Coblenz weiter. Die Abreise des Kaisers er— folgte nach Besichtigung der Umwallung um 4 Uhr ebendahin. Die Kronprinzessin mit ihrer Tochter Victoria reisen morgen nach Neuwied ab. Coblenz, 25. Sept. Der Kaiser ist mit dem Kronprinzenpaar und den Prinzen 6 Uhr Abends per Extrazug hier eingetroffen. An der Schloßrampe wurde er von der Generalität und den Spitzen der Behörden empfangen und von der versammelten Menschenmenge jubelud be— grüßt. Um 8 Uhr fand ein großes Diner statt; um 7 Uhr begann die Illumination der Stadt, die von Fremden überfüllt ist. Kiel, 25. Sept. Das Panzergeschwader ist heute eingelaufen und wurde darauf aufgelöst. Stuttgart, 24. Sept. Nach fünfmonat— licher Abwesenheit ist unser Königspaar heute wieder in Stuttgart angekommen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Der Besuch des Kronprinzenpaares in Sinaia, dem Lust— schlosse des rumänischen Königspaares, ist ein neuer Beweis der vortrefflichen Beziehungen der beiden Herrscherhäuser. Ueberhaupt darf be— hauptet werden, daß in Anbetracht der Drei— kaiserzusammenkunft, der wiederholten Besuche der Könige von Rumänien und Serbien und des Fürsten von Bulgarien in Wien, wie der gegenseitigen Besuche der letztgenannten drei Monarchen, die Lage eine so eminent friedliche ist, wie sie es vielleicht seit Jahrzehnten nicht gewesen. Belgien. Brüssel, 24. Sept. Der gestrige Abend verlief abermals unruhig. Mehrere Volks— haufen durchzogen lärmend und schreiend die Stadt und vor die RNedaction des„Patriote“, wo sich der Lärm fortsetzte; indeß gelang es der Polizei, die Ruhestörer zu zerstreuen. Gegen 11 Uhe concentrirte sich die Bewegung haupt— sächlich auf dem Münzplatze; hier schritt die Bürgergarde ein, säuberte den Platz und nahm mehrere Verhaftungen vor. Wegen der Be— theiligung von Ausländern bei den letzten Un— ruhen schärfte der Chef der Polizei den Bürger— meistern der Brüsseler Vororte die Befolgung der Instructionen der Fremdenpolizei ein. Frankreich. Paris. Officiös wird ver— dieselben billigen und den Schritt des Khedive unterstützen. Italien. Rom. Italien schloß sich der Ver— wahrung der Mächte gegen die Finanzverfügung der egyptischen Regierung an.— v. Schlözer ist hierher zarückgekehrt. Spanien. Madrid. Ein Berichterstatter, der in einen Brief eines Mitgliedes der Königs— familie Einsicht genommen, theilt aus demselben mit, daß der Gesundheitszustand des Königs Alphonso seiner Familie große Besorgniß einflößt. Rumänien. Bukarest. Die Einberufung der Kammer wird Ende des Monats erfolgen. Rußland. Petersburg. Das Marine— budget fuͤr 1885 ist auf 38 ½ Mill. festgesetzt, wovon 14½½ Mill. für den Bau und die Aus— rüstung neuer Schiffe bestimmt sind, gegen drei Million mehr als im vorigen Jahr. Warschau, Sept. Die Abreise des Kaiserpaares von Liubochinek erfolgt Samstag oder Sonntag und geht, ohne Warschau zu be— rühren, direct nach Petersburg. Der Kaiser hielt in den Waldungen von Liubochinek und Nadzig täglich Jagden ab. Egypten. Kairo, 22. Sept. Der Mahdi soll Boten nach der Umgegend von Suakin ge⸗ sandt haben. Er hat von General Gordon's jüngsten Erfolgen gegen die Rebellen gehört und beabsichtigt, wie es heißt, Truppen nach Khartum zu entsenden. Die Amarars haben einen weiteren Sieg über den Hadendowa-Stamm er— rungen, sie verloren dabei aber selber 30 Mann an Todten. Wie verlautet, haben sich die Haden— dowas an Osman Digma um Beistand gewandt. Amerika. Washington. Gresham wurde zum Schatzsecretär ernannt. China. Peking, 24. Sept. Reuter's Bureau meldet: Liꝙ-Hung-Chang wurde in alle seine Aemter wieder eingesetzt. Asien. Calcutta, 25. Sept. Ein ernster Aufstand in den Gefängnissen zu Madalay wurde unter großem Blutvergießen unterdrückt. Es heißt, daß mehrere Hundert Verbrecher ge— tödtet worden sind. Aus Stadt und Land. Friedberg. Wie in jedem warmen Jahre, so finden sich auch dieses Jahr vlelfach neben den reifen Früchten zweite Blüthen an den Bäumen. Von ver— schiedenen Seiten kommen uns diesbezügliche Notizen zu. Groß-Rohrheim, 22. Sept. Heute Mittag 1½ Uhr wurde unsere Gemeinde von einer Feuersbrunst heimgesucht, wie seit länger denn 100 Jahren sich eine ähnliche hier nicht ereignete. Innerhalb von 3 Stunden lagen, begünstigt durch den herrschenden Nordwind und die mit Stroh und Heu reich gefüllten Scheunen, nicht weniger als 17 der letzteren, ohne die vielen Ställe und Schuppen, in Schutt und Asche. Die Entstehungs— ursache dieses verheerenden Brandes ist bis jetzt noch unbekannt. 2 Allerlei. Frankfurt, 25. Sept. Vom Schnellzug über⸗ fahren wurde gestern Morgen im Bebraer Bahnhof zu Sachsenhausen der Rangirer A. Tyon. Derselbe gewahrte bet dem herrschenden dichten Nebel das Herannahen des sichert, es sei dem französischen Botschafter in Berlin, Baron de Courcel, der morgen hier erwartet wird, gelungen, bezüglich der Behand— lung der egyptischen Frage ein vollständiges Einverständniß mit Bismarck zu erzielen, so daß Frankreich jetzt rechnen dürfe, bei Vertheidigung seiner Interessen in Egypten durch die drei Kaiserreiche unterstützt zu werden. — Aus guter Quelle wird gemeldet, Deutsch— land, Oesterreich, Rußland und Frankreich seien übereingekommen, England dadurch ein Paroli vu biegen, daß sie eine Intervention der Türkei! in Egypten befürworten und zunächst die Ab- sendung eines türkischen Expeditionscorps zur Pacificirung des Sudan durchsetzen. 1 Großbritannien. London. Die, Times meldet: Die britische Regierung theilte der 1 die Gründe für die Suspendirung der Amorti— sirung der öffentlichen Schuld Egpptens mit, und sprach die Hoffnung aus, die Pforte werde Berliner Schnellzuges zu spät, siel beim Ausweichen hin, gerieth unter die Räder und wurde sofort getödtet. Die Leiche wurde nach dem Sachfenhäuser Friedhöfe verbracht. Paris, 25. Sept. In den Ostpyrenäen sind dem „Temps“ zufolge gestern 5 TCholeratodesfälle vorgekommen. Auch aus Clichy werden 2 Cholerafälle gemeldet. In St. Quen tritt das Typhusfieber in heftigstem Grade auf. Der Polizeipräfeet besuchte heute die von der Krankheit betroffenen Quartiere. Nom, 25. Sept. In Genua sind gestern 9, heute 60 Cholerafälle vorgekommen, in Neapel 305 Erkrank— ungen und 156 Todesfälle, davon in der Stadt Neapel 242 Erkrankungen und 121 Todesfälle, in Regglo 10 Erkrankungen und 6 Todesfälle. Madrid, 25. Sept. Gestern sind in ganz Spanien 9 Cholera Todesfälle vorgekommen. New⸗ Bork. Nach einem Telegramm aus Buenos— Ayres wurde der dortige Hafen von einer furchtbaren Fluthwelle heimgesucht. In Folge dessen sind große Ueber— schwemmungen eingetreten; viele Leichterfahrzeuge und Schiffe sind theils gesunken, theils schwer beschädigt worden. Gerichtssaal. Altenstadt. In der Donnerstag den 2. Oetober stattfindenden Schöffengerichts-Sitzung kommen dahier — 6398 6447 6182 6647 6650 6658 6814 6834 6877 6885 6928 6915 6998 7089 7189 7382. Hauptpreise: Serie 2896 Nr. 32 50,000 Fr. Serie 217 Nr. 96 1000 Fr. Serie 3565 Nr. 19 500 Fr. Serie 2699 Nr. 29, Setie 4349 Nr. 58, Serie 4363 Nr do, Serie 4740 Nr. 72, Serie 7382 Nr. 49 100 Fr. folgende Sachen zur Verhandlung: 1) Privatklagesache der Johs. Stroh Wittwe zu Lindbeim gegen Heinrich Werner Ehefrau daselbst, wegen Beleidigung; 2 Strafsache gegen Peter Kraft v. und Jobannes Schäfer II., beide von Langen-Bergheim, wegen Körperverletzung; 3) Straf sache gegen Heinrich Schneider, Sohn des Jacob Frankfurt, 23. Sept. Heu- und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf 60 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 2.50—3, für Stroh M. 1.80— 2.— Buttermarkt. Für Butter wurde im Engrosbandel bezahlt per Ctr. M. 100, im Klein⸗ verkauf je nach Güte der Waare per Pfd. M. 1.20— 1.30. Schneider J. von Enzheim, wegen Sachbeschädigung; 4) Privatklagesache der Wilhelm Gotzert Wittwe zu Heuchelheim gegen Wilhelm Koch II. Wittwe von Langen— Bergheim, wegen Beleidigung; 5) Strafsache gegen Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen! In Heldenbergen: bei Herrn Kaufmann Braun. Philipp Heinrich und dessen Ehefrau zu Rodenbach,„ Eichen: 15 Bürgermeister Laubach. wegen Körperverletzung.„ Erbstadt: 1 15 Gastwirth Möller Wwe. Gießen. Schwurgerichtsverbandlung am 23. Sepl.„ Höchst a. d 4 5 Specereihändler Kraft. gegen Johannes Acker aus Burgbracht, wegen Meineids.„ Kaichen:„ Kaufmann Schwarz Wwe. Die amtlichen Verkäufer sind verpflichtet, stets einen angemessenen Vorrath an Postwerthzeichen zu führen und dieselben zu keinem höheren, als dem Betrage ihres Werthes an das Publikum abzulassen. Heldenbergen den 24. September 1884. Kaiserliches Postamt. Weiß. Handel und Verkehr. Butzbach, 24. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.15— 1.20, Käse per Pfd. 45 Pf. Eier 2 Stück 11 Pf. Frankfurt, 24. Sept. Wochenmarkt. Preise der Gemüse: Weißkraut per Hundert M. 7—9, Blumenkohl per Stück 35 60 Pf., Suppenblumenkohl 10— 15 Pf., Kartoffeln per Malter(200 Pfd.) W. 4 5, per Ge⸗ scheid 10—12 Pf., Mäuschen 25 Pf., Zwiebeln per Die Geschworenen erkannten den Angeklagten des Mein— eids, unter Anwendung des§ 157 pos. 1 R. St. G„B. für schuldig, in Folge dessen derselbe in eine Gefängniß— strafe von 6 Monaten, unter Aufrechnung von 1 Monat Untersuchungshaft, verurtheilt wurde.— Schwurgerichts-⸗ verhandlung am 24. Sept. gegen Johannes Dörr von Brauerschwend, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg. Die Geschworenen erkannten den Johannes Dörr im Sinne des§ 227 R.-St. G.-B. fur schuldig und wurde derselbe demgemäß in eine Gefängnißstrafe von einem Jahre, abzüglich 2 Monate Untersuchungshaft, verurtheilt. Verloosung. Stadt Mailand 10 Fr.-Loose vom Jahre 1866. Ziehung am 16. September. Auszahlung am 15. De zember 1884. Gezogene Serien: Nr. 13 49 213 217 Kirchliche Anzeigen für Kriedberg. Evangelische Gemeinde. 16. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½½,ʒ Uhr: Herr Kirchenrath Baur. Nachmittags 1½,ꝑ Uhr: Herr Pfarrvicar Guyot von Butzbach. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Velte von Melbach. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Diegel. Katechismuslehre. statholische Gemeinde. 17. Sonntag nach Pfingsten. Samstag 5 Ubr: Beicht. Sonntag 6 Uhr: Beicht. 3/47 Uhr: Austheilung der heil— Communkon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Israelitische Gemeinde. 333 392 396 521 573 598 708 721 842 1051 1057 Ctr. M. 6, per Gescheld 25 Pf., Charlottenzwiebeln per Montag den 29. September 1884; 1129 1298 1363 1420 1643 1655 170) 1750 1781 Pfd. 50 Pf., Gurken kleine per Hundert 60 Pf., Salz— Versöhnungsfest. 1797 1865 1995 2102 2150 2387 2456 2467 2486[gurken M. 1.20, Salatgurken 35. Obst: Preisel⸗ Beginn: 2513 2532 2591 2616 2617 2640 2699 2735 2768 fbeeren per Ctr. M. 40, per Pfd. 45 Pf., Zwetschen per Sonntag Nachmittags 3 Uhr(Minchagebet). 2776 2846 2848 2851 2896 2912 2950 3001 3129 Ctr. M. 10— 12, per Hundert 25— 50 Pf., Kochäpfel 7 Abends 6 Uhr 15 Min. 3194 3205 3241 3261 3298 3321 3329 3403 3437 per Pfd. 6 Pf., Reinette 9— 11 Pf., Kochbirnen 6 bis Montag Morgens 6 Uhr. 3484 3565 3688 3738 3795 4131 4156 4349 43648 Pf., Eßbirnen 10 Pf., bayerische Trauben korbweise Ausgang 6 Uhr 30 Min. 4461 4475 4190 4504 4524 4591 4638 4648 4689 per Pfd. 20 Pf., Trauben diverse Sorten 25—40 Pf. Wochengottesdienst: Dienstag den 30. September 4740 4781 4947 4983 5016 5034 5057 5144 5170[Nüsse per Hundert 20—50 Pf. Eier per Hundert Morgens 5½ Uhr.— Von Mittwoch den 1. October 5201 5202 5249 5262 5312 5356 5437 5438 5457[M. 5.50 6.50. Die vor den Thoren angefahren ge-san Morgen 6½ Uhr, Nachmittags 4 Uhr. 5706 5733 5850 5877 5902 6043 6046 6063 6110 wesenen selteräpfel wurden von M. 7.60 an bis M. 8 Samstag den 4., sowie Sonntag den 5. October 6127 6160 6178 6263 6283 6293 6313 6351 6383[per Malter verkauft. 1884: Laubhüttenfest. Abonnements-Einladung. Bekanntmachung Mit dem 1. October 1884 beginnt der im großen Zeitungssormat erscheinende 0 Wetterauer Bote nebst illustrirtem Sonntagsblatt ein neues Quartal. Der Inhalt des Blattes, die interessantesten Vorkommnisse des In- und Auslandes umfassend, besteht u. A. aus allgemein verständlichen politischen Uebersichten, Leitartikeln, Mittheilungen aus dem Großherzogthum, Markt-, Cours- und Verloosungsnachrichten, Abschnitten eines spannenden Romans ꝛc. ꝛc. Durch den Abdruck der in den Kreisen Friedberg, Gießen und dem königl. Amt Usingen erlassenen amtlichen Bekanntmachungen, sowie durch die Veröffentlichung aller neu in Kraft tretenden wichtigen Gesetze ze. wird der Inhalt des„Wetterauer Voten“ wesentlich bereichert. Durch rascheste und möglichst ausführliche Be richterstattung erfreut sich der„Wetterauer Bote“ in der Provinz Oberhessen und dem königl. Amt Usingen einer großen mit jedem neuen Quartal stets sich vermehrenden Abonnentenzahl. Viele Behörden und Private benutzen deßhalb das Blatt zur Veröffentlichung ihrer resp. Bekanntmachungen. Die kleine Inseratzeile kostet 12 Pf, bei Wiederholung desselben Inserats wird hoher Rabatt bewilligt.— Die Ausgabe des„Wetterauer Boten“ erfolgt Dienstags, Donnerstags und Samstags. Bestellungen auf den„Wetterauer Boten“ nebst 8 Seiten großem „Illustrürten Sonntagsblatt“ nehmen sämmtliche kaiserl. Postämter, die Posthülfsstellenverwalter, die Briefträger, unsere Briefboten und die unterzeichnete Expeditton zum Preise von 1 M. 50 Pf. pro Quartal, jedesmal frei ins Haus geliefert, jederzeit entgegen. Wünscht man das Blatt regelmäßig an dem Postschalter, oder bei den Posthülfsstellenverwaltern seines resp. Wohnorts abzuholen, so kostet der„Wetterauer Bote“ einschließlich Sonn tagsblatt nur 1 M. 25 Pf. pro Quartal. Butz bach. Die Expedition des„Wetterauer Boten“. Einladung zum Abonnement auf die Neuen Hessischen Volksblätter. Hessische Landeszeitung-Volksblätter. Mit dem 1. October 1884 eröffnen die„Neuen Hessischen Volksblätter“, Hessische Landeszeitung-Volksblätter, ein neues Abonnement. Tendenz und Haltung unseres Blattes, das in seiner Unabhängigkeit lediglich und allein auf sich selbst und die Gunst seiner Leser angewiesen ist, bleibt unverändert dieselbe, so daß wir uns der zuver— sichtlichen Hoffnung hingeben dürfen, nicht nur die alten Leser fortzuerhalten, sondern auch immer mehr neue zu gewinnen. Namentlich auch im Hinblick auf die bevorstehenden Reichstagswahlen erlauben wir uns besonders zum Allonnement einzuladen.— Local Nachrichten aus Hessen bringen wir durch unsere in allen Theilen des Landes thättgen Correspondenten so vollständig, wie dies nur immer möglich und wenden wir denselben unsere größte Sorgfalt zu.— Dem Feuilleton widmen wir ganz besondere Aufmerksamkeit und baben auch für das nächste Quartal einige überaus spannende und fesselnde Novellen beliebter Autoren erworben. Mit der heutigen Nummer beginnen wir mit dem Abdruck des hochinteressanten und spannenden Romans„Obne Fehl“ aus der Feder des so beliebten Schriftstellers E. von Waldow und erhalten neu hinzutretende Abonnenten den bis zum 1. Oetober erscheinenden Theil desselben auf Wunsch gratis und franco nachgeliefert.— Der Abonnementspreis beträgt für Darmstadt und Bessungen 2 M. 20 Pf., auswärts mit dem entsprechenden Postaufschlag. 5 Inserate finden bei der großen Auflage der„Neuen Hessischen Volksblätter“, Hessische Landeszeitung Volks- blätter, die weiteste und wirksamste Verbreitung. Wir werden auch im nächsten Quartale wiederum, sofort nach Feststellung der Winter-Fahrpläne, einen generellen Eisenbahn- Fahrplan aller in Hessen bestehenden Bahnen mit den Anschlüssen, auf großem Format, alle einzelnen Stationen mit Ankunfts und Abgangszeiten der Züge enthaltend, übersichtlich zusammengestellt, anfertigen lassen und als Gratis-Beilage unseren geehrten Abonnenten zustellen. Gleichzeitig ersuchen wir die geehrten auswärtigen Abonnenten, damit wir vollständige Exemplare liefern konnen und da die Post für Bestellungen nach dem 27. d. Mts einen Portozuschlag von 10 Pfennig erhebt, ihre gefälligen Bestellungen rechtzeitig und womöglich bis zum 27. September machen zu wollen. Darmstadt im Sepiember 1884. Die Expedition der Neuen Hessischen Volksblätter. Hessische Landeszeitung Volksblätter. ee eee ee ee 05 von Stein'sche Gut in Staden ist dem Einzel 3 9 u vermiethen verkauf ausgesetzt. Refleetanten werden darauf aufmerksam gemacht, daß die vorhandenen Oekonomie- 2 ineinandergehende, elegante Zimmer und ein großes und und Wohngebäude in 2 Abebeilungen abgegeben und Magazin. G. O. Freundlieb auch die erwünschten Grundstücke dazu erworben werden[3526(Stadt Hanau) können. Liebhaber belieben sich an den Unkerzeichneten st— t 1 8 Jäckch 5 Röckch zu wenden. Max Werthei G 0 f K d kl. 175 1 heimer, C 1. C Kin CT eider, gestr. Kinderschuhe Büdingen. Gamaschen, sowie Schlaber billigst bei K. Friedrich. Die am 1. September d. J. fällig gewesenen Holz— steiggelder der Gemeinde Rodheim werden hiermit in Erinnerung gebracht. Zahltage sind: Mittwoch und Samstag, Nachmittags von 1—4 Uhr. Rodheim v. d. H. den 20. September 1884. 3516 Wehrheim, Gemeinde-Einnehmer. Unterhosen K Jacken, sowie wollene Strümpfe und Socken billigst bet 3518 Geschwister Schloß. richt zwei Die Aula Ersol weise in le herzo Dr. B Betre daß di zuglei Gemei Geneh Im Reinigen von wettsedesg empfiehlt sich Frau Möbs, 2166 wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. 4 in großer Auswahl bei 77 G. M. Reuss. Eine Stube für ein älteres Frauenzimmer, zwei Zimmer mit und ohne Cabinet sind zu vermiethen bei 3532 Adam Engel Wittwe. Eine Wohnung, bestehend aus 3 ineinandergehenden Ammern, nebst allem Zubehör, ist zu vermiethen, auch kann eine kleinere Wohnung abgegeben werden. g Zu erfragen bei der Exp. d. Anz. 3522 35²⁴ Eine Wohnung zu vermicthen bei S. 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