a deiertagen, armon ie⸗ srundlichst Wittwe. 5 0 0 Pf., Glas 45 Pf, ler, Billard. brengel, r Hof. ierhefe efe 2004 ab n! Wind. herung!! 44 F., 44„ nagen 00 U 65 105 60/ 1884. Dienstag den 27. Mai. M 63. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Bot nachgenommen. Die inhaltlich unserer Bekanntmachung vom 19. November 1 5 zu Nieder⸗Wöllstadt ausgebrochene S Friedberg den 21. Mai 1884. Amtlicher Theil. ain m ch u u g. schädliche Beseitigung von Thierkadavern ꝛc. verpflichtet worden. etreffend Das Feldgericht der III. Periode 8 des Ausschreibens vom 20. März 1880, 1883— Oberhessischer Anzeiger Nr. 137— in dem Stalle des Friedrich Seuche(Rotzkrankheit) ist erloschen und wurden die polizeilichen Schutzmaßregeln aufgehoben. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friepberg. Joel Kahn von Nieder-Florstadt ist als Wasenmeister nach Maßgabe des F.! betreffend die Friedberg den 26. Mai 1884. Der Großherzoglich Hessische Amtsanwalt an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Amtsgerichte Friedberg, Bad-Nauheim, Butzbach, Vilbel. Diejenigen Bürgermeistereien, welche noch mit der Einsendung der Rügeregister, oder der Bescheinigungen, daß Feldfrevel nicht entstan— ten sind, im Rückstande sind, werden an deren umgehende Einsendung erinnert. Wagner. Deutsches Reich. Darmstadt, 24. Mai. Der Großherzog, de Prinzessin Elisabeth und der Fürst von Bul⸗ rien sind gestern Abend aus England zurück— gekehrt. Die Herrschaften wurden am Bahn— hofe von den Prinzen Heinrich und Wilhelm keipfangen. 0 70 ů„ riedriehl. 1 ganze en Ta üttags: der. „ ad und 9.1 dich. 9 und 5 5 olchtz 1 holte 0 2004 1 er Dividende sollte dienen können, ein müssen. siden Artikel. konach der Reservefonds nicht blos zur Kapi— st ichen. Imommen, Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— sige Nr. 10, enthält: I. Bekanntmachung, die Ergebnisse der Verwaltung deer Civildienerwittwenkafse von 1881/82 und 1882/83 betr. 11. Uebersicht der für 1884/85 in den Gemeinden des gt. Worms genehmigten Umlagen. 111. Bekanntmachung, die Umlagen der isr. Rel. Jem. zu Schaafheim für 1883/84 betr. 1 IV. Ordensverleihung. V. Namensveränderungen— VJ. Coneurrenzeröffnung. Erledigt ist: ade zu Bodenrod, Gehalt 900 M. Der prov. Reallehrer Dr. Reutzel zu Pichelstadt wurde zum Lehrer an dieser Anstalt, bir Oberrechnungsprobator II. Kl. Zeh zum berrechnungsprobator I. Kl. ernannt. Berlin, 23. Mai. lssion des Reichstags erledigte heute die erste Usung aller aus dem dritten Titel noch resti— Die Bestimmung des Art. 185b, Die Lehrer— sbbergänzung, sondern auch zur Ausgleichung wurde ge— Zu Art. 241 wurde ein Antrag an— wonach Actionäre, welche die Er— hamung von Liquidatoren durch Richter bean— ngen, bereits 6 Monate im Besitze ihrer Actien Alles Uebrige wurde im Wesent— chen unverändert genehmigt. Die Unfall- Jommission setzte die zweite Lesung der§§. 18 d 19(Bildung des Reservefonds) für morgen uus und erledigte die übrigen§§. bis 77 gemäß en zwischen den Vertretern des Centrums und ec Conservativen getroffenen Compromisse und slllte dementsprechend in§. 33 die Reichsgarantie] peder her.— 24. Mai. Die Aetiengesetz Com⸗ asssion strich auf Antrag des Abg. Meyer(Halle) Aünea 3 des Artikels 173, so daß die Ausstellung Um Actien nur auf Inhaber zulässig ist. Alinea 2 des Artikels 181 wurde mit dem Antrage Porsch uenommen, wonach das darin zum Nachtheil ler Privatgläubiger eines ausscheidenden, per— baulich haftenden Gesellschafters constituirte Pri— iieg von 5 Jahren auf 3 Jahre beschränkt ud. Artikel 181a bis 185 wurden unverän— dert, Artikel 186 bis 201 mit den zum dritten tel bereits früher beschlossenen Aenderungen angenommen. 25 Die Actiengesetz Com— b — 24. Mai. Der Kaiser wird, wie es heißt, am 10. Juni nach Ems abreisen. Man erwartet deshalb, daß die Grundsteinlegung für das Reichstagsgebäude jedenfalls noch vor diesem Termin stattfinden werde. Der Kronprinz ist heute Abend mittelst Extrazug nach Rumpen— heim abgereist. — Fürst Bismarck würde, nach einer Ver— sicherung des D. Tgbl., auch ferner Minister— präsident bleiben und nur das Portefeuille des Handels und des Auswärtigen(für Preußen) abgeben. Rumpenheim, 25. Mai. Zu den morgigen Vermählungsfeierlichkeiten sind eingetroffen: die Kaiserin von Rußland nebst den Großfürstinnen Katharina und Helene, die Königin, der Kron— prinz und Prinz Waldemar von Dänemark, die Prinzessin von Wales mit drei Töchtern, der Großherzog von Mecklenburg-Strelitz, der Her— zog, die Herzogin und Prinzeß Hilda von Nassau, die Prinzessinnen Friedrich und Hilda von An— halt, Prinz und Prinzessin Wilhelm von Schaum— burg-Lippe nebst fünf Töchtern u. A. m. Der König von Dänemark, der auch erwartet wurde, ist bisher noch nicht eingetroffen. Der Kron— prinz des Deutschen Reiches traf heute Abend in Frankfurt ein und hat in der Hauptpost Wohnung genommen. Prinz Friedrich Leopold von Preußen ist auf Schloß Philippsruhe eingetroffen. Karlsruhe, 23. Mai. Der Landtag nahm mit 42 gegen 13 Stimmen den Gesetzentwurf, betr. die Einführung einer allgemeinen Einkom— mensteuer, wozu auch die Actiengesellschaften und n auf Actien herangezogen werden, an. Mai. Die Kammer lehnte die Anträge, betr. 99 Steuerfuß für die Brau— malzsteuer, ab und verwies den Gegenstand an die Commission zurück. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 24. Mai. Das Abgeordnetenhaus hat die Gesetzentwürfe, betr. Einlösung der Albrechtbahn, Erwerbung der Pilsen-Priesener Bahn und den Eisenbahn— vertrag mit Sachsen, nachdem Tausche um energ— ische Wahrung der Interessen der diesseitigen Bevölkerung bei Errichtung des Bahnhofes in Graslitz ersucht hatte, ohne Debatte augenommen. Belgien. Brüssel, 23. Mai. Der König und die Königin von Holland sind heute nach herzlicher Verabschiedung abgereist. Frankreich. Paris, 24. Mai. Der Ver⸗ fassungs-Revisionsentwurf wurde heute in der Kammer eingebracht; derselbe enthält einen ein— 8 zigen Artikel, der die bekannten Punkte, worauf die Revision sich zu erstrecken hat, angibt. Die Motive setzen die Ansichten der Regierung aus— einander über die verschiedenen, dem Congresse zu unterbreitenden Punkte und legen dar, diese Punkte seien nicht vollständig formulirt; es bleibe dem Congresse überlassen, eine genaue Fassung derselben festzustellen. — Der Fregatten-Kapitän Fournier ist am 20. Mai von Tientsin abgereist, um die zwischen ihm und Li-Hung-Tschang abgeschlossene Con— vention nach Paris zu überbringen. Die Re— gierung hat beschlossen, das Bataillon der Marine— Füsiliere, welches zum Expeditionscorps in Tonkin gehörte, unverzüglich nach Madagascar zu sen— den. Dasselbe wird sich auf dem Transport- dampfer„Vinhlong“ einschiffen, der in Singa— pore Befehl erhielt, nach Tonkin zurückzukehren. Türkei. Constantinopel. Die Pforte for— derte den Nationalrath der griechischen Gemeinde auf, die Wahl eines neuen Patriarchen vorzu— nehmen. Montenegro. Cettinje. Mustafa Assim Pascha soll dieser Tage in Podgoriza eintreffen. Ueber die Motive dieser Reise sind zwei Ver— sionen in Umlauf. Nach der einen begibt sich Assim nach dem bezeichneten Orte zu dem Zwecke, um daselbst die Mitglieder der Grenzregulir— ungs-Commission zu versammeln, deren Arbeiten nach vorhergängiger Berathung einzelner Moda⸗ litäten in Kurzem ihren Anfang nehmen sollen. Die zweite Version bezeichnet als den Zweck der Reise Assim Pascha's die Beilegung der kürzlich an der albanesisch-montenegrinischen Grenze im Bezirke von Gusinje vorgekommenen blutigen Streitigkeiten. Rußland. Moskau, 23. Mai. Prinz Wilhelm von Preußen wohnte gestern in Peters— burg einer Parade der Feuerwehr bei und be— sichtigte hierauf eine Batterie der Gardeartillerie; Das Diner nahm der Prinz um 6 Uhr beim Kaiser im Anitschkoffpalais ein, worauf die Ab— reise des Prinzen nach Moskau erfolgte. Der Kaiser und die Großfürsten gaben dem Prinzen zum Bahnhof das Geleite. Prinz Wilhelm traf Vormittags 10 Uhr hier ein, auf dem Bahnhof, wo eine Ehrencompagnie mit Musik und Fahne stand, vom deutschen Consul, einer Deputation der deutschen Colonie und den Spitzen der Be— hörden empfangen. Derselbe begab sich mit dem Generalgouverneur Dolgorukoff nach dem Kreml, unterwegs von der Bevölkerung sehr sympathisch begruͤßt. Der Prinz machte später ——— ———————— d Besuche und besichtigte die Sehens würdigkeiten des Kreml, sowie die Kirchen. Abends fand Galadiner im Kreml statt, woran Dolgorukoff, der Adelsmarschall und andere Würdenträger, sowie der deutsche Consul theiluahmen.— 24. Mai. Heute früh besichtigte Prinz Wilhelm das Grena— dier-Regiment Friedrich Wilbelm IV. und die jungen Mannschaften von vier Jufanterie-Regi— mentern. Hierauf nahm der Prinz das Haus der Bojaren in Augenschein und begab sich dann in den Kreml, um die Uspensky Kathedrale, die Archangel⸗Kathedrale und die Patriarchen⸗Sa⸗ kristei zu betrachten. Später begab sich der Prinz mit Gefolge in russisch viergespannten Equipagen nach Sperlinsbergen und Alexandria. Aus Stadt und Land. r. Friedberg. Nächsten Freitag den 30. Mai, Abends 8 Uhr, findet der Vortrag des Seminarlehrers Wahl„über den Werth der Betrachtung der Natur und des Aufenthaltes in derselben, insbesondere über die Be⸗ deutung der Höhen- und Thalelubs und Touristenver— eine“ zu Frankfurt in der„Rosenau“ statt. a C. T. Friedberg. Als im Jahre 1874 im Reichs⸗ tage das Impfgesetz berathen wurde, brachten die Ab⸗ geordneten Hasenelever und Reimers zu 5. 6 des⸗ selben folgenden Zusatz-Antrag ein:„Außerdem sind in den Impforten Bade- Anstalten einzurichten, deren unentgeltliche Benutzung jedem Einwohner wöchentlich 2mal freisteht.“ Abgeordneter Lasker verbreitete sich hierüber in folgender Weise:„Mich interessirt gerade ver Gegenstand, den der Abg. Hasenclever anregt, zwar, nicht deßwegen, weil dies ein Lieblingsgedanke von mir selt vielen Jahren ist, sondern weil ich mich mit diesem Gegenstande sehr ernstlich beschäftigt und häufig in Privat⸗Gesprächen mit Mitgliedern von Gemeinde Ver⸗ waltungen den Gedanken anzuregen versucht habe, wonach an jedem Orte eine Bade-Anstalt eingerichtet werden sollte. Ich gestehe, es ist kein schönes Zeugniß für das Bedürfniß der Reinlichkeit, welches in der Nation em- pfunden wird, daß in vielen Gemeinden für Bade- An— stalten gar nicht oder sehr kümmerlich gesorgt ist. Meiner Meinung nach ist die Errichtung von Bade-Anstalten zunächst Sache der Gemeinden und ich habe auch den Wunsch, daß die Sache ausgedehnt werde, daß jede Gemeinde berechtigt wäre, solche öffentliche Bade- An— stalten zu errichten und demgemäß, sei es für solche, die kein Armenrecht haben, gegen ein gewisses Eintrittsgeld oder, wenn sie wollen, auch umsonst die Benutzung dseser Bade-Anstalten auszusprechen. Sehr wenig unterstützt wird gegenwärtig ein solches Bestreben durch den Sinn der Bevölkerung und ich bin nicht im Stande, ein all⸗ gemeines zwingendes Gesetz zu geben, so lange ich nicht die Ueberzeugung habe, daß in der Bevölkerung selbst der Zwang dazu so wenig empfunden wird, daß nur noch Minoritäten diesem Gedanken widerstreben. Nun wird beispielsweise bezeugt von der Milltärverwaltung, daß das Schwierigste, wozu die eintretenden Soldaten aus den unteren Erwerbsklassen zu bewegen sind, das Zwangsbad ist, und daß die Rekruten sich dagegen sträuben wie gegen ein Uebel. In der That läßt sich nicht leugnen, daß, wie kleine Kinder sich gegen das Bad sträuben, bis sie dessen Wohlthaten kennen gelernt haben und gern darin spielen, auch erwachsene Menschen eine Art Gruseln haben, wenn sie in's Bad sollen, ehe sie sich daran gewöhnt haben. Ich glaube deshalb, daß ein Zwangsgesetz heute noch nicht gegeben werden kann, es wäre dies ein Aufdrängen einer Wohlthat, die nicht umsonst gegeben werden kann, sondern die Steuerzahler, also diesenigen, welche die Anstalt benutzen, müssen diese Anstalt wieder bezahlen. Aber es sollte die öffentliche Agitatlon dafür eingeleitet werden und nicht im Scherz, wie der Abg. Reichensperger dies gesagt hat, sondern im vollsten Ernste meine ich, daß der erste Gegenstand eines Reichsgesundheitsamtes der wäre, sich mit der Frage zu beschäftigen, in welchem Maße und in welchem Umfange die öffentlichen Bade-Anstalten im ganzen Reiche herzustellen seien. Meiner Meinung nach wird es Aufgabe der zukünftigen Gesetzgebung sein, entweder es zunächst dem Statuarrecht der Gemeinden anheimzustellen oder unter Umständen zwangsweise dafür einzutreten, daß eine jede Gemeinde eine der Seelenzahl entsprechende Anzahl Bade-Anstalten haben muß. Durch Aufnahme dieses Gegenstandes in das vorliegende Gesetz würden wir eine Durchführung nicht erlangen können; aber ich wünsche, daß von Reichswegen die Sache in die Hand genommen werde. Ich glaube, mit dem Ab— geordneten Reichensperger, daß wir in diesem Punkte der Civilisation allerdings gegen das Mittel⸗ alter und sogar gegen das Alterthum sehr erheblich zurückgegangen sind, und daß wir wieder darauf hinstreben müssen, durch Belehrung in erster Linie, dann aber auch geradezu durch Gemeinde-Anstalten den Grad der Reinlichkeit zu befördern, der leider in einem sehr großen Umfang im deutschen Reiche noch vermißt wird, und für welchen das Interesse der Bevölkerung noch nicht genügend vorhanden ist, um heute schon Steuern dafür auferlegen zu können!“ In einem weiteren Artikel werden wir die Entstehung des Volksbades in Friedberg beleuchten. a D. Friedberg. Wir glauben unsere Leser wieder— holt auf eine neue mit dem 20. Mai in's Leben getretene Einrichtung im Reiseverkehr ihrer Bedeutung halber be— sonders aufmerksam machen zu sollen. Nach derselben werden die Rundreisebillets, welche bisher nur auf bestimmten Stationen auflagen und für bestimmte Touren galten, gewissermaßen verallgemeinert, indem dieselben für alle Stationen und für Touren nach Belieben des Reisenden nutzbar gemacht werden. Die gesammten Bahnen des Vereins deutsch-österreichischer Eisenbahnen haben ihre Linien in geeignete Strecken getheilt, für deren jede Coupons gedruckt sind. Durch Zusammensetzung dieser Coupons nach dem Wunsch des Reisenden kann ein Rundtourbillet zusammengestellt werden, welches bei 5wöchentlicher Dauer eine erhebliche Preisermäßigung gewährt. Die sämmtlichen aufgelegten Coupons sind in einer Nachweisung nebst zugehöriger Karte zusammen— gestellt, welche bei jeder Billetezpedition zum Selbst⸗ kostenpreis von 25 Pfennig käuflich ist. Die Reisenden können die Information und die besonderen Bedingungen der Verausgabung aus dieser Nachwelsung außerordent⸗ lich leicht ersehen. Bestellungen auf das in gewünschter Weise zusammenzustellende Billet nimmt jede Billet⸗ expedition entgegen und händigt auch das zusammen— gestellte Billet gegen Zahlung des Preises aus. Nur ist es nothwendig die Bestellung einige Tage vor Antritt der Reise zu machen, da die Zusammenstellung der einzelnen Coupons nur an gewissen Centralstellen erfolgen kann. b. Friedberg. Bisher wurden im Publikum vielfach mißbräuchlich die Bezeichnungen der Meter, der Liter ꝛc. angewendet. Es sei darum, nachdem durch die neuerlich revidirte Maß- und Gewichtsordnung alle alte Benenn— ungen gesetzlich in Wegfall gebracht sind, darauf auf⸗ merksam gemacht, daß alle jetzt gebräulichen Maße und Gewichte sächlichen Geschlechts sind. Es heißt also das Meter, das Liter, das Ar, ebenso das Kilometer, das Heetar. W. Bad Nauhelm. Die Badefrequenz hat bis jetzt im Verhältniß zum vorigen Jahre um mehr als das Doppelte zugenommen. Im vorigen Jahre betrug die Zahl der Kurfremden um diese Zeit 208, in diesem Jahre dagegen 488. Sowohl die Badebehörde, als auch die hies. Einwohnerschaft bieten aber auch Alles auf, um den Kurgästen den Aufenthalt so angenehm als möglich zu machen und das trägt denn seine guten Früchte. e. Hungen, 22. Mal. Gestern Abend verschied nach sechstägigem Krankenlager in Folge einer Lungen— entzündung die Fürstin-Wittwe Ottilie zu Solms— Braunfels im 77. Lebensjahre. Sie war eine edle Fürstin im wahren Sinne des Wortes, freundlich und gut gegen Alle, die mit ihr in Berührung kamen, den Armen und Kranken eine große Wohlthäterin. Die Fürstin hat sich durch ihren menschenfreundlichen Sinn hier ein bleibendes Denkmal gesetzt und wird in unver— geßlichem Andenken bleiben. Gießen. Unsere Universität hat auch in diesem Semester eine Erhöhung ihres Besuches zu verzeichnen Ste ist von 519 Studirenden, gegen 497 im Wintersemester 1883/84, besucht, von welchen 91 der theologischen, 58 der juristischen, 126 der medieinischen, 244 der philosophischen Facultät angehören. Den stärksten Zuwachs hat die theologische Fakultät erhalten, welche im Wintersemester 1883/84 71 Studirende zählte. Mainz, 23. Mai. In einer hiesigen Wirthschaft wurde gestern ein kürzlich hier zugereister Schmiedgeselle verhaftet, weil derselbe behauptete, daß er zur Zeit in Straßburg Augenzeuge des scheußlichen Mordes an dem Apotheker gewesen sel. Die Untersuchung wird nun fest⸗ stellen, ob die Angaben des Mannes richtig sind, oder ob derselbe mit dieser Erzählung nur habe renommiren wollen. Allerlei. h. Frankfurt. Bei Beginn der Reisezeit wird es gewiß unseren Leserinnen angenehm sein zu erfahren, daß in Frankfurt, in dem Mittelpunkt der Stadt, Holz— graben 11,(Eingang von der Zeil, dem russischen Hof gegenüber durch die Passage), oder Töngesgasse 40, eine Restauration für Damen besteht. Dieselbe steht in Verbindung mit der Kochschule des dortigen Frauenbildungs- Vereins. Die Einrichtung ist ebenso zweckmäßig als angenehm für Damen, welche behufs Einkäufen oder auf der Durchreise sich in Frankfurt aufhalten. Für billigen Preis bekommt man schmackhaftes, wohlzubereitetes Essen. Der Mtttagstisch fällt in die Stunden von 12— 2 Uhr. Kalte, warme und süße Speisen, sowie Kaffee, Thee, Chocolade, Bier und Wein werden zu jeder Tageszeit verabreicht. Damen vom Comité, welche während des Mittagstisches anwesend sind, werden die übrigen Institute des Frauenbildungs— Vereins gerne zeigen und gleich Frl. Herbst, welche in dem Hause wohnt, auf das Bereitwilligste nähere Aus— kunft ertheilen. Die Industrie- und Fortbildungs⸗ schule befindet sich in dem ersten Stock des Hauses. In derselben wird Unterricht ertheilt in: weiblichen Handarbeiten, Maschinennähen, Schneidern, Putzmachen, Wäschezuschneiden, Kunststicken, Bügeln und Frisiren. Die Fortbildungsschule umfaßt den Unterricht in deutscher, französischer und englischer Sprache, in Rechnen und Buch⸗ führung, sowie im Zeichnen, Schreiben und Stenographie. Die Kochschule gibt den Unter⸗ richt in der Theorie der Kochkunst und lehrt deren praktische Ausführung. In dem 2. Stock befinden sich freundliche Räume zur Aufnahme junger Mädchen, welche gegen Zahlung von 100 M. monatlich volle Pension erhalten und Theil an sämmtlichen Unter⸗ richtsgegenständen nehmen können. Dieselben stehen unter der sorgsamen Aufsicht der Direetriee des Vereins, Frl. Herbst. In einem Nebengebäude sind die Räume für den Kindergarten. Der große schaßtige Garten eignet sich vortrefflich für die kleinen Zöglinge zum Spielplatz während der warmen Jahreszeit. Der Kinder⸗ N garten, sowie die Fertbildungsschule bieten zugleich jungen Mädchen Gelegenheit, sich zu Kinderpflegerinnen auszubilden. innen die Institute dieses gemeinnützig wirkenden Ver⸗ eins für vorkommende Fälle bestens zu empfehlen. Bremen. Die Rettungsstation Amrum der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger telezraphirt: Am 25. Mai wurden von dem englischen Fischkutter„Osprey“ Nr. 31, Capitän Richard Cock, gestrandet auf dem Holtknop vor Amrum, 5 Personen gerettet durch das Rettungsboot„Theodor Preußer“ der Station Kniephafen. Constantinopel. Von hier wird gemeldet, daß das Ufer des Marmara-Meeres während der letzten 14 Tage von häufigen Erdbeben heimgesucht war. Am Montag trat ein außerordentlich heftiger Erdstoß ein, der in den Dörfern auf der Halbinsel von Cysieus großen Schaden anrichtete. Viele Häuser wurden gänzlich zerstört und etwa 20 Menschen verloren das Leben. New⸗Bork. Der durch die Ueberschwemmungen im unteren Mississipptthale verursachte Nothstand ist im Zunehmen begriffen und es wird der Ausbruch einer Hungersnoth befürchtet. In den Anthraclt-Kohlenregionen von Pennsylvanten wird der Betrieb im Juni für die Dauer von zwei Wochen eingestellt. Verloosung. Schwedische 10 Thaler-Loose von 1860. Ziehung vom 1. Mai 1884.— Heimzahlung am 1. Aug. 1884. Nr. 129298 Thlr. 5000. Nr. 11820 Thlr 1000. Nr. 230842 Thlr. 500. Nr. 3503 51589 121587 805 à Thlr. 150. Nr. 8446 35478 52715 137176 178286 179753 200695 209517 210848 211962 à Thlr. 60. Nr. 4638 6431 14172 23543 24296 37043 506185 60840 73358 100397 127973 138697 146803 159953 176912 178809 180835 194316 207374 239005 à Thlr. 35. Nr. 1915 2024 9017 15792 27844 40322 43835 869 49447 50252 52489 65748 67622 81294 85056 87777 108353 111491 135048 138077 144618 151885 153224 163104 165035 173943 176025 1779755 182273 188794 189664 192820 193317 198854 203335 221267 223408 234526 à Thlr. 25. Die weiteren Num- mern können auf unserem Bureau nachgesehen werden. Handel und Verkehr. Friedberg, 24. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10— 1.20, Eier 1 Stück 5 Pf. Gießen, 24. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.00— 1.15, Eier per Stück 4—5 Pf., Käse per Stück 4— 9 Pf., Tauben per Paar M. 0.60 bis M. 0.90, Hühner per Stück M. 1.20— 1.70, Hahnen per Stück M. 1.30—2.00, Enten per Stück M. 2.20— 3.00, Welsche M. 11—12, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 50-60 Pf., Kalbfleisch 40 50 Pf., Schweinefleisch 54-60 Pf., Hammelfleisch 64—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50—4.00., Zwiebeln per Ctr. M. 18, Kirschen per Pfd. 60 Pf. Gießen. Der am 20. und 21. d. Mts. dahier ab⸗ gehaltene Viehmarkt war stark befahren. Es waren aufgetrieben: 1549 Stück Rindvieh und 2197 Stück Schweine. Der Handel war lebhaft und die Preise höher als auf den vorhergehenden Märkten. Nächster Markt Dienstag den 17. Junt d. J. Frankfurt, 24. Mai. Wochenmarkt. Spargel en gros per Pfd. 50 Pf., en Detail 50—60 Pf., Suppen⸗ spargeln 25 Pf. Häuptersalat per Stück 2—4 Pf., frische Erbsen per Pfd. 35—40 Pf., Bohnen 70 Pf. bis M. 1, frische Kohlrabi per Stück 15 Pf., Blumen⸗ kohl 50 60 Pf., Gurken 20—40 Pf., Zwiebeln per Ctr. M. 12—15, per Gescheid 50 Pf., per Pfd. 15 bis 20 Pf. Kartoffeln per Malter(200 Pfd.) M. 4.59 bis 5, per Gescheid 9—10 Pf., gelbe Mäuschen 30 Pf., rothe 20 Pf., neue Malteser per Ctr. M. 14, per Pfd. 18 Pf. Obst: Ital. Kirchen per Pfd. en gros 50 Pf., en detail 60 Pf. Eier per Hundert M. 4.30 5.50. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 27. Gastspiel des Herrn Perotti. Der Troubadour. Manrieo: Herr Perstti. Mittwoch den 28. Geschlossen. Donnerstag den 29. Der Barbier von Sevilla. Hierauf: Coppelta, 2. Aet. Freitag den 30. Geschlossen. Samstag den 31. Vor⸗ letztes Auftreten der Frau Moran-Olden und vor⸗ letztes Gastspiel des Herrn Perotti. Die Jüdin. Eleazar: Herr Perotti. Recha: Frau Moran⸗Olden. Sonntag den 1. Juni. Abschiedsvorstellung der Frau Moran Olden. Fidelio. Fidelio(Leonore): Frau Moran⸗Olden. Montag den 2. Juni. Letzte Vorstellung vor den Ferien der Oper. Letztes Gastspiel des Herrn Perotti. Die Stumme von Portici. Masaniello: Herr Perottl. Außer Abon. Vom 3. Juni bis incl. 30. Juni finden keine Opern-Vorstellungen statt. Schauspielhaus. Dienstag den 27. Spielt nicht mit dem Feuer. Vorher Eine Tasse Thee. Mittwoch den 28. Fedora. Abon. Nanon. Freitag den 30. Richter von Zalamea. Samstag den 31. Zum erstenmale: Der Hüttenbesitzer Maitre de Forges). Schauspiel in 4 Akten von Ohnet. Sonntag den 1. Juni. Zum erstenmale wiederholt: Der Hüttenbesitzer. Montag den 2. Juni. Donnerstag den 29. Außer Der Probepfeil. Volksbad. Wasserwärme am 26. Mai Mittags 170 Resumur. Walter. Wir wollen nicht verfehlen, unseren Leser⸗ ft. e 0 — e von 1860, ung am J. Aug 1820 Thlr 1000. 89 121587 800 187176 178286 62 à Thlr. 60, 37043 5064 146803 159953 7874 23900 2 Nola 40323 8 67622 8129 138077 144645 176025 17797) 198854 203300) e welteren Num jesehen werden, Butter kostete Pf. n Markt kostete Stück 4—5 Pf. Paar M. 0.80 N. 101.0, Bekanntmachung. Der Vorstand der Spar- und Leihkasse Ober-Rosbach (eingetragene Genossenschaft) besteht zur Zeit aus fol⸗ genden Personen: ten ber Stil Ochsenfleisch n 0 50-60 f, per 100 Al 18, Klrschen p und die duale kten. Nächsen akt. Spar 0 N., Suppal 3 ——— 1) Heinrich Karl Buch, als Director, 2) Johannes Backes, als dessen Stellvertreter, 3) Heinrich Allendörfer II., als Controleur, 4) Peter Rahn, 5) Kaspar Hock, 6) Peter Baider, 7) Peter Hofmann, sämmtlich von Ober⸗Rosbach. Zu einer rechtsgültigen Willenserklärung des Vor⸗ standes ist die Zeichnung durch sämmtliche Mitglieder desselben erforderlich. Friedberg am 21. Mai 1884. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. ö Herzverger.. Hohenstein, 2016 alfsgencctsschralben. 2. Grassamen-Versteigerung. Freitag den 30. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll en dem Rathhaussaale dahter der Grassamen aus den Domantalwaldungen der Forste Nidda und aus den Sräflich Stolberg'schen Waldungen der Oberförsterei Gedern versteigert werden. Wegen näherer Auskunft wolle man sich an die be— kreffenden Oberförstereien wenden. . Nidda am 24. Mai 1884. In Auftrag: Rohr, Großh. Oberförster. Bekanntmachung. Diienstag den 27. Mai 1884, Nachmittags 5 Uhr, verden folgende Gegenstände meistbietend gegen Baar— Fahlung zwangsweise vor dem hiesigen Rathhause ver— oc eigert: 1 Pferd, 2 Kühe, 1 Rind, 1 Schwein. Friedberg am 12. Mai 1884. a Fey, 1962 Gerichtsvollzieher. Arbeits-Vergebung. 2044 Freitag den 30. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, 460 9 bollen auf dem Rathhause zu Wölfersheim nach— ch 54— 1 0 nehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben Pf. werden: M. Das Brechen von Mauersteinen in den Wölfersheimer Steinbrüchen, veran⸗ ö schlagt zu 220— Desgleichen in den Rockenberger Brüchen 180— Desgleichen Brechen von ungerichteten Pflastersteinen in den Wölfersheimer Brüchen 10— Das Anfahren von Mauer⸗- und Pflaster⸗ steinen 295— Das Aufsetzen der Steine und Sandmessen 63 75 Grubensand zu graben und anzufahren 200— Lösen und transportiren von Grund—— Russensteinanfahren 228— Friedberg den 23. Mai 1884. Zörb, Bezirksbauaufseher. Submission. 060 Die zur Erbauung eines Bezirks⸗Krankenhauses zu Vilbel erforderlichen Arbeiten ꝛc., nämlich: Maurerarbelt, veranschlagt zu 15,745 M. 9 Pf. Steinhauerarbeit i Zimmerarbeit 3213„ 36„ Dachdeckerarbeit ee Schreinerarbeit 2 Schlosserarbeit 4666 55 Weißbinderarbeit I Spenglerarbeit n Brunnenmacherarbeit S Pumpen⸗ und Wasserleitungs arbeit (Installateur) 1 e, Blitzableiterarbeit 405—„ * ollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Ueberschlag und Submissions bedingungen legen am 4., 5. und 6. Juni von Morgens 9 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr auf dem Bureau es Unterzeichneten zur Einsicht offen und haben die Lenteressenten ihre Angebote in Prozenten versiegelt und sortofrei mit der Aufschrift:„Submission auf.... Arbeit für das Bezirks⸗Krankenhaus“ bis zum 14. Juni, Mit⸗ lags 12 Uhr, auf der Bürgermeisterei zu Vilbel ein⸗ zureichen. Es kann sowohl für die Ausfuhrung der Einzel⸗ erbeiten als auch auf die Uebernahme des ganzen Bau— besens submittirt werden. Auszüge des Voranschlags und der Bedingungen sind gegen Erstattung der Gebühren zu haben. Vilbel am 26. Mai 1884. 5 Brod, 4 Bezirks-Bauaufseher. hellt Bettnässen, Blasenleiden ꝛc. ꝛc.(H. 233 C.) 272 Dr. Kirehoffer, Spez.⸗Arzt in Straßburg, Kirschen-Versteigerung. Donnerstag den 29. Mai l. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen in hiesiger Gemarkung von etwa 1200 Kirsch⸗ bäumen, in der Obstanlage Steinchen und Georgen— wäldchen, die darauf befindlichen Kirschen an Ort und Stelle verkauft werden. Gegen genügende Bürgschaft wird den Steigerern entsprechender Credit gewährt. Himbach den 21. Mai 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Himbach. 2042 Tugend. Arbeits-Vergebung. Mittwoch den 28. d. Mts., Nachmittags 6 Uhr, werden auf dem Rathhause zu Ockstadt nachstehende Arbeiten und Lleferungen zur Herrichtung einer Kaplanei— Wohnung öffentlich vergeben: Das Brechen von Mauer- und Pflaster⸗ steinen, veranschlagt zu 20 M., Das Anfahren von Mauer- und Pflaster⸗ steinen 13 Das Aufsetzen von Mauer- und Pflaster⸗ steinen 2 5 Russensteinlieferung 200„ 40 Centner Schwarzkalk zu liefern 8 Sandlieferung 30 Schlackensandlieferung 22 Cementlieferung 2 Friedberg den 23. Mai 1884. Zörb, 2045 Bezirks⸗Bauaufseher. ö. 8 9 Markt Anzeige. Mit dem am 3. Pfingstfeiertage(3. Juni l. J.) dahier stattfindenden Krämermarkt ist, wie zu Ostern, ein nicht unbedeutender Schweinemarkt verbunden. Lich am 23. Mai 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. * 2 7. 5 5 5 Steinlieferung. 2061 Die Lieferung von ca. 400 behauenen Grenz— steinen zur Aussteinung der neuen Flur- und Gewann⸗ grenzen bei Consolidation der Grundstücke in der Ge— markung Nieder⸗Erlenbach soll auf dem Sub— missionswege vergeben werden. Die Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unter⸗ zeichneten offen und sind etwaige Offerten bis spätestens Samstag den 7. Juni c. daselbst einzureichen. Vilbel den 22. Mai 1884. Der Consolidationsgeometer: Bergauer. 6000 Mark werden als Darlehen auf Liegenschaften, Taxatlon M. 15,800., als erste Hypothek aus einer Kasse oder Stiftung ohne Vermittelung zu einem mäßigen Zinsfuße gesucht. Niaähere Auskunft ertheilt die Exp. d. Anz. 2004 Umhänge und Paletots, Kleiderstoffe ꝛc., sowie alle dazu gehörigen Artikel empfiehlt billigst 1736 n Eine Monatfrau oder Monat⸗ mädchen gesucht. Zu erfragen bei der Exp. d. Anz. 2043 2053 Ein Haushaltungsherd mit transportabler Ausmauerung, 104 em lang, 72 em breit, ist, weil derselbe zu groß, billig abzugeben. Derselbe eignet sich für größere Haushaltungen und Oekonomien. Näheres durch die Exp. d. Anz. 1959 Ein küchtiger Hausbursche mit guten Empfehlungen sucht Stelle. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 2047 Ein Fenn ee kann alsbald tüchtiger Metzgerburs eintreten bei 2010 W. Kreuter 1II., Schweinemetzger. 2 f 5 2. Ein braves Dienstmädchen, welches alle Hausarbeiten versteht, wird für sofort in Dienst gesucht. Bad ⸗N au 0 eim, Kurstraße 349. N 2072 Een pens. Beamter sucht ein möblirtes Zimmer nebst Cabinet und wäre bürgerlicher Tisch erwünscht. Offerten mit Preisangabe unter A. L. 26 nimmt die Exped. d. Anz. entgegen. 2059 Leinstes Blüthenmehl (per Pfund 21 Pf.) empfiehlt 5 2086 J. A. Windecker. Erweiterte Handwerkerschule zu Friedberg. Nach Beschluß des Vorstandes des Lokalgewerbvereins soll während des Sommers an jedem Mittwoch von Vormittags 8 bis 12 Uhr ein Zeichensaal auf den städtischen Pferdeställen geöffnet sein und soll während dieser Zeit 1. Unterricht ertheilt werden allen jungen Leuten, welche die Handwerkerschule besuchen oder besucht haben und sich im Zeichnen weiter ausbilden wollen; . mit Rath und Belehrung an die Hand gegangen werden allen denjenigen Gesellen und Meistern, welche Zeichnungen anfertigen oder Ent⸗ würfe ausarbeiten wollen(sog, offener Zeichensaal). Das Honorar für den Zeichen-Unterricht beträgt 50 Pf. pro Monat. Das Honorar für Benutzung des offenen Zeichen— saals wird demnächst bekannt gegeben. Alle Meister und Lehrherren des Kreises und besonders alle Mitglieder des Lokalgewerbvereins, welche ein Interesse an dem ferneren Bestehen und der Er— weiterung der Handwerkerschule zu Friedberg haben, werden ersucht, durch Ueberweisung von Schülern das ihre zum Gedeihen der Schule und dadurch zur Hebung des Gewerbstandes des Kreises beizutragen. Anmeldungen von Schülern wolle man alsbald an uns gelangen lassen. Der Beginn des Unterrichts ist auf den 21. Mai festgesetzt. Friedberg den 14. Mai 1884. 1916 Der Vorstand des Lokalgewerbpereins. Am ersten Pfingst⸗ feiertag ist mein Ge⸗ schäft geschlossen. 2040 Milh. Feriscli. Volksbad. 8 Abonnementsprelse von heute bis inel. 30. Juni d. J.: Für Familien, e e e. 6.—, „ Zellen bäder, „ Mädchen unter 14 Jahren im Zellenbad„ 1.50, „ Bafsinn⸗- 2. „ Kinder unter 10 Jahren im Kinderbad„ 1.—, Schwimmunterricht für Herren und Damen pro Stunde 3—.50. 2049 Carl Walter. Das Wellenbad ist zum Gebrauche wieder hergerichtet und halte solches bestens empfohlen. 2014 Friedberg. P. Dietz. Glacchandschuhe, rauhle derne, seidene u. Fil d'Eeosse- Handschuhe billigst bel K. Friedrich. Ein junger, kräftiger Bursche gesucht. 2 Friedberg. Gg. Ulrich, 2048„Zum Gambrinus“. 1794 Rosen-Abfall- Seife, Veilchen- Abfall- Seife in vorzüglicher Qualität empfiehlt à Packet(3 Stück) 40 Pf. Apotheker Görtz. Ein Himmenthaler Zuchtbulle, Prachtexemplar, Rothscheck, 5/ Jahr alt, ist zu verkaufen. 1870 Oekonom Kennel, Gießen. FCC(cb Todes-Anzeige. 2052 Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß gestern Morgen um 6 Uhr unsere gute Mutter, Großmutter und Ur⸗ großmutter, die Wittwe Anna Maria Nauheimer, geb. Ewald, im 88. Lebensjahre nach kurzem Kranksein sanft dem Herrn entschlafen ist. Friedberg, 25. Mai 1884. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag ½5 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. 7 2071 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Ableben und der Beerdigung unserer unvergeßlichen Mutter und Schwiegermutter Johannette Döpp, geb. Groß, sagt tiefgefühlten Dank Friedberg. i Familie Fourier. Ossenheimer Wäldchen. Am dritten Pfingstfeiertag findet Harmonie- und Tanzmusik statt, wozu 2056 (H. 61688.) freundlichst eingeladen wird. Die Ringofen ⸗Kalkbrennerei von Carl Christian Schneider& Co. zu Steeden bei Runkel a. d. Lahn (Verladestation Kerkerbach) empfiehlt hiermit ihren Prima hydraulischen Stückkalk (vor anderen Lahnkalken, laut vorliegenden Zeugnisses, durch seine stätkere hydraulische Eigen— schast sich e sowie Chemisch reinen Marmorkalk zur gefälligen Abnahme bestens. Mäßige Preise.— Coulante Bedienung. Jetzige Productionsfähigkeit, bei Betrieb zweier Ringösen, 50 Doppelwaggons pro Woche. O. 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Die Preise sind bei Baarzahlung folgende: 9 e . (F. à 212/.) Klötze von Reihen und Haufen pro Centner— 14 Stück 40 Pf., Klötze aus Schuppen 5*„ Preßklotze(Weckes heim) 5 7 5 5 Holzige Braunkohle(gemessen) 40 Bei Entnahme auf Credit stellt sich der Centner je 2 Pf. höher. Mit dem 1. April hat eine neue Creditperiode begonnen; gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürgscheine, welche von April 1884 bis 31. März 1885 zu lauten haben, wird Credit bis zum 1. April und Zahlungsfrist bis zum 1. Juni 1885 gewährt. Grube Weckesheim den 24. Wanzentod, einziges Mittel um innerhalb 24 Stunden Wanzen und deren Eier in Betten, Möbeln und Wänden ze. ze. zu vertilgen, bei 1942 J. Baumeister. Eine Lehrlingsstelle ist in dem Colonialwaaren-, Delicatessen-, Cigarren und Spirituosen⸗Geschäft des Unterzeichneten sofort Mai 1884. Die Fürstl. Bergverwaltung. r seine 5 und selbfigebrannten Kaffee's vor⸗ züglicher Qualitäten in verschtedeneu Sorten und Preis— lagen. Besonders mache auf eine gebrannte Ceylonmischung, pr. Pfd. M. 1.20, von vorzügl ichem und kräftigem Geschmack aufmerksam 3 45 großes Lager in Sommerpantoffeln, zu besetzen. a Morgenschuhen in Lasting mit und ohne Zug, empfehlt 2 Fh. J. Weiss, wieder in großer Auswahl und zu recht billigen Preisen 2051 Bad⸗Nauheim. 1269 Heinrich Diehl, Usagasse 354. Ein kräftiger J Junge, der die Bäckerei erlernen will, kann sofort eintreten bei Friedberg. Bäckermeister Malsi, 2050 vormals Rumpf. für Zuckerrüben, mit und ohne Häufelschaar, sind vor⸗ 1960 Konrad Häuser Wittwe. J. Baumeistern Hand ⸗Hackpflüge. räthig in der landw. Maschinen und Geräthewerkstätte von Die Verlobung unserer Tochter Rosalie mit Herrn Nathan Wolf in Frankfurt a. M. beehren sich hier⸗ durch anzuzeigen Friedberg im Mai 1884. 277 Hofagent Engel und Frau. Johanna Schilsky, 88s Max Epstein, Verlobte. B er lin. Ida. Mis sionsfest i Holzhausen vor der Höhe 5 den 8. Juni d. J. Anfang 2 Uhr Nachmittags. Es werden predigen Pfarrer Ed. Fritsch von Rückingen und Missionsprediger Bergfeld von Frank furt. 2041. Casino. Mittwoch den 28. Mai: Parthie nach dem Teich⸗ hause bei Bad⸗Nauheim. Abmarsch 3 Uhr Nachmittags vom Dicken mm Großes Wettlaufen. Mittwoch 2 Vorstellungen, um 4 und 7 Uhr. Erste Tour in 30 Minuten 7mal um die Seimiese 1 Meile, zweite Tour um 7 Uhr in 20 Minuten Amal von der Burg bis zur Taubstummen-⸗Anstalt. Entrée 10 Pf., Kinder die Hälfte. G. Schmidt, Schnelllaufer. Selzerbrunnen. An den israelitischen Pfingst⸗ Feiertagen, Freitag den 30. d. Mis, findet Harmonie— 2069 und Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet 1995 P. Weitzel Wittwe. Selzerbrunnen. Montag den zweiten und Dienstag den dritten Pfingstfeiertag Harmonie- und Tanzmusik, wozu freundlichst einladet 2062 P. Meisel M. 1%. Volksbildungs-Perein. Die Mitglieder des biesigen Volksbildungs-Vereins werden zu der diesjährigen Generalversammlung, welche Dienstag den 27. Mal, Abends 8½ Uhr, im Gartensaale des Windecker? schen Felsenkellers statt⸗ findet, ergebenst eingeladen und gebeten, recht zahlreich zu erscheinen. agesordnun 1. Bericht 15 die Thätigkeit* Leistungen des Vereins im Vereins jahre 1888/84. Rechnungsablage vom Vereins jahre 1883/84. „Festsetzung des Voranschlags für 1884/85. Wahl des Vorsitzenden und des Ausschusses für die neue Verwaltungsperiode. 1963 Der Vorstand. Rechen& Sensenwürfe billigst bei 2055 Auf Pfingsten frische prima Bierhefe Henn& Jamin. Plauetti Windecker empfiehlt frische Hefe auf Pfingsten. 2067 5 Strohhüte, * 2 Adam Söllner II. 3 Sonn- K Regenschirme 8 bei K. Friedrich neben der Post. Kinderwagen 77 dot bei Carl Damm, Usagasse. Gu] νπ² 0 i- aaren-Hazar, Mannheim E. 3, Nr. 1. Preisliste gegen 10 Pfennig-Marke. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 2070