U werden bbaltung r Herren ellen l ng, sowie C Wunsch fert unter e photo⸗ h, Ischule. e ich alle zeitig an 3910 Usagase. elches sich kaufen bel dedberg. g „unüber⸗ br. bitte ich, der kurzen Ausführ⸗ lil, touchtur. ie alle ein⸗ billigsten 167. 5 ser, bit 8 5 en, empfiehlt te h iehl- . mpt besorg, luftrag bab. Finder. sicche finge b. Fel f . letter. lung Sttecfuß. f 417 10 18 Juunsse aus guudelo 4 l. 2 7. — 1884. Dienstag den 25. Uuuember. 40. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Die gemeinschaftlichen Ortskrankenkassen Amtlicher Theil. Friedberg den 24. November 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 20. November 1884, Kreisblatt Nr. 139, beauftragen wir Sie, die Wahlprotokolle alsbald nach vollzogener Wahl der Bürgermeisterei des Kassendomizils zuzusenden. bene Zusammenstellung uns zur Genehmigung vorzulegen. Betreffend: Die Gemeindeversicherung der Arbeiter. Letztere hat Ji V. d N bis spätestens Mittwoch Abend die vorgeschrie— Ur. v. Gemmingen, Kreis Assessor. Friedberg den 24. November 1884. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Amtsgerichtsbezirks Butzbach. Sämmtliche Bürgermeister des Amtsgerichtsbezirks Butzbach, soweit dieselben dem Kreisamtsbezirk Friedberg angehören, werden hiermit geladen, sich Donnerstag den 27. November 1884, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhaus zu Butzbach einzufinden. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor. Bekanntmachung. Vom 27. November bis incl. 10. Dezember 1884 finden seitens der Garnison Butzbach auf dem dortigen Schießstande noch Schieß— übungen statt, was hiermit zur öffentlichen Kenntuiß gebracht wird. wollen dies noch besonders in der Gemeinde bekannt machen. Friedberg den 21. November 1884. Die Großherzoglichen Kriegsgerichtliches Erkenntniß Durch kriegs gerichtliches am 10. November 1884 bestätigtes Erkenntniß vom 4. desselben Monats ist der Rekrut Wilhelm Heil aus dem Bezirke des J. Bataillons (Mainz), 4. Großberzoglich Hessischen Landwehr-Regiments Nr. 18, 2 13. Juli 1861 zu Ober⸗Mörlen, Kreis Friedberg, in Kontumaejam für fahnenflüchtig erklärt und in eine Geldstrafe von 400 Mark verurtheilt worden. Darmstadt den 15. November 1884. geboren am bestätigt am 10. d. Gericht der Großherzoglich Hessischen(25.) Division. Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Orte Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.:[Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor. Bekanntmachung Der Rekrut des Reserve-Landwehrbataillons(Frankfurt a. M.) Hermann Stern aus Stammheim wird durch kriegsgerichtliches Erkenntniß vom 4. d. Mts., Mts., 160 Mark Geldstrafe verurtheilt. Frankfurt a. M. in contumacjam für fahnenflüchtig erklärt und zu den 14. November 1884. Königliches Gericht der 21. Division. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Amtsanwalt Seeger in Offeubach wurde mit Wahrnehmung der Funktionen eines Staatsanwaltes bei dem Land— gerichte der Provinz Oberhessen und der Gerichts— accessist Dr. Buff in Offenbach mit Wahrnehmung der Funktionen eines Amtsanwaltes bei den Amtsgerichten Offenbach und Seligenstadt mit dem Sitze in Offenbach beauftragt. — Militärdienstnachrichten. v. Oven, Unteroff. vom 1. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 115, v. Pander, Unteroff. vom 2. Gr. Juf.-Rgt. Nr. 116, Frhr. v. Autenried, charakt. Port.-Fähur. von dems. Ngt., Westernacher, Pennrich, Unteroff. vom 4. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 118 wurden zu Porte— peefähurs. befördert; v. Marklowski, Major vom 2. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 116, zum Bat.⸗Komman. ernannt; v. Heyden, Major, aggregiert dem 2. Gr. Juf.⸗Rgt. Nr. 116, in die erste Haupt⸗ mannsstelle einrangirt; Frhr. d. Lepel, Oberst— lieut. und Komm. des Schles. Ulan.-Rgts. Nr. 2 zum Obersten befördert; Kolbe, Oberstlieut. vom 2. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 116 zur Disp. ge⸗ gestellt; Lang, Sek.-Lieut. vom 2. Gr. Drag. Rgt. Nr. 24 ist ausgeschieden und zu den Res. Off. des Reg. übergetreten; Stoepler, Sek.-Lieut. der Landw.⸗Inf. des 2. Bat. 1. Gr. Landw. Rgts. Nr. 115 wurde der Abschied bewilligt. Berlin, 19. Nov. Die Kaiserin wird dem Vernehmen nach in den letzten Tagen dieses Monats von Coblenz nach Berlin zurückkehren. Die Kronprinzessin ist heute Nacht wohlbehalten wieder hier eingetroffen. Prinz Wilhelm folgte gestern der Einladung des Königs von Sachsen zur Theilnahme an dessen Hofjagden bei Moritz— burg und kehrte ebenfalls heute zurück. 22. Nov. Der Reichstag wählte in heutiger Sitzung zum ersten Präsidenten v. Wedell— Piesdorf mit 261 von 333 Stimmen, darunter befanden sich 71 weiße Zettel. Auf Antrag v. Benda's werden v. Franckenstein und Hoff— mann per Acclamation zu Vicepräsidenten gewählt. — Seitens des Centrums wird eine Reihe socialpolitischer Anträge im Reichskage einge— bracht, darunter die Einführung des Normal— arbeitstages, die Beschränkung der Sonntags— arbeit, die Beschränkung der Kinderarbeit in Fabriken, ferner die Wiedereinführung der Be— rufung in Strafsachen und die Aufhebung des Expatriirungsgesetzes betreffend. — 21. Nov. Die Commission der Con— ferenz beendete heute die Anhörung der Sach— verständigen, namentlich Stanley's, über das Congobassin. Die Commission wird sich nun darüber verständigen, ob sie noch weitere Sach— verständige hören oder auf Grund der bisherigen Vernehmungen Beschlüsse fassen will.— 22. Nov. In der heutigen Commissionssitzung der Con— ferenz wurden keine weiteren Sachverständigen gehört, dagegen machte der amerikanische Ver treter Casson Vorschläge über die von der Con— ferenz zu fixirenden Grenzen des Congobassins. — Bezüglich des in den letzten Tagen auf— getauchten Gerüchts von einer allgemeinen Quitt— ungssteuer erfährt die„Nationalzeitung“ zuver— lässig, daß aus den leitenden finanziellen Kreisen Niemand bei dem Project betheiligt ist. Da— gegen werde der Gedanke, aus der Mitte der Börse selbst Vorschläge für eine erhöhte Börsen— steuer zu machen, in den betheiligten Kreisen lebhaft erörtert, dabei auch die Contingentirung des von jeder Börse aufzubringenden Betrages wieder erwogen. — Nachdem Professor Schweninger seine Vorlesungen und seine Klinik ohne jede Kund— gebung der Studirenden hat eröffnen können, haben diese ihn nun als Lehrer abgelehnt, in— dem sie die Vorlesungen nicht hören mögen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Der muth— maßliche Urheber des Dynamitattentats in dem Bezirksgerichtsgebäude zu Sternberg ist in der Person eines Socialisten, Namens Franz Kraus, verhaftet worden. Bei dem Verhafteten wurden vorgefunden: ein sechsläufiger Revolver, zwei Tiegel mit Dynamit, zwei Patronen aus Spreng— gelatine, eine socialistische Zeitschrift, sowie ver— schiedene gravirende Notizen. — Der Reichsrath ist auf den 4. Dezember einberufen. 1 Pest, 21. Nov. Die Unterhauscommission nahm die Vorlage betreffs der Oberhausreform als Grundlage der Specialdebatte an. — 21. Nov. Dem„Pester Lloyd“ zufolge erklärte Tisza in der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses, daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen an die Regelung der Valuta nicht gedacht werden könne. f Frankreich. Paris, 21. Nov. Die Kam— mer beschloß die unverzügliche Berathung des Resolutionsantrages Clemenceau, welcher die Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung der Tonkin-Commission vom 6. November verlangt. Clemenceau wirft Ferry vor, daß Ferry die Wahrheit verberge, es ergäben die Worte Grau— ville's, daß Frankreich die englische Mediation nachsuchte. Ferry unterbricht Clemenceau und erklärt Clemenceau's Behauptung für unrichtig. Clemenceau beschuldigt Ferry, durch Aenderung des Commissionsprotokolls auch den Sinn seiner vorherigen Erklärungen geändert zu haben, und fragt an, ob die Kammer damit einverstanden sei, derart getäuscht zu werden. Ferry erklärte, daß die Aenderungen unbedeutend seien. Der Vorfall zeige, bis zu welchen Kleinlichkeiten der Geist der Opposition vorgehen könne, er sei der Ansicht, derartige Kundgebungen würden große Unzuträglichkeiten nach sich ziehen, und Frankreich in einen Zustand der Inferiorität gegenüber dem schlauen Feind setzen, welchem man nicht die Karten auf den Tisch legen könne. Schließlich erklärte Feriy, wenn der Antrag angenommen werde, könne er die auswärtigen Angelegenheiten nicht weiter leiten. Nach ver— schiedenen Reden wurde der Antrag Clemenceau mit 283 gegen 212 Stimmen verworfen. — Die Delegirten der Ackerbaugesellschaften nahmen eine Resolution an, welche fordert, den Eingangszoll für Getreide auf 5 Fr., für Mehl jeder Beschaffenheit auf 9 Fr. per Ctr. festzusetzen. ö 2 85 — — — Die Nachricht, daß die Franzosen Tad— jourah am rothen Meere in dem Moment besetzt haben, in welchem die Engländer ein Gleiches thun wollten, hat hier große Befriedigung her— vorgerufen. — 22. Nov. Bei der Budgetberathung in der Kammer bezeichnet Tirard die Angaben der Vorredner über die ungünstige Finanzlage als übertrieben und beharrt dabei, daß das Gleich— gewicht des Budgets ein thatsächliches sei. Gleich— zeitig sprach der Minister die Absicht aus, die Getränksteuer einzuführen. Am Schlusse seiner! Rede betonte der Minister sein Vertrauen auf die Hilfsquellen des Landes. — 23. Nov. Der„Agence Havas“ wird aus Hanoi vom heutigen Tage gemeldet, daß ein französisches Kanonenboot im Weißen Flusse angegriffen worden sei und die französischen Truppen unter dem Oberst Duchesne die An⸗ greifer vollständig zurückgeschlagen hätten. — 22. Nov. Eine Depesche Courbet's mel— det, daß 400 Mann die chinesischen Werke auf dem Wege von Kelung nach Tamsui am 14. Nov. zerstört haben.— Heute wurden in Algier und Philippeville 2000 Mann nach Tonkin einge— schifft, weitere 2000 Mann folgen in nächster Woche.— Aus Tientsin wird berichtet, daß gestern Marquis Tseng zum ersten Vice-Präsi— denten des Kriegsamts ernannt wurde. Großbritannien. London, 21. Nov. Das Unterhaus lehnte mit 145 gegen 71 Stim— men den Antrag Labouchdre's, betr. Abänderung der Beziehungen beider Häuser, zur Beseitigung der aus dem gegenwärtigen Verhältnisse des Oberhauses für die Gesetzgebung sich ergebenden Uebelstände ab. Gladstone bekämpfte den An— trag und erklärte, bei Beseitigung des anderen Hauses würde der Einfluß der Lords in anderer Weise zur Geltung kommen. Außerdem sei der Antrag unzeitgemäß, jetzt wo vom Oberhause ein Act der Klugheit und des Eutgegenkommens verlangt werde. Die Radicalen und die Par⸗ nelliten bildeten die Minorität. — In Gibraltar soll ein probeweises Bom— bardement des Felsens von Gibraltar stattfinden Es handelt sich darum, festzustellen, welchen Richtwinkel die Schiffskanonen erreichen können; man fürchtet nämlich, daß die unteren Batterien, obgleich mit schweren Geschützen armirt, nicht Alles bieten, was von ihnen gewünscht werden könnte. Mau hält es daher für angerathen, hoch oben auf dem Felsen Batterien zu errichten, die, soweit als möglich, außerhalb der Schuß linie der Schiffe gelegen sein müssen. Wenn dies bewerkstelligt wird, könnte von da aus ein verheerendes Feuer gegen die Decke einer feind— lichen Flotte gerichtet werden, welch letztere sehr bald kampfunfähig würde, während die Verthei— diger sich in verhältnißmäßiger Sicherheit be— finden würden. g Spanien. Madrid, 21. Nov. Gestern Abend fanden bier antiklerikale Kundgebungen von Studenten statt, wobei die Polizei einschritt. Mehrere Personen wurden verhaftet. Rumänien. Bukarest. Die Wahlen für die Kammer ergaben für die Regierung einen vollkommenen Sieg, indem alle ihre Candidaten gewählt wurden. Die conservative Opposition enthielt sich gänzlich der Wahl. Die Gruppe Rosetti-Demeter Bratianuo ist gefallen, nur Ko— galniceanu von der liberalen Opposition wurde in Braila gewählt. Türkel. Konstantinopel. In Angelegenheit der bulgarischen Tributfrage erwartet die Pforte die Vermittelung Rußlands zu ihren Gunsten. In Angelegenheit der bulgarischerseits confis— eirten mohamedanischen Güter wünscht die Pforte, daß die Angelegenheit vor die Tractatmächte gebracht werde, oder daß, wenn die Niedersetz— ung einer speciellen Commission nicht beliebt werden sollte, die Angelegenbeit den in Sofia accreditirten Vertretern zur Prüfung überwiesen werde. Rußland. Petersburg. Piasecki, bekannt durch seine Reise nach China im Jahre 1874, unternimmt mit Bewilligung des Kaissers, unter Protection des Großfürsten Wladimir, eine Ex pedition nach China. Egypten. Alexandrien. Wie verlautet, schlägt der Bericht Northbrooks betreffs Lösung der egyptischen Finanzschwierigkeiten vor, die Zinsen aller Anlehen nicht herabzusetzen, dagegen die Amortisirung der unificirten Schuld zu sus⸗ pendiren, um damit Rath zu schaffen für eine neue Anleihe von acht Million Pfund, welche England vorschießen soll und womit in erster Linie die Entschädigung in Alexandrien bezahlt und die von Rothschild und den localen Banken gemachten Vorschüsse zurückgezahlt werden sollen; eine Million von dieser Anleihe sei für Be wässerungs-Anlagen in Unter-Egypten bestimmt. Der Bericht schlägt ferner vor, eine erhebliche Steuerherabsetzung für Ober⸗Egypten und eine geringere für Unter-Egypten, die dauernde Her⸗ stellung des Gleichgewichts im Budget durch die Minderung der Ausgaben für Armee und Polizei um etwa 350,000 Pfund, die Ueber⸗ nahme aller Kosten für das englische Occupatious— Corps durch England und endlich durch Be— seitigung des jährlichen Deficits der Domänen— Ländereien und Daira-Auleihen. Die Domanial— Anleihe und die Daira-Sanieh sollen mit Hilfe Euglands zurückgezahlt und die Verwaltung der Domänen mit derjenigen der Dara Sanieh vereinigt werden. Kairo, 22. Nov.„Daily News“ melden aus Dongola vom gestrigen: Gutem Vernehmen nach hat General Gordon dem Feinde ein Ge⸗ schütz abgenommen. 500 Auhäuger des Mahdi haben sich mit Gordon verbündet.—„Daly Telegraph“ meldet aus Suakin vom 21. d., daß Berber von den Aufständischen wieder be— setzt worden sei. China. Shanghai, 21. Nov. Zwei chinesische gepanzerte Kreuzerschiffe sind hier eingetroffen. Es geht das Gerücht, daß dieselben versuchen werden, die Blokade von Formosa zu brechen. Aus Stadt und Land. r. Friedberg. Seitdem im vorigen Jahre unserem Musikverein das Wagniß gelungen, ein Dratoxium im großen Style, wie dasjenige von Meinardus„Luther in Worms“ mit Orchesterbegleitung in der Stadikirche in befriedigender Weise zu Gehör zu bringen, sind ihm die Flügel gewacksen. Er bringt in seinem nächsten Concert am 30. Nov. Haydn's unvergängliches Meister— werk„die Schöpfung“ mit einem durch eine Abtheilung von Seminaxisten verstärkten Cbore und in einer Be setzung der Solo Partien, von welcher eine volle Wieder gabe der Einzel- Schönheiten des berühmten Tonwerkes mit Recht erwartet werden darf Die mitwirkenden Solisten sind Fräulein E. Nachtigall(Sopran) vom königl. Hoftheater in Wiesbaden, F. Waßmuth(Baß), J. Gerssell(Bariton) von Hanau und Ed. Bautz (Tenor) von Frankfurt a. M. Als Frl. Nachtigall vor 2 Jahren zum ersten Male hier sang und lebhaftesten Beifall erntete, gehörte sie noch dem Raff Eonservatorium in Frankfurt a. M. als Schülerin an. Ihr Engagement an der Bühne in Wiesbaden datirt seit letztem Herbst; die jugendliche Künstlerin hat es verstanden, sich bald die Gunst des Theater besuchenden Publikums zu„er singen“, sei es als Agathe im„Freischütz“, als Mear garethe in„Faust“, als Evchen in den„Meistersingern von Nürnberg“. Der letzteren Leistung insbesondere spen— dete vor Kurzem der bekannte Musikkritiker Aug Reis- mann ungetheiltes Lob. darf daher dem Auftreten der jungen vielversprechenden Sängerin entgegengesehen werden. Den Vesuchern der Musikvereins Conecerte ist J. Geissell ein stes auf's Neue willkommener Gast; Stimme und Vortrag dieses Sängers wissen die Hörer zu packen Dem„ächten“ Basse von Franz Waßmuth sind Kraft, Wobllaut und gründliche Schulung eigen; von dem lyrischen Tenore von Ed. Bautz, dessen frühere Leistungen bei uns in gutem An— denken stehen, ist nicht minder Treffliches zu erwarten. So steht uns ein außergewöhnlicher musikalischer Genuß für den 30. November bevor, welchen sich unser kunst liebendes Publikum durch zahlreichen Besuch des Con— certs nicht entgehen lassen möge j. Rodheim v. d. H. Am 21. d. M. fand hier eine Besprechung statt, welche J. Will VII. von hier be⸗ züglich der Seeundärbahn Homburg Friedberg veranlaßt hatte und welche sehr stark besucht war. Es wurde seitens Will dargelegt, welche näheren Schritte zu thun seien, um mit dem Comite, welches sich zur Ausführung des Bahnprojekts gebildet hat, in Verbindung zu treten, da das Comite die Gemeinde Rodheim bis jetzt noch niemals zur Betheiligung eingeladen hat. Man wundert sich hier umsomehr über diese Thatsache, da diese Bahn doch nicht anders gebaut werden kann als durch die Ge— markung Rodheim, welch letztere sich bekanntlich bis Wehrheim erstreckt, und da unsere Gmeinde, wenn der Bau zu Stande kommt, jedenfalls das meiste Gelände Mit begreiflicher Spannung, von allen dazu hergeben muß. Unsere Gemeinde ist von den bei dem Projekt interessirten Gemeinden nicht nur die größte an Seelenzahl und an Grundbesitz, sondern hat auch einen ebenso starken Verkehr aufzuweisen, wie die übrigen. Dieser Verkehr wird voraussichtlich ein noch viel größerer werden, wenn Rodheim erst eine Bahn— verbindung besitzt, weil sich durch dieselbe die ver⸗ schiedenen Industriezweige noch mehr heben und eine bebtutende Rentabilität der Vabn hierdurch mit sich führen würden. Gemeinderath Wien hob hervor, daß früher schon einmal vor ungefähr zehn Jahren die Ge— meinde Rodheim alle mögliche Schritte gethan habe, um zu einer Bahnverbindung zu gelangen und daß die Gemeinde damals einen Plan über diesen Bau selbst ausarbeiten ließ, welcher sie dazumal 60 fl. kostete und der heute noch zur Einsicht für Jedermann zur Ver⸗ fügung steht. Wien bemerkte noch weiter, daß damals die Gemeinde einen Beitrag von 20000 fl. und mehr zu geben bereit war und das wird sie auch heute wieder gerne thun. Es wurde daher bei Schluß der Ver⸗ sammlung bestimmt, wenn die Bahn für die hiesige Gegend überhaupt zu Stande kommt, alle Schritte zu thun, um einen ziemlich nahen Anschluß an diese Bahn zu erreichen. Allerlei. Heidelberg, 22. Nov. Heute früh gegen 5 Uhr wurde hier eine Erderschütterung verspürt, die von Osten nach Westen ging und ein Klirren der Fensterscheiben zur Folge hatte. Berlin, 23. Nov. Der bekannte hiesigen Zoologischen Gartens, Pr. Bodinus, plötzlich gestorben. Bremen. Die Rettungsstation Warnemünde der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger tele⸗ graphirt vom 21. d.: Von der norwegischen Brigg„Nissen“, Capitän Stendahl, welche mit Holz von Riga nach Lübeck bestemmt war und bel Nienbagen strandete, wurden 8 Personen durch das Rettungsboot„Vorwärts“ gerettet. Stettin.„Vismarckstein“ unter dieser Bezeichnung versteht man ein seltenes großes Stück Bernstein. Das— selbe ist gerade am letzten Geburtstage des Neichskanzlers aus einer Tiefe von 60 Fuß in Westpreußen durch Bernsteingräber zu Tage gefördert, die nach muthmaß⸗ lichen Bernsteinablagerungen Schachte von 50 80 Fuß und darüber abtäufen. Das seltene Stück ist ein Unseum unter seines Gleichen. Nicht etwa seiner Größe wegen, nein, sondern seiner Form, seiner selten feinen, vollen Farbe und seiner vollkommen fehlerfreien Beschaffenheit nach. Es hat einen Klang, wie eine Glocke, was bei so großen Steinen eine große Seltenheit ist. Der Werth dieses Steines springt um so mehr jedem Kunstkenner in die Augen, wenn er das viel größere Bernsteinstück damit vergleicht, das König Friedrich Wilhelm III. für 10,00 Thaler im Jahre 1803 ankaufte und dem geo— logischen Museum schenkte. Dieses Cabinetstück des Museums ist ohne jede ausgesprochene Form, kulpig, unförmlich, weder besonders schoͤn von Farbe, noch ganz fehlerfrei; nur die sehr seltene Größe macht es kostbar. Der jetzt gefundene Stein dagegen hat seiner Form nach täuschende Aebnlichkeit mit einem halben Commißbrode, ein Gewicht von 3830 Gramm, eine Länge von 25 Centi— metern, eine Breite von 19 Centtimetern und an der Durchschnittsfläche eine Höhe von 10 Centimetern. Er wurde für einen sehr hohen Preis verkauft. [Vietigheim, 20. Nov. Bei der Einfahrt des Wien Pariser Nachtschnellzugs auf dem Bahnhof Bietig⸗ heim stießen infolge vorschriftswidriger Rangierbewegungen zwei Güterwagen seitlich auf den einfahrenden Zug und veranlaßten eine Entgleisung der beiden vorne eingestellten Postwagen, von welchen der württembergische samt In⸗ halt niederbrannte. Außerdem wurde der Schlafwagen und der bayerische Wagen 1. Klasse leicht beschädigt. Von Passagieren und Beamten ist glücklicherweise Niemand verletzt. Paris, 23. Nov. Von Mitternacht des 21. bis zu derselben Zeit am 22. d. M. sind hier 12 Cholera⸗ todesfälle, davon 4 in der Stadt und 8 in den Hospitälern vorgekommen. Von heute Mitternacht bis heute Mittag sind 2 Personen in der Stadt und 8 in den Hospitälern an der Cholera gestorben. Neapel, 20. Nov. Auf dem Bahnhofe von Torre⸗ Annunziata ist ein von Castellamare kommender Zug mit leinem auf dem Reservegeleise befindlichen Train zusammen— gestoßen, in Kolge dessen 15 Personen mehr oder weniger verletzt wurden. Warschau. Der nussische Seelsorger von Kraß— nisora reiste unlängst mit seiner Frau und seinem Kinde mittelst Schlittens nach Lonka. Unterwegs wurden die Reisenden von einem Rudel Wölfe, etwa zwanzig an der Zabl, angefallen. Die Pferde bäumten sich entsetzt und rasten in wilder Flucht dahin. Die Frau des Seel⸗ sorgers erschrack so sehr, daß sie das Kind, das sie im Schooße hielt, aus dem Schlitten fallen ließ. Der un⸗ glückliche Vater, als er dies sah, sprang vom Schlitten, während dieser mit der ohnmächtigen Frau über Stock und Stein davonraste. Ein fürchterlicher Kampf ent⸗ spann sich nun zwischen dem Geistlichen und den Wölfen. Der Geistliche zog seinen Revolver und erschoß zwei der Bestien, doch ward alsbald das Kind und dann au er selbst von den Wölfen zerrissen. Als der Schlitten in Lonka anlangte, hatte die Frau, die guter Hoffnung gewesen, vor Schreck ihr Kind zur Welt gebracht. Das Rind war todt, sie selbst in den letzten Zügen. Se ging in einer Stunde eine ganze Familie zu Grunde. Der Seelsorger von Lonka war der Vater der unglück⸗ lichen Frau. Director des ist heute FP 1 TSS e 2 — n „)/„ß„ ĩð. 1 Ses A E ur Ver⸗ aß damals id nehr zu ute wieder 15 Ver⸗ le hiesige Sa e diese Bahn — egen 5 Uhr e von Osten schelben zur strector des „ ist heute emuͤnde der üchiger tele⸗ 89„Nissene, nach Lübeck te, wurden ts“ gerettet. Bezeichnung teln. Das⸗ ichskanzlers ßen durch muthmaß⸗ 0-80 Fuß ein Unleum roͤße wegen, inen, vollen deschaffenhet ke, was bel Der Werth Kunstkenner Bernsteinstüc elm III. füt d dem geo netslüͤck des cm, kulyg, noch ganz es kostbar. Form nach mmißbrode, n W Centi⸗ ind an det metern. l zunfahrt de, pnbof Biel abenchun den Zug iu ie ae che samt Schluspol 1 velse Mena Gerichtssaal. Gießen. Als Geschworene für die Sitzungen des Schwurgerichts im 4. Quartal 1884 wurden ausgeloost: 1. Hinkel, Fr. J. in Vilbel. 2. Riedesel, L. Freiherr zu Eisenbach. 3. Fischer, Johs. J. Landw. in Staufen⸗ berg. 4. Diehl, Johs. 1. Landwirth in Münzenberg. 5. Petri, L. III. Weißbinder in Gießen. 6. Hammel, M. Landwirth in Staden. 7. Stichtenoth, F. Kaufm. in Lauterbach. 8. Sehrt, K. in Vadenrod. 9. Keßler, L. V. Gastw. in Großlinden. 10. Schmidt, Chr. Muͤller in Trohe. 11. Hörle, G. Privat. in Kaichen. 12. Ritter, J. II. Rentner in Grünberg. 13) Zöckler, H. Metzger in Grünberg. 14. Ruhl, J. II. Landw. in Ehringshausen. 15. Fliedrich, C. Landwirth in Nieder-Gemünden. 16. Schöhl, Chr. J. Landw. in Nieder-Mockstadt. 17. Hüffel, F. Bergrentm. in Weckesheim. 18. Helmes, H. E. Müller in Ober-Hörgern. 19. Kennel, P. Oee. in Gießen, 20. Keller, Kaufm. in Gießen. 21. Hahn, J. G. Gem.⸗Einnehmer in Ettingshausen. 22. Steinberger, H. Rechtsanw. in Gießen. 23. Möser, H. J. in Gießen. 24. Gros, F. Agent in Gießen. 25. Steinberger, E. Wagner in Gießen. 26. Schäfer, Ph. III. Dreher in Hungen. 27. Jakobi, H. B. in Rodheim v. d. H. 28. Heun, K. Landw. in Melbach. 29. Salomonsohn, S. Kaufm. in Hungen. 30. Diehl, K. Landw. in Münch-Leusel. Verloosungen. Ansbach-Gunzenhausen 7 fl.-Loose vom Jahre 1857. Ziehung am 15. November 1884. Ge⸗ zogene Serien: Nr. 74 96 154 168 220 498 502 615 656 760 877 883 911 1160 1209 1219 1354 1381 1559 1569 1613 1625 1677 1969 2059 2194 2219 2230 2237 2289 2335 2447 2454 2796 2907 3211 3340 3395 3495 3544 3583 3615 3681 3838 3888 3922 4311 4584 4699 4747 4754 4811.— Die Prämien⸗ ziehung findet am 15. Dezember d. J. statt. Friburger 15 Frs.⸗Loose vom Jahre 1861. Ziehung am 15. November 1884. Auszahlung am 15. Februar 1885. Hauptpreise: Serie 2921 Nr. 7 35,000 Franes. S. 6647 Nr. 11 4000 Franes. S. 1881 Nr. 29 1000 Franes. S. 2464 Nr. 12, S. 2921 Nr. 5, 31d Nr 16, S. 3301 Nr. 50, S. 5596 Nr. 42, pie r. ie 250 Franes. S. 351 Nr. 43, S. 474 Nr. 23, 29, S. 1356 Nr. 32, S. 1881 Nr. 49, S. 6349 Nr. 12, 48, S. 6647 Nr. 19, S. 7415 Nr. 8, 11, S. 7915 Nr. 43 je 125 Franes. S. 351 Nn Nr. 40, S. 429 Nr. 1, 23, S. 722 Nr. 4, S. 725 Nr. 4, 34, 40, S. 824 Nr. 9, 17, S. ge 2, S. 1074 Nr. 18, S. 1121 Nr. 28, S. 1670 Nr. 27, S. 2071 Nr. 13, 25, S. 2464 Nr. 6, S. 2805 Nr. 45, S. 2921 Nr. 44, S. 3204 Nr. 5, S. 3301 Nr. 32, S. 3879 Nr. 46, S. 4572 Nr. 1, 7, S. 6111 Nr. 22, 44, S. 6979 Nr. 4, S. 7007 Nr. 31, S. 7176 Nr. 8, S. 7397 Nr. 17 je 75 Franes. Schwedische 10 Thaler-Loose von 1860. Ziehung am 1. November 1884. Heimzahlung am Februar 1885. Mit 10,000 Tblr. Nr. 199602. Mit 1000 Thlr. Nr. 51416. Mit 500 Thlr. Nr. 161837. Mit 150 Thlr. Nr. 52571 67729 96535 144787. Mit 60 Thlr. Nr. 39026 58469 68055 85353 145940 148404 149060 170826 174022 183275. Mit 35 Thaler Nr. 20302 35107 46215 49707 69075 105566 110870 126785 134143 155787 162929 165907 175519 177797 182127 190004 193663 194378 227737 232569. Mit 25 Thlr. Nr. 11363 30442 38367 49666 55087 62515 64910 66021 67542 73423 81608 90475 96441 103784 111554 113126 113307 117043 121454 125826 130980 134815 141432 143700 154118 158985 184900 189334 190536 194820 202215 205971 206140 209840 212873 217812 234932 237782. Die übrigen Nummern können auf nnserem Bureau eingesehen werden. Handel und Verkehr. Friedberg, 22. Nov. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 St. 8-9 Pf. Gießen, 22. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.05— 1.10, Eier 1 Stück 7-8 Pf., Käse per Stück 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis M. 0.60, Hühner ver Stück M. 0 851.30, Hahnen per Stück M. 0.60— 0.90, Enten per Stück M. 1.30 1.60, Gänse per Pfd. 40—55 Pf., Welsche M. 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—70 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 54— 60 Pf., Hammel⸗ fleisch 60— 70 Pf., Kalbfleisch 56—60 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00— 3.50, Zwiebeln per Ctr. M. 4 bis 5, Weißkraut per Stück 3—6 Pf. Literarisches. Glyms auf der Höh! Volkserzählung von Joseph Joachim. Verlag von A. Müller in Zürich. Die vor⸗ liegende Gabe für den Weihnachtsttsch schildert die Poesie des Volkslebens, gehört in die eigenthümliche Kategorie der dorfgeschichtlichen Novellenliteratur, die in Auerbach und Gotthelf, dem engeren Landsmann des Vexfassers, so vorzügliche Repräsentanten aufzuweisen hat. Sie steht an Frische und poettscher Gestaltungskraft, an Natur— treue, Lebhaftigkeit des Interesses, Simplieltät der Mittel und namentlich plastischer Macht den Erzeugnissen dieser klassischen Autoren kaum nach. Selten ist das Dorfleben anschaulicher geschildert worden. Einfach, unbefangen und mit herzlicher Zutraulichkeit bringt er uns Leiden und Freuden aus dem Leben des Volkes entgegen, in natürlichem Gange Handlung, Personen und Lagen ent— wickelnd. Natur- und Sittenschilderung treten lebendig vor uns hin. Ein nicht geringer Vorzug ist es, daß man durchweg eine genaue Kenntniß von Land und Leuten, eine Kenntniß, die nicht am Aeußern baften ge— blieben, sondern auch in das Innere eingedrungen ist, herausfühlt. Auch der gesunde Humor und die theil— weise Benützung des Dialekts, welcher eben als echter Ausdruck der Volkssprache zur Natürlichkeit des Tones in Erzäblung und Dialog einlädt, sind in meisterhafter Weise vom Verfasser zur Geltung gebracht. Diese Volks— erzählung wird ein Kleinod unserer zeitgenössischen Literatur bleiben, weil sie die alltäglichen Erscheinungen dieses Genres als eine naturkräftige, talentvolle Schöpfung überragt und dauernden Genuß bereitet. Daheim Nr. 8 enthält: Verrechnet.(Forts.)— Die Berliner Stadtmission. Von A. Stöcker.— Ludwig Burger. Von J. Lohmeyer. Mit Porträt.— Der alte Fölsch.(Forts.)— Auf Landesvermessung. Von H. Vogt.— Romanismus und Protestantismus in Eng— land und Amerika.— Bilder: Viere lang. Von K. Ahrendts. Nun bist du aber rein. Von K. Igler. — Volapük.— Haus wirthschaftliche Umschau. Mit Illustr.— Briefkasten.— In unserer Spielecke. Mit zwei illustr. Beilagen.. Repertoir-Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 25.: Gastsptiel der Frau Kupfer-Berger aus Wien: Ada. Afda: Frau Kupfer-Berger. Mittwoch den 26.; Geschlossen. Donnerstag den 27.: Letztes Gastspiel der Frau Kupfer— Berger. Lohengrin. Elsa: Frau Kupfer-Berger. Freitag den 28: Geschlossen. Samstag den 29.: Königin von Saba. Sonntag den 30.: Die Jüdin. Schauspielhaus. Dienstag den 25.: Raub der Sabinerinnen. Mittwoch den 26.: Fedora. Donnerstag den 27.: Raub der Sabinerinnen. Außer Abonn. Freitag den 28.: Geschlossen. Samstag den 29.: Raub der Sabinerinnen. Sonntag den 30.: Goldprobe. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 22. Nov. 1884. Geber. Nehmer M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke l do. in ½ꝭ¶é 14e Englische Sovereinggs... 20. 39 20. 34 Russische Imperiales. 1672 Ducaten.„% ˙·W— 5 „ al mare, 1 Dollars in Gold Pf) 0 418 Konkurs-Verfahren. In dem Kokursverfahren über das Vermögen des Heinrich Rönkendorff von Bad⸗Nauheim ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichniß der bei der Vertheilung zu berücksichtigenden Forderungen und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwerth— baren Vermögensstücke der Schlußtermin auf Freitag den 12. Dezember 1884, Vormittags 10 Uhr, vor dem Großherzoglichen Amtsgerichte hierselbst bestimmt. Bad Nauheim den 20. November 1884. Schütz, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Versteigerung. Dienstag den 25. Dezember, Nachmittags 3 Uhr, wird auf dem Güterboden der Main-Weser-Bahn dahier ein Korb Farbwaaren öffentlich meistbietend versteigert. Friedberg, 22. November 1884. Königliche Güter-Expedition. 4181 a Rauber. 2 Eisengießerei und Waagenfabrik von Carl Schenck, Darmstadt. 2726 Waggon⸗ und Fuhrwerkswaagen mit eisernem Bett oder Steinfundament.— Sicherheitsvorrichtung gegen das Ueberfahren im unentlasteten Zustande.— Schenck's Registrir⸗Apparat zum selbstständigen Aufdrucken des er— mittelten Gewichtes auf Billete.— Rollbahnwaagen, Hüttenwaagen, Krahnenwaagen, eiserne Deeimal- und Laufgewichtswaagen.— Selbstthätige Controlvorrichtung zum Zählen der Wagen, welche die Waage passiren, von einem bestimmten Gewicht ab. Ist auch ohne Verbindung mit einer Waage zu gebrauchen. Vertreter für Oberhessen: 12/79 A. Buch, Hungen. Ein tüchtiger Schweizer wird gegen hohen Lohn gesucht. Näheres bei Saly Rosenthal, Viehhändler, Vilbel. 4166 Minten- Mantel, Hleider-Lumds. Hemden- Barchent. 4146 G. F. Aletter FCC ˙ͤVbTTbTbbTbTbTbTbTV0TbTTTTCTCT0TCTVTC—T—T—— Lungenschwindsüchtige, Brust- und Hals. kranke werden auf die Heilwirkung der Pflanze „lomeriaua“ aufmerksam gemacht, worüber während der Dauer von cirea 1½,ʒ»Jahren tausende unbestreitbare Beweise vorliegen, welche theils amtlich, theils ärztlich constatirt worden sind. Der Alleinverkauf der brühmten Pflanze ist übertragen Ernst Weidemann, Liebenburg a. Harz. Notariell bestellter General-Agent für das ganze deutsche Reich. I. Repskuchen stets frisch von der Mühle empfiehlt zu äußerst billigem Preis Ph. Dan. Küm mich. 2948 5 V 7„ N f EmSer Pastillen (ächt in plombirten Schachteln), ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenschwäche und Verdauungs- störung. 3875 Emser Victoria- Guelle. Vorräthig in Friedberg in Hessen in den Apotheken, in Nauheim bei Ph. J. Weiss. 1 6 König Wilhelms-Felsenquelle in Ems * S Zu Pfuhlfässern sich eignend empfehle eine neu angekommene große Parthie längliche Oelfässer in allen Größen. 2798 Georg Groß. In Friedberg bei Carl Bindernagel ist zu haben: Die Liqueur-Tabrikation, oder 300 neueste Recepte zur Selbstaufertigung aller Arten Aquavite, Lignenre, Bittere, Rum, Cognac, Punsch, Grog u. s. w. Zusammengestellt von W. Trempenau. Preis 1 Mark 50 Pf. 198 Erust'sche Buchhandlung in Quedlinburg. . 1 Baumlichtchen! in Wachs, Paraffin und Stearin, sowie Baumverzler⸗ ungen, für Wiederverkäufer billigste Preise, bei Joh. Chr. Hoeffler, Seifen- und Lichterfabrik, Zeil 26, Frankfurt am Main. Nußbäume in gesunder Waare werden stets gekauft und dafür die höchsten Preise bezablt. Näheres durch Jean Kolter, Bad-Nauheim, und C. van Bashuisen, Hanau. 4132 Damen- und Rinder-Schürzen 80 zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich 5 L. hat dem Allmächtigen gefallen, unsere innigst- geliebte Gattin, Mutter, Schwieger (4070.) und Gross- mutter Frau Amalie Luyken, geb. Trapp, heute früh 1 Uhr ganz unerwartet im 72. Lebensjahre heimzurufen. Verwandten und Freunden diese Traueranzeige statt besonderer Anzeige. Gummersbach, Friedberg, M.-Gladbach den 20. November 1884. (H. 44226.) Die tiefbetrübten Hinterbliebenen. n Danksagung. Allen Denen, welche unsere unvergeßliche liebe Gattin, Mutter, Schwieger- und Großmutter Margarethe Stork, geb. Schuch, zu ihrer letzten Ruhestätte geleiteten, sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Klein⸗Karben im November 1884. Für die trauernden Hinterbliebenen: 4189 Michael Stork U 5 0 1 ö 1 3 5 Musihererein u Friedberg. Concert 3 O. vo vember 1884, Abends 7% Uhr, im Trapp'schen Saale, unter gütiger Mitwirkung von Frl. E. Nachtigall, vom königl. Hoftheater in Wiesbaden (Sopran), Herrn Jacob Geißell(Bariton), Herrn Franz Waßmuth(Baß) aus Hanau, Herrn Eduard Bautz(Tenor) aus Frankfurt a. M., Herrn Seminarlehrer Link dahier. f Zur Aufführung kommt das Oratoriu m. „Die Schöpfung“ von Haydn. Sonntag den 4186 Wer zweckmäßig annonciren will. d. h. seine Anzeigen in efektvoller Form durch die für den jeweiligen Zweck erfolgreichsten Blätter zu verbreiten beabsichtigt, wende sich an die allgemein bekannte, leistungssähige Annoncen— Expedition von Rudolf Mosse. Roßmarkt 3. Frankfurt a M., Roßmarkt 5 Dieses Institut stebt mit allen Zeitungen und Fach ⸗Zeitschriften in intimem Geschäfts— verkehr und ist vermöge seiner großen Umsätze mit den Zeitungen in der Lage, die gunstigsten Conditionen zu gewähren.— Zeitungs-Cataloge, sowie Kosten-Anschläge gratis. Nedenscbirme 5 4105 in Seide-, Gloria-, Zanella- und Alpaka— Stoffen, stets zu den billigsten Preisen bee K. Friedrich. 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Rönkendorff in Vad-Nauheim liegt von heute ab au hiesiger Gerichtsschrelberei offen.— Nach demselben beträgt der verfügbare Massebestand 4156 Haagkstraße. M. 2700.66, welcher unter 73 unbevorzugte Gläu— N 8 2 8 biger mit Forderungen E Ine P u r t U le 7 eine ven, 4078473 à 6% und 1 Gläubiger mit For⸗ ——— derung D a men⸗-& t 1 ef E 1 9 246.05 à 21 ½% vertheilt werden soll. *. 4 Einwendungen gegen das Verzeichniß sind bis zum werden unter dem Einkaufspreis verkauft bei 12. Dezember 7 J. bei Großherzoglichem Amtsgericht 2 Jof. Butzbach. Bad Nauheim vorzubringen. f 5 f Bad- Nauheim, 20. November 1884. Der Konkursverwalter: Jean Wörner jun. Prima Lebkuchen 4159 bei Chr. Weißenbach. Flach 8 Flachs, beste Qualität, per Pfund M. 1.10, empfieblt P. Theis. vormals G. Haustädt. Ein junger Mann mit geläufiger Handschrift und etwas Kenntniß im geo— metrischen Rechnen wird gesucht. Schriftliche Anmeld— ungen durch die Exped. d. Anz. 4179 4177 Ein braver kräftiger Junge, sowie ein Geselle können eintreten bei Schuhmachermeister Heinrich Haas 4182 in Kaichen. Frische Citronen, ausgesucht große Frucht, empfiehlt 4191 W. Bernbeck. Mehrere Eichenstämme 4194 werden. 0 Das Lesezimmer ist täglich von 11 Uhr Vormittags bis Abends 10 Uhr für Jedermann geöffnet. Die Ausgabe von Büchern aus der Bibliothek findet jeden Mittwoch, Nachmittags von 1½ bis 2 Uhr statt. Auch Nichtmitglieder können auf Namen von Mit⸗ gliedern Bücher erhalten. Aufträge können täglich im Lesezimmer abgegeben 4196 F 1 Iyi Lokalgewerbverein Friedberg. Mittwoch den 26. November, Abends 8 Uhr, im Rathhaussaale. Vortrag 5 des Herrn Ingenieur Brockmann von Offenbach über das Telephon. 5 Der Vortrag ist, wie die Vorträge des Volksbildungs⸗ vereins, össentlich und wird zu dem Besuch des selben ergebenst eingeladen. 4187 Allgemeine Kranken⸗ und Sterbe⸗ kasse der Metallarbeiter. (Eingeschriebene Hülfskasse.) a Wir laden alle Metallarbeiter Friedbergs zu einer Besprechung bebufs Gründung einer Filiale obengenannter Kasse auf Samstag den 29. November, Abends 8 ½ Uhr, in das Lokal des Herrn Gastwirth Konrad Reuß ein. 4188 Mehrere Metallarbeiter. Spielwuaren- Ausstellung 4169 bei Friedr. Streckfuß. 25 Winterhandschuhe empfiehlt zu den billigsten Preisen K. Friedrich. 3891 Frische Helgolander Schellfische, Frische Bratbückinge 4185 bei Wilh. Fertsch. S Zwetschenhonig per Pfd. 28 Pf, Birnenhonig F? Apfelgelée e 4193 empfiehlt Friedberg. F. Weihl. Puppen, Puppensäpfe nud Bälge aller Art billigst bet 4078 Carl Damm, Usagasse. Im Bügel Im Bügeln im Hause empfiehlt sich Frau May, 2946 in der Burg, nächst dem Kreisamt. Feinsten Staubzucker, Citronat und Orangeat, Geriebene Mandeln. Anis, Hirschhornsalz, Jimmt, Nelken, Cardomomen, Potasche u. S. W. 4190 empfiehlt W. Bernbeck. Im Reinigen von Bektsedern empfiehlt sich Frau Möbs, 2166 wohnhaft in der Burg im v. 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