igen vor⸗ ledberg. te der Mustk⸗ lung einen le Freunde eingeladen ags 3 Uhr. rstan d. le in hiesiger Belohnung lb 1 idorf l. Möbel. Blr cel, II. ge, g und sonst sowie Alle clacht⸗ und harten⸗ un anschlagende . schmied, sch lens . schne 2800 1884. Mienstag den 24. Zuni. 7 A. 0 4. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. ö Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden slets per Post nachgenommen. Mit dem 1. Juli 1884 beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt in seiner Eigenschaft als Kreisblatt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkeuswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allge— mein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirtbschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours— berichte, Verloosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, sowie die Schöffengerichtsverhandlungen des hiesigen und der benachbarten Amts— gerichte, außerdem wöchentlich einmal in dem gratis beigegebenen Unterhaltungsblatt interess ante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel; sodann monatlich ebenfalls gratis in dem praktischen Rathgeber für Landwirthe Aufsätze und Notizen für die Landwirthschaft, in dem praktischen Rathgeber für's Haus interessante und belehrende Notizen für's Haus und die Familie. Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn vierteljährlich 1 Mark, durch die Post bezogen jedoch viertel— jährlich 1 Mark 50 Pfennig. In Bad⸗Nauheim kann der Anzeiger auch bei Herrn Heinrich Bernhard(Schnurstraße) bestellt werden, der den— selben für eigene Rechnung, per Quartal 1 Mark 40 Pfennig, vertreibt. Der„Oberhessische Anzeiger“ kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt drückliche Abbestellung erfolgt. auch für das kommende Halbjahr zusenden, wenn nicht aus— Die Expedition. Amtlicher Theil. Betreffend: Abnahme des Verfassungs-Eides vom II. Quartal l. J. Friedberg den 21. Juni 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ausschwörung des Verfassungseides durch die im II. Quartal d. J. aufgenommenen, sowie die hiermit sich noch im Rückstande N befindenden Ortsbürger und die, welche ohne O rtsbürger zu werden, geheirathet haben, aber in der Gemeinde wohnen, haben wir auf Mittwoch den 9. k. Mts., Vormittags 10 Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Groß Karben für die aus den Orten des früheren Kreises Vilbel und Dienstag den 8. k. Mts., Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause dahier für die zur Ausschwörung des Verfassungseides Verpflichteten aus den Gemein— den des früheren Kreises Friedberg Termin anberaumt. Orte, welche Beschwerden und Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. 3 Mark Strafe vorladen lassen und bis zum 6. scheinigung, daß Vorlage erfolgt oder Bericht, daß keine zu laden sind, an uns einsenden. stand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei Zugleich werden wir in dem erstgenannten Termine anderen Angehörigen der ersteren Sie wollen hiernach Einladung ergehen lassen und die im Rück— k. Mts. unfehlbar Verzeichnisse mit Be— Dr. Braden. Georg Marx von Nieder-Weisel, Moses Simon II. von Pohl⸗Göns, Heinrich Bingel von Rockenberg, Christian Weis II. von Stein— furth, Carl Michael Jost von Vilbel, Johann Adam Emmerich von Vilbel. Bekanntmachung, den Remonte-Ankauf pro 1884 betreffend. Großherzogthum Hessen. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise 3 und ausnahmsweise 4 Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen für dieses Jahr nachstehende, morgens 8 Uhr beginnende Märkte an— beraumt worden, und zwar: am 2. Juli in Alsfeld, S 24.„„Butzbach, 25.„„ẽNieder⸗Wöllstadt, RNRRoß Bieberau, 21. August in Lampertheim, 222„ Bickenbach, 233„ Gernsheim, „Groß Gerau. Die von der Remonte-Ankaufs-Commission erkauften Pferde wer— den zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Berlin den 26. Februar 1884. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer (Kopper) vom Ankauf ausgeschlossen und wird es sich empfehlen, hier— auf besonders zu achten, damit die Zurückgabe derjenigen Pferde, welche sich innerhalb der ersten 14 Tage nach dem Eintreffen in den Depots mit diesem Fehler behaftet zeigen, vermieden wird. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke, rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einem Kopfhalfter von Leder oder Hauf mit 2 mindestens zwei Meter langen, starken hanfenen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitgebracht werden. Königl. Preuß. Kriegs-Ministerium, Abtheilung für das Remontewesen. gez. Frhr. v. Troschke. Gr. v. Klinkowstroem. Nr 328 Deutsches Reich. Darmstadt. Gerichtsaccessist Prätorius in Langen wurde zum Hülfsgerichtsschreiber am Land⸗ gericht der Provinz Starkenburg bestellt. — Die nächste Sitzung der 1. Kammer findet Dounerstag den 26. d. Mts. statt. Berlin, 20. Juni. Reichstag. Eingegangen ist der Gesetzentwurf, betr. die Beschaffung eines Dienstgebäudes für den Generaleonsul in Shanghai. Die zweite Be⸗ rathung des Unfallversicherungsgesetzes wird beim 8 41 (Arbeiterausschuß) fortgesetzt und§. 41 in der Fassung der Commission angenommen.— 21. Juni. Erster Gegenstand der Tagesordnung: Zweite Berathung der Uebersichten der Ausgaben und Einnahmen des Reiches pro 1882/83 auf Grund des wiederholten Berichtes der Budgetcommission Richter(Hagen) bezeichnet es als eine Schmälerung der Etats rechte des Reichstages, daß die Zahl von hundert Cadetten-Pensionsstellen mit dem Etatsansatz von je 780 Mark jährlicher Pension in eine solche mit nur 300 Mark Erziehungszuschuß verwandelt seien. Der Kriegsminister und Kriegsrath Sa do w vertheidigen die angegriffene Verwaltungsmaßregel, ebenso v. Minnigerode. Richter beantragt, die durch diese Maßnahme entstandenen Etatsüberschreitungen von der Dechargirung auszuschließen. Windthorst beantragt die Zurückverweisung des beanstandeten Titels an die Budgetcommission. Das Haus tritt fast einstimmig dem Antrage Windthorst bei und spricht im Uebrigen die De chargirung aus. Es wird sodann die Berathung des Unfallversicherungsgesetzes bei§. 46 fortgesetzt und in rascher Folge bis§. 106 angenommen Damit ist die zweite Berathung des Unfallversicherungsgesetzes beendet. — 20. Juni. Die elfte Commission des Reichstags erklärte sich in ihrer Mehrheit gegen die Anträge auf Wiedereinführung der Beruf— ungsinstanz und beschloß dem Reichstage eine motivirte Tagesordnung zu empfehlen. Heidelberg, 20. Juni. Prinz Albert Victor, Sohn des Prinzen von Wales, ist heute zu mehrmonatlichem Aufenthalte hier eingetroffen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 20. Juni. Heute findet hier der Zusammentritt einer Han— dels⸗ und Zollconferenz zur Berathung der lau— fenden Angelegenheiten unter Vorsitz des Sec— tionschefs Szocgyenyi statt.— Die N. fr. Pr. meldet: In Marinekreisen verlaute, daß nach den Flottenmanövern der Admiralitätsrath unter dem Vorsitze des Kaisers in Wien zusammentrete zur Berathung eventueller Reformen in der Flotte und eines Planes zur Ergänzung des Flottenstandes. Das Fremdenblatt erfährt aus Marinekreisen, daß eine Vermehrung der Kriegsfahrzeuge auf der Donau zu einer Donauflottille, wie andere Staaten solche auf ihren Hauptströmen besitzen, erwogen werde. Holland. Haag, 21. Juni. Der Prinz von Oranien ist heute Nachmittag gestorben. Norwegen. Christiania. Die Compromiß— verhandlungen sind noch nicht beendigt. Der Stiftprobst Essendrop hat eutschieden abgelehnt, auf die von Broch aufgestellte Basis einzugehen. Die Staatsräthe Dahll und Koren sagen nur dann zu, wenn dem Könige die Sanction bei Frieden mit der Linken zu schließen. den Grundgesetzveränderungen gewährt wird. Weitere andere Moderata lehnten sie ab. Nichts⸗ destoweniger hat Broch dem König die Minister- über liste überreicht und eindringend vorgestellt, jetzt Der König ist leidend. Der Kronprinz hat vielfältige Con— ferenzen mit den Führern der Majorität, auch mit Johann Suerdrup gehabt, dessen Darstell— ung einen tiefen Eindruck gemacht haben soll. Belgien. Brüssel. Der Moniteur belge meldet die Genehmigung der Eutlassungsgesuche der Gouverneure von Hennegau und Luxemburg. Der Gouverneur von Westflandern ist zur Dis⸗ position gestellt worden. — Das Programm des neuen conservativen Ministeriums lautet:„Ehrliche Rückkebr zu der freiheitlichen Tradition von 1830. Mittel zu diesem Zwecke sind: Stricte Wahrung und loyale Ausführung der Verfassung; Aufhebung des Un— terrichtsgesetzes von 1879; ein Schulsystem, welches die Rechte der Familienväter, die Frei— heit der Gemeinde, wie die Ertbeilung des Unter— richtes gleichmäßig sichert; Gleichheit der Belgier bei allen Anstellungen; Begrenzung der Militär⸗ lasten, folglich Zurückweisung der 30,000 Mann weiterer Soldaten umfassenden Reservearmee; Gleichberechtigung der vlämischen Sprache; Auf— hebung des Uunterrichtsministeriums und Einsetz— ung eines solchen für Judustrie, Handel und Ackerbau; energische Hebung der Külsis, welche auf diesen drei Quellen des Volkswohlstandes lastet; Verminderung der Steuern und Zölle und Beseitigung unnützer Beamten.“ Frankreich. Paris, 21. Juni. Der Senat lehnte zwei zum Ehescheidungsgesetze eingebrachte Amendements, nach welchen die Ehescheidung verboten sein sollte, im Falle Kinder vorhanden, ab. Der Antrag Gavardie, die Berathung der egyptischen Frage auf Montag festzusetzen, wurde abgelebnt. Die Deputirtenkammer beendete die erste Lesung der Rekrutirungsvorlage. — Der Ackerbauminister wird nächstens im Ministerrathe einen Gesetzentwurf wegen Erhöh— ung des Einfuhrzolles auf Rindvieh unterbreiten. Von einer Erhohung des Mehlzolles hat die Regierung Abstand genommen. Großbritannien. London, 20. Juni. Das Unterhaus nahm in k dritter Lesung abstimm— ungslos die Bill über die Convertirung der Staatsschuld an und erledigte die Einzelberath— ung der Reformbill ohne weitere Amendements. Spanien. Madrid. Die biesige Presse hat über die Absichten Fraukreichs, die Jute— grität Marokko's zu respectiren, vielfach Miß— trauen ausgesprochen und hierbei auf Tunis hin— gewiesen. Wie verlautet, würde der französische Geschäftsträger heute dem Minister Canovas aufs neue die Versicherung abgeben, daß Frank reich kein Interesse binsichtlich Marokko's habe. Serbien. Belgrad. Einer von hier kom— menden Meldung zufolge kann die Ausgleichung des Conflictes mit Bulgarien, Dank der Ver mittelung der drei Kaisermächte, als der Haupt— sache nach erreicht betrachtet werden. Es duͤrf— ten nur noch in Formfragen Differenzen zu be seitigen sein. Nisch, 20. Juni. Die definitiv das Steuergesetz an. Rußland. Petersburg, 21. Juni. Der König von Griechenland mit Gemahlin und der Großherzog von Hessen nebst Familie haben heute Petersburg verlassen. Amerika. New-Pork, 20. Juni. Der Senat hat eine Bill angenommen, wonach die Mißbräuche der Mormonen beseitigt und die Angelegenheiten in Utah gemäß den Landesge— setzen geordnet werden sollen. — Die in den letzten Tagen in verschiedenen Staaten abgehaltenen demokratischen Conventio— nen sprachen sich sämmtlich für die Aufstellung des Gouverneurs des Staates New Vork, Cleveland, Skupschtina nahm als demokratischen Präsideutschaftscandidaten aus. eine Ansprache halten. und Superintendent 17. Habicht Nachmittags Die Missionare J. Tbumm aus Gernsbach und Bergfeldt aus Frankfurt a. M, werden die Fortschritte der Heidenbekebrung berichten. Gegen Abend wird auf dem Steinhäußer'schen Felsen— keller eine Vereinigung der Missionsfreunde stattfinden, bei welcher von Seiten des Metropolitan Strobel von Festpredigt Bockenheim und des Pfarrers Walz von Bad Nauheim Ansprachen gehalten werden. C. T. Friedberg. Nachdem der auf der letzten Generalversammlung erstattete Jahresbericht 1888/84 der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiff⸗ brüchiger gedruckt vorliegt, theilen wir hieraus das Folgende mit: Im letzten Jahre! 1. April 8331. März 84) gelang den Stationen der Gesellschaft die Rettung von 8s Personen. Seit dem Bestehen derselben(1865) sind 1452 Menschen gerettet worden. Die Gesellschaft besitzt 88 Rettungsstatlonen, 41 an der Nord, 47 an der Ost⸗ see. 28 Stationen sind mit Rettungsboot und Raketen apparat, 42 mit Rettungsboot ausgerüstet, 18 sind Raketenstationen. Zur Zeit weist die Gesellschaft 51 Be⸗ zirksvereine und 215 Vertreterschaften auf; 20 neue Ver— treterschaften sind begründet worden. Die Mitglieder⸗ zahl ist stetig im Wachsen begriffen, am Ende des Berichtsfahres zäblte die Gesellschaft 43,241 Mitglieder, welche M. 134,756. an Beiträgen aufbrachten. M. 48,406 kommen als außerordentliche Gaben hinzu. Friedberg figurtit in dem Bericht mit 88 Mitgliedern und M. 181.— Beiträgen, außerdem mit M. 78.78 außerordentlichen Bei— trägen(M. 23.45 aus den Sammelbooten, 48.33 Rein- erloͤs infolge Verkaufs von Artikeln am Sylvester und sich auf M. 142,980.—. M. 110,6 10.— an Ausgaben vorgesehen. Für das laufende Jahr sind werden. Offenbach. Die dem Vorbereitungen zu würdig zur Sette stellen. wir in der Lage seine Reihenfolge wie folgt mitzutheilen: und„Melomania“, Aschaffenburg; 8) „Summser“,„Weins'scher Gesang verein“, Hanau; Friedberg; 11) manen“„Sängerlust“ „Tonblüthe“ und 10)„Frohsinn“ „Liedertafel“,„Liederzweig“,„Melo und„Teutonia“, Darmstadt Offenbach ꝛc.; 13) die verbündeten Gesangvereine Offen bachs:„Concordia“,„Germania“,„Harmonie“,„Mozart“ „Polybymnia“,„Sängerkranz“ und„Sonntagsverein“ Die Capellen der Freiwilligen Feuerwehr und des Zuges aufgestellt. Darmstadt, 19. Juni. Petersburg aus die Ermächtigung ertheilt, Staatsanwaltschaft zu Berlin gegen das dort rediglrt und in Leipzig erscheinende Witzblatt„Schalk“ eine An klage einleitet. nachtstraum.“ des Strafgesetzbuches erhoben, welcher lautet:„We von gleicher Dauer bestraft. Die Verfolgung kritt nu mit Ermächtigung des Beleldigten ein.“ bemerkte der Locomotivführer auf dem Schienengeleise, auf dem der Zug lief, zwei kleine Kinder, welche ahnungslos die Steinchen zwischen den Schienen auf suchten. In kaum einer Minute mußte der Zug die beiden Kinder erreicht haben, die so einem sicheren Tod geweiht schienen. In diesem gefahrvollen Moment gab der Locomotivführer sofort Contredampf und ließ alle Bremsen Meter von den Kleinen entfernt den Zug zum Stehen z bringen. entfernt, worauf der Zug seine Fahrt nach Mainz fortsetzt Neujahrstage), die letzte Jahres-Gesammtausgabe belief Die nächste Jahres-Versammlung wird in Stuttgart abgehalten am 29. d. M. stattfindenden Mainthal Sängerfeste sind im besten Gange und wird sich dasselbe, falls das Wetter nicht ungünstig, den früher hier abgehaltenen Festen Ueber den Festzug selbst sind 1) Festreiter, 2) Festausschuß, 3) Musikeorps des Großh. Hessischen Infanterie Regiments Nr. 118 mit Trommlern, 4) Centralausschuß des Mainthal Sängerbundes, 5) Ehren— gäste, 6) Deputationen(ohne Fahnen), 7)„Liederkranz“ „Liederkranz“, Amorbach; 9)„Eintracht“,„Fröhlichkeit“,„Frohsinn“, und„Liederkranz“, 12) Deputationen(mit Fahnen) von Eisenbach, Hanau, des Veteranenvereins„Hassia“ werden an geeigneten Plätzen Der Großherzog hat von daß die Besagtes Blatt brachte in seiner letzten Nummer ein gemeines Pamphlet, betitelt„ein Sommer Die Anklage wird auf Grund des§ 99 einen Bundesfuürsten beleidigt, wird mit Gefängniß von einem Monat bis zu drei Jahren oder mit Festungshaft Mainz, 20. Juni. Als gestern Nachmittag de von Worms kommende Schnellzug in voller Fahr— geschwindigkeit in der Nähe von Laubenheim anlangte, im Korn. Unkluger Weise schoß man mit Schrot auf sie; das verwundete Thier, jetzt wüthend gemacht, flob dumpf brüllend wieder dem Walde zu. Von Rostock war telegraphisch militärische Hilfe beordert worden. do Mann und eine ganze Schaar Freiwilliger zog aus; ner Häschenbusch wurde umstellt, immer enger und enger wurde der Kreis geschlossen, der das wild brüllende Thier umgab, welches dreu, moder viermal vergeblich ver—⸗ suchte, die Kette der Jäger zu durchbrechen. Endlich gelang es einem Gefreiten, das Thier durch einen Schuß in's Herz zu tödten. Breslau, 21. Junt. Ueber einen Grubenunfall bei Schwientochlowitz veröffentlicht das Oberbergamt fol⸗ gende Mittheilung: Gestern fand in der Steinkohlengrube Deutschland bei Schwtlentochlowitz ein Einbruch von Schlamm und Wassermassen statt. Die Anzahl der Ver⸗ schütteten ist noch nicht sicher festgestellt, übersteigt aber zehn. Lemberg, 21. Juni. Aus der Provinz wird ge— meldet: Das Anwachsen der Gevirgsflüsse verursachte mehrfach Ueberschwemmungen und Verkehrsstörungen der Eisenbahnen und Straßen. Im Bezirk, Neu⸗Sandee gleicht die Ueberschwemmung derjenigen von 1867; bei Halicz ist der Duiester, bei Przemsyl die Sau ausge— treten und sind die anliegenden Ortschaften überschwemmt. Der Schaden ist jetzt schon bedeutend. Gerichtssaal. Friedberg, 17. Juni. In der beutigen Schöffen gerichtssitzung kamen die folgenden Fälle zur Verhandlung und es wurde erkannt: 1. in der Strafsache gegen Georg Wetzstein von Friedberg, wegen Ruhestörung und groben Unfugs, auf eine Haftstrafe von 10 Tagen; 2. in der Strafsache gegen Wilhelm Wagner von Fellingshausen und August Wend ven Prenzlau, beide dermalen zu Friedberg, wegen Körperverletzung, und zwar gegen Ersteren auf eine Gefängnißstrase von einer Woche und gegen Letzteren auf eine solche von zwei Wochen; 3. in der Strafsache gegen Georg Berg von Melbach, wegen Beleidigung und groben Unfugs, und zwar wegen Belcei⸗ digung, auf eine Geldstrafe von 15 M. und wegen groben Unfugs, auf eine solche von 3 M.; 4. in der Strassache gegen Jacob Kniß IV. und Georg Philipp Kniß, beide von Bruchenbrücken, wegen Körperverletzung, gegen Ersteren auf eine Geldstrafe von 20 M. und gegen Letzteren auf eine solche von 15 M.; 5. in der Privatklagesache des Jacob Seipp III. in Nieder-Rosbach gegen Nathan Hammel von da, wegen Beleidigung, auf Einstellung des Verfahrens, unter Verurtheilung des Klägers in die [Kosten, nachdem dieser den Strafantrag zurückgezogen hatte; 6. die Verhandlung der Privatklage des Martin Sittig gegen Ludwig Edler dahier, wurde auf Antrag, wegen Ladung weiterer Zeugen auf den 24. vertagt. Butzbach. In der am 13. Juni stattgehabten außerordentlichen Schöffengerichtssitzung kamen folgende Anklagesache zu Aburtheilung: 1) Der Schreinergeselle Konr. Zörb von Kirch ⸗Göns, Sohn des Polizeidieners Zörb daselbst, der Metzgergeselle Johs. Binzer von Kirch Göns, Sohn der Johs. Binzer II. Wwe. daselbst, und der Maurergeselle Anton Euler von Kirch-Göns, Sohn des Tobias Euler daselbst, erhielten wegen Körper— verletzung a) Konrad Zörb eine Gefängnißstrafe von e3 Wochen, b) Anton Euler eine solche von 14 Tagen und ce) Johs. Vinzer eine solche von 10 Tagen, sowie die Kosten des Verfahrens unter solidarischer Haftbarkeit für die dem Staat erwachsenen baaren Auslagen; 2 Joseph Peppler von Ober Mörlen, erhielt wegen 1Diebstahls eine Gefängnißstrafe von 10 Tagen und die Kosten des Verfahrens.— Die Privatklagesache des Aug. Heinz von Nieder Weisel gegen den Heinr. Haub IV. von da und der Gerhard Adami Wittwe von da gegen den Joh. Gg. Marx III. von da, sind auf Freitag den 115. Aug. verlegt worden. Gießen. Schwurgerichtsverhandlung am 19. Juni l. J. gegen Heinrich Klein II. von Landenhausen, zuletzt in Gießen wohnhaft, wegen Körperverletzung mit tödt— 0 7 lichem Erfolg. geklagten schuldig und wurde derselbe demgemäß nißstrafe von 6 Monaten und in die Kosten verurtheint. gegen 1) Heinrich Franz von Nidda, 2) Jakob Kopf von Schornsheim und 3) Johannes — Am 20. unter Annahme mildernder Umstände Juni l. J. Die Geschworenen erkannten den An in eine Gefäng— des Zuges anziehen, in Folge dessen es gelang, einige Die Kinder wurden von dem Eisenbahndamm Georg von Landenhausen, wegen Verbrechens gegen die u Sittlichkeit und Diebstahls. Die Geschworenen bejahten die ihnen vorgelegten Schuldfragen und wurden dem e. gemäß 1) Heinrich Franz, wegen Nothzucht und Dieb Allerlei. Juni. Rostock, 19. der hinter dem Löwenwagen f des hinteren Wagens die hölzerne Wand des Käfigs ze trümmerte. nicht, sie in den Käfig zurückzubringen. — Den erschreckt davon eilenden Frauen lief sie eine kur und tödtete ein Füllen, einem dichten Gehoͤlze, fortschleppte. Der Vesitzer d Aus Stadt und Land. m. Friedberg. Missionsfest in unserer Gemeinde gefeiert werden. Mittwoch, den 16. Juli wird ein Super⸗ in der furchtbarsten Aufregung. Am intendent Dr. Sell aus Darmstadt wird Vormittags die Bauern gefolgt war, in einem Kornfelde und wälzte si Ueber die aus einem Wagen einer herumziehenden Menagerie entsprungene Loͤwin liegt ein Bericht vor, aus dem sich ergibt, daß der Wagen, uhr, bei einer Biegung des Weges mit diesem zusammenstteß, und daß die Deichsel Die Löwin entsprang sofort, und trotzdem sie einige Zeit die Wagen umkreiste, gelang es den Leuten Sie nahm ihren Weg nach dem Gute Groß Cosseritz und begann auf einem Felde, wo Frauen beschäftigt waren, mit den dort liegen⸗ den Säcken zu spielen und sich im Sande zu wälzen. Strecke nach, brach dann aber in eine Pferdekoppel ein S. das sie nach dem Häschenbusch,[Nr. N Menagerie war in größter Eile nach den benachbarten Dörfern und Gütern gefahren: die ganze Gegend war i ten Mittag war die Löwin, der der Büchsenmacher Lange mit einigen beherzten Nr. stahls, zu 2 Jahren und einer Woche Zuchthaus, sowie zu dreijährigem Ehrverlust, 2) Jakob Kopf, wegen Notb⸗ zucht und Beihülfe zu diesem Verbrechen, zu 1 Jahr und 6 Monaten Zuchthaus und dreijährigem Ehrverlust, 3) Johannes Georg von Landenhausen, wegen Beihülse zum Verbrechen der Nothzucht in zwel Fällen, zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt. Verloosung. r* Ansbach Gunzenhausen 7 fl.⸗Loose vom Jahre 1857. Ziehung am 16. Juni. Auszahlung am 15. Dez. 1884. Hauptpreise: S. 2686 Nr. 44 12,000 fl. S. 1133 Nr. 34 2000 fl. S. 2978 Nr. 36 500 fl. S. 2301 Nr. 36, S. 2541 Nr. 2, S. 3745 ze Nr. 4 46, D. 4148 Nr. 19 je 100 fl. S. 344 Nr. 5 33, 2301 Nr. 42 43 48, S. 2914 Nr. 28, S. 3593 r. 36, S. 4793 Nr. 32, S. 4912 Nr. 41, S. 4965 er] Nr. 1 344 Nr. 35, S. 801 Nr. 39, 1e 0 S. 1133 Nr. 18, S. 1483 Nr. 29, S. 1799 Nr. 4, S. 1858 Nr. 31, S. 2541 Nr. 14 49, S. 3417 Nr. 42, S. 3593 Nr. 10 46, S. 3853 Nr. 20 48, S. 3863 5 26, S. 3973 Nr. 36, S. 4793 Nr. 45, S. 4799 8, S. 4952 Nr. 2, S. 4965 Nr. 44 je 30 fl. Nr ch! Nr. man UI bel lot auf it, flot Rostock worden. U aus; enger fuͤllende ich ver⸗ Endlich N Schuß fall bel mt fol⸗ iengrube uch von der Vr⸗ der gehn. Ard ge⸗ ursachte gen der Sandee 673 bei ausge⸗ hwemmt. — Schöffen sandlung n Georg d groben 2. in der gshausen nalen zu ar gegen oche und n; 3. in „ wegen en Belci⸗ n groben rassache „beide Etsteten eren auf ache des Nathan Uung des s in die ickzezogen 8 Martin f Antrag, ragt. tgehabten folgende inergesele zeldieneis zer von daselbst, 9 Göns, n Körper⸗ rafe von 14 Tagen en, sowie haftbarkelt Auslagen; elt wegen en und die e des Aug. 1b IV. ven den gegen 0 teitag den Cher, Heihülse en einem ö . — Handel und Verkehr. Friedberg, 21. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85- 0.90, Eier 1 Stück 6 Pf. Gießen, 21. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80- 0.85, Eser 1 Stück 5—6 Pf., Käse per Stück 4— 9 Pf., Tauben ver Paar M. 0.60 bis M. 1.00, Hühner per Stück M. 1.00— 1.50, Hahnen per Stück M. 0.50 1.20, Enten ver Stück M. 2.00— 2.50, Gänse per Stück M. 3.50—4, Welsche M. 0—0, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kub— und Rindfleisch 5660 Pf., Kalbfleisch 44 50 Pf., Schweinefleisch 50— 60 Pf., Hammelfleisch 6470 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50—4.50, Zwiebeln per Ctr. M. 15, Kirschen per Pfd. 25—00 Pf. Frankfurt, 20. Juni. Heu- und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf 30 Wagen und, wurde bezahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 2.50— 3.30, für Stroh M. 2.70— 3.20.— Buttermarkt. Für Butter wurde im Engroshandel bezahlt per Ctr. M. 77, im Kleinverkauf je nach Güte der Waare per Pfd. M. 1— 1.10. Literarisches. Daheim Nr. 38 enthält: Torilde von Tornau. (Forts.)— Die katbolisch-polnische Propaganda und der Gustav-Adolf⸗Verein in Ostpreußen. Von A. Tischer. — Die Festtage in Pompeji. Mit 2 Illustr.— Groß Friedrichsberg. Mit 4 Illustr.— Die Reform von Camellville. Von Kapitän Nemo. Mit Illustr.— Am Familientische: Umschau für Haus- und Landwirthschaft. Mit 2 Illustr.— Kalenderschwierigkeiten.— Bilder: Der alte Orientale von G. Flinck; Nemesis von F. Hidde— mann.— In unserer Spielecke. Mit 2 illustr. Beilagen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 24. und Mittwoch den 25 geschlossen. Donnerstag den 26. 3. Gastspiel des Münchener Gärtner thortheaters. Zum erstenmale wiederholt: Der Herr— gottschnitzer. Außer Abonn. 0 Freitag den 27. 4. Gastspiel der Münchener. Zum erstenmale wiederholt: Prozeßhans'l. Außer Abonn. Samstag den 28. 5. Gastspiel der Muͤnchener. Zum erstenmale: Im Austragstüberl. Ländliches Volks— stück mit Gesang und Tanz in 4 Acten von Hans Neuert. Musik von Horak. Außer Abonn. Sonntag den 29. Nachmittags 3½ Uhr. Vor⸗ letztes Gastspiel der Münchener. Zum erstenmale wiederholt: Im Austragstüberl. Kleine Preise. Außer Abonn. Abends 7 Uhr. Letztes Gastspiel der Münchener. Der Herrgottschnitzer. Außer Abonn. Betreffend: Den Nachlaß des Franz Ludwig Hartmann Geyger in Assenheim. Beschluß. 2 2 Forderunggen und sonstige Ansprüche an den rubri— eirten Nachlaß sind binnen 8 Tagen so gewiß dahier anzumelden, als sonst solche bei der Nachlaßregulirung nicht berücksichtigt werden. Friedberg am 17. Juni 1884. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. 2408 5 9 0 0 Versteigerung. Nächsten Mittwoch den 25. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll im Hofe des Haftlocals dahier verschiedenes Elsenwerk an die Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 19. Juni 1884. 5 Großherzogliches Kreis bauamt Friedberg. 2387 S chneller. Holzversteigerung. Mittwoch den 25. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, werden in den Freiherrlich v. Ritter'schen Waldungen bei Hof Haselheck folgende Holzsortimente verkauft: 2 Raummeter Scheiter Schäleichen, 6,2 1 Knüppel Schäleichen, 155 1 Stöcke Schäleichen, 3766 Wellen Reisig Schäleichen. 8 0 Die Versteigerung findet im Lohschlag VII und VIII att. Friedberg den 17. Juni 1884. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim. 2352 Heidt. —„A 4 Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 25. Juni el. J., Nachmittags 2 Uhr, werden vor dem Rathhause zu Friedberg verschiedene Mobilien und Weißzeug zwangswesse gegen Baarzahlung versteigert. Es kommen insbesondere zur Versteigerung: Sopbas, Kleiderschränke, Betten, 1 Glasschrank,! Clavier, verschiedene Goldsachen und Weißzeug. Sämmtliche Gegenstände sind noch in gutem Zustande. Friedberg, 20. Juni 1884. 2404 König, Gerichtsvollzieher. 1 * 1 ö Montag den 30. d. Mts., V [dahier die Grassamen-Nutzung in den W versteigert werden. Biedenkopf, 18. Juni 1884. 2402 5 4 Versteigerung von Waldgrassamen. ormittags 10 Uhr, soll auf dem Rathhaus aldungen der Stadt Biedenkopf meistbietend Der Bürgermeister Unverzagt. Alle Sorten Farben, trocken, in Oel gerieben, sowie auch zum Anstrich fertig, empfiehlt in bekannten guten Qualitäten 1 lh. Berubeck Pissé-Röchee, Hemden, g 5 weiß und farbig, für jedes Alter und in jeder Größe empfiehlt 2333 G. F. Aletter. Trauben ⸗Brust⸗Syrup in Flaeons à 50 Pf., 1 und 1½ Mark. 1696 J. A. Windecker, Friedberg. Bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad— Nauheim ist vorräthig: Neuester Taschen-Fahrplan. k Dienst. 8 NN Sommer- 8 Für die Mittel⸗Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen Preis 20 Pf. Rosen- Abfall- Seife, Veilchen-Abfall- Seife in vorzüglicher Qualität empfiehlt à Packet(3 Stüecld) 1794 40 Pf. Apotheker Görtz. Einen Lehrjungen sucht Friedberg. A. Steinbach, 2378 Kappenmacher. Im Reinigen von Bettfedern empfiehlt sich Frau Möbs, 2166 wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. 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Juni 1884. 249% eee eee Ich suche für mein Liqueur-Geschäft einen braven Küferburschen im Alter von 18 bis 20 Jahren, welcher sich jeder Arbeit unterzieht. Franz Mühlschwein, 2371 Vilbel. Eine Monatfrau gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. Berzgmann's 5 Cheerschwefel-Seife, bedeutend wirksamer als Theerselfe, vernichtet sie unbe— dingt alle Arten Haut-Unreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendend weiße Hant. Vorräthig à Stück 50 Pf. bei Apotheker Lüln. 5 0 Knorr's 1 speziell für Kindernahrung bestimmte Hafcr- X Gerstenmehle, laut Analysen beste Fabrikate. Knorr's Suppen⸗ Erbseu⸗, Linseu⸗& Bohnenmehle, Knorr's Suppen⸗ N Grünkorumehl, Tapioca, Reismehl, Hafergrütze, Tapioca⸗Julienne ꝛc. ꝛc. liefern vorzügliche kräftige Suppen für Ge— sunde und Kranke. Zu haben bei J. Bau meister in Friedberg. 0 Strobbüte, Fonn-& Kegenschirme sowie garnirte Damen- und Kinderhüte biligs bee. K. Friedrich neben der Poll. Mit den neuen Schnelldampfern des Uorddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen Näheres bei dem General-Agenten Chr. Emil Derschou, Offenbach a. M., und dessen Agenten: Isidor Schulhof, Frledbherg. Nic. Spiegelherger, Butzbach. machen. N * 9 Hauptfest des Gustav-Adolf-Pereins zu Gießen. Zu der am J. und 2. Juli d. J. hier stattfindenden 41. Jahresversammlung des Hessischen Hauptvereins der Gustav⸗Adolf⸗Stiftung laden wir hierdurch freundlichst ein. Die Vorversammlung findet am Dienstag den 1. Juli, Abends 8 Uhr, in„Wenzel's Garten“ statt. Der Gottesdienst wird am Mittwoch den 2. Juli, Vormittags 10 Uhr, in der Stadtkirche gehalten. Das gemeinsame Mittagessen— Gedeck zu 2,50 M.— findet um 2 Uhr in„Wenzel's Garten“ statt; nach demselben, um 4 Uhr, ebendaselbst eine Nachver— sammlung. Alle, die an dem Festessen Theil nehmen wollen, werden dringend gebeten, bis zum 29. Juni d. J. bei Pfarrer Dr. Naumann in Gießen eine Karte zu bestellen, da sonst die Theilnahme an dem Essen nicht zugesichert werden kann. In Gießen selbst wird eine Ein⸗ schreibliste für das Festessen herumgegeben. Auch Damen sind zu demselben eingeladen. Wer eine Privatwohnung wünscht, wolle dies auch bis zum 29. d. Mts. bei dem Vor— genannten anzeigen. Gießen den 20. Juni 1884. 2417 Das Gustav- Adolf Fest- Comité. Kirchweihe zu Ober⸗Mörlen. Indem der Unterzeichnete hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß das hiesige Kirchweihfest am 6. und 7. Juli l. J. gefeiert wird, empfieht sich der selbe mit vorzüglichen Speisen und Getränken bestens. Ober⸗Mörlen den 23. Juni 1884. 2418 Joseph Jeckel III. Geschufts- Empfehlung. Bäckerei habe ich heute an Die von mir in meinem Hause, Kaiserstraße Nr. 300, betriebene Herrn Johs. Theis käuflich übertragen und bitte ich, das mir seither geschenkte Vertrauen auch auf meinen Nach— folger übertragen zu wollen. Friedberg, 16. Juni 1884. Achtungsvollst Carl Fritz. Bezugnehmend auf vorstehende Annonce des Herrn Carl Fritz erlaube ich mir, mich den geehrten Einwohnern Friedbergs unter Zusicherung prompter und streng reeller Bedienung bestens zu empfehlen. Hochachtungsvollst 206 Johs. Theis. decht Liebig Company's Fleisch-ENtract (Fray Bentos) zu haben in Friedberg in den beiden Apotheken, sowie bei den Herren W. J. Baumeisier, in Bad-Nauheim in der Apotheke und bei den Herren Der Verein zum Wohl der dienenden (Institut der polytechnischen Gesellschaft in Frankfurt a. M.) empfiehlt seine Stellen vermittelung für weibliche Stellensuchende. Brabe Mädchen sinden stets gute Stellen. Die Geschäftsführerin Frau Senwnzer, Steinweg 2, Ecke des Schillerplatzes. 2401 Fertsch, G. Groß, W. Bernbeck, Ph. J. Weiß, Richard Wörner. Klasse 2372(11687.) Hypotheken- Autheilscheine der landw. Creditbank in Frankfurt a. M. g Ausgegeben auf Grund erworbener Hypotheken und Kaufchillinge, 4½2% Hypotheken⸗Antheilscheine(Obli⸗ gattonen) zum Tagescours der Frankfurter Börse(gegenwärtiger Cours 101¼80/) 4% Hypotheken-⸗Antheilscheine (Obligationen) a]! pari. Erstere(4½%ige Obligationen) rückzahlbar innerhalb 49 Jahren. Von den jährlich stattfindenden Ausloosungen werden die betreffenden Inhaber benachrichtigt. Ausgelooste Obligationen können ohne Kosten gegen neue Stücke umgetauscht werden. Bei letzteren(do igen Obligationen), rückzahlbar innerhalb 10 Jahren, steht dem Inhaber einmonatliches Kündigungsrecht zu. Die Obligationen sind laut Reseript des Großherzoglich Hessischen Ministeriums des Innern d. d. 31. Juli 1873 zur Anlage von Gemeinden⸗, Kirchen- und Stiftungs⸗Kapitalten zugelassen. Der Bezug der Hypotheken-Antheilscheine kann erfolgen direet bei der land⸗ wirthschaftlichen Creditbank in Frankfurt a. M. oder durch Vermittelung der Herren Carl Glock, Rechner, in Schotten, Chr. Jost jun., Kaufmann, in Nidda, A. Kaufmann, Bankier, in Gießen, H. Pfannmüller, Kaufmann, in Lauterbach, Joh. Schäfer, Stadtrechner, in Grünberg, Schmid, Bürgermeister, in Reichelsheim i. d. W., . Gustav Vogt, Kaufmann, in Butzbach, 2¹⁵ W. Wolfschmidt, Rechner, in Schotten. Markt Anzeige. 2423 Marie Walter, Georg Philipp Zimmermann, Verlobte. Bauernheim. Friedberg. Die Freunde der Pfennigsparkasse werden auf Dienstag den 24. Juni, Abends 8 Uhr, in dem Lokale des Herrn Burck zu einer Besprechung eingeladen. Tagesordnung: Fortführung der Anstalt. Friedberg den 21. Juni 1884. Für das Curatorium: Meyer, Pfarrer. 0 2**** Lokalgewerbverein Friedberg. Die Bibliothek und Mustersammlung des Lokal⸗ gewerbvereins sind außer Sonntags nunmehr auch jeden Mittwoch, von 8 bis 12 Uhr Vormittags, den Mit⸗ gliedern des Vereins geöffnet. Das Ausleihen der Bücher und Zeitschriften findet nach der im Lokale aufgebängten Vibliotbekordnung statt. Die Benutzung des offenen Zeichensaals, Mittwochs von 8 bis 12 Uhr, wird wiederholt allen Gewerb⸗ treibenden angelegentlichst empfohlen. Friedberg den 20. Juni 1884. 2416 Der Vorstand des Lokalgewerbvereins. An einem anfangs Juli beginnenden Kursus im Maaßnehmen, Musterzeichnen und Zuschneiden für Damen⸗ Garderobe können noch einige Damen Theil nehmen und erbitte ich Meldungen möglichst bald. Friedberg im Juni 1884. 2351 Schnurgasse 395. Martha Diesener. Neue Matges-Häringe —* Alle i Nele Küchengeräthschaften von Holz empfiehlt Carl Damm, Usagasse. Einige Centner Dörifleisch, Schinken und Wurst hat zu verkaufen 2406 Ober-Mörlen. A. Scheibel, Metzger. Ebendaselbst sind 2 große Zughunde zu verkaufen. Ein Monatdienst ist zu besetzen. Bei wem? sagt die Expedition des 2405 Anzeigers. 0⁵ Ein Logis 2407 hat zu vermiethen Frau Jordis Wittwe. Im oberen Stock meines Hauses ist ein vollfländiges Familienlogis zu vermiethen. Dasselbe ist vom 1. Oetober an beziehbar, kann aber auch auf Verlangen schon früher geräumt werden. Friedberg den 22. Juni 1884. 2122 A. Steinhäußer. Bei Georg Pfeifer IV. in Wohnbach steht ein vierjähriger Spitzhengst zu verkaufen; derselbe ist einge⸗ fahren, im Wagen ein- und zweispännig, im Pflug und Egge einspännig. Er ist von Farbe schwarz⸗braun, von gutem starkem Körperbau und gutem Huf. Abschaffung, weil er zum Reitpferd nicht paßt. Preis sehr niedrig: 150 Mark. Seine erste Probe hat er gemacht, indem er zweispännig 45 Centner Kalk von Münzenberg nach Wohnbach Berg ab und auf ziehen half. 2412 Kernseife in bester Qualität empfiehlt J. A. Windecker. 2415 2420 5 Arbeitshemden Ae Ein Lehrjunge kann sofort mit und ohne Kost und Logis eintreten bet G. M. Reuss, Tapezier. Ganz leichte Sommer⸗Unterjacken und Unterhosen, sowie die beliebten Filetjacken empfehle zu sehr billigen Preisen. 2218 Heinr. Diehl, Usagasse. Weiße Grief-Couverts, Postgröße, empfehle zum Wieder-Verkauf pr. 1000 M. 3.50. Carl Bindernagel. Ein ordentliches einfaches Mävchen zu einem Kinde gesucht. Anzeigers. 2424 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 5 Vieh⸗Züchtern und Vieh-Händlern diene zur Nachricht, daß mit dem am 26. d. Mts. dahier stattfindenden Jahrmarkt ein Rindvieh- und Schweinemarkt verbunden ist. Biedenkopf den 18. Juni 1884. 2403 Druck und Verlag von Carl Vindernagel. Näheres bei der Exped. des 2413 nac Ra jäh tau I.