lter. il. Rehren, Nodemers Lesen mit Religion (Rein). 9. Rellg. Geschichte 9 sch, 9 bis Physik, 5 on(Heß). I. Vorfl. J. Voc⸗ ton, 20 ), 3 bis lbt., 320 bt.(Frl. örr). ind: Dirt . nedig. Zettel. tung. gekauften nächst dem imeister. 5 1611 tshelfer n. smiltner, pgraph, Pf. siedherg. 5 elhen. 1b. mer wit er Erpeb, 1028 J 1691 Bale. pel, blkpreisen bielal. . — V U 1884. Donnerstag den 24. April. N 49. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dieunstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird hei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Aufruf zur Gründung einer Arbeiter-Colonie für das Großherzogthum Hessen und den Königlich Preußischen Regierungsbezirk Wiesbaden. Schon seit Jahren wird mit Recht darüber geklagt, daß auf den Land— straßen eine große Anzahl arbeits- und mittelloser Menschen herumzieht, welche auf die öffentliche Unterstützung angewiesen sind und dadurch nicht nur der ansässigen Bevölkerung zur Last fallen, sondern auch Gefahr laufen, körperlich und moralisch zu Grunde zu gehen. Wohl hat man in anerkennenswerther Weise durch Gründung von Antibettelvereinen und durch ähnliche Einrichtungen diesem Uebel entgegen zu wirken gesucht; diese Maßregeln haben indessen nur in sehr beschränktem Grade die Belästigung der Bevölkerung gemindert, eine gründliche Abhülfe wurde aber nicht geschafft, wie auch auf diesem Wege den Arbeitslosen auf die Dauer nicht geholfen werden konnte. Und doch muß gerade in dieser Richtung Etwas geschehen, wenn man bedenkt, daß der größte Theil der arbeitslos Umherziehenden ursprünglich wirklich Arbeit suchten, und daß auch unter Denjenigen, die schon lange umher— ziehen, sich immer noch Viele finden, die gerne Arbeit nehmen, wenn ihnen solche geboten wird, und die freudig die helfende Hand ergreifen, um sich aus ihrem leiblichen und sittlichen Elend herauszuarbeiten. Von diesen Anschauungen aus⸗ gehend, hat Pastor von Bodelschwingh, unterstützt von anderen für das Wohl ihrer Mitmenschen begeisterten Männern, in der Nähe von Bielefeld die Arbeiter— colonie Wilhelmsdorf gegründet, welche den Zweck hat, männliche Arbeiter, welche keine regelmäßige Arbeft gefunden haben, aufzunehmen, sie an regelmäßige Arbeit zu gewöhnen, dadurch lesblich und sittlich zu stärken, und ihnen die Möglichkeit zu gewähren, wieder nützliche Glieder der menschlichen Gesellschaft zu werden. Die in der Colonie Wilhelmsdorf erzielten Resultate sind so sehr zu Tage getreten, daß in anderen Gegenden unseres deutschen Vaterlandes das Beispiel Nachahmung gefun— den bat; in Schlesten, Hannover Braunschweig, Schleswig Holstein, Brandenburg, Württemberg, Bremen-Oldenburg sind Colonien gegründet worden, in Baden sind vorbereitende Schritte gethan, um so dringender ist auch für unsere Gegend ein gleiches Vorschreiten geboten, und es wurde deshalb in einer am 14. Januar l. J. Frankfurt a. M. den 3. April 1884. Allmann, Bürgermeister zu Bingen. von Berlepsch, Amtmann zu Hochheim a. M. Boekmann, Dr., Provinzial- Direktor zu Gießen. Braden, Dr., Kreisrath zu Friedberg. Cramer, Gutsbesitzer zu Wiesbaden. Deißmann, Pfarrer zu Grävenwiesbach. Goldmann, Dr., Geheimrath, Ober-Consistorial-Präsident zu Darmstadt. Heller-Gölzenleuchter zu Frankfurt a. M. von Hergenhahn, Polizei-Präsident daselbst. Heyl, Geh. Commerzienrath zu Worms. Hilf, Justizrath zu Limburg. Hirsch, F. L., Gutsbesitzer zu Alsheim. Kalle, F., Stadtvorsteher zu Wiesbaden. Küchler, Provinzial-Direktor zu Mainz. Küchler, Bürgermeister zu Worms. gadenburg, Geheimerath zu Frankfurt a. M. Betreffend; Die Gründung einer Arbeiterkolonie für das Großherzogthum Hessen und den Königl. Preuß. Regierungsbezirk Wiesbaden. zu Frankfurt a. M. abgehaltenen, stark besuchten Versammlung ein Verein für Gründung einer Arbeitercolonie für das Großherzogthum Hessen und den Königlich Preußischen Regierungsbezirk Wlesbaden ge gründet. Die Anstalt, welche arbeitsfähige, arbeitslose Männer ohne Unterschied des Standes, der Religion und der Würdigkeit aufnimmt, soll das Werk freier Vereinsthätigkeit sein, wie auch der Eintritt in die Anstalt, das Verbleiben in und der Auskritt aus derselben lediglich von dem freiwilligen Entschluß des Pfleglings abhängt. Die Anstalt ist demnach kein Ort, in welchem die Arbeiter durch die Anordnung einer Gerichts- oder Polizei-Vehörde Aufnahme finden, sie muß des halb auch lediglich durch die freie Vereinsthätigkeit gegründet und unterhalten werden. Sie wird zwar der thatktäftigen Unterstützung der Behörden nicht entbehren können und diese Unterstützung wird ihr nicht fehlen, sie ist aber zunächst auf die Beiträge Derjenigen angewiesen, die ein Herz für die Noth der Brüder haben und gerne bereit sind, an dieser ächt religiös-sittlichen Thätigkeit mitzuarbeiten. Indem der unterzeichnete Vereins⸗Vorstand hiermit um die thatkräftige Hülfe bei seinem Liebes werk bittet, bemerkt er, daß mit Genehmigung des Großherzoglich Hessischen Mini— steriums und des Königl. Preuß. Herrn Oberpräsidenten in der nächsten Zeit eine Collecte in dem Vereins bezirk erhoben werden wird. Die Gründung der Colonie bedarf reichlicher Mittel und auch ihre Unterhaltung wird nicht ohne ständigen Zuschuß möglich sein; wir zwelfeln jedoch nicht, daß, wie anderwärts, es auch bei uns gelingen wird, das Ziel zu erreichen. Wir bitten unsere Mitbürger, nicht nur der Colleete ihre Theilnahme zuzuwenden, sondern auch durch Bildung von Local— Comité's und in anderer Weise für die Sache thätig zu sein, und erbitten uns Beitrittserklärungen, sowie Bewilligung von Beiträgen. Möge unser Wort freund liche Aufnahme und einen kräftigen Wlederhall in den Herzen unserer Mitglie der finden! von Marquaro, Provinzial-⸗Direktor zu Darmstadt. May, Arthur, Rentner zu Frankfurt a. M. Miquel, Oberbürgermeister daselbst. Münzenberger, Geistlicher Rath und Stadtpfarrer daselbst. Ohly, Oberbürgermeister zu Darmstadt. Ponfik, Or., Rechtsanwalt zu Frankfurt a. M. Frhr. A. von Nordeck zur Rabenau zu Frledelhausen bei Lollar. Rothe, Kreisrath zu Offenbach. Schlosser, Pfarrer zu Frankfurt a. M. Sonnenberg, H., Kaufmann daselbst. Stamm, Justizrath zu Wiesbaden. 5 Stammler, br., Landgerichts-Direktor zu Gleßen. von Strauß, Dr., Poltizei⸗Präsident zu Wiesbaden. Stromberger, Dr., Pfarrer zu Zwingenberg. Walther, Dr., Decan zu Nieder-Ingelheim. Walz, Pfarrer zu Bad-Nauheim. Friedberg den 2t. April 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Dem Ersuchen des Vorstandes des Vereins zur Gründung einer Arbeiter-Colonie für das Großherzogthum Hessen und den, Regierungs- bezirk Wiesbaden entsprechend, machen wir Sie auf den Ihnen demnächst zugehenden Abdruck eines Schreibens vom 4. April 1884 aufmerksam und empfehlen Ihnen, dem geplanten Unternehmen, dessen Durchführung wesentlich zur Einschräukung und Verhütung der Vagabundage und somit auch im Gemeindeinteress e liegen wird, Ihre Unterstützung angedeihen zu lassen, und die von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz mit Verfügung vom 4. März 1884 zu Nr. M. J. 5011 für das Großherzogthum Hessen gestattete Kollekte, in Ihren Gemeinden veranlassen, auch durch Bildung von Localcomités(event. von Localvereinen) die Bestrebungen des Vereins fördern zu wollen. Zugleich weisen wir darauf hin, daß nach F. 4 der Statuten Jeder Mitglied des Vereins wird, der einen einmaligen Beitrag von 30 Mark leistet, oder einen jährlichen Beitrag zeichnet. ge Nachricht geben zu wollen. Weitere Sammellisten und Exemplare der Ihnen zugehenden Die betreffenden Sammellisten gehen i ind. b sammelten Beträge entweder anher, oder an den in dem vorerwähnten Schreiben bezeichneten Rechner einsenden, letzterenfalls aber uns hiervon Ihnen ebenfalls in Bälde zu und laden wir Sie schließlich ein, die O 5 Schriftstücke können Sie nach Bedarf von uns beziehen. Dr. Braden. Deutsches Reich. burg, Unteroff. vom 1. Gr. Drag.⸗Regt. Nr. 23, zum Hauptm. und Batt.⸗Chef des Gr. Feldart.- Darmstadt, 21. April. Der Großfürst Sergius von Rußland ist gestern von Stutt⸗ gart hier wieder eingetroffen und reist heute Abend über Berlin nach Petersburg. — Der Oberförster Weigand in Beerfelden wurde nach Hoch-Weisel versetzt, sowie der Forst— Accessist Haberkorn aus Ortenberg zum Ober⸗ sörster in Beerfelden ernannt. 2 — Militärdienstnachrichten. v. Stuckrad, Oberstlieut. à la s. des. Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 115 wurde zum Chef des Generalstabs des IX. Armeecorps ernannt; Frhr. Schenk v. Schmitt⸗ zum Port- Fähnr. besördert; Otto, Major à la s.] Regts. Nr. 25 ernannt; Burg, Hauptm. und des 3. Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 117 und Platzmajor in Darmstadt, zur Disp. gestellt und zum Be— zirkscomm. des 1. Bats. 3. Gr. Landw.⸗Regts. Nr. 117 ernannt; v. Znaniecki, Hauptm. und Comp.⸗Chef vom 1. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 115, zum Platzmajor in Darmstadt ernannt und à la s. des Regts. gestellt; Frhr. v. Krane, Prem. ⸗Lieut. vom 1. Gr. Juf.⸗Regt. Nr. 115, zum Hauptm. und Comp. Chef, v. Mülmann, Sec. ⸗Lieut. von Batt.⸗Chef vom Gr. Feldart.-Regt. Nr. 25 in das 1. Pom. Feldart.⸗Regt. Nr. versetzt; Hoefer, Holtze, Vicefeldws. vom 2. Bat. 2. Magdeb. Landw. ⸗Regts. Nr. 27, zu Sec. Lieuts. der Res. des 2. Gr. Juf.⸗Regts. Nr. 116, Feick, Vicefeldw. vom 1. Bat. 2. Hans. Landw.⸗Regts. Nr. 76, zum Sec. ⸗Lieut. der Res. des 1. Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 115, Ritschl, Vicefeldw. vom 1. Bat. 2. Gr. Landw.⸗Negts. Nr. 116, zum Sec.-⸗Lieut. der f 8 2— 8* 771 8 2 85 f S dems. Regt., zum Prem. Lieut. befördert; Teßmar,] Res. des 6. Rhein. Inf⸗Regts Rr. 68, Stein Prem.⸗Lieut. vom Posen. Feldart- Regt. Nr. 20, U berger, Vicefeldw. von dems. Bat., zum Sec. Dicut. e cf. U=.. Du Neg le. A1. 110, Link, Sec.-Lieut. der Landw.-Feldart. des 2. Bats. 3. Gr. Landw.-Regts. Nr. 117, zum Prem. ⸗Lieut. befördert; v. Hessert, Oberstlieut. z. D., von der Stellung als Bezirkscomm. des 1. Bats 3. Gr. Laudw.- Regts. Nr. 117 ent⸗ bunden; Tasche, Prem.⸗Lieut, der Landw-Juf. des 1. Bats. l. Ge. Landw.-Regts. Nr. 115, Wahl, Prem. Lieut,. der Landw.-Inf. des 1. Bats. 2. Gr. Landw.-Regts. Nr. 116, Heß J., Sec. Lient. der Landw.⸗Cav. des 1. Bats. 4. Gr. Landw.⸗Regts. Nr. 118 der Abschied bewilligt. Mainz, 21. April. Confiscirt wurde am Samstag cine Kiste mit Schriften socialistischen Juhalts. Gegen den Adressaten, einen hiesigen Fuhrunternehmer, ist auf Grund des Socialisten— gesetzes Untersuchung eingeleitet. Die Sendung kam aus der Schweiz, von wo schon seit längerer Zeit derartige Sendungen nach hier effectuirt wurden, ohne daß man dieselben fassen konnte. Berlin, 22. April. Der Kaiser hatte gestern abermals eine läugere Conferenz mit dem Reichskanzler Fürsten Bismarck. Man kann an— nehmen, daß es sich lediglich um die mit dem Rücktritte des Fürsten Bismarck aus dem preu— ßischen Ministerium zusammenhängenden Fragen gehandelt hat; es wird bestätigt, daß der Kaiser die Grundzüge für die Constituirung eines Staats— 7 raths genehmigt hat und zur Zeit mit der Prüf— ung der die Details betreffenden Vorschläge be— schäftigt ist. Nachdem bei den vorbereitenden Erwägungen über den Staatsrath die Frage des Vorsitzes dadurch erledigt zu sein scheint, daß der Kronprinz selbst den Vorsitz übernimmt, handelt es sich darum, eine geeignete Persönlich— keit zu finden, der die eigentliche Geschäftsführ— ung anvertraut werden soll. Dabei richtet sich, wie das Fr. Journ. hört, die Aufmerksamkeit auf Unterstaatssecretär Homeyer, der als Pro— tokollführer im Staatsministerium sungirt. — Die Nordd. Allg. Ztg. sagt, der Zweck der Reise D. Nachtigal's in Tunis sei, Jufor— mationen behufs Organisation einer consulari— schen Vertretung an der westafrikanischen Küste einzuziehen und die vorhandenen Interessen der deutschen Staatsangehörigen inzwischen zu ver— treten. In den westafrikanischen Gewässern sei die dauernde Stationirung von Kriegsschiffen beabsichtigt. Posen. Der„Kuryer“ meldet, daß der aus Posen ausgewiesene und später wegen socla— listischer Agitationen in Galizien verurtheilte Vicar Simon Kruhzki in Koldromb verhaftet und in das Gefängniß in Wongrowitz abgeführt worden ist. Karlsruhe, 22. April. Der Landtag nahm eine Gesetzesvorlage, betreffend die Staatsbei— träge zu den Gehalten der Volksschullehrer, an, wonach der Höchstbeitrag der Gemeinden für den Schulaufwand 13 Pf. auf 100 M. Steuer— kapital beträgt. Ausland. Dänemark. Kopenhagen. Die Ernennung Vindts zum Gesandten in Berlin ist nunmehr erfolgt; wie es heißt, sei zu dessen Nachfolger in Petersburg Kjager in Wien designirt. Frankreich. Paris. Die Polizeipräfectur bezeichnet die Angaben verschiedener Zeitungen über angeblich von Irländern in Paris geplante Dynamitcomplote als reine Erfindung. Großbritannien. London, 21. April. Die Einladungen zu einer Conferenz der Groß— mächte, betreffend die Regelung der finanziellen Lage Egyptens, sind bereits ergangen. Die Con— ferenz bezweckt, wie die Pall Mall Gazette mit— theilt, die Zustimmung der Signatarmächte des Liguidationsvertrages zu einer Abänderung des Liquidationsgesetzes zu erlangen, um die egyp— tische Regierung in Stand zu setzen, ihren dringen— den Verpflichtungen nachzukommen. — In Dublin wurden gestern in der Nähe des Phönixparks Plakate vertheilt mit eimer daran befestigten gefüllten Patrone und der Auf⸗ schrift: Die Invincibles werden ihre Rache haben. Gott errette Irland! Iratten. Rom.„Diruto“ ertlart, die neuerdings verbreiteten Gerüchte über eine be— vorstehende Reise des Königs in's Ausland seien unbegründet. — Einer Meldung der Agencia Stefani aus Kairo zufolge sollen sich die italienischen Gefangenen des Mahdi alle wohl befinden und gut behandelt werden. Türkei. Constantinopel, 21. April. Das kronprinzliche Paar unterließ wegen hochgehen— der See den Ausflug nach der Prinzeninsel. Gestern unternahm dasselbe mit großem Gefolge einen dreistündigen Ritt um die Stadtmauer, besuchte den Palast Dolma-Bagdsche und kehrte erst spät Abends nach Bildis Kiosk zurück. — 22. April. Das österreichische Kron— prinzenpaat besuchte heute den Stambulbazar und sodann das Kriegsministerium, wo dasselbe einer Truppenparade beiwohnte. Abends fand ein Bankett an Bord des„Miramax“ statt, wo das Kronprinzenpaar übernachtet. Der„Mira⸗ mar“ geht früh 2 Uhr nach Mudania ab. In Brussa werden große Vorbereitungen getroffen. Rußland. Petersburg, 22. April. Prin⸗ zessin Elisabeth von Sachsen-Altenburg ist heute hier eingetroffen, vom Kaiserpaar, der Mutter und dem Bruder des Bräutigams, den Hofstaaten, dem diplomatischen Corps und den Ministern am Bahnhofe begrüßt. Constantin Constantinowitsch war derselben entgegengefahren. Am Bahnhofe war eine Ehrencompagnie des Ismailoff'schen Leibgarde-Regiments, welchem der Bräutigam angehört, mit der Fahne und dem Musikcorps aufgestellt. Vom Bahnhof begaben sich die Fürst⸗ lichkeiten in vierspännigen Galakutschen nach dem Marmorpalais, wo die Gemächer für die Braut hergerichtet sind. Die Trauung ist auf den 27. April anberaumt. Am 28. April findet Theaterfestvorstellung statt und für den 1. Mai ist eine Gratulationscour in Aussicht genommen. Egypten. Kairo, 20 April. Es bestätigt sich, daß ein mit 300 Flüchtlingen von Shendy abgegangener Dampfer auf dem Nil scheiterte, die Passagiere und Mannschaften von den Auf⸗ ständischen angegriffen und sämmtlich niederge— macht wurden. Der Conseilpräsident Nubar Pascha erhielt heute ein Telegramm Hussein Pascha's aus Berber, welches die Haltung der Bevölkerung als eine drohende bezeichnet und die Befürchtung ausspricht, daß Berber in wenigen Tagen ganz eingeschlossen und von den Aufstän⸗ dischen besetzt sein werde. — General Gordon sprach in einem Tele— gramm an Baring sich höchst entrüstet aus über die Art, wie ihn die englische Regierung preis— gegeben; er sei entschlossen, sich ganzlich loszu— sagen von denen, die ihn verlassen und Schuld trügen an den im Sudan verloren gehenden Menschenleben. Alexandrien, 20. April. Ur. Koch und die übrigen Mitglieder der deutschen Cholera-Com— mission sind heute von Kairo bier eingetroffen, um sich mit dem nächsten Postdampfer nach Brindisi einzuschiffen. Aus Stadt und Land. . Bad⸗Nauheim, 21. April. Um die nöthigen Vorbereitungen für die dahier den 2. und 3. Mal statt⸗ findende Landes-Lehrerversammlung zu treffen, hat sich bereits vor einiger Zeit ein Comité gebildet und wird dasselbe Alles aufbieten, um seinen Festgästen den Aufent⸗ halt und das Zusammensein recht angenehm zu machen. Es wird ebenfalls bei dieser Versammlung am Abend des Delegirtentages eine gemüthliche Zusammenkunft im Deutschen Hof stattfinden und haben hierzu die hiesigen Vereine ihre Mitwirkung bereits zugesagt. Die Festtage werden, ist die Witterung uns günstig, einen befriedigenden Verlauf nehmen, denn alle bis jetzt dahier abgehaltene Festlichkeiten haben sich, getragen von dem lebhaften Geiste der Vevölkerung, als ächte Volksfeste erwiesen. Büdesheim. Ein boshafter Bubenstreich wurde in der Nacht vom Ostermontag auf Osterdienstag voll führt, indem in der kleinen Anlage im hiesigen Schul⸗ hof sieben Stämmchen vollständig abgeknickt wurden. Demjenigen, welcher den Thäter ermittelt, daß er ge⸗ richtlich belangt werden kann, sind von dem Geschädigten fünf Mark Belohnung zugesichert. Allerlei. Frankfurt. Der frühere Reichstags-Abgeordnete für den Wahlkreis Höchst Homburg und Eigenthümer des „Frantfurter Journal“, Dr. v. Brüning, ist heute seinem langwierigen Leiden, einer Herzkrankbeit, erlegen. Berlin, 21. April. Der dritte Congreß für innere Mediein ist heute unter dem Vorsitze des Geheimraths Frerichs zusammengetreten. Etwa 300 Theilnehmer aus allen Theilen Deutschlands und Oesterreichs waren er— schlenen. Wien, 22. April. Die Mädchenmörder Schenk und Schlossarek wurden heute justifielrt. Beide waren zer— knirscht und reuig. Schlossarek hielt ein Rosenbougnet, das seine Frau ihm schickte, in den Händen und rief: „Verzeiht liebe Christen! Ist Keiner da, der mir flucht? Gott verzeihe meine schweren Sünden und schütze meine Frau!“ In 7 Minuten war sein Leben entwichen. Schenk, anfangs gefaßt, zitterte furchtbar bei der Ent⸗ blößung seines Oberkörpers. Er rief dem Seelsorger blos zu:„Grüßen Sie meine Frau!“ Sein Todeskampf währte 3 Minuten. Die Justizsoldaten knieten betend nieder. Der Seelsorger hielt eine Ansprache, in welcher er den Reu— muth und die Vußfertigkeit der Delinquenten constatirte. London, 22. April. Heute früh fand in Ipswich und mehreren anderen östlich gelegenen Orten eine ziem lich starke Erderschütterung statt. Erheblich heftiger war dieselbe in Colchester, wo auch ein stankes, unterirdisches Getöse hörbar war. Alle Gebäude waren in zitternder Bewegung, eine große Anzahl Schornsteine ist eingestürzt und ein 150 Fuß hoher Kirchthurm zusammengebrochen. Die Erderschütterung dauerte 30 Secunden. Die Be völkerung eilte auf die Straßen und in's Freie. Menschen leben sind nicht verloren gegangen. Bukarest, 21. April. Der Circus Sidoli ist während der gestrigen Abendvorstellung eingestürzt, wo— bei mehrere Personen getödtet und verwundet wurden. Alexandrien. Am Bord des Dampfers„Inch— garvie“, welcher am 18. d. von Bassein in Suez ankam, starben wäbrend der Reise 2 Personen an der Cholern. Das Schiff wurde in El Tor in Quarantaine gestellt. Einem in Alexandrien eingetroffenen Telegramme zufolge starben in Calcutta vorige Woche 257 und in Bombaß 2 Personen an der Cholera. Erstere Zahl weist im Ver gleich mit der Vorwoche eine beträchtliche Zunahme auf. Handel und Verkehr. Friedberg, 23. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 1.00 1.10, Eier 1 Stück 5, 2 Stück 9 Af. Friedberg, 22. April. Fruchtbericht. Walzen M. 19.50, Korn M. 16.50, Gerste M. 14.— 16., Hafer M. 13.—15. Alle Pieise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 22. April. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.10— 1.16, Eier 2 Stück 9 Pf., Käse per Stück 5— 9 Pf., Tauben per Paar M. 0.85 bis M. 1.00, Hühner per Stück M. 1.30— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.50 1.80, Enten per Stück M. 2.20 3.00, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 50—56 Pf., Kalbfleisch 40— 50 Pf., Schweinefleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 64—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00—4.50., Zwiebeln per Ctr. M. 15. Grünberg, 19. April. Fruchtpreise. Weizen M. 19.20, Korn M. 16.80, Gerste M. 16.90, Hafer M. 17.30, Erbsen M. 18.10, Linsen M. 00.00, Lein M. 26.00, Samen M. 00.00, Kartoffeln M. 3.90, Wicken M. 16.00. Frankfurt, 21. April. Fruchtmarkt. Mehl Nr. 1 M. 37.—38., Nr. 2 M. 33.—34., Nr. 3 M. 27.—28., Nr. 4 M. 20.50— 21.50, Nr. 5 M. 16.50— 17.50, Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 23.50, do. I do. M. 21.— 21.50, do. II do. M. 17.— 18. Walzen eff. hies. ab Bahnhof hier M. 19.75— 20, do. ab unserer Um: gegend M. 19.50- 75, do. fremder je nach Qual. M. 19.50 bis 20.50. Roggen je nach Qual. M. 15.25— 16.25. Gerste je nach Qual. M. 16.— 19. Hafer ze nach Qual. M. 14.25— 16. Wicken M. 18.50— 19. Rüböl detall M. 63. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Frankfurt, 21. April. Viehmarkt. Zutrieb von Ochsen ca. 370 Stück, Preis 1. Qual. M. 66— 68, 2. Qual. M. 60. Kühe und Rinder: Zutriseb incl. Sonntag 330 Stück. Preise für 1. Qual. M. 60, 2. Qual. M. 58. Bullen ca. 10 Stück, Durchschnitts⸗ preis M. 50, Alles per Etr. Schlachtgewicht. Kälber waren 415 Stück vorhanden. 1. Qual. 62—68 Pf. per Pfd., 2. Qual. 50—55 Pf. Hämmel: Zutrieb ca. 80 St. Preise für 1. Qual. 63—64 Pf., 2. Qual. 52—54 Pf. Schweine 1. Qual. 52—54 Pf., 2. Qual. 45 50 Pf. Frankfurt, 22. April. Heu- und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf 40 Wagen und wurde be⸗ zahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 3.50— 4, für Stroh M. 2.70—2.85.— Buttermarkt. Für Butter wurde im Engrosbandel bezahlt per Ctr. M. 100 103, im Kleinverkanf je nach Güte der Waare per Pfund M. 1.25— 1.35. Homburg v. d. H., 22. April. Wochenmarkt. Kar⸗ toffeln per Malter M. 4.00— 4.50, per Gescheid von 9 bis 10 Pf., Eier per Stück 4, 5 und 6 Pf., Butter per Pfund 1. Qual. M. 1.30, 2. Qual. M. 1.20. Db. Frankfurt a. M., 22. April. Die Spekulation zeigt sich anhaltend sehr zurückhaltend, weßhalb sich heute der Verkehr in sehr engen Grenzen bewegte. Als Hauptursache der schwachen Holtung darf wohl die schlechte Dispositlon der Westmärkte betrachtet werden, die für die türk. Fonds, in denen man hier meist à la Hausse engagirt ist, nur geringes Animo bekunden. Auch Egypter lagen in Folge dessen und der ungünstigen Nachrichten aus Egypten matt. Am Hauptspekulations markt trat ebenfalls große Geschäftsunlust hervor und die Course bröckelten ab, besonders verflauten Galizier auf starke Realisationen. Creditactien gestern Abend 269½, — seinem innere mraths zer aus ren er⸗ nt und en zer⸗ ougnet, Wuef: flucht? e meine wichen, er Ent⸗ lsorger kampf nieder, n Reu⸗ slatirte. ewig e Jem. ger wat iidisches kternder gestürzt brochen. Die Ve kenschen idoli ist izt, wo⸗ urden, „Inch: aufam, Choleru. gestellt, e zufolge Bombaß im Ver me auf. kostete 9 N. 1.10.50, 13.—15, ollpfund. kt kostete c 9 N, M. 0.85 901.00, er Stück Ul, uh. 50 Uf. 70 Pf, ebeln per N.. 10.20, l. 17.30, . 20.00, N. 16.00. ehl Nr.! T.. 17.50, do, I do. Baizen ef. nserer 10 N. 10.0 heute 2683/— 9ʃ¼— 9. Staats bahn-Actien gestern Abend 266½¼, heute 2667/8 55/4. Gallzier gestern Abend 2443/8, heute 2423— 3/8— ½. Lombarden gestern Abend 120 ¼, heute 1203/8 /. Oesterr. Bahnen matter. Böhmische West gaben 1 fl. nach. Buschtiehrader hoben sich 1 fl. Deutsche Bahnen ruhig. Schweizerische Bahnen schwach. Gotthard büßten 1¼%, Central 1½́160%, Nordost // ein. Von ausländischen Fonds gingen Egypter a 668/8—2/ß um. Nussen fest. Italiener und Spanier matter. Türk. Tabaksobligationen wurden à 116 rege umgesetzt. Banken still. Oesterr. Prioritäten fest. Alpine-Prloritäten beliebt. Industrieactien matter. Von Wechseln: Wien und London billiger. Privat⸗ Discondo 38/8 /80%/. Eingesandt. Theater. Mit der Vorstellung„Der Schwaben streich“ am Freitag den 25. d. ist schon die erste Hälfte der Abonnements-Vorstellungen herum und mahnt Jeden, dessen Vorrath an Abonnementskarten erschöpft ist, sich von Neuem mit diesen zu versehen, was um so leichter geschehen kann, da die Direktion auch ½ Dutzend Karten verkaufen läßt. Jedenfalls werden wir am Freitag den ersten Platz wieder einmal zahlreich besetzt sehen, da „Der Schwabenstreich“ durch seine oftmalige Aufführung in Frankfurt als ein gutes Lustspiel bekannt ist und außer⸗ dem der Name des Verfassers Franz von Schönthan — derselbe hat bekanntlich im Verein mit G. v. Moser das auch jenseits des Oceans berühmte„Krieg im Frieden“ geschrleben— eine bedeutende Empfehlung ist. Für den Sonntag verkündet uns das heutige Inserat den„Regi- strator auf Reisen“ in Vorbereitung, welches Stück Niemand geringeren zum Verfasser hat als Adolph L Arronge, den Vater von„Mein Leopold“. Literarisches. Daheim Nr. 28 und 29 enthält: Ostersieg. Gedicht von O. Pank.— Torilde von Tornau.(Forts.)— Drei Ostern. Eine indische Geschichte nach dem Leben erzählt von S. B.— Vorbereitung zum Fest. Bild von Meyer v. Bremen.— Ostersonnabend in Florenz. Von K. Zacher. — Rietschels Pietas. Mit Abbild.— Nach sieben Jahren. (Forts.)— Koseiuszko. Von Th. H. Pantenius. Mit Porträt.— Osterrechnung.— Träumerei. Illustr.— Ropers Rettungsfloß. Von R. Werner.— Karl der Große und die bildenden Künste. Mit sechs Illustr.— Eine deutsche Herberge zur Heimath jenseits des Oceans. — Am Familientische: Im Londoner Gedränge. Mit Illustr.— Vom Geburtstag der ewigen Stadt.— Rechtsrath.— In unserer Spielecke. Mit 3 Beilagen. a Folgende Gaben sind für unsere Armen-Anstalten eingegangen, welche wir mit herzlichem Dank bekannt⸗ machen: A. Für die Volksküche 1883/84: Ein Friedberger durch Dr. D. 25 M. vierte Gabe. B. Für das Versorgungshaus: Pfarrer Meyer 3 M. Zeugenbühr 1 M. 60 Pf. Ungenannt 20 Pf. Unge⸗ nannt 3 M. i C. Für das Bürger⸗Hospital: Von Kürschner Koob eine Pelzvorlage. Von H. Bindewald ein Stellkissen. Ungenannt Bilder. G. F. Aletter 9 M. für geleistete Pflege während der Krankheit seiner verstorbenen Frau. 55. Für einen Stadtarmen in froher Stunde ge— sammelt 11 M. 35 Pf. Friedberg den 22. April 1884. Für die Armen⸗Commission: Meyer. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 22. April 1884. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstüc ke 18. 23 16 0 do. in ½ 8 16. 23 16. 19 Englische Sovereings. 20. 40 20. 35 Russische Impertale„i l Ducgee n „ al maren)? 59 Dollars ip Gold 1 20 Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Freitag den 25. April 1884: Neumond Jjar. Beginn: Donnerstag Abends 7 Uhr 40 Min. Freitag Morgens 6 Uhr. Sabbath- und Neumondsfeler vom 26. April(Reu⸗ mond Jjar). Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 30 Minuten. Samstag Morgens 8 Uhr— Min. Nachmittags 4 Uhr— Min. Sabbathausgang 8 Uhr— Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 27. April an Morgens 6 Uhr 15 Minuten, Abends 7 Uhr 45 Minuten. Omergebet. Aufforderung. 1557 Die in dem Testamente der verstorbenen Franz Momberger Wittwe Christine, geb. Weith, von Staden unberücksichtigt gebliebenen Geschwister der Erblasserin, nämlich: Elisabetha Weith und Konrad Weith von Staden, beide unbekannt wo? in Amerika abwesend, beziehungsweise die Rechtsnachfolger dieser Personen werden aufgefordert, sich binnen 6 Wochen über das bezeichnete Testament zu erktären, andernfalls dasselbe ihrerseits als anerkannt erachtet wird. Altenstadt den 5. April 1884. Großherzogliches Amtsgericht Altenstadt. Hofmann. vt. Orth. Markt Verlegung. Der im Landkalender auf Montag den 12. Mai an⸗ gesetzte Frühjahrsmarkt soll Montag den 5. Mai abge⸗ halten werden. Echzell den 18. April 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Echzell. Samstag den 26. d. Mts., sollen auf dem Rathhaus zu Arbelten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag A Weißbinderarbeit 8— Chaussirarbeit 80— Lieferung von Cementröhren zu Durchlässen 192 40 5„ Rahmensteinen„ 5 1 1„ Mauersteinen„ 5 31 50 5„ hydraul. Kalk„ 5 8 80 1„ Mauersand 5 5 6— „ Chausseebausteinen 96— Steine und Sandmessen 12 30 Aufsetzen der April 1884. Buß bach den 22. Metzger, Bezirks-Bauaufseher. W. Bernbeck empfiehlt ab hier oder chemische Fabrik Gastav Schallehn, Magdeburg: Antimerulion l). R. Patent, bewährt, erprobt und empfohlen durch div. Staats⸗ Baubehörden als bestes und billigstes Mittel gegen den Hausschwamm A Ko. 50 resp. 25 Pf. Wasserglasfarhen-Anstriche für Façaden und gegen Feuersgefahr. 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Thurmbaufrage. 1608. d Der Vorstan d. Thealer in Friedberg. 1652(Im Casinosaal.) Freitag den 25. April 1884: Novität! Der Novität! Sch wabenstreich Neuestes Lustspiel von Franz v. Schönthan. (Mitautor von„Krieg im Frieden“.) Anfang 8 Uhr.— Das Nähere durch die Zettel. In Vorbereitung: Der Registrator auf Reisen. Einladung. Die Mitglieder des Gesammt⸗Comité's zur Verwalt⸗ ung des Fonds von der Wetterauer Industrie-Ausstellung lade ich hiermit ergebenst zu einer Sitzung auf Donnerstag den 7. Mai, Abends 8 Uhr, in die Bierbrauerei von Binzel ein. Tages Ordnung: Beschlußfassung über das Gesuch des hiesigen Loealgewerb- Vereins um Ueberweisung der vorhandenen Gelder zu baulichen Zwecken. Friedberg den 22. April 1884. Jöckhel, Von jetzt an wohne ich in meinem ehemals Glanz'schen Hause neben Herrn Seilermeister Dietrich, nächst dem Bahnhofe. 1617 J. Geil, Schuhmachermeister. Früblattig 1038 F. f. Rausc. 2 Neuthorstraße. 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April, Morgens 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete in seiner Vehausung folgende Oekonomie, Haus- und Küchengeräthschaften öffentlich gegen Baar— zahlung versteigern: 1 vollständigen Wagen, 8 Hühner und 1 Hahn, 2 Gänse, 2 Enten, 3 Bettladen, 2 Tische, darunter 1 massiver von Nußbaumholz, 1 Schreibpult, 1 Kleiderschrank, mehrere Kisten, Buͤtten und Fässer, mehrere Parthien Brennholz, 1 Webstuhl, 10— 12 Schalter⸗ bäume, geeignet zu Sparren, 1 Küchenschrank, 6 Stühle und 1 Wiege, mehrere Centner Gerstenstroh und 1 Rollseil. 1644 Wirth Hartmann, Nieder-⸗Wöllstadt. e ee Danksagung. Für die zärtliche, liebreiche Behandlung des Herrn Dr. Becker während des Krankseins meiner unvergeß— lichen Schwester N. Elisabetha Philippi, womit derselbe uns so hülfreich zur Seite stand, sowie auch allen Denjenigen, welche die Verstorbene zu ihrer letzten Ruhestätte begleiteten, sage ich meinen innigsten Dank. Fauerbach b. Fr. den 22. April 1884. 33 Margaretha Philippi. Verantw. Ned.: Carl Bindernagel. E Unterjaden& Unterhosen cdeger Heinr. Mondigler, Mechaniker. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. — Wird — Die eins Ann — zur 6 straßen die öff Bevölk zu Gru von Ar wirken Belästi geschaf werder man b wirklit ziehen gebote leiblich gehend ihrer coloni keine r zu gen gewähf der C. in and den ha Württe vorber, gleiche All von Bo. Bra Cra Dei Gol Hel! die 0 zessin ein. Carl zu N dieser Nitti comn wurd 8 man ung tigte pflich von hierg der wo d lach don Scheñ hand zu er