8 9 ts. Nachts. Cl. 1-4 Cl. 51 1110 1115 11300 11 39 11 46 1154 12 4 12 15 20 12 0 1246 12 50 11 7 141 5 5 1514 * 34 21— 5 7 283 3 A 2 31 348 385 4 424 44.— A 5 3 3 90 5 10 Nucl 14 e 11 16 14 47 10 157 81 5 9 5 3¹ 84 566 85 6 end: „ hen stehe Dienstag den 20. Mai. . 900. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 P f.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. JJ ¼ Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß am 19. d. Mts. die Schießübungen der in Butzbach garnisonirenden Cavallerie auf dem Schießstande im Nieder-Weiseler Wald beginnen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der meidung von Unglücksfällen ortsüblich publiciren lassen. Friedberg den 16. Mai 1884. Bekanntmachung. zunächst gelegenen Orte wollen dieses zur Ver— Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Fey, Regierungs-Accessist. Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß vom 23. Mai ab die diesjährigen Schießübungen der Stammmannschaft des hiesigen Landwehr- Bataillons auf der Seewiese dahier beginnen. Die Uebungen werden stets in den Morgenstunden von 6 bis 9 Uhr ibgehalten werden und wird Stunde und Dauer des Schießens durch eine auf der Schießmauer aufgehißte, roth-weiße Flagge signalisirt werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Orte wollen Vorstehendes noch besonders durch die Schelle bekannt machen lassen. Friedberg den 19. Mai 1884. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Militärdienst-Nachrichten. J. Schmeling, Generalmajor und Comm. der 5. Juf.⸗Brig. wurde zum Comm. von Mainz ürnannt; Chandos-Pole, Port. Fähnr. vom 2. Gr. Drag.⸗Rgt. Nr. 24, zum Sec.⸗Lieut.; Stretz, Unteroff. vom 1. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 115, Heß, Unteroff. vom 3. Gr. Inf.-Rgt. Nr. 117, Frhr. v. Nagel, Unteroff. vom 2. Gr. Drag— igt. Nr. 24, zu Port.⸗Fähnrs.; Kramer, Prem. N 8 5 ö kieut. vom 2. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 116 zum Hauptm. und Comp. ⸗Chef befördert; Noth; Pr. t., aggregirt dem 2. Gr. Inf.-Rgt. Nr. 116, n das Rgt. einrangirt; Frhr. v. Ricou vom Gr. Feld.⸗Art. Rgt. 25, zum Port.-Fähnrich kefördert; Müller, Sec.-Lt. der Landw.-Juf. es 1. Bats. 2. Gr. Landw.⸗Ngts. Nr. 116, zum Pr.⸗Lt. befördert; v. Haugwitz, General— N siajor und Comm. von Mainz zur Disp. ge— sellt; v. Carsted, Hauptm. und Comp.-Chef kom 2. Gr. Inf.-Rgt. Nr. 116, als Major der Abschied bewilligt; Becker, Sec.⸗Lt. der Landw. Fuf. des 1. Bats. 1. Gr. Landw. ⸗Rgts. Nr. 15 een, Sec. Lt. der Landw.-Inf. des 2. Bats. 4. Gr. Landw.-Rgts. Nr. 118, Kisseberth, Sec.-Lt. der Landw.⸗Inf. dess. Bats. der Abschied bewilligt. Berlin, 16. Mai. Die Reichstagscom— mission für die Pensionsgesetze beendete gestern bend in Gegenwart des Kriegsministers das felietengesetz und nahm den Antrag Richter— Hagen an, wonach über die Vermögensbestände ter Militärwittwenkassen nach Erfüllung der nen obliegenden Verpflichtungen durch den Reichshaushaltsetat Bestimmung getroffen wer— den soll. Die Commission nahm sodann mit großer Mehrheit das ganze Gesetz an, welches am 1. Juli 1884 in Kraft treten soll.— 17. Mai. Die Actiengesetzcommission des Reichstags nahm zu Absatz 1 des Artikels 190 a(Anfechtung eines Beschlusses der Generalversammlung) den Antrag Horwitz-Hartmmann au, daß der An— hagsteller die Actien nachweislich seit 6 Monaten besitze und ferner den Antrag Heidemann, daß die Prüfung bei der Geschäftsführung und Liqui— dation auf zwei Jahre rückwärts zu beschränken sti, sowie den Antrag Büsing, daß bei einer Anfechtung die den erforderten Theil des Grund— capitals darstellenden Actien bis zur Beschluß⸗ fassung gerichtlich zu hinterlegen seien. Mit diesen Modificationen wurde der Absatz 1 des Artikels 190 a mit 9(Conservative und Centrum) gegen (Liberale) angenommen. — 16. Mai. Herrenhaus. Der Gesetzent⸗ wurf, betr. den Betrieb des Hufbeschlaggewerbes, wird debattelos nach den Beschlüssen des Abge— ordnetenhauses in einmaliger Schlußberathung angenommen. Ebenso wird der Bericht der Com- mission über den Gesetzentwurf, betr. die weitere Bahnverstaatlichung, genehmigt.— 17. Mai. Bredt empfiehlt die Annahme des Communal— steuergesetzes nach den Beschlüssen des Abge— ordnetenhauses. Der Antrag auf Zurückver— weisung an die Commission behufs schriftlichem Bericht wird unter dem Widerspruch Bredt's angenommen. Die Novelle über Unterbringung verwahrloster Kinder wird nach den Beschlüssen des anderen Hauses genehmigt. — 17. Mai. Zur Berathung kommt heute im Abgeordnetenhause der Antrag Windhorst wegen einer organischen Revision der Maigesetze. Nach Ablehnung einer Tagesordnung der Con— servativen wird der Antrag Windthorst mit 168 gegen 116 Stimmen abgelehnt. Für denselben stimmen geschlossen das Centrum, die Polen und 7 Consenvative. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ erklärt die Notizen der Blätter über die angeblich beab— sichtigte Verlobung des Fürsten von Bulgarien mit einer Prinzessin des königlichen Hauses mit allen daran geknüpften Details als vollständig aus der Luft gegriffen. — 17. Mai. Fuͤrst Bismarck ist heute mit seinem Sohne Wilhelm nach Friedrichsruhe abgereist. Karlsruhe, 16. Mai. Bei Berathung des dritten Berichts über die landwirthschaftliche Enquete nahm die Kammer sämmtliche Anträge, betr. die Minderung der Gerichtskosten und der Anwaltskosten, sowie der Kaufbrieftaxen an. Stuttgart, 16. Mai. Der König ist heute hier eingetroffen. Der Gesundheitszustand des Königs ist befriedigend und läßt hoffen, daß der Zweck des Aufenthalts in Italien bei Fortsetzung der immer noch gebotenen Schonung und Ruhe erreicht werde. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest. Der un— garische Reichstag wird mittelst einer Throurede durch den König am 20. Mai feierlich geschlossen. Schweden. Stockholm. An Stelle des nun— mehr definitiv zurückgetretenen Staatsministers Thysellus ist der bisherige Chef der Finanzen, Themptander, zum Staatsminister ernannt. Frankreich. Paris. Der Ministerrath! setzte den Betrag des neuen Credites für Ton— kin auf 38 Million fest, worin die Ausgaben für Herstellung des neuen, zur Erforschung des Deltas nothwendigen Schiffsmaterials inbe— griffen sind. Für Madagascar sollen 4½ Mill. Credit gefordert werden. Großbritannien. London, 17. Mai. Die Saint-James Gazette meldet, das Cabinet habe nach wiederholten Berathungen beschlossen, zu einer Expedition nach Khartum Vorbereitungen zu treffen und alles Erforderliche sofort in An— griff nehmen zu lassen. Die Truppen sollen, sobald die Gewässer des Nils das Passiren kleiner Dampfer gestatten, also schon gegen Ende Juli, abgesandt werden. Spanien. Madrid, 17. Mai. Ein neuerlich aufgetretenes dreitägiges Fieber des Königs ist verschwunden. Das Gerücht über Bluthusten und andere ernste Symptome ist durchaus unbegründet. Italien. Rom. Der Jesuiten-General Pater Beckr hat sein Amt des hohen Alters wegen niedergelegt; sein Nachfolger ist Antonius Anderbey. Rußland. Petersburg, 17. Mai. Prinz Wilhelm von Preußen mit Gefolge ist wohl— behalten hier angekommen, am Bahnhofe em— pfangen von den Großfürsten, den Spitzen der Behörden und dem Personal der deutschen Botschaft. Der Prinz fuhr ins Winterpalais, woselbst er abstieg. Die Straßen, die der Prinz passirte, hatten geflaggt. Das Publikum grüßte sehr sympathisch. In Begleitung des Großfürsten Wladimir im Winterpalais ange— langt, ward Prinz Wilhelm daselbst vom Kaiser empfangen, herzlichst begrüßt und in seine Apar— tements geleitet, wo der Prinz den Besuch sämmt— licher anwesenden Großfürstem empfing. Bald darauf begab sich der Prinz zur Familientafel in's Anitschkoff Palais, wo die Kaiserin und die Großfürstinnen versammelt waren. Egypten. Kairo, 16. Mai. Der Mudir von Verber ist verständigt, daß ihm keine Ver— stärkungen gesandt werden können; falls seine Streitkräfte nicht genügen, um sich gegen die Aufständischen zu halten, ist der Mudir autori— sirt, sich mit der Garnison zurückzuziehen. — 16. Mai. Der Mudir von Dongola weigert sich zurückzugehen und erklärt, er könne den Sudan wieder erobern, wenn er Verstärk— ungen erhalte. England nahm seine Einwend— ungen zurück. Daher geht ein Bataillon des egyptischen Heerees mit englischen Offizieren nach —— Wady-Halfa ab, sobald ein anderes Bataillon, das Sonntag Kairo verläßt, in Assuan ein— getroffen ist. Aus Stadt und Land. b. Friedberg. Eine auf Grund des vom Turntage in Eisenach gefaßten Beschlusses an den Reichstag ge— richtete Petition lautet folgendermaßen: An den hohen Reichstag des Deutschen Reiches. Dem Beschlusse des vom 24. und 25. Juli 1883 in Eisenach versammelt ge— wesenen Turntags der Deutschen Turnerschaft entsprechend, überreicht der unterzeichnete Ausschuß einem hohen Reichs— tage das Gesuch: Derselbe wolle der hohen Reichsregier— ung empfehlen 1. bei Erfüllung der dreijährigen Dienst— zeit solchen Pflichtigen, welche bei ihrem Entrttt ein ent— sprechendes Maß leiblicher Durchbildung und turnerischer Fertigkeit bethätigen, auf gesetzlichem Wege bei sonstiger tüchtiger Dienstführung eine nur zweijährige Dienstzeit zu zulassen, event. wenigstens eine dem entsprechende Be— urlaubung solcher Leute zur Regel zu machen; 2. eine Abänderung von§. 11 des Gesetzes über die Verpflicht— ung zum Kriegsdienste vom 9. November 1867 dahin zu bewirken, daß bei den Prüfungen für Erlangung der Berechtigung zur einjährigen Dienstzeit neben den wissen— schaftlichen Prüfungsfächern auch eine Prüfung über die körperliche Leistungsfähigkeit in den entsprechenden Leibes— übungen obligatorisch gemacht werde. Zur Begründung dieser beiden Anträge, die in gleicher Richtung schon wiederholt von turnerischer Selte vorgelegt worden sind, erlauben wir uns Folgendes anzuführen. Wir richten an den hohen Reichstag unser Gesuch als Vertreter der Deutschen Turnerschaft, die gegenwärtig über 2600 Ver— eine mit weit über 200,000 Mitgliedern zählt. Hierbei sind wir uns aber voll bewußt, daß diese große Zahl gegenüber der Jugend in den Altersklassen von 14 bis 20 Jahren noch eine sehr geringe ist, und wir haben deßhalb den Wunsch, dazu beizutragen, daß in unserer, der leiblichen Kräftigung des Volkes nicht günstigen, nach Erfolg und Genuß jagenden Zeit Alles aufgeboten werde, das deutsche Volk nicht nur in seiner Leistungsfähigkeit zu erhalten, sondern diese immer mehr und so zu erhöhen, daß dasselbe Allem, was da kommen kann, gerüstet und gefestigt entgegenzutreten vermag. Ein körperlich und sittlich tüchtiges Volk wird nicht nur in der Vertheidig— ung des Vaterlandes, sondern auch in der Leistungs— fähigkeit im bürgerlichen Leben, in der Arbeit für seine Erhaltung ganz anders dastehen als ein schlaffes. Der in der großen Menge herrschenden Trägheit gegenüber kann nur ein gewisser Zwang von Wirkung sein. Wir wissen nun bezüglich des ersten Antrages ganz gut, daß gegenüber der gesetzlichen Dienstzeit eine Abkürzung allein auf leibliche Fertigkeit und Gewandtheit hin nicht wird gewährt werden wollen,— daß die Aneignung der spe ziell militärischen Kenntussse und namentlich gute Führ— ung hinzukommen müssen Allein die Zett, welche für nicht turnerisch gebildete Leute nothwendig ist, um sie stehen, gehen, laufen, sich wenden und dreben zu lehren, kurz, sie anstellig und gewandt zu machen, dürfte den Leuten, welche diese Kenntniß schon mitbringen, durch eine regelmäßige Abkürzung der dreijährigen Dienstzeit auf zwei Jahre, die ja ohnehin schon in sehr vielen Fallen eintritt, wohl angerechnet werden können. Wäre dies gesetzlich festzustellen nicht thunlich, so könnte wenigstens seitens der' obersten Kriegsleitung die ent— sprechende zeitigere Beurlaubung für so vorbereitete Leute als Regel festgestellt werden. Wenn die wissenschaftliche Ausbildung allein genügt, die Dienstzeit auf ein Jahr b. Friedberg. Im Mainthal-Sängerbund ist neues, frisches Leben wieder erwacht, das an die schöne Zeit der ersten Jahre seines Bestebens erinnert. In Offenbuch ist man rührig, geeignete Vorkehrungen zum Sängerfest am 29. Juni d. J zu treffen. Es ist, nach Allem zu schließen, nicht zu bezweifeln, daß Offen— bachs Bewohner dem Feste sympathisch entgegenkommen. Die Vereine üben fleißig an den gemeinschaftlichen und Spezial⸗Chören. Die Anmeldungen von Vereinen um Aufnahme in den Bund, und die Wünsche Einladungen zu bekommen, sind auch ein Zeugniß dafür, daß man dem Feste mit großen Erwartungen entgegensieht. Wir dürfen hoffen, daß diese Erwartungen sowohl bezüglich der Gesangsleistungen, wie auch der mit Recht zu er— wartenden Wirkungen für weitere bohe Ziele, das Volks— leben für's Ideale, Gute und Schöne warm zu erhalten, nicht getäuscht werden. Allerlei. st. Frankfurt. In Folge sehr zahlreich ein— gegangener Anfragen und Wünsche von Seiten des Publikums ist für das dritte Auftreten Perotti's im Opernhause Dienstag den 20. nochmals die Oper„Die Hugenotten“ angesetzt werden. Hiebei ist gleichzeitig Frau Morau-Olden Gelegenheit gegeben, vor ihrem Ausscheiden nochmals die Valentine zu singen. Wiesbaden, 17. Mai. Der als Canzelredner und theologischer Schriftsteller bekannte Consistorialrath Ohly ist in der verflossenen Nacht im 57. Lebensjahre an einer Herzlähmung gestorben. Berlin. Eine Petitton um Beschränkung des Clavier— spiels soll demnächst in Berlin in Umlauf gesetzt werden. Inhalis derselben soll das königl. Polizeipräsidium er— sucht werden, durch eine Verordnung für die Stadt Berlin die Uebungsstunden auf eine bestimmte Zeit zu beschränken, weil jede geistige Arbeit durch das ewige Geklimper in unerträglicher Weise beeinträchtigt wird. Wien, 16. Mai. Das Stadttheater ist seit halb fünf Uhr heute Abend ein Flammenmeer. Die erste Meldung signalisirte nur Zimmerfeuer, um 5½ Uhr brannte jedoch bereits der Dachstuhl, die Galerien und das Parterre. Als der Dachstuhl einstürzte, begann die Zinkeinfassung zu schmelzen; bald darauf stürzte die Courtine, welche Vormittags nach den Proben hinab— gelassen worden war, zusammen. Mittlerweile schlug der Wind um und trieb die Flammen gegen die Schelling— gasse, wodurch die dortseits gelegene Requisitenkammer alsbald vernichtet wurde. Die Nachbarhäuser waren in größter Gefahr. Nachts um 12 Uhr war der Brand localisirt, glimmt aber noch fort, innen Alles furchtbar verwüstend.— 17. April. Die polizeiliche Vernehmung des technischen Theaterpersonals stellt nahezu als gewiß fest, daß die Nachlässigkeit eines auf dem Lüsterbodenraum beschäftigt gewesenen Zimmermanns den Brand des Theaters verursacht hat. Die beiden Dampfspritzen sind noch immer in Thätigkeit. Gerichtssaal Gießen. Die Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen pro 2. Quartal beginnen den 16. Juni und ist zum Vorsitzenden desselben Landgerichts⸗ rath Wiener ernannt worden. Verloosungen. Ansbach⸗Gunzenhausener fl. 7 Loose von 1857. Serien⸗Ziehung vom 15. Mai 1884. 344 577 801 1133 1210 12611483 1799 1858 2022 2301 2541 2678 2686 2697 2914 2972 2978 3417 3593 3745 3853 3863 3879 3973 4148 4315 4438 4474 4549 4550 Gießen, 17. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.85— 0.95, Eter per Stück 45 Pf., Käse per Stück 4— 9 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis M. 0.80, Hühner per Stück M. 1.00— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.40— 1.80, Enten per Stück M. 2.30 2.80, Welsche M. 11—12, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 5060 Pf., Kalbfleisch 4050 Pf., Schweinefleisch 5160 Pf., Hammelfleisch 64— 70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.75—4.50., Zwiebeln per Ctr. M. 18, Kirschen per Pfd. 60 Pf. Homburg v. d. H., 17. Mai. Wochenmarkt. Kar⸗ toffeln per Malter M. 3— 3.50, per Gescheid von 9 bis 10 Pf., Eier per Stück 4, 5 und 6 Pf., Butter per Pfund 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10. Bekanntmachung. Die Personenposten nach bezw. von Berstadt, Echzell, Ranstadt und Homburg v. d. H. erhalten vom 20. d. Mts. ab folgende Kurszeiten: 1. Personenpost Friedberg— Berstadt aus Berstadt 50 früh, in Friedberg 635 früh, ab Friedberg 70 N., in Berstadt 845 N. 2. Personenpost Friedberg— Echzell ab Echzell 55 früh, in Friedberg 70 V. 7 ZBD N., 7 530 N. „Friedberg 915 V.,„ Echzell 1115 V. 8 8 820 N. 3. Personenpost Friedberg— Ranstadt ab Ranstadt 55 früh, in Friedberg 7285 V. „ Friedberg 620 N.,„ Ranstadt 840 N. 4. Personenpost Friedberg— Homburg v. d. H. ab Friedberg 745 V., in Homburg 10 V. „ Homburg 320 N.,„ Friedberg 5850 N. Friedberg den 19. Mai 1884. Kaiserliches Postamt. Wüst. Bekanntmachung. Vom 20. Mai ab wird der Ort Büdes heim vom Landbestellbezirk des Postamts in Heldenbergen abge- zweigt und demjenigen des Postamts in Groß⸗Karben zugetheilt. Gleichzeitig tritt dort eine Posthülfstelle in Wirksamkeit, deren Verwaltung dem Herrn Heinrich! August Seip übertragen worden ist. Zur Vermittelung“ des Postversendungsverkehrs der neuen Posthülfstelle wird vom gleichen Tage ab eine Landpost zwischen Büdesheim, Rendel, Klein-Karben und Groß-Karben Bahnhof einge richtet, welche zugleich zur Personenbeförderung für Rech; nung und Gefahr des Landbriefträgers zu dienen hat und folgende Kurszeiten erhält: 1.. I. II. 25 V. 155 N. ab Büdesheim an 95 V. 735 N. 65 V. 235 N.„ Rendel„ 820 V. 7 M. 55 V. 250 N.„ Klein-Karben„ 745 V. 625 N. 50 V. 35 N. N N 1 645 V. 380 N. 4 ö Groß-Karben Bahnh. ab— 60 N 7 V. 335 N. an Groß Karben Postamt„ 716 V. 535 N An den Sonntagen fallen die unter II. angegebene Fahrten aus. Darmstadt, 13. Mat 1884. Der Kaiserliche Ober Postdirector. In Vertretung: Plaz. Bekanntmachung. Vom 20. Mai ab wird der Ort Höchst a. d. Nidder, welcher jetzt zum Landbestellbezirke des Postamts in Alten⸗ stadt(Hessen) gehört, dem Bezirke des Postamts in Indem wir diese beiden Anträge dem deutschen Reichs— tage vertrauensvoll zur Berücksichtigung empfehlen, hegen wir die feste Ueberzeugung, daß deren Verwirklichung von weittragendstem Nutzen für die Gesammtheit des Volkes und für den Einzelnen,— von reichstem Segen 110 für unser deutsches Vaterland sein würde und verharren Handel und Verkehr. Dagegen kommt die gegenwärtig zwischen Helden— 1 bochachtungsvoll und ergebenst: Der Ausschuß der Deut— Friedberg, 17. Mal. Wochenmarkt. Butter kostete bergen und Vönstad: bestehende Landbriefträgerverbindung schen Turnerschaft. per Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier 1 Stück 5 Pf. mit Beginn der neuen Einrichtung in Wegfall und wird der —— 7642 Nr. 3 6.17, 8753 Nr. 12, S. 9429 Nr. 16, S. Thlr. 60. S. 8189 Nr. 19, S. 8222 Nr. 4, 9204 Nr. 11, S. 9307 Nr. 17, 9433 Nr. 10, von Briefsendungen in Höchst vornehmen, wodurch eine unmittelbare Postbeförderungsgelegenbeit zwischen Helden bergen und Altenstadt, wie folgt, hergestellt wird: 920 Vm. ab Altenstadt D. 9600 Nr. 9 u ermäßigen, so muß doch eine gute Fertigkeit in allen nz die milltärische Ausbildung 1185 4617 4646 4661 4793 4799 4847 492 4952 4965. Heldenbergen zugetheilt und dort sowohl, als auch in wesentlich erleichert, eine Verringerung der Dienstzeit auf Die Gewinnziehung findet am 16. Juni d. J. statt. den weiter zum Bezirke des letztgenannten Postamts ge⸗ zwei Jahre sicher ermöglichen; der militärische Dienst ist, Finnland, Thlr. 10 Loose von 1868. Ge-[hörigen Orten Eichen und Kaichen je eine Posthülf⸗ ja in erster Linie ein körperlicher, kein geistiger: Gelehr-] winnziehung vom 1. Mal 1884.— Heimzahlung am stelle eingerichtet, deren Verwaltung den Herren Bürger samkeit allein macht keine tüchtigen Soldaten und gibt 1. Autust 1884. Gezogene Serien vom 1. Februar 1884. meistern Mädrich in Höchst(a. d. Nidder) und Laubach auch nicht militärische Fähigkeiten. Der zweite Antrag] S.⸗N. 110 116 216 352 430 434 648 903 1050 1238 in Eichen, sowie dem Herrn Heinrich Schwarz in Kaichen dürfte, nachdem das Turnen wohl in allen Schulen, 1286 1302 1336 1370 1406 1652 1655 1776 1860 übertragen worden ist. 5 5 welche zur Ausstellung von Berechtigungsscheinen für den 1902 2020 2152 2209 2334 2403 2466 2477 2595] Der Postversendungs verkehr der neuen Posthülfstellen einsährigen Dienst berechtigt sind, als obligatorischer] 2606 2607 2632 2689 2925 2942 2953 3069 3081[wird durch eine vom gleichen Tage ab zur Einrichtung Unterrichtsgegenstand eingeführt ist, keine Schwierigkeit 3140 3180 3430 3559 3859 3870 4198 4227 4246 kommende Landpost vermittelt werden, welche zwischest bieten, sowohl was die Einfügung in das Ganze der 4308 4416 4442 464 4686 5082 5261 5409 5475 Höchst a. d. Nidder und Heldenbergen täglich, zwischen Prüfung, als diese Prüsung selbst anlangt. Es würde 5488 5561 5585 5604 5654 5823 5839 5885 5977 Heldenbergen und Kaichen dagegen nur werktäglich das Turnen ein weiteres Prüfungsfach bilden, dessen 6008 6044 6098 6510 6744 6755 6756 6792 6874 wie folgt, kursiren wird: ö Ergebniß beim Gesammtresultat mit zu rechnen wäre.] 6933 6954 7210 7218 7387 7393 7406 7418 7439] 5186 V. ab Höchst a. d. Nidder an 6 Nm,, Wenn eine tüchtige Leistung in leiblicher Uebung einen 7568 7623 7642 7917 810m 8122 8160 8188 8189„ 55„ etwaigen Mangel in anderen Fächern z. B. Sprachen, 8222 8295 8393 8395 8639 8681 8753 8825 9028] 6˙0 V. ab Heldenberge ab 55„ N Mathematik deckt, so gibt das gewiß nicht minderwerthige 9125 9157 9204 9261 9307 9328 9429 9433 9466 9472] 618 V. ab Veldenbergen an 47 ö Leute. Die erworbene körperliche Tüchtigkeit müßte in 9477 9491 9600 9612 980 10015 10676 10691 10697] 650 V. an Heldenbergen Bahnhoß ab 4„ 0 N beiden Fallen nicht durch turnerische Kunststücke, sondern 10930 11000 11035 11068 11630 11987 à Thlr. 12. 750 V. ab Heldenbergen Bahnhoß an 430„ durch den Nachweis eines bestimmten Maßes von Leistungs- Gewinne. S. 8160 Nr. 14 Thlr. 25,000. S. 5475 732 V. ab Heldenber b 1 1 fähigkeit in Marsch, Lauf, Sprung, Heben, Armwippen] Nr. 14 Thlr. 2500. S. 10015 Nr. 5 Thlr. 400. 75% V. ab 923 an 1255 55 11 im Stütz und Hang, Hangeln und Klettern bestehen.] S. 3110 Nr. 18, S. 8295 Nr. 1 à Thlr. 120. S. 352] 818 V. an Kaichen ab 12„ 1 Der Erfolg einer Annahme unserer Vorschläge würde] Nr. 13 18 19, S. 430 Nr. 2, S. 1286 Nr. 3, S. 1406 Die Personenbeförderung bei der Landpost erfolgt sicher der sein, daß die Jugend von 14— 20 Jahren, Nr. 14, S. 1776 Nr. 11, S. 1902 Nr. 3 9 11, auf Rechnung und Gefahr des Landbriefträgers Faulstle 9 1 von der ein großer Theil sich jetzt dem Turnen noch ent⸗] S. 2152 Ar. 7. 233. Nr. 18, d. 2466 Nr. 2, in Heldenbergen. Außer letzterem wird noch eln Post— 1 ziebt, sei es aus Trägheit oder, wie thatsächlich, um S. 2606* 4 10, S. 3110 Nr. 6, S. 5261 Nr. 19, bülfsbote des Vormittags in Eichen und Höchst, des g 1 minder tüchtig für den Kriegsdienst zu bleiben, sich be-] S. 5561 Nr. 17, D. 5885 Nr. 15, S. 5977 Nr. 18, Nachmittags in Kaichen eine Bestellung und Einsammlung streben würde, durch Erlangung größerer körperlicher] S. 6744 Nr. 3, S. 6933 Nr. 4, S. 6954 Nr. 6, von Postsendungen zu Fuß ausführen; auch wird der Leistungsfähigkeit der Vortheile, die dieselbe bei Ausüb— S. 7387 Nr. 5, S 7393 Nr. 11, S. 7406 Nr. 13, selbe wochentäglich um 1045 Vm. mit einem Land brief ung der Dienstpflicht bringt, sich theilhaftig zu machen. 2 7418 Nr. 4, S. 7568 Nr. 13, S. 7623 Nr. 7, träger des Postamts in Altenstadt eine Aus wech selungg S. S. A an 12 Mittags, ö 1210 Nm. an Heldenbergen ab 8 Vorm. FF—— 4 1 4 en Wart. er Sti garkt k 5 5 5 5 Stick! gegte ö Ort Erbstadt, welcher jetzt zum Landbestellbezirk der Post⸗ agentur in Bönstadt gehört, dem Bezirke des Postamts in Heldenbergen zugetheilt. Bekanntmachung. Umhänge und Paletots, eulen 0150 33 f 0 Ein jähriger Knabe soll in Pf en per Sie! Die Bestellung in Erbstadt wird wochentäglich zwet⸗ n gjähriger Knabe soll in Pflege gegeben werden. 0 a8 ed en mal— um 10 Uhr Vorm. und 5 Uhr 1 5 und] Anmeldungen nimmt die unterzeichnete Stelle entgegen. Kleiderstoffe. 0 50—60 1 sonntäglich einmal erfolgen. Friedberg den 19. Mai 1884. sowie alle dazu gehörigen Artikel empfiehlt billigst 10 54—60 1 Darmstadt, 15. Mai 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 1736 8 Alett „ 18 gil 1 Der n ner 2 8 5 3 e. U In etung: 5 f f 2 „ Befragen Arbeits-Versteigerung. Zu vermiethen. gehen, a., 1 Wimme Mittwoch den 21. d. Mts., Vormittags um 9 uhr, Ein gutes, möklirtes Zimmer mit schöner Aus sicht scheid don 9 faz Vom 20. Mai ab wird die täglich einmal verkehrende sollen in dem Versteigerungslokal zu Butzbach nach— nach dem Taunus ist billig zu vermiethen. utter per f Personenpost zwischen Echzell und Nidda aufgehoben und] stehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 1905 und dafür eine Landpost eingerichtet, welche zwischen Echzell] gegeben werden: M. Pfl. 8 5 — und der Eisenbahnstation Ober⸗Widdersheim wochentäg— Maurerarbelt, laut Kostenüberschlag 30 82 Ein Pferd lich zweimal und sonntäglich einmal, wie folgt kursirt: en N 5 23 73[unter drei die Wahl, hat zu e N I. II. I. II. Schreinerarbei 194 60 e 5 i wonsobt Gchzell 71 V. 420 N. ab Echzell an 1030 V. 710 N. Schlosserarbeit 406 8 5 5 Adam Engel b Wittwe. om 20. d. Mig. n N. an Ober 1 ab 930 V. 610 N. Weiß binderarbeit 591 Ein ein⸗ und zweispänniggefahrenes 1938 n den Sonntagen fallen die Fahrten unter II. aus. Lieferung einer eisernen Wasserpumpe 260— 7 frei P 1—Berstabt Die Personenbeförderung mit der Landpost erfolgt Lieferung von eisernen Deckplatten, fehlerfreies ferd 90 005 früh, auf Rechnung und Gefahr des Landbrtefträgers Knaus Lieferung von hydraulischem Kalk 4 20[bat zu verkaufen. 845 N. von Echzell. Lieferung von Sand 4 50 5 Ober⸗Rosbach. Philipp Balzer. N Echzell 5 Mit Beginn der neuen 1 17775 155 0 Butz bach den 16. Mai 1884. V„ erg 70 ber⸗ und Unter ⸗Widdersheim nebst Häuserhof, welche Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. E d ck sch 500 0 jetzt zum Landbestellbezirk des Postamts in Nidda ge⸗1965! Küchel. mne un fl mu ine, 15 f. hören, dem Bezirke des Postamts in Echzell zugetheilt.[N 5 7„auch fa ein Pfend Ga Hä 5 82⁰ 4 Darmstadt, 14. Mai 1884. Verstei erun S- An ei e 5 5 ae„zum Hacken und Häufeln der 991095 -an a Der Kaiserliche Ober-Postdirector. 1* Friedberg. Romeiser. erg 725 43 In Vertretung: Plaz. Mittwoch den 21. Mai l. J., Vormittags 8¼ Uhr——. 141 85* 7 beginnend, werden im Auftrage des Coneursverwalters adt 840 9„ rden im Auftrag den N. 0 Literarisches 2 Herrn Rechtsanwalts Seyd zu Friedberg auf dem Schwal— omburg v. d. g, Daheim Nr. 33 enthält: Torilde von Tornau.] heimer Brunnen die zur Coneursmasse des A. Schimmel⸗ urg 10 V.(Forts.)— Chinesische Piraten.(Schluß.)— Das unter- busch daselbst gehörigen Maschinen und Wirthschafts⸗ berg 580 N. irdische Berlin. und 2 Plänen.— Am Familientische: Kinderköpfchen Die Von H. von Spielberg. Mit 4 Illustr. geräthschaften: 1 ausrangirter Gossel, 1 Gasometer von Kupfer, diverse Schlüssel, eirea 35 Meter Riemen, 1 großer iches Postamt. nach van Dyck; Der Königskuchen; Schwere Wahl von 1 eiserner Balken mit 2 Rollen Drahtseil und Gegen—— Wüst. C. Ztermann.— Gesundheitsrath.— Briefkasten.— gewicht, 1 stehende Dampfmaschine mit Röhrenkessel— In unserer Spielecke. Mit zwei illustr. Beilagen.(Inpecteur), 1 Feldschmiede und 1 Ambos, Trans⸗ 2 4— mission, Riemenscheiben und Lager, 1 doppelte üdesheim vom 2 25 Repertoir⸗Entwur! Wasserpumpe von Messing mit Windkessel und. ldenbergen abge der vereinigten Stadt- Theater in Frankfurt. Riemenscheibe, eirea 60 Meter Bleirohr(ea. 500 kg),— in Gloß⸗ Karber Opernhaus. 1 Ständerpumpe, 1 Schraubstock mit Werkzeug,* 2 0 e Posthülsstelle y Herrn Henmisch Zut Vermittelung Posthülfstelle wirt ischen Büdes heim, n Bahnhof einge derung für Rech rs zu dienen hal 4 Il. Schauspielhaus. an 95 V. 735. Dienstag den 20. Der Richter von Zalamea. mit Armatur, 1 doppelte Füllvorrichtung dazu, in 9 Ta gen 820 V. 7 J Mittwoch den 21. Zum ersten Male: Nanon. Operette 2 Füllmaschinen für Krüge, 2 Flaschenfüll⸗ und 766 U. 665 N in 3 Akten von R. Gens. Verkorkmaschinen, 1 Krugkorkmaschine, 4 Verkapsel⸗ 57 5 10 Donnerstag den 22. Geschlossen. ungsmaschinen, 2 Reservoire von verzinntem Kupfer, 8 e. t 76 ab— 600 Freitag den 23. Zum ersten Male wiederholt: Nanon. dazu Holzverkleidung, 3 große, runde Reservoirs enerale uhen 17 715 J. 555 N. Samstug den 24. Uriel Acosta. von Kupfer, 1 kleiner, runder Cylinder von Kupfer, Chr. Emil Derschov, fl. angegebener Sonntag den 25. Reif-Reiflingen. circa 1000 Pfund Bleirohr, 1 halbrunde Kupfer⸗ Offenbach a. M., n glocke, 4 Holzbütten zum Spülen der Flaschen, und dessen Agenten: 5. 3 Ventilhähne und Bleirohr, 1 Flaschenspüler* 9 5 8 ee Frankfurt, am 17. Mat 1884. 1 Wandlager mit Vorlegewelle, 4 Riemenscheiben, Isidor, Schulhol, Friedber S. Postdirectol. 7 9 9 N 0 S 4 11 e rg 7 1 Pla Geber. Nehmer. 1 eiserner Sackkarren, 1 Sturmlaterne, 1 Löthlampe, ie. Splegelberger, Butzbach- f* M. Pf. M. Pf. 1 Baumsäge, 2 Zangen, 2 Hämmer, 1 Zapfventil e ee ee 8 e eee 2 2 ankenstü ke 16 23 16 20 im Mischraum, 1 Manometer, 1 Filztrichter, 2 Hänge— Aude do. ee, 19 lampen, altes Blei, Zinn und Messing(ca. 80 Pfd.),* o en Foglische Soverelugs 20. 38 20. 33 altes Zinkblech(ea. 60 Pfd.), 2 Tiche, Arca 240 Todes-Anzei k Bostamts in Mie Russische Impertale) X Meter Bleirohrleitung(ca. 1200 kg), 1 Quantität 1— 5 des Postamt 9 Ducaten 9 9.60 Strohhülsen, 1 Holzhalle; Es entschlief sanft heute Vormittag 8 Uhr nach „als auch!* al marco 9. 63 9. 58[ferner: 1 goldene Damen-Uhr mit Kette, 1 goldene kurzem Krankenlager unsere innigstgeliebte Mutter, ten 100 90 Dollars in Gold 2 118 e e 1 N Schwiegermutter, Großmutter und Schwester ine Po 5 8 5 8 besteck mit Etui, 1 Tortenschaufel, 1 Vorlegelöffel, 5 f herren Vüig Kirchliche Anzeigen fur Keiedberg 6 Christofflelöffel, 1 Vorlagelöffel von Christoffle, Frau Elisabethe Sieck et) und aubn g; 6 Gabeln von Christoffle, sowie diverses Weißzeug 7 0 Katholische Gemeinde. f 278 gehore llor chwarz in Ka. und sonstige Hausgeräthschaften geborene Horn, feu 3 8555. Himmelfahrt. 1 80 85 an die Meistbietenden gegen Baarzahlung ver— wittwe des Philipp Sieck, Bosthü ittwo r: Beicht. eigert. 1 90 5 Einrichtul Donnerstag ¾87 Uhr: Austheilung der heil. Communlon. Bad⸗Nauheim den 15. Mai 1884. in dem ganz nahe bevorstehenden 70. Lebens fahre, ele II 10 uhr: Hochamt mit Segen und Predigt. Weitzel, was wir hierdurch, mit der ergebensten Bitte um „glich zwisch 2 Uhr: Andacht mit Segen. 1961 Gerichtsvollzieher. stille Theilnahme, Verwandten, Freunden und 49 kt 110——ä—————— Bekannten mittheilen. t 5 1 884 * B E 1 g Friedberg den 18. Mai 1884. 912 Nm Bekanntmachung.. K anntma un 32 Die trauernden Hinterbliebenen. 0 35„ 5 5 7 1 Die Gemeinde Weckesheim sucht einen Gänsehüirten. f 5 5 58 l Jacob Schott von Friedberg, Mittheilhaber der Firma Reflectanten wollen sich auf hiesigem Bürgermeisterei— Die Beerdigung findet statt Dienstag den a6 0 J„Gasanstalt Friedberg“ dahier, ist aus solcher ausge-JBüreau melden. 20. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr. 1968 3 treten, was im Firmenregister unterfertigten Gerichts Weckes heim den 16. Mai 1884. f j ab 55 5 heute gewahrt worden ist. Großherzogliche Bürgermeisterei Weckesheim. Seher e, ündet nig an 400 1 Friedberg am 13. Mai 1884. 1958 Hilger, Beigeordneter. Jab 105„ Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 75 5 N———— Jan 1 Herzverger. 91 1 d C f. U FFFFFFFPFPPF b 17. r U en k 0 anzen, te früh starb nach längerem Leiden unsere 1 elfe 7 Hülfs 8 i 8 0 L neff 1276——— Hülfsgerichtsschreiber. als: Begonien, Pelargonium, Heliotrop, Fuchsien, Ver⸗ 1 5 8 J sftiägtl 155 5 benen, Petunien und Monatrosen, 10 Stück M. 1.50 A f 1 50. 1 E anntma ung. bis M. 2. ferner diverse Sorten Sommerflor, Selleri Fräulein Elise Hahn und 00% 5 8 5 und Lauchpflanzen offerirt die Gräfliche Hofgärtnerei 5 sam Dienstag den 27. Mai 1884, Nachmittags 5 Uhr a I 81 9 Einf 10 8 1 8 zu Assenheim. 1898 im 56. Lebensjahre. un 0 wild 10 werden folgende Gegenstände meistbietend gegen Baar“——— 5 5. 5. endet Zzablung zwangsweise vor dem biestgen Rathhause ver] In Friedberg und Bad⸗Nauheim bei Carl Bindernagel Um stille Theilnahme bitten en e steigert: ist zu haben: Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: 1e ae„ 8 e Bei guter Laune.** Helene Hahn. e. 82 komische Vorträge, gaichen, 18. Mai 1884. b wid 1 Rind, 2 5 5 felt 120 1 Schwein. Conplets und Deklamationen zum Vortrage in Gesell⸗ Die Beerdigung findet statt Dienstag den 2 Nie! Friedberg am 12. Mai 1884. schaften. 20. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr. 1966 Vorl. ale F Von F. Lamprecht. 3. Aufl. Preis 1 M. zich a 1962 Gerichtsvollzieber. 11983 Ernst'sche Buchhandlung in Quedlinburg. EEC(T läge, 0b b Aud Dienstag den 20. Gastspiel des Herrn Perotti. Hugenotten. Rabul: Herr Perotti. Mittwoch den 21. Geschlossen. Donnerstag den 22. Arda. Alda: Fräulein Rosen vom Landestheater in Graz als Gast. Freitag den 23. Geschlossen. Samstag den 24. Lakmé. Sonntag dtn 25. Gastspiel des Herrn Perotti: Der Prophet. Johann von Leyden: Herr Perotti. und 1 kleiner engl. Schlüssel, 1 Wasserpumpe mit Vorgeleg, Riemenscheibe auf Sandsteine montirt, 1 Korkbrennermaschine, 2 in Reparatur gewesene Korkmaschinen, haus rangirtes Schwungrad,! Schleif— stein mit Gestell, 1 alter Kupfer-Cylinder, 2 alte Riemenscheiben, eirea 50 Pfund altes Blei, eirca 9 Pfund Hanf, 1 großer und 1 kleiner Cylinder in Kupfer mit Armatur und 1 Manometer, 300 Pfund Bleirohr, 6 Durchgangshähne, 2 Mischbottige Mit den neuen Schnelldampfern des Uorddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika — werden zu der dies jährigen dieses Jahr in besonders reicher Auswahl, vorräthig bei Carl. nagel. Generalversammlung, swelche Dienstag den 27. Mai, Abends 8 Uhr, im (H. 61688.) Gartensaale des e schen 1 statt⸗ Die Ringofen ⸗Kalkbren nern Gesangbücher, volksbildungs Verein. Tagesordnung: 1 1 5 N 1 4 3 5 1 4 1. Bericht über die Thätigkeit und Leistungen des 015 I Vereins im Vereins jahre 1883/84. WI 1 1 Carl Cin tristian Sch leider Co. 2. Rechnungsablage vom Vereins jahre 1883/84. i 1 5 5 a— 3. Festseung des Voranschlags für 1884/85.— 0 19 zu Ileeden bei Runkel dl. d. Lahn 4. Wahl des Vorsitzenden und des Ausschusses für die ein 1 5 5. 8 die neue Verwaltungsperiode. An 1(Verladestation Kerkerbach) 1963 Ber U— 9 empfiehlt hiermit ihren 19 Prima hydraulischen Stückkalk Taunusclub wetterau. 0 f 2— 8 5 2 11 vor anderen Lahnkalken, laut vorliegenden Zeugnisses, durch seine stärkere hydraulische Eigen— Himmelfahrttag Ausflug nach Crans berg, Ziegenberg. eersic 1 0 0 sch st 5 9 1155 nend), 0 9 f 0 Abmarsch Viereichenplatz 8 Vorm. N Frühstück. 1 9 aft sich 75585 ö Vereinigung mit den Nauheimern. 19699 getr. L 2 1 1 1 8 16 Chemisch reinen Marmorkalk Casino N 1 zur gefälligen Abnahme bestens. 2 5 2 g 5 3 15 3—— 2 5 In dem an die Mitglieder versandten Cireulär über dorzu 1 Mäßige Preise.— Coulaute Bedienung. die Sommerbergnügungen ist ein unliebsamer Druck— 119 5 fehler untergelaufen. Die Juniparthie findet nicht am 10 Ittzige Productionsfähigkeit, bei Betrieb zweier Ringösen, 50 Doppelwaggons pro? Woche. 16., sondern am 18. Juni statt, was man zu corzigiren . 10250 ter* 9 B rkauf Kapell. haas. 19„ Braunkohlenve 5 apelle Schellhaa 1 1 Mittwoch den 21. d. Mts. beginnt auf der Fürstl. Braunkohlengrube Dorn⸗Assenheim der Verkauf neu Bei günstiger Witterung beabsichtigen wir auf Himmel⸗ 1 9 geformter Kohlenklötze und holziger Braunkohle zu 40 Pf. pro Ctr. bei? Baarzahlung; bei Bezug auf Credit fahrttag einen Ausflug auf den Franckenstein'schen Tempel 2 1 1 stellt sich der Cir. 2 Pf. höher. zu machen, wozu wir alle Freunde der Kapelle hiermit döhe 1 Mit dem J. April bat eine neue Creditperkode begonnen; gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürgscheine freundlichst einladen. Du 10 wird Credit bis J. April und Zahlungsfrist bis 1. Juni 1885 gewährt. 1 i Jür gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Dur 10 Grube Weckes heim den 17. Mal 1884. Die Füͤrstl. Bergverwaltung. 1 präeis halb 3 Uhr 9 1 3 ugen 10 5 18 er orstan Besta 110 sind zu haben 5 8 5 1 Hand⸗ Hackpflüge Früh Pflanzen 725 Auf Chrtsti Himmelfahrttag findet bei mir großes unpfe 1 5 Friedberg. Heinrich Hanstein V. mher 11 für Zuckerrüben, mit und ohne Häufelschgar, sind vor—— oncer 3 Ai räthig in der landw. Maschinen und Geräthewerkstätte von* 5 8 N— a 112 1960 Konrad Hänser Witiw statt, wobei ein ausgezeichnet gutes Glas Bier und 11 3 5 nrad Häuser C. billigst bei Apfelwein verabreicht wird, wozu höflichst einladet 1 4 1 18 1 5 Carl Faulslich, 10 U ö. Ein Haushaltungsherd 1977 Carl Damm,, 1 1974 auf der Hainmühle bei Kaichen. 140 mit transportabler A. 1 ö er Ausmauerung, 104 em lang, 72 em— 15 breit, ist, weil derselbe zu groß. billig abzugeben. Derselbe 5 u er b sa d 12 Damen und Rinder- Schürzen 14 10 eignet sich für größere Haushaltungen und Oekonomien. ist im Versorgungshause abzugeben. 196780 zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. f 1 Näheres durch die Exped. d. Anz. 1959 1 1 d N st ta. 2 1979 eich 1 97 leich III In ein Colonialwaaren-Geschäft in Hanau kann ein Für R K zger uder estauran Dorheim.(Verspätet.) f Bede 110 00 Einen fast neuen, sehr gut bewährten großen Eis— Einen höchst genußreichen Nachmi schaff 1050 1900 r 0 genußreichen Nachmittag verschaffte uns in Mädchen sschrank habe ich preis würdig zu verkaufen. 3 am Sonntag den 11. Mai das Neichelsheimer Sänger—* 11. 5 ö 9 1 mit guter Schulbildung und Schrift sogleich eintreten 1884 Wilh. Hanstein. 8 bestebend aus den Herren Friedrich Vogt, 140 Okiecten besorgt unter Chiffre M. 2056 Rudolf Mosse Ein selbststandiger g wird gesucht. unt Sete ene een ö 05(Ernst Treusch). Hanau. l(Ag. 3556.) e 5 Seh mied Näheres bei Se ee„Zur Sonne“ dahier Einkehr ge— lage 1 1— 1 0 8 1 g 2 der Exped. d. Anz. 1964 1„— 5 1 110 0 0 5 Als liebe Gäste und theuere Freunde schon von uns N 160 Ein Himmenthaler Zuchtbulle,ßvi]ʃ⁵;dn.... 01 beben, beben de das geschge 1 ö r Rothscheck, J Dahn 1 ist N Kinder, 22 e ee 1 ihre W 1 1 ber 5 1 87 Oetonom Kennel, Gießen.— 3 änge, die jedesmal stürmischen Applaus erndteten, au r 9 N 85778 denen 0 5 Kuhmilch mit Zusatz von Vorträge heiteren und komischen Inhalts, sowie Toaste eben 10 9 7 8 1 e n Timpe's Kindernahrung fehlten nicht und erhöhten die freudige Stimmung. L nne 1615 f n A. Wi del 5 reicht, gedeshen blühend. Langjährige vorzüg⸗ Als spät Abends die Scheidestunde schlug, bedauerten bee 0 ˖ J. A. Windccker, Friedberg. liche Erfolge. Man verfuchet wir, daß die 2505 so schnell verronnen und wird dieser 1 J. 9 1 Mein großes Lager in 15 8——— 8 Tag sich noch lange in dankbarer Erinnerung an unsere Saad Sommer anto ffeln Lager: W. Vernbeck in Friedberg. 1957 wackeren Freunde aus Reichelsheim bei uns erhalten.* 11 9 v 9 v feln, T—᷑—ʃ Y ö 1 M— 5 9 Morgenschuhen in Lasting mit und ohne Zug, empfiehlt Ein— un 5 rima Cervelat urst 10 1 N wieder in großer Auswahl und zu recht billigen Preisen. J 9 8 ich in Ausschnitt genommen. Dfarr 8 N j ö 7 35 5 9 i sestät 9 9 1269 Heinrich Diehl, Usagasse 354. zus guter Familie kann sofort in meine Buchhandlung. id. geren i 0 e rudern er deen d en ange en Ein ordentliches Dienstmädchen en 1 r 32 8 R 1 0 solcher sofort oder später angenommen 5 5 90 0 ö Im Hause Nr. 333 der Fürstenstraße in Bad 5 gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz 1970 Veit 10 Nauheim, III. Stock, sind folgende Gegenstände binnen[werden. Carl Bindernagel. 5 f. N 9 80 0 8 Tagen zu verkaufen: 5 5— Rosen 4 Abfall 3 Seife, 1a 15 10 1 Stehpult, 1 Bettstelle, 1 Nachttisch, 1 Tisch O ile! N N 1 Handnähmaschine, Kleider, Weißzeng, Wäsche, 9 Dir N* 05 1 8 5 Veilchen 0 Abfall 5 Seife bel g N Schuhwaaren, 1 Schwarzwälder Uhr, Bilder, Bücher Post⸗Dampfich ft 1 4 Ff. rzüslleher Qusliekt ewpfent 10 110 und altes Papier, Flaschen, Milch und Einmach 11 20. Pf Apotheker GbrZE. 18 ö 0 töpfe, Honigrührer, Fischgeräthe. 1971 ane ee 1 1 ener 1 5 Contobüchelchen Nie 55 13 est g 1 g Mittwoch u. e be 5 a 0 zver ei erun 1 mit Deutschen n der zu 15 Pf., 25 Pl., 40 Pf., 60 Pf. vorräthig bei ö lhre 1 Mittwoch den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, Hamdu lr Amer Chen f Carl Bindernagel. ö 15 lasse ich vor meinem Hause eine Parthie altes Bau 5 0 gf 110, 5 0 7 1 und Brennholz meistbietend gegen gleich baare Zahlung 0 U. fa I. Olle A-Gbsbllschall 0 8 es 8— N 0 9 9 N ehre e E ene boten nech ographie. 0 9 8 2 1 Uebersahrts„Verträge bei: Friedberg 8 Kaiserstraße 58(Allee). atio 6 9 8 1. J. Bothof, Generalagent, Photographien von Visit⸗ bis Lebensgröße, beste Aus- ine 0 ur on rman en 1 an oder Berna auch in Kreide, Aquarell, Pastell ꝛc. ꝛc. und d U 1„. F. Senleunin n Vergrößerungen. au! 0 1 FTriedbera 38 8 5 f 0 2 1 D 1 empfehle Taschentücher, Kragen, Manschetten, Krausen, Friedberg. 368 Aufnahmen bei jeder Witterung. Mäßige Preise. Tube 9 1 Vorstecker, weiße Unterröcke, Strümpfe, Socken, demden, 5 1 8 Fritz Rühl, dün 1 8 feine doe g e Halsbinden, See aller Vaseline-Cold-Cream-Seife 144 Photograph und Retoucheur. ö 1 0 1 Art, sowie Myrtenkränze zu den billigsten isen 3. ö 1 5 e My ze zu der 1 Friedrich. 80 985 rauhe 8 id 8 5 Lorrätbig à Packet Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Hueß 10 3 3 Stück) 50 Pf. bei Apotheker Lühn. 1841 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. etre ö (Hierzu u„ Prakt ischer Rathgeber für Landwirthe“ Nr. 3 und 4.)