Ein. 1884. Daonnerstag den 18. Dezember. M. 150. Dberhessischer Anzeiger * todes. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwo 3 schei i und Freitag Abend ausgegeben.„Kreisblatt für den Kreis Friedberg. eint d ane ee eee 0— 0 Donnerstag und Samstag. ie einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem T iffers i f i * i l be 1 größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclame it 22 Pf.; ei 0 0 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag 1 5 itt p fies 6r Hasten 9 10 9 25. ö Amtlicher Theil. un ci etreffend: Die gemeinschaftlichen Ortskrankenkassen von Assenheim, Reichelsheim, Groß-Karben und Vilbel. Friedberg am 16. Dezember 1884. 5 3 1 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg ust, 1 15 e e Sen von Assenheim, Staden, Rödgen, Schwalheim, Ossenheim, Ober-Florstadt, Nieder-Florstadt, Kaichen, Fauerbach b. Fr f e re rasen Bruchenbrücken, Bönstadt, Reichelsheim, Södel, Dorn-Assenheim, Beienheim, Weckesheim Melbach Groß⸗ 4085 n, Buüdesheim, Burg-Gräfenrode, Dortelweil, Holzhausen, Ilbenstadt, Klein-Karben, Kloppenheim, Nieder-Rosbach, Nieder⸗Wöllstadt, Okarben, Petterweil, Ober-Rosbach, Rodheim, Ober-Woͤllstadt, Rendel, Vilbel, Massenheim, Nieder-Eclenbach, Ober-Erlenbach und Nieder-Eschbach. Wir laden Sie ein, sich Freitag den 19. De zormi f Fri i 2 51 ich Dezember 1884, Vormittags 10 Uhr, auf dem Ratbhar F 0 Ve l die Buchführung gemäß F. 9 und 28 der Statuten einzufinden. 5 1 n e ra 0 ee n ee e ch en dünn. ode* der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Frühjahr 1885. aschne 1 Dielenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Früh-] Vormundes, daß er in der Lage sei, den Freiwilligen während des ein— W. dl jahr 1885 stattfindenden nubricirten Prüfung zu unterziehen, werden jährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen, auch muß die i n aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein; c. ein Unbe— 1 a Meidung des Ausschlusses von dieser Prüfung scholtenbeitszeugniß, welches von der Polizeiobrigkeit oder der vorge— i spätestens bis zu mel. Februar 1885 setzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. ein selbstgeschriebener Lebenslauf. 1 bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der An— 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei — 5 bringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: fremden Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commissione sich Meldende geprüft sein will. 1 U nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung ein— Hessen,. dauernden Aufenthaltsort hat. gereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten— a 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. heitszeugniß beizulegen. benillelͤche Lebensfahr erfolgen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt ie i 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein.] werden, gibt die Prüfungsordnung(Aulage 2 zur Ersatzordnung— Fe 155 1 0 00 es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse ange- I. Theil der Wehrorduung vom 28. September 1875—. Regierungs- e geben wird. 8.. 8 Blatt Nr. 55 von 1875) Ausschluß. Bezüglich des Prüfungstermins, v Masche 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts- sowie des Locals in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell u Cursen daß zeugniß; b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes, mit der J weitere Bekanntmachung; auf spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Erklärung über dessen Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen Darmstadt den 8. Dezember 1884. i sener, während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten Großherzogliche Prüfungs- Commission für einjährig Freiwillige. kt. 4389 und zu verpflegen; in diesem Attest darf die Erklärung des Vaters oder 5 Der Vorsitzende: Gros. f eure. e Jngwel, Getreice Liqueur eiste/. Deutsche Reich. Darmstadt, 15. Dec. Nach vorausge— gangenem Gottesdienst in der Stadtkapelle fand heute die Constituirung der dritten evangelischen Laudessynode in herkömmlicher Weise statt. Die Rede, womit Geheimerath Goldmann im Namen des Landesherrn die Synode eröffnete, kündigte eine Erhöhung der Wittwen- und Waisenpen— sionen an, während zur Bildung eines Pensions— fonds der Geistlichen die Mittel noch nicht aus— reichend erscheinen. Weiter wurde ein Kirchen— gesetz angekündigt, durch welches, um die haufige Wiederkehr der Kirchengemeindevertretungs- und anderer kirchlichen Wahlen zu vermeiden, die Wahlperioden entsprechend verlängert werden sollen. Schließlich wurde mit Befriedigung con— statirt, daß sich das innere Leben der Kirche in erfreulicher Weise gehoben und die Verfassung während ihrer nunmehr zehnjährigen Wirksam⸗ keit sich bestens bewährt habe. Berlin, 16. Dec. Der Kronprinz, einer Einladung zur Jagd von Seiten des Grafen von Stolberg folgend, ist heute nach Wernigerode abgereist. Berlin, 15. Dee. Reichstag. In der zweiten Be— rathung des Etats für 1885/86 wird der durch die Budget Commission geprüfte Etat des Reichskanzlers und der Reichskanzlet zur Debatte gestellt. Titel 1 wird be⸗ willigt. Der Antrag der Budgeteommission auf Streich⸗ ung der Mehrforderung in Titel 2 wird mit 141 gegen 119 Stimmen angenommen. Dagegen stimmen die Con⸗ servatlven, die Reichspartei und die Nationalliberalen. Die sämmtlichen Titel des Kapitel 4 werden nach den Anträgen der Commission genehmigt. Kapitel 3 enthält für Gesandtschaften und Consulate im Ganzen die Summe von 5,535,550 M. Die Titel 1-13 enthalten die Posten für das diplomatische Personal in Athen, Belgrad, Bern, Brüssel, Bukarest, Buenos-Ayres, Caracas, Konstanti⸗ nopel, Kopenhagen, Guatemala, Haag, Lima und Lissabon. Die Commission beantragt, diese Titel unverändert zu bewilligen. Das Haus entspricht diesem Antrage, nach⸗ dem der Referent der Commission, Abg. Ur. v. Bunsen, ihn befürwortet hat. Titel 14, in welchem für den Bot⸗ schafter in London und dessen Kanzlet 196,350 M., außer⸗ dem eine Miethsentschädigung für den ersten Seeretär von jährlich 4000 M. gefordert ist, wird nach Abstreich— ung der letzteren Summe ohne Debatte bewilligt, ebenso die Titel 15—30, welche die Gehälter für die übrigen Gesandtschaften enthalten.— 16. Dee. Zweite Be— rathung des Etats. Zum Titel für das Generaolconsulat in der Capstadt beantragt die Budgeteommission statt 24,000 M. nur 16,000 M. zu bewilligen. Geheimerath Hellwig und Hammacher plaidtren für die Wieder— herstellung der Regierungsforderung, ebenso Helldorf⸗ Bedra, Woermann und Geheimerath Kusserow. Windthorst und Löwe sind für den Commissions— antrag, aber unter dem Vorbehalt einer anderen Ab⸗ stimmung bei der dritten Lesung, wenn Nova beigebracht werden sollten. Hänel beantragt Zurückverweisung an die Budgeteommission. An den weiteren Debatten be— thelligen sich Windthorst, Hänel, Geheimerath Hellwig(während dessen Rede der Reichskanzler eintritt), Maltzahn⸗Gültz, Richter, Helldorf, Hammerstein, Struckmann, Hammacher, Bunsen, Kalle, Huene und Löwe, worauf mit 132 gegen 124 Stimmen der Antrag der Budgeteommission an genommen wird. Die folgenden Titel werden genehmigt. — 15. Dec. Die Budgetcommission hat die für die Unterofficiersschule in Neubreisach ge— forderten 289,000 M. mit 13 gegen 11 Stim⸗ men abermals abgelehnt.— Wie es heißt, soll auch die Samoa-Augelegenheit im Interesse der deutschen Colonialpolitik noch einmal zur Sprache gebracht werden. Es wäre sehr zu wüuschen, daß in dieser Hinsicht etwas geschähe; denn der deulsche Handel mit den Samoa-Juseln ist stark im Rückgang begriffen, wenigstens war dies von 1878—81 der Fall, wo er von auf 2,292,000 abnahm.— 16. Dec. den Bau zweier Artilleriecasernen in Die für Berlin, Naumburg, Ratibor, forderten Bauraten wurden von der commission abgelehnt. 3,822,800 M. sowie für die Casernements in Danzig, Rathenow, und verbreitet Schleswig und Kassel ge— chistischen r. iterer 5 Budget⸗ er: er überlasse dem Gerichtsbof, die Conse— — Sämmtliche ausländischen Blätter, sogar die englischen, drücken ihr Erstaunen aus über die Ablehnung der Artikel 1—3 durch den Reichs— tag in der Sitzung vom 15. December. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bezeichnet die Ge⸗ rüchte über angeblich bevorstehende Aenderungen in der Besetzung des preußischen Finanzminister— portefeuilles als nach jeder Richtung irgend— welcher thatsächlichen Begründung entbehrend. 16. Dec. Die Dampfersubventions— commision hat heute die Berathung der ersten Linie beendet und nach allgemeiner Besprechung über die Linie nach Alexandrien sich bis nach den Weihnachtsferien vertagt. — Angra-Pequena heißt der soeben als „Weißbuch“ erschienene zweite Theil der amt⸗ lichen Schriftstücke. Er enthält zum größten Theile die Verhandlungen mit England und zeigt die jämmerliche Rolle, welche die englische Staatskunst gegenüber dem Fürsten Bismarck spielte. l, De nationalen Afrikanischen lands ist heute erfolgt. Leipzig, ö. Dec. Heute begann der Hoch⸗ verrathsprozeß gegen Reinsdorf und Genossen und wurde zunächst Bachmann vernommen. Der⸗ selbe gab zu, die Explosion bei Willemsen in Elberfeld vollführt zu haben; er habe nur Schrecken hervorrufen, aber Niemanden tödten wollen. Reinsdorf, der ihn angestiftet, habe auch nur diese Absicht ausgesprochen. Reinsdorf bestreitet, den Bachmann angestiftet zu haben, erzählt alsdann ausführlich seinen Lebenslauf f sich eingehend über die anar— Im Weiteren bemerkt ie Anerkennung der Juter— Gesellschaft seitens Eng— Bestrebungen. quenzen aus seinen Ausführungen zu ziehen, er 90 1 4 stehe nicht hier, freigesprochen zu werden. Auch in der Nachmittagssitzung wurde ausschließlich über das Elberfelder Dynamit-Attentat verhan— delt. Gegenüber den schweren belastenden Aus— sagen der Zeugen, des Polizei-Commissärs Gott— schalk, der Frau Dr. Hartmann, des Kellners Brenke und des Mitangeklagten Küchler, sämmt⸗ lich aus Elberfeld, verharrt Reinsdorf bei dem System des Leugnens. Er versucht alle ihm nachtheiligen Aussagen als wahrheitswidrig zu verdächtigen, beschuldigt auch den Untersuchungs— richter, die Aussagen von Zeugen in der Vor⸗ untersuchung nach Gefallen protokollarisch fest— gestellt zu haben. Bei der Vernehmung suchte er Darlegungen über die Theorien der Anar— chisten mit groben Ausfällen gegen die Fürsten zu verbinden, was der Präsident energisch ver— hinderte.— 16. Dez. Im Hochverrathsprozeß wurde heute Vormittag die Beweisaufnahme in dem Bachmann'schen Attentat geschlossen. Die Angaben Bachmann's wurden von allen Zeugen bestätigt und beurkundet, daß Reinsdorf den Vor— schlag gemacht habe, das auf dem Markt in Elberfeld stehende Kriegerdenkmal in die Luft zu sprengen und im Kursaale zu Wiesbaden ein Dynamit-Attentat begehen zu wollen. Reins— dorf bestreitet Alles. Zeuge Palm aus Elber⸗ feld deponirt: Reinsdorf sagte, man dürfe nicht blos von Dynamit schreiben, man müsse es auch anwenden; wer ihn verrathe, werde von London oder von Amerika aus getödtet. Reins— dorf habe unter der Adresse des Zeugen mehrere Male durch Postanweisung Gelder im Betrage von 1—2 Lst. aus London erhalten, auch ge— sagt, daß er Geld aus Amerika empfangen. Reinsdorf beschuldigt den Zeugen, er habe ihm kein Geld gegeben, dasselbe vielmehr unter— schlagen. Der Zeuge bleibt fest bei seinen An— gaben. Der Zeuge belastet Reinsdorf in Be— treff der Anstiftung der Elberfelder Explosion. Reinsdorf, sehr aufgeregt, erklärt Alles für Phantasie und Unwahrheit. Zwei Schutzleute, welche den in Luxemburg aufgegriffenen ange— klagten Bachmann nach Elberfeld transpor- tirten, sagen aus, Bachmann habe noch unter— wegs gestanden, daß ihn Reinsdorf zur Aus— führung der Explosion überredet und ihm dafür Geld versprochen. Klempner Stuhlmann(Elber— feld) recognoscirte Reinsdorf bestimmt als den⸗ jenigen, welcher Blechbüchsen zum Dynamit— Attentat bei ihm bestellt habe. In der Nach— mittagssitzung begann die Beweiserhebung über das Niederwald-Attentat. Sattlergeselle Rupsch bekennt sich nichtschuldig, er behauptet, das Attentat verhindert zu haben. Reinsdorf habe ihn bestimmt, nach Rüdesheim zu gehen, das Dynamit-Attentat auszuführen, um den Kaiser zu tödten. Er ging scheinbar darauf ein, wollte aber mit dem ihm gegebenen Geld den Festlich— keiten beiwohnen und das Dynamit in den Rhein werfen.„Ich sollte Dynamit in die Fahrstraße legen, über welche der Kaiser fahren mußte. Ich sollte zuerst allein reisen, da aber genügend Geld vorhanden war, sollte Küchler mitreisen, was mir unangenehm war, da ich nun Aufpasser hatte. In Rüdesheim wollte Küchler mich bestimmen, Dynamit unter das Kaiserzelt zu legen, was ich ablehnte, als zu gefährlich. In Wahrheit wollte ich das Attentat verhindern.“ Rupsch theilte die bekannten Details über das Legen, Durchschneiden der Zündschnur, die Explosion bei der Festhalle mit. Er ver— blieb, trotzdem der Präsident die Unglaubwürdig— keiten seiner Aussagen betonte, allenthalben bei seinen Behauptungen. Hierauf wurde Küchler vernommen, der sich an Reinsdorf nur scheinbar angeschlossen haben will, um sein Vorhaben auszuforschen. Nach Rüdesheim sei er gegangen, um das Attentat irgendwie zu verhindern, was er dadurch bewirkt, daß er einen ungeeigneten Ort zur Legung des Sprengstoffes gewaͤhlt habe. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 15. Dec. gesetzes über Cattaro an, ferner die Ausnahme— verfügungen für Wien, Kornenburg, sowie das Rekruten-Contingent pro 1885 — 15. Dec. Gestern verhaftete in Urfahr bei Linz ein höherer Wiener Polizeibeamter vier Anarchisten. Die vorgefundenen Bestandtheile einer Buchdruckerpresse, Projectile und Flug— schriften wurden beschlagnahmt. In Wiener— Neustadt wurden in Werkstätten und Arbeiter- logis gründliche behördliche Durchsuchungen vor— genommen, wobei zahlreiche gravirende Verhaft— ungen, Dynamit in großer Menge und wichtige Correspondenzen vorgefunden wurden. Pest, 15. Dec. Das Unterhaus genehmigte das provisorische Budget bis Ende Februar, nachdem die äußerste Linke dasselbe als eine Vertrauensfrage ablehnte und Tisza an das Vertrauen der Majorität appellirte. — 16. Dez. Baron Paul Sennyey wurde durch ein königliches Reseript zum Präsidenten des Oberhauses ernannt und die Ernenunng in der heutigen Sitzung verkündet. Belgien. Brüssel, 16. Dez. Die ge⸗ mäßigte Fraction der liberalen Vereinigung be— schloß in einer gestern abgehaltenen Versamm⸗ lung, sich von der alten liberalen Vereinigung zu treunen; zur Ausarbeitung eines neuen Regle⸗ ments wurde eine Commission niedergesetzt. Frankreich. Paris, 13 Dee Der Municipalrath lehnte mit 69 gegen 2 Stimmen den Antrag der Socialisten Vaillant und Cha⸗ bert, für die nothleidenden Arbeiter disponible Wohnungen zu verlangen, ab.— Der„Temps“ meldet aus Brüssel, daß die Afrikanische Gesell— schaft davon verständigt worden sei, daß elf portugiesische Truppenschiffe an der afrikanischen Küste gelandet seien, um von dem unteren Congolande Besitz zu nehmen. — 16. Dec. Die Kammer lehnte bei der Berathung des Budgets des Innern das Amen⸗ dement auf Abschaffung des geheimen Fonds mit 308 gegen 194 Stimmen ab. — Eine Depesche des Admirals Courbet vom 13. d. meldet: Der Commandant Lacroix unternahm einen Verstoß gegen die neuen Werke des Feindes, welche die französischen Stellungen bedrohen. Die Chinesen wurden vertrieben. Großbritannien. London, 15. Dec. „Observer“ glaubt, daß die Forderung Deutsch— lands und Rußlands wegen Vertretung bei der egyptischen Schuldencasse England gezwungen habe, ernstlich ein Verständniß mit Frankreich zu erstreben. Wenn man nicht falsch berichtet sei, so gibt England die Zinsenreduction auf und will zu den ursprünglichen Vorschlägen Northbrook's zurückkehren, falls dadurch die Lösung der finanziellen Schwierigkeit zu er— reichen wäre. — 16. Dec. Durch die Explosion unter dem Bogen der London Bridge wurde die Brücke selbst nicht beschädigt, in vielen Waarenläden und Häusern wurden aber die Fenster zertrümmert. Ueber die Urheber der Explosion ist noch Nichts ermittelt. — 16. Dec. Bisher ist nicht die geringste Spur des Thäters entdeckt worden. Ein Mit— glied des Gemeinderaths beantragt eine Belohn— ung von fünf tausend Pfund für die Entdeckung des Thäters auszusetzen. Italien. Rom. Die„Liberta“ behauptet, zwischen Italien und England würden wegen Besitzergreifung eines Gebietes in Afrika seitens Italiens thatsächlich Verhandlungen gepflogen; die Verhandlungen seien aber noch nicht ab⸗ geschlossen. Rußland. Gatschina, 16. Dezbr. Der Kaiser und die Kaiserin empfingen gestern in feierlicher Audienz Schakir Pascha, welcher dem Kaiser den Imtiazorden und der Kaiserin den Schawketorden überreichte. Egypten. Kairo. Ein Telegramm aus Debbek vom 15. December meldet: General Wolseley ist mit dem Generalstabe heute hier eingetroffen und setzte seinen Marsch nach Korti Das Abgeordnetenhaus nahm die Regierungs— vorlagen betreffs Verlängerung des Ausnahme— fort. Telegramme aus Korti melden, daß Gardeinfanterie und dem Kameelreitercorps ein⸗ getroffen ist. Der Weg von Dongola war aut, Lebensmittel reichlich vorhanden und der Einfluß des Mahdi täglich abnehmend. — 16. Dec. Aus Korti wird gemeldet, es sei ein Bote aus Khartum angekommen, welcher 11 Tage zur Reise gebraucht habe. Derselbe berichte, General Gordon befinde sich wohl; er habe den Aufständigen eine schwere Niederlage bereitet, indem er die Forts bei Anderman in die Luft sprengen ließ. Aus Stadt und Land. W. Bad⸗Nauheim, 15. Dez. Heute wurde dahier Reallehrer Reuß von Darmstadt, Sohn des Lehrer Reuß von hier, beervigt. Sein früher Tod, er starb an einem unheilbaren Lungenleiden, wird von Allen, die ihn näher kannten, tief bedauert, denn er war ein strebsamer, pflicht— eifriger und begabter Lehrer, ein treuer Freund und ein zärtlicher Gatte und Vater. Sein großes Leichenbegängniß legte Zeugniß hierfür ab, wie denn auch der Geistliche seine guten Eigenschaften am Grabe hervorhob. b. Dorn Assenheim, 15. Dez. Vor einigen Tagen wurde in Friedberg bei Gastwirth Gärtner ein dahier angekauftes Schwein geschlachtet, welches 530 Pfund wog. Das Schwein war jung und gezüchtet und gemästet von Oeconom Thomas Weitz IV. dahter. Aehnliche Prachtexemplare sind seit Jahren in dem Stalle des genannten Landwirths keine Seltenheit. Allerlei. Frankfurt, 15. Dez. Heute Vormittag fand eine genaue Durchsuchung der ganzen Kaserne in der Gutleut— straße nach soetaldemokratischen Schriften statt. Sogar die Kleider der Soldaten wurden durchforscht. In den Wohnungen der Einjährig- Freiwilligen vollzogen die Offiziere die Haussuchung. Wien, 15. Dez. In den ungarischen Kohlengruben der Staatsbahn bei Anina verbrannten und erstickten 50 Arbeiter in Folge der Stickluft und des Kohlen— oxydgases, hervorgerufen durch Entzündung angehäuften Kohlenstaubs. Die Verunglückten hinterlassen hundert unmündige Waisen. 30 Arbeiter wurden gerettet. Die Ursache des Unglücks liegt in der Verwendung von ungeschützten Lampen statt der Sicherheitslampen. Wien, 15. Dez. Heute Nacht brach im Carltheater Feuer aus. Ein Nachtwächter wurde verwundet, die Vorstellung jedoch nicht unterbrochen. Das Carltheater ist nur durch ein wahres Wunder gerettet worden. Die Signalleitungsdrähte, an den Brandobjekten anliegend, verloren durch die Hitze ihren Stützpunkt und begannen zu klingeln, wodurch der Wächter aufmerksam wurde. Prag. Ein furchtbares Verbrechen wurde hier ver⸗ übt. Man zog dort den seit drei Tagen verschwundenen Gastwirth Petran als Leiche aus dem Canal und con— statirte, daß der Todte erwürgt worden war. Schon am folgenden Tage entdeckte man den Mörder. Er heißt Hrdlicka, und Petran hatte von ihm im Juni das Wirths— geschäft übernommen. Den Mord vollführte er um 3 Uhr lokal hatte. Als er Petran erwürgt, kleidete er die Leiche vollständig an, schleppte sie auf die Gasse und warf sie in den Canal, damit es den Anschein habe, daß der Mord auf der Gasse geschehen sei. Der Thäter raubte dem Ermordeten— 36 fl. Rom. Einem Telegramm der„Neuen Freien Presse“ zufolge ist hier ein Herr und eine Dame, welche sich als Ehevaar C. Fels aus Stuttgart eingeschrieben und vor 14 Tagen im„Hotel Minerva“ abgestiegen waren, seit vergangenen Montag unter der Angabe eines Ausfluges nach Tivoli, unter Zurücklassung der Kleider und Schmuck— sachen verschwunden. Es wird die Vermuthung aus— gesprochen, daß es sich nicht um ein Ebepaar, sondern um ein Liebespaar handle, das den Tod in den großen Wasserfällen gesucht hat. Gerichtssaal. Gießen. Schwurgerichtsverhandlung am 15. l. M. gegen Heinrich Winter von Leihgestern, wegen Körper— verletzung mit tödtlichem Erfolg. Derselbe war ange— klagt, daß er am 6. August l. J. im Felde bei Leihgestern den Karl Ott von da mittelst einer Schäferschippe vor⸗ sätzlich an der Gesundbeit beschädigt und dadurch den Tod desselben verursacht habe. Die Geschworenen er: kannten den Angeschuldigten jedoch für nichtschuldig und wurde derselbe demgemäß von Strafe und Kosten frei⸗ gesprochen. Handel und Verkehr. Friedberg, 16. Dez. Fruchtber. Waizen M. 16.25. Korn M. 16.00, Gerste M. Friedberg, 17. Dez. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85— 1.00, Eier 1 Stück 8 Pf. Grünberg, 13. Dez. Fruchtpreise. Weizen M. 16.50, Korn M. 16.30, Gerste M. 14.50, Hafer M. 12.70, Erbsen M. 15.70, Samen M. 22. J. A. Windecker [Stewart mit dem Generalstabe, der berittenen empfiehlt— Feinstes Vorschußmehl, per Pfund 19 Pf. g 45 Nachts, da er von früher her den Schlüssel zum Schank⸗ 15—16, Hafer M. 12.00, Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. 1 in 8 ps ein⸗ ola war und der eldet, 08 „ N 9 005 ö 10 05 iberag e man in — rde dahler rer Reuß ban elnem ihn näher f ner, facht* nd und ein nbegängnis r i or einigen zärtner ein selches 580 d gezüchtet v. dahser, 0 dem Stalle g fand eine er Gutleuk⸗ itt. Sogar t. In den zogen die hlengruben d erstickten es Kohlen⸗ I angehäuften sen hundert rettet. Dit endung von mpen. Carltheater N wundet, die Corltheater orden. Die n anliegend, nd begannen im wurde. rde hier ver. schwundenen al und con⸗ har. Schon r. Er heißt das Wirths. er um 3 Uhr um Schank⸗ er die Leiche nd warf fe be, daß di Fhäter Taube 2341 ff teien Prese elche sich al oben und vor waren, fil e Ausflug und Sch mic Halo 148 0 2 . . — 2 * 2 7 D S* . 2 — 8 5 — 5 nie nn 5 Holzversteigerung. 1 8 1 10 5 1 bene des Vormittags von 9 Uhr an, werden in dem hiesigen Gemei' Wesserdöll, 1 hiesigen Gemeindewald, Distrikt 1450 Wellen Birken-Reisig, 30334„ Weichholz-Reisig, 5 Dornen⸗ 05 1500 Gebund Pfriemen. 0 Zusammenkunft ist im Schlag, in der Nähe der ege. Pee Bürgschaft Zahlungsfrist bis Ende Juli 1885. Ober-Mörlen den 11. Dezember 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. Jeckel. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Im„Riedwald“ bei Ettingshausen sollen versteigert werden: 4449 Montag den 22. Dezember: 107 Raummeter Buchen-Scheitholz, 235 1 1 Eichen- und Kiefern-Prügel⸗ holz 194 Buchen-, Eichen- u. Fichten⸗Stockholz, 4630 Wellen Buchen- Elchen⸗ und Kiefern-Reisholz. Dienstag den 23. 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Nieder- Wöllstadt den 17. Dez. 1884. Im Namen der Hinterbllebenen: August Pflug. e findet statt Freitag den Die ez. 1884, Nachmittags 2 Uhr. 4511 19. Dez. Danlisugung. Collegium, dem Militär Verein Hassia, den hiesigen Einwohnern und auswärtigen Einem verehrlichen Lehrer Freunden sagen wir bierdurch für die vielen Beweise der Liebe und Anhänglichleit, welche man unserem theueren verstorbenen Reallehrer Julius Reuss aus Darmstadt bei dessen heute stattgehabter Beerdigung entgegen gebracht hat, unseren tiefgefühlten Dank. des Herrn Georg Klee, raden, stätte ihren tiefgefühlten Dank Rödgen den 15. Dezember 1884. Im Auftrag der Wittwe ehelichen. Ernsihafte Anträge u. M. 5930 an Rudolf Mosse (Kept. 1265/12.) n erbeten. in 001 4503 4490 Frau Rechtsanwalt lt Jöckel. Discretion wird auf Ehrenwort zugesichert. 2 Bürger. Bad⸗Nauheim, 15. Dezember 1884. 4488 Die Familie Reuß, Höpfner und Wörner. Danksagung. Dem Kriegerverein von 1870 und 71 zu Bad-Nau⸗ heim sagen für die Begleitung ihres verstorbenen Kame⸗ zu seiner letzten Ruhe⸗ Erweiterte Handwerkerschule. Der Lokalgewerbverein Friedberg hat eine Crweiterung der Organsation der Anstalt durch Berufung eines 2. Lehrers und Trennung des Unterrichts in 2 Klassen vor— genommen. Es werden in Folge dessen auch jetzt noch Schüler aufgenommen und ersucht man, Anmeldungen an den Vorstand des Vereins gelangen zu lassen. 3 Der Unterricht findet an den Wochentagen: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Frei⸗ tag statt. Das Unterrichtsgeld beträgt nur Nähere Auskunft über den Stundenp reitwilligst 4487 50 Pfennig pro Monat. lan und die Organisation der Schule ertheilt be— Der Vorstand des Lokalewerbvereins Friedberg- „G. weis in Frieäber C. C. Weis in Friedberg, gegenüber dem Hotel Trapp, empfiehlt zum Einkauf von Weihnachtsgeschenken seine Weihnachts-Ausstellung in Photographie— Albums, feinen Portefeuillewaaren, Gesangbüchern, Farbkasten, Papeterien, Schreib- und Musikmappen u. s. w. 4492 Lorenz Berg. Elfenbeinbildschnitzer, Friedberg, Kaiserstraße 96, empfiehlt als passende Festgeschenke seine selbstgefertigten Elfenbeinwaaren, Stöcke, Regenschirme, Tabakspfeifen, Portefeuillewaaren ꝛc. ꝛc. 4475 Ju bevorstehenden Weihnachten 4445 empfehle: Kapuzen, ollen? Tucsier, Luunici. Tuchier, Handscsiusie, seidene und hulhseidlent Fuchier, Struntpfe in allen Gνssen, Luterjacken, Lutersiosen, fertige Röclre, Schurseu, Hleidcelien, Corseis, Kragen, Mansclielen, Tuschentitelier, Hemden, ubeiss und farbig, Kleider- stoffe, Rocheseuge ec. elc. „Minter-Mantelb.„NRegen-Munlel“. Fe 5. F. Aletter. Die Uhren-, Gold- und Silberwaaren- Handlung von 5— d* 17 0 leimburg (vis-à-vis dem Rathhause) empfiehlt zu dem bevorstehenden 55 8 Meihnachils-Fesle ihr reichlich assortirtes Lager in Gold-, Silber-, Granaten-, Corallen und Double-Waaren. Directe Verbindungen mit den größten einheimischen und mehreren ausländischen Firmen ermöglichen es mir, die feinsten Waaren in solidester Ausführung zu den billigsten Preisen abzu— 4452 G. geben. Bestellungen sowie Reparaturen, Beschläge ꝛc. werden umgehend ausgeführt. Streng reelle Bedienung. Eigenes Fabrikat. Feste Preise. 4319(58796.) Anker-Cichorien Dolmmerich& Co. in Buckau-Magdeburg. Anker⸗Cichorsen ist ein trockenes, lichtbraunes Pulver aus gewaschenen Magdeburger Cichorien— wurzeln hergestellt und zeichnet sich durch sein Aroma, Reinheit und Geschmack und Ausglebigkeit aus. Anker Eichorien ist der beste im Handel befindliche Cichorien und zu kaufen in Packeten von 125 8 zu 10 Pf. und von 250 fg zu 20 Pf. bei Vb Dan. Kümmich, Friedberg. 8 Uhr, anberaumte Kirchengemeindeverkretung. Die auf Donnerstag den 18. d. Mts., Abends präels Versammlung im eee 450 wird hiermit in Erinnerung gebracht. *—— Junggesellen-Verein. Samstag den 20. Dezember 1884, Abends präeis 8 Uhr: Generalversammlung im großen Saale des Vereinsloeals. Tagesordnung: . Rechnungsablage pro 1884, event. Antrag der Finanz⸗ commissien, wegen Anlage des Ueberschusses in Stock— heimer Zuckeractien. a „Neuwahl des Präsidenten und Kassierers. Abänderung des§. 7 bos. 6 der Statuten, betr. Einführung der direkten Wahl des Präsidenten und Kassierers durch die Generalversammlung. . Errichtung einer Altersversorgungskasse für invalid— gewordene Junggesellen. . Antrag des Sicherheitsausschusses, betr. Vepolsterung der Telegraphenstangen vor dem Vereinslocal bis zur Kopfhöhe, event. Bestreichung derselben mit Leuchtfarbe. Vortrag des Junggesellen R. St.:„Ursache der Uebervölkerung Deutschlands und die ethische Be— deutung der Junggesellenvereine“. Gründung eines Zweigvereins unter den Bimbia— männern in Angra⸗Pequena. Vor— während— und nach den Verhandlungen große Festkneipe mit Musik und Illumination. IB. Die Mitglieder werden ersucht, die Vereins- liederbücher und Jastrumente mitzubringen. 4509 Der Vorstand. 8 Duri Localgewerbverein Friedberg. Monalsversami]-n, Donnerstag den 18. Dezember 1884, Abends 8 Uhr, im Locale von J. Burck. Tagesordnung: 1) Mittbeilungen aus Zeitschriften. 2) Veischtedene Mittheilungen des Vorstandes. Friedberg den 15. Dezember 1884. 4481 Der Vorstand. Erweiterte Handwerkerschule, unterstützt durch Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein, ausgestattet mit reichlichen Unter⸗ richtsmitteln verbunden mit einem offenen Zeichensaal. Unterricht im Freiband- und Ornamentzeichnen, kunst— gewerbl. Zeichnen, Linearzeichnen, darstell. Geometrie, Schattenlehre, Bauconstruktionslehre, Fachzeichnen für e Gewerbe, Geometrie, gewerbl. Rechen-Unter— richt ꝛc. Nähere Auskunft gewerbvereins. O ee 2 durch den Vorstand des Lokal- 4486 Dem Herrn Verwalter C. L. zu seinem 45. Wiegen— fest ein dreifach donnerndes Hoch von einem dankbaren Zögling. 4507 s Schulranzen, alle Sorten, gut und billig bei Georg Gönner, Sattler, nächst der Stadtkirche. Die Weihnachts- Ausstellung Dorothea Barnas, vormals Falck, vis-a-vis dem Hötel Trapp, bietet in diesem Jahre eine reiche Auswahl in Kaputzen, Tüchern in Wolle und Seide, Kragen, Manscheten, Krausen, Schleifen, Corsetten, Hosenträgern, Schirmen, Schürzen, Taschentüchern, weiß und farbig, Schmuck, sachen, Palatins, Stauchen, Handschuhen, gestrickten Kinderkleidchen und Jäckchen, Binden, Fächern, wollenen Kragen, garnirten Hüten und Hauben u. s. w. zu billigen 4 Preisen. 442 J Kupferne Wärmflaschen empfiehlt Gottfried Mondigler, Kupferschmied, 4494 in Friedberg. 7 Anfertigung von Zeichnungen, Entwürfen, Kosten⸗ anschlägen, Berechnungen de. jeder Art für städtische und landwirthschaftliche Gebäude und Fabriken, sowie die Ausführung ganzer Bauten, sowohl als leitender Baumeister, als auch in General-Entreprise übernimmt das Baubüreau von 4303 Friedberg, II. Diescner, Schnurgasse 395 l. Architekt. empfiehlt seine 4485 Große Weihnachtsausstellung in Spielwaaren aller Art. ist per 15. Febr. 1885 anderweitig zu ver⸗ Friedr. Streckfuß. 4505; Das von Herrn Bayer bewohnte vermiethen. Das Oelschlagen Logis hat begonnen bei Georg Falck. 4199 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. — — Conce auf d und von d neue 452 Betr. listen, empfie Albun empfie ö in em