1884. Dienstag den 17. Zuni. 60 909 i 8 N— qu 109 0„ 40 8 2 15„64 a 8 00 J ö 25 Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch 3 a 1. Frscheint drei entlie Dienst fe 5 1 0 1 5 0 g. 0 85 N i e Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag,— sehlen sich und und Freitag Abend ausgegeben. Arreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Sümf e Nicolgi Hie einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. alter, Lehrer Annoncen—— Auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. g F 8 3— Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Ministerium des Junern und der Justiz hat dem Stadtvorstande zu Ortenberg die Erlaubniß ertheilt, gelegentlich 3 ler Abhaltung des sogenaunten kalten Marktes daselbst am 6. November d. J. eine Verloosung von Fohlen, Rindvieh, landwirthschaftlichen ind sonstigen Geräthen zu veranstalten. Es dürfen dabei höchstens 10,000 Loose à 1 M. ausgegeben werden und sind mindestens 75% des erung, Bruttoerlöses aus den Loosen zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden. Der Vertrieb der Loose ist im Großherzogthum gestattet. angenbainer Gen lltene Holzverstigt hat, so kommt' betreffend: Die gewerblichen Verhältnisse des Großherzogthums. Friedberg den 13. Juni 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. . eg Diejenigen von Ihnen, welche mit der Erledigung unserer Verfügung rubricirten Betreffs vom 19. Mai l. J.— Amtsblatt ohne 1 00 Kummer— noch im Rückstande sind, werden hieran binnen drei Tagen erinnert. Ur. Braden. (Hauspähne), etreffend: Die Prämiirung von Dienstboten aus dem Mathlldenstift zu Vilbel pro 1884. Friedberg den 13. Juni 1884. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg pf. e an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, welche zum Mathildenstiftsbezirk Vilbel gehören. 22 Aus der Sparkasse(Mathildenstift) zu Vilbel stehen 1000 M. zur Prämiirung von Dienstboten, welche 10 Jahre bei ein und derselben gerung herrschaft gedient, sich gut betragen haben und in Kost und Wohnung bei der Herrschaft stehen, zur Disposition. Wir fordern Sie auf, uns die 5 Namen der in Ihren resp. Gemeinden wohnenden Dienstboten, welchen hiernach ein Anspruch auf Prämie zusteht, binnen 14 Tagen einzuberichten. uheim. Ur. Braden. „von Morgens d Grummetgras' l. hen Wiesen, läng einzelnen Abthell stbietend versteiger g über die Ufa. 1884. elstetel Bad⸗Naußs „ csteigerun ., Nachmittags ald sich befindende geistbietend Verstes betreffend: Ferien in den Volksschulen. Friedberg am 14. Juni 1884. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. Wir sehen uns durch mehrfache Wahrnehmungen veranlaßt, Sie an die Beobachtung der Vorschrift in§. 9 Ihrer Instruction und an lusere früheren Ausschreiben in der betr. Sache, insbesondere Amtsblatt vom 22. Mai 1878 wiederholt zu erinnern. Sie wollen also(wegen ter zur Vertheilung kommenden 42 Tage) alsbald nach Festsetzung der Ferien in Sommer und Herbst durch den Gesammtvorstand, uns zeitig genug vorher die nöthige Anzeige erstatten. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Philipp Walter IV. von Rodheim wurde als Feldschütze dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— neben der Militärverwaltung in Frage kommt. Richter beantragt, die Decharge für die Etatsüberschreitungen zu auf Zugängigmachung des Hauptthurms des Schlosses zu Hirschhorn und auf Reparatur einer Mauer des ge— 1054) Pr ö 5 nannten Schlosses wird mit 22 gegen 10 Stimmen an- verweigern. Rickert und Windthorst verlangen eine germessterel Büdeh loge Nr. 14, enthält: genommen. Es folgt Berathung über den Antrag Hein- nochmalige Prüfung durch die Rechnungs- Commission, 1 J. Bekanntmachung, den Loeomotivbetrieb auf dem zerling auf Revision der auf das Verfahren auf dem welche heute die Ertheilung der Decharge beantragt hatte. Paterialtransportgeleise von dem Bahnhof Alt-Offen-J[Verwaltungsweg bei Zuwiderhandlungen gegen die Ge- Fürst Bismarck nimmt das Wort, um Namens der hach nach der städtischen Gasanstalt zu Offenbach betr. II. III. und IV. Uebersichten der für 1884/85 ge— uhhmigten Umlagen in den Gemeinden des Kr. Büdingen, den israel. Religionsgem. des Kr. Heppenheim und dis Kr. Gießen. V. Ordensverleihungen. VI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen siemder Orden. VII. Namensveränderungen. VIII. Zulassung zur Rechts anwaltschaft. IX. Militärdtenstnachrichten. g X. Dienstnachrichten. Es wurde: der Schullehrer oöhlich zu Hüttenthal von der ihm übertragenen Lehrer⸗ fille zu Kirtorf auf Nachsuchen enthoben und auf seiner Stelle belassen; dem Schulamtsasp. Rupp aus Becht⸗ heim die Lehrerstelle zu Hangen-Weisheim übertragen; ür Aufseher am Gesängniß zu Darmstadt Weinheimer zum Beschließer ernannt; der auf die Lehrerstelle zu Stockheim präs. Schulamtsasp. Hartmann aus Groß Immern bestätigt. XI. Charakterverleihungen. werbesteuergesetze und die Gesetze wegen Erhebung in direeter Auflagen bezüglicher Vorschriften. Der Ausschuß beantragt: an die Gr. Regierung das Ersuchen zu richten, die in Aussicht genommene Revision thunlichst zu be— schleunigen, dabei den vorliegenden Antrag in seiner spe- ziellen Fassung mit in Erwägung zu ziehen und, soweit erforderlich, demnächst geeignete Vorlage zu machen. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Es folgt Berath— ung über den Antrag Schröder, betr. Heranziehung der ganzen Einkommensteuerkapitalien bei Ausschlag und Er hebung der Gemeindeumlagen. Der Antrag wird für dringlich erklärt und finden die betr. Ausschußanträge einstimmige Annahme. g Berlin, 13. Juni. Der Kaiser hatte Nach— mittags eine einstündige Conferenz mit dem Fürsten Bismarck, der sich hierauf vom Kaiser vor dessen Abreise nach Ems verabschiedete. Der Kaiser ist sodann Abends mit Extrazug nach Ems abge— reist. Vor dem Palais, auf dem Wege und im Negierung den Antrag auf nochmalige Commissionsbe— rathung zu geceptiren.„Wir werden Ihnen dann nach— weisen können, wie wenig Ihre Theorien durchführbar sind“; der Reichstag werde sich dann überzeugen, daß die Regierung nicht anders handeln konnte, als sie gehan— delt habe, wenn der Verwaltung nicht vollständig die Hände gebunden sein sollen.— 14. Juni. Die erste Be⸗ rathung des Gesetzentwurfes über die Subventlonkrung von Dampferlinien leitet Staatsseeretär Stephan ein. Bamberger spricht gegen die Vorlage. Die Motive, wie die Rede Stephans, rechneten mit der Phantasie und zu wenig mit nüchternen Zahlen. Fürst Bismarck er⸗ wiedert, er habe nicht Alles von der Rede Bambergers verstanden, auch weder die Kraft noch die Aufgabe, auf Alles zu antworten, was er in fast zweistündiger Rede vorgebracht.„Das ist mir klar, wer die Nützlichkeit der beabsichtigten Ausgaben nicht schon einsieht, der ist auch durch keine Macht der Beredtsamkeit in der Debatte zu überzeugen. Es ist hier wie bet der Samoafrage, daß Jeder seine Meinung sich schon selber gebildet hat. Zu überreden ist Niemand, denn ein zahlenmäßiger Beweis Bahnhof waren dichte Menschenmassen versam— melt, welche den Kaiser mit stürmischen Hoch— und Hurrahrufen begrüßten. Die Gräfin Per— poucher überreichte dem Kaiser auf dem Bahn— für die Richtigkeit der einen oder der anderen Ansicht ist nach der Natur der Sache nicht zu führen.“ Die von Bamberger angeführten Zahlen seien kaum ernsthaft zu nehmen. Bamberger gehe stets von dem einseitigen wirth— schaftlichen Standpunkt seiner Partei aus. Graf Hol— XII. Coneurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Eine Hhrerstelle an der ev. Schule zu Nierstein, Gehalt 1000 es 1350 M. Die Lehrerstelle zu Ober⸗Lais, Gehalt Aitbelurge,% M. Zwei kath. und eine ev. Lehrerstelle zu Alzey, f 0— 16 2 Die Lehr** 5 5 8 eie a 1155 em, Gebel! hofe ein prachtvolles Rosenbouquet. stein befürwortet die Vorlage vom commereiellen und 8 5 8 1— 0= 4.* 1 05 5 52 7— 1 ini cn Doll 0 M. Die Lehrerstelle zu Rembrücken, Gehalt 900 M. e Kaiser hat gestern die politischen Standpunkte und bittet den Febler nicht zu emessete— 13. Juni. Zweite Kammer. Die Regierung be— Ordres wegen Einberufung des Staatsraths, e— 5 ee e 55 1 1 Antwortet zunächst die Interpellation des Abgeordneten ssowie wegen der Ernennung neuer Mitglieder a chmals, daß es sich epiglich unn, 5 2 2 gr cr e 7 N 2 2 8— N 8 9 rf, ann, die Zulassung, 25 9 ber r desselben vollzogen. Die erste Einberufung steht Capitalanlage handle. Nach Schluß der Debatte wird 1. bros 1 e e er die N in nächster Zeit zu erwarten, jedenfalls vor der Entwurf mit großer Majorität der Bud get⸗Commis⸗ herzogthum betr. D athung 5 Reco 2 8 2 l 8 2 lien 155 Kammer bezüglich des ignungsgefe es wird] Schluß des Reichstags. sion überwiesen. — 13. Juni. Die Strafprozeßordnungs— Commission sprach sich für Verweisung der Be— rufung an besondere Berufungskammern der Landgerichte aus und legte den weiteren Be— Zu Art. 2 be⸗— 13. Juni. Reichstag. Auf der Tagesordnung stehen zunächst fünf Rechnungssachen. Die allgemeine Rechnung über das Etats jabr von 1879/80 führt zu der Debatte, ob die Verwaltung befugt gewesen sei, die Etats⸗ den Ausschußanträgen gemäß erledigt.. larrt dementsprechend die Kammer auf ihren früheren Glschlüssen, während sie die von der ersten Kammer zu Ait. 9, 59 und 63 gefaßten Beschlüsse annimmt. Be— t 1 uli Abg. Wasserb nb Gen. auf überschreitungen niederzuschlagen, oder ob beim Reichs N 9 l l züglich des Antrags der Abg. Wasserburg u auf gen 1 gen, o l i 85 i„. doe lländerung des Wahlgesetzes, beantragt die Ausschuß⸗ tage Indemnität nachzusuchen gewesen wäre. Richter, rathungen Reichen perger s Entwurf zu Grunde, e ene mihrheit, auf diesem Ersuchen zu beharren. Dleser An⸗ Rickert und Windthorst halten die Niederschlagung für beschloß aber, die Gerichte erster und zweiter gecbenhe, g wird gegen 3 Stimmen angenommen. Bezuͤglich unvereinbar mit dem Etatsrecht. ine 1 Instanz mit fünf Richtern anstatt mit drei zu — 116% e Recommunication über den Antrag Dittmar auf Re⸗ und der F i desetzen. Die Veschlußfassung über die Frage, pl l dtdeul, iisson der Jagdgesetzgebung beschließt die Kammer den zulässig; auch der Director des Rei 5b damts 5 ah auch det Stantsam pz ischet Ber 70. eee Eilaß einer einseitigen Adresse. Der Antrag Heinzerling plaidirt in gleichem Sinne, soweit die Postverwaltung ich Staats altschaf g zu— ble de dle 7 1 enen 1 de, N stehen soll, wird vertagt. Die Actiengesetzcom— mission des Reichstags erledigte in zweiter Les— ung die vorbehaltenen Punkte dahin, daß auch bei den Commanditgesellschaften auf Actien In— haberactien zugelassen werden können und der Minimalbetrag der Actien auf tausend Mark ohne Unterschied zwischen Namens- und Inha— beractien, zwischen Actiengesellschaften und Com— manditgesellschaften auf Actien festgestellt werde. Die Vertreter sämmtlicher Fractionen erklärten, daß sie nunmehr bei ihren politischen Freunden die Annahme des Entwurfs befürworten würden. Der Entwurf wird darauf einstimmig angenommen. — 14. Juni. Der Bundesrath nahm gestern die Zolltarifnovelle an, mit Zusatzbestimmungen, wonach dreidrähtiges und mehrdrähtiges einfach gezwirntes Garn auf 40, dreidrähtiges und mehr— drähtiges mehrfach gezwirntes Garn auf 120 Mark per 100 Kilogr., leinene Artikel aller Art auf 60 Mark, Gespinuste verbunden mit Metallfä— den auf 100 Mark, Damast auf 120 Mark, Stickereien auf 150 Mark, Zwirnspitzen auf 800 Mark erhöht werden. Der Bundesrath ge— nehmigte ferner die Literarconvention mit Holland. Ems, 14. Juni. Der Kaiser ist im besten Wohlsein heute Vormittag hier eingetroffen. Am Bahnhofe von den Spitzen der Behörden und dem Kriegervereine empfangen, fuhr der Kaiser, von der zahlreich herbeigeströmten Bevölkerung mit begeisterten Hochs begrüßt, nach dem Kur— hause. Das Wetter ist sehr schön. Braunschweig, 13. Juni. Der Landtag genehmigte einstimmig die Verträge mit Preußen, betr. das BraunschweigischeEisenbahnunternehmen. Karlsruhe, 13. Juni. Der Landtag hielt heute seine letzte Sitzung. In den ständischen Aus— schuß wurden gewählt: Friedrich, Kiefer, Lamey, Krafft(nationalliberal), Lender, Roßhirt,(ultra— montan). Der feierliche Schluß erfolgt morgen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Pest, 14. Juni. Bei den Parlamentswahlen wurden bisher Libe— rale 120, Opposition(gemäßigte) 36, Unab— hängige 36, Antisemiten 7, Nationale 4, Par— teilose 6 gewählt. Belgien. Brüssel, 13. Juni. Gestern Abend durchzogen einige Volkshaufen schreiend und singend die Straßen, wurden jedoch von der Polizei bald zerstreut. — 14. Juni. Das Handelsblad meldet, das neue Ministerium sei gebildet; die betreffenden Ernennungen sowie die Auflösung des Senats würden morgen im Moniteur veröffentlicht. Das neue Cabinet wird wahrscheinlich folgendermaßen zusammengesetzt: Aeußeres: Moreau; Finanzen: Malou; Inneres: Jacobs; Justiz: Woeste; öffentliche Arbeiten: Vandenpeereboom; Handel: Beernaert; Krieg: Pontus. Das Unterrichts— ministerium soll aufgehoben, der bisherige Justiz— minister Bara durch ein königliches Decret zum Staatsminister ernannt werden. Frankreich. Paris, 14. Juni. Die Kam— mer lehnte mit 293 gegen 201 Stimmen das bereits mitgetheilte Amendement Camessan ab. Die weitere Berathung des Rekrutirungsgesetzes findet am Montag statt. Großbritannien. Das Unterhaus lehnte Woodall's Amendement zur Reformbill, welches den selbstständigen Frauen Stimmrecht gewähren will, ab. Northeote hatte dasselbe unterstützt. Fitzmaurice erklärt, die Regierung habe von der französischen Re— gierung die Versicherung empfangen, sie hege keine Anschläge auf Marokko und weise jede Idee, dort ein Protectorat zu errichten, zurück. Spanien. Madrid, 14. Juni. Sieben Mitglieder der„schwarzen Hand“ in eres wur— den heute früh hingerichtet. Serbien. Belgrad. Nach einem Telegramm der K. Z. von hier vom 13. d. ergriff der deutsche Reichskanzler die Initiative zur Beileg— ung des serbisch-bulgarischen Grenzstreites, in— dem er Oesterreich und die anderen Mächte ein— lud, der Frage näher zu treten und ihre Lösung anzubahnen. Serbien verlangte von Bulgarien London, 13. Juni. nicht, wie eine Wiener Meldung wissen will, die Auslieferung der serbischen Flüchtlinge, son— dern ihre Entfernung von der serbischen Grenze ins Innere von Bulgarien. Rußland. Petersburg. Degajeff, der Mörder des Polizeichefs Sudejkin, wurde, wie in Petersburg verlautete, in Deutschland ver— haftet, nachdem er mittelst einer Photographie erkaunt worden. Degajeff führte zur Zeit eine falschen Namen. Man erwartet, die deutsche Polizei werde ihn sofort den russischen Behörden ausliefern. 14. Juni. Heute fand der feierliche Einzug der Prinzessin Elisabeth von Hessen statt. Die Braut fuhr mit der Kaiserin in einer achtspännigen Galakutsche, welcher der Kaiser, der König von Griechenland, der Großherzog von Hessen und die Großfürsten zu Pferde, die Prinzessinnen von Hessen und die Großfürstinnen in einer Galakutsche folgten. Der Newskypro— spect, welchen der Zug passirte, war prächtig geschmückt. Die Truppen bildeten Spalier, die Bevölkerung begrüßte die Braut und das Kaiser— paar mit euthusiastischen Zurufen. Amerika. Newyork. Als demokratische Präsidentschafts-Candidaten sind, nach Tilden's Ablehnung, Cleveland, Bayard, Macdonald und Flower in Aussicht genommen. Egypten. Kairo, 14. Juni. Der Gou— verneur von Dongola meldet jetzt ebenfalls, daß Berber heute gefallen sei. Der deutsche Generalconsul reist mit dem nächsten Brindssi— Dampfer nach Berlin. Suakin, 13. Juni. Vergangene Nacht wurde ein ziemlich lebhafter Angriff der Aufständischen auf die Stadt zurückgeschlagen. Aus Stadt und Land. b. Friedberg. Der ständische Verwaltungsaus schuß in Wiesbaden hat dem Vorstande des Vereins zur Gründung einer Arbeitercolonie für das Großherzogthum Hessen und den Regierungsbezirk Wiesbaden für das laufende Jahr eine Beihilfe von 1000 Mark bewilligt. h. Friedberg. Unsere Pfennigsparkasse be treffend, hörte ich kürzlich folgender Unterredung zu. Der Erste: Das war wirklich eine schöne Sache mit der Pfennigsparkasse, es kam doch nach und nach Etwas zusammen, womit was anzufangen war. Der Zwelte: Ja, es läppert sich, es läppert sich zusammen! Der Dritte: Wie gab das Ersparte einen schönen Zuschuß zur Beschaffung der Confirmirkleider für meine Tochter. Der Erste: Und ich konnte mir helfen, als man mich zur Zahlung drängte und ich nirgends Geld her zu kriegen wußte. Der Zweite: Ich wollte mir nach und nach ein Sümmchen ersparen, das mir im Alter gut thun sollte Der Dritte: Ich wünschte, die Spar— kasse wäre wieder im Gang!— Nun denn, sie ist von jetzt an wieder im Gang, und anders wie früher, aber gerad so gut. Man holt sich bei einer Sammelstelle eine Spar— karte, welche man unentgeltlich bekommt und mit der man einen Monat ausreicht. Ebenso holt man sich Sparmarken bei einer Sammelstelle, von denen eine 10 Pf. kostet. In einer Woche kann man deren 5 haben, aber nicht mehr; auch muß sich ein Sparer immer an ein und dieselbe Sammelstelle wenden, bei mehreren Sammelstellen Marken zu nehmen, ist nicht gestattet. Die Sparmarke wird auf ein viereckiges Feld der Spar karte aufgeklebt. Sind die 20 Felder mit Marken voll— geklebt, hat man also 2 M. erspart, so trägt man die Karte in den Vorschuß- und Creditverein. Dort bekommt man ein Spareinlagebuch für 20 Pf, in das die 2 M. eingetragen und verzinst werden, wie die Einlagen im Vorschuß und Creditverein alle. Sparen, in vernünf— tiger Weise sparen, ist Pflicht eines jeden ordentlichen Menschen. Dem Sparsamen und Fleißigen kann der Hunger auch durchs Fenster gucken, aber er kommt nicht zur Thüre herein. k. Friedberg. Die von dem Dilettanten-Verein ver— anstaltete Parthie nach dem Niederwald verlief bei dem günstigsten Wetter in sehr zufriedenstellender Weise. Etwa 200 Personen hatten sich an derselben betheiligt. An dem Denkmal waren noch mehrere andere Vereine mit Musik und eine unzählige Menschenmenge bewegte sich um das Denkmal und auf den zu demselben fübrenden Wegen. g. Friedberg. Daß eine ganze Familie täglich gratis per Eisenbahn fährt, dürfte nicht oft vorkommen. Die Beamten der Bahn wußten dies nicht allein, sondern unterstützten diese Billetdefraudation noch obendrein, trotz der Direction in Hannover und Minister Maibach in Berlin. Madame Bachstelze hatte sich nämlich die Achsenkapsel eines zwischen hier und Bruchenbrücken täglich laufenden Materialwagens als geeigneten Platz zur Placirung ihrer Nachkommenschaft ausersehen, wurde darin von Seiten ihres Gemahls getreulich unter— stützt und batte auch bereits die Freude erlebt, ein kleines Bachstelzenbaby zirpen zu hören, als eine böse Fee aus dem Geschlechte der Katzen die Famlienfreude leider störte und dem Gratisfahren ein jähes Ende bereitete. W. Bad⸗Nauhetm. Die am Frohnleichnamstag stattgehabte Versammlung der katholischen Vereine der Umgegend auf dem biesigen Johannisberg, erfreute sich eines so starken Besuches, daß die Räumlichkeiten des Restaurationslokals sich kaum als ausreichend erwiesen. Die Gesänge der Vereine wurden präeis und mit großer Reinheit vorgetragen. In später Abendstunde trennte man sich mit dem Bewußtsein, einen recht gemüthlichen Nachmittag verlebt zu haben. Allerlei. Frankfurt. Die Singhalesen-Truppe im Zoo— logischen Garten ist im Laufe letzter Woche(vom 7. bis 13. Juni) von 52,983 Personen besucht worden, unter denen sich 17,815 Schüler und Schülerinnen aus der Stadt und Umgebung befanden. Für Eintrittsbillete in den Garten und Ausstellung wurden während dieser Zeit Mark 23,250,70 vereinnahmt. Leider ist eine Ver⸗ längerung des Aufenthaltes der Singhalesen in unserer Stadt unmöglich und die Ausstellung muß daher am Abend des nächsten Mittwoch, den 18. Juni, unbedingt geschlossen werden. Bielefeld, 12. Juni. Der Füsilier Boecken, der am Morgen des 6. Juni, wenige Stunden vor dem an der Auguste Borrey verübten Morde, auf dem Bahnhof Brackwede vom Transport entfloh und auf den sich der dringende Verdacht der That lenkte, da seine Stiefel in eine am Thatort bemerkte Spur genau passen, ist verhaftet. Gerichtssaal. Friedberg, 10. Juni. In der heutigen Schöffen— gerichtssitzung wurde in folgenden Sachen erkannt: 1) in der Strafsache gegen Heinrich Ries von Wölfersheim, wegen Körperverletzung, auf Freisprechung; 2) in der Strafsache gegen Dietrich Fegbeutel's Ehefrau von hier, wegen Diebstahls, auf drei Tage Gefängniß; 3) in der Strafsache gegen Maria Dorothea Buseck von Nieder Florstadt, wegen Diebstahls, auf eine Gefängnißstrafe von 5 Tagen; 4) in der Strafsache gegen Konrad Horst von Rockenberg, wegen Störung der Sonntagsfeter, auf eine Geldstrafe von drei Mark; 5) in der Strafsache gegen Johannes Bullmann V. von Nieder-Rosbach, wegen Uebertretung des§. 361,5 d. St.⸗G.-B., auf eine Haftstrafe von 1 Woche, sowie auf Ueberweisung an die Landes-Polizei-Behoͤrde nach verbüßter Strafe; 6) in der Strafsache gegen Adam Weber und Jakob Vörg von Friedberg, wegen Körperverletzung, auf Gefängnißstrafe von 10 Tagen gegen letzteren und 3 Tagen gegen ersteren; 7) in der Privatklagesache des Karl Thomas von Assen— heim gegen Konrad Philipp Bopp von da, wegen Be— leidigung, auf eine Geldstrafe von 5 Mark. Gießen. Das Schwurgericht der Provinz Ober— hessen vom 2. Quartal beginnt am 16. Juni unter dem Vorsitze des Landgerichtsraths Wiener. Zur Verhandlung kommen: 1) Montag den 16. Juni, Vorm, 9 Uhr, die Anklage gegen Christoph Wießner IV. von Allendorf a. d. L., wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit. Staatsanw. Zimmermann. Verth. Dr. Gutfleisch. 2) Montag den 16 Juni, Nachm. 3 Uhr, die Anklage gegen Konrad Rohn von Ruppertenrod, wegen desselben Verbrechens. Staatsanw. Zimmermann. Verth. Labroisse. 3) Dienstag den 17. Juni, Vorm. 8 Uhr, die Anklage gegen Konrad Stritter II. von Nieder-Ohmen, wegen Meineids. Staats anw. Zimmermann. Verth. Hirschhorn. 4) Mittwoch den 18. Juni, Vorm. 8 Uhr, die Anklage gegen Kaspar Schepp II. von Saasen, wegen Meineids. Staatsanw. Dr. Lahr. Verth. Metz. 5) Donnerstag den 19. Juni, Vorm. 8 Uhr, die Anklage gegen Heinrich Klein II. von Landenhausen, wegen Körperverletzung mit tödtlichemn Erfolg. Staatsanw. Zimmermann. Verth. Dr. Rosenberg. 6) Freitag den 20. Junt, Vorm. 8 Uhr, die Anklage gegen Heinrich Franz von Nidda, Johannes Kopf von Schornsheim und Johannes Georg von Landenhausen, wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit und Diebstahls. Staatsanw. Zimmermann. Verth. Dr. Reatz, Dr. Schwartz, Dr. Muhl. 7) Samstag den 21. Juni, Vorm. 8 Uhr, die Anklage gegen Ludwig Schmidt IV., Gemeinde— einnehmer zu Harheim, wegen Verbrechens im Amte. Staatsanw. Jockel. Verth. Brentano. Verloosung. Badische 4pCt. Thlr. 100 Loose von 1867. Gewinn⸗Ziehung vom 3. Juni 1884. Von den am 1. April d. I 1615 1669 1734 1938 1967 2112 2211 2289 wurden gezogen: S. 1938 Nr. 96857 M. 300000. S. 1203 Nr. 60134 M. 48000. S. 1112 Nr. 55583 M. 18000. 1402 Nr. 70059 M. 4800. S. 1414 Nr. 70700, 1615 Nr. 80706, S. 2112 Nr. 105589 à M. 2400. 161 Nr. 8048, S. 463 Nr. 23104 25, S. 1580 r. 78961, S. 1938 Nr. 96877, S. 2211 Nr. 110506, S. 2289 Nr. 114436 à M. 1200. S. 161 Nr. 8005 32], S. 359 Nr. 17912 27 31 49, S. 463 Nr. 23124 48, S. 488 Nr. 24364 65 70 98, S. 663 Nr. 33107 11 16 18 19 28 46, S. 790 Nr. 39453 54, S. 790 Nr. 39459 65 76 78 80 82, S. 995 Nr. 49715 29 46, S. 1044 Nr. 52156 58 68 84 98, S. 1112 Nr. 55557 88 95, S. 1402 Nr. 70062 77 83 96, S. 1414 Nr. 70661 65 89 98, S. 1484 Nr. 74157 65 66 69 70 94, S. 1580 Nr. 78953 91 94, S. 1615 Nr. 80703 08 27, S. 1669 Nr. 83405 32 49, S. 1734 Nr. 86672, S. 1938 Nr. 96888 94 97, S. 1967 Nr. 98320 32, S. 2112 Nr. 105564 66, S. 2211 Nr. 110513 30 35 39 41 49, S. 2289 Nr. 114411 Sog! . gezogenen Serien: 161 359 463 488 663 790 995 1044 1112 1203 1402 1414 1484 1580 12 20 24 41 à M. 600. Alle übrigen in obigen Serien enthaltenen Gewinn-Nrn. werden mit je 300 M. eingelöst. ———————— 1 aher gu 8. Juni, uubednn fustler Boscken,. dtunden vor 10 1 „auf dem Bahn. in uf den ich da seine Etlefel 1 passen, ist verhass — r beugen Stöf, ichen erkannt: 4% s von Wölsershen zuchung; 2) in d. b Eheftau von hie fürn: 5) in Buseck von Mid elne Gefängnißstre gegen Ronrad Hol Sonntagsfeler, au in der Strafsat n Nleder⸗Rosbat, St. G. B, auf ah, eberweisung an di ter Strafe; 6) f ad Jakob Vörg vo auf Gefängnißstraß agen gegen erstertr Thomas von Ast von da, wegen N. Mark. der Provinz Obe 16. Juni unter dir . Zur Verhandlung Vorm. 9 Uhr, 9 von Allendorf a. d. schkeit. Staatsast b.) Montag n. klage gegen Kone gselben Verbrechen brolsse. J)* klage gegen Koni n Mine Staat horn. 4) Miltuit aklage gegen Kae nelds. Staatba den 19. Jun Handel und Verkehr. Friedberg, 14. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete vn Pfd. M. 0.80— 0.90, Eier 2 Stück 11 Pf. Gießen, 14. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete zutter per Pfd. M. 0.75- 0.90, Eier 1 Stück 5 Pf., gäse per Stück 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.60 lis M. 1.10, Hühner per Stück M. 1.00— 1.40, ahnen per Stück M. 0.70 1.40, Enten per Stück .. 2.00— 2.30, Gänse per Stück M. 4—0, Welsche 9. 9—0, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 56 60 Pf., Kalbfleisch 44 50 Pf., (ahweinefleisch 50— 56 Pf., Hammelfleisch 64— 70 Pf., gurtoffeln per 100 Kilo M. 4.00 4.50, Zwiebeln in Ctr. M. 15, Kirschen per Pfd. 25—30 Pf. Homburg v. d. H., 14. Juni. Marktpreise. Kar⸗ feln per Malter M. 33.50, per Gescheid 8—9 Pf., Eier per Stück 5, 6 und 7 Pf., Butter per Pfund 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1.00. Frankfurt, 13. Juni. Heu- und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf 40 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 2.60—3.50, für Stroh M. 2.60—3.— Buttermarkt. Für Butter wurde im Engroshandel bezahlt per Ctr. M. 78, im Klein— verkauf je nach Güte der Waare per Pfd. M. 1— 1.10. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. Vorläufige Anzeige.(In der Zeit vom 20. bis inel. 30. Juni). Ensemble-Gastspiel der Mitglieder des Köngl. Theaters am Gärtnerplatz in München, unter Leitung des Königl. Bayr. Hofschauspielers Herrn Hospauer. Zur Aufführung gelangen:„Der Herrgottschnitzer“, „Prozeßhansel“,„Im Austragstüberl“. Literarisches. Daheim. Nr. 36 enthält: Torilde von Tornau. (Forts.)— Elegie in den Ruinen eines alten Berg— schlosses.— Der Papagei. Skizze aus dem Familien- leben von H. Arnold.— Gustav Richter. Von A. Rosen— berg. Mit Porträt und Bildern.— Brockenreisende.— Der Tower von London. II. Von Or. Buddensieg. Mit 4 Illustr.— Vom Münster zu Straßburg. Von H. Knackfuß. Mit Illustr.— Europälscher Menschen⸗ handel.— Trauerbräuche in Calabrien.— Die Mann— heimer Zeitung.— Rechtsrath.— Briefkasten.— In unserer Spielecke.— Mit zwei illustr. Beilagen. Versteigerung. 247 Mittwoch den 18. Juni, Vormittags 11 Uhr, die W. Ulrich'sche Scheuer und Stallung nochmals af den Abbruch öffentlich meistbietend versteigert werden. Venn der Taxationsprels nicht erlöst wird, soll die Ver— chung des Abbrechens an den Wenigstfordernden vor— gmommen werden und zwar Beides an Ort und Stelle. Friedberg den 16. Juni 1884. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Stein häußer. Holzversteigerung. Mittwoch den 25. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, erden in den Gräflich Leiningen-Westerburgischen Wald— strikten„Halde“ und„Jungfernwald“: 123 Raummeter Eichen-Schälknüppel und 4050 Stück Eichen⸗Schälwellen tstbietend versteigert. Zusammenkunft auf der Altenstädter Straße bei der (ssenbahnbrücke. Ilbenstadt den 14. Juni 1884. Gräflich Alt Leiningen Westerburgische Rentkammer. 224 Bierau. 7 Arbeits⸗Vergebung. Donnerstag den 19. d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, len auf dem Rathhaus zu Wölfersheim nach— chende Arbeiten öffentlich vergeben werden: M. Pf. Maurerarbelt, veranschlagt zu 5 Zimmerarbett 64— Dachdeckerarbeit 48 50 „Schreinerarbeit 36— Schlosserarbeit 5— Weißbinderarbeit 203— »Tapezierarbeit 5— (Chaussir- und Pflastersteinbrechen 80— 1„ Pflastersteinanfahren 40— (Chaussirsteine zu zerschlagen 120 Pflasterarbeit 15— Pflastersandlieferung 7 50 Friedberg den 14. Juni 1884. 1 Zörb, 288 Bezirksbauaufseher. 5 8 2— Submission. Die zur Erbauung eines neuen Schulhauses für die Oameinde Burg-Gräfenrode erforderlichen Arbeiten uld Materiallieferungen, nämlich: Maurerarbeit, veranschlagt zu 2273 M., Steinhauerarbeit 1280„ Zimmerarbeit 2766„ Dachdeckerarbeit 9 Schreinerarbeit 1 Schlosserarbeit 858„ Glaserarbeit 628„ Spenglerarbelt 8 Weiß binderarbeit 6 Die Lieferurg von Tuffsteinen 18 Die Lieferung von Portland⸗Cement 88„ ellen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Submissions bedingungen ligen auf dem Büreau des Unterzeichneten am 19., 21. und 23. d. Mts. zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten, in welchen die Angebote in Prozenten der Vor⸗ uschlagssumme zu erfolgen haben, verschlossen, frankirt und mit der Aufschrift:„Submission für Arbeiten, I Lieferungen“ versehen, bis längstens zum Ve d. Mts., Vormittags 9 Uhr, einzureichen sind. Friedberg den 16. Juni 1884. Zörb II., 12839 Bezirks bauaufseher. 5 7 8 Molz- und Grassamen-Versteigerung. Freitag den 20. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr an⸗ saigend, soll das der Gemeinde Assenheim gehörige Holz nlistbietend versteigert werden, als: 116 Raummeter Eichen⸗Schälprügel, 2160 Eichen-Schälwellen, 131 Eichen-Baumstützen. Sodann kommt an demselben Tage, Vormittags 11 Uhr, i Grassamen-Nutzung von eirca 7 Morgen zur Ver— lecgerung. Die Zusammenkunft ist am Langertweg. Assenheim den 14. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Assenheim. Best * t. 8 8 85 28 0 Gras-Versteigerung in Bad⸗Nanheim. 2296 Dienstag den 17. d. Mts., von Morgens 8 Uhr ab, wird die diesjährige Heu- und Grummetgras Erndte von ca. 70 Morgen gemeinheitlichen Wiesen, längs der Usa und hinter der Mühle, in einzelnen Abtheilungen öffentlich an Ort und Stelle meistbietend versteigert. Der Anfang ist am Wiesensteg über die Usa. Bad-Nauheim, 12. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Wörner. Arbeits-Versteigerung. Freitag den 20. Juni, Vormittags 11½ Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Okarben Pflasterarbeit veranschlagt zu 780 Mark, sowte die Lieferung des hierzu erforder— lichen Pflastersand(feiner Kies) veranschlagt zu 680 Mark öffentlich versteigert werden. Vilbel, den 16. Juni 1884. Brod, Bezirks-Bauaufseher. Grasversteigerung. Mittwoch den 18. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, wird das Gras von etrea 160 Morgen gemeinheitlichen Wiesen in einzelnen Abtheilungen in der Wirthschaft des Georg Bechtoldt dahier öffentlich meistbietend ver— steigert. Nieder-⸗Wöllstadt den 11. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Wöllstadt. n Bausch, Beigeordneter. Heugras--Versteigerung. Montag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das Heugras von den gemeinheitlichen Wiesen in ein— zelnen Abtheilungen auf hiesigem Rathhaus öffentlich meistbietend versteigert werden. Bauernheim den 12. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Bauernheim. 2285 Väth. Gras-Versteigerung. 2294 Donnerstag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, oll auf dem Gemeindehause dahier das der Gemeinde zustehende Heugras, sowie das von der sog. Pfingst— weide, ca. 30 Morgen Heu- und Grummetgras, öffentlich meistbietend versteigert werden. Groß⸗Karben den 12. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisteret Groß-Karben. Lanz. Verstei Gras- Versteigerung. Das der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras von ca. 50 Morgen Wiesen soll Donnerstag den 19. Juni d. J., Nachmittags 1 Uhr, in einzelnen Abtheilungen auf dem hiesigen Rathhause meistbietend versteigert werden. Dortelweil den 12. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Dortelweil. Hensel. 2348 2272 — N. a Gras-Versteigerung. Donnerstag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die diesjährige Graserndte von circa 60 Morgen Gemeindewiesen in einzelnen Abtheil— ungen meistbietend versteigert werden. Okarben den 15. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei FF * —* 8 Grasversteigerung. Mittwoch den 18. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll das Heu- und Grummetgras(70 Morgen) von den Gemeindewiesen auf dem Rathhause an den Meistbieten— den versteigert werden. Klein⸗Karben den 13. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein Karben. Schneider. — Okarben. 2342 Prima Limburger Käse, 35 Pf. per Pfund, bei 2345 Ph. Dan. Kümmich. Heugras-Versteigerung. Donnerstag den 19. Juni, Nachmittags 1 Uhr, wird das der hiesigen Gemeinde und Pfarrei gehörige Heugras auf hiesiger Rathsstube meistbietend versteigert. Nieder-Rosbach am 12. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Rosbach. Groh. 8 3 5* 0 Grasversteigerung. Freitag den 20. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das Heugras von eirea 60 Morgen Gemeindewiesen im Rathhaus dahier meistbietend versteigert werden. Staden am 12. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Staden. Grießmer. Heugras-Versteigerung. Samstag den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das Heugras von den gemeinheitlichen Wiesen in einzelnen Abtheilungen in der Wirthschaft des Georg Philipp Müller dahier öffentlich metstbietend versteigert werden. Ober⸗Wöllstadt den 14. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Wöllstadt. 2322 Feuerbach. Der unter Curatel stehende Franz Jacob Schäfer von hier, 47 Jahre alt, von kleiner Statur und gelber Gesichtsfarbe, hat sich seit etwa 14 Tagen von hier entfernt. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Großherzogliche Gendarmerie werden ersucht, den— selben im Betretungsfalle an die hiesige Bürgermeisterei abzultefern. Harheim, 15. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterel Harheim. Guth. Heugras-Versteigerung. Mittwoch den 18. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde gehörige Heugras an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden. Rödgen am 14. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Luft 2317 2316 2326 2325 2 7 2 8 5 Grasversteigerung. Freitag den 20. Junt, Vormittags 11 Uhr, wird im Deweil'schen Gasthaus zu Rendel der diesjährige Heu- und Grummetertrag von 84 Morgen Wiesen im Lehenholz in den seitherigen Abtheilungen versteigert. Heusenstamm, 12. Juni 1884. Gräflich v. Schönborn'sches Rentamt. Knab. Heugras-Versteigerung. Dienstag den 24. Juni, Vormittags 9 Uhr, soll das Heugras von 17½ ha Domanialwiesen in den Gemark— ungen Groß-Karben und Okaben auf dem Selzerbrunnen versteigert werden. Heldenbergen den 14. Juni 1884. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. Pückel. 2328 2321 Heugras-Versteigerung. Mittwoch den 18. Juni, Vormittags 10 Uhr, soll das Gemeinde Heugras auf den Gemeinde-Wiesen in dem Gemeindehaus öffentlich versteigert werden. Stammheim am 14. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermelsterei Stammheim. Becht. 2320 Beugrasversteigerung. Freitag den 20. d. Mts., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, soll auf biesiger Rathsstube das der Gemeinde gehörige Heugras öffentlich meistbietend versteigert werden. Bönstadt den 15. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. o Heugras-Bersteigerung. Mittwoch den 18. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, soll das hiesige Gemeindeheugras öffentlich melstbietend versteigert werden. Bruchenbrücken am 13. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. Wagner. 2357 2329 Musikverein zu Friedberg. Kirchen-Concert Sonntag den 22. Juni 1884, Nachmittags 4 Uhr, in der hiesigen Stadtkirche unter gütiger Mitwirkung des Herrn Adolf Müller, Lehrer am Raff⸗Conservatorium in Frank⸗ . furt a. M., sowie des Herrn Seminarlehrer Fr. Link dahier. Für die passiven Mitglieder des Musikvereins stehen Billete bei Herrn Lehrer Heyland zur Verfügung. 2319 Joologischer Garten zu Frankfurt am Main. Mittwoch den 18. Juni, Abends: 2331 Schluß der Singhalesen⸗Ausstellung. Mppotheken-Antheilscheine der landw. Creditbank in Frankfurt a. M. Ausgegeben auf Grund erworbener Hypotheken und Kaufchillinge, 4½0% Hypotheken-Antheilscheine(Obli⸗ gationen) zum Tagescours der Frankfurter Börse(gegenwärtiger Cours 101800) 40% Hypotheken-Antheilscheine (Obligationen) a! pari. Erstere(4½0/oige Obligationen) rückzahlbar innerhalb 49 Jahren. Von den jährlich stattfindenden Ausloosungen werden die betreffenden Inhaber benachrichtigt. Ausgelooste Obligattonen können ohne Kosten gegen neue Stücke umgetauscht werden. Bei letzteren(4% gen Obligatsonen), rückzahlbar innerhalb 10 Jahren, steht dem Inhaber einmonatliches Kündigungsrecht zu. Die Obligationen sind laut Reseript des Großherzoglich Hessischen Ministeriums des Innern d. d. 31. Juli 1873 zur Anlage von Gemeinden, Kirchen⸗ und Stiftungs-Kapitalten zugelassen. Der Bezug der Hypotheken-Antheilscheine kann erfolgen direet bei der land wirthschaftlichen Creditbank in Frankfurt a. M. oder durch Vermittelung der Herren Carl Glock, Rechner, in Schotten, Chr. Jost jun., Kaufmann, in Nidda, A. Kaufmann, Bankier, in Gießen, H. Pfannmüller, Kaufmann, in Lauterbach, Joh. Schäfer, Stadtrechner, in Grünberg, Schmid, Bürgermeister, in Reichelsheim i. d. W., (F. à 1038/6.) Gustav Vogt, Kaufmann, in Butzbach, 2315 W. Wolfschmidt, Rechner, in Schotten. & Braunkohlen⸗ Verkauf. Auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk Ludwigshoffnung bei Melbach werden nunmehr trockene Formklötze, Preßklötze und Holzkohlen, soweit der Vorrath reicht, von der diesjährigen Aufbereitung abgegeben. Die Preise sind vom 10. d. Mts. ab für 100 Stück Formklötze 3 Mark, für 100 Stück Preßklötze 1 Mark und für die Holzkohlen per Cubikmeter S 5 Centner: 2,5 Mark. l 5 Für die bis Ende September gegen Bürgschaft bezogene Kohlen wird Credit zur Zahlung bis Ende Dezember d. J. gewährt.. f Bad⸗Nauheim am 9. Juni 1884. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad⸗Nauheim. 2230 Jäger. eugras-Versteigerung.„ 8 e e,„ isse Röcke, 2 Hemden, das der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras von eireca 70 Morgen Wlesen, in der Wirthschaft des Grünewald weiß und farbig, für jedes Alter und in jeder Größe empfiehlt meistbtetend versteigert werden. Ober⸗Florstadt am 15. Juni 1884. 2333 G. F. Aletter. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Florstadt. 1 Directe 5 Daueruheim. Post⸗Dampfschiffahrt Hamburg-Amerika Nach New-Vork jeden Mittwoch u. Sonntag 234 Heugras-Versteigerung. Das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeinde wlesen soll Freitag den 20. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, an Ort und Stelle versteigert werden. Utphe am 15. Juni 1884. 8 Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. 2340 Filsinger. 8 70 e Heugras-⸗ Versteigerung. mit Deutschen Dampfschiffen der Mittwoch den 18. d. Mts, Vormittags 10 Uhr, soll 2 5 as der Gemeinde zustehende Heugras auf hiesigem Rath— Hamiburg-Amerikauischen zung Lafee wecken, e e en backellür. Acer cselsen Schwalheim den 14. Juni 1884. 1 N* 7„ 8 i August Bolten, Hamburg. 8 B ei Sch 0 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Schwalheim. Austunst u. Uebersahrts⸗Verträge bei: 349 2 f 2 n F. J. botnof, Generalagent, Faronia-Säemaschine, e. E. n ne Friedberg. 368 die einzig gute, durchaus zuverlässige Säe-Maschine für unebene Gegenden. 5 5 7 752 Angeschafft von den Zuckerfabriken Groß-Gerau, Der unter E Stuck un seres Hauses Stockheim und Hattersheim.(Bahnhofstraße 518) wird wegzugshalber am 1. Sep— Zu beziehen von M. 330 an von Siedersleben tember frei und kann anderweitig vermiethet werden. & Co. in Bernburg durch 2151 Fräulein Renner. Moritz Weil un., Frankfurt a. N., Cüchtige Schneider Alleiniger Vertreter. 1838 8 Das Wunderbuch, mit Zeugnissen ihrer Ortsbehörde versehen, finden 8 d d ne Beschäf i 2268 (6. und 7. Buch Moses) enth. Geheimnisse früherer dauernde und lohnende Veschäßtizung in der 269 Zeiten, sowie das vollst. siebenmal versiegelte Buch, ver— Herrenkleider⸗Fabrik e 8 sendet für 5 Mark R. Jacob's Buchhandlung, Magde Incoh Kopp Söhne in Fraukfurt a. M. burg... 1. 9— 88 9 l 7 58 Feinstes Salatöl 10— 12 tüchtige Arbeiter empfiehlt à 40 Pf. per Schoppen 8 l dauernde Arbeit gesucht. 2238 2346 Ph. Dan. Kümmich. Vilbel. Riedinger& Brofft. Casino. Mittwoch den 18. Juni: Parthie mit Musik nach dem Ossenheimer Wäldchen. Abmarsch 3 Uhr Nachmittags vom Babnhofe aus. Bei regnerischer Witterung findet Damen ⸗Casino mit Musik, um 8 Uhr Abends beginnend, im Casino⸗ Saale statt. Der Vorstand. Nene 2179 bei Zaum Anstrich fertige 2309 Oelfarben empfiehlt A ssenheim. Carl Bauer. Naächsten Mittwoch läßt W. 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Friedberg, Bad-Nauheim und Mühlhausen. 2335 Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.