ert achmitt 1 he, 10 pr 0 an), Herm „Krom ankfurt g. m. aus Worms heiden hiesigen 1915 berg lung.* en. Atronge. dle Zettel. r Vorsielung: der: „ ö rein. sol nunmehr Dies unseren Vereins einst Annonce wird macht werden. en de Eröffnung 190 einladet ih Müller. 1800 raeliten turl Musch. erschule lgewerbvereinz Mittwoch bon nsaal auf den soll wührend allen jungen besuchen oder ter ausbilden die Han n Gesellen und igen oder Ef er Zeschensaoh erricht bete fenen Zeichen en. 1 an alsbald! den 21. M. perbbereiub. each night vs 1884. JFamstag den 17. Mai. M. 50. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. e Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß am 19. d. Mts. die Schießübungen der in Butzbach garnisonirenden Cavalerie auf dem Schießstande im Nieder-Weiseler Wald beginnen. meidung von Unglücksfällen ortsüblich publiciren lassen. Friedberg den 16. Mai 1884. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Orte wollen dieses zur Ver— Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Fey, Regierungs-Aceessist. nent g ch u n g. Betreffend: Die Nachsuchung der Verechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein— jährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und st hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormunds mit während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten nud zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen J. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz— ordnung(J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875. Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§F§. 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Erfatzordnung verwiesen. Großherzoglich Hessische Prüfungs Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen Gros. Deutsches Reich. uche Besitz strafbar sein soll. Die übrigen Paragraphen trag Barth's gestrichen.— Die Commission Berlin, 14. Mai. Der Kaiser nahm die gewöhnlichen Vorträge entgegen und machte eine Ausfahrt. Die Reise des Kaisers nach Wiesbaden ist definitiv aufgegeben, die dorthin gzesandte Dienerschaft, Wagen und Pferde sind zurückbeordert worden. 15. Mai. Prinz Wilhelm mit dem Grafen Waldersee, Hofmarschall v. Liebenau und den Adjutanten v. Krosigk und v. Bülow ist heute Abend nach Petersburg abgereist. Am Bahnhofe waren der Botschafter Orloff, Fürst Dolgoruki und sämmtliche Mitglieder der russischen Bot— Präsident einladen. — 15. Mai. — 14. Mai. bis 26, und das ganze Gesetz werden genehmigt. Sitzung, deren Termin nach Pfingsten fällt, wird der Im Abgeordnetenhaus kommt die dritte Lesung der Novelle zum Gesetz über die Unterbringung verwahrloster Kinder zur Annahme. Die Commission des Reichs— tags für das Relictengesetz erledigte heute die erste Lesung und genehmigte die§§ö 3—9, 11 28, 30 und 32 unverändert, die§§ 10, 27 und 31 mit erläuternden Amendements und Zusätzen von Bernuth's. Zur nächsten betreffs Eutschädigung unschuldig Verurtheilter beendete die Berathungen und bestellte Schwartze zum Referenten. Die Entschädigungspflicht soll der Strafrichter, welcher im Wiederaufuahme— verfahren auf Freisprechung erkennt, die Ent— schädigungssumme soll der Civilrichter im Civil— verfahren feststellen. Sind unschuldig Verurtheilte und Staatsanwalt über die Eutschädigungssumme einig, soll der Strafrichter die Enschädigungs— summe alsbald definitiv feststellen.— Die Actiengesetzcommission genehmigte§. 213e unter Streichung der Bestimmung, daß die Zustimmung Zu§el wurde ein schaft in großer Uniform. Dem Vernehmen nach trifft die Kaiserin von Rußland am 20. Mai hier auf der Durchreise nach Rumpenheim ein. — 14. Mai. Reichstag. Abg. Baumbach begründet seinen Antrag, die Gewerbeordnung dahin abzuändern, daß Hanblungsreisende dem Hausirer Paragraphen nicht mehr unterliegen. Bundescommissär Bödiker spricht sich entschteden gegen den Antrag aus; die bei der Ein⸗ führung der neuen Gewerbenovelle zu Tage getretenen Unzukömmlichkeiten seten längst beseitigt. Ein Bedürfniß für den Antrag liege nicht vor. Ackermann bekämpft den Antrag ebenfalls. An der weiteren, unter größter Unaufmerksamkeit des Hauses geführten Debatte be— theiligten sich Goldschmidt, Schalscha, Blum, Kleist— Retzow, Kayser und Munckel. Nach Veendigung der ersten Berathung tritt das Haus sofort in die zweite Berathung ein. Artikel 1 des Antrags Baumbach wird mit 142 gegen 123 Stimmen abgelehnt. Dafür stimmen die liberalen Gruppen und die Soecialdemokraten. Ebenso wird in namentlicher Abstimmung Artikel 2 mit 144 gegen 122 Stimmen abgelehnt.— 15. Mai. Dle Maaß und Gewichtsordnung wurde in dritter Berathung defini— lo angenommen. Es solgt die dritte Berathung des Sprengstoff Gesetzes. Nach einer Generaldebatte werden die Paragraphen 1 bis 7 debattelos genehmigt. Zu Paragraph 8 beantragt Munckel die Abmilderung der Strafbestimmungen für den Besitz von Sprengstoffen dahin, daß der Besitz nur mit Gefängniß, aber nicht mit Zuchthaus bestraft werden kann.§ 8 wird nach Ab- sehnung des Antrags Munckel mit der einen Modification rebactloneller Natur angenommen, daß nur der wissent— Zusatz beschlossen, wonach katholische Militär— und Marinegeistliche und im Reichsdienste neben— amtlich augestellte Personen zu Wittwen- und Waisengeldbeiträgen nicht verpflichtet sein sollen. § 2(Aufzählung der von der Entrichtung der Wittwen- und Waisengeldbeiträge befreiten Per— sonen) wird unter dem Widerspruch des Kriegs— ministers gestrichen. Zu§ 29 beantragt Richter, daß die Einnahme-Ueberschüsse der Militär— wittwencassen jährlich auf den Etat zu bringen sind. Die Bundescommissarien sprachen sich gegen diesen Antrag aus; die Commission be— hielt diesen Paragraphen für die zweite Lesung vor. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes soll bei der zweiten Lesung bestimmt werden.— 15. Mai. Die Commission fur das Un— fallversicherungsgesetz erledigte heute die§§. 57 bis 67. Zu F. 58 wurde auf Antrag Schrader's ein Zusatz angenommen, wonach, falls nach 13 Wochen noch ärztliche Behandlung nöthig ist, bis zur definitiven Feststellung der Ent— schädigung eine vorläufige Entschädigung zuge billigt werden kann. Beim§. 67 wurde der Absatz, wonach für die entschädigungsbedürftigen Ausländer die Möglichkeit einer einmaligen Ab— findung für die Rente beabsichtigt ist, auf An⸗ der Generalversammlung auch zur Erwerbung unbeweglicher Gegenstände erforderlich sei, wofern die dafür zu leistende Vergütung den zehnten Theil des Actiencapitals übersteigt und nahm die§F. 214, 21 5a, 215b, 2154, letzteren mit dem Amendement an, wonach der Erwerb eigener Promessen und Interimsscheine im geschäftlichen Betriebe nichtig ist. Die§§. 216—218 wurden unverändert genehmigt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 15. Mai. Die Linke erschien mit einer verwahrenden Er— klärung heute wieder im Parlament. Holland. Haag, 14. Mai. Gestern wurde die Literar-Convention zwischen Deutsch— land und den Niederlanden vollzogen. Großbritannien. London, 14. Mai. Das Unterhaus verwarf Hicks-Beach's Tadels— votum mit 303 gegen 275 Stimmen. Die Parnelliten stimmten gegen die Regierung. Das Haus verwarf mit 222 gegen 84 Stimmen die von der Regierung bekämpfte Vorlage, betreffend den Bau des Canaltunnels. — 15. Mai. Das Oberhaus erledigte in Einzelnberathung die Regierungsvorlage zum ——— Schutze der Frauen und Mädchen gegen die Verleitung zur Prostitution. Italien. Rom. Agencia Stefani erklärt die Nachricht für unbegründet, daß die italienische Regierung ein neuerliches Rundschreiben in Sachen der Propaganda an ihre diplomatischen Vertreter richten wird. Rumänien. Bukarest. Dem Vernehmen nach wird der hiesige russische Gesandte Fürst Urussoff, welcher sich definitiv nach Rußland zurückbegeben hat, vorläufig keinen Nachfolger erhalten. Egypten. Kairo, 14. Mai. Der Auf— stand nähert sich Dongola, Debbah ist gegen— wärtig die letzte Telegraphenstation über Dongola hinaus, die im Betrieb bleibt. Osman Digma griff gestern mehrere befreundete Stämme an, die auf dem Marsch nach Tamanieb unterwegs waren. Die Stämme ergriffen die Flucht nach Verlust von mehreren Mannschaften und ließen ihr Vieh zurück. — 15. Mai. England hat die Absendung egyptischer Truppen nach Wadi-Halfa seitens der egyptischen Militärbehörden untersagt. Der Gouverneur von Dongola ersucht fortgesetzt, Verstärkungen oder wenigstens Waffen und Munition zu senden; wie es heißt, wird aber diesen Bitten mit Rücksicht auf die geringe Zu— verlässigkeit der Truppen nicht stattgegeben werden. Aus Stadt und Land. J. Friedberg. Wir machen auf die Annonce des Lokalgewerbvereins zu Friedberg, den Unterricht in der Handwerkerschule betr., aufmerksam und empfehlen allen Gewerbtreibenden, das Ihre zur Hebung des gewerb lichen Unterrichts und zum Gedeihen der Handwerkerschule durch möglichst zahlreiche Ueberweisung von Schülern bei— zutragen; ebenso empfehlen wir den Handwerksmeistern die Benutzung des offenen Zeichensaals angelegentlich. Friedberg, 15. Mai. Gestern Nachmittag 3 Uhr zog ein schweres Wetter über unsere Stadt. Während desselben schlug der Blitz in unser neues Schulhaus, und zwar durch das Dach, wo er mehrere Balken zer— splitterte in elne Schulstube, wo zum Glücke nur wenige Mädchen Arbeitsstunde hatten. Der Blitz zertrümmerte auch hier einen Balken und fuhr durch die Wand in's Freie. Den Schrecken der Lehrerin und der Kinder kann man sich denken. zwei der Kinder wurden betäubt. Elnes konnte später nach Hause gehen, das andere wurde bewußtlos nach Hause getragen. Letzteres hat seine Sprache verloren und bis heute noch nicht wieder er— halten, sondern deutet, wenn man es fragt, nur nach seinem Halse. Hoffentlich hat der Schreck keine bleibenden Folgen. b. Friedberg. Den Mitgliedern und Freunden des Hess. Lehrer-Waisenstifts machen wir die erfreuliche Mittheilung, daß dasselbe, nachdem ihm vor einigen Wochen ein Legat des Oberlehrers Kautzmann von Groß— Rohrheim von 400 M. zugefallen, nun in den Besitz eines solchen der Peter Knies V. Wittwe zu Hähnlein im Betrage von 514 M. 29 Pf. gekommen ist. i. Frledberg. Am 14. Mai fand im Hotel Trapp dahler eine Versammlung des Comite's für Erbauung einer Eisenbahn Homburg-Frtedberg statt, in welcher als Ersatz für die verstorbenen Comite-Mitglieder Brentano und Seriba, Bürgermeister Steinhäußer und Rechts— anwalt Jöckel von Friedberg gewählt wurden. Kreisrath Dr. Braden lehnte eine Wahl in das Comite ab und schlug dafür Bürgermeister Wörner von Nauheim vor, welcher ebenfalls gewählt wurde. Sodann wurde der Beschluß gefaßt: Alle betheiligten und interessirten Ge— meinden zu veranlassen, wegen baldiger Erbauung der Friedberg- Homburger Bahn bei Kgl. Handelsministerium zu Berlin mitvorstellig zu werden und durch drei Herren aus dem Comite den Handelsminister in Berlin persönlich um möglichst förderliche Erbauung der fraglichen Bahn zu er⸗ suchen. Rechtsanwalt Jöckel ist bereits nach Berlin abgereist. W. Nieder-Mörlen, 15. Mai. Bei der heute dahier stattgehabten Nachwahl eines Gemeinderaths— mitgliedes wurde Oekonom Schmidt mit 68 Stimmen gewählt, sein Gegenkandidat Pflasterer Franz Möbs VIII. erhielt 34 Stimmen. r. Reichelsheim. Vor einiger Zeit brachte Thier— arzt Völker dahler von einem benachbarten Orte ein Stück einer Cervelatwurst mit, von welcher er unterwegs ge⸗ gessen batte. Seine Frau aß später ebenfalls von der Wurst und erkrankte nach einigen Tagen unter Anzeichen, die den Verdacht einer Trichinenerkrankung wach riefen. Völker, der ein ausgezeichnetes Mikroskop besitzt und sich bei Erkrankungen von Vieh vielfach desselben mit Erfolg bedient, untersuchte nun die Wurst und fand in zwei untersuchten Stücken sieben verkapselte Trichinen. Er zeigte dieselben unserem Arzte Dr. Schäfer und dem hiesigen Apotheker Langheinz, welche ebenfalls die Prä— parate als Trichinen erkannten. Leider kann Völker sich nicht mehr erinnern, aus welchem Orte die Wurst stammt, da er unterwegs an verschiedenen Orten Etwas genossen hatte. Es wäre interessant zu erfahren, ob weitere Er— krankungen vorkamen; wahrscheinlich werden die Leute leicht erkrankt sein und das Anschwellen der Halsmuskeln und Augen als Erkältungskrankheiten angesehen haben, ohne zu ahnen, daß sie trichinenkrank waren oder sind. Alsfeld, 15. Mai. Das schwere Gewitter, das in der Nacht von Montag auf Dienstag zwischen 2 und 3 Uhr über unsere Gegend hingezogen ist, hat in dem Filialdorf von Alsfeld, Reibertenrod, in das Schulhaus eingeschlagen, ohne jedoch nennenswerthen Schaden zu thun. Marbach. Die Tochter des hiesigen Pulverfabri— kanten begleitete am verflossenen Mittwoch einen Besuch nach Hetzbach an den Bahnhof, der ungefähr eine Viertel— stunde entfernt liegt. Auf dem Heimwege wurde sie von einem Strolch angefallen und ihres Geldes beraubt. Ein zufällig des Weges daher kommender Mann be— hütete sie vor weiterer Mißhandlung. Allerlei. Hamburg, 14. Mai. Der Dampfer„Rio“ von der Hamburg südamerikanischen Linte hat den Kosmos Dampfer„Denderah“ bei St. Vincent angerannt; letzterer ist gesunken, die Passagiere sind gerettet. Paris, 14. Mat. Gestern Abend 10 Uhr stürzte auf der Nordbahn bei der Statton Landy(in der Ebene von St. Dénts) ber der Kreuzung zweier übereinander— liegenden Bahnlinien in Folge Versehens eines Wetichen⸗ warters ein die obere Linie fahrender Güterzug auf einen die untere Bahnlinie passirenden Personenzug. Ein Maschinist ist getödtet, 25 Passagtere und 5 Bahnbeamte sind mehr oder weniger verletzt. Die meisten Passagiere konnten die Reise fortsetzen. Konstantinopel, 14. Mal. Starke Erderschütter ungen zerstörten gestern das Dach der griechischen Kirche in Krevassa, einige Magazine in Pandesma und ein Magazin in Erdstöne. Auch in Konstantinopel wurden die Erschütterungen verspürt. Handel und Verkehr. Homburg s v. d. H., 15. Mal. Wochenmarkt. Kar— toffeln per Malter M. 3— 3.50, per Gescheid von 9 bis 10 Pf., Eier per Stück 4, 5 und 6 Pf., Butter per Pfund 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1.00. Framkfurt, 14. Mai. Spargel je nach Qualität 10 40 Pf. pro Pfd., Mistbeetkohlrabt per Stück 20 Pf., frische Erbsen en gros per Pfd. 35 Pf., en detail 40 Pf., Pack Carotten 12— 20 Pf., frischer Rettig 10— 15 Pf., Häuptersalat 2—5 Pf, Zwiebeln per Ctr. M. 15, per Gescheid 50 Pf., Kartoffeln per Malter(200 Pfd.) M. 4—5, per Gescheid 8— 10 Pf., neue Malteser Kar— toffeln per Ctr. M. 16, per Pfd. 20 Pf. Obst: Die ersten aus Italien eingetroffenen Kirchen per Pfd. 90 Pf., Erdbeeren per Stück 6—10 Pf. Eier per Hundert M. 4.25— 5.50. Eingesandt. Theater. Am Mittwoch wurde„Clavigo“ auf⸗ geführt vor zahlreichem Publikum, wenigstens was den zweiten Platz anbelangt. Der Sperrsitz zeigte eine un— heimliche Leere und ist dies umsomehr zu bedauern, als die Vorstellung eine wirklich ausgezeichnete war. Das vorhandene Publikum, zu dem vor allen das Seminar ein erhebliches Contingent gestellt batte, folgte der Vor— stellung mit gesteigertem Interesse und spendete nach jedem Aktschluß Beifall. Mit der Sonntag-Vor⸗ stellung„Alle müssen heirathen“, oder„Der Junggesellenverein“ verabschledet sich die Gesell— schaft von unserer Stadt. Wir hören, daß auf diese letzte Vorstellung sehr viel Fleiß verlegt wird, um die— selbe für jeden Friedberger interessant und amüsant zu gestalten und werden einige Scherze vorbereitet, die zweifellos das größte Amüsement im Publikum ver— breiten werden. Zudem wird das Stück noch mit einigen Couplets ausgestattet, in denen Herr Ricklinger jeden— falls wieder eine neue Tagesfrage glossiren wird, mit einem Wort, es wird in dieser letzten Vorstellung Alles aufgeboten, uns den Abschied von der Gesellschaft schwer zu machen. Es wird sich deshalb wohl kein wirklicher Theaterfreund den Genuß, diese letzte Vorstellung zu besuchen, versagen. Brodpreise vom 16. Mai bis 1. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. Mai bis 1. Juni. Nach eigener Angabe der Meßger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 15. Mai 1884. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20 Frankens tick: do. in%½,ũ nꝙ r. I Englische Sovereing sg... 20. 38 20. 38 Russische Imper tales% Duc aten „ al maresese Dollars in Goldssd Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Ehangelische Gemeinde. Rogate. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Nachmittags 1¼⁰ Uhr: Herr Candidat Wehsarg. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. statholische Gemeinde. Samstag 5 Ubr: Beicht. Sonntag: 7 Uhr: Austheilung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt und Predigt. 5 Uhr: Maiandacht und Predigt. Atelier für Pyotographie, Retounche und Malerei von Ludwig Schmidt, gof- photograph, Friedberg, Schulstraße 357, neben der Realschule. 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Mai 1884, Nachmittags 3 Uhr, in der Stadtkirche, gegeben von Fil. Mathilde Wieber(Sopran), Herrn A. Krutthofer(Cello), Herrn Carl J. Kromer(Bariton) vom Raff-Conservatorium in Frankfurt a. M. und Herrn Gymnasiallehrer F. Gatzert aus Worms(Orgel). Programm. 1. Präludium für die Orgel.. H. Oberhoffer. 6.„Sei stille zu Gott“, geistliches Lied Rob. Emmerich. 2.„Sei still“, Lied für Sopran.. J. Raff. Fräulein Mathilde Wieber. Fräulein Mathilde Wieber. CCC G. F. Händel. 3. Andante religioso für Cello. G. Goltermann. Herr A. Krutthofer. Herr A. Krutthofer. 8.„O Herr laß' mich nicht schuldig J.„Sei getreu bis in den Tod“ aus werden“. 5 Gotth. Runkel. Paulus.„ F. Mendelssohn. Herr C. J. Kromer. Herr C. J. Kromer. 0 5. Andantino grazioso für die Orgel W. Volckmar. Eintrittskarten a 50 Pf. sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen zu haben. Restauration Simon in Frankfurt am Main, Hochstraße 52, in nächster Uähe des OGpernhauses. Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich die Wirthschaft in meinem seitherigen Lokal(Neue Mainzerstraße 34) geschlossen habe und mein neues Lokal * 0 2 „Zur engen Weste“, Hochstraße 52, am Bockenheimer Thor, eröffnet habe. Mein ganzes Bestreben wird auch ferner darauf gerichtet sein, mir das in so reichem Maaße geschenkte Wohlwollen zu erhalten zu suchen und hoffe ich meine alten Freunde aus Friedberg und der Wetterau recht oft bei mir zu sehen. Alleiniger Ausschank des Aschaffen— burger Bieres, wie seither, renommirte Küche. W. Sim on 5 Vorschuß- und Cledit-Verein zu Friedberg. 1935(Eingetragene Genossenschaft.) Wir zeigen hiermit wiederholt an, daß wir den An- und Verkauf von allen Staats- und Gemeinde⸗Obligationen billigst besorgen und Coupons gratis ein⸗ lösen. Weiter machen wir darauf aufmerksam, daß man bei uns Wechsel auf überseeische Plätze, namentlich auf Nard-Amerika erhalten, resp. Auszahlungen dahin bewerkstelligen lassen kann. Mit Wechseln auf die größeren europäͤischen Plätze können wir ebenfalls dienen. Lur gefälligen B lat f Zur gefälligen Beachtung. Durch Umbau und Veränderung meiner Localitäten bin ich genöthigt mit den noch aus der Landau'schen Concursmasse vorhandenen Waaren schleunigst zu räumen und habe dieserhalb eine bedeutende Preisermäßigung eintreten lassen. Gleichzeitig empfehle ich eine große Parthie Corsetten und Strickwolle zu sehr billigen Preisen. Achtungsvoll M. Netscher. „Zum billigen Laden.“ 1 1 Geschäfts-Empfehlung. Einem verehrlichen Publikum von Friedberg und Umgegend beehre ich mich hiermit ergebenst anzuzeigen, daß ich unterm Heutigen auf meinem Platze neben dem Lagerplatz der Herren Bender& Schwarz ein Steinmetz Geschäft errichtet habe und empfehle mich in allen vorkommenden Arbeiten, stets prompte und reelle Bedienung zusichernd. Gleichzeitig wurde mir von den Herren Gebrüder May in Villmar a. d. die Vertretung fur fertige Marmor-Grabmonumente uͤbertragen, wovon ich stets Lager halte. Achtungsvoll F. W. Lampert, Friedberg und Bad-Nauheim, 15. Mai 1884. Steinmetz. O. Lritzes Bernstein-Oel-Lackfarbe zum Selhst-Lackiren von Fussböden in bekannter vorzüglicher Qualität. —NMocderlage bei Wilh. Berubeck, Friedberg. T Das Neueste in 8 Sonnen- negenschirmen empfiehlt zu den billigsten Preisen 9. Coneert⸗Fantasie für die Orgel. J. Tschirch. Friedberg. 1689 1940 Lahn K. Friedrich, Kaiserstraße Nr. 77 neben der Pos. Chealer in Friedberg. g(Im Casinosaal.) Sonntag den 18. Mai 1884. A Abschieds⸗ Vorstellung. 2 22* 2 Alle müssen heirathen, oder: Der Junggesellenverein. Posse mit Gesang in 5 Aeten von R. Kneisel. Anfang 8 Uhr.— Das Nähere durch die Zettel. Zu dieser Abschieds Vorstellung werden bei Herrn Jos. Hoffmann bis Abends 5 Ubr Billets zum ersten Platz zum Abonnements-Preise von Mark l. verkauft. P. T. Mit dieser Vorstellung nehme ich mit meiner Gesellschaft von Friedberg Abschied. Ich danke dem geehrten Publikum für den zahlreichen Besuch, wie für den stets so warm gespendeten Beifall, den unsere Leistungen fanden und bitte mir das bewiesene Wohlwollen auch für die Zukunft zu bewahren. Hochachtungs voll 1952 Josef Herrmann. Freitag den 30. Mai findet bei mir 1899 Tanzbelustigung zu Israeliten statt, wozu ich freundlichst einlade. Stammheim sarl Musch. Erweiterte Handwernkerschule zu Friedberg. Nach Beschluß des Vorstandes des Lokalgewerbvereins soll während des Sommers an jedem Mittwoch von Vormittags 8 bis 12 Uhr ein Zeichensaal auf den städtischen Pferdeställen geöffnet sein und soll während dieser Zeit 1. Unterricht ertheilt werden allen jungen Leuten, welche die Handwerkerschule besuchen oder wollen; 2. mit Rath und Belehrung an die Hand gegangen werden allen denjenigen Gesellen und Meistern, welche Zeichnungen anfertigen oder Ent— würfe ausarbeiten wollen(sog. offener Zeichensaal). Das Honorar für den Zeichen- Unterricht betrͤgt 50 Pf. pro Monat. Das Honorar für Benutzung des offenen Zeichen— saals wird demnächst bekannt gegeben. Alle Meister und Lehrherren des Kreises und besonders alle Mitglieder des Lokalgewerbvereins, welche ein Interesse an dem ferneren Besteben und der Er— weiterung der Handwerkerschule zu Friedberg haben, werden ersucht, durch Ueberweisung von Schülern das ihre zum Gedeihen der Schule und dadurch zur Hebung des Gewerbstandes des Kreises beizutragen. Anmeldungen von Schülern wolle man alsbald an uns gelangen lassen. Der Beginn des Unterrichts ist auf den 21. Mai festgesetzt. Friedberg den 14. Mai 1884. 1916 Der Vorstand des Lokalgewerbvereins. 1600 Quadratm. Klee (luzerner) im kleinen Wartfeld hat zu verkaufen 1940 Ernst Philippi, Vorstadt. n 2 * Anzeige. Butz bacher Bier per Glas 10 Pf., Ia ff. Culmbacher Salon⸗Tafelbier per Glas 15 Pf., Separat gelegene Nebenzimmer, Gute Küche— civile Preise— Billard. Bad⸗Nauheim. Ferd. Sprengel, 1917 Deutscher Hof. Größte Auswahl in Reise-, Wasch- K Handkörben billigst bei Adam Söllner II. Donnerstags und Sonntags nur Vormittags: 1880 Carl Walter. Nussensteine vom neuen Ofen sind wieder 1954 zu haben bei Philippi& Hotte. Carl Damm, USagasse. 1950 empfiehlt billigst sonstigen Holzwaaren. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1719* Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und fagonnirt. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 20 und eine Beilage.) besucht haben und sich im Zeichnen weiter ausbilden Jeden Mittwoch und Samstag den ganzen Tag und 5 Warme Bäder. Züber, Eimer, sowie alle 890 D Air den zahlreichen deten Veel, r das be vahren. wise bertnann. 1899 aeliten kur Rug. erschule algewerbvereine Mittwoch von 115 auf den soll wahrend allen jungen besuchen oder ter ausbilden n die Hand en Gesellen und tigen oder Ent er Zeschensaah, terricht betreg offenen Zeichen, des Kreises und vereins, welch und der Er ledberg haben, Schülern das 0 zur Hebung n n alebolb an den 21. Mai erbvereink. Klee kaufen bi, Lursodt 0 Ff. Glas 15 Pf, er, Zillard. reugel, 10 dkörben II. e anzen Tag und tags ek. rl Waller Hberhessischer Ameiger. 59. Im Namen des Großherzogs! In der Privatklagesache de Christian Fourier J. von Wölfersheim, Privatklägers/ gegen den Karl Friedrich Ulrich von da, Angeklagten, wegen Beleidigung, U das Großherzogliche Schöffengericht zu Friedberg in ds Sitzung vom 19. Februar 1884, an welcher Theil cMommen haben: 1) Oberamtsrichter Sellheim, als Vorsitzender, 2) Wilhelm Buff,. 3) Nikolaus Theodor Friedrich Ewald, als Schöffen, Hülfsgerichtsschreiber Hohenstein, als Gerichtsschreiber, 1 Recht erkannt, der Angeklagte Karl Friedrich Ulrich vin Wölfersheim wird wegen Beleidigung in eine Geld—⸗ sün fe von fünfz ehn Mark, eventuell in eine Gefängniß— srfe von drei Tagen, sowie in die Kosten des Ver⸗ screns und in die dem Privatkläger erwachsenen noth— wadigen Auslagen verurtheilt. Zugleich wird dem Yleidigten Christtan Fourier J. die Befugniß zuge— syochen, den Urtheilstenor innerhalb vierzehn Tagen, Vin der Zustellung an gerechnet, einmal auf Kosten des Ageklagten im Oberhessischen Anzeiger veröffentlichen zu lassen. Für die Richtigkeit der Abschrift: Windecker, 163 Rechtsanwalt. stapital⸗Aufnahme. 198 Die hiesige Gemeinde beabsichtigt zum neuen Shulhausbau 6000 Mark gegen Schuldschein aufzu— nelmen. Es werden Kapitalien bis zu 500 Mark herunter aßen ommen. Diejenigen, welche gesonnen sind, genannten Betrag (hillweise oder ganz zu 4% zu leihen, wollen sich inner⸗ halb 14 Tagen bei unterzeichneter Stelle melden. Burg⸗Gräfenrode den 14. Mai 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Burg-Gräfenrode. Moscherosch. Grasversteigerung. Das fiscalische Gras um die Burg Friedberg soll in Abtheilungen Montag den 19. d. Mts., Morgens 8 Uhr, öffentlich verkauft und der Anfang im Hirsch⸗ zuben gemacht werden. Ober⸗Rosbach den 15. Mai 1884. 8 Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. 950 Strack. Bei Verladungen auf hiesiger Station empfehlen wir inscre bequem gelegene Brückenwaage int machen gleichzeitig auf unser Steinkohlenlager (a Anthracit⸗ und gewaschene Nußkohlen in zwei Grüßen) Gebr. Lentz. am Bahnhof Bad⸗Nauheim. Kalk de zederzeit vorräthig uifmerksam. 0 Ziegelei am Bahnhof zu Bad⸗Nauheim. 8 Schuhe und Stiefel U billigsten Preisen bei Jos. Butzbach. 600 Tapetenmuster us der Fabrik von v. Derblin, Mannheim, von 20 Pf. it 20 M. per Stück, liegen zur Auswahl offen bei G. M. Reuss, Tapezier. louis Braubach in Butzbach. Dampf ⸗Färberei und chemische Wasch⸗Anstalt für 1 Arten Garderoben und Möbelstoffe, Färberei und Mlicherei von Straußfedern, sowie krausen derselben lach neuester Methode, Aufarbeiten ungetrennter Sammt⸗ gagerstände, Presserei für Sammt- und Möbelplüsche. Annahmestellen befinden sich 1839 A fiedberg bei Herrn Ph. Billau, Kaiserstraße, Bad⸗Nauheim bei Herrn K. Seitz, Parkstraße. —⁹ Mit dem 1. Mai wurde meine Buchhandlung in Bad- Nauheim im Hause des Herru B. Schwab, Nr. 256 Parkstraße, wieder eröffnet und empfehle ich dieselbe den geehrten Einwohnern Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Saison in Nauheim befindliche Leihbibliothek mit den neu mgscher e und Schulbücher. von Bedeutung ergänzt worden ist. Großes Lager in Schreib- und Zeichnen- Materialien. Annoncen Expedition. 2 Auft d Buchdruckerei. ige ver 9 1 Ausfürung Depot des allein ächten Cölnischen Wassers von Joh. Maria Farina, gegenüber dem Jülichsplatz. Carl Bindernagel. L. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung. Große Auswahl.— Billige Preise. Die beste aller bisher Dagewesenen ist die Pumpe nach„Patent Ax“, gleich gut verwendbar, als: Jauche, Latrine⸗ und Wasserpumpe, aus Eisen ange⸗ fertigt, mit verstellbarem Schwengel oder zum Stoßen eingerichtet, pumpt dieselbe bei leichtem Gang und großer Leistung die unreinsten Flüssigkeiten 1172 der Ventile, N die in der Pumpe stehende Flüssigkelt sofort abläuft und eine absolute Sicherheit gegen das Einfrieren erreicht wird. Zahlreiche Zeugnisse bestätigen diese Vorzüge gegen jedes andere Spstem. Diese Pumpe ist vor Nachbauen durch Patent geschützt, kann nur allein von mir bezogen werden, kann also nicht durch zweite Hand„schlechter und billiger“ in den Handel kommen und wird vor Patentverletzung gewarnt! Um Tünschung zu verhüten, ist jede Pumpe mit meinem Namen, so⸗ 5 1926 l e Preise 8 W erTabritant a Patentinhaber BURG h/Herborn Nassau] deueste eee Probezeit! Garantie! (mit Steine, Reisig, Stroh de. ver⸗——. wie einer laufenden Nummer versehen; mischt) ohne zu versagen. Eine sinn⸗— ietzige Fabrikations⸗Nummer 1038. reiche Vorrichtung ermöglicht nach dem D PATENT AO Durch Speelalisirung möglichst Gebrauch ein bequemes Aufheben bei— billige Preise bei guter Ausführung. Zeugniß. Herrn C. Ax, Burg bei Herborn. Die mir von Ihnen gelieferte Patent⸗-Jauchepumpe Nr. 1a bewährt sich in jeder Beziehung vor⸗ Vorzüge N in 5 Zeitschrift Nr. 7 1884 des Vereins nassauischer Land- und Forstwirthe. züglich. Sie befördert die dicksten und unreinsten Flüssigkeiten. der größten Leichtigkeit und ist selbige die beste von allen Pumpen die mir bekannt sind. Ich kann daher die genannte Pumpe mit vollster Ueberzeugung empfehlen. Hochachtungsvoll Lebehn bei Grambow in Pommern, 14. Februar 1884. H. Gamp. Uorddeutsche Hagel-Versicherungs-Gesellschaft. Schon seit dem Jahre 1877 die größte aller existirenden Hagel-Versicherungs-Gefellschaften. Jahre 1883: 52315 Policen mit 372 Millionen 994,253 Mark Versicherungssumme und 2 1 794,169„ bezahlte Entschädigungen. Vergütung des Schadens von 6% ab, Abschätzung unter Mitwirkung von Landwirthen Im — ohne Trennung der Körner vom Stroh und ohne Reduction der versicherten Summen. Die große Ausdehnung der Gesellschaft gewährleistet billige Prämien. Zu jeder näheren Auskunft sind bereit Die General- Agentur Mainz 5 Wolf K Thomas und der Agent Theodor Zinser, Postverwalter, 1927 Reichelsheim.(F. à 150/58.) 19³0 D J(H- ösds8.) — Die Ringofen-Kalkbrennerei von Carl Christian Schneider& Co. zu Steeden bei Runkel a. d. Lahn (Verladestation Kerkerbach) empfiehlt hiermit ihren Prima hydraulischen Stückkalk (vor anderen Lahnkalken, laut vorliegenden Zeugnisses, durch seine stätkere hydraulische Eigen⸗ schaft sich auszeichnend), Chemisch reinen Marmorkalk zur gefälligen Abnahme bestens. Mäßige Preise.— Coularte Bedienung. Jetzige Productionssähigkeit, bei Betrieb zweier Ringösen, 50 Doppelwaggons pro Woche. 11 1 1 1 110 119 15 0 1 4 1 0 4 1 ' Expreßzüge, sowie die Courier- und Schnellzüge sind mit fetten Ziffern gedruckt. 2 1 (0 Sommer-Fahrplan der Main Weser Bahn vom 20. Mai 1884 ab. 8. Nachts. Nachts. 5 40 Vorm. Vorm. Vorm. Vorm. 7 Vorm. Nachm. Nach Abends. Abends. Stationen. 14 Cl. 1-4 Cl. 24 Cl. 1-3 Cl. 1-4 Cl. 1-4 Cl. 12 Cl. 2 4 Cl. 1-4 Cl. 14 Cl. 13 Cl. 13 Cl.) 1-4 Cl. f Kassel f ab] 7 20 10 30 3 5 5 35 8 0 10 4 18 430—— Wilhelmshöhe. ab 7 30 10 40 8 2. 8 9 5 18 4 26 4 38 3 en an 7 45 10 55———— 8 24— 123— 4 53— 6— untershausen 5 88 725— B+o—ĩn. V 5 7 59 8 34 1 31— 5 Gensungen.. 75 8 11 23— 8 48 1 46— 5 16— Wabern(Bad Wild.) 8 30 11 36 6 14 8 58 1 57ͤ 5 5 26—— Borken 8 46 11 52 a 9 12 211 540—— Zimmersrode„ e 9 23 2 33 5 52— Schlierbach.„ 9 10— 9 32—* 2 an 9 18 12 23 3 6 45 9 40 2 40 53 6 8 1 Treysa a 7 12 9 7 a 9 41 D Neustadte. 3 9 42 12 45 9 59— 2 58 6 26 1 eee, 9 58 10 14 3 13 8—— iI 13 114 720— 10 25 3 24 6 8 6 52— Kölben.. 028 1 55 10 38 3 38— 2 8* 9 an] 10 35 13 83 2— 7 36 10 44 e 3 Marburg ab T 4 1 40 4 54 538 7 40— 10 49 3 48 6 28 + 15 Nieder-Weimar.. 5 10 50 5 50 3 58 7 26 ee eee 272 5 11 41 7 36 Lollar e 2 2 6 10 11 16 4 18 7 45— 5 ab II IF IT 712 ITI 1220 77 5 an] 11 25 2 26 5 23 6 24 8 10 11 29 4 3 6 58 7 58 ͤ— 1 Gießen ab 7 50 5 8 T 18 F 22 Lang-Göns 55 3 9 1 45 6 48 1155 2 4 58 8 8 28 8 Butzbach. 5 3 25 5 0 17 2 8 41 12 8 2 28 5 11 5 838 Bad Nauheim g 75 3 42 5 16 51 12 22 2 5 26 7 39 8 53 an 3 49 5 2 0 12 28 2500 8 59 f 5 5 ab 3 54 1 46 577 9 2 933ͤ 2 52 Bruchenbrücken.. 155— 9 44 12 41—— Nieder-Wöllstadt e. 1 5 3 5 43 7 43 9 52 12 48 3 5 Groß-Karben. 117 5 15 5 53 7 52 11 3 Dortelweil„ 5 24 6 0 7 58 iB 3 80 5 5 1 31 5 36 6 29 8. 10 22 113 3 Berkersheim. 5 45 0 2 5 3 1 1 41 5 52 6 39 8 16 10 35 1 3 Sign henn(Hadern 5 33 10 42 3 l— Bockenheim 2 1 53 6 13 6 54 8 28 10 53 1 32 35 38 a 5 3 Frankfurt an e ne ,,, Böen 5 8 8 Stati 5 Nachts. Vorm. un Vorm. Vorm. Mittags. Nachm. Nachm. 1 1 Abends. 1 Nachts. Nachts. Stationen. 4 Cl. 14 Cl.% f 13 Cl. 1-3 Cl. 13 Cl. 14 Cl. 14 Cl. 12 2 Cl.„Omn. 4 Cl. 1—3 Cl. 1—4 Cl. 2-4 Cl. 1 Cl. 2—4 El. 1 1 1 0 Frankfurt ab 6 0 118 8 15 9 45 12 0 12 30 233 5 15 1 7 30 8 46 10 51 11 10— Bockenheim 3 1 3 5 7 26 9 53 12 38 2 41 5 23 7 40 8 55 11718— Eschers abe(Deddernh 7 37 12 46 8 7 53 8. Bonames. 6 19 7 11 10 3 25 2 54 5 35 8 2— 11 30 Berkersheim. 5 1 7 49 12 59 5 8 8 5 2— F 6 27 7 57 10 14 1 7 33 5 44 8 18 9 17 11 39 Dortelweil 5 6 34 8 5 8 1 15 10 5 51 8 28 9 25 11 46 Groß Karben 6 40 8 12 10 27 122 16 5 57 8 37 9 33 11 54— Nieder- Wöllstadte. 6 49 8 23 10 37 1 34 26 6 6 8 52 9 42 12 4 Bruchenbrücken. 5 6 55 8 31 1 41 9 0 5 2 8 41 8 55 10 48 12 40 1 48 3 36 6 20 7 5⁵ 9 10 9 54 12 15 Friedber——— 2 2 2—— nn ab 7 5 F 9 57 2 20 Bad- Nauheim. 7 14 99 12 48 2 68 3 50 6 32 8 5 10 6 12 29 Butzbach. 7 30 11 18 2 22 3 6 49 10 24 12 46 Lang Göns. 1 7 43 11 32 2 37 1 18 2 10 37 12 59 Gießen— 3 r 10 50 1 5 e J 51 11 55 1 21 15 857 8 7/ Pi Lollar 3 12 6 56 9010 l. g 14 5. 12 8 7 58 15 1 Fronhausen. 18 8 29 12 18 5 9 9 34 2 2 154 2 Nieder-Weimar 1 5 8 40 12 27 5 19 9 48—— Marburg an. 425 8 51 10 12 38 1 50 5 22 10— 12 3 2 3 5 ab 7 31 J 57 I) I 1 I 51 5 35 i 218 Kölbe. 1 40 9 6 8 12 49 5 43— 8 8— . 1 N 10 45 1 1 ee, 9 36 243 Allendorf. 8 1 15 6 12 5 2 Neustadte. n 1 34 5 31 Treysa ee 11714239 645 8 10 8 121 326— Schlierbach l 12 72 9750 10˙7¹ I S. lerbach 57 6 59— 2 2 5— 95 Srode b 5 15 75 2 1 7 5 2 3 48 85 0 i 217 72— 3 58. Wabern(Bad Wild.). 6 5 10 58 1 52 2 30 3 10 7 36— 10 41 2 4 12 2 Gensungen 6 49 11 10 2 41 7 48.— 4 24— Grifte. 5 E 2 56 8 8 4 8 8 a 8 Guntershausen.„ 1 8.40 3 5 444— ö ad II 7 815 2„ A Wilhelmshöhe 5 7 35 11 53 12 31 3 20 8 33 5 11 19 8 5 5 3 2 Kassel. un 7 8 12383 32 3 56 8 40 5— 2 30 5 10 Sommer Fahrplan der Friedberg-Hanauer-Bahn vom 20. Mai 1884 ab. — 5 Vorm. Nachm. Nachm. Abends Vor Vor 8 Abends. Stationen. orm.. 9 u. Abends. 5 5 Vorm. Vorm. Nachm. Abends. nen 1-4 Cl. 1—4 Cl. 1-4 Cl. 1—4 Cl. Stattonen. 14 El. 1-4 Cl. 14 Cl. 11 Friedberg ab] 5 41 1 4 3 42 738 Hanau(Ost) ab] 6 15 11 50 1 18 7 12 Assenheim. 0 5 122 1 0 7 29 Hanau(Nord) 6 34 E 437 7 Erbstadt Kaichen 8 6 16 1 40 118 7 47 Bruchköbel 3 6 55 12 28 157 759 Heldenbergen Windecken 6 35 159 4 37 8 9 Heldenbergen-Windecken 5 7 18 12 50 5 18 8 11 Oruchköbe 6 59 2 22 159 8 32 Erbstadt⸗Kaichen 3 1 10 5 37 8 30 Hanau(ö kord). 7 17 2 39 5 18 8 50 Assenheim 5 7 51 1 24 5 53 8 44 Hanau(Ost) an 7 1 8 5 34 9 4 Friedberg 0 an 8 5 1 40 8 8 58 DKdaut Wen hdiguung Königl. Direction in Hannover vom 14. Mai ist der Fahrplan Hanau— Friedberg so abgeändert worden, wie hier stehend.