leg. 2 1. i 31 2 Das national fein festzustellen!; d ir blinder Gifer oder dus unsebags dung ihre Sache Deter dern e Schulstr. 2 —— 25 Bettfe gen von * J rau Im Rein 1 1 O— 2 10 2 — 8 0 05 4 7 7 — . 7 5 0 — 7 7 2 2 8 8 5 2 2 2 7 „ 7 5 7 7 8 berale Wahl⸗-Com Wilhelm Nees Ww. Deo ask Ne re. 1884. Famstag den 15. UMouember. M36. Oberhessischer Anzeige * Wird hier und in Bad⸗-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. 5 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Vertilgung der Feldmäuse. Friedberg den 10. November 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Es ist uns zur Kenntniß gekommen, daß ungeachtet unseres Ausschreibens vom 24. October l. J. das Mäusegift nicht mit der erfor— derlichen Sorfalt gestreut, insbesondere nicht tief genug in die Gänge gelegt wurde, so daß Gänse und Feldhühner vergiftet wurden. Indem wir Sie nochmals darauf aufmerksam machen, daß eine Vergiftung der Mäuse nur im äußersten Nothfall, d. h. wenn alle übrigen Vertilgungs— arten sich als ungenügend erwiesen haben, statthaft erscheint, beauftragen wir Sie, die Maßnahme zu überwachen und die Felder, auf welche Gift gelegt wurde, durch Wische zu kennzeichnen, damit der Gänsehüter seine Heerde vor Schaden bewahren kann. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor. Bekanntmachung. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Nieder Erlenbach, hier die III. Offenlegung für das II. Zusammenlegungsfeld. In Gemäßheit des Art. 29 des Gesetzes vom 18. August 1871 und des F. 45 der Instruction vom 7. November 1876 bringen wir die nachstehenden Aktenstücke: 1. Das topographische Güterverzeichniß, in welchem die Besitz— wechsel bis zum 30. Juni c. gewahrt sind. 2. Die Gütergeschosse(Formular 6), in welche die neuen Grund— stücke nunmehr nach Klassenantheilen, Flächeninhalten und Geldwerthen eingetragen. 3. Zwei Uebersichtskarten Nr. III und IV im Maßstabe 1: 1000 mit Einzeichnung der neuen Grundstücke. 4. Die Protokolle der Commission über die Zutheilung der neuen Parzellen nebst topographischem Güterverzeichnisse. 5. Protokoll der Commission über die Taxation derjenigen Obst— bäume, welche infolge Regulirung der Baumstücke den einzelnen Par— zellen ab- und zugehen. 6. Protokoll der Commission über die Bonitirung derjenigen Par— zellen des III. Feldes, welche bereits in dem II. Felde ausgewiesen werden sollen. 7. Nachweisung über die infolge Ausführung von Meliorations— arbeiten entstehenden Werthserhöhungen. 8. Nachweisung des zu den gemeinsamen Anlagen(Wegen und Gräben) erforderlichen Geländes und Geldwerthes. 9. Nachweisung über das anzulegende Massegelände nebst bezüg— lichem Gütergeschoß. 10. Nachweisung über den Ab- und Zugang von Obstbäumen resp. der Geldausgleichungen hierfür. 11. Nachweisung über die Auslieferung der Ausprüche sämmtlicher betheiligter Grundbesitzer nebst Protokoll der Commission. 12. Das Begutachtungsprotokoll des Gemeinderaths vom 14. No— vember 1884 und zwar in der Zeit von Sonnabend den 15. d. Mts. bis Freitag den 5. Dezember einschließlich(dan den Werktagen von 0 bis 12 Uhr, an Sonntagen von h bis 1 Uhr) auf dem Gemeindehaus in Nieder-Erleubach zur Offenlegung und Einsicht der Interessenten. Wir bemerken hierbei, daß den einzelnen Betheiligten Abschriften der Originalgeschosse von dem Geometer gegen eine Vergütung von 6 Pf. für die Parzelle ertheilt werden köunen. Innerhalb der erwähnten Frist, oder aber in dem Termine Sonnabend den 6. Dezember 1884, Vormittags von 11 bis 12 Uhr, sind etwaige Reclamationen gegen die offengelegten Arbeiten, soweit über solche bis dahin nicht bereits abge— stimmt ist, um so gewisser vorzutragen, als sonst Einverständniß unter— stellt wird und spätere Reclamationen, welche sich auf die nunmehr offengelegten Arbeiten beziehen würden, nicht mehr zugelassen werden. Nach Art. 32 des Gesetzes vom 18. August 1871 ist die Wieder— einsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumniß der Reclamations— fristen ausgeschlossen. Friedberg den 13. November 1884. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Franz Rack von Nieder-Mörlen wurde als Wiesenvorstandsmitglied dieser Gemarkung ernannt und verpflichtet. Ausschreiben. Um gefällige Mittheilung des Aufenthaltsorts des Wilhelm Trier, Taglöhner aus Schlitz, und Wilhelm Hermann, Taglöhner aus Ober⸗Dorfelden, die in einer Strafsache als Zeugen vernommen werden sollen, wird hiermit ersucht. Friedberg am 11. November 1884. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner. * Deutsches Reich. Darmstadt. Der Finanzaspirant Spaar aus Bersrod wurde zum Oekonomen am Landes— zuchthause zu Marienschloß und der Finanz— aspirant Stroh aus Laubach zum Hausverwalter und Rechner des Landes-Hospitals ernauut, der Amtsrichter Seriba in Zwingenberg wurde zum Landrichter bei dem Landgerichte der Pro— vinz Starkenburg, der Staatsanwalt Dr. Lahr in Gießen zum Amtsrichter in Zwingenberg und der Amtsrichter Mickel in Groß-Umstadt zum Ober-Amtsrichter in Ulrichstein ernannt. Berlin. Die Kaiserin erfreut sich, wie aus Coblenz gemeldet wird, des allerbesten Wohlbefindens. Ueber die Dauer des Aufent— haltes und den Tag der Rückreise derselben sind jedoch endgiltige Bestimmungen noch nicht ge— troffen worden. — Im Hinblick auf die Entsendung von Gerhard Rohlfs nach Ost-Afrika als General— Consul mit dem Sitze in Zanzibar verlautet, daß der Kaiser einen Brief an den Sultan von . Zanzibar geschrieben hat, der hier von berufener Seite ins Arabische übersetzt worden ist. General— Consul Rohlfs dürfte der Ueberbringer dieses Schreibens sein. Kiel, 13. Nov. Der Chef der Admiralität, General Caprivi, besichtigte die Brigg„Rover“ und sprach den auf derselben befindlichen Offi— cieren und Mannschaften der gescheiterten„Undine“ für ihr braves Verhalten die kaiserliche An— erkennung aus. Ein Officier und zwei Matrosen wurden decorirt. Die Brigg trat sodann die Reise nach dem Mittelländischen Meer an. Das übrige westafrikauische Geschwader ist am 12. Nov. in Madeira eingetroffen und beabsichtigt am 16. Nov. weiter zu segeln. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die An— zeige von dem Braunschweigischen„Regierungs- autritte“ des Herzogs von Cumberland ist von diesem auch an die österreichisch-ungarische Re— gierung gerichtet worden. Wie aber gemeldet wird, ist sie nur mit einem das Beileid aus Anlaß des Ablebens des Herzogs von Braun— schweig ausdrückenden Schreiben beantwortet worden. — Die Enthüllung des Grafen Andrassy im Ausschusse der ungarischen Delegation über eine geplante, aber nicht zu Stande gekommene Sanction des Bündnißvertrags zwischen Deutsch— land und Oesterreich-Ungarn durch die Parla— mente beider Staaten, wird nicht verfehlen, auch im Deutschen Reiche großes Aufsehen zu erregen. Die„N. Fr. Pr.“ schreibt darüber: „Bismarck, derselbe Staatsmann, der Oester⸗ reich bei Königgrätz gedemüthigt, seinen Aus— schluß aus Deutschland geplant und durchge— führt, hat den Plan vorgelegt, das Bündniß durch die beiderseitigen Reichsvertretungen rati— ficiren, verewigen zu lassen, das völkerrechtliche Band, das die beiden Nachbarreiche, die Ge— nossen des ehemaligen deutschen Bundes, jetzt verbindet, in ein staatsrechtliches zu verwandeln, gewissermaßen neben dem jetzigen engeren deut⸗ schen Bunde einen„weiteren“ Bund, in welchem Oesterreich aufgenommen erscheint, zu stiften.“ Aber Andrassy fand den Plan Bismarck's nicht zweckmäßig— warum nicht, wird von Andrassy mit Stillschweigen übergangen— und der deutsche Reichskanzler mußte die Idee fallen lassen. Lemberg. Der„Dziennik Polski“ läßt sich berichten, daß russischerseits neuestens mit Be⸗ scheunigung an der Befestigung von Dubna ge— arbeitet werde und bemeikt hierzu, daß die Be— schleunigung dieser Arbeiten— es handle sich um 5 Forts— 14 Tage nach der Monarchenzu— sammenkunft von Skierniewice in's Werk ge— setzt worden sei. Pest, 12. Nov. Das rumänische Königs— paar ist gestern Abend nach Bukarest abgereist. Der Kaiser war bei der Ankunft wie bei der Ab⸗ reise am Bahnhofe anwesend. Die Begrüßung und die Verabschiedung der Majestäten war sehr herzlich. — 12. Nov. Die österreichische Delegation votirte in der Plenarsitzung debattelos die Vor⸗ anschläge des gemeinsamen Finanzministeriums, des obersten Rechnungshofes und die Zollgefälle des Ministeriums des Auswärtigen. Der Bericht Hübner's wies auf die Annäherung Rußlands an ein innig verbündetes Deutschland und Oesterreich-Ungarn hin, welche in der Drei⸗ kaiserzusammenkunft ihren Ausdruck gefunden und von jedem Freunde des Friedens und der Ruhe mit Genugthuung begrüßt werden kann. Frankreich. Paris, 13. Nov. Der Cabinetsrath nahm heute Vormittag das Listen— serutinium im Principe an. — 13. Nov. Die Kammer lehnte heute den ersten Artikel der Vorlage über die Weinabgaben mit 256 gegen 211 Stimmen ab. Die Budget— berathung beginnt morgen. Holland. Haag. Dem Wahlergebniß nach Er— ledigung aller Stichwahlen zufolge wurden 44 Anti— liberale und 42 Liberale in die Kammer gewählt. Großbritannien. London. Der Supple— mentarcredit, welchen die Regierung für die Expedition nach Bechuangland vom Parlamente fordert, beträgt für die Armee und Marine zu— sammen 725000 Pf. St.; auf die Armee ent⸗ fallen hiervon allein 675000 Pf. St.— Für die Armee und die Marine in Egypten werden 3,240,000 Pf. St. beansprucht, auf die Armee allein entfällt 1 Million Pf. St. — 13. Nov. Im Unterhause theilte Fice— maurice mit, daß die Regierung keine Bestätig— ung des Gerüchtes über Gordon's Niedermetzel— ung erhielt, Italien. Rom. Die Kammer wurde auf den 27. November einberufen. Die Regierung wird die sofortige Berathung der Bahnvorlage, unter einstweiliger Zurückstellung anderer Gegen— stände von der Tagesordnung, beantragen. — Der„Moniteur de Rome“ dementirt die Nachricht der„Morning Post“, daß die Propaganda den Schutz Rußlands für die Missionäre in China verlangt und dieses von Rußland abgelehnt worden sei. — Eine Meldung der„Stephanie“ aus Shanghai vom 12. d. Mis. besagt, der aposto⸗ lische Vicar habe den italienischen Vertreter in China um Schutz für die italienischen Missio⸗ näre gebeten. Rumänien. Bukarest, 13. Nov. Das Königspaar ist gestern hier wieder eingetroffen. Egypten. Dongola, 13. Nov. Ein Reuter'sches Telegramm meldet, daß ein heute von der Armee des Mahdi in Berber an— gekommener Deserteur berichtet habe, die Ein— wohner Berbers seien dem Gouverneur feindlich und würden durch Gordon's Dampfer stark eee dieselben würden sich bei der An— kunft der englischen Truppen sofort unterwerfen. Die Lebensmittel und Munition werden knapp in Berber. China. Hongkong, 12. Nov. Die Chinesen griffen die französischen Truppen bei Kelung an, wurden aber vollständig zurückgeschlagen. Das chinesische Kanonenboot„Fehoo“ wurde von den Franzosen genommen. Allerlei. Weißenfels, 11. Nov. In der vergangenen Nacht wurde auf der Grube„Gustav“ bei Webau ein Dynamit⸗ attentat verübt. Der Obersteiger Barthel wurde um 4 Uhr durch einen furchtbaren Krach erweckt und aus seinem Bette geschleudert. Der Hausgiebel und ein Theil der Zimmer wurden von der glücklicherweise zu tief gelegten Dynamitpatrone zertrümmert. Hätte letztere, höher an— gebracht, ihre volle Wirkung üben können, so würden Haus und Menschen in Stücke zerrissen worden sein. Die genannte Grube gehört der„Sächsisch⸗Thüringischen Actiengesellschaft für Braunkohlenverwerthung.“ Berlin. Dem Fürsten Bismarck, dem bei Gelegen- beit der Katserzusammenkunft in Skierniewice vom Kaiser von Rußland ein vorzüglich ausgeführtes Bild dieses Regenten zugegangen ist, hat jetzt auch Kaiser Franz Joseph sein Bildniß, das Professor L' Allemagne in Lebens größe ausgeführt hat, zum Ehrengeschenk gemacht. Paris, 12. Nov. Nach dem heutigen Bulletin'sind von 11 Uhr des 10. Nov. bis letzte Mitternacht 132 neue Cholerakranke in die Hospitäler aufgenommen worden und fanden 51 neue Todesfälle an der Cholera statt. Gegenwärtig befinden sich in den Hospitälern im Ganzen 271 Cholerakranke. Die Gesammtzahl der Todesfälle beträgt daher während des gestrigen Tages in der Stadt und den Hospitälern 107.— 13. Nov. Nach dem Bulletin des Seine-Präfeeten sind von beute Mitternacht bis 6 Uhr Abends 58 Personen an der Cholera gestorben, davon 30 in der Stadt und 28 in den Hospitälern. Brodpreise vom 16. November bis 1. Dezember Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch- ꝛc. Preise vom 16. Nov. bis 1. Dezember. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Wenn das Weihnachtsfest herannaht, dann zieht wohl bei manchem Erwachsenen die Erinnerung an die Jugendzeit wieder ein und gewiß alle Eltern und Er⸗ zieher suchen dieses schöne Familienfest im Kreise ihrer Kinder und Pflegebefohlenen möglichst freudig zu begehen. Sie sind bemüht den Kleinen ihre allerdings manchmal anspruchsvollen Weihnachtswünsche zu erfüllen und ge— wiß recht befriedigt, wenn die Bescheerten glückstrahlend um den Weihnachtsbaum herumstehen. Der Jubel der Kleinen lohnt dann den Eltern ihre vielen Mühen.— Schon wochenlang vor dem Feste regen sich alle Hände in der Familie und selbst die Kleinsten möchten durch irgend eine Arbeit den Eltern gegenüber dankbar er⸗ scheinen. Die Schaufenster der Geschäfte zeigen sich in einem ganz neuen Gewande und Manchem mag die Wahl bei dem vielen Gebotenen recht schwer fallen. Eine Menge Geld wird nicht selten für Spielereien ausge— geben, die das Auge fesseln, auch eine kurze Zelt lang dem Kinde gefallen, allein ein dauerndes Interesse nicht abzugewinnen vermögen. Was man schenkt und— be⸗ sonders einem Kinde schenkt, soll nicht nur dauernd unter— halten, sondern auch belehrend auf dasselbe einwirken, vor allem aber solide sein. Wir empfehlen nun Jedem, welcher derartiges zu kaufen trachtet, sich zunächst den Katalog der Leipziger Lehrmittel-Anstalt von Dr. Oskar Schneider in Leipzig kommen zu lassen und durchzusehen. Wie schon seit Jahren, so auch zum kom⸗ menden Weihnachtsfeste bietet derselbe einen Rathgeber zu Einkäufen für Klein und Groß und bei der bekannten Solidität dieser Firma wird selbe gewiß auch diesmal nicht nur ihren alten großen Kundenkreis in jeder Be— ziehung zu befriedigen im Stande sein, sondern wohl auch neue Freunde für sich gewinnen, die bestrebt sind, in Schule und Haus nützliche Spiele, Beschäftigungen und Lehrmittel einzuführen. Der Weihnachts-Katalog, in prächtiger Ausstattung, wird jedem Interessenten auf gefälligen Wunsch ohne alle Kosten zugesandt. 4059 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 23. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche Herr Kirchenrath Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½»Uhr: Herr Candidat Bauer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Kirchenrath Baur. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. satholische Gemeinde. 24. Sonntag nach Pfingsten. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag 6 Uhr: Beicht. 347 Uhr: Austheilung der beil. Communton. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Ubr: Christenlehre und Andacht. Sprungfedermatratzen von 20 Mark an, Dreithellige Wollmatratzen von 21 Mark an, Dreitheilige Seegrasmatratzen von 11 Mark an, Bettdecken mit Kissen von 24 Mark an, Große Auswahl von Barchent, Flaumen- und Matratzen— drell im Bettgeschäft bei 3471 G. M. Reuss. Jauchevertheiler neuester bester Construktion, von 2 Mark an, unüber⸗ troffen, empfiehlt 4076 Jean Huber. 2* Lehrling- Gesuch. Ein mit tüchtigen Vorkenntnissen versehener junger Mensch aus guter Familie wird unter vortheilhaften Bedingungen zum sofortigen Eintritt in mein Geschäft gesucht. 5 a 4074 Wilh. Fertsch. Im NMleidermachen und in sonstigen Handarbeiten empfiehlt sich für Fried— berg und Umgegend Marie Meier. Näheres bei Frau Schlosser Berg. 4065 Aufruf an die Wähler. Bei bevorstehender Stichwahl fordere ich alle Wähler, insbesondere die Landwirthe auf, sich nicht durch leere Versprechungen, noch durch Verdächtigungen, welche die national⸗liberale Partei verbreitet, beirren zu lassen, sondern einzutreten und ihre Stimme abzugeben für den Candidaten des Volkes Herrn Hinze, Major a. D. Philipp Keil, 4041 Landwirth zu Melbach. Leise Anfrage. Hat Herr Ph. Keil, Landwirth von Melvach, vielleicht die Akten bei Herrn Rechtsanwalt Jöckel in Friedberg eingesehen? In diesem Falle würde er wohl nicht gewagt haben, von Verdächtigungen gegen Herrn Hinze zu sprechen. Auch ein Melbacher Landwirth. Wöhler! Nachdöm dör als Geheumer Staatspolütüker weut— bekannte und als Nationalökonomüst hochverdünte Land— würth, Hörr Ph. Keul aus Mölbach, im letzten Anzeuger seunen polütüschen Standpunkt zu könnzeuchnen sich auf zuraffen die Gewogenbeut hatte, uüst ös wohl eun fait accomplü, daß alle Wöhler des II. Wahlkreuses öndlich müssen einsöben gelörnt haben, daß Glück und Sögen nücht beu Cohn, sondern nur beu Hünze erblühen kann. Sollte dennoch der Eune oder der Andere döm Herrn Görz seune Stümme göben, so würde er vor dem forum dös berühmten Mölbachers süch unstörblüch löcherlüch zu machen nücht umhün können ün dör Lage zu seun. Für dön Fall, daß der Kandüdat dös Volks, trotz der Keul— schen Aufforderung, doch sollte der Geblaumeuerte seun, so wörden dü Hörren Wöbler nücht zu ermangeln süch be ströben, Herrn Keul für dü nöchste Wahlperüode als Reuchstags candüdaten aufzustöllen. 4096 Zwickauer. Das Neueste in Kaputzen, wollenen und seidenen Tüchern, gestrickten Kinderkleidchen, Jäckchen und Gamaschen, Palatins, Handschuhen u. s. w. empfiehlt zu billigen Preisen M. Holler, zunächst der Burg. Ein braver Junge gesucht von Simon Ruppel, Barbier. 3851 2 2 0 N* An'„ Liederkranz in Friedberg. Abend⸗ Unterhaltung im Saale des Hötel Trapp Sonntag den 16. November, Abends 7½ Uhr, unter gefälliger Mitwirkung der Herren Adolf Müller (Bariton), Lehrer am Raffkonservatorium in Franksurt und Friedrich Gatzert(Clavier), Lehrer am Gym⸗ nasium zu Worms. 4033 Nach⸗Markt. Sonntag den 16. d. Mts, findet bei gut besetztem Orchester bei mir Tanzmusik statt, wozu ich ergedenst einlade. Okarben den 15. November 1884. 4064 Joseph Bezold. Lebkuchen empfiehlt 1 F. Reuß. If 5 Hammelfleisch, kein Schaffleisch und deßhalb Garantie für nur gut, per Pfund 56 Pf., Brust, Hals urd Läppchen 50 Pf., empfiehlt Gg. E. Hanstein, neben Herrn Ph. Windecker. Puppen, Puppentköpsfe 1 8 Usa Meinen geehrten Kunden, sowie Nichtkunden, zur An⸗ zeige, daß ich Reparaturen an Schuhwerk annehme, wenn sie auch nicht neu von mir gemacht werden und ver⸗ spreche schnelle und gute Bedienung. Jean Rausch, Schuhmacher, nächst der Stadtkirche. 4075 3990 Aber ach. ber. bach — dieht an die id Er⸗ ihrer gehen, achmal nd ge⸗ ahlend Hände durch ar er⸗ sich in e Wahl Eine ausge⸗ lt lang se nicht 0 unter⸗ wirken, dem, chst den n Dr. en und m kom⸗ thgeber annten iesmal er Be⸗ wohl t sind, gungen atalog ten auf 4059 1 unton. — . Trapß 7 unter Müller Frankfurt ö besetzlin ergeben Bezold. 3 1 el der 1 1 8 Zur Gegenerklärung des nationalliberalen Wahlcomités vom 11. d. Mets.— 1. Ich halte meine Gegenerklärung vom 8. l. Mts. in allen Punkten aufrecht. 2. Ich erweitere die meinem Rechtsanwalt zur Klagestellung gegen den Rechtsanwalt.. Jöckel übergebene Instruktion dahin, daß derselbe auch noch wegen der neuen ver— läumderischen Beleidigungen in obiger Gegenerklärung zu verklagen sei. 3. Ich übergebe heute die ganze Angelegenheit dem competenten militärischen Ehrengericht zur Untersuchung. 4. Die Angriffe auf meine Ehrenhaftigkeit können nicht gemacht worden sein, ohne daß militärischerseits— mindestens indirect— darauf eingewirkt worden Ie t dies, nach meiner Anschauung, lediglich geschehen, weil ich der deutsch⸗freisinnigen Partei angehöre. Es spielt sich so an meiner Person ein Kampf des Mili⸗ tarismus gegen den deutschen Freisinn ab, ein Kampf, in welchem klar gelegt werden wird, ob die Ehre eines Offiziers verletzt ist, wenn er politisch dem entschiedenen Liberalismus, dem deutschen Freisinn, huldigt. Die erste Entscheidung darüber liegt in der Hand der Wählerschaft; ich sehe dieser und der anderen auf dem Gebiete der Rechtsprechung zu fällenden getrost entgegen. Frankfurt a. M. am 13. November 1884. H. Hinze, Major a. D. Die vorstehende Erklärung des Herrn Major Hinze bringen wir hiermit zur Kenntniß der Wählerschaft. Friedberg den 13. November 1884. Der Vorstand des Kreiswahlvereins der deutsch-freisinnigen Partei des Wahlkreises Friedberg- Güdingen. G. Dieffenbach, Vorsitzender. 4090 1 U L O U I 5 e 4 Friedberger Möbel⸗Magazin Complete H. B i 185 e Wald Eigene Einrichtungen in jeder neben dem Rathhaus. Tapezierwerkstatt. daher. Anfertigung und Aufmachen Garnituren, Canapés, Alle Sorten von Divan's, Sessel, polirte, lackirte Vorhängen, Galerieen, Rosetten, vorräthig in Plüsch, Möbel. Tapeten, Borden. Rips, Damast. 8 Solide Arbeit, größte Auswahl, billigste Preise. Betten mit Matratzen in Roßhaar, Seegras. Herrenkleider nach Maß werden unter der Leitung eines tüchtigen Zuschneiders und der Garantie des guten Passens prompt und billigst angefertigt.* 5 A. Spier& Söhne. Wierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich meine sich am hiesigen H Platze befindliche Filiale mit allen Aktiven U 2 0* Herrn Georg Heimburg aus Büönstadt unterm 15. d. Mts. übertragen habe. Das mir in so reichem Maße geschenkte Vertrauen bitte ich auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen. Hochachtungsvoll Otto Hecht, 8 Uhren-, Gold⸗ und Silberwaaren⸗Handlung, 8 Frankfurt a. M. B aunnehmend auf Obiges, halte mich bei Bedarf einem geehrten Publikum Friedberg's und Umgegend bestens empfohlen. Durch streng reelle Bedienung werde ich stets bemüht sein, mir das meinem Vorgänger geschenkte Vertrauen zu erwerben und zu bewahren. l Hochachtungsvoll Georg Heimburg. Uhrmacher und Goldarbeiter. Georg Spamer, 1 Tuchmacher von Schotten, bezieht den hiesigen Jahrmarkt am 19. d. Mts, mit prima Tuch⸗ und Burkinwaaren 5 n 3 2 5 In Windecken Apfelgelée und Rübenkraut ist ein Wee mit gemischtem Waaren-Geschäft gegen 4070 offerirt eine kleine Anzahlung zu verkaufen, eventuell zu ver⸗ Assenheim. pachten. Bei wem? sagt die Exped. d. Anz. 4053 1057 Carl Bauer. Frische Schellfische 4063 bei Wilh. Fertsch. Triedrichsdorfer Westen, sowie Wämse in nur guter dauerhafter Waare empfiehlt billigst 3909 Usagasse. Hach. Diehl. Schlittschuhe empfiehlt in großer Auswahl Ph. Don. Kümmich. 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Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Melbach den 13. November 1884. 5 Die Beerdigung findet Sonntag Mittag halb 2 Uhr statt. 4095 — alt Gegen⸗Erklarung. Gerz Görz. 0 Görz. Herr Major a. D. Hinze hat auf unsere bekannte Erklärung geantwortet, aber was? und wie? Er bezeichnet nur die Erzählung des fraglichen Lieferanten als gemeine Verleumdung, allein zur Hauptsache schweigt Herr Hinze. Maßgebend allein ist und bleibt, und das hat Herr Hinze nicht geleugnet und unn es nicht leugnen, da wir für alle Thatsachen urkundlichen Beweis eines preußischen Stabsoffiziers, welcher für die Wahrheit eintritt, besitzen: 1) daß er den fraglichen Lieferanten um ein namhaftes Darlehen angegangen, 2) daß dieser ihm das Darlehen abgeschlagen, 3) daß der Lieferant na diesem eine Lieferung nicht erhalten hat, 5 4) daß, als dies zur Kenntniß der Offiziere seines Regiments kam, Herr Hinze veranlaßt wurde, 9 schleunigst seinen Abschied zu nehmen. Diese einfachen Thatsachen genügen für Jeden, der nicht absichtlich die Augen zudrücken will, um einzusehen: die Handlungsweise des Herrn Hinze war eine der⸗ artige, daß er nach der Ansicht seiner Kameraden als nicht mehr würdig galt, der Armee ferner anzugehören. Die ehrenhafte Form der Entlassung des Herrn Hinze, worauf sich dieser beruft, beweist weiter Nichts, als daß jene Thatsachen der Allerhöchsten Stelle nicht bekannt geworden sind. Daß es bei dieser ehrenhaften Entlassung kaum bleiben wird, ist zweifellos, da sich nunmehr das Ehrengericht, das Herr * Hinze vor seiner Abschiednahme nicht angerufen hat, mit der Sache befassen muß. Herr Hinze hat seinen Abschied weder wegen„eines Beinbruchs“, noch wegen„Veröffentlichung unlieb⸗ samer militärischer Schriften“ genommen. 0 0 Die Behauptung auf einem Flugblatt der deutsch-freisinnigen Partei, daß bereits Klage gestellt sei, ist erlogen und eine etwaige Aeußerung, daß Klage gestellt werde, hat gar keinen Werth, denn man braucht dies ja nach der Wahl einfach ficht mehr zu thun; wir aber erwarten dieselbe zuversichtlich, um Herrn Hinze alles Das zu beweisen, worauf „sich einzulassen, diesem(erklärlicherweise) seine persönliche Würde verbietet“. A Das national-liberale Wahl- Comité. 4084 5 J. A.: Jöckel, Rechtsanwalt. Wähler! 1 Auf die in unserer Gegenerklärung aufgestellten vier Thatsachen hat Herr Hinze fachlich Nichts geantwortet, weil er Nichts antworten kann. Erklärt Herr Hinze nunmehr, daß er jetzt das Ehrengericht anrufen will, so ist das eine leere Redensart, da das Ehrengericht auch ohne sein Zuthun sich miu der Sache beschäftigen wird. Was antwortet aber der Vorstand seiner Partei? Er muß zugestehen, daß seine Behauptung, die Klage sei gegen uns angestellt, erlogen war. Dann folgt eine Sammlung leerer Phrasen und Schimpfereien derselben Qualität, in welcher die Gegner in diesem Wahlkampf Uunglaubliches geleistet haben. Wähler, was bezweckt diese Kampfweise? Man will Eure Aufmerksamkeit von der Hauptsache ablenken, weil den Gegnern die Möglichkeit fehlt, die Wahrheit der 9 Thatsachen, wofür wir den Beweis schwarz uuf weiß haben, zu bestreiten. Mit solchen Mitteln lassen sich vernünftige Männer nicht täuschen Wähler! Nur ein makellos dastehender Mann darf unseren Wahlkreis im Reichstag vertreten, deßhalb Mann für Mann an die Wahlurne und wählt den Mann, dessen politische Vergangenheit bewährt, dessen ehrenwerther Gbarakter Unangefochten un. dab den Herrn Oberlandesgerichts Präsidenten Gr in Darmstadt. Das national-liberale Wahl-Comité. 4085 J. A.: Jöckel, Rechtsanwalt. wählt Leise Anfrage. wahlt; Warum hat Herr Hinze vor dem Erscheinen der natioualliberalen Erklärung den Görz Vorsitzenden der nationalliberalen Partei zweimal auf seinem Büreau besucht? Götz * 6 Hatte der Herr Major vielleicht die Absicht, seine Personalacten einzusehen, um Einiges über seine persönlichen Verhältnisse zu erfahren? 4083 Ein Wähler aus der Nachbarschaft. 7 (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 40 und eine Beilage.) rde, chen der as Herr nlieb⸗ und lehr zu Woran weil er j da das ablkamyf heil d — 1 — Beilage. * e Bberhe ssischer Anzeiger. 4 136. Verkauf alter Int alter Inventarien und Materialien. Montag den 17. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, werden im Badehaus J. dahier abgängige Materialien und Inventarstücke, darunter eine Parthie Leinen und Zeitungs— papler, meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Bad⸗ Nauheim am 13. November 1884. Großherzogliche Bade Direktion Bad-Nauheim. 4054 Jäger. Pferch-Versteigerung. Montag den 17. November d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause 10 bis 15 Schafpferche öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 13. November 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. Stroh-Verstei gerung. Montag den 17. d. Mts., 291515 2 Uhr, soll in der Hofraithe der Bernhard Schmidt's Erben(Vorstadt) Watzen⸗, Korn-, Gersten und Haferstroh an den Meist— bietenden versteigert werden. Friedberg den 13. November 1884. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Steinhäußer. Haferlieferung. Die Lieferung von 30 Malter Hafer soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Die Submittenten wollen ihre Proben nebst letzten Preisen bis zum Montag den 17. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, abgeben. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. 8.* Versteigerung. Montag den 17. November und die folgenden Tage, jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in der Burg, neben dem Lokal der Ackerbauschule, folgende Gegenstände versteigert werden: 1 Weißzeugschrank, 1 Küchenschrank mit Aussatz, 1 Kaunitz, 1 Kleiderschrank, 6 runde Wirthstische, mehrere lange Tische, mehrere kleinere Tische, 4 vollständige Betten mit Sprungfederrahmen und Matratzen, 1 Parthie Gartenstühle, mehrere Dutzend Wiener und Ulmer Stühle, eine große Parthie Weißzeug(Servietten, Tafel⸗ tücher, Handtücher ꝛc.), eine große Parthie Flaschen und Gläser, Porzellan(Teller, Platten, Sau— eieren, Kannen zc.), eine Parthie Küchen- und Blechgeschlirr, 5 Messer und Gabeln(darunter silberne), “kleine Küchenwaage, 1 Schwarzwälder Wanduhr, mehrere Waschtische, 1 Schnellwaage, mehrere Splegel, mehrere Commoden, 1 Clavierbank ꝛe., 1 Weißzeugpresse, 1 Mehlkasten, 1 Eisschrank Bütten ꝛe., Steig- und 1 Doppelleiter, 1 große Wirthschaftskaffeemühle, 1 Cigarrenkasten mit Glasscheibe, mehrere Nachttische, eine Parthie Blecheinmachbüchsen, 9 Cocosläufer mit eisernen Beschlägen, 1 Ofenschirm, 1 gußeiserner Mörser, 1 Zuckerschneider, 2 Kaffeebrenner, 1 Sitzbadewanne, 1 eiserne Bettstelle, eine Parthie messingene Leuchter, 1 Handnäbmaschine, Bieruntersätze, 4 Stück dreitheilige Roßhaarmatratzen, sämmtlich zu einem früheren Wirthschafts. gehörig. In Auftrag: Schwarz, Hoftaxator. Salon. Petroleum, HKaiseröl, dasselbe ist unexplodirbar, erzeugt ein blendend weißes Licht und brennt sparsam. 3991 J. Baumeister. 4061 4091 4093 „„„ und 1 neue Eiskiste, Züber und Grüßtes und billigstes Lager in allen Sorten Tisch⸗, Wand⸗ und Hänge⸗Lampen mit Flaschen⸗ zügen, mehrarmigen Lüstres, sowie allen einzelnen Lampentheilen 3513 bei 7 1 1 Georg Gross. eee Das Strasaslalt-Schuh- Magazin — von Spier& Kupfer, Kaiserstraße 298, de geunder dem Nathhause, verkauft alle Schuhwaaren von den billigsten bis zu den hochfeinsten im Detail zu den Original⸗ Fabrikpreisen. Die Preise sind streng fest und ist der Verkaufspreis auf jedem einzelnen Paar verzeichnet. Reparaturen werden schuell und billig besorgt. Lampen in reichhaltigster Auswahl empfehle zu billigsten Preisen. Neu! Neu! Diamantlampen, J 1„ 7 Leuchtkraft ohne Concurren;. Dieselben empfehlen sich besonders zur Beleuchtung von Restauralioneu, Tanzsälen u. f Friedr. Frick, Kaiserstraße. A. 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Wegen Aufgabe der Oekonomie läßt Johann Wilhelm Becker Wittwe in Ober-Ros bach Montag den 17. Novem ber d. J., Nachmittags 1 Ubr, 2 gute dunkelbraune Arbeitspferde, 5 Jahre alt, öffentlich meistbietend ver— steigern. Ober⸗Rosbach am 11. November 1884. In Auftrag: Vlecher, VBürgermeister. Versteigerung. Montag den 17. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll ein der Gemeinde dahier gehöriges Faselschwein auf dem Bürgermeisterei-Büreau öffentlich versteigert werden. Nieder Mörlen am 13. November 1884. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Mörlen. Kremer. 7 1 5 Obligations⸗Verloosung. Bei der am 6. November l. J. stattgehabten Ver— loosung der Partial-Obligationen der Gemeinde Rocken⸗ berg wurde die Nr. 60 mit 200 fl. zur Rückzahlung ge— zogen. Der Inhaber derselben wird hiermit aufgefordert, den Betrag hierfür nebst Zinsen bis zum 1. Februar 1885 bei hiesiger Gemeindekasse in Empfang zu nehmen, da von diesem Tage an die Verzinsung aufhört. Rockenberg, 12. November 1884. Großherzogliche Bürgermeisteret Rockenberg. Wolf. Versteigerung. Dienstag den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll eine Quantstät altes Gußeisen, sowie eine unbrauchbar ge— wordene gemeinheitliche bleieine Wasserpumpe, versehen mit zinkernem Ausflußrohr, auf hiesigem Rathhaus meist⸗ bletend versteigert werden. Petterweil den 13. November 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. 4072 Berges. 4049 4055 4056 Faselochs-Versteigerung. Dienstag den 18. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll ein gemeinheitlicher, schwerer und fetter Faselochs auf hiesigem Rathhaus meistbietend versteigert werden. Petterweil den 13. November 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. Berges. igerfinken 4073 aus Indien, reizende kleine, bunte Sänger A Paar 5 Mark inel. Transport⸗Käfig versendet nuter Garantie lebender Ankunft(3557.) II. Kunss, Warmbrupn nin Schlesien, Welt- Post-Versandt-Geschäft lebender Thiere. 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