ert he, g ran) 8 l Herrn „tome inkfurt d. N. aus Worms 0 Jerg. rmäßigten he. zen für diese . 1 6 50 Pf.— Herrn Jos. haben. auen.— Anti⸗ den Tag und 98; kr. kl Walter. 1794 e et(3 Stück . örtz. N 1885 . Alt. rls, uf pr. 1000 fdernagel. ö gasse. sch e haus res bei Ph. 1814 8 Vogl nit zubehör gleich 10 ling elser Nolf, 8 Nunpf.— lden ten, Frausen, cken, hemden, mchuhe alle 1884. Donnerstag den 15. Mai. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 2 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets ein Beleg kostet 9 Pf. per Post nachgenommen. Es soll ein vollkommen arbeitsunfähiger Mann von 50 Jahren auf Kosten der Kreiskasse in Amtlicher Theil. nem i een Pflege gegeben werden. Personen, welche geneigt sind, den Hülfsbedürftigen bei sich aufzunehmen, wollen ihre Anmeldungen nebst Pflegegeldforderung bei dem betreffenden Großherzog lichen Bürgermeister einreichen. mund, sowie die Familienverhältnisse des Anmeldenden an uns einsenden. Friedberg den 30. April 1884. Die Großherzoglichen Bürgermeister wollen die Anmeldungen mit, Bericht uber die Qualifikation und den Leu— Großberzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Die Provinzial-Fohlenweide zu Merlau wird für dieses Jahr Samstag den 31. Mai eröffnet dabei eine Kette und eine lederne Halfter abgeliefert, Dagegen erhalten die Fohlen außer Verpflegung, W᷑̃ zeschehen, binnen 2 Monaten an den Unterzeichneten entrichtet werden. In Krankheitsfällen hat der Arzt keine Transportkosten muß der Besitzer die nöthige Hilfe leisten. durch Miteinfriedigung von Kleegrasstücken nächst der Eisenbahn. Anmeldungen, Stück und Tag noch 2 Pfund Hafer. behufs Abgangs von der Weide, erhält eine bedeutende Erweiterung namentlich auch bis zur Zahl von 40 Stück Berücksichtigung finden können, sind an den Unterzeichneten zu richten. des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessen und N Der Vorsitzende derselben: Grünberg den 10. Mai 1884. Donnerstag den 29. l. Mts. soll seitens des 8½½ Uhr Vormittags aufgestellt sein. Kloppenheim den 12. Mai 1884. welcher am 30. September stattzufinden hat, das halbe Weidegeld mit 20 In Auftrag des Herrn Präsidenten Einladung. landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg amens der Commission für Unterhaltung der Dr. Dieffenbach, Großherzoglicher Baurath. und muß die Beitreibung alsdann zwischen 10 Uhr Morgens und 2 Uhr Nachmittags Mark sogleich eingezahlt und die andere Hälfte ide⸗ und Kleegrasfutter pro Beim Einfangen der Fohlen Die Weidefläche welche blos zu beanspruchen. Provinzial⸗Fohlenweide zu Merlau. in der Section Vilbel eine Prämiirung von Jungvieh auf dem Selzerbrunnen stattfinden. Selbsigezogene Thiere, sowohl Rinder wie Farren, von ½ Jahr bis 2¼ Jahre alt, sind zur Prämlirung zulässig und müssen spätestens bis Zu recht zahlreicher Betheiligung wird hiermit höflichst eingeladen. Stahl. Deutsches Reich. Darmstadt. Gerichtsaccessist br. Mayer ist zum Hülfsgerichtsschreiber bei Großh. Ober⸗ landesgericht bestellt worden. — 13. Mai. Erste Kammer. Vor dem Eintritt in die Tages ordnung leistet Kanzler Dr. Gareis den Eid als Mitglied der Kammer. Das Enteignungsgesetz wird hierauf im großen Ganzen in Uebereinstimmung mit den Beschlüssen der zweiten Kammer angenommen. Wesent⸗ liche Modification erleidet nur Art. 2. Derselbe wird in der Fassung der zweiten Kammer gegen 8 Stimmen abgelehnt. Die erste Kammer beschließt gegen 6 Stim⸗ men, daß dem Staat, den Provinzen, den Kreisen, den Gemeinden das Enteignungsrecht nur für den Umfang shres Gebiets übertragen werde. Im Uebrigen wird Art. 2 in der Fassung der ursprünglichen Regierungs- vorlage angenommen. Ferner beschließt die Kammer den Zusatz eines Art. Za, wonach vor dem Erlaß der lan— desherrlichen Verordnung über die Expropriationsbefug— niß die Interessenten über etwalge Einwendungen zu hören sind, die sich jedoch nur darauf beziehen dürfen, daß die Voraussetzungen des Art. nicht vorhanden sind. Eine längere Debatte ruft die Berathung des Gesetzentwurfs über die Erbschafts⸗ und Schenkungssteuer hervor. Zu Art. 6 beantragt Graf zu Solms Laubach, den von weiter Kammer sub 0 beschlossenen Zusatz so zu fassen „Stiftungen und Vermächtnisse zu wohlthätigen Zwecken“; angenommen gegen 5 Stimmen. Zu B 1 des eit. Ar⸗ likels beantragt der Ausschuß Befreiung der Fideicommis⸗ anfälle von der Steuer. Nach lebhafter Debatte wird dieser Antrag gegen 4 Stimmen angenommen. Zu Art. 7 bis 32 werden die Ausschußanträge einstimmig ange nommen. II. Schenkungssteuer. Antrag des Grafen zu Solms-Laubach auf Strsch aller sich auf die Schenkungs⸗ steuer beziehenden Artikel wird von demselben zurück⸗ gezogen mit dem Bemerken, daß er die Großh. Regier ung nicht zu der Erklärung jetzt schon zwingen wolle; der Entwurf sei so für ihn unannehmbar, daß er aber nunmehr gegen den ganzen Gesetzentwurf stimmen müsse. Sämmtliche Artikel des Entwurfs von 33 bis Schluß werden hierauf nach den Ausschußanträgen einstimmig erledigt. Alle übrigen Positionen der Tagesordnung wer⸗ den hierauf ohne Debatte nach den Aus schußanträgen er⸗ ledigt, wobei nur zu erwähnen ist, daß die Kammer den Antrag Wasserburg und Genossen auf Abänderung der Wahlgesetzgebung in allen seinen Theilen abgelehnt, dem Beschluß zweiter Kammer aber auf bessere Berücksichtig⸗ ung der Städteeinwohnerzahl beigestimmt hat, sowie daß die Kammer zu dem Antrag Franck und Genossen auf Aufhebung der obligatorischen Fortbildungsschule, trotz der Erklärung des Geh. Staatsraths Knorr, die Re⸗ gierung betrachte den Antrag der Minorität, auf dem früheren Beschlusse, entgegen zweiter Kammer, zu beharren, gleichbedeutend mit der Aufhebung der Fortbildungsschule, diesen Antrag der Minorität mit allen gegen 5 Stimmen angenommen hat. f Berlin, 13. Mai. Der Kaiser hat die auf heute festgesetzte Abreise nach Wiesbaden wiederum verschoben. Anläßlich der Großjährig— keits⸗Erklärung des Großfürsten-Thronfolgers, begibt sich Prinz Wilhelm, begleitet vom General— Quartiermeister Grafen Waldersee, nächsten Donnerstag Abend nach Petersburg. Berlin, 12. Mai. Das Socialistengesetz wurde heute in dritter Lesung nach kurzer Dis⸗ cussion ohne namentliche Abstimmung definitiv angenommen. Kartorff, Furst Hatzfeld und Genossen brachten im Reichstage den Antrag ein, den Bundesrath um eine Enquete darüber zu ersuchen, ob ohne Schädigung der einschlägigen landwirthschaftlichen Juteressen eine Erhöhung der bestehenden Branntweinsteuer zulässig er— scheine. Der Gesetzentwurf, betr. die Außer— verkehrsetzung der alten Reichskassenscheine von 1874 ist nunmehr dem Bundesrathe zugegangen. Die Actiengesetzrommission des Reichstag nahm die Artikel 213 a und b, betr. die Haftbarkeit der Gründer an. — 13. Mai. Reichstag. Der Gesetzentwurf über den Feingehalt der Gold- und Silberwaaren wurde nach kurzer Debatte in dritter Berathung in der Fassung der zweiten Berathung genehmigt. Es folgt die dritte Be⸗ rathung des Gesetzentwurfs, betr. die Dotation für die Choleracommission; die Vorlage wird einstimmig definitiv genehmigt. Der Gesetzentwurf über Abänderung der Maaß- und Gewichtsordnung führt nur eine kurze, von Karsten, Bundescommissär Bödicker und Rupert geführte Debatte herbei, worauf dieselbe in erster und zweiter Berathung genehmigt wird. Hierauf folgt die erste Berathung des Sprengstoffgesetzs. Hasenelever meint, die Bestimmung, daß der bloße Besitz von Spreng⸗ stoffen mit. Zuchthaus zu bestrafen sei, gebe den Spitzen der Polizei die beste Gelegenheit, die Soeialdemokraten in's Unglück zu bringen. Die socialdemokratischen Ab⸗ geordneten wuͤrden die Vorlage nicht ablehnen, sondern sich der Abstimmung enthalten. Windthorst bedauert, daß die Verhältnisse so liegen, daß solche Gesetze gegeben werden müssen. Aber man dürfe der Regierung bier nicht entgegentreten, da sie ja nur einem vom Reichstage mit großer Mehrheit gefaßten Beschlusse nachkomme. Es meldet sich Niemand weiter zur Generaldebatte. Das Haus tritt in die zweite Berathung ein und nimmt den §. 1 einstimmig ohne Debatte an, ebenso die§§. 27. Bei F. 8 fragt Windthorst, ob nur der wissentliche Besitz von Sprengstoffen straf bar sein solle. Staatsseeretär v. Schelling bejaht die Frage.§. 8 und der Rest werden angenommen. — 13. Mai. Die Commission zur Vorbe⸗ rathung des Antrags, betr. die Entschädigung der unschuldig in Haft Genommenen hat be⸗ schlossen, einen Gesetzentwurf auszuarbeiten, betr. die Entschädigung derjenigen, welche unschuldig eine Strafhaft verbüßt haben, aber die Ent⸗ schädigung der Untersuchungshaft vorläufig fallen zu lassen.— Die Unfall-Commission nahm die§§. 57, 60, 61 und 62 wesentlich unver— ändert,§. 59 mit der Modification an, daß die einjährige Anmeldungsfrist für Entschädigung auf eine zweijährige erhöht wird. Nach Ablauf der Frist ist die Anmeldung nur dann zu berück⸗ sichtigen, wenn glaubhaft bescheinigt wird, daß die Folgen des Unfalls erst später bemerkt seien, und daß der Entschädigungsberechtigte an der Verfolgung des Anspruchs durch außerhalb seines Willens liegende Verhältnisse gehindert war. — Der französische Journalist Boetze, hier seit Jahren Correspondent französischer, insbeson— dere royalistischer Revancheblätter, wurde heute ausgewiesen. Derselbe erregte seit Langem schon Aergerniß in Folge grober Entstellungen deut⸗ scher Politik und falscher Schilderung hiesiger Verhältnisse. Kiel, 12. Mai. Das aus den Panzercor⸗ vetten Baden, Bayern, Sachsen, Württemberg und dem Aviso Blitz bestehende Geschwader hat seine Uebungsfahrten in der westlichen Ostsee be— gonnen und ist heute nach Eckernförde gegangen. Leipzig, 12. Mai. In dem Prozeß gegen v. Kraszewski und Hentsch wegen Landesverrath fand nach Verlesung des Anklagebeschlusses die Vernehmung der Angeklagten statt. Beide er⸗ klären sich für nichtschuldig. Der Prozeß wird einige Tage dauern. Dresden, 12. Mai. Prinz Friedrich August, ältester Sohn des Prinzen Georg ist heute zum Besuch der Universität nach Straßburg abgereist. Rumpenheim. Zur Hochzeit der Prin— zessin Elisabeth von Hessen mit dem Erbprinzen von Anhalt treffen hier ein: die Könige von Dänemark und Griechenland nebst Gemahlinnen, die Kaiserin von Rußland, der Großherzog und die Großherzogin von Mecklenburg-Strelitz, der Erbgroßherzog von Mecklenburg-Strelitz nebst Gemahlin, der Prinz und die Prinzessin von Wales, der Großherzog von Hessen mit Prinz Alexander von Hessen, der Fürst von Bulgarien, die Prinzessin Friederike mit Prinzessin Hilda von Anhalt-Dessau und der Herzog und die Herzogin von Nassau. Die Houneurs während dieser Zeit wird die Großherzogin von Mecklen— burg⸗Strelitz auf dem Schlosse Rumpenheim machen. Der König von Dänemark begibt sich demnächst zur Kur nach Wiesbaden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 13. Mai. Die Linke verließ heute in corpore das Ab— geordnetenhaus, weil eine Abstimmung bean— standet wurde und der Präsident eine zweite Abstimmung verweigerte. Schweiz. Bern. Dem Vernehmen nach beräth der Bundesrath zur Zeit über ein Gesetz gegen Personen, die wegen Fürstenmords nach der Schweiz gefluͤchtet sind. Dänemark. Kopenhagen. Legationssecretär Knuth in Paris wurde zum dänischen Gesandten ernannt. Frankreich. Paris, 13. Mai. Das Journal officiell veröffentlicht eine Regierungs— acte, durch welche die Unterzeichnung des Ver— trags von Tientsin bestätigt wird. — 13. Mai. Wie die„Agence Havas“ meldet, ist bei den Besprechungen Waddington's mit Granville über die Couferenz ein Einver— ständniß noch nicht erzielt. Die Verhandlungen dauern fort. Großbritannien. London, 12. Mai. Im Oberhause erwiederte Granville auf eine Anfrage Sidmouths: Ueber die Ansprüche Eng lands auf das Gebiet der Angra Pequena und der benachbarten Küste fand und findet noch mit der deutschen Regierung ein Schriftwechsel statt. Die Vorlegung des Actenstückes vor Beendigung des Schriftwechsels ist unthunlich.— 13. Mai. Das Oberhaus nahm definitiv die Vieheinfuhr— bill in der vom Unterhause amendirten Fassung an.— Im Unterhaus wurde die Debatte über das Tadelsvotum schließlich auf heute vertagt. Laing(liberal) erklärte, er stimme gegen die Regierung, weil deren Politik in Egypten das erste Capitel der Geschichte von dem Falle des englischen Reiches bilde. Dublin, 13. Mai. Gestern wurde hier ein Mann Namens Mecginn verhaftet, als derselbe mit einem Behälter voll zwei Pfund Pulver das Hauptthor des Dubliner Schlosses betrat. Der Behälter war mit einem Zünder versehen. Der Verhaftete wurde heute zu dreimonatlichem Gefänguiß verurtheilt. Italien. Rom. Die„Agenzia Stefani“ dementirt, daß Italien irgend welche Schritte wegen Wiedereinsetzung des Ex-Khedive Ismail Pascha gethan habe. Rumänien. Bukarest, 61. Mai. Nach dem Schlusse einer von der vereinigten Oppo— sition gestern Abend abgehaltenen politischen Ver— sammlung wollten sich einige hundert Personen vor das königliche Palais begeben, um dort eine Kundgebung vorzunehmen. Die Polizei schritt gegen dieses Vorhaben ein und stellte die Ruhe alsbald wieder her, von den Ruhestörern wurde einer verhaftet. Serbien. Belgrad. Zum serbischen Ge— sandten in Wien wurde Bogicevic ernannt. Egypten. Kairo, 12. Mai. Nubar Pascha erhielt eine Depesche des Commandanten von Dongola, worin ersterer um Absendung von Ver— stärkungen aufgefordert wird. Die Aufständischen würden vom Scheik Hooden befehligt, welcher vom Mahdi angewiesen sei, alle Anhänger in das Heer einzustellen, Dongola zu nehmen und auf Oberegypten zu marschiren. An Gordon sind von hier auf allen in Betracht kommenden Wegerouten, auch via Massauah, neue Boten abgesandt, um die Botschaft Granville's vom 23. April mit der Anfrage zu überbringen, wie— viel Truppen er verlange; die positive Zusicher— ung von Hilfe ist in der Botschaft gleichwohl noch nicht enthalten. China. Shanghai, 12. Mai. Ein Tele— gramm der Times von gestern meldet die Unter— zeichnung des Vertrags zwischen Frankreich und China. In demselben erkennt China das fran— zösische Protectorat über Tonkin und Annam mit den bestehenden Grenzen an. Grenzpolizei und Zölle werden gemeinsam geregelt. Die Pro— vinzen Kuangsi, Auangtung und Rünnan werden unter später festzustellenden Bedingungen dem allgemeinen Handel eröffnet. China zahlt keine Kriegsentschädigung. Persien. Teheran. Hier sind zwei russische Jugenieure eingetroffen, die sich um die Con— cession für eine Eljenbahn bewerben, welche von einer Station der Linie Baku-Tiflis aus— gehen und nach Rescht führen soll. Gleichzeitig bieten die Bewerber um diese Linie der persischen Regierung die Ausführung der Eisenbahn Rescht— Teheran für den Fall an, daß die französische Gesellschaft, welche die Concession für letztere Strecke erhalten hat, dieselbe nicht ausführen sollte. Aus Stadt und Land. ph. Ockstadt, 13. Mai. Gestern Nacht zog ein starkes Gewitter über unseren Ort, während dessen der Blitz zweimal einschlug. g. Bin genheim, 13. Mai. Bei dem Gewitter in vergangener Nacht schlug der Blitz in die Stallung des früheren Poltzeidteners ein und erschlug den darin stehenden Esel eines Federviehhändlers und eine Ziege, ohne jedoch besonderen Schaden an dem Gebäude an— zurichten. Erbach, 10. Mai. Ein Raubanfall ist am Dienstag Abend zwischen 7 und 8 Uhr verübt worden. Um diese Zeit wurde nicht weit von der Landgraf'schen Wirthschaft an der Straße, welche von der Marbach nach Hetzbach führt, ein Mädchen von einem Strolch angefallen. Dem Mädchen gelang es zu entkommen. Die erlittenen Ver— letzungen sind unbedeutend. Der Räuber nahm Reißaus. Es wird eifrig nach ihm gefahndet. Mainz, 13. Mai. An dem Bau der festen Brücke stürzte heute Vormittag ein Theil eines Gerüstes zusam— men, wodurch 4 Arbeiter unter Balken begraben wurden; einer der Arbeiter ist lebensgefährlich, die übrigen sind mehr oder minder schwer verletzt. Allerlei. Kassel, 12. Mai. Im Kohlenbergwerke bei Helsa (Niederhessen) wurden durch schlagende Wetter mehrere Arbeiter getödtet. Friedberg, 13. Mai. Fruchtbericht. Waizen M. 20.00 Korn M. 16.50, Gerste M. 14.— 16., Hafer M. 13.—15, Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund, Grünberg, 10. Mai. Fruchtpreise. Weizen M. 19.40. Korn M. 17.20, Gerste M. 18.00, Hafer M. 16.60“ Erbsen M. 18.70, Kartoffeln M. 3.70. Gießen, 13. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80 0.95, Eier per Stück 45 Pf., Käse per Stück 4— 8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis M. 0.70, Hühner per Stück M. 1.00—1.50, Hahnen per Stück M. 1.20—1.70, Enten per Stück M. 2.30— 2.80, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 50—60 Pf., Kalbfleisch 40-50 Pf., Schweinefleisch 54-60 Pf., Hammelfleisch 64—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00—4.50., Zwiebeln per Ctr. M. 18. Homburg v. d. H., 13. Mai. Wochenmarkt. Kar⸗ toffeln per Malter M. 4— 4.50, per Gescheid von 9 bis 10 Pf., Eier per Stück 4, 5 und 6 Pf., Butter per Pfund 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1.00. Frankfurt, 12. Mai. Fruchtmarkt. Mehl Nr. 1 M. 37.—38., Nr. 2 M. 33.—34., Nr. 3 M. 27.—28., Nr. 4 M. 20.50— 21.50, Nr. 5 M. 16.50— 17.50, Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 23.50, do. I do. M. 21.— 21.50, do. II do. M. 17.— 18. Waizen eff. hies. ab Bahnhof hier M. 20— 20.25, do. ab unserer Um: gegend M. 19.50— 20, do. fremder je nach Qual. M. 19.50 bis 20.50. Roggen je nach Qual. M. 15.25— 17.00. Gerste je nach Qual. M. 16.— 20.50. Hafer ze nach Qual. M. 14.50— 16.50. Wicken M. 18.50. Rüböl detail M. 62. Stimmung fehlt. Dringend offerirt:—. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zoll- gewicht& 100 Kilo. Frankfurt, 12. Mail. Viehmarkt. Der heutige Markt war wieder stark über Bedarf befahren, nament— lich mit Ochsen. Die Preise stellten sich bei 1. Qual. auf M. 65- 66, per Ctr. Schlachtgewicht, bei 2. Qual. auf M. 56—60. Kühe und Rinder: Stand inel. Sonntag über 500 Stück. Preis für beste Waare M. 54—56, geringe bis M. 40 herunter. Bullen ca. 15 Stück vor— handen, Preis M. 40—46 je nach Qual. Kälber ca. 300 Stück am Platze, waren nur mit einem Nachlaß von 10—15 Pf. per Pfd. gegen den letzten Montags- markt verkäuflich. 1. Qual. 52 Pf. per Pfd. 2. Qual. 40 Pf. Hämmel 300 Stück, 1. Qual. 360 Pf., 2. Qual. 5040 Pf. herunter. Bei Schweinen geringere Kauflust, dementsprechend auch mäßiger Zutrieb bei den voriger Umsaßpreisen. Mainz, 11. Mai. Fruchtmarkt. Watzen M. 19.25 bis 20.75, Korn hiesiges M. 16.50— 16.80, russisches M. 14.85— 15.00. Gerste Pfälzer M. 17.10— 17.50, fränkische M. 17.50— 18. Hafer inländischer M. 15.30 bis 16.40. Raps M. 30.75-31.15. Rapskuchen M. 151 bis 155. Mohnöl M. 54.—58. Leinöl M. 23.— 24. Rüböl rohes M. 30.75—3 1.00, gereinigtes M. 32.50— 33. Mainz, 11. Mai. Viehmarkt. In der abgelaufenen Woche waren auf unserem Viehmarkt im Ganzen 964 Stück und zwar 10 Farren, 117 Ochsen, 265 Kühe, 211 Kälber und 361 Schweine zugetrieben. Bezahlt wurden für Farren M. 4748, Ochsen 1. Qual. M. 71— 72, 2. Qual. M. 68—69, Kühe 1. Qual. M. 6466, 2. Qual. M. 54—62. Alles per 50 Kilo Schlacht⸗ gewicht. Kälber wurden bezahlt mit 65—70 Pf. und Schweine mit 48- 50 Pf. per ½ Kilo lebend Gewicht. Gerichtssaal. Friedberg, 13. Mal. In heutiger Sitzung Gr. Schöffengerichts wurden die folgenden Fälle verhandelt und es wurde erkannt: 1) in der Privatklagesache des Heinrich Ulrich IV. von Wölfersheim gegen Flurschützen Heinrich Aletter von da, auf Freisprechung des letzteren, unter Verurtheilung des Privatklägers in die entstandenen Kosten, inel. der dem Angeklagten entstandenen baaren Auslagen; 2) in der Strafsache gegen Konrad Kleberger von Melbach, wegen Haltens eines bissigen Hundes, auf Freisprechung; 3) in der Strafsache gegen Heinrich Dauth von Kaichen, wegen Sachbeschädigung und Ruhestörung, bezw. Verübung groben Unfugs, auf eine Gefängniß— strafe von drei Tagen, sowie auf eine Haftstrafe von drei Tagen; 4) in der Strafsache gegen Johannes Bayer's Ehefrau von Fauerbach b. F., wegen Diebstahls, auf Vertagung der Hauptverhandlung, da die Angeklagte am Erscheinen vor Gericht dermalen verhindert ist. Die weitere auf der Tagesordnung stehende Sache gegen die Ehefrau des Konrad Hasenauer von Friedberg, wegen Uebertretung des Art. 219 des P.⸗St.⸗G.⸗B. fand vor Beginn der Hauptverhandlung dadurch ihre Erledigung, daß die Angeklagte den Einspruch gegen den erlassenen Strafbefehl vom 15. April 1884 zurücknahm. Butzbach. In der Freitag den 16. Mai, Vor— mittags 8 Uhr, dahier stattfindenden Schöffengerichts⸗ sizung kommen folgende Strafsachen zur Aburtheilung: 1) gegen Konrad Langsdorf und Wilh. Eckhardt, beide von Pohl Göns, wegen Beleidigung; 2) gegen Philipp Feuerbachs Ehefrau von Maibach, wegen ruhestörenden Lärms; 3) gegen Philipp Maiß von Bönstadt, wegen Diebstahls und Bettelns; 4) gegen Anton Bergens von Butzbach, wegen ruhestörenden Lärms; 5) gegen Ludwig Matern von Butzbach, wegen Uebertretung des§. 14, Abs. mund 2 des Impfgesetzes; 6) gegen Wilh. Kriegel und Heinr. Grün, beide von Ober-Mörlen, wegen Dieb— stabls und Sachbeschädigung; 7) gegen Karl Jung von der Oes und Lehrer Karl Becker von Hausen, wegen Beleidigung und Hausfriedensbruchs. Handel und Verkehr. Friedberg, 14. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 Stück 5 Pf. D. Frankfurt a. M., 13. Mai. Man erwartete auch heute in Folge der höheren Wiener und Berliner Vorbörse-Course eine günstige Tendenz, allein die nach Börsenbeginn eingetroffenen matteren Londoner Notir— ungen führten zu schwächerer Stimmung und die her— vortretende Verkaufslust drückte auf das Preisniveau. Die schlechte Disposition des Londoner Marktes wurde durch die Auslassungen Gladstone's in Betreff Egyptens und die Verflauung der New-Norker Börse motivirt. Für Anlagewerthe herrschte anhaltend großes Animo— Gegen Schluß war das anfangs belebte Geschäft wesent— lich ruhiger. Creditactien gestern Abend 2705/8, heute 2703˙/4— 74 5- 2693/. Staats bahnactien gestern Abend 26998, heute 269/8704 3—⁰ 8— /. Galtzier gestern Abend 241¾, heute 241%— ½— 240½. Lombarden gestern Abend 132 ½¼, heute 132½— 131%. Oesterr. Bahnen fest. Schweizerische Bahnen nachgebend. Gott— hard verloren 1½5/. Deutsche Bahnen still. Von aus— ländischen Fonds: Egypten à 67½ im Umsatz. 4% Un⸗ garn höher. Bankactien eber matter. Oesterr. Prlori⸗ täten fest. Alpine Prioritäten gesucht. Von Amerikan. Prioritäten: Denver-Rio 4% niedriger. Von Wechseln Wien und Paris billiger. Privat-Disconto 30%. Eingesandt. Theater. Den Werken„Mein Leopold“,„Dr. Klaus“, „Hasemann's Töchter“ von Adolph L' Arronge stellen sich die„Wohlthätigen Frauen“ desselben Verfassers ebenbürtig an die Seite. Das Stück sollte schon im vorigen Jahre in Scene gehen, die Aufführung ist aber durch verschiedene Umstände verhindert worden. In diesem Jahre gehen nun die„Wohlthätigen Frauen“ als Letzte Abonnements⸗Vorstellung am Freitag in Scene und ist somit jedem Abonnenten Gelegenheit gegeben, die noch in seinem Besitz befindliche Abonnements⸗ karte in angenehmster Weise zu verwenden;„Wohl- tbätige Frauen“ ist auch unter den bedeutenderen Werken von Adolph L'Arronge das Einzige, welches hier noch nicht zur Aufführung gelangt ist. um Sonntag wird in„Alle müssen heirathen“ oder:„Der Jung⸗ gesellenverein“ der ausschließlich heiteren Muse das Regiment übertragen. Nach Allem, was wir über dieses Stück schon gehort haben, dürfen wir hier auf einen 4—70. viebeln per arkt. Kar⸗ von 9 bis per Pfund Baizen ef. unserer Um. l. N. 19.60 5—4700 nach Qual. üͤböl detall F Pfd. Zoll⸗ der heutige n, namenk⸗ i 1. Qual. el 2. Qual. cl. Sonntag N. 54—56, Stück vor⸗ Kälber ea. em Nachlaß Montags⸗ . 2. Qual. „2. Qual. te Kauflust, hen voriger n M. 10.25 ) kussisches 0-17.50, er M. 16.30 ichen M. 15 A. Rüböl 50—33. abgelaufenen en 964 Stück 211 Kälber wurden fur b. 71725 V. 64—bb, Schlacht⸗ 0 Pf. und d Gewicht. — n erwartete ind Berliner ein die nach voner Noll ind die her⸗ Mreisniveal. uktes wurde f Egpptens dse motlvitt. ̃ n liier geser a ombarden Oesterr. 1 1 gedeuten e b. cet biet 14 * 11 höchst vergnügten Abend rechnen und können wir somit dem Theater schon den Vorzug gönnen vor dem „Spazierengeh'n im Wald“, denn schönes Wetter werden wir noch oft in diesem Sommer haben, die Vorstellungen aber haben mit Sonntag ihr Ende erreicht. 8 Geld- Cours. Frankfurt, am 13. Mat 1884. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20 ⸗Frankenstücke 16. 23 16. 20 do. in ½/ÿ2 16 19 Englische Sovereings. 20. 38 20. 33 Russische Imperiales. 5„„ Ducaten% i! 1 e e,, C ee l 8 Jsraelitischer Gotteedienst in Friedbert. Sabbathfeier vom 17. Mai 1884. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr— Minuten. Samstag Morgens 8 Uhr— Min. 5 Nachmittags 4 Uhr— Min. Sabbathausgang 8 Uhr 35 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 18. Mai an Morgens 6½ Uhr, Abends 8 Uhr 20 Min.: Omergebet. Bekanntmachung. Donnerstag den 15. Mai 1884, Nachmittags 4 Uhr, sollen folgende Gegenstände meistbietend gegen Baar— zahlung vor dem Rathhause dahter zwangsweise ver⸗ steigert werden: 1 Pferd, 1 Wagen, 1 Kleiderschrank, 1 Commode, 1 Bett. Friedberg den 3. Mai 1884. Fey, 1895 Gerichtsvollzieher. Arbeits⸗Vergebung. Freitag den 16. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, sollen nachstehend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen auf dem Rathhause zu Nieder-Florstadt öffentlich vergeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, laut Kostenüberschlag 27 50 Chaussirarbeit 16— Brechen von Mauer- und Chaussirsteinen 39— Anfahren dieser Steine 41— Liefern von Sand 12— Liefern von hydraulischem Kalk 10 80 Friedberg den 13. Mai 1884. Zörb II., 1904 Bezirksbauaufseher. Holzversteigerung. Feeitag den 16. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen in hiesigem Gemeindewald nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 21 Stück Eichen⸗ Stämme von 5— 12 Meter Länge und 0,20 bis 1,64 Festmeter Inhalt; 1 Weißtannen⸗Stamm von 10 Meter Länge und 0,80 Festmeter Inhalt; 4 Stück Kiefern⸗Stämme von 6— 12 Meter Länge und 1,39 Festmeter Inhalt; 5 Stück Derbstangen von 11— 14 Meter Länge und 0,58 Festmeter Inhalt; 9 Raummeter Eichen⸗Scheiter, 8 1 8 5 Buchen⸗„ 1 15 As pen⸗ 5 41 1 Eichen-Knüppel, 184 1 Buchen⸗„ 5 N As pen⸗ 5 2 5 Kiefern⸗„ 11 Eichen⸗Stöcke, 70 15 Buchen⸗„ 2„ Aspen⸗„ 2 9 Kiefern⸗„ 930 Stück Eichen⸗Wellen, Buchen„ een„ fiefern⸗„ Zusammenkunft an der Neuschneise. Nieder⸗Florstadt den 10. Mat 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. 891 Alles. Ankauf eines Faselochsen. Die Gemeinde Vilbel beabsichtigt einen 1½ jährigen, zur Zucht tauglichen Faselochsen (Berner Race) anzukaufen. n 5 Reflectanten wollen sich bis nächsten Donnerstag schriftlich an unterzeichnete Bürgermeisteret wenden. Vilbel den 10. Mai 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. 1878 Hinkel. In der Nähe der Bahn ist ein neues Logis mit drei ineinandergehenden Zimmern nebst Zubehör gleich zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1829 Faselochs⸗Versteigerung. Nächsten Freitag den 16. Mai l. J., Nachmittags 2 Uhr, wird auf dem unterzeichneten Bürgermeisterei— Büreau ein zum Schlachten geeigneter, sehr gut gehaltener Faselochs öffentlich meistbietend versteigert. Vilbel den 10. Mai 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. 489 1 r 2— 2 * Einen Faselochs, Rothscheck, Jahre alt, Berner Race, hat zu verkaufen 1747 J. H. Mürz, Dorn-⸗Assenheim. Blühende Topfpflanzen, als: Begonien, Pelargonium, Heliotrop, Fuchsien, Ver— benen, Petunien und Monatrosen, 10 Stück M. 1.50 bis M. 2.; ferner diverse Sorten Sommerflor, Sellert und Lauchpflanzen offerirt die Grüäfliche Hofgärtnerei zu Assenheim. 1898 3 Rergmann's. 1159 Theerschw efel Seife, bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbe⸗ dingt alle Arten Haut-Unreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendend weiße Haut. Vorräthig à Stück 50 Pf. bei Apotheker Lühn. 2———— Tüchschuhe! m. holzgenagelten sesten Tuchsohlen für — Cordschuhe Frauen à Dutzend 1. Mark, ferner 1 m. durcbstepp. Tuchsohl. u. imitirt. Leder- A boribantungl ae sür agen bnd 55„lk, m bolzgenagelten sesten Tuchsohl. für Frauen butzend 6¾ Urk. Bei grosser. Jbnahme billiger liosert G. Engelhardt, Zeitz. D (1e) Meine Wohnung befindet sich Usagasse Nr. 280, neben Geschwister Schloß. A. Coburger, Dreher. 8 3 Mein großes Lager in Sommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting mit und ohne Zug, empfiehlt wieder in großer Auswahl und zu recht billigen Preisen 1269 Heinrich Diehl, Usagasse 354. Die Dampf-Kaffeebrennerei Gegründet 1837. von Gegründet 1837. A. Zuntz sel. Wwe. D N bringt ihre Speeialitäten: 1 . Gebr. Java ⸗Kaffee's in empfehlende Erinnerung. Niederlage in Friedberg bei Herrn M. Eckstein. 1* 17 H. Strauß. Bad⸗Nanheim bei Herrn Gg. Ph. Ludwig. Bellersheim bei Herrn Samuel L5b. Bönstadt bei Herrn A. Haas und bei Herrn Elias Müller. Butzbach bei Herrn Z. Lilienstein. Dorheim bei Herrn Johs. Braun. Echzell bei Herrn S. Simon Wittwe. Grünberg bei Herrn J. Weifenbach. Heldenbergen bei Herrn Löb Speier Wittwe. Homburg v. d. H. bei Herrn Ferd. Datz. Hungen bei Herrn A. Buch. Klein⸗Karben bei Herrn S. Ortenberger. Lich bei Herrn H. Zimmer VII. Nieder⸗Florstadt bei Herrn Michel Adler. Nieder⸗Weisel bei Herrn H. Heinemann. Nieder⸗Wöllstadt bei Herrn Tobtas David. Ostheim bei Herrn S. Kaufmann. Rodheim v. d. H. bei Herrn D. Stern J. Schotten bei Herren S. Kaufmann Söhne. Staden bei Herrn C. Hessenberger& Sohn. Ulfa bei Herrn Georg Gottwalls VII. Vilbel bei Herrn C. H. Kullmann. 1208 PP] ͤ-MA q—Q— gm Piquirte Selleri- und Lauchpflanzen sind zu haben bei 1913 Ilbenstadt. A. Lohmann, Gärtnerei. Bestellungen nimmt entgegen Jacob Brack. feinster u. billigster Quali⸗ tät empfiehlt K. Friedrich. Hosenträger Umhänge und Paletots, Kleiderstoffe ꝛc., sowie alle dazu gehörigen Artikel empfiehlt billigst o Handkoffer billigst bei 1888 Carl Damm, Usagasse. Kaffee, gebrannt, in feinster Mischung, per Pfund M. 1., 1.20, 1.40, 1.60, 1.70, in bekannter vorzüglicher Qualität empfiehlt J. A. Windecker. Einen Stall 5 für 2 Pferde, sowie einen Heuboden hat zu vermiethen Friedberg. Heinrich Hanstein V. 7 3 Ein Junge aus guter Familie kann sofort in meine Buchhandlung als Lehrling eintreten. Ebenso kann in meiner Buch⸗ Druckerei ein solcher sofort oder später angenommen werden. 1 Carl Bindernagel. In ein Colonialwaaren-Geschäft in Hanau kann ein Mädchen mit guter Schulbildung und Schrift sogleich eintreten. Offerten besorgt unter Chiffre M. 2058 Rudolf Mosse (Ernst Treusch). Hanau.(Ag. 3556.) * 7** N.* Ein tüchtiges Dienstmädchen wird zum baldigen Eintritt gesucht von 1895 Ernst Windecker. i 1900 Ein Sohn achtbarer Eltern, welcher Lust hat Uhrmacher zu werden, findet gute Lehrstelle. Adressen unter Z. W. 875 an Haasenstein& Vogler, Frank- fart a t!!!(H. 61655.) Zu vermiethen. Ein gutes, möblirtes Zimmer mit schöner Aussicht nach dem Taunus ist billig zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. agen b 1905 Ein Fimmenthaler Zuchthulle, Prachtexemplar, Rothscheck,/ Jahr alt, ist zu verkaufen. 1870 Oekonom Kennel, Gießen. Corsetten empflehlt zu sehr billigen Preisen K. Friedrich. 5 D 9 Tage. D Bremen. Aa Mit den neuen Schnelldampfern des Uorddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika 0 in 9 Tagen 9 Näheres bei dem General- Agenten M. Abraham, Mainz, und dessen Agenten: Hermann Vogt, Reichelsheim. machen. 33 Freunden und Bekannten die schmerzliche Mit⸗ theilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser innigstgeliebtes Kind Auguste in dem zarten Alter von nicht ganz 10 Monaten zu sich abzurufen. Friedberg, 14. Mai 1884. Die tieftrauernden Eltern: 9 1894 A. Diehl, Conditor, und Frau. ä— ———— ——kœ— ñ—— Duchhandlung in Bad-Nauhein im Hause des Herru B. Schwab, Nr. 256 Parkstraße, wleder eröffnet und empfehle ich dieselbe den geehrten Einwohnern Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Saison in Nauheim befindliche Leihbibliothek dee dean eder eee ch ul bücher. von Bedeutung ergänzt worden ist. Großes Lager in Schreib- und Zeichnen- Materialien. Annoncen- Expedition. 2 Aufträge werden in sauberster Ausfürung Buchdruckerei be bs rasch hergestül. Depot des allein ächten Cölnischen Wassers von Joh. Maria Farina, gegenüber dem Jülichsplatz. Carl Bindernagel. Mein Tapeten-Lager ist wieder auf's Neichhaltigste assortirt und bringe solches in empfehlende Erinnerung. Georg Gross. Vaterländische Feuer-Versicherungs-Actien-Gesellschaft in Elberfeld. . am 1.„Jauner 1884. Laufende Versicherungssumme 2,857,101,509 M.— Pf. Prämien- und Zinsen-Einnahmenn. eee Kapital- und Prämien-Reserve für eigene wcnn. ee e, Grundkapital.. 6,000,000„— Zu Versicherungs— Abschlüssen gegen Feuer- und Explosionsgefah r empfehlen sich und er⸗ theilen nähere Auskunft die Agenten: In Butzbach: Nathan Strauß. 1903 In Ober-Mörlen: Jacob Nicolai. „ Büdesheim: Conrad Rausch.„ Ober⸗Wöllstadt: P. Walter, Lehrer. „ Fauerbach v. d. H.: Peter Theis.„ Ockstadt: N. Gröninger V. „ Friedberg: J. M. Koch, Gasverwalter.„ Rodheim v. d. H.: Wilh. Holl II. „ Griedel: C. Leschhorn.„ Vilbel: C. Feudtner. „ Nieder-Eschbach: Franz Fritzel. Wohnbach: David Mayer. * Braunkohlen⸗ Perenfß Mittwoch den 14. Mat ud. J. beginnt der Verkauf neu geformter Kohlenklötze. Der Centner S 14 Stück kostet gegen Baar 40 Pf. und 7 Credit 42 Pf. Der gemessene Centner Holzkohlen kostet 40 Pf. Gleich zeltig beginnt eine neue Creditperlode. Für die bis zu Ende des Jahres gegen neu eingelegte Bürgscheine s Kohlen wird Credit zur Zahlung bis Ende März 1885 gewährt. Ossenheimer Bergwerk. Schlußrechnung der Spar-, Leih- und Creditvereinskasse„Frühling“ zu Nieder-Eschbach, e. G., für 1883. Gräfliche Bergverwaltung. Einnahme. Ausgabe. 95 Mark. Pf. 0 Mark. Pf. Tilgungskapitalien. 24761 44 Wöchentliche Einlagen. 14176 73 Standkapitalien. 16503 18 Außerordentliche Einlagen 39368 33 Kaufschillinge. 5 12063 5[Reservefonds. 1000. eee 8 261 94 Ueberschuß 411 53 Werth der Mobllien 146— Kassenvorrath 1220 98 Summa 54956 59 Summa 54956 59 Mitgliederzahl: 93. Der Ausschußvorsteher: Der Vereinsvorsteher: 1908 Jacob Heß. J. Fahz. Allgemeine deutsche Hagel-Versicherungs-Gesellschast in H. 61646. N 5 1901 0 2 Berlin SW., Withelmstraße 9. Versicherung gegen Hagelschaden auf Feldfrüchte aller Art, Tabak und Wein. Billige Regulirung in Schadenfällen. die Agenten der Gesellschaft: Buchbinder Müller in Heldenbergen. Agent Dauch in Staden. Lehrer Berghauer in Nieder-Seemen. Jacob Stern, Fruchthändler in Wenings. Ludwig Köhler in Ortenberg. Ph. Neureuther, Expedient in Wächtersbach. Prämien, coulante Anträge nehmen entgegen W. Schaarmann, Lehrer in Kaichen. Georg Wissig III., Bürgermeister in Bodenrod. er Jose Nees Friedber Franz Joseph Nees in Friedberg. Wilhelm Vogt VIII., Oekonom in Reichelsheim. Cour. Bullmann IV. in Nieder-Rosbach. K. Nehrung, Gastwirth in Nieder-Mockstadt. 97 Kirchen⸗ Concert zu Friedberg Sonntag den 18. Mai 1884, Uachmittags 3 Uhr, in der Stadtkirche, gegeben von Frl. Matbilde Wieber(Sopran), Herrn A. Krutthofer(Cello), Herrn Carl J. Kromer (Bariton) vom Raff Conservatorium in Frankfurt a. M., und Herrn Gymnasiallehrer F. Gatzert aus Worms (Orgel). Eintrittskarten à 50 Pf. sind in den beiden* 8 zu 1 1915 Thealer in Friedberg. (Im Casinosaal.) Freitag den 16. Mai 1884. Letzte Abonnements⸗Vorstellung. Wolthätige Frauen. Lustspiel in 4 Akten von Adolph L' Arronge. Anfang 8 Uhr.— Das Nähere durch die Zettel. Sonntag den 18. Mai 1884. Abschieds-Vorstellung: Alle müssen heirathen, oder: Der Junggesellenverein. Dilettanten Verein. Die Parthie nach dem Niederwald soll nunmehr definitiv am 15. Juni d. J. stattfinden. Dies unseren Mitgliedern und sonstigen Freunden des Vereins einst⸗ 1 zur Nachricht. In einer weiteren Annonce wird seiner Zeit Mittheilung über den Preis zc. gemacht werden. 1909 Der Vorstand. Sonntag den 18. d. Mts. findet die Eröffnung meiner Kegelbahn mit Tanzbelustigung 88 wozu ergebenst einladet Ober⸗Wöllstad Gastwirth Müller. Freitag den 30. 10 findet bei mir 1 1914 1902 1899 Tanzbelustigung in Israeliten statt, wozu ich freundlichst einlade. Stammheim. starl Musch. Erweiterte Handwerkerschule zu Friedberg. Nach Beschluß des Vorstandes des Lokalgewerbvereins soll während des Sommers an jedem Mittwoch von Vormittags 8 bis 12 Uhr ein Zeichensaal auf den städtischen Pferdeställen geöffnet sein und soll wührend dieser Zeit 1. Unterricht ertheilt werden allen jungen Leuten, welche die Handwerkerschule besuchen oder besucht haben und sich im Zeichnen weiter ausbilden wollen; 2. mit Rath und Belehrung an die Hand gegangen werden allen denjenigen Gesellen und Meistern, welche Zeichnungen anfertigen oder Ent— würfe ausarbeiten wollen(sog. offener Zeichensaal). Das Honorar für den Zeichen-Unterricht betrͤgt 50 Pf. pro Monat. Das Honorar für Benutzung des offenen Zeichen— saals wird demnächst bekannt gegeben. Alle Meister und Lehrherren des Kreises und besonders alle Mitglieder des Lokalgewerbvereins, welche ein Interesse an dem ferneren Bestehen und der Er— weiterung der Handwerkerschule zu Friedberg haben, werden ersucht, durch Ueberweisung von Schülern das ihre zum Gedeihen der Schule und dadurch zur Hebung des Gewerbstandes des Kreises beizutragen. Anmeldungen von Schuͤlern wolle man alsbald an uns gelangen lassen. Der Beginn des Unterrichts ist auf den 21. festgesetzt. Friedberg den 14. Mai 1884. 1916 Der Vorstand des Lokalgewerbvereins. Ihr Wähler von Nieder⸗Mörlen laßt euch nicht ver⸗ leiten und wählt nur Heinrich Möbs VII. Mehrere Wähler. Mai 1897 Wir schlagen den Johannes Fischer in. zum Gemeinderath der Gemeinde Nieder-Mörlen vor— 1896 Mehrere Wähler. Kal bfleisch, Vorderviertelstücke(mit Ausnahme der Coteletts), haupt empfiehlt à 40 Pf. in stets guter Waare 1911 Gg. E. Hanstein. — für Herren, Damen und Kinder, Hemden, biligst bei“ K. Friedrich. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Lehrer Bender in Münzenberg. Ludwig Cullmann, Kaufm. in Dauernheim. Hierzu Fahrplan des Eisenbahn-Directions- Nerzu 5 0 Druck und Verlag von Carl Bindernagel Bezirks Hannover„Sommerdienst“. sächlich zu Ragout geeignet, auch fortwährend koscheres Betr die werk beac hier nur Hess vor! des 20. jähr des st! Aus geug der