ug. ch er 5 füpcbenf häft 0 N 1 Vertrauen e. — ll, Lartloff. 8 hel U userate er machen, daß 9 das. Rabatt Empfang z b, soweit dig bezüglich der hun zu wollen, Anzeigers. J 2 b. der Zutritt ar nur gegen wird. den Vereins e wohnenden jeren Fami⸗ durch Mit n die Zu⸗ seltig einzu⸗ E 10 IK. r Vorland. thran h. Berbel. Koffer. l. kümmich. 0. lt⸗Ve rein 1. 0 7 1 Donnerstage „ 1 Bolslal, 1884. Donnerstag den 4. Fehruar. L 20. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. 10 bin 1 dotitreisoe 17* 1 0 1 Mf org 0 1 U 7 77 0 7 f Die eiuspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 05 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Ausführung des Reichsgesetzes über die Krankenversicherung der Arbeiter. Friedberg am 12. Februar 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 190 505 e vom Le 1 5 J.(Amtsblatt Nr. 1 von 1884) ertheilen wir Ihnen unter Aufhebung des auf den 20. Februar d. J. gesetzten Erledigungstermins bis auf Weiteres Frist, da zunächst bei einer in Bälde stattfi Bun jeister⸗ versammlung der obige Gegenstand besprochen werden soll. 1 a e ee e ee eee Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— lage Nr. 2, enthält: 1. Zusammenstellung der Rechnung über die Staats— chuldenverwaltung für das Jahr 1880/81. 11. Bekanntmachung, die Vergütung der Brandschä— den zu Hofheim betr. 111. Uebersicht der für 1884/85 genehmigten Um— agen in den isr. Rel.⸗Gem. des Kr. Groß Gerau. Iv. Promotionen an der Gr. Landesuniversität Gießen. V. Namens veränderungen. VI. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Eine Lehrer— telle zu Griesheim, Gehalt 1000— 1300 M. Eine Lehrer— telle zu Eberstadt, Gehalt 1000 1300 M. Eine Lehrer⸗ telle zu Groß-Gerau, Gehalt 1000— 1394 M. 18 Pf. Eine Lehrerstelle zu Ruppertenrod, Gehalt 900 M. Die gehrerstelle zu Glauberg, Gehalt 900 M.; dem Grafen u Stolberg-Wernigerode Gedern steht das Präsentations— recht zu. Die zweite Lehrerstelle zu Griedel, Gehalt 00 M. Die Lehrerstelle zu Bettenhausen, Gehalt 900 M.; dem Fürsten zu Solms Braunfels steht das Präsenta⸗ onsrecht zu. Eine Lehrerstelle zu Heuchelheim, Gehalt 00 M. Eine Lehrerstelle zu Jüges heim, Gehalt 900— 000 M.; dem Kreisrathe zu Offen bach, sowie dem kath. Ufarrer und dem Ortsvorstande zu Jügesheim steht das Gräsentatlonsrecht zu. Die Lehrerstelle zu Fraurombach, Gehalt 900 M.; dem Grafen von Schlitz genannt von Görtz steht das Präsentationsrecht zu. Die Lehrerstelle u Veitshain, Gehalt 900 M. — Der Kammerjunker Kreisassessor Dr. Freih. „. Gemmingen-Hornberg wurde zum Kammer— berrn ernannt. — 12. Febr. Zweite Kammer. Vor Ein⸗ ritt in die Tagesordnung erklärte auf die An— fragen der Abgg. Schröder und bezw. Pfannstiel Staatsminister v. Starck, daß bei der voraus— sichtlich nur noch kurzen Dauer des Landtags ine Gesetzesvorlage wegen des Civildienerwitt— weninstituts, sowie eine Gesetzesvorlage betr. die Verwandlung mehrerer Kreisstraßen in Staats— straßen auf diesem Landtage nicht mehr zu er— warten sei. Die Kammer trat sodann in die sesprechung der Jutenpellation der Abgg. Racké und Gen., die kirchenpolitische Lage beir., ein. Es betheiligten sich an der Debatte die Abgg. Racké, Falk, Wasserburg, Franck, Osann, Schrö— ter und Wolz. Der Ministerpräsident erklärte, tie Regierung wünsche ebenfalls einen modus ivendi, der dem Bedürfniß der katholischen Be— völkerung entspreche ohne nothwendige Rechte des Staates aufzugeben. Berlin, 11. Febr. Zur Verathung ge— langt heute im Abgeordnetenhause das Extra— erdinarium des Cultusetats bei Titel 36 und wurde die Errichtung eines Gymnasiums in Franksurt a. M. genehmigt. Bei Titel 51(zwei Million zur Vermehrung der Sammlungen der königl. Museen) erklärt sich Neichensperger gegen die Bewilligung, weil dringendere Bedürfnisse, besonders für Pensionen und Gehälter, schon geraume Zeit der Erledigung harrten. Regier—⸗ ungscommissär Schöne betont die culturelle Be⸗ teutung der Museumssammlungen; die Motive ter Düsseldorfer Maler, welche zu der Petition im Bewilligung dieser Forderung veranlaßten, seien durchaus gerechtfertigt. Er bitte um die Bewilligung dieser Position, um der Verwaltung die Erreichung der gesteckten Ziele zu ermöglichen. Die Position wird in namentlicher Abstimmung mit 192 gegen 122 Stimmen angenommen. 8 12. Febr. Die Etatsberathung führte heute zum Etat des Abgeorduetenhauses und zu deu über den Neubau des Geschäftshauses vorliegenden Anträgen. Die Debatte führt zur Annahme des von Hobrecht eingebrachten Antrages, wonach der Gesammtvorstand zur Prüfung aller in Be— tracht kommenden Verhältnisse beauftragt wird, und zwar mit dem Rechte der Cooptation von Mitgliedern des Hauses. — 11. Febr. Der Kölu. Ztg. wird von hier gemeldet: Während die Pariser Timesnach— richt, England habe Frankreich zu gemeinsamem Vorgehen im Sudan eingeladen, schon von Lon— don aus in Abrede gestellt wurde, ist von der anderweitigen Angabe, die Mächte hätten Eng— land Vorstellungen wegen Egypteus gemacht, hier Nichts bekannt. Die Nachricht wird Au— gesichts der gegenwärtigen Lage bezweifelt. — Fürist Ocloff, der russische Botschafter in Paris, soll nach Berlin versetzt werden; er ist bekanntlich persona grata beim Kanzler. Dresden, 12. Febr. Die zweite Kammer hat die Novelle zum Berggesetz angenommen, ebenso den Antrag an die Regierung, ein Schank— stättenverbot gegen böswillige Steuerrestauten vorzulegen. Die Regierung hat den Ständen vorgeschlagen, als Nachtragsforderung eine an— sehnliche Ehrengabe des Landes für Professor Schilling, den Erbauer des Niederwalddenkmals, zu bewilligen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Wie die Montagsrevue vernimmt, würde der Handels— minister schon in einer der nächsten Sitzungen des Abgeordnetenhauses einen Nachtragscredit von 5,700,000 fl. für den Bau der Arlberg— Bahn verlangen, welcher durch die Beschleunig— ung des Baues und durch Mehrarbeiten bedingt wurde. Die Arlberg-Bahn soll in ihrer ganzen Ausdehnung am 15. August d. J. eröffnet wer— den. Die Traject-Anstalt am Bodensee beginnt bereits am 1. Juli d. J. ihre Thätigkeit. — 11. Febr. Der Ausnahmsausschuß be— endigte heute seine Berathungen. Die Majorität beantragte, die erste Regierungsverfügung als gerechtfertigt zu erklären in Anerkennung der Thatsache, daß sich in letzterer Zeit hochver— rätherische, die persönliche Sicherheit in ausge— dehnter Weise gefährdende Umtriebe seitens einer anarchistischen Partei in einigen Gerichtssprengeln Niederösterreichs geoffenbart hätten und damit die Vorbedingung zur Anwendung des Gesetzes vom 5. Mai 1869 eingetreten war und in Er— wägung, daß die auf Grundlage dieses Gesetzes erlassene Verordnung des Gesammtministeriums sich innerhalb der Grenzen des Gesetzes hält. Ferner nimmt die Majorität Act von der be⸗ stimmten Erklärung der Regierung, von dieser Verordnung nur behufs Unterdrückung der be— stehenden anarchistischen Umtriebe Gebrauch zu machen und sie nach erreichtem Ziele sofort außer Kraft setzen zu wollen. Bezüglich der Aufheb— ung der Geschworenengerichte beantragt die Aus— schußmajorität Kenntnißnahme der betreffenden Regierungsverordnung. Norwegen. Christiania, 12. Febr. Ein Flugblatt aufrührerischer Tendenz wurde confis— eirt und dessen Verfasser, ein Mann von unbe— deutender Stellung, verhaftet und das gericht— liche Verfahren gegen denselben eingeleitet. Fran vech Paris,, Feb? Kammer begann die Debatte über das Gesetz gegen öffentliche Kundgebungen. Art. 1 wird mit den vom Ministerium acceptirten Veränderungen mit 300 gegen 183 Stimmen angenommen. — Der„Monde“ veröffentlicht eine Depesche des französischen Bischofs Puginier in Tongking, datirt von Hongkong den 9. c., worin derselbe meldet, ein Priester, 22 Katecheten und 215 Christen seien umgebracht worden. Puginier verlangt Hilfe. Großbritannien. London, 12. Febr. Oberhaus. Bei der Berathung des Sales— bury'schen Tadelsvotums gegen das Cabinet er— klärte Granville, der Sudan sei weder für Eug— land und Indien von Interesse, noch von dauern— dem Interesse für Egypten. Die Garnisonen von Sinkat und Tokar repräsentirten nur etwa ein Fünfzigstel aller egyptischen Truppen im Sudan. Die Regierung mußte darauf bedacht sein, die Absichten Gordon's nicht zu durch— kreuzen und schätze sich glücklich, zu constatiren, daß nach den jüngsten Nachrichten Gordon nicht gegen die Entsendung von Truppen zu Opera— tionen in der Umgegend von Suakim sei. Dem— zufolge befahl die Regierung, Tokar beizustehen, wenn dasselbe sich halten könne. Die Regier— ung beabsichtige nicht, Egypten zu annectiren, sondern sie gedenke, nur so lange dort zu ver— bleiben, wie nothwendig sei, um eine stabile Regierung zu sichern. Italien Nom Febr. Auf Antrag Depretis' setzte die Kammer die Begründung der Interpellation über die innere Politik auf den J. März fest. Türkei. Constantinopel, 11. Febr. Auf Kreta ist eine Insurrection ausgebrochen. Die Pforte beorderte 5000 Mann Truppen aus Smyrna und Salonichi nach Kreta. N Amerika. Washington, 12. Febr. Der Congreß hat eine Bill wegen Unterstützung der Ueberschwemmten angenommen. — Der Präsideut der Vereinigten Staaten hat ein Decret erlassen, wonach General Sher— man pensionirt und Generallieutenant Sheridan zu seinem Nachfolger ernannt wird. 5 Newyork, 12. Febr. Eine gestern statt— gehabte Versammlung von 500 deutschen und böhmischen Socialisten, worin auch Most sprach, nahm mehrere Vorschläge au, worin den öster⸗ reichischen Socialisten empfohlen wird, sich noch gefürchteter zu machen als bisher und keine Aristokraten und Fürsten zu schonen. f Egypten. Kairo, 12. Februar. Einer Meldung des Bureau Reuter zufolge, machte der Gouverneur von Sinkat, Tewfik, welcher lieber sterben, als sich ergeben wollte, gestern Morgen nach Sprengung der Befestigungen und Vernagelung der Kanonen mit der ganzen Garnison von 600 Mann einen Ausfall. Alle wurden niedergemetzelt. Die Aufständischen besetzten Sinkat. Aus Stadt und Land. Friedberg, 11. Febr. Die Staare sind da und heute früh schlug die erste Schwarzamsel. Von Worms wird gar gemeldet, daß der erste Storch gestern ange⸗ kommen sei, 14 Tage vor der gewöhnlichen Ankunftszeit; auch Lerchen sind dort bereits auf den Fluren. Friedberg, 13. Febr. In der gestern Abend im Burck'schen Lokale stattgehabten General- Versammlung unserer Pfennig-Sparkasse, zu der sich im Ganzen nur 18 Personen eingefunden hatten, beschäftigte man sich hauptsächlich mit der Frage des Fortbestandes der Kasse. Nachdem sich im Laufe der Zeit herausgestellt hatte, daß der ganze Apparat in seiner jetzigen Zusammensetzung zu umständlich und zeitraubend fungirt, mußten Mittel ge⸗ sucht werden, denselben zu vereinfachen. Es wurde zu diesem Ende gestern das Markensystem befürwortet und verschiedene Vorschläge gemacht. Zur Prüfung derselben wurde das Curatorium verstärkt und besteht dasselbe nun aus: Pfarrer Meyer(Vorsitzender), Seminarlehrer Wahl, Kreisrath Dr. Braden, W. Bernbeck und H. Vech— stein. Das Curatorium wird sich mit dem Aus schuß des Vorschuß⸗& Creditvereins dahier in's Benehmen setzen und dann einer demnächst zu berufenden Generalversamm— lung bestimmte Vorschläge unterbretten. Davon, daß die Kasse fortbestehen müsse, war man allseitig über⸗ zeugt, nur soll die Arbeit der Sammelstellen und nament— lich der Hauptsammelstelle vereinfacht werden und einigen Mißbräuchen, die seitens des dle Kasse benutzenden Publi⸗— kums eingerissen waren, ein Riegel vorgeschoben werden. In wieweit die Kasse mißbraucht wurde, möge man daraus ersehen, daß eine einzige Familie 22 Einlagebüchelchen bei verschiedenen Sammelstellen hatte, also 22 Conti ge führt werden mußten. Warum, so fragt man billig, hat der betreffende Hausvater nicht lieber wöchentlich 20 M. auf ein Einlagebüchelchen direkt im Vorschuß-Verein eingelegt, anstatt den Sammelstellen, die doch die Ge— schäfte ohne Entgelt besorgen, eine so unnötbige Mühe und Arbeit zu machen? Daß man unter solchen Umständen an eine Auflösung der Kasse dachte, war gewiß verzeih— lich. Ernsttich wurde deßhalb auch die Frage ventilirt, ob man die ganze Kasse nicht auf die Klasse der Arbeiter, Gesellen, Lehrlinge, kleineren Handwerker ꝛc. beschränken und den Bemittelteren überlassen solle, ihre Einlagen direkt beim Vorschußverein zu machen. Auch über diese Frage wird der nächsten Generalversammlung Vorlage gemacht werden. Zu bedauern war, daß die gestrige Generalversammlung aus den Kreisen unserer Handwerker und geringeren Leute, die doch das eigentliche Contingent der Sparer stellen, gar nicht besucht war. Friedberg, 12. Febr. In der gestrigen Gemeinde— rathssitzung wurde beschlossen, die neue Straße gerade— aus zu führen, so daß sie in unmittelbarer Fortsetzung der Färberstraße, den Haagk durchschneidend, auf das Eck des Kümmich'schen Gartens stößt. Zu dem Zwecke wurde der Kauf des Ulrich'schen Hauses auf dem Haagk nebst Hofraithe und Garten für den Preis von 28,000 Mark beschlossen. Wie wir weiter hören, beabsichtigt lr. Becker den Eckbauplatz zu erwerben, um daselbst ein Wohnhaus zu errichten. Bad⸗Nauheim. Die am letzten Sonntag von den Mitgliedern des Militärvereins„Hassia“ zum Besten seines Fahnenfonds veranstaltete Abendunterhaltung im Deutschen Hofe war eine in jeder Beziehung genußreiche. Dieselbe erfreute sich eines so starken Besuches, daß die großen Räumlichkeiten des Deutschen Hofes sich kaum als ausreichend erwiesen; wenn schon die glückliche Wahl des Programmes und die anerkannte Leistungsfähigkeit der Mitwirkenden zu den schönsten Hoffnungen berech— tigten, so wurden doch die Erwartungen des zahlreich anwesenden Publikums weit übertroffen. Ein Tanz⸗ kränzchen beschloß den in allen Theilen schön verlaufenen Abend. Der pecuniäre Erfolg war ein ausgezeichneter, denn es wurden 316 M. 65 Pf. eingenommen. ph. Fauerbach b. Fr. Die am letzten Sonntag stattgehabte Abendunterhaltung des Gesangvereins„Ein— tracht“ kann als durchaus gelungen betrachtet werden. Die Gesangs-Vorträge unter Leitung ihres Dirigenten Heng von Friedberg wurden zur größten Zufriedenheit des versammelten Publikums ausgeführt. Die theatra— lischen Vorträge sind ebenfalls auf das Gelungenste aus— gefallen und die hiesigen und auswärtigen Theilnehmer des schönen Abends trennten sich erst gegen Morgen in heiterster Stimmung. Mainz, 12. Febr. Bei Vischofsheim hat sich gestern Abend ein trauriger Fall ereignet. Ein Condukteur der Hess. Ludwigsbahn fiel vom Laufbrett, wobei er mit den Beinen unter den Zug gerieth und ihm beide Beine abge⸗ fahren wurden. Ver noch Lebende wurde, nachdem der Zug gehalten, in einen Wagen gelegt und hierher ge⸗ bracht, wo er noch am Abend im Rochushospital verschied. Allerlei. Frankfurt. Das Polizeipräsidium erläßt eine Be— kanntmachung bezüglich des Fulda'schen Raubanfalls, in welcher es u. A. heißt:„Was den in der Obermainan— lage an einem hiesigen Kaufmann verübten räuberischen Ueberfall betrifft, so ist zu bemerken, daß der Vorgang noch keineswegs klar gestellt ist. An der Nichtigkeit der Anzeige haben sich durch die stattgehabten amtlichen Er— mittelungen Zweifel ergeben.“(Die Franzosen pflegen bekanntlich bet jedem Vorkommniß zu fragen:„Ou est la femme?“) Erfurt. Hier hat eine namhafte Anzabl renom— mirter Fleischer, welche nur gutes, schweres Vieh schlachten, die Fleischpreise herabgesetzt. Sie verkaufen das Pfund Mastochsenfleisch für 50—54 Pf., Schweinefleisch mit 55—56 Pf.; Blutwurst, Leberwurst und Preßkopf für 70 Pf. das Pfund. Leipzig. Der abhanden gekommene Postbeutel mit den bedeutenden Werth Packeten(über 80,000 Mark) wurde in der Nähe des Bahnhofes im Feld gefunden, wo er tief vergraben war. Sämmtliche Papiere sollen intaet sein. Pest, 11. Febr. Eine entsetzliche Katastrophe hat sich auf der Theiß zwischen Domrad in Czigard ereignet. Ein Hochzeitszug von 35 Personen setzte auf 7 Wagen über die Theiß, inmitten des Flusses brach aber die Els— decke. Alle ertranken, nur ein Zigeuner ist gerettet. London, 11. Febr. Die große Spinnerei Cleping— ton bei Dundee ist heute niedergebrannt. Die Haupt⸗ mauer stürzte ein und begrub viele Feuerwehrleute, von denen vier todt und mehrere schwer verletzt wurden. Charkow, 11. Febr. In dem hiesigen sogenannten Moskauer Kaufhofe ist Feuer ausgebrochen. Es sind 10 Manufacturlager abgebrannt. Der Schaden ist enorm. New⸗Nork, 11. Febr. Das Wasser im Ueber⸗ schwemmungsgebiete steigt noch, ausgenommen bei Whee— ling, wo dasselbe sehr langsam fällt. Der Nothstand ist überall groß.— 12. Febr. Die Ueberschwemmungen nehmen noch zu. Belare(Ohio) steht ganz unter Wasser. 50 Häuser sind fortgeschwemmt. Das Elend ist groß. Gerichtssaal. Altenstadt, 7. Febr. In der heute dahier statt⸗ gefundenen Schöffengerichtssitzung wurde: 1) Johannes Hartmann Will's Frau von Rodenbach, angeklagt wegen Beleidigung, in eine Geldstrafe von 3 M., ev. ein Tag Haft und zur Kostentragung, sowie 2) Joh. Würz Wwe. von Langen⸗Bergheim, angeklagt wegen Ruhestörung, in eine Haftstrafe von 1 Tag und zur Tragung der Kosten verurtheilt. Friedberg, 12. Febr. Fruchlber Waizen M. 19.00, Korn M. 16.50, Gerste M. 16 Hafer N. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Grünberg, 9. Febr. Fruchtpreise. Welzen M. 19.30, Korn M. 16.80, Gerste M. 14.40, Hafer M. 14.40, Erbsen M. 18., Samen M. 25, Kartoffeln M. 4. Gießen, 1“. Febr. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier per St. 6—7 Pf., 2 Stück 00 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.75— 1.20, Hühner per Stück M. 0.90— 1.30, Hahnen per Stück M. 0.75 1.40, Enten per Stück M. 2.00— 2.20, Ochsenfleisch per Pfd. 66—00 Pf., Kuh— und Rindfleisch 48 56 Pf., Kalbflessch 45— 50 Pf., Schweinefleisch 60—00 Pf., Hammelfleisch 60— 70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50— 4.00, Zwiebeln per Centner M. 9. Homburg v. d. H., 12. Febr. Wochenmarkt. Kar— toffeln per Malter M. 3.50 4.50, per Gescheid von 8 bis 9 Pf., Eier per Stück 6, 7 und 8 Pf., Butter per Pfund 1. Qual. M. 0.90, 2. Qual. M. 0.80. Frankfurt, 11. Febr. Frankfurter Produktenbörse. (Offizielle Notirungen.) Weizen unv., eff. hiesiger und Wetterauer M. 19 19.25, fremder M. 19— 19.25, per diesen Monat M. 19.00. Roggen unv., eff. hies. M. 16 fremder M. 16 16.25, per diesen Monat M. 16. Gerste unv., eff. hiesige und Wetterauer M. 17-18, fremde M. 18-19. Hafer unv., eff. hiesiger M. 14.25, fremder M. 14— 14.50, per diesen Monat M. 14.25. Rüböl eff. ohne Faß hiesiges M. 38. Branntwein 500, Trall. per 160 Liter eff. ohne Faß M. 43.— Mehl Nr. 1 M. 38, Nr. 2 M. 36, Nr. 3 M. i er eee Nr. 5 M. 23. Roggenmehl 0%(Berl. Marke) M. 23 bis 23.50, 1.(Berliner Marke) M. 22 bis 22.50, 11. do. M. 18. Frankfurt, 11. Febr. Viehmarkt. Ochsen: Zu⸗ trieb ea. 350 Stück. Preise für 1. Qual. per Centner Schlachtgewicht M. 66, 2. Qual. M. 60— 62. Rest ca. 40 Stück. Kühe und Rinder: Zutrieb ca. 350 St. Preise für 1. Qual. M. 58, 2. Qual. M. 10 50 Bullen: Zutrieb ca. 12 Stück. Preise je nach Qual. M. 40-50. Kälber: Zutrieb ca. 380 Stück. Preise für 1. Qual. 6063 Pf. per Pfund, 2. Qual. 45 bis 54 Pf. Hämmel: Preise für 1. Qual. 65 Pf., 2. Qual. 50 55 Pf. Schweine: Preise für prima Hannoveraner 54-56 Pf., für Landschweine 52 Pf. M. 19.20— 20.75, fremder M. Mainz, 10. Febr. Fruchtmarkt. 19.25— 21.25. Weizen hiesiger Korn Verloosungen. hiesiges M. 16— 16.75, russisches W. 14.75— 15. Gerste 5p Ct. Donau⸗Regulirungs 100 fl.⸗Looses Pfälzer M. 1616.50, fränkische M. 16.30—17. Hafer von 1870. Ziehung vom 2. Januar 1884.— Heim⸗ M. 13.30— 14.60. Raps M. 38.25— 33.75. Raps⸗ zahlung vom 11. Jan. 1884 ab. Nr. 94419 fl. 90,000. kuchen M. 55 160. Mohnöl M. 54.50— 58. Leinöl Nr. 3349 fl. 24,000. Nr. 171689 fl. 8000. Nr. 193220 M. 2425. Rüböl rohes M. 25.85— 36.25, gereinigtes fl. 5000. Nr. 102464 fl. 1000. Die übrigen Nummern, zu deren Aufführung uns der Raum fehlt, können auf unserem Bureau nachgesehen werden. Oesterreichische 5% fl. 500 Loose von 1860. Serien⸗Ziehung vom 1. Febr. 1884. S. 807 860 884 928 1038 1122 1162 1225 1263 1328 1952 2106 2138 2259 2477 2547 2970 3046 3090 3254 3377 3465 3548 3658 3831 4030 4961 5115 5376 5622 5799 5806 5874 5920 6083 6087 6090 6552 6558 6986 7336 7412 7873 8000 8043 8294 8476 8488 8dyg 9188 9202 9263 9344 9383 9561 10240 10413 10418 10549 10658 10698 10802 11310 11651 12093 12391 12490 12813 12876 13016 13038 13176 13335 13371 13381 13942 13943 14288 14301 14340 14500 14563 14780 15241 15527 15652 15724 16009 16165 16200 16389 16395 16473 16820 16931 17067 17238 17396 17488 17575 17666 17866 17966 18003 18201 18580 18629 18676 18698 18740 19095 19134 19169 19195. Die Gew.⸗Ziehung findet am 1. Mai 1884 statt. Bukarester 20 Fr. Loose von 1869. Bei der am 1. Febr. in Gotha stattgefundenen Verloosung wurden folgende Serien gezogen: 2 70 106 144 163 184 188 394 453 537 560 569 689 699 833 969 1007 1035 1048 1274 1522 1558 1660 1665 1699 1703 1720 1845 1869 1956 1963 2016 2073 2149 2327 2328 2344 2371 2399 2426 2501 2578 2595 2696 2710 2810 2891 2902 2903 3144 3292 3313 3424 3481 3495 3533 3569 3667 3802 3826 3835 3949 3984 4413 4039 4184 4203 4241 4243 4278 4308 4496 4542 4577 4622 4669 4939 4954 5147 5196 5324 5434 5493 5499 594 5714 5727 5736 5749 5757 5902 5915 6007 6079 6379 6428 6445 6457 6516 6599 6672 6687 6722 6733 6812 6855 7031 7867 6630 7073 7079 7414 7472 und 7477; 25,000 Fr. fielen auf Nr. 78 der S. 4184. Die Zahlung erfolgt am 5. März. Finnländische 10 Thlr.⸗Loose vom Jahre 1868. Ziehung am 1. Febr. 1884. Gezogene Serien: Nr. 110 116,216 352 430 434 648 903 1050 1238 1287 1302 1336 1370 1406 1652 1655 1776 1860 1902 2020 2152 2209 2335 2403 2466 2477 2595 2606 2607 2632 2689 2925 2942 2953 3069 3081 3110 3180 3430 3559 3859 3870 4198 4227 4246 4308 4416 4442 4641 4686 5082 5261 5409 5475 5488 5561 5585 5604 5654 5823 5839 5885 5977 6008 6044 6098 6510 6744 6755 6756 6792 6874 6933 6954 2210 7218 7387 7393 7406 7418 7439 7568 7623 7642 7917 8101 8122 8160 8188 8189 8222 8295 8393 8395 8639 8681 8753 8825 9028 9125 9157 9204 9261 9307 9328 9429 9433 9466 9472 9477 9491 9600 9612 9801 10015 10676 10691 10697 10930 11000 11035 11068 11630 11987.— Die Prämien-Ziehung findet am 1. Mai d. J. statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 13. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 0.85— 0.95, Eier 1 St. 6, 2 St. große 13 Pf. 2 M. 37.75-38.50. Mainz, 10. Febr. In der verflossenen Woche waren auf unserem Viehmarkte im Ganzen 1315 Stück Vieh und zwar 6 Farren, 101 Ochsen, 261 Kühe, 208 Kälber und 789 Schweine zugetrieben. Bezahlt wurden für Farren 52— 54 M., Ochsen 1. Qual. 70— 72 M., 2. Qual. 66— 68 M., Kuͤhe 1. Qual. 64— 66 M., 2. Qual. 56-62 M. Alles per 50 Kilo Schlachtge wicht. Kälber wurden bezahlt mit 60-62 Pf., Schweine mit 4853 Pf. per ½ Kilo lebend Gewicht. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut:. 27. Jan. Der Müller Karl Michael August Hecker von Ellersleben mit Anna Elisabetha Schmick, geb. Albrahn, von Hattenrod. 3. Febr. Der Gärtner Philipp Jak. Karl Gottmann von Darmstadt mit Elisabetha Sauer von Friedberg. Geboren: 4. Jan. Dem Lohnfuhrmann Joh. Heinrich Waas IV. 1 Sohn. 10. Jan. Dem Professor am evang. Predigerseminar Dr. theol. Heinrich Wilhelm Weiffenbach 1 Tochter. 14. Jan. Dem Kaufmann Emil Huber 1 Tochter- 16. Jan. Dem Dienstknecht Konrad Köhler 1 Tochter. 20. Jan. Dem Eisenbahnarbeiter Leopold Wieland 1 Sohn. 28. Jan. Dem Handarbeiter Adam Demmerling 1 Sohn. Ein ehelicher Sohn. Dem Schneider Franz Metz 1 Tochter. Dem Graveur Karl Oscar Eduard Noack 1 Sohn. Gestorben: 15. Jan. Emil Hermann Horn, Sohn des Eisenbahn— Packmeisters Michael Horn, 9 Jahre alt. 21. Jan. Rebecka Stern, Töchterchen des Fruchthändlers Abrabam Stern, 3 Jahre, 10 Monate alt. 24. Jan. Der Handschuhmacher Karl Ehregott Krell, 35 Jahre alt. 2. Jan Der Schuhmacher Heinrich Weynandt, 70 Jahre alt. 29. Jan. Der Schneidergeselle Karl Klein, 21 Jahre alt. 30. Jan. Die Dienstmagd Katharina Kraft von Gonters— kirchen, 21 Jahre alt. Der Metzger Wilhelm Kreuter II., 54 Jahre alt. 30. Jan. Der Tafelmacher Martin Wagner von Dettau, 21 Jahre alt. 1. Jan. Hermann König, Söhnchen des Gerichtsvoll— ziebers Karl König, 2 Jahre alt. 5. Febr. Der Mathildenstifts diener Christian Daniel Reichhold, 55 Jahre alt. —70 9 5 ebeln 15 kt. Kar⸗ von ö bis er Pfund lenbörse. er und 204 per . M. 16 „Gerste 7 fremde fremder Ruͤböl 90 Trall. 1 Nr. 1 N. A, Y M. 23 8 22000, en: Zu⸗ Centner 2. Rest 50 St. 50.— Qual. Preise 45 bis „Qual. veraner hiesiger . Korn Gerste Hafer Raps⸗ Leinöl kelnigtes e waren ick Meh Kälber en fuͤr 2 M., 6 M., achtge chweine —— edberg. ker von chmick, inn von edberg⸗ las IV. seminar fenbach er. Tochter. bieland — Am Familientische: Noch einmal der Stern der Weisen. Von K. Kiesewetter.— Rechtsrath.— In Literarisches. Nr. 17 und 18 enthält: Ellernbruch. Daheim. (Forts.)— Mann über Bord! Mit Bild.— Todes strafe oder lebenslängliches Zuchthaus? Nach persön— lichen Erfahrungen beantwortet von H. Spengler, Straf— anstaltsgeistlicher. Mit zwei Porträts.— Die Aesthetik des Kunstgewerbes. Von M. Allihn. Mit vier Illustr. — Eine Heilanstalt für Trinker aus den gebildeten Ständen.— Zur Erinnerung an Wilhelm Herbst. Von R. Kögel. Mit Porträt.— Dr. Overzier und seine Wetterprognosen. Von F. Anders.— Am Familien- tische: An der Grenze von Tonkin.— Aus dem Volks— leben Kurlands. Von Th. H. Pantenius.— Gesund— heitsrath.— Ein Gottesdienst verfolgter Protestanten. Mit Bild.— Margarethe von Bülow. Von Th. H. Pantenlus. Mit Porträt.— Pasquille und Spottreden in alter Zeit. Von Dr. Fr. Leist.— Eisbilder, Radier⸗ ungen von J. A. Klein. Von Fr. Anders. Mit vier Illustr.— Vestatempel und Vestalinnen. Von H. Gröll. unserer Spielecke. Mit 6 illustr. Beilagen. Bekanntmachung. . Die Dienststunden des blesigen Kaiserlichen Postamts sind an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen wie folgt festgesetzt: von 8 bis 9 Uhr Vormittags, 1 von 5 bis 6 Uhr Nachmittags, sodann ausschließlich für den Telegraphendienst von 12 bis 1 Uhr Mittags. Groß-Karben, 11. Februar 1884. Kaiserliches Postamt, Drißler. Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 16. Februar 1884. Beginn: Freltag Abends 4 Uhr 40 Minuten. Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. 7 Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 6 Uhr 15 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 17. Februar an Morgens 6⅝ Uhr, Nachmittags 4½ Uhr. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Dienstag den 19. Februar sollen im Distrikt„Mühl⸗ berg“, unweit der Gießener Straße, versteigert werden: 290 Rm. Buchen⸗Scheitholz, 30„ Hainbuchen Rundscheitholz, 212„ẽkBBuchen- und Eichen Prügelholz, 139„ desgl. Stockholz, 13,000 Wellen desgl. Reis holz, darunter ca. 5000 Buchen— Durchforstungswellen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr beim Albacher Hof. Lich den 9. Februar 1884. 609 Wimmenauer. — 5 Holzversteigerung. Freitag den 15. Februar, Vormittags 9 Uhr, soll im Bingenheimer Gemeindewald nachstehendes Holz ver— steigert werden: 19 Stück Eichen-Stämmchen von 16-31 Centimeter Durchmesser und bis zu 9 Meter Länge, 14 Stück Fichten⸗Stangen von 8 Centimeter Durch— messer und 6— 10 Meter Länge, 68 Naummeter Buchen-Scheiter, 10 55 Linden-Scheiter, 70 10 Buchen-Knüppel, 3 5 Eichen Knüppel, 14 65 Linden-Knüppel, 325 Stück Buchen Reisig, 81„ Eichen Reisig, 53„ Linden⸗Reisig, 59 Raummeter Buchen-Stöcke, 26 5 Eichen Stöcke. Die Zusammenkunft ist am Löwenbuschschlag. Bingenheim den 8. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Bingenheim. Lahm. 570 1 Jagd cht Jagdverpachtung. 596 Montag den 18. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll die hiesige Feldjad, bestehend in 635 Hektaren, ander weit auf 6jährige Bestandzeit auf hiesigem Rathhaus verpachtet werden. 5 Mieder⸗Eschbach den 11. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Eschbach. Jau st. Jagd-Verpachtung. Die der Gemeinde Beienheim zustehende Feldjagd sowie die Waldjagd= 214 600 — 1600 Normalmorgen, Normalmorgen, soll Montag den 18. Februar, mittags 1 Uhr, auf hiesigem Beienheim, 12. Februar 18894. Großherzogliche Bürgermeisterei Beienheim. Stein. Nach⸗ Rathhause verpachtet werden. 3 Raummeter Buchen Knüppel, 15 16 Fichten⸗Stöcke, 10 1 7 Fichten-Stämme(Sparren), 3578 Fichten-Derbstangen und 7424 Fichten Relsstangen. 63 Eichen-Derbstangen, 455 Fichten-Reisstangen. fortgefahren. Gedern den 9. Februar 1884. 594 AZausammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Nidderner Trieb an dem Holzschlage. triebsfläche lagernden Fichten-Stämme und Derbstangen wird an Ort und Stelle mit Holznummer 45 der An⸗ fang gemacht, von 1 Uhr ab kommen die Laubholz Stämme und Derbstangen ohne vorgezeigt auf diesem Platze zum Ausgebot und hierauf wird mit der Versteigerung der Fichten-Stämme und Stangen an Ort und Stelle = Holzversteigerung im Gräflichen Forstrevier Gedern. In dem Försterbezirk Gedern sollen an Ort und Stelle versteigert werden: Montag den 18. d. Mts. in dem Distrikt Gaulskopf: Buchen-Astreiser und 51 Raummeter Buschreiser, Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Schaidweg bei Holznummer 1. Dienstag den 19. d. Mts. in dem Distrikt Schwunasteln: 67 Eichen⸗Stämme, 410 m lang, 18—24 em dick mit 11 ebm Inhalt(Wagnerholz), 40 Notbbuchen-Stämme, 610 m lang, 30-64 em dick mit 46 ebm Inhalt, 17 Hainbuchen Stämme, 6—9 m lang, 18— 28 em dick mit 4 ebm Inhalt, 9 Birken, 7 Elsbeer-, 4 Kirschbaum- und 2 Ahorn Stämme, 434 Fichten-Stämme, 10— 17 m lang, 15—37 em dick mit 140 ebm Inhalt, 1383 Fichten⸗Derbstangen(Sparren, Leiterbäume ꝛc.) und Mit den auf der Ab⸗ Die Forstschützen Jung und Funk zu Gedern sind beauftragt, auf Verlangen Auskunft zu ertheilen.— Das Holz aus dem Distrikt Schwungstein ist gut abfahren und der Abfuhrweg von der Abtriebsfläche daselbst durch die Linden-Allee bis auf die Staalsstraße chaussirt. Der Gräfliche Oberförster. Kirchner. 8 5 0 9 0 Holz ⸗Versteigerung. Montag den 18., Dienstag den 19. und Mittwoch den 20. d. Mts., jeden Tag Morgens 9 Uhr anfangend, sollen in dem hiesigen und Rockenberger Markwald nach genannte Holzsortimente meistbietend versteigert werden: 113 Stämme Eichen-Vau und Nutzholz, 30 Kubik meter Inhalt, 3 Stämme Kiefern-Bau- und Nutzholz, 1½ Kubik— meter Inhalt, Stämme Buchen⸗Bau- u. Nutzholz, 53½ Kubik— meter Inhalt, Eichen-, 4 Buchen-, 33 Nadel-Derbstangen und 285 Fichten-Reisstangen, 3 Raummeter Buchen-Scheiter II. 28 Raummeter Eichen-Scheiter, Raummeter Buchen- und 90 Raummeter Eichen— Knüppel, 6800 Wellen Buchen- und 19900 Wellen Eichen-Reisig. Die Zusammenkunft ist den ersten und zweiten Tag an der Diebseiche, den dritten Tag beim Forsthaus. Es wird bemerkt, daß den ersten Tag das Stamm— und Stangenholz, sowie das Eichen Scheitholz versteigert und an dem Eichen ⸗Stangenholz angefangen wird. Oppershofen den 11. Februar 1884. Der Markgegenschreiber Sorte und 592 8 95 Weil. dy Jagd⸗ Verpachtung. 591 Mittwoch den 20. Februar l. J., Nachmittags 2 Uhr, soll bei Gastwirth Steffan dahier die der Gemeinde zustehende Feldjagd auf weitere 6 Jahre noch— mals verpachtet werden. Echzell den 11. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Echzell. Habicht. Aukauf eines Faselochsen. 593 Die Gemeinde Södel beabsichtigt einen jungen, zur Zucht tauglichen Faselochsen(Berner Race) anzu⸗ kaufen. Besitzer solcher Thiere wollen sich alsbald an unterzeichnete Stelle wenden. Södel am 11. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Södel. Reitz. Holz-⸗Versteigerung. 604 Freitag den 15. Februar, Nachmittags 1 Uhr, sollen im hiesigen Gemeindewald: 9 Buchen⸗Stöcke, zu Kummethölzer geeignet, Eichen⸗Stämme, 0,41 Kubikmeter enthaltend, Nadel Stämme, 2,51 5 15 Nadel-Derbstangen, Raummeter Buchen-Scheiter, 15 Nadel⸗Scheiter, 60 Wellen Buchen-Reisig, 120 Wellen Nadel-Reisig, 3 Raummeter Buchen Stöcke, 2 5 Nadel⸗Stöcke versteigert werden. 8 Södel, 12. Februar 1884. 0 Großherzogliche Bürgermeisterei Södcl. Reitz. Schließ, Wasch⸗ und Handkörbe 9 2 5 10 6 1 0 empfiehlt u. Manschetten billigst bei Herrenkragen K. Friedrich. Carl Damm, 586 Usagasse. Holzversteigerung. 603 Montag den 18. Februar, Vormittags 10 Uhr, kommen im Gemeindewald zu Oberau zur Versteigerung: 37 Eichen-Stämme von 30—107 Centimeter Durch⸗ messer und 4— 12 Meter Länge, 57 Raummeter Eichen-Scheitholz, 25 1„ Knuͤppel, 100 7 Neiser 32„Stöcke. Die Zusammenkunft ist im Ort. Oberau den 12. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterel Oberau. Braun. Arbeits-Versteigerung. Montag den 18. d. Mts., Mittags um 1 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Rockenberg nachstehende Ar⸗ beiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: Maurerarbeit laut Kostenüberschlag 58 M. 52 Pf. Plantrarbeiten 9 Chaussirarbeiten 122270 Lieferung von Mauersteinen 54 5„ Sand 3„ 2 70„ hydraulischem Kalk 9 e 1„ Kanaldeckplatten 39% 7„ Wandsteinen N Brechen von Grundbausteinen 9= Anfahren der Steine A Aufsetzen der Steine„ Butzbach den 12. Februar 1884. Metzger, 610 Bezirks⸗ Vauaufseher. 35 7 1 t. Mobilien-Versteigerung. Mittwoch den 20. d. Mts., Morgens 9 Uhr an— sangend, läßt Unterzeichneter wegen Abzug in seiner Hofraithe 1 einspännigen Jagdwagen, sechssitzig, auf Federn, 1 Oekonomiewagen, 1 Chalsengeschtrr, 1 Fahr—⸗ geschirr, 2 Sätiel, verschiedene Pferdezäume, mehrere Pflüge, 1 Egge und sonstige Oekonomie- und Haus⸗ geräthe meistbietend versteigern. Reichelsheim den 12. Februar 1884. FJ. B. Schwarz. Für einen sollden, mit den nöthigen Kenntnissen versehenen jungen Mann ist bei uns Stelle als Lehrling offen. 12 ö Anmeldungen sind schriftlich einzureichen. Vorschuss:& Creditverein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. 26 599 beüchen- Wfa-e Veilchen-Abfall-Seile in vorzüglicher Qualität empfiehlt à Packet(3 Stück) 40 Pf. 201 Apotheker C. Görtz. Zwei rothscheckige 577 Berner⸗ Bullen, 5/ Jahre alt, stehen zu verkaufen bei Löwenhof. !! Nestle's Kindermehl, Liebig's Fleisch-Extrakt 583 Wilh. Bernbeck. Ein gut möblirtes Zimmer ist an einen anstͤndigen Herrn zu vermietben. bei 598 Wo? sagt die Exped. d. Anz. 2 55 —— rr/* 2 82 1 Bei Verladungen auf hiesiger Station empfehle meine bequem gelegene, sehr exact wiegende und nach dem neuesten System construirte Fuhrwerks⸗ Brückenwaage. Bei der vorzüglichen Einrichtung meiner Waage, kaun jeder Juteressent das Waagresultat von der Scala der Waage selbst ablesen und sind deßhalb Irrthümer vollständig ausgeschlossen. 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Einladung des Volks-Bildungs- Vereins 3 Friedberg zu dem Freitag den 15 Februar l. J., Abends 8 Uhr, im Rathhaussaale stattfindenden Vortrage des Harn Reallehrers Wiesehahn: Der Cid, ein Bild aus Spaniens Geschichte und Dichtung. Der Eintritt ist Jedermann gestattet. Friedberg, 13. Februar 1884. 602 Der Vorstand. Donnerstag Dortmund. zusino in Friedberg. Mittwoch den 20. Februar: Damen ⸗Casino Theater 15 Musik. Anfang präcis 7 Uhr. Der Vorstand. Gelanguerein Liederkranz in Groß-Karben. Sonntag den 17. Februar findet theatralische Abend— unterhaltung im Saale des Gastwirth Fuhr statt. Nach Beendigung des Concerts: Tanz. Es ladet freundlichst ein Der Vorstand. Anfang 7 Uhr. Es wird Bier und Apfelwein verzapft. 571 Bier 1 611 Halsbinden und Shlips, 151 Vorstecker, Fonlards, seidene Umkuöpftücher, 11 weiße und schwarze seideue Halstücher zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. Medicinal Leberthran 582 empfiehlt Wilh. Bernbeck. Kastanienbäume. In der Gräflichen Gärtnerei Ilbenstadt werden circa 30— 40 junge, sehr schöne, rothblühende Kastanien— bäumchen billig abgegeben. 597 In Friedberg bei Carl Bindernagel ist zu haben: Lehrbuch zum kaufmännischen Briefschreiben, enthaltend: Geschüftsaussütze aller Art, 125 kansmännische Muster— briefe und statistische Tabellen über 100 der größten Städte Dentschlands. Von Wilh. Trempenau. Zweite verbesserte Auflage. Preis 2 M. Ernst'sche Buchhandlung in Quedlinburg. CCT 0 Freunden und Bekannten, insbesondere den Herren Collegen des Verblichenen statt besonderer Mittheilung die Nachricht, daß es dem Allmäch-! tigen gefallen hat, unseren unvergeßlichen Gatten und Vater, den Grosshe zoglichen Lehrer Hermann Lenz, nach langer schwerer Krankheit beute Vormittag um 1½ 212 Uhr in ein besseres Jenseits abzurufen. 972 Rosbach am 12. Februar 1884. Die tiefgebengte Wittwe nebst Kindern. Die Beerdigung findet statt Freitag den 15. Februar, Nachmittags 2 Uhr. 601 Sr Wir machen hiermit die traurige Mittheilung, daß unser theures Kind Amanda Eich im zarten Alter von 6 Jahren, 5 Monaten nach kurzem, aber schwerem Leiden heute Dienstag, Nachts vor 12 Uhr, sanft dem Herrn entschlafen ist. Wir bitten um stille Theilnahme. Friedberg, 12. Februar 1884. 605 Die tiefbetrübten Eltern, Großeltern und Tante. Pruck und Verlag von Carl Bindernagel. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. pers neht deu ver! fun nba elne 900 Gese Vah helm bahn