imenthal. die gettel Nai: zarten⸗ sse II. . keller. 1. Mai. u V. Billard. if mehrseitiges über Sonn⸗ tag in J. Niehl. IL zendorf huhofe, vöhnl. Möbel. dtenung. raneo. 9 ie. 58(Allee). röße, beste Aus- stell de. dc. und plge Preise. ü, Retoucheur. 8 nenne er. . Herrmann f zu vermiethen. „b. Erb. d. Ang. — 1884. Dienstag den 13. Mai. M 57. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf die nachstehende Bekanntmachung des Königlichen Polizeipräsidiums zu Frankfurt a. M. beauftragen wie Die— jenigen von Ihnen, aus deren Orten Verkehr mit Hundefuhrwerk nach Frankfurt stattfindet, dieselbe ortsüblich publiciren zu lassen und außerdem die Besitzer von Hundesuhrwerken noch speziell darauf hinzuweisen, wie sie sich strafbar machen, wenn sie mit ihren Ziehhunden im Bezirke der Stadt Frankfurt betroffen werden, ohne sich im Besitze des vorgeschriebenen Attestes des dortigen Kreisthierarztes zu befinden. i Friedberg am 7. Mai 1884. Dr. Braden. Bekanntmachung. Im F. 1 der Polizei-Verordnung, betreffend die Verwendung von Hunden zum Ziehen, vom 8. Februar v. J. ist verordnet: „Wer einen Hund zum Vespannen und Ziehen verwenden will, hat durch ein ttest des hiesigen Königlichen Kreis-Thierarztes nachzuweisen, daß der in dem Itteste genau zu bezeichnende Hund zum Ziehen einer nach dem Gewicht zu bestim— nenden Last geeignet ist. Dieses Attest gilt nur für das laufende Kalenderjahr der Ausstellung und muß im Laufe des Monats Dezember eines jeden Jahres erneuert perden. Die Führer der Hundefuhrwerke haben diese Atteste stets bei sich zu führen und den Polizeibeamten auf Erfordern vorzuzeigen. etreffend: Die Bildung der für das Jahr 1884/85 nöthigen Weinsteuer-Einschätzungs Commissionen. Die vorstehende, neuerdings vielfach unbeachtet gebliebene Verordnung wird mit dem Bemerken in Erinnerung gebracht, daß im Bezirke der hiesigen Stadt an— dere über die Leistungsfähigkeit eines Hundes ausgestellte Atteste, als die vorstehend bezeichneten, nicht zugelassen werden, sowie daß der mit der Ausstellung dieser Atteste ausschließlich betraute Königliche Kreis-Thierarzt Professor Ir. Leonbardt für jedes Attest eine Gebühr von 2 M. zu beanspruchen hat. Frankfurt a. M. den 3. Mai 1884. Der Polizei-Präsident. gez. v. Hergenhahn. Friedberg den 9. Mai 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Auf Ersuchen Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, Abtheilung für Steuerwesen, vom 5. d. Mts. und unter Hinweisung auf die Artikel 4, 6 und 7 des Gesetzes vom 9. Dezember 1876, die Besteuerung des Weines betreffend, tragen wir Ihnen auf, für Ihre resp. Gemeinden, in welchen seither Commissionen behufs Abschätzung der Weinsteuerschuldigkeiten bestanden haben, die Wahl von drei Commissions— Mitgliedern und zwei Stellvertretern für das Hauptsteueramte Gießen unter Angabe der Gewählten Nachricht hiervon zu geben. Jahr 1884/85 durch den Gemeinderath sofort vornehmen zu lassen und dem Großherzoglichen Dr. Braden. Bekanntmachung, den Remonte-Ankauf pro 1884 betreffend. Großherzogthum Hessen. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise 3 und ausnahmsweise 4 Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen für dieses Jahr nachstehende, morgens 8 Uhr beginnende Märkte an— beraumt worden, und zwar: am 2. Juli in Alsfeld, Nidda, „24.„„Butzbach, Nieder⸗Wöllstadt, Groß-Bieberau, 2 1 25 2 0 5 58 „ 26. 55 Berlin den 26. Februar 1884. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer (Kopper) vom Ankauf ausgeschlossen und wird es sich empfehlen, hier— auf besonders zu achten, damit die Zurückgabe derjenigen Pferde, welche sich innerhalb der ersten 14 Tage nach dem Eintreffen in den Depots mit diesem Fehler behaftet zeigen, vermieden wird. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke, rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einem Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit 2 mindestens zwei Meter langen, starken hanfenen Stricken ohne 21. August in U 22. 5 5 U 23 1 5 25 7 25. 0 1 Bickenbach, Lampertheim, Gernsheim, Groß-Gerau. Die von der Remonte-Ankaufs-Commission erkauften Pferde wer— den zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. besondere Vergütung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitgebracht werden. Königl. Preuß. Kriegs-Ministerium, Abtheilung für das Remontewesen. gez. Frhr. v. Troschke. Gr. v. Klinkowstroem. Nr. 328/ 2. R. A. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— lage Nr. 8, enthält: 0 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. 11. Bekanntmachung, die Vergütung für die im Etats jahr 1884/85 in Geld zu berichtigenden Pensions— naturalien betreffend. 111. und IV. Uebersicht der für 1884/85 in den Ge⸗ meinden des Kreises Lauterbach und in den israel. Rel.“ Gem. des Kreises Oppenheim genehmigten Umlagen. V. Bekanntmachung, die Umlagen für die israel. Rel.⸗Gem. Crainfeld für 1884/85 betreffend. VI. Bekanntmachung, den Steuerausschlag des Ge⸗ halts des Rabbinen zu Offenbach für 1884/85 betreffend. VII. Ordensverleihungen. VIII. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. IX. Namensveränderung. X. Dienstnachrichten. Es wurde: der ev. Pfarrer Wamser zu Horrweiler auf Nachsuchen von der ihm übertragenen ev. Pfarrstelle zu Wallertheim entbunden und auf seiner bisherigen Stelle belassen; der prov. Uhrer an dem Gymnasium zu Mainz Dr. Schaum zum lährer an dieser Anstalt ernannt; der Bauaufseher Nürn⸗ berger zu Freienseen zum Steueraufseher ernannt; dem k. Neuschäffer aus Nidda das Patent als Geometer l. Klasse für den Kreis Dieburg ertheilt; die auf Lehrer⸗ ellen an der Volksschule zu Offenbach präs. Schulamts⸗ isoiranten Alpeter aus Eppelsbeim, Sander aus Offen⸗ heim, Gunderloch aus Rendel, Schließmann aus Urberach und Schneider aus Bönstadt, sowie die für eine Lehrer⸗ innenstelle an dieser Schule präs. Schulamtsaspirantin Weber aus Offenbach bestätigt; dem Schulamtsasp. Jockel aus Lang⸗Göns und der Schulamtsaspirantin Streb aus Darmstadt je eine Lehrerstelle zu Bessungen, dem prov. Zeichenlehrer Zimmer aus Lich die Zeichenlehrerstelle an der höheren Mädchenschule zu Gießen, dem Schul— lehrer Glaser zu Dietzenbach die Lehrerstelle zu Nauheim, der Schulamtsasptrantin Stramitzer aus Bretzenheim eine Lehrerinnenstelle zu Bingen übertragen; dem Geo— meter 2. Kl. Wißner aus Groß-Buseck das Patent als Geometer 1. Kl. für den Kreis Gießen ertheilt; der auf eine Lehrerstelle zu Alsfeld präs. Schullehrer Gaub zu Liederbach bestätigt; dem Schullehrer Dietz zu Ocken— heim eine Lehrerstelle zu Büdesheim, dem Schulamtsasp. Schneider aus Lardenbach eine Lehrerstelle zu Selzen übertragen; dem L. Pfeil aus Darmstadt das Patent als Geometer 2. Kl. für den Kreis Darmstadt, dem W. Krämer aus Darmstadt und dem Finanzaspirant Spamer aus Schotten das Patent als Geometer 1. Kl. für den Kreis Erbach, bezw. Schotten ertheilt; dem Schullehrer Schneider zu Hainbach die Lehrerstelle zu Heuchelheim, dem Schulamtsasp. Buß aus Billings die Lehrerstelle zu Billings-Steinau, dem Schulamtsasp. Strack aus Wettsaasen eine Lehrerstelle zu Rupperten— rod übertragen; der Oberlazarethgehülfe Boller zum Steueraufseher ernannt; dem Th. Schmidt aus Schotten das Patent als Geometer 2. Kl. für den Kreis Fried— berg ertheilt. XI. Charakterverleihungen. XII. Ruhestandsversetzungen. Es wurde: der Bahn⸗ wärter der Main-Neckar-Eisenbahn Schwarz auf Nach⸗ suchen, die Bauaufseher Berk zu Kirtorf, Erbes zu Ober-Ohmen, Gaußmann zu Sprendlingen, Wingefeld zu Wetterfeld, Schmitt zu Elsheim, Repp zu Ulrichstein, Fink zu Atzenhain, Butz zu Ober-Hilbersheim, Koch zu Flonheim, Bell zu Wöllstein, Martin zu Gau-Algesheim und Dickerscheid zu Gensingen, der Lehrer an der Real— schule zu Mainz Simon auf Nachsuchen, unter Aner— kennung seiner Dienste, der Bahnwärter bei der Main⸗ Neckar⸗Eisenbahn Metzger auf Nachsuchen, der Lehrer an dem Gymnasium zu Bensheim Dr. Bamberger auf Nach⸗ suchen, der Veschließer am Gefängniß zu Darmstadt Keil, der Schullehrer zu Nieder-Ingelheim Grooß auf Nach— suchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhe⸗ stand versetzt. XIII. Coneurrenzeröffnung. Erledigt ist: Die evang. Pfarrstelle zu Romrod. Gehalt 2304 M. — 10. Mai. Prinz und Prinzessin Ludwig von Battenberg sind heute nach England abgereist. — Dem Kaufmann J. A. Fehr in Mainz wurde das Exequatur als Portugiesischer Vice— consul ertheilt. Der Direktor der Realschule zu Gießen Soldan wurde zum Director der Realschule zu Mainz ernannt. Berlin, 11. Mai. Bei dem Fürsten Bis— marck fand gestern Abend eine parlamentarische Soirce statt, wozu an Reichs- und Landtagsab— geordnete zahlreiche Einladungen ergangen waren. — Durch Beschluß des Bundesrathes ist die Insel Reichenau vom 27. April ab dem —— deutschen Zollgebiete angeschlossen und dabei der neuen Zolllinie der von Baden vorgeschlagene Lauf gegeben. — 9. Mai. Reichstag. Die zweite Berathung des Socialistengesetzes wird fortgesetzt. Minister Puttkamer bemerkt in der Debatte: Den Nichterlaß des Socialisten— gesetzes hätten wir heute schon mit Strömen von Blut büßen müssen; das ist die unabänderliche Ueberzeugung der verbündeten Regierungen. Alle Staaten ohne ein ähnliches Gesetz sind mehr oder weniger vom Anarchis— mus angefressen; davor uns bewahrt zu haben, ist das Verdienst des Soclalistengesetzes. Der Anarchismus ist nichts anderes, als eine Consequenz der Socialdemokra— tie, beide sind Kinder der Revolution. Im Augenblicke den Fortschritt der Soclaldemokratie gehemmt zu haben, ist das Verdienst des Gesetzes. Er bitte, den Gesetzent— wurf unverändert anzunehmen. Fürst Bismarck er⸗ klärt: Er hobe seinen Ausführungen bei der ersten Lesung nur wenig hinzuzufügen. Es sel gestern Bezug genommen auf einen vom 1. April 1881 datirten Antrag Windt borst, die verbündeten Regierungen zu veranlassen, Maß regeln in Angriff zu nehmen wegen der internationalen Bestrafung der Königsmörder. Der Kanzler verliest ein Schreiben des Kaisers an ihn aus Anlaß der Ermordung des russischen Kaisers, welches darthut, daß auch schon vor dem Antrage Windthorst's eine solche Anregung ge— rade von der allerhöchsten Stelle vorgelegen habe. Ruß— land und Oesterreich waren einer Conferenz geneigt, Frankreich machte seinen Entschluß von England abhängig, England lehnte die Betheiligung ab. Im Laufe der Unterbandlungen trat auch Oesterreich zurück. Zur Zelt schweben die Unterhandlungen allein zwischen Deutsch— land, dem die Initiative zu danken ist, und Rußland. An anderer Stelle bemerkt Bismarck:„Lehnen Sie das Gesetz ab, so werden wir mit Ihren Wählern Rücksprache nebmen, dann sehen wir uns, soweit Sie wiedergewählt werden, hier am 10 August wieder.“ Sollte auch der neue Reichs tag die Verlängerung ablehnen, dann sei die Regierung ohne Schuld und werde mit ruhigem Gewissen der Weiter— entwickelung der Soclaldemokratie entgegensehen. Mehr als ruhige Bürger sie fürchten, brauche die Regierung die Sockaldemokratie auch nicht zu fürchten. Das Recht auf Arbeit erkennt Bismarck unbedingt an, es seisetwas, was schon im allgemeinen Landrecht enthalten sei. Die Vor lage, modifieirt durch die Windthorst'schen Anträge, habe für die Regierung den Werth einer Nuß, aus der der Kern herausgeschält sei. Die Verhandlungen werden aber mals auf morgen vertagt.— 10. März. Die Dotation der Cholera-Commissionsmitglieder wird in erster und zwelter Berathung debattelos genehmigt. Es folgt die Fortsetzung der Berathung über das Soclalistengesetz. Das Gesetz wurde nach der Regierungsvorlage mit 189 gegen 157 Stimmen, also mit einer Majorität von 32 Stimmen angenommen. Vorher hatte Hänel erklärt, die Frelsinnigen würden gegen das Gesetz mit den Anträgen Windthorst's stimmen, worauf Windthorst seine Anträge zurückzog. Die Reglerungsvorlage ist also pure ange nommen und es wird diese Thatsache im ganzen Relche von allen Denen, welchen das Vaterland und sein innerer Frieden am Herzen liegt, mit Freuden begrüßt werden. Bel der Abstimmung stimmten die Natkonalliberalen und Conservatlven geschlossen dafür, von der deutsch frei— sinnigen Partei 25 für und die übrigen gegen, vom Centrum 39 für und 53 gegen die Verlängerung. Abg. Lassen(Däne) enthielt sich der Abstimmung. — 10. Mai. Der Kaiser hat seine für heute Abend bestimmt gewesene Abreise nach Wiesbaden vorläufig bis zum Montag verschoben. Der Kaiser empfing Vormittags den Fürsten von Bulgarien, welcher darauf der Truppenbesichtig— ung auf dem Tempelhofer Felde beiwohnte. Der Prinz von Wales machte heute dem Fürsten Bismarck einen längeren Besuch. Später besuchte auch der Kronprinz den Fürsten Bismarck. — Man telegraphirt dem Fr. Journ. von hier: Es ist jetzt jeder Zweifel ausgeschlossen, daß der höllische Plan, das Niederwalddenkmal bei der Einweihung mit allen zur Stelle befind— lichen Personen in die Luft zu sprengen, wirklich bis zur Legung der Zündschnur ausgeführt D war. Das Dynamit befand sich in den Drain— röhren des Denkmals selbst. Karlsruhe, 10. Mai. Der Landtag nahm einstimmig das Gesetz, betr. die Verwaltungs— rechtspflege an. g Baden-Baden, 11. Mai. Die Kaiserin ist heute Nacht, durch die Reise zwar ermüdet, sonst aber wohl, hier eingetroffen. Jeder Em— pfang war auf Wunsch der Kaiserin unterblieben. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. Mai. Die feierliche Beisetzung der Leiche der Kaiserin Maria Anna hat heute dem Ceremoniell gemäß unter großem Gepränge in der Gruft der Kapuzinerkirche stattgefunden. Norwegen. Christiania, 9. Mai. Heute erschien der neue Krisgsminister Dahll vor dem Odelsthing und antwortete auf die an ihn gerichteten Fragen: Die Schlösser an den Ge— wehren mehrerer Bataillone seien abgenommen und das Pulver aus den Depots nach der Festung gebracht worden, dies sei aus Zweckmäßigkeits— rücksichten geschehen. Sein Vorgänger, Staats— rath Munthe, habe diese Veranstaltungen ge— troffen, ohne daß sie zuvor im Staatsrath be— handelt oder vorher schriftlich erörtert worden seien, sie seien überhaupt nur aus Furcht vor unruhigen Zeiten getroffen worden. Die Schlösser seien noch nicht wieder an die Gewehre an— geschraubt worden, es sei bis zum Beginn der Waffenübungen Zeit genug dazu. Das Odels— thing beschloß darauf, diese Mittheilungen an an das Protokollcomité zur weiteren Veraulassung zu übersenden. Frankreich. Paris.„Havas“ veröffent— licht folgendes Communique: Es ist unrichtig, daß zwischen Frankreich und der internationalen afrikanischen Gesellschaft eine eigentliche Con— vention abgeschlossen worden ist. Es fanden lediglich Pourparlers statt, in Folge deren Frankreich sich verpflichtete, der internationalen afrikanischen Gesellschaft keine Hindernisse in den Weg zu legen, während die Gesellschaft sich verpflichtete, im Falle ihrer Auflösung ihre Gebiete in Centralafrika an keine andere Macht als Frankreich abzutreten. Unrichtig ist ferner, daß Frankreich die Flagge der afrikanischen Ge— sellschaft anerkennt. Großbritannien. London, 9. Mai. Das Unterhaus nahm in dritter Lesung die Viehein— fuhrbill mit 124 gegen 21 Stimmen an. Im Oberhaus vertheidigt Granville den Congo— vertrag, der England große Vortheile sichere. Vertragszwecke seien die Handelsausdehnung und die Unterdrückung des Sklavenhandels. — 9. Mai. Ein gestern Abend von patrio— tischen Vereinen veranstaltetes Massenmeeting nahm mehrere Resolutionen an, worin gegen die Preisgebung Gordons als unehrenhaft protestirt, und die Opfer an Menschenleben in Egypten dem Mangel an einer entschlossenen Politik der englischen Regierung zugeschrieben werden. — Wie der Observer meldet, ist der von dem Khedive geäußerte Wunsch, auf der Con— ferenz durch einen Delegirten vertreten zu sein, welcher Aufschlüsse über die Lage in Egypten zu geben hätte, abschläglich beschieden worden Dublin. Es heißt, daß der bekannte Gründer der irischen Nationalliga, Michael Davitt, nach Australien auswandern wird, wo er sich an— zusiedeln beabsichtigt. Den ihm gestellten An— trag, die Sache Irlands im Parlamente zu vertreten und das ihm in Aussicht gestellte Jahresgehalt hat er ebenso abgelehnt, wie das Nationalgeschenk, das man für ihn zu sammeln die Absicht hegte. Spanien. Madrid, 9. Mai. Die neuen Senatswahlen ergaben eine große ministerielle Majorität. Dieselbe beträgt einschließlich der lebenslänglichen Senatoren 270, nur 90 gehören der Opposition au. — 10. Mai. Der König, der längere Zeit leidend war, ist wieder vollstandig hergestellt und arbeitet täglich mit den Ministern; auch ist derselbe zu Pferde bei den Rennen erschienen. 5 hier wird gemeldet, daß die spa— nische Flottenreform-Commission den Vorschlag gemacht hat, sich der nutzlosen und kostspieligen Schiffe der Flotte zu entledigen und nach und nach sechs Panzerschiffe der ersten und sechs der zweiten Classe anzuschaffen, welche mit drei gepanzerten Kreuzern,(wovon einer für den Gebrauch des Königs bei seinen Reisen ein— gerichtet) und acht Torpedobooten die active spanische Flotte bilden sollen. Italien. Rom. Italien kündigte die lite— rarische Convention mit Oesterreich, wie dies auch rücksichtlich anderer Staaten geschah oder geschehen wird. Italien bezweckt, die aus der Epoche des Königreichs Sardinien stammenden Conventionen mit den veränderten Gesetzgeb⸗ ungen über geistiges Eigenthum in Einklang zu bringen. Türkei. Konstantinopel, 11. Mai. Midhat Pascha ist in Folge eines Karbunkelleidens, von dem er befallen worden war, gestorben. Egypten. Kairo, 10. Mai. Der Mudir von Dongola telegraphirt, die neulich abgesandte Recognoscirungsabtheilung sei nach Dongola zurückgekehrt und berichte, Meraweh, der süd— lichste Punkt, mit welchem die telegraphische Ver— bindung noch offen, sei von Jusurgenten besetzt. Das ganze Land süͤdlich Debbah befinde sich in vollem Aufstande. Der Mudir habe eine beträchtliche Streitmacht irregulärer Truppen abgesandt, um die Straße über Debbah hinaus wieder frei zu machen. China. Sanghai, 21. Mai. Ein Tele⸗ gramm des North-China-Herald aus Peking von heute sagt: Die Kaiserin habe sich mit Li⸗Hung-Chang's Denkschrift, worin derselbe eine sofortige Verständigung mit Frankreich em— pfiehlt, im Wesentlichen einverstanden erklärt. Allerlei. Wehrheim, 7. Mai. Dem„Homb. Kreisbl.“ schreibt man von hier: Am vorigen Sonntag fand auf Einladung des Bürgermeisters von hier auf der Lochmühle eine von den benachbarten Gemeinden Wehrheim, Usingen, Köppern und Friedrichsdorf recht zahlreich besuchte Versammlung statt. Der Zweck der Versammlung war, über die nöthigen Schritte zu berathen zur Verwirklichung des schon lange projektirten Baues einer Chaussee duich das Köpperner Tbal nach Homburg. Nachdem der Umbau der Strecke Usingen-Wehrbeim fertig gestellt, sei kes an der Zeit, die Weiterführung der Straße durch genanntes Thal anzuregen. Die über die Saalburg führende Straße sei mit Gefahren und großer Anstrengung verknüpft, während die projektirte Linie um den Berg laufe und von der Natur durch den Erlenbach vorgezeichnet sei. Mit diesen von den Anwesenden mit Beifall aufgenom menen Worten eröffnete der Bürgermeister die Versamm— lung. Ueber das„Wo und Wie“ konnte vorerst noch nicht berathen werden. Zunächst war es die wichtigste Frage, wie die bei dem Baue interessirten Gemeinden sich stellen würden. Im Prinzip erklärten die Vürger— meister genannter Ortschaften sich mit dem Projelt ein verstanden. Die zu den Vorarbeiten erforderlichen Geld— mittel wollen die Gemeinden zu gleichen Theilen tragen. Hamburg, 10. Mai. Heute Morgen fand auf der Elde ein Zusammenstoß der Dampfer„Engadine“, von Sulina kommend, mit dem Dampfer„Amsterdam“, nach Amsterdam bestimmt, statt. Letzterer wurde bei Schulau auf den Strand gesetzt und ist unter Assistenz der „Engadine“ in Hamburg angekommen. Das Vorderthetl ist voll Wasser. Wien, 10. Mai. Heute Nacht gerieth im Postzug zwischen Bochnta und Slotwina der Postwagen in Folge der Explosion eines Gepäckstückes in Brand. Der Wa zen wurde ausgeschaltet und der Brand gelöscht, von dem Inhalt ist Nichts gerettet. Rovigo, 10. Mai. Bei Cerea sind zwei Eisen— bahnzüge zusammengestoßen, wobei 19 Militärpersonen und eine Civilperson verwundet wurden. Gerichtssaal. Berichtigung. Von Herrn Landwirth Karl Schaubach in Nieder-Florstadt werden wir ersucht mit— zutheilen, daß nicht er in der Schöffensitzung des Amtsgerichts in Friedberg vom 6. Mai verurthert wurde, sondern der Maurer Karl Schaubach, 18 Jahre alt, von Nieder-Florstadt. Verloosungen. Unerhobene Gewinne der Oldenburgischen 40 Thlr.⸗Loose. Eine ganze Reihe ausgelooster Olden— burger 40 Thlr.⸗Loose sind, einer Anzeige des Olden— burgischen Staatsministertums zufolge, noch nicht zur Einlösung gekommen. Es befinden sich unter denselben einige recht erhebliche Beträge; so Nr. 11826, gezogen mit 30,000 Mark im Jahre 1883 und Nr. 27322, ge— zogen mit gleichfalls 30,000 Mark im Jahre 1882. Bayerische 100 Thlr.⸗Loose vom Jahr 1866. Ziehung am 1. Mal. Auszahlung am 1. Juni 1884. Hauptpreise: Nr. 61636 120,00 M. Nr. 45519 36,000 M. Nr. 18911 18,000 M. Nr. 78456 4800 M. Nr. 47629 74234 89300 je 2400 M. Nr. 2182 4152 4170 4171 10391 10819 11720 18907 21128 31069 39988 43713 43556 43862 47603 48137 48143 49525 53936 62261 65439 67631 74172 74418 74525 78471 78454 87375 87391 88071 88090 91455 95114 95120 103451 107736 109572 110238 113280 113293 113613 132719 138651 138697 144778 146301 146328 148133 152662 152694 je 600 Mark. Bukarester 20 Fr. Loose. Serien- und Gewinn⸗ Ziehung vom 1. Mai 1884.— Heimzahlung am 5. Sep⸗ tember 1884. Serien: 5 86 98 149 208 466 490 522 561 589 621 659 667 673 677 711 712 776 785 1290 1295 1300 1328 1455 1494 1498 1572 1628 1732 1908 1951 1973 2000 2104 2194 2245 2268 2339 2530 2684 2777 2814 2821 2831 2873 2901 2973 3084 3219 3220 3288 3388 3409 3739 3749 3842 3591 3901 4190 4253 4312 4544 4773 4825 4879 4923 5007 5119 5133 5242 5246 5291 5357 5019 5404 5473 5622 5713 6078 6295 6472 6613 5590 6622 6523 6653 6745 6811 6824 6971 6993 7141 D S W 2 —.— genten bescg. . 1 ö befinde sich 0 habe eine er Truppen ebbah hinaus reisbl,“ schreibt auf Einladung mühle eine von singen, Röppern e Versammlung war, Über die wirflichung des ussee dulch das em der Umbau ellt, sel es an urch genanntetz ihrende Straße ung verknüpft, zerg laufe und gezeichnet sei. fall aufgenom die Versamm⸗ te vorerst noch die wichtigste ten Gemeinden n die Bürger⸗ m Projelt ein tderlichen Geld⸗ Theilen tragen. n fand auf der Fngadine“, von nsterdam“, nach ide bel Schulau t Assistenz der das Vorderthell ch im Postug hagen in Folge Der Wa zen cht, von dem id zwei Eisen⸗ Militärpersonen ——— dwirth Ku pit ersucht mit— öffenstzung des urthellt wurde, 18 Jahre alt, — anburgischen elooster Oln, e des lden 7289 7438. Gewinne. S. 2681 Nr. S. 4190 Nr. 74 Fr. 10000. Pee etre S295 Nr. 51 Fr. 2000. S. 5 Nr. 21, S. 667 Nr. 29, S. 2873 Nr. 90, S. 5473 Nr. 20, S. 6613 Nr. 40 à Fr. 1000. „208 Nr. 91, S. 1300 Nr. 18, S. 1494 Nr. 73, 2104 Nr. 87, S. 5242 Nr. 65, S. 5357 Nr. 44, 57, S. 6078 Nr. 94, S. 6745 Nr. 2, 68 à Fr. 500. S. 5 Nr. 5, S. 86 Nr. 1, ein r e, e e r 90, 8, S. 2777 Nr. 27 Nr. 71, 74, S. 3388 Nr. 74, S. 3409 Nr. 75, 3891 Nr. 32, S. 4253 Nr. 5133 Nr. 68, 5246 Nr. 95, S. 5357 Nr. 5590 Nr. 44, S. 6653 N. 31, S. 6653 Nr. 6745 Nr. 29 Fr. 100. Die übrigen Nummern können auf unserem Bureau eingesehen werden. Handel und Verkehr. Friedberg, 10. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete her Pfd. M. 0.90- 1.00, Eier 1 Stück 5 Pf. Gleßen, 10. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80- 1., Eier per Stück 45 Pf., Käse per Stück 5— 9 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 his M. 0.70, Hühner per Stück M. 1.20— 1.50, bahnen per Stück M. 1.30—1.70, Enten per Stück N. 2.50— 2.70, Ochsenfleisch per Pfd. 66-70 Pf., Kuh⸗ ind Rindfleisch 50 60 Pf., Kalbfletsch 40 50 Pf., Schweinefleisch 54—60 Pf., Hammelfleisch 64— 70 Pf., Fartoffeln per 100 Kilo M. 3.50—4.00., Zwiebeln per tr. M. 18. Homburg v. d. H., 10. Mai. Wochenmarkt. Kar⸗ boffeln per Malter M. 4— 4.50, per Gescheid von 9 bis 0 Pf., Eier per Stück 4, 5 und 6 Pf., Butter per Pfund J. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10. Frankfurt, 9. Mai. Buttermarkt. Für Butter purde im Engroshandel bezahlt per Centner M. 85., in Kleinverkauf je nach Güte der Waare per Pfund N. 1.5— 1.15. 57, Fr. 50000. 466 2389 2973 Ng 0 oe S. 7438 Nr. 81 Fr. 5000.] Berlin⸗Hanau⸗Stuttgart⸗Zürich im Anschluß Im Sommerfabrplan geht ein direkter Schnellzug an die Gotthardbahn und zwar geht derselbe ab: Berlin 10 Uhr 20 Min. Abends, Stuttgart 1 Uhr 30 Nach⸗ mittags und Zürich 8 Uhr 40 Abends. Derselbe trifft in Mailand um 8 Uhr Morgens ein. In einigen Tagen werden die gedruckten Verzeichnisse für die combinirbaren Rundreise-Billets zur Ausgabe gelangen. Dieselben enthalten auf 40 Druck— seiten groß Oetav die Bestimmungen, die Bezeichnungen der Coupons und Aufenthaltsstationen, die Länge der Couponsstrecken und die Fahrpreise 1., 2. und 3. Classe für 1220 Coupons. Literarisches. Daheim. Nr. 32 enthält: Torilde von Tornau. (Forts.)— Geflügel. Bild.— Jungfer Meil. Zu der Charakterstudie von L. E Grimm.— Im Massenquartier. Von H. Vogt.— Ein Blatt aus den Papieren eines nachdenklichen Zeitungslesers. Chinesische Piraten. Von Sp. Gopeevie.— Das Bildstöckel im Walde. Von Gauermann.— Stockfischfang bei Neufundland. Mit Illustr.— Nach 7 Jahren.(Schluß.) Am Familien⸗ tische: Zu unseren Bildern.— Dle letzte Aprilnacht in den Abruzzen. Von Th. Trede.— Rechtsrath.— In unserer Spielecke.— Mit 2 illustr. Beilagen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 13. Mai: Die lustigen Weiber. Mittwoch den 14. Mai: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Figaros Hochzeit. Außer Abonnement. Dor nerstag den 15. Mai: Gastspiel des Herrn Perotti sowie des Herrn Grienauer. Der Troubadour Manrieo: Herr Perotti. Luna: Herr Grienauer. Freitag den 16. Mal: Geschlossen. Samstag den 17. Mai: Lakme. Sonntag den 18. Mai: Walküre. Schauspielhaus. Dienstag den 13. Mai: Harold. Mittwoch den 14. Mai: Der Richter von Zalamea. Donnerstag den 15. Mai: Geschlossen. Freitag den 16. Mai: Zum ersten Male: Rienzi. Trauer⸗ spiel in 5 Akten von Emil Pirazzi. Samstag den 17. Mai: Feenhände. Sonntag den 18. Mal: Harold. Eingesandt. Theater.„Das Spiel ist aus, der Vorhang fällt!!“— noch 3 Vorstellungen stehen uns bevor und die„Hanauer“ verlassen uns, um ihren neuen Wirkungskreis Wetzlar aufzusuchen. Am Mittwoch findet die Aufführung von Goethe's„Clapigo“ statt, zu welcher Vorstellung— wie im vergangenen Jahre— eine wesentliche Ermäßigung der Eintrittspreise stattfindet; am Freitag ist die letzte Abonnements Vorstellung und ist hierfür L'Arronge's „Wohlthätige Frauen“ bestimmt worden und am nächsten Sonntag ist die Abschieds-Vorstellung„Anti-Xantippe“, oder„Der Junggesellenverein“, an welchem Abend uns ganz besondere Ueberraschungen und Amüsements bereitet werden sollen. Es wird mit dieser Zusammen— stellung des letzten Repertolrtheiles dem Geschmack eines Jeden Rechnung getragen und werden sich die Künstler mit diesen 3 letzten Vorstellungen in würdigster Weise von uns verabschieden. Geld- Cours. Frankfurt, am 10. Mat 1884. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke 16. 24 16. 20 do. in ½ 16. 23 160 0 Englische Sovereings. 20. 39 20. 35 Russische Imperiale 16.77 18 Ducg ten „% al magees s Dollars in Gold. ee Konkurs⸗- Verfahren. Ueber das Vermögen der Firma Gebrüder Arnstein in Friedberg und dasjenige der beiden Geschäfts— inhaber Meyer und Leopold Arnstein in Friedberg ist heute am 10. Mai, Vormittags 11 Uhr, das Konkurs- verfahren eröffnet worden. Zum Konkursverwalter ist vorerst Jöckel in Friedberg bestellt worden. Zur Beschlußfassung über dessen definitive Wahl, über Bestellung eines Gläubigerausschusses und zur Prüfung der bis zum 31. Mai anzumeldenden Forder— ungen ist Termin auf Freitag den 6. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, festgesetzt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache im Besitz haben, oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an die Gemein- schuldnerin zu verabfolgen oder zu leisten, denselben auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter innerhalb 2 Wochen Anzeige zu machen. Friedberg den 10. Mai 1884. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Rechtsanwalt Süffert. Veröffentlicht: Weber, T cchreiber — 1* Submission. 1882 Die Lieferung von 50 Raummetern Buchen⸗ Scheitholz I. Classe ist zu vergeben. Offerten wolle man vor dem 20. Mai l. J. schriftlich bei uns einreichen. Friedberg am 10. Mai 1884. Großherzogliche Direktlon des Schullehrer-Seminars. 1882 Schäfer. Versteigerung eines Gerbhauses. Dienstag den 13. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll n hiesigem Rathhaus das dem abwesenden Adolph Stier gehörende, in der Usavorstadt gelegene Gerbhaus einer orttten und letzten Versteigerung ausgesetzt werden. Friedberg den 8. Mai 1884. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Steinhäußer. Bekanntmachung. Die am 23. April l. J. im Nieder-Weiseler Gemeinde- wald abgehaltene Holzversteigerung in den Districten Langscheid, kleiner Hausberg und Plahles hat die Ge— nehmigung erhalten und ist der erste Fahrtag auf Dienstag den 13. Mai bestimmt worden. Nieder⸗Weisel den 10. Mai 1884. . Großherzogliche Vürgermeisterei Nieder-Weisel. 1889 Reuter. Ein braver, kräftiger Zunge kann die Bückerei erlernen bei. n Ph. Braun, Bäckermeister, Oberstedten bei Homburg. 5 1822 Submission. Die zur Erbauung eines neuen Schulhauses für die Gemeinde Wölfersheim nöthigen Arbeiten und Matertal— lieferungen, nämlich: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 2 Steinhauerarbeit,„ 90 1240— Zimmerarbeit, 05 5 1655— Dachdeckerarbeit 7 5 540— Schreinerarbeit 5 5 11 Schlosserarbeit 1 5 825— Glaserarbeit 5 5 345— Spenglerarbeit 17 5 125— Weiß binderarbeit 65 5 590 Pflasterarbeit 5 5 35— Die Lieferung von 76,000 Stück Russen— steinen loco Fabrik 1520— Die Lieferung von 2400 Tuffsteinen 91 20 „„„ 250 Ctr. hydr. Kalk 300— 18 ebm Weißkalk 198— „„„ 1 05 5 6 Tonnen Portland— Cement sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Submissions-Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten vom 11. bis 15. d. Mts. zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten, in welchen die Angebote in Prozenten der Voran⸗ schlagssumme zu erfolgen haben, verschlossen, frankirt und mit der Aufschrift:„Submission für.... Arbeiten oder.... Lieferungen“ versehen, bis längstens zum 16. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, einzureichen sind. Friedberg den 9. Mai 1884. 1863 Zörb, Bezirksbauaufseher. Holzversteigerung. Feeitag den 16. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen in hiesigem Gemeindewald nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 21 Stück Eichen⸗Stämme von 5— 12 Meter Länge und 0,20 bis 1,64 Festmeter Inhalt; 1 Weißtannen-Stamm von 10 Meter Länge und 0,80 Festmeter Inhalt; 4 Stück Kiefern⸗Stämme von 6— 12 Meter Länge und 1,39 Festmeter Inhalt; 5 Stück Derbstangen von 11— 14 Meter Länge und 0,58 Festmeter Inhalt; 9 Raummeter Eichen⸗Scheiter, 88 5 Buchen⸗„ 1 5 As pen⸗ 5 41 5 Eichen⸗Knüppel, 184 5 Buchen⸗„ 5 5 As pen⸗ 5 2 75 Kiefern-„ 11 5 Eichen Stöcke, 70 5 Buchen⸗„ 2 5 Aspen⸗„ 2 9 Kiefern⸗„ 930 Stück Eichen-Wellen, 3810 Buchen 500„ Aspen⸗ 5 i Zusammenkunft an der Neuschneise. Nieder⸗Florstadt den 10. Mai 1884. Großberzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. 1891 Alles. Holzversteigerung. Donnerstag den 15. d. Mts., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, soll das der Gemeinde zustehende Holz im Distrikt Heinbach meistbietend versteigert werden, als: 104 Raummeter Buchen-Scheitholz, 65 Raummeter Knüppelholz, 10 Raummeter Eichen- Scheitholz, 16 Raummeter Eichen-Knüppelholz, 125 Raummeter Buchen⸗Stöcke, 10 Raummeter Eichen-Stöcke, 2 Raum- meter Kiefern-Stöcke, 3800 Stück Buchen-Wellen, 149 Stück Eichen-Wellen, 17 Stück Eichen⸗-Stämme von 17 bis 36 em Durchmesser, 1 Stück Buchen⸗ Stamm von 62 em Durchmesser, 3,08 Festmeter Inhalt, 2 Stück Kiefern-Stämme und 3 Stück Lerchen⸗-Stämme. Die Zusammenkunft ist in dem Holzschlag bei Nr. J. Ober⸗Florstadt am 10. Mai 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Florstadt. Dauernheim. Arbeits⸗Vergebung. Donnerstag den 15. d. Mts., Nachmittags 2½ Uhr, werden auf dem Gemeindehause zu Ober-Ros bach nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben: 1890 Zimmerarbeit, veranschlagt zu 88 M.— Pf., Dachdeckerarbeit 18„% Schreinerarbelt 741 5 Schlosserarbeit 3„ Glaserarbeit 10„ Spenglerarbeit 40s ⏑ Weiß binderarbeit 119 Brechen von Chaussirsteinen 80 Anfahren von Chaussirsteinen 80„ Zerschlagen von Chaussirsteinen 108„ Friedberg den 10. Mai 1884. Zörb, 1877 Bezirks bauaufseher. Ankauf eines Faselochsen. Die Gemeinde Vilbel beabsichtigt einen 1½jährigen, zur Zucht tauglichen Faselochsen (Berner Race) anzukaufen. Reflectanten wollen sich bis nächsten Donnerstag schriftlich an unterzeichnete Bürgermeisterei wenden. Vilbel den 10. Mai 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. 1878 Hinkel. Faselochs-Versteigerung. Nächsten Frestag den 16. Mai l. J., Nachmittags 2 Uhr, wird auf dem unterzeichneten Bürgermeisterei⸗ Büreau ein zum Schlachten geeigneter, sehr gut gehaltener Faselochs öffentlich meistbietend versteigert. Vilbel den 10. Mai 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. 1879 3 Von heute ab: Schweinefleisch per Pfund 44 Pf., Keil und Carte,„ 48„ 1844 Heinrich Waltz. Ge dieses Jahr in besonders reicher Auswahl, vorräthig bei . re Carl fer nagel. A 7 N * 2 8 0 CCCCCCCCCCCCCCCCC Alpenkräuter⸗ Walle ad Oumar Bernhard, 8 königl. bayer. Hofdestillateur in Lindau im Bodensee, Zürich und Bregenz, allgemein als vorzüglicher Magenliqueur bekannt und beliebt, 0 M. 4., M. 2. 10(Probeflaschen M. 1.05) in Friedberg bei Herrn. Bernheek. 155 2 2 e 2 2 e e 2 FCC Bernhardiner feinster genbitter ist stets ächt zu baben in Flaschen zu .. 2 Braunkohlen⸗ Verkauf. Mittwoch den 14. Mai d. beginnt der Verkauf neu geformter Kohlenklötze. 13 55 5 1 Der gemessene Centner Holzkohlen kostet 40 Pf. kostet gegen Baar 40 Pf. zeltig beginnt eine neue Creditperiode. und gegen Credit 42 Pf. Für die bis zu Ende des 1875 Der Centner= 14 Stück Gleich⸗ Jahres gegen neu eingelegte Buͤrgscheine bezogenen Kohlen wird Credit zur Zahlung bis Ende März 1885 gewährt. Ossenheimer Bergwerk. Gräfliche Bergverwal tung. — Das Neueste in r Sonnen-& Uegenschirmen empfiehlt zu den billigsten Preisen 1719 K. Friedrich, Kaiseistraße Nr. E Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und fagonnirt. 77 neben der Post. In Friedberg und Bad-Nauheim bei Carl Bindernagel ist zu haben: (Ein für junge Männer nützliches Buch.) * Der Galanthomme, enthält 20 Anweisungen für das gesellschaftliche Leben und den feinen Ton.— Ferner 20 Liebesbriefe, 24 Ge— sellschaftsspiele, 20 komische Vorträge, 30 Anekdoten und 40 Toaste.— Von F. Schuster, Professor. Achtzehnte Auflage.— Preis 2 M. 50 Pf. Dieses Buch ist allen jungen Männern, welche sich zum guten Gesellschafter ausbilden wollen, mit Recht zu empfehlen. 1893 Erust'sche Buchhandlung in Quedlinburg. Mein großes Lager in Sommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting mit und ohne Zug, empfiehlt wieder in großer Auswahl und zu recht billigen Preisen 1269 Heinrich Diebl, Usagasse 354. Umhänge und Paletots, Kleiderstoffe ꝛe., sowie alle dazu gehörigen Artikel empfiehlt billigst 1730 G. F. Aletter. Aechten Virgin. Pferdezahnmais in bekannter vorzüglicher Qualität empfiehlt 1766 J. Baumeister. Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 14. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, versteigere ich in Philippt's Felsenkeller 2 Spiegel mit Goldrahmen meistbietend gegen Baarzahlung. Friedberg, 12. Mai 1884. In Auftrag: Schwarz, 1881 Großh. Hoftagator. 8 873 Bettnässen (Blasenschwäche) findet durch das bis jetzt in seiner Wirkung unübertroffene, angenehm zu nehmende, durchaus unschädliche Mittel des Apotheker Dr. Werner, Enders⸗ bach(Württemberg)(M. 2.70) vollständige Beseitigung. In allen Fällen, wo schon andere Mittel angewandt, sicherer Erfolg. Zahlreiche Anerkennungen und Dank— sagungen.(8590b.) 272 Dr. Kirehosfer, Spez.-Arzt in Straßburg, heilt Bettnässen, Blasenleiden ze. ꝛc.(H. 233 C.) Meine Wohnung befindet sich Usagasse Nr. 280, neben Geschwister Schlo A. ne, 1856 Dreher. Zwelfach prämiirt Amsterdam 1883. II. v. Gimborn, Chem. Fabrik, Emmerich a. Rh. Gallus-, Aleppo-, Kaiser⸗, Salon, Alizarin-, rothe, blaue ꝛc. Tinten, Stempelfarben, flüs⸗ siger Leim vorräthig bei Carl Bindernagel. Carl Scriba. Carl Chr. Weis. Lonis Weis. 1872 uu Bremen. Mit den neuen Schnelldampfern des Uorddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen machen. Näheres bei dem General-Agenten Chr. Emil Derschov, Offenbach a. M., und dessen Agenten: Isidor Schulhof, Friedberg. Nie. Spiegelbherger, Butzbach. Eein Junge Familie kann sofort in meine Buchhandlung als Lehrling eintreten. Ebenso kann in meiner Buch⸗ druckerei ein solcher sofort oder später angenommen werden. Carl Bindernagel. 176 FCC T 9 Tage. D 10 Kirchen Concert zu Friedberg Sonntag den 18. Mai 1884, Uachmittags 3 Uhr, in der Stadtkirche, gegeben von Frl. Matbilde Wieber(Sopran), Herrn A. Kruttbofer(Cello), Herrn Carl J. Kromer (Bariton) vom Raff Conservatorium in Frankfurt a. M., und Herrn Gymnasiallehrer F. Gaßert aus Worms (Orgel). 1876 Theuler in Friedberg. (Im Casinosaal.) Mittwoch den 14. Mai 1884. Klassische Darstellung zu ermäßigten Preisen.* — Clavigo. Trauerspiel in 5 Aeten von Göthe. Anfang 8 Uhr.— Abonnementskarten haben für diese Darstellung keine Gültigkeit. * Ermäßigte Eintrittspreise. Nummerirter Sitz 75 Pf., zweiter Platz 50 Pf.— Karten sind bis 5 Uhr Nachmittags bei Herrn Jos. Hoffmann und Abends an der Kasse zu haben. In Vorbereitung; Woblthätige Frauen.— Anti⸗ Tantippe, oder: Der Junggesellenverein. 1887 Jeden Mittwoch und Samstag den ganzen Tag und Donnerstags und Sonntags nur Vormittags: Warme Bäder. 18 Carl Walter. Rosen- Abfall- Seife, 1794 Veilchen- Abfall- Seife in vorzüglicher Qualität empfiehlt à Packet(3 Stück) 40 25 5 Apothe ker Görtz. Häuptersalat verkauft Ph. Ad. Ritzel. Weiße Brief-Couverts, 0 Enie zum Wieder-Verkauf pr. 1000 M. 3 Carl Bindernagel. Handkoffer Carl Damm, Usagasse. Von heute ab täglich: Prima Kalbfleisch bei M. Isenburger. Ein zweistöckiges Wohnhaus ist auf den Abbruch zu verkaufen. Näheres bei Ph. Mohr 71. Wittwe in Vilbel. 1814 In der Nähe der Bahn ist ein neues Logis mit drei ineinandergehenden Zimmern nebst Zubehör gleich zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. Ein kraͤftiger Lehrling e e billigst bei 1888 182⁴ 1820 Für Confirmanden empfehle Taschentücher, Kragen, Manschetten, Krausen, Vorstecker, weiße Unterröcke, Strümpfe, Socken, bemden, feine Einsätze, Corsetten, Halsbinden, Handschuhe aller Art, sowie Myrtenkränze zu den e Preisen. 1064 K. Friedrich. Ein Kindermädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren wird sofort Lage von Bad⸗ Nauheim. L. stoch, 1874 Kurstraße. Ein Simmenthaler Zuchtbulle, Prachtexemplar, Rothscheck, ¼ Jahre alt, ist zu ver⸗ kaufen. Oekonom Kennel, 1870 Gießen. Für Metzger oder Restaurants. Einen fast neuen, sehr gut bewährten großen Eis⸗ schrank habe ich vreiswürdig zu verkaufen. 1884 Wilh. Hanstein. Türk. Zwetschen in vorzüglicher Qualität bei 1886 J. A. Windecker. Carl Bindernagel. Verantw. Red.: Druck und Verlag von Carl Bindernagel. f — Wird — Die ein An —— geneil lichen mund wird gesche binne Stüc behuf erhält bis z. de Selzer 8 U 2 ist zu lande die Tas als M. bierauf Veschb liche! in der abgele men, Geme Jusatz deöher nig di sind, Vora länge über Art. zweit „Sti ange tikele ansa diese bis nom Sol; steue gezo ung der nun Sän werd erled den ledig Antr Wal Bese ung die Auft der gier früh