ö Gras,, nnerung Haraulie dischllet, icke, „ ich- und agen 3 1884. Donnerstag den 13. März. 4 32. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Kreis Friedherg. Donne eng ane S Die Finspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Die Ausfül der Ueberel i ich ü S reffen e e e zwischen Deutschland und Frankreich über den Schutz an Friedberg am 7. März 1884. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Wir erinnern Sie an Erledigung unseres Ausschreibens vom 15. Dezember vorigen Jahres(Amtsblatt ohne Nummer). 255 Dr. Braden. Betreffend: Prämilrung von Dienstboten aus dem Mathildenstift Friedberg-Butzbach in 1883. Friedberg am 5. März 1884. A—*„ 7„„*„„ Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien im Sparkassebezirk Friedberg- Butzbach. ö Mit Bezug auf unser Ausschreiben vom 4. Dezember v. J. theilen wir Ihnen nachstehend das Verzeichniß der Dienstboten, welche über 10 Jahre bei ein und derselben Herrschaft gedient haben, sich gut betragen haben, unverheirathet sind und in Kost und Wohnung bei der Herrschaft stehen, in 1882 aber keine Prämie erhalten haben, unter dem Anfügen mit, daß denselben für 1883 je 15 M. als Prämie verwilligt worden sind, welche alsbald bei der Kasse, zu welcher die Gemeinde, in der der Dienstbote wohnt, gehört, erhoben werden können. Findet ver— zins liche Anlegung der Prämie statt, so ist dieselbe vom 1. Januar 1884 an verzinslich. Die betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien wollen die Dienstboten hiernach entsprechend bedeuten. Dr. Braden. Assenheim Margaretha Bopp, Lina Schütz. Bad Nauheim: Katharina Morschel, Eva Gräf, Therese Bamberger. Beienheim: Heinrich Schönwolf. Bruchen— brücken: Johannes Becker. Butzbach: Juliane Ringelhuth, Konrad Fett, Maria Zimmer. Dorn-Assenheim: NPargareiha Würz.. v.. b eg 69 04 Friedberg: Juliane Becker, Susanne Diehl, Margaretha Herzberger, Wilhelmine Ratz, Elisabetha Rühl, Rosine Rupp, Veronika Schäfer, Elisabetha Schwab. Nieder⸗ Florstadt: Heinrich Schäfer. Nieder-Rosbach: Johannes Wienhold. Nieder⸗Wöllstadt: Ph. Karb. Ober-Hörgern: Margaretha Alt. Ober-Wöllstadt: Joseph Schneider Ockstadt: Katharina Odenwäller, Eva Werth. Oppershofen: Eva Witt. Rockenberg: Elisabetha Endlein. Wölfersheim: Martin Mulch. Wohnbach: Marg. Kaunz. Betreffend: Vormusterung des Pferdebestandes im Frühjahr 1884. B ekanntma ch ung. ö Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 7. l. Mts., Kreisblatt Nr. 31, bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß sämmtliche Pferdebesitzer bei Meidung einer Strafe bis zu 150 M. an den bekannt gemachten Tagen und Orten ihre Pferde vorzuführen haben. Hiervon ausgenommen sind: Beamte im Reichs- oder Staatsdienst hinsichtlich der zum Dienstgebrauch, sowie Aerzte und Thierärzte hlusichtlich der zur Ausübung ihres Berufs nothwendigen Pferde, endlich die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pferdezahl, welche von ihnen zur Beförderung der Posten contractmäßig gehalten werden muß. Von der Vorführung sind weiter ausgeschlossen: Fohlen unter 3 Jahren, Hengste, Stuten, die entweder hochtragend sind oder noch nicht länger als 8 Tage abgefohlt haben und Pferde, welche auf beiden Augen blind sind, wenn in diesen Fällen eine, vom Ortsvorstand ausgefertigte Bescheinigung vorgezeigt wird. In einzelnen dringenden Fällen kann unserer— seits von der Vorführung der Pferde dispensirt werden, es ist uns jedoch vorher diesbezügliches Attest des Ortsvorstandes vorzulegen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien und das Großherzogliche Polizeicommissariat Wickstadt wollen dieses ortsüblich bekannt machen lassen. Friedberg den 12. März 1884. Rubr.⸗Nr. Eiunahme. 1. Kassevorrath aus vorhergehenden Jahren / 3. Beiträge der Kreise 4. Kapitalzinsen. 5. Prozeßkosten. Ausgabe. 14. Besoldungen Dein ind Gebühren 16. Botenlohn und Verkündigungskosten. 17. Für Bureaugegenstände und Geräthschaften Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Auszug aus der von Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer abgeschlossenen Rechnung der Provinzialkasse der Provinz Oberhessen für 1881/82. M. Abschluß. M. 1114,67 Gesammtsumme der Einnahme 6785,56 85,35 Gesammtsumme der Ausgabe. 3707,16 3750,— Verglichen bleibt Rest 3078,40 200,— welcher besteht: J) a. in Vorlagen. 529,17 Summe der Einnahme 6785,56 b. in baarem Vorrath 2549,23 1375,— Gleiche Summe wie oben 3078,40 FFC Gießen den 20. Juli 1882. )»f 1 Der Rechner der Provinzialklasse Oberhessen. 566,97 Grüneberg. 3707,16 . Summe der Ausgabe Revidirt, ohne daß sich für vorstehenden Abschluß eine Aenderung ergeben hat. Großherzogliche Ober-Rechnungskammer. Darmstadt den 18. Dezember 1883. Hahn. Beckenhaub. In Gemäßheit des Artikel 93 beziehungsweise 43 der Kreis- und Provinzialordnung wird der vorstehende Auszug zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen am 23. Februar 1884. Der Vorsitzende des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen. Dr. Boekmann. Deutsches Reich. Darmstadt, 10. März. Der Großfürst Sergius von Rußland ist gestern Abend nach Verlin abgereist. — Der Forstmeister Billhardt in Romrod wurde auf Nachsuchen unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt, der Land— richter Dr. Gilmer zum Landgerichtsrath in Gießen und der Reallehrer Lenz in Bingen zum Reallehrer in Michelstadt, sowie der Steuerauf— seher Göckel zu Reinheim zum Pfandmeister in Groß-Umstadt ernannt. Berlin, 10. März. Die N. A. Zeitg. schreibt: Amerikanische Blätter beschwerten sich 1 über die amtliche Form der Zurücksendung der Resolution Ochiltree's zu Gunsten Lasker's. Die Ausnahmestellung, welche der amerikanische Gesandte Sargent im Gegensatz zu allen seinen Collegen im diplomatischen Corps gewählt, habe ihm den vertraulichen Weg verschlossen und denjenigen bedingt, der dem internationalen Herkommen entspräche, so daß die Rücksendung der Resolution uur durch die Vermittelung des deutschen Gesandten in Washington erfolgen konnte. — 11. März. Der Kronprinz reist morgen Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 11. März. Abgeordnetenhaus. Bei der Budgetberathung erklärte der Finanzminister auf die oppositionellen Einwendungen, namentlich Plener's, er könne nach den vorliegenden Daten über die Finanz— Gebahrung pro 1883 bestimmt sagen, daß 7,200,000 fl. zur Deficitbedeckung pro 1884, ohne die Kassenbestände unter den Normalstand herabzubringen, verwendbar seien. Schweiz. Bern. Die Nachrichten, daß seitens auswärtiger Regierungen bei dem Bun— nach Kiel ab und fährt am Donnerstag von dort] desrathe Reclamationen wegen anarchistischer mit einem Dampfer dem Prinzen Heinrich bis Friedrichsort entgegen. Umtriebe in der Schweiz erhoben sein sollen, werden für unrichtig erklärt. Frankreich. Paris. Millot telegraphirt: Der Vormarsch gegen Vacuinh hat am 7. d. begonnen. Das Kanonenboot Maresqueton hatte bei einer Recognoscirung einen Zusammen— stoß mit dem Feinde und verlor einen Todten und zwei Verwundete.— — 9. März. Die heutigen Morgenblätter bringen Telegramme aus Lyon, welche melden, daß gestern in dem Bureau der Messagerie ein an den Grafen von Paris adressirtes Packet abgegeben wurde. Die Beamten schöpften Ver⸗ dacht, da der Aufgeber des Packets, wie sich alsbald herausstellte, nicht die Wohnung inne hatte, welche angegeben war. Das Packet wurde nach dem Arsenal geschafft, wo festgestellt wurde, daß dasselbe eine explodirbare Bombe enthielt, welche beim unvorsichtigen Oeffnen des Packets explodiren mußte.— Wie der Soleil meldet, explodirte gestern in der Zoll— wächterkaserne in Lyon eine Dynamitpatrone, wodurch ein Unterofficier tödtlich verwundet wurde.— In einer gestrigen Versammlung der hiesigen Anarchisten wurde beschlossen, strenges Geheimniß über die Vorbereitungen zu einem nahe bevorstehenden großen Meeting zu be⸗ obachten. Man will wissen, daß dasselbe am 18. d. M. auf einem hiesigen Platze stattfinden werde. — Ferry ging ein Schreiben Brazza's vom 27. Dezember v. J. zu, wonach auf dem Alima— flusse, 25 Stunden von Agoue, Nichts mangelte für die ausgezeichneten Beziehungen mit den Völkerschaften.— Courbet depeschirte, er habe die Blokade des Hafens Quinhone errichtet, um die Kriegscontrebande zu verhindern. Großbritannien. London. Einem fe⸗ nischen Blatte zufolge fanden kürzlich zwischen Eugland, Frankreich und Oesterreich Unter⸗ handlungen behufs gemeinsamer Maßregeln gegen die Dynamitverschworenen statt. Deutsch— land stimmte ebenfalls bei. Das diesbezügliche Einvernehmen wird baldigst mit allen Groß— mächten erwartet. — Der Voranschlag des Kriegsbudgets pro 1884/85 beträgt 17¼ Million Pfd. Sterling. Die Präsenzstärke ist auf 140,300 Mann gegen 137,600 Mann im Vorjahre festgesetzt. — 11. März. Gladstone ist bettlägerig erkrankt. — 11. März. Das britische Geschwader geht heute von Cauea nach Smyrna, wo das— selbe bis zum 28. März verbleibt. Italien. Rom, 10. März. In der Kammer weigerte sich der Präsident unter Be— rufung auf die Geschäftsordnung, Farina das Wort zu ertheilen. Die hierüber befragte Kammer ertheilte Farina trotzdem das Wort. — 11. März. In der heutigen Sitzung der Deputirtenkammer verlas der den Vorsitz führende Vicepräsident Spantigati ein Schreiben des Präsidenten Farini, in welchem derselbe seinen unwiderruflichen Entschluß mittheilt, in Folge des gestrigen Vorfalles das Präsidenten— amt niederzulegen. Die Kammer nahm die Tagesordnung Grimaldi's an, welche das Ver— trauen zu Farini bekräftigt und die Demission ablehnt. Rußland. Petersburg. Das Journal de St. Petersbourg dementirt die Existenz des von dem Londoner Standard behaupteten russisch— deutschen Vertrages. Egypten. Kairo, 10. März. Nubar Pascha wurde interimistisch mit dem Ministerium des Innern betraut; thatsächlich führt Clifford— Lloyd die Geschäfte. Suakin, 10. März. Geueral Gordon tele— graphirte nach Kairo, er könne die Garnisonen nicht retten, ohne daß Truppen nach dem blauen und weißen Nil gesendet würden.— Osman Digma lehnte die Aufforderung, sich zu ergeben, ab. marsch gegen Osman Digma übrigen Streitkräfte sollen Amerika. Washington, 10. März. begonnen, tirt wurden. Ein Regiment hat heute früh den Vor- die morgen aufbrechen. gerichtssitzung kamen die folgenden Fälle zur Verhand— Der le Vodenrode, des Fürsten Bismarck mit der zurückgesandten Nesolution. Präsident Arthur übersandte dem Repräsentantenhause eine bezügliche Mittheilung Freelinghuysen's mittelst Botschaft. Im Hause wurde eine Resolution eingebracht, welche das Bedauern über den Vorgang ausdrückt und wiederholt die Theilnahme des Hauses an dem Verluste des deutschen Reichstages durch den Tod Lasker's bekundet. Der Antrag wurde dem auswärtigen Ausschusse überwiesen. Von einem anderen Mitgliede wurde beantragt, Freeling— huysen zur Mittheilung der Abschriften aller auf Sargent bezüglichen amtlichen Schriftstücke aufzufordern. Amerika. Lima, 10. März. Die peruanische Nationalversammlung bestätigte gestern den Frie— densvertrag zwischen Chili und Peru. Aus Stadt und Land. m. Friedberg. Im Monat Februar wurden in der Suppen⸗Anstalt 1133 Portionen verschenkt und 518 ver⸗ kauft, und vom 1. bis 8. März, an welchem Tage die Anstalt geschlossen wurde, 591 Portionen verschenkt und 132½ verkauft. Im Ganzen wurden vom 18. Dezbr. 1883 an 4254, täglich ca. 52 Portionen, ausgegeben. Die Anstalt sollte schon am 23. Febr. geschlossen werden; durch die besonders freundliche und reichliche Unterstütz⸗ ung eines„Friedbergers“ wurde es aber möglich gemacht, sie noch bis zum 8. März fortzusetzen. An freiwilligen Gaben sind zur Unterhaltung außer den vielen und reichen Spenden an Naturalien 549 M. 46 Pf. eingegangen und als Erlös von der Suppe 135 M. 72 Pf. Die Anstalt hat sich als eine reiche Wohlthat für die ärmsten Be— wohner unserer Stadt erwiesen, wie sich Jeder leicht über— zeugen konnte, der am 8. März die dankbaren Armen gesehen hat, die von ihr Abschied genommen haben. Den vielen Wohlthätern, welche uns in den Stand gesetzt haben, eine so erwünschte Hilfe unserem Armen zu bringen, sagen wir bet dieser Gelegenheit nochmals unseren herz— lichsten Dank und rufen ihnen ein aufrichtiges„Gott vergelt's“ zu. r. Friedberg. An dem Artikel in dem Extrablatt zu Nr. 30 bezüglich der Feier des Bode'schen Jubiläums ist zur Steuer der Wahrheit zu berichtigen, daß Dr. Renner von hier nicht„gelegentlich eonsultirt“ wurde, sondern von 183537 faktisch von der Regierung bestellter und be⸗ soldeter Badearzt in Nauheim war. Als ihm im Jahre 1837 jedoch zugemuthet wurde, nach Nauheim zu ziehen, zog er es vor, sein Amt als Badearzt niederzulegen, zu— mal sein Gehalt auf„ganze 30 Thaler“ normirt war. n. Hungen, 6. März. In der heutigen Versamm⸗ lung der Interessenten für Erbauung einer Zuckerfabrik bei Trais Horloff(Hungen) oder Echzell wurde einmüthig an dem geplanten Projeete festgehalten, dessen fernere Betreibung nach definitiver Erledigung der Eisenbahn— vorlagen in den Kammern wieder aufgenommen werden soll, da man dann erst über die Platzfrage entscheiden kann. Wegen des Verkaufs der diesjährig anzubauenden Zuckerrüben wurde die Offerte der Wachhäuseler Fabrik- angenommen. Die Zeichner wollen sich daher an deren Agenten wenden. Allerlei. Frankfurt, 8. März. Zwischen Sangershausen und Riestadt ist der zwischen Berlin und Frankfurt a. M. via Nordhausen coursirende Nachtschnellzug in Folge eines Radreifenbruchs entgleist. Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon, da glücklicherweise nur der hintere Wagen mit etwa 26 Personen besetzt war. Marburg, 8. März. Der des Nordecker Doppel⸗ mordes dringend verdächtige Schmied Hedderich von Roßberg wurde festgenommen und zur Untersuchungshaft hierher gebracht. Der angestrengtesten Thätigkeit des Kreisseetetärs Voß, des Polizeicommissärs Wohlrabe, der Gensdarmerle und des schließlich noch requtrirten Militärcommandos ist es zu danken, daß sowohl schwere Indieien entdeckt wurden, die in dem Verhafteten un— zweifelhaft den Thäter erblicken lassen, als auch, daß dieser so bald seinem Richter zugeführt werden konnte. Orb. Am letzten Samstag wurde bei Obersinn un— weit Gemünden der Forsteleve Fay im Wald erschossen aufgefunden. Nach dem Seetionsbefund, und den Um— ständen nach, unter welchen die Leiche aufgefunden wurde, kann die That nur von einem Wilderer ausgeführt worden sein. Ein des Mordes verdächtiger gewohnheits— mäßiger Wilddieb wurde verhaftet. Im Spessart und im Orber Reisig ist überhaupt die Wilddieberei wieder sehr im Schwung. Neustettin, 10. März. Nachdem am Samstag Abend, anläßlich der Rückkehr der in Konitz Freigefpro— chenen, ein wenig erheblicher Auflauf stattgefunden hatte, fanden am Sonntag wieder Ruhestörungen statt, wobei Fenster eingeworfen und die jüdischen Einwohner insul Die Gendarmerie schritt mit blanker Waffe ein und stellte die Ruhe wieder her. Gerichtssaal. Friedberg, 11. März. In der beutigen Schöffen— lung: 1) Ludwig Schneider und Karl Becker, beide von angeklagt wegen Körperverletzung, erhielten ee* ii che Uherreie* 9 5. 8 8 deutsche Gesandte v. Eisendecher überreichte dem] Ersterer eine Gefängnißstrafe von 4 Wochen und Letzterer 8 das Staats⸗Secretär Freelinghuysen Schreiben eine solche von 6 Wochen, unter Aufrechnung der seit dem 10. Febr. d. J. erlittenen Detentienshaft;) Ferd. Gröninger von Ockstadt, angeklagt wegen Sachbeschädig⸗ ung, erhielt eine Gefängnißstrafe von 4 Wochen; 3) Joh. Schneider's Ehefrau von Ober-Rosbach, angeklagt wegen Diebstahls, ev. Hehlerei, und 4) Joseph Schaf von Ock⸗ stadt, angeklagt wegen Diebstahls, wurden freigesprochen und der Staatskasse die Kosten zur Last gesetzt. Butz bach. In der Freitag den 14. März stattfin⸗ denden Schöffengerichtssitzung kommen folgende Sachen zur Verhandlung: 1) gegen Johs. Beckers Ehefrau von Ostheim, wegen Hausfriedensbruchs; 2) gegen Peter Ochs und Consorten von Kirch-Göns, wegen Ruhestör— ung; 3) gegen Nathan Stern von Fauerbach v. d. H., wegen groben Unfugs; 4) gegen Katharina Langsdorf und Katharina Kollmar in Pobl⸗Göns, wegen Beleidig— ung; 5) gegen Joh. Konr. Hanack von Kirch-Göns wegen Beleidigung.„ Deutsches Lesebuch für die Schulen des Groß⸗ herzogthums Hessen. (Wir entnehmen das Nachstehende einem im„Darmst. Anz.“ erschienenen Artikel, weil wir wissen, daß damit vielen Eltern und Lehrern aus der Seele gesprochen ist. D. Red.) Bei Durchführung des neuen Schulgesetzes und des von demselben vorgeschriebenen Lehrplanes wurde vor Jahren in Hessen das deutsche Lesebuch von Engelten wohl deßhalb zur Einführung empfohlen und wirklich eingeführt, weil augenblicklich kein anderes zur Stelle war, welches gleich inhaltreich gewesen wäre. Besonders für die Mittelklassen der Volksschulen reich an Sagen, Märchen und an für 8—t0jährige Kinder passenden Er— zählungen bot dieses mehrbändige Lesebuch auch noch den Vortheil dar, daß es von demselben Verfasser in gleicher Rechtschreibung verfaßt, sich an die Engelten sche Sprachlehre anschloß, welche in den Schulen eingeführt werden sollte. Auf die Schattenseiten des Buches wurde jedoch damals schon von zuständiger Seite aufmerksam gemacht, wenn schon ohne Erfolg. Erst nach der Ein⸗ führung machten sich beim Gebrauch diese Mängel auch Anderen mehr und mehr bemerklich, besonders auch seit es sich darum handelte, die Jugend genauer mit dem engeren Vaterland Hessen bekannt zu machen, um durch eingehendere Kenntniß von Land und Leuten und Ge schichte die Liebe zu unserem Hessenlande zu pflegen; denn von Schilderung hessischer Gegenden, von Dar— stellung hessischer Geschichte ist, fast darf man sagen „wunderbarer Weise“ im ganzen Lesebuch, selbst in der öbändigen Ausgabe, keine Spur zu finden. Es ist eben ein ausschließlich norddeutsches, d. h. preußtsches Lese buch, wie sich ein Jeder sofort überzeugen wird, der nur ein wenig mit Aufmerksamkeit darin blättert. So enthält der 4. Band(für die Oberklassen bestimmt) 9 längere Anekdoten aus dem Leben preußischer Fürsten und Helden, aber gar Nichts aus der uns doch zunächst angehenden Geschichte Hessens und seiner Fürsten. Eine andere sehr dunkele Schattenseite ist der Gebrauch der Fremdwörter, die in einem Lesebuch für Volksschulen doch möglichst zu vermeiden sind. Ein Humboldt würde gewiß lächeln, fände er seinen berühmten Aufsatz über die„Gymnoten“ mit all den spantschen, lateinischen de. Wörtern, deren er sich seinen Lesern gegenüber bedienen durfte, hier abgedruckt, damit Knaben uud Meédchen der Volksschule davon Deutsch lernen möchten. In einem Aufsatz über den Harz(gekürzt nach Kohl) lesen wir mit Verwunderung von„Obstplantagen, experimentirenden Förstern und interessanten Extremen; wie die Vegetation immer rarer wird, je höher die Station, je rauher das Klima wird ie. Verschieden wie die Felsformationen, sind auch die bescheidenen Kinder der Flora, die auf den verschiedenen Plateaus, je nach der besonderen Ge— staltung des Terrains charakteristisch dominirend auf⸗ treten, so daß ein Wiesenthal wie ein See von Geranien, Euphrasien, Achileen, Anthyllen, Skabtosen, Cisten und Campanulla-Arten aussieht zc.“ Man glaube nicht, solches Sammelsurium von ganz unnöthigen Fremd⸗ wörtern sei doch nur ausnahmsweise zu sinden. Schlagen wir auf's grade Wohl den vorangehenden Band auf. Da steht ein sehr schöner und lesenswerther Aufsatz über die Kokospalme. Weßhalb jedoch in demselben, wenn er doch einmal in ein Lesebuch für die Volksschule auf— genommen werden sollte, Ausdrücke stehen blieben wie: „Tropische Insel, Substanz, Tropenzone, Temperatur, hydrostatische Presse, fabrizirt, Decennten, concentrirtes alkoholisches Getränke, Gährungsprozeß, Proviant, Nuß— substanz“ ꝛc., oder weßhalb in einem anderen vesestück: „Ein Tag unter dem Aequator“ von Karl von Martius, den Kindern zugemuthet werden soll, zu verstehen„die göttliche Pragmatik im Stillleben der Natur“, oder wie es kommt, daß„rosenrothe Lichter und Reflexe um die Kuppeln der domartig gewölbten Caryocar-, Bertholletta⸗ und Symphoniasstämme spielen, während der Zenith dunkler ist“; oder:„die magische Dämmerung weicht“; „große Reflexe flüchten sich von Dunkel zu Dunkel“ ꝛc. ꝛc. Das Alles ist unbegreiflich, wenn wir nicht annehmen, daß Engelien in Norddeutschland eine hochgebildete halb⸗ wüchsige Jugend in den Volksschulen zu berücksichtigen hat, eine ganz andere als sie sonstwo, namentlich in der Wetterau, zu finden ist. Dazu kommt endlich eine nicht genug zu rügende Unsitte, die schon manchem sonst guten Schulbuche zum Verderben ausschlug. Jede neue Auflage bringt so viele Aenderungen im Texte, daß die früheren Ausgaben kaum mehr brauchbar erscheinen, wenigstens die Benutzung der alten Bücher neben den neuen kaum möglich ist. Dieses sind die Gründe, weßhalb seit Jahren in Hessen verschiedene Lehrbücher von hessischen Schulmännern verfaßt wurden, von denen nun eines als das Ergebniß jahrelanger, sorgfältigster Arbeit wohlbekannter, tüchtiger Pädagogen 111 als = onau bg . pads! octlis aun J 4980 noagu snes! 2 ,“ * DN usqudm uns „0180 K Y Mfessuss vun wound ud SSistun ui pb 14 M en lanzu uva ud N 8 1 ubiestg PB—— n Ä Suess * * Noms Seas X. — S er—— 22—. 4 9* NN ee rere eee Zank(47 13741 Des gun ze 2 12 Su giees odje gui zue a8 18 424 onen in 4 schönen Bänden fertig vorliegt: Deutsches Lesebuch in vier Theilen für die Schulen des Großh. Hessen. Frankfurt a. M., Verlag von F. B. Auffarth. Seminar⸗ director Schäfer in Friedberg, Lehrer Backes und Lehrer Fritz in Darmstadt legten das von den Rectoren zu Frankfurt in Gemeinschaft mit den dortigen Lehrern ausgearbeitete Lesebuch ihrer Arbeit zu Grunde und brachten so ein Werk zu Stande, das nicht minder inhaltreich als das Engelien'sche Lesebuch, aber gänzlich fret von den Fehlern und Mängeln desselben und so wohlgeeignet zur Einführung in 4—8klassige Volksschulen Hessens ist, daß Sachverständige nur zustimmen müssen, wenn es zur alsbaldigen Einführung an Stelle des seither gebrauchten Lesebuchs bestens empfohlen wird. „Hessisches“— zum Beispiel Briefe der Prinzessin Alice an ihre Mutter, aus dem Jahre 1870— ist mit großem Takte ausgewählt(für Communalschulen) und in ge⸗ nügender Menge und schöner Auswahl in gebundener und ungebundener Rede vorhanden, ohne daß dadurch das Allgemeindeutsche in den Hintergrund gedrängt würde. Die Verfasser haben dabei den Gebrauch der Fremdwörter fast ganz vermieden, indem sie mit gebührender Be— scheidenheit Aenderungen zum Vortheil der Jugend und des Unterrichts vornahmen, wo solche nöthig erschtenen. Auch ist vor Allem die neue Rechtschreibung auf's Ge⸗ naueste durchgeführt von Anfang bis zum Ende und wird nirgends der Schuljugend mehr zugemuthet, als dem Alter und der Fassungskraft derselben angemessen ist. Ein dreifaches Inhaltsverzeichniß ist jedem Bande beigefügt, mit dessen Hülfe sich jeder Lehrer leicht zu— rechtfinden und aus dem reichen Schatze des Schönen und Wissenswürdigen, der ihm dargeboten ist, zur Be— lebung des Unterrichts im Deutschen sowohl, wie in der Geschichte, Geographie und Naturkunde Stoff im Ueber⸗ fluß hervorholen kann. Dennoch ist des Guten nicht zu viel, sondern im rechten Maße nur soviel geboten, daß der Lehrstoff, genau zugemessen, nicht nur bequem be— wältigt werden kann, sondern auch zur nöthigen Wieder⸗ holung Zeit genug bleibt. Endlich dürfte auch, im Gegensatze zu Engelien, auf die prächtige Ausstattung, das dicke, haltbare Papier, den sauberen Druck, den schönen, gediegenen Leinwandeinband und die ausnehmende Wohlfellheit des neuen Lesebuchs aufmerksam zu machen sein, wodurch es sich im höchsten Grade vor Engelien auszeichnet. Die 4 Bände des neuen Lesebuchs stellen sich auf 60 Pf., 1 M. 10 Pf., 1 M. 25 Pf. und 1 M. 50 Pf. gebunden. Ein Theil des Reingewinns ist über— dies der Wittwen- und Waisenkasse hessischer Lebrer zu⸗ gedacht. Hoffen wir darum, daß das treffliche Lesebuch mit dem neuen Schuljahre seinen Einzug halten wird. Verloosung. Nassauer fl. 25⸗Loose vom Jahre 1837. Berichtigung. Man lese statt Nr. 6300 63009, statt 7812. 78129, statt 9088, 90886 à fl. 55. Handel und Verkehr. Friedberg, 12. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 0.85— 1.00, Eier 1 St. 5, 2 St. große 11 Pf. Friedberg, 11. März. Fruchtber. Waizen M. 19½¼, Korn M. 16.50, Gerste M. 15—16., Hafer M. 13— 14. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 11. März. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.00- 1.05, Eier 2 Stück 9 bis 00 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.80—1.00, Hühner per Stück M. 0.85 1.20, Hahnen per Stück M. 1.00— 1.70, Enten per Stück M. 2.30— 2.80, Ochsenfleisch per Pfd. 66—00 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 48—56 Pf., Kalbfleisch 45 50 Pf., Schweinefleisch 58 60 Pf., Hammelfleisch 60— 70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00 4.00. Homburg v. d. H., 11. März. Wochenmarkt. Kar⸗ toffeln per Malter M. 3.50— 4.50, per Gescheid von 8 bis 9 Pf., Eier per Stück 4, 5 und 6 Pf., Butter per Pfund 1. Qual. M. 1.00, 2. Qual. M. 0.90. Frankfurt, 10. März. Produktenbörse. Waizen unverändert, eff. hies. und Wetterauer M. 18.75— 20.00, fremder M. 19.25— 20.00, per diesen Monat M. 19.50. Roggen fester, effeetiv hles. M. 16.25— 16.75, fremder M. 16.25 17, per diesen Monat M. 16.25. Gerste unverändert, eff. hies. und Wetterauer M. 17—18, fremde M. 1819.00. Hafer höher, eff. hies. M. 14.25 bis 14.75, fremder M. 14.25— 15, per diesen M. 14.75. Rüböl unverändert, eff. ohne Faß hiesiges M. 38. Branntwein 50% Trall. per 160 Liter eff. ohne Faß M. 43.— Mehl Nr. 1 M. 37-38, Nr. 2 M. 33— 34, Nr. 3 M. 27-28, Nr. 4 M. 20.50— 21.50, Nr. 5 M. 16.50— 17.50. Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 23.50, do. 1 do. M. 21— 21.50, do. II do. M. 1718. Mainz, 9. März. Fruchtmarkt. Waizen hiesiger M. 18.75— 20.75, fremder M. 19.25— 21.25. Korn M. 16.15— 16.75, russisches M. 15.20- 15.50. Gerste Pfälzer M. 16. 5— 17.10, fränkische M. 16.50- 17.40. Hafer M. 13.75 15.25. Raps M. 32.50- 33.20. Raps⸗ kuchen M. 152-157. Mohnöl M. 55—58. Leinöl M. 24 25. Rüböl rohes M. 35.75- 36.30, gereinigtes M. 37.50- 37.80. Mainz, 9. März. In der abgelaufenen Woche waren auf unserem Viehmarkte im Ganzen 1005 Stück Vieh, und zwar 6 Farren, 138 Ochsen, 226 Kühe, 171 Kälber und 464 Schweine zugetrieben. Bezahlt wurden für Farren M. 52—54, Ochsen 1. Qualität M. 71 73, 2. Qual. M. 68— 70, Kühe 1. Qual. M. 65-66, 2. Qual. M. 55—60. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber kosteten 60—64 Pf., Schweine 49—52 Pf. per ¼ Kilo lebend Gewicht. Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen: in Heldenbergen bet Herrn M. Braun, „ Büdesheim„„ Spezerethändler Funk, „ Kaichen 5„ Kaufm. Schwarz Ww. „Eichen 5„ Gastwirth Stein. Die amtlichen Verkäufer sind verpflichtet, stets einen angemessenen Vorrath an Postwerthzeichen zu führen und zu keinem höheren als dem Betrage ihres Werthes an das Publikum abzulassen. Kaiserliches Postamt. J. V.: Weiß. Literarisches. Daheim. Nr. 23 enthält: Das Fräulein Pathe. (Schluß.)— Beißende Kritik. Bild von G. Koch.— Meine Wetterprognosen und ihre Gegner. Von Dr. L. Overzier.— Kaiser und Herren.— Heiße Tage. Berg⸗ männische Erinnerungen von A. von Heyden. Mit vier Illustr.— Ein Weihnachtsfest im Schwalbennest zu Paris.— Der protestantische Friedhof auf Capri. Von Trede.— Aus zwei Jahrhunderten.— Die Klosterruine zu Paulinzelle. Mit 2 Illustr.— Eine Sonntags-Nach⸗ mittagspredigt. Von M. L.— Am Familientische: Ein Jamnitzer. Zu dem Bilde von H. Steltzner.— Ge⸗ sundheitsrath.— In unserer Spielecke. Mit 2 fllustr. Beilagen. Für unsere Armenanstalten sind folgende Gaben ein⸗ gegangen, deren Emfang wir mit dem Aus druck unseres herzlichsten Dankes bescheinigen. A. Dem Bürger-Hospital. Ungenannt 6 Nachthauben. Oekonom Hill 15 M. Frau Gerichtsschreiber Becker 3 M. B. Dem Versorgungshaus. Frau Prof. Dr. Weiffen⸗ bach zur Anschaffung eines Harmoniums 2 M. C. Der Volksküche. Ungenannt, zweite Gabe, 3 M. Stadtrath Philippi 1 Sack Kartoffeln. Bäcker Windisch 6 Laib Brod und 40 Wecke. M. Philippi 1 Sack Kar⸗ toffeln. Ungenannt 6 Pfd. Salz und Zwiebeln. Ein Friedberger durch Dr. D., zweite Gabe, 25 M. Unge⸗ nannt 5 M. Ungenannt 10 M. Frl. Theobald 2 M. Friedberg den 10. März 1884. Für die Armen-Commission: Meyer. Geld- Cours. Frankfurt, am 11. März 1884. Nehmer. g M. Pf. M. Pf. 16. 21 16, 2 16 20 20. 41 20. 45 15. 73 16 8 20-Frankenstücke do. in 1/2 Englische Sovereings. Russische Imperiale Ducate n:: „ al mars Dollars in Gold i Briefkasten. 2 in Okarben. Anonyme Zusendungen werden nicht beachtet. Man wolle sich dies doch endlich merken! Die Redaetion. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 15. März 1884. Beginn: Freitag Abends 5 Uhr 25 Minuten. Samstag Morgens 8 Uhr 15 Min. 15 Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 6 Uhr 55 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 16. März an Morgens 6½ Uhr, Nachmittags 5 Uhr. W. Bernbeck empfiehlt ab hier oder chemische Fabrik Gastav Schallehn, Magdeburg: Antimerulion. R. Patent, bewährt, erprobt und empfohlen durch div. Staats⸗ Baubehörden als bestes und billigstes Mittel gegen den Hausschwamm a Ko. 50 resp. 25 Pf. 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Vorlage des 1883er Rechenschaftsberichts, der Ge— schäftsbilanz, Beschlußfassung über die Gewinn— vertheilung und die dem Vorstande zu ertheilende Decharge. 2. Wahl des Vorstandes. 3. Ergänzungswahl des Ausschusses. Alle Mitglieder des Vereins sind hierdurch einge— laden. Der Vorsitzende: 1035 Philipp Pfeifer VI. Für Confirmanden empfehle Taschentücher, Kragen, Manschetten, Krausen, Vorstecker, weiße Unterröck, Strümpfe, Socken, Hemden, feine Einsätze, Corsetten, Halsbinden, Handschuhe aller Art, sowie Myrtenkränze zu den billigsten Preisen. 1064 K. Friedrich. prima pfälzer Rothklee seidefrei, größte Keimfähigkeit, empfiehlt 1007 F. Wein!. Iugsträuge und dckerleinen. sowie alle Seilerwaaren bei 1023 Carl Daum, Usagasse. Erwiederung. Hiermit mache ich sämmtliche Leser aufmerksam, daß ras im Anzeiger Nr. 29 stehende, auf mich bezügliche Gedicht, überschrieben„Haha“! nicht Thatsachen enthält, sondern nur die größten Unwahrheiten. 1047 Rodheim v. d. H. J. Wall. Ein zuverlässiges Bienstmädchen 1042 sucht Frau Postdirector Brentano. Todes-⸗Anzeige. Theilnehmenden Freunden und Verwandten machen wir die traurige Mittheiung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren innigst⸗ geliebten Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Joh. Uikolai Schäfer im Alter von 21 Jahren, 3 Monaten nach langem schwerem Leiden in ein besseres Jenselts abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag 3 Uhr statt. 1044 Besondere Einladung erfolgt nicht. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere vielgeliebte Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Utgroßmutter, Schwägerin und Tante Frau Friedericke Schmidt, geb. Reuß, in ihrem 79. Lebensjahre nach kurzem Kranken— lager gestern Abend gegen 1! Uhr in ein besseres Jenseits abzurufen, was wir theilnehmenden Freunden und Bekannten biermit schmerzerfüllt mittheilen. Friedberg, 11. März 1884. Für die trauernden Hinterbliebenen: 1050 Jacob Faatz. Die Beerdigung findet statt Freitag den 14. März, Nachmittags 2 Uhr. 0 Besoudere Einladung ersolgt nicht. ruck und Verlag von Cor Asydernogel. Verantw. Red.: Carl Vindernagel. (Hierzu eine Beilage.) 33 90 ler Beilage. Hberhessischer Anzeiger. W 32 Güter⸗ Verpachtung. Montag den 17. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die Grundstücke der Wilhelm Kreuter 11. Erben, in den Gemarkungen Friedberg und Fauerbach b. Fr. gelegen, öffentlich meistbietend verpachtet werden. Friedberg den 11. März 1884. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 1052 Steinhäußer. Immobiliar-Versteigerung. Montag den 17. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in hlesigem Rathhaus die nachgenannten Immobilien des Metzgers Carl Söllner auf dessen Antrag erb— vertheilungshalber öffentlich an den Meistbietenden ver— steigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 2. 465. 14%5õ. Hofraithe in der Stadt, V. 18/́10. 196. Grabgarten an der Seebach. Friedberg den 11. März 1884. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 105 Steinhäußer. Holzversteigerung. Freitag den 21. März l. J., von Vormittags 10 Uhr an, werden in den Freiherrlich von Ritter'schen Waldungen bel Hof Haselheck folgende Holzsortimente verkauft: 2,2 Raummeter Eichen-Rundscheitholz, 2 95 Nadel-Scheitholz, 2 Eichen-Knüppelholz, —„ 18,8 5 Nadel-Knüppelholz, welches sich theil— weise zu Baumpfählen eignet, 2 5 Nadel-⸗Stöcke, 5496 Wellen Eichen- und Birken⸗Reiserholz, 150„ Birken Besenreiser, 2782„ Nadel⸗-Reiserholz, 250„ Aspen⸗ und Weiden Reiserholz, 230„ Dornen, 263 Gebund Ginstern, 7 Stämme Nadelholz von 5—7 Meter Länge und 12—17 Centimeter Durchmesser, 15 Stangen Nadelholz von 5—6 Meter Länge und 10—11 Centimeter Durchmesser, zu Dachsparren sich eignend und 200 Stück Bohnenstangen. Der Anfang der Versteigerung ist im Schlag J an der Straße nächst dem Hof Haselheck. Friedberg den 8. März 1884. In Auftrag der Freih. v. Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim. 1060 Heldt. Holzversteigerung. 1003 Montag den 17. März kommen im Gemeindewald Nieder-Ros bach, Distrikt Alterheegwald, folgende Holz— sortimente zur öffentlichen Versteigerung: 18 Stück Eichen⸗Stämme von 5— 10 Meter Länge, 3„ Nadel⸗Stämme von 10— 15„ 0 3„ U Eichen-, 6 Stück Buchen⸗ und 15 Stück Nadel-Derbstangen, 76 Raummeter Buchen ⸗Scheiter, 4 87 Eichen⸗Scheiter, 33 Nadel-Scheiter, 70 1 Buchen Knüppel holz, 26 5 Eichen-Knüppelholz, 53 1 Buchen⸗Stöcke, 5 5 Eichen Stöcke, 284 Stück Buchen⸗Wellen, 489 Eichen- und 131 Nadel-⸗Wellen. 5 Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am Rotherstoß. Nieder⸗Ros bach 8. März 1884. i Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Ros bach. Grob. Versteigerung von Kummeten und Lederzeug. Donnerstag den 18. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen Große Augustiner Schulstraße Nr. 356 dabier eine große Parthie Ackerkummete, Stallhalfter, neue und gebrauchte Riemen, Seitenblätter u. s. w., sowie 2 wenig gebrauchte Kassaschränke öffentlich meist⸗ bietend versteigert werden. Die Schränke werden um 2 Ubr ausgeboten. 4 Friedberg. 1 M. Schwarz. 2 Wohnungen, 4 und 5 Zimmer, abgeschlossenem Vorplatz und allem sonstigen Zubehör, hat zu vermiethen 5 ä KLankein. 2 feinster u. billigster Quali⸗ Hosenträger t e Fredric. 978 Sparkassen⸗Verein Klein Karben. (Eingetragene Genossenschaft.) Bilan; am 31. Dezember 1883. Activa. M. Pf. Passiva. M. Pf. 1.] Dalrlehenscheine 21842 10[ 1.] Kapital⸗Einlagen. 62704 30 2.] Obligationen 25733—[ 2.] Spar«⸗Einlagen 22436 73 3.] Güterkaufschillinge 32223—[ 3.]„Reservefonds 17 4.] Rückständige Zinsen. 243 25 5.] Kassen-Vorrath 6877 73 869719 8 86919 8 Mitgliederzahl am 31. Dezember 1883: 10ʃ. Für den Vorstand: 105⁵⁵ Neuhardt, Director. jrikett-Fabrik„Friedrich“ bei Trais-Horloflf. Der Verkauf unserer Briketts für den Land⸗Debit ist eröffnet. Preis pr. 100 Kgr.I W Die Verwaltung. Holzversteigerung. Mittwoch den 19. und Donnerstag den 20. März werden aus den Distrieten Biberwald, Heg⸗ wald, Hinterste-Häsels, Eisenkaute, Plattenwald, Windhöfchenskopf, Seekopf und Hailoh versteigert: 24 Eichen⸗Stämme= 10,14 Fm., 8 Lärchen-, 20 Kiefern-, 58 Fichten-Stämme, zusammen= 39,36 Fm., 8 Buchen-Stämme= 14,52 Fm., 1 Elsbeer-Stamm= 0,54 Fm., ferner Buchen: 1657 Rm. Scheiter, 413 Rm. Knüppel, 1311 Rm. Reisig, 347 Rm. Stöcke; Eichen: 2 Rm. Scheiter, 9g Rm. Knüppel, 114 Rm. Reisig, 1 Rm. Stöcke; Nadelholz: 4 Rm. Scheiter, 12 Rm. Knüppel, 30 Rm. Reisig, 2,5 Rm. Stöcke. Aus den Distrieten Biberwald und Hinterste Häsels kommt sämmtliches Holz, aus den übrigen Distrieten jedoch nur das Bau- und Nutzholz zum Ausgebot Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert; auch wird das Holz bei der Versteigerung nicht vorgezeigt, dieselbe findet bei Wirth Ronthaler in Langd statt und beginnt am 19. März um 10 Uhr und am 20. März um 9½¼ Uhr Vormittags; das Bau- und Nutzholz wird am 19. März Nachmittags um 1 Uhr versteigert. Kann an beiden Tagen nicht sämmtliches Holz versteigert wer— den, so erfolgt über die weitere Fortsetzung der Versteigerung mündliche Mittheilung am 20. März. Nähere Auskunft ertheilt Forstwart Adolph in Langd. Eichelsdorf den 6. März 1884. 1054 Holzversteigerung. Montag den 24. d. Mts., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, sollen in dem Gräflichen zu Rantzau'schen Kirch— walde, Distriet Dreispitz und Mösersschlag, zu Ziegen— berg versteigert werden: 1033 Großherzogliche Oberförsterei Eichels dorf. Heyer. Holz⸗Versteigerung. Montag den 17. und Dienstag den 18. l. Mts., jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Hässel, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 77 Eichen⸗Stämme von 5 bis 9 m Länge und 14 bis 35 Raummeter Nadel Rundscheitholz, 39 c Durchmesser, 6 5 Birken⸗-Knüppel, 4000 Durchforstungswellen(Backholz), 75 5 Nadel 5 30600 Buchenwellen, 1 1 Aspen⸗ 5 28 Raummeter Eichen-Scheitholz. 200 Buchen-Wellen, Backholz und Stämme kommen zuerst zur Versteigerung. 1325 Eichen Birken⸗Wellen, Dienstag den 25. d. Mts., Vormittags 9¼ Uhr 3185 Ber u anfangend, werden zu Ziegenberg versteigert: 23 Haufen 28,6 altes, aber gutes Bauholz, tannene Balken von 8,25 m 7 1 Länge, Streckhölzer von 12 13 m Länge, Pfosten, sowie 238 einige Durchzüge, 40 Haufen Brennholz, Thüren, Fenstern, 204 Raummeter Nadel-Stöcke, Eichen, Stamm, 0,40 Festmeter Inhalt, Nadel-Stämme, 73,78 Festmeter Inhalt, Fichten Derbstangen, 12,67 Festmeter Inhalt, altes Eisen, Latten, Diele, 3 Klafter Bruchsteine, 1 Eck 37 Fichten Reisstangen,(0,35 schrank, eine Vogelhecke ꝛec. 300 Hasel⸗Nutzgerten 0,06 8 1 Ziegenberg den 8. März 1884. Die Gräfliche Verwaltung. Sommerlad. Mobilien-Versteigerung. Dienstag den 18. März d. J., Morgens 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete folgende Gegenstände gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigern: 2 Zugkühe, die eine trächtig, die andere mit Kalb, 1 Wagen, 1 Schaufelpflug, 1 Vorderpflug, 1 Egge, 35 Centner Dickwurz, 10-15 Centner Stroh und Heu und noch andere Gegenstände. Nieder⸗Wöllstadt. Fr. Hartmann II., 1040 Wirth. Bemerkt wird, daß am ersten Tag nur Brennholz und am zweiten Tag der Rest des Brennholzes und das Bauholz zur Versteigerung kommt. Die Zusammenkunft ist im Schlag. Gegen Bürgschaft Zahlungsfrist bis Ende August l. J. Ober⸗ Mörlen den 8. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. 1004 Jeckel. 5 0 Chocoladen& Cacao's aus den Fabriken: Compagnie Frangçaise in Straßburg, Ph. Suchard, Neuchatel, empfiehlt 656 1012 Georg Groß. Holzversteigerung. 977 Freitag den 14. d Mts., Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, kommen im Köpperner Gemeindewald, Distrikt Woogberg und Lochborn: 426 Stück Lärchen⸗Stangen J. bis IV. Classe, 191 Raummeter Kiefern⸗Scheit⸗- und Prügelholz, 2025 Stück Buchen⸗Durchforstungs⸗Wellen, 2150 Stück Kiefern⸗Wellen zur öffentlichen Versteigerung. Die Zusammenkunft ist an der Walkmüble. Köppern, 6. März 1884. Stamm, Bürgermeister. Holz⸗Versteigerung. 974 Im Gemeindewald Ober-Ros bach, Distrikt Wasser⸗ döll und Dachsbau, kommt Freitag den 14. März d. J. folgendes Holz zur öffentlichen Versteigerung: 5 Raummeter Buchen-Scheiter, 5 7 Nadel-⸗Scheiter, 51 1 Buchen-Knüppel, 27 7 Elchen-Knüppel, 3200 Buchen Wellen, Durchforstung, 2050 Eichen-„ 5 7 Nadel⸗ 5 7 19 Raummeter Buchen-Stöcke, 18 Stück Eichen- und Buchen Stangen, zu Lenk— wileden geeignet, 200„ Fichten-Baumpfähle, 40„ Fcchtenstangen, zu Leiterbäumen, 1150„ Bohnenstangen, 910, stärkere Stangen, zu Einfriedigungen ge— eignet. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr bei der steinernen Brücke an der Katzenstirn.. Ober⸗Rosbach am 6. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. Blecher. Holz-Versteigerung. 970 Montag den 17. März d. J. werden in den Domantaldistrikten Großer Köppler und Schoppenwiese: 1 Eichenstamm— 0,21 ebm, 103 Nadelstämme S 115,81 ebm, 4 Eschenstämme— 1,44 ebm, sodann Nadelholz: Scheiter 19 Rm., Knüppel 19 Rm., Relser 93 Rm., Stöcke 42 Rm. versteigert.— Zusammenkunft um 9 Uhr Vormittags am Großen Köppler.— Das Nadelstammholz(größtentheils Lärchen) ist von vor— züglicher Schönheit und Stärke und lagert direct an der sog. Niddaer Straße, 2,5 km von Echzell. Bingenheim am 5. März 1884. Großherzogliche Oberförsteret Bingenheim. Daab. Holz-Versteigerung im Büdinger Stadtwald. Dienstag den 18. März d. J. sollen im Büdinger Stadtwald, Distrikt Pfaffenwald und Stelnrode, folgende Holzsorten versteigert werden: 498 Eichen Stämme von 12— 40 Centimeter Durch— messer, 2—20 Meter Länge, 16 Eichen Derbstangen, 12430 Nadel-Reisstangen, zu Schneid- und Bohnen— stangen geeignet. Die Zusammenkunft ist Morgens präels 9 Uhr bei den Pfaffenwald-Anlagen. Die Nadelstangen kommen erst Mittags zur Versteigerung. Büdingen den 8. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Büdingen. Hölzinger. Arbeits-Vergebung. Die zur Erbauung eines Wohnhauses für H. Schaub Wittwe zu Ockstadt nötbigen Arbeiten und Lieferungen, nämlich: Maurerarbeit, veranschlagt zu 1000 1050 Mark, Steinhauerarbeit 400„ Zimmerarbeit 900 1 Dachdeckerarbeit 05 Schreinerarbeit 8 Schlosserarbeit 230 7 Glaserarbeit N Weißbinderarbeit 8 Spenglerarbeit 19 Lieferung von hydraul. Schwarzkalk 154 Lieferung von Weißkalk 108 2 sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Plan, Voranschlag und Submtissionsbedingungen liegen vom 10. bis 13. d. Mts. in der Wohnung des unter zeichneten Ortsgerichtsvorstehers zu Ockstadt zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten bis zum 15. d. Mts. einzureichen sind. Die Offerten werden an diesem Tag, des Nachmit tags 3¼ Uhr, in der Krug'schen Wirtbschaft eröffnet. Ockstadt den 5. März 1884 1048 J. A.: Dienst. Apfel- Gelèe, Zwetschen- Honig, Holl. Syrup, Bienen- Honig in bester Qualität bei 1019 W. Berndeck. Holzversteigerung. 1044 Montag den 17., Dienstag den 18. und Mitt“ woch den 19. März sollen im Mockstädter Markwald, Distrikt Eichezahl, Bergwerkschlag und Au, nachstehende Holzsorten zur öffentlichen Versteigerung kommen: Montag den 17. März im Distrikt Eichezahl: 80 Raummeter Buchen-Scheitholz 1. Classe, 264 7 5 g 2 0 98 7„ Knüppelholz, 190 5„ Stockbolz, 1050 Stück Buchen Astwellen, 14 Raummeter Eichen-⸗Scheitholz, 10 5 Eichen⸗Stockholz, 2 Buchen⸗Stammabschnitte, 0,2 bis 1,02 Meter Länge und von 85 bis 90 Centimeter Durch- messer, zu Hackklötzen geeignet, 12 Eichen⸗Stämme von 29— 54 Centimeter Durch- messer und 6 15 Meter Länge. Dienstag den 18. Mürz im Distrikt Bergwerkschlag: 36 Raummeter Buchen-⸗Scheitholz 1. Classe, 149„„ 1 1 200 1„ Stöcke, 2500 Stück Buchen-Astwellen, 850„ Eichen⸗ 7 2 Eichen-Stämme von 30-34 Centimeter Durch— messer und 10—15 Meter Länge. Mittwoch den 19. Mürz im Dristrikt Au: 11½ Raummeter Eichen⸗Scheitholz 1. Classe, 5 2 82 1 Eichen⸗Scheitholz, 2. Classe, 151 5 Eichen- u. Buchen⸗Stammknüppel, 22 1 Eichen⸗ und Buchen-Astknüppel, 61 7 Eichen⸗Stöcke, 3683 Stück Wellen, 53 Raummeter Buchen-Scheitholz 1. Classe, 33 5 Buchen-Stammknüppel, 28½ 7 Buchen⸗Stöcke, 30 Eichen-Stämme von 19—76 Centimeter Durch— messer und 4— 10 Meter Länge. Die Zusammenkunft ist am ersten Tag auf dem Weg von Nieder⸗Mockstadt nach Rodenbach, am Rodenbacher Pflanzgarten, am zweiten Tag am Kreuzweg von Nieder Mockstadt nach Heegheim, den dritten Tag bei der Nleder— Mockstädter Ziegelhütte. Der Anfang geschieht 9 Uhr. Nieder⸗Mockstadt den 9. März 1883. Der Markmeister Reuther. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. In den Distrieten„Mühlberg, Schwarzwald, Brunnen— wald, Graudorn und Konzebühl“, unweit dir Gleßener Straße, sollen versteigert werden; Montag den 17. März: 176 Raummeter Buchen-Scheit- und Prügelholz, 86 5 Eichen-Scheit- und Prügelholz, da runter 3 Rm. Werkholz, jeden Tag Vormittags um 38 7 Kiefern-, Kirschbaum und Maßholder Prügel, 165 5 Buchen-, Eichen- und Kiesern-Stock— holz, 7510 Wellen dgl. Reisholz, darunter ca. 2000 Buchen durchforstungs-We der Dienstag den 18. März: 96 Eichenstämme bis zu 80 em Durchmesser mit 72,95 fm, 3 Buchenstämme mit 3,30 km, 12 Elsbeer- und Kirschbaumstämme mit 3,08 km, 3 Fichten- und Kiefernstämme mit 1,64 fm, 14 Eichen-, 5 Buchen-, 30 Birken- und 452 Fichten⸗ Stangen. Zusammenkunft Albacher Hof. Lich den 7. 1062 jedesmal Morgens 10 Uhr beim März 1884. Wimmenauer. * 1 Arbeits-Vergebung. Samstag den 15. d. Mts., Nachmittags 2¼ Uhr, sollen auf dem Rathbause zu Ockstadt nachstebende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: Erdarbeit, veranschlagt zu 140 Mark, Maurerarbeit 1 Cbaussirarbeit 140 Pflasterarbeit 1220 Zerschlagen von Chaussirsteinen 1988 Anfahren von Chaussir- und Pflaster steinen 182 5 Lieferung von Pflastersand 164 Friedberg den 10. März 1884. Zörb, Vezirksbauaufseber. Leere Oelfässer von jeder Größe, zu Pfuhlfässern sich eignend, in großer Auswahl bei Georg Groß. Eine kleine Wohnung““ ist zu vermiethen. 1049 655 Holz-VPersteigerung in den Gräflich Solms⸗Nödelheim⸗ schen Waldungen. Im Revier Burg-Gräfenrode, Distrikt Kleine Diebs— eiche, werden versteigert: Freitag den 14. März, Morgens 9% Uhr: 2 Raummeter Birken⸗Prügelbolz, 5160 be Durchforstungs Reis bolz(Back— olz). Zusammenkunft auf der Staatsstraße, zunächst den Rubebänken. Wickstadt den 10. März 1884. Der Gräfliche Revierförster Habich. Holz-⸗Versteigerung. 1032 Montag den 17. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, werden im Ostheimer Gemeindewald nach— stehende Holzsortimente versteigert: 207 Stück Eichen-⸗Stämme= 24,69 Festm. Inbalt, 50„ Eichen⸗Derstangen S 3,00„ 05 225„ VBuchen-Reisstangen(Baumstützen)— 2,50 Festmeter Inhalt, 40,8 Raummeter Buchen-Knüppel, 5 Eichen-Knüppel, 3450 Buchen Wellen, 900 Eichen⸗Wellen, 130 Raummeter Buchen-Stöcke, 36 4 Eichen⸗Stöcke, Zusammenkunft am Bodenroderweg, am Eichbäumchen. Ostheim den 10. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Ostheim. Schneider. Aecker-Verpachtung. 1031 Montag den 17. März l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen auf dem Rathhaus zu Fauerbach b. Fr. ca. 60 Morgen Pfarrackerland und Wlesen in 56 Parzellen nach den vor der Verpachtung bekannt gemacht werden— den Bedingungen auf weitere 12 Jahre verpachtet werden. Fauerbach b. Fr. am 10. März 1884. Neisel, Ortsgerichts Vorsteher. Bauholz⸗-Versteigerung. 1036 Montag den 17. März, Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem Stammheimer Gemeindewald, Distrikt Kuhmark und Winterberg, versteigert werden: 15 Eichen Baustämme von 43—84 Centimeter Durch— messer und 8— 12 Meter Länge, 3 Fichtenstämme von 12 16 Centimeter messer und 5— 10 Meter Länge, 10 Fichten⸗Derbstangen, 325 Fichten-Bohnenstangen. Der Anfang ist um die bestimmte Stunde am Winter berg. Stammheim am 10. März 1884. Großherzogliche Bürgermetisterei Stammheim. Becht. 1046 Durch NIA Mit den neuen Schnelldampfern des Uorddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen machen. Näberes bei dem General-Agenten M. Abraham, 8 Mainz, und dessen Agenten: Hermann Vogt, Reichelsheim. Corsetten in größter Auswahl von den geringsten bis zu den feinsten Sorten zu sehr billigen Preisen bei 639 Heh. Diehl, usagasse. Schubmachergasse Nr. 333, morgens. wei Oeh = 5 S