lseife If., ein J zel in Stern gasse. 0 we Verdeche 1 0 igen . 2/ öl, umstadt. waagen ion. Decimgl⸗ itter⸗ Waagen, ir Oberhessen z H. silation des kiste Brutto käse, sefabtik „ekemüller, i. Varg 1 Ml Tauben. n uben, 0 le, ö 150 Vage. backerei vol . tarben a n Kanne als Lehtluh 1884. Dienstag den 12. Februar. M9. ger. Kreisb für den Kreis Friedber Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Kreis Friedberg. A e 0 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. ö Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. . Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Vorstande des Geflügelzuchtvereins Worms die a zur Vornahme einer im März d. J. mit einer Geflügelausstellung zu verbindenden Verloosung von Race-Geflügelstämmen unter der Bedingung ertheilt, daß höchstens 5000 Loose à 25 Pf. ausgegeben und mindestens 60% des Bruttoerlöses aus den Loosen zum Ankauf von Gewinngegenständen verwendet werden. Der Vertrieb der Loose ist im Großherzogthum gestattet. Vetreffend: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. Friedberg den 8. Dezember 1884. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. 5 Diejenigen von Ihnen, welche unserer Verfügung vom 17. Januar l. J.— Kreisblatt Nr. 9— noch nicht entsprochen haben, erinnern wir an schleunige Erledigung derselben mit Frist von drei Tagen.. Dr. Braden. 1 Bek i n ne m a c ee g In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Januar 1883 sich folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 14.—, Heu M. 7.—, Stroh M. 6.—. Friedberg den 8. Februar 1884. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Das Ausschreiben gegen Heinrich Neeb von Rüddingshausen im Oberhessischen Anzeiger Nr. 11 wird hiermit zurückgenommen. Friedberg den 8. Februar 1884. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 0 Betreffeud: Die Fürsorge für Zahlung der rückständigen Steuern bei Immobiliarveräußerungen. Das Großherzogliche Amtsgericht Friedberg an sämmtliche Ortsgerichte des Amtsgerichtsbezirks. 1 Unter Bezugnahme auf das Generalausschreiben des Großh. Ministeriums des Junern und der Justiz vom 30. Januar 1884 (Ord.⸗Nr. 5) eröffnen wir Ihnen Folgendes: 1) Bei allen Verträgen über Veräußerungen von Immobilien haben Sie die Frage 8 bezüglich sich zu diesem Zwecke stets die betr. Steuerzettel der Steuern, Umlagen und gemeinen Geldern stets genau und umfassend zu beantworten, vorlegen zu lassen und in zweifelhaften Fällen eine deßfallsige Bescheinigung des Rentbeamten, Distriktseinnehmers, Gemeinderechners u. s w. einzuholen. Bei Verpfändungen von Immobilien ist in gleicher Weise zu verfahren. 2) Frage 4 der gedruckten Fragebogen bei Im⸗ mobilarveräußerungen ist nicht bloß bezüglich des Veräußerers, sondern auch des Erwerbers, dessen Dispositionsfähigkeit für den Rechts— bestand des Vertrags gleichfalls von Einfluß ist, zu beantworten. 3) Bei allen Immobiliarveräußerungen hat das gesammte Ortsgericht am Schlusse des gedruckten Fragebogens ohne besondere Aufforderung und ohne dafür besondere Gebühr zu berechnen, sich darüber zu äußern, ob der Preis, beziehungsweise Werth des Gegenstandes der Veräußerung nicht zu gering angegeben sei und wie viel im Falle der unrichtigen Angabe der wirkliche Werth betrage, beziehungsweise bei Tauschverträgen, welchen Werth das von dem einen und das von dem anderen Theil in Tausch gegebene Objekt habe. Friedberg, 6. Februar 1884. Großherzogliches Amtsgericht. 8 Sellheim. Weber. Friedberg, 11. Februar 1884. Betreffend: Das Vormundschaftswesen. Das Großherzogliche Amtsgericht Friedberg an sämmtliche Vormünder und Curatoren des Amtsgerichtsbezirks Friedberg. ringen wir deren sofortige Da viele Vormünder und Curatoren bis jetzt uoch nicht die Rechenschaftsberichte eingesendet haben, so b Erstattung hiermit wiederholt in Erinnerung. Sellheim. Weber. Deutsches Reich. lehnten Veschluß, daß dieses Gesetz nur dann zur zwangs⸗ die Eingangsbestimmung zu streichen, wonach der Ertrag ein neues Con- der in Rede stehenden Steuer, insbesondere zur Ermäßig⸗ Darmstadt. Der außerordentl. Professor wetsen Anwendung kommen soll, wenn l ö 51 1 solidationsgesetz erlassen sein wird. Die Vorlage wegen ung der seitherigen Grund- und Gewerbesteuer-Ansätze Birch-Hirschfeld zu Gießen wurde z 0 solide a 5 und 1 irch Hirfosel d an e wurd e er Gewährung eines weiteren Credits von 500,000 M. für verwendet werden sollte, hielt dagegen an dem ersten Professor der neueren Sprachen an der Univer- Wiederherstellung der durch die Hochfluthen zerstörten Beschluß fest, wonach auch die Mitglieder des Großh. sität ernannt. oder beschädigten Landdämme wurde fast ohne Debatte Hauses mit Ausnahme des Großherzogs— der — 8. Febr. Die zweite Kammer beschäftigte sich 2 Kapitalrentensteuer unterworfen werden sollen. Ferner einstimmig angenommen.— 9. Febr. Die 2. Kammer 5 8 8 N heute mit dem Metz'schen Antrag auf Abschaffung der verhandelte heute über die Reeommuniecation der ersten hatte die erste Kammer beschlossen, daß die erweislich ersten Kammer. Der Antragsteller verwahrte seinen An-[ Kammer, die neuen Steuergesetze betr., und beschäftigte zu zahlenden Passivkapitalzinsen bei der Veranlagung trag gegen die Unterstellung, daß er staatsgefährlich sei, sich zunächst mit dem Einkommensteuergesetz. Nach leb- der Steuer von der Capitalrente in Abzug gebracht führte aus, daß seit 1866 und 70 das innere Verfaß⸗ hafter Debatte wurde die von der ersten Kammer ab⸗ werden dürfen. Das Resultat der sehr lebhaften Debatte ungsleben eine vollständige Umwälzung erfahren, der gelehnte Anzeigepflicht der Arbeitgeber über die Ein⸗ war, daß mit 22 gegen 13 Stimmen beschlossen wurde, Schwerpunkt nach Verlin verlegt worden und die Kam- kommenverhältnisse der bei ihnen beschäftigten Personen dem Beschluß erster Kammer nicht beizutreten. mern jetzt nur einen 42 955 oder e bee Hierauf 1 die Kammer 9 n Berlin, 8. Febr. Im Abgeordnetenhause repräsentirten. Nach sehr erregter Debatte wurde bei] gegenüber der! ersten Kammer auf dem Prineip der f 5 74 des Cultusetats statt der Abstimmung der vom Ausschuß beantragte Uebergang Deklaratson für die 2600 M. übersteigenden Einkommen fand die eee 0 15 d 190 5 zur Tagesordnung gegen Erwarten mit 22 gegen 17 zu beharren, ebenso wurde die bei erster Berathung an⸗ und wurden die Capitel„Kunst un issen⸗ Stimmen abgelehnt und mit gleichem Stimmenverhältniß genommene, jenseltig aber abgelehnte Progression für die schaft, öffentliche Bauten und Kunstdenkmäler beschlossen, den Antrag der Regierung 8 Erwägung höheren Einkommen e Eine lebhafte Verhand und technisches Unterrichtswesen“ genehmigt.— anheimzugeben. Sodann wurde auf den Antrag des lung ieee den Beschluß erster Kammer, wonach. Februar. Der Rest des Ordinariums des Abg. Dittmar die Regierung ersucht, die auf die Jagd die Grenzen der Steuerfreiheit statt der von 2. Kammer 8 1770 hebliche Dise sfton e bezüglichen hessischen Vorschriften im Sinne erschöpfender, beschlossenen 300 M. auf 400 M. erweitert werden sollte.] Cultusetats wird ohne er he 1 8 iscussion ge— 1 einheitlicher, gesetzlicher Regelung einer Revision zu unter Abg. von Rabenau beantragte weitergehend, alle Ein⸗ nehmigt und Titel 1 bis 35 inel. Extraordi— ziehen. Die Regierung erklärte, daß sie beabsichtige, kommen unter 900 M. steuerfrei zu lassen. Bei der Ab⸗ narium ohne erhebliche Discussion bewilligt. sich die projeetirte neue preußische Jagdordnung zum stimmung wurde der Antrag Rabenau, e 8 Febr. Die Budgetcommission lehnte A9 2 1 5 Je 7 ur 2 Nam die beantragte Erhöhung des Fonds für Ruhe— Vorbild zu nehmen. v. Rabenau befürwortete die Ein⸗ die Stimme des Antragstellers abgelehnt, 0 ührung einer für das ganze Reich gültigen Jagdwaffen⸗stimmiger Beitritt zu dem Beschluß erster Kammer be⸗ ragte 8 40 5 f 5 bis zu 400 M. bewilligt. gehaltszuschüsse und Unterstützungen für emeri⸗ auf 800,000 Mark paßabgabe, Dittmar die Ausgabe von Tageskarten, aber schlossen, also Steuerfreiheit! vill auch eine Erhöhung der Jagdwaffenpaßabgabe auf 20 M. Hierauf trat die Kammer in die Berathung e tirte Elementarlehrer von 7 0 über den Entwurf des Ge- lich der Kapitalrentensteuer obschwebenden Differenzen 7505 Bedenken ab. Die Steuer— ein. Nach lebhafter Debatte trat die Kammer mit 18 aus budgetmäßigen. 5 7, 8 und 9 7 bes* Nach lebhafter Verhandlung 1 f d etzes, die Gewann- und Parzellenvermessung betressend, 815 55 1 5 beter f gegen 17 Stimmen dem Beschluß erster Kammer bei, commission genehmigte die 3 beharrte man bei dem von der ersten Kammer abge— des§ 4 des Einkommensteuergesetzes, welche die Befreiung der Militärpersonen des Unteroffizier— und Gemeinenstandes des activen Heeres von der Einkommensteuer aussprechen; ebenso den ersten Theil des§ 5, welcher die als steuer— pflichtiges Einkommen anzusehenden Einkünfte aufzählt. Nummer 1 des zweiten Theils, welche die bei der Steuer-Veranlagung in Abzug zu bringenden Ausgaben aufführt, wird gleichfalls angenommen. — Der Reichsanzeiger meldet: Die Regier— ung bot der Berlin-Hamburger Eisenbahn-Ge— sellschaft nunmehr definitiv eine Rente von 16½ Procent nebst baarer Zuzahlung von 60 Mark pro Actie an, gegen Uebernahme des Unter— nehmens ab 1. Januar 1884. Für die An— nahme des Anerbietens ist bis zum 1. April Frist gesetzt. Der Vertragsentwurf ist mit den bisherigen Verstaatlichungsverträgen wesentlich übereinstimmend. Wiesbaden. Die Kaiserin von Oesterreich kommt zu mehrwöchentlichem Aufenthalt hierher; in den„Vier Jahreszeiten“ sind 60 Zimmer für sie gemiethet. Dresden, 8. Febr. Heute Abend erfolgte die feierliche Beisetzung der Leiche der Prinzessin Georg in der katholischen Hofkirche unter dem Trauergeläute aller Glocken und unter großer Theilnahme der Bevölkerung. Der König— Prinz Georg und Prinz Friedrich August gaben der Leiche bis zur Gruft das Geleite. Die kirchliche Feier nach der Beisetzung begann mit dem salve regina und schloß mit Gebet. München. Der Finanzausschuß beschloß mit allen gegen eine Stimme, die Forterhebung des bisherigen Malzaufschlags von 6 M. pro 1884/85 in der Kammer zu beantragen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 8. Febr. Das Abgeordnetenhaus acceptirte mit großer Majorität das Budgetgesetz pro 1884. Das— selbe stellt die Gesammtausgaben auf 329,057,839 Gulden, die Gesammteinnahmen und Einkünfte auf 311,881,180 fl. fest, das Deficit beträgt 17,176,659 fl. Der Finanzminister wird er— mächtigt, das Deficit im Wege der Credit— operation zu decken. Schweiz. Aarau, 8 Febr. Der Große Rath von Aargau hat ein Decret angenommen, wonach die Garantiestädte die ihnen zugeschriebe— nen zwei Dritttheile des Bundes-Darlehens übernehmen müssen. Wenn die Ortsbürgerge— meinden die früheren Offerten nicht erneuern sollten, wird Zwang gegen sie angewandt. Der Canton Aargau will seinen Theil der National— bahnschuld zahlen. Frankreich. Paris, 9. Febr. Die Kam— mer begann heute die Berathung des Gesetz— entwurfs, betreffend das Verbot von Minifesta— tionen auf öffentlichen Plätzen und Straßen. Mehrere Redner sprachen dagegen, Expolizei— präfect Renault dafür. Großbritannien. London, 7. Februar. Wie die Admiralität mittheilt, verläßt das Panzerschiff„Carysfort“ Alexandrien, um zu dem Geschwader unter Admiral Hewett bei Suakim zu stoßen; die Kriegsschiffe„Monarch“ und„Hekla“ würden von Malta sofort mit Verstärkungen nach Suakim abgehen. Das Transportschiff„Poonah“ geht morgen mit einer Abtheilung Marine-Infanterie von hier nach Plymouth und nimmt dort eine zweite Abtheilung an Bord, um dann den zusammen 514 Mann zählenden Truppentransport fofort nach Suakim zu bringen. — Auf den Schiffsbauplätzen von Belfast haben sämmtliche Schmiede, über 2000 an der Zahl, wegen einer Lohnherabsetzung die Arbeit eingestellt. Die in Lancashire versuchte Ver— ständigung der Baumwollspinner mit ihren Ar— beitgebern ist gescheitert und der Strike dauert fort. Spanien. Madrid. Die in auswärtigen — für völlig unbegründet erklärt. In der gesammten Monarchie herrsche vollständige Ruhe u. Ordnung. Rumänien. Bukarest, 10. Febr. In der Kammer dankte Rosetti dem Parlamente für das ihm votirte Nationalgeschenk, erklärte aber, daß er dasselbe nicht annehme. Conseil-Präsident Bratiano ersuchte die Kammer, ihr Votum auf— recht zu erhalten und sagte, das Haus werde ausgebaut werden; wenn Rosetti es nicht be— wohnen wolle, werde es als beständige Erinner— ung an die Dankbarkeit Rumäniens gegen einen seiner besten Bürger dastehen. Egypten. Kairo, 8. Febr. Nubar Pascha, Baring und General Wood conferirten über die Mittel zur Vertheidigung Suakims. Es ver— lautet, der größere Theil der Truppen Baker Pascha's werde von Suakim zurückberufen werden, weil unter denselben Unzufriedenheit herrsche, in Folge dessen Baker Pascha das Standrecht ver— künden mußte. — 8. Febr. Die egyptische Regierung be— schloß, bereits morgen drei in der egyptischen Armee dienende englische Offiziere nach Suakim abgehen zu lassen, um aus der Elite der Neger— truppen ein 500 bis 600 Mann zählendes Bataillon zu bilden, welchem in Gemeinschaft mit den englischen Marinesoldaten die Verthei— digung Suakims anvertraut wird. Baker Pascha und die noch übrigen egyptischen Truppen in Suakim werden zurückberufen. — Die Totalmacht der Auffständischen bei dem Angriff Bakers betrug 1800 Mann, wo— von 600 getödtet wurden. Baker meldet über die Versuche einer Reorganisirung der Mann— schaften; dieselben seien jedoch nur fähig, den Kampf hinter Verschanzungen auf kurze Zeit auszuhalten. Spione hätten berichtet, die Auf— ständigen beabsichtigten, Suakim anzugreifen, welches er mit seinen Mannschaften zu ver— theidigen hoffe. — Ueber Osman Digma, den Führer der aufständischen Araber, welche Baker Pascha ge— schlagen haben, verlautet neuestens, daß derselbe auf eigene Rechnung den Jusurgenten spiele und in keiner Beziehung zum Mahdi stehe. Osman Digma sei, heißt es, der Nachkomme einer der alten Mamelukenfamilien, deren oligarchischer Verband jahrhundertelang Egypten beherrscht hat und erst von Mehemed Ali verdrängt und mit blutiger Energie ausgetilgt wurde; in seiner Eigenschaft als Erbe eines dieser Mameluken— Beys trachte er selbst nach der Herrschaft über das Land und mache keineswegs die Geschäfte des Propheten. — 9. Febr. Eine Depesche aus Suakim meldet, daß daselbst eine Meldung Tewfik Paschas, des Commandanten von Sinkat eingetroffen sei, welche Hülfe nachsucht. Derselbe berichtet, daß die Garnison in einer verzweifelten Lage sei, sie sterbe Hungers, und ein Ausfall würde ledig— lich eine Niedermetzelung durch den Feind zur Folge haben. Einer Depesche aus Suakim zu— folge ist es aber unmöglich, von Suakim aus Hülfe zu bringen, wegen des meuterischen Geistes der egyptischen Truppen, und weil der Feind Suakim von der Landseite einschließe. — 9. Febr. General Gordon ist heute in Berber angekommen. Weitere Nachrichten sind von ihm erst bei der Ankunft in Khartum zu erwarten, da die Telegraphenverbindung unter— brochen ist. Unterhalb Khartums wurden Insur— gentenbanden an den Nilufern gesehen. Afrika. Durban, 9. Februar. An Lord Derby soll heute eine Depesche abgegangen sein, welche den plötzlichen Tod Cetewayo's meldet. Aus Stadt und Land. Friedberg, 11. Febr. Am Samstag wurden eine größere Anzahl von an der Zuckerfabrik beschäftigten Arbeitern entlassen, da die Rüben soweit verarbeitet sind und zur Bewältigung der noch übrig bleibenden Arbeiten eine kleinere Anzahl von Arbeitern genügt. Zwei der Entlassenen, Namens Bäcker und Schneider, beide aus Sachsen, überfielen nun gestern, am Sonntag, Blättern verbreitete Nachricht von einem angeb⸗ als nur wenige Leute in der Fabrik waren, anscheinend 5 1 79 555 8 1 S., obne jede Veranlassung, den Zuckerkocher Heinze, einen lich bevorstehenden Militäraufstand in Spanien sebr braven und gewissenhaften Mann, und schlugen ihn wird in den der Regierung nahestehenden Kreisen halbtodt. Außer einigen abgeprallten Schlägen auf Kopf und Schulter, bekam er einen Schlag auf das Rückgrat, der möglicherweise bedenklich werden kann. Heinze liegt in seiner Wohnung darnieder; die beiden Thäter, die von Andern angestiftet sein sollen, sitzen hinter Schloß und Riegel. Am Thatorte wurde ein Todtschläger gefunden. p. Friedberg. Ein zweiter Vortrag des Ingenieurs Brockmann aus Offenbach über die Erzeugung des elek— trischen Stromes durch mechanische Arbeit, die elektrische Beleuchtung und Kraftübertragung wird Mittwoch den 20. d. Mts. auf Veranlassung des Localgewerbvereins stattfinden; auch steht demnächst ein Vortrag des Redak— teurs Heinrich Becker von Frankfurt aus dem Gebiete der Geologie und der Kunstgeschichte in Aussicht. Pfungstadt, 9. Febr. Der von Zigeunern vor längerer Zeit in Bamberg geraubte Knabe soll nun endlich ermittelt worden sein. Wie man nämlich dem Pf. Anz. mittheilt, wurden in einem Wagen der Zigeuner, die sich bei Griesheim gelagert, von einem dortigen Jungen die Rufe:„Ich will zu meinen Eltern nach Bamberg“ gehört. Auf polizeiliches Eingreifen wurde den braunen Gesellen ein fünfjähriger blondlockiger Knabe abgenommen. Es ist dies das seit August vorigen Jahres in Bamberg verschwundene Kind, welches das freche Zigeunervolk damals geraubt hatte und verborgen hielt. Unsere verehrlichen Leser werden sich erinnern, daß vor einiger Zeit in Seligenstadt und neuerdings in Butzbach Kinder dieselben Rufe gehört haben, doch waren die Zigeuner, ehe polizeiliche Hilfe requirirt werden konnte, auf und davon gegangen. Das befreite Knäblein verschmähte jede angebotene Nahrung, verlangte nur immer den Eltern gebracht zu werden. Allerlei. Frankfurt, 10. Febr. Gestern Nacht zwischen 11 und 12 Uhr wurde in der Nähe des Rechneigrabens der Liquerfabrikant Fulda aus Coblenz, auf dem Wege zu seiner in der Obermain-Anlage gelegenen Wohnung begriffen, von zwei Strolchen angefallen. Sie versetzten ihm mit einem Messer einen Stich in die Brust und be— raubten ihn seines 300 M. enthaltenden Portemonnaies, während der Angefallene seine Uhr mit Kette vor den Griffen der Strolche sich noch erhalten konnte. Als er um Hülfe rief, liefen die Angreifer fort, und leider ist es bis jetzt noch nicht gelungen, sie zu ergreifen oder ihre Spur zu entdecken. F. schleppte sich mühsam in seine Wohnung, wo er an der nicht sehr gefährlichen Wunde darniederliegt. Das entleerte Portemonnaie wurde später in der Nähe des Thatortes aufgefunden. Rostock. Am 7. Februar wurde, als der Ober— Staatsanwalt Blands sich im Arbeitszimmer des Landes- Archivars Dunkelmann befand, von der Straße aus durch das Fenster mehrmals auf den Erstgenannten ge— schossen. Beide blieben jedoch zum Glück unverletzt. Leider ist der Thäter entkommen, während die Kugeln gefunden wurden. New-Rork, 7. Febr. Den jüngsten Meldungen zufolge lassen die Regengüsse im Westen nach; die Ueber— schwemmungen nehmen ab. New⸗ Pork, 9. Febr. Der Ohiofluß steigt in Cineinnati noch langsam und dürfte seinen Höhepunkt am Sonntag Morgen erreichen. In mehreren Orten am Ohioflusse ist Lebensmittelmangel eingetreten; die Unterstützungscomites vertheilen Eßwaaren. In Tennessee und Cumberland und Arkansas steigen die Flüsse noch; viele Bewohner der Uferorte muͤssen ihre Häuser verlassen. Astrachan. Am 4. Februar trieben auf einer sich vom Lande ablösenden ungeheuren Eisscholle 150 Fischer ins Meer. Irgend welche Nachrichten über das Schicksal derselben sind bis jetzt nicht eingetroffen. Gerichtssaal. Friedberg, 5. Febr. Schöffengerichts wurde erkannt: 1) in der Strafsache gegen Konrad Weygand von Assenheim, angeklagt wegen Körperverletzung, auf eine Gefängnißstrafe von 5 Wochen; 2) in der Strafsache gegen Johannes Gröninger XV. von Ockstadt, angeklagt wegen Körperverletzung, auf eine Gefängnißstrafe von 14 Tagen; 3) in der Straf⸗ sache gegen Tobias Holdmann von Ober- Wöllstadt, an— geklagt wegen Betrugs, auf eine Gefängnißstrafe von 5 Wochen, welche Strafe durch die erlittene Detentions haft für verbüßt erklärt wurde; 4) in der Strafsache gegen Peter Richberg von Romrod, angeklagt wegen Diebstahls und Sachbeschädigung, Ruhestörung, Trunken heit, Bettelns und Landstreicherei, auf eine Gefängniß— strafe von 4 Wochen und eine Haftstrafe von 12 Tagen, sowie auf Ueberweisung an die Landespolizei-Behörde; 5) in der Strafsache gegen Christoph Stelz, Karl Wirth und Heinrich Nicolai von Leidhecken, angeklagt wegen Hausfriedensbruchs und Beleidigung, auf Freisprechung. Handel und Verkehr. Friedberg, 9. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 0.80— 0.85, Eier 1 St. 6, 2 St. große 13 Pf. Gießen, 9. Febr. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.90- 1.00, Eier per St. 6—7 Pf., 2 Stück 00 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.75— 1.20, Hühner per Stück M. 0.90— 1.30, Hahnen per Stück M. 0.75— 1.40, Enten per Stück M. 2.00— 2.20, Ochsenfleisch per Pfd. 66—00 Pf., Kuh- und Rindfleisch 4856 Pf., Kalbfleisch 4550 Pf., Schweinefleisch 60—00 Pf., Hammelfleisch 60—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50— 4.00, Zwiebeln per Centner M. 9. Homburg v. d. H., 9. Febr. Wochenmarkt. Kar⸗ toffeln per Malter M. 3.50— 4.50, per Gescheid von 8 bis 9 Pf., Eier per Stück 6, 7 und 8 Pf., Butter per Pfund 1. Qual. M. 0.90, 2. Qual. M. 0.80. In heutiger Sitzung des 7 Hals 41 Dir Wr quuv paris ausser Sat ¹⁰ Abdlas. — e ne 5410 a 111 5 er 8 7 h νẽ,ßii¹αν 1 . 8 Nüchrat inze lie Frankfurt, 8. Febr. Buttermarkt. Im Engros-J[Nr. 24 500 S 7 N—. ter,. handel wurde für e zahlt Ir 9 M. 83, S. 2618 10 0 1085 1 95 e eee an Sonntagen und den gesetzlichen Feiertagen r Schloß im Kleinverkauf je nach Güte der Waare ver Pfund je 1000 Thlr. S. 757 Nr. 19 S. 1721 175 15 geen Charfreitag, Chrssti⸗ Himmelfahrttag, die e 1 40.— Hen und Strona die Juen f Nr. 18, S. 308 Nr. 8 je 500. Thlr. S. 1638 ue e e ie e genieurg belief sich auf 70 Wagen und wurde bezahlt je nach Nr. 4, S. 2618 Nr. 14 S. 2898 Nr. 9 S. 3687 22 Mä z ee eee ee en 10 let h. für Heu M. 3—3.60, für Stroh Ar. 6 1688 16 400 Thlr. S. 2898 Nr. 17 eg 12 Siebe S 17 att M. 3.10— 3.50. S. 3880 Nr. 18, S. 1638 Nr. 3, S. 3567 Nr. 11, wi 115 5 en eee dag be 2 Frankfurt, 9. Febr. Wochenmarkt. Preise der S. 356. Nr. 13 J. 200 Thie. ee e ittags ian f ge meer 0 c., weden f. ee e e s Reda 45 Pf., Weißkraut 8—20 Pf., Nothkraut 630 Pf, epertoir⸗Entwur 8 ee Gebiete 5 e Fer e N grüne 9 der vereinigten en barer 15 Frankfurt. N 20 5 Me 5 ra f., Pariser Häuptersa at 18 Pf. Zwiebeln per Opernhaus. Friedberg den 9. F 0 nern Centner M. 9—10, Kartoffeln per Malter(200 fd.) Di 0 3 1 5 8. rg den ae eue 4. 8 soll 10 M. 3.60 4.50, Mäuschen, gelbe per 8 15 e. e ee La e e. lich dem 19 5 9 1 70 aue per a deutsche Mittwoch den 13. Volksvorstellung bei ermäßigten Brentano. igeune e e eee eflügel: junger Hahn 80 Pf. Preisen: Götz ichingen. Außer 2 Pf ig ⸗ dong bis M. 1.10% Huhn M. 11.30, Taube 45-60 Pf., 5 1 19 5 1 1 Abe. 3 Sparkasse. em nach 8 Ente M. 3—3.50. Ital. Geflügel: welscher Hahn M. 9, Freitag den 15. Geschlossen. j; Betrag n nun e welsche.—.— Samstag den 16. Abschieds⸗Vorstellung des Herrn Bötel. Saumelstellen. Einlagen.] n 5 dlockiger 8 Verloosun en Der Postillon von Lonjumeau: Chapelon: Herr Bötel. 2 5 vorigen 5 95 9„ 8 Außer Abonn.— Sonntag den 17. Euryanthe. Bestand am 1. Juni 1883 ches das* Nassauische 25 fl.⸗Loose vom Jahre 1837. Schauspielhaus sammt Zinsen 28722 96 zerborge giehung am 7. Februar. Auszahlung am 4. Mai 1884. Dienstag d 425 5 8% e ee 5 5722 5 borgen F,. 5 9 stag den 12. Probepfeil. Uebertrag vom 2. Febr. 1884] 29571 14243 05 erinnern, 8 Bei der heute fortgesetzten Ziehung wurden folgende Mittwoch den 13. Figaro's Hochzeit. 1. C. Bindernagel. 50 35 15 erdings Gewinne gezogen: Nr. 81685 97210 je 200 fl. Nr. 36456 Donnerstag den 14. Der Probepfeil. Außer Abonn 2. W. Vernbeck 158 102 85 en, doch 65518 94238 je 65 fl. Nr. 38151 39139 63192 65426 Freita den 15. Lessin 1 N f 5 8 3. E f 2 N 38 do 84337 84763 96892 je 55 Nr. 7260 3000 fl 9 ssing und die Neuberin. Hierauf: 5. C. Oppenheimer 138 110 60 1 Nr. 15187 400 fl. 115 50 150 fl. Ne. 15956 85 Minna von Barnhelm. a 4. H. Flaschenträger 56 39 80 fre— 24100 22060 51231 55578 je 65 fl. Nr. 5609 6825 Sie en e 5 Hs clsschentre gene 5—.—55 verlangte 7 ee e ee e e, 09 6827 Sonntag den 17. Probepfeil. e eee 20520 41355 42700 58122 59147 64104 64921 653120 Montag den 17. Zum ersten Male: Som eee 30055 433110 76 — I 18s se 94164 je 55 fl. bruder. Lustspiel in 5 Aufzügen vor 10 0 Einleger 1245. Hamburger 50 Thaler⸗Loose von 18 66. 9 n Wllh. Jordan: Friedberg den 9. Februar 1884 zwischen Ziehung am 1. Febr. Auszahlung am 1. Mai 1884.„Mit höherer Genehmigung werden die Dienststunden g Haupt⸗Sammelstelle: igrabens 0 Hauptpreise: S. 1147 Nr. 17 35,000 Thlr. S. 140 des Kaiserlichen Postamts für den Verkehr mit dem Vorschuß⸗ und Credit-⸗Verein, e. G. m Wege 5„ Zohnung B E ch H 1— V ˖ l ˖ 2 0 ae ekanntmachung. olz⸗Versteigerung. Holzversteigerung. und be⸗ 8 Die Wahl eines Mitgliedes des Vorstandes der israel. Mittwoch den 13. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, In den Freiherrlich v. Franckenstein'schen Waldungen onnaies, Religionsgemeinde zu Friedberg betr. sollen in dem Grüflichen Schloßgarten zu Ilbenstadt werden versteigert: 17 den 0 Die Abstimmung zur Wahl eines Mitgliedes des 3 Rüster⸗Stämme von 5—11 Meter Länge und 21 1) Montag den 18. Februar, Als er g Vorstandes der israel. Religlonsgemeinde zu Friedberg bis 44 Centim. mittlerem Durchmesser= 2,07 Fest⸗ Distrikt Kuppe und Riemen: der ist 8 an Stelle des ausgetretenen Herrn Seligmann Hirsch⸗ meter Inhalt, 47 Raummeter Eichen Anarpel, n oder 8 horn soll nach Maßgabe der Wahl Ordnung vom 1 Birken Stamm von 4 Meter Länge und 32 Centi⸗ 6 1 Eichen⸗Stöcke, sam in 14. Juni 1872 meter mittlerem Durchmesser— 0,32 Festmeter 1500 Buchen-Wellen, ihrlichen 1 Freita den 15. l. Mts Inhalt, 9550 Eichen⸗Wellen, monnale“ 1 9. 3. 2 Linden-Stämme von 4 und 5 Meter Länge und 1950 Fichten⸗Wellen, funden. 5 Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 34 und 47 Centimeter mittlerem Durchmesser 24 Eichen⸗Stämme mit 4 Kubikmeter Inhalt, er Ober: 2 bis 4 Uhr,— 1,23 Festmeter Inhalt, 50 Fichten⸗Reisstangen, Landes⸗ 0 in 10 Rathhause zu i e 1 Hainbuchen-Stange von 4 Meter Länge und 15 288 Fichten-Bohnenstangen. aße aus 8 e Diejenigen, welche zur heilnahme an dieser Centimeter mittlerem Durchmesser S 0,07 Fest⸗ 0 05 N 115 ge⸗ Wahl berechtigt und in die von dem Vorstande unterm meter Inhalt, 3 e 29 e 7 e nverleßt. 25. v. Mts. aufgestellte Liste aufgenommen sind, werden 3 Ahorn Stämme von 4— 6 Meter Länge und 12 3 ur 75 a e Kugeln. hiermit eingeladen, sich zur Ausübung ihres Wahlrechts bis 30 Centimeter mittlerem Durchmesser= 0,65 20 Na Klefern⸗Knüpvel, N um die vorbemerkte Zeit in dem Wahllocale einzufinden. Festmeter Inhalt, n Kiefern⸗Stöcke, dungen Die in dieser Liste als Steuerrestanten bezeichneten Per⸗ 1 Atazien⸗Stamm von 9 Meter Länge und 27 Centi⸗ 0 e 5 e lleber⸗ sonen können jedoch zur Wahl nur dann zugelassen werden, meter mittlerem Durchmesser= 0,52 Festmeter ee 171 0 paß 4. Durch- wenn sie durch Vorlage ihrer quittirten Steuerzettel Inhalt, i—15 Meter Länge mit 32 Kubikmeter eigt in nachweisen, daß sie das letzte fällig gewesene Ziel der 15 Raummeter verschiedenes Scheit- und Knüppel⸗ Nhat, N öhepunkt israel. Gemeindesteuer bezahlt haben. 855 holz, 3) Freitag den 22. Februar, 1 Orten f Bemerkt wird noch, daß gemäß§. 8 der Wabl⸗Ord⸗ 788 Stück verschiedene Wellen, Distrikt Magazin: len; die i nung nur solche Stimmzettel angenommen werden können, 8 Raummeter verschiedene Stöcke 12 Raummeter Buchen Knüppel, Tennisse 235 welche von den vorbereiteten Stimmzetteln gezogen und öffentlich meistbietend versteigert werden. 24„ Birken⸗Aspen Knüppel, e noch e im Wahllocale geschrieben worden sind.— Außerhalb Zusammenkunft im Schloßgarten. 16000 Buchen⸗Durchforstungswellen, e ei des Locals geschriebene Stimmzettel werden nicht be⸗ Gräflich Alt⸗Leiningen-Westerburgische Rentkammer. 2400 Eichen⸗„ 1„ rücksichtigt. 531 Bierau. 3500 S 1 e h 2 e N 7 f 500 Fichten⸗Wellen an elan Friedberg den 9. Februar 1884. 1* Lich e e Der Wag Cenmistr: Arbeits-Vergebung. e 5 4 Mahr, N Mittwoch den 13. d. Mts., Nachmittags um 3 Uhr, eee — 5. Kreisamtsgehülfe. sollen die zur Erbauung eines Steges über die Horloff 4 e N en 1 238 f nöthigen Arbeiten und Lieferungen au dem Rathhause 5 lstrikt Rabennest: gung des 2 8 Holz 25 Versteigerung. zu Reichelsheim öffentlich e 12 4 Raummeter Buchen⸗Scheiter, Strafsage 2 2 s 0 3 Maurerarbeit laut Kostenüberschlag 100 Mark, 116„ Buchen⸗Knüppel, agt wegen 435 Dlenstag den 19. Februar l. I, sollen im Gettenauer Zimmerarbeit 1 35 1 Eichen Knüppel. 1 Wochen; 588 Gemeindewald versteigert werden: Schlosserarbeit 29 44„ Buchen⸗Eichen⸗Stöcke, 00 15. S 116 Eichen-Stämme von 15— 40 Centimeter Durch-] Weiß binderarbeit 155 3150 Buchen-Wellen, age auf 82 messer und bis zu 8 Meter Länge, zu Bau- und Brechen von Leidhecker Mauersteinen 45„ 400 Eichen-Wellen, e 7 Wagnerholz geeignet, Anfahren dieser Steine 45 0 36 Eichen⸗Stämme mit 6 Kubikmeter Inhalt, 2 7 Kiefern Stämme von 1734 Centimeter Durch-] Lieferung von Sand 24 5 56 Buchen⸗Stämme mit 6 Kubikmeter Inhalt, 1— messer und bis zu 11 Meter Länge, 5„ hydraulischem Kalk 24 5 35 Eichen⸗Derbstangen, aße 17* 34 Raummeter Fichten Stangen(in Schichten), 11„ Cement 24 5 101 Buchen⸗Derbstangen(Wagnerholz). 1 sahe— sowie eine kleine Quantität Brennholz. Friedberg den 7. Februar 1884. N Zusammenkunft am ersten Tage auf dem Hübnerweg 1 0 5 9 Die Zusammenkunft ist Morgens um 10 Uhr am Zörb II., im Distrikt Kuppe, am zweiten Tage auf der Vorn⸗ t 1 2 Eingang des Waldes. 537 Bezirks bauaufseher. schneise an den beiden letztgenannten Tagen auf dem feng 2 Gettenau den 8. Februar 1884. J Neuen 0 8 eee ö— Hroßherzogliche Bürgermeisterei Gettenau. 1 2111 Ockstadt den 9. Febrrar 1884. elde e 569 ee 5 5 e Ho zverf eigerung. Der Frh. v. Franckenstein'sche Oberförster . ul— Ia d 9 er lch 1— 580 Donnerstag den 14. d. Mts., Vormittags von 8 2 5 1 N 5 1 U 6 9 Uhr ab, kommen im Griedeler Markwald zur Ver— M b 0 V* gen 5 8 8 0— t Jagd- Verpachtung. e obilien⸗Versteigerung. pre: 2 Mittwoch den 20. l Mts., Vormittags 11 Uhr, soll 40 Meter Buchen-Scheiter, 520 D stag den 14. Febr Vormittags 9 Uh 2 auf hiesigem Gemeindebaus die der Gemeinde Ostheim 2„ Eichen⸗Scheiter, will 1 linen wegen Auf abe er e 1 ustehende, eireg 544 Hektare haltende Feld- und eirea 5 Buchen⸗Knüppel, 8 155 11 7 Ae e 1 der lil) S 310 Hektare haltende Waldjagd abthellungsweise auf 2600 Stück Buchen-Well nachstehende Gegenstände öffentlich verßeiger alf 1 P. 0* 0 5 e auß 4200 Stuck nente 2 gute Arbeitspferde, 3 trächtige Kühe, 1 Mutter⸗ ohe 10 1 + weitere 9 Jahre verpachtet werden. 2000 Eichen⸗Durchforstungswellen, n kel 185 7 4 kt 1 8— Ostheim den 6. Februar 1884. 5„ é Eichenstämme und 1 Hainbuchenstamm von Pflüge 51 cciplele eddie 5 9 6882 . 107 2 29 Großherzogliche Bürgermeisterei Ostheim. 0 Centimeter Durchmesser, 4 Meter 4 Häckfelmaschine, 1 Pfuhlfaß, 2 Paar dolfän dig bude. 2 5 ee 5 Die Zusammenkunft ist am Forstgarten e ff eee 0 Stück. 0 9 5 5 1 Kartoffel ur ge Oecon räth⸗ ber 5— Jagd ⸗ Verpachtung. Oriedel den 10. Februar 1884.. 6 schaften, eine große Partbie Mit 3 500%„ 3585 Freitag den 15. l. M., Nachmittags 1 Uhr, soll Großherzogliche 1 Griedel. Heldenbergen den 5. Februar(8 10 V% die der Gemeinde Fauerbach v. d. H. zustehende Wald⸗— 1 Josevb Paulg. eln ben und Feldjagd auf weitere 6 Jahre auf der Bürger- Frische Eine solide Lebens- und Unfall⸗Versicherungs⸗Ge⸗ b meisterel dahler meistbietend verpachtet werden. 7 2 sellschaft sucht für Fried berg und Umgegend einen Fauerbach v. d. H. den 7. Februar 1884. Reps— und Leinkuchen tüchtigen Haupt- Agenten unter günstigen Bedingungen Großherzogliche Vürgermeisterei Fauerbach v. d. H. zu engagiren. Offerten unter A. 10 an die Expedition f 85 511 empfiehlt Wilh. Bernbeck. des Anzeigers zu richten. 550 1 Dilges —ͤñ—ũi6—— Holzversteigerung. Freitag den 15. Februar, Vormittags 9 Uhr, soll im Bingenheimer Gemeindewald nachstehendes Holz ver— steigert werden: 19 N Eichen⸗Stämmchen von 16—31 Centimeter Durchmesser und bis zu 9 Meter Länge, Stück Fichten Stangen von 8 Centimeter Durch— messer und 6— 10 Meter Länge, Raummeter Buchen-Scheiter, Linden⸗Scheiter, Buchen-Knüppel, Eichen Knüppel, Linden-Knüppel, 5 Stück Buchen Reisig, „ Eichen Reisig, 53„ Linden Reisig, Raummeter Buchen-Stöcke, 26 1 Eichen-Stöcke. Die Zusammenkunft ist am Löwenbuschschlag. Bingenheim den 8. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Bingenheim 570 N Lahm. 5. g Holz-Versteigerung. 581 Donnerstag den 14. d. Mts., Vormittags halb 10 Uhr anfangend, kommen im Hoch— Weiseler Gemeinde— wald, Distrikt Vommeröderschloß, folgende Holzsorten zur Verstelgerung: 51 Eichen-Stämme, 11 Birken⸗Stämme, 167 Nadel-(Kiefern-) Stämme, 2 Raummeter Buchen-Scheiter, 4 N Eichen-Scheiter, 20 1 Nadel-Scheiter, 20 7 Buchen-Knüppel, 25 5 Eichen- und Birken-Knüppel, 6 10 Erlen-Knüppel, 4 5 Aspen-Knüppel, 63 Nadel-Knüppel, 500 Wellen Buchen-Reisig, 950 Eichen-Reisig, 16000 Birken Reisig, 270„ Erlen Reisig, 2570 Nadel-Reisig, 22 Raummeter Buchen-Stöcke, 66 Nadel Stöcke. Zusammenkunft präcis halb 10 Uhr beim Issel häuschen. Hoch-Weisel am 9. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Hoch-Weisel. Wörner. Noßhaare, abgeschnittene und gekämmte, werden in jedem Quantum zu den höchsten Preisen angekauft von 505 K. Dietrich, Seilermeister. Ein feines möblirtes Zimmer in der Näbe des Bahnhofes ist zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 506 Bremen. 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Unsere berehrten Abonnenten auf Inserate er⸗ lauben wir uns darauf aufmerksam zu machen, daß eine der Bedingungen für die Gewährung des Rabatts diejenige ist, daß die Rechnungen bei Empfang zu reguliren sind und ersuchen wir deßhalb, soweit dies noch nicht geschehen, dies jetzt gefälligst bezüglich der Anfangs Januar erhaltenen Rechnungen thun zu wollen. Die Erped. des Oberhess. Anzeigers. Turnverein. Allen Mitgliedern zur Nachricht, daß der Zutritt zur Abend-Unterhaltung am 17. Februar nur gegen Vorzeigung von Karten gestattet sein wird. Unter Controle des Vorstands wird deren Vertheilung durch unseren Vereinsdiener geschehen gemäß§. 7 der Vereins⸗Satzungen, worin es heißt: „Jedes Mitglied ist berechtigt, zu den Vereins- Abendunterhaltungen seine am Platze wohnenden Verwandten, insofern dieselben dem engeren Fami⸗ lienkreise angehören, mitzubringen. Wegen Einführung anderer Personen durch Mit— glieder ist vorher seitens der letzteren die Zu— stimmung des Vorstands rechtzeitig einzu— holen“. 527 Der Vorstand. Casino in Friedberg. Mittwoch den 20. *„ Damen⸗Casino mit Theater und Musik. Anfang prücis 7 Uhr. Der Vorstaud. Februar: Srdicinal— Leber thran 582 empfiehlt ilh. Bernbeck Bunte Kisten und Koffer empfiehlt Ph. Dau. Kümmich. Einen Lehrling 585 sucht Albert Starck, 520 Sattler und Tapezier. Bek Be auntmachung. Die Zahltage am Vorschuß⸗ und Eredit-Verein e. G. in Ober-Mörlen finden von jetzt ab nur Donnerstags statt. Ober⸗Mörlen den 28. uar 1884. Der 3 Jan f Dankse agung. Für die vielen Beweise herzl Beerdigung unseres unver geßl Christian Daniel Reichold, sowie für die reiche VBlumen— spende bringen wir hiermit unseren innigsten Dank. licher Theilnahme bei der ichen Gatten und Vaters Dem Veteranen— besonders Dank. Friedberg am 11. und Militärverein sagen wir noch Februar 1884. 587 Die trauernden n Hruck und Fe von Carl UC ed Verantw. Red.: Carl Bindernagel. — 5 0