wecke dieser Vereins. ——— lsheim. K. 05 et bel mit Wittwe.. ner izt und ist empfehlend Svollst ftlingl. n, zur An⸗ hme, wenn und ver⸗ uhmacher, lrche. N ung fang auf Bunch liefert unter dete photo⸗ ograph, alschule. te ich alle ühzeitig an 0 Uscgaff. ige, lb bkürlt bei l usse. um, b dend wißt scht L ö 1 1 . 1 1 3 1 1 74 mel 1 N N gerichtet. 1884. Dienstag den 11. November. M34. Oberhessischer Anzeige * Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), — berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Reichstagswahl. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, herzogthums Hessen am 15. in dem Rathhaussaale zu Friedberg stattfindet. Friedberg den 10. November 1884. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsges Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchs Amtlicher Theil. ant machung daß die Zusammenstellung des Wahlresultates der im II. Wahlkreise l. Mts. stattfindenden engeren Wahl eines Reichstagsabgeordneten Mittwoch den 19. l. Mts., des Groß— Vormittags 11 Uhr, Der Wahlcommissär für den II. Wahlkreis des Großherzogthums Hessen. Dr. Braden, Kreisrath. Bekanntmachung. etzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete chnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat October 1884 sich folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 14.—, Heu M. 5.—, Stroh M. 4.—. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Friedberg den 7. November 1884. 8 d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Franz Witzel von Nieder-Mörlen wurde zum Feldgeschworenen dieser Gemarkung ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Darmstadt. Militärdienst-Nachrichten. v. Olberg, Major vom 1. Gr. Juf.⸗Regt. Nr. 115, wurde unter Stellung à la s. des 3. Ostpr. Gren. Regts. Nr. 4, zum Adjut. bei der General-In⸗ spection des Militär-Erziehungs- und Bildungs— wesens ernannt; v. Scheel, Major à la s. des 2. Hann. Inf.⸗Negts. Nr. 77, als Bataillons— Commandeur in das 1. Gr. Juf.-Regt Nr. 115 versetzt. Berlin. Der Etat der Reichsschulden— Verwaltung pro 1885/86 weist in Ausgaben 17,102,500 Million Mark auf, davon 17,050,000 Mark für Verzinsungen. Für einmalige Ausgaben sollen im Wege des Credits pro 1885/86 be— schafft werden 49,324,996 Mark. — Dem Bundesrath ist ein Gesetzentwurf zugegangen, betreffend die Bewilligung von 180,000 M. zum Zweck des Baues eines Küsten— dampfers und einer Dampfbarkasse für den Gou— verneur in dem Gebiete von Kamerun. — 8. Nov. Der Kaiser ist von seinem Un— wohlsein wieder vollständig hergestellt, die Schmer— zen und die Geschwulst an der Schulter sind fast vollständig verschwunden und der Gebrauch der Arme ist wieder unbehindert frei. Die Spazier— fahrt gestern Nachmittag unternahm der Kaiser bei dem warmen Wetter im offenen Wagen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 9. Nov. Der Budgetausschuß der österreichischen Dele— gation erledigte in der Specialdebatte das Heeresordinarium. Nur bei dem! Titel„Natu— ralien⸗Verpflegung“ wurden auf Antrag, des Referenten Falkenhahn 200,000 fl. abgestrichen. Die Zollgefälle wurden unverändert angenom— men. In der Generaldebatte über das Marine— budget legte Viceadmiral Sterneck die Gesichts— punkte dar, die ihn bei Abfassung des Voran⸗ schlags leiteten. Sein Streben sei nicht auf Vergrößerung der Kriegsmarine, sondern einzig auf die Sicherung einer erfolgreichen Defensive Der Admiral bemerkt, er habe das Erforderniß auf ein Minimum reducirt und lege das Schicksal der Kriegsmarine vertrauensvoll in die Hände der Delegation. Der Kriegs— minister befürwortet sehr warm im Interesse des Staates und der Schlagfertigkeit der Armee die Bewilligung der angesprochenen Summen, wo— rauf die Debatte auf Montag vertagt wird. Pest. Der gedruckte Bericht des Referenten Baron Hübner über das Budget des Aus wär— tigen resumirt die vom Minister Grafen Kalnoky gegebenen Aufklärungen über die auswärtige Lage und sagt: Der Ausschuß habe diese Mit— theilungen mit ungetheilter Befriedigung ver— nommen, denn er erkennt in dem innigen Bünd— niß mit Deutschland und dem Zusammenstehen von drei Monarchen und ihrer Regierungen auf dem Boden der Verträge zum Zwecke der Er— haltung des Friedens und der Ruhe die größt— möglichste Gewähr für die Sicherung der Wohl— thaten des Friedens, deren die Monarchie wie Europa in so hohem Grade bedarf. — 7. Nov. Ju der Sitzung des Marine— ausschusses der Ungarischen Delegation erörterte der Marine-Commandant Sterneck ausführlich das Marinebudget, und legte den Plan der Or— ganisation der Marine, dessen Durchführung auf mehrere Jahre berechnet ist, vor. Der Ausschuß stimmte dem Organisationsplan im Prinzip zu und erledigte darauf mehrere Titel des Budgets. — In der Sitzung des Ausschusses der un— garischen Delegation für auswärtige Angelegen— heiten bezeichnet Kalnocky die Zustände Alba— niens als schlechte. Neulich kamen häufig Auf— lehnungen gegen die Autorität der Regierung vor. Die Streitfragen seien indeß nicht derart, daß sie gefährliche Folgen nach sich zu ziehen drohen. Schweiz. Bern. Die zu dem Bisthum Basel gehörenden Stände genehmigten das zwischen den Abgeordneten des Bundesrathes und dem Delegirten des Papstes abgeschlossene Uebereinkommen in Betreff der Verwaltung des Bisthums Basel, und erklären den Dompropst Fiala als den ihnen genehmen Bischof. Bern bleibt dem Bisthum Basel vorläufig fern, ge— stattet aber Fiala die Ausübung der bischöflichen Functionen. Frankreich. Paris, 7. Nov. Die Tonkin— Commission bewilligte den von der Regierung beantragten Credit von 17 Million Fr. Im Verlaufe der Berathung äußerten die Minister, die Regierung werde, falls der Conflikt mit China nicht beigelegt wird, noch vor Ablauf des Jahres für die Unterhaltung der Truppen im ersten Semester 1885 einen Credit von 40 Million Fr. beantragen. — 7. Nov. Der Senat setzte die Berath— ung über das Senatswahlgesetz fort und lehnte das Amendement Mervaise, welches die Besei— tigung der lebenslänglichen Senatoren verlangt, mit 189 gegen 58 Stimmen ab und nahm mit 132 gegen 120 Stimmen den ersten Artikel mit der Abänderung Lenoel's, wonach 225 Sena— toren durch die Departements und Colonien, 75 durch den Senat auf 9 Jahre gewählt wer— den sollen, an; ferner den zweiten Artikel, welcher die Zahl der von jedem einzelnen Departement zu wählenden Senatoren festsetzt, und den dritten Artikel, welcher die Kronprätendenten für nicht wählbar erklärt. — 8. Nov. Der Senat setzte heute die Berathung über die Wahlvorlage fort und lehnte den Antrag Naquet auf directe Wahl der Sena— toren nach dem Listenserutinium unter Anwend— ung des allgemeinen Wahlrechts ab.— In der Kammer brachte der Marineminister eine Vor— lage ein, betr. Bewilligung von 3,400,000 Fres. für die Absendung neuer Truppen nach Tonkin. — 8. Nov. Die Erhöhung des Viehzolles und die Einführung des Getreidezolles sollen noch vor den Senatswahlen vollzogen werden, da republikanische Deputirte ländlicher Bezirke der Schutzzoll-Agitation der Monarchisten zuvor— kommen wollen. Rouvier soll 1 Fr. 50 per Hectoliter Getreide bewilligen wollen, Andere verlangen jedoch Fr. 5.— — 8. Nov. Gestern wurde in Monceau— les⸗mines ein Mann verhaftet, als er eine Dy— namitpatrone legte, um das Haus des Oberstei— gers in die Luft zu sprengen. Er setzte sich bei der Festnahme zur Wehr, wobei er zwei Gen— darmen schwer verwundete. — Ein Telegramm Bridre's aus Hanoi vom 7. d. besagt: Einige Seeräuberbanden wurden zersprengt. Die Chinesen machten erneute An— griffe auf Tuyenquan, wurden jedoch mit Leich— tigkeit zurückgeworfen.— Meldung des Admi— rals Courbet aus Kelung vom 7. d.: Etwa 1000 Chinesen griffen am 2. November die die Straße nach Tamsui beherrschenden Befestig— ungen an, wurden aber nach dreistündigem Kampfe zurückgewiesen. Großbritannien. London, 7. Nov. Im Unterhaus erklärte Gladstone, die Regierung werde keinerlei pekuniäre Verpflichtungen betreffs Egyptens ohne Genehmigung des Parlaments eingehen. Der Schatzamtssecretär Courtney gab die Kosten, welche England in Egypten während der letzten bis zum 31. März c. abge— laufenen 6 Jahre gehabt, auf 4½ Million Pfund an. Fitzmaurice erklärte, die Einladung zur Congoconferenz in Berlin bezeichne als ersten Gegenstand der Verhandlungen die Handelsfrei— heit im Congobecken; hierbei seien die Niger— mündungen nicht erwähnt. Der zweite Gegen— stand sei die Anwendung der vom Wiener Con— — 1 1 1 13 1 0 0 —9 11 1 19 1 1 1 6 1 1 1 1 1 14 14 . 1 1 1 1 1 greß für die Douau angenommenen Grundsätze, betr. freie Schifffahrt auf internationalen Strö— men, auf den Congo und Niger. Die Frage bezüglich des Handels im Nigerbecken sei mithin nicht in den Verhandlungsgegenständen einbe⸗ griffen. Fitzmaurice theilte ferner mit, daß das Gebiet der Ambasbai jüngst unter die Autorität Englands gebracht worden sei. — 8. Nov. Das Unterhaus nahm heute die Reformbill in zweiter Lesung ohne Abstimm— ung an. — Die beschleunigte Art, in welcher sich England in allen afrikanischen Häfen am Rothen Meere festsetzt, besonders aber die rasche Ersetz— ung aller in den Hafenplätzen stationirten egyp— tischen Truppen durch englische, werden in Paris so aufgefaßt, daß England an der ostafrikanischen Küste ein lait accompli schaffen wolle. Es wird dies in Zusammenhang mit der auf der Congo— Conferenz zu beobachtenden Haltung gebracht. Der„Observer“ will wissen, daß Lord Northbrook vorschlagen werde, Egypten 8 Mill. Pf. St. vorzuschießen, die Amortisation zu sus— pendiren und den Zinsfuß der Suezactien im Besitze Englands herabzusetzen; ferner die Kosten der Occupationsarmee theilweise auf England zu übertragen und dem erwähnten Darlehen Vorrang vor den bestehenden Anleihen, ausge— nommen der Domanialanleihe, einzurämen. — Der Ausschuß des englischen Farmer— bundes hat beschlossen, im November eine Con⸗ ferenz nach London einzuberufen zur Erwägung der Krisis, welche die britische Landwirthschaft zu bestehen hat. Der„Standard“ bespricht diese Frage und meint, unzweifelhaft berechtigt der jetzige Zustand der englischen Landwirthschaft zu ernsten Besorgnissen, denn selbst die gute Ernte habe wenig gethan, die Wirkung der so ungewöhnlich niedrigen Preise zu neutralisiren. Türkei. Constantinopel, 8. Nov. Der armenische Patriarch Narses ist gestorben. — 8. Nov. Der bosnische Insurgenten— führer Hadschi Loja der nach Abbüßung seiner fünfjährigen Kerkerstrafe bekanntlich begnadigt worden und auf asiatisch-türkischem Gebiete in— ternirt werden soll, ist nach Dscheda gebracht worden und wird von dort nach Mekka trans— portirt werden. Rußland. Warschau. Durch einen Er— laß des Ministers des Innern wird der bereits aufgehobene Erlaß vom Jahre 1862 wieder in Kraft gesetzt, laut welchem es den katholischen Geistlichen untersagt ist, ihnen unbekannte Perso⸗ neu zur Beichte oder zur Communion zuzulassen. Egypten. Kairo, 6. Nov. Meldungen aus Eingeborenen-Quellen, denen in amtlichen Kreisen Glauben geschenkt wird, besagen, daß ein Corps von 4000 Rebellen die Sonklarbin— Straße besetzt hält, welche nach Dongola führt und die Route nach Obeid(dem Hauptsitze des Mahdi) beherrscht. Ein egyptischer Osfsizier, der bei dem Massacre von Hicks Pascha's Armee geschont wurde, befehligt diese Rebellen-Streit— kraft. Auch wird südlich von Merawi, sowie zwischen diesem Orte und Berber, eine geoße Zusammenziehung von Rebellen gemeldet. Ein⸗ geborenen Spionen zufolge brachte man vorige Woche drei Kanonen den Nil hinab nach Berber, wo sie gelandet und an Osman Digma be— fördert wurden, um ihn in den Stand zu setzen, die Operationen an der Küste des rothen Meeres wieder aufzunehmen. Die Kanonen wurden von dem Mahdi gesandt, der sie aus Tripolis erhalten haben soll. Amerika. Newyork, 8. Nov. Nach den jetzt festgestellten Wahlberichten erhielt Cleveland (Democrat), die Majorität. Derselbe ist also als zum Präsidenten gewählt zu betrachten. China. Shangai, 7. Nov. Der Gouver— neur von Hunan zog nach der Provinz Fukien Truppen zusammen, um den Obercommandanten der Südprovinzen, Tso-tsung⸗tang, zu unterstützen. Allerlei. Wolfenhausen(in Nassau), 5. Nov. Dem Bürger⸗ worden. Zuerst eyplodirte die eine mit einem furcht⸗ baren Knalle, die Mauern des Hauses zitterten und die Fensterscheiben flogen ein. Als sich der Bürgermeister von der ersten Bestürzung erholt hatte, eilte er, gefolgt von Frau und Kind, zur Hausthüre, um den vielleicht noch in der Nähe weilenden Verbrecher festzunehmen, da bemerkte er dicht vor sich auf der Treppe eln zischen⸗ des Feuer. Mit dem Worte„Zurück!“ drängte er Frau und Kind in das Haus und schloß die Hausthüre. Hierauf erfolgte ein zweiter noch stärkerer Knall Natürlich war der Schrecken der Familie groß. Der ganze Ort ist in Aufregung und man ist allgemein über diese Schandthat gegen den beliebten und geachteten Bürgermeister entrüstet. Bremerhaven, 7. Nov. Gestern Abend um 10¼ Uhr brach Feuer auf dem Lloyddock aus, welches in kürzester Frist die Tischlerei, Zimmerei. und Segelmacherei zerstörte. Eine weitere Gefahr zeigte sich um 2 Uhr beseitigt, nach⸗ dem das Gebäude eingestürzt war. Triest, 7. Nov. Hier ist eine Blattern-Epidemie ausgebrochen und bedenklich im Zunnehmen. Man zählt bereits 250 Kranke. Paris, 7. Nov. Offiziell verlautet, daß gestern im Hospital Antoine 4, im Hospital Tenon 7 Personen an der Cholera gestorben sind. Außerdem werden aus den verschiedensten Stadtvierteln 10 Cholerafälle ge— meldet. Die Polizei trifft umfassende Maßregeln, wo⸗ durch hoffentlich die Ausbreitung der Epidemie verhindert wird.— 8. Nov. Gestern kamen im Ganzen 37 Er⸗ krankungen und 12 Todesfälle an der Cholera vor. Die verhältnißmäßig geringe Zahl der Todesfälle gibt den Aerzten Hoffnung, daß sich die Epidemie nicht aus⸗ breiten werde.— 9. Nov. Von Mitternacht den 7. bis den 8. d. 11 Uhr Abends sind in Paris 70 Er⸗ krankungen an der Cholera, davon 8 mit tödtlichem Aus gange, vorgekommen. Paris, 8. Nov. Die Capitäne Renard und Krebs stiegen beute bei Meudon drittmalig mit ihrem lenkbaren Luftschiff auf. Der Versuch wird als gelungen be⸗ zeichnet. Die beiden Luftschiffer segelten nach Billancart und kamen nach ¼stündiger Fahrt nach Meudon zu dem Punkte, von wo sie aufgestiegen, zurück. Amrrikanisches. Großartig und in gewaltigen Dimensionen, wie die räumliche Ausdehnung des amerik. Kon— tinents im Vergleich zum gegliederten kleinen Europa, haben sich in der Neuen Welt auch sämmtliche Kulturfactoren in weitaus anderen Verhältnissen entwickelt, als wir es nach euro— päischem Maßstabe zu messen gewohnt sind. Die Besiedelung, unterstützt durch reichliche Zu— wanderung, macht rasche Fortschritte und die Be⸗ völkerungszahl hat sich in den Vereinigten Staaten in noch nicht 30 Jahren verdoppelt. Weite Flächen eines jungfräulichen, außerordentlich fruchtbaren Bodens wurden unter Kultur genommen, so daß man 1880 bereits 539,309,179 Ackers (215,723,672 Ha.) Farmländereien zählte, im Werthe von 10, 197,096,000 Dollars. Die Maisernte wuchs von 592,071,000 Buschels (1 Buschel— 60 Pfd.) im Jahre 1850 auf „754,591,000 Buschels im Jahre 1880 und ähnliche Fortschritte zeigt die Produktion von Weizen, Baumwolle, Kohlen und Metallen (Silber und Gold): Grund genug, um die Verfrachtung und die Verwerthung dieser Reich— thümer auf dem Weltmarkte nach Möglichkeit zu vervollkommnen. Der Export von Waaren im Jahre 1868 im Werthe von 203,964,000 Doll. stieg bis 1883 auf 823,839,000 Doll. Am Ende des Jahres 1883 ergab sich eine Gesammt— länge aller Bahnen der Union von 195,763 km, weniges Mehr wie die von ganz Europa. Das großartigste Unternebmen der Neuzeit war die Vollendung der Northern-Pacific-Eisenbahn unter der energischen Leitung unseres deutschen Landsmannes Villard. Die Eröffnung der ganzen Strecke fand unter der Theilnahme vieler angesehener Deutscher(Lasker, Prof. Hoffmann, ein geb. Hesse, ꝛc. am 8. September 1883 statt.) Die Bahn mißt von St. Paul bis Wallula Junktion 2774,5 km. Bei Braiuerd vereinigen sich die beiden Linien von St. Paul(218 km) und von Duluth(185 km). Au letztere Strecke schließt sich bei North-Pacific-Junktion eine Zweiglinie von Superior(Wiskonsin) an, 36,8 km lang. Die Bahn durchzieht Minnesota, wo bei Fargo am Red-River die Weizenfelder beginnen, die in unabsehbarer Breite den Lauf der Eisenbahn begleiten. Wo die Prärie noch nicht aufgebrochen, da wird die Bahn die Er⸗ schließerin des Landes. Mit ihr wird der Anbau möglich und gutes Ackerland steigt rasch im Preise. In Dakota, welches die Bahn durch— meister Hahn sind gestern Abend nach 7 Uhr 2 Dynamit— patronen auf den obersten Tritt der Haustreppe gelegt schneidet, ist der wellige Alluvialboden trefflich zum Ackerbau geeignet, und aus dem Verkauf der vom Kongreß der Bahngesellschaft bewilligten 46 Million Ackers(18,4 Million Ha) dürfte mit der Zeit eine ansehnliche Summe heraus⸗ gezogen werden. Weiter geht die Bahn durch den Staat Montano, woselbst der Ackerbau erst im Werden begriffen ist, dagegen blüht bereits eine ausgiebige Viehzucht, und die Minerallager lieferten 1882 für 2,550,000 Doll. Gold und für 4,370,000 Doll. Silber. Bei Livingston, einem Städtchen was erst durch die Nordpacifiebahn entstanden ist, naht sich die Linie dem Eingang in das geologische Wunderland des Jellowstone— Nationalparks. Doch wir wollen hier von der großartigen Bahn Abschied nehmen, indem wir noch die Leser auf die vergangenes Jahr in der Frankf. Zeitung erschienenen höchst interessanten Berichte von Oberländer über Eröffnung der North-Pacificbahn aufmerksam machen. Verloosungen. D. Friedberg. Von den 3Zproc. Oldenburger 40 Thaler⸗Loosen sind die in den Jahren 1882 und 1883 gezogenen Haupttreffer von je 30,000 Mark Nr. 27322 und 11,826 bis jetzt noch nicht erhoben. Oldenburger 40 Thlr.⸗Loose. Ziebung 1. No⸗ vember 1884, Heimzahlung 1. Febr. 1885. Nr. 11629 7 30000 M. Nr. 117845 1500 M. Nr. 9885 40032 98340 à 600 M. Nr. 1919 3536 74306 106668 112401 a 300 M. Nr. 12341 37342 49655 65285 69267 70654 89208 104479 107014 110247 à 180 M. Die übrigen Nummern können auf unserem Bureau einge⸗ sehen werden. Oesterreichische Hproc. 500 fl.-Loose von 1860. Gewinnziehung am 3. November 1884. Serie 17081 Nr. 17 300,000 fl. S. 16590 Nr. 14 50,000 fl. S. 16590 Nr. 12 25,000 fl. S. 8619 Nr. 14, S. 19741 Nr. 11 à 10,000 fl. S. 962 Nr. 15, S. 1620 Nr. 1, S. 3451 Nr. 9, S. 10186 Nr. 14, S. 10300 Nr. 6, S. 11129 Nr. 13, S. 14286 Nr. 9, S. 14824 Nr. 9 12 18, S. 14898 Nr. 6, S. 16231 Nr. 6, S. 16549 Nr. 13, S. 16807 Nr. 18, S. 17101 Nr. 3 à 5000 fl. S. 338 Nr. 1, S. 519 Nr. 7, S. 872 Nr. 20, S. 1416 Nr. 17, S. 1715 Nr. 18, S. 2755 Nr. 20, S. 3229 Nr. 11, S. 3476 Nr. 10, S. 3841 Nr. 10, S. 5080 Nr. 8, S. 5308 Nr. 9 10, S. 7061 Nr. 7, S. 7328 Nr. 9, S. 7328 Nr. 18, S. 8020 Nr. 8, S. 8619 Nr.. 8805 Nr. 18, S. 9295 Nr. 10, S. 10300 4 9, S Nr. 4, 11129 Nr. 20, S. 12972 Nr. 2, S. 15460 Nr. 9, S. 16231 Nr. 10, S. 16549 Nr. 12, S. 16841 Nr. 9, S. 17250 Nr. 20, S. 18375 Nr. 3, S. 19542 Nr. 7 20 à 1000 fl. Auf alle übrigen in den am 1. August 1884 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Ge⸗ winn von 600 fl. Bukarester 20 Fr.⸗Loose. Ziehung am 1. November 1884. 302 470 476 815 928 1072 1486 1617 2325 2326 2329 2664 2713 2837 2961 3007 3539 3731 4016 4094 4098 4833 4987 5312 5792 5859 6375 6392 6417 6450 6576 6960 6977 7075 7285 7304 7330 7476. Gewinne: Serie 2961 Nr. 128 100, 00 Fr. S. 4098 Nr. 13 25,000 Fr. S. 2511 Nr. 30 5000 Fr. S. 1486 Nr. 70, S. 2961 Nr. 21, S. 6343 Nr. 75 à 2000 Fr. S. 1241 Nr. 97, S. 1486 Nr. 98, S. 1617 Nr. 100, S. 2570 Nr. 14, S. 5792 Nr. 52 à 1000 Fr. S. 244 Nr. 18 98, S. 81⁵ Nr. 67, S. 1118 Nr. 73, S. 2329 Nr. 7, S. 4833 Nr. 99, S. 6189 Nr. 61, S. 6960 Nr. 76, S. 6977 Nr. 13 49 à 500 Fr. S. 162 Nr. 35, S. 476 Nr. 34, S. 2326 Nr. 69, S. 2511 Nr. 26 88, S. 2570 Nr. 18 99, S. 2664 Nr. 91, S. 2713 Nr. 30, S. 3195 Nr. 20, S. 4098 Nr. 78, S. 4155 Nr 9, S. 4605 Nr. 56 67, S. 4987 Nr. 44, S. 5859 Nr. 11, S. 5961 Nr. 65, S. 6375 Nr. 97, S. 6392 Nr. 11, S. 7285 Nr. 72 à 100 Fr. S. 162 Nr. 82, S. 244 Nr. 49 54 69, S. 302 Nr. 55, S. 470 Nr. 46 90, S. 815 Nr. 12 33 69, S. 928 Nr. 3 11 17, S. 1072 Nr. 31 67, S. 1241 Nr. 58, S. 1486 Nr. 7 51, S. 2325 Nr. 30 31 57 109, S. 2326 Nr. 22 99, S. 2329 Nr. 83 96, S. 2352 Nr. 2 59 70, S. 2511 Nr. 34 62, S. 2570 Nr. 35 49, S. 2649 Nr. 70, S. 2664 Nr. 33, S. 2837 Nr. 18 42, S. 3007 Nr. 100, S. 3137 Nr 96, S. 3195 Nr. 29, S. 3269 Nr. 9 39, S. 3539 Nr. 34, S. 4016 Nr. 32 99, S. 4091 Nr. 49, S. 4098 Nr. 37, S. 4155 Nr. 53 96, S. 4605 Nr. 24 27 88, S. 4636 Nr. 97 S. 4694 Nr. 9 55, S. 4833 Nr. 8 84 90, S. 5312 Nr. 100, S. 5792 Nr. 10 22, S. 5859 Nr. 77 S. 5961 Nr. 54 100, S. 6189 Nr. 8 15 35 96, S. 6199 Nr. 8 82, S. 6375 Nr. 12 60 96, S. 6392 Nr. 43 56, S. 6576 Nr. 2 71, S. 6960 Nr. 7 25, S. 6977 Nr. 4 9 88 96, S. 7075 Nr. 4 11 47, S. 7285 Nr. 33 55 94, S. 7304 Nr. 56 70 81, S. 7330 Nr. 11 30 78, S. 7476 Nr. 11 44 73 76 80 à 50 Fr. Heimzahlung am 5. März 1885. Auf alle übrigen in den gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht besonders aufge⸗ führten Nummern entfällt der geringste Gewinn von 20 Fr. Finnland, 10 Thlr.⸗Loose von 1868. Ge⸗ winn⸗Ziehung am 1. Nov. 1884.— Heimzahlung am 1. Februar 1885. Serie 5958 Nr. 2 10,000 Thlr. Serien- und Gewinn⸗ Serien: Nr. 162 244 1118 1207 1241 1249 2352 2511 2570 2649 3137 3195 3269 3514 4155 4605 4636 4694 5961 6189 6199 6343 S g&& d d Varta ö ligten duͤrtte heraus⸗ durch au ert bereit rallager und für einem ifchahn Jugang wstone⸗ von der em wir in der essanten ing der — burger en 1882 00 Maik oben. ig 1. No⸗ . 116207 85 40032 8 01 5 69267 M. Die ö u einge⸗ 5 se von Serie 0,000 fl. 5. 19741 0 Nr., 0 Nr. ö, 24 Nr. 9 S. 16549 5000 fl. S. 1410 S. 1799 Nr. 5 2400 Thlr. Nr. 12, S. 3075 Nr. 14, S. 6195 Nr. 3, S. 6280 — S. 5, S. 7046 Nr. 3, S. 7328 Nr. 12, 7467 Nr. 3, S. 7949 Nr. 3 4, S. 8287 Nr. 16, S. 8709 Nr. 12, S. 8765 Nr. 8 20, S. 8777 Nr. 1, S. 9053 Nr. 9, S. 9333 Nr. 19, S. 9366 Nr. 16, S. 9443 Nr. 3, S. 10009 Nr. 15, S. 10415 Nr. 10, S. 11489 Nr. 3, S. 11535 Nr. 13 à 60 Thlr. S. Nr. 12, S. 266 Nr. 9, S. 275 Nr. 5, S. 640 Nr. 19, S. 774 Nr. 15, S. 1137 Nr. 17, S. 1307 Nr. 9, 1328 Nr. 9, S. 1896 Nr. 5, S. 1995 Nr. 7, 2127 Nr. 9, S. 2630 Nr. 2, S. 3011 Nr. 16, 3065 Nr. 9, S. 3080 Nr. 16, S. 3366 Nr. 3, 3497 Nr. 3, S. 3812 Nr. 17 19, S. 4421 Nr. 18, 4461 Nr. 18, S. 4698 Nr. 8 18, S. 4936 Nr. 4, 4982 Nr. 1, S. 4991 Nr. 3, S. 5278 Nr. 9, 5490 Nr. 19, S. 5593 Nr. 7, S. 5830 Nr. 8, 5958 Nr. 14, S. 6195 Nr. 18, S. 6280 Nr. 10, 6406 Nr. 9, S. 6685 Nr. 12, S. 7003 Nr. 6, 7467 Nr. 2, S. 7604 Nr. 12, S. 7950 Nr. 16, 8225 Nr. 9, S. 8461 Nr. 17, S. 10025 Nr. 9, 10296 Nr. 13, S. 10918 Nr. 4 15, S. 11333 Nr. 20, S. 11379 Nr. 8, S. 11389 Nr. 12 à 50 Thlr. Auf alle übrigen in den am 1. August 1884 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Num- mern entfällt der geringste Gewinn von 12 Thlr. 90 »gggggggggoe per Stück M. 0.70— 1.30, Enten per Stück M. 1.40— 1.70, Gänse per Pfd. 36—54 Pf., Welsche M. 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—70 Pf., Kuh⸗ und Rind⸗ fleisch 56— 60 Pf., Schweinefleisch 54— 60 Pf., Hammel⸗ fleisch 60—70 Pf., Kalbfleisch 56—60 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00— 4.40, Zwiebeln per Ctr. M. 4 bis 5, Weißkraut per Stück 3—7 Pf. Frankfurt, 7. Nov. Heu- und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf ca. 60 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 2.50—3.10, für Stroh M. 2.20— 2.40. Frankfurt, 8. Nov. Wochenmarkt. Preise der Kartoffeln per Malter bei Abnahme in größeren Mengen M. 3.50—4, in der Halle M. 4—5, per Gescheid 9 und 10 Pf., Mäuschen 18 und 20 Pf., Zwiebeln per Ctr. M. 5, per Gescheid 20 Pf. Weißkraut per Hundert M. 810, per Ctr. M. 1.50, Blumenkohl, kleine 20 Pf., große bis 50 Pf., Rothkraut per Stück 10-20 Pf. Obst: Trauben per Pfd. 20—30 Pf., Kochbirnen 8 bis 12 Pf., Kastanien 10—18 Pf., Kochäpfel 8 Pf., Goldreinetten 12— 15 Pf., Graureinetten 810 Pf., Borsdorfer 15—25 Pf., Nüsse per Hundert 35—50 Pf. Eier per Hundert M. 5.70— 6.50. Gänse waren heute aus Nah und Fern gewiß 1000 Stück zugefahren und waren zu billigen Preisen zu kaufen, schöne Waare stellte sich auf 60 Pf. das Pfund. Getreide⸗Verschiffung aus den Vereinigten Staaten nach Europa. Wie aus New⸗Nork telegraphisch gemeldet wird, umfassen die letztwöchentlichen Ver⸗ schiffungen 1,370,000 Buschels(1 Buschel= 60 Pfd.) Weizen und 100,000 Buschels Mais. Die Vorräthe bestehen gegenwärtig in Amerika aus 34 Million Buschels Welzen und 5½ Million Mais gegen 33, resp. 5,8 Mill. Buschels in voriger Woche. Handel und Verkehr. Friedberg, 8. Nov. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85— 0.90, Eier 1 Stück 8 Pf. Gießen, 8. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.95— 1.00, Eier 1 Stück 7-8 Pf., Käse per Stück 4—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis M. 0.60, Hühner per Stück M. 0 90— 1.50, Hahnen Literarisches. Daheim. Die soeben erschienenen Nrn. 5 und 6 enthalten: Verrechnet.(Forts.)— Im sechsten Stockwerk. Mit Illustr.— Der nette Student.(Forts.)— Leichte Reiter. Von H. Vogt. Mit Illustr. Eine hansische Flanderfahrt.(Schluß.)— Die mystische Naturgeschichte des Mittelalters.— Carlo Dolei's Cäeilte. Am Familien— tisch: Zu dem Bilde: Vlere lang.— Eine seltsame Grabinschrift.— Rechtsrath.— In unserer Sptelecke. Mit drei illustrürten Beilagen.— Beim letzten Herzog von Braunschweig. Erinnerungen an Sibyllenort. Von H. Vogt.— Der Afrikareisende Flegel. Mit Porträten und Karten.— Am Familientische: Das westafrikanische Geschwader. Mit Illustr.— Der künftige Förster. Bild. — Zur Geschichte der deutschen Publizistik.— Gesund⸗ heitsrath.— Röschen im Moose. Von O. Pletsch. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 11.: Zum ersten Male wiederholt: Trom⸗ peter von Säkkingen. Mittwoch den 12.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Die Braut von Messina. Isabella: Frau Lange als Gast. Außer Abonn. Donnerstag den 13.: Carmen. Freitag den 14.: geschlossen. Samstag den 15.: Fidelio. Sonntag den 16.: Trompeter von Säkkingen. Schauspielhaus. Dienstag den 11.: Die große Glocke. Mittwoch den 12.: Entführung aus dem Serail. Donnerstag den 13.: Geschlossen. Freitag den 14.: Die Rantzau. Samstag den 15.: Die große Glocke. Sonntag den 16.: Krieg im Frieden. Montag den 17.: Die große Glocke. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 8. Nov. 1884. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke„ 16. 20 do. in ½/́ 16. 17 1 Englische Sovereings.. 20. 38 20. 23 Russische Imperiales. 16. 74 16. 69 Duegtenn—— 9. 7o0uk „ al marco. 9.63 Dollars in Gold. 4. 21 1 Aufgebot. Der durch Urtheil Königlich Preußischen Landgerichts zu Aachen vom 12. Mai 1854 für verschollen erklärte Heinrich Joseph Danz aus Düren, ein Neffe des im Jahre 1857 zu Ober-Mörlen verstorbenen Pfarrers Heinrich Joseph Danz, soll inhaltlich eines von Rechts— anwalt Seyd in Friedberg, als Bevollmächtigter des Güter-Verpachtung. Donnerstag den 13. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die Grundstücke der Frau Louis Winheim Wittwe nochmals an den Meistble⸗ tenden verpachtet werden. Friedberg den 10. November 1884. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Tapetenbranche. 3983 Tüchtige, solide Agenten werden von einem leistungsfähigen Hause für Detailverkauf unter günstigen Bedingungen gesucht. Offerten mit Referenzen unter D. 3581 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M.(F. à 24/11.) 1 Hochstämmige Obstbaͤume!! Die Grüfl. Hofgärtnerei zu Assenheim i. d. Wetterau offerirt hochstämmige Apfel- und Birnbäume in kräftigen Exemplaren und zweijährigem Kronenschnitt. 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Es ist daher Jeder⸗ mann Gelegenheit geboten, seinen Bedarf für den Winter für wenig Geld zu decken. Achtungs voll 3742 M. Netscher. Werner Offermann zu Kalk bei Deutz— eines Stief- 4022 Steinhäußer. bruders des Verschollenen— vorgelegten, jedoch nicht———— 5 5 als Sterbe⸗Urkunde geltenden Bescheinigung vom 19. Juni V U cht 5 1 1845 auf der Insel St. Aleiseo bei Fernambuco ge⸗ er 1 un* den an 1 storben sein. Derselbe, oder seine nach Testament oder Donnerstag den 13. d. Mts., Vormittags 10½ Uhr, und biet Gesetz berufene Erben, insbesondere sein seit Ende der soll in hiesigem Rathhause die städtische Sauerweide in gste Ge Boer Jahre gleichfalls erschollener“) Bruder Franz Danz, Abtheilungen auf 9 Jahre öffentlich meistbietend ver— g werden daher auf Antrag des genannten Rechtsanwaltes pachtet werden. 5 Gewinn: aufgefordert, Rechte an das in gerichtlicher Verwaltung Friedberg den 10. November 1884. 0% A4 befindliche, eirea 5000 Mark betragende Vermögen des Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 41 12ʃ9 Heinrich Joseph Danz bis zum Aufgebotstermin 4023 Steinhäußer. 10 Bl Mittwoch den 31. Dezember 1884, Vormittags 9 Uhr,— 8 3 3 969 3511 eltend zu machen, widrigenfalls angenommen wird, daß V st 636 4091 eh Heinrich Joseph Danz, als sein Bruder Franz er ei erun* 199 6343 Danz ohne Testaments oder Leibeserben verstorben seien Montag den 17. November, Vormittags 9 Uhr an⸗ 015 720 und demgemäß an Verwandte dritten Grades, soweit fangend, sollen in der Burg, neben dem Lokal der Acker M. 1 genügende Legltimation vorliegt, die Ueberweisung frag— bauschule, folgende Gegenstände versteigert werden: S. ll lichen Nachlasses zur Nutznießung bis zum 50. Jahre 1 Weißzeugschrank, 31 M. A der Verschollenheit des Erblassers, dann aber zu Erb— 1 Küchenschrank mit Aufsatz, „ S. 0 und Eigenthum angeordnet werden würde. 1 Kaunitz, 6. 5702 0 Bad⸗Nauheim den 1. November 1884. 1 Kleiderschrank, G. 800% Großherzogliches Amtsgericht Bad⸗Nauheim. 6 runde Wirthstische, S. 480) 3976 Suͤffert. 5 mehrere lange Tische, F Schü tz. mehrere kleinere Tische, 76 Nr. 30 1*) Bei der ersten Veröffentlichung dieser Annonee 4 7 05 Betten mit Sprungfederrahmen und 170 45 N stand hier irrthümlich berstorbener. e S. 190 5 517 U 5 0 mehrere Dutzend Wiener und Ulmer Stühle, ö 8.50 5 In der Privatklagesache eine große Parthie Weißzeug(Servietten, Tafel⸗ 16. 10 des Heinrich Seib von Bad⸗Nauheim, vertreten durch tücher, Handtücher ge.),. 4 Nr. 9 Rechtsanwalt Brentano di Tremezzo in Friedberg, Pri⸗ eine große Parthie 55 851 1 vatklägers, 10„ 1* 1 7 7 9 85 91 e z 9 ä f eieren, Kannen ꝛc.), 5. gen den Friedrich Venitz II. in Bad⸗ Nauheim, ver. 1„ 12 f.. durch Rechtsanwalt Windecker in Friedberg, eine Parthie Küchen- und Aachdeicher, 5 1 9 J. c a Angeklagter, 8„„ Messer und Gabeln(darunter silberne), 75 lb. wegen Beleidigung, hat das Großherzogliche Schöffen⸗ 1 82 N 8 84 gericht zu Bad⸗Nauheim vom 24. October 1884 für W ee uhr, c Recht erkannt: 0„ 6, 2 N 1) Friedrich Venitz II. von Bad Nauheim wird wegen 1 Schnellwaage, „ 8.40 öffentlicher Beleidigung in eine Geldstrafe von 10 M., mehrere Spiegel, 7 8. 9. event. 2 Tage Haft und in die Kosten verurtheilt, auch mehrere Commoden, 30 50% wird dem Beleidigten die Befugniß zugesprochen, die 1 Clavierbank ꝛc., „ 2 5e Verurtheilung einmal auf Kosten des Verurtheilten binnen 1 Weißzeugpresse, „ g 2 Wochen, von der Rechtskraft des Urtheils an gerechnet, 1 Mehlkasten, 3 25 6199 1000 iim Oberhessischen Anzeiger bekannt machen zu lassen. 1 Eisschrank und 1 neue Eiskiste, Züber und Nr, 10 910 2) Friedrich Venitz II. in Bad⸗Nauheim wird wegen Bütten ꝛc., i N E, fh Beleidigung in eine Geldstrafe von 5 Mark, event. 1 Tag.. 1 Steig⸗ und 1 Doppelleiter, 3 7280 9170 Haft und in die Kosten verurtheilt. sämmtlich zu einem früheren Wirthschaftsinventar gehörig. 1 1 0 5 Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird 1 2 In Auftrag: gane beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. 4044 Schwarz, Hoftaxator. n gedogs. im den 5. November 1884. f 3 100 4 333353 Neue italienische Maronen, n icht i zogli Amtsgerichts. Tr„ Cronberger Kastanien 9 34010 Brentano, Rechtsanwalt. 13917 bei Wilhelm Fertsch. unter Garantie lebender Ankunft igerfinken aus Indien, reizende kleine, bunte Sänger a Paar 5 Mark inel. Transport⸗Käfig versendet (3557.) H. Kumss, Warmbrunn in Schlesien, ö Welt⸗Post⸗Versandt⸗Geschäft lebender Thiere. Preis⸗ listen gegen 10 Pf.⸗Marke. 3985 . Erklärung. 133 des Oberhessischen Anzeigers befindet sich eine Erklärung, unterzeichnet cel, Rechtsanwalt. Bezugnehmend hierauf 9 In Nr. „Das national- liberale Wahl⸗Comité“ „ Möbelmagazin von J. Pfeffer& Metzendorf in Friedberg nächst dem Bahnhofe, roße Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. S reis⸗Verzeichnisse gratis und franco. Hinze nachstehende Erklärung zugegangen. Friedberg den 8. November 1884. Dem Vorstande des Wahlvereins der deutsch-freisinnigen Partei zu Friedberg erkläre ich unter Bezugnahme auf die Erklärung des national-liberalen Wahl-Comités vom 7. d. M. Folgendes: Die Erzählung des Lieferanten, abhängig gemacht worden sei von der Gewährung ue gemeine Verleumdung. Zum einfachen und vollgültigen Beweise dafür, daß ich mich keiner unehrenhaften Handlung während meiner Dienstzeit schuldig gemacht habe, dient die Allerhöchste Genehmigung meines Abschiedsgesuches in der ehrenhaftesten Form, welche über⸗ haupt gegeben wird; dieses Gesuch ist bewilligt worden, unter der Ertheilung der Erlaubniß, die Regiments-Uniform tragen zu dürfen. Weiteres auf die Erklärung des national-liberalen Wahl⸗Comités und au schmähliche Gerüchte, welche über mich in Umlauf gesetzt sind, einzugehen oder zu erwiedern, verbietet mir meine persönliche Würde. II. Hinze. Major a. D. ist uns von Herrn Major a. D. daß von meiner Seite der Zuschlag für Lieferungen eines von ihm abgelehnten Darlehens, f andere Friedberg den 8. November 1884. Der Vorstand des Kreiswahlvereins der deutsch-freisinnigen Partei des Wahlkreises Friedberg-Vüdingen. G. Dieffenbach, Vorsitzender. Geschäfts- Eröffnung. Einem geehrten Publikum von Bad-Nauheim und Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich Unterzeichneter das Haus„Zum Taunus“ dahier käuflich übernommen habe und unter der Firma 5. „Zum Schützenhof“ das Geschäft als Gastwirthschaft und Schweinemetzgerei weiter betreibe. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. 1018 Achtungsvoll g L. Watzenborn. Bad-⸗Nauhei m den 10. November l 5 O. Fritze's Bernstein-Oel-Lackfarbe zum Selhst-Lackiren von Fussböden in bekannter vorzüglicher Qualität. giederlage bei Wilh. Bernbeck. Friedberg. Ia Repskuchen J. A. Windecker stets frisch von der Mühle empfiehlt zu äußerst billigem empfiehlt 402⁵ 63 4013 bei Perlenkette wurde vor eirca 8 Tagen verloren. 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