drich Chrif. 9 Nu Fredric de 0 Gundolf 1 Nartin bat Nartin g Eng, 1 verst. Blerbin 9 Jahr al. nchen des N. 'onat alt. e des vers. u enings, 68 Jun, Ehefrau des hh 40 Jahr alt. Boni, 75 Jult; . des Taglih „ Wittwe dez h eimer, 87 Jahr, mikus Christ. J alt. hanikus Chr. Nu. alt. Ehefrau des da hr alt. i eine Posthash errn Gemeinde en worden i. ber⸗Postdlreckor, dann. un 1880. Geber. 3 gerung, mittags um 9 riedel nachssch u Accord gh 9 N. 14 flag 20 35 Ad 960 900 300 00 5 A* A0 1. ug 55 U.— 6 r. Graf, Oberstabsarzt 2. Kl. und Regts.-Arzt dom 3. Gr. du iedr.⸗Wilh.⸗J elcher seine Creditive überreichte und hierauf mit größeren Festlichkeiten verbundenen Essen in 9 * 1884. Dienstag den 10. Zuni. 68. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht t Jah, re sconto bei uns haben), welche en der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Bo nachgenommen. g Amtlicher Tel Betreffend: Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags im Jahr 1884. 1884. Friedberg den 7. Juni Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Wie in den vorderen Jahren hat auch in diesem Jahre eine Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags sstattzufinden. blatt Nr. 65) beauftragen wir Sie, muter Mitwirkung von zu bildenden Commissionen und etwaiger 5 diesem Zwecke erforderliche Formular werden wir an uns einzusenden. Zuziehung weiterer orts- und sachkundiger Persouen vorzunehmen. Ihnen in zwei Ea ere durch die Post zugehen lassen. Concept und ist bei Ihren Acten aufzubewahren, das andere aber nach ordnungsmäßiger Ausfüllung bis längstens 5„ d. Unter Bezugnahme auf unsere gedruckte Verfügung vom 30. Mai v. J. sowie unser Ausschreiben vom gleichen Datum(Kreis— genau nach Maßgabe der en ertheilten Instruction zu verfahren und die erforderlichen Aufnahmen Das zu Das eine Exemplar dient als J. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: In Gemäßheit des F. 33 der Instruction vom 7. November 1876 N wir die nachfolgenden Actenstücke und zwar: Die zum Zwecke der Klassenvertheilung nach der Abschätzung aufgestellen Gütergeschosse(Formular 6 der Instruction), in welcher die Anspruchsberechnung, abzüglich des zu den neuen Weg- und Graben— unlagen und der Bildung eines Massegrundstücks erforderlichen Procent— atzes, für die einzelnen Grundstücke eingetragen ist. 2. Die Protokolle der Commission, welche sich auf die Projectir— ung des Wege- und Grabennetzes und der sonst Aden Ar⸗ beiten, wie die Lage und Richtung der neuen Gewanne und Grund— flücke beziehen. 3. Die Kostenanschläge über die auszuführenden Meliorations— Arbeiten. 4. Die Uebersichtskarte 11000 mit dem eingezeichneten Wege— und Grabenneß und der Bezeichnung der Meliorationsflächen. 5. Die Nachweisung der reinen Theilungsmasse, die Anspruchsbe— sechnung und Nachweisung des anzulegenden Massegrundstücks. 6. Das Begutachtungsprotokoll des Gemeinderaths und der Ge— Es soll ein vollkommen arbeitsunfähiger Mann von 50 Jahren auf Kosten der Kreiskasse in Pflege gegeben werden. neigt sind, den Hülfsbedürftigen bei sich aufzunehmen, meisterei einreichen. wie die Familienverhältnisse des Anmeldenden an uns einsenden. Friedberg am 3. Juni 1884. Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Ober- und Nleder-Rosbach, hier die zweite eee sammteommission vom 6. Juni 1884 während 14 Tagen und zwar von Mittwoch den 11. bis Dienstag den 24. Juni 1884(an den Werk— tagen von 12 bis 2 Uhr, an den Sonntagen von 2 bis 4 Uhr) auf dem Gemeindehause in Ober-Rosbach zur Offenlegung und Einsicht der Interessenten. Wahrend der gedachten Frist, oder aber in dem Termine Mittwoch den 25. Juni von 10 bis 12 Uhr Vormittags können Re— clamationen gegen die offengelegten Acten, soweit über solche nicht früher abgestimmt worden ist, erhoben werden. Von denjenigen Betheiligten, welche nicht spätestens in diesem Termine Reclamationen erheben, wird Eiuverständniß mit den Beschlüssen der Commission angenommen werden. Spätere Reclamationen, welche sich auf die nunmehr offen gelegten Arbeiten beziehen, sind nicht mehr zulässig. Nach Art. 32 des Gesetzes vom 18. August 1871 ist Wieder— einsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumniß der Reclamations— und Recursfristen ausgeschlossen. Friedberg den 6. Juni 1884. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Persouen, welche wollen ihre Anmeldungen nebst Pflegegeldforderung bei der Großherzoglichen Bürger— Die Großherzoglichen Büuͤrgermeistereien wollen die Anmeldungen mit Bericht über die Qualifikation und den Leumund, Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Dem Schullehrer Offen— sächer zu Zell wurde das allgemeine Ehren— ichen mit der Inschrift:„Für fünfzigjährige treue Dienste“ verliehen und der Real-Lehrer Ur. Dersch in Offenbach zum Director der Nealschule zu Groß-Umstadt ernannt. — Militärdienstnachrichten. Schmidt, Stabsarzt vom 1. Gr. Inf.⸗ Regt. Nr. 115, murde zum Oberstabsarzt 2. Kl. und Regts.- urzt des 3. Gr. Inf.-Regts. Nr. 117 befördert; Juni. Generale der — 7. Juni. Inf.⸗Regt. Nr. 117, zum 7. Thür. amf.⸗Regt. Nr. 96, Dr. Müller, Stabsarzt vom ust., als Bats.-Arzt zum 1. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 115 versetzt. Berlin, 6. Juni. Der Kaiser empfing in 4. Gegenwart des Staatssekretärs des Auswärtigen, Erafen Hatzfeldt, den dänischen Gesandten Vind, bäude theilzunehmen. Kiel. Dasselbe besteht din Gesandten der nordamerikanischen Union argent, welcher sein Abberufungsschreiben über— zub. Der Kaiser hat, wie die S. Z. vernimmt, dee Einladung der Provinz Westphalen zu einem nonenbt.„Möve“, Capt. Hoffmann, See gegangen. Münster angenommen. Juni. Die Transvaal-Deputation, bsstehend aus dem Präsidenten Krüger, dem fdriegsminister Smit und dem Mitglied der Re— gerung, Dutoit, ist heute in Berlin eingetroffen nd wird während ihres mehrtägigen Aufent— baͤltes vom Kaiser empfangen werden. 5 Anläßlich der morgigen Ju— vestitur des Prinzen Heinrich mit dem Orden des goldenen Vließes findet bei dem Kaiser ein Diner statt, woran, außer den Mitgliedern der kgl. Familie, die Staatsminister, Feldmarschälle, Jufanterie. Cavallerie, der spanische Gesandte und die publik Trausvaal theilnehmen werden. Der Reichskanzler Fürst Bis— marck ist heute aus Friedrichsruhe hier einge— troffen, um morgen an der Investitur des Prinzen Heinrich mit dem hohen spanischen Orden vom Goldenen Vließ und am nächsten Tage an der feierlichen Grundsteinlegung zum Das Uebungs-Geschwader ist am Juni nach der Neustädter Bucht abgegangen. aus den Panzer- „Baden“,„Bayern“,„Württemberg“,„Sachsen“ und dem Avisodampfer„Blitz“. 5 Geschüͤtze, ist am angekommen und an demselben Tage wieder in Schillingsfürst, 8. lohe ist wieder nach Paris abgereist. Ausland. Oesterreich⸗ Ungarn. Der Kaiser, sowie der hier angekommene König von Griechenland statteten sich gegenseitig längere Besuche ab. Petersburg. Laibach. Die Slovenen in Krain agitiren heftig gegen die von der Krainischen Sparkasse beschlossene Errichtung einer deutschen Volksschule in Laibach. Norwegen. Christiania, 6. Juni.„Aften⸗ posten“ erfährt, das ganze Ministerium hätte seine Portefeuilles dem König zur Verfügung gestellt. Holland. Haag, 6. Juni. Die Regier— ung machte den Kammern eine Vorlage bezüglich einer Anleihe von 60 Million Gulden zum Zins— fuße von 4 pCt. zur Deckung des Deficits. — 8. Juni. Zu der Krankheit des Prinzen von Oranien ist, wie die Aerzte heute constatirt haben, eine beginnende Lungenentzündung hin— zugetreten. Die Temperatur ist eine erheblich gesteigerte. Frankreich. Paris. Nachrichten aus Ma— dagaskar sagen, es sei der Bevölkerung im Süden gelungen, das, Joch der Howas abzuschütteln, die Bombardirung des Forts Dauphin habe dies herbeigeführt. — 7. Juni. Der Senat nahm mit 156 gegen 115 Stimmen den Gesetzentwurf über die Ehescheidung in erster Lesung an. — 7. Juni. Temps meldet das franko-bri— tische Einverständniß und meint, dasselbe basire auf der Fixirung der Occupationsdauer und einer internationalen Finanzcontrole. — Aus Hüe wird gemeldet, daß der Ver— trag Frankreichs mit Annam unterzeichnet wor— Der König reist morgen früh nach Deputation der Re⸗ Reichstagsge— Corvetten — S. M. Ka⸗ Comm. Corv.⸗ 4. Juni in Madeira Juni. Fürst Hohen— Wien, 6. Juni. — 2— —— ——— den ist. Der Vertrag enthält folgende Bestimm⸗ ungen: Die Provinzen Binthuan und Hanghoa werden an Annam zurückgegeben. Die Schul⸗ den Annam's bleiben bestehen. Das Zollsystem Annam's wird wie dasjenige Cochinchina's ge— staltet. Die Franzosen besetzen alle geeignet er⸗ scheinenden Punkte Annam's und Tonkin's; ein Theil der Citadelle von Hüe erhält eine stän⸗ dige Garnison. Patenotre erhielt hinsichtlich der Eutschaͤdigung der katholischen Missionen die Zu⸗ sicherung China's. Die compromittirten Man⸗ darinen werden amnestirt. Großbritannien. London. Granville hat an die Pforte eine Note gerichtet, worin er die Türkei auffordert, die egyptischen Häfen des rothen Meeres, sowie den Sudan mit ihren Truppen zu besetzen. Granville stützt sich bei dieser Aufforderung auf die Souveränetätsrechte des Sultans über Egypten und erklärt, der Sudan habe für Egypten keine Wichtigkeit. Eine Antwort der Pforte ist bisher noch nicht erfolgt. — 8. Juni. Wie der Observer meldet, würde nunmehr zwischen England und Frank— reich noch über die Zusammensetzung der egyp— tischen Finanz-Controlbehörde verhandelt. In den Unterredungen mit dem französischen Bot— schafter Waddington sei übrigens englischerseits ausdrücklich hervorgehoben worden, daß jede Entscheidung der Billigung des Parlaments vor— behalten bleiben müsse.— Lord Guey, ein her— vorragender Whig Pair, tritt in der Times mit einem Vorschlag zur Lösung der egyptischen Finanzfrage vor die Oeffentlichkeit. Durchdrungen von der Ueberzeugung, daß das englische Volk niemals seine Einwilligung zur Herstellung einer internationalen Controle geben würde, empfiehlt er der Regierung, die Verwaltung Egyptens in eigene Hände zu nehmen und dem Khedive direct 10 Million Pfd. Sterl. zu leihen. Die euro- päischen Mächte, meint er, würden dem Plane ihre Zustimmung nicht verweigern, wenn stipu⸗ lirt würde, daß während der Dauer des bri— tischen Protectorats der britische Handel oder britische Unterthanen in Egypten keinen Vorzug vor anderen Nationen genießen sollen. Dublin, 7. Juni. Die Orangisten sind über eine regierungsseitig verbotene Orangisten— Kundgebung in Newry sehr aufgebracht und entschlossen, das Meeting dennoch abzuhalten Sechshundert Polizisten sowie Militär trafen in Newry welches im Belagerungszustande ist, ein. Spanien. Madrid. In den hiesigen Re— gierungskreisen werden die der französischen Re— gierung bezüglich Marokkos beigelegten Absichten und Pläne für durchaus unglaubwürdig gehal— ten, da Frankreich die Erhaltung der Integrität des marokkanischen Reiches als in seinen Wün— schen liegend bezeichnete. Barcelona, 5. Juni. In der Promenade Delarambla erfolgte gestern eine Dynamit-Ex⸗ plosion, wodurch ein Passant schwer verletzt und mehrere Gebäude beschädigt wurden. Türkei. Constantinopel. Die Pforte be— schloß, die existirenden Tarife mit den Mächten, deren Handelsverträge abgelaufen sind, aufrecht zu erhalten, bis neue Arrangements getroffen sind. Rumänien. Bukarest. Ein königliches Decret ordnet die Bildung von 32 Milizregi— mentern an. Rußland. Petersburg, 6. Juni. Kaiserin ist Abends in Gatschina eingetroffen und wurde vom Kaiser auf dem Bahnhöfe empfangen und nach Peterhof geleitet. Der Großfürst Sergius reiste heute seiner Braut bis zur Grenze entgegen. — Nowosti zufolge wäre der Importzoll auf Kohlen in den baltischen Häfen auf ½, in den Pontushäfen auf 2½ Goldkopeken per Pud end— giltig festgesetzt. Der Roheisenzoll sei zunäͤchst auf 9, nach einem Jahr auf 12, und nach einem weiteren Jahr auf 15 Goldkopeken per Pud erhöht. Die Bestimmungen würden in Kraft treten am 1. Juli 1884. Das Blatt will fer— ner wissen, Handel und Industrie solle außer einer dreiprocentigen Staatssteuer 0 pCt. Com— munalsteuer zahlen. Die Egypten. Kairo. Gerüchtweise verlautet, daß General Gordon von Khartum an Bord eines Dampfers auf dem oberen Nil entkommen sei. Die britische diplomatische Agentur bat je⸗ doch keine Meldung erhalten, welche dieses Ge— rücht bestätigt. — 7. Juni. Nach Meldungen von gestern hatte Admiral Hewett am 27. Mai eine Unter⸗ redung mit dem Könige von Abyssinien und beabsichtigte am 1. Juni die Rückteise anzutreten. Die Mission des Admirals sei erfolgreich gewesen. Port⸗Said, 7. Juni. Der Rest der hier stationirten Marine-Infanterie ist nach Suakin beordert. Amerika. Chicago, 6. Juni. In der heutigen Sitzung der Convention blieb die erste Abstimmung über den Präsidentschaftscandidaten erfolglos. Blaine erhielt 332, Arthur 278, Edmunds 93, Logan 63, John Sherman 30, Lincoln 4, General Sherman 2 Stimmen. Auch das zweite und dritte Ballotiren blieb erfolglos, beim dritten erhielt Blaine 375, Arthur 275 Stimmen. Die republikanische National-Con⸗ vention wählte endlich im vierten Wahlgange Blaine zum Präsidentschafts-Candidaten. Die Abstimmung dauerte den ganzen Tag. Beim vierten Wahlgang erhielten Blaine 574, Arthur 207, Edmunds 41, Hawley, 15, Logan 7, Lin⸗ coln 2 Stimmen. Zum Vice-Präsidentschafts— Candidaten wurde Logan ernannt. Asien. Calcutta, 6. Juni. Der russische Jude Isaac Balaban, welcher mit Familie auf der Reise nach dem Norden hier ankam, ist als Spion unter polizeiliche Ueberwachung gestellt. Bei der Ankunft in Lahore wurde derselbe nebst seinen Familienangehörigen verhaftet und nach Keerachee abgeführt. Aus Stadt und Land. d. Friedberg. Am 27. v. Mts. fand auf dem Windecker'schen Felsenkeller die Generalversammlung des hiesigen Volksbildungs-Vereins statt. Der Vorsitzende, Reallehrer Blickhahn, gedachte zunächst in anerkennenden Worten der Thätigkeit zweier seitherkger Ausschußmit⸗ glieder, des verstorbenen Bürgermeisters Seriba und des nach seiner Versetzung in den Ruhestand von Friedberg weggezogenen Seminarlehrers Kirchner, und ertheilte hierauf dem Schriftführer, Seminarlehrer Dr. Heid, das Wort zur Verlesung des Jahresberichtes. Aus dem Inhalte desselben sei das Nachfolgende hier hervor gehoben: Im Laufe des letzten Winters wurden 6 Vor⸗ träge gehalten, die alle sehr stark besucht waren. Wenn die Zahl derselben im Laufe des letzten Winters etwas geringer ausfiel, als in früheren Jahren, so ist der Grund hierfür darin zu suchen, daß der Gewerbeverein im letzten Winter evenfalls eine Anzahl öffentlicher Vor— träge veranstaltete, die, um eine Häufung der Vortrags⸗ abende zu vermeiden, abwechselnd mit den Vorträgen des Volksbildungs Vereins gehalten wurden. Das mit Zeitungen, belehrenden und unterhaltenden Zeitschriften, Nachschlagebüchern, Karten und Atlanten reichhaltig aus⸗ gestattete Lesezimmer, das täglich von Vormittags 11 bis Abends 10 Uhr für Jedermann geöffnet war, wurde noch fleißiger besucht als früher, ja selbst Leute aus der Umgegend zählen zu den Besuchern desselben. Im An⸗ schluß an diesen Punkt wurde an die schöne Ordnung und den im Lesezimmer herrschenden guten Ton erinnert und dabei in warmen Worten der ersprießlichen Thätig— keit und des guten Einflusses der seitherigen Besitzerin des Hauses, der durch einen raschen Tod abgerufenen Frau Sieck gedacht. Die Benutzung der Vereins bibliothek hat im Vergleich mit früheren Jahren einen kleinen Rück⸗ gang erfahren. Die Zahl der Vereins mitglieder beträgt 112. Zu Prämien für Schüler der Fortbildungsschule, die sich durch gutes Betragen, Fleiß und Fortschritte einer Auszeichnung würdig gemacht haben, wurde auch dieses Jahr wiederum dem Schulvorstande die Summe von 20 Mark überwiesen. Auch im abgelaufenen Jahre hatte sich unser Verein einer Reihe von Zuwendungen an Geld sowohl, als auch der unentgeltlichen Ueber— lassung von Zeitschriften zu erfreuen, wodurch die Er⸗ reichung unserer Vereinszwecke wesentlich gefördert wurde. Ja selbst aus Amerika wurden uns Schenkungen zu Theil. Gerne sprechen wir an dieser Stelle allen den⸗ jenigen Corporationen und Personen, welche uns in Erreichung unserer Ziele mit Rath und That unter— stützten, unsern wärmsten Dank aus und geben uns der angenehmen Hoffnung hin, daß sie auch in den folgenden Jahren uns ihre Unterstützung nicht versagen werden. Nach Verlesung des Jahresberichtes wurde vom Rechner des Vereins, Seminarlehrer Wahl, die von 3 Mit— gliedern geprüfte und als vollständig richtig befundene Rechnung für 1883/84 vorgelesen und demselben von der Versammlung Decharge ertheilt. Der Voranschlag 1884/1885 wurde verlesen und genehmigt. Mit dem Ab⸗ schluß des letzten Jahres hat die 4. Wahlperiode ihr Ende erreicht. Bei der hierauf stattfindenden Wahl wurde Reallehrer Blickhabn als Vorsitzender wiedergewählt. 1 Ebenso fand eine Wiederwahl der seitherigen Ausschuß⸗ mitglieder: Lederhändler Heinrich Bechstein, Oberlehrer Bitsch, Seminarlehrer Dr. Heid, Seminarlehrer Wahl, statt; neugewählt wurden Medieinalrath Dr. Lorenz, Kreisschulinspektor Schmidt, Bürgermeister Steinhäußer und Reallehrer Wiesehahn. C. T. Friedberg. Was kostet das Volks- bad und wie stellen sich die Einnahmen nach Abzug der Verwaltungskosten? Auf diese Fragen geben die nachstebenden Angaben, die als Ausweise der betreffenden Buchführung anzusehen sind, Antwort. 1879. Erste Anlage. Bau Conto M. 3063.42 1880. Zweite„ 7„ 3245.71 M. 6309.13 M. 459.98 128.58 Inventar-Conto 1879 15 5 1880„5 „ 618.56 M. 6927.69 Rein⸗ Einnahmen nach Abzug der Verwaltungskosten ꝛc. 1879 259.25 1880„ 553.88 1881„ 606.90 1882„ 240.74 1883„ 275.15 M. 1935.92 Hiervon ab „ 1122.40 für Zinsen, welche Netto-Ueberschuß M. 813.52 von 1879 bis Ende December 1883 an den hiesigen Vorschuß⸗ und Creditverein gezahlt wurden. Nach Ab⸗ zug des Netto-Ueberschusses von M. 813.52 von dem Anlagekapital von M. 6927.69 verringert fich dasselbe auf M. 6114.17. Auf einen 5jährigen Zeitraum ver⸗ theilt, ergibt dies eine jährliche Abschreibung von M. 162.70= 2½90/. Von den Besitzern des Volks: bads ist der Vorschlag gemacht worden, Bestand und Fortführung desselben dadurch zu sichern, daß der Schuld durch freiwillige Zeichnungen, ½ durch die jetzigen Besitzer M. Koch, G. Schwarz, C. Trapp und C. Walter, ½ durch Letztgenannten, als künftigem alleintgem Besitzer der Anstalt, gedeckt würden. Blleben die Zeichnungen hinter den Erwartungen zurück, so warte der Ausweg zu empfehlen, daß der an dem ersten Drittel fehlende Betrag von der Stadt übernommen und von dieser in Vertragsform ein Abkommen mit C. Walter getroffen würde, welches die Rechte der freiwilligen Zeichner und der Stadt im Hinblick auf die Erhaltung und den künftigen Betrieb des Volksbads sicher stellt. Doch wozu, denkt und sagt Mancher, überhaupt Etwas für eine Sache geben, die ja besteht und obendrein in „guten Händen“ ist. Das Bade⸗Quartett hat dem Publikum aufgespielt, nun ist es Pflicht der Bade⸗ Enthusiasten, die Mitglieder des Quartetts bel guter Laune zu erhalten. Diese Ansicht hätte ihre Berechtigung, wenn sie mit der sachlichen Darlegung der Geschichte des Volksbads, wie sie Nr. 67 des Oberh. Anz. enthlelt, in Einklag zu bringen, wenn sie daraus abzuleiten wäre. Aber das Gegentheil ist der Fall. Thatsächlich stellt das Volksbad ein vorlagsweise von 4 Männern im Auftrage einer Versammlung geschaffenes, gemeinnütziges Unternehmen dar, für dessen Bestehen ferner noch allein zu sorgen die Genannten ablehnen, nachdem sie es fünf Jahre lang gethan und es innerhalb dieser Zeit an Be⸗ mühungen, der Zukunft des Volksbads eine solide Grund⸗ lage zu geben, nicht haben fehlen lassen. Trägt heute Jemand seinen Namen mit M. 10, 20, 30 oder mehr in die Liste bei C. Walter ein, so thut er es gewiß nicht in der Absicht, den jetzigen Inhabern Walter, Koch, Schwarz und Trapp Etwas zu schenken. Er wird sich sagen, daß es nicht mehr wie wohlanständig und billig ist, 4 Mitbürger zu entlasten, die vor fünf Jahren das Volksbad, eine gemeinnützige Anstalt, im guten Glauben auf allseitige Unterstützung gegründet, es seither in gutem Stande erhalten und heute, um fernerer Verantwortlichkeit, zeitraubender Arbeit u. s. f. enthoben zu sein, entschlossen sind, ½ der Schuld zu übernehmen, in der Voraus setzung, daß ein weiteres Drittel durch die Einwohner, eventuell durch die Stadt gedeckt wird. Ebenso wenig wie 1881 um das„Stadtgeschenk“ von M. 50.—, ist es heute den Bade-Inhabern um Geschenke von Pri⸗ vaten zu thun. Darüber sollte doch keine Meinungs- verschledenheit unter uns bestehen. So undankbar es ist, für andere Leute seine Haut zu Markte zu tragen, s. wenig angebracht ist es, wenn Einzelne aus Ihrer Tasche einer größeren Zahl von„Mitbrüdern und Mit— schwestern“ eine Wohlthat erweisen, für welche diese in der glücklichen Lage sind, auch etwas opfern zu können. Das Vorhandensein einer öffentlichen Bade-Anstalt it eine Wohlthat für die Bewohner Friedberg's; soll sich vieselbe auch in Zukunft Jedermann verschaffen können, so muß der vorher erwähnte Vorschlag verwirklicht werden. Wir hoffen, daß dieser letzte Appell an die Bethätigung des gemeinnützigen Sinn! der Einwohnerschaft Friedberg's in Sachen„Volksbad“ nicht vergeblich gewesen sein wird. b. Friedberg. In den Sängerkreisen Frankfurts vollzieht sich eine ebenso bedeutsame als erfreuliche Wand⸗ lung, man ist bestrebt, die vielen kleinen, als Gesang⸗ vereine kaum existenzberechtigten Vereine zu größeren zu vereinen und auf diese Weise dieselben zu befähigen, den jetzt an die Gesangvereine in musikalischer Hinsicht be⸗ deutend erhöhten Anforderungen besser zu genügen. Alle, welche ein ernstes und kunstgemäßes Bestreben innerhalb der Gesangvereine zu würdigen wissen, werden gewiß — 5 Hiervon ab für Zinsen, wil, an den lift urden. Nach J lä 02 vun ii gert fich dassl, 8 Zeltraum bin Abschreiburg ay izern des daz en, Bestand un ern, daß u „ ½ durch l „C. Trapp m „als künfshn würden. Blhhn N zurück, so 1 em ersten Dritl ymmen und vt mit C. Wall det ftelwillg uf die Erhalt bads sicher f. überhaupt Elz und obendreln! Martett hal dn Pflicht der D lartetts bel gal ihre Berechlhu der Geschiche de b. Anz. enshsel abzuleiten wit, Thatsächlsh Wal on 4 ee 68, gemeinnü ig 5 noch allel ichdem sie es fun dieser Zelt an d. eine solide Grund sen. Trägt hell. 20, 30 oder ni thut er es gar N allen zehrüdern u 0 e 1 b ache, l dem Vorhaben ihre ungetheilte Sympathie entgegen bringen und mit dem Zustandekommen der Vereinigung wird ein besserer Geist auf dem Gebiete des Männergesanges ein— ziehen. Diesem zeitgemäßen Gedanken trägt man auch in anderen Städten Rechnung. Wenn nun ferner in Inserer Stadt etwas Tüchtiges, unserer Schul-Stadt Würdiges und den allgemein fortgeschrittenen Leistungen Entsprechendes geleistet werden soll, so muß man auch hier jenem Gedanken praetisch näher treten. r. Friedberg. Dem musikliebenden Theile unserer Bevölkerung wird es von Interesse sein zu hören, daß Baritonist A. Müller, Lehrer am Raff-Conservatorium n Frankfurt, in dem nächsten Kirchen-Coneerte unseres Musikvereins(22. Juni) mitwirken wird. Sowohl in Frankfurt wie in anderen Städten hat Müller in den etzten Jahren mit entschiedenem Erfolge gesungen. 185 Friedberg.„Gedanken eines Lehrers über die wahren Aufgaben der Körperpflegvereine von Wilh. Velten n Essen“ ist ein im vorigen Jahre erschienenes Schriftchen, worin der Verfasser seine Ansicht über Werth und Wich— igkeit des Badens mit folgenden Worten ausspricht: „Endlich ist noch das Baden zu erwähnen als ein Punkt, ver für die körperliche Entwickelung gerade der Kinder nus armen Familien von der größten Bedeutung ist. Mancher arme Junge, manches arme Mädchen hat viel— seicht in seinem ganzen Leben noch nicht ge⸗ vadet, und sie hätten es doch so nöthig, viel nöthiger uls die reicheren Kinder, die von Jugend auf an Rein— sichkeit gewöhnt sind, oder doch gewöhnt werden können. Unseres Erachtens müßte es angestrebt werden, daß jedes Rind von Zeit zu Zeit ein Bad in unserer Badeanstalt, ntweder unentgeltlich, oder zu äußerst billigem Preise, nehmen könnte. Wir Lehrer würden uns eine Freude daraus machen, die Aufsicht dabei zu übernehmen und sind überzeugt, daß außer dem täg— ichen Brot und der unentbehrlichen Kleidung kein Mittel lörderlicher auf das körperliche Wohl der Jugend wirken würde, als gerade dieses.“ In dem Jahre 1880 haben „ie Stadtverordneten von Essen die Errichtung einer Hadeanstalt beschlossen und dafür M. 100,000 in dem Boranschlage ausgeworfen. Schlitz, 2. Juni. Als Anerkennung für seine ver⸗ tenstvollen Leistungen auf dem Gebiete der Theologie, msbesondere der erbaulichen Literatur, wurde dem Ober— farrer Dieffenbach dahier die Würde eines Doktors er Theologie von der Universität Greifswalde honoris ausa verliehen. Darmstadt. Die Königin von England hat ihrer nkelin, der Prinzessin Ludwig von Battenberg, ein ährliches Nadelgeld von Lst. 3000 ausgesetzt, welche Summe, vereint mit dem Gehalte des Prinzen als Lieute— want in der britischen Marine und einem Jahresgelde on seinem Vater, das Jahreseinkommen des jungen Zaares auf circa Lst. 5000 erhöht. Groß⸗Gerau, 6. Juni. Leider ist auch auf lesigem Friedhofe ein Act der Rohheit verübt worden. s wurde auf einem Grabe eine Marmorplatte heraus— verissen. Es wäre zu wünschen, daß recht bald Licht n die Sache gebracht würde. Allerlei. Wien, 6. Juni. Ein Beamter der Wiener Spar— kasse defraudirte 16,000 Gulden und ist flüchtig. Falmouth, 7. Juni. Der Lloyddampfer„Main“ ist Nachmittags im Schlepptau hier eingetroffen, an Bord befindet sich Alles wohl. Konstantinopel, 7. Juni. Gestern Vormittag fand in Aleppo ein sechs Sekunden andauerndes ziemlich heftiges Erdbeben statt, ohne daß sich indeß Unglücks— fälle dabei ereigneten. Verloosung. Oesterr. 100 fl. Loose von 1864. Serien⸗ und Gew.⸗Ziehung vom 3. Juni 1884.— Heimzahlung am 1. Sept. 1884. Serien: 128 449 746 783 816 900 964 1001 1075 1141 1245 1488 1863 2250 2563 2632 2694 2739 2987 3048 3236 3723 3856 3858 3935 3941. Gewinne: S. 746 Nr. 100 fl. 150000. S. 3048 Nr. 27 fl. 20000. S. 2987 Nr. 31 fl. 10000. S. 846 Nr. 96, S. 2987 Nr. 14 à fl. 5000. S. 1001 Nr. 51, S. 2250 Nr. 7 à fl. 2000. S. 846 Nr. 75, S. 1141 Nr. 57, S. 3236 Nr. 58 à fl. 1000. S. 128 . 65, S. 449 Nr. 28, S. 449 Nr. 64, S. 746 25, S. 7883 Nr. 4, S. 783 Nr. 40, S. 846 99, S. 900 Nr. 74, S. 900 Nr. 78, S. 900 95, S. 964 Nr. 57, S. 1075 Nr. 8, S. 1075 10, S. 1141 Nr. 9, S. 1141 Nr. 38, S. 1141 . 46, S. 1245 Nr. 18, S. 1488 Nr. 81, S. 1488 93, S. 1863 Nr. 45, S. 1863 Nr. 88, S. 2250 77, S. 2563 Nr. 44, S. 2563 Nr. 49, S. 2563 93, S. 2632 Nr. 14, S. 2632 Nr. 31, S. 2632 69, S. 2632 Nr. 93, S. 2694 Nr. 45, S. 2739 37, S. 2739 Nr. 38, S. 2739 Nr. 100, S. 3048 46, S. 3048 Nr. 78, S. 3236 Nr. 53, S. 3856 69, S. 3858 Nr. 18, S. 3858 Nr. 28, S. 3941 Nr. 94 à fl. 400. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 200. Handel und Verkehr. Friedberg, 7. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 Stück 5 Pf. Gießen, 7. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80— 0.90, Eier 2 Stück 9 Pf., Käse per Stück 4— 10 Pf., Tauben per Paar M. 0.70 bis M. 1.00, Hühner per Stück M. 1.00— 1.30, Hahnen per Stück M. 0.90— 1.70, Enten per Stück M. 2.20— 2.50, Gänse per Stück M. 8—4, Welsche M. 9—10, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 54-60 Pf., Kalbfleisch 40- 50 Pf., Schweinefleisch 54— 60 Pf., Hammelfleisch 6470 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50— 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 18, Kirschen per Pfd. 30—50 Pf. Homburg v. d. H., 7. Juni. Marktpreise. Kar⸗ toffeln per Malter M. 3—3.50, per Gescheid 8—9 Pf, Eier per Stück 4, 5 und 6 Pf., Butter per Pfund ee ee ee ee eee ee e. a Frankfurt, 6. Juni. Heu⸗ und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf 40 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Centn. für Heu M. 3.—3.50, für Stroh M. 2.50— 3.20. Frankfurt, 7. Juni. Wochenmarkt. Gemüse: Erbsen per Pfd. 25— 30 Pf., Spargeln 40 Pf., Suppen⸗ spargeln 25—30 Pf., Blumenkohl per Stück 40—50 Pf., Carotten per Pack 7—8 Pf., schmale italienische Bohnen per Pfd. 60 Pf., breite Schneidbohnen 100 Stück M. 1, Würzburger Gurken 100 Stück M. 25— 30, Rettig 100 Stück M. 6, Meerrettig Prima Qualität M. 12, 2. Qual. M. 8, alte Zwiebeln per Pfd. 25 Pf., neue Zwiebeln per Ctr. M. 15, per Pfd. 20 Pf. Kartoffeln per Malter(200 Pfd.) M. 4—5, per Gescheid 7 10 Pf., neue Malteser per Ctr. M. 14, per Pfd. 18—20 Pf., Mäuschen per Gescheid rothe 20 Pf., gelbe 25—30 Pf. — Kirschen en gros per Pfd. 18—27 Pf., en detail 20—35 Pf. Eier per Hundert deutsche M. 4.50—5, Italiener M. 5—5.75. Repertoir-Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Schauspielhaus. Dienstag den 10. Der Hüttenbesitzer. Mittwoch den 11. Drittes Gastspiel des Herrn Schweig— hofer. Zum ersten Male: Auf der Raxalpe. Posse mit Gesang in 3 Akten von Th. Taube. Muffinger: Herr Schweighofer. Donnerstag den 12. Viertes Gastspiel des Herrn Schweighofer. Herr von Perlacher. Perlacher: Herr Schweighofer. Außer Abonn. Freitag den 13. Fünftes Gastspiel des Herrn Schweig— hofer. Zum ersten Male wiederholt: Auf der Ragalpe. Muffinger: Herr Schwetghofer. Samstag den 14. Vorletztes Gastspiel des Herrn Schweighofer. Scheu vor dem Minister. August Scheu: Herr Schweighofer. Zum ersten Male: Wlener Genrebilder. Carl Flott: Herr Schweighofer. Frühere Verhältnisse. Muffel: Herr Schweighofer. Sonntag den 15. Abschtedsvorstellung des Herrn Schweig—⸗ hofer.(Letzte Vorstellung vor den Schausplelferlen): Auf der Raxalpe. Muffinger: Herr Schweighofer. Von Montag den 16. Juni bis inel. Sonntag den 13. Jult bleibt das Schauspielhaus geschlossen. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 7. Juni 1884. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke„I ie do. in ½ 15. 2 6 Englische Sovereings. 20. 40 20. 35 Russische Imperkale„ 18, 75 Duca ten. „ al maren Dollars in Gold 4. 21 Konkurs⸗ Verfahren Das Konkursverfahren über das Vermögen des Gast— dirths Jakob Wilhelm Madler von Bad-Nauheim wird ach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins und Ver— heilung der Masse hierdurch aufgehoben. Bad⸗Nauheim den 5. Juni 1884. Großherzogliches Amtsgericht. Allwohn. Die Richtigkeit der Abschrift beglaubigt Schütz, 2210 Gerichtsschreiber. Eisenlieferung und Schlosser⸗ Arbeiten. Die zur Erneuerung des Oberbaues der Niddabrücke zu Nieder⸗Florstadt erforderliche Eisenlieferung, neranschlagt zu 2194 Mark 20 Pf., sowie Schlosser⸗ arbeit, veranschlagt zu 626 Mark, soll auf dem Sub- missionswege vergeben werden. 5 Bedingungen, Voranschlag und Zeichnungen können on den Interessenten vom 10. bis zum 21. Juni l. J. während der gewöhnlichen Büreaustundeu bei Großher— swglichem Kreisbauamt Friedberg eingesehen werden, an welches auch die Offerten, versiegelt und mit der Auf— schrift„Submissions⸗Offerte für Brückenbau“, längstens is zum 24. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, abzu— geben sind. Friedberg den 5. Juni 1884. Großherzogliches Kreis bauamt Friedberg. Schneller. Bekanntmachung. Donnerstag den 12. Juni 1884, Nachmittags 4 Uhr, ollen folgende Gegenstände meistbietend gegen Baar— mhlung vor dem Rathhause dahier zwangsweise ver— 165 beigert werden: 4 Kühe, 2 Pferde, 1 Wagen, 2 vollständige Betten und 1 Schrank. Friedberg den 4. Juni 1884. Fey, 209 22 Gerichtsvollzieher. ummi- Waaren- Bazar, Mannheim E. 3, Nr. 1. Prelsliste gegen 10 Pfennig- Marke. 2070 Grassamenpersteigerung. 2193 In der Hermes'schen Wirthschaft zu Ockstadt kommt Mittwoch den 11. Juni, Vormittags 11 Uhr, die diesjährige Grassamenernte aus den betr. Domantal— waldschlägen der Oberförsterei Ober-Ros bach, dem Bad— Nauheimer, Nieder-Mörler und Ober-Mörler Gemeinde— wald, den Freiherrlich v. Franckenstein'schen und Frei— herrlich v. Ritter'schen Waldungen zur Versteigerung. Ober⸗Ros bach, 5. Juni 1884. Großherzogliche Oberföͤrsterei Ober-Rosbach. Strack. „ 1 22 A 1 Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 11. Juni 1884, Vormittags 10 Uhr, versteigert der Unterzeichnete bei Herrn Gastwirth Holz⸗ apfel in Altenstadt gegen Baarzahlung 1 braunes Wallachpferd. Die Versteigerung findet unbedingt statt. Altenstadt den 7. Juni 1884. Schmitt, Gerichtsvollzieher. Grasversteigerung. Freitag den 13. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, soll das Heu⸗ und Grummetgraes von den der Gemeinde zustehenden Wiesen auf dem Gemeindehaus in einzelnen Abtheilungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Rodheim v. d. H. den 8. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisteret Rodheim v. d. H. 13 Jacobi. 2212 8 Circa 70 Centner sehr gutes Heu werden abgegeben Schnurstraße Nr. 178, Bad⸗Nauheim. 2192 2161 Ein gut gehaltener brauner Wallach, schweres Zugpferd, steht zum Verkauf; für zugfest wird garantirt. Nateres bei Christoph Leichter, (F. ept. 11/6.) Niederrad bei Frankfurt a. M. Bekauntmachung. Freitag den 13. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus das Mähen, Machen und Nachhausfahren des Heues für den städtischen Faselstall öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 9. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. Steinhäußer. Samstag den 14. Juni, Nachmittags 1 Uhr, soll in dem Schulsaal zu Massenheim Chaussirarbeit, ver anschlagt zu 112 Mark, öffentlich in Accord gegeben werden. Vilbel, 9. Juni 1884. 2228 Brod, 2226 Bezirks ⸗Bauaufseher. Gras-Versteigerung. Freitag den 13. d. Mts., Vormittags 11 Uhr an⸗ fangend, soll das Heu- und Grummetgras von circa 50 Morgen gemeinheitlichen Wlesen in einzelnen Ab⸗ theilungen auf hiesigem Rathhaus meistbietend versteigert werden. Petterweil den 8. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisteret Petterweil. B 2225 erges. Einige Arbeit inige Arbeiter und ein geprüfter Heizer zu einer Dreschmaschine können dauernde Beschäftigung finden bei 2155 welches auch Liebe zu Kindern hat, wird für sofort ge— sucht. Näberes bei der Exp. d. Anz. 5 Ganz leichte 2205 Unter-Zacken& Unker-Hosen, auch die so sehr beliebten Filet⸗Unterjacken, sowie Strümpfe und Socken billigst bei K. Friedrich. Braunkohlen⸗Verkauf. Auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk Ludwigshoffnung bei Melbach werden nunmehr trockene 5 6 5 5 d Holzkohlen, soweit der Vorrath reicht, Auf ng e d Stück Formklötze 3 Mark, für 100 Stück Preßklötze 1 Mark 5 Centner: 2,5 Mark. Die Preise sind vom 10. d. Mts. ab für 100 und für die Holzkohlen per Cubikmeter S Für die bis Ende September gegen Dezember d. J. gewährt. f. Bad⸗Nauheim am 9. Juni 1884. Bürgschaft 2230 von der diesjährigen Aufbereitung abgegeben. bezogene Kohlen wird Credit zur Zahlung bis Ende Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad⸗Nauheim. Jäger. Zucht- und Uutzviehmärkte in Frankfurt a. M. Durch das z. Zt. dli. 1 länger bestehenden Zucht- und Nutz⸗Viehmärkten unserer hiesigen Platz, sehen wir uns veranlaßt, die nächsten in nicht abzuhalten. 2224 unvermeidliche Zusammentreffen der Abhaltungstermine Aussicht genommenen der hiesigen mit den schon verbundener geringer Zufuhr auf Zucht- und Nutz⸗Viebmärkte dahier (H. 61978.) Das Marl- Comilé. Umgebung und damit a e, 22 22 2 NN * 78 Ma I 1 88 N N . M. 4., M. 2.10(Probeflaschen M. 1.05) in .* Alpenkräuter⸗ Wallrad Ottmar Bernhard, 5 königl. bayer. Hofdestillateur in Lindau im Bodensee, Zürich und Bregenz, allgemein als vorzüglicher Magenliqueur bekannt u f 5 Bernhardiner feinster genbitter; S nd beliebt, ist stets ächt zu haben in Flaschen zu S Friedberg bei Herrn W. Bernbeek. 2 8 ea eee ee N Se 5 e. VV ⁵y Spar- und Leihkasse zu Uieder-Eschbach, e. G. Bilanz am 81. Dezember 1883. Activa. M. Pf. Auf Hypotheken und Schuldscheine 40412 06 Kaufschillinge und Zinsen 22451 49 Vorlagen. 5 9 40 Kassevorrath 5 5 836 51 Summa 63709 46 Mitgliederzahl am 31. 2211 ö Passiva. M. Pf. Guthaben der Mitglieder 61999 90 Reserve fonds 1378 92 95 8 330 74 Reingewinn. Summa 63709 70 Dezember 1883: 106. Für den Vorstand: Der Director Fa ust. 1794 Rosen-Abfall- Seife, Veilchen- Abfall- Seife Neue Italienische Zwiebeln 2186 bei Wilnelm Fertsch. Ein Lagerhaus mit Comptoir, sowie einen Pferdestall haben zu vermiethen 1933 Sieck's Erben. Umhänge und Paletots, Kleiderstoffe ꝛce., sowie alle dazu gehörigen Artikel empfiehlt billigst 1736 G. F. Aletter. Einen tüchtigen Gesellen, sowie einen braven Lehrjungen sucht Schneidermeister Georg Wilhelm Weitzel zu Bönstadt. Lofodinischer Medicinal-Dorsch-Leberthran von H. v. Gimborn, Emmerich a. Rh. Zweifach prämtirt Amsterdam 1883. In Flaschen à 70 Pf., Mark 1.20 und Mark 2., derselbe eisenhaltig 1 M. per Flasche bei 1793 J. A. Windecker, Friedberg. Piquirte Selleripflanzen gina, alle Sorten Krautpflanzen, sowie Astern, Levkojen, Zin— nien und alle Arten Topfgewächse hat in großen Parthien abzugeben Jean Jordan, 2221 Kunstgärtner. Kernseife in bester Qualität empfiehlt J. A. Windecker. 222 2154 Reise⸗, Wasch⸗ u. Hand⸗ körbe, sowie alle feineren Korbwaaren bei 2219 Carl Damm, Usagasse. FFC Ir Tage. FFF una uy Bremen. Mit den neuen Schnelldampfern des Uorddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen machen. Näheres bei dem General-Agenten Chr. Emil Derschov, Offenbach a. M., und dessen Agenten: Isidor Schulhof, Friedberg. Nic. Spiegelberger, Butzbach. Ein Schneidergeselle kann sofort bei mir in Arbeit treten. schäftigung wird zugesichert. Steinfurth. 170 Dauernde Be⸗ Chr. Walter, 2231 Schneidermeister. Für einen gutgesitteten Waisen⸗ knaben von 8 Jahren wird ein Pflege vater auf dem Lande gesucht. Anmeldungen find bei der Groß⸗ herzogl. Bürgermeisterei Friedberg zu machen. 2220 Steinhäußer. Turnverein. Versammlung nach dem Turnen Mittwoch den 11. Jun im Gartensaal von Herrn V. Binzel. ö Tagesordnung: Turnfahrt und Volkswett Turnen in Münzenberg am 15. Juni. Das Gauturnfest in Homburg. 2222 Der Vorstand. Ein zweistöckiges Wohnhaus nebst Stall in Rödgen soll verkauft oder unter Umständen auch zum Abbruch gegen billigen Preis abgegeben werden. Kauf, liebbaber haben sich bei dem unterzeichneten Stiftungs— vorstand zu melden. Friedberg den 8. Juni 1884. Für die Verein. Commission der v. Schrautenb. Stiftung: Meyer. 3 In dem v. Stein'schen Garten sind piquirte und un piquirte Selleri⸗ Pflanzen zu verkaufen. Staden den 6. Juni 1884. 2207 2206 Steine, Ganz leichte Sommer⸗Unterjacken und Unterhosen, sowie die beliebten Filetjacken empfehle zu sehr billigen Preisen. 2218 Helur. Dien, Uagasse Strohhüte empfiehlt zu den billigsten Prisen 725 K. Friedrich neben der Post. ian in 2505 Hicht zu ühersehen. Einen in gutem Zustande befindlichen Oekonomie Wagen mit vollständigem Zubehör, sowie ein neut einspänniges Wägelchen hat preiswürdig zu verkaufen Weckes heim. H. Schleuning. Heugras-Versteigerung. Mittwoch den 11. d. Mts., Vormittags um 9 Uhr, wird das Heugras in den hiesigen Parkanlagen in passen— den Abtheilungen öffentlich versteigert. Bad-Nauheim den 9. Juni 1884. 2214 . 8 Osiermeyer. 5 8 0: Klee-Versteigerung. Mittwoch den 11. d. Mts., des Vormittags um 9 Uhr, soll die diesjährige Klee-Erndte von einem im Burgfeld gelegenen, der Großherzoglichen Blinden Anstalt dahier gehörigen Acker an Ort und Stelle an den Meist— bietenden versteigert werden. Friedberg den 9. Juni 1884. 22111 CC Y Das Wunderbuch, (6. und 7. Buch Moses) enth. Geheimnisse früherer Zeiten, sowie das vollst, siebenmal versiegelte Buch, ver⸗ sendet für 5 Mark R. Jacob's Buchhandlung, Magde⸗ burg. 54418.) in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100= M. 1. 40, in Lithographie: 21„ 5„ 100= M. Solche auf mattem oder Chamois-Carton, sowle solche mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit theurer. Carl Bindernagel. 7 22¹⁵ Danksagung. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, welche unserem seligen Gatten und Vater Heinrich Ludwig Roth das letzte Geleite zur Ruhestätte gaben, innigsten Dank; insbesondere Dank für die liebevolle Theilnahme beim Krankenlager und für die zahlreichen Blumenspenden und namentlich tiefgefühlten Dank dem Herrn Pfarrer Meyer, welcher die tieftrauernden Hinterbliebenen am Grabe mit so erhebenden Worten tröstete. Friedberg, 8. Juni 1884. Die schmerzgebeuate Gattin und hinterblicbenen trauernden Kinder. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel