iche schinen! ieuuvabg) a hnpun m. rank, „ Bett⸗ schreiner, feu und lackitt, nd Größen, sserne Bell ar⸗/ Woll lat bsackleinen Qualitäten 252 In 3 Frankfurt nderloch. flip de zit 1 0 fc ge 2 10 1885 ohne Innehaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen 1884. Dienstag den 9. Dezember. M46. Oberhessischer Anzeige * Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, und Freitag Abend ausgegeben. Mittwoch Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größer iffers f f., bei wi i. be 5 größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg k 9 9 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden slets 000 Pot aue 5 — Betreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forststrafen von der J. — Amtlicher Theil. Periode 1884/85. Friedberg den 6. Dezember 1884 1 Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der Ihren Gemeinden von der J. Periode 1884/85 zukommenden Forststrafen resp. ntheile an Holzwerth und Schadensersatz unter dem Auftrage mit, Einnahmedecretur zu ertheilen und für ordnungsmäßige Controlirung zu sorgen. M. Pf. — 14 Griedel(Mark) M. Pf. Bad⸗Nauheim 84 Bönstadt 2 49 Groß Karben 6 36 Büdesheim 5 67 Heldenbergen 22 Butzbach 1 86 Hoch-Weisel 521 Gambach— 63 Kaichen— 59 Dr. Braden. 5 M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. Kirch Göns 2 31 Nieder-Florstadt 17 36 Nieder-Wöllstaot— 5 Rodheim 1 700 Klein-Karben 5 12 Nieder-Mörlen 95 Ober-Mörlen 3 90 Stammheim 1 68 Massen heim 1 10 Nieder⸗Ros bach— 24 Ober⸗Ros bach 84 Vilbel 10 33 Nieder-Erlenbach— 42 Nieder⸗Weisel 1 57 Pohl⸗Göns 36 Wölfersheim— 80 Betreffend: Die Verwaltungsgesetzgebung im Großherzogthum Hessen von Fr. Küchler. ee ee Dias Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die e Bürgermeistereien, die Kirchenvorstände, Vorstände der israelilischen Religionsgemeinden und die Rechner des Kreises. Wir benachrichtigen Sie andurch, daß demnächst„die Verwaltungs i 5 ssen“, f is 5 0 0 durch! hst, 0 gsgesetzgebung im Großherzogthum Hessen“, systematisch dargestellt von 715 Küchler, Großherzoglicher Provinzial⸗Director, zwei Bände groß, in neuer nach dem Stande der heutigen Gesetzgebung völlig umgearbeiteten Auflage zu dem Subseriptionspreise von 10 Mark für das ganze Werk erscheint.“) Da das betreffende Werk nach geschlossener Subseription nur zu höherem Ladenpreise abgegeben wird, so wollen Sie erwägen, ob betreffende Subseription zu Lasten der Gemeindekasse bezw. Ihrer Fonds angezeigt erscheint. ) Bestellungen hierauf können bei Kreisamtsgehülfe Kreuder dahier, welcher Subseriptlionslisten an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises senden wird, gemacht werden. Betreffend: Lehrereonferenzen im Kreise Friedberg. Friedberg den 6. Dezember 1884. Dr. Braden. Friedberg den 6. Dezember 1884. Zu der dritten Bezirksconferenz in diesem Jahre werden hiermit die Herren Lehrer eingeladen, und zwar: 1. vom Bezirk Butzbach auf Samstag den 13. Dezember l. J., 2. vom Bezirk Friedberg auf Dienstag den 16. Dezember l. J., 3. vom Bezirk Vilbel(Groß-Karbener Brunnen) auf Donnerstag den 18. Dezember l. J 5 Anfang an jedem Orte um 10 Uhr. In Butzbach und Friedberg geht der Conferenz von 9 bis 10 Schulklasse voraus. Die Herren Vorsitzenden im Schulvorstande bezw. die Herren Bürgermeister werden Uhr ein Probeunterricht in einer um Benachrichtigung der Lehrer ersucht. Schmidt, Kreisschulinspector. Deutscheb Reich. Darmstadt. Der zweiten Kammer ist eine Ergänzung zu der allgemeinen Bauordnung zu— gegangen. Dem Art. 50 wird nachstehender Artikel beigefügt: Art. 50a. An der äußeren Brandmauer eines Gebäudes mit Scheuerraum kann die Anbringung von Oeffnungen, welche aus Gründen der Landwirthschaft nöthig sind, zugelassen werden. Solche dürfen im Lichten höchstens einundeinhalb Quadratmeter Fläche enthalten und müssen durch eine starke, fest ver⸗ steifte, in allen Theilen eiserne Thüre, welche eine mindestens 6 Centimeter breite Steinfälze bedeckt, dicht verschließbar gemacht werden. Sie sind, so lange nicht in dem Scheuerraume ge— arbeitet wird, und nicht andere in der betreffen— den baupolizeilichen Verfügung bezeichnete Gründe deren Offenhaltung nöthig machen, bei Vermeid— ung der in dem F. 368, 8 des Strafgesetzbuchs vorgesehenen Strafe, verschlossen zu halten. Berlin, 5. Dee. Reichstag. Heute fand die erste Berathung des Antrages Grillenberger, betr. Abänderung des Krankenkassengesetzes statt. Grillenberger moti⸗ virt denselben damit, daß bis zur Einführung des Kranken— kassengesetzes eine viel zu kurze Zeit gelassen sei, in Folge dessen sei eine Verwirrung entstanden, Niemand wisse woran er sei. Lipke befürwortet den Antrag, daß den Mitgliedern der Zwangskasse der Uebertritt in die nach⸗ träglich noch zu genehmigende Hilfskasse bis zum 1. Junt schluß, betr. die Klasstficirung gewisser Fabriken unter §. 16 der Gewerbeordnung, wird genehmigt und die zweite Berathung des Etats fortgesetzt, beginnend mit Kap. 14, Tit. 2. Dieser und der Tit. 3 werden ge⸗ nehmigt. Tit. 4 geht an die Budgeteommission. Die folgenden Titel bis Kap. 17, Tit. 1, werden genehmigt. Tit. 2 enthält die Besoldungen der katholischen Milttär⸗ geistlichen. Letocha beantragt die Erhöhung der Com- petenzen. Nach längerer Debatte geht Tit. 2 mit dem Antrage Letocha's an die Budget-Commission. Der Rest des Kap. 17 wird ohne Debatte erledigt. — 6. Dec. Die Commission der Conferenz berieth heute den Bericht der Subcommission über die Schifffahrtsacte für den Congo. Der Bericht der Subcommission schlägt vor, die Schifffahrt auf dem Congo und seinen Neben— flüssen, sowie der Verkehr auf den eventuellen Seitenkanälen und Eisenbahnen ist frei. Es dürfen nur Taxen für die Bestreitung der Kosten des Schifffahrtsverkehrs erhoben werden. Eine eventuell von Stanleypool behufs Umgehung der Katarakte nach dem unteren Theile des Congo zu bauende Eisenbahn soll derjenigen Macht übertragen werden, welche an dem Ka⸗ taraktenufer liegt. Diese Macht kann den Bau der Eisenbahn einer Gesellschaft übertragen. Eine einzusetzende internationale Commission kann eventuell behufs eines Eisenbahnbaues eine Au— leihe negociiren mit Genehmigung der in der Commission vertretenen Regierungen. Seiteus gestattet sein soll. Staatsseeretär Bötticher bestreitet das von Grillenberger behauptete Vorhandensein einer Animosität gegen die freien Hilfskassen. Das Kranken⸗ kassengesetz sei vollständig durchgeführt. Es bedürfe der Anträge durchaus nicht. Im Gegentheil würde die An— nahme der Anträge den Erfolg haben, die Wohlthaten des Krankenkassengesetzes weiten Arbeiterkreisen auf sechs Monate vorzuenthalten. Die Regierungen würden auf den Antrag unter keinen Umständen eingehen, ebensowenig auf die vorgeschlagene Resolution, betr. die Normativbe— stimmungen für die Statuten der eingeschriebenen Hilfs— kassen. Hierauf werden die Anträge an eine Commission von 14 Mitgliedern verwiesen. Der bundesräthliche Be— der internationalen Commission wird an der Congomündung eine Quarantäne eingerichtet. Die Ausführungen der Schifffahrtsacte unter— liegen der Ueberwachung der internationalen Commission. Der Bericht der! Subcommission enthält ferner u. a. die Vorschläge Deutschlands und Belgiens, betr. die Neutralität des Congos und seiner Nebenflüsse. Von Amerika wurde der Vorschlag wegen Neutralisirung des ganzen Congogebietes vorbehalten. 1 Stuttgart. Die Kammercommission für die Postsparkassenfrage beschloß mit 13 gegen 3 Stimmen, die Kammer wolle unter Wahrung des Postreservatrechts ihr Einverständniß mit der Stellung erklären, welche die Staatsregier— ung gegenüber dem Reichsentwurf eingenommen und gegen die Zustimmung der Staatsregierung zu dem amendirten Reichsgesetzentwurf keine Ein— wendung erheben. Die Motive des vom Kanz— ler Rümolie erstatteten Berichts sagen, der Ge— setzentwurf lasse sich aus Art. 52 der Reichs⸗ verfassung nicht begründen. Württemberg sei somit berechtigt, den Beitritt abzulehnen, sei jedoch auch ungehindert in seiner Zustimmung, ohne Präjudiz für das Sonderrecht, dem Reichs— institute sich anzuschließen. Die Zustimmung Württembergs sei indeß nur bindend für die vorliegende Fassung des Bundesraths. Sollte der Reichstag wesentliche Aenderungen beschlie— ßen, so könnte Württemberg sein Reservatrecht neuerdings geltend machen.— 6. Dez. Die zweite Kammer nahm die Commissionsanträge in der Postsparkassenfrage mit 82 gegen 5 Stim— men an. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 85 Abgeordnetenhaus. Das Staatsbudget pro 1885 wurde mit überwiegender Majorität auf der Basis der Spezialdebatte genehmigt. Die gemäßigte Opposition stimmte mit der Regierungspartei. Schweiz. Bern, 5. Dec. Die vereinigte Bundesversammlung wählte wieder die bisherigen Mitglieder des Bundesraths Schenk(radical), zum Präsidenten für das Jahr 1885, zum Vice— präsidenten Deucher(radical), zum Präsidenten des Bundesgerichts Olgiati(radical) und zum Vicepräsidenten Kopf(conservativ). Belgien. Brüssel, 5. Dec. Kammer. Der Dec. „ Kriegsminister kündigte die Zurücknahme der Vor⸗ lage betreffend die Armeereserve an. 0 Frankreich. Paris, 6. Dez. Im Senat bekämpfte Ferry die Amendements Naquet's und des Herzogs von Broglie, wonach die Senats— wahl mittelst allgemeinen Stimmrechts erfolgen soll. Der Minister erklärte, das Hervorgehen beider Kammern aus demselben Entstehungs— modus würde das gegenwärtige System voll⸗ ständig umstürzen und dem parlamentarischen Regime widersprechen. Das Amendement Na— quet's wurde abgelehnt. Ein Amendement Laseinty's, welches für die Senatswahlen das allgemeine Stimmrecht mit zwei Abstufungen angewendet wissen wollte, wird mit 145 gegen 85 Stimmen abgelehnt. — 6. Dec. Die hiesige Handelskammer protestirte gegen die Erhöhung der Getreidezölle. — Straßenanschläge forderten vergangene Nacht zu einem morgen in Belleville abzuhaltenden Meeting, welches über eine Massenkundgebung vor dem Elysce berathen sollte, auf. Die Po— lizei entfernte die Plakate. Der chinesische Gesandte in London, Marquis Tseng, übergab dem Minister des Aeußern, Lord Granville, ein Memorandum, enthaltend die Bedingungen, unter welchen China geneigt wäre, Frieden mit Frankreich abzu— schließen. Die englische Vermittelung darf so⸗ nach als offiziell begonnen betrachtet werden. Lord Granville hat bereits mit dem französischen Botschafter Waddington darüber conferirt. Großbritannien. London, 5. Dec. Das Unterhaus nahm die Bill über die Neueintheil— ung der Wahlbezirke in zweiter Lesung nach siebenstündiger Debatte an und beschloß sodann, sich am Sonnabend bis zum 19. Februar zu vertagen.— Das Oberhaus nahm in dritter Lesung die Reformbill abstimmungslos an. — 6. Dez. Beide Häuser des Parlaments wurden, nachdem die Reformbill die königliche Sanction erhalten, bis 19. Februar vertagt. Rumänien. Bukarest, 6. Das Ministerium überreichte dem Könige gestern seine Demission. Wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, wird Carp Majorenu in das neue Cabinet eintreten. Die Demission des Cabinets erfolgte, weil beide Kammern auf Grund des neuen Wahlgesetzes gewählt sind und das Mi⸗ nisterium die Bildung eines aus der neuen Par— lamentsmajorität hervorgehenden Cabinets er— möglichen will. Die Demission war schon vor den Wahlen beschlossen. Das Parlament autori— sirte in einer vertraulichen Sitzung die Präsidenten der beiden Häuser, dem Könige Bratiano als denjenigen zu bezeichnen, welcher den Kammern geeignet erscheine, das neue Cabinet zu bilden. Der Beschluß wurde heute dem Könige unter— breitet. Rußland. Petersburg. In der Nacht Dec. Dirigenten, Seminarlehrer Schmidt, leistete Vorzügliches und namentlich die beiden Fugen in„die Himmel er⸗ zählen“ und in dem Schlußchor gingen„wie am Schnürchen.“ Da war kein Schwanken und kein falscher Ton, sondern ein sicheres Einsetzen und eine Durch- führung, der man anmerkte, daß Dirigent und Sänger mit Lust und Liebe an der Arbeit waren. Und wie erst sangen die Solisten! Wem sollen wir hier die Palme zuerkennen? Alle waren gleich vorzüglich! Ueber welch herrlichen Baß gebietet Thomas, wie hat Bautz sich seit seinem letzten Auftreten hier gemacht; das war Wohl⸗ laut bei Beiden in jedem Tone und vollste Hingabe und volles Hineinleben in den übernommenen Part.„Unser“ Geissell, denn so dürfen wir ihn getrost nennen, der in liebenswürdigster Weise stets beceit ist, wenn es gilt hier mitzuwirken, sang seinen Adam, daß es eine Lust war ihm zuzuhören; wie kamen die Töne schön und voll aus seiner Brust!„Und wo das Starke mit dem Zarten sich paart, da gibt es einen schönen Klang,“ wo uns die„Nachtigallen“ im Winter so schlagen, da geht einem das Herz auf. Wie großartig schön hat die Stimme des Fräulein Nachtigall sich entwickelt! Das ist eine Stimme von Gottes Gnaden,„goldig“ warm die Töne und„goldig“ die ganze Erscheinung. Dabei keine Spur von Prätension, wie sie sonst Sängerinnen so oft eigen; einfach, bescheiden und doch sicher und bewußt war ihr Auftreten und ihr Gesang. Noch tönt uns im Ohr das „Girren der Tauben“ und„der Nachtigallen reizender Gesang.“ Weiterhin aber müssen wir noch der Begleitung erwähnen. Schon wissen wir nicht anders, als daß, wenn der Musikverein öffentlich auftritt, Seminarlehrer Link nicht fehlen darf. Wir haben das Orchester kaum vermißt, in so vortrefflicher Weise wußte Link die Schön⸗ heiten und Feinheiten des unsterblichen Meisterwerkes der„Schöpfung“ wiederzugeben. Er hat den vollsten Antheil an dem Gelingen des schönen Werkes. Und daß unser Publikum kunstverständiger geworden und recht wohl zu würdigen weiß, was ihm geboten wird, das hat es durch seine Theilnahme bewiesen. Das überfüllte Haus geizte nicht mit seinem Beifall. Vorstand und Dirigent des Musikvereins dürfen mit gerechtem Stolze auf das Concert zurückblicken. Nach demselben ver⸗ einigte ein durch Toaste und Vorträge gewürztes im— provisirtes Bankett den größten Theil der Anwesenden und vis in die späte Nacht hinein herrschte eine gehobene Stimmung. Möge der Musikverein auf der betretenen Bahn weiter fortschreiten! 6. Friedberg. Vor etwa zehn Jahren erregte in den Concertsälen ein Knabe, Maurice Dengremont, 9 Brasilianer, durch sein virtuoses Geigenspiel großes Auf⸗ sehen. Er wurde damals einige Jahre lang als Wunder⸗ kind durch die Welt geführt und überall angestaunt, worauf er plötzlich vom Schlauplatz verschwand. Jetzt erscheint er wieder auf dem Concertpodium und die Be⸗ fürchtung ernster Musiker, der junge Dengremont werde, gleich so vielen Wunderkindern, zu Grunde gehen, ist glücklicher Weise nicht eingetroffen. Nach den Berichten aus Berlin, Dresden und anderen großen Städten ist aus dem Wunderkind ein Künstler geworden, den man zu den Ersten in seinem Fache zählen kann. Dengremont, die Sängerin Johanna Wegner und der Klaviervirtuose Hof— pianist Paul Eckhof befinden sich eben auf einer größeren Concertreise, auf welcher sie auch unsere Stadt berühren und hier am 9. Dezember, wie in unserem Inseratentheile angezeigt, ein Concert geben werden. Auch über die beiden anderen Mitglieder des Künstlertrios liegen die besten Berichte vor. Von Frau Wegner heißt es, sie sei auf eine Linie mit Fräulein Spieß zu stellen und von Eckhoff einem Schüler von Scharwenka, Reinecke und Liszt, wird gesagt, er sei einer der würdigsten Schüler seiner Meister. Hoffen wir, daß das Concert trotz der sehr un⸗ günstigen Zeit, gut besucht werde. v. Friedberg. Am 30. November wurde die Kranken⸗ Unterstützungkasse zu Friedberg, eingeschriebene Hilfskasse, geschlossen. Dieselbe wurde nach Erlaß des Hlülfskassen— vom 27. zum 28. v. Mts. wurden bier 17 Anarchisten, darunter ein Frauenzimmer, ver— 0 U 8 5 9„ aftet. Im Besitz der Verhafteten wurden Pro— — J—— 2 2 klamationen revolutionärer Aufrufe und andere Documente verbrecherischen Inhalts vorgefunden. A gef — Aus Dorpat(Livland) werden neue Agrar— verbrechen und Brandstiftungen gemeldet. Aus Stadt und Land. , Friedberg. Wenn je ein hier gegebenes Concert Anspruch darauf machen darf, in diesen der Lokalchronik gewidmeten Blättern erwähnt und besprochen zu werden, so ist es das am 30. November stattgehabte des hiesigen Musikvereins und wenn diese Besprechung erst heute er folgt, so hat dies in besonderen, bier nicht zu erörtern— den Umständen seinen Grund. Unserem Musikverein sind wirklich„die Flügel gewachsen“ und er bat gezeigt, was Eifer, Fleiß und stetes im Auge Behalten eines idealen Zweckes vermögen. Es war trotz Dengromont, Wegner und Eckhof ein Eliteconcert. Wir sind mit unserem Beifall sehr karg und wo wir Nichts zu loben haben, schweigen wir lieber, als daß wir uns dazu bergäben zu schmeicheln, aber hier haben wir nur zu loben und wir thun dies mit voller Freude. Hier ist Schweigen Silver, Reden aber Gold. Tagelang gingen uns die Melodien nicht aus dem Kopfe und während wir dies schreiben, schwelgen wir noch in dem Genusse, hoͤren wir noch einmal das Getzörte. Das war eine ganze und fertige Sache don dem ersten Tone der Einleitung an bis zu dem Amen des dritten Theiles. Der Chor gesetzes im Jahre 1877 gegründet und war lange Zeit die Einzige, die auf Grund dieses Gesetzes im Groß— herzogthum Hessen bestand. Bei den geringen Beiträgen, die sie erhoben hat, war es ihr nicht leicht gewesen, ibren Verpflichtungen nachzukommen, und sie hätte sich längst auflösen müssen, wenn sie nicht manche sehr dankens— werthe Unterstützung von verschiedenen Seiten erhalten hätte. Durch das neue Krankenkassengesetz ist ihr Be— stehen überflüssig geworden, da den Gesellen, Gebülfen und Fabeikarbeitern in der biesigen Ortskrankenkasse die nothwendige Gelegenheit geboten ist, in Erkrankungs⸗ fällen die gesetzlich angeordnete Versicherung zu finden. Der Vorstand der seitherigen Hilfskasse hat nur noch die Verpflichtung, nachdem die rückständigen Beiträge eingegangen, die noch zu tilgenden Schulden gezahlt sind, die letzte Rechnung stellen zu lasser, welche zur Prufung der Großh. Bürgermeisterei mit dem etwa verbleibenden Baarvorrath, über dessen Verwendung diese Behörde gemäß§. 41 der Skatuten vom 22. Januar 1881 zu entscheiden bat, eingesandt werden wird. Zugleich ist aber mit dem 1. Dezember d. J. eine neue, freie Kranken⸗ kasse in das Leben getreten, welche aus 95 Familien⸗ vätern besteht, die als freiwillige Mitglieder der früheren eingegangenen Hilfskasse angehört haben. Die neue Kasse O den Familien⸗ Ueber ihre Zulassung zur Kasse hat der Vorstand in der nächsten Sitzung, welche im Monat Januar des nächsten Jahres abgehalten wird, zu entscheiden. Wenn es auch schwer war, die alte Kasse zahlungsfähig zu er— halten, so war sie doch für sehr viele Arbeiter und Familienväter eine große Wohlthat gewesen. Möchte auch die neue Kasse sich als eine wohlthätige erweisen und die Mitglieder in Frieden an derselben festhalten. Friedberg. Die hiesige Zuckerfabrik„Wetterau“, welche mit der diesjährigen Campagne am 15. September begonnen, hat im Monat September aus 60,170 Ctr. Rüben 5,328 Ctr. Zucker Oktober„ 130,310„„ 9 November„ 135,420„ 5 12818 8 zusammen aus 325,900 Ctr. Nüden 30,680 Ctr. Zucker (erstes Produkt) erzielt. Die Steuer für die in den obigen Monaten verarbeiteten Rüben beträgt 260,720 M. Das Rübenquantum, welches muthmaßlich in dieser Cam⸗ pagne hier noch zu verarbeiten ist, kann zu 274,000 Ctr. angenommen werden. h. Darmstadt. Die XXIII. Delegirten Versamm⸗ lung des Verbandes der hessischen landwirthschaftlichen Consumvereine findet Mittwoch den 17. Dez., Vormittags 10 Uhr, dahier im Saale des Darmstädter Hofes statt. Auf der Tagesordnung stehen: 1) Jahresbericht des Ver⸗ bandspräsidenten 1884. 2) Revision des Verbandsstatuts. 3) Neuwahl des Verbandausschusses und der Rechnungs- prüfungs⸗Commission und eventuell: Wahl des Präsi⸗ denten und des Vicepräsidenten. 4) Welche Vortheile bietet die Lebens versicherung den Landwirthen und in welcher Weise kann dieselbe durch unsere genossenschaftlichen Or⸗ ganisationen gefördert werden? Referent: Bankdireetor Frhr. v. Wedekind in Darmstadt. 5) Welche Aufgaben sind dem Verbande im Interesse der Förderung des Molkereiwesens gestellt und in welcher Weise können unsere Genossenschaften, sowie der Verband die Verwerthung der Molkereiproducte fördern? Referent: Oberverwalter Dettweiler in Darmstadt. 6) Anfragen und Mittheilungen aus den Vereinen. In Verbindung mit der Versammlung wird in den Stunden von 8— 10 Uhr Vormittags in demselben Locale eine allgemeine Probe von Feinkäsen, insbesondere in Deutschland bereits fabrizirten Feinkäsen (Camenbert, Fromage de brie, Neufchäteler etc.), ferner von sonstigen französischen, ebenso englischen, holländischen, italienischen Käsen, im Interesse der Förderung der Fein⸗ käsefabrikation in unserer engeren Hesmath, auf Beschluß des Verbandsausschusses veranstaltet werden und hoffen wir auf eine starke Betheiligung aus den Kreisen unserer Verbandsgenossen. Zur Versammlung und zur Probe sind endlich auch alle Freunde der genossenschaftlichen Sache herzlich eingeladen. Nach Schluß der Versamm— lung findet ein gemeinschaftliches Mittagessen statt. Allerlei. Frankfurt, 6. Dez. Der vorgestern Nachmittag von Köln hierher abgegangene Schnellzug wurde bei der Ausfahrt aus dem Kölner Bahnhof von einem Güter— zuge angefahren, Zuges zertrümmerte, digt wurde. Koburg, 2. Dez. In Folge falscher Weichenstellung fuhr auf dem hiesigen Bahnhof beim Rangiren eine Locomotive seitwärts auf einen mit Güterwagen und bohrte sich tief in diesen ein. Güterwagen wurde stark beschädigt und die Ladung zum Theil ruinirt; auch die Maschine erlitt Beschädigungen. Locomotivführer davon. Crefeld, 5. Dez. gehenden Personenzuge nach Köln deim Ausfahren aus dem Bahnhofe in die Flanke. zertrümmert und 3 Personenwagen beschädigt. wurden nicht verletzt. Der Locomotioführer der leeren Maschine wurde leicht verwundet. Aachen, 5. Dez. Siebzehn bei Rochefort gescheiterte deutsche Seeleute trafen heute von Paris hier ein und werden nach ihrem Stationsorte Danzig weiter befördert. Bremen, 5. Dez. Das Rettungsboot„Köln“, Station Cuxhafen, rettete heute von der auf dem Kratzsand gestraandeten Oldenburger Brigg„Catharine“, Capitän Brumund, 11 Personen. Das Schiff ist verloren. Hamburg, 6. Dez. Weststurm und Eisgang haben gestern Nacht im Hafen arg gewüthet. Zwei Schwimm⸗ docks mit in ihrem Innern aufgedockten Schiffen wurden losgerissen und eine Anzahl Dampfer und Segler stecken im Eise inmitten des Fahrwassers und haben den Fähr verkehr unterbrochen; die Marktschiffe sind ausgeblieben. Repertoir⸗Entwurs der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. 5 Dienstag den 9.: Afrikanerin.. Mittwoch den 10.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: 9 Czaar und Zimmermann. Außer Abonn. Donnerstag den 11.: Trompeter von Säkkingen. Freitag den 12. Geschlossen. Samstag den 13.: Neu einstudirt: Sonntag den 14.: Undine. Die Favoritin. gewährt nicht blos, wie die Ortskasse, vätern, sendern auch den Frauen und Kindern freien Arzt und Arznei und bildet demnach eine wünschens— werthe Ergänzung zu der Ortskrankenkasse. Der Ein⸗ tritt in diese Kasse kann auch den verheiratbeten Gesellen und Gewerbegehälfen gestattet werden. Wenn sie der früheren Hilfskasse angehört haben, so haben sie sich bei dem Beigeordneten Reuß anzumelden und zu einem unter der sicheren und schwungvollen Leitung seines monatlichen Beitrag von 1 M. 50 Pf. zu verpflichten. Schauspielhaus. Gastspiel des Herrn Aengsten. Sohn W. Knaack: Hof⸗ Dienstag den 9.: auf Reisen, meister in tausend Schneider Fips. Mittwoch den 10.: Gastspiel des Herrn W. Knaack. Taub muß er sein. Hierauf: Mean sucht einen Er zleher. Monsicur Hereules. Damoiseau, Meier, Cäsar: Herr Knaack. welcher den Schlußwagen des Kölner wobei ein Schaffner leicht beschä⸗ und Heizer kamen mit dem Schrecken Die„Crefelder Zeitung“ meldet; a Eine leere Maschine fuhr um 7 Uhr Morgens dem ab⸗ Ein Gepäckwagen wurde Passagiere 0 5 1 9 2 — 7 Mehlsäcken gefüllten Der 1 0 hb du,iunpενν,j]M t ig zu er⸗ bester und „Möchte e erweisen gehalten. Vetterau⸗ September Cir. Zucktr — Er. Zucker die in den 60,720 N. leser Cam⸗ 4,000 Ctr. Versamm⸗ scchaftüchen Vormittags Hofes stalt. cht des Ver⸗ andsstatuts. Rechnungs⸗ des Präsi⸗ rtheile bietet in welcher ftlichen Or⸗ Sankdirtctor he Aufgaben derung des önnen unserk Berwerthung berverwalter ittheilungen ersammlung — rmittags in 0 Feinkäsen, en Feinkäsen gte.), ferner olländischen, ng der Fein⸗ auf Beschluß n und hoffen ceisen unserg b zur Probe senschaftlichn 1 er Versamm en statt. —— u Nachmittah purde bel da einem Güter 1 des Kölne. leicht beschl eichenstellung 0 ne andlren en 1 ken gefüllten N 1 Fünf öspuuff Büapahisn Donnerstag den 11.: Gastspiel des Herrn Knaack. Der Raub der Sabinerinnen. Striese: Herr Knaack. Freitag den 12.: Der Probepfeil. Samstag den 13.: Vorletztes Gastspiel des Herrn W. Knaack. Zum ersten Male: Durchlaucht haben geruht. Lustsplel in 4 Acten von Fritz Brentano. Peter l Stripps: Herr Knaack. 1 Sonntag den 14. Letztes Gastspiel des Herrn W. Knaack.]! Zum ersten Male wieverholt: Durchlaucht haben geruht. Stripps: Herr Knaack. Handel und Verkehr. Friedberg, 6. Dez. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85— 1.10, Eier 1 Stück 8 Pf. Gießen, 6. Dez. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.05— 1.10, Eier 1 Stück 8—0 Pf., Käse per Stück 4—7 Pf., Tauben per Paar M. 0.45 bis M. 0.60, Hühner per Stück M. 0 85— 1.00, Hahnen per Stück M. 701.10, Enten per Stück M. 1.30— 1.50, Gänse per Pfd. 40—52 Pf., Welsche M. 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 54 60 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 60 68 Pf., Kalbfleisch 50— 00 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00— 3.50, Zwiebeln per Ctr. M. 4, Weißkraut per Stück 4— 7 Pf. Stadt, welche sich in den Wintermonaten als eine zweck⸗ mäßige Einrichtung für die Armen bewährt hat. Dieselbe ung an Geld und Naturalien. hat darum einstimmig den Beschluß gefaßt, auch für den Winter 1884/85 diese Anstalt in ihrer seitherigen Ein— richtung wieder zu eröffnen. fonds, welche aus ihren Einkünften die ganze Last der öffentlichen Armenpflege tragen, die Anstalten für Kranke, Alte, Gebrechliche und arme Kinder unterhalten, sind nicht in der Lage, auch noch alle nöthigen Mittel zum Uaterhalt der Volksküche aufzubringen. uns darum auch in diesem Jahre an die Bewohner unserer Stadt die Bitte zu richten, diese Anstalt mit Gaben an Geld und Naturalien zu unterstützen. Möchte uns, da wir für die Aermsten in unserer Stadt bitten, Niemand vergessen, der Etwas geben kann. Auch die kleinste Gabe wird mit herzlichem Dank in Empfang genommen, da wir wissen, daß auf dem Schärflein der Wittwen ein besonderer Segen rubt.— Die Rechnung An die Bewohner der Stadt Friedberg. Seit zwei Jahren besteht eine Volksküche in unserer iefert den alten und gebrechlichen Personen, den erwerbs⸗ osen Familien eine gutgekochte, nahrhafte Suppe, welche hnen bessere Dienste leistet, als jede andere Unterstütz⸗ Die Armen-Commission Die vereinigten Armen— über Einnabme und Ausgabe der Volksküche ist mit der Rechnung der vereinigten Anmensonds verbunden und nach Abschluß derselben zu Jedermanns Einsicht auf hiesiger Bürgermeisterei nach vorausgegangener Bekannt⸗ machung offen gekegt. Für die Armen Commission: Meyer, Pfarrer. Steinhäußer. Bitte. Damit auch in diesem Jahre eine Ch rist— bescheerung für die hiesige Kleinkinder⸗ schule stattfinden kann, wird um gütige Bei⸗ Wir erlauben steuer von Geld und sonstigen Gaben gebeten. Zum Empfange erklärt sich jede der Unter⸗ zeichneten gern bereit. Käthchen Baur. Johannette Klipstein. Hilda Dieffenbach. Christiane Schmidt. Minna Diegel. Julie Sebastiani. Christiane Werner. Arbeits-Vergebung. Donnerstag den 11. Dezember, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Nieder⸗Erlenbach die in Folge der Consolidation der Grundstücke in der Ge⸗ markung Nieder-Erlenbach erforderlichen Meliorations— Arbeiten öffentlich vergeben werden: 1) Erd⸗ und Transportarbelten zur Aus⸗ füllung von Hohlwegen, Plantrung von Gewannwegen ꝛc., veranschlagt zu 2) Anfuhr und Planirung von ca. 104 M. 2897.80 ebm Kies„ Nee 3) Drainagearbeiten und zwar: a. Anfertigung von eirca 5570 m Gräben inel. Legen der Röhren — 1114.00 und Zufüllen der Gräben— b. Lieferung von ca. 19200 Stück Drainziegelröhren von 60—125 mm Lichtweite— e. Transport der Röhren, ca. 1025 Centner=„ 410.00 Die Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unter⸗ zeichneten zur Einsicht offen. Vilbel den 2. Dezember 1884. Der Consolidationsgeometer Bergauer. 1109.00 2 4 7 Holzversteigerung. Montag den 15. Dezember l. J. werden in dem Freiherrl. v. Franckenstein'schen Walddistrikt Jägers ruhe versteigert: 1066 Birken ⸗Wellen, zu Besenreisig geeignet. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Neuen⸗ Weg im Distrikt Jägers ruhe. Ockstadt den 5. Dezember 1884. Der Freih. von Franckenstein'sche Oberförster 4381 Rumpf. N. 5 b 5„ Faselochs⸗Versteigerung. Donnerstag den 11. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird auf hiesigem Rathhaus ein gemeinheitlicher Fasel— ochs J. Qualität, fett, meistbietend versteigert. Nieder-Wöllstadt den 7. Dezember 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Weith. Bekann Die Gemeinde I 1½j̃ährigen Bullen anzukaufen. machung. bet der unterzeichneten Stelle schriftlich einreichen. Reine Berner vorgezogen. Nieder⸗Wöllstadt den Großherzogliche Bürgermeisterei ßherzog Welth. Dezember 1884. 4393 Ein hocheleganter 0 Pelzrock (neu), Gewinn einer Gewerbe- Ausstellung, ist billig fei 4367 Ein Lehrling indet zur Erlernung Ed bei Stele und Aufnahme im Hause.(F. à 25/12 4838 Hoflieferanten C. Lieber Ein tüchtiger Fahrbursche 125 sofort gesucht bei 428 Mark, gegen genügende Sicherh Neujahr auszuleihen von der 8 e i Kirchenkasse zu Obbornhofen Nieder Wöllstadt. Nieder⸗Wöllstadt beabsichtigt einen Reflectirende Besitzer solcher Thiere wollen ihre Offerte innerhalb 8 Tagen Nieder Wöllstadt. J. Fürth's Erben der Edelsteinschleiferei bei uns Söhne in Hanau a. M. Henn& Jamin. auf Wunsch auch mehr, sind Holl. Vollhäringe, Marin. Häringe, Berliner Rollmöpse, Holl. Sardellen, Russ. Sardinen, Sardines à Thuile, Kronenhummer, Salm mariné 4281 bei Georg Groß. Christbäume, Preisen Jean Rupps, usagasse. 66 2 5 Spracharzt Gerdts, Bingen a. Ah. Cautionsfähiger 401 C. G. Bücking jun. in Alsfeld, Dampfer von General-Agent. (H. 63975.) Lungenschwindsüchtige, Brust- und Hals. kranke werden auf die Heilwirkung der Pflanze „Ilomeriana“ aufmerksam gemacht, worüber während der Dauer von eirea 1½ Jahren tausende unbestreitbare Beweise vorliegen, welche theils amtlich, theils ärztlich constatirt worden find. Der Alleinberkauf der brühmten Pflanze ist übertragen Ernst Weidemann, Liebenburg a. Harz. Notariell bestellter General-Agent für das deutsche Reich. ganze 3875 Prima holl. Vollhäringe zu 8 0 empfiehlt Assenheim. erklären, daß die 9 Verläumdung der Sache, reine Unwahrheit ist und bitteu den Christ Pfeffer um Verzeihung. J. A. 5 windecker 4339(Post Hungen). per Stück 6 Pf., marinirt 10 Pf. 4 mehrere Tausend, in allen Größen, empfiehlt zu billigsten Fb Schlafröcke. 5— 32 650 FCC Auswanderungs⸗Agent gesucht für die Bremer⸗, Hamburger- und Antwerpener 4345 Carl Bauer. 1 Heinrich Müller 85 und Chefrau von Wölfersheim gegen Christian Pfeffer dahier, nach genauer Forschung Neue holl. Vollhäringe, Frische Schellfische in Eispackung 4388 bei Wilh. Fertsch. Frische Schellfische. 9. Den. gümmig Brauerei Windecker. 5 Ein kräftiger Tahrknecht als p, ssendes und praktisches Weihnachtsgeschenk empfehlen wir 4399 2 5 85 totternde dae A. Spier& Söhne. 2 n 0 Gesundheits⸗Unter jacken und Hem⸗ 4202 behandelt mit Erfolg(3949.) 5 den, Unterhosen, Friedrichsdorfer Westen und Wämse empfiehlt zu äußersten Preisen. 4259 Usagasse. Hch. Diehl. für die(Augsburger) Allgemeine Ein Mitleser Zeitung wird gesucht. 9 er⸗ 4394 2 fragen bet der Exped. des Anz. Zu verkaufen. Unterzeichnete beabsichtigt 4 fast neue Tische, sowie einige Bänke, für Wirthe geeignet, aus der Hand zu verkaufen. l b 4379 Fauer bach b. Fr. Cyristian Billesc Witwe. 5 4384 Ein oder zwei gut möblirte Zimmer werden sogleich zu miethen gesucht. Offerten beltebe man in der Exped. d. Anz. abgeben. Bu bevorstehenden Weihnachten empfehle rr f Brüssel⸗ und Velour⸗Teppiche, als: Bett, Sopha- und Salonvorlagen in allen Größen bis Meter 2,70 Breite ohne Naht, von den bllligsten bis zu den feinsten. 5 L. D. Lebeau, Teppichfabrik, Friedrichsdorf. Einen Eber, unter zwei die Wahl, hat zu verkaufen 5 Bruchenbrücken. Bäcker Rniß. Lebkuchen J. Gg. Windisch, Bäckermeister. 4403 4286 b 4261 Danksagung. ian lichen Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Schwagers 5 Jacob Jacobi, sowie f unseren tiefgefühltesten Dank. Friedberg den 7. Dezember 1884. ie trauernden Hinterbliebenen. D 4390 389 Für die vielen Beweise berzlicher Theilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unseres unvergeß⸗ Großvaters und ür die reiche Blumenspende sagen wir hiermit 1 Großes Elite-Cuncert Belaunmacng. 1 f„ ihre versicherungspflichtigen Arbeiter sofort bet Meidung Im Saale des Hotel Trapp, einer gesetzlichen Strafe von 2— 20 Mark anzumelden 2 5 22 Auch diejenigen Arbeiter, welche in der Hülfskasse, veranstaltet von dem Violinvirtuosen Maurice Dengremont, der Altistin Johanna Wegner oder in dem Krankenverpflegungsverein(Hospital) ois ber und dem Hofpianisten Eckhoff, e waren, oder 9950— sind. 5* 5 ihre Meldung in die Ortskrankenkasse zu vollziehen. Dienstag den 9. Dezember, Abends 8 Uhr. 1385 Fr den 8. Dezember 1884. n 1. Aus-dur-Polonaise. Chopin. 5. a) Der Wanderer„„ Sc Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 2 Hofplanist Eckhof. b) Widmung... Schumann. 1 2 Steinhäu ßer. 5 2. Recitativ und Arie aus„Orpheus“ Gluck. Frau Johanna Wegner. 8 2 72 Frau Jobanna Wegner. 6. Souvenir de Hayn Léonard. Die Volksküche 3 3. Andante und Finale a. d. Violin⸗ g Maurice Dengremont. wird Mittwoch den 10. Dezember, Vormittags 11 Uhr, Die Concert. NVfsNendelssobn, 7. a Sed eröffnet. Marken sind durch die Armenpfleger zu be⸗ 9 Maurice Dengremont. b) Der Nußbaum Schumann. ziehen. Der Liter Suppe kostet 10 Pfennig..— 4. a) Staccato- Etude... Scharwenka. e) Die 1 407... J̃ͥeßmann. 4382 Die Armen Commission. ,,, Scarlatti-Taussig. Frau Johanna Wegner. 5 5.„ 9 Ungarischer Sturmmarsch.. Liszt. 8. Ballade und Polonaise... Vieuxtemps. Zu dem am 13. d. Mts.„Zum 5 hier statt Hofpianist Eckhof. Maurice Dengremont. a e C h an u E 0 h 2 B 0 11 Vet Billete für reservirte Plätze à M. 1.50, nichtnumerirte Plätze à M. 1.— sind in den ladet ergebenst ein 491 beiden Buchhandlungen und an der Kasse zu haben. Rodheim v. d. H. Das Comité. Für Conditoren u. Feinbacker or f Meine Weihnachts Aus tellung aiteier Farben, J, 758 i Pottasche. beginnt Sonntag den 16. Dezember. zu Engros-Preisen. 3457 II Phili 5 22„% ie Anferti Zeich„Entwürfen, Kosten⸗ M. Pniippi, O. geg fe. landwi d iken, sowie Hof-⸗Conditor. 8 die Aucfüh fun un Banter, N ale lältendes hal E Baumeister, als auch in General-Entreprise übernimmt erh das Baubüreau von 4303 Das 5 0* Friedberg, H. Diesener, lt 5 trafan talt- chuh 2 U I II Schnurgasse 395 l. Architekt. 1105 hem ce Feinsten Staubzucker, von Citronat und Orangeat, 2 5 4352 9 8 ö 8 Geriebene Mandeln, Spier& Kupfer. ichen ene 1 8 8 Anis, Hirschhornsalz, 100 Kaiserstraße 298, gegenüber dem Rathhause, Zimmt, Nelken, Cardomomen, empfiehlt als passende und praktische Potasche u. S. W. e W. Bernbeck. henkes ens cnweh. Auf be stehend Weih ch bri ich d er alle Sorten eee den billigsten bis zu den hochfeinsten. zu Original- ehrten Publikum mein Lager von neuen und gebrauchten— Fabrik- Preisen. Die Preise sind streng fest und ist der Verkaufspreis auf jedem Pianino's, sowie Tafel-Clavieren einzelnen Paar verzeichnet. in empfehlende Erinnerung mit der Zusicherung reeller 0 Aufträge nach Auswärts werden prompt ausgeführt. weotentat nad le enen ee Umtausch nach Weihnachten gestattet. ö =— Ä Petroleum Lampen, Die Hemdenfabrik von Licor Stern, 28 nde. 9 Porzellan- und Glaswaaren Friedberg U N 4344 empfiehlt 4 U N Assenheim. Carl Bauer. 1 2 1 8 21 2 5 2 15 28 98 1 10 K Kinderkleider, Knaben-Anzüge, Weißzeug aller Pfa empfiehlt sich zur Anfertigung von Herren-, Damen-& Kinder- E ee Art werden billigst und sauber angefertigt, Ober— steht Hemden nach Maaß aus soliden haltbaren Stoffen, unter Garantie für gutes Sitzen, in röcke von M. 2. an, 17 5 grab 5 5 jeder gewünschten Fagon zu Fabrikpreisen. 7 5— rau strahner, Schneidern, i 8 8 5 1 0 1505 7 4377 Große Köhlerstraße 417. 100 NB. Zum Maaßnehmen genügt ein altes Hemd. Frankfurter Hypotheken-Atedit-Verein, e e, Glacé, Wild- und Waschleder-, Seide, Trieot-, Bucks—⸗ Fprocent. Markantheilscheine betr. kn, aud Popper bad Im Verfolg unserer Bekannkmachung vom 16. Mai d. J. werden hiermit die nicht zur Abstempelung ein- 4378 i a0 gereichten Hypotheken-Antheilscheine der Serie 8 zur Einlösung à 105 pCt., zuzüglich abgelaufener Zinsen, 2——. in und zwar C* 8 7 1 e e sinèesischen Thiue 0 Lit. C& D auf den 1. April 1885 in vorzüglicher Qualität empfiehlt j einberufen. 4269 Apotheker Lühn. in Die Verzinsung der Antheilscheine Pit. A& B hört mit dem 1. Januar, diejenige der Pit. G&K o16—ẽw. 7 ger mit dem 1. April 1885 auf. I t ace Die Rückzahlung erfolgt an unserer Kasse und bei unseren auswärtigen Vertretern: in Friedberg bei F ech rohr 10 J. A. Nauheim. empfiehlt in allen gangbaren Sorten billigst ö 5 2 2 2 gang 9 in! Frankfurt a. M. den 3. Dezember 1884. Die Direction. 4250 N Fr. Hilbrecht Witte. oro 2a fe F—— Nr Da 8 ö un Kiefernzapfen, MWinter- Mantel, Das Neueste in 1 Fichtenzapfen, Köter ang Christbaumschmuck Lärchenzapfen eder Lama s, billigt bei 43s in 0— kauft gemessen oder gewogen zu den höchsten Preisen Hemden— Barchent. Carl Damm, Usagasse. 0 Friedberg. P. Theis, 2 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 4303 vormals G. Haustädt. 4146 G. F. Aletter. Druck und Verlag von Carl See 0 e