ieblt billigt F. Aletter. mädchen an Binder Schmied er Expedition di Al mädchen von H. Golhlt a5 „ sen, 2088 Lui Baut. üͤte neben der Pot. zu Sritdberg haft. 1884. „27326. 57359. 30585. 80666. 49380. 79682. 83 1224. 7 625. 25709. 63 Au J. N. t B.„ 64 110 0 17 0 1 5. —ä—— —— gel. 1111690 9 0 000 1884. Famstag den 7. Zuni. M67. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Das Großherzogliche Ministerium des Amtlicher Theil. Innern und der J ustiz hat der Direction der Versicherungs-Gesellschaft zu Justiz ö 3 Schwedt, Abtheilung ar die Feuer-Versicherungen, die Erlaubniß zum Geschäftsbetriebe im Großherzogthum Hessen ertheilt. Das Großherzogliche Ministerium des Junern und der Justiz hat der Direction der Versicherun 8⸗Gesellschaft zu zherzoß Justiz 9 haft z Schwedt, Abtheilung ir die Hagelschaden-Versicherungen, die Erlaubniß zum Geschäftsbetriebe im Großherzogthum Hessen ertheilt. Bekanntmachung, den Remonte-Ankauf pro 1884 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise 3 und usnahmsweise 4 Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen ir dieses Jahr nachstehende, morgens 8 Uhr beginnende Märkte an— eraumt worden, und zwar: 2 Fuüli in Alsfeld, WMùuidda, 57 24. 57 5 Butzbach, „25.„„Nieder-Wöllstadt, ß Bebe van, „ 21. August in Lampertheim, 22„ Bickenbach, 5„ Gernsheim, e oGroß Gera u. Die von der Remonte-Ankaufs-Commission erkauften Pferde wer— Quittung baar bezahlt. = den zur Stelle abgenommen und sofort gegen Großherzogthum Hessen. gez. Frhr. v. Berlin den 26. Februar 1884. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer (Kopper) vom Ankauf ausgeschlossen und wird es sich empfehlen, hier— auf besonders zu achten, damit die Zurückgabe derjenigen Pferde, welche sich innerhalb der ersten 14 Tage nach dem Eintreffen in den Depots mit diesem Fehler behaftet zeigen, vermieden wird. ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke, rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einem Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit 2 mindestens zwei Meter langen, starken hanfenen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitgebracht werden. Königl. Preuß. Kriegs-Ministerium, Abtheilung für das Remontewesen. Die Verkäufer sind Troschke. Nr. 328/2. Gr. v. Klinkowstroem. R. Deutsches Reich. Darmstadt, 4. Juni. Der Prinz von Wales ist heute zu eintägigem Besuch des Groß— herzoglichen Hofes hier eingetroffen. — Militärdienstnachricht. Kistner, Sec. leut. vom 3. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 117, wurde gef ein Jahr zur Dienstleistung bei dem Schles— lig⸗Holstein. Drag.⸗Rgt. Nr. 13 commandirt. — Der Steuerrath Pfannmüller in Worms gurde auf Nachsuchen und unter Anerkennung iner Dienste in den Ruhestand, der Steuer— Jommissär Clotz in Langen nach Worms versetzt, der Districtseinnehmer Lehr in Schotten sowie der Steuercontroleur Naumann in Dieburg zu Eteuer⸗Commissären in Heppenheim bezw. Laugen emaunt. — Das Regierungsblatt Nr. 10 enthält: dekanntmachung, die Aufstellung der Grundbücher r Sicherung des Grundeigenthums und des hypothekenwesens betr. Berlin, 4. Juni. Die Kaiserin von Ruß— and ist heute Mittag hier eingetroffen und bürde am Bahnhofe von dem Kaiser, dem Ronprinzen, der Kronprinzessin und den übrigen beinzen, der Prinzessin Victoria und der Erb— junzessin von Meiningen empfangen. Die iserin fuhr mit der Kronprinzessin und der roßfürstin kenia in einem Galawagen nach zen Botschafterhotel, wo die Zarewna von der Hroßherzogin von Baden im Namen der Kai— emin und von den übrigen Prinzessinnen em— fungen wurde. Zu Ehren der Kaiserin von ußland fand Nachmittags bei dem Kaiser Guladiner statt, woran auch die Großfürstinnen lerharina und Helene, der dänische Prinz Laldemar, alle Mitglieder des königlichen bauses und die russischen Botschaftsmitglieder hülnahmen. Der Gala-Oper zu Ehren der — Wie nach der N. Pr. Ztg. verlautet, haben der Kaiser von Rußland und der Groß— fürst-Thronfolger unserem Kaiser in eigen— händigen Briefen für die Entsendung des Prin— zen Wilhelm ihren Dank ausgesprochen. Zugleich wird hervorgehoben, daß der preußische Prinz bei der russischen Bevölkerung den günstigsten Eindruck gemacht habe. — Die Nordd. Allg. Ztg. erklärt die in Kapstadt verbreiteten Gerüchte, wonach die deutsche Regierung beabsichtige, überseeische Straf— colonien anzulegen, als aus der Luft gegriffen. Essen, 5. Juni. Nach der Rhein. Westph. Ztg. nahm die heutige Generalversammlung des Westdeutschen Vereins für Colonisation und Export in Düsseldorf eine Resolution an, worin die Schritte der Reichsregierung zur Wahrung jetziger und künftiger Interessen Deutschlands im Gebiete des Congostromes und der mittel— afrikanischen Westküste freudig begrüßt werden, welche mit noch größerer Befriedigung durch die Erklärung des Reichskanzlers erfüllt ist, daß die Angra Pequena-Bai und die Küsten— striche des Namaqualandes unter dem Schutze des Deutschen Reiches stehen. Wiesbaden, 4. Juni. Der König von Dänemark und die Prinzessin von Wales sind heute hier eingetroffen und haben im Hötel du Park Wohnung genommen. — Der„Rhein. Kur.“ schreibt: Wie wir hören, wird die schon zu Pfingsten erwartete Verlobung der Prinzessin Hilda von Nassau mit dem Erbgroßherzog von Baden zunächst nicht stattfinden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 4. Juni. Durch die Uebereinstimmung der Thatumstände mit dem Geständniß des Anarchisten Fried wird constatirt, daß derselbe bei dem Eisertschen Raubmorde als Auspasser fungirte. Fried be— zeichnet als unmittelbare Thäter Kammerer und Stellmacher. Der Plan wurde in Pest gefaßt, wohin Fried einen Theil der geraubten Werth— papiere brachte. Agram, 5. Juni. Krestics erklärte, als Landtagspräsident bleiben zu wollen, nachdem die Conferenz der Nationalpartei einmüthiges Vorgehen beschlossen hatte. Der Banus war ebenfalls in der Conferenz erschienen, wo der— selbe lebhaft begrüßt wurde. Der Landtag wurde heute in Anwesenheit des Banus und des Ministers für Croatien unter dem Vorsitz des Vicepräses Horvad eröffnet. Die Abge— ordneten waren vollzählig erschienen. Nach Verlesung des königl. Eröffnungsreseriptes, wel— ches die Abgeordneten stehend anhörten, wurde die für morgen bestimmte Tagesordnung(Fort— setzung der Berathung des Berichts des Elfer— ausschusses bezüglich der Bestellung des Grafen Bamberg zum königl. Commissär) verkündet und die Sitzung geschlossen. Klausenburg, 4. Juni. Gestern Abend fanden hierselbst abermals größere Ansammlungen statt, die durch Militär zerstreut wurden. Norwegen. Christiania, 5. Juni. Der König traf heute hier ein und hielt gleich nach seiner Ankunft einen Staatsrath. Dem Morgen— blatt zufolge würde Prof. Broch aufgefordert werden, das Staatsministeramt zu übernehmen, um Compromißversuche vorzunehmen. Schweiz. Bern, 4. Juni. Die Bundes— Versammlung ist heute zusammengetreten. Der Nationalrath wählte Favon(radikal) zum Prä— sidenten, Stößel(radikal) zum Vicepräsidenten. Der Ständerath wählte Birmann(Centrum) zum Präsidenten, Wirz(klerikal) zum Vicepräsidenten. Frankreich. Paris, 4. Juni. Eine De— pesche Millot's aus Tuyenquan meldet, Tuyen— quan sei von 2 Bataillonen und 5 Kanonenbooten angegriffen und nach schwachem Widerstande be— setzt worden. Die Reste der Banden von Bacninh und Honghoa hätten Tuyenquan vertheidigt. Millot kehre nach Hanoi zurück, sobald eine Garnison in Tuyenquan eingerichtet sei. Eine Abtheilung von den Truppen der Schwarzen Flaggen hätte ihre Unterwerfung angeboten. Für die Belegung von Langson, Chatke und Caobans mit Garnisonen zu den festgesetzten Terminen sind die nothwendigen Maßregeln ge— troffen worden. — 5. Juni. Baron Courcy ist zum französischen Ministerresidenten in Obok ernannt worden. Großbritannien. London. Die letzten Dynamit⸗Explosionen haben zu einer ädußerst strengen und sorgfältigen Bewachung des könig⸗ lichen Schlosses in Windsor geführt. Die Wachen wurden verdoppelt und patrouilliren jetzt bei Tag und Nacht beständig auch längs der Außen— mauern herum. Verdächtig aussehende Personen, die sich dem Schlosse nahen, werden ohne Wei— teres angehalten und haben eine scharfe Durch— und Untersuchung zu bestehen. Italien. Rom, 4. Juni. In der Depu— tirtenkammer fragt Camporeale au, ob es wahr sei, daß in Marokko sich Ereignisse vorbereiteten, welche die politische Stellung des Landes modi— ficiren würden. Mancini erklärt, er werde in einigen Tagen antworten. — 5. Juni. Die Kammer verhandelte heute das Kriegsbudget. Branca fragt, ob die Armee für jede auswärtige Eventualität bereit sei. Mancini wiederholt, seine Politik sei die des Friedeus mit Würde; er babe deren Förderung in Allianzen gesucht. Die Regierung fährt fort, die Armee allmälig zu organisiren; er würde, wenn es nöthig wäre, sein Vaterland, dessen Ehre und Interessen zu vertheidigen, der Erste sein, der an die Armee appellirte, deren Ver- halten den ruhmvollen Traditionen derselben ent- sprechen würde. Türkei. Constantinopel, 5. Juni. Der Generalgouverneur Ostrumeliens, Christowitsch, ist hier angekommen. Photiades Bey soll Ge- neralgouverneur Kretas bleiben. Serbien. Nisch. Bei den Nachwahlen wurden in allen sieben Wahlbezirken, aus— genommen Lozniza, die Candidaten der Fort— schrittspartei gewählt. — 5. Juni. Die serbische Regierung ver— langte don der bulgarischen Tagen Satisfaction wegen der Tolerirung der serbischen Emigration an den Grenzen, der Ein— fälle von Emigrantenbanden auf serbischem Ge— biet, und der widerrechtlichen Besitzergreifung eines serbischen Grenzwachtpostens. Sollte die Forderung nach Ablauf der Frist unerfüllt blei— ben, so hat der serbische Gesandte Bulgarien zu verlassen. Egypten. Kairo, 5. Juni. Einem Tele— gramm der Agence Havas zufolge, sollen nach innerhalb drei neuerdings stattgefundener Entschließung egyp⸗ tische Truppen nach Suakin und Wadihalfa ab— gehen. Drei englische Schiffe gehen von Alexan— drien nach Suakin, um der Garnison Verstärk— ungen zuzuführen. Port-⸗Said, 4. Juni. Heute Morgen schifften sich auf dem englischen Aviso„Iris“ 250 Mann englischer Marine-Jufanterie ein, um sich sofort nach Suakin zu begeben. Kirchliche Anzeigen fur Kriedberg. Evangelische Gemeinde. Trinitatisfest. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Diegel. (Confirmation der Mädchen und Abendmahl.) Nachmittags 2 Uhr: Herr Kirchenrath Baur. Katholische Gemeinde. . 1. Sonntag nach Pfingsten. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag 6 Uhr: Beicht. 3/17 Uhr: Austheilung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. N 42 N 7 Arbeits-Versteigerung. 2197 Montag den 9. d. M., Nachmittags um 4 Uhr, sollen in dem Rathhaussaal zu Kirch-Göns nach stehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, laut Kostenüberschlag 60 82 Weißbinderarbeit 249 30 Pflasterarbeit 118 40 Chaussirarbeit 12 80 Brechen und Anfahren von Mauer- und Chausseebausteinen 105 40 Lieferung von hydraulischem Kalk 14— 75„ Kanaldeckplatten 112 50 5„ Mauer- und Pflastersand 90— 5„ Pflastersteinen 150— Aufsetzen der Steine und Sandmessen 0 Butzbach den 5. Juni 1884. Metzger, Bezirks-Bauaufseher. Arbeits-⸗Versteigerung. Dienstag den 10. d. Mts., Vormittags um 9 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Fauer— bach v. d. H. nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit laut Kostenüberschlag 15 10 Dachdeckerarbeit„ 7 324— Weißbinderarbeit, 5 12 Lieferung einer eisernen Pumpe 90— Butzbach den 6. Juni 1884. 2201 Metzger, Bezirks-Bauaufseher. Arbeits⸗Vetsteigerung. Dienstag den 10. d. Mts., Vormittags um 11 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Ostheim nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Weißbinderarbeit laut Kostenüberschlag 12— Pflasterarbeit 7— 10 Lieferung von Basaltschichtpflastersteinen 100— 5„ Pflasterktes 37 50 55„ Unterhaltungssteinen 60— Steinzerschlagen 45— Buß bach den 6. Juni 1884. 2 Metzger, Bezirks- Bauaufseher. Bekanntmachung. Die hiesige Bevölkerung befindet sich in großer Auf— regung. In der Nacht vom 30. auf den 31. Mat l. J. wurden auf dem hiesigem Friedhof von ruchlosen Händen über 7 Grabdenkmäler, darunter sehr werthvolle, voll— ständig demolirt. Wer die Thäter ermittelt, dem wird eine Belohnung von 100 Mark zugesichert. 9 Ober⸗Eschbach den 2. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Eschbach. Himmelreich. Holzversteigerung. Im Gemeindewald Ober-Rosbach, Distriet Hoheburg, wird Montag den 9. d. Mts., folgendes Holz öffentlich meistbietend versteigert: 3 Raummeter geschälte Eichen-Scheiter, 20 5 15„ Knüppel, 5600 Stück geschälte Eichen-Wellen, 538„ Baumstützen. Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr, im Schlag selbst beim Marienbild. Ober Rosbach am 5. Juni 18814. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober- Rosbach. 2194 Blecher. 220 2160 1946 Herren Bender& Schwarz ein Bedienung zusichernd. Gleichzeitig wurde mir von den Herren die Vertretung für fertige übertragen, wovon ich stets Lager halte. Friedberg und Bad-Nauheim, 15. zeschäfts-Empfehl Sad' 2 N N 0 Geschäfts- Empfehlung. Einem verehrlichen Publikum von Friedberg und Umgegend beehre ich mich hiermit ergebenst anzuzeigen, daß ich unterm Heutigen auf meinem Platze neben dem Lagerplatz der Steinmetz⸗Geschäft errichtet habe und empfehle mich in allen vorkommenden Arbeiten, stets prompte und reelle Gebrüder May in Villmar a. d. Lahn Marmor-Grabhbmonumente Achtungsvoll F. W. Lampert, Mai 1884. Steinmetz. 1944 von 2½, 3, 4, 6, liefern in neuester und bester Const uction unter Garantie mit Zahlungserleichterungen. nungen, Beschreibungen, Preise und Atteste senden auf Wunsch frauco und gratis. PH. MATFARTH& CO., Maschinenfabrik und Eisengiesserei, Frankfurt a. 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Zur Aufklärung verstatte ich mir, hierdurch bekannt zu machen, daß diese Strafe deshalb erkannt wurde, weil ich ohne vorherige polizei— liche Genehmigung Gasröhren in die Straßen Friedbergs eingelegt habe, daß indeß auf meine Berufung die Straf— kammer Großherzoglichen Landgerichts der Provinz Ober— hessen am 29. April ausgesprochen hat,„daß Angeklagter zur Vornahme der fraglichen Arbeiten auch ohne beson⸗ dere poltzeiliche Erlaubniß befugt war“, und demgemäß, unter Aufhebung des schöffengerichtlichen Urtheils, mich von Strafe und Kosten freigesprochen und in sämmtliche, auch die mir erwachsenen Kosten, die Staatskasse ver urtheilt hat. Friedberg den 31. Mai 1884. G. Schwarz. S Ganz leichte 2205 Unter-Jacken& Unker-Hasen, sowie Strümpfe und Socken billigst bei K. Friedrich. CCC 2122 Ganze Posteouverte und Briefmarken, wie sich solche auf alten Aeten und Briefen aus den Jahren 1850— 1870 zahlreich vor— finden, kaufe ich stets zu höchsten Preisen. Friedberg, Uusagasse. H. Diehl jun. 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Friedberg im Juni 1884. Brentano, Rechtsanwalt. 2164 2189 Von heute ab Schwein efleisch(um menstück) 44 Pf. Keil und Carre 48 Pf. bel Jol. Margraf. „Zu vermiethen eine kleine Wohnung für einzelne Leute. F. Fourier. Ein möblirtes Zimmer gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Anz. 2187 Neue Italieuische Kartoffeln, Neue Ilalienische Zwiebeln 2186 bei Wilnelm Fertsch. Schweinefleisch per Pfd. 44 Pf., Leber⸗ u. Blutwurst„„ 44 2182 bei Karl Friedrich. 1 Sensenwürfe und Rechen billigst bei 2128 Carl Damm, Usagasse. Todes-Anzeige. 2198 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Anzeige, daß unser innigstgeliebter Gatte und Vater gerr Heinrich Ludwig Roth, Stations ⸗Vorsteher i. P., heute Morgen 5 Uhr nach kurzem Krankenlager im 70. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Friedberg den 6. Juni 1884. Die Beerdigung findet statt: 8. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr. Besondere Einladung findet nicht statt. Sonntag den . 155 Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Thellnahme bei dem Tode unserer lieben, unvergeßlichen Gattin, Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin Margaretha Grimm,, geb. Seip, 1 sagen wir unseren 2159 Die trauernden Hinterbliebenen. sowie für die reichen innigsten Dank. Vilbel. 4 9 N N 1 f f 0 Sonntag den 15. Juni wird der Niddathal⸗Sängerbund sein Jahresfest auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben abhalten, wozu Sangesfreunde hiermit freundlichst eingeladen werden. 2199 Der Vorstand: Göckel. Aeltestes, größtes und billigstes Mübhelmagazin in Friedberg on J. Pfeffer& Metzendorf. vor 4% Jahren unter der Firma J. Pfeffer gegründet, dessen Reellität seit dieser Zeit durch eine ausgebreitete Kundschaft Anerkennung gefunden hat, unterhält stets ein sehr reichhaltiges Lager von den feinsten bis zu den gewöhn⸗ lichsten Möbeln, allen Anforderungen bezüglich der Güte und der modernsten Facçon entsprechend. f 661 Das Neueste in D Strohhüten, Fonnen- K Uegenschirmen K. Friedrich. 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Da die Rückzahlung höher verzinslicher Hypotheken und der Rückgang des Hypotheken— Zinsfußes die Zinsherabsetzung unserer 5prozentigen Antheilscheine auf den jetzt marktgängigen Satz von 4 pCt. erforderlich machen, so ist die Ausloosung und Rückzahlung, bezw. die Ab— stempelung der von uns ausgegebenen 5proz. à 105 rückzahlbaren Antheilscheine in Aproz. à 105 rückzablbare geboten. Wir gewähren jedoch denjenigen Inhabern unserer Antheilscheine, welche dieselben zum 30. Juni 1884 zur Abstempelung in 4proz.— unter Aufrechthaltung der Rückzahlung à 105— bei uns einreichen, die Fortdauer der 5prozentigen Verzinsung bis zum 1. April 1888, so daß noch 8 halbjährige 5prozentige Coupons zur Einlösung gelangen. Abgestempelte Stücke, welche innerhalb dieser Zeit ausgeloost werden, erhalten vom Tage der Fälligkeit au eine Zinsvergütung von 1 pCt. pr. Anno bis 1. April 1888. Die Einreichung der Antheilscheine nebst Couponsbogen und Talons behufs Abstempelung hat in der Zeit vom 16. Mai bis 30. Juni 1884 entweder direkt an unserer Kasse, oder auch bei unseren aus— wärtigen Einlösungsstellen zu ge- A N U 7 Ebendaselbst können schehen. In Friedberg bei 2 55*— uu eim. die abgestempelten Stücke nebst Couponsbogen im Laufe Juli wieder in Empfang genommen werden. Für die⸗ jenigen Antheilscheine, welche nach Ablauf obiger Frist zur Abstempelung nicht eingereicht wurden, bleibt weitere Bekanntmachung vorbehalten. Frankfurt a. M. den 16. Mai 1884. Die Direction. Unter Bezugnahme auf obige Bekanntmachung nehme ich Obligationen in Empfang, die ich zur Abstempelung kostenfrei besorge. J. A. Nauheim. . Fritzes Sernstein-Gel-Tackfarbe zum Selbst-Lackiren von Fussböden in bekaunter vorzüglicher Qualitat. Niederlage bei Wilh. Bernbeck, Friedberg. Montag den 9. d. Mts. bin ich in Friedberg, 1 Hötel Trapp zu sprechen. G. W. Koch, 332 Zahnarzt aus Gießen. 1* 7182 Scriba-Stiftung. Zu einer Besprechung über die zu ehrendem Andenken des verstorbenen Bürgermeisters Seriba in Aussicht ge⸗ nommene Stiftung gestatten wir uns die Bürger hiesiger N Stadt und sonstige Freunde des Verstorbenen auf Ben — Samstag den 14. Juni 1884— e Abends 8 Uhr, in das Steinhäußer'sche Garten- 0. lokal einzuladen. Ice Friedberg, 6. Juni 1884.. U Dr. Braden, Steinhäußer, l 2203 Kreisrath. Bürgermeister. 2 ——— el — 2 Un: Theater in Melbach. Einmaliges Gastspiel der Sommer⸗-⸗Theater-Gesellschaft 1 unter Direktion des Herrn Frideriei-Hemp. lübe Sonntag den 8. Juni 1884, Nachmittags 4 Uhr: N Große Jugend-Vorstellung: kr Der Struwwelpeter. te Eine Komödie für die deutsche Jugend in 4 Aeten. bu 1. Bild: Der Große Niklas und der böse Friedrich. eme 2. Bild: Der Teufel und die gute Fee. 110 3. Bild: Ein lebendiges Bilderbuch. 0 4. Bild: Der gebesserte Struwwelpeter und das Christ⸗. kindchen. e Eintrittspreis(für Erwachsene und Kinder): I. Platz de 40 Pf, II. Platz 20 Pf. se 8 1 U Abend-Vorstellung: 12 F 18 Preciosa, 1 oder: 20 Die Zigeuner in Spanien. 10 Großes romantisches Schauspiel mit Gesang und Tanz 4 in 4 Acten von Pius Alexander Wolf. An Musik von C. M. v. Weber. 1 Die Gesangsnummern und das Melodram werden 16 begleitet von Kapellmeister Herrling aus Reval. 01 Preise der Plätze: 9 10 I. Platz 80 Pf., II. Platz 40 Pf., III. Plat 20 Pf. 11 Die vorkommenden Gesangsnummern: U. 1. Großer Zigeuner-Chor: Heil Preelosa. de 2. Melodram, 3. Chor: Im Wald. 0 3. Lied: Einsam bin ich nicht alleine. da 4. Chor: Die Sonn erwacht. U D 5. Schlußchor-Melodram. 4 Anfang 8½ Uhr. 15 Friderici- Hemp, 050 2158 Theater-Direetor. 1 — l 5 1 io! ˖ E Alle Sorten Pflanzen 1 sind zu haben bei 2150 10 Friedberg. Heinrich Hanstein V. 101 4„ E Sommer-Häuptersalat 10 2184 verkauft Philipp Ritzel. ale 2.— 1 00 Jeden Mittwoch und Samstag den ganzen Tag und 10 Donnerflags und Sonntags nur Vormittags: 15 77 1 0 8 ef Warme Bäder. 1880 Carl Walter. 10 5 5— e 0„ 2(Man Gute Zwiebeln noch zu haben bei 0 2175 Fr. Hilbrecht Wittwe. 4 Neue 10 5* 0 4.** dug Matges-Häringe 1 5 0 2179 5 g Wilh. Fertsch.* 2— on Prima Salzgurken 10 stets zu haben bei 2 1690 8 Fr. Gunderloch, Usagasse. 1. D 3. inderwagen 1 in großer Auswahl bei 4 7— 1 42. VI. Reuss. un . 7 F 000 Garantiesensen, Sicheln, Wezt steine, Sensenwürfe, Frucht- l Keffe etc. 8 empfehle zu billigen, festen Preisen. 9 IB. Jede Sense, bei der sich nach Gebrauch erwiesen n hat, daß dieselbe einen Fabrikationsfehler besitt, ausspringt, zu weich oder zwei⸗ schneidig ist, wird bereitwillig umgetauscht. tal 2171 Jean Huber. 0 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag ven Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblat Nr. 23 und eine Beilage.) keinhüußer, germ eister, bach heater- Oesellsc 0 4 gcc sktags 4 Uhr: ing: f ter. ind in 4 Akten, böse Friedrich e. rund das Chi Linder): J. lg . ung: jane. Gesang und du der Wolf, r belodram werd aus Reval. I. Platz 20 Pf. m: Preclosa. ald. alleine. i- Hemp, Directorr. ane 0 bonum d. rsalat Pölüpp Rütl 10 ganzen Taz un mittags: der. Carl Waller beln ölbrecht Wittw E jurken derloch, Usagasse el Reus“ hel U w Haber f Beilage. 4 67. ———— Aus Stadt und Land. C. T. Friedberg.„Um einem längst gefühlten Bürfniß in hiesiger Stadt zu begegnen, beabsichtigen mhrere Bürger in der Nähe der früher Müller'schen Gcberei eine Vade-Anstalt zu errichten. Interessenten weden auf Samstag den 14. Junt, Abends 9 Uhr, zur Beprechung in die Restauration Weihl freundlich ein— geh den.“ Diese Anzeige unterzeichnet„mehrere Bürger“ hu sind diesem Anonymus auch schon bei anderen Obegenheiten begegnet) stand in Nr. 67 des Oberhess. Au, von 1879 und hatte das Ergebniß, daß von einer Amahl hiesiger Bewohner, welche fraglicher Einladung selgt waren, die alsbaldige Errichtung einer Bade— Atalt beschlossen wurde. Die Ausführung des Plans ühetrug man M. Koch, G. Schwarz, C. Trapp und F, Walter. Von deren Seite wurde hier der Fehler, del heute mit Recht als Unterlassungssünde bezeichnet welden muß, gemacht, Niemand von den Erschienenen duah seine Unterschrift zu binden, die zu über⸗ stehnenden Verpflichtungen und Lasten gemeinsam zu ien. In einem von dem Schreiber d. Zeilen ver— saßsen Artikel(Oberh. Anzeiger vom 21. Juni 1879), wicher sich über den angeregten Plan und sein Ins— lelmtreten verbreitete, heißt es gleich im Anfange:„Soll def Plan zur Wirklichkeit werden, so bedarf er all- settiger Unterstützung.“ Den die Idee der Er— lichung eines Volksbades verwirklichenden Männern ga mes, in der guten Zeit rasch zu handeln, die Bore-Anstalt aufzustellen und im Herbste dem Unter— lesmen eine breite, sichere Grundlage zu geben. Am 20 Jult 1879 wurde die Anstalt eröffnet; die sehr Aietrigen Eintrittspreise sollten Jedem die Möglichkeit bien, sich den Genuß eines Bades zu verschaffen. So ve war das Werk gelungen. Als in dem Oberhess. Aneiger vom 8. November 1879 eine Einladung an die— engen Herren erging,„welche den Vorbesprechungen behufs Errichtung einer öffentlichen Bade-Anstalt im (aße dieses Sommers beigewohnt haben“, sah man sich in Montag, 10. November, in der Restauration Weihl dengeblich nach diesen Herren um.— Der schlimme Utter 1879/80(Eisgang, Hochwasser) stellte die Solidität i Bau's auf eine sehr ernste Probe. Es würde große, sostpielige Reparaturen erfordert haben, hätte die Anstalt % wo sie stand, ihrem Zwecke weiter dienen sollen. Disser Umstand fuͤhrte hauptsächlich den Entschluß der bistzer herbei, das Bad mit Schwimm-Vassins ze. für Dünner und Frauen an einer anderen Stelle, flußauf— pises, wegen der dort günstigeren Wasserverhältnisse, zu erweitert erstehen zu lassen. Zur Erhöhung des len Bewußtseins, Friedberger Volksbad-Besitzer zu sessen, trug auch ein Prozeß bei, den ein wasserbeschä— iger Grundbesitzer gegen das erst recht wasserbedrängte de-Quartett“ im Jahre 1880 angestrengt hat. Zum Flüft ging die Unschuld des Bade Quartetts aus diesem fale als Steger kostenfrei hervor.— Am 3. Juni 1880 an die Eröffnung des neuen Männer- und Frauenbads at. Am 20. Juli erließen die Besitzer eine Einladung m 85 des Oberh. Anz.)„zur Besprechung der Frage, zuf welche Weise das Volksbad durch eine Genossen— datt oder Aetien-Gesellschaft übernommen und wetter esihrt werden kann und wie bei deren Zustandekommen lie Aufgabe damit zu verbinden wäre, Anstalten, welche nac anderer Richtung hin der Pflege des materiellen Lollls dienen, hier in's Leben zu rufen.“ Die Ver— sanmlung vom 22. Juni 1880 nahm die von Dr. Weckerling elllten Anträge einstimmig an:„l. in Friedberg eine (Dmossenschaft zur Förderung der öffentlichen Gesund— iattepflege in's Leben zu rufen; 2. es den gegenwärtigen (Istzern der Bade-Anstalt zu überlassen, zu einer Be— selung mit Männern, welche zur Verwirklichung dieses Arabens Sinn und Interesse haben, zusammenzutreten ind das Ergebniß der gepflogenen Berathungen einer sosltrren Versammlung vorzulegen.“ 38 Einwohner unserer (Saut luden im Oberhess. Anz. vom 26. Oetober 1880 zuemer Versommlung ihre Mitbürger ein,„welche ge⸗ omen sind, sich bei der Gründung der Genossenschaft zu Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege zu be— bhilfgen.“ Man einigte sich in dieser Versammlung nach längerer Debatte dahin, eine von Bürgermeister Seriba beim sragte Erklärung folgenden Inhalts zu unterzeichnen: „Di heute auf Windecker's Felsenkeller Versammelten beließen durch Gründung einer Genossenschaft zur itterung der öffentlichen Gesundheitspflege, zunächst die (nHorbung des Friedberger Volksbads, und erklären sich Cet, derselben beizutreten, vorbehaltlich des Zusammen— (tiers einer weiteren Versammlung, welcher die Beschluß— ssasung bezüglich der Statuten und endgültige Con⸗ situccung der Genossenschaft obliegen wird.“ In dieser Pusemmlung wurden von 29 Personen 71! Geschäfts⸗ Aliteile à 25 M. gezeichnet. Weitere Anmeldungen ahn durch Dr. Weckerling, Ad. Steinhäußer und Gust. Eötwarz entgegen genommen werben. Auf den 22. Nov. wöcen„zur Beschlußfassung über endgültige Bildung der Ghesssenschaft alle Zeichner von Antheilscheinen und die⸗ e e welche sich für die zu gründende Genossenschaft fehle tl strsssiren“, öffentlich eingeladen worden; allein es kam nde am 8. November 1879; man sah vorzugsweise 4% die nicht da waren So endete die 8ber Cam⸗ bag ebenfalls resultatlos für die Besitzer des Volks- bahtt; über Unterschriften, schöne Worte u. dergl. war na micht hinausgekommen.— Auch in dem Winter erhessischer Anzeiger. 1880/81 fehlte es nicht an reißendem Hochwasser; der Schaden, den es der Anstalt zufügte, war jedoch nur gering, sie hat sich bis heute als„wasserfest“ gezeigt.— Am 16. Juni 1881 ertranken zwei hiesige Knaben von 14 und 16 Jahren beim Baden am sogen.„Kasper“. Dieser traurige Fall veranlaßte ein„Eingesandt“ im Oberhess. Anzeiger, worin der Gemeinderath an die Pflicht, das Baden im Freien für Groß und Klein zu verbieten, gemahnt wurde. Davon, daß ein Ver— bot in diesem Sinne ergangen und in jedem Jahre zur Badezeit wiederholt worden wäre, ist dem Schreiber dieses Artikels Nichts bekannt. Nur von einer Minder— heit der Kinder der Volksschule wird das Volksbad zur Zeit benutzt; anderwärts ermöglicht das Ein— treten der Gemeindeverwaltung den Kindern der unbe— mittelten Klassen die Benutzung von Flußbädern in Bade-Anstalten. Gerade diesen Kindern würde dadurch, daß sie durch Baden zur Reinlichkeit und Körperpflege angehalten würden, ein unschätzbarer Dienst geleistet. Weßhalb trifft unsere Gemeindevertretung bier nicht Fürsorge?— Im Juli 1881 richteten die Besitzer des Volksbads das Ersuchen an den Ge— meinderath„derselbe möge beschließen, in Anerkennung des öffentlichen Interesses an dem Bestehen des Volks— bades und des für das Gesammtwohl der Stadt nütz— lichen Zwecks, der Anstalt einen jährlichen Zuschuß von M. 300.— den Besitzern desselben zu gewähren“. In der Eingabe hieß es weiter„die Besitzer würden in diesem Falle unter Controle von 1— 2 Gemeinderathsmitgliedern die Verpflichtung übernehmen, den städtischen Zuschuß mit dem Betriebs ⸗Ueberschusse zu Abschreibungen vom Anlagekapftale zu verwenden und nach gänzlicher Tilgung desselben die Anstalt mit allen vorhandenen Mobilien kostenfreil an die Stadt abzutreten“. Ohne auf den Kern der Sache einzugehen, beschloß der Ge— meinderath für das Jahr 1881 eine Subvention von M. 50.— zu bewilligen. Die Annahme dieses Geschenks wurde von den Bade-Besitzern abgelehnt. 1882 und 83 geschah von deren Seite Nichts, um Andere an der bona lide geschaffenen Last mittragen zu lassen. Die jüngste Eingabe an unseren Gemeinderath vom 31. März 1884 (s. Oberhess. Anz. vom 10. Mai), sowie das Inserat vom 19. Mal werden den meisten Lesern noch erinnerlich sein. Ein Schlußwort in dieser Sache möge in einer der nächsten Nrn. Aufnahme finden. J. Friedberg. Dem Präsidenten des Mainthal— Sängerbundes, Seminarlehrer Wahl, wurde von einem Darmstädter Dirigenten ein Marschlied gewidmet, das wahrscheinlich bei dem Sängerfeste in Offenbach gesungen werden wird. W. Bad Nauheim. Nächsten Donnerstag-Nach⸗ mittag, als am Frohnleichnamstage, findet eine große Zusammenkunft der katholischen Vereine der Umgegend auf dem Johannisberg dahier statt. Den bis jetzt ge— troffenen Vorbereitungen nach zu urtheilen, scheint dieses Fest bei einigermaßen gutem Wetter sich zu einem recht ge— müthlichen Volksfeste zu gestalten. Freunde des Gesangs und des geselligen Vergnügens sind herzlich willkommen. M. Okarben. Sonntag den 8. Juni hält dahler im Locale des Gastwirthes H. Baßmann der„Nidda— thal-Sängerbund“ Generalprobe für das am 15. Juni stattfindende Sängerfest ab, welch letzteres, wie aus dem Annoneentheil ersichtlich, auf dem Selzer brunnen stattfinden wird. st. Groß-Karben. Bei der am 29. Mai auf dem Selzerbrunnen gelegentlich der Versammlung der Seetion Vilbel des landw. Bezirksvereins Friedberg abgehaltenen Prämiirung von Jungvieh erhielten Prämien: 1. Heinr. Stoll II. in Nieder⸗Wöllstadt, 2. Heinr. Bausch III. das., 3. Ph. Holl V. in Rodheim, 4. Bürgerm. Moscherosch in Burg Gräfenrode, 5. Jean Müller in Okarben, 6. Ph. Winkler VIII. in Rodheim, 7. Bürgerm. Fauerbach in Okarben, 8. Heinr. Bauer in Klein Karben, 9. Ph. Repp das., 10. Bürgerm. Schneider das., 11. Wilh. Cost in Burg-Gräfenrode, 12. Conr. Vetter IV. das., 13. Carl Vorbach in Okarben, 14. Georg Ph. Trabant in Klein⸗ Karben, 15. Andr. Kling in Kloppenheim, 16. Heinr. Ruppel das., 17. Pet. Kaiser in Kaichen, 18. Heinr. Beck in Klein⸗Karben, 19. Jak. Geibel das., 20. Georg Wolf in Rendel, 21. Pachter Hill in Groß-Karben, 22. Pachter Leonhardt in Okarben, 23. Georg Kalbhenn in Vilbel, 24. Friedr. Laichner das. k. Södel. Am zweiten Pfingstfeiertage fand in dem gut besetzten Schneider'schen Saale dahier ein Concert, abwechselnd mit einigen kleinen theatralischen Vorstell— ungen des hiesigen, erst seit 14 Wochen unter Leitung des Musikers Heng von Friedberg bestehenden Musikver— eins statt. Von allen Anwesenden wurden dessen Leist— ungen mit sehr großem Beifall aufgenommen und konnte dies nur durch regen Eifer des Dirigenten, als auch der Mitglieder in so kurzer Zeit erzielt werden. s. Heldenbergen. Das IV. Bundesfest des Nidder— tbal⸗Sängerbundes wird Sonntag den 29. Juni l. J. in unserem Orte gefeiert. Zu dem Feste, mit welchem auch zugleich das Fest der Fahnenweihe des hlesigen Gesangvereins„Euphrosine“ verbunden wird, werden die größten Vorbereitungen getroffen. Hoffen wir, daß Helden— bergen auch bei diesem Feste seinem guten Ruf als gast⸗ freier Ort wieder Ehre machen wird. Als Bundeschor— lied wird„Deutscher Festgesang von Orth“ gesungen werden. Gießen, 4. Juni. Das die zwei ersten Feiertage über herrschende schöne Wetter nahm gestern Nachmittag einen Umschwung, wie ihn in dieser Art wohl Niemand geahnt hatte. Gegen 4 Uhr Nachmittags entlud sich über unserer Stadt und Gemarkung ein Gewitter von solcher Vehemenz, daß es das Schlimmste befürchten ließ. Ueber ein Dutzend Male schlug der Blitz ein, leider neben sonst angerichtetem Schaden 3 Menschenleben ver— nichtend. Im Gießener Braunstein-Bergwerke wurden 3 Arbeiter, sämmtlich Familienväter, aus Garbenteich, Frohnhausen und Watzenborn vom Blitzstrahl getödtet, desgl. ein Pferd. Von dem in ein Wohnhaus in der Bahnhofstraße fahrenden Blitzstrahl wurde ein Mann nebst Tochter gestreift, ein Kind gelähmt und ist letzteres noch nicht wieder hergestellt. Am Bahnhofsgebäude zer— störte der Blitz eine Fahnenstange; ferner wurden vom Blitz betroffen: eine Bahnwärterwohnung in der Nähe des Kölner Bahnhofes, die Wohnung eines Schlossers in der Frankfurter Straße, ein Wohnhaus am Selters— weg, am Kreuzplatz und an der Ostanlage, ein Magazin in der Sandgasse, sowie die Rübsamen'sche Badeanstalt. Am Bahnübergang nach der Rüsing'schen Wirthschaft wurde die Signalstange zerstört. Auch an der Telephon— leitung des Polizeigebäudes und des Stadtthurms ließ der Blitz seine zerstörenden Spuren zurück, die indeß bald wieder beseitigt wurden. Mainz, 3. Juni. Die Zigeunerbanden nehmen gegenwärtig in unseren Nachbarorten in einer ganz un— liebsamen Weise überhand; auch keine Gemeinde ist nur 8 Tage lang von einer solchen Bande verschont und die einzelnen Trupps zählen nicht selten bis zu 30 Mit— glieder, von denen allerdings die Mehrzahl Kinder sind. Bezüglich der Begriffe von Mein und Dein nehmen es die Zigeuner bekanntlich nicht sehr genau und so mehren sich auch die Klagen über Diebstähle, Eigenthums— beschädigung ꝛc. in auffallender Weise. In unserem Nachbarorte Mombach wurden gestern Nachmittag drei Mitglieder, 1 Mann und 2 Frauen, einer solchen Bande verhaftet, weil sie bei dem Verwalter einer dortigen Fabrik die Kasse erbrochen und sich das Geld angeeignet hatten. Die drei Diebe wurden in das hiesige Gefäng— niß abgeliefert, die übrigen Mitglieder der Bande nach Budenheim transportirt. Da nun der dortige Bürger— meister allein die Gesellschaft nicht los werden konnte, so alarmirte er die Feuerwehr und erst mit Hülfe dieser gelang es, die ungebetenen Gäste über die Grenzen der Gemarkung zu spediren. Allerlei. Rüdeshenm. Der Besuch des Nationaldenkmals auf dem Niederwald war während der drei Pfingstfeter— tage ein ganz eolossaler. Die hinauf- und herabziehende Menge glich einem Ameisenhaufen. Man kann sicher die Gesammtzahl der Feiertagsfremden auf ca. 26—27,000 Köpfe annehmen, von denen über 8000 die Zahnradbahn nach dem Niederwald benutzten. Es ist erfreulich, melden zu können, daß trotz alledem nirgends eine nennenswerthe Störung das patriotisch-erhebende Schauspiel trübte, das sich auf dem Niederwalde abspielte. Hunderte von Ver— einen, kleinen und großen Gesellschaften, nicht selten mit Musik und Fahnen, kamen heraufgezogen und begrüßten mit lautem Jubel das herrliche Monument. Hamburg, 5. Juni. An dem Hamburger Post— dampfer„Frisia“, von New-Pork kommend, brach gestern in einer Entfernung von 17 Meilen von Portland(Eng— land) die Maschinenwelle. Es wurden zwei Bugsirdampfer von Plymouth entsendet, um die„Frisia“ dorthin zu bringen. Marseille, 5. Juni. Der Hochaltar der berühm— ten Kapelle Notre Dame de la Garde mit der Statue der heil. Jungfrau und zahlreichen Kostbarkeiten wurde durch eine Feuersbrunst zerstört. Der Feuerschaden wird auf mehr als 150,000 Fr. geschätzt. London, 4. Juni. Gestern ist zwischen Salisbury und Winborne ein Eisenbahnzug theilweise den Damm hinabgefallen, wobei 4 Passagiere getödtet und 25 ver— wundet wurden, von den Letzteren 6 bis 8 schwer. London, 4. Juni. Das Eastlondon⸗Aquarium, ent⸗ haltend Wachsfiguren und eine Menagerie, ist heute gänz— lich niedergebrannt. Die wilden Thiere, worunter mehrere Bären, eine Löwin, sowie Schakals und Affen, sind größten— theils umgekommen. Verloosung. Kassel, 31. Mai. Serienziehung der 40 Thaler— Loose. 864 526 764 129 735 656 691 884 471 342 52 450 564 974 472 252 1666 1233 1997 1028 1962 1880 1718 1427 1648 1405 1583 1858 1052 1063 2551 2708 2409 2988 2029 2354 2949 2574 2221 2639 2072 2572 2255 2330 3103 3862 3943 3522 3678 3497 3246 3498 3826 3078 3370 3020 3599 3856 3517 3761 3225 3105 4138 4420 4819 4298 4005 4603 4526 4830 4923 4494 4478 4964 4888 4382 4903 4957 4696 4011 5405 5709 5903 5142 5768 5635 5738 5178 5300 5723 5061 5889 6471 6508 6640 6429 6340 6362 6161 6626. Karlsruhe, 31. Mai. Serienziehung der Badischen 35 Guldenloose: Serie Nr. 10 95 210261 990 997 1042 1069 1398 1741 1765 1894 2562 2778 3262 3295 3378 3529 3674 3679 3949 4645 5087 5136 5176 5367 5384 6011 6042 6326 6488 6511 6902 7018 7358 7437 7590 7637 7772 7793. Freiburger Fr. 15 Loose von 1860. Ge⸗ winnziehung am 15. Mai 1884 zu den am 15. April 1884 gejogenen Serien. Heimzahlung am 15. August 1884. Gewinne: S. 1907 Nr. 5 Fr. 20000. S. 400 Nr. 17 Fr. 2000. S. 4905 Nr. 45 Fr. 1000. S. 4905 Nr. 28, S. 4943 Nr. 46, S. 5415 Nr.—, S. 5642 Nr. 6, S. 6516 Nr. 15, S. 7431 Nr. 19 a Fr. 250. S. 400 34, S. 807 Nr. 40, S. 1106 Nr. 23, S. 3173 Nr. 24, S. 3215 Nr. 26, S. 3922 Nr. 29, S. 4943 31, S. 5415 Nr. 19, S. 5526 Nr. 1, S. 5642 S. 6938 Nr. 3, S. 7092 7831 Nr. 9& Fr. 125. S. 190 Nr. 2, S. 466 Nr. 40 49, S. 1122 Nr. 16, S. 1340 Nr. 34, S.. 1746 Nr. 43, S. 1864 Nr. 31, S. 1961 Nr. 37, S. 2724 Nr. 44, S. 2899 Nr. 20 3 2, S. 4895 Nr. 20, 1907 Nr. 7, S. S. 2325 Nr. 6 43, S. 2933 Nr. 20, S. 4368 Nr. S. 5041 Nr. 25, S. 5333 Nr. 4, S. 5675 Nr. 6, S. 6516 Nr. 4, S. 6544 Nr. 3, S. 6830 Nr. 48, S. 7075 Nr. 4, S. 7092 Nr. 13, S. 7469 7 S. 7630 Nr. 22, S. 7903 Nr. 9 à Fr. 75. S. 74 10 19, S. 190 Nr. 45, S. 835 Nr. 4 1 Nr. 22, S. 1653 Nr. 411, S. 1864 Nr. 4, S. 2 1 49, S. 2332 Nr. 21, S. 2437 Nr. 45, S. 2899 Nr. 24, S. 2933 Nr. 39, S. 3173 Nr. 28 49, S. 3215 Nr. 10, S. 3259 Nr. 15 24, S. 3667 Nr. 5, S. 3922 Nr. 13, S. 4193 Nr. 24, S. 4513 Nr. 4 7 14 47, S. 4883 Nr. 23 33, S 4905 Nr. 42, 4943 Nr. 44, S. 5333 Nr. 15 21, S. 5526 Nr. 10, 5626 Nr. 16, S. 5642 Nr. 43, S. 6516 Nr. 8 34, 6544 Nr. 16, S. 6671 Nr. 5, S. 6830 Nr. 21, 7049 Nr. 2. S. 7075 Nr. 3, S. 7092 Nr. 10 24, S. 7213 Nr. 39 a Fr. 50. Die übrigen Nummern obiger Serien erhalten je Fr. 20. Hamburg. Anleihe am 3. Junt. 2683 3790. o Ziehung der Köln-Mindener Premien⸗ Gezogene Serien: 1051 2679 Handel und Verkehr. Frankfurt, 3. Juni. Heu wund Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf 10 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Centn. für Heu M. 3.—3 80, für Stroh M. 3.— Buttermarkt. Für Butter wurde gestern im Engroshandel bezahlt per Centn. M. 80. 85., im Klein— verkauf je nach Güte der Waare per Pfd. M. 1.05— 1.20. Frankfurt, 4. Juni Produktenbörse. Weizen still, eff. hies. und wetter. M. 20.— 20.50, fremder M. 19.—20., per diesen Monat 19.50. Roggen still, eff. bies. M. 15.50 16.50, fremder 15.50 16.75, per diesen Monat M. 16. Gerste still, eff. bies. und wetter. M. 17.— 18., fremde M. 18.— 19. Hafer still, eff. hies. M. 15.25—75, fremder M. 15.25— 16.50, per diesen Monat M. 15.50. Rüböl unv., eff. ohne Foß hies. M. 37. Branntwein 500% Trall. per 160 Liter eff, ohne Faß M. 42. Das Todtenbriefamt in Washington. Die Amerikaner sind praktisch, auch in ihren Ausdrücken. So nennen sie das Postamt in Washington, welches die 11.„ unbestellbaren Postsendungen beherbergt, das Dead,-letter— post-office(Todtenbriefamt). Bei demselben kommt Alles zusammen, was in den Vereinigten Staaten von Nord—⸗ amerika an Briefen, Packeten ꝛc. unbestellbar ist. Ueber den Geschäfts umfang dieser Dienststelle erhält man einen Begriff durch die Statistik, welche nachweist, daß z. B. im Jahre 1883 die ungeheure Zahl von 4,440,822 unbe⸗ stellbaren Postsendungen bei dem Postamte einliefen und zu bearbeiten waren. Davon enthielten über 34,000 Stück Werthe, Wechsel, Papiergeld und Münze, An⸗ weisungen u. s. w. Eine große Zahl der unbestellbaren Sendungen stammt aus Deutschland; dieselben sind zu— nächst wegen mangelbafter Adresse unbestellbar. Es mag hierauf hingewiesen werden für Diejenigen, welche Briefe und Werthe nach Amerika gesandt haben, ohne daß die richtige Ankunft sich herausgestellt hat. In solchen Ver⸗ lustfällen wende man sich an das„Dead- letter- office in Washington“. Literarisches. Daheim. Nr. 34 und 35 enthalten: Torilde von Tornau.(Forts.)— Haus und Schule in Frank⸗ reich. IV. Die französische Jugend und ihre Schulen. Von St. Waetzoldt.— Ein Blatt aus den Papieren eines nachdenklichen Zeitungslesers.— Zwei Blätter aus„Künstlers Erdenwallen“, A. Menzels Ersttings— werk.— Fern von Madrid. I. Humoreske aus dem Soldatenleben von H. Ferschke.— Paul Potter. Mit Porträt und zwei Bildern.— Pfingsttage im glücklichen Kampanien. Von Th. Trede.— Steueresel und Müller⸗ esel. Fabel nach Lafontaine. Mit Illustr.— Die Märchenfrau der Brüder Grimm. Von R. Koenig. Mit Bild.— In der Arena. Mit Bild.— Schuster Simon mit Porträt.— An der Küste. Mit Bild.— Am Familtentische: Die Krebspest. Von Dr. M. Dyrenfurth. — Die Bedeutung des Trauringes.— Friedrich der Große als Schuldner. Von R. Falck.— Umschau für Haus- und Landwirthschaft. Mit zwei Illustrationen. — Altdeutsche Strafe der Nahrungsgmittelverfälschung. — Unter der Kanzel. Mit Bild.— Pfingsttänze.— Rechtsrath.— In unserer Spielecke.— Mit 4 illustr. Beilagen. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: 21. Mai. Der Rentner Georg Karl Alles, Wittwer, daehir, mit Emma Elisabetha Sehrt von Friedberg. Geboren: 26. April. Dem Dienstknecht Johannes Zerb 1 Sohn. 1. Mai. Dem Maurer Ludwig Momberger 1 Tochter. 4.„ Dem Eisenbahnarbeiter Jakob Finzel 1 Tochter. 4.„ Dem Postillon Ludwig Schmitt 1 Tochter. 10.„ Dem Spengler Adam Jeremias Heidt 1 Sohn. 11.„ Dem Zahntechniker Johann Adam Winkler 1 Tochter. Dem Landwirth Heinrich Wilh. Falck 1 Tochter. 13.„ Dem Handarbeiter Christian Selzbach 1 Sohn. 16.„ Ein unehelicher Sohn. 19.„ Dem Schlosser Philipp Faulstroh 1 Sohn. 20.„ Dem Kaufm. Wilh. Friedr. Gärtner 1 Tochter. Dem Uhrmacher Karl Friedrich Christ. Ludwig 23. Mai Eich 1 Sohn. 25.„ Dem Handarbeiter Karl Friedrich Bischof 1 Tochter. 25.„ Dem Handarbeiter Adam Gondolf 1 Sobn. 25.„ Dem Mechanikus Christian Martin Emil Heid 1 Sohn. 26.„ Dem Mechanikus Christian Martin Emil Heidt 1 Tochter. Gestorben: 2. Mal. Marie Wolf, Wittwe des verst. Steinhauers Georg Wolf von Vilbel, 51 Jahr alt. 10.„ Elsabetha Stang, Töchterchen des Hand— arbeiters Friedrich Stang zu Bobenheim, 9 Jahr alt. 11.„ Ein unehelicher Sohn. 13.„ Margaretha Auguste Diehl, Töchterchen des Conditors Karl Adolf Diehl, 9 Monat alt. 16.„ Frledrich Waltz, Söhnchen des Schuhmachers Heinrich Waltz, 4 Jahr alt. 18.„ Elisabetha Sieck, Wittwe des verst. Bierbrauers Philipp Wilhelm Sieck, 69 Jahr alt. g 18.„ Johannes Margraf, Söhnchen des Meßzgers Johannes Margraf, 3 Monat alt. 19.„ Johannette Döpp, Wittwe des verst. Zimmer; manns Joh. Döpp zu Wenings, 68 Jahr alt, 20.„ Maria Dorothea Holz, Ehefrau des Hand, arbeiters Heinrich Holz, 48 Jahr alt. 22.„ Der Zinngießer Emmerich Boni, 75, Jahr alt. 22.„ Therese Schäfer, Ehefrau des Taglöhners Ernst Schäfer zu Rasdorf. 24.„ N Anna Maria Nauheimer, Wittwe des verst. Schreiners Konrad Nauhtimer, 87 Jahr alt. 25.„ Ein Söhnchen des Mechanikus Christ. Martin Emil Heidt, 15 Minuten alt. 26.„ Ein Toͤchterchen des Mechanikus Chr. Martin Emil Heidt, 15 Minuten alt. 28.„ Susanna Dorothea Koob, Ehefrau des Kappen: machers J. Noob, 61 Jahr alt. Bekanntmachung. In Petterweil wird am 3. Juni eine Posthülfstelle errichtet, deren Verwaltung dem Herrn Gemeinde- Ein⸗ nehmer Chr. Lenhardt III. übertragen worden ist. Darmstadt, 27. Mai 1884. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. Hagemann. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 5. Juni 1884. Geber. Neher. M. Pf. M. Nj. 20-⸗Frankenstücke. 16. 21 do. in ½ 16. 23 16. 19. Englische Sovereings. 20. 40 20. 30 Russische Imperiale 1, 7 Ducate nn 9. 60 „ al mes 9. 58 Dollars in Gol- z 1 17 Eisenlieferung und Schlosser— Arbeiten. Die zur Erneuerung des Oberbaues der Niddabrücke zu Nieder⸗Florstadt erforderliche Eisenlieferung, veranschlagt zu 2194 Mark 20 Pf., sowie Schlosser— arbeit, veranschlagt zu 626 Mark, soll auf dem Sub⸗ missionswege vergeben werden. Bedingungen, Voranschlag und Zeichnungen können von den Interessenten vom 10. bis zum 21. Juni l. J. während der gewöhnlichen Büreaustundeu bei Großher— zoglichem Kreisbauamt Friedberg eingesehen werden, an welches auch die Offerten, versiegelt und mit der Auf— schrift„Submissions⸗Offerte für Brückenbau“, lͤngstens bis zum 24. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, abzu— geben sind. Friedberg den 5. Juni 1884. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 2165 Schneller. Heugras-Versteigerung. 1. Montag den 9. Juni 1. J. wird von Vormittags 10 Uhr an in der Höres'schen Gastwirthschaft zu Bauernheim das Heugras von der fiscalischen Mark— wiese in den Gemarkungen Bauernheim und Ossenheim und 2. Dienstag den 10. Juni, Nachmittags 2 Uhr, das Heugras von der in der Gemarkung Ober-Mörlen gelegenen sog. Mautzewiese an Ort und Stelle in Loosabtheilungen versteigert. Ober⸗ Rosbach, 26. Mai 1884. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. 2132 Strack. Grassamenversteigerung. 21983 In der Hermes'schen Wirthschaft zu Ockstadt kommt Mittwoch den 11. Juni, Vormittags 11 Uhr, die diesjährige Grassamenernte aus den betr. Domanial— waldschlägen der Oberförsterei Ober⸗Rosbach, dem Bad— Nauheimer, Nieder-Mörler und Ober-Mörler Gemeinde wald, den Freiberrlich v. Franckenstein schen und Frei- herrlich v. Ritter'schen Waldungen zur Versteigerung. Ober⸗Ros bach, 5. Juni 1884. Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach. Strack. 2156 Versteigerung. Samstag den 14. Juni, Vormittags 11 Uhr, soll eine noch wohlerhaltene Scheuer und Stallungen, welche 50— zum Zwecke eines Straßendurchbruchs entfernt werden werden: müssen, auf den Abbruch öffentlich meistbietend versteigert werden. Wilh. Ulrich'schen Hofraithe, Haagstraße Nr. 539, abgehalten. Friedberg den 6. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Stein häußer. 5 Arbeits-Vergebung. Mittwoch den 11. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem Gemeindezimmer zu Ober-Mörlen nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: 2188 Erd⸗ und Chaussirarbeit, veranschlagt zu 175 M., Pflasterarbeit EU Pflaster- und Chaussirsteinbrechen 108 Pflaster- und Chaussirsteinanfahren 120 Lieferung von Deck- und Pflasterkies 11 Maurerarbeit 1 Steinhauerbeit 3 Zimmerarbeit 3 Schreinerarbeit 99 Schlosserarbeit 8 Weißbinderarbeit 1 Russensteinlieferung 9 Schwarzkalklieferung 53 Cementlieferung 111 Friedberg den 6. Juni 1884. Zörb, 2170 Bezirksbauaufseher. Heugras-Versteigerung. Mittwoch den 11. Juni l. J., Nachmittags 1 Uhr anfangend, soll das Heugras von den der Gemeinde Fauerbach b. Fr. gehörenden Wiesen auf dem Rathhaus daselbst in Abthellungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Fauerbach b. Fr. am 6. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach b. Fr. Neisel. Die Versteigerung wird an Ort und Stelle in 1 Arbeits-Versteigerung. 2195 Montag den 9. d. M., Vormittags um 9 Uhr, sollen in dem Rathhaussaal zu Griedel nachstehendt Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord zess M. Pf. Maurerarbeit, laut Kostenüberschlag 44 92 Dachdeckerarbeit 26 40 Schreinerarbeit 36 40 Weißbinderarbeit 212 Pflasterarbeit 988 80 Chaussirarbeit 398 Grabenarbeiten 860 Wagnerarbeit 50 Schmiedarbeit 24 Steinzerschlagen 210 Lieferung von Mauersteinen 11 5 5 2 80 7„ Rahmensteinen 27— 5 Cementröhren 73 20 5 Cbasseebausteinen 597 1„ Pflastersand 180 Steinaufsetzen und Sandmessen 120 Buß bach den 5. Juni 1884. Metz ger, Bezirks⸗Bauaufseher. Arbeits-Versteigerung. 2196 Montag den 9. d. M., Nachmittags um 2½ Ubn sollen in der Wirthschaft von K. Klaum zu Pohl, Göns nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlit! in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, laut Kostenüberschlag 51 80 Steinbauerarbeit 11 56 Weiß binderarbeit 18 30 Lieferung von Mauersteinen 9 5„ Russensteinen 4 80 5„ Mauersand 12 5„ Kalk 8 40 5„ Cement 12 „ einer eisernen Deckplatte 16 Buß bach den 5. Juni 1884. Metzger, Bezirks⸗Bauaufseher. 80 zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich Damen- und Kinder-Schürze“ 15