eingel . aden. ihardt, adele E umeisser. E nge rläcl. f chen lünmic. riedberg. 584. 856. 93 2091. 48 5365.— 4512. 55 1009. 80 9556. 78 5900.— 1063. 30 1389. 20 5509. 85 19040. 00 geb 0 90600. 7 — Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz, A 1884. Donnerstag den 6. März. M 29. bberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. f f f Petitzei 700 5 08 8 5 5 28 85 8 Die d 65 Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. uswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. f Amtlicher Theil. „ 5 05 F ee Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Ortsvorstande zu Allendorf an der Lumda die Erxlaubniß er— 2 in Verbindung mit dem im April d. J. daselbst stattfindenden Markte eine Verloosung von Vieh und landwirthschaftlichen Gegenständen q e Es dürfen dabei höchstens 5000 Loose à 1 M. zur Ausgabe gelangen und müssen mindestens 70% des Bruttoerlöses aus den Loosen zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden. Der Vertrieb der Loose ist im Großherzogthum gestattet. b Betreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstationen. Friedberg den 3. März 1884. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler für die Landgestütsstationen Berstadt, Butzbach, Düdelsheim und Nieder-Wöllstadt sind von Darmstadt abgegangen, was Sie in Ihren Gemeinden bekannt machen lassen wollen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Drainirung in Flur II, VIII X der Gemarkung Fauerbach b. Fr. Die Zusammenstellung und Repartition der Kosten, welche durch Ausführung der Drainageanlage in den Fluren II, VIII X der Gemarkung Fauerbach b. Fr. entstanden sind, vom 31. Dezember 1883, haben wir in Gemäßheit des Artikel 42 des Gesetzes vom 2. Januar 1858 in der Frist von Donnerstag den 13. bis Mittwoch den 26. März 1884 auf dem Rathhause zu Fauerbach zur Offenlegung gebracht. Für die Abtragung der auf die einzelnen Grundbesitzer entfallenden Beträge sind 3 Jahresziele(März 1884, Januar 1885 und Januar 1886) festgesetzt worden und sind die ersteren bis zur vollständigen Bezahlung der Gemeinde mit 5% vom 1. Januar 1884 ab zu verzinsen. Selbst— verständlich hat jeder Grundbesitzer das Recht seinen Kostenantheil im ersten Termine ganz zu bezahlen. Friedberg den 3. März 1884. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Entwässerung der Grundstücke in den Fluren VII der Gemarkung Rockenberg und Flur 1 der Gemarkung Oppershofen. Nachdem die Ausführung der beantragten Entwässerungsanlage beschlossen ist, werden die sämmtlichen betheiligten Grundbesitzer in Gemäßheit des Artikel 3 des Gesetzes vom 2. Januar 1858, betreffend„die Entwässerung von Grundstücken“ auf Freitag den 28. März d. J., Vormittags 9 Uhr, auf das Rathhaus zu Oppershofen zur Wahl der Vollzugscommission(3 Mitglieder und 3 Ersatzmänner) eingeladen. Als Wahlcommissär haben wir den Großh. Bürgermeister Schmidt zu Oppershofen ernannt. Die Wahl hat mittelst Stimmzettel zu erfolgen. Friedberg den 3. März 1884. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Betreffend: Die Bildung der Schulvorstände. Friedberg am 1. März 1884. Die Großh. Kreis⸗Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schuloorstände und Bürgermeistereien des Kreises. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenheiten, hat durch Verfügung zu Nr. 3908 vom 22. Februar l. J. die Absicht der betreffenden Bestimmung des Art. 69 1,5 und II,5 dahin erläuert, daß die politischen Gemeinden durch Mitglieder ihres Vorstandes neben dem Bürgermeister in dem betreffenden Schulvorstand vertreten sein sollen. Es hört hiernach ein von dem Ortsvorstand aus seiner Mitte gewählter Schulvorsteher auf, Mitglied des Schulvorstandes zu sein, sobald er seine Eigenschaft als Mitglied des Ortsvorstandes verliert und ist in diesem Falle für denselben eine Neuwahl vorzunehmen. Sie wollen also überall da, wo die Ortsvor— stands⸗(Gemeinderaths-, Beigeordneten— und Bürgermeister-) Wahlen bestätigt sind, und wo der erwähnte Fall vorliegt, für den aus dem Ortsvorstand ausgetretenen Schulvorsteher eine Neuwahl aus der Mitte des Ortsvorstandes binnen 14 Tagen eintreten lassen und uns das Protokoll alsbald zur Einsicht vorlegen. N Or. Braden, Betreffend: Verfahren bei Versäumnissen in den Fortbildungsschulen. Friedberg am 1. März 1884. Die Großh. Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände und Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir nachstehendes Amtsblatt der obersten Schulbehörde zu Ihrer Keuntniß bringen, fordern wir Sie auf, dasselbe zu beachten und in Ihren demnächstigen Berichten über den Schluß der Fortbildungsschulen anzugeben, wie groß die Zahl der unerlaubten Versäumnisse im letzten Winter war und wie hoch sich die von Ihnen angesetzten Strafen belaufen haben. Dr. Braden. gu Nr. M. J. 4255. D. Darmstadt am 21. Februar 1884. Betreffend: Verfahren bei Versäumnissen in den Fortbildungsschulen. 5— l 5 5„ a btheilung für Schulangelegenheiten, an die Großh. Kreis-Schulcommissionen. daß die Versäumnisse in den Fortbildungsschulen nicht in die gewöhnlichen Versäumnißlisten chehen ist, über die Versäumnisse in den Fortbildungsschulen besondere Listen aufzustellen sind. Knorr. Achenbach. Wir finden uns veranlaßt zu bestimmen, aufzunehmen, sondern daß, wie auch seither schon meist ges Bekanntmachung. er internationalen landwirthschaftlichen Ausstellung zu Amsterdam 1884. 5 alconsulats zu Frankfurt ergangenen Mittheilung, soll in den Betreffend: Die Abhaltung ein 2 Unterzeichneten Seitens des Königlich Niederländischen Gener Mi e 15 zu Amsterdam eine internationale Ausstellung abgehalten werden. Es können daselbst ausge— 5. August bis 6. September J. J. ö eee. 5 75 r 1 Pferde Kühe, Schafe und Schweine, erstere beiden von 100 bis 250 Fres. pro Stück, letztere beiden bis zu 10 4 er Stück; 2. Butter, Käse, Milch ꝛc.; 3. Maschinen und Geräthe; 4. Lehr⸗ und Hülfsmittel zum Dienste des landwirthschaftlichen e 5 Bienenzucht; 6. Thierschutz. Programm und jede nähere Auskunft ertheilt das Königlich Niederländische Generalconsulat für das Großherzogthum Hessen zu Frankfurt. 8 f 5 1 0 5 ;* Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von berhessen. rf„ 1 Freiherr Nordeck zur Rabenau. N r j i inter die hiesi f. ü it Anfang April Stellungen lenswerthe junge Leute, welche diesen Winter die hiesige Ackerbauschule besuchen, wünschen mi f 5. als r 1 59581 Landwirthschaften anzunehmen. Hierauf Reflectirende wollen sich an den mitunterzeichneten Groß— ˖ ir 5 i ierselbst, wenden. en t. Das Curatorium der Ackerbauschule. Friedberg den 19. Februar 1884. Sch Dr. Tobisch, Dr. Freih. v. Gemmingen 0b 85„ 8 6 5 n Kreis⸗Schulinspeetor. Großh Land wiythschaftslehrer. Kreisrath. Kreis⸗Assessor. — Bekanntmachung, den Obstbaucursus an der Ackerbauschule zu Friedberg pro 1884 betreffend. Zur Ausbildung tüchtiger Obstbaumwärter soll auch im laufenden Jahre ein Obstbaucursus hier abgehalten werden. Derselbe wird 8 Wochen in Anspruch nehmen, von welchen 5 auf die Zeit vom 31. März bis einschließlich 3. Mai, 3 auf den Spätsommer, beginnend in der zweiten Hälfte des August, fallen. Obstbaulehre, Obstkunde und praktische Uebungen. Der Unterricht umfaßt: Geschäftsaufsätze und geschäftliche Berechnungen, Grundzüge des Pflanzenlebens, Er wird durch eine reiche Sammlung der besten Lehrmittel und Werkzeuge unterstützt. Die praktischen Uebungen finden nach einem sorgfältig überlegten Plau in dem zu diesem Zweck angelegten pomologischen Garten hiesiger Ackerbau— schule statt. Außerdem werden von Zeit zu Zeit Exkursionen nach benachbarten Baumanlagen und Baumschulen unternommen. ist unentgeltlich, für Kost und Wohnung haben die Schüler dagegen selbst zu sorgen. Der Unterricht Anmeldungen sind baldmöglichst, spätestens aber bis zum 24. März c. an den Specialvorsteher des pomologischen Gartens und Obstbaucursus, Herrn Landwirthschaftslehrer Heuermann hier, einzureichen. Anmeldungen bei den landwirthschaftl. Bezirksvereinen und Großherzoglichen Bürgermeistereien bitten wir, uns gefälligst übermitteln zu wollen. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Friedberg den 20. Februar 1884. Dr. Braden. Betreffend: Den Obstbaumwärter-Cursus an der Ackerbauschule zu Friedberg pro 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung des Curatoriums der Ackerbauschule dahier, sowie unter Hinweis auf unser Aus⸗ schreiben vom 26. Februar 1881, Kreisblatt Nr. 26, empfehlen wir Ihnen, Leute Ihrer Gemeinden, welche sich zur Ausbildung als Obst— baumwärter eignen, zum Eintritt in den Cursus zu veranlassen und etwa bei Ihnen erfolgende Anmeldungen alsbald an uns gelangen zu lassen. Den Ihnen unter Kreuzband zugehenden Abdruck der genannten Bekanntmachung wollen Sie in den Publikationskasten einheften. Dr. Braden. Dr. Freiherr v. Gemmingen. Schmidt. Dr. To bisch. Friedberg den 21. Februar 1884. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Gerichtsschreiber-Asp. Pöpperling zu Ober-Ingelheim wurde zum Hülfsgerichtsschreiber in Mainz bestellt. — 4. März. Prinz Ludwig von Batten— berg ist gestern Abend nach England abgereist. — 4. März. Zweite Kammer. Vor Eintritt in die Tagesordnung verkündet der Präsident einen Erlaß des Großherzogs, der der Kammer die Verlobung der Prin⸗ zessin Vietorta mit dem Prinzen Ludwig von Battenberg, sowie die Verlobung der Prinzessin Elisabeth mit dem Großfürsten Sergius von Rußland mittheilt. Die Kammer beschließt hierauf einstimmig, als ersten Gegenstand der morgigen Tagesordnung die Berathung einer an den Großherzog zu richtenden Glückwunschadresse vorzunehmen. Nachdem hierauf einige neue Einläufe verkündet waren, trat die Kammer in die Berathung des Gesetzentwurfs über die Erbschafts- und Schenkungssteuer ein. Die Art. 1—9 dieses Entwurfs werden, der Fassung der Aus— schußanträge entsprechend, angenommen. Zu Art. 10 findet ein abändernder Antrag Osann, zu Art. 24 der Antrag der Minorität Annahme; im Uebrigen werden die Anträge des Ausschusses zu dem Erbschaftssteuergesetz durchweg angenommen. Der Erbschaftssteuer unterliegen hiernach: 1) Erbschaften, Vermächtnisse, Schenkungen von Todeswegen und alle anderen Zuwendungen von Todes— wegen, oder Erwerbungen, welche in Folge des Todes einer Person eintreten; 2) Vermögen Verschollener bei provisorischer Ausfolgung an die muthmaßlichen Erben; 3) Bezüge aus Familienstiftungen, welche in Folge eines Todesfalls eines seither Berechtigten auf einen durch stifrungsmäßige oder gesetzmäßige Successions-Ordnung Berufenen übergehen; 4) Familiensideieommiß- Anfälle und Anfälle von landwirthschaftlichen Erbgütern, auch wenn sie ohne Todesfall stattfinden. Den Schenkungen von Todeswegen werden in Bezug auf die Erbschafts— steuer solche Schenkungen gleich geachtet, deren Vollzug bis zum Ableben des Schenkers aufgeschoben ist. Be— freit von der Erbschaftssteuer sind Vermögens-Anfälle: A., wenn deren gesammter Werth für eine und dieselbe Person 100 M. nicht übersteigt; B., 1) an Descendenten, sofern dieselben aus gültigen Ehen abstammen, oder durch nachfolgende Ebe oder durch landesherrliche Ent— schließung legitimirt sind. Diesen gleichgeachtet werden Kinder aus einer Putativehe, sowie Brautkinder. Un— eheliche Kinder genießen Steuerbefreiung von dem Nach— laß ihrer Mutter und deren Ascendenten; an Geschwister, wenn der Erblasser noch nicht aus der Familte des über— lebenden Elterntheils ausgetreten war, soweit der An— fall in einer Quote des Nachlasses des verstorbenen Elterntheils besteht: 2) an Ehegatten; 3) an Dienstboten odere andere Personen, welche dem Hausstande des Erb— lassers angehört haben und in demselben in einem Dienst— verhältniß gestanden haben, bis zum Betrag von je ein— tausend M.; bei einem höheren Betrag ist die Steuer zwar von dem ganzen Vetrag zu berechnen, aber nur so weit zu entrichten, als dieselbe aus dem die Summe von 1000 M. übersteigenden Betrag des Anfalls ent— nommen werden kann; C., an das Staatsoberhaupt, den Staat oder das Reich. Berlin, 3. März. Die Prinzessin Friedrich Karl ist heute aus Dresden wieder hier ein— getroffen, vom Prinzen Friedrich Karl empfangen und in's Schloß begleitet worden. — Beim Bundesrath ist der Antrag auf Verlängerung des Socialistengesetzes auf weitere zwei Jahre schon eingegangen. Die Motivirung ist sehr eingehend und nimmt Bezug auf die Vorgänge in Frankfurt a. M., Pest, Berlin, London und in der Schweiz. — 3. März. Die dritte Berathung des Etats begann heute im Abgeordnetenhause. — 4. März. Die Jagdordnungscommission genehmigte in zweiter Lesung die in erster Lesung neueingestellten Paragraphen, betreffs Vergütung des Wildschadens ꝛc., verneinte die generelle Frage, ob wegen eines Wildschadens von Jagd— bezirk zu Jagdbezirk ein Regreßrecht zuzugestehen sei und beschloß, daß vor der gerichtlichen Klage wegen eines Wildschadens ein Vorverfahren stattfinden solle. Dresden, 3. März. Die erste Kammer hat in Uebereinstimmung mit der zweiten Kammer die Errichtung eines Staatsschuldenbuches be— schlossen. Carlsruhe, 3. März. Prinz Ludwig Wilhelm ist am Samstag im besten Wohlsein hier eingetroffen und von dem Großherzoglichen Paar am Bahnhof empfangen worden. Die Abwesenheit des Prinzen hat 3 Monate ge— währt. Am gleichen Tage ist Prinz Victor Napoleon hier eingetroffen und im Gasthof ab— gestiegen. Großfürst Michael von Rußland ist heute, von Stuttgart kommend, hier eingetroffen und vom Großherzog, der Großherzogin und sämmtlichen Prinzen im Bahnhofe empfangen worden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Presse meldet: Der Oesterr.-Ungar. Lloyd ersuchte die Regierung um die Genehmigung zur Aufnahme eines Prioritäts-Anlehens im Betrage von 1½ Million Gulden in Gold, behufs Ver— mehrung ihres Schiffsparkes, da die Dresdener Schifffahrts-Gesellschaft„Kette“ die von der österreichischen Regierung beabsichtigte Verlänger— ung des Cartells abgelehnt hat. Pest, 2. März. Gestern Nacht wurde ein Geheimpolizist Namens Toth in einer Anar— chistenkneipe erkannt, angegriffen, halb todt ge— schlagen und zur Thür hinausgeworfen. Die Behörde hat Kenntniß erlangt von der Absicht der Anarchisten, ein Executivcomits einzusetzen. Die Partei der gemäßigten Socialisten beschloß, eine Deputation an den Minister-Präsidenten Tisza zu entsenden, um demselben ein Memoran— dum zu überreichen, in welchem sie dagegen protestirt, daß man ihr die Verbindung mit den Anarchisten insinuire. Agram, 4. März. Bei den Schneidergehilfen Sruce und Hirscha wurden Schriftstücke mit Beschlag belegt, aus welchen deren Verbindung mit dem Redacteur Prager in Pest und mit den socialistischen Arbeiter-Vereinen in Luzern und Zürich hervorgeht. Srucec wurde verhaftet und dem Gerichte übergeben. Hirscha ist krank. Gestern wurden vier Arbeiter, als socialistischen geheimen Vereinen angehörend, verhaftet. Das weitere Erscheinen des Starcevies-Organes „Slobda“ ist untersagt. Schweiz. Bern, 4. März. Die Berner Regierung beschloß gestern die Verhaftung des Präsidenten des hiesigen Arnarchisten-Vereins, Kennel, derselbe ist eines gemeinen Verbrechens verdächtig. Bei dem Verhafteten ist eine Haus— suchung vorgenommen worden. Das Ergebniß wird geheim gehalten. — 4. März. Der Große Rath sprach sich mit 118 gegen 65 Stimmen für Beibehaltung des Impfzwangs aus. Die Volksabstimmung ist vorbehalten. Holland. Haag, 4. März. Die zweite Kammer hat den Gesetzentwurf angenommen, welcher die Regierung zur Demonetisirung von 25 Million Silber ermächtigt, falls der Münz— stand dies erfordert. Norwegen. Christiania, 4. März. Der König reiste nach der schwedischen Grenzstation Charlottenberg, um mit den dort eingetroffenen schwedischen Ministern Staatsrath zu halten. 31 der Rechten angehörende Storthings-Abge— geordnete fordern zur Zeichnung von Beiträgen auf, um die Prozeßkosten, welche den beim Reichsgericht angeklagten, bezw. verurtheilten Ministern auferlegt werden, zu decken. Großbritannien. London, 3. März. Die Polizei ist auf der Spur zweier Männer, anscheinend Amerikaner, welche die Höllen— maschinen in den Gepäckräumen der Victoria, Charing Croß, Paddington und Ludgate Hill Bahnhöfe abgegeben haben sollen. Dieselben nahmen am 20. Februar Abends Wohnung im Waverley Hotel, great Portland Street, ver— ließen ihr Logis am folgenden Montag Morgen und hatten Handkoffer, welche identisch mit den in den Charing Croß, Paddington und Ludgate Hill Bahnhöfen aufgefundenen sind. — 4. März. Das Unterhaus genehmigte die Wahlreformbill in erster Lesung. Stanley kündigt an, er werde den Nachtragscredit zur egyptischen Expedition durch einen Unterantrag bekämpfen. Ehe weitere Gelder bewilligt wür— den, sollte die Regierung ihre egyptische Politik klar darlegen. Italien. Rom. Die Ernennung Ledo— chowski's zum Secretär der Bittschriften wird bestätigt. Da er als solcher in Rom wohnen muß, so will man in dieser Ernennung einen Beweis erblicken, daß man seitens der Curie auf die Wiedereinsetzung Ledochowski's als Erz— bischof verzichtete. Türkei. Constantinopel, 2. März. Zahl- reiche Einwohner von Kreta haben ein Tele— gramm an den Sultan gerichtet, in welchem sie erklären, daß sie einen muselmanischen Gou— verneur nicht anerkennen würden. Gleichzeitig ersuchten sie die sechs Botschafter und den griechischen Gesandten in Constantinopel tele— graphisch um ihre Vermittelung bei der Pforte. Das Irade über die Ernennung Halil Rifaat Pascha's zum Gouverneur von Kreta ist deß— halb noch nicht veröffentlicht worden. Serbien. Belgrad. Der Finanzminister setzte eine Commission ein zur Berathung eines Entwurfs, betr. die Emission von 30 bis 40 Million Fres. Renten. Rußland. Petersburg, 4. März. Die kaiserliche Familie ist heute nach Gatschina übergesiedelt. Egypten. Kairo. Tokar hat sich gestern ohne Kampf ergeben. Die Aufständischen, welche den Platz besetzt hielten, nahmen die von General Graham gestellten Bedingungen an und Graham zog mit seinen sämmtlichen Truppen in die Stadt ein. Aus Suakim wird gemeldet, Os— man Digma lagere etwa 8 Meilen von Suakim un e Naqabd z nia N ng 8 22 a 428 2 e 2 2 8282216 2 —— 1 Sipümiünbt 2 n g 22. 823888 21 5——— 2 1 186 N Aida 222 8 * entfernt und sei bei dem Rückmarsch der Eug— länder von Tokar ein neuer Zusammenstoß zu erwarten. Die Leichen der bei der Niederlage Baker Pascha's gefallenen englischen Offiziere wurden aufgefunden und bei El Teb beerdigt. — 4. März. Einer Meldung des Büreau Reuter zufolge, ist General Graham beordert worden, nach Trinkitat zurückzukehren und da— selbst Instruktionen abzuwarten. Khartum, 4. März. Eine Depesche Gordon's meldet, daß Oberst Stewart von der zweiten Expedition nach dem Weißen Nil hier angekom— men ist; derselbe habe die Lage der Dinge da— Schweinefleisch 58 60 Pf., Hammelfleisch 60—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00 4.00. Frankfurt, 3. März. Produktenbörse. Waizen behauptet, eff. hies. und Wetterauer M. 19.75— 20.00, fremder M. 19.25-19.75, per diesen Monat M. 19.25. Roggen behauptet, eff. hies. M. 16.25- 16.50, fremder M. 16— 16.75, per diesen Monat M. 16.25. Gerste unverändert, eff. hies. und Wetterauer M. 17-18, fremde M. 1819.00. Hafer unv., eff. hies. M. 14.25 bis 14.50, fremder M. 14.25— 15, per diesen M. 14.50. Rüböl unverändert, eff. ohne Faß hiesiges M. 38. Branntwein 50% Trall. per 160 Liter eff. ohne Faß M. 43.— Mehl Nr. 1 M. 37-38, Nr. 2 M. 33— 34, Nr. 3 M. 27—28, Nr. 4 M. 20.50— 21.50, Nr. 5 M. 16.50— 17.50. Roggenmehl%(Berl. Marke) M. 23.50, do. 1 do. M. 21— 21.50, do. II do. M. 17-18. M. 64-66, 2. Qual. M. 55— 62. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber wurden bezahlt mit 60—62 Pf., Schweine mit 48—52 Pf. per ½ Kilo lebend Gewicht. Die wegen Aufnahme der britischen Colonien von Australien in den Weltpostverein schwebenden Verhand— lungen sind zur Zeit noch nicht zum Abschluß gelangt. Demgemäß beträgt das Franco für den einfachen Brlef aus Deutschland nach Australien zur Zeit noch 60 Pf. Da fortgesetzt Briefe nach Australien irrthümlich mit dem Vereinsporto von 20 Pf. frankirt zur Auflieferung gelangen, welche in Folge dessen in Australien mit einem hohen Nachschußporto belegt werden, so wird zur Ver— meidung dieses Nachtheils hiermit wiederholt daran er— innert, daß zur Franktrung eines einfachen Briefes nach Australien 60 Pf., und nicht 20 Pf. erforderlich sind. 0 friedi f Frankfurt, 3. März. Zutrieb von Ochsen ca. Geld ⸗ Cours. e 1 80 F gefunden. e 350 Stück, Preise für 1. Qual. M. 66 68 per Ctr. Frankfurt, am 4. März 1884. Amerika. New⸗Nork. Einer Depesche Schlachtgewicht, 2. Qual. M. 5860. Kühe und Nehme, U aus Lima vom 2. März zufolge, hat in der Rinder: Zutrieb etwas über 300 Stück, Preise für M. Pf. M. Pf. 5 z zufolge, 5 b 5. Nationalversammlung von Peru Iglesias den 3 70 1 10 S1 e 40 45 2 1. f 5 9 115 55 i iir Praß j Zutrieb ca. ü reise M. 40—48. Kälber: 0.. t 5 Eid als provisorischer Präsident geleistet. Das Zutrieb 256 Stück, Plesse für 1. Qual. M. 64—66, Englische Sovereings 20, 1 Cabinet gab deshalb seine Demission. 2. Qual. 5758, per Pfd. Hämmel: Zutrieb 50 Stück, Russische Imperiale 16. 71 16. 76 1. Qual 60-62, 2. Qual. 40—50 Pf. Schweine: Ducaten 9. 49 9. 53 Handel und Verkehr. Zutrieb etwas schwächer als bisher, Preise für Prima„ al marco 9. 58 9. 62 Friedberg, 5. März. Wochenmarkt. Butter kostete[ Hannoveraner 54 Pf., für Landschweine 50 Pf. Dollars in Gold. 4. 17 1 1 per Pfd. 0.85 1.00, Eier 1 St. 5, 2 St. große 11 Pf. Mainz, 2. März. Fruchtmarkt. Waizen hiesiger. 5 a Frledberg, 4. März. Fruchtber. Waizen M. 19½, M. 19.25— 20.80, fremder M. 19.25— 21.25. Korn] Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg a5. t 00...e le. f. e e e eee rer en ve. e Preise verstehen sich au. ollpfund. z e 16. 517. 5 50- 17.25. Grünberg, 1. März. Fruchtpreise. Weizen N. 19.30, Hafer M. 13.50—15. Raps M. 33.10 33.50. Rapskuchen W Der Korn M. 16.50, Gerste M. 15.00, Hafer M. 15.60, M. 156-160. Mohnöl M. 55—58. Leinöl M. 25.20 a Ab. 10 Winnt 17 Erbsen M. 17.40, Linsen M. 00.00, Samen M. 00. bis 25.40. Rüböl rohes M. 35.80— 36.25, gereinigtes Freitag Abends 5 110 1 taten 41 Gießen, 4. März. Auf dem heutigen Markt kostete[ M. 37.80— 38. f Samstag N 5 9 15 1 offenn Butter per Pfd. M. 1.05— 0.00, Eier 1 Stück 5 bis Mainz, 2. März. In der abgelaufenen Woche 1 achm 1 40 m.. 5217 a Stück 5—9 Pf., Tauben per Paar waren auf unserem Viehmarkte im Ganzen 950 Stück Sabbathausgang 0 in. 5 8* 1. n Ste M 1.00 100 Vieh N 5 i 111 Ochs 176 Kühe Wochengottesdienst von Sonntag den 9. März an 70 M. 0.90 1.10 ühner per Stück M. 1.00— 1.30, Vieh, und zwar Farren hsen, 176 0 8 9. Age 2 Hahnen per Stück M. 1.00— 1.70, Enten per Stück 250 Kälber und 411 Schweine zugetrieben. Bezahlt Morgens 6½½ Uhr, Nachmittags 5 Uhr. itragen M. 2.00— 2.80, Ochsenfleisch per Pfd. 66—00 Pf., Kuh⸗[ wurden für Farren M. 52—54, Ochsen 1. Qual. Montag den 10. März: Faslen⸗Esther. beim* und Rindfleisch 48 56 Pf., Kalbfleisch 45 50 Pf.,[M. 71-73, 2. Qual. M. 68—70, Kühe 1. Qual. Dienstag den 11. März: Purim. heilten S? 8 8 5 Forderungen 5,034 Cr. Eich Ir Erdl 8 l. Eichenlohrinde der r Et Min an unsere Abiturienten, zu deren Berichtigung man unsere 3 a 0 g N 5 5 dämmen, Mitwirkung in Anspruch zu nehmen beabsichtigt, sind aus Domanial⸗, Gemeinde- und Privat-Waldungen, welche sämmtlich in der Nähe von Fried— Höll 2 15 5 25 25 durch Einsendung der Rechnungen berg, meist auf dem Taunus und theilweise auch in der Wetterau liegen, sollen ictotla, et uns anzumelden. 5 5— . Friedberg am 23. Februar 1884. 9 8 1 f te t Großherzogliche Direction des Schullehrer-Seminars. Montag den 31. März l. 0 cc C 4 Vormittags 11 Uhr, e F 1 st j Fri im T'schen Gasthofe, öffentlich versteigert werden R zu Friedberg im Trapp's her asthofe, 0 9: ö 1 ruch ver eigerung Ober⸗Rosbach den 30. Januar 1884.. ö 1% bei Großherzogl. Rentamt Nidda in Bingenheim. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. „ Mittwoch den 12. März l. J., Vormittags 11 Uhr, 499 Strack. udgate unmittelbar nach Ankunft der Friedberger Post, werden 7 Die bei Gastwirth Winter die auf dem biesigen Speicher* 5 migte 2 lagernden herrschaftlichen Früchte, als: r— ren— I n auley 2 1. 9 Hectoliter Waizen, 3. 52 Hectoliter 1 1 2 Korn, 4. 21. Hafer, 0 8 5 it dur 42 f Verwender ae neuester Construction, empfehle zu Fabrikpreisen. Stets Lager bei antrag öffentlich an den Meistbietenden versteigert. B 5 1 2 Bingen heim am 24. Februar 1884. 833 A. uch In Hungen. 1 rzogliches Rentamt Nidda. Polit ö 2 912 1 91 Nidda 4 eferenzen i edo⸗ 2 Bis jetzt haben bereits von mir erhalten: 5 155 u 5 Backhaus in Rudlos. Herr von Oven in Hungen. u wild 22 Herr Ba e wohnen IA„ Backhaus in Corbach.„ Arthur Packhard in Wetzlar. 00„ Fülberth in Utphe.„ Schäfer in Sickendorf bei Lauterbach. 1.5„ Heil in Dorheim.„ Spamer, Kinzigheimer Hof bei Hanau. 5„.„ Heil& Comp. in Wickstadt.„ Westernacher in Lindheim. „ Leonhard in Wisselsheim. e i 5— Zahl. 1 2 1 ff Jagd⸗Verpachtung. Ein Zapfjunge 5 1 820 Die bisher dem Großh. Fiseus in der Gemarkung wird gesucht von g 95 Nidda zugestandene Jagdberechtigung ist durch h 932 Ph. Windecker. 0„ auf die Gemeinde Nidda übergegangen und soll nunmehr——— eit 2— die Jagd— die Größe des Jagdbezirks W 1 5 Rasirseife 0 N S 930 Hektare Feld ꝛc. ꝛc. und 52 Hektare Wald— au 5 0 2 7, Mit den neuen Schnelldampfern des 6 Jahre Montag den 10. März l. J., Vormittags 11 Uhr, aus Talg und Lauge ohne Soda gewonnen, schaum⸗ tele⸗. Norddeutschen Llond Rathhaussaal, dahier verpachtet werden. stehend und nicht beißend, per Stück 8 Pf., bei forte.— kann man die Reise 8 Nidda, 25. Februar 1884. N 3 J. A Windecker. Nifgat von Bremen nach Amerika. e Nidda.— 3 ler ich, e N 5 Für Spengler. ne uber. Eimer. Butterfässer etc.“, des, Subgenre Jen ene, ver Kilo 1 M. 20 Pf., stets zu haben bei 5 Elias fahn in Friedberg. machen. Näheres bei dem 879 Carl Damm, Usagasse. 5 für Herrer, Damen und Kinder, 5 uin große Partie 9) Hemden, n be 4. Feiebric. 8 Mist Mainz ö 1 5 und dessen Agenten: 5 wird Freitag ie g er 8 15 Danksagung. J 2 1 8 7 Hofratthe des Wilhelm Kreuter II. nächst der adt⸗* 5. Hermann Vogt, Reichelsheim. 5 5 öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. 5 952 115 leere ee Theilnahme bei 1 1 T f g 5 g er Beerdigung unse 5 25 „ Chocoladen K Cacao's Eine Wohnung Frkulein Amalie Für tn Gentle aus den Fabriken:(freistehendes Haus), bestehend in 4 Zimmern nebst Zu⸗ e März 1884. Vrahall Compagnie Frangaise in Straßburg, behör, mit großem Garten, ist zu vermiethen. Näheres 1 9 n ee 00 die Ph. Suchard, Neuchatel, bei Herrn Conrad Leschhorn, Maurermeister, 1 i ee 656 Georg Groß. Nauheim. FEECbCbCbCͤͥͤ ͤ ͤvb Os. empfieh Steinkopf, Steinkopf, Steinkopff! 911 Samstag den 8. März, Abends 6 Uhr, Generalversammlung der vereinigten Taunushirsche und-Rehe auf dem Steinkopf. Tagesordnung: 1. Berathung der Frage: Schadet der projeetirte Thurm dem verehrlichen Wildstand. 2. Beschlußfassung aller unterstützungswohnsitzberechtigten Hirsche und Rehe des Ockstädter Gemeindewaldes, dahingehend, im Falle der Thurm gebaut wird, das seither bewohnte Territorium nicht zu verlassen. 3. Protest gegen die Errichtung eines Denkmals irgend welcher Art auf dem Steinkopf, mit Ausnahme des Thurmes. 4. Berathung über den Antrag des dienstältesten Hirsches, genannt„Die Augenweide“, dahingehend, durch massenweises Anbringen von Wegweisern dem edlen Menschengeschlecht den Besuch unserer Jagdgründe und des Steinkopfes zu erleichtern. Beschlußfassung über das Gesuch des Taunuselubs„Wetterau“, dahingehend, daß außer den reichen Leuten auch noch andere ärmere Menschenkinder Gebirg und Wald besuchen und sich an Gottes schöner Natur erfreuen dürfen. Nach der Generalversammlung Concert der Friedberger Dilettantenkapelle. Zu zahlreichem Vesuch ladet ein. Der Ein berufer: 8 5 Gloriocus.“ SS o/// ß HhBernhardiner 105 einster — Alpenfranter- 2 Magenbitter Wallrad Ottmar Bernhard, königl. bayer. Hofdestillateur in Lindau im Bodensee, Zürich und Bregenz, allgemein als vorzüglicher Magenliqueur[bekannt und beliebt, ist stets ächt zu haben in Flaschen zu M. 4., M. 2.10(Probeflaschen M. 1.05) in Friedberg bei Herrn W. Bernbeek. 5 CTC... ͤ VTVbbbbTbTbTTbTbTbTb Zuckerrübenbau. Dem landwirthschaftlichen Publikum zeige hiermit ergebenst an, daß mir Herr Rudolf Sack, Plaguitz- Leipzig. die Hauptvertretung seiner Fabrikate für Bodenbearbeitung und Reihencultur für die Provinz Oberhessen übertragen hat und empfehle ich hiermit Sämaschinen(Drills), Ackerschlichte, Tiefculturpflüge, Universalpflüge in verschiedenen Größen und für alle Verhältnisse passend, mehrschaarige Pflüge (ueues Patent), eiserne Eggen, Extirpatoren, Grubber, Untergrundpflüge dc. Ich unterhalte stets Lager dieser Maschiner und Geräthe und bin dadurch in den Stand gesetzt, sofort zu bedienen und bedeutende Frachtersparnisse zu bewilligen. Illustrirte Cataloge gratis und frei. A. Buch. Hungen. P. S. Alle von anderen Seiten als Sack'sche Maschinen, Sack'sche Pflüge, à la Sack, System Sack angebotene Drillmaschinen und Pflüge sind Nachahmungen. Kleesamen. Bekanntlich liefere ich keine amerikanische, sondern nur ächte steyrische Rothsaat und ächten Luzernesamen, garantirt kleeseidefrei. Da ich mich bei meinen Einkäufen lediglich von Rücksichten auf Gute und Aechtheit, nicht auf Billigkeit des Samens leiten lasse, so bin ich jederzeit in der Lage, Saatgut von irgend erreichbarem, höchstem Gebrauchswerthe zu liefern. Ich halte mich den Herren Landwirthen bei Bedarf bestens empfohlen. J E. Wiechard, Friedberg. Geehrter Herr H. P. Beyschlag, Augsburg. 926 Erlaube mir für Ihre Universal-Glycerin-Seife meine vollste Anerkennung auszusprechen. Durch Jahre langen Gebrauch bewußter Augsburger Universal-Glycerin-Seife bin ich zu der Ueberzeugung getangt, daß selbige das vorzüglichste Mittel gegen trockene Flechten, sowie gegen spröde, aufgesprungene und krankhafte Haut ist, und kann die Vorzüglichkeit dieser Seife nicht genug rühmen. Weißenhöhe a., Ostbahn. * 8 ee FCC e 8 . 832 711 Ihr ergebener Julius Bischoff, Lehrer. Obige Augsburger Universal-Glyeerin⸗Seife ist zu haben in Friedberg bei Herrn Ph. Billau, Kaiserstraße. Dienstmädchen, von ordentl. Eltern, das etwas kochen kann, zu 1. April 5 a 8 gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 931 g Schreinermeister Zöll in der Vorstadt. Eine kleine Wohnung Nierenfett ist zu vermiethen. Schuhmachergasse Nr. 333, morgens. bei sämmtlichen Ochsenmetzgern 50 Pf. Ein möblirtes Zimmer für einen einzelnen Herrn hat zu vermiethen 929 Lutherfeier. Indem ich mittheile, daß die von der Finanz- Com⸗ mission geprüfte Rechnung über Einnahme und Ausgabe für die Lutherfeier am 6., 7. und 8. d. Mts., Nach⸗ mittags von 2 bis 5 Uhr, in meiner Wohnung zur Ein⸗ sicht offen liegt und daß noch ein Betrag von 105 M. der fruheren Vestimmung gemäß zu verwenden ist, wirder⸗ hole ich im Namen des Festeomité's den Ausdruck des Dankes für Alle, welche durch ihre Gaben und durch ihre opferfreudige Thätigkeit zum Gelingen des Festes beigetragen haben. 927 Kirchenrath Baur. Donnerstäg Dortmund. Turuverein. Versammlung bei Herrn Ph. Windecker Freitag den 7. März, Abends 8½ Uhr. Tages⸗Ordnung: Der Gauturntag in Gießen am 9. März. Das Bezirksanturnen in Vilbel. Die Freilegung des Turnplatzes. 923 Der Vorstand. Die Nechnung der Kranken⸗ Unterstützungs⸗Kasse liegt auf der hiesigen Bürgermeisterei 8 Tage lang zur Einsicht der Mitglieder offen. f Friedberg den 4. März 1884. 920 Der Vorstand. ie sehr verehrlichen Vorstände der Orts— Gustav⸗Adolf⸗Vereine werden hier⸗ mit freundlich ersucht, die Sammlung pro 1883 in ihren Gemeinden gef. vorzunehmen und den Ertrag an den Vereinsrechner einzusenden. Der Vorstand des Wetterauer Zweigvereins der Gustav-Adolf— 914 Stiftung. Sonntag den 9. März beabsichtigen die Tanzschüler von Bönstadt Prüfungsball in dem Saale ihren 0 des Herrn Gastwirth J. Stölting abzühalten, wozu freundlichst einladet 918 Mahl, Tanzlehrer. Zur Abwehr! Was purzeln sollt', steht fest und gut; Zum großen Aerger unsrer Neider, Drum nieder mit der Lügenbrut; Und jedem frechen Ehrabschneider. 928 Haha! Doch Etwas spät, nicht richtig gebört, das gepurzelte Lied. Du sagtest halt!— den Vers nochmal, man weiß gar nicht woher. O, Schneiderlein, o, denk doch zurück Mit deiner Stimmgabel an das Burggräfer Lied. Was du hast dazumal gemacht, Mit deinem Quartett ein reines Affeneoneert. Da schrie der Sängervater halt, Die zwei Lieder net richtig, das ist'n Gewalt. Beim Lutherfest war's wahrlich ein Spiel, Da purzelt man schon von Anfang her, Und hätte man gern geschrien halt,— Doch man schämte sich vor dem schlechten Schall, So purzelt ihr schon das ganze Jahr hindurch, Bei allen Wahlen bekamt ihr'n richtigen Krach! So daß der Komiker gar manches Stückchen problirt Und hat doch nur als Schneider studirt. Und bolt sich erst vor kurzer Zeit Ein Stückchen Brod bei mir und ein Oberkleid. So seid nun alle im Liederkranz froh, Weil ihr so vielmal purzelt und habt nichts davon, Denn wir sind freie Leute und singen das Lied sehr gern, Weils die Germania kann, und hat noch ein ehrliches Gewissen beim Herrn. O, Liederkranz, du hast's wahrlich nicht richtig gemacht, Denn vorerst denkt man an seine eig'ne Schmach Denn die Germania hat schon manches vergessen, Was der Liederkranz nicht kennt, und wird's auffressen, Wenn sie nicht hätten so ein gescheites Quartett, Daß sie singen das Fahnenlied und machens mit dem Komiker zum Affeneoneert. Gelte do guckste Geehrter Herr Liederkranz. 915 Klees amen. Meinen geehrten Kunden zeige hiermit an, daß ich auch dieses Jahr wieder mit la deutschen und Luzerner Aleesamen in höchst keimfähiger und seidereiner Qualität versehen bin und bringe denselben zur bevorstehenden Aussaat in empfehlende Erinnerung. Georg Gross. & Shlip billigst bei 880 5 Halsbinden& Shlips a. Lriebntg: ruck und Verlag von Carl Bindernagel. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. (Hierzn eine Beilaoe) —————— g: Con a usgab. „ Nach zur Ein⸗ 105 m. * wb druck des und durch es Fetz Daut. ud r Freltg stand. 8 en⸗ lang ur rstand. Orts: den hier⸗ ro 1883 und den en. „Adolf zschüler m Saale d Herrn teundlichs lehre. epuizelte al, man ied. habon, ehr gern sehr 94 ehrliches herrn. gemachl, 1 00 111 ufftessen, 1 mit dem eneoncert. Beilage. — 4 29. Bberhessischer Anzeiger. Aus Stadt und Land. j. Friedberg. Die an die 2. Kammer eingesandte Vorstellung der Stadt Friedberg wegen der projeetirten Nebenbahn von Ranstadt nach Nieder-Wöllstadt hat fol— genden Wortlaut: In dem der hohen Ständekammer vorliegenden Gesetz Entwurf, die Herstellung mehrerer Nebenbahnen betreffend, findet sich auch der Vorschlag einer Nebenbahn von Ranstadt nach Nieder-Wöllstadt, und zwar der Art, daß die Bahn von Ranstadt über Staden bis Nieder Florstadt mit thunlichster Benutzung der Chaussee und von da auf eigenem Bahnkörper der Nidda entlang über Assenheim oberhalb Nieder-Wöllstadt in die Main⸗Weserbahn geführt werden soll. Würde die Bahn von Nieder Florstadt ab nach diesem Projeet gebaut, so würde die Stadt Friedberg von solcher voll ständig umgangen und deßhalb in der allerempfindlichsten Weise geschädigt werden. Eine solche Umgehung Fried- bergs ist aber weder nach den Terrainverhältnissen noch aus einem anderen Grunde irgend wie geboten oder veranlaßt. Dagegen würde diese Umgehung den Staat und die Interessenten der Bahn viel theurer kommen und der Rentabilität der letzteren entschieden Abbruch thun. Alle diese Nachtheile können vermieden werden, wenn die Bahn in Friedberg einmündet und zwar, indem man dieselbe von Nieder-Florstadt ab auf der Chaussee wener führt bis auf die Höhe von Ossenheim, von da ab in gerader Linie in die Hanau- Friedberger Bahn oberhalb der Wetterbrücke derselben einmünden und auf dieser nach Friedberg gehen läßt. Wird die Bahn dem— entsprechend gebaut, so sind die Baukosten einmal für den Staat viel geringer, weil die Bahn auf der Chaussee bis auf die Ossenheimer Höhe laufen kann und nur für die kurze Strecke von da bis zur Hanau-Friedberger Bahn ein eigener Bahnkörper beschafft werden muß, während bei der Einmündung der Bahn in Nieder- Wöllstadt für die lange Strecke von Nieder-Florstadt bis dahin ein eigener Bahnkörper mit einer Brücke ge⸗ baut werden muß und derselbe insbesondere von Assen— heim nach Nieder- Wöllstadt viele Schwierigkeiten bietet und bedeutende Kosten verursacht. Für die Interessenten ist das fragliche Projeet bedeutend billiger, weil nur für jene kurze Strecke Gelände angekauft werden muß und dasselbe sämmtlich Gelände geringerer Qualität ist, während bei dem Projcet der Regierungsvorlage für die ganze Strecke von Nieder Florstadt bis Nieder-Wöllstadt Gelände nnd zwar zum Theil solches der besten Qualttät erworben werden müßte. Die ganze Gegend von Ran— stadt bis Friedberg steht seit ewiger Zeit mit letzterem im regsten Geschäftsverkehr, was naturgemäß für die meisten von der fraglichen Bahn betroffenen Orte sich schon daraus ergiebt, daß Friedberg der größte und be— deutendste Ort der Wetterau ist und stets bei der Reihe von Geschäften der verschiedensten Art, die es besitzt, als der Mittelpunkt des geschäftlichen Verkehrs derselben gegolten hat, ohnedies der Sitz des Kreisamts, des Amtsgerichts, des Steuereommissariats, des Rentamts und sonstiger Behörden ist. In Friedberg besteht außer— dem eine sehr ausgedehnte Vorschußkasse, eine bedeutende Sparkasse, im vorigen Jahr ist die Zuckerfabrik daselbst erbaut worden, außerdem hält dasselbe in jedem Monat einen bedeutenden Viehmarkt ab, der schon von Ranstadt aus sehr stark besucht wird. Dieser gesammte durch die angegebenen Verhältnisse von selbst gegebene sehr leb— hafte Verkehr würde bei der Führung der Bahn von Nieder- Florstadt ab über Assenheim nach Nieder-Wöll— stadt gänzlich ignorirt, die Bahn könnte für denselben nicht benutzt werden und darunter würden selbstredend nicht allein die davon betroffenen Orte in der empfind⸗ lichsten und nachtheiligsten Weise berührt werden, sondern es wäre auch jede fuͤr die Rentabilität der Bahn doch so sehr wünschenswerthe Erweiterung und vortheilhafte Verwerthung jenes Verkehrs ausgeschlossen. In den Motiven zu der Vorlage wird mit allem Recht hervor⸗ gehoben, daß die Nebenbahnen dem Localverkehr ent— sprechendere Wege eröffnen, vorhandene Erwerbszweige stützen, die gewerbliche Thätigkeit fördein sollen. Soll dies auch auf die Nebenbahn von Ranstadt ab Anwend— ung finden, dann ist nach dem Obigen absolut geboten, die Bahn in Friedberg einmünden zu lassen. Und zwar umsomehr, als ja Nieder-⸗Wöllstadt selbst bei dem Pro— jeete der Gesetzesvorlage als Durchgangsstation kaum einen Vortheil, ja eher Nachtheil haben würde. Das⸗ selbe hat mit den betreffenden Orten keinerlei Lokalver⸗ kehr, alle Bedingungen für einen solchen fehlen, zumal es keinerlei Geschäfte besitzt. Dagegen würden durch die Einmündung der Bahn in Nieder⸗Wöllstadt die Geschäfte in Friedberg auf das Empfindlichste geschädigt, der Verkebr von da nach Frankfurt a. M. geleitet, und das kann doch gewiß nicht der Wille des Landes sein, eine eigene Stadt auf diese Weise zu schädigen und ihre wirthschaftliche Entwickelung lahm zu legen. Friedberg als Einmündungs⸗Statlon für die fragliche Nebenbahn hat ferner den großen Vorzug, daß dasselbe schon der Knotenpunkt für zwei Bahnen(Main Weser und Hanau Friedberger Bahn) ist und die größte Aussicht hat, daß Preußen die Taunus bahn von Homburg nach Friedberg erbaut. Wollte man daher die Nebenbahn von Ranstadt aus in Nieder⸗Wöͤllstadt einmünden lassen, so würden nicht allein dieser selbst, sondern auch den davon betroffenen Orten die Vortheile jener Linie vollständig begreiflicher Fehler angesehen werden, der Bahn ihre Einmündung nicht in Friedberg gegeben zu haben. In Friedberg halten endlich alle Schnellzüge, was in Nieder— Wöllstadt nicht der Fall ist, auch das muß, namentlich da jene auch Wagen 3. Klasse führen, sehr in Betracht ge— zogen werden. Es kann daher auch davon gar keine Rede sein, daß durch die Einmündung der Vahn in Friedberg die direete Vermittelung des Verkehrs zwischen dem Vogelsberg und Frankfurt a. M., welche jene mit— bezweckt, irgendwie alterirt würde. Vielmehr ist gerade das Gegentheil der Fall. Endlich würde, wenn die Bahn von Nieder-Florstadt ab, so wie oben dargelegt, geführt würde, demnächst die projeetirte Nebenbahn von Hungen über Echzell-Neichelsheim-Friedberg viel leichter und mit geringeren Kosten zu erbauen sein, weil dieselbe auf der Strecke von Nieder-Florstadt nach Ossenheim einmünden könnte und für sie von da ab alle weiteren Kosten gespart wären. Die Stadt Friedberg ist bereits durch die Linke der Oberhessischen Bahn Gelnhausen— Gießen bedeutend geschädigt worden, indem sie ihren früheren Verkehr mit der Gegend von Büdingen bis Hungen durch jene Linie verloren hat, würde man ihr auch noch den anderen Verkehr von Ranstadt ab durch eine Nebenbahn ablenken, wie dies der Fall sein wurde, wenn diese in Nieder-Wöllstadt einmündete, so müßte die Stadt einer trüben Zukunft entgegengehen. Gestützt hierauf erlaubt sich daher dieselbe, an hohe zweite Ständekammer die dringendste Bitte zu richten: sich dahin zu entscheiden, daß die in Frage stehende Neben— bahn von Ranstadt nach Friedberg und nicht nach Nieder- Wöllstadt geführt wird. Der Bürgermeister der Stadt Friedberg: Stein häußer. W. Friedberg. Bezüglich des Beschlusses des Ge— meinderaths zu Ockstadt können wir mitthetlen, daß der— selbe dadurch veranlaßt wurde, daß man glaubte, die Jagd wurde nothleiden und das Wild sich verziehen; bei einer späteren Jagd- Verpachtung werde eine ge— ringere Summe geboten werden und dadurch werde der Gemeindesäckel geschädigt. Dem gegenüber constattren wir, daß bereits zwei Jagdliebhaber sich bereit erklärten, eine höhere Pachtsumme nach Ablauf der jetzigen Pacht— zeit zu bezahlen unter der Bedingung, daß der Thurm auf dem Steinkopf errichtet wird. Hiermit ist die Befürchtung des Gemeinderathes von Ockstadt auf's Schlagendste widerlegt. Auch braucht der Gemeinderath sich nicht zu geniren, seinen früheren ablehnenden Beschluß umzustoßen und einen dem Project günstigen Beschluß zu fassen, denn das passirt bei anderen Körperschaften oft genug, ohne daß man dieselben der Inconsequenz zeiht. b. Bad Nauheim. Schon seit eintger Zeit bemerkte eine hlesige Ladenbesitzerin, daß ihr hin und wieder kleine Geldbeträge, Cigarren ꝛc. fehlten, und glaubte zu be⸗ merken, daß die Diebe junge Leute seien, die zu einer Zeit, wo das Geschäft weniger frequentirt war, die Ge— legenheit benutzten. Ste veranlaßte deßhalb am letzten Sonntag einen Gendarm, sich im Laden zu verstecken und diesem gelang es, die Diebe in den Personen zweter aus hiesigen angesehenen Familien stammender jungen Bursche von 16-18 Jahren in flagranti zu erwischen. W. Bad⸗Nauhelm. Die diesjährige Delegirten. und General-Versammlung des hessischen Landeslehrer— Vereins und Lehrerwaisenstifts wird Freitag und Samstag den 2. und 3. Mai d. J. dahier abgehalten. k. Ober⸗Mörlen. Den besonders in den Nach— barorten verbreiteten Gerüchten gegenüber, als ob die hiesige Gemeinde gegen die Erbauung einer Bahnverbind— ung Usingen resp Weilburg— Bad Nauheim sei, können wir mittheilen, daß die Ausführung obiger Bahnverbind— ung mit einer Station Ober-Mörlen von der ganzen hiesigen Einwohnerschaft auf das freudigste begrüßt wer⸗ den würde und daß die hiesige Gemeinde, so viel in ihren Kräften steht, für genanntes Project eintreten wird. W. Nieder-⸗Wöllstadt. Verflossenen Sonntag fand im Saale des Gastwirths Becker dahier die Delegirten— versammlung des„Wetterauer Sängerbundes“ statt. Fast sämmtliche Vereine waren durch Delegirte vertreten. Neu aufgenommen wurde der Gesangverein„Liederkranz“ zu Ober- Wöllstadt mit ca. 40 Mitgliedern. Nachdem der Vorsitzende die Delegirten begrüßt, theilte er kurz die Tages ordnung mit. Punkt! derselben betraf die Wahl des diesjährigen Festortes. Die Vertreter des Gesang— vereins„Cäcilia“ zu Ilbenstadt erklärten ihre Bereit⸗ willigkeit zur Uebernahme des Festes und soll dasselbe in der zweiten Hälfte des Monats Juni abgehalten werden. Als Festlied bezw. Chorlied wurde bestimmt: Deutscher Festgesang von Orth(Gedicht von Lehrer K. Schäfer, früher Lehrer in Klein-Karben.) Ferner wurde beschlossen, alle Berichte, Inserate, Programme ꝛc. in Betreff des Bundes im Oberhessischen Anzeiger zu veröffentlichen; sodann wurden die Vereine darauf auf⸗ merksam gemacht, alle Anfragen bezw. Briefe des Fest— vereins sofort zu beantworten, damit nicht Störungen und Stockungen entstehen könnten. Nachdem noch Toaste verschtedener Art ausgebracht und einige Lieder von Seiten der Vereine zu Nieder- und Ober-Wöllstadt vor— getragen worden waren, schloß der Vorsitzende die Ver sammlung. Wir hoffen auf ein fröhliches Wiedersehen in Ilbenstadt! h. Bönstadt, 2. März. Die zweite Abendunter⸗ haltung des Gesangvereins Bönstadt fand gestern Abend unter außergewöhnlich großer Betheiligung im Saale verloren gehen und dürfte es gewiß später als ein kaum des Gastwirths Wiegand statt. Das gut gewählte und arrangirte Programm wurde mit großer Präelsion, ein— zelne Gesänge und Duette geradezu vorzüglich vorge— tragen, so daß dies Concert wiederholt Zeugniß gab von der Strebsamkeit der Mitglieder und der Tüchtig— keit ihres allgemein beliebten Dirigenten, Lehrer Volk. Auf das Coneert folgte eine Theatervorstellung. j. Vilbel. Donnerstag den 13. d. M., Nachmittags 3 Uhr, findet dahier im Locale des Gastwirths ten Brink eine Versammlung des Bezirks-Lehrervereins statt. Auf der Tagesordnung steht ein Vortrag des Lehrers Querin zu Harheim über die Ertheilung des Rechenunterrichts. Allseitiges Erscheinen wäre sehr erwünscht. g W. Gießen. Der 44. Turntag des Gaues Hessen findet nächsten Sonntag den 9. März, Vormittags 10 Uhr, im kleinen Saale des Wenzel'schen Gartens dahier mit nachstehender Tages ordnung statt: 1. Aufnahme neuer Vereine, 2. Bericht des Gauvertreters, 3. Rechnungsab— lage, 4. Abänderung des§. 20 der Gausatzungen(An— trag Butzbach), 5. Festsetzung der Gaubeiträge für 1884, 6. Festsetzung der Gauturnfahrten§. 37, 7. Wegfall des §. 23 und Einverleibung des Wortes Bezirksvorturn⸗— stunden in§. 29(Antt. Alsfeld), 8. Beschwerde des Turn— vereins Schotten, wegen theilweiser Zahlungsverweiger— ung der statutenmäßig festgesetzten Reisekosten aus der Gaukasse§. 29(Antrag Schotten), 9. welche Aufgaben erwachsen den Vereinen, Gauen und Kreisen aus dem Beschlusse des letzten deutschen Turntags, betreffend die anzustrebende gesetzliche Dienstzeitverkuͤrzung fuͤr solche Wehrpflichtige, die eine turnertsche Ausbildung besitzen (Antrag Friedberg), 10. die Vereine des Gaues Hessen sind durch den Gauausschuß zu ersuchen, demselben vor Ablauf dieses Jahres Mittheilung darüber zu machen, welche Beträge von denselben in den Jahren 1881, 1882, 1883 für turnerische Zwecke aufgewandt worden sind, worin diese Aufwendungen hauptsächlich bestanden haben und welchen Prozentsatz der Vereinseinnahmen der be— treffenden Jahre dieselben darstellen, 11. die Errichtung eines Grabdenkmals für den verstorbenen Dr. F. A. Wengenroth in Usingen. Darmstadt. Es bestätigt sich, daß die Einführung des elektrischen Lichtes im hiesigen Maln-Neckar-Bahnhof beschlossene Sache ist, und soll diese Beleuchtungsweise längstens bis zum 1. Juli ins Leben treten. Allerlei. Frankfurt. Gegen den angeblich überfallenen und gestochenen Kaufmann Max Fulda aus Coblenz ist eine Untersuchung wegen Meineids und Betrugs eingeleitet, und es sind bereits eine Reihe von Zeugen vernommen worden. Es müssen sich jedenfalls schwere Verdachts— momente gegen ihn ergeben haben, sonst würde die Staatsanwaltschaft nicht vorgegangen sein. Es scheint demnach, daß das Polizeipräsidium mit seiner Erklärung in Sachen Fulda Recht gehabt hat und die in Seene gesetzte gegenthetlige Darstellung der Affaire in der Frank— furter Zeitung eine irrige gewesen ist. Frankfurt. In räthfelhafter Weise ist eine Frau S. verschwunden. Dieselbe hatte unlängst gegen ihren Mann eine Scheidungsklage angestrengt, angeblich weil derselbe eine schwere entehrende Strafe erlitten und war einstweilen zu ihrer Schwester gezogen, sich mit dieser von redlicher Arbeit ernährend. Am Freitag traf Frau S., deren Schwester sich in ihrer Begleitung befand, in der S- gasse mit ihrem Manne zusammen und wurde von diesem veranlaßt, ihn allein ein Stück zu begleiten. Seit dieser Stunde ist Frau S. nicht mehr zu ihrer Schwester zurückgekehrt, weshalb Anzeige erfolgt ist. Marburg, 3. März. Heute Morgen traf die Nach— richt hier ein, daß vergangene Nacht im benachbarten Dorfe Nordeck der S. Wolf und Frau ermordet wurden. Die Wolf'schen Eheleute waren gebrechliche, alte, jedoch wohlhabende Israeliten. Wie wir hören, hat sich der Staats- Anwalt bereits heute Vormittag nach Nordeck begeben. Wilhelmshafen. Am 28. Februar zersprang beim Uebungsschießen der Marine-Artillerie ein Batterte-Ge— schützrohr, wobei von 8 Bedienungsmannschaften 4 ge⸗ tödtet und 4 verwundet wurden. Die Ladung bestand aus 71 Kilo Pulver und einer 7 Ctr. schweren Granate. Als Ziel diente eine, in der Jade verankerte Scheibe. Geschoßrohrstücke wurden 200 Meter weit weggeworfen. Konstantinopel, 4. März. Die Erdbeben auf Tschesme und Chios dauern fort. Verloosungen. Nassauer fl. 25⸗Loose vom Jahre 1837. Ziehung vom 1. Febr. 1884. Heimzahlung am 1. Mai 1884. Nr. 33950 fl. 15000. Nr. 7260 fl. 3000. Nr. 41229 fl. 2000. Nr. 57777 fl. 1000. Nr. 15187 75788 à fl. 400. Nr. 61685 97210 à fl. 200. Nr. 45114 56918 à fl. 100. Nr. 6579 15956 18550 21100 22060 32958 33959 35687 36456 41402 45719 51231 55578 62306 65548 68172 69121 84134 84935 94638 à fl. 65. Nr. 3994 4242 5609 6101 6827 8516 11927 15160 17729 18966 20520 22862 25517 26431 27723 28157 28571 28726 30818 32315 33996 34596 38151 39139 41355 42706 45382 45707 45772 47250 47251 47762 48242 51678 51907 52136 53054 53374 56791 58122 59147 61441 63002 63192 64104 64921 65312 65426 66148 66649 67771 68778 71894 7812. 82066 82257 83 198 84337 84763 84945 87443 89227 89715 90319 90885 91511 93157 94164 96528 96892 à fl. 55. Die 2 übrigen Nummern können auf unserem Bureau nachge— sehen werden. N a Karlsruhe, 29. Febr. Serienziehung der badischen 35 fl.⸗Loose. 17 201 281 286 312 366 380 447 637 677 716 732 833 874 886 909 915 957 1027 1139 1178 1252 1272 1284 1403 1440 1495 1551 1612 1641 1685 1758 1837 1844 1857 1884 1907 1920 2074 2187 2197 2267 2290 2368 2374 2384 2390 2398 2421 2434 2443 2458 2482 2516 2584 2647 2711 2776 2799 2942 3047 3057 3086 3ʃ37 3222 3256 3272 3304 3371 3414 3423 3424 3524 3596 3622 3641 3661 3691 3720 3734 3769 3919 3923 3924 3942 4163 4164 4172 4297 4331 4360 4390 4475 4479 4527 4545 4571 4573 4683 4750 4793 4955 4964 4988 5024 5056 5124 5180 5186 5334 5375 5511 5676 5794 6024 6032 6189 6245 6310 6356 6397 6406 6424 6430 6498 6499 6501 6638 6653 6694 6802 6950 6971 7019 7048 7051 7064 7094 7101 7180 7194 7195 7206 7306 7340 7348 7367 7405 7465 7478 7485 7508 7545 7596 7612 7646 7709 7752 7825 7928. Bayerische 100 Thlr.-Loose vom Jahre 1866. Ziehung am 1. März 1884. Gezogene Serien: Nr. 44 84 191 208 215 217 225 235 379 423 622 632 712 800 875 878 911 953 963 983 991 1079 1113 1181 1233 1246 1302 1329 1353 1424 1484 1485 1489 1491 1570 1653 1711 1741 1748 1762 1772 1786 1850 1890 1903 1948 2018 2041 2070 2082 2155 2198 2205 2266 2273 2349 2419 2454 2542 2553 2655 2743 2774 2856 2896 2897 2898 2927 2961 2963 2994 3054. Die Prämienziehung findet am 1. Mai d. J. statt. Augsburger 7 fl. Loose vom Jahre 1864. Ziebung am 1. März 1884. Auszahlung sofort. Haupt⸗ preise: Serie 585 Nr. 9 8000 fl. S. 743 Nr. 4, S. 1241 Nr. 67 je 600 fl. S. 1454 Nr. 92, S. 2046 Nr. 22, S. 2063 Nr. 39, S. 1337 Nr. 97, S. 707 Nr. 29 je 100 fl. S. 174 Nr. 92, S. 585 Nr. 69, S. 707 Nr. 94, S. 920 Nr. 26, S. 1576 Nr. 97, S. 1577 Nr. 5, 7, S. 1863 Nr. 41, S. 2063 Nr. 20, 80 je 50 fl. S. 707 Nr. 59, S. 920 Nr. 31, S. 982 Nr. 40, S. 1137 Nr. 59, S. 1437 Nr. 51, S. 1369 Nr. 86, S. 1576 Nr. 96, S. 1742 Nr. 67, S. 1762 Nr. 93, S. 2063 Nr. 7 je 40 fl. S. 174 Nr. 25, 33, 88, 95, S. 585 Nr. 9, 51, S. 707 Nr. 43, S. 743 Nr. 29, 56, 60, 77, 81, S. 920 Nr. 85, 93, 96, S. 982 Nr. 4, 14, 20, 68, S. 1137 Nr. 3, 65, 82, S. 1241 Nr. 91, S. 1327 Nr. 13, 14, 26, S. 1369 Nr. 78, 87, S. 1454 Nr. 49, 53, S. 1576 Nr. 21, 22, 28, 34, 50, 57, S. 1577 Nr. 74, S. 1742 Nr. 17, 68, S. 1762 Nr. 49, 81, S. 1863 Nr. 3, 46, S. 2046 Nr. 8, 27, 46, 48, S. 2063 Nr. 10, 29, 56, 62 je 30 fl. Meiningen, 1. März. Serienziehung der 7 fl.⸗ Loose: Nr. 301 337 362 416 555 561 574 893 921 1239 1397 1474 1480 1842 1884 1941 2195 2661 2820 3119 3358 3437 3525 3586 3681 3722 3947 4076 4378 4621 4698 4859 4907 5131 5139 5822 6143 6538 6674 6725 6753 7045 7066 7096 7156 7241 7271 7401 7431 7511 7526 7694 7696 7757 7807 7838 7900 7956 8340 8461 8487 8501 8515 8992 9095 9134 9315 9557 9595 9921. Braunschweig, 1. März. Serien⸗Ziehung der Braunschweiger 20 Thlr.⸗Loose: Serie Nr. 130 210 462 575 972 1066 1228 1571 2766 3130 3195 3324 3449 3456 4109 4224 4573 4591 4651 4751 5152 5282 5420 5634 6480 6642 8206 8672 8714 8773 8890 9026 9200 9254 9264 9547. Wien, 1. März. Ziehung der Oesterreicher Loose von 1864. Der Haupttreffer fiel auf S. 1176 Nr. 65, 20,000 fl. fielen auf S. 1176 Nr. 17, 15,000 fl. auf S. 1957 Nr. 81, 10,000 fl. auf S. 1957 Nr. 95. Außerdem wurden noch folgende Serien gezogen: 150 903 1107 1346 1990 2780 3070 3265 3704 3814 3831. Freiburger(Stadt) Fr. 10⸗Loose v. 1879. Serien-Zlehung vom 15. Februar 1884. Nr 356 639 641 1061 1153 1497 1630 1919 2045 21512547 2923 3349 3500 3638 3702 3868 4480 4481 4657 4907 5138 5440 5670 6171 6177 6194 6371 6482 6592 6792 6811 7380 7470 7900 8140 8164 8239 9136 9225 9295 9702 9812 10069 10787. Die Gewinn⸗ ziehung findet am 15. März 1884 statt. Literarisches. Daheim Nr. 21 u. 22 enthält: Das Fräulein Pathe. Erzählung von W. Heimburg.— Das Od ⸗Räthsel. Von J. Stinde.— Was wird man von den Schiffen der Seeschlacht bei Salamis finden? Mit drei Illustr. — Adonis auf Schlittschuhen.(Schluß.) Die Lösung unserer Preisaufgabe für Lateiner.— Eine Cortessitzung in Madrid. Von G. von Beaulieu.— Haus und Schule in Frankreich. III. Aus der Welt der Arbeiter und der armen Leute. Von St. Waetzoldt.— Eis— phänomene. Mit 4 Illustr.— Eine Dichterkrönung im Jahre 1725.— Aus unserer Sammlung merkwür⸗ diger Bildnisse:„Les sentiments de la nation.“— Die Hochzeitsgäste im Buran. Eine Erinnerung von der Wolga. Von A. F. Sommermeyer.— Auf dem Schulwege. Bild von J. V. Carstens.— Das Karbol und seine Rivalen. Von Dr. M. Dyrenfurth.— Am Familientische: Ein„politisch Lied“ aus Großvaters Zeiten.— Eine päpstliche Münze.— Nur immer prak— tisch! Von H. Kotschenreiter.— Klosterschüler. Von Ed. v. Gebhardt.— Bellende Weiber.— Eine polttische Prophezeihung.— Kanzelhumor.— Unser Gendarm. Mit Bild.— Briefkasten.— In unserer Spielecke. Mit vier illustr. Beilagen. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: 10. Febr. Der Lehrer Jakob Bramm von Arnshain mit Eva Elisabetha Netz von Friedberg. 2 Der Gerber Ludwig Geiß von Nidda mit Maria Dorothea Engel von Friedberg. Geboren: 423 Dem Fruchthändl. Moses Rothschild 1 Tochter. 10„ Dem Metzger Johannes Margraf 1 Sohn. 15„ Dem Kaufmann Karl Adam Damm 1 Sohn. 15.„ Dem Tapezier Christoph Julius Kegler 1 Sohn. 15.„ Dem Postschaffner Christian von der Heid 1 Sohn. Dem Gärtner Philipp Jakob Karl Gottmann 1 Tochter. 18.„ Dem Schuhmacher Karl Geißler 1 Tochter. 21.„ Dem Gasverwalter Johann Michael Koch 1 Tochter. 26.„ Dem Schuhmacher Christoph Ludwig Kuh 1 Tochter. Gestorben: 1 Ein todtgeborenes Kind des Handarbeiters Heinrich Frank. 12.„— Amanda Eich, Töchterchen des Uhrmachers Karl Friedr. Ludwig Eich, 6 Jahre, 5 Monate alt. 8 Ein Söhnchen des Kaufmanns Karl Adam Damm, 2 Tage alt. 19.„ Wilhelm Ludwig Marguth, Söhnchen des f Waagenmeisters Johann Georg Karl Wilhelm Marguth von Butzbach, 1 Jahr, 3 Monate alt. 21.„ Marie Elisabetha Aletter, Ehefrau des Kauf— manns Gottlieb Friedr. Aletter, 25 Jahre alt. 25.„ Katharina Jakobi, Wittwe des verstorbenen Maurers Ludwig Jakobi, 64 Jahre alt. 28.„ Amalie Fürth, ledig, 77 Jahre alt. Für unsere Armen-Anstalten sind folgende Gaben ein⸗ gegangen, welche wir mit dem Ausdruck unseres herz— lichsten Dankes bekannt machen: A. Der Volksküche. Von Frau Pfarrer Hofmann in Assenheim 1 Korb Rüben und 1 Korb Gemuͤse. Un⸗ genannt 1 Sack Kartoffeln. Ungenannt 2 M. Prof. Thurn, dritte Gabe, 3 M. Ungenannt 1 Korb Kartoffeln. Ungenannt 1 Sack Kartoffeln. Kaufmann Groß 1 Korb Gemüse und Kartoffeln. Ungenannt 1 M. 50 Pf. Un⸗ genannt 1 Sack Kartoffeln und 2 Körbe Gemüse. Ein Friedberger D. Dr. D. 25 M. Frau G. Schwarz 3 M. Ungenannt 5 M. Ungenannt 2 Säcke Kartoffeln. Prof. Dr. Weiffenbach, dritte Gabe, 3 M. Frl. Renner 2 M. Bei der Expedition d. Anz.: Ungenannt 2 M. B. Dem Bürger-Hospitale. Gerichtsvollzteher K. König 10 M. Fr. Dr. Bausch in Niederwöllstadt 20 M. Friedberg den 18. Februar 1884. Für die Armen-Commission: Meyer. Verein zur Unterstützung armer Kinder Friedbergs. Bei der gestern Nachmittag im Rathhaussaale statt— gehabten Vertheilung von Gaben, welche aus dem Erlöse der in den Sammelkasten vorgefundenen Cigarrenab— schnitte und Münzen, sowie aus sonstigen Zuwendungen beschafft wurden, sind 24 Kinder unterstützt worden und zwar erhielten 14 Knaben und 6 Mädchen Schuhe und wollene Strümpfe, 2 Knaben Beinkleider und 2 Knaben Anzüge. Im Ganzen wurden aus dem Kassenvorrathe des vorigen Jahres für Unterstützungen an obige 24 Kinder 145,28 Mark verausgabt.— Freunde unserer armen Kleinen! habet Dank für Eure Beiträge an Geld und nicht angebrannten Cigarrenabfällen, die es ermöglichten, auch dieses Jahr wieder eine sehr verhält— nißmäßig große Summe für Geschenke zu verwenden! Verleiht uns aber auch fernerhin Eure Mithülfe dadurch, daß Ihr selbst eifrig für diesen guten Zweck sammelt und Andere zum Sammeln veranlaßt! Friedberg, 3. März 1884. Das Comité. Holz⸗Versteigerung. 912 Mittwoch den 12. März 1884, Vormittags 10 Uhr an der Saatschule anfangend, kommen im Pfaffenwies⸗ bacher Gemeindewald zur Versteigerung: 1) Distrikt Oberkolbenroth da: 358 Nadelholzstämme, 113,50 22 Stück Derbholzstangen 1., 2. u. 3. Cl., 6 Festm. 2) Distrikt Oberkolbenroth 7: 120 Nadelholzstämme N 170 Stangen 1.—6. Cl., 30,70 Festmeter, 3) Distrkt Eichenhecken J., III., V.: 109 Nadelholzstämme, 830 Stück Nadelholzstangen 1. bis 6. Classe, 4) Distrikt Altemark gd: 13000 Stück Nadelholzstangen 6. Cl.(Bohnenstangen). Ferner Donnerstag den 13. März e., Vormit tags 10 Uhr an der Saatschule anfangend: 3 Raummeter Eichen-Knüppel, 6 33,38 Festm. 5 Weichholz Knüppel, 115 5 Nutz⸗Scheit- und Knüppel, 107 Stockholz, 100 Stück Eichen⸗Wellen, 80„ Weichholz⸗Wellen, 397„ Nadelholz⸗Wellen, 5700„ Ausbusch-Wellen. Die 13000 Bohnenstangen, Distrikt Altemark, können erst am 13. d. Mts., Morgens 10 anfangend, ver— steigert werden. Das Buͤrgermeisteramt. 2 Job. Leidecker. Bekanntmachung. 916 Die am 3. d. Mts. im hiesigen Stadtwalde, Distrikt Sumpf, abgehaltene Holzversteigerung ist ge— nehmigt und der erste Abfuhrtag auf den 8. März d. J. bestimmt worden. Bad⸗Nauheim am 4. März 1884. Holz⸗-Versteigerung. Dienstag den 11. und Mittwoch den 12. d. Mts., jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend, kommt im hiesigen Gemeinde- und Markwald folgendes Holz zur Ver— steigerung: 9 Eichenstämme von 39—69 Centimeter Durchmesser, 15,44 Festmeter Inhalt, 150 Etchen-Stämme von 12— 24 Centimeter Durch— messer, 15,85 Festmeter Inhalt, Buchen-Stämme von 35—57 Centimeter Durch— messer, 10,36 Festmeter Inhalt, 5 Hainbuchen-Stämme von 26-31 Centim. Durch—⸗ messer, 1,71 Festmeter Inhalt, 188 Nadel-Stämme von 12— 32 Centimeter Durch— messer, 28,56 Festmeter Inhalt, 217 Nadel-Derbstangen von 11—12 Centim. Durch- messer, 13,19 Festmeter Inhalt, 12 Buchen Derbstangen von 11 12 Centim. Durch—⸗ messer, 0,56 Festmeter Inhalt, 351 Raummeter Buchen Scheiter, —1 20 7 Eichen⸗Scheiter, e Buchen-Knüppel, 474 5 Eichen-Knüppel in Schichten zu 4 Meter Länge, 9 0 Nadel-Knüppel, 13 5 Nadel⸗Stöcke, 336 1 Buchen-Reisig, 264 1 Nadel ⸗Reisig, 478 Eichen- Reisig. Die geringen Eichen- und Nadelholz Stämme sind zu Grubenholz geeignet. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distrikt Streubel und kommt Stamm- und Stangenholz zum Ausgebot, am zweiten Tage ist Zusammenkunft am Kreuz Bellersheim Münzenberg— Obbornhofen— Muschenheim und kommt Brennholz zum Ausgebot. Bellersheim den 4. März 1884. Der Fürstliche Markmeister 933 Bo pp. 860 Haus⸗ Verkauf. Unterzeichnete will erbvertheilungshalber ihr Haus Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Wörner. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Dienstag den 11. März sollen im„Mönchwald“ bei Burkhardsfelden versteigert werden: 100 Raummeter Buchen- und Eichen-Prügelholz, 58 7 Kiefern-Prügelholz, 120 5 Kiefern- und Fichtenstockholz, 9070 Wellen Buchen, Eichen- und Nadel-Reisholz, 418 Raummeter Kiefern Langreisig, ferner: 27 Fichten- und Kiefernstämme mit 13,80 fm Inhalt und 70 Fichtenstangen mit 5,48 km Inhalt. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Schlagweg. Lich den 1. März 1884. 925 Wimmenauer. 15 Holzversteigerung. Freitag den 7. d. Mts., des Vormittags um 9½½ Uhr anfangend, sollen im Gemeindewald zu Kirch Göns, „Distrikt Heid“, nachverzeichnete Holzsortimente ver— steigert werden: 315 Raummeter Nadel Scheit- und Knüppelholz, 2000 gemischte und Nadel Wellen, 94 Raummeter Nadel-Stöcke, 50 Nadelstämme von 15— 35 Centimeter Durch- messer und 6— 19 Meter Länge mit 20 Festmeter Inhalt, 190 Nadel-Derbstangen von 3—6 Centimeter Durch— messer und 3— 6 Meter Länge mit 1,13 Fest— meter Inhalt. Der Anfang wird mit dem Brennholz gemacht. Zu— sammenkunft am Weg von Ebersgöns nach Butzbach. Kirch-Göns den 3. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Kirch-Göns. 92⁴ Weber. Leere Oelfässer 65 * verkaufen. Liebhaber belieben sich zu wenden an Friedberg. Schreiner Becker Wittwe. von jeder Größe, zu Pfuhlfässern sich eignend, in großer Auswahl bei Georg Groß. S ———— p— — 2 5 HB —