tung. nachsuheng ungen. 1884. Dienstag den 5. Fehruar. M6. sise er. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), oder Ziffersatz mit 1 4 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — let ell. el und Dam m der Post. 75 gebraut e und 1 Jed 1 Kasten gusande, Gagen bauen, d. N. elle Zeitungen Großherzogliches Ministerium des Jerloosung von Gebrauchsgegenständen für das höchstens 10,000 Loose Amtlicher Theil. zur theilweisen Gewinnung der Mittel Bruttoerlö zi verwenden. Der Vertrieb der Loose ist im Großherzogthum gestattet. Bekanntmachung. Jetreffend: Die Entwässerung der Grundstücke in der Gemarkung Okarben. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 17. genntniß gebracht, daß die Straße zwischen dem Selzerbrunnen und der übergeben ist. Friedberg den 1. Februar 1884. Dienstnachrichten aus dem Kreise Johann Muller von Okarben wurde als Wies Peter Heil III. von Ober-Mörlen wurde als Polizeidiener dies Dezember v. J.(Oberhessisch N 0(S Innern und der Justiz hat unterm 28. Januar d. J. ad Nr. 2051 dem Vorstande der is raelitischen geligionsgemeinde zu Butzbach die Erlaubniß ertheilt, f 1 Haus und für die Landwirthschaft im Laufe des a 1 Mark ausgegeben werden und sind mindestens 60% des für die Erbauung einer neuen Synagoge eine Monats Mai d. J. zu veranstalten. Es dürfen ses aus den Loosen zum Ankauf von Gewinnsten er Anzeiger 149) wird hierdurch zur öffentlichen Staatsstraße Okarben— Kloppenheim dem öffentlichen Verkehr wieder Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Friedberg. envorstandsmitglied dieser Gemarkung ernannt und verpflichtet. er Gemeinde ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Darmstadt. Postpersonalnachrichten. Au— gestellt ist der Postassistent Mehring in Gedern als Post⸗Verwalter. Versetzt sind der Ober— Postassistent Bünsche von Bensheim nach Ost— hofen und der Telegraphenassistent Werner von Osthofen nach Mainz. — 2. Febr. Zweite Kammer. In der Fort— sitzung der Berathung des Expropriationsgesetzes wurden die Schlußartikel dieses Gesetzes den Ausschußanträgen entsprechend angenommen; die gestern an den Ausschuß zurückverwiesenen Ar— kel wurden den erneuten Ausschußanträgen ent— sprechend, Artikel 29 mit einer durch einen An— hag Wasserburg gegebenen Modification, ange— sommen. Der Antrag des Abg. Matthäi, die dandgestütsstation betreffend, wurde dem Aus⸗ shußantrag entsprechend einstimmig für erledigt klärt. Eine längere Debatte rief die Recom— munication der ersten Kammer über den Antrag des Abg. Möhn und Genossen auf Errichtung ener vierten Gestütsstation in Rheinhessen her— vor. Der Ausschuß hatte beantragt, überein— stimmend mit dem Veschluß der ersten Kammer nunmehr gleichfalls den ersten Beschluß auf An⸗ nahme des Antrags Möhn und Gen. aufzu— heben. Dieser Ausschuß-Antrag wurde mit Stimmengleichheit abgelehnt. Der frühere Be⸗ schluß der Kammer, der dahin ging, an die Re— gierung das Ersuchen zu richten, die Errichtung ener vierten Gestütsstation in Rheinhessen zu bewerkstelligen, bleibt sonach bestehen. Es folgt Debatte über den Bericht des vierten Aus— schusses über den Antrag der Abgg. Schröder und Böhm auf Erlaß eines Gesetzes, die Unter bringung verwahrloster Kinder betreffend. Es beantragt der Ausschuß, in Uebereinstimmung mit den Autragstellern: die Kammer wolle Gr. Regierung ersuchen: 1) in Ausführung des durch die Strafgesetznovelle von 1876 gegebenen Zu— satzes zu§ 55 des Reichs strafgesetzbuches eine Gesetzesvorlage zu machen, welche es ermöglicht, daß Kinder, die nach Vollendung des 6. und vor Vollendung des 12. Lebensjahres eine straf⸗ bare Handlung begehen, zwangsweise auch gegen den Willen ihrer Eltern oder Vormünder, in eine Erziehungs- oder Besserungsanstalt unter— gebracht werden können; 2) in Erwägung zu gehen, ob nicht gesetzliche Bestimmungen zu er— lassen wären, wonach die zwangsweise Unter— bringung solcher Kinder auch ohne die Voraus— setzung einer verübten strafbaren Handlung zu— gelassen ist; 3) in Betracht zu nehmen, ob sich — neben der Erziehung in der Familie und der Benutzung der vorhandenen inländischen, wie auswärtigen Erziehungs- und Besserungs— anstalten— mit Rücksicht auf die dem Staate in Folge der vorderen Positionen erwachsenden größeren Verpflichtungen nicht die Errichtung einer solchen Erziehungs- und Besserungsanstalt von Seiten des Staates empfiehlt. Alle drei Positionen werden einstimmig angenommen. Berlin, 1. Febr. Die Berathung des Cultus-Etats wird im Abgeordnetenhause fort— gesetzt bei dem Titel„Universitäten“ und 1. bis 3. Capitel genehmigt. — 2. Febr. Die Steuer-Commission be— rieth gestern den§ 4 des Einkommensteuerge— setzes(Steuer-Befreiungen) und verwies die Ziffer 3, welche von der Steuerbefreiung der Standesherren handelt, an eine Subcommission. Zu Ziffer 6(Steuerbefreiung aller Personen, deren Jahreseinkommen 1200 Mark nicht über⸗ steigt) beantragt v. Hüne(Centrum) 900 statt 1200 zu setzen. Tannen(national-liberal) ist ebenfalls gegen die Aufhebung der dritten und vierten Steuerstufe, eben so v. Zedlitz(freicon— servatib). v. Hammerstein ist für die Regier⸗ ungsvorlage, v. Rauchhaupt beantragt, 1000 statt 1200 zu setzen. Der Finanzminister er— klärt, der Erlaß der dritten und vierten Steuer⸗ stufe sei für die Regierung ein Hauptpunkt, worin sie nicht nachgeben könne; die Regierung werde damit einverstanden sein, wenn man auch die Befreiung der 5. und 6. Stufe beantrage. — Eine Nesolution, Preußen möge beim Bundesrath beantragen, sämmtliche deutschen Lotterien aufzuheben, wird in Abgeordneten— kreisen vorbereitet. Dresden, 2. Febr. Dem gestern Abend ausgegebenen Bulletin zufolge dauern bei der Prinzessin Georg die Delirien und übrigen nervösen Erscheinunen fort. München, 1. Febr. Der Finanzausschuß lehnte die Beamtengehaltsaufbesserungsvorlage mit acht gegen sieben Stimmen ab. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 1. Febr. Dem Fremdenblatt zufolge ist auf Grund der Ausnahmemaßregeln in der verflossenen Nacht eine Anzahl Arbeiter verhaftet und ebenso eine Anzahl Personen von der Polizei ausgewiesen worden. — 1. Febr. Das Abgeordnetenhaus beendete die Berathung des Antrags Herbst, betreffend die Aufhebung der von der Regierung erlassenen Sprachenverordnung für Böhmen und Mähren und nahm den Antrag der Ausschußmajorität auf Uebergang zur Tagesordnung mit 175 gegen 161 Stimmen an. Norwegen. Christiania, 2. Febr. Das Storthing wurde heute Nachmittag vom König mit einer Throurede eröffnet, welche darauf hinweist, daß sich die Reichseinnahmen gebessert haben, und das Budget abgeschlossen sei, ohne neue Steuern oder einer Erhöhung der bis— herigen. Die Throurede schließt: Möge die gnädige Vorsehung über die Zukunft des nor— wegischen Volkes schirmend wachen. Die schweben— den inneren politischen Fragen wurden in der Thronrede nicht berührt. Frankreich. Paris. Der Marineminister fordert einen Supplementarcredit zum Unterhalt für das Mehr von 500 Mann in Madagascar, das im Budget nicht vorgesehen ist. — Beim Empfang einer bonapartistischen Deputation erklärte Prinz Napoleon, der Augen⸗ blick sei gekommen, eine gesetzliche, aber an— dauernde Agitation in's Leben zu rufen. Es wurde beschlossen, eine große bonapartistische Versammlung am 17. Februar im Circus zu veranstalten. Der Graf von Paris kehrt von Spanien direct nach Paris zurück und begibt sich alsdann nach Cannes. Febr. Der Senat lehnte mit 136 gegen 117 Stimmen den Art. 5 des Gesetzes über die Bildung von Genossenschaften ab, welcher eine Vereinigung gewerblicher Syndikate gestattete. Der Minister des Innern war für den Artikel eingetreten. 5 — 2. Febr. Die Kammer setzte heute die Berathung der Krisis fort. — 2. wirthschaftlichen Germain verlangte dringend eine Reduction der Ausgaben und der öffentlichen Arbeiten und hofft, daß die gegenwärtige Anleihe die letzte sein werde. Die Kammer nahm durch Hand— aufheben die von der Regierung acceptirte Tages- ordnung an. Darauf ging die Kammer zur Berathung der Frage über, ob eine Enquete— commission einzusetzen sei. Clemenceau hielt seinen Antrag auf eine Enquete aufrecht. Die Kammer nahm den Antrag Clemenceau mit 254 gegen 249 Stimmen an. 85 . ehr, eee Nacht wurden einige Plakate an den Mauern angeheftet, welche die —— Constabler und die beschäftigungslosen Arbeiter zu den Waffen rufen. — 3. Febr. Der frühere napoleonische Minister Rouher war seit einigen Tagen heftig erkrankt, seit gestern Nachmittag in einem Starr— krampfe und ist heute Vormittag gestorben. Großbritannien. London, 1. Februar. Gladstone ist heute zum Besuch der Königin nach Osborne gereist. — 1. Febr. In Hochschottland wurde eine Verschwörung entdeckt, welche angeblich die Sprengung des Staatsgebäudes und die Her— stellung der Republik bezweckt. Sechs Ver— schworene wurden verhaftet. — Mehrere englische Handelskammern haben Resolutionen angenommen, in welchen die Re— gierung aufgefordert wird, zum Schutze gegen die Rinderpest die im Juli v. J. von dem Unterhause beschlossene Resolution bezüglich einer Beschräuk— ung der Vieheinfuhr zur Ausführung zu bringen. Spanien. Madrid, 1. Febr. Der König vollzog heute die Einweihung des neuen litera— rischen Athenäums. Ministerpräsident Canovas hielt die Eröffnungsrede, in welcher er die politische Situation als eine durchaus befriedi— gende bezeichnete. Portugal. Lissabon, 30. Jan. Die Ab— geordnetenkammer nahm mit 101 gegen 5 Stim— men einen Eutwurf an, welcher die Regierung zur Abänderung gewisser Artikel der Verfassung ermächtigt. Italien. Rom, 1. Febr. Das Corrections— tribunal verurtheilte acht Anhänger der Inter— nationale zu Freiheitsstrafen von drei Monaten bis vier Jahren. Türkei. Constantinopel. Wie von hier gemeldet wird, stehen Emissäre des Mahdi in beständigem Verkehr mit der Pforte. Dieselben spötteln über die Gerüchte, daß der Mahdi sich mit Gordon Pascha friedlich vergleichen werde. Bulgarien. Sofia, 2. Febr. Der Ar— menier Iskender, früher Director des Journals „Bulgarien“, und die russischen Unterthanen Golowine und Popoff erhielten den Befehl, das Fürstenthum unverzüglich zu verlassen. Rußland. Petersburg, 1. Febr. Die Londoner Blättermeldung aus Charkow von der Ermordung eines Gensdarmerie-Offiziers und von der Entdeckung gefährlicher Verschwörungen ist vollständig aus der Luft gegriffen; es ist nur eine geheime Druckerei entdeckt worden. — 3. Febr. Der Kaiser besuchte am letzten Freitag den Chef seines militärischen Hofstaates, Generaladjutanten v. Richter, welcher in Folge einer durch einen Fall aus dem Schlitten in der Nacht zum 30. Januar erhaltenen Verletzung der linken Seite, krank darnieder liegt. — Ferdinand Lesseps soll von der russischen Regierung eingeladen worden sein, den neuen Kanal, der Petersburg zum Seehafen machen soll, auszubauen. Egypten. Kairo, 1. Febr. In der aus den namhaftesten Notablen bestehenden Com— mission zur Herbeiführung der Verpachtung der Domänen übernahm Riaz Pascha auf Wunsch der Notablen den Vorsitz. Die Ländereien sollen in kleinen Parzellen verpachtet und das Pacht⸗ geld so bemessen werden, daß es zur Deckung der Coupons der Domänen-Anleihe und der Grundsteuer ausreicht. Nubar Pascha ist mit Ausarbeitung eines ähnlichen Entwurfs betreffs der Verwaltung beschäftigt. — Daily News melden aus Suakim vom 31. Januar: Die Lage in Sinkat ist verzweifelt; die Mundvorräthe sind gänzlich erschöpft. Die Bevölkerung ist auf den Genuß von Hunde— und Pferdefleisch angewiesen. Wenn der Ent— satz unmöglich ist, wollen die Einwohner ver— suchen, nach Suakim sich durchzuschlagen — 3. Febr. General Gordon ist heute in Korosko angekommen, hat sofort den Marsch durch die Wüste angetreten und hofft in fünf Tagen in Berber einzutreffen. Baker Pascha machte eine gewaltsame Recognoscirung. Der Feind floh südwärts, verfolgt von der egyptischen Cavalerie, welche mehrere Hunderte tödtete. Amerika. Washington, 2. Febr. Im Senat wurde eine Bill eingebracht, betr. Ver— hinderung und Bestrafung der Nachbildung von Banknoten und anderer Werthpapiere auswär— tiger Staaten. Aus Stadt und Land. Friedberg. Au letzten Freitag waren es 40 Jahre, daß Seminarlehrer Wahl am hiesigen Schullehrerseminar angestellt wurde. Dieser Jubiläumstag ist in aller Stille herangekommen,(Wahl selbst hatte Niemanden Etwas davon gesagt), trotzdem sind zahlreiche Glückwünsche von Collegen, Schülern und Freunden des Jubilars einge— laufen. Deputationen des„Liederkranzes“ und des „Militär- und Veteranenvereins“, deren Ehrenmitglied resp. Ehrenpräsident der Jubilar ist, überreichten ein schönes und werthvolles Geschenk mit einer ehrenden, die Verdienste Wahl's um ihre Vereine anerkennenden, herzlichen Ansprache. Wir sind überzeugt, daß, wenn allgemein bekannt geworden, welche Bedeutung der Tag für Seminarlehrer Wahl hatte, es für eine größere Anzahl von Freunden und Bekannten in Nah und Fern eine willkommene Veranlassung gewesen wäre, dem ver— dienten Manne ihre herzlichen Gratulationen darzu⸗ bringen, denn was Wahl vielen ehemaligen und jetzigen Schuͤlern, Freunden und Vereinen war und ist, braucht hier wohl nicht erst weitläufig erörtert und namhaft gemacht zu werden, es ist dies ja allgemein bekannt. In Friedberg ist Wahl jetzt 47 Jahre, da er auch Lehrer an der ehemaligen Hanstein'schen Vorbereitungsschule war. Die Lehrer unseres engeren Vaterlandes sind größtentheils seine Schüler gewesen. Möge es dem ver— ehrten Jubilar nach lange vergönnt sein, so freudig, frisch und treu, wie bisher, in seinem Berufe, im Ver— einsleben und zum Besten für das Gemeinwohl zu wirken und zu schaffen. h. Friedberg. Unsere Suppenküche für Arme, die doch zweifellos segensreich und wohlthätig wirkt, ist in Gefahr, eingestellt werden zu müssen, da es an Mitteln zur Unterhaltung fehlt. Anerkanntermaßen ist die Natural— verpflegung das beste Unterstützungsmittel für Noth— leidende. Es würden die Herzen Vieler gerührt werden, wohlzuthun und mitzutheilen, wenn man sich überzeugen wollte, wie dankbar täglich 50— 70 arme Menschen eine kräftige Mittagssuppe, die ihnen so nöthig ist, hinnehmen. Wir bitten herzlich um Unterstützung dieser wohlthätigen Einrichtung. Gaben werden in der Suppenküche im Hospital täglich von 11— 12 Uhr, oder durch Pfarrer Meyer gerne und dankbar entgegen genommen; auch ist die Expedition des Anzeigers dazu gerne bereit. ch. Friedberg. Die„Kaisergrube“ auf dem Winter— stein, welche mehrere Jahre außer Betrieb war, ist am 1. Februar an eine neue Gesellschaft übergegangen und ist der Betrieb unter der Leitung des seithertgen Berg— verwalters Schwarz wieder aufgenommen worden. J. Friedberg. Man hat hier bezüglich des Post— verkehrs allgemein einen Wunsch, den die höhere Post— behörde wohl für begründet erachten und Abhülfe schaffen wird. Die zwei Briefträger nämlich reichen hier nicht mehr hin, Alles, was zu ihrer Thätigkeit gehört, rechtzeitig wie es die Empfänger wünschen müssen, zu besorgen. Während an anderen Postämtern die Zahl der Brief— träger längst verdoppelt wurde, ist sie bel uns seit einem Vierteljahrhundert und länger stabil geblieben, trotzdem sich die Arbeit durch neue Posteinrichtungen nicht ver— doppelt, sondern verzehnfacht hat. Wir wollen auf's Einzelne hier nicht eingehen. Zweckmäßig wäre, wenn für die Geldsachen, also für Einkassirung der Wechsel und Auszahlung der Post-Anweisungen ein besonderer Mann, neben den zwei Briefträgern, angestellt würde. Wir sind überzeugt, daß es nur dieser Anregung bedarf, um den Vorstand des hiesigen Postamtes zu veranlassen, höheren Ortes die Anstellung eines weiteren Briefträgers zu befürworten. r. Bad⸗Nauheim. Die Generalversammlung der hies. Pfennigsparkasse findet nächsten Mittwoch, Abends 8 Uhr, im Fritz'schen Saale dahier statt. Bei dieser Gelegenheit wird ein Vortrag über das Leben und die volks wirthschaftliche Bedeutung Schulze-Delitzsch's ge⸗ halten werden. Wir machen hierauf mit dem Bemerken aufmerksam, daß der Eintritt für Jedermann unent— geltlich ist. Allerlei. Staßfurt, 31. Jan. In vergangener Nacht gegen 12 Uhr hatten wir eine furchtbare, in solcher Stärke kaum bisher verspürte Erderschütterung, durch welche viele Einwohner aus dem Schlaf geweckt wurden. Berlin, 2. Febr. Der Director der Seewarte, Neumayer, hielt heute in der geographischen Gesellschaft einen Vortrag über die Dämme cungserscheinungen des letzten Vierteljahres und legte die Untersuchungen dar, welche dieselben mit dem Ausbruch der Krater und Vul— kane auf Alaska im Zusammenhang bringen. Derselbe behielt sich ein definitives Urtheil über die Untersuchungen vor und theilte ferner mit, daß die Royal Society in London das gesammte wissenschaftliche und nautische Material über die Frage zusammenstellen werde. Die deutsche Seewarte wird ihr Material nach London ein— senden. Wien, 1. Februar. Die bekannte Josephine Gallmeyer ist heute Todesqualen und in stetem Delirium gestorben. Paris, 1. Febr. Durch eine heftige Feuers brunst wurde gestern die Cité Joly in der Nähe des Pöresla— Chaife zerstört. Gegen hundert Familien sind obdachlos und mehrere Kinder werden vermißt. 5 Schauspielerin Morgen nach furchtbaren Konstantinopel, 2. Februar. Verviers, 3. Febr. Die englische Pest vom 2. früh, die planmäßig hier um 8 Uhr 21 Min. Abends einzutreffen hat, ist ausgeblieben. Der Grund ist Un— wetter im Canal. Gerichtssaal. Butzbach. In der am 1. Febr. stattgehabten außerordentlichen Schöffengerichtssitzung wurde 1) Karl Buckhardt aus Rabertshausen wegen Landstreicherei zu 3 Wochen Haft und wegen unerlaubter Rückkehr in das Großherzogthum Hessen zu 14 Tagen Haft verurtheilt; 2) Ludwig Suppes von Kirchgöns, angeklagt den Polizei— diener Zörb von da beleidigt und sich thätlich an ihm vergriffen zu haben, zu einer Gesammtstrafe von 5 Wochen Gefängniß und in die Kosten des Verfahrens verurtheilt, Dem Beleidigten wurde auch die Befugniß zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheils binnen 14 Tagen nach erlangter Rechtskraft auf Kosten des Angeklagten einmal in den„Wetterauer Boten“ einrücken zu lassen. Der Mitangeklagte Heinrich Jung von Kirchgöns wurde von Strafe und Kosten freigesprochen. Altenstadt. In der Donnerstag den 7. Februar daher stattfindenden Schöffengerichtssizung kommen nur zwei Sachen zur Verhandlung und zwar: 1) Strafsache gegen Johannes Hartmann Will Ehefrau von Rodenbach, wegen Beleidigung; 2) Strafsache gegen Johs. Wurz Wittwe von Langen Bergheim, wegen Ruhestörung. Handel und Verkehr. Ariedbberg, 2. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70— 0.90, Eier 1 St. 6, 2 St. gr. 00 Pf. Gießen, 2. Febr. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80 1.00, Eier per St. 6— 7 Pf., 2 Stück 00 Pf., Käse per Stück 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.80— 1.00, Hühner per Stück M. 0.90— 2.00, Hahnen per Stück M. 0.70 1.50, Enten per Stück M. 2.00— 2.20, Ochsenfleisch per Pfd. 66— 70 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 50 60 Pf., Kalbfleisch 46 50 Pf., Schweinefleisch 6000 Pf., Hammelfleisch 60—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50 4.00, Zwiebeln per Centner M. 9.—00., Weißkraut per Hundert M. 5.8. Homburg v. d. H., 2. Februar. Wochenmarkt. Kartoffeln per Malter M. 3.50— 4, per Gescheid von 7 bis 8 Pf., Eier per Stück 6, 7 und 8 Pf., Butter per Pfund 1. Qual. M. 0.90, 2. Qual. M. 0.80. Frankfurt, 1. Februar. Heu- und Strohmarkt. Die Zufuhr belief sich auf 60 Wagen und wurde be— zahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 33.60, für Stroh M. 3— 3.40.— Buttermarkt. Im Engroshandel wurde für Butter bezahlt per Ctr. M. 80, im Klein— verkauf je nach Gute der Waare per Pfd. M. 1— 1.10. Frankfurt, 2. Febr. Wochenmarkt. Preise der Gemüse: Ital. Blumenkohl im Korb per Ctr. M. 35, per Stück 30— 40 Pf., Weißkraut 1015 Pf., Roth⸗ kraut 8— 20 Pf., Wirsing 6—8 Pf., Kohlrabi 3—4 Pf., Erdkohlrabi 58 Pf., Zwiebeln per Etr. M. 9 10., per Gescheid 3035 Pf., Kartoffeln per Malter(200 Pfd.) M. 3.50— 4.50, per Gescheid 9 und 10 Pf., Mäuschen rothe per Malter M. 9., per Gescheld 20 Pf., gelbe per Malter M. 11., per Gescheid 25 Pf., Aepfel per Ctr. M. 6—12., Birnen M. 7—18., Eier per Hundert deutsche M. 5.20— 5.50, italienische M. 9.20— 9.50. Gefluͤgel: 1 junger Hahn 70 Pf. bis M. 1.10, Huhn M. 11.65, Taube 4060 Pf., Ente M. 2.50— 3.50. Repertoir-Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 5. Der Rattenfänger von Hameln. Mittwoch den 6. Gastspiel des Herrn Bötel. badour Manrleo: Herr Bötel. Außer Abonn. Donnerstag den 7. Neu einstudirt: Die Braut von Messina. Freitag den 8. Zweites und letztes Gastspiel des Herrn Bötel. Martha. Lyonel: Herr Bötel. Samstag den 9. Siegfried. Sonntag den 10. Oberon Schausplelhaus. Freund Fritz. Vorher: Liebesplänkelei. Mittwoch den 6. Der Probepfeil. Donnerstag den 7. Geschlossen. Freitag den 8. Der Probepfeil. Samstag den 9. Roderich Heller. Sonntag den 10. Nathan der Weise. Trou⸗ Dienstag den 5. Wfennig⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf. Bestand am 1. Juni 1883 fammt Zinnen 28722 96 Uebertrag vom 26. Jan. 1884] 29013 13842 80 1. C. Bindernagel. 5 75 51 50 2. W. Bernbeck 166 113 45 3. E. Oppenheimer 2 160 126— 4. H. Flaschenträger.. 69 44 80 5. H. Flaschenträger.. 88 611 50 29571 2006 01 Uebertrag am 1. Juni 1883 Einleger 1053. Uebertrag vom 26. Jan. 1884 neue Einleger 192. Gesammt-Einleger 7275. 8 Friedberg den 2. Februar 1884. „ DPuupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Der französische Messagersedampfer„Donnai“ bohrte vorgestern Nachts den britischen Dampfer„Grecian“ bei Metelin in Grund. Die Bemannung des„Grecians“ wurde gerettet. 2 N e franzöyz tem a in in 6 f lich an ihn on 5 Wocher verurtheil, ugesprochen u du lussen gens wurd . Februg ommen nu Strafsach Rodenbach Johs. Wü jörung. — utter kostth . gr. 00 f, 15 kosteh t. 6—7 f, Tauben. 0.90240, per Stu Pf., Kuh 50 Pf, 010 J wicbeln yy M. 5.—0 zochenmarll cheid von! Butter p 0 ꝛtrohmarl wurde be 9.60, fü igroshand im Klein N. 11.0 Preise du r. M. 3, Pf., Roth 3-4 N N. 910, (200 Pfd. Mäuschen f., gell. Aepfel pel er Hunden 209.00 0, Hul 508.00 — ankfurt. neln. tel. onn. on Messin des Hen Tol „ Oberol ecplänkel⸗ Beschluß. Betreffend: Konkurs über den Nachlaß der Müller Wil⸗ helm Scheuner's Eheleute zu Heldenbergen. Das rubrieirte Konkursverfahren wird hiermit nach zeschehener Vertheilung der Masse aufgehoben. Friedberg am 30. Januar 1884. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. enges Veröffentlicht: Weber, 456 Hofraithe-Versteigerung. Freitag den 8. Februar l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhaus die zu dem Nachlaß der Jakob Glockengießer Witiwe gehörende Hofraithe zum letzten Male öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 4. Februar 1884. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Stein häußer. 8 7. Immobiliar-Versteigerung. Montag den 11. Februar l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die nachbeschriebenen, den Heinrich Engel II. Erben gehörenden Immobilien, nemlich: 482 Gemarkung Friedberg. Flur N Flafker II 23 Hofraithe in der Stadt, I. 149. 3707/0. Grabgarten die Grabengärten, n Grabgarten am Schützenrain erbvertheilungshalber öffentlich meistbietend versteigert werden. Bezüglich der Hofraithe wird bemerkt, daß dieselbe en einem sehr frequenten Stadttheile liegt, und schon lange Jabre eine Wirthschaft mit Metzgerei darin be— trieben wird. Frieberg den 2. Februar 1884. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 480 Steinhäußer. 185 8— 8 Immobilien-Verkauf. Mittwoch den 6. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause erbvertheilungshalber von den Erben der verstorbenen Wilh. Kullmann Wittwe dahter zum dritten und letzten Mal . 8 2 Hofraithen öffentlich meistbietend durch das unterzeichnete Orts- gericht versteigert. In der einen Hofraithe, nächst der Brücke gelegen, wird seit mehr als 50 Jahren ein gut frequentirtes 5 8 2 5* Specerei-Geschäft mit bestem Erfolg betrieben und werden die Laden-Ein⸗ richtungen mitverkauft. Die andere Hofraithe, an der Homburger Straße gelegen, eignet sich sowohl zum Wirthschaftsbetrieb, wie auch zu Anlage einer Gärtnerei, da gleichzeitig in deren allernächster Nähe ein Güter- complex von 7577[OJO Meter, welcher ebenfalls zum Nachlaß gehört, mitverkauft wird. Die näheren Bedingungen sind bei unterzeichnetem Ortsgericht einzu— sehen. Kaufliebhaber werden hierzu eingeladen. Lilbel den 3. Februar 1884. Großherzogliches Ortsgericht Vilbel. Hinkel, Die Versteigerung der bei der Entwässerung der Grundstücke in den Fluren J, II, IV, V& VI der Gemarkung Ober-Florstadt vorkommenden Arbeiten und Lieferungen soll Samstag den 9. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in der Wirthschaft der W. Grüne wald's Wittwe in Ober⸗Florstadt stattfinden. Es kommt zur Versteigerung: die Herstellung von ca. 22,760 lfde. Meter Drain⸗ stränge, Lieferung von ca. 75,900 Stück Drainröhren von 37150 mm Lichtweite, „ Anfuhr von ca. 83 Tonnen Drainröhren. 5 Die Proberöhren(und zwar von jeder Nummer) sind bis zum angezogenen Termin ganz frankirt an Großh. Vürgermeisterei Ober⸗Florstadt einzusenden. Friedberg den 2. Februar 1884. Der Culturtechniker: Schneider. 470 1 471 4 Für einen 5 sollden, mit den nöthigen Kenntnissen versehenen jungen Mann ist bei uns Stelle als Lehrling offen. 1 Anmeldungen sind schriftlich einzureichen. Vorschuss:& Creditverein zu Friedberg. Holzversteigerung in dem Gräflich Alt-Leiningen-Wester- burgischen Walddistrikt„Lieder“. Freitag den 8. Februar l. J., Vormittags um 9 Uhr, werden in dem obengenannten Walde: 1 Buchen-Stamm, 5 Meter lang und von 76 Centim. mittlerem Durchmesser— 2,27 Kubik— meter Inhalt, 6 Raummeter Buchen-Scheiter, 2 1 Buchen-Knüppel, 20 1 Buchen⸗Stöcke, 1 5 Eichen⸗Knüppel, 1000 Stück Buchen-Wellen, 5540„ Eichen-Wellen öffentlich meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft ist beim Distrikt„Lieder“, hinter dem Nonnenhof bei Ilbenstadt. 1 Alt⸗Leiningen-Westerburgische Rentkammer. 18 Jagd- * Die der hiesigen Gemeinde zustehende Jagdberechtig— ung in der Gemarkung Ockstadt auf einem Flächenraum von 718 Hektaren soll Donnerstag den 7. d. Mts., Nach— mittags um 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause auf weitere 6 Jahre mittelst öffentlicher Versteigerung in Pacht ge— geben werden. Ockstadt am 1. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt. Dienst. Bekanntmachung. Mittwoch den 6. Februar 1884, Nachmittags 3 Uhr, werden folgende Gegenstände meistbietend gegen Vaar— zahlung zwangsweise vor dem hiesigen Rathhause ver⸗ steigert: 19 2 Kühe, 1 Rind, 1 Schwein. Friedberg den 1. Februar 1884. Fey, Gerichtsvollzieher. „ ö 900 0„ Arbeits-Versteigerung. Mittwoch den 6. Februar, Nachmittags ½2 Uhr, sollen auf dem Gemeindesaal zu Klein-Karben zur Anlage einer neuen Pumpe nachbenannte Arbeiten öffent— lich in Aecord gegeben werden: Pumpenmacherarbeit, veranschlagt zu 199 Mark, Maurerarbeit 16„ Vilbel, 1. Februar 1884. Bezirks-Bauaufseher. Jagd. Verpachtung. Die der Gemeinde Ober-Wöllstadt zustehende Jagd, ausführbar auf eirca 2200 Normalmorgen, wird Freitag den 15. Februar, Nachmittags 1 Uhr, in der Wirth— schaft des Ludwig Feuerbach auf weitere 6 Jahre meistbietend verpachtet. Ober⸗Wöllstadt den 2. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Wöllstadt. Feuerbach. Jagdverpachtung. Donnerstag den 7. Februar l. J., Nachmittags 2 Uhr, soll die der Gemeinde und Mark Griedel zustehende Feld⸗ und Waldjagd auf 9 Jahre auf dem Gemeinde— hause meistbietend verpachtet werden. Griedel den 1. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Griedel. We tz Jagd-Verpachtung. Die Jagd in der Gemarkung Feldheim soll Dienstag den 12. Februar, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Gemeindehause zu Utphe auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Utphe am 1. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe für die Gemarkung Feldheim: 5 Filsinger.. Jagdverpachtung. 463 Die Jagd in der Gemarkung Utphbe soll Dienstag den 12. Februar, Nachmittags 1 Uhr, auf dem Gemeindehause dahier auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Utphe am 1. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. . Laden mit oder ohne Wohnung zu vermiethen bei 155 Brod, 461 454 464 Holz ⸗Versteigerung. Oberförsterei Usingen. Montag den 11. Februar ex. wird im Schutzbezirke Obernhain in den Distrikten Einsiedler 4% und Klingen— ruh Sa nachstehendes Holz versteigert: 15 Raummeter Eichen Scheit und Knüppel, 0,50 Hundert Eichen Wellen III. Classe, 8 Buchen-Stämme von 4,26 Festmeter Inhalt, 677 Raummeter Buchen-Scheit und Knüppel, 60,00 Hundert Buchen-Wellen III. Classe, 431 Nadelholz-Stämme und Stangen von 61,26 Fest⸗ meter Inhalt(meist Fichten), 10 Raummeter Nadelholz-Scheit und Knüppel. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Muͤckenborn. Bemerkt wird, daß das Holz im Distrikt Klingen⸗ ruh Sa gegen 11 Uhr dem Verkaufe ausgesetzt wird. Bei schlechter Witterung findet die Versteigerung 1 Stunde später in Obernhain bei Wirth Kolaß statt. Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Be— kanntmachung ersucht. Usingen den 31. Januar 1884. Der Oberförster A. v. Spießen. 52 9 0* Holzversteigerung im Fürstlichen Thiergarten bei Hungen. Dienstag den 12. d. Mis., Morgens 10 Uhr, sollen im obigen Schutzbezirk 40 Stück Eichen-, 6 Buchen- und 33 Linden-Stämme— zusammen 76 Festmeter Inhalt, darunter Eichen bis zu 3 Festmeter und 72 Centimeter Durchmesser, 2 Schmiedestöcke, ferner 77 Stück Eichen— Stangen, zu Wagnerholz geeignet, zusammen 20 Fest⸗ meter Inhalt, sodann Mittwoch den 13. d. Mts., Mor- gens 10 Uhr, ebendaselbst: 161 Rm. Eichen-, Buchen- und gemischtes Scheitholz, * 271 7 7* 7 7 Prügelholz, 90 7 1 I** 17 Stockholz, 435 10„ Reiser 5*„ öffentlich verkauft werden. Hungen den 4. Februar 1884. Fürstliches Rentamt: 462 Demme. 1 1712 f 7 9— Mobiliar⸗Versteigerung. Mittwoch den 6. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr ab, werden nachstehende, zur Coneursmasse des J. W. Madler dahter gehörigen Gegenstände meistbtetend in dessen Wohnung versteigert: 314 Stück Servietten, 22 Tischtücher, 20 Tafeltücher, 17 Stück Betttücher, 17 Rouleaux, 45 Vorhänge, 2 große Oefen, 17 Flaschen Wein, o leere Fässer, 1 Hötel⸗Schild und diverse andere Gegenstände. Bad⸗Nauheim den 1. Februar 1884. Jean Wörner jun., Concurs-Verwalter. 459 . Jagd- Verpachtung. Montag den 11. d. Mts., Vormittags 10½ Uhr, soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Feldjagd von 2229 Morgen auf weitere 6 Jahre auf hiesigem Rath— hause verpachtet werden. Fauerbach b. Fr. am 3. Februar 1884. Großherzogliche Vürgermeisteret Fauerbach b. Fr. Neisel. 483. Fichtennutzholz-Versteigerung in der Königl. Oberförsterei Brand⸗ oberndorf, Schutzbezirk Eleeberg. 472 Montag den 11. Februar 1884, Vormittags von 10 Uhr ab, werden in dem fiskalischen Walddistrikte 15 d. Airlbachswald(unmittelbar an der Brantweinstraße ge— legen, 6 kim von der Station Butzbach) versteigert: 1000 Fichtenstämme mit 250 Festm. Inhalt, 929 Fichtenstangen J. bis III. Classe. Brandoberndorf den 30. Januar 1884. Der Königl. Oberförster: Bender. Holzversteigerung. 484 Die am 29. v. Mts. im hiesigen Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt, mit dem Bemerken, daß der erste Fahrtag im Oberhessischen An⸗ zeiger den Käufern noch bekannt gemacht wird. Bönstadt den 3. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Vönstadt. Geibel.. Die Vaterländischen Feuer- und Hagel versicherungs-Actien-Gesellschaften zu Elberfeld haben mir eine Agentur übertragen und erlaube ich mir daher mich zur Vermittelung von Versicherungen gegen Hagel- und Feuerschaden ergebenst zu empfehlen. Nieder⸗Esch bach im Januar 1884. 431 Franz Fritzel. Ein braves Dienstmädchen 195 Henn& Jamin. Eingetragene Genossenschaft. 26 sucht 474 Frau Uhrmacher Mayer. Holz-Versteigerung. Mittwoch den 6. Februar d. J. sollen in dem Stadtwald zu Hungen, in den Distrieten Herborn, Wellenhau und Wurzelschlag nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 8 288 Kiefernstämme von 15—42 em Durchmesser und 5 20 m Länge, 34 Kiefernstämme„ 15-19„ 55„ 05 160 Fichtenstangen„ 5—14„ 5„ 10— 14„ 7 Der Anfang der Versteigerung ist Vormittags 10 Uhr im Distrikt Herborn. 5 Hungen am 29. Januar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. 414 Bender. 2 S ee P DTP. e N r 0 8 G.. 5 5 o5 * Bernhardiner 8 feinster S Alpenkräuter⸗ 3'(Magenbitter 5 N von 0 5 Wallrad Ottmar Bernhard, 5 25 königl. bayer. Hofdestillateur in Lindau im Bodensee, Zürich und Bregenz, e 0 b ügli i i i 6 Flaschen zu& 0 allgemein als vorzüglicher Magenliqueur bekannt und beliebt, ist stets acht zu haben in Flaschen z 8 2 g M. 4., M. 2.0(Probeflaschen M. 1.05) in Friedberg bei Herrn W. Bernheek. 52 f-T fp ß 777. 8 Des* Künstliche Dünger aller Qualitäten aus der Fabrik von Georg Carl Zimmer in Mannheim sind zu beziehen durch IA. Strauss in Friedberg, der auch jede nähere Auskunft ertheilt. f 7 4, Eine Stube mit Cabinet kid 05 5 f U 0 für einen einzelnen Herrn, ohne, oder auch auf Wunsch mit Möbel, ist zu vermiethen bei. 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Januar 1884 M. 27904. 50 Wechsel„ eee Depositen 5 12690.— Conto-Corrente A. 1 65802. 20 Conto-Corrente B. 5 35620. 5 Spar-⸗Einlagen 1 99938. 94 Anlehen-Conto 1 300. 8 Bank-Conto„ 25202. 5 Pfennig-Sparkasse„159105 Stamm-Antheile, Monatsbeiträge 65— Reservefonds, Beitritt 0.— e„25580. 53 Mit den neuen Schnelldampfern des Kaufschillings-Conto 5 8 5 5. 5 Auswärtige Correspondenten 05 2065. 91 Uorddeutschen Lloyd Wechsel-Zinsen-Conto 7 418. 20 kann man die Reise 5 Depositen-Zinsen-Conto 1 252. 90 von Bremen nach Amerika Kaufschillings⸗Zinsen-Conto 1 250 5 Unkosten 1 M. 326453. 61 in 9 Tagen Ausgabe.. F 255 Wechsel M. 111355 27 Näheres bei dem Depositen 1% 4 N 5 General- Agenten Conto-Corrente A. 0 N 64 „Jar- Ini g Sc„ Conto-Corrente B. 75 4487.— Tas An 9 N 7 Spar⸗ Einlagen 7 95539. 80 O enbhach a.! 9 Anlehen-Conto 15 50254. 15 und dessen Agenten: 0 5 an n 4 9438. 82 Isidor Schulhof, Friedberg. Auswärtige Correspondenten 5 3084. 5 Nic. Spiegelberger, ABUtzbach.] Pfennig⸗Sparkasse„ 1291. 96 Ei 72 ti 5 W üdch en Effeeten-Conto 5 9 185 12 8 ch 8 1 Kaufschillings-Conto 1 1 in ti ige Mobilien und Utensilien 5 5. 80 für das Haus wird auf das Jahr zum sofortigen Ein— 1154. 76 tritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 129 38561. 93 326453. 61 Unkosten 2 19 5 Kassebestand pro 1. Februar 1884 Haurzöpfe, 1 Eingang. Ausgang. gut und billig, vorräthig bei i M. 71105. 30 Wechsel-Conto-Corrent A. M. 40724. 23 Luise Ferber, geb. Leonhard,„ 3123. 10 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 21889. 18 422 nächst der Stadtkirche.„ 38600. 25 Wechsel-Bank-Conto„ 9015. 34 . 0 8 22„ 10700. 37 Wechsel-Giro„ 10138. 31 K ern eise 32225 0 Effekten-Conto„ 1828 0 O o M. 97584. 07 in bester Qualität empfiehlt 5— 477 J. A. Windecker. Das von Herrn Schwöbel bewohnte Logis ist Ein gükes Arbritspferd, Sen r eee e 0 Cealtbes e Fe beziehbar. schirr, ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exp. d. Anz. 465 469 M. Hottes. 5 Turnverein. Versammlung Mittwoch den 6. Februar, Abends 9 Uhr, in der Reichskrone. Tages-Ordnung: Mittheilungen über das letzte Vereins jahr. Wie weit geht das Recht der Mitglieder, Nichtmit— glieder zu den Vereins-Abendunterhaltungen einzuführen? Der Jux⸗ Abend. Zahlreiche Betheiligung erwünscht. 476 Der Vorstand. Nieder-Wöllstädter Brod, gute Vackart, bei 473 Franz Stamm. Empfehle folgende Artikel, als: Mooskränze mit und ohne Blumen, ebenso aus frischem Grün in ver— schiedenen Größen, lebende Bouquets, Makart⸗ Bouquet, als die feinste Zimmerzierde, Veilchensträuß— chen von 15 Pf. an, blühende Hyaeinthen und sonstige blühende Pflanzen. Gummibäume, Palmen und Philodendron, ferner halte ich mich empfohlen in An— lagen und Unterhalten von Gärten, Beschneiden von Weinreben und Obstbäumen in allen Formen, billige und reelle Bedienung. J Jordan, Friedberg. 475 Kunst; und Handelsgärtner. Bekanntmachung. Die Zahltage am Vorschuß- und Credit-Verein e. G. in Ober-Mörlen finden von jetzt ab nur Donnerstags statt. Ober-Mörlen den 28. Januar 1884. 390 Der Vorstand. Ein Logis von 4—5 Zimmern 10 Chr. Ulrich II. Casseler Roggenbrod, per 2 Kilo 45 Pf., bei Wilh. Malzi, 343 vormals Wilh. Rumpf. 172 1— b Hroße Auswahl in Portemonnaies, Cigarren-Etuis, ledernen Damen— Taschen ꝛc. zu den billigsten Preisen bei 468—— Och. Diehl, usagasse. N Glück auf! Tüchtige Vergleute können auf der Kaisergrube Arbeit erhalten. Friedberg den 4. Februar 1884. Die Verwaltung der Gewerkschaft Kaisergrube: B e Cin tüchtiger Geselle findet Beschäftigung bei i Theobald Steinel, 466 Bürstenmacher. Ein tüchtiger Fuhrknecht esucht von lor Ernst Windccker. Zu sofortigem Eintritt wird ein junger, kräftiger, militärfreter Hausbursch 0 mit guten Empfehlungen gesucht. Kost und Logis im Hause. 8 Schwalheimer Brunnen 451 bei Friedberg. Damen- und Kinder-Schürzen 80 zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. Danksagung. Allen, welche uns bei dem Tode unseres lieben Kindes Hermann so herzliche Theilnahme bewiesen und zur Schmückung des kleinen Grabes Blumen gespendet haben, sagen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank. Friedberg, 3. Februar 1884. 479 Gerichtsvollzieher König und Frau. Beweise unseres Für die vielen dem Hinscheiden Vaters, des Hetzgermeisters Wilhelm Kreuter II., sagen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank. Friedberg den 4. Februar 1884. 481 Die trauernden Hinterbliebenen. herzlicher Theilnahme bet lieben Sohnes, Gatten und SAC Druck und Verlog von Carl Bindernagel. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. denh Nr. Unte Reg befö stadt sone Beg tion auf Ste Dei in wor grul sei wor Zeu Vor grö prei und Reg läus in! aus gew wer hät! füll Aer des ihm kap ein, mu Ric die bes son Ol pa) Re sei and mit sein Jett eine selb ung b. voll