tat. berg. 5 842 N. 28,38 5 32127 65,868. brkkgeräth⸗ e Gegen- den Nach⸗ lich verab— eim. ——ę in 0. tags 10 Uhr wald, Distrikt len 1. Sorte, germeister: um m. den Dlstrikten bamackenwiesz eigert: Ahornstamm, und 80 Stic bm, 81 Stüt 1884. Oberhessischer Anzeiger. Dienstag den 4. März. M 28. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffers 4 Pf i i E f . 5 i n mit 1 berechnet, em T 5 Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Bost 0 0 0 9 Amtlicher Theil. „%% ᷑ ͤłP! Betreffend: Die für Naturalverpflegung der bewaffneten Macht im Frieden für das Jahr 1884 zu gewährende Vergütung. gen(Wagne“ iter, 160 Rn. töcke, 39 Nm. enkoff fomnt n jedoch nut Unter den ten zu Latten meist at Versteigerung urth Kröll“ u. Das Bal bart Roden . 5 sichelsdors. — g. . 0 nlttags 1 0 d ber Gig darbeiten öffentliche 4 Accord gebt f Nach einer Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 20. v. Mts. ist auf Grund der Vorschriften im§. 9 Nr. 2 des Gesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden vom 13. Februar 1875(Reichsgesetzblatt S. 52) der Betrag der für die Natural— verpflegung zu gewährenden Vergütung für das Jahr 1884 dahin festgestellt worden, daß an Vergütung für Mann und Tag zu gewähren ist: a. für die volle Tageskost mit Brod 80 Pf., ohne Brod 65 Pf.; b. für die Mittagskost mit Brod 40 Pf., ohne Brod 35 Pf.; d. für die Abendkost mit Brod 25 Pf., ohne Brod 20 Pf.;& für die Morgenkost mit Brod 15 Pf., ohne Brod 10 Pf. f Wir bringen dies zur allgemeinen Kenntniß. Friedberg den 27. Februar 1884. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke zu Assenheim, hier insbesondere Abschätzung der Obstbäume im ersten Zusammenlegungsfelde. Im Anschluß an unsere Bekanntmachung vom 27. November 1882— Oberhessischer Anzeiger Nr. 141— bringen wir hiermit zur Kenntniß der Interessenten, daß ein Verzeichniß über die Abschätzung der in dem ersten Zusammenlegungsfelde(Flur 1 und VII- XI) ab⸗ und zufallenden Obstbäume auf dem Rathhau'e zu Assenheim und zwar in der Frist von Montag den 10. März bis Sonntag den 23. März ein⸗ schließlich offen gelegt ist. Innerhalb dieser Frist oder aber in dem Termin Montag den 24. März 1884, Vormittags von 10—12 Uhr, kann gegen die in dem offen gelegten Verzeichnisse angesetzten Geldwerthe, nicht aber gegen die Annahme der zugefallenen Bäume als solche recla⸗ mirt werden. Von denjenigen Grundbesitzern, welche nicht spätestens in dem gedachten Termin Reclamationen vorbringen, wird Einverständniß mit den angesetzten Geldwerthen angenemmen werden. Nachträgliche Reclamationen und Wiedereinsetzung in den vorigen Stand sind ausgeschlossen. Friedberg den 1. März 1884. Ausschreiben. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr Brad Ein der Verübung der in den letzten Monaten dahier begangenen schweren Diebstähle bezw. Diebstahlsversuche dringend Verdächtiger wurde in der Nacht vom 25/26. l. Mts. von einem Schutzmanne angehalten, entsprang aber, es bis jetzt gelungen wäre, desselben habhaft zu werden. Unbekannte wird beschrieben als ein mehr großer, als mittelgroßer Mensch mit Schnurrbart, Nach den angestellten Ermittelungen hat derselbe Mensch Papterwäsche und breitrandigem weichem Filzhut. zeigung des Revolvers mit Schießen gedroht. dunklem Jaquet und Hose, seidener hrem Gebahren für Louis von Freudenmädchen. dung nach denselben, ihre vorläufige Festnahme, das etwaige Vorkommen einer Verwundung ausmerksam zu machen mit dem Bemerken, daß in Rücken erhalten haben muß. Gießen den 27. Februar 1884. Diese Pro eirea 1,70 Meter groß, Haare dunkelblond, in der Mitte ges befand sich ein anderer Unbekannter, etwa 26— 28 Jahre alt, 1,60 blauen Augen, hellblonden Augenbrauen, gewöhnliche Nase, kleiner Mund, Mütze, einen dunklen schwarzen Stock mit Hirschgeweihgriff(ansch Mit Rücksicht auf die Gemeingefährlichkeit der beiden beschriebenen Personen bittet man um schleunigste, energische Fahn— oder Ausmittelung der Personen und sofort gefällige Nachricht hierher. Es dürfte sich empfehlen, die Herren Aerzte auf wenn der erstgenannte Unbekannte verwundet worden ist, er die Verwundung Der betreffende Schutzmann schoß ebenfalls auf den Unbekannten und glaubt, ihn verwundet zu haben. bekleidet mit hellgrauer Hose, dunklem Winterüberzieher, weißer, vielleicht Tags zuvor einer Prostituirten in deren Wohnung unter Vor⸗ nachdem er zwei Revolverschüsse auf den Schutzmann abgegeben hatte, im Dunkel der Nacht, ohne daß Der stituirte beschreibt in glaubhafter Weise die Person des Unbekannten noch weiter wie folgt: Alter 30-32 Jahre, cheitelt und hinter die Ohren zurückgekämmt, Augen dunkel, Augenbrauen dunkelblond. In dessen Gesellschaft — 1,64 Meter groß, hellblondes Haar, auf der Seite gescheitelt, von den Ohren nach vorn gestrichen, kleines und spitzes Kinn, röthlicher Schnurrbart mit Mücke, schmächtige Statur, bekleidet mit einend Stockdegen) tragend. Die Prostituirte hält dieselben nach Großherzogliches Polizeiamt Gießen: Fresenius. Deutsches Reich. F. Friedberg. Der Bericht des Finanz— ausschusses bezüglich der Nebenbahnen liegt uun⸗ ehr vor. Der Gesammtausschuß spricht sich dahin aus, daß der Bau der Bahn 1) von Stock— heim nach Gedern, 2) von Nidda nach Schotten, 3) von Eberstadt nach Pfungstadt auf Staats— fosten, sobald die Interessenten außer dem Ge⸗ ände noch Geldbeiträge zu 1) von 30,000 M., zu 2) und 3) von je 25,000 M. zur Verfüg⸗ ung stellen; 4) von Reinheim nach Reichelsheim, 5) von Osthofen nach Westhofen, 6) von Sprend— ingen nach Wöllstein in erster Linie durch einen Eisenbahn-Unternehmer mit Staatszuschüͤssen zu ) von 290,000 M., zu 5) und 6) von je 80,000 M., in zweiter Linie, wenn sich inner— halb Jahresfrist kein Unternehmer findet, gleich— falls auf Staatskosten, sobald die Interessenten außer dem Gelände noch Geldbeiträge zu 4) von 50,000 M., zu 5) und 6) je 25,000 M. zur Verfügung stellen, der Kammer zur Genehmig— ung empfohlen wird. Der von der Regierung guf Staatskosten vorgesehene Bau der Bahn ) von Hungen nach Laubach, zu welchem die Interessenten Gelände und einen Geldbeitrag von 40,000 M. stellen sollen, 8) von Nanstadt nach Friedberg(nicht Nieder-Wöllstadt), zu welchem zie Interessenten Gelände und einen Geldbeitrag von 50,000 M. stellen sollen, wird nur von der Minorität des Ausschusses(Jöckel und Ellenberger) befürwortet, dagegen von der Majorität ganz ab⸗ gelehnt. Die Majorität begründet ihre ablehnen— den Anträge zur Bahn von Hungen nach Lau⸗ S bach wesentlich mit dem Mangel des Bedürf- nisses und der Unbedeutendheit des von der Bahn berührten Werks„die Friedrichshütte“, und zur Bahn von Ranstadt nach Nieder-Wöll- stadt, 5 tracht kommenden Verkehrs- und finanziellen Verhältnisse noch nicht genügend aufgeklärt seien. Weiter wird von der Minorität des Ausschusses, entgegen der Majorität, der Bau einer Bahn beantragt: 9) von Gau-Odernheim nach Als—⸗ heim oder Guntersblum, 10) von Undenheim nach Oppenheim, resp. Nierstein, 11) von Nie— der⸗Ingelheim nach Nieder-Olm, in erster Linie durch einen Eisenbahnunternehmer mit Staats— zuschüssen zu 9) von 200,000 M., zu 10) von 160,000 M. und zu 11) von 240,000 M., in zweiter Linie auf Staatskosten, wenn sich inner— halb Jahresfrist kein Unternehmer findet, sobald von den Interessenten außer dem Gelände Geld— beiträge zu 9) von 48,000 M., zu 10) von 40,000 M. und zu 11) von 50,000 M. zur Verfügung gestellt sind. Der gesammte Aus— schuß beantragt endlich noch, den Communal⸗ verbänden und Gemeinden die denselben zur Last kommenden Geldbeiträge zu 5.03 pCt. aus Staats— fonds zuzuschießen, so daß die Vorschüsse in 41 Jahren abgetragen sein würden. Darmstadt, 1. März. Gestern Abend fand im neuen Palais zu Ehren des Hohen Braut⸗ paares eine Soirce statt, zu welcher 140 Ein⸗ ladungen ergangen waren. Heute findet Fami— lien-⸗Diner bei der Prinzessin Karl und Abends ouper bei dem Prinzen Alexander statt. — Der Rittmeister im 2. Drag.⸗Regt. Nr. 24 v. Eschwege wurde zum Kammerherrn ernannt. — Militärdienstnachrichten. Peerrot, Sec. Lieut. vom 1. Gr. Inf.-Rgt. Nr. 115 wurde resp. Friedberg damit, daß die in Be- der Abschied bewilligt; Dr. Heidepriem, Unter⸗ arzt vom 3. Gr. Iuf.⸗Rgt. Nr. 117, mit Wahr⸗ nehmung einer Assistenzarzt-Stelle beauftragt. — Postpersonalveränderungen. Angestellt ist der Postpraktikant Haubach in Gießen als Post⸗ secretär. Gestorben sind der Postverwalter Gesser in Fürth i. O. und der Postmeister Heck in Nidda. — Ein Antrag der Abgg Küchler und Möhn in der zweiten Kammer gebt dahin, die Regier— ung um eine Gesetzesvorlage zu ersuchen, worin die Bestimmung des Art. 5 des Gesetzes vom 1. October 1870, die Pensionirung der Volks— schullehrer betr., dahin abgeändert werde, daß bei Pensionirung der vor Erlaß dieses Gesetzes angestellten Schullehrer die Pensionirung vom zweiten Jahr der dienstlichen Verwendung und nicht von der Zeit der bestandenen Schulprüf— ung an gerechnet wird. Berlin, 29. Febr. Großfürst Konstantin ist mit dem Fürsten Obolenski nach herzlichster Verabschiedung vom Kaiser und den Mitglie— dern des Königshauses gestern nach Stuttgart abgereist. Die übrigen Mitglieder der Gratu— lations-Deputation traten die Rückreise nach Petersburg an. — Ein dem Bundesrath zugegangener Ge— setzentwurf, betr. die Bewilligung, der Mittel zu Zwecken der Marineverwaltung, verlangt 18,790,000 M., welche im Wege der Anleihe mittelst Schatz-Anweisungen aufzubringen sind. Die Summe soll verwandt werden zum Bau von 70 Torpedobooten einschließlich der dazu gehörigen Armirung, Herstellung einer unter— seeischen Torpedobatterie an der Ostseeküste, An— lage einer elektrischen Beleuchtung der Werften in Kiel und Wilhelmshaven und Vervollstän— digung der Kriegsbekleidung. — Die Rückkunft des Prinzen Heinrich von seiner Weltumsegelung in Kiel ist zum 9. März zu erwarten und wird der Kronprinz denselben dort empfangen. — Die Eröffnung des Reichstages findet am 6. März im Weißen Saale des königlichen Schlosses nach vorherigem Gottesdienste statt. — 1. März. Die Jagdordnungscommission des preußischen Abgeordnetenhauses hat gestern die zweite Lesung ihrer Beschlüsse begonnen.— In der Steuercommission sprach bei der Spezial— berathung des§ 21 des Einkommensteuergesetzes sich die Mehrzahl der Redner für Einführung der Voreinschätzung durch eine besondere Ge— meindecommission aus. Der 2. Absatz des Para— graphen(Anzeigepflicht der Arbeitgeber bezüglich der Besoldung und des Lohnes der Arbeiter) wurde mit 17 gegen 6 Stimmen gestrichen. Ferner zog Meyer seinen Antrag, betr. die Heranziehung der Erträge aus den vermietheten und verpachteten Grundstücken ꝛc. zur Kapitalrentensteuer, zurück, behielt sich jedoch vor, den Antrag in zweiter Lesung in anderer Fassung wieder aufzunehmen. Kiel. S. M. S.„Prinz Adalbert“, 12 Geschütze, Comm. Cap. z. S. Mensing I., ist am 26. v. M. in Kapstadt eingetroffen und be— absichtigt am 4. März die Heimreise fortzusetzen. Dresden. Auch die erste Kammer beschloß auf Antrag Schreck die Regierung um Vorlage eines Gesetzes zu ersuchen, wonach Personen, welche in die Lage versetzt sind, die Abgaben nicht zahlen zu können, einem Schank- und Tanz— stätten⸗Verbot unterworfen werden können. Hamburg, 29. Febr. Die Bürgerschaft genehmigte definitiv die Senatsanträge, betr. die Ratification der mit Preußen abgeschlossenen Verträge wegen Uebergangs der im hamburgischen Gebiete belegenen Bahnstrecken in das Eigen— thum oder den Betrieb der preußischen Regierung. Straßburg. Der Landes-Ausschuß ge— nehmigte den Antrag der Commission, die Pe— tition für den Bau des Kanals Straßburg— Ludwigshafen der Regierung mit dem Ersuchen um Aufstellung eines eingehenden Bauprojectes zu überweisen. Für die Aufstellung des Bau— projectes sollen 125,000 M. als Kostenbetrag in den Etat eingestellt werden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Eine dem Abgeordnetenhause zugegangene Regierungsvor— lage betreffs des Baues der Eisenbahn Mostar— Metkovich ermächtigt die Regierung zum Bau dieser Bahn, welche schmalspurig angelegt wer— den soll. Aus den Activen der bestandenen Cen— tralfinanzen soll an Bosnien und die Herzegowina ein Darlehen in der Höhe der wirklichen Bau— kosten bis zum Maximalbetrage von 1,700,000 fl. erfolgen. — 1. März. Ein Polizeicommuniqus meldet: Die Polizeidirection erhielt in letzter Zeit Kennt— niß davon, daß der 1882 aus Florisdorf in Folge eingeleiteter Untersuchung flüchtig ge— wordene Anarchist Anton Kammerer, ein 225 jähriger Buchbinder-Gehilfe aus Oesterreich— Schlesien, der sich in der Schweiz aufhalte, in Wien und Umgebung gesehen wurde. Es ge— lang, denselben am 28. v. M. im 8. Bezirk zu verhaften, wobei Kammerer, sich heftig wehrend, zwei Sicherheitswachmänner und einen Polizei— agenten mit Revolverschüssen und zwar einen Wachmann schwer verwundete. Im Besitze des Verhafteten wurde außer einem Revolver auch eine zugespitzte Feile und in seiner Wohnung eine über zwei Kilo schwere Dynamitsprengbüchse mit Zündschnur vorgefunden. Die verwundeten Wachleute sind Familienväter. Weitere Recher— chen über die verbrecherische Thätigkeit des Ver— hafteten sind im Zuge. Radikalen Armin Prager. Die Abendblätter ent— halten ein Pester Telegramm über die Verhaft— ung des Redacteurs des Arbeiterorgans, der Bei Durchsuchung von dessen Wohnung wurden vom Raube in der Eisert'schen Wechselstube herrührende Werth— papiere vorgefunden. — 2. März. Nach den hiesigen Morgen— zeitungen zugegangenen Telegrammen sind bei dem verhafteten Socialisten Prager zahlreiche Papiere sehr compromittirenden Inhalts, aber keinerlei Provenienzen von dem Eisert'schen Raub— morde mit Beschlag belegt worden. Im Ofen aufgefundene verkohlte Reste verbrannter Papiere lassen vermuthen, daß Prager die gravirendsten Sachen vor seiner Verhaftung vernichtet habe— — Das Fremdenblatt versichert auf das Bestimmteste, daß die russisch-deutsche Annäher— ung in Wien sehr warm begrüßt wird, und daß das deutsch-österreichische Bündniß fortdauernd als die unverrückbare Grundlage der auswär— tigen Politik Oesterreichs angesehen wird. Oester— reich lege auch fernerhin den höchsten Werth auf den Anschluß Italiens an das Bündniß; auch Frankreich dürfte die großen Vortheile erkennen, welche ihm die Annäherung Rußlands an die Centralmächte bietet. Norwegen. Christiania, J. März. Nach erregter Debatte versagte das Odelsthing mit allen Stimmen gegen 37 dem Abgeordneten Roll das Wort zur Begründung der Erklärung der 31 Vertreter der Rechten, betreffend die unveränderte Rechtsstellung der beiden Staats— mächte, die durch das Reichsgerichtsurtheil nicht tangirt werde. — 2. März. Das Urtheil gegen den Staats— minister Selmer ist auf Befehl des Königs dem Justizdepartement zur weiteren Behandlung der Angelegenheit übermittelt worden. Frankreich. Paris, 1. März. Die Kam— mer verhandelte über den Gesetzentwurf, betr. den Primärunterricht. Bei Artikel 17, der da— rauf abzielt, die Primärschulen als Laienschulen zu gestalten, beantragte die Regierung einen neuen Aufschub für diese Maßregeln. Der An— trag wurde mit 239 gegen 224 Stimmen ab— gelehnt. — 2. März. Nach einer dem Marine— ministerium zugegangenen Depesche aus Hanoi vom 1. d. M. erfolgte die Besetzung von sieben an dem Zusammenfluß Dessong-Caio und des Stromschnellen-Canals belegenen Pagoden am 21. v. M. durch ein Bataillon der Fremden— legion und eine Batterie ohne Widerstand. Die Pagoden wurden in der Nacht vom 25. v. M. zweimal vom Feinde angegriffen, diese aber zu— rückgeschlagen. Großbritannien. London. Im Unter— haus brachte Gladstone die Wahlreformbill ein, die ein gleichmäßiges Wahlrecht für Stadt und Land der gesammten vereinigten Königreiche ein— führt und die Zahl der Wähler um circa zwei Million vermehrt. — 29. Febr. Die britische Regierung be— schloß, an die amerikanische eine in höflichen Worten abgefaßte Depesche zu richten, betr. die Action amerikanischer Bürger, welche Dynamit— complote behufs Zerstörung von Personen und Eigenthum in England organisiren und ausführen. — 1. März. Gestern wurde im Gepäck— raume des Bahnhofes zu Ludgate Hill ebenfalls ein ledernes Felleisen entdeckt, worin eine Höllen— maschine sich befand. Italien. Rom, 29. Febr. Der Minister des Auswärtigen legte der Kammer einen Gesetz— entwurf, betr. die Einstellung der Consularge— richtsbarkeit in Tunis, sowie das darauf bezüg— liche Grünbuch vor. Beide Vorlagen sollen nach einer Woche zur Vertheilung gelangen. — 1. März. Im Sengat brachte der Unter— richtsminister den von der Kammer votirten Entwurf, betr. die Reorganisation des höheren Unterrichts ein. Dies gilt als Bestätigung, daß eine Ministerkrisis dieserhalb nicht existirt. Spanien. Madrid. Betreffs von aus— wärtigen Blättern gebrachter Mittheilungen über Acte religiöser Intoleranz, die in Spanien vor— gekommen seien, wird von den Organen der Regierung hervorgehoben, daß jede angemessene Reclamation hierüber Gehör bei der Regierung finden würde, da dieselbe fest entschlossen ist, die Cultusfreiheit zu respectiren. Türkei. Constantinopel. Es heißt, daß der Sultan nunmehr geneigt ist, der Palästina— Canalgesellschaft einen Firman zum Baue eines Schifffahrts-Canals zur Verbindung des Mittel— ländischen und Rothen Meeres(vom Tiberischen Meer nach der Bucht von Akkabat, durch das Jordanthal) zu gewährleisten. Rußland. Petersburg. Die Meldung vom bevorstehenden Rücktritte des Generals Totleben vom Posten des Generalgouverneurs in Wilna wird aus Warschau bestätigt. Es heißt, Ge— neral Totleben werde sich mit Rücksicht auf seine erschütterte Gesundheit völlig ins Privatleben zurückziehen. Egypten. Kairo, 1. März. Einer Depesche des Daily Telegraph aus Suakim vom Heutigen zufolge, haben gestern den ganzen Tag über Gefechte stattgefunden; der Feind wurde auf allen Punkten geschlagen. General Graham hatte unter Parlamentärflagge eine Botschaft an Osman Digma gesandt, welche die Zerstreuung der Rebellen empfiehlt, auf die versöhnliche Natur der Mission des Generals Gordon hin— weist und gleichzeitig erklärt, daß im anderen Falle die englischen Truppen gegen ihn vor— rücken würden. Amerika. Washington, 28. Febr. Das Haus der Repräsentanten nahm den Antrag auf Ueberweisung des Schreibens des deutschen liberalen Centralvereins bezüglich der Lasker— Affaire an den auswärtigen Ausschuß au, nach— dem Kasson sich für das Abwarten der officiellen Information ausgesprochen hatte. — 1. März. Das Repräsentautenhaus nahm die Bill, betr. die Verhinderung und Be— kämpfung der Viehseuche an.— Die Abnahme der Staatsschuld im Februar wird auf 2½ Mill. Dollars geschätzt. Aus Stadt und Land. ? Vilbel. Unsere Stadt wird sich nun, dem Bei— spiele anderer Städte folgend, auch an dem Spatzen— vertilgungskrieg betheiltgen und wird nach einem Be— schlusse des Gemeinderathes 5 Pfennig für einen Sperling bezahlt. Wenn nun Jemand das Glück hat, immer 18 Sperlinge mit einem Schuße zu tödten, wie dieses jüngst ein Oekonom in einem benachbarten Orte in Folge einer Wette that, so könnte hierdurch immer— hin ein nicht unbedeutender Nebenverdienst erzielt werden. n. Hungen. Donnerstag den 6. März, Nachmittags 2 Uhr, soll zu Hungen im Solmser Hofe eine Ver— sammlung der Zeichner von Rübenagetien für keine bei Trais⸗Horloff(Hungen) oder Echzell zu errichtende Zuckerfabrik stattfinden, in welcher über den Stand des Unternehmens Auskunft ertheilt und wegen Verkaufs der diesjährig anzubauenden Rüben verhandelt werden soll. Sämmtliche Zeichner, sowie sonstige Interessenten sind zu dieser Versammlung ein— geladen. Gießen. Auf der Landes-Universität studirten im Wintersemester 1883/84 497, davon 397 Hessen und 100 Nichthessen. Evangelische Theologie studirten 71(darunter 18 Neu-Immattriculirte), Rechts wissenschaft 62(17), Mediein 86(20), Thierheilkunde 31(11), Zahnhell— kunde 5(3), Cameralwissenschaft 28(6), Forstwissen⸗ schaft 44(9), Mathematik 30(5), Classische Philolo⸗ gie 35(9), Neuere Philologie 26(1), Phtlosophie und Naturwissenschaften 37(10), Geschichte 7(1), Phar- macte 20(5), Chemie 15(5). Unter den 120 Neu⸗ Immatriculirten waren: mit Gymnasial- Maturität 79, mit Realschul⸗Maturtität 19, mit der Reife für ihr Fach (Pharmaceuten, Thierärzte ꝛc.) 21, ohne Maturität 1. Alsfeld, 1. März. Der Mühlenbesitzer Couls zwischen Ober⸗Glarn und Ohmes, besaß eine blühende 16jährige Tochter. Als er gestern von einem Ausgange in seine Wohnung zurückkam, fiel ihm der ungewöhnlich langsame und unregelmäßige Gang des Mühlchens auf. Er eilte in die Mühle und bemerkt Blut am Kammrade. Erschrocken tritt er näher und findet hler, daß sein Kind. vom Kammrade vollständig zerrissen worden ist. Offenbach. Der Mainthalsängerbund, bestehend aus ca. 1200 activen Sängern der Städte Darmstadt, Offenbach, Hanau, Aschaffenburg, Friedberg und Auer— bach, welcher im Jahre 1858, am 25. Stiftungstage des Gesangvereins„Polyhymnia“ in Offenbach gegründet wurde, und der die Pflege und Veredelung deutschen Liedes und Gesanges auf seine Fahne geschrieben, gedenkt, wie bekannt, im Laufe dieses Sommers sein 9. Sängerfest in den Mauern unserer Stadt zu feiern. 22 Jahre sind verflossen, seitdem in unserer Stadt ein Fest des Main⸗ thal⸗Sängerbundes abgehalten wurde und seine Aufführ⸗ 0 en bor; ganen 8 5 ungen damals unter Leitung unseres Alkmeisters Heinrich Elbi d J de id bei 5 ü 3 5 a ing, 1. März. In der vergangenen Nacht i genessnt 11 ee nee noch ein Theil der Schichan'schen Maschinenfabeit e e eee See ee N g/ wir bei dem bekannten] 600 Arbeiter sind augenblicklich brodlos. Friedrich Kratz 1 5 Alden u 1 7 5 eingefährlichen und redlichen Streben des Bundes in seiner Gesammt⸗ heit, wie in den einzelnen Vereinen, uns auch für dies⸗ Aberdeen, 1. März. Auf der Eisenbah i F ö 9 hn bei Forfar (Schottland) stießen heute drei verschiedene 1 15 Vergehens; 6) Strafsache gegen Heinrich Peter R ovn Altenstadt, wegen Hehlerei. h Peter Repp sossen 08 ien Kunstgenuss 0 5 mal eines hohen Kunstgenusses versehen dürfen. Das einander. a eißt 5 11 Amt e. 15 Bürgermeister Brink bereit— zerstört, e 3 Repertoir⸗Entwurf abt, daß z willigst übernommen. Auch Kreisrath Rothe hat seine Mä 9 5 5* Palästing 3 wärmste band für das Fest zu bene 1 0 1 80 e e ee een ee en e, Jaue eines 8 und seinen Beisand in freundlichster Weise zugesichert. der iepr⸗Brü a 10 N Opernhaus. es Mi 2. Zum Gesammte Festausschuß sind eine Anzabl e Bade g deschedngk. g e 0 bie ieee e ee berschen 8, n aus unserer Bürgerschaft in Vor- übereinander gestürzten Wagen 1 2 15 5 0 9 0 e a 1 g folgende Postzug wurde noch rechtzeitig ar; 7 758 00 udent. ur 49 g. rechtzeitig aufgehalten. Freitag den 7. Geschl 8 ch n Allerlei. 1 n 15 91 offener Straße hat gestern Song denn 8. e Male: Die Meistersinger d 7 Grävenwiesbach. Der Rechenschaftsbericht der brachte nä lich e e von Nürnberg. Oper in 3 Akten von R. Wägzer r ee der Schale eat fänf Stichwunden bel, woven ich zel als köbelic e erutag den 9. Unbitk⸗ 5 5 Detleben J. deren 18 monatlichem Bestehen ergab, daß an Löhnen und wiesen 815 Titer floh 551 zwei als töptlich er in Wilna Fracht etwas über 3000 M. verausgabt wurden und und verhaftet f e Dienstag den 4 e eißt, G,„ nahe an 100 M. für Weidenschäten Der Ertrag der. ˖ e a ban meist 95 ein Arbeiten kam fas nur Gerichtssaal W 1 6 Gesclosen ine armen Familien zu Gute. N f 5 5 N 7 0 8 rivatleb 2 Marburg, 27. Febr. Durch einen überaus frech e eee ene Sende ae e e el baeuchdiebstatl ist unsere Stadt nicht e l lde ane d e e e kommen fol-⸗[Samstag den 8. Sein Zwillingsbruder. 0 0 gt gende Fälle zur Verhandlung: 1) Strafsache gegen Gg. Sonntag den 9. Marie Stuait. r date* 8 1 9110 955 9 0 1 Förderer un 110 5 den 10. Zum ersten Male: Eine gute Parthie. Kane„ n Ruhestörung; trafs Heinri i Zolksstü i 2 i Heutigen mit Familte bewohnt, nach Zertrümmerung der Scheiben Bad⸗Nauhelm, agen Körg 5 1 1 505 eee von Adolph Stolze. Musik Lag iber l durch 55. eingestiegen und haben systematisch das des Heinrich Grieß von Bad Nauheim gegen Johannes vurde a0 Lenze Haus geplündert. Allein für ca. 1500 M. Silber-] Schutt von da, wegen Beleidigung; 4) Strafsache gegen Pfennig ⸗»Sparkasse Graham ble een 4 dle 1 gefallen; Casimir Ludwig Wittwe und Ludw. Kreusel von Nieder— 2 g dieselben müssen die Oertlichkeit sehr genau gekannt haben, Mörlen, wegen Zuwiderhandlung ge die V schrift S oschaft an denn sie haben sich zu ihrem Raube dte größte Zeit ge⸗ zur e bel des Milzbrandes; 50 Seeg en Sammelstellen. Einlagen. 9 erstreuung nommen, trotzdem 195 dem anstoßenden Zimmer die Familie] Peter Scheibel von Nieder Mörlen, wegen Sachbeschädig—— rühnliche 1 schlief. Wie wir hören, ist bereits ein der That dringend ung; 6) Strafsache gegen Joh. Brand von Bad- Nauheim Bestand am 1. Juni 1883 180 b 2 5 e e 15 die 1 und Peter Heck von Astheim, wegen Körperverletzung; sammt Zinsen 5 28722 96 „ Ausführer der That werden in Frankfurt vermuthet. 7) Strafsache gegen Georg Steul zudwig Genf ee 81 5 anderen Frankfurt. Da in dieser Woche téglich von Bad 0 10 8 Nac an c Se. een 8 5 1 9 ihn vor⸗ Orchesterprobe zu den„Meistersingern“ stattfindet, und gegen Georg Kreuter, Christoph Hensel und Peter Wolff 2. W Dan 5 12 85 915 das ganze Opernpersonal im hohen Grade in Anspruch von Rödgen, wegen Uebertretens der Feierabendstunde. 3. E Oypenheimer 126 95 85 1 8 genommen ist, wurde für nächsten Donnerstag ausnahms⸗ Altenstadt. In der Donnerstag den 6. März 4. H. Flaschenträger 64 41 85 k. Das weise im Opernhause eine Aufführung des„Bettel⸗ dahier stattsindenden Schöffengerichtssitzung kommen fol⸗ 8 N e 7 utrag af 2 student“ angesetzt. Hierdurch wird ermöglicht, daß die gende Sachen zur We den 0 Strafsache gegen„„ 55—.—90 deulschen Z erste Vorstellung von Wagners„Meistersingern“ bereits[Dietrich Reul von Höchst a. M., wegen Körperverletzung; 30941 44259 31 1 Labf 2 für Samstag den 8. angesetzt werden konnte. 2) Strafsache gegen Heinrich Peter Vorst von Rockenberg, Einleger 1245. Lasker Konitz, 29. Febr. Die neue Verhandlung des Neu- wegen Bettelns; 3) Privatklagesache der Christian Störkel Friedberg den 1. März 1884. an, nach 2 stettiner Synagogenbrandes begann heute vor hiesigem] Wittwe in Stammheim gegen Jakob von der Lehr II. Haupt⸗Sammelstelle: offtciellen 8 Schwurgericht. Frau von da, wegen Beleidigung; 4) Strafsache gegen Vorschuß- und Credit⸗Verein, e. G. 6 1* U 7 7 H l t g H 1 V 7 e Mistversteigerung. Holzversteigerung. Holz ⸗Versteigerung. . Dienstag den 4. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll In den Freihr. von Franckensteln'schen Waldungen Donnerstag den 6. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr Abnahme der Pferdemist aus den städtischen Pferdeställen an Ort] werden versteigert: an, sollen in dem Bönstädter Gemeindewald: 2½ Nil.. R werden. 1. Montag den 10. März, 62 Raummeter Buchen-Scheiter, Friedberg den 3. März 5 Distrikt: Allmey, Hübnerschlag und Klappertanne: 42* Buchen⸗Knüppel, — 2 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 16 Raummeter Nadel Knüppel, zum Theil 8 m lang, 32„ Eichen⸗Knüppel, 907 Steinhäußer. 4400 Buchen⸗Eichen Wellen, 126 5 Kiefern⸗Knüppel, dem Ve- B kannt C 2200 Fichten Wellen, 55 e e t ch 9 5200 Eichen Wellen(Vackholz) 700 Klefern-Wellen, 5 110 Be- E ann ma Un 0 1000 Birken-⸗Wellen(Besenressig),. 66 Raummeter Buchen Stöcke für einen 8 Im Anschluß an vorstehende Versteigerung sollen die 150 Gebund Ginstern. öffentlich meistbietend versteigert werden. glüt hat Pferdeställe unter denselben Bedingungen wie im ver⸗ ˖ 4 Der Anfang beginnt mit dem Kiefernholz, Distrit dlück hal, Ff le 0 5 9128 8 2. Dienstag den 11. März, Judenhaid 9 4 e 555 e verpachtet werden. Distrikt: Kreuztanne, Sandkaut, Dicker Busch: Vönstadt den 1. März 1884 rte„. 5 1 8 5 4 1 N f 2 4 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 1909 1 Ae Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. 75 908 Steinhäußer 0 Nad e ape 5 i elt ee— a. 25 Nadel⸗Stämme mit 11 ebm Inhalt, N 5 3 Nachmittag 2965 Weißtannen⸗Stangen von 4— 11 em Durchm. 8 t— V ch e eine W. J Bekanntmachung. 4—9 m Länge, hierunter der größte Theil zu 1 ex ⸗ erpa tung. 15 Einfriedi Stü 0 4 2 1200 3 Donnerstag den 13. März 1884, Nachmittags 3 Uhr, 510 und 600 Stück zu Leiterbäumen 5 Ae 5 1 den 51 jollen folgende Gegenstände meistbietend gegen Baar— 5 amstag den 15. März zu Staden, jedesmal Nach⸗ in welcher sollen folg 9 99 1055 645 Weißtannen⸗Bohnenstangen. mittags 1 Uhr, sollen die der Pfarrei Staden mit ift ertheil zahlung vor dem Rathhause versteigert werden: 3. Donnerstag den 13. März Stammheim gehörenden Besoldungsgüterstücke auf weitere ln 1 Nähmaschine, 8 1 5 1 f Ve nden Rüben 1 Pferd, Distrikt: Am Forstgarten, Mörler Unter, Galgenkopf: 12 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. ner, sont 1 Wagen, 9 Raummeter Eichen⸗Birken Knüppel, Die Zusammenkunft ist an beiden Orten auf dem inlung 1 Kleiderschrank, 28 5 Kiefern Knüppel, Rathhause. 2 5 „ 1 Kuh, 7 5 Eichen⸗Nadel⸗Stöcke, Staden den 27. Februar 1884. suditten 4 Schweine, 7600 Eichen⸗Birken Wellen, J. A. d. K. V.: sen und eirea 20 Malter Kartoffeln. 2700 Erlen Aspen Wellen, Der Kirchenrechner 71 07 000 1 Friedberg den 25. Februar 1884. 1600 e(Durchforstungsholz), S H. Jaeger. st 6260 Fey, 1600 Eichen⸗Wellen(Backholz), 2 g f 390 Gerichtsvollzieher. 50 Kiener 25, Dang Inventar— Verkauf. Forstwis, 7 5 ichen Stämme von em Durchmesser, Wegen Geschäftsaufgabe sind bei der Unterzeichneten che Phe 5 Bekanntmachung 8775 Kiefern⸗Bohnenstangen. 1 felge Gegenstände 995 der Hand zu vertan f kosophle ul 0 Zusammenkunft den ersten Tag am Löwenhof, den 3 Wagen, offenes Wägelchen, Pflüge, 1 dreischaariger (0% Die am 25. Februar 1884 im Gemeindewald Ober- zweiten Tag im Distrikt Kreuztannen, zunächst des Nau] Pflug, Schrotmühle, Malzmühle, Fruchtfegemühle, 1 120 N e Rosbach abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt heimer Waldes, den dritten Tag am Forstgarten, jedes-.] Pferderechen, eine neue, noch nicht gebrauchte Deelmal⸗ gaturltit,% worden und kann das Holz jeden Tag, von Vormittags] mal Morgens 10 Uhr. waage, eine Parthie Dickwurz, 130 Fuder Strohseile, h ga 7 bis Mittags 12 Uhr, abgefahren werden. Ockstadt den 1. Män 1884.„ 5 sowie eine Parthie Mist. abuntit 1, J Ober⸗Rosbach am 29. Februar 1884. Der Frh. v. Franckenstein'sche Oberförster Södel, 28. Februar 1884. e 1 Großherzogliche e Ober⸗Rosbach. 895 Rumpf.. Wilhelm Kleberger 11. Wittwe. e blüh 2389 echer. 3— F777 dae ö 8 1 Versteigerung. Mein zweistöckiges Wohnhaus, aer auf. 1 Kapita ge u 5 897 Freita den 7. März l J Vormittags 10 Uhr 14,40 Meter lang und 8,35 Meter breit, beabsichtige hlchen ab. 1 4. f lle auf 8 Friedber 5 weispännige Wa en auf den Abbruch zu verkaufen. Dasselbe ist 1834 von Kun N Die hiesige Gemeinde bedarf für Wegbau eine Kapttal⸗ 8 n au de Viehwa 1 5 8 11 0 1 Eichenholz neu erbaut und recht gut erhalten. Kauflleb⸗ ab sen A 7 aufnahme von 1690 Mark gegen 4 otige Verzinsung. 1 ich baare Zahlung an 5155 Meistbietenden ver- haber wollen sich bald an mich wenden. . hend J Das Kapital wird erst bis zu Ende März d. J. er⸗ N 1 Görbelheimer Mühle den 20. Februar 1884. b, beg aerderlich und wollen sich hierauf Reflectirende bei der n den 3. März 1884. 857 H. Schudt. Daung unterzeichneten.. Königlicher Stations- Vorsteher. D U auf größere Landgüter von 4½0/ an ud de ö Wohnbach am 28. e ene Wohpbach Landau. fl chen zu vergeben. Anträge an Herrn A⸗ blog de. e e eee 3—ĩ Homberger in Mainz, Ballplatz 4, erbeten. 685 en SGraham Brod, e feere Gelfäffer ltsch it— 201 7 9 5 7 8 5 10 8 Acker str ange und Acker leinen ½ Kilo zu 22 Pfennig, seiner leichten 1 8 wegen 985 Leer b 5 b fässer ang 355 in nur Prima-Waare empfiehlt für Magenleidende besonders zu empfehlen, bei von jeder Größe, zu Pfuhlfässern sich 1 5 13 eorg Groß. Assenheim. Carl Bauer. 788 Wilh. Malzi. Aus wahl bei Dünger Streu- Alaschinen, neuester Construction, empfehle zu Fabrikpreisen. Stets Lager bei 5 A. Buch in Hungen. Referenzen: Bis jetzt haben bereits von mir erhalten: Herr Backhaus in Rudlos. Herr von Oven in Hungen. „ Backhaus in Corbach.„ Arthur Packhard in Wetzlar. „ Fülberth in Utphe.„ Schäfer in Sickendorf bei Lauterbach. „ Heil in Dorheim.„ Spamer, Kinzigheimer Hof bei Hanau. „ Heil& Comp. in Wickstadt.„ Westernacher in Lindheim. 51 „ Leonhard in Wisselsheim. 1 er Total⸗Ausve 5 893(7515.) meines Waarenlagers beginnt Montag den 3. März. Frankfurt a. M. Ferdinand Heuer. Zuckerrübenbau. Dem landwirthschaftlichen Publikum zeige hiermit ergebenst an, daß mir Herr RudOIf Sack, PFlagwitz-Leinzig. die Hauptvertretung seiner Fabrikate für Bodenbearbeitung und Reihencultur für die Provinz Oberhessen übertragen hat und empfehle ich hiermit Sämaschinen(Drills), Ackerschlichte, Tiefeulturpflüge, Universalpflüge in verschiedenen Größen und für alle Verhältnisse passend, mehrschaarige Pflüge (neues Patent), eiserne Eggen, Extirpatoren, Grubber, Untergrundpflüge ꝛc. 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Auch Nichtmitglieder können auf Namen von Mit⸗ gliedern Bücher erhalten. Aufträge können täglich im Lesezimmer age e werden. 193 Den Herren Pferdezüchtern zur allgemeinen Kennt⸗ niß, daß seit dem 26. Februar die Beschäler auf der Station Nieder⸗Wöllstadt angekommen sind. Interessenten werden hierzu freundlichst eingeladen. Nieder-Wöllstadt den 1. März 1884. L. Bernhardt, „397 alten Pof 95 Stempel farbe für Kautschukstempel empfiehlt J. Baumeister. Frische Schellfische und Bratbückinge 894 bei Nilli Fertsch. —— 5 Frische Nepskuchen 908 empfieblt billigt Ph. Dan. Kümmich. Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Ausweis pro Februar 1884. 904 Einnahme. Kassebestand pro 1. Februar 1884 M. 38561. 93 Wechsel„ Jil Depositen„ 15305 Conto-Corrente A.„ Conto-Corrente B.„ 41009. 80 Spar⸗Einlagen„ 49350 78 Anlehen 5 5900.— Bank-Conto 1 1063. 36 Pfennig⸗Sparkasse 5 1389. 20 Effeeten-Conto 15 5509. 85 Kaufschillings-Conto 55 871. 80 Wechsel-Zinsen-Conto 15 548. 15 Effceten-Zinsen-Conto 55 30.— Depositen-Zinsen-Conto 5 387. 30 Kaufschillings-Zinsen-Conto 75 940. 28 Unkosten 1 16. 35 M Ausgabe. Wechsel-Conto M. 17405. 90 Depositen 7 8825.— Conto-Corrente A.„ 42761. 8 Conto-Corrente B.„ 21467 Spar⸗-⸗Einlagen„ e Anlehen-Conto„ 1933 Bank⸗Conto„ eg Auswärtige Correspondenten 1 6481. 58 Pfennig-Sparkasse 7 2065. 14 Effeeten-Conto 15 4879 Giro-Conto 5 6000.— Mobilien und Utensilien 1 117. 1 Unkosten 1104. 05 Spezial-Reserve 17 200.— Hausreparaturen 5 26. 10 März 1884„ 42341, 64 M. 237753. 83 Eingang. Ausgang. M. 39418. 60 Wechsel-Conto-Corrent A. M. 32081. 54 Kassebestand pro 1. 5 704. 98 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 17347. 61 38253. 85 Wechsel-Bank-Conto„ 22689. 77 „ Le Wechsel⸗Giro„ 13649. 61 1 28 Effekten Conto„ 95 M. 89823. 92 M. 9563“. 62 S e. 7 8. Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten biermit die traurige Mittbeilung von dem heute Morgen in seinem 79. Lebensjahre erfolgten Ableben unseres unver— geßlichen Vaters, Schwiegervaters und Groß— vaters, des Ockonomen Johann Heinrich Falck. Um stille Theilnahme bitten Friedberg, 3. März 1884 Die trauernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet Donnerstag den 6. d Nachmittags um 2 Uhr statt. 910 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Kaiserstraße Nr. 559. 812 E L 0 eli Eine Frau sucht n Lin E r ing Y 381 st für ein Colonial-, Material- und. 5 M on at 8 dienst. mit Schulkenntnissen gesucht. Näheres bei der Exped. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 887] des Anzeigers. 901 Verantw. Red.: Carl Bindernagel.