1 dedanfier. 8 If, leinere + Tasse mz en Bretzel 10 10 4 ag 4 Uhr. . Invaliden nicht! chsen sind für se 2 est din 1. Siptenktn estzter Tanznuff t bestens gesong, ichen zu empfehliz. karl Herm fest den 1. September ik statt, wozu ie Nennt hun. det bei dem Une nuftk Jo. flip. we. dn lung des ettelei nds 8 Ubr, in de ozu alle Mitgledg n. . des vormaligen 8 0 mmerb, 110 1 1 1 zune 380 t! 5 „ A 1884. Dienstag den — Heptember. M. 04. Obberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Für den Monat September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Bildung der Schöffen- und Schwurgerichte. Friedberg am 28. August 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. In F. 36 des Gerichtsverfassungsgesetzes(Reichsgesetzblatt Nr. 4 von 1879) ist vorgeschrieben, daß die Vorsteher einer Gemeinde alljährlich ein Verzeichniß der in der Gemeinde wohnhaften Personen, welche zu dem Schöffenamte berufen werden können— die Urlisten— aufzustellen haben, welche Liste nach§. 85 desselben Gesetzes zugleich als Urliste für die Auswahl der Geschworenen zu dienen hat. Die Elnsendung dieser zu Folge§. 1 der Verordnung, die Bildung der Schöffengerichte und der Schwurgerichte betr. vom 14. Mai 1879 von den Bürgermeistern aufzu— stellenden Listen hat alljährlich längstens bis zum 15. Oetober an die Großherzoglichen Amtsgerichte zu erfolgen. i Indem wir Ihnen die erforderlichen Formularien kurzer Hand durch die Post zusenden, weisen wir Sie demgemäß an, mit Aufstellung dieser Urlisten so zeitig zu beginnen, daß die Offenlegung in den ersten Tagen des Monats October beginnen kann. Die Einsendung der Urlisten an die Großherzoglichen Amtsgerichte muß un— fehlbar bis zum 15. October stattfinden und machen wir noch auf folgende gesetzliche und verordnungsmäßige Vorschriften zu pünktlicher Nachachtung besonders aufmerksam und empfehlen Ihnen pünktliche Arbeit und rechtzeitige Einsendung. J. In die Urliste sind nach§. 1 der erwähnten Verordnung vom 14. Mai 1879 aufzunehmen: Alle Deulsche männlichen Geschlechts, welche das 30. Lebens jahr vollendet und zur Zeit der Aufstellung der Llste bereits volle zwei Jahre ihren Wohnsitz in der Gemeinde haben. Auszuschließsen sind von der Aufnahme in die Liste außer den Per⸗ sonen, welche das vorgeschriebene Alter, sowie die vorgeschriebene Dauer des Wohn— sitzes nicht haben: A. Diejenigen, welche nach§. 32 des Gerichtsverfassungsgesetzes unfähig sind zu dem Amte eines Schöffen oder Geschworenen, nämlich: 1. Personen, welche die Befähigung in Folge strafgerichtlicher Verurtheilung verloren haben; dahin ge— hören alle Personen, welche zur Zuchthausstrafe verurthellt worden sind, sowtie alle Personen, welchen die bürgerlichen Ehrenrechte oder die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter aberkannt worden sind; bei den zur Zuchthausstrafe verurtheilten Personen ist die Unfähigkeit eine dauernde, bei den übrigen Personen ist sie auf dle Zeit beschränkt, für welche die Aberkennung erfolgt ist(§§. 31, 33, 34, 35 und 36 des Strafgesztzbuchs); 2. Personen, gegen welche das Hauptverfahren wegen eines Verbrechens oder Vergehens eröffnet ist, das die Aberkennung der bürgerlichen Ehren— rechte oder der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter zur Folge haben kann: die Verbrechen und Vergehen, welche hier in Betracht kommen, sind die mit Todes⸗ oder Zuchthausstrafe, sowie diejenigen mit Gefängnißstrafe bedrohten Verbrechen und Vergehen, welche in den§8. 49a, 108, 109, 133, 142, 143, 150, 160, 161, 164, 168, 173, 175, 180, 183, 248, 256, 262, 263, 266, 280, 284, 289, 294, 302, 304, 329, 333, 350 des Strafgesetzbuchs bezeichnet sind; 3. Personen, welche in Folge gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über ihr Vermögen beschränkt sind; solche Personen sind die erklärten Verschwender, die Gemeinschuldner, d. h. die in Concurs gerathenen Personen und die Endmündigten. B. Solche Personen, welche nach gesetzlicher Vorschrift zu einem der fraglichen Aemter nicht berufen werden sollen, nämlich: a. Nach§. 33 des Gerichts- verfassungsgesetzes, Pos. 3— 5: 1. Personen, welche für sich oder ihre Familie Armen— unterstützung aus öffentlichen Mitteln empfangen oder in den drei letzten Jahren, von Aufstellung der Urliste an zurückgerechnet, empfangen haben; 2. Personen, welche wegen geistiger oder körperlicher Gebrechen zu dem Amte nicht geeignet sind; 3. Dienst⸗ boten. b. Nach F. 34 des Gerichtsverfassungsgesetzes, soweit dessen Bestimmungen im Großherzogthume Anwendung finden können: 1. Mintster; 2. richterliche Beamte und Beamte der Staatsanwaltschaft; 3. gerichtliche und polizeiliche Vollstreckungs— beamte; 4. Religlonsdiener; 5. Volksschullehrer; 6. dem aetiven Heere oder der aetlven Marine angehörende Militärpersonen.«. Nach Art. 15(nicht 17, wie in der Verordnung über Bildung der Schöffengerichte allegirt ist) des Gesetzes vom Betreffend: Die Aufhebung des Filialhaftlokals in Mainz, hier die Unterbringung und Verpflegung der vorläufig festgenommenen und polizeilichen Gefangenen. 3. September 1878 über Ausführung des Gerichtsverfassungsgesetzes:. die Räthe der Ministerten, worunter nur diejenigen Räthe, welche Mitglieder des Staats— ministeriums sind, nicht auch die Räthe der Ministerialabtheilungen verstanden wer— den; 2. der Cabinetsvorstand; 3. der Präsident und die Mitglieder des Verwalt— ungsgerichtshofs; 4. der Präsident und die Räthe des Obereonsistoriums; 5. die Provinzialdirectoren; 6. die Kreisräthe; 7. der Präsident bezw. Director der Ober⸗— rechnungskammer, sowie der Direetor der Hauptstaatskasse; 8. die Vorsitzenden der Staats-Eisenbahndireetionen; 9. die mit Versehung der unter 2, 6, 7 und 8 bezeichneten Stellen beauftragten Beamten. II. Diejenigen Personen, welche nach§. 35 des Gerichtsverfassungsgesetzes ein Recht haben, die Berufung zum Amte eines Schöffen oder Geschworenen abzu⸗ lehnen, sind in die Urliste aufzunehmen, es ist jedoch der vorhandene Ab⸗ lehnungsgrund in der Liste kurz zu erwähnen. Ein solches Ablehnungsrecht haben: 1. Mitglieder einer deutschen gesetzgebenden Versammlung; 2. Personen, welche im letzten Geschäftsjahre die Verpflichtung eines Geschworenen oder an wenigstens fünf Sitzungstagen die Verpflichtung eines Schöffen erfüllt haben; 3. Aerzte; 4. Apotheker, welche keine Gehülfen haben; 5. Personen, welche das 65. Lebensjahr zur Zeit der Aufstellung der Urliste vollendet haben oder dasselbe bis zum Ablaufe des Geschäftsjahres vollenden würden; 6. Personen, welche glaubhaft machen, daß sie den mit der Ausübung des Amts verbundenen Aufwand zu tragen nicht vermögen. III. Nach§. 2 der erwähnten Verordnung vom 14. Mai 1879 hat der Bür⸗ germeister unmittelbar nach Aufstellung der Urliste die Offenlegung derselben auf dem Gemeindehause während der Frist von einer Woche anzuordnen. Vor Beginn der Offenlegung hat er den Zeitpunkt derselben in der Gemeinde auf ortsübliche Weise mit dem Bemerken bekannt zu machen, daß innerhalb der Offenlegungsfrist Jedermann das Verzeichniß einsehen und gegen die Richtigkeit oder Vollständigkeit desselben schriftlich oder zu Protokoll des Bürgermeisters Einsprache erheben könne. Die Einsprache kann sowohl deßhalb, weil Jemand mit Unrecht in die Liste aufge— nommen, wie auch deßhalb, weil er mit Unrecht übergangen ist, erhoben werden. Wird in Betreff einer in die Liste aufgenommenen Person eine Einsprache er— hoben, so ist davon in der Spalte„Bemerkungen“ in gleicher Linie mit der Bezeich— nung dieser Person Erwähnung zu thun. IV. Nach Ablauf der Offenlegungs- und Einsprachefrist hat der Bürgermeister spätestens am 15. Oetober nach Vorschrift des§. 3 der Verordnung vom 14. Mai 1879 die aufgestellte Urliste der Schöffen und Geschworenen an das Amtsgericht einzusenden. Der Urliste sind die schriftlich erhobenen Einsprachen, sowie die von dem Bürgermeister errichteten Protokolle über Einsprachen beizufügen. In dem Begleitberichte hat sich der Bürgermeister über Grund oder Ungrund der erhobenen Einsprachen unter Anführung aller erheblichen Thatsachen zu äußern. Sind dem Bürgermeister Gründe bekannt, aus welchen eine in die Urliste aufgenommene Person die Berufung zum Amte eines Schöffen oder Geschworenen ablehnen kann(8. 35 des Gerichtsverfassungsgesetzes), so hat er diese in dem zur Aufstellung der Urlisten bestimmten Formulare in der Spalte„Bemerkungen ꝛc.“ zu erwähnen und in dem Begleitberichte unter Anführung der betreffenden Ordnungsnummern auf dieselben zu verweisen. Berichtigungen der Urliste, welche nach deren Absendung erforderlich werden, haben Ste ohne Verzug dem Großh. Amtsgerichte zur Anzeige zu bringen. V. Nach§. 4 der Verordnung vom 14. Mai 1879 können die Großherzog— lichen Bürgermeister, welche in Erfüllung ihrer vorstehend näher bezeichneten Pflichten säumig sind, durch wiederholte Ordnungsstrafen von 5 bis 100 M. zu der Erfüllung ihrer Obliegenheiten angehalten werden. Gegen die Ansetzung der Ordnungsstrafe findet zwar binnen der Frist von einer Woche nach der Bekanntmachung derselben Beschwerde statt, die Veschwerde hat jedoch keine aufschiebende Wirkung. J Dr. v. Gemmingen, Kreis- Assessor. 95 Friedberg den 28. August 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom Ministeriums des Innern und der Justiz mit. Betreffend: Die Aufhebung des Filialhaftlokals in Mainz, hier die Unterbringung und Verpflegung der vorläufig festgenommenen und polizeilichen Gefangenen. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an den Großherzoglichen Kreisämter, Staatsanwaltschaften und unter obiger Rubrik erlassenen, 6 ö daß dieses Ausschreiben, wie sich aus seinem Wortlaute und Zusammenhange zur Detinirung und Verpflegung von polizeilichen Gefangenen beziehungsweise zur Ersatzleistung für Zur Vermeidung irriger Auslegungen unseres u 19. April l. J. finden wir uns veranlaßt, darauf hinzuweisen, ergibt, die Verpflichtung der Gemeinden die aus den Criminal- und Polizeikassen deßfalls vorgelegten Kosten auf andere als rein lokalpolizeiliche Fälle nicht ausgedehnt hat. behält es hiernach bei den seither bestandenen Vorschriften sein Bewenden, insbesondere also Schüblingen, oder von inhaftirten, erwähnte Freiheitsentziehung„zur Verbringung Fällen, die nicht rein lokalpolizeilicher Natur sind, bei der Detinirung von auf dem Transport befindlichen S während die in dem Ausschreiben vom 19. April l. J. 26. April 1884 theilen wir Ihnen nachfolgendes Ausschreiben Großherzoglichen Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor. Darmstadt am 23. August 1884. J. B. d. K.: Oberstaatsanwalt, die Großherzoglichen Amtsgerichte durch Ueberdruck vervielfältigten Ausschreibens vom In allen der Landespolizeibehörde überwiesenen Sträflingen, in ein Arbeitshaus“ nur den Fall im Auge hat, in welchem der betreffende Condemnat bis dahin auf freiem Fuße war und die Lokalpolizeibehörde ihn festnehmen, beziehungsweise dem Großherzoglichen Kreisamte zur Vollstreckung der von diesem zuvor erkannten Arbeitshausstrafe vorführen läßt. In Vertretung: Hallwachs. Dr. Linß. Betreffend: Zusamme heim die Wünsche der Betheiligten des III. diesem Zwecke werden dieselben eingeladen, Flur, Nummer und Flächeninhalt sollen. Diejenigen, stellen lassen, wollen durch Kauf oder Tausch erworben haben, Mutationsverzeichniß erwirkt worden ist. nicht mit den ihrigen, Friedberg den dies unter Beischluß von 29. August 1884. Es wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht, Linien der Oberhessischen Eisenbahnen eine F gelöst werdenden einfachen Billets zur freien Rückfahrt am 4. und Lauterbach auf den Friedberg den 29. August 1884. nlegung der Grundstücke zu Assenheim. Zusammenlegungsfeldes in dem Termine sogenann genau zu bezeichnen, die elterliche Grundstücke übernommen und unter sich verthe ohne daß sie hierüber Unterbleibt diese Anzei sondern mit denjenigen der seitherigen Besitzer vereinigt werden. Bekanntmachung. Donnerstag den 4. September d. J., Vorm. von 10—1 Uhr und von 2½—6 Uhr Nachmittags, welche bei der demnächstigen Zut Theilzettelconcepten anzeigen. bereits eine amtsgerichtlich 7 in Bezug auf die Zusammenlegung te Wunschzettel einzureichen. In heilung zu einer Parzelle zusammengelegt werden ilt haben, aber noch keine amtsgeri Gleiche Anzeige wollen Diejeuigen he Urkunde besitzen, ge, so haben sich die Juteressenten se werden auf dem Rathhause zu Assen— ihres Besitzes entgegengenommen. Zu denselben sind diejenigen Parzellen nach chtlichen Urkunden haben aus— erstatten, welche Grundstücke beziehungsweise ein Eintrag in das lbst zuzuschreiben, wenn solche Grundstücke Großherzogliches Kreisamt Friedberg. S Bekanntmachung. Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor. daß mit höherer Genehmigung den Besuchern des landwirthschaftlichen Festes zu ahrtvergünstigung derart eingeräumt 5. September l. J. benutzt werden Großherzogliches Kreisamt Friedberg. N worden ist, daß die am 4. September können. „ Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor. Wegen Bettels bestraft: Ferdinand Kohl aus Nordhausen und Wilhelm Bohn von Witzel. Deutsches Reich. Friedberg. Seitens der Katholiken wurde Rechtsanwalt Brentano dahier, seitens der Deutsch— Freisinnigen Generalagent Hahn in Marburg als Reichstagskandidaten aufgestellt. Darmstadt. Der Vaurath Lindt in Offen— bach wurde auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt. Das Reglerungsblatt, Beilage Nr. 22, enthält: 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. 11. Bekanntmachung, die durch eine im Kriege 1870/Oͤ71 erlittene innere Dienstbeschädigung invallde gewordenen, aus dem actltven Militärdienste ausgeschiedenen Unter— offiztere und Mannschaften, denen ein Recht zur Geltend— machung eines Versorgungs-Anspruchs nach den gesetz lichen Bestimmungen nicht zur Seite steht, betreffend. 111. Bekanntmachung, die Prüfungscommission für das Justlz- und Verwaltungsfach betreffend. IV. Bekanntmachung, den Holzpreistarif für die Großh. Domanialwaldungen pro 1884/85 betreffend. v. Bekanntmachung, die Errichtung einer Orts— einnebmerel zu Lorsch betreffend. VI. Bekanntmachung, Brandschäden in der Gemeinde Heldenbergen betreffend. VII. Bekanntmachung, die Erhebung von Umlagen in der Gemeinde Fränkisch-Crumbach betreffend. VII I. uebersicht der Umlagen der israel. Relgem. des Kr. Worms für 1884/85. IX. Bekanntmachung, die Umlagen der israel. Relg. zu Althelm für 188/84 betreffend. X. Ordensverleihung. XI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. XII. Abwesenheitserklärung. Xin. Namensveränderung. XIV. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. XV. Diensinachrichten. Es wurde: der Leibjäger Germann zum Hofjäger, der Kreisassistenzarzt Ir. Lehr zu Gedern zum Kreisassistenzarzt in Offenbach ernannt; dem Schullehrer Windecker zu Nieder-Modau die Lehrer— stelle zu Nieder-Rosbach, dem Schullehrer Walbrecht zu Nieder-Rosbach eine Lehrerstelle zu Ober Rosbach, dem Schulamtsasp. Simon aus Hlllesheim die Lehrer stelle zu Echzell, dem Schulamksasp. Fleck aus Kirch— brombach eine Lehrerstelle zu Dietzenbach, dem Schul— amtsasp. Becker aus Hechtsheim eine Lehrerstelle zu Heusenstamm übertragen; der auf die III. Lehrerstelle zu Höchst präs. Schulamtsasp. Cost aus Frechenhausen, der auf die Lehrerstelle zu Hirzenhain präf. Schulamtsasp. Hensel aus Hainchen bestätigt; dem Schulamtsasp. Lehn aus Habltzhelm eine Lehrerstelle zu Hechtsheim, der Schul- amtsaspirantin Keilmann aus Bretzenheim eine Lehrerinnen— stelle daselbst übertragen. XxVI. Rubestandsversetzungen. XVII. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die ev. Pfarrstelle zu Kirchberg. Eine Lehrerstelle und eine Lehrerinnenstelle zu Offenbach, Anfangsgehalt je 1200 M. Dem Fürsten zu Isenburg-Birstein steht das Präsentations recht zu. XVIII. Sterbefälle. Gestorben sind: Der Lehrer Wilk zu Darmstadt; der Hoftheaterfriseur Hermes zu Darmstadt; der Hofmusiker Beck zu Darmstadt; der Hoftheater-Garderobe-Inspector Noetel zu Darmstadt; der Locomotivführer Marz zu Darmstadt; der Major Lannert zu Darmstadt; der Revisionscontroleur Rippert zu Darmstadt. Berlin, 30. Aug. Der Kaiser empfing heute auf Babelsberg den französischen Bolschafter Courcel in Audienz. Courcel wurde darauf auch zur Tafel gezogen, welcher mehrere Mitglieder des koͤniglichen Hauses, der Kriegsminister und mehrere Generale beiwohnten. — 31. Aug. Die Tauffeierlichkeit des am 14. Juli d. J. geborenen dritten Sohnes des Prinzen Wilhelm hat heute in Potsdam in Gegenwart der allerhöchsten und höchsten Herr— schaften, sowie der geladenen Gäste stattgefunden. Der Täufling erhielt die Namen Adalbert, Fer— dinand, Berengar, Victor; der Rufname des Prinzen ist Adalbert. Prinz Arnulph von Bayern war in Vertretung des Königs von Bayern als Tauspathe zu den Tauffeierlichkeiten erschienen. Der Prinz ist begleitet von dem Hofmarschall Fürst Wrede, dem Obersten Helbig und dem Major Freiherrn von der Tann. Die Prinzessin Wilhelm hatte eine gute Nacht.— Die Krankheitssymptome sind in abfallender Bewegung. Coburg, 31. Aug. Prinz Joseph von Sachsen-Coburg, Enkel des Kaisers von Brasi— lien, ist gestern von der Trisselwand bei Alt— Aussee herabgestürzt, wobei derselbe nicht unge— fährlich verletzt wurde. Hamburg, 29. Aug. Heute Morgen fand in dem Geldwechslergeschäft Moritz Kaner ein wahrscheinlich anarchistisches Atteutat auf Kaner statt. Während ein Mann Wache stand, ver setzte ein Anderer dem Kaner, welcher sich allein in dem Geschäftslocale befand, einen Schlag mit einem spitzen Instrument in den Nacken. Die Verletzung ist nicht lebensgefährlich. Kaner schlug eine Fensterscheibe ein und rief um Hülfe. Ob— gleich der Geldschrank geöffnet war, fand der Räuber keine Zeit, um die Werthpapiere zu nehmen und entfloh, wurde aber nach heftiger Gegenwehr auf der Straße ergriffen, ohne von seinen zahlreichen Waffen Gebrauch machen zu können. Derselbe heißt Bornemann, ist Schlosser— geselle und war in letzter Zeit in Schleswig— Holstein und Dänemark und lange in Amerika. Er ist 21 Jahre alt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Arad, 29. Aug. Der Kaiser ist heute zu den Manövern hier eingetroffen. Derselbe wurde von den Spitzen der Militär-, Civil- und kirchlichen Behörden empfangen und von der Bevölkerung mit großem Enthusiasmus begrüßt. Dänemark. Kopenhagen. An Stelle des gesundheitshalber zurückgetretenen Ministers Skeel wurde der Oberpräsident von Kopenhagen, Finsen, zum Minister des Innern exnannt. Holland. Haag, 30. Aug. Die Regier— ung hat den Kammern einen Gesetzentwurf zur Abänderung des Art. 198 der Verfassung vor— gelegt, wonach während der Dauer der Regent— schaft keinerlei Aenderung in der Thronfolge stattfinden darf. Belgien. Brüssel. Die Veranstalter der klerikalen Gegenmanifestation gegen die am 31. August stattfindende liberale Kundgebung gaben diese Absicht in Folge der Intervention des Ministeriums zur Vermeidung jeden Con— flictes auf. Die klerikale Kundgebung wird am 7. September unter den nämlichen Bedingungen, wie die liberale Kundgebung am 31. August, stattfinden. — 209. Aug. Der Etoile Belge theilt mit, daß der Ministerpräsident Malou nicht un— erheblich erkrankt sei. Malou erklärt in einem Schreiben an das Journal Bruxelles, er leide nur an einer leichten Verrenkung, hoffe aber morgen wieder der Kammersitzung beiwohnen zu können. 30 Aug. neue Schulgesetz bei der 80 gegen 49 Stimmen. — Der Handelsminister legte der Kammer einen Gesetzentwurf vor, welcher eine Zuschlags— steuer auf ausländischen Zucker bis Neufahr 1885 legt. Frankreich. Paris, 29. Aug. Einer Meldung der Agence Havas aus Shanghai zufolge sind die letzten Foris von Kimpai gestern Abend zerstört worden. Dem Journal Paris zufolge telegraphirte General Millot: Recognos— cirungen ergaben Bewegungen chinesischer Truppen an den Grenzen von Quaugsi, er halte aber einen ernsten Angriff nicht für wahrscheinlich und sei übrigens bereit, einem solchen zu be— Die Kammer genehmigte das Schlußabstimmung mit gegnen. Times bringt die anderweitig un— bestätigte Meldung aus Futscheu vom 28. d., lündernd das daß die chinesischen Truppen p die Franzosen Fremdenviertel durchzögen, seildem sich stromabwärts bewegten. — Der„National“ will wissen, Courbet habe unbeschränkte Vollmacht für alle Opera— tionen erhalten. Rumänien. Bukarest, 28. Aug. Der König ist nach Belgrad abgereist und trifft da— selbst am Samstag Morgen wieder ein, ver⸗ bleibt dort bis Sonntag, kehrt am Montag nach Rumänien zurück und besucht am Dienstag Krajova. a Serbien. Belgrad, 30. Aug. Der König von Rumänien ist Vormittags auf seiner acht „Stefan der Große“, begleitet von den Kanonen— booten„Grivizza“ und„Alexander“, hier ein- getroffen. 101 Kanonenschüsse wurden gelöst. Am Landungsplatz war eine Ehrencompagnie aufgestellt. König Milan begrüßte den König Karol aun Bord des Schiffes aufs Herzlichste. Hierauf erfolgte die Vorstellung der Suiten, der Minister und Würdenträger. In den Straßen waren Triumphpforten gebaut und die Garnison bildete Spalier. Das Volk zeigte großen En- thustiasmus. Im Palais fand die Begrüßung durch die Königin und den Kronprinzen statt. Amerika. Lima. Von hier wird weiter berichtet: General Caceres zog am Mittwoch mit 90 Mann Kavallerie und begleitet von eine großen Anzahl Anhänger in Lima ein und ließ das Feuer eröffnen, wobei etwa 150 Personen. getödtet wurden. Später wurde Caceres durch Regierungstruppen zurückgeworfen, welche gegen 300 Gefangene machten. Caceres entkam. wird behauptet, daß 1300 Mann disciplinirter haben. China. der Agence Havas: Die hier befindlichen Eure“ worden, dagegen verläßt die durch das Vorgehen Truppen einen neuen Angriff auf Lima erwarte! * Shanghai, 29. Aug. Meldung päer sind bis jetzt nicht im mindesten beunruhig! use u Aßs annie fe arzellen ug elegt werden haben aug. Grundstüch rag in daß Grundstich ssor. zen Jestes . September essor. — lärt in einen elles, er leide 9, hoffe abn beiwohnen enehmigte dat stimmung m der Kammer ine Zuschlags— Neujahr 1885 Aug. Cine us Shanghal Keimpaj gestern Journal Pai lot: Retoguos; sischer Truppe er halte abel wahrscheillah solchen zu he Aderweitig il vom 28, d, plündernd di die Franzose ssen, Courbe alle Oper d. Aug. 1 und fuft du zieder eil bel rt am Wa t am Dialseh der französischen Flotte gegen Futscheu erschreckte chinefische Bevölkerung zahlreich die Stadt. Eine von dem gesammten Consularcorps erlassene Proclamation fordert die einheimische Bevölker— ung auf, hier zu bleiben und sich keiner Be— sorgniß binzugeben, da Frankreich gegen Shan— ghai und Woosung zunächst durchaus nichts vorzunehmen beabsichtige. Den chinesischen Be— hörden soll, wie es heißt, eine wichtige tele— graphische Mittheilung zugegangen sein. Es geht in Folge dessen aufs neue das Gerücht, daß sich China mit Frankreich gütlich zu einigen wünsche. — 30. Aug. Eine Meldung des Reuter'schen Bureaus besagt: Die französische Flotte verließ die Mündung des Min-Flusses; ihre Bestimm— ung ift unbekannt. Die chinesischen Befehls— haber erhielten Ordre, französische Kriegs- und Handelsschiffe, welche in den Vertragshäfen an— kommen oder dieselben verlassen, anzugreifen. Die augenblicklich in gedachten Häfen befind— lichen französischen Handelsschiffe seien aufge— sordert worden, die Häfen sofort zu verlassen. Aus Stadt und Land. J. Friedberg, 31. Aug. Gestern Abend feierte die hiesige Feuerwehr das fünfjährige Bestehen der Ver⸗ einigung der beiden früheren Feuerwehren. Nachdem die Mannschaften sich am Sprltzenhause versammelt hatten, zogen sie nach dem Kirchenplatze, woselbst Oberbrand⸗ meister Hieromimus eine geeignete Ansprache hielt. Von da bewegte sich der Zug nach dem geschmückten Henn und Jamin'schen Lokale, in welchem die Kapelle Schellhaas die Anwesenden durch gut ausgeführte Vorträge erfreute. h. Friedberg, 31. Aug. Mit dem heutigen Tage hat, wie Superintendent Dr. Habicht in seiner Ansprache bei der hier begonnenen Kirchenvisitation mitgetheilt hat, Pfarrer Meyer die Funktionen eines Dekans des Dekanats Friedberg übernommen. Wir schließen uns dem Wunsche des Superintendenten von ganzem Herzen an, daß es dem neuen Dekan vergönnt sein möge, lange und segens— voll, wie sein würdiger Vorgänger, in dem übernommenen Amte, wozu ihn die Wahl der Dekanatssynode gerufen und worin ihn der Landesfürst nach Antrag der obersten Kirchenbehörde bestätigt hat, zu wirken. Dem seitherigen, aus Gesundheitsrücksichten und wegen vorgerückten Alters abgetretenen Dekan Buchhold in Ossenheim aber bleibt der Dank des evangelischen Dekanats Friedberg für seine fünfzehnjährige tüchtige, umsichtige, gewissenhafte Verwaltung desselben und die volle Hingebung an sein Amt für alle Zeiten gesichert, wie ihm das auch bei der letzten Dekanatssynode in herzlicher Weise ausgesprochen worden ist. Bad⸗Nauheim, 30. Aug. Der von Ober⸗ Mörlen gebürtige, dahier wohnhafte Franz Scheibel, welcher schon längere Zeit brustleidend ist, hat seinem Leiden dadurch heute Morgen ein Ende gemacht, daß er, auf dem Bette sitzend, mit einem Rasirmesser sich den Hals durchschnitt. Allerlei. Paris, 29. Aug. In den letzten 24 Stunden sind in Marseille 3, in Toulon und Umgegend 16, in den Departements Herault 6, Gard 3, Aude 5, Ostpyrenäen 18 Cholera-Todesfälle vorgekommen.— 30. Aug. In den letzten 24 Stunden sind in Marseille 8, Toulon 1, in dem Departements Herault 3, Gard 1, Aude 4 und Ost— pyrenäen 8 Personen an der Cholera gestorben. Rom, 29. Aug. Cholerabericht. Gestern sind in den infieirten Provinzen 121 Erkrankungen und 56 Todes fälle vorgekommen. 30. Aug. In den von der Cholera infieirten Provinzen sind gestern zusammen 117 Eckrankungen und 56 Todesfälle vorgekommen. Gerichtssaal. Altenstadt. In der Donnerstag den 4. September dahier stattfindenden Schöffengerichtssitzung kommen fol— gende Sachen zur Verhandlung: 1) Privotklagesache des Peter Walther und der Katharina Walther, beide in Glauberg, gegen Heinrich Bauer Ehefrau daselbst, wegen Beleidigung; 2) Privatklagesache des Kaspar Walther von Glauberg gegen Heinrich Bauer daselbst, wegen Körperverletzung und Beleidigung; 3) Strafsache gegen Heinrich Bauer von Glauberg, wegen Körperverletzung; 4) Strafsache gegen Konrad Lipp, Johannes Lipp, Karl Schäfer, Karl Rau, Heinrich Röder, Georg Winterling, Philipp Winterling, Friedrich Braun, Ludwig Braun, Kaspar Kautz, Adolf Wenzel, Karl Wenzel und Adam Lipp, sämmtlich von Oberau, wegen Ruhstörung. Anfuhr belief sich auf 60 Wagen und wurde bezahlt je Qualität per Centner für Heu M. 2— 2.70, für Stroh M. 1.80— 2.20.— Buttermarkt. Für Butter wurde im Engroshandel bezahlt per M. 105108, im Klein⸗ verkauf je nach Güte der Waare per Pfd. M. 1.30 1.40. Frankfurt, 30. Aug. Wochenmarkt. Frühkartoffeln kosteten im Malter(200 Pfd.) M. 4.50 6, blaue M. 7, im Gescheid 11 Pf., Mäuschen per Ctr. M. 8, per Ge— scheid 25— 30 Pf. Zwiebeln per Ctr. M. 7-8, per Gescheid 30—35 Pf., Perlzwiebeln per Liter M. 1, Schneidbohnen per Ctr. M. 9, per Pfd. 9— 10 Pf., gelbe Salatbohnen 14 Pf., ausgekernte Bohnen per Liter 40 Pf. Obst: Italienische Pfirsiche korbweise per Pfd. 50 Pf. Preiselbeeren per Ctr. M. 30, Süßäpfel und Kochäpfel per Pfd. 8 Pf., Reinette 10 Pf., Sommer- äpfel per Hundert M. 1, Bestebirnen per Ctr. 15, Eier per Hundert M. 5—6. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 2. Sept.: Iphigenie in Aulis. Mittwoch den 3. Sept.: Die weiße Dame. Coppelia. 2. Akt. Außer Abonn. Donnerstag den 4. Sept.: Gastspiel des Herrn Perotti. Der Troubadour. Manrieo: Herr Perotti. Freitag den 5. Sept.: Tell.(Oper.) Außer Abonn. Samstag den 6. Sept.: Martha. Sonntag den 7. Sept.: Gastspiel des Herrn Perotti. Die Stumme von Portiel. Masaniello: Herr Perotti. Schauspielhaus. Dienstag den 2. Sept.: Die Maler. Mittwoch den 3. Sept.: Götz von Berlichingen. Donnerstag den 4. Sept. geschlossen. Freitag den 5. Sept.: Der Probepfeil. Samstag den 6. Sept.: Zum ersten Male: Der Salon⸗ tyroler. Lustspiel in 4 Akten von G. v. Moser. Sonntag den 7. Sept.: Zum ersten Male wiederholt: Salontyroler. Montag den 8. Sept.: Der Richter von Zalamea. Hierauf: Handel und Verkehr. Friedberg, 30. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.10- 1.30, Eier 1 Stück 6 Pf. Gießen, 30. Aug. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.15, Eier 1 Stück 5—6 Pf., Käse per Stück 4—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis M. 0.65, Hühner per Stück M. 0.85— 1.20, Hahnen per Stück M. 0.50—0.70, Enten per Stück M. 1.30— 1.60, Gänse per Stück M. 4— 4.30, Ochsenfleisch per Pfd. 68 bis 70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 60 Pf., Schweine— fleisch 52— 60 Pf., Hammelfleisch 60— 70 Pf., Kalb— fleisch 50—54 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.00 bis M. 6.50, Zwiebeln per Ctr. M. 8. Frankfurt, 29. Aug. Heu- und Strohmarkt. Die Volksbad. Wasserwärme am 1. Sept. Mittags, 150 Reaumur. Walter. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 31. Aug 1884. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke. 18. 2 do. 1 16. 21 1 1 Englische Sovereings 20. 38 2 Russische Imperiales 16. 75 Dieaten. 9. 65 9 0 % dal mare s Dollars in Gold. 4. 1 In der Privatklagesache des Hermann Ulrich von Wölfersheim, Privatklägers, gegen den Karl Harth von da, Angeklagten, wegen Beleidigung, hat das Großherzogliche Schöffengericht zu Friedberg am 19. August 1884 für Recht erkannt, der Angeklagte wird wegen Beleidigung in eine Geldstrafe von 15 M., eventuell in eine Gefängnißstrafe von drei Tagen, sowie in die Kosten des Verfahrens und in die dem Privat— kläger erwachsenen nothwendigen Auslagen verurtheilt. Zugleich wird dem Beleldigten das Recht zuerkannt, den Tenor des Urtheils binnen 14 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, einmal auf Kosten des Angeklagten im Oberh. Anzeiger zu veröffentlichen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils be— scheinigt. Friedberg den 27. August 1884. Hohenstein, Hülfs⸗Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts. B 5 Brentano, Rechtsanwalt. 3195 2 Submission 2 auf Schachtpfähle. Für die Fürstlichen Braunkohlengruben sollen 12,500 Stück Eichen⸗Schachtpfähle auf dem Wege der Submission in Lieferung gegeben werden; die Lieferungs bedingungen sind die fruheren und können auf dem Büxreau der Berg⸗ verwaltung zu Weckesheim eingesehen werden. Die Er⸗ öffnung der Offerten erfolgt am 8. September, Vor⸗ mittags 10 Uhr, auf hiesigem Verwaltungs Büeau. Grube Weckesheim den 26. August 1884. 3154 Die Fürstliche Bergverwaltung. Freiwillige Versteigerung. Mittwoch den 3. September, Nachmittags 2 Uhr, sollen eirea 2000 Krüge und Flaschen Schwalheimer Wasser, theilweise große und kleine Fläschchen, aus der Coneursmasse des A. Schimmelbusch auf dem Schwal⸗ heimer Brunnen in der Behausung des Gastwirths Heiarich Waltz dahier gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Friedberg den 30. August 1884. Fey, 3192 Gerichtsvollzieher. Arbeits-Vergebung. Mittwoch den 3. d. Mts., Nachmittags um 1½ Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Ockstadt nachstehend Arbeiten vergeben werden: M. Pf. Grundtransport, veranschlagt zu 50— Chaussirarbeit 87 30 Pflasterarbeit 75— Anfahren von Chaussir- und Pflastersteinen 160 Zerschlagen von Chaussirsteinen 162— Gruben- und Schlackensandlieferung 108— Aufsetzen von Steinen und für Sandmessen 13 20 Friedberg den 1. September 1884. Zörb, Bezirks-Bauaufseher. Arbeits-Vergebung. Donnerstag den 4. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, sollen in der Wirthschaft des H. Rosenbecker IV. zu Steinfurth: Weißbinderarbeit, veranschlagt zu Cementlieferung öffentlich vergeben werden. Friedberg den 1. September 1884. Zörb, Bezirks⸗Bauaufseher. 3203 395 M., 21„ 1 3 8 f 2 A f Versteigerungs-Anzeige. Samstag den 6. September l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Gemeindehaus zu Obbornhofen die zur Ausführung einer Drainageanlage nöthigen Arbeiten und Lieferungen, als: Anfertigung von ca. 8279 lfd. m Drain⸗ gräben inel. Röhrenlegen und Zufüllen, Voranschlag M. 1159. Anfertigung von ca. 25,300 Stück Drain⸗ röhren von 37— 125 mm rLichtweite M. 900. Anfahren der Röhren, 770 Ctr. M. 154. öffentlich unter den bei der Versteigerung bekannt zu gebenden Bedingungen versteigert werden. Melbach den 1. September 1884. Hahn, Culturtechniker. Uegenmäntel in schönster Auswahl empfiehlt 3127 G. F. Aletter. 3212 Grummetgras⸗Vetsteigerung. Donnerstag den 4. September d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll das diesjährige Grummetgras von den hiesigen Gemeindewiesen an Ort und Stelle versteigert werden. Utphe am 28. August 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. 3173 Filsinger. Grummetgras-Versteigerung. Donnerstag den 4. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde zustehende Grummetgras ver— steigert werden. Schwalheim den 1. September 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Schwalheim. 3210 Hensel. *** 8 2* 1 Mobiliar-Versteigerung. Mittwoch den 3. September l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt Frau Schneidermeister Konrad Faust Wittwe nächst den städtischen Schulen dahter folgende Gegenstände, als: 1 Sopha, Tische, 1 Commode, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Bettlade, Stühle, 1 zweithürigen Kleiderschrank, 1 Schreibpult mit Glasschrank, 1 Nähmaschine, sämmtliches Schneiderhandwerkzeug, Knöpfe und Zwirn, sowie noch sonstige Haus- und Küchengeräthschaften öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigern. Friedberg am 29. August 1884. In Auftrag: Schwarz, Großh. Hoftaxator. Aepfel⸗Mühlen mit rothen und grauen Steinen, neuester Construction, mit patentirtem Schneideapparat. Wein u. Obstpressen Schweizer Kelter) mit eiserner Schaale, beliebteste und bewährteste Construetion, ohne Rundgang, in verschie⸗ denen Größen halte auf Lager und liefere zu billigen Preisen unter Garantie. 3150 A Buch in Hungen. Ein braves Zienstmädchen wird sofort gesucht. Wo? sagt die Expedition des Anzeigers. 3206 3152 Feier des 2. September 1884. . Wiederum begehen wir die Feier des Jugendfestes, schmücket die Stadt zur Verherrlichung dieses nun zum 12. Male wiederkehrenden, so beliebten Festes in der gewohnten Weise. 3190 Das Comité des Jugendfestes. Landwirthschaftsschule zu Weilburg an der Lahn. Oeffentliche Prüfung zum Schluß des Sommersemesters 3. Oetober. Das Wintersemester beginnt für die Abthellung der Anstalt, deren Abgangszeugnisse zugleich zum einjährig⸗freiwilligen Militärdienst berechtigen, am 16. October, für die andere(Winterkurse) am 3. November. Anmeldungen für beide bis zum 10. October an Director Matzat in Weilburg, welcher auch Programme(kostenfrei) versendet und weitere Auskunft ertheilt. (1495.) Das Curatorlum: 3187 gez. v. Wurm, Regierungspräsident in Wiesbaden. Als besten Schutz gegen Erkältung empfehle Unterjacken und Hemden aus 101 reiner Wolle ohne jede fremde Geimischung(Normal-System). Ich. Dichl. Wein⸗ und Fässer⸗Versteigerung. Donnerslag den 11. Semptember d. J., Vormittags 10 Uhr, werden im Auftrage der Herren L. Wolff 25 7 am Städelshof Nr. 1 in Frankfurt a. M.: „20 Stück 188 lr, S2r und Sar rueinhessischer und Pfälzer Weisswein, er Roihwein, „ 18 Oxhofte 18787, Sor und 82 Bordeaux- Wein, 50 weingrüne Trausportfässer, 100- 600 Liter. 60 weingrüne, kast neue Lagerfässer, rund und oval, ½ 1. 2 und 1 Stück enthaltend, eine Parthte Lagerholz und Steine, 2 Weinpumpen mit Schläuchen, 1 Stopfenmaschine neuester Construction, 1 Filtrirmaschine, messingene Hahnen und sonstige Kellergeräthschaften,! vollständiges Küferwerkzeug und Füg— bloͤcke, 1 neue Hobelbank, Schrotseil und Dezimalwaage, 3 Compkoir Pulte, wobei ein großer doppelsitziger, 1 großer feuerfester Kassenschrank, 1 Küferwagen dc. öffentlich gegen Baarzahlung meistbietend versteigert. Ruttnmann& Co., Auetionatoren. Verzeschniß der Weine und Fässer wird auf Wunsch franeo zugeschickt. Probetage der Weine am 2 und 8. September, sowle bei der Verstelgerung.(F. à 295/8.) Neue Heller-Linsen, Träber, gutkochend, empfiehlt abzugeben Brauerei J Binzel. 3 Marinirte Häri inge 3160 bei Wilhelm Fertsch. Usagasse. 3188 2— 3188 2 P. Theis, 3131 vormals G. Haustädt. Zu vermiethen ist der untere Stock unseres Hauses(Bahnhofstraße 518) 5 am 1. September. 3074 Fräulein Renner. 1 S 9 2 a g 25—— Ia Nepskuchen stets frisch von der Mühle empfiehlt zu äußerst billigem Preis Ph. Dan. tüm mich. Zu Pfuhlfässern sich eignend empfehle eine neu angekommene große Parthie längliche Oelfässer in allen Großen. 2798 Bremen. Georg Groß. Eine kleine Wohnung ist zu vermiethen und kann sofort bezogen werden. . L. Weihl, 3116 Fauerbacher Thor. Englische Zuchtferkel, reine Norkshire, bringe ich nächsten Mittwoch als den 3. September auf den Friedberger Markt zum Verkauf. Reichelsheim den 27. August 1884. 3148 Wilhelm Knöpp. Die gegen Herrn Adam Piol in Dorheim gethanene beleidigende Aeußerung nehme ich als durchaus r Mit den neuen Schnelldampfern des Uorddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen Näheres bei dem General-Agenten 2707 Chr. Emil Derschov, machen. zurück. Offenbach a. M., Ober-Wöllstadt den 1. September 1884. und dessen Agenten: 3213 Johannes Stoppeltam. Isidor Schulhof, Friedberg. Nic. Spiegelbherger, 7 1 1 Butzbach. Ein tüchtiges Mädchen, ATüeheige welches die Hausarbeit versteht, 80 zum sofortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exp.„Anz. 3201 Kleidermacherinnen Das von Herrn Schneider 8 Logis ist können in Frankfurt a. M. dauernde Stellung gegen anderweitig zu vermiethen. hohen Lohn erhalten. 3214 Näheres bei der Exped. d. Anz. Ph. Sieck's Erben. 3193 Beteranen- und Militäryerein. Antreten zur Betheiligung an der Feier des Sedan— festes Nachmittags 1 Uhr am Vereinslocale. 3191 Der Präsident. Freiwillige Feuerwehr. Dienstag den 2. 885 Nachmittags halb 1 Uhr, 1 — Ausrücken— zur Betheiligung am Sedanfest. 3197 Georg Hieronimus. Lokal⸗Gewerbverein. Mittwoch den 3. September, Vormittags 11 Uhr, findet in Gießen die Generalversammlung der Mitglieder des Landesgewerbvereins statt, worauf ich hiermit noch— mals aufmerksam mache und zur Theilnahme daran ein— lade. n 3198 Georg Hieronimus. Handwerkerschule. Diejenigen Schüler, welche sich bei dem Besuch der Ausstellung von Zeichnungen der Handwerkerschüler in Gießen, Sonntag den 7. d. Mts., betheiligen wollen, müssen sich längstens bis Freitag den 5. September bei mir melden. Ne 3199 Georg Hieronimus. Bei unserem Wegzug von hier nach Frankfurt, sagen wir allen Freunden, Geschäftsfreunden und Bekannten Friedbergs und Umgegend ein herzliches Lebewohl. 3204 G. Jamin und Frau. Eine Haushälterin einen kleinen, anständigen Haushalt zur Besorgung aller Arbeiten und zur Pflege der kranken Hausfrau gesucht. Offerten unter 8. 100 an Rudolf Mosse(Ernst Treusch) in Hanau.(F. ag. 4068.) e i Zu verkaufen. Eine werthvolle Insektensammlung(viele Aus— länder enthaltend) in eigens zur Conservirung derselben gefertigtem Eichenholzschrank, worin 32 mit Glas verschlossene Kasten in meisterhafter Ar— beit. Eine alterthümliche werthvolle Flinte, mit Gold eiselirt und reich mit Silber ausgestattet, wo in kunstvoller Ausführung die Attribute der Jagd zu sehen. Friedberg. Fräulein Renner. 3194 Kindergärtnerinnen I.& II. Kl. empfiehlt Th. Sehultz, Vorsteherin der 5 für Kindergärtnerinnen in Darmstadt, Waldstraße 24.(1732.) Ein Zuchteber (englischer Race) zur Zucht tauglich, zu verkaufen bei Melbach. 3211 H. J. Hahn. Mostobst Aepfel. 209 Für Makler und Lieferanten. 12 Wagen Mostäpfel werden zu kaufen gesucht und erbitte mir Preise per 50 kg, sowie Lieferzeit unter Chiffre A. D. 100 poftlagernd Reutlingen(Württemberg) zu— gehen zu lassen.(Stg. Ag. 414.) Seidene Umknöpftücher& Vorstecker 51 in den schönsten Farben billigst bei K. Friedrich. Ein Logis hat zu vermiethen Frau Dachdecker Betz Wittwe. 3200 Ein kräftiger Junge, welcher die Bäckerei erlernen will, wird gesucht. Näheres bei der Exped. d.„ 3186 Todes⸗ Fe, und Dauksagung. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unser innigstgeliebtes Töchterchen Marie nach ganz kurzem, aber schwerem Kranksein in dem zarten Alter von 4 Monaten zu sich zu nehmen. Zugleich sagen wir Allen für die herzliche Theil— nahme während der Krankheit und der Beerdigung, sowie für die reiche Blumenspende herzlichsten Dank. Artig 30. August 1884. Die trauernden Eltern: 3201 A. 1 ˙̃ Z und Frau. Verantw. Red.: Carl— Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Praktischer Rathgeber für Landwirthe Nr. 6 und 7.) Betref zur all die du Untere Nachst Nachst wegen ungen und J sind, v vermö wird Comu ausset nur bedür Krieg werde ärztli Gesu genen Com: Kreis steuer e 5 Magd Dr. H der d Cand man seiten