etion. en Lerscherungz⸗ etion: a ck. Hochwald und erg 7 Mal. icken Thurm aus. örlge sind hierzu Der Vorstand. nen. gen, Montag den fibel Une. feiertage, det ing K. Musch ammheim. 0 gülhelm Wind. gesucht. h. Dlener, pf⸗Schlosser l if zu habe l. rlräge, 1 gest recht. nk. ua 1883. Donnerstag den 31. Mai. 62. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag Donnerstag und Samstag. 1 Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen⸗ oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigesügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ————— e 6— Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß vom 4. kommenden Monats ab die diesjährigen Schießübungen der Stammmann⸗ schaft des hiesigen Landwehr-Bataillons auf der Seewiese dahier beginnen. Die Uebungen werden stets in den Morgenstunden von 6 bis 9 Uhr abgehalten werden und wird Stunde und Dauer des Schießens durch eine auf der Schießmauer aufgehißte, roth-weiße Flagge signalisirt werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Orte wollen Vorstehendes noch besonders durch die Schelle bekannt machen lassen. Friedberg den 28. Mai 1883. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. n Regierungs-Accessist. 3— Bekanntmachung. Gemäß F. 18 pos. 7 der Control-Ordnung wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß beim diesjährigen Ersatzgeschäft Heinrich Hild von Heldenbergen auf Ansuchen hinter den letzten Jahrgang der Landwehr im Falle einer Mobilmachung bis zum nächsten Classifikationstermin zurückgestellt worden ist. Friedberg den 28. Mai 1883. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatzcommission Friedberg. J. V. d. K.: Fey, Regierungs-Accessist. Bekanntmachung. Die in den Ställen des Anton Jacobi, Konrad Simon II., Konrad Cuntz II., Heinrich Brodrecht, Philipp Gruber II., Philipp Heinrich Jacobi, Johannes Simon III. und Philipp Stetzer zu Nieder⸗Rosbach ausgebrochene Maul- und Klauenseuche ist erloschen, die ange— ordneten Sperrmaßregeln sind aufgehoben. Friedberg am 26. Mai 1883. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. P. d. K Fey Regierungs-Accessist. Bekanntmachung. Die in den Ställen des Heinrich Allendörfer, Philipp Grill III., Jacob Cuntz II., Johannes Lisberger II., Johannes Ludwig Schütz und Johannes Kratz zu Ober-Rosbach ausgebrochene Maul- und Klauenseuche ist erloschen und sind die angeordneten Sperrmaßregeln wieder aufgehoben. Friedberg am 26. Mai 1883. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Fey, Regierungs-Accessist. An die Großherzeglichen Bürgermeistereien in den Großherzoglichen Districts-Einnehmereien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst⸗ und Feldstrafen für die II. Periode 1883 vom 1. bis 25. Juni dieses Jahres an den Zahltagen Dienstags und Donnerstags ohne Mahnung anher geschehen kann. Friedberg am 30. Mat 1883. Großherzogliche Distriets-Einnehmereien Friedberg und Nieder Wöllstadt. Weigel. Nieß. Deutsches Reich. Verbältriß, in welchem die Kosten des Gelände- durch den Staatsminister. An der Besprechung Darmst ad t. Der Polizeicommissär Schüler erwerbs von denselben getragen werden sollen, der Interpellationen betheiligten sich die Abgg. in Kastel wurde auf Nachsuchen entlassen. so entscheidet der Kreisausschuß nach Maßgabe Wasserburg und Wolz, sowie Staats⸗ Minister — 26. Mai. 2. Kemmer.(Schluß.) Nach⸗ der Kreisordnung, insbesondere des Art. 48, von Starck und Ministerialrath Lotheisen. Die dem hierauf die Art. 8— 18 meist ohne Debatte II. 3, ꝛcsp. 49 des Gesetzes vom 12. Juni 1874. Kammer trat sodann in die Generaldebatte über angenemmen worden, verkündigt der Referent.— Hierbei soll es nicht als ein Befreiungs⸗ die Vorlage, die Gesetzentwürfe:. die allge⸗ Theobald die nunmehrigen Anträge des Finanz grund für eine Gemeinde oder einen Gemarkungs⸗ meine Einkommensteuer, II. die Einführung einer ausschusses zu Art. 3. Nach kurzer weiterer] uhaber angesehen werden, wenn innerhalb ihrer Kapitalrentensteuer und III. die gleichmäßige Debatte über diesen Artikel gelangt derselbe Gemarkung öffentliche Straßen benutzt werden.— Besteuerung der Gewerbe betreffend, ein. Die nach den Ausschußanträgen in folgender Fassung Für die Anlage und den Betrieb von Straßen⸗ g Fortsetzung der General-Debatte wurde auf zur Annahme:„Die Gewährung einer staatlichen bahn en innerhalb der Städte(Tramwegbahnen) morgen vertagt. 255 Beihilfe zu dem Bau einer Local- eder Straßen- wid eine staatliche Beihilfe auch dann nicht! Berlin, 28. Mai. Die Kaiserin ist heute eisenbahn kann nur für solche Bahnen erfolgen, geleistet werden, wenn solche Bahnen mit anderen aus Baden-Baden wieder hier eingetroffen. welche den Localverkehr mit einer bestchenden Haupt oder Localbahnen in Verbindung stehen.“— 28. Mai. Im Bundesrath hat v. Bötticher Hauptbahn vermitteln oder mehrere Hauptbahnen Die übrigen Arnkel des Entwurfs werden wieder den Vorsitz übernommen. Die Literar⸗ miteinander verbinden.— Die Gewährung einer hierauf fast ohne Debatte nach den Anträgen convention mit Frankreich und der deutschritalie— staatlichen Beihilse setzt in allen Fällen voraus, des Ausschusses angenommen, die von dem Abg. nische Handelsvertrag wurden in der heutigen daß der gesammte, zur Ausführung des Bahn- Maurer beantragte zweite Lesung wird genehmigt Sitzung angenommen. 5 unternebmens nach Maßgabe der von unserer und schließlich auf Antrag des Abg. Tecklenburg— 28. Mai. Reichstag. Der Präsident Regierung festgestellten Projecte aforderliche beschlessen, in der Ucbeischrist des Gesetzes die verliest ein Dankschreiben des Reichsgerichts Grund und Boden, insoweit nicht öffentliche Bezeichnung„Nebenbahnen anzunehmen. Der Präsidenten Simson für die Jubilaͤums⸗Glück⸗ Straßen mübenutzt werden, von den betreffenden Antrag der Abgg. Cllenberger und Genossen wünsche des Hauses. Das Haus begann hierauf Gemeinden, sonstigen Inhabern eis ener Gemark- auf Regulirung und Eindaͤmmung der Nidder die dritte Berathung der Gewerbenovelle. Auf ungen, Kreisen eder Provinzialverbänden oder und Nidda, sowie der Antrag Diitmar auf Re- eine Generaldebatte wird allseitig verzichtet. In sonstigen Interessenten der Bohn beschefft und gulirung der Usa werden nach längerer Debatte der Specialdebatte werden die Artikel 1 und 1a dem Eisenbahn⸗Unternch mer urentgeltlich und angenommen; und der Regierurg zur baldigen fast ohne Discussion nach den Beschlüssen zweiter kostenfrei als Eigenthum zur Verfügung gestellt Erledigung übenwiesen.—. 29. Mai. Nach Mit- Lesung genehmigt. An den§ 33a im Art. 3 wurd.— Die Kosten des Geländeerwerbs sind, theilung der neuen Einläufe trat die Kammer(gewerbsmäßige Veranstaltung von Singspielen soweit sie von anderen Interessenten nicht auf- in die Tagesordnung ein. Es erfolgte die und Schaustellungen) knüpft sich eine längere gebracht werden können, von den Gemeinden Beantwortung der Interpellationen des Abg. Dis cussion. Dazu liegt ein aus acht a und Gemarkungsinhabern in ihrer Gesammtheit Wasserburg, Einstellung von als körperlich un⸗ Abtheilungen bestehender Aenderungs⸗ Antrag zu tragen, welche in dem jeweils zu erlassenden tauglich zurückgewiesenen Personen. in das Heer Baumbach vor, welcher darauf abzielt, in den Gesetz über die Gewährung der staatlichen Bei— betr., und der Abgg. Falk, Pennrich und Wolz, Beschlüssen zweiter Lesung enthaltene Wee hilfe zum Bau einer Lecal- oder Straßenbahn die in den Memoiren des Geheimen Regier⸗ ungen abzuschwächen und möglichst auf ie als betheiligt bezeicknet werden.— Streiten ungsrathes Dr. Stieber enthaltene Verunglimpf⸗ Tangel zu beschränken. Von den Unterabtheil— sich Gemeinden und Gemarkungsinhaber über das ung der Ehre der Hessischen Division betr., ungen des Baumbach'schen Antrags werden drei weniger erhebliche augenemmen, die übrigen ab⸗ gelehnt. Die Ablehnung der achten Unterab— theilung, welche bei Concessionirung von Theatern die Vorfrage der Prüfung des Bedürfnisses aus— schließen will, erfolgte in namentlicher Abstimm— ung mit 142 gegen 137 Stimmen. Der so ab— geänderte§ 33a wurde genehmigt. Zu dem § 33bp(Concession für Musikaufführungen von Haus zu Haus, auf Straßen und Plätzen) be— antragt Ackermann, auch die Darstellung in öffentlichen Localen unter Concessionszwang zu fassen. Der Antrag wird mit 153 gegen 129 Stimmen abgelehnt.§ 33b wird nach dem Be⸗ schlusse zweiter Lesung angenommen.— 29. Mai. Eingegangen ist der Handels- und Schifffahrts— Vertrag mit Italien. Es wird in die dritte Berathung der Gewerbenovelle eingetreten. Zu § 33e(Tanzlustbarkeiten) beantragen die Abgg. Richter und Büchtemann einen Zusatz, wonach Beschränkungen der öffentlichen Tanzlustbarkeiten für einzelne Volksklassen unzulässig sein sollen und in Gemeinden, wo die Tanzlustbarkeiten auf bestimmte Tage des Jahres beschränkt sind, an diesen Tagen hinsichtlich der Erlaubuiß zur Ab— haltung und der Dauer derselben zwischen den Gastwirthen oder Schankwirthen ein Unterschied nicht stattfinden darf. Bundescommissär Bödiker sprach sich gegen den Zusatz Richter's aus.— Die Discussion war eine ziemlich erregte. Nach einer Reihe scharfer persönlicher Bemerkungen wird der Antrag Richter in namentlicher Ab— stimmung mit 190 gegen 122 Stimmen abge⸗ lehnt und der Paragraph nach der Fassung zweiter Lesung genehmigt. — 29. Mai. Die Budget⸗Commission er— ledigte das Ordinarium des Postetats und lehute die Mehrforderung von 120,000 M. gegen 1883 bis 1884 für Hafer ab. Erbach(Rheingau), 29. Mai. Die Prinzessin Marianne der Niederlande ist heute hier gestorben. Karlsruhe, 28. Mai. Der Großherzog ist heute Abend hierher zurückgekehrt. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Pest, 28. Mai. Die zweite Session des ungarischen Reichstags ist geschlossen und die dritte Session für den 27. September einberufen worden. Schweiz, Zürich, 28. Mai. Bei der gestrigen Volksabstimmung wurde mit großer Mehrheit die Aufhebung des Impfzwanges und mit geringer Majorität die Wiedereinführung der Todesstrafe beschlossen. 1 Belgien. Brüssel. Dem Vernehmen nach wird die Regierung demnächst der Kammer einen Wahlreform-Entwurf vorlegen. Frankreich. Paris. Die chinesische Ge— sandtschaft dahier telegraphirte auf Wunsch Challemel's an die chinesische Regierung, sie möge Prisou noch vor der Ueberreichung seines Beglaubigungs-Schreibens empfangen. Toulon, 29. Mai. Für Tonkin sind gestern 300 Marine-Soldaten aus Brest eingetroffen, weitere 700 werden aus dem Norden erwartet. Großbritannien. London, 29. Mai. Unterhaus. Fitzmaurice antwortet Bartlett, die Regierung würde gegen einen Angriff Frank— reichs auf Madagascar keinen Protest erheben. Türkei. Konstantinopel. In Folge der Einwendungen Deutschlands gegen den ad valorem Zolltarif, stellte die Pforte für die deutschen Ein— fuhren bis auf Weiteres den status quo wieder her. Die übrigen Mächte verlangen die Be— jüngst in Rostow. Die Judeubevölkerung wurde arg mißhandelt. — 29. Mai. Die Krönnngsfeier ist an allen Orten des Reiches mit großem Enthusias— mus begangen worden. Bei den gestrigen Illu— minationen fanden hier unausgesetzt patriotische Kundgebungen statt, u. A. wurde die National- hymne auf dem Newski-Prospect abgesungen. Moskau, 27. Mai. Ein kaiserliches Mani⸗ fest verkündet den Erlaß aller rückständigen Steuern per 1. Jauuar 1883 und zwar der Rückstände der Kopfsteuer, sowie der direkten und indirekten Abgaben; die Strafmilderung aller Urtheile, welche noch nicht die Gesetzeskraft be— schritten haben; die Erleichterung abzubüßender Strafen sowie die Aufhebung der Polizeiaufsicht der auf administrativem Wege Verbannten und die Gestattung von deren Rückkehr. Das Mani⸗ fest euthält die Erlaubniß zur Rückkehr für die über die Grenze gegangenen Flüchtlinge und Theilnehmer an der polnischen Insurrection, denen bisher der Aufenthalt in den Residenzen und polnischen Gouvernementsstädten und der Eintritt in den Staatsdienst verwehrt gewesen. Ausgeschlossen sind Mörder, Räuber und Brand— stifter.— Mit Eintritt der Dunkelheit begann die prachtvolle Illumination der ganzen Stadt; dieselbe bot bei der Meuge der Verschieden— heit der Beleuchtungskörper einen wunderbaren Anblick, ein förmliches Flammenmeer. Dicht⸗ gedrängte Volksmassen durchzogen die Straßen in festlich erregter Stimmung. Nirgends wurde die Ordnung gestört.— 29. Mai. Das gestrige Ballfest in der Granowitaja-Palata ist sehr glänzend verlaufen. Der Kaiser erschien um 9½ Uhr und verweilte bis 11 Uhr. Bei der Polonaise führte der Kaiser die Kaiserin, dann folgte eine Tour des Kaisers mit der Königin von Griechenland und den Gemahlinnen Wad— dington's und Jauré während die Kaiserin mit v. Schweinitz, Waddington und Jaurcé's tanzte. Im Saale waren die dem kaiserlichen Paare heute dargebrachten Geschenke, mehrere Hunderte zählend und von hohem künstlerischem Werthe, sowie von ganz außerordentlicher Pracht aufgestellt. Der Kreml war feenhaft illuminirt. Der Kaiser und die Kaiserin nahmen heute die Beglückwünschungen seitens der Stadthäupter, der Provinzialbehörden und der Vertreter eines Theiles des Adels entgegen. Egypten. Kairo. Dem Vernehmen nach beabsichtigt die Regierung, entgegen den Bestimm— ungen der Capitulationen das unbewegliche Eigen— thum der Ausländer mit einer Steuer zu belegen. Asien. Shangai, 28. Mai. Einer Meld— ung des Reuter'schen Bureaus zufolge ist Lehung— Chang, welcher kürzlich zum Oberbefehlshaber der Truppen in den vier südlichen Provinzen China's ernannt worden ist, in Shanghai an— gekommen. Derselbe verbleibt dort einen Monat, um die nöthigen Vorbereitungen zu treffen, be— vor er sich auf seinen Posten begibt. Aus Stadt und Land. r. Friedberg. Der Lehrlings-Turncursus, welcher vor einiger Zeit von dem Vorstande des hiesigen Turnvereins in's Leben gerufen worden ist, hat sich bis jetzt nur einer schwachen Betheiligung zu erfreuen. 12 bis 16 Leute von 14 bis 17 Jahren waren bis dahin regelmäßige Besucher der Stunden, welche jeden Dienstag— und Freitag-Abend in der Turnhalle(bei gutem Wetter auf dem Turnplatze) von Lehrer Muth gehalten worden. Wahrlich, ein unbefriedigendes Resultat, wenn man be⸗ denkt, daß im letzten Winter manche Feierabends-Zu— sammenkünfte von 60 und mehr Lehrlingen besucht ge— handlung der meistbegünstigten Nation. — 29. Mai. Fünfzehn der in der Umgegend von Smyrna kützlich durch Räuber entführten Personen, darunter Beamte und Ausländer, sind in Freiheit gesetzt. Rußland. Petersburg, 28. Mai. Stadt war während der? verflossenen Nacht glaͤnzend illuminitt. Die Häuser sind festlich geschmückt und die Straßen von der freudig be⸗ wegten Bevölkerung durchwogt. Ueberall herrscht eine musterhafte Ordnung. f — 28. Mai. Neuerdings haben in Char— kow und Kiew Judenexceesse stattgefunden, wie Die wesen sind. Nach Gründen dieses Mangels an Theil⸗ nahme zu suchen, erscheint uns unnütz, da wir schon Rug mit der Thatsache zu rechnen haben, daß unsere Bevölkerung für Pflege des Turnens wenig Interesse und Sympathien übrig hat. Es fehlen uns in dieser Hinsicht die guten Beisplele der Erwachsenen; wer selbst nicht turnt, nicht geturnt hat, im Turnen wo⸗ möglich eine unnütze Spielerei erblickt, ist natürlich sehr ungeeignet, jungen Leuten turnerische Leibesübungen zu empfehlen oder sie hierzu besonders anzutreiben. Es ist wohl hier am Platze, einige Worte des krefflichen Spieß weiteren Kreisen mitzutheklen, worin er sich über Zweck und Bedeutung des Turnens ausdrückt:„Beim Turnen kommt es darauf an, daß jeder Einzelne zum freien Leibes, je nach seiner natürlichen Bestimmung, kunst⸗ gemäß geübt werde und somit der ganze Leib, eben⸗ mäßig ausgebildet, unter der Herrschaft des Geistes stehe. Vor Allem aber muß jede Turnschule sein eine Schule für Zucht und Ordnung, eine Anstalt zu gesetz⸗ mäßiger Entwickelung der Thatkraft und Entäußerung willkürlichen Treibens, eine Vorschule für den Staats- bürger zu allen Gewerken des Friedens und zu jeder Rüstigkeit im Kriege.“ So Spieß. Leider ist die Zabl derer, die nach seinen Worten handeln, in unserer Mitte sehr klein. Spießbürgerlichkeit haben wir genug auf Lager; es fehlt uns an Spieß schem Geist. Friedberg. Zur Nachahmung empfohlen! Ein Theil der Herren Landstreicher hatte die Gepflogenheit, im Arrest— locale zu Mainz die Lumpen, in die sie gekleidet waren, vollständig zu zerreißen, damit sie durch bessere Kleider ersetzt wurden. Auf Anordnung der Bürgermeisterei Mainz erhalten jetzt die Kerle einen Anzug, dessen eine Hälfte weiß, die andere Hälfte bunt carrirt ist. Gestern wurde ein so gekleideter Vagabund hier entlassen, hunderte von Kindern folgten dem Burschen, welcher sich eilig dem Gespötte zu entziehen suchte. r. Friedberg. Die General-Versammlung des Vereins gegen Bettelei fand Samstag den 27. Mal statt, war aber leider, außer dem Vorstande, nur von drei, sage drei— von 320 Mitgliedern besucht. Wo waren die 317 Fehlenden? Ein Glück, daß diese drei anwesend waren, sonst hätte sich der Vorstand nicht einmal ergänzen können, denn es mußten zwei neue Mitglieder gewählt werden, weil im Laufe des Jahres zwei mit Tod abge⸗ gangen sind. Der Vorsitzende gedenkt in seinem Bericht in ehrender Anerkennung der zwei mit Tod abgegangenen Vorstandsmitglieder Meyer J Hirsch und Adam Söllner, von denen das erstere, seit dem Bestehen des Vereins (34 Jahre) als sehr thätiges Mitglied dem Vorstande angehörte. Die Anwesenden erheben sich von ihren Sitzen zum Zeichen ihres Einverständnisses. Dann berichtet er, daß im Laufe des letzten Jahres 5268 Durchretsende, von denen nur ein ganz kleiner Bruchtheil wirkliche Hand— werker, die große Mehrzahl Vagabonden waren, unterstützt wurden. Im Jahr 1881 waren es 5924, also eine Abnahme von 656. In den vier ersten Monaten dieses Jahres beziffert sich die Zahl der Unterstützten auf 1562. Sollte das so fortgehen, dann würde am Ende des Jahres die Summe 4688 sein. Daß das aber nicht so fortgehen darf, leuchtet ein, und darum muß jedes Mitglied und jeder Hausstand darauf bedacht sein, dem Uebel die Wurzel abzuschneiden. Aber wie? Erstens unter keinem Umstand eine Gabe zu verabreichen. Wer Mitglied ist, kann mit gutem Gewissen Jeden ab— weisen, denn er gibt ja seinen Beitrag an die Unter— stützungskasse. Dazu ist es freilich nöthig, daß jeder Einwohner der Stadt Mitglied ist; wer's noch nicht ist, den wird in nächster Zeit Rathsschreiber Wagner be— suchen und eine Liste zur Einzeichnung vorlegen. Zweitens den Vagabonden Arbeit geben. Auf dem Rathhause sind bei Rathsschreiber Wagner Gesuche in dieser Richtung anzumelden. Auch Handwerker, welche Mitglieder des Vereins sind, wollen ihre Gesuche um Gesellen an ge— dachter Stelle deponlren. Wird Arbeit angeboten, aber nicht angenommen, dann kommt Unterstützung in Weg⸗ fall. Liegt jedoch kein Gesuch vor, dann erhält der or— dentliche, wirkliche Handwerksbursche, der mit einem richtigen Arbeitsbuch versehen ist, ein Viatikum von 15 Pf., aber nicht in baar, sondern in einem Bond, für welchen ihm auf der Herberge entsprechendes Essen oder Nacht⸗ quartier zu verabreichen ist. Wird nach dieser Weise überall verfahren, dann hört das Vagabondenthum von selbst auf. Arbeitseolonien, wie die von Bodelschwing'schen bei Bielefeld können wir in der Wetterau nicht gründen, denn wir haben keine Wüsteneien zu cultiviren, aber Ar— beit haben wir vollauf. Wer nicht will arbeiten, der soll auch nicht essen. J Mainz, 28. Mal. Gestern fand in dem benach— barten Bretzenheim die Jahresversammlung des Verban— des mittelrheinischer Bildungs vereine statt. Dem vom Vorsitzenden erstatteten Jahresberichte entnehmen wir, daß der Verband jetzt aus 27 Vereinen mit ca. 3900 Mit⸗ gliedern besteht und sich bis Edenkoben in der Pfalz und Burbach bei Saarbrücken erstreckt. Die Tbeilnahme an den Vorträgen war etwas geringer als früher, nament⸗ lich wurde über den Mangel an guten Rednern und an⸗ ziehendem Stoff geklagt. Der Verband wird dem durch Wechsel und gegenseitigen Austausch der Vortragenden abzuhelfen suchen. Die Wanderbibliotheken sind eben— falls wenig verlangt worden, weil die meisten Vereine bereits eigene besitzen. Es sollen deshalb die Wander— bibliotheken auch solchen Gemeinden und Vereinen über— lassen werden, die noch nicht Mitglieder des Verbandes sind. Sehr begehrt war dagegen das Skioptikon, welches zur Veranschaulichung bei Vorträgen treffliche Dienste leistet. Allerlei. 9 Der wichtigste und für das Publikum interessanteste Moment der Herbstmanöver wird am 24. September sich abspielen, indem an diesem Tage das Armeecorps im Feldmanöver in 2 Abtheilungen gegen einander manöveriren wird. Feldmarschall Graf Moltke wird den letzten Theilen der Manöver um Homburtz anwohnen. Homburg. Gerichtssaal. Bad⸗Nauheim. In der Donnerstag den 10. Mai d. J. stattgefundenen Schöffen gerichtssitzung wurde in folgenden Fällen erkannt: 1) gegen Georg Langsdorf III. von Gebrauche seiner leiblichen Kräfte gelange, die ohne Pflege. wie die geistigen, nur ein karges Gut bleiben; es kommt darauf an, daß jedes einzelne Glied des Vad⸗Naubeim, wegen Diebstahls eine Gefängnißstrafe von 14 Tagen und in die Kosten des Verfahrens ver⸗ urtheilt; 2) in der Privatklagesache des Johann Remigius 2 6 9 8 aummlung des N. Mal statt, nur von die ht. Wo waren i waren rel anwesend . ergänzen glieder gewählt mit Tod abge: einem Bericht od abgegangene Adam Söllner, en des Verelns dem Vorsaande von ihren Sitzen aun berichtet er, „Durchreisende, wirkliche Hand⸗ zonden waren, n es 5924, also ersten Monatin der Unterstügzten dann würde am Daß das aber ind darum muß auf bedacht sein, er wie? Erstens zu verabreichen, sen Jeden ab⸗ an die Unter⸗ 3, daß jeder noch nicht ist, Wagner be⸗ gen. Zweltens Nathhause sind ieser Richtung Mitglieder des Hesellen an ge⸗ geboten, aber tung in Weg werhält der or⸗ der mit einen kum von 15 Pf ad, füt welch sen oder Nach ach dieser Wil wondenthum vol zodelschwing scan zu nicht güne, ltiviten, aber Ar⸗ ill arbeiten, I esem an diesen ungen geg ltbeigeg Molle el Hombütz et 8 Scheibel J. von Ober⸗ Mörlen, gegen Heinrich König XI. Wittwe von da Angeklagte, wegen Beleidigung, wurde die Angeklagte in eine Geldstrafe von 30 Mark und in die Kosten des Verfahrens verurtheilt; 3) gegen Emil Schleuning von Bad-Nauheim, wegen Ausschickens seiner Kinder zum Betteln, erfolgte Freisprechung des Angeklagten von Strafe und Kosten; 4) gegen Jakob Jörg II. Eheleute, Minna Jörg und Philipp Hachenberger Frau von Schwalheim, wurden sämmtliche Angeklagten von Strafe und Kosten freigesprochen; 5) gegen Ludwig Müller von Schwalheim, wegen Diebstahls und 6) die Privatklage der Maria Marloff von Dorbeim, gegen Christian Schäfer Eheleute von da, wegen Beleidigung, wurde Vertagung der Hauptverhandlung beschlossen. Bad⸗Nauheim. In der Donnerstag den 31. Mab l. J. stattfindenden Schöffengerichtssitzung kommen folgende Fälle zur Aburtheilung: 1) Privatklagesache des Bäcker Philipp Thönges von Steinfurth, Privatklägers, gegen Peter Reitz J. von da, wegen Beleidigung; 2) Privat⸗ klagesache des Joh. Peter Reitz I. von Steinfurth, gegen Bäcker Philipp Thönges von da, wegen Beleidigung; 3) Strafsache gegen Peter Lottig von Steinfurth, wegen Ruhestörung; 4) Strafsache gegen Heinrich Schneider IV. von Ober-Mörlen, wegen Körperverletzung; 5) Straf— sache gegen Margarethe Dietz von Schwalheim, wegen Ruhestörung; 6) Strafsache gegen Ludwig Müller von Schwalheim, wegen Diebstahls. Handel und Verkehr. Frledberg, 30. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10— 1.25, Eier 1 St. 5 Pf. Friedberg, 29. Mai. Fruchtbericht. Waizen M. 20.50. Korn M. 15.50, Gerste M. 14.—16., Hafer M. 13.— 14. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund, Gießen, 29. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund M. 1.05 1.10, Eier 1 Stück 5 Pf., 2 Stück 9 Pf., Käse per Stück 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.70—0.80, Hühner per Stück M. 1.50— 2.00, Hahnen per Stück M. 1.70—2.00, Enten per Stück M. 2 bis 2.20, Ochsenfleisch per Pfund 70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 54 60 Pf., Kalbfleisch 44 50 Pf., Schweine⸗ fleisch 60 64 Pf., Kirschen per Pfd. 60- 70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 78.50, Zwiebeln per Ctr. M. 3—5. Grünberg, 26. Mai. Fruchtpreise. Welzen M. 20.20, Korn M. 17.00, Gerste M. 14.70, Hafer M. 13.90, Lein M. 28., Kartoffeln M. 8.30. Frankfurt, 28. Mai. Frankfurter Produktenbörse. (Offizielle Notirungen.) Welzen unv., eff. hiesiger und Wetterauer M. 20.50— 20.75, fremder M. 20—24, per diesen Monat M. 20.50. Roggen unv., eff. hies. M. 15 bis 16, fremder M. 15.25— 17, per diesen Monat M. 15. Gerste unv., eff. hiesige und Wetterauer M. 17— 18, fremde M. 1820, Hafer unv., eff hiesiger M. 18 bis 14, fremder M. 13.50— 14.50, per diesen Monat M. 13.50. Rüböl unv., eff. ohne Faß hiesiges in Partien von 50 Ctr. M. 38. Branntwein unv., eff. ohne Faß M. 46. Mehl Nr. 1 M. 38, Nr. 2 M. 36, Nr. 3 M. 31, Nr. 4 M. 27, Nr. 5 M. 24. Roggenmehl%(Berl. Marke) M. 25, 1.(Berl. Marke) M. 23— 23.50, 11. do. 18. Frankfurt, 28. Mai. Viehmarkt. Es waren zu⸗ getrieben ca. 420 Ochsen, 1. Qual. M. 68— 69 per tr., 2. Qual. M. 63—65. Kühe und Rinder 250 St., 1. Qual. M. 60-61, 2. Qual. M. 50. Bullen waren 11 Stück vorhanden, schöne fette Waare M. 52— 56. Kälber waren ca. 325 angetrieben, 1. Qual. 54—58 Pf. per Pfd., 2. Qual. 40— 50 Pf. Hämmel standen ca. 100 Stück am Platze, 60 Pf. Bei Schweinen, von denen ausschließlich prima Hannoveraner und Hamburger, sowie gute Landschweine angetrieben waren, ist der Preis stationär 60 und bezw. 58 Pf. für Landschweine. Der Zutrieb belief sich in der Woche auf ca 800 Stück. Brodpreise vom 1. bis 16. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg und Bad-Nauheim unverändert. Für Butzbach: Erste Sorte 2 Kilo 58 Pf. Zweite Sorte 77 29 77 75 . 7 5 D* 17 24„ 75 70* 7* 1** 2 Kilo 48 Pf. 1 N* Faselochs-⸗Versteigerung. 1980 Dienstag den 5. Juni d. J., Nachmittags 3 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, sehr gut ge— haltener, zum Schlachten geeigneter Zuchtbulle auf dem Rathhause meistbietend versteigert werden. Nieder⸗Erlenbach den 29. Mai 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Erlenbach. Vötter. Prima französische Brunellen, „ amerik. Apfelschnitzen, „ lürkische Zwelschen, „ ilalienische Feigen 1919 bei Wilnelm Fertsch. 2 9— 790 2 75 a f 2. L 4 8 8 Die Dampfschiffe des Norddeutschen Lloyd in Bremen fahren regelmäßig Mittwochs und Sonntags nach Amerika. Wegen Passage wende man sich an den Hauptagenten M. Abraham, Mainz, oder dessen Agenten Provencer Luzerntlee von A. Zuntz 5 bringt ihre Specialitäten in empfehlende Erinnerung. In. gebr. Java Kaffee 160 Mark in Packeten von ¼œ und ¼ Kilo. Schutzmarke versehen. Niederlage in Friedberg bei Herrn M. Ecksteln. 75„ 7 H. Strauß. Altenstadt bei Herrn W. Weit h. Bönstadt bei Herrn A. Haas und bei Herrn Elias Müller. Butzbach bei Herrn Z. Lilkenstein. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16 Juni. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. (Eingesandt.) Friedberg. Cenkral⸗Theéatre f nehmen, wie wir aus R ersehen konnten, ein guter Ruf voraus. Mittwoch den 30. Mai beginnt das rangais seine Vorstellungen auf der Freiheit. Dieselben umfassen die höhere Physik, Zauberei, Gespenstereitation, Gymnastlk ꝛe. und geht dem Unter⸗ eferaten verschiedener Blätter Dorheim bei Herrn Johs. Braun. Echzell bei Herrn S. Simon Wittwe. Grünberg bei Herrn J. Weifenbach. Heldenbergen bei Herrn Moses Strauß. Homburg v. d. H. bei Herrn Ferd. Datz. Hungen bei Herrn A. Buch. Klein⸗Karben bei Herrn S. Ortenberger. Lich bei Herrn H. Zimmer VII. Nanheim bei Herrn Geo. Ph. Ludwig. Nieder ⸗Florstadt bei Herrn Michel Adler. Nieder⸗Weisel bei Herrn H. Heinemann. Nieder⸗Wöllstadt bei Herrn Tobias David. Ostheim bei Herrn S. Kaufmann. Rodheim v. d. H. bei Herrn D. Stern I. Jeraelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 2. Juni 1883. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr 15 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. i Nachmittags 4 Uhr— Min. Sabbathausgang 8 Uhr 55 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 3. Morgens 6 Uhr, Nachmittags ½6 Uhr und Uhr 50 Min. Mittwoch den 6. Juni 1883: Neumond S wan. Juni or Abends Schotten bei Herren S. Kaufmann Söhne. Ulfa bei Herrn Georg Gottwalls VII. Vilbel bei Herrn C. H. Kullmann. 1969 r 5 2 6 Stück zu nur 60 Pfennig, bei Wilhelm Conrad in der Allee. im Ausverkauf, 1976 J. Schulhof, Friedberg. sel. Wwe. gonn a. Rh. S Serlin C. Gegründet1837. 8 Gegründeti837. Gebr. Java ⸗Kaffeec's Jedes Packet ist mit meiner Firma und Bunzlauer Kochgeschirr Die Wohnung im zweiten Stock meines Hauses, bestehend aus 4 Zim— mern, Küche mit Wasserleitung und allen Bequemlich— keiten, ist zu vermiethen. 1752 Frau Betz Wittwe. Neue Italienische Kartoffeln 1918 bei Wilhelm Fertsch. 15 beabsichtige mein Haus per 1. October d. J. zu vermiethen, eventuell unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Wilh. Hanstein, Metzger, Marktplatz, Bad Nauheim. 1982 Die von mir in der Uebereilung gegen Marie Glaub gethanenen Aeußerungen, wodurch sich dieselbe gekränkt und beleidigt fühlte, nehme ich hiermit als unwahr zurück. ö Södel am 29. Mai 1883. 1981 Margarethe Wagner. Frauenhemden, Hosen, Unterröcke und Nachtjacken, sowie Hemden und Hosen für Kinder 141 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Ein tüchtiger Schlosser findet dauernde Beschäftigung bei 1050 carl Thöt, Schlosser, welches bürgerlich kochen kann, wird gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 1960 7 7 r b Für Wagner. Trockene Felgen und Speichen, sowie Sorten Stangen und Wagnerholz empfiehlt 1929 August Maret, (H. 61305.) Hirschgasse Nr. 13 in Hanau. Ein Lel rling für meine Druckerei kann sofort eintreten. Carl Bindernagel. Ein braver Junge w bei mir in die Lehre treten. Ein altes, meist mit besserer Pripatkundschaft arbeitendes Hamburger Kaffee-Import⸗ Haus sucht einen ordentlichen, gewandten Agenten oder Probisions⸗Reisenden, welcher große Bekanntschaft besitzt. Gute Referenzen durchaus erforderlich. Schon in anderen Artikeln Reisende erhalten den Vorzug.(H, ept. V 2% Offerten unter II. P. 216 find an Rudolf Mosse in llamburs einzusenden. 1971 Einem tüchtigen Schweizer, welcher gut melken kann, wird gegen hohen Lohn eln Platz nachgewiesen. Näheres bei der Exp. d. Anz. 1972 200 Ctr. Waizenspreu, sowie 5 zur Zucht taugliche Eber sind zu verkaufen bei Okarben. C. Leonhardt, 1970 vorm. Puth. Ein Mädchen, welches die Hausarbeit gründlich versteht, wird gegen guten Lohn gesucht. Eintritt sofort. Zu erf 1 der Exped. d. Anz. 8 f 88 . empfiehlt zu sehr billigen Preisen Corsetten;* e Bis zum 15. Juli d. J. liegen in der hiesigen Kirchen⸗ 8„E gegen gerichtliche Hypo⸗ kasse 806 Mark thek zu 4½0% zum Aus⸗ leihen bereit. Södel am 20. Mai 1883. In Auftrag: 1892 J. Raab II., Kirchenrechner. Danksagung. Allen Denen, welche uns während der Krankheit und Beerdigung unseres lieben Kindes Luise so hülfreich zur Seite standen und uns durch die so überaus reiche Blumenspende ihre Theilnahme bewiesen, sagen hierdurch herzlichen Dank Carl Hilbrecht. Marie Hilbrecht, geb. Roßbach. 1987 Kurnaus Bad- Nauheim. 0 Sonntag den 3. Juni, von Nachmittags 4 Uhr an bis Abends 8 Uhr, auf der Terrasse des Kurhauses: Großes Militär-Concert, ausgeführt von der ganzen Kapelle des 1. Großh. Hess. Infanterie-(Leibgarde—) 1 Nr. 115 unter Leitung ihres Musikdirectors Herrn Tlu. Adam. Eintrittspreis à Person 50 Pfennig. Weiteres besagen die Programme. — 7— 2 2 Ball für Israeliten. Montag den 11. Juni findet im Gasthaus„Zum Löwen“ Ball statt, freundlichst einladet Butzbach. edtre Central F Das Theatre Central Francais ist auf der Freiheit hier eingetroffen mit 25 bedeutenden Künstlern verschiedener Nationen, Specialitäten 1. Ranges und wird nur einige Tage, jedesmal präeis 8 Ubr, eine große brillante Vorstellung geben in der höheren Physik, Zauberei, Eymnastik, Kautschuk, Geister- und Gespenster— Erscheinung. Persönliches Auftreten des Herrn Wallenda: derselbe führt mehr als 100 Experimente in der scheinbaren Zauberei aus, Auftreten des Original-Schlangenmenschen, Auftreten der beiden Süd— afrikaner am fliegenden Trapez, Auftreten des Herrn Zambrillo, eingeborener Afrikaner, derselbe wird einer Dame 15— 16 Messer um den ganzen Körper aus freier Hand werfen, ferner Auf— treten des Zahnathleten Herrn Hermann, Auftreten des flachen Akrobaten Herrn Flasow, lebende Bilder, prachtvolle Nebelbilder, Pantomimen. Täglich neues Programm. Programme à 10 Pf. sind an der Kasse zu haben. Preise der Plätze: Sperrsitz 1 Mark, erster Platz 75 Pf., zweiter Platz 50 Pf., Galerie 30 Pf. Kinder zahlen auf allen Plätzen die Hälfte. Es finden bei jeder Witterung Vorstellungen statt, indem das Theater vor jedem Unwetter geschützt ist. Eröffnungs⸗Vorstellung Mittwoch Abend präcis 8 Uhr. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein A. Wallenda, Die Vaterländische Director. Hagel-versicherungs-Gesellschaft in Elberfeld, deren Garanticmittel in dem Grundkapitale von diei Million Mark, welches voll in dei begeben ist, bestehen, versichert zu billigen und festen Prämien, bei welchen nie tine Nachzahlung erfolgen kann, Vodenerzeugnisse aller Art, sewie Glasscheiben gegen 1 2 lschaden. Die Versichenungen können auf das laufende Jahr, oder auf unbestimmte Dauer, oder auf eine bestimmte Reihe ron Jahren abgeschlossen werden; für letztere wird ein entsprechender Prämien-Rabatt gewährt. Die Schäden werden in liberaler Weise regulirt und die festgestellten Entschädigungs— beträge prompt innerhalb Monatsfrist voll ausbezahlt. Nähere Auskunft über die Versicherungs-Bedingungen und Antragsformulare bei den unterzeichneten Agenten. wozu Das Comité. 1975 Ober-Mörlen: Jacob Nicolai, Ober- Wöllstadt: P. Walter, Kartoffeln, per Meste M. 1. und im Malter. billiger. f Kaufmann Stern, 1977 wohnhaft bei Chr. Ulrich, nächst dem Bahnhof. Mealenburgische Lebensversicherurgs⸗ und Spar⸗ Baut in Schwerin. Aus der Bilanz ultimo. 1882 In Butzbach: Nathan Sttauß, in Ockstadt: N. Gröninger V., „ Fauerbach v. d. H.: Peter Theis,„Reichelsheim: A. H. Steten, „ Friedberg: J. M. Koch,„ Roeckenberg: Peter Theis, „ Griedel: C. Leschhorn,„ Rodheim v. d. H.: Wilh. Holl II., „ Holzhausen: Ried, Gemeinde-Einnehmer,„Vilbel: C. Feudtner, ö Wohnbach: David Mayer. per Gescheid 14 Pf., Gesammt⸗Umsatz im Jahr 1882. M. 117,002,437 46 Befland der Lebens, Sterbekassen- und Leibrenten⸗ Lerstcherungen 14,487,817 2⁵ Bestand der Spar- Bank- Einlagen. 1. 12,384,098 46 Garantirende Fonds 9 5 Garantie-Kapital n. 300,000.— Reserven der Lebensversich erung 3 3,174,942. 46 o. allgemeine und besondere Reservefonds. 636,271. 13 4,111,213 59 scapital⸗Anlage in pupillarisch sicheren Hypotheken 12,010,870 75 Vertheilter Jahres⸗Gewinn aus 1882 208,915 64 Die daraus disponirte mittlere Dividende der Lebensversicherten des 29. Versicherungs⸗ 5 jahres beträgt 35 Frozent der Prämie. Die Lebensver sicherten find zu Nachschuß Prämien ⸗Zahlungen statutenmüßig nicht verpflichtet. Geschäfts⸗Prospekte sind gratis zu entnehmen und wird jede weitere Auskunft bereitwilligst ertheilt durch die unterzeichnete Agentur. Büdesheim den 28. Mai 1883. Agentur Büdes heim: 1983 G. Lanz. 88—— Pfennigsparkasse zu Friedberg cage Einlagen bei der Sammelstelle Drei, bisher bei Herrn Philipp Billau, sind von heute an bei Herrn Eduard Oppenheimer zu machen. Die Beträge werden von demselben an allen Wochen⸗ tagen, aus schließlich Samstags, angenommen. 1989 Velteranen- und Militärverein Friedberg. Samstag den 2. Jun i, 8½ Uhr Abends, Versammlung. 1984 General⸗ Der Präsident. Sonntag Aden. Juni er. findet bei günstiger Witterung ein Ausflug des sehr zahlreichen Liedervereins Frankfurt-Sachs 1 auf den Selzerbrunnen, verbunden mit Gesangsvorträgen, statt, wozu alle Freunde des Gesangs 1 einladet 3 J. Welzel Wittwe. Fahnenweihe zu Burg⸗Gräfenrode Sonntag den 3. Inni, wozu Freunde des Gesangs hiermit höflichst eingeladen werden. Festzug um 2 Uhr. Näheres besagt das Programm. Für den Gesangverein„Frohsinn“ zu Durg⸗ Gräfenrode: 1967 Der Vorstand. Auf die israelitischen pfingstfeiertage, Montag den 11. Juni, findet Tanzbelustigung statt, wozu freundlichst einladet Gastwirth K. Musch in Stammheim. 1979 1945 Einige Stück reingehaltenen Apfelwein gibt ohmweis ab 100 Wilhelm Wind. Neue isländische alseslärluge Vilhelm F. ertseli. Photographie. 1957 bei Unterzeichneter empfiehlt sein Atelier zur Aufnahme jeder Art Portrait, von Visit- bis Lebensgröße, Auf— nahmen von Verstor benen, Repreduetion und Vergrößer⸗ ung nach anderen Bildern, ferner kunstgewerbliche Gegen— stände, Landschaftliches, Inneres von Gebäuden, Muster⸗ karten ꝛc. ꝛc., letzteres auch in Lichtdruck. Beste Aus—⸗ führung garantirt. Mäßige Preise. Aufnahmen bei jeder Witterung von Morgens 8 bis Abends 6 Uhr.— Bestellungen per Postkarte erbeten. Photographie und Retouche. Lehr-Anstalt für Hochachtungsvoll Fritz Rühl, Photograph und Retoucheur. Ein Lehrling kann eintreten bei„M. 9 1986 8 Gußstahl Sensen auf Garantie empfiehlt zu 17 billigen Preisen. 1978 Dan Hiumiell. 1. re- empfehle in großer Auswahl und in den neuesten 1985 Fagons zu äußerst billigen Preisen. usagasse. Hch. Diehl. Alle Sorten Farben, trocken, sowie in Oel gerieben, empfiehlt 1934 V. Bernbeck. Zu Pfuhlfässern sich eignend, sind eine große Parthie längliche Oel— fässer angekommen bei 593 Georg Groß. Verantw. Red.: Tarl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 10 — sriedb 9. 1 nicht pün verwirkt lafen. (6. 65) e 8 15 de J. W. 6. f 2 2 g 35 Friedberg in llessen, Kaiserstrasse 58. un den — Van Bengt. — Juni Jui dai Juni Jun! dun Nen