August, Abends, ai die Burg verlorg, „ Ockstadt den N. ö N Tee 10 it bei mir gut bisehs schst einlade. n. Feiler den N. August fd as Ritchweihfeft fal, dad Hofmann Il. et ein Regulator auf 0080 ing. Its, findet bel Unter höflichst eingeladt . 3030 Ju. Klein. ag 1 zäder. Carl Ballet. wahl. n Stabtrathswahl 1 zuben wir un 1 bringen: Philippi. 5 tere Bd ndfest w Sghinen n grüß C. Oda es Logis, 1 bermlethen 0 e garen 1883. Dienstag den 28. August. M 100. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. streisblatt für den Areis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzelle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. —— Annoncen von aus wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht J ahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Einladung zu der Montag den 3. September laufenden Jahres, Nachmittags 2 Uhr, in dem Nathhaussaale zu Friedberg stattfindenden General-Versammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg. Friedberg den 24. August 1883. Tagesordnung: 1. Rechnung pro 1882/83. Voranschlag pro 1883/84. N — ). Verschiedene Mittheilungen. Bek an n tma ch un g. Dr. Braden. Vortrag des Herrn Landwirthschaftslehrers Heuermann dahier uber rationelle Pflanzung und Pflege des hochstämmigen Obstbaumes. Besprechung über Viehhaltung im Kreise Friedberg, eingeleitet durch Herrn Kreisveterinärarzt Dr. Gebb. Mittheilungen des Herrn Professors Dr. Tobisch dahier über die im Sommer 1882 auf dem Versuchsfeld ausgeführten Versuche. Der Unterzeichnete bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß am 29. dieses Monats, dem Tage des landwirthschaftlichen Festes zu Büdingen, zwei Extrazüge von Gießen nach Büdingen und in umgekehrter Richtung zur Beförderung gelangen werden, und zwar: ab Gießen 53s Vormittags, in Büdingen 725 Vormittags; ab Büdingen 820 Abends, in Gießen 1015 Abends. Die Züge werden auf sämmtlichen Stationen und Haltestellen anhalten. Die Abfahrtszeiten an den einzelnen Zwischenstationen und Haltestellen werden durch die Großherzogliche Direction der Oberhessischen Eisenbahnen auf den Stationen durch Anschlag bekannt gegeben werden. eindringlichst gebeten, solche möglichst benutzen zu wollen. Büdingen den 23. August 1883. Da der Bezirksverein unter Umständen bedeutende Geldopfer für die Einstellung dieser beiden Extrazüge zu bringen hat, so wird Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Büdingen. Klietsch. Deutsches Reich. Darmstadt, 24. Aug. Der Kronprinz des deutschen Reiches, der Großherzog und Prinz Heinrich haben sich heute zur Truppen— inspection nach Gießen begeben. Von Gießen aus wird der Kronprinz nach Marburg weiter reisen, während der Großherzog im Laufe des heutigen Tages noch Romrod besuchen und von dort, über Gießen zurück, nach Jagdschloß Wolfs— garten reist, wohin heute auch die Großherzog— liche Familie übersiedeln wird. — Militärdienstnachrichten. Graf v. Herz— berg, Generalmajor und Comm. der 49. Inf. Brigade, wurde zur Disposition gestellt; v. Grote, Oberst und Comm. des Colberg. Grenadier-Regts. Nr. 9 zum Comm. der 49. Juf-⸗Brigade, unter Befoͤrderung zum Generalmajor ernannt; See— derer, Rittmeister vom 2. Gr. Drag. Rgt. Nr. 24, als Adj. zur 2. Division commandirt; v. Wrochem, Prem. Lieut. von demselben Regt., zum Rittmeister befördert; Dr. Medicus, bisher Gr. Gerichts— Accessist, zum Garnisens-Aud. in Neisse ernannt — Unter den Ernennungen in voriger Nr des Anzeigers ist zu berichtigen: Dem Pfarrer Dr. Köstlin zu Stuttgart wurde nicht die 4., sondernn die 5. Pfarstelle zu Friedberg über— tragen. Die 4. Pfarnstelle ist ihrem seitherigen Inhaber, Pfarrer Dr. Weiffenbach, dem in Folge der Cinennung des Diakonus Pfarrer Meyer zum 3. Stadtpfarrer keine Besörderung zu Theil wurde, verblieben. Dem seitherigen Director des (v. Predigerseminars in Friedberg, Geh. Kirchen— rath Dr. Schwabe wurde das Ritterkreuz 1. Kl. des Ludewigordens verliehen. Die Finanzasp. Petry aus Groß Rohrheim und Göbel von Dau— tenheim wurden zu Hauptsteueremtsass. 2. Kl. in Mainz bezw. Darmstadt ernannt, der Distxricts— einnckmer Frank in Laubach nech Wald-Michel bach, su wie der Districtseinnehmer Euler in Wald— Michelbach nach Laubach versetzt. — Die Oesterreichisck Ungarische Regierung batte vor einiger Zeit die Al sicht zu erkennen gegeben, den Bezilk ihres Gencralconsulats in Frankfurt auf das Ereßherzogthum auszudehnen. Nachdem die Großherzogliche Regierung sich hiermit einverstanden erklärt hat, ist die beab— sichtigte Maßregel nurmehr in Kraft getreten. Berlin. Nachrichten aus Gastein zufolge die Betriebsrechnung von 1883 nicht zugebe. werden Fürst Bismarck und Manteuffel daselbst. Der Bundesrath erwarte die Mittheilung wei— am 1. September erwartet. Eine Zusammenkunft mit Kalnoky ist dann ebenfalls wahrscheinlich. Kassel, 24. Aug. Der Kronprinz ist heute hier eingetroffen und von den Spitzen der Mi— litär- und Civilbehörden empfangen worden. Er stieg im Stadtpalais ab und nahm später beim Oberpräsidenten das Souper ein. Eine unge— heure Volksmenge war bei seiner Ankunft zu— gegen. Die Straßen sind mit Guirlanden und Fahnen geschmückt. Abends fand ein Zapfen— streich statt. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 24. Aug. Der König von Rumänien ist heute angekommen und vom Kaiser am Bahnhof herzlich begrüßt und nach der Hofburg geleitet worden. Der König von Serbien ist heute nach Gleichenberg abgereist. — 25. Aug. Der König von Rumänien empfing Vormittags den Besuch des Kaisers und die Besuche Kalnoky's und des deutschen Bot— schasters. Mittags war derselbe in Schönbrunn zum Besuche des Hofes und machte Nachmittags Kalnoly seinen Gegenbesuch, der über/ Stunde dauerte. Die Abreise ist für Montag festgesetzt. Frohsdorf, 24. Aug. Graf Chambord starb heute nach stundenlanger Agonie. Die Leiche wind in Frohsdorf aufgebahrt und in der Fa— miliengruft in Görz beigesetzt. Pest. Das amtliche Blatt veröffentlicht ein Handschreiben des Kaisers an den Grafen Pe— jacsevich, in welchem die von demselben nach— gesuchte Demission genehmigt und die Erwartung ausgesprechen wird, daß der Banus bis zur Ernennung seines Nachfolgers die Geschäfte fort— sühren und die von der letzten Ministerconferenz beschlessenen Maßregeln betreffs Agram aus— führen werde. Schweiz. Bern. Der Bundesrath ersffnete der Direction der Gotthardbahn, daß er die von der Actiopär-Versammlung bezüglich des Rechnungs jahres 1882 beschlossene Vortragung von 85,000 Fres.(von der Direction ursprüng— lich für Amortisation der Coursverluste bestimmt) und von 248,007 Fres.(ursprünglich für Ab— schreibungen auf das Bauconto vorgesehen) auf terer Anordnungen, daß über diese Summen vorher verfuͤgt werde; ferner muͤsse er darauf bestehen, daß in Bezug auf die angeblichen Cours— gewinne der Anschauung der Direction und des Verwaltungsrathes Folge gegeben werde. Norwegen. Christiania. Die Anzahl der der Regierung zugehenden Ergebenheitsadressen wächst täglich. Es zeigt sich mehr und mehr, daß eine nicht unwesentliche und für die nächsten Wahlen zum Reichstage entschieden bedeutungs— volle Verschiebung von links nach rechts statt— findet, die sich noch erhöhen dürfte, wenn das Urtheil des Reichsgerichts erfolgt sein wird. Frankreich. Paris. Der National erfährt, daß die gegenwärtig von Paris abwesenden Mi— nister in Folge der letzten Tonkinnachrichten ihre Rückkehr beschleunigen würden. Waddington ist von Challemel-Lacour berufen, damit ihm auch alle betreffs Tamatave eingegangenen Meldungen mündlich mitgetheilt werden können. — Die republikanischen Blätter heben her— vor, mit dem Grafen Chambord sei die Doctrin des Königlichen Rechtes von Gottes Gnaden verschwunden. Die Räpublique frangaise meint, unter den gegenwärtigen Umständen sei der Tod kein politisches Ereigniß Journal des Döébats bemerkt, dieser Tod könne das republikanische Regime, welches durch die überwiegende Ma— jorität des Landes augenommen sei, nicht er— schüttern. Die monarchischen⸗Blätter glauben, daß die aufrichtige vollständige Einigkeit der royalistischen Partei gesichert sei. Soleil führt aus, die Stunde sei noch nicht gekommen, zu sagen, welche weitere politischen Folgen der Tod Chambords haben könne. Das königliche Haus in Frankreich sei mit ihm nicht verschwunden. Die ältere Linie sei erloschen, die jüngere lebe fort. Gaulois hält es für wahrscheinlich, daß der Graf von Paris den Mächten das Ableben Chambords durch ein bei solchen Anlässen unter den Fürstlichkeiten übliches Schreiben notificiren werde, welches aber den Journalen nicht mit— getheilt werden solle. Der Graf werde gleich— zeitig erklären, daß er die ihm durch die Geburt zustehenden Rechte übernehme. — Der Marineminister erhielt aus Saigun vom 25. d. eine Depesche folgenden Inhalts: Das Schiff„Drace“ hat die Nachricht von dem stattgesundenen Bombardement der an der Mün— dung des Flusses vor Hüe gelegenen Forts und Batterien, sowie von der nach einem glänzenden Landangriff stattgefundenen Belagerung gebracht. Die Operation hatte in der Zeit vom 18. bis 20. August stattgefunden. Die Schiffe„Vipere“ und„Lynx“ sind in die Straße von Thuanan ein— gelaufen. Der Admiral Courbet hat den An— namiten einen Waffenstillstand bewilligt. Der Civilcommissär Harmand ist am 22. d. nach Hüe gegangen, um mit dem erschreckten Hof zu verhandeln. Die Blokade ist erklärt. — 25. Aug. Ein Telegramm des Admirals Pierre an den Marineminister meldet, das Ver— fahren gegen den englischen Missionär Shaw sei eingestellt und Shaw auf der Jusel Bourbon in Freiheit gesetzt worden. Pierre gestattete den Mitgliedern des Consularcorps die Wiederauf— nahme ihrer Funktionen vom 28. Juli ab. Im Uebrigen ist die Situation fast unverändert. Großbritannien. London, 24. Aug. Das Unterhaus lehnte das vom anderen Hause wieder hergestellte Amendement Salisbury's zu der Pachtbill auf's Neue ab. Hierauf wurde das Finanzgesetz definitiv angenommen.— Im Oberhause passirte das Finangzgesetz die erste Lesung. Das Haus nahm ferner das Finanz— gesetz und die Pachterbill in der Fassung des Unterhauses an. Der Schluß des Parlaments erfolgt morgen. — 24 Aug. Nachrichten aus Canton be— sagen, daß die Chinesen dort Drohungen gegen die Europäer ausstoßen; in den Bazars herrscht große Aufregung, an den Straßenecken sind Proclamationen angeschlagen, welche zur Er— mordung der Barbaren auffordern. Der eng— lische Consul hat den Kriegsdampfer Swift zur Beschützung der dortigen Engländer verlangt. Italien. Rom. Wie es heißt, soll Mancini vor seiner Abreise von Neapel dem Minister— Präsidenten mehrere die auswärtige Politik be— treffenden Documente eingesendet haben, welche den baldigen Zusammentritt des Ministerrathes erfordern. Spanien. Madrid, 26. Aug. Der König wird morgen nach Madrid zurückkehren und einem Ministerrath präsidiren. Am Freitag werden König und Königin nach Corunna gehen. Bulgarien. Sofia. Wie man von hier meldet, gilt die Einberufung einer großen Sobranje, um das Budget für 1884 votiren zu lassen, noch im Laufe dieses Jahres für wahrscheinlich. Gleichzeitig soll eine Aenderung der Verfassung von Tirnowo angeregt werden. Es wird in der bulgarischen Hauptstadt ange— nommen, daß auf dieser Grundlage die Her— stellung des constitutionellen Regimes, und zwar mit Unterstützung beider großen Parteien des Landes ermöglicht und dem Regime der fremden Generale eine Ende bereitet werden könne. Türkei. Konstantinopel, 26. Aug. Wie verlautet, hat der Fürst von Montenegro seine Abreise bis zum Montag verschoben. Die Pforte soll sich eingehend mit der montenegrinischen Grenzfrage beschaftigen. Rußland. Petersburg, 25. Aug. Der Kaiser besuchte gestern den Kriegsminister Wan— nowski, welchem ein Urlaub zum Kurgebrauch bewilligt wurde. Während der Abwesenheit des— selben ist der Chef des Generalstabes, Obrutscheff, mit der Verwaltung des Kriegsministeriums be— traut worden. Gestern wurden die Truppen— revuen in Krasnojsselo beendet; zahlreiche Be— sörderungen von Zöglingen der Militär-Lehran— stalten zu Offizieren haben stattgefunden. Groß— fürst Constantin ist nach der Krim abgereist. Egypten. Alexandrien. Ein Decret des Khedive setzt die Wahlen für den legislativen Provinzialrath, sowie für die allgemeine Landes versammlung fest. Asien. Simla. Dem Reuter'schen Bureau wird von hier gemeldet: Nachrichten aus Afghanistan melden, daß unter der Leitung des Erhebung der Ghibzais gegen die Regierung des Emirs erfolgt sei. Aus Stadt und Land. st. Frledberg. Vor einiger Zeit ist eine Eingabe von einer Anzahl hiesiger Einwohner an hiesiges Kreis⸗ amt eingereicht worden, worin um Errichtung eines Isolir-Hospitals außerhalb der Stadt gebeten wurde. Die Bittsteller sind auf Grund eines Gutachtens des Medietnalraths Dr. Lorenz abschläglich beschieden worden und dürfte es wohl sehr im allgemeinen Interesse sein, sowie zur Aufklärung und Beruhigung dienen, wenn wir das höchst interessante Gutachten in seinem wesentlichen Inhalt wiedergeben:„Es kann als durch die Erfahrung vollkommen erwiesen betrachtet werden, daß eine Ueber— tragung ansteckender Krankheiten aus einem vom Verkehr völlig abgeschlossenen Hause auf in der Nähe befindliche oder in näherer Nachbarschaft wohnende Personen nicht stattfindet. Wenn überhaupt Ansteckung erfolgt, so ge— schieht dies durch den Aufenthalt in unmittelbarer Nähe des Kranken oder in einem von den Aus dünstungen des— selben erfüllten oder behafteten geschlossenen Raume oder endlich durch Berührung mit Gegenständen, welche vor kürzerer oder längerer Zeit mit dem Kranken in Berühr— ung oder in dessen Nähe gewesen sind. Eine Ansteckung durch die freie Luft auf Entfernungen von selbst nur 1 Meter gibt es nicht. Man kann ruhig auf einen Meter Entfernung zu dem geöffneten Fenster einer Isolir— anstalt für Ansteckende herantreten oder im Freien an einem Kranken vorübergehen. Dies gilt im Allgemeinen für alle ansteckenden Krankheiten, besonders auch für die in diesem Gesuche besonders berührten Blattern. Diese Sätze sind unbestrittene naturwissenschaftliche Erfahrungs— thatsachen, und wir dürfen wohl annehmen, daß sie auch ohne specielle elementäre Beweisführung als Grundlage der nachstehenden Besprechung des vorliegenden Gegen— standes werden angenommen werden. Ste l(diese Sätze) sind durchaus entscheidend für die Platzwahl einer Isolir— anstalt für ansteckend Kranke, denn sie beweisen: was unter den fraglichen Umständen gefürchtet werden muß, ist keineswegs die Nähe zu anderen Häusern, sondern nur der Verkehr zwischen der Anstalt und der Außenwelt, wobel die Entfernungen an sich nahezu gleichgültig sind. Dies entspricht auch thatsächlich dem dermalen allgemein herrschenden Gebrauche; in Gießen steht die Blatternbaracke mitten im Hofe der Klinik, und das alle Ansteckende aufnehmende Garnisonslazareth mitten in der Stadt; ebenso an den meisten Orten, und wenn irgendwo anders gebaut wurde, so geschah dies nicht zum Schutze der Umgebung, sondern im Interesse der Heilanstalten selbst, für welche reine unverwohnte Luft gesucht wurde. Jedenfalls überschreiten die in unserem Falle gegebenen Entfernungsverhältnisse das an— gegebene Maß so bedeutend, daß die Gefahr der Nähe von vornherein als nicht vorhanden völlig aus— geschlossen werden kann. Wie aber verhält es sich mit dem Verkehr? In der hlesigen Anstalt ist das Isolir— haus völlig verschlossen, die leitende Diaconissin hat die Schlüssel zu beiden Hausthüren; im Falle des Noth— bedarfes(Arzt, Arznei, Geistlicher ꝛc. ꝛkc.) gibt der mit dem Kranken eingeschlossene Wärter ein Signal, worauf— hin das Hospital(Haupthaus) die ihm zur Verfügung stehenden Kräfte für die Bedürfnisse der Isoliranstalt sofort in Bewegung setzt. Die Isoliranstalt sel bst bleibt dabei völlig geschlossen, Niemand betritt ste, Niemand verläßt ste(Ausnahmen nur unter Beisein des Arztes oder der Diakonissin unter besonderen Maßregeln). Es ist offenbar, daß eine so absolute Durchführung des Abschlusses von dem Verkehr nur zu Stande gebracht werden kann unmittelbar unter den Augen einer dlenstlich mit der Isoliranstalt organisch verbundenen Heilanstalt, welche die unter allen Umständen übrig bleibenden Faden von Außenbeziehungen der Isolir— anstalt(s. oben) sofort aufnimmt und in unschädlicher Weise weiter führt, und ferner— unter den Augen eines mißtrauisch controlirenden Publikums von Nachbarn. Wie gestaltet sich nun die Sache bel Fernlegung der Isoliranstalt in's Freie, wie muß sie sich da gestalten? Dem Wärter muß dann für Nothfälle die Möglichkeit des Austritts gewährt sein, und diese Möglichkeit wird sicher mißbraucht werden. Die Langeweile des Wärter's, die Anhänglichkeit von Angehörigen der Kranken und vor allen Dingen der leidige Hospitalschmuggel werden dann in Form von Ab- und Zufuhr und von Ab- und Zugang unfehlbar ihr Spiel beginnen. Es entsteht eln geheimer und nicht zu controlirender Verkehr zwischen der Anstalt und der Stadt und durch ihn ergeben sich unvermeidlich an Kleidern, Personen und Gegenständen Verschleppungen des Contagiums. Diese sachlichen Be— denken treten unseres Erachtens dem Wunsche der Petenten mit einer für unsere Verhältnisse schlechterdings nicht zu überwindenden Schwierigkeit entgegen. Das Gesund— heitsinteresse der ganzen Stadt sowohl, als auch der dermaligen Hospitalnachbarschaft wird durch die jetzt vorhandene Hosspital- und Isolireinrichtung in welt höherem Maße gesichert, als durch irgend eine uns für hier denkbare andersartige Veranstaltung. Wir bedauern lebhaft, dies aussprechen zu müssen, da wir wissen, daß bei dem dermalen herrschenden und wohl noch für lange Zeit nicht zu verbessernden Anschauungen des Pub— likums in dieser Materie, so irrthümlich diese auch sind, eine Beunruhigung und wohl gar materielle Schädigung mit der Hospitalnachbarschaft verbunden ist und bleiben wird. Die Gewißheit, daß man hinsichtlich ansteckender Krankheiten wohl nirgends mehr Schutz genießt, als gerade in der Nähe eines Hospitales, bei dem die seru bekannten Mollah Muschki Alum eine allgemeine vulöseste Vorsicht in Behandlung aller einschlägigen Vor⸗ gänge einfach Pflicht der Selbsterhaltung ist, wird ja freilich so bald noch nicht in den Anschauungen der großen J. Friedberg. Am Samstag Abend fand das Concert unserer Feuerwehr-Musik zum Benefiz ihres Dirigenten J. Hertel statt. Das Coneert war sehr stark besucht, in dem Binzel'schen Garten war kaum noch ein Platz zu finden, ein Beweis, wie sehr unsete Einwohner⸗ schaft wirkliche Verdienste zu würdigen weiß. Die Musik⸗ stücke, sowohl die Ensembles als die Soli, wurden vor— züglich vorgetragen, was sowohl ein gutes Zeugniß für die Ausführenden wie für den Dirigenten ist, zumal wenn man bedenkt, daß man lediglich Dilettanten vor sich hat. Möge die wackere Capelle auf dem betretenen Wege fortfahren, die Anerkennung des Publikums wird ihr dann auch fürder nicht fehlen. h. Friedberg. Die Vorbereitungen zu unserer Sedanfeter sind im Gang. Diesmal wird die Betheilig— ung eine besonders große werden, zumal die Feier auf einen Sonntag fällt. Wenn das Wetter gut ist, will sich auch, wie wir hören, die Umgegend zahlreich betheiligen. Nun, es soll und wird dem kommenden Besuch an nichts Erforderlichem fehlen, weder an geistigem noch leiblichem Genuß. Der Gottesdlenst, der Zug durch die Stadt, der Aufenthalt auf dem Festplatze bei Rede, Musik, Gesang, Spielen, Turnen u. s. w., alles Das wird Alt wie Jung geistig heben und erfreuen und das umsomehr, als bekanntlich„Getheilte Freude, doppelte Freude“ ist. h. Friedberg. Zur Feier des Ludwigstages hat das Schullehrerseminar, Lehrer und Seminaristen, einen Ausflug nach Frankfurt gemacht und dort das Schlach— tenponorama, den Palmengarten, den zoologischen Garten, saal, die Markthalle und weitere Sehenswürdigkeiten be— sucht. Beim Mittagsmahl und Nachtessen würde den Gesinnungen der Treue und Liebe für unseren Groß— herzog in Wort und Gesang begeistert Ausdruck gegeben. Alle Theilnehmer sind von den Exlebnissen des schönen Tages befriedigt zurückgekehrt und werden ihn in treuem Gedächtniß bewahren.. f Friedberg. Ein Fest seltenster Art ist es, welchts in aller Kürze von einem Einwohner unserer Stadt gefeiert wird. Postdirektor Brentano wird näm— lich am 17. Sept., wie wir aus bester Quelle erfahren, sein 50jähriges Dienstjubiläum feiern. Bel der allge— meinen Achtung und Beliebtheit, der sich der Genannte nicht uur bei seinen Beamten, sondern bei allen Ein— wohnern unserer Stadt und weit über die Grenzen der— selben hinaus erfreut, bei der Thatsache, daß er jetzt schon 20 Jahre Bewohner unserer Stadt ist und fuͤr dieselbe bei allen Gelegenheiten das regste Interesse ge— zeigt und bethätigt hat, dürfte das bevorstehende Fest auch für weitere Kreise eine freudige Veranlassung bieten, dem Jubllar bei dieser Gelegenheit die Gefühle der Freundschaft und Achtung zum Ausdruck zu bringen. a. Darmstadt. Die diesjährige ordentliche Delegir— ten-Versammlung des Verbandes der südwestdeutschen landwirthschaftlichen Creditgenossenschaften findet Montag den 3. Sept., Vormittags 10 Uhr beginnend, dahier im Saale des Darmstädter Hofes statt. Auf der Tages⸗ ordnung stehen: 1) Jahresbericht des Verbandspräsidenken. 2) Geschäftliche Angelegenheiten. 3) Ergänzung der Ver— bands einrichtungen im Sinne des§ il der Verbands⸗ satzungen. 4) Anfragen und Mittheilungen aus den Ver— bandsvereinen. 5) Ist die Gewährung von Credit an die Mitglieder des Vorstandes während der Dauer ihrer Amtsthätigkeit zulässig? 6) Wahl des nächstjährigen Ver sammlungsortes. Darmstadt, 25. August. Heute Mittag kurz nach 2 Uhr brach in dem Ständehaus und zwar in dem Bureau erster Kammer Feuer aus, das indeß bald ge— löscht werden konnte. Vermuthlich liegt eine Unvorsich— tigkeit der bei Einführung der Gasleitung beschäftigten Arbeiter vor. Die Gefahr war bei der schlechten Bau— art der mit Aeten vollgepfropften Räume immerhin keine unbedeutende. Allerlei. Cronberg, 24. Aug. Heute Vormttag kam mit dem um 9 Uhr 20 Min. von Frankfurt abgehenden Zug eine schwächliche, ältere Dame hier an, um in der Kur— und Heilanstalt Falkenstein aufgenommen zu werden. Ein mit ihr in demselben Coupee fahrender Herr erbot sich, ihr den Weg nach Falkenstein zu zeigen, führte sie aber einen Feldweg in der Richtung nach Oberböchstadt zu. Einige, die Oberhöchstädter Straße passirende Per— sonen hörten auf einmal Hilferufe und sahen, wie der Mann die Frau zu Boden warf, sie ihrer Baarschaft beraubte und hierauf die Flucht in der Richtung nach Weißkirchen ergriff. Wie die Dame angibt, sind ihr 40 Mark genommen worden. Köln, 24. August. Eine Abtheilung Soldaten der 11. Komp. des 65. Regiments machte im hiesigen Hafen unter Führung ihres Hauptmanns Menges Schwimm übungen bei vollständigem Anzug. Die Schwimmer ge— riethen in eine Untiefe und versanken; gerettet wurden Alle bis auf einen Unteroffizier und 4 Mann, welch letztere man als Leichen aus dem Wasser zog. Gerichtssaal. Gleßen. Die Schwurgerichts Verhandlungen pro 3. Qlartal für die Provinz Oberhessen werden den 24. Sept., Vorm. 9 Uhr, unter dem Vorsitz des Land⸗ gerich:sraths Pfannmüller ihren Anfang nehmen. Menge ihren Platz finden. Wir glauben nach dem Gesagten nicht, daß dem Gesuche Folge gegeben werden könne.“ die Bildergallerie, das Städel'sche Museum, den Kaiser⸗ 1 Jupapünd — — iislüis 31318 . 8 1 D 1 12 12 * 12 f 1 Df nid emen . ˙—— 0 E 12 E 8 12 * ———ͤ—ð I pünnhört Asp N aun — er eins 14 Atung zadigen Jo. Haan 15 1 br unsete Gsmoch en 9 dur ede u.. w., alles Dal erfreuen und daß lte Freude, dnn naniniime unn müpfrpinng s Ludwigstagez 0 G ber ann ort das Schlach zvorlogsschen Garn E Museum, den Kals. benswütdigkeiken b 92 achtessen würde dn 2 für unseten Gauß rt Ausdruck gegeben, iebnissen des schön verden ihn in kreuen 7K 40 5 — 22 285 eltenster Art ist tz, Einwohner unsert Brentano wird nan ster Quelle erfahren, tn. Bei ber allge r sich der Genannte dern bei allen Ein⸗ er die Grenzen der⸗ sache, daß er jetzt Stadt ist und für regste Interesse ge bevorstehende Fes Veranlassung bieten, t die Gefühle dir ruck zu bringen. oldentliche Delegi⸗ er südwestdeutschss gaften findet Mona segingend, dahier in t. Auf der Tage Verbands präsidenten. 2 Ergänzung der Ur i der Verband lungen aus den u 28 ung von Credit 1 2 tend der Duet n J 8 nichsjähtigen di 45 dle Mittsg kuf l zwar in de IIIA HHH —— 2 — zu ge eböhla 2 f 2 assttende! — 14— 2 IIc ellung te un g JP S ee erer en eu ———ö 4 Handel und Verkehr. Friedberg, 25 Aug. Wochenmarkt. Butter kostete der Pfd. M. 1.10— 1.20, Eier 1 St. 6, 2 St. gr. 13 Pf. Gießen, 25. August. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.00— 1.10, Eier 1 St. 5—6 Pf., Käse per St. 4—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.60 0.80. Hühner per Stück M. 0.85— 1.30, Hahnen per Stück M. 0.50— 1.10, Enten per Stück M. 1.20 1.80, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 60 Pf., Kalbfleisch 50 54 Pf., Schweinefleisch 62—64 Pf., Hammelfleisch 62— 70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50—6, Gänse per Stück M. 3 4.50, Zwiebeln per Centner M. 5 7.00 Frankfurt, 23. Aug. Viehmarkt. Der heutige Markt war stärker als gewöhnlich betrieben, es standen ca. 130 Ochsen am Platze, die, obgleich zu niedrigeren Preisen verkauft wurden, nicht alle angebracht werden konnten. Für 1. Qual. wurde M. 71—73, für 2. Qual. M. 66— 68 bezahlt und verblieb am Schlusse des Marktes ein Rest von an 30 Stück. Die angetriebenen ca. 30 Stück Kühe und Rinder räumten hingegen flott zu den Preisen des letzten Hauptmarktes. Der Kälbermarkt war betrieben mit 26) Stück, von denen eine nicht geringe Zahl unverkauft blieb und für den nächsten Montags⸗ markt zurückgestellt werden mußte. Der Umsatz erfolgte zu den niedrigeren Preisen des Vormarktes. Frankfurt, 24. Aug. Buttermarkt. Die Butter kostete im Engroshandel M. 85 per Ctr. im Detailverkauf M. 1.05- 1.20 per Pfd. Frankfurt, 25. Aug. Wochenmarkt. Preise der Gemüse: Blumenkohl per Stück 20 Pf. bis M. 1, Weiß⸗ kraut 10—25 Pf., Rothkraut 10-30 Pf., Kohlrabi 3 bis 5 Pf, Wirsing 6- 20 Pf., Erbsen per Pfd. 20 Pf., Bohnen 10 Pf., Gurken per Stück 3—6 Pf., Einmach⸗ gurken per Hundert 90 Pf. bis M. 1.50, Zwiebeln per Ctr. M 5-6, per Gescheid 20— 25 Pf.— Kartoffeln: Frührosen per Malter(200 Pfd.) M. 4.25, Spätrosen und Spätgelbe M. 4, per Gescheid 9— 10 Pf.— Eier das Hundert M. 5 6.— Obst: Johannistrauben per Pfund 25 Pf., Rheingauer schwarze Trauben 45 Pf., blaue 60 Pf., italienische schwarze 60 Pf., Preißelbeeren per Ctr. M. 12— 13, per Pfd. 15 16 Pf., Himbeeren 20 Pf., Maulbeeren 100 Stück 40 Pf., die ersten Nüsse M. 1.10, Zwetschen per Ctr. M. 9—10, per Hundert 30—35 Pf., Eierzwetschen per Ctr. M. 12, 100 Stück 80 Pf. bis M. J, Bestebirnen per Ctr. M. 12, per Hundert M. 1.50, Reineelaudes per Ctr. M. 15, per Hundert 80 Pf., Mirabellen per Ctr. M. 14, per Hundert 25 Pf. — Heu⸗ und Strohmarkt vom 24 August. Zufuhr über 100 Wagen. Preis von Heu per Ctr. je nach Qual. M. 3 3.60, Stroh M. 2—2.60. d Mainz, 24. August. Marktpreise. Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.00— 6., Heu per Ctr. M. 3.50— 3.75, Stroh per Ctr. M. 2.25— 2.75, Butter ½ Kilo M. 0.80 bis 0.85, Butter in Parthien M. 65 70, Eier ½ Hundert M. 1.20— 1.30, Handkäse 4—7 Pf., Rothkraut 15— 20 Pf., Weißkraut 10—20 Pf., Blumenkohl 25—30 Pf., Wirsing 3—4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 7—8 Pf., 1 Ente M. 2 bis 2.50, 1 Hahn M. 11.50, 1 Huhn M. 1—1.50, 1 junge Taube 40— 50 Pf.— Fruchtmarkt. Waizen hiesiger und fremder M. 1821.75, neuer hiesiger M. 20.50— 21.25, ungarischer M. 21.50 22.50, amerika⸗ nischer M. 22.75— 23.25, Roggen neuer hies. M. 17.50 bis M. 17.75, russischer M. 16 16.50, Gerste Pfälzer M. 17.5—18. Hafer M. 13.25— 14.20. Reps M. 34 bis 35, Rüböl eff. ohne Faß M. 38.25 38.50, per Oet. mit Faß M. 35.20.— Viehmarkt vom 17. bis 21. Aug. Zugetrleben waren: 14 Farren M. 54, 103 Ochsen 1. Qual. M. 72, 2. Qual. M. 70, 265 Kühe 1. Qual. M. 63, 2. Qual. M. 55—65, 182 Kälber M. 65, 668 Schweine M. 58—64 per 50 Kilo. Repertoir⸗Entwurf. der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. g Opernhaus. Dienstag den 28. Aug. Faust. 2. Theil. Anfang 6 Uhr. Mittwoch den 29. Aug. Der fliegende Holländer. Außer Abonnement. Donnerstag den 30. Aug. Violetta. Freitag den 31. Aug. Zauberflöte. Außer Abonn. Samstag den 1. Sept. Figaros Hochzeit. Sonntag den 2. Sept. Götterdämmerung. Anfang 6 Uhr. Schauspielhaus. Dienstag den 28. Aug. Geschlossen. Mittwoch den 29. Aug. Das Gefängniß. Hierauf: Der Atzemer und sein Sohn. Donnerstag den 30. Aug. Geschlossen. Freitag den 31. Aug. Abschiedsvorstellung des Herrn Hofmann. Des Meeres und der Liebe Wellen. Leander: Herr Hofmann. Samstag den 1. Sept. Don Carlos. Ellmenreich als Antrittsrolle. Sonntag den 2. Sept. Neu einst.: Ein Schritt vom Wege. Volksbad. Wasserwärme der Usa am 27. Aug. Mittags: 170 Reaumur. Walter. Pfennig ⸗Sparkasse. Carlos: Herr Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. V Bestand am 1. Juni 1883 saemmt Af! 28722 96 Uebertrag vom 18. Aug. 1883 7306 5036 60 1. C. Bindernagel. 2 22 47 95 2. W. Bernbeck 178 118 55 3. E. Oppenheimer 159 122 75 4. H. Flaschenträger. 73 49 85 5. H. Flaschenträger. 113 76 30 7901[34174 90 Uebertrag am 1. Juni 1883 Einleger 1053. Uebertrag vom 18. Aug. neue Einleger 82. Neue Einlegen Gesammt⸗Einleger 1137. Friedberg den 25. August 1883. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. 1 2 U*— 0 Grummelgras- Versteigerung. Montag den 3. September l. J. wird von Vormit⸗ tags 10 Uhr an in der Gastwirthschaft des Herrn Höres zu Bauernheim das Grummetgras von der fiscalischen Markwiese in den Gemarkungen Bauernheim und Ossen— heim, sowie das dort befindliche Obst(Aepfel) öffentlich meistbletend versteigert. Ober⸗ Rosbach, 24. August 1883. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. 3059 Strack. Versteigerunas⸗Anzei Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 29. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, werden auf dem hiesigen Bahnhofe an der Gütereppe— dition mehrere noch brauchbare Büreaulampen und sonstige Büreau Inventarien-Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Friedberg den 27. August 1883. 3071. Königliche Babnmeisterei J. Bekanntmachung. 3018 Donnerstag den 30. August l. J., von Vormit⸗ tags 8 Uhr ab, werden in der Behausung, Karlsstraße Nr. 330, die nachverzeichneten, zum Nachlaß des Rentners Wilhelm Ortwein dahier gehörigen Mobilien und zwar: 1 massiver, eichener Schrank, 1 Glasschrank, 1 Kleider— schrank, 1 Commode, 1 Brandkiste, 2 Sophas mit gepolsterten Stühlen, Betten, 1 vollständiges Eß- und Kaffee⸗Serviee für 24 Personen, Tisch- und Bett⸗ wäsche, Spiegel, Uhren, Silberzeug, sowie Haus- und Küchengeräthschaften öffentlich meistbietend versteigert. Bad⸗Nauheim den 21. August 1883. Großherzogliches Ortsgericht Bad Nauheim. Schutt. Grummetgras-Versteigerung. Freitag den 31. l. Mts., Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, soll das der Gemarkung Staden zustehende Grummetgras von eirea 60 Morgen Wiesen in dem hiesigen Gemeindehause versteigert werden. Staden am 24. August 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Staden. Grießmer. 3058 Grummetgras⸗Versteigerung. 3057 Mittwoch den 29. August l. J., Vormittags 10 Uhr, soll das hiesige Gemeindegrummetgras öffentlich versteigert werden. Rödgen am 25. August 1883. Großherzogliche 8 Rödgen. uft. Grummetgras-Versteigerung. Nächsten Dienstag den 28. d. Mts., Nachmittags präcis 1 Uhr, soll auf dem Gemeindehause das der hiesigen Gemeinde gehörige Grummetgras von citea 50 Morgen Wiesen in Abtheilungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Dortelweil den 23. August 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Dortelweil. Hensel. 3062 Grummetgras-Versteigerung. Das der Gemeinde Ober Rosbach gehörige Grummet— gras wird Donnerstag den 30. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, auf dem Rathhaus daselbst in Abthellungen öffentlich meistbietend versteigert. Ober⸗Rosbach am 24. August 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. 3065 Blech er. Mobilien⸗Versteigerung. Dienstag den 28. August, Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, läßt Herr Schuhmachermeister Leopold in seiner Behaufung folgende Gegenstände gegen Baarzahl— ung versteigern: Einige vollständige Betten mit und ohne Sprung⸗ federmatratzen, 1 Waschtisch, 1 großen Spiegel, 1 Sopha, Tische, 1 Spieltischchen, eine große Parthte Frauenkleider und Hemden, eine große Parthtie Herren⸗, Damen- und Kinderschuhe, eine Parthte Holzschuhe in allen Größen, sowie verschiedene Haus— haltungsgegenstän de. Friedberg. 3023 In Auftrag: Jo s. Butzbach, Auctionator. Ein stolzer Schnurrbart erweckt stets das Interesse der Mädchenwelt. Ohne Schnurrbart keine Liebe. * Ohne Schnurrbart keinguß Wem Schnurr⸗ oder Voll bart noch fehlt, der kaufe sich gleich eine Dose Paul Bosse's Mustaches-Balsam. Ganze Dose. 2.50, halbe K. 1,50. e Javorit⸗Balsam für üppigen Kopf⸗ Saarwuchs p. Dose. 2,50.— Zu haben bei Paul Bosse, Frankfurt a. M., Schillerstr. 12. 2270 „ 2 . Ein junger Mann, 24 Jahre alt, verheirathet, der eine Realschule absolvirt und seiner Militärpflicht als Einjährig- Freiwilliger ge— nügt hat, in allen Büreauarbeiten, im Rechnungs- und Versicherungswesen erfahren ist, gewandter Zeichner selbstständige Aufnahmen), sucht, gestützt auf beste Zeug nisse, Stellung, unter bescheidenen Ansprüchen bei einem Architekten oder Geometer, Rechtsanwalt, Büreau oder Comptoir. Anfangsgehalt 30— 40 Mark. Bedingung: in oder Umgegend von Friedberg. Gefl. Offerten sub G. 102 an die Exped. d. Anz. erbeten. 3060 Oleonaphta (russ. Schmieröl), 5 Georꝗ Gross. Kelterschrauben jeder Größe zu billigsten Preisen in der Maschinenfabrik und Eisengießerei von(Ag. Han. 2277.) 2739 A. Pelissier in Hanau. 3048 empfiehlt In Friedberg und Bad-Nauheim bei Carl Bindernagel ist zu haben: (Beachtenswerth für junge Männer.) lleber den Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, oder: die Kuust, wie sich junge Männer die Neigung des weiblichen Geschlechts erwerben und dauernd er⸗ halten können. Von A. Eberhard, Professor. Ein Rathgeber für Heiraths-Candidaten in 50 be— lehrenden Aufsätzen. 10. Aufl. Preis 2 M. 3082 Ernst'sche Buchhandlung in Quedlinburg. „ieh: a 12113 Frisch ausgeleerte Weinsasser (3 und 4 Ohm haltend), sowie eine große Parthie / Bord⸗Flaschen sind zu verkaufen 2956 Frankfurt a. M. in der Weinhandlung, Neue Mainzerstraße 14. 7 d 7 3063 Jagd! Meine Geschäfts-Localitäten befinden sich seit dem 1. Mai Friedenstraße 3, nächst dem Frankfurter Hof. Jacob Sackreuter, Frankfurt a. M. Jagd zewehre, Waffen, Jagdbekleidung und Utensillen, Fischereigeräthe. Außerordentlich vergrößerte Auswahl, niedere Preise. Munition vorzüglich und billigst. Versteigerungs-Anzeige. 3067 Mittwoch den 29. August l. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen im Hofe des Herrn Real⸗ lehrers Lang(Fauerbacher Thor) dahier folgende Gegen⸗ stände gegen Baarzahlung versteigert werden, als: 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, Tische, Stühle, 2 Sessel, Züber u. dgl. m., sowie noch verschiedene Haushaltungsgegenstände. Friedberg, N. August 1883. Im Auftrag: Jos. Butzbach, Auktionator. * rklaͤrung E g. Der Unterzeichnete erklärt hiermit, daß er die am 6. August d. J. in Friedberg gegen Jacob Mathes J. von Ober-Mörlen aus gesprochene Beleidigung reumüthig zurücknimmt und verspricht, in Zukunft keine Aeußerung darüber fallen zu lassen. Ober-Mörlen den 18. August 1883. 3061 Martin Birkenstock I. Ein anständiges Mädchen, welches schon gedlent hat, Hausarbeit versteht und kochen kann, zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Expedition des Anzeigers. 3078 Corsetten empfiehlt in großer Auswahl zu billigen Preisen. 2047 Hehn. Diehl, Usagasse. . r Neuheiten 2 Regen-Paletots«Mänteln zu billigen Preisen. Heinrich Mack. rr 22. Hof- Möbel- und Parquetböden- Fabrik durch Dampf- und Mlaschinenbetrieb. J. Glückert, Darmstadt. Bleichstraße Nr. 29, 31, 33. 3074 Stets großes Lager aller Kasten⸗ und Polster⸗ Möbel, Spiegel, Betten ze. Ganze Zimmereinrichtungen. Anerkannt saubere und gediegene Arbeit bei billigster Preisnotirung. Preis--Courante und Zeichnungen auf Wunsch! fählers Tapetenhandlung, Zeil 32, nahe der Markthalle, Fyanksurt am Main, ist durch besonders billige Einkäufe im Stande, Tapeten zu außergewöhnlich billigen Preisen abzugeben. Naturells in vielen Farben schon von 20 Pfennig au. Feinere Restparthien zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 2954 Die landwirthschaftlich-chemische Labrik Michel& Co., Ludwigshafen am Rhein, (Goldene Medallle Metz 1868, Silberne Medaille Kaiserslautern 1872, Hagenau 1874, Preis-Medallle Katsers— lautern 1879, Sülber-Diplom Mannheim 1880), Controlfabrik des landwirthschaftlichen Vereins, empfiehlt in anerkannt vorzüglicher Qualität und Garantie des Gehalts unter billigster Preisnotirung: Anochenmehle, Kalisalze, Superphosphate, Weinbergs-, Wiesen-, Tabaks- u. Hopfen- Dünger, Ammoniak- Superphosphate als Ersatz für Peru- Guano. f Analyse, Preislisten und Gebrauchs- Anweisungen gratis. Offerten und Anfragen von Plätzen, wo sich noch keine Verkaufsstellen befinden, werden sofort erledigt. 2180(F. à 49/6.) (H. 62092.) Von obiger Fabrik wurde mir der Verkauf für Friedberg um Umgegend übertragen und empfehle den geehrten Landwirthen die vorzüglichen Fabrikate zu Fabrikpreisen unter Garantie des Gehaltes. Friedberg im Juli 1883. 2723 Neue Hellerlinsen Sal. Simon. Neue Häringe, Sduydelten, russische Sardinen, Surdines d hie, Hummer und Sum marine 3047 Georg Gross. Guten Mittagstisch zu 50 und 80 Pf., bei größerer Betheiligung billiger. „Zur Stadt Hanau“, in der Nähe der Zuckerfabrik. Wilhelm Fertsch. HKeruseise in bester Quallität empfiehlt 3070 IJ. A. Windecker. 21 0 0 Ein Pferd, unter 4 die Wahl, steht zu verkaufen bei 3055 Kalchen. Gastwirth Schönwolf. Ein großes unmöblirtes Zimmer empfiehlt 2985 3079 Freiwillige Feuerwehr. Dienstag den 28. August, Abends 8 Uhr, Versammlung bei Herrn Binzel. 8 Tagesordnung: Sedansfest. Monats Versammlung der Unterstützungskasse. N Georg Hieronimus. Casino. Freitag den 31. August 1883. Abfahrt Nachmittag 2 Uhr 52 Minuten. 3075 8 8 8 Der Vorstand. Sedanfeier. Platzvertheilung Freitag um U — Hedanfeier. Es wird hiermit bekannt gegeben, daß die Wirthe und Verkäufer auf dem Festplatze keine höberen Preise nebmen, als sie seither üblich waren. Für! gewöhnliche Festbretzel 10 Pf., kleinere 5 Pf., 1 Töpfchen Bier 10 Pf., 1 Fl. Bier 24 Pf., ½ Fl. Bier 12 Pf., 1 Fl. Aschaffenburger Bier 20 Pf., Fl. Aschaffenburger Bier 10 Pf., Exportbier 1 Fl. 26 Pf. und ½ Fl. 13 Pf. 1 Töpfchen prima Apfelwein 12 Pf., 1 Glas süße Milch 5 Pf., 1 Glas Dickmilch 3 Pf., 1 Glas Sauerwasser 2 Pf., 1 Tasse Kaffee mit Zucker 15 Pf. und mit einer kleinen Festbretzel 20 Pf., 1 Würstchen mit Brod 25 Pf., 1 Umstandsbrod 20 Pf., 1 Portion Butter und Käse 3 parthie mit Musik auf den Selzerbrunnen 1 20 Pf., 1 Handkäs 5 Pf., 1 Portion Braten, Schinken oder Solberfleisch 40 Pf. 5 3068 bas comite. Erklärung. Durch meine Berufspflichten und freiwilligen Aemter ist meine Zeit so sehr in Anspruch genommen, daß ich bitten muß, bei den demnächstigen Gemeindewahlen von meiner Person unbedingt absehen zu wollen. 3056 Carl Trapp- Leise Anfrage. 3080 Dürfen Feld- und Gartenschützen Arbeiten, welche nicht zu ihren dienstlichen Obliegenheiten gehören, wie z. B. Fruchtbinden, mit Obst handeln ze. ꝛc., gegen Zahlung übernehmen und verrichten? Bad Nauheim.. Luthers Trauringe, getreue Nachbildung, empfiehlt Adolyhh Mayer, Hof-Uhrmacher und Goldarbefter. 3073 Neuen Incarnatklee, Prima-Qualttät, bei 3032 J. Herrmann. Tanzunterricht in Kriedberg. Mein diesjähriger Cursus beginnt 11. September, Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Binzel. Um verschiedenen Wünschen nachzukommen, werde ich auch einen Cursus für Kinder an demselben Tage, Nach— mittags 5 Uhr beginnend, eröffnen und lade ich hierzu ganz besonders ein. Eine Liste, welche das Nähere besagt, eireulixt durch Herrn Fr. Boretti. Hochachtungsvoll 3069 Ferd. Teute, Tanzlehrer. neuen Incarnat 3066 empfehlt Ph. Dan. Kümmich. Danksagung. 3072 Wir sagen hiermit allen Verwandten, Freunden, Bekannten, den Herren Bürgermeistern, sowie dem hiesigen Gesangverein für die herzliche Theilnahme, welche uns bei dem schmerzlichen Verluste unseres innigstgeliebten unvergeßlichen Gatten, Vaters und Schwiegervaters Friedrich Wilhelm Wiesenbach, Großb. Bürgermeister, tiefgefühltesten Dank. Büdesheim den 23. August 1883. Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. — 3 fei bill Quali Hosenträger t e rieb. mit Alkoven hat zu vermiethen 3064 R. Hill. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. zu Theil wurde, sowie für die Leichenbegleitung unseren Dienstag den — Ob 9 — Ole einst Annon⸗ — Betref Aufzal J vel. Mit? glaubel dungen Zwick bezeich meide Betref 2. Chi zur öff den 1. oder R serche und K zur öf