. 1 wh. 5 00 Ea ** 50(lle. e muerkeneen buten. nstände karten en 1883.. 74. Donnerstag den 28. Juni. Oberhessischer Anzeiger. 7 cholg⸗ wu g, Aus⸗ te erbeten 8 Abend „ac en. Lehr⸗An Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 0 a 5: Erschei f oö eritn te fu Freitag Abend e.. Kreisblatt für den Areis Friedberg.. r 1 inn, g. hruph und Reto, Die einspaltige Petitzelle wi 9 5 78 N f 1 ttouchkur e einspaltige Petitzeile wird bel Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. ne Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post 0 ee Amtlicher Theil. Betreffend: Die Abnahme des Verfassungs-Eides vom 2. Quartal 188g. Friedberg den Juni 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ausschwörung des Verfassungs-Eides durch die im 2. Quartal dieses Jahres aufgenommenen, sowie die hiermit sich noch im Rück— stande befindenden Ortsbürger und die, welche ohne Ortsbürger zu werden, geheirathet haben, aber in der Gemeinde wohnen, haben wir auf Mittwoch den 4. k. Mts., Vormittags 10 Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben für die aus den Orten des früheren Kreises Vilbel und Dienstag den 3. k. Mts., Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause dahier für die zur Ausschwörung des Verfassungs-Eldes Verpflichteten aus den Gemeinden des früheren Kreises Friedberg Termin anberaumt. Zugleich werden wir in dem erstgenannten Termine anderen Ange— hörigen der ersteren Orte, welche Beschwerden und Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Sie wollen hiernach Einladung ergehen lassen und die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei 3Z Mark Strafe vorladen lassen und bis zum. k. Mts. unfehlbar . 5 n line* igen Klee verkaufen J. V. Dort, 8 10 Hauses neu elngerschlg ung, henden Zimmern, ahh eilung), ist zu vermselhn ilippi, Sof⸗ Candi gesellen un erschächte de Accordarbest bel du Aug Cöln'8. Zu melden! alter& Sehne, ih ud dll. 4 ö ge. in der Welterau, welche uf längere Zeit zu ver⸗ erbel abgegeben werden. Anz. 3815 itoffeln, ii., Manne B Einnehmei efehle Cal Vim - Pllal enpfehla füt 1 g 1 „ für e 11 sonen in a hot zu rag! Aiden gestern 863 nden 9 15 0 Mittwo et siott W h guletliebenm, Verzeichnisse mit Bescheinigung, daß Vorladung erfolgt oder Bericht, daß keine zu laden sind, an uns einsenden. Dr. Braden. Wilhelm Ernst Heppner von Fauerbach b. Fr., Ludwig Schmidt von Friedberg, Johann Heinrich Ferdinand Lebeau von Friedberg, Wilhelm Münster von Nieder-Wöllstadt, Ludwig Volz II. von Burg-Gräfenrode, Johann Balth Georg Friedrich Reinhard von Klein-Karben, Carl August Schmall von Nieder-Erlenbach, Johannes Vorhöfer II. von Müller von Kaichen, Nieder⸗Eschbach, Georg Eusebius Natale von Ober⸗Erlenbach, Carl Schwenk von Ober⸗Eschba aser Schäfer von Dortelweil, Philipp Wilhelm ch, Damian Leonhardt von Okarben, Wilhelm Köhler von Rendel, Georg Rullmann IV. von Rodheim, Ludwig Wilhelm Dickhardt von Vilbel. Betreffend: Die Unterhaltung der Kreisstraßen. Arbeitsvergebung. Freitag den 29. Juni, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Klein⸗Karben nachstehende Arbeiten durch Bezirksbauaufseher Brod zu Vilbel öffentlich Un Accord gegeben werden. 1) Herstellung von Schichtenpflaster an der Kreisstraße in der Gemarkung Kloppenheim, voranschlagt zu. 2) Herstellung einer Brüstungsmauer der Nidder, Gemarkung Rendel a. Maurerarbeit Friedberg den 25. Juni 1883. b. Schlosserarbeit 150 Mark. 6„ 42* Großherz gliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Großh. Ortsgerichtsvorsteher und Bürgermeister Ried von Holzhausen wurde als Feldgeschworener dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Bekanntmachung, den Remonte-Ankauf pro 1883 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier Jahren sind im Bereich Hessen für dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden, und zwar: den 10. Juli in Alsfeld, Großherzogthum Hessen. des Großherzogthums (Kopper) vom Ankauf auf besonders zu achten, damit die sich innerhalb der ersten 8 Tage nach dem Eintreffen in den Depots mit diesem Fehler behaftet zeigen, vermieden wird. Die Verkäufer sind Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer ausgeschlossen und wird es sich empfehlen, hier— Zurückgabe derjenigen Pferde, welche m verkauften Pferde eine neue starke, rindlederne Trense mit starkem Gebiß und eine Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen, starken hanfenen Stricken Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, RMidda, „ 27.„„ Butzbach, „ 28.„„ẽNieder⸗Wöllstadt, ferner verpflichtet, jede „ 20. August in Groß-Bieberau, %„Bickenbach, 1„Lampertheim, ohne besondere Vergütung mitzugeben. 8„Gernsheim, 24„Groß-Gerau. 1 1 7 Die von der Remonte-Ankaufs⸗Commission erkauften Pferde wer— den zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. von Nau ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitgebracht werden. Königl. Preuß. Kriegsministerium, Abtheilung für das Remontewesen. ch. Gr. von Klinckowstroem. Deutsches Reich. Bad⸗ Nauheim, 24. Juni. Der Herzog won Altenburg ist gestern Abend zum Besuche sseiner Gemahlin, die als Curgast hier weilt und heute ihren Geburtstag feiert, hier einge— itroffen. Der Herzog hat im Hotel Bellevue sein Absteigequartier genommen, während die Herzogin imit ihrer Begleitung im Maison neuve logirt. Jugenheim, 25. Juni. Der Fürst von Bulgarien ist nach zehntägigem Aufenthalt bei sseinen Eltern von Schloß Heiligenberg gestern wieder abgereist und wird nach einer dreiwöchigen Badecur in Gastein zur Herstellung seiner an— gegriffenen Gesundheit nach Bulgarien zurück— kehren. Darmstadt. Nach Mittheilungen aus Re— 1 gierungskreisen sollen die neuen Steuergesetze erst mit dem 1. April 1885 resp. mit der nächsten Finanzperiode in Krast treten, vorausgesetzt, daß ldie Gesetze auch die Genehmigung der ersten Kammer erlangen. — Da die Vorlage wegen Erbauung einer stehenden Brücke über den Main bei Kostheim bei dem demnächst stattfindenden Zusammentritt erster Kammer ihre Erledigung finden soll, so wird in den nächsten Tagen dieserhalb der Finanz— ausschuß zusammentreten. Berlin. steht die Gründung einer Arbeitercolonie un— mittelbar bevor. Zu diesem Zwecke ist das Gut Friedrichswille bei der Stadt Reppen angekauft. Der Vorstand des Unternehmens, das bis zum Herbst dieses Jahres in's Leben treten soll, richtet nunmehr einen Aufruf an die Bevölker— ung der Provinz und insbesondere auch der Stadt Berlin und bittet um werkthätige Unter— stützung.— Prinz Albrecht von Preußen ist vor einigen Tagen auf dem in der Nähe be— legenen Schloß Ruhwald gewesen und hat das— selbe einer eingehenden Besichtigung unterworfen. Man bringt diesen Besuch mit Gerüchten in Verbindung, nach denen der Ankauf jener Be— In der Provinz Brandenburg sitzung beabsichtigt wird, um daselbst eine Heim— stätte für invalide gewordene Arbeiter zu er— richten. Die Betheiligung des Prinzen Albrecht bei dieser Erwerbung läßt vermuthen, daß es sich um eine vom Johanniterorden zu begrün— dende Anstalt handelt. — Der Reichsanzeiger veröffentlicht die Er— nennung des Generalconsuls v. Thielau in Pest zum Gesandten in Oldenburg und eine neue, vom Bundesrath beschlossene ärztliche Prüfungs— ordnung. — 26. Juni. Die Commission des Herren— hauses zur Vorberathung des kirchenpolitischen Gesetzes nahm die Vorlage in der Fassung des Abgeordnetenhauses unverändert an. — Was bis jetzt über den Grund der Ver— haftung des Dichters Kraszewski mitgetheilt wurde, waren meist nur näher oder ferner lie— gende Combinationen. Mit Bestimmtheit kann das D. T. versichern, daß es sich um sehr wichtige Dinge handelt, die von langer Hand Theils der nördlichen Grenze Deutschlands be— betrieben wurden, und daß Geheimacten des Kriegsministeriums, die sich auf den Schutz eines ziehen, dabei in Frage sind. Kiel. Der Chef der Admiralität, General— lieutenant v. Caprivi, trifft am 27. Juni hier ein, um dem gefechtsmäßigen Schießen der Ma— trosen-Artillerie-Abtheilung beizuwohnen. Das Uebungsgeschwader geht Montag von hier nach der Nordsee. Ems, 26. Juni. Die Großherzogin von Mecklenburg ist heute aus Coblenz eingetroffen; sie wurde vom Kaiser am Bahnhof empfangen und zum„Russischen Hof“ geleitet. Neuwied, 25. Juni. Die Königin von Rumänien, der Fürst und die Fürstin zu Wied reisten heute zum Besuch des Kaisers nach Ems und kehrten am Abend wieder hierher zurück. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Wiener Abendpost dementirt die Meldung der Gazeta narodowa, daß Arnim Adler Schriftstücke Kras— zewski's dem Preßbureau zum Kauf angeboten habe. Frankreich. Paris. Entgegen der Reuter'— schen Meldung vom 22. Juni berichtet Daily News, Marquis Tseng dementire durchaus das Gerücht von einer Einigung zwischen Frankreich und China betreffs Tonkins. Dasselbe Blatt constatirt, daß chinesische Truppen an mehreren Punkten der Provinzen Jünnan, Kuangsi und Kuangtang zusammengezogen werden. — Marquis Tseng soll seine Rückkehr aus London nach Paris von dem Rücktritte des Ministers Challemel Lacour abhängig gemacht haben. Großbritannien. London. Die Regier— ung erklärte sich bereit, Vertreter des Trans— vaalgebietes, zwecks Revision der Convention mit England, zu empfangen. Demgemäß wird keine Special-Commission nach dem Transvaalland abgesandt. Dublin, 26. Juni. In Outragh machten gestern Abend streitende Soldaten zweier Regi— menter von den Gewehren Gebrauch und schossen aufeinander. Fünf Soldaten wurden getödtet und mehrere verwundet. Weitere Thätlichkeiten wur— den durch das Einschreiten der Officiere verhiu— dert, welche drohten, auf die Meuterer schießen zu lassen. Türkei. Constantinopel, 25. Juni. Der ehemalige Gouverneur des Libanon, Rustem Pascha, ist hier eingetroffen. Aus Stadt und Land. f. Friedberg, 27. Juni. Seitens des unter dem Präsidium des Gemeinderaths Koob dahier stehenden Gesangvereins„Liederkranz“ wurde gestern Abend dem Großh. Kreisrath Dr. Braden aus Anlaß dessen heutigen Geburtsfestes ein Ständchen gebracht. Nachdem der ge— nannte Verein unter der bewährten Leitung seines Diri— genten, Seminarlehrers Schmidt, einige Lieder in sehr schoͤner, exaeter Weise zum Vortrag gebracht hatte, hielt Seminarlehrer Wahl eine Ansprache an den Gefeierten und hob hervor, wie derselbe nun nahezu 7 Jahre im Kreise thätig sei, wie der ganze Kreis und insbesondere auch die Stadt Friedberg ihm Dank und Anerkennung für die während dieser Zeit bewiesene umsichtige Thätig⸗ keit und tüchtige Verwaltung— er erinnere nur an seine Bemühungen um die jetzt ins Leben tretende Zuckerfabrik — darkbringe, feierte ihn sodann noch als Beschützer und Förderer idealer Bestrebungen und sprach den Wunsch aus, daß ihn Gluck und Segen auf seinem Lebens- und Berufswege auch ferner begleiten möge. Diesen in be kannter beredter Weise zum Ausdruck gebrachten Worten schloß Redner ein Hoch auf Kreisrath Jr. Braden an, in welches die sehr zahlreich versammelten Anwesenden auf's Lebhafteste einstimmten. Kreisrath Dr. Braden dankte bewegt für die ihm in Liedern und Rede dar gebrachten Gesinnungen, betonte, wie er sich bei seinem Bestreben wesentlich durch das ihm bewiesene Entgegen— kommen gefördert sehe und brachte sodann ein allseltig Widerhall findendes Hoch auf die Stadt und den Kreis Friedberg aus. Den in der Rede Wabl's geäußerten Wünschen schließen wir uns aus vollem Herzen an und hoffen und wünschen, daß der Gefeierte noch recht viele Beweise der Anerkennung und Achtung aus Stadt und Kreis erhalten moge. Friedberg. Wir wollen nicht verfehlen, auch an dieser Stelle darauf aufmerksam zu machen, daß am 28. d. Mts. wieder Retourbillete mit Stägiger Gültig keit zum Besuche der Hygiene-Ausstellung in Berlin auf allen Stationen der Main-Weser-Bahn ausgegeben werden. Der Besuch der Ausstellung ist hierdurch sehr Friedberg. Bei der jetzigen heißen Witterung dürfte es nicht überflüssig erscheinen, wenn wir daran erinnern, daß den an der Kette liegenden Hofhunden und nament— lich den Zughunden täglich mehrmals reines frisches Wasser zu reichen ist, um sie vor der so gefährlichen Wuthkrankheit zu schützen. Der treue Wächter des Hau— ses und der sich zu Gunsten seines Herrn abmühende Zughund verdienen es wohl, daß man ihnen neben dem erforderlichen Futter auch öfter Gelegenheit bietet, mit kühlem Wasser ihren brennenden Durst zu löschen. Be— sonders empfiehlt es sich, die Zughunde beim Ausruhen im Schatten lagern zu lassen, damit sie nicht übermäßig vom Sonnenbrande geplagt werden. w. Assenheim, 26. Juni. Unter Betheiligung sämmt— licher Bundesvereine und des hiesigen Krieger-Vereins, sowle ber ganzen Gemeinde Assenheim und vieler anderer Festtheilnehmer fand am verflossenen Sonntage den 24. Juni dahier das 2. Sängerfest des Wetterauer Sängerbundes statt. Der Himmel machte am Festtage ein freundliches Gesicht und verlief das Fest in der würdigsten und an⸗ genehmsten Wetse. Die ganze Stadt prangte im schön— sten Festschmucke, kein Haus war ohne Bäume, Fahnen und Kränze, auch waren verschiedene Triumphbogen an— gebracht. Von 11 bis ½1 Uhr fand am Rathhause der Empfang der Vereine statt. Lehrer Gundermann, der Dirigent des Local-Vereins, hieß dieselben mit kurzen Worten herzlich willkommen. Kurz nach 1 Uhr war Probe der Chorlieder im 1. Schulhofe. Der Festzug bewegte sich nach 2 Uhr durch die Straßen der Stadt nach dem Festplatze. Hier angekommen, wurden die Sänger von Seiten des Großh. Bürgermeisters Best und des Lehrers Berntheusel im Namen der Stadt und des Comités willkommen geheißen. Die beiden Willkommen endeten mit einem Hoch auf den Sängerbund. Hierauf ging man zum Gesang der beiden Chorlieder über. Die— selben wurden unter Leitung des Lehrers Will von Rendel und Hof von Echzell recht exact und schwungvoll vorge— tragen. Lehrer Hof hlelt dann die Festrede, welche mit einem Hoch auf das Aufblühen und Gedeihen des Sänger— bundes endigte. Von den folgenden Reden bezw. Toasten sind noch anzuführen: der des Lehrers Will zu Rendel auf den deutschen Kaiser, der des Lehrers Volk auf den Großherzog, der des Landtags-Abgeordneten Weith auf den Grafen zu Solms-Rödelheim, den Stadtvorstand, das Festeomité und die Stadt Assenheim, der des Lehrers Schmidt auf die Festjungfrauen u. s. w. Hierbei sei bemerkt, daß an den Großherzog ein Begrüßungs-Tele— gramm abgesandt wurde. Noch am Nachmittag wurde das Telegramm auf die freundlichste Welse beantwortet. Nachdem dieser mehr allgemeine Theil des Festes be— endet war, ging man zum Vortrage der Speelalchöre über. Es wurde im Ganzen ganz gut gesungen. Gegen 8 Uhr verließen die meisten Vereine den Festort und konnten dieselben leider dem Feuerwerke nicht mehr an— wohnen. Zum Schlusse sei noch bemerkt, daß das Fest als ein gelungenes bezeichnet werden muß, welches allen Festtheilnehmern in angenehmer Erinnerung bleiben wird. Nidda. Hier ist eine arme Frau mit 5 Kindern niedergekommen. Eins davon, ein Junge, wiegt 14 Pfund; die Kinder sind sämmtlich frisch und gesund. Eine wohl— habende Familie hat für die Fünflinge eine Wiege an⸗ fertigen lassen, groß genug, um alle zugleich zu bergen. Auch erhält die so„segensreich getroffene“ Familie sonsttge Unterstützungen. Allerlei. Lemberg, 25. Juni. In Folge anhaltender Regen— güsse in Galizien wird aus verschiedenen Orten Ueber— schwemmungsgefahr signallsirt. Nyiregyhaza, 25. Juni. Bei Beginn der heu— tigen Verhandlung gab der Präsident die Erklärung ab, daß er vom Vicegespan verständigt sei, es seien Zeugen bei diesem erschlenen, welche zwet Personen nennen woll— ten, die für die sog. Dadaer Leiche die Kleider Esther's gellefert hätten. Er habe den Untersuchungsrichter nach Tisza⸗Eßlar zur Vernehmung der Zeugen entsendet. Die verdächtigen Personen würden pollzetlich bewacht. Der Staatsanwalt verlangt die Vorladung der Zeugen unter poltzeilicher Bewachung. Der Vertheidiger Eötvös er— klärte, die polizeiliche Bewachung sei nicht nur unnöthig, sondern ungesetzlich. Die Angelegenheit gehöre ausschließ— lich vor das Gericht, keine Verwaltungsbehörde, selbst der König nicht dürfe die verfassungsmäßige Garantie der per— sönlichen Freiheit antasten, das Gesetz kenne keinen Unter— schied zwischen Juden und Christen. Der Präsident erklärte in Bezug auf die polizeiliche Bewachung der belden Per— sonen, welche für die Dadaer Leiche Esther's Kleider geliefert haben sollen, er fühle sich nicht berufen, das Vorgehen der Verwaltungsbehörden zum Gegenstand seiner Untersuch— ungen zu machen und theilte im hoheren Auftrage mit, daß die Aussage des Moriz Scharf über den Erlaß des Ministers des Innern, durch welchen diesem Versorgung für die Zu kunft zugesichert wurde, auf Unwahrheit beruhe. Hierauf wird der Zeuge Hermann Rosenberg vernommen, bei dem Esther's Schwester diente. Derselbe will, als er mit der Dienstmagd vom Kaufmann heimkehrte, Esther gegen 1 Uhr getroffen haben. Die heutigen Zeugenaussagen wiesen das Alibi zweier Schächter nach, nachdem das Alibi eines dritten schon am Sonnabend nachgewiesen. Esther's Mutter sagte aus, die Juden hätten ihr nicht Tausende versprochen, damit sie ein fremdes Kind als eigenes anerkenne, sondern hätten ihr zweihundert Gulden versprochen, wenn sie ihnen die Heimkehr Esther's an— zeige. Die Gerichts- und Polizeiorgane, vor welchen Moriz Scharf zuerst aussagte, bestreiten, denselben durch Gewalt zur Aussage gepreßt zu haben. Der Gerichts— canzlist, welcher dem Untersuchungsrichter beigegeben war, 5 und ihm gesagt, sein Vater habe bereits gestanden, worauf Moriz Alles erzählt habe. Sein Vater rief dazwischen: Der hat meinen Sohn abgerichtet.— 26. Juni. Vor Beginn der heutigen Verhandlung theilte der Präsident aufzuheben, da dieselben vorgeladen werden. Hierauf soll die Vernehmung des Kanzlisten Peczely fortgesetzt werden, dem Moritz Scharf zuerst seine Kenntniß von dem angeblichen Morde zugestanden hat. Vorher bean— tragte der Vertheidiger Friedmann, es solle verfügt werden, daß der Sicherheitscommissär Reezy, Peezely und Moritz Scharf während der Dauer der Vernehmung nicht verkehren könnten, ferner daß Bary, dessen Vor⸗ gehen bei dem Verhöre Moritzen's festgestellt werden soll, der Verhandlung nicht beiwohne. erklärt, es dürfe jeder anständige Mensch, ausgenommen solche, welche als Zeugen erscheinen, der Verhandlung belwohnen. Staatsanwalt: Er habe bereits beantragt, daß Bary darüber vernommen werde, ob er Moriz versprochen habe, daß seinem Vater kein Leid geschehen werde. Nach halbstündiger Berathung beschließt der Gerichtshof, von der Vernehmung des Untersuchungs⸗ richters als ungewöhnlich und unmotivirbar abzusehen. Staatsanwalt und Vertheidiger werden die Nichtigkeits— beschwerde dagegen anmelden. Der Vertheidiger Eötvös fragte hierauf Peezely, ob er jener Peczely sei, welcher wegen grausamen Mordes zu 15 Jahr Zuchthaus ver— urtheilt worden sei und davon 12 auch abgebüßt habe. Als Zeuge die Antwort verweigert, übergibt der Staats— anwalt dem Präsidenten die Auskunft der Illavaer Strafanstalt. Im welteren Verlaufe der heutigen Ver— handlungen gelang es Eötvös, den Zeugen Peezely zum Geständniß zu bringen, daß er auch solche Protokolle über seine Vernehmung unterschrieben habe, bei deren Anfertigung er nicht zugegen. Ferner gestand Peezely ein, daß der ihm anvertraut gewesene Knabe einige Zeit, während er bei Reezy war, sich im Dienstboten— zimmer befand. Mehrere inzwischen entlassene Dienst— boten Reczy's hätten ausgesagt, daß Moritz Scharf von Reezy georfeigt und auf dessen Befehl von Nanduren gepeitscht worden sei. Reezy leugnet und erklärt, der Zeuge sei bestochen. Eötvös bemerkt, daß das betreffende Protokoll die Unterschrift Moritz Scharf trägt mit dem Zusatze: das habe ich ohne Zwang ausgesagt, während andere Protokolle eine ähnliche Clausel nicht enthalten. Hieraus sei zu schließen, daß die Clausel nothwendig war. Morgen soll der Debrecziner Sicherheitscommissär Barcza vernommen werden, der Kenntniß davon haben will, wie Moritz Scharf zu judenfeindlichen Aus sagen abgerlchtet wurde.— Der Wiener Presse wird von hier geschrieben: Nachrichten aus Pest lassen es als glaub— würdig erscheinen, daß schon in den nächsten Tagen ka aller Stille eine königliche Kommission hier eintrifft, welche dle Führung des Prozesses zu überwachen haben wird. Von dem Untersuchungsrichter Bary wird er— zählt, daß er, sowie die Aussage eines Zeugen ent— kräftigend ausfällt, den Portier Hentel und gegen— wärtigen Pflegervater des kleinen Moritz Scharf in das Zeugenzimmer sendet, um den nächsten Zeugen zu prä— pariren, damit derselbe den Fehler seines Vorgängers gut macht. Hentel, der aus selner Gesinnung kein Hehl macht, findet dann Mittags im Hotel Brenner Onody und Verhovay, mit denen er den ferneren Plan bespricht— Ein Graf, welcher für Moritz Scharf monatlich 40 fl. sendet, hat sich über das Verhalten des Knaben während der Verhandlung sehr lobend ausgesprochen und hat der Knabe zahlreiche Geschenke erhalten. Wie man erfährt, besteht die Absicht, den Knaben, der übrigens darauf besteht, in Nylregyhaza getauft zu werden, sofort nach Schluß der Verhandlung von hier wegzubringen, da man fürchtet, daß, wenn Moritz einmal älter geworden, von Gewissensbissen geplagt, Dinge sagen könnte, die auch anderen Leuten als seinem Vater unangenehm wer— den wurden. Es liegt sehr viel daran, diesen Knaben zu erhalten und ihn sobald wie möglich den blsherlgen Einflüssen zu entziehen. Wohin Scharf gebracht werden soll, ist ein Geheimniß. London, 25. Juni. Auf dem Canal hat ein Zusam⸗ menstoß zwischen den Schiffen„Waitrara“ und„Hurunui“ stattgefunden, welche beide sich auf dem Wege nach Neu— Seeland befanden.„Waitrara“ kenterte, wobei 25 Per— sonen ertrunken sind. Rom, 25. Juni. In dem Theater zu Dervio(Pro— vinz Como) brach gestern Abend während der Vorstell— ung Feuer aus, wobei 47 Personen um's Leben kamen und 10 verwundet wurden. Petersburg, 25. Juni. Eine Feuersbrunst ver— nichtete heute die an der Newamündung belegene Säge⸗ mühle nebst Holzlager, die meisten Privathäuser auf der Lootse Insel, ferner auf der Gutejewa-Insel die von der Krone verpachtete Dampfkornmühle, sowie die Fabrik chemischer Producte, eine Knochenmühle, ein VBaumwoll⸗ lager mit 3000 Ballen; der Schaden wird auf andert— halb Million Rubel geschätzt. Das abgebrannte Eigen- thum war für ein Million Rubel versichert. Kairo, 24. Juni. Die Regierung erhielt von einem Arzt in Damiette telegraphisch die Nachricht, daß ein bösartiges typhöses Fieber während der letzten Tage da⸗ selbst gewütet hat und von 20 Erkrankungen 6 tödlich verliefen. Die Sanitäts-Commission begab sich nach Damiette. Einer Meldung von Reuter's Bureau zufolge ist die Epidemie während der Messe ausgebrochen und sollen bis jetzt 19 Personen gestorben sein.— 26. Jun. Reuters Bureau meldet aus Damiette, daß die Santktäts— Commission die Epidemie für die asiatische Cholera er— erleichtert. Näheres ist auf jeder Station zu erfahren. gibt zu, er habe dem Jungen mit ewigem Kerker gedroht kläre, und daß die Zahl der Erkrankungsfälle zunehme. mit, er habe den Vicegespan angewiesen, die Bewachung der wegen Bekleidung der Dadaer Leiche Verdächtigen Der Präsident 68 fi den un g Usel ant the * A auch rt, üͤbe D N Mstunft tr Funt lauf den Zeugen Peczels ach suche frag e, bei dert Herner gestand Pegel gewesene Knabe eig , sich im Dienst, schen entlassene Diegs⸗ daß Moritz Scharf int Befehl von Nandum ugnet und erklitt, erkt, daß das betteff, Scharf trägt mit din ug ausgesagt, währen Nausel nicht enthalte, se Clausel nothwendig L Sicherheitscommissät senntniß davon haben feindlichen Aus sagen Presse wird bon hier sassen es als glaub⸗ en nächsten Tagen ig isston hier eintufft, zu überwachen haben ter Bary wird er⸗ e eines Zeugen ent Hentel und gegen. Moriz Scharf in daß chsten Zeugen zu pi ler seines Vorginge 1 Gesinnung ken deff Hotel Brenner Ouady erneren Plan bispulh Scharf monatlich 0 f en des Knaben wöhifl gesprochen und 10 ten. Wie man eri „der übrigenz dun zu werden, sofol* hier wegzubringen elnmal ile e inge sagen könnte/ gbr wangen 0 data, diefen n Sofi den bisher möglich elde Scharf gebracht 0 1 000 ˖ hat ein 10 0 m Canal b Hun Zs ist sofort die Errichtung eines Schutzeordons angeordnet worden; die Bahnzüge werden in Raszel-Kalik angehalten. New⸗ York, 26. Juni. Im Gebiete des unteren Missouri und Mississippi haben Ueberschwemmungen statt⸗ gefunden. Weite Flächen stehen unter Wasser. Die Ernte ist theilweise vernichtet. Gerichtssaal. Friedberg. In der Sitzung des hiesigen Schöffen— gerichts am 26. Juni wurde erkannt: 1) gegen Heinrich Ulrich IV. von Wölfersheim, angeklagt des Diebstahls eines Zwetschenstämmchens, auf eine Gefängnißstrafe von wrei Tagen; 2) gegen Heinrich Nord von Altenstadt, an⸗ geklagt wegen Betrugs, eine auf Gefängnißstrafe von fünf Tagen. 3) Die weiter auf der Tages Ordnung stehende Strafsache gegen die Heinrich Holler Ehefrau von Fried— berg, wegen Beleidigung, mußte beim Ausbleiben der Angeklagten vertagt und Vorführungsbefehl gegen die— selbe beschlossen werden. Bad⸗Nauheim. In der Donnerstag den 28. Juni stattfindenden Schöffengerichts-Sitzung kommen folgende Fälle zur Aburtheilung: 1) Die Strafsache gegen Heinrich Wagner 11. von Schwalheim, wegen Beleidigung. 2) Die Privatklagesache der Marie Marloff von Dorheim gegen Christian Schäfer Eheleute von da, wegen Beleidigung. 3) Die Strafsache gegen Georg Schutt VI. von Dor— heim, wegen Bettelns. Gießen. Schwurgerichtsverhandlung am 25. Juni gegen Chrtstian Weisenstein von Büdes heim wegen Meineids. Die Geschworenen erklärten den Angeklagten für schuldig und wurde derselbe demgemäß in eine Zuchthausstrafe won 2 Jahren unter Aufrechnung von 2 Monaten Unter— suchungshaft verurtheilt, ihm auch die bürgerlichen Ehren— rechte auf die Dauer von 2 Jahren aberkannt und ihm wie Befugniß abgesprochen, je wieder als Zeuge oder Sachverständiger eidlich vernommen werden zu können. Handel und Verkehr. Frtedberg, 27. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete wer Pfd. M. 0.90 00, Eier 1 St. 6, 2 St. 11 Pf. Friedberg, 26. Juni. Fruchtbericht. Waizen M. 19.50, Rorn M. 15.50, Gerste M. 14.— 16., Hafer M. 13.— 14. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Frankfurt, 25. Juni. Produktenbörse(Officielle Motkrungen.) Weizen still, eff. hies. und Wetterauer IN. 19.75— 20.50, fremder M. 19.—23., per diesen Monat M. 19.50. Roggen still, eff. hies. M. 15.— 15.50, fremder M. 15.— 1650, per diesen Monat M. 15. Hafer still, eff. hies. M. 13.— 13.50, fremder M. 13.— 14., per diesen Monat M. 13.25. Rüböl still, eff. ohne Faß bies. in Parthien von 50 Ctr. M. 38. Branntwein still, eff, ohne Faß M. 46. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 24. Roggenmehl% Berl. Marke) M. 23.50, 1.(Berl. Marke) M. 21.50, II. do. M. 17. Frankfurt, 25. Juni. Viehmarkt. Es waren an⸗ getrieben über 300 Stück Ochsen, 1. Qual. M. 70.— 71. er Ctr. Schlachtgewicht, 2. Qual. M. 66. Kühe und Minder etwa 350 Stück, 1. Qual. M. 60.—62., 2. Qual. IN. 52.—56. 12 Stück Bullen, M. 56. Kälber waren Arca 280 Stück vorhanden, ein großer Theil wurde zu niedrigen Preisen für auswärts, namentlich für Wies ba— den aufgekauft. In Hämmeln war kein Geschäft. Schweine Zielten ihre Preise und waren die bekannten Gattungen in der gewöhnlichen Zahl zugeführt. Volksbad. Wasserwärme der Usa am 25. Juni Mittags: 160 Reaumur. Walter. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 30. Juni 1883. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr 15 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. 5 Nachmittags 4 Uhr— Min. Sabbathausgang 9 Uhr 15 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 1. Juli an Morgens 6 Uhr, Nachmittags 5d Uhr und Abends „ Uubr. Donnerstag den 5. und Freitag den 6. Juli 1883: Neumond Thamus. Holz⸗Versteigerung. Montag den 2. Juli l. J. werden in den Freiherr⸗ ich v. Franckenstein'schen Walddistrikten Dicker-Busch nd Eichelgarten versteigert: 125 Raummeter Eichen-Schälknüppel, 4 8 Sich, 25175 Stück Eichen-Schälwellen, 358„ Eichen-Baumstützen. Dienstag den 3. Juli kommen im Distrikt Throner— lag weiter zur Versteigerung: 17 Raummeter Eichen-Schälknüppel, 13 1„ Stöcke, 9880 Stück Eichen Schälwellen, 1„ Baumstützen. Zusammenkunft am ersten Tage auf der Frankfurter Straße im Distrikt Dicker Busch und am zweiten Tage auf dem Hübnerweg im Distrikt Thronerschlag, jedesmal Vormittags 9 Uhr. Ockstadt den 26. Juni 1883. Quartal nur E 2 f 1 Mark 35 Pfennig. f Directe Telegramme, ausführliche Mittheilungen aus dem staatlichen, communalen und Vereinsleben, locale und vermischte Mittheilungen, spannende Erzählungen ꝛc. ꝛc. bilden den reichen Inhalt dieses freisiunigen, völlig unabhängigen Blat— tes, dessen große Abonnentenzahl Inseraten die größte Verbreitung sichert. — Darmstädter Tägl. Anzeiger. 5 Der Tägl. Anzeiger ist unter den in Darmstadt erscheinenden Blättern das, namentlich im Odenwald, der Bergstraße, dem Ried ꝛc. meistverbreitetste und meistgelesene Blatt, zugleich das billigste aller im Groß— herzogthum Hessen erscheinenden Tagesblätter und kostet durch die Post bezogen einschließlich Bestellgeld und Bringerlohn pro Holzversteigerung in den Waldungen des Großherzoglichen Hauses. Dienstag den 3. Juli d. J., Morgens 9 Uhr, werden im Distrikt Burgwald, Schlag XVI: 144 schäleichene Baumstützen, 2 Raummeter schäleichene Scheiter, 99,2 5 55 Knüppel, 10931 schͤleichene Wellen und 23 Raummeter Hauspäne versteigert. O ber⸗Rosbach am 26. Juni 1883. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. 2346 Strack. Heugras⸗Versteigerung. Montag den 2. Juli, Nachmittags 5 Uhr, soll das Gras von der kleinen und großen Weide in Abtheilungen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft an der kleinen Weide. Butzbach am 26. Juni 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. n 2334 il, Beigeordneter. 790 una uy Bremen. Die Dampfschiffe des Norddeutschen Lloyd in Bremen fahren regelmäßig Mittwochs und Sonntags nach Amerika. Wegen Passage wende man sich an den Hauptagenten M. Abraham, Mainz, oder dessen Agenten J. Schulhof, Friedber. Unentbehrlich für jeden Zeitungsleser ist ein gutes und mögl. vollst. Fremdwörterbuch. 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Unter Bezugnahme auf vorstehende Annonce halte ich mich zur Entgegennahme von Ver— sicherungs⸗Anträgen und bereitwilligste Ertheilung von Auskunft bestens empfohlen. Friedberg im Juni 1883. H. Kreuder, Kreiskasserechner. Auszug aus der Bilanz ultimo Dezember 1882. / 0%ũ—⸗ M.] 117,002,437. 46 Bestand der Lebens-, Sterbekassen- und Leibrenten-Versicherungen.„ 14,487,817. 25 Bestand der Sparbank-Einlagen. F 1 12,384,098. 46 Garantitende Fonds: a. Garantie-Kapital 55 M. 300,000.—„ b. Neserven der Lebens-Versicherung e. 74,94%4 6% es allgemeine und besondere Reservefonds„ 636,271. 13„ Ans Kapital⸗Anlage in pupillarisch sicheren Hypotheken. 35 12,010,870. 75 Zu vertheilender Jahresgewinn aus 1889929... 1 208,915. 64 Die daraus disponirte mittlere Dividende der Lebensversicherten des 29. Versicherungs— jahres beträgt 35%(Procent) der Prämie. Die Lebensversicherten sind zu Nachschuß⸗ yflichtet. Agentur Friedberg im Juni 1883. 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Tagesordnung: Antrag auf Decharge-Ertheilung der Rechnung pro 1882, Betheiligung am Bezirksfest in Altenstadt am 8. Juli. Aufnahme von Mitgliedern. Feier des Jahresfestes. 2332 (gelbe Oberndorfer) 1 sind abzugeben für 75 Pf. per 1000 Stück auf der Königl. Domäne Gronauer Hof bei Vilbel. Handkörbe, Arbeitskörbe in allen Sorten bei Carl Daum, 2348 5 8 Usagasse. 1 Kragen, Manschetten a grrggg 9234 kauft Georg Gross. Wohnungs- Veränderung. Mein Büreau befindet sich von heute an in meinem Hause am Mainzer Thor gegenüber der Taubstummen— Anstalt. Friedberg, 26. Juni 1883. önig, 2808 Groß. Gert svodlieher. In 5. Auflage erschienen und bei C. Bindernagel in Friedberg vorräthig a 1 Mark: Die Freimaurerei in zehn Fragen und Antworten. Zur Aufklärung für das Volk und dessen Freunde, 70 Scheitlin& Zollikofer in St. Gallen. 9 Photographie. Friedherg in Hessen, Kaiserstr. 58(Allee). 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