Dienstag den 27. Februar. J 24. U * Nuthen tes. 0 orm Assenhes E e 1 II El e f ug. 1 55 bards ah 15 ge⸗ 9 und der erste Wi i rd hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und f i 5 i i 12 1:; f;; Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Diensta 1 Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Donnerstag und Samstag. 5 f a Die einspaltige Petitzeile wird bet Annone lt 8 i grö iffers 5 i i f l be en mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 were— 1 e Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets 15 Post Wa auf uuf. aumte Verstel⸗ ochmitten wird ung gebracht, unterzeichneten 1 Aus dem Großherzoglichen Regierungsb der Wassersnoth 1882/83 betreffend. unterstellten gewerblichen Anlagen. Amtlicher Theil. latt Nr. Hetreffend: Aufstellung eines Hauptverzeichnisses der der Aufsicht des Großherzoglichen Fabrikinspectors 4N ist zu publiciren: Erlaß, die Stiftung eines Ehrenzeichens für Verdienste während Friedberg den 24. Februar 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. doch in den nächsten Tagen Verzeichnisse der Fabriken ꝛc. zu, in welchen die Spalten Sie werden in denselben umgehend nach Einlauf die Spalten 5, 16, 17, 21 bis 23 sderel Nd. Es gehen Ihnen theilweise heute, theilweise „„ bis 4, 15, 18 und 19 bereits ausgefüllt sind. g dusfüllen und die Verzeichnisse alsdann mit wendender Post wieder einsenden. 3* hach dem Bestande vom J. Januar dieses Jahres zu erfolgen. Hoch⸗ Weiseler seistbietend ver⸗ chen. in verschledenen Vagnerholz ge⸗ Darmstadt abgegangen, was Sie in Ihren Gem Wa bog Bal.. Ag. em Bezirk des Mathildenstifts gehörigen Gemei en 28. d. A. Summe erträgt es Ihren Gemeinden die beigese folgende Holx⸗ Controlirung besorgt sein. der kälte und 4 M. 90 Pf., Wssselsheim 9 M. 20 Pf., Wölfersheim urchnesser, Meter Länge und“ f ahmen uh Mager, Adam, von Nieder-Modau, Kreis Dieburg, geb 1 0 1 aus dem Post wi am oberen] Mager h assenbeimer und Derselbe i Behauptung, er sei Postbeamter, und S falschen Friedberg den 24. Februar 1883. dige is an der Bachweg.⸗ Stammbolz und S Betreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstationen. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt Die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler für die Landgestütsstationen Berstadt, Butzbach, Düdelsheim und Nieder-Wöllstadt sind von einden bekannt machen lassen wollen. Betreffend: Verwendung der Ueberschüsse der Sparkasse(Mathildenstift) Friedberg-Butzbach pro 1882 zu nden verwilligt worden. tzten Beträge. Dr. Braden. 31 M. 30 Pf., Wohnbach 23 M. 40 Pf. Steckbrief. chwindeleien verübend, herum. Der, Eintrag der Spalten 7 bis 14 des Verzeichnisses hat J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreis-Assessor. Friedberg den 24. Februar 1883. * J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreis-Assessor. Friedberg den 24. Februar 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des früheren Kreises Friedberg. In der General-Versammlung des Mathildenstifts sind für 1882 wieder wie seither 1600 Mark für die Industrieschulen in den zu Nach der auf die Seelenzahl derselben stattgehabten Vertheilung dieser Sie wollen die Gemeinde-Einnehmer zur Erhebung derselben anweisen und für Die Verwendung hat nur zu Zwecken der Industrieschulen zu erfolgen. ö Re partition der aus der Mathildenstiftskasse Friedberg-Butzbach für Industrieschulen gezahlt werdenden Beträge für 1882. Assenheim mit Wickstadt 441 M. 10 Pf., Bauernheim 7 M. 60 Pf., Beienheim 15 M., Bodenrod 5 M. 50 Pf., Bönstadt 26 M. 60 Pf., Bruchenbrücken 5 M. 90 Pf., Butzbach 104 M., Dorheim 27 M. 60 Pf., Dorn Assenheim 24 M. 50 Pf., Fauerbach v. d. H. 19 M. 50 Pf., Fauerbach b. Fr. 21 M. 30 Pf., Fried⸗ erg 179 M. 50 Jf., Gambach 54 M. 20 Pf., Griedel 30 M. 40 Pf., Hausen mit Oes 4 M. 90 Pf., Hoch-Weisel 25 M. 80 Pf., Ilbenstadt 37 M. 90 Pf., Kirch Höns 24 M. 30 Pf., Langenhain mit Ziegenberg 17 M. 80 Pf., Malbach 6 M. 80 Pf., Mel bach 18 M. 90 Pf., Münster 8 M. 50 Pf., Münzenberg 32 M. 80 Pf., ad⸗Nauheim 96 M. 80 Pf., Nieder⸗Florstadt 52 M. 40 Pf., Nieder⸗Mörlen 26 M. 30 Pf., Nieder⸗Ros bach 20 M., Nieder⸗Weisel 49 M., Nieder⸗Wöllstadt 38 M. 10 Pf., ber⸗Florstadt 10 M. 30 Pf., Ober⸗Hörgern 12 M. 40 Pf., Ober⸗Mörlen 70 M. 40 Pf., Ober⸗Rosbach 47 M. 20 Pf., Ober⸗Wöllstadt 27 M. 80 Pf., Ockstadt 5 M. 30 Pf., Oppershofen 22 M. 40 Pf., Ossenheim 11 M. 20 Pf., Ostheim 17 M., Pohl⸗Göns 21 M. 70 Pf., Reichelsheim 32 M. 30 Pf., Rockenberg 48 M. 80 Pf., ödgen 8 M. 20 Pf., Schwalheim 22 M. 10 Pf., Södel 25 M. 90 Pf., Staden 14 M. 60 Pf., Steinfurth 35 M. 60 Pf., Trais-Münzenberg 9 M., Weckes heim oren am 14. November 1863, früher Posteleve zu Reichelsheim im Odenwald, dienste entlassen, ist im Betretungsfalle wegen Betrugs zu verhaften und in das Gefängniß zu Friedberg einzuliefern. at eine gesetzte Statur, blonde Haare, ein rothes Schnurrbärtchen, trägt ein rundes Hütchen und einen dunkelblauen schäbigen Anzug. st im Besitze eines Berechtigungsscheines zum Militärdienste als Einjährig- Freiwilliger und treibt sich in hiesiger Gegend unter der Der Großherzogliche Amtsanwalt. Lorenz. versteigert, Tagen Nolgens Deutsches Reich. Darmstadt. Der Kreisassessor v. Grol— man in Worms wurde zum Kammerherrn, der tvang. Pfarrer Weihrauch zu Achtelsbach zum Reallehrer zu Mainz ernannt; dem Stadtbau⸗ meister Kreyßig in Mainz der Charakter als „Baurath“ verliehen. sterel Harhein. Swold, on— 24. Febr. Die heutige Darmstädter „ un Zeitung erhält den Erlaß, betreffend die Stif⸗ Duchmisstt ah? fung eines Ehrenzeichens für Verdienste während der Wassersnoth 1882/83, durch welchen das Ehrenzeichen an 187 Personen verliehen wird. — 25. Febr. Der Großherzog und die Prinzessinnen Victoria und Elisabeth begeben ssch heute nach Berlin. 6 Kerlin 28 Febr. Abgeordnetenhaus. Ein— soffelu, gegangen ist der Gesetzentwurf, betr. die Ge⸗ znichtskosten bei Subhastationen. Die Berath⸗ 4% Stau, ung des Cultusetats wird fortgesetzt und die fat 1 140 Position sür den Gehalt des Ministers bewilligt. hum Posten„kirchlicher Gerichtshof“ bemerkt 7 Glbße Neichensperger: Die Regierung scheine auch diese l 1 Angelegenheit in der Schwebe zu erhalten, er e ae verde gegen die Pesition stimmen, ohne deren 1b 5 1 1 5 J Sed, 1 4 Aufhebung zu beantragen. Die Neuforderungen für zwei General-Superintendenten für Preußen und einen Consistorialrath für Berlin werden nach einer wenig erheblichen Debatte genehmigt. Zur Position„für Bisthümer“ klagt Reichen— sperger über die noch nicht erfolgte Besetzung mehrerer Bisthümer und die dort fortdauernde Gehalts-Sperre. Bachem wünscht die Frei— gebung der Vacaturgehälter, welche nicht unter das Sperrgesetz fallen. Der Regierungs-Com— missär rechtfertigt das Verfahren der Regierung. Titel 1 wird genehmigt, die weitere Berathung vertagt.— 24. Febr. Im Abgeordnetenhaus wurde heute die Berathung des Cultusetats fortgesetzt. a — In Centrumskreisen erzählt man sich, daß Fürst Bismarck mit Bennigsen neuerdings Verhandlungen gepflogen habe. Was man auch dagegen einwenden möge, das Factum stehe fest und es sei auch gar nicht ausgeschlossen, daß diese Verhandlungen zu einem possitiven Ziele führen würden. Diesen Aeußerungen gegenüber bemerken die Berl. Pol. Nachr., daß ein Ein— tritt Bennigsen's in's Ministerium unter den jetzigen Verhältnissen keineswegs stattfinden wird, dagegen stehe es neuerdigs fest, daß man regier— ungsseitig den Rath Bennigsen's betreffs der allgemeinen inneren Politik mehrfach gehört hat. — Die spanischen Grenzzollämter erhielten von Madrid die Anweisung, den deutsch-spani— schen Handelsvertrag als bis zum 15. März e. verlängert anzusehen. — Gegenüber der Angabe, daß die Autwort der Regierung auf die Note Jacobini's resp. des Kaisers auf den Brief des Papstes vom 30. Januar erst in den letzten Tagen erfolgte, bemerkt die Nordd. Allg. Ztg., die Angabe sei nur bezüglich der Antwort auf das päpstliche Schreiben richtig, während die erwähnte Note Jacobini's überhaupt noch nicht beantwortet sei, weil dazu eingehende Erwägungen, eine Ver— ständigung der diesseitigen Behörden und zwar nicht nur einzelner Ressorts, sondern des Staats— ministeriums erforderlich sei. Die Beantwort— ung der Jacobini'schen Note werde seinerzeit ohne Zweifel erfolgen, aber doch nur nach Ab— schluß und als das Ergebniß der Erwägungen aller betheiligten Staatsbehörden. 1 1 1 Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 24. Febr. Der Kronprinz Rudolph geht am Dienstag nach Berlin. Prag, 23. Febr. Berliner Blätter vom 15. Februar sind heute hier confiscirt worden und zwar wegen eines, die österreichische Regier— ung, sowie einzelne hohe Funktionäre sehr heftig angreifenden Artikels, angeblich von„einem Deutschböhmen“ geschrieben. Holland. Haag. Der König beauftragte den Marine-Minister mit den Geschäften des Colonial⸗Ministers, dessen Demission angenom— men wurde. Belgien. Brüssel, 24. Febr. Anläßlich einer in einem Dorfe bei Bruͤssel gestern er— folgten Dynamit-Explosion sind zwei Männer verhaftet worden, wovon der eine selbst tödtlich verwundet ist. Das Verhör hat festgestellt, daß dieselben Cyvat und Metayer heißen und beide wegen der Theilnahme an den Unruhen in Monceau⸗les-Mines verurtheilt waren. Frankreich. Paris, 23. Febr. Der zum Brigadegeneral beförderte Oberst Riou ist der Patrie zufolge ein s. Z. bei der Belagerung durch die Deutschen aus Metz entwichener Offizier. — 24. Febr. Deputirten-Kammer. Der Bonapartist Jolibois interpellirt die Regier— ung über die Stelle der Minister-Erklärung, betreffend die der Regierung zustehenden höchsten Rechte und fragt, ob dies ein Recht bedeute, das über dem Gesetz stehe. Ferry erwiederte, es sei das legitime Recht der Vertheidigung, welches der Republik vor Allem zustehe, weil sie direct aus der nationalen Souveränetät ent— springe. Es sei unmöglich, die Grenze, worin dieses Recht sich bewegen werde, genau zu be— stimmen; er rathe aber den Bonapartisten, die republikanische Langmuth nicht zu sehr auf die Probe zu stellen. Der Opportunist Ranc brachte einen Antrag ein, welcher das Vertrauen in die Festigkeit der Regierung ausspricht, daß sie den republikanischen Institutionen Achtung verschaffen werde. Jolibois brachte einen Antrag ein, worin er erklärt, die Kammer wolle, daß die individuelle Freiheit Aller unterschiedlos respectirt werde. Der Antrag Jolibois wird mit 395 gegen 92 Stimmen abgelehnt, der Antrag Ranc mit 368 gegen 93 Stimmen an— genommen. Prinz Leon interpellirt die Re— gierung wegen der Anwendung des Gesetzes von 1834 und hält dasselbe auf die Prinzen nicht anwendbar. Cassagnac bekämpft die Maß⸗ regeln unter Berufung auf die Interessen der Armee. Reille spricht gegen die Maßregeln der Regierung, welche ihre Gerechtsame über— schritten. Auf einen Zwischenruf Cassagnac's antwortend, erklärt Ferry, die Decrete, be— treffend die Zurückziehung der dienstlichen Ver— wendung der Prinzen, seien gestern unterzeichnet worden. Die Kammer nahm schließlich mit 393 gegen 103 Stimmen die Tagesordnung Margaine an, welche erklärt, die Kammer billige im Vertrauen auf die Regierung die Maßregeln, welche diese hinsichtlich der Prätentenden zu ergreifen gedenke. Damit wurde die Sitzung geschlossen. — In diplomatischen Kreisen hält man die Stellung des Kriegsministers Thibaudin für absolut unhaltbar. Es wird angenommen, der— selbe werde nur noch kurze Zeit im Amte bleiben, bis die Decrete gegen die Prinzen zur An⸗ wendung gebracht wären. Dann würde doch Campenon an Thibaudin's Stelle treten und letzterer wieder ein größeres Commando über— nehmen. — 25. Febr. Das Journal offiziell ver— öffentlicht die Decrete, denen zufolge die Herzöge von Aumale, von Chatres, und von Alencon in Disponiblität versetzt sind. Großbritannien. London, 24. Febr. Die Donauconferenz trat heute zu einer Sitzung zusammen. Vertreten waren Alle außer Bul⸗ garien und Rumänien. Die Conferenz discutirte heute und entschied principiell fast alle Haupt⸗ fragen, nahm jedoch keine Kenutniß von der Absicht Rumäniens, die Freihäfen Galatz, Braila und Kustendsche aufzuheben. Dieser Absicht ge— schah überhaupt keine Erwähnung. — 25. Febr. Der Prinz von Wales ist gestern nach Berlin abgereist. Dublin. In Irland werden 10 weitere Verhaftungen erwartet. Die Polizei glaubt nun alle agrarischen Morde und Mordanfälle auf das Commando der gleichen Organisation zurück— führen zu können. Italien. Rom, 23. Febr. Einer Meldung der Agenzia Steffani aus Tripolis zufolge, stattete der Generalgouverneur, einem Befehle des Sultans gemäß, dem italienischen Consul einen offiziellen Besuch ab und drückte demselben sein lebhaftes Bedauern über den letzten Zwischen— fall aus. — Einer Meldung der Agenzia Steffani zufolge, verwies die Anklagesection des Appell— gerichts Rigatieri vor die Assisen, nachdem derselbe durch die Revolverschüsse anf das Wappenschild des österreichischen Botschafters das Land der Kriegsgefahr ausgesetzt hatte. Die Verhandlung des Rekurses Valeriani findet am 5. März statt. Türkei. Constantinopel, 23. Febr. Frank⸗ reich hat den Generalconsul in Wien, Nasri Bey, auf der Libanon-Conferenz zum Gouver— neur des Libanon in Vorschlag gebracht. Nasri Bey ist Katholik. Bulgarien. Sofia. Die seinerzeit viel- besprochene Arab-Tabia- Angelegenheit ist nun— mehr, und zwar zu Ungunsten Bulgariens er— ledigt. Es ist bereits eine an die bulgarische Regierung seitens der Mächte gerichtete Auf— forderung signalisirt, Delegirte zu ernennen, die im Verein mit den rumänischen Delegirten die Uebergabe Arab-Tabia's an Rumänien durch— führen sollen. Griechenland. Athen, 23. Febr. In der Deputirtenkammer erklärte der Minister— präsident, eine Reduction der Ausgaben und Steuern sei unmöglich; die Herstellung des Budget- Gleichgewichts und Beibehaltung der Gesandtschaften und militärischen Maßnahmen sei nothwendig. Beides war von der Oppo— sition angefochten worden. Amerika. Washington. Das vom Senat beschlossene Tarifgesetz würde die Staats-Cin— nahmen um 41 Million reduciren. Eiseuerz soll 50 Cents, Roheisen 6 ½, Stahlschienen 15.62 Dollars Zoll tragen, Bessemer-Stahl um 10 pCt. höher, Baumwollwaaren und Woll— waaren um 35 pCt. niedriger tarifirt werden. New⸗Pork, 23. Febr. Der durch Carey's Aussagen der Theilnahme an den Dubliner Mordthaten verdächtige Irländer Sheridan er— klärte dem Redacteur der Iris World gegen— über, er habe Carey niemals im Leben gesehen; Carey's Angaben seien pure Erfindungen. Aus Stadt und Land. Friedberg. Wie der Taunusb. wissen will, beab— sichtigt Kaiser Wilhelm im August oder September auf einige Tage nach Homburg v. d. H. zu kommen. Während dieser Zeit nämlich, wo das 11. Armeecorps, welches in diesem Jahre Kaisermanöver hat und zwischen Friedberg, Butzbach, Mainkur ꝛc.(nach anderer Lesart zwischen Windecken, Vilbel, Hanau) Uebungen abhält, soll das kaiserliche Hauptquartier nach Homburg gelegt werden. Die N. Hess. Volksbl. schreiben: Die Uebungen des 11. Armeecorps im kommenden Herbste sind an Zahl der dabet betheiligten Truppen die größten bis jetzt stattge⸗ fundenen, indem sie das große Manöver zu Ende der 70er Jahre bei Wabern noch überschreiten. Im Ganzen werden dabei betheiligt sein: 42 Bataillone Infanterie, 30 Escadrons Cavallerie und 108 Geschütze. Kolossale Vorkehrungen in Betreff der Verpflegung der Truppen und der Fouragelieferungen werden schon jetzt getroffen. Ein bedeutender Fremdenverkehr steht aus Anlaß des Manövers in der Rhein- und Maingegend in Aussicht. W. Friedberg. Nächsten Mittwoch, Nachmittags 2 Uhr, findet eine Versammlung des Bezirkslehrerver⸗ eins Bad⸗Nauheim bei Gastwirth Ulrich dahier statt. Die Tagesordnung lautet: Berichterstattung der in voriger Sitzung ernannten Commission und Feststellung des An⸗ trags für die General-Versammlung des Hess. Landes- lehrervereins. Melbach. Beim Unkergang der„Cimbria“ hat auch unser Ort ein Opfer zu beklagen. Es ist dies der 24 Jahr alte Kellner Hermann Graf, welcher seine Ge⸗ schwister in New-Nork besuchen wollte. Graf war ein in Friedberg im Hotel Trapp, im Palmengarten in Frank furt a. M. und in Karlsruhe. Die Todes⸗Nachricht ist der hiesigen Bürgermeisterei mitgetheilt worden. f B. Staden. 1. Dezember v. J. errichtet wurde, hat sich bis daher in erfreulicher Weise entwickelt. Dieselbe zählt Ende Februar bereits 47 Einleger mit M. 254.05 Einlagen, Es ist dies für unsere klelne Gemeinde und in Anbe⸗ tracht der Zeit, in welcher am wenigsten im Jahr ver⸗ dient wird, gewiß ein sehr günstiges Resultat. Mainz, 25. Febr. Staudernheim ein Güterzug. Der Zugführer blieb so⸗ fort todt, zwei Waggons wurden tokal zetrümmert. Allerlei. Kaiserslautern, 24. Febr. In der Baumwoll- 1 spinnerei„Kampersmühle“ bei Kalserslautern ist eine Feuersbrunst ausgebrochen, welche die alte Spinnerel mit 12,000 Spindeln zerstört hat; mit 8000 Spindeln wurde gerettet. 5 Jena, 21. Febr. Man schreibt dem„Reichs boten“; Jena ist in dieser Woche in große Aufregung und Be⸗ stürzung gerathen. Es sind hier nämlich an einem Tage 21 Mensuren gewesen und zufällig die Schläger, die ge⸗ braucht wurden, nicht gründlich gereinigt worden. In⸗ folge dessen ist bei fast allen Studenten Blutvergiftung eingetreten und sie liegen nun schwer an der Kopfrose darnieder. Ein liebens würdiger und bei allen beltebter junger Mann von der Burschenschaft Arminia vergiftete sich dabei, wahrscheinlich in einem Anfall von Wahnsinn infolge des Flebers, mit Strychnin und ist schrecklich gestorben. Er war der einzige Sohn seiner Eltern. Am nächsten Tag starb der zweite, auch ein Armine, Tags darauf ist der dritte gestorben und nun liegen noch zwölf im Krankenhause so schwer darnieder, daß wenig Hoff⸗ nung ist, sie am Leben zu erhalten. Boten. Auf der Südbahn und der Tiroler Linke Lienz-Abfalters bach haben neuerdings Erdrutschungen statt⸗ gefunden. Die Bewegung der Erdmassen dauern fort, Viele Arbeiter sind gefährdet. Kopenhagen, 23. Febr. Der dänische Gesandte in Petersburg meldet von Lipina(unweit Obdorsk), daß die nach dem Nordpolfahrer Dyphna angestellten Re⸗ cherchen erfolglos geblieben wären. Dorthin am 6. Jan. zum Markt gekommene Samojeden sagten einstimmig aus, sie hätten kein Schiff im Meere gesehen, auch Nichts von Schiffbrüchigen gehört. Trautenau, 20. Febr. Hier wurde gestern gegen 4 Uhr Morgens ein heftiges Erdbeben verspürt. Auch in Metcovich wurde es bemerkt. New⸗Nork, 23. Febr. Der Ohio fällt, ebenso der Mississippi oberhalb Cairo; vom unteren Laufe wird noch ein Steigen gemeldet, ohne daß aber bisher nennens⸗ werther Schaden dadurch verursacht worden wäre. Veracruz. In Mexico ist die Cholera ausge⸗ brochen. In der Stadt Tustla fielen 800, in Tanala 1000 Menschen der Epidemie zum Opfer. In vielen Orten rafft die Seuche einen ansehnlichen Theil der Be⸗ völkerung hinweg. Bisher wurde von der Epidemie nur die sogenannte heiße Zone berührt. Gerichts saal. Gießen. Zum Vorsitzenden des am 28. März seinen Anfang nehmenden Schwurgerichts der Provinz Ober⸗ hessen für das erste Quartal l. J. wurde der Großh⸗ Landgerichtsrath Wiener ernannt. Altenstadt. Donnerstag den 1. März findet dahier eine Schöffengerichtssitzung statt, wobei folgende Fälle zur Verhandlung kommen werden: 1) Strafsache gegen Georg Crispenz von Glauberg, wegen Pfandveräußerung; 2) Strafsache gegen Konrad Goll II., Karl Nickel, Aug. Nickel, Wilh. Birz II. und Karl Winter, sämmtlich von Glauberg, wegen Uebertretung des§ 368 pos. 8 des St.⸗G.⸗B.; 3) Privatklagesache der Karoline Glas von Stockheim gegen Katharina Nickel von Glauberg, wegen Beleidigung. Verloosungen. Nassauische fl. 25⸗Loose von 1837. Ziehung vom 1. Februar 1883.— Heimzahlung am 1. Mal 1883. Nr. 79576 fl. 20,000. Nr. 73292 fl. 4000. Nr. 101318 fl. 2000. Nr. 92439 fl. 1000. Nr. 65380 70527 je fl. 400. Nr. 71483 99583 je fl. 200. Nr. 70073 92638 je fl. 100. Nr. 5542 6368 17994 18095 32168 34860 35595 38860 50152 53878 57595 59431 67884 79601 80260 83570 89874 92956 94351 96110 a fl. 65. Nr. 296 467 1818 4711 6136 7827 8802 10931 11206 13258 14358 15684 14843 15152 15721 16687 16692 19961 20783 22019 23784 24410 30431 30547 31454 31550 33036 36833 37026 37402 38764 39535 42850 43911 44768 48128 50002 54234 54636 55287 59004 62637 65100 66789 70467 73333 76742 77404 77822 85877 86488 86441 86987 89630 92705 92763 92874 92983 94815 95355 96541 97333 98071 98190 99874 100558 100602 102702 102727 102794 à fl. 55. Stadt Freiburg Fr. 10⸗Loose von 1879. Serien⸗ Ziehung vom 15. Februar 1883. Nr. 398 407 506 553 705 830 1346 1607 1701 1722 1736 2006 2009 2221 2337 2509 2712 2978 3333 3840 4119 4159 4269 4354 4425 4491 5405 5409 5463 6905 6926 6955 6969 7535 7551 7959 8129 8214 8374 8414 9594 9689 10151 10280 10502. Die Gewinn⸗ Ziehung findet am 15. März 1883 statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 24. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00—1.15, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf sehr solider, braver, junger Mensch, conditionirte früher U U Heute Morgen entgleiste bet. die neue Spinnerel Unsere Pfennigsparkasse, welche am 4 —— r 2 S. E = S 2 egen noch zwi a aß wenig hu r Tiroler A tutschungen l en dauern on, sche Gesandte ly Obdorsk), dh ngestellten R bin am 6. Jun, instimmig auß, ich Nichts von e e gestern gegen erspürt. Auch) fällt, eben 1 ren Laufe with bisher nennegs; den wärt. Fholera ausge 00, in Tanilt er. In viele n Theil der Ne er Epidemie uu 3 28. Man feinen Provinz Obe de der Gtoßh, itz findet dahin folgende dil, trafsache gegel ndperäußenung l Nickl, Au. sämntlich ven 65 pos, d b le Gab t, laubetz, vg 1 — N 537. Hehung 1 — 2 2 Gießen, 24. Febr. Wochenmarkt. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfd. M. 1.10— 1.15, Eier 2 St. 9—10 Pf., Käse per Stück 5—9 Pf., Tauben das Paar M. 1.10— 1.40, Hühner pr. St. M. 1.702, Hahnen per St. M. 1.50— 2.30, Enten per St. M. 2.00 bis 2.50, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 56—60 Pf., Kalbfleisch 54 56 Pf., Schweine⸗ fleisch 62—64 Pf., Hammelfleisch 66—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 7.50—8.50, Zwiebeln per Ctr. M. 78. Frankfurt, 24. Febr. Wochenmarkt. Blumenkohl per Stück 40 Pf., Weißkraut 10—12 Pf., Rothkraut 15 bis 18 Pf., Blaukraut 3— 5 Pf., Wirsing 3—8 Pf., Kohlrabi 3—5 Pf., Erdkohlrabt 5—8 Pf., Rosenkohl per Mahlzeit 30 Pf., französ. Häuptersalat per Stück 14 Pf., Endivien und Escarolsalat 6— 10 Pf., Feld⸗ salat per Theil 10 Pf., Radischen per Pack 10 Pf., rothe Rüben per Stück 3—5 Pf., Zwiebeln per Ctr. M. 4, per Gescheid 12—15 Pf., kleine Sorte 40 Pf. Butter Engrospreis per Ctr. M. 100, per Pfund M. 1.20 bis 1.30.— Eier: italienische per Hundert M. 7.50, per Stück 8 Pf., Wetterauer per Hundert M. 5.20, per Stück 6 Pf., kleine 4 Pf., Kalkeier per Hundert M. 4.30, per Stück 5 Pf.— Kartoffeln per Ctr. M. 4.25, per Ge⸗ scheid 16— 17 Pf., Salatkartoffeln per Ctr. M. 4.25, Mäuschen M. 8.50, per Gescheid 30 Pf. Geflügel und Wildpret ohne Preisveränderung. Rindfleisch per Pfd. 55 Pf., Kalbfleisch 60 Pf., Schweinefleisch 80 Pf., Ochsen⸗ fleisch 60— 70 Pf., Hammelfleisch 70 Pf.— Heu- und Strohmarkt: Bei reichlicher Zufuhr wurde verkauft per Heu zu M. 2.50— 3.70, Stroh M. 2— 2.20. Literarisches. Daheim. Nr. 21 enthält: Margaretha.(Forts.) — Der Wasserstand des Rheins und der Wald. Von C. E. Ney.— Die geistige Entwickelung des Kindes. — Die Reitkunst sonst und jetzt. Von H. Vogt. Mit vier Illustr.— Im Hirschgrund.(Fortsetzung.)— Am Familientische: Gefunden. Mit Illustr.— Wie in der guten alten Zeit die Kirchen gefüllt wurden.— Gesund— heitsrath. Mit drei illustr. Beilagen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus: Dienstag den 27. Febr. Rheingold. Epilog von E. von Wildenbruch. Trauermarsch aus„Götterdämmerung“. Mittwoch den 28. Febr. Geschlossen. Donnerstag den 1. März. Walküre. Freitag den 2. März. Geschlossen. Samstag den 3. März. Stegfried. Sonntag den 4. März. Nachtwandlerin. sprechen hinterm Heerd. Schauspielhaus. Dienstag den 27. Febr. Veilchenfresser. Mittwoch den 28. Febr. Die Maler. Donnerstag den 1. März. Geschlossen. Freitag den 2. März. Laroche. „Samstag den 3. März. Dora. Sonntag den 4. März. Der lustige Krieg. Montag den 5. März. Neu einstudirt: Bürgerlich und Romantisch. Geld⸗Cours. Frankfurt am 24. Februar 1883. f 16. 35 do. 1 ,, ie Srereis 20. 42 F ieee Hierauf: Ver⸗ Ducaten. 5 54-59 ,,, CCC Für die Ueberschwemmten in Hessen gingen bei uns ferner ein: von N. N. 5 M., G. W. in O.(2. Gabe) 5 M. Die Expedition. Pfennig ⸗Sparkasse. N 8 Betrag. lstellen. Einlagen. Summiels 9. and am 1. Juni 1882 nt Zinnen 8 16388 01 Uebertrag vom 17. Febr. 1883 22278 14505 93 1. C. Bindernagel 73 47 35 2. W. Bern beck 186 11 3. Ph. Billa 148 104 55 J. H. Flaschenträger 91 58 45 5. H. Flaschenträger. 127 85 80 22003 31304 84 Uebertrag am 1. Junt 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 17. Febr. neue Einleger 227. Niere. Gesammt⸗Einleger 1208. Friedberg den 24. Februar 1883. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. — Faselochs⸗Versteigerung., Mittwoch den 28. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger Faselochs auf hiesiger Rathstube daher öffentlich melstbietend versteigert werden. Nleder⸗Rosbach am 24. Februar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Ros bach. Bekanntmachung. „Wilhelm Adam Waas J. von Dorn-⸗Assenhelm beab⸗ sichtigt in seiner zu Dorn-Assenheim belegenen Hofraithe (Stockbuch Nr. 1957, 10 Ruthen, 18 Schuhe) eine Pferdeschlächterei zu errichten. Es wird dies mit dem Anfügen zur allgemeinen Kennkniß gebracht, daß Pläne und Beschreibung binnen 14 Tagen auf unserer Registratur offen liegen und daß innerhalb derselben Frist Reelama— tionen gegen die Anlage bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzutragen sind. Friedberg am 12. Februar 1883. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 736 Dr. Braden. Bekanntmachung. Lehrer Christian Wilhelm Werner, Mechanikus Karl Heinrich Christian Berg und Maurermeister Theodor Morschel, sämmtlich wohnhaft in Friedberg, betreiben dahier seit dem 19. l. Mts. unter der Firma„Mechanische Werkstätte für patentirte Ventilatoren von Werner, Berg& Morschel zu Friedberg(Hessen)“ ein Handels gewerbe behufs Herstellung resp. Verkaufs patentirter Ventilatoren. In Folge Vereinbarung der Gesellschafter ist lediglich Theodor Morschel zur Vertretung der Ge— sellschaft und Firmenzeichnung befugt. Eintrag ins Handelsregister ist erfolgt. Friedberg den 21. Februar 1883. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. 747 Weber. Bekanntmachung. Jakob Heck in Friedberg hat das seither von der Wittwe des Adam Söllner II., Helene, geb. Schneider, in hiesiger Stadt betriebene Geschäft mit Korb-, Holz-, Spiel- und Seilerwaaren am 1. Januar 1883 über⸗ nommen. Derselbe führt das Geschäft mit Einwilligung der seitherigen Geschäftsinhaberin unter der bisherigen Firma„Adam Söllner II.“ fort. Eintrag ins Firmen⸗ register ist erfolgt. Friedberg am 22. Februar 1883. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Hohenstein, 748 Hülfsgerichtsschreiber. Forderungen an Zöglinge unserer Anstalt, zu deren Berichtigung man unsere Mitwirkung in Anspruch zu nehmen beabsichtigt, sind durch Einsendung der Rechnungen vor dem 10. März l. J. bei uns anzumelden. Friedberg am 24. Februar 1883. Großherzogliche Direetion des Schullehrer-Seminars. Schäfer. 744 Holzversteigerung in den Waldungen des Großherzoglichen Hauses der Oberförsterei Ober-Rosbach. Es werden versteigert: a. Montag den 5. März im Distrikt Frauenwald, Schläge J, V und XII: 10 Eichen-Stämme mit 30—35 Centimeter Durch— messer und 4— 6 Meter Länge, 4,16 Festmeter haltend, 31 Raummeter Eichen-Scheiter, 2900 Stück Eichen⸗Birken⸗Wellen und 250„ Weichlaub-Wellen; b. Dienstag den 6. März im Ober-Rosbacher Domanial— wald, Distrikt Mainzerhecke, Schlag III: 38 Eichenstämme mit 16—25 Centimeter Durchmesser und 3-6 Meter Länge, 6,15 Festmeter haltend, 18 Raummeter Eichen- resp. Birken-Scheiter und Knüppel, 150 Stück Hainbuchen-Wellen, 8900„ Eichen-Birken-Wellen und 700„ Nadel ⸗-⸗Wellen. Zusammenkunft Montag den 5. März im Schlag 1 am Nauheimer Weg, Dienstag den 6. März an der „Dicken Eiche“, jedesmal Vormittags 10 Uhr. Ober-Rosbach, 23. Februar 1883. Großherzogliche Oberförsterei Ober Rosbach. 737 Strack. Vergebung von Erdarbeiten. Donnerstag den 29. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll die Ausführung verschiedener Erd- und Graben— arbelten in der Gemarkung Assenheim, veranschlagt zu etwa 4500 Mark, in mehreren Abtheilungen an Ort und Stelle durch öffentliche Versteigerung an den Wenigst— nehmenden in Accord gegeben werden. Die Zusammenkunft ist an dem Bahnhof Assenheim. Assenheim den 23. Februar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Assenheim. Best. Zu vermiethen Köhlergasse Nr. 417 eine Parterrewohnung, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Keller, Kammer, Wasser und sonstigen 74 Bequemlichkeiten. Beziehbar Ende Mai. 3 Holz Versteigerung. Mittwoch den 28. Februar l. J., von Vormittags 10 Uhr an, werden in den Freiherrlich v. Ritter'schen Waldungen zu Hof Haselheck folgende Holzsortimente verkauft: 67 Stämme Nadelholz von 6—10 Meter Länge und von 14—25 Centimenter Durchmesser, 16 Stück Nadel-Derbstangen von 1,05 Festmeter Inhalt, 8 Raummeter Nadel⸗-Scheitholz, 35 1„ Kmüppelholz, 1 1 10 Stockholz, 5433 Wellen Eichen-Reisholz, 300 Birken⸗Reisholz, 1749„ Nadel⸗-Reisholz, 19960 Dörner. 100 Gebund Pfriemen. 8 Die Zusammenkunft ist im Tannenschlag Nr. 11, nächst der Straße. Friedberg den 20. Februar 1883. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim: Heidt. Holzversteigerung. In den Freih. v. Franckenstein'schen Walddistrikten Klappertannen und Bornwäldchen werden versteigert: Donnerstag den 1. März: 244 Kiefern⸗ Stämme von 12— 32 em Durchmesser, 5-15 m Länge mit 68,37 ebm Inhalt. Freitag den 2. März: 4 Raummeter Kiefern-⸗Scheiter, 91 15 Kiefern-Knüppel, 23 5 Kiefern⸗Stöcke, 1200 Stück Kiefern⸗Wellen, 7900„ Eichen⸗Wellen(Backholz). Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr auf der Bornschneise im Distrikt Klappertannen. Ockstadt den 17. Februar 1883. 8 Der Frh. v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Holz- Versteigerung⸗ Freitag den 2. März d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen in hiesigem Markwald zur Ver- steigerung: 77 Buchen-Stämme von 31—80 Centimeter Durch⸗ messer, 4— 15 Meter Länge, 105,31 Festm haltend, 18 Eichen⸗-Stämme von 38— 72 Centim. Durchmesser, 4—12 Meter Länge, 32,14 Festmeter haltend, 305 Fichten-Stämme von 1427 Centim. Durchmesser, 6-17 Meter Länge, 93,27 Festmeter haltend, 2 Kirschen-Stämme von 18—24 Centim. Durchmesser, 2 Meter Länge, 0,14 Festmeter haltend, 93 Fichten-Derbstangen von 9— 12 Centim. Durch⸗ messer, 9— 15 Meter Länge, 9,15 Festm. haltend. Zusammenkunft im Distrikt Streubel am Muͤnzen⸗ berger Weg. Bellers heim am 24. Februar 1883. a Der Fürstliche Markmeister Bopp. Holz⸗Versteigerung. Freitag den 2. März J. J., Vormittags 9½½ Uhr 740 anfangend, kommt in dem Bodenroder Gemeindewald, Distrikt Eselsberg und Thierberg, nachstehendes Holz zur Versteigerung: 1 Eichen⸗Stamm von 0,57 Festmeter Inhalt, 33 Raummeter Buchen-Scheiter, 14 5„ Knüppel, 38 5„Skoöcke, 1500 Stück Buchen-Wellen, 2400„ 5 zweiter Durchforstung, S„ Zahlungstermin bis 1. September l. J. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden um gefällige Bekanntmachung in ihren Gemeinden ersucht. Zusammenkunft loco Bodenrod. Bodenrod am 24. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisteret Bodenrod— 733 Wissig. Bekanntmachung. Die am 12. l. Mts. in hiesigem Gemeindewald ab⸗ gehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung erhalten und ist der erste Fahrtag bei trockener Witterung auf Mittwoch den 28. Februar l. J. bestimmt worden. Maibach am 22. Februar 1883. Großherzogliche Bürgermelsterei Maibach. 731 Philippi. Sch ler welche in Gießen das Gymnastum u oder die Realschule besuchen sollen, finden daselbst in der Familie eines akademisch gebildeten Mannes liebevolle Aufnahme und sorgfältige Pflege. Regelmäßige Beaufsichtigung der häuslichen Schularbeiten mit Nachhuͤlfe, wo erforderlich. Am Haus großer Garten mit Turngeräthen. Nähere Auskunft ertheilt Herr Bürgermeister C. Scribn 3 in Friedberg. 12 Bei Carl Bindernagel sind alle in den Lehranstalten neu eingeführten Schulbüc in neuestet Auflage und guten Einbänden steis vorräthig. ger ——— Dos als erfrischendes, angenehmes Getränk eben so beliebte, wie als altbewährtes Heil— mittel vielfach verordnete Ludwigs ⸗Wasser ist von jetzt ab in stets frischer Füllung nur in Groß⸗Karben im Januar 1883. 431 den beiden Apotheken in Friedberg zu beziehen Verwaltung des Ludwigsbrunnen. 2278 b f Holz- Versteigerung. Donnerstag den 1. März l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen im Petterweiler Gemeindewald nach— verzeichnete Holzsortimente öffentlich meistbietend ver— steigert werden, als: 33 Raummeter Nadel-⸗Scheitholz, 4 1 Birken⸗Knüppel holz, 116 5 Nadel⸗ 5 166 5 Nadel⸗Stockholz, 2360 Buchen-⸗Wellen, 50 Eichen⸗Wellen, 60 Birken⸗Wellen, 6420 Nadel⸗Wellen, 211 Stück Nadel⸗Stämme(nur Stangen), 1„ Eichen⸗Stamm, mit zusammen 20,33 Fest⸗6 meter Inhalt. Die Zusammenkunft ist am Eingang des Waldes oberhalb Dillingen. Petterweil den 24. Februar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. Berges. Versteigerung. Donnerstag am 1. März 1883, Nachmittags 1 Uhr, sollen in dem Hause des Herrn Friedrich Müller (Usagasse) dahier die Mobilien des verstorbenen Gottfried Mändel öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung ver— steigert werden. Zur Versteigerung kommen u. A.: 1 Sopha, 1 voll⸗ ständiges, gut erhaltenes Bett mit Bettlade, 1 Nacht⸗ tisch, 1 Wanduhr mit Kasten, verschiedene Kleidungs— stücke, leinene und wollene Hemden, 1 Schlafrock, 1 Regen⸗ mantel, eine Parthie kurze und lange Pfeifen. Friedberg am 22. Februar 1883. 5 Schar, Bostazator. 73 708 Immobiliar⸗Versteigerung. Dienstag den 6. März l. J., Nachmittags 2 Uhr, soll im Rathhause zu Nieder⸗Wöllstadt die zur Konkurs⸗ masse des Johannes Rahn von Nieder Wöllstadt gehörige Mühle mit Backofen nebst Grabgarten einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Die Gebäude sind vor einigen Jahren erst neu erbaut worden und befinden sich in gutem Zustand. Friedberg den 24. Februar 1883. 5 Philipp Schmidt, Konkurs- Verwalter. 1 Rergmann's 2 38 Cheerschwefel-Seife, bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbe— dingt alle Arten Haut⸗Unreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendend weiße Haut. Vorräthig à Stück 50 Pf. bei Apotheker Lühn. 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General⸗ Direction der Süchsischen Vieh⸗ 720 Adr.: Versicherungs⸗Bank in Dresden. 60 Liter Milch für täglich nach Frankfurt a. M. zu liefern gesucht. Offerten mit Preisangabe beliebe man unter W. 8900 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. zu richten.(F. ept. 112,2.) N en W777 —„„ verlange gratis und frei Prospecte, Druckproben ete, vom Druek Au toDm at O. R.-Patent- A.), neuestes Verfahren zum Vervielfältigen von Schriften, Zeichnungen, Noten ꝛce. Die un vergänglichen Abdrücke genießen Lorto-Ermüssigung. Ein„Automat“ mit 2 benutzbaren Druckflächen von 10 Mark an incl. sämmtl. Zubehör. 730 a Otto Steuer, Zittau in Sachsen. Ein kleines Logis hat zu vermiethen 670 Konrad Herold, ujsgasse. Avel— 6E 2 S Ap el. Gel e, holl. Zucker⸗Syrup Assenheim. 711 Carl Bauer. dung Ech bringe in empfehlende Erinnerung. Gustav Geyer, 1 Gyps⸗ und Kreidefabrik, 717 2 e Ein tüchtiges Dienstmädchen sogleich gesucht. Zu erfragen bei der Expedition des Anzeigers. 689 Einen Stall für 2 Pferde und Heuboden hat zu vermiethen FCC Tinte. Feine schwarze Schreib-, Copir⸗ und Archiv-Tinte in Flaschen zu M. 1.50, 75, 40 Pf., Tiefschwarze Doppeleopir-Tinte in Flaschen zu 40 Pf., Tiefschwarze Kaiser-Tinte in Flaschen zu 25, 20, 12 Pf., Tiefschwarze Parlaments ⸗Tinte in Flaschen zu 25 Pf., 1 und Copir⸗Tinte in Flaschen zu 20, 7 Schwarze Schreib-Tinte in Flaschen zu 12 und 20 Pf. 5 Gallus-Tinte à 8 Pf., Feine violette Salon-Tinte in Flaschen zu 25 Pf., Feine rothe Tinte in Flaschen zu 70, 40, 25 Pf., Feine blaue Tinte in Flaschen zu 40 und 25 Pf. Tinte zum Wäschezeichnen in Schachteln mit Zubehör 75 Pf. bei Carl Bindernagel. 741 elne empfiehlt bill a Corsetten n Friede anstellung einzusenden an 1 Gebr. Kienle. Ein Junge kann sofort in die Lehre treten bei kräftigen Knaben. V. Binzel. An die Herren Geist⸗ lichen, Bürgermeister und Lehrer des Kreises. In Nr. 13 des Anzeigers werden durch ein Aus— schreiben der Großh. Kreisschul-Commission zur Grüdung und Ergänzung von Schüler-Bibliotheken eine Reihe von Schriften empfohlen. Ich habe von sämmtlichen in dem „Ausschreiben benannten Schriften eine größere Anzahl Exemplare vorräthig und können Einsichtssendungen zur Auswahl jederzeit erfolgen. Carl Bindernagel. Junggesellen- Verein Vilbel. Generalversammlung Mittwoch den 28. er., Abends 8½ Uhr, im Gasthaus zum„Lindenfels“. Tagesordnung: Abstimmung über Impfzwang und Schulgeld. Verheirathete Herren, welche über ihre bereits ein— gegangene eheliche Verbindung Reue haben, können als außerordentliche Mitglieder aufgenommen werden. 754 I. Qualität Kornbrod 4 Pfund 37 Pfennig. 742 Ich liefere jedes Quantum bis Herbst d. J. und gebe gegen Bürgschein 4 Monat Credit. Friedberg. A. Vorbach. 638 Prim Steinheimer Ziegel sind stets auf Lager bei Assenheim. Dachdecker Walther. dchiefertafel- Notizbücher zu 45, 70 und 90 Pfennig bei Carl Bindernagel. Strickbaumwolle in allen Farben und Qualitäten empfiehlt billigst 65⁵⁴ H. Diehl. Russische Sardinen, Rollmöpse, Sardines à Thuile, Kronenhummern, Corned beef, amerikanische Ochsenzungen, per 2 Pfund-Dose M. 2.80, Feinste Gothaer Cervelatwurst 707 bei Wilnelm Fertsch. Ein Pferdegeschirr 753 ist auf der Fauerbacher Chaussee verloren gegangen Abzugeben bei Bender& Schwarz. Kornbrod 4 Pfund 40 Pfennig, Frucht kann zu jeder Zeit um⸗ getauscht werden bei 752— Ch. Trumpfheller und Th. Meyer. und Taschentücher Kragen, Manschetten billigt bel K. Friedrich. Zwei junge Vorstehhunde, erste prämiirte Race in der im September v. J. in Darmstadt stattgefundenen Hunde-Ausstellung, billig zu verkaufen. 729 W. Burk in Butzbach. Aufforderung. Alle Diejenigen, welche noch Zahlungen an die Adam Söllner II. Wittwe dahier zu leisten haben, werden hiermit aufgefordert, solche innerbalb 14 Tagen zu be⸗ richtigen, indem vom 15. März 1883 an das gerichtliche Zwangsverfahren für die Säumigen eingeleitet werden soll— Friedberg, 24. Februar 1883. Schneider, Stadtbaumeister, Generalbevollmächtigter. 738 1 Wohnung zu vermiethen. Der mittlere Stock meines Hauses, mit 4 Zimmern, Cabinet, Küche nebst Wasserleitung und allem Zubehör, ist zu vermiethen. 746 M. Philippi, Hof⸗Conditor. Ein Pferd(Rappstute), ein leichtes, viersitziges Break, ein silberplattirtes Ein⸗ spännergeschirr, sowie verschtedene Stall-Utensilien sind billig zu verkaufen. Homburg v. d. H., Audenstraße 3. 750 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 751 G. Windisch, Bäckermeister. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 756 Statt besonderer Anzeige hiermit Freunden und Bekannten die freudige Nachricht von der Geburt eines