— — l. ahne ferenzen re 1 tur . 8, und doppelte — be. ders bllltg) n Geschäftz⸗ t, —— uf mehrere ens hinnen vird ertheilt — , chäft, sowie alle in 9316.) 2 1206 . er⸗Stift ., Telgseife ten a 20 Pf., . d eichsoda wir ig geruchlos u erhalten in . 1 1893.) ——— er menstonen 25 ne- berger Fried 405 1883. Dienstag den 24. April. 2 * W 47. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wind bei Annoneen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus wärtsgen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconso bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Beta un tm a ch ü n g Mit Bezugnahme auf das Polizeireglement vom 30. Juni 1880— Oberhessischer Anzeiger Nr. 77— und die Bekanntmachung vom 11. August 1880— Oberhessischer Anzeiger Nr. 98— bringen wir zur allgemeinen Kenntniß, daß dem practischen Thierarzt Sehrt zu Rod— heim v. d. H. die Uebung der reglementarmäßig vorgeschriebenen Funktionen eines beamteten Thierarztes in den Orten Rodheim v.% Holzhausen, Ober-Eschbach, Ober-Erlenbach und Petterweil übertragen worden sind. ö 5 Friedberg den 20. April 1883. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Rodheim v. d. H., Holzhausen, Ober-Eschbach, Ober-Erlenbach und Petterweil. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie ortsüblich in Ihren Gemeinden publieiren. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, und Philipp Gruber II. zu Nieder-Rosbach die Friedberg den 20. April 1883. Dr. Braden. Bekanntmachung. daß in den Stallungen des Philipp Heinrich Jacobi, Johannes Simon III., Philipp Stetzer Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Realschuldirector Kuhl zu Offenbach wurde zum Director der Realschule zu Darmstadt, der Realschuldirector Dr. Schön zu Oppenheim zum Director der Realschule zu Offenbach, der Reallehrer Dr. von Gall zu Mainz zum Director der Realschule zu Oppenheim ernannt. — Militärdienstnachrichten. Schörke, v. Hartmann, Unteroff. vom 1. Gr. Drag.-Regt. Ne. 23, wurden zu Portfähurs. befördert; Port. Unteroff. Hofmann als Sec.-Lieut. in das 1. Gr. Inf.⸗ Regt. Nr. 115, die P U. v. Beyer J. und Wolter als Sec.-Lieuts., und Gefr. v. Plönnies II. als charakt. Portfähnr. in das 2. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 116, P. U. Pempel als See. Lieut. in das 3. Gr. Inf.-Regt. Nr. 117, Kadet Frhr. v. Gugel als charakt. Portfähnr. in das 4. Gr. Inf.⸗ Regt. Nr. 118, P. U. v. Plönnies J. als Sec.-⸗Lieut. in das Gr. Feld-Art.-Regt. Nr. 25 eingestellt. Schleußner, charakt. Port.“ fähnr. vom 2. Gr. Inf.⸗ Regt. Nr. 116, zur Disp. der Ersatzbehörden entlassen; Lippert, pens. Bezirksfeldwebel, bisher beim Bezirks— Comm. des 2. Bats. 4. Gr. Landw.-Regts. Nr. 118, der Char. als Sec. Lieut. verliehen; Zimmermann, Pr.⸗Lt. der Landw.-Cav. des 2 Bat. 3. Gr. Landw. ⸗Negls. Nr. 117, der Abschied bewilligt. Berlin, 20. April. Der Reichstag ge— nehmigte in erster Lesung den deutsch serbischen Handelsvertrag, über dessen Juhalt Bamberger seine Befriedigung aussprach. Sodann wurde die Berathung des Krankenkassengesetzes fort— gesetzt. Die Berathung wird auch wieder ver— tagt, ohne daß über bestimmte§F. abgestimmt worden wäre.— 21. April. Bei der Abstimm— ung nach der zweiten Berathung des Kranken— kassengesetzes werden sänsmtliche Amendements, auch der Hertling'sche Antrag abgelehnt und die Paragraphen 1, la und 2 nach den Commissions— anträgen angenommen. Zu F. 3(Ausschließung der Reichs⸗Staats- und Com munalbeamten von dem Gesetz) wird der von der Commission be— antragte Zusatz, wonach Personen, welche in einem Krankheitsfall herkömmlich mindestens während 13 Wochen auf die Verpflegung in der Familie des Arbeitgebers oder auf Fort— zahlung des Lohnes Anspruch haben, mit 102 gegen 102 Stimmen abgelehnt, der Paragraph im Uebrigen aber angenommen. — 20. April. Gewerbeordnungs-Commission des Reichstags. Gegenüber Hirsch, welcher die Regelung des Cantinenwesens im Wege der Gesetzgebung verlangte, bemerkte der Kriegs— minister, für die Armee sei der Befehl des obersten Kriegsherrn Gesetz; eine größere Garantie, als in dem entschiedenen Willen des Kaisers, solchen Mißbräuchen entgegenzutreten, gegeben sei, kann auch durch einen Akt der Gesetzgebung nicht geschaffen werden. Die Com— mission hat sämmtliche Anträge von Richter und Genossen bezüglich der Militärhandwerker und des Cantinenwesens, sowie den fortschrittlichen Antrag von Geselleninnungen abgelehnt.— Die Canalbau⸗Commission hat auch die modificirten Anträge Hammachers, sowie§. 1 des Canal— Gesetzes abgelehnt, dagegen wurde die Reso— lution Gärtners angenommen. Damit ist das Gesetz als beseitigt zu betrachten.— Die Holz— zoll⸗Commission hat den Antrag Holzmann, daß der Holzzoll vom 1. October 1883 ab in Kraft trete, mit 9 gegen 7 Stimmen angenommen. — Die Bölrsensteuer-Commission beendete heute die erste Lesung und nahm den Wedell'schen Entwurf in allen Paragraphen mit den Ab— änderungen, die sich bereits aus dem früher angenommenen Antrag des Dr. Porsch(welcher an Stelle der vereideten Makler die betreffende Behörde setzt) mit Nothwendigkeit ergeben, an. Die zweite Lesung ist auf Donnerstag anberaumt. Kiel. S. M. S.„Moltke“, 16 Geschütze, Comm. Cap. z. S. Pirner, ist am 20. Febr. c. in Coquimbo eingetroffen. Baden-Baden, 20. April. Die Kaiserin von Deutschland ist verflossene Nacht mittelst Extrazuges wohlbehalten hier eingetroffen. Heute Mittag stattete Kaiserin Augusta der Kaiserin von Oesterreich einen Besuch ab, der kurz darauf erwiedert wurde. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 20. April. Ein kaiserliches Patent löst den Galizischen Landtag auf und ordnet die sofortige Einleitung von Neuwahlen an. Schweiz. Basel, 21. April. Der Schwei— zerische Nationalrath lehnte heute mit geringer Majorität den Centralbahn ab. Frankreich, Pais, 20, Apt, Kammer wählte eine aus 11 Mitgliedern be— stehende Commission für die Convertirungvor— lage. Von den Gewählten sind sieben der Regierungs-Vorlage geneigt, die vier übrigen würden eine Umwandlung in dreiprocentige Rente vorziehen. Großbritannien. London, 20. April. Ein erneutes Attentat auf die Büreaus der Times war geplant, ist aber durch die Auf— findung der den Sprengstoff enthaltenden Kiste vereitelt worden. — 20. April. Im Prozeß der wegen Hoch— verraths Angeklagten bezeugt Norman, das Dynamit⸗Complot sei durch die fenische Brüder— schaft in Newyork gebildet worden, deren Mit— glieder Thomas Gallagher und er gewesen seien. Gallagher habe eine herrschende Stellung in der Brüderschaft eingenommen, auch habe O' Donovan Rossa eine Zeit lang den Berath— ungen beigewohnt. O' Donovan Rossa erklärte, daß die Hauptverschworenen der Irländer noch nicht verhaftet seien. Dieselben kenne Niemand, da sie keine Namen, sondern nur Nummern führen. — 20. April. Das Unterhaus nahm nach lebhafter Debatte eine Bill an, durch welche dem General Wolseley eine Leibrente gewährt wird. Italien. Rom. Die Anklagekammer ver— wies entsprechend dem Antrage des General— Procurators alle wegen der Oberdaukdemon— strationen am 6. und 7. Januar Verhafteten vor die Assisen. Rußland. Petersburg. Der Kaiser und die Kaiserin werden mit Gefolge, wie den Daily News geschrieben wird, per Eisenbahn zur Krönung nach Moskau reisen. Der Kaiser setze unbedingtes Vertrauen in die Beamten des Sicherheitsdienstes. Warschau, 21. April. Obernpolizeimeister General Buturlin erläßt folgende Proclamation: „Jufolge vorgekommener Unordnungen unter den Studirenden hiesiger Universität wird bekannt gemacht, daß Zusammeurottungen auf offener Straße streng verboten sind. Amerika. New-Pork, 19. April. Wegen eines Vergehens wurde hier ein Mann Namens Lynch verhaftet, der vor dem Polizeirichter Ge— Ankauf der Schweizerischen ständnisse über den von Amerika aus geführten Dynamitkrieg gegen England machte, die geeignet sind, große Sensation zu erregen. Es herrscht hier allgemeine Indignation über die Irländer. Aus Stadt und Land. Offenbach, 22. April. Hier wurde eine zweite Blatternerkrankung constatirt. 5 Alsfeld, 19. April. Mit der Wiederherstellung unseres Rathhauses in seinem ursprünglichen Stil ist gestern der Anfang gemacht worden. 5 Vensheim, 18. April. Gestern war ein Mann in einer Villa im Schönberger Thale mit dem Tapezieren der Zimmer beschäftigt. Als der Eigenthümer der Villa gegen Abend nachsehen wollte, wie weit die Arbeiten vor⸗ geschritten seien, fand er den Mann, in einer Ecke sitzend, todt. Ein Schlagfluß hatte dem Leben desselben ein jähes Ende bereitet. Allerlei. 0 Frankfurt. Die Intendanz des Stadttheaters hat mit der Kammersängerin Frau Friedrich-Materna ein Uebereinkommen getroffen, durch welches es möglich ge worden ist, daß die Künstlerin an einem Abende auch im Abonnement auftritt. Frau Materna verabschiedet sich deßhalb nicht, wie ursprünglich gemeldet war, schon am Montag, sondern am Donnerstag den 26. vom hiesigen Publikum und zwar als Selica in der„Afrikanerin“. Höchst, 18. April. Heute wurde hier ein aus Weil— bach stammender Arbeiter des Farbwerks verhaftet. Der⸗ selbe soll bei dem vor zwei Jahren in Weilbach stattge fundenen Morde eines Mädchens betheiligt gewesen sein. Die Anzeige, welche zu seiner Verhaftung führte, soll von einem Auswanderer nach Amerika kommen. Zu wünschen wäre es jedenfalls, wenn über die dunkle That, die s. Z. große Entrüstung hervorgerufen hatte, endlich Licht verbreitet würde. Marburg. Am 1. Mai d. J. wird dahier das 600. Jubelfest der Vollendung der St. Eltsabeth-Kirche, des vollkommensten Bauwerkes altgothischen Stiles, mit besonderem Glanze gefeiert. Berlin. Dem Vernehmen nach sollen von den an— läßlich der silbernen Hochzeit des kronprinzlichen Paares gesammelten Geldern je 170,000 M. für den Kranken— pflegevereln und für die v. Bodelschwing'schen Arbeiter— colonien, sowie 40,000 M. einer Stiftung in Creuznach zugewiesen, von dem Rest aber jährliche Zuweisungen an bereits bestehende Vereine gemacht werden. Berlin. Ein großes Unglück ereignete sich beim Abbruch der Ruine des Berliner Stadttheaters. Ein Pfeiler und mit ihm eine Mauer stürzten zusammen und begruben 7 Arbeiter unter ihrem Schutte, von denen 2 todt blieben, 5 aber arg verletzt hervorgezogen wurden. Man hofft indeß die Verwundeten am Leben zu erhalten. Die Polizei forscht augenblicklich nach einem 8. Arbeiter, der möglicherweise gleichfalls ein Opfer der Katastrophe geworden. Berlin. Ein tragischer Vorfall hat sich in dem Dorse Virkholz in voriger Woche zugetragen. Dort feierten die Altsitzer Schulze'schen Eheleute das Fest der goldenen Hochzeit. Nach der kirchlichen Einsegnung fand ein fröhliches Mahl statt und am Abend betheiligte sich die ganze Bevölkerung beim fröhlichen Tanz. Abends gegen 11 Uhr zog sich das hochbetagte Jubelpaar zurück und suchte sein bescheidenes Schlafstübchen auf. Am andern Morgen fand man Beide als Leichen vor. Die Ehefrau, welche zuerst verstorben, lag im Bette, während ihr Ehemann, am Bette sitzend, die kalte Hand der treuen Lebensgefährtin in seiner gleichfalls erkalteten Hand bielt. Belde sind nach ärztlichem Ausspruch am Schlagfluß gestorben. Quebec, 20. April. Das Parlamentsgebäude ist gestern vollständig niedergebrannt; die Ursache des Bran— des ist unbekannt. Delhi, 20. April. Gestern hat eine große Feuers— brunst 2000 Häuser vernichtet. Turnerisches. Unter Verweisung auf die in dem Inseratentheil in vorletzter Nummer des Anzeigers befindliche Aufforderung des Vorstands des hiesigen Turnvereins, betr. die Ein— richtung eines Sommer-Turn-Cursus für Lehrlinge, überhaupt junge Leute unter 17 Jahren, möge durch das Nachstehende Allen, die es angeht, die Unterstützung des erwähnten Vorhabens recht warm an's Herz gelegt werden. Es bedarf dazu für jeden Einsichtigen nicht vieler Worte. Ist es nicht gerade in den wichtigsten Jahren der körperlichen Entwickelung eine Nothwendigkeit für den jungen Mann, der Tags über in der Werkstatt, im Büreau ze. arbeitet und zum größten Theile durch die Beschäftigung eine einseitige, körperliche Ausbildung erhält, zu turnen, d. h. unter fachmännischer Leitung eine harmonische Körperpflege und Kräftigung anzustreben und so viel als möglich zu erzielen. Liegt in einem der artigen Streben nicht gleichzeitig ein Antrieb zur sitt— lichen Erziehung der jüngeren Leute? Die gemeinsamen Uebungen haben die Unterordnung des Einzelnen unter die Disciplin des Turnlehrers als erste Voraussetzung; der frische, fröhliche Sinn der Jugend wird durch die gemeinsamen Uebungen angeregt, der Eifer, jede Uebung gut und sicher auszuführen, wird geweckt, der wohl thätige Einfluß fortgesetzten Uebens tritt allmählig in der ganzen Haltung der jungen Leute zu Tage. Und auch der praktische Gewinn, welchen der Einzelne durch regelmäßige Theilnahme an rationell geleitetem Turn— unterricht davonträgt, ist nicht gering anzuschlagen. Wer körperlich frisch und geistig rege seine Kräfte entwickelt hat, bis das Vaterland an dieselben Anforderungen stellt, der wird der Vortheile und Erleichterungen, die ihm seine turnerische Ausbildung verschafft, sehr bald mit Dank gewahr werden; fast alle guten Turner werden nach zweijähriger Dienstzeit entlassen. Gut geleitet, von den Besuchern ernst und mit Eifer gepflegt, wird der Tu rnunterricht für Lehrlinge mit der Zeit eine Einricht— ung werden, die für alle Theilnehmer nur Gutes und Nützliches zur Folge haben wird. C. Trapp. . (Eingesandt.) „Lumpacivagabundus“ muß nicht nut ein böser, son— dern auch ein mächtiger Geist sein, denn er hatte es vermocht, den Theatersaal im Casino am Sonntag mit einer so stattlichen Anzahl von Zuschauern anzufüllen, wie es in dieser Salson noch nicht vorgekommen ist. Daß„Das liederliche Kleeblatt“ sehr großen Beifall hatte, daß das Publikum den ganzen Abend thatsächlich nicht aus dem Lachen herauskam, brauchen wir wohl nicht erst zu erwähnen; es ist das bei dem vortrefflichen Spiel, das wir an„unsern Hanauern“ schon nach den ersten Vorstellungen auch in diesem Jahr schätzen lernten, selbstverständlich. Hoffentlich übt der„Lumpaeivaga⸗ bundus“ seine Macht auch ferner, indem er ein recht zahlreiches Publikum auch in die ferneren Vorstellungen schickt— obgleich die nächstens zur Aufführung ge— langenden Stücke alle einen so guten Geist in sich tragen, daß sie die Einwirkung eines bösen Geistes nicht brauchen. Zunächst„Der Compagnon“ von Adolph L' Arronge, das mit so vieler Spannung erwartet wird— kommt am Dienstag zur Aufführung. Hier ist der gute Geist der Verfasser— einer weiteren Empfehlung bedarf das Stück nicht.— Wer sich über „Hasemanns Töchter“ gefreut— oder wer den„Dr. Klaus“ hat kuriren sehen, der wird auch am Dienstag das Theater nicht versäumen. Auch der Mittwoch wird von einem guten Geist beseelt— und zwar von keinem ge— ringeren als„Lessing“!„Klassische Vorstellung zu ermäßigten Preisen“—„Minna von Barn⸗ helm“— verkündet uns der Theaterzettel. Diese Vor— stelung wird auch auf unsere studlerende Jugend ohne Zweifel große Anziehungskraft ausüben. In Vorbereltung sind„O, diese Männer“ und„Unsere Frauen“, damit kein Geschlecht vor dem andern etwas voraus hat. Neugierig wären wir nur zu erfahren, mit welchem Studium die Künstler zuerst zurecht kommen werden— mit„Unsere Frauen“— wohl schwerlich!— Damit liebende Eltern die Ungeduld ihrer Kleinen schon jetzt etwas stillen können, wollen wir auch verrathen, daß sich alltäglich 7 kleine Zwerglein auf der Bühne einfinden, um ihre Künste zu probiren, denn noch in dieser Woche soll„Sneewittchen“ oder„Die 7 Zwerge“— für Kinder zur Aufführung gelangen. Verloosung. Canton Freiburg 15 Frs.⸗Loose von 1861. Ziehung am 16. April. Gezogene Serien: Nr. 23 58 107 128 36[51 318 586 639 719 951 1007 105 1220 ee 2e 933 905 2297 2 2420 2435 2625 2665 2912 2946 3118 3180 3376 3406 3420 3476 3543 3569 3624 3665 3676 3948 4065 4374 4456 4493 4532 4553 4557 4709 4754 4836 4860 4929 5794 5899 5900 6064 6072 6229 6629 6700 6722 6834 6928 7148 7212 7256 7300 7434 7484 7602 7604 7782 7862 7894 7951. Die Prämien-Ziehung findet am 15. Mai d. J. statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 21. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10— 1.20, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pi. Gießen, 21. April. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund Mk. 1.00- 1.10, Eier per Stück 4—5 Pfg., Käse per Stück 5—8 Pfg., Tauben per Paar Mk. 0.80 1.00, Hühner per Stuck Mk. 1.20 bis 1.60, Haͤhnen per Stück Mk. 1.50 2.00, Enten per Stück Mk. 2.50— 2.70, Ochsenfleisch per Pfund 66 bis 70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56- 60 Pf., Kalbfleisch 40 bis 50 Pfg., Schweinefleisch 62- 61 Pfg., Hammelfleisch 66-70 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 9.00- 12.00. Zwiebeln per Centner M. 3.50— 5.00. Gießen, 19. April. Auf dem am 17. und 18. d. M. abgehaltenen Viehmarkt waren aufgetrieben: 1095 Stück Rindvieh und 1540 Stück Schweine. Nächster Markt Dienstag den 1. und Mittwoch den 2. Mai d. J., am letzteren Tage auch Krämermarkt(Himmelfahrtmarkt). Mainz, 2). April. Marktipreise. Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 9.50 11.00, Heu per Ctr. Mk. 3.50 bis 3.75, Stroh per Ctr. Mk. 2.00— 2.25, Butter ½ Kilo Mk. 1.— 1.10, Butter in Parthien Mk. 75—80, Eier ½ Hundert Mk. 1.15 1,25, Handkäse Mk. 0.04—0.07, Rothkraut Mk. 0.20— 0.30, Weißkraut Mk. 0.06 0.07, Blumenkohl Mk. 0.45— 0.50, Wirsing Mk. 0.02— 0.03 Zwiebeln ½ Kilo Mk. 0.04 0.05, 1 Ente Mk. 2.50 bis 3.00, 1 Hahn Mk. 1.75—2.25, 1 Huhn Mk. 1.75 bis 2.25, 1 junge Taube Mk. 0.45 0.50.— Frucht⸗ markt. Waizen, hiesiger und fremder Mk. 16.50— 19.75, Ungarischer 21—22, Amerikanischer 23—23.50, Roggen hiesiger Mk. 15.25 15.50, Franz. Mk. 15.80 16.10, Gerste, pfälzer, Mk. 13.30 13.75. Franken Mk. 13.25 bis 13.75, Ungar. Mk. 19.00- 19.75, Hafer Mk. 12.00 bis 13.75, Reps Mk. 34.50 35.00, Rüböl effect. ohne Faß Mk. 38.50—39, per Mai mit ditto 37.7538. Zum Umtausch in den Händen des Publikums un— brauchbar gewordener Postwerthzeichen(Freimarken, ge— stempelter Briefumschläge, Postanweisungs- Formulare, Samstag den 28. Postkarten und Streifbänder) ist die Post-Verwaltung nicht verpflichtet. Vom 1. Mai ab findet im Verkehr mit den Dänischen Antillen(St. Thomas, St. Jean und St. Croix) ein regelmäßiger Austausch von Postpacketen ohne Werth— angabe bis 3 kg. auf dem Wege über Hamburg und ittels deutscher Postdampfer statt. Der einheitliche Portosatz beträgt M. 2.40. Die Sendungen müssen frankirt und von zwei Zollinhaltserklärungen begleitet sein. Literarisches. Daheim. Nr. 29 enthält: Zwei Vettern.(Forts.) — Die Urzeit nach biblisch⸗-geschichtlicher und-geogra— phischer Ueberlieferung. Von Dr. Zöckler.— Das Wirthshausleben im Alterthum. Von H. Göll.— Das alte Leipzig. Von F. Anders. Mit 7 Illustr.— Italien im Norden von Berlin. Von G. de Beaulieu.— Am Familientische: Die Reliquien Raphaels.—„Wozu“? Gedicht von H. Seidel. Mit Illustr.— Rechtsrath.— Haus wirthschaftliche Fortschritte. Mit 1 Illustr. Mit zwei illustr. Beilagen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. Die Zauberflöte. Dienstag den 24. Mittwoch den 25. Geschlossen. Donnerstag den 26. Letztes Gastspiel der k. k. Kammer- sängerin Frau Friedrich Materna. Die Afrikanerin. (Selica: Frau Friedrich-Materna). Freitag den 27. Soirée zum Besten der Wittwen- und Waisenkasse der Chor-Mitglieder der hiesigen Oper. Undine. Sonntag den 29. Neu einstudirt: Der Wildschütz, oder: Die Stimme der Natur. Schauspielh aus. Dienstag den 24. Liebesplänkelei.— Memoiren des Teufels. Mittwoch den 25. Fatinitza. Donnerstag den 26. Geschlossen. Freitag den 27. Stephanie. Samstag den 28. Zum ersten Male: Der Spion von Rheinsberg. Lustspiel in 5 Akten von Gottschall. Sonntag den 29. Freund Fritz. Hierauf: Der Atzemer und sein Sohn. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 21. April 1883. 20 Frankenstüftʒñtftfn e do. in. nee Englische Sovereigaggs s Rüssische Imper tales Ducalfe n 1 al makes Dollars in God Pfennig ⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlageu. Vetrag. W. Bestand am 1. Juni 1882 sammt Zinsn 16388 01 Uebertrag vom 14. April 1883 26572 f 1. C Binder nag!!! 63 46 19 2 W. Bernd ek 179 117 3. Ph Bilds 119 82 1 0 Flaschen tigen 97 63 85 5. H. Flaschenträger 123 81 80 27153[34601] 62 Uebertrag am 1. Junt 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 14. April neue Einleger 269. Nellie Einlegen Gesammt-Einleger 1250. Friedberg den 21. April 1883. Haupt⸗Summelstelle: Vorschuß und Credit-Verein, e. G. U* 5 Oeffentliche Aufforderung. Eigenthums und sonstige Ansprüche an die nachstehend aufgeführten, in dem Grundbuche den den einzelnen Parzellen mit Ramen beigesetzten Personen zugeschriebenen Liegenschaften, welche dermalen veräußert und bezw. überschrieben werden sollen, sind binnen 4 Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Veräußerungs⸗ verträge bestätigt und die beantragten Ueberschreibungen vollzogen werden. A. Gemarkung Bönstadt. 1. Adam Leonhardt zu Bönstadt: 1. 3563. 870 a. 100 2a. 1. 38a. 225. 51. XIV. 425. XV. 38. 423. XIII. 3. 2. Schule Bönstadt: 1. 4. 5. 5,3. 3. Gemeinde Bönstadt: 1. 5,5. 4. Evangelische Kirche Bönstadt: J. 2. B. Gemarkung Stammheim. 5. Heinrich Nagel J. in Stammheim: 1. 30. Altenstadt den 14. April 1883. Großherzogliches Amtsgericht Altenstadt. Hofmann. 612. 686a. VIII. 198. 1555„ Ein tüchtiger Pferdebursche wird gesucht im Hötel Trapp. 1571 8 welse dert fordert, vom erst eiwalge! auseinan bllten⸗Vet zubtingen Handlung uchtlich! des für Ober⸗Erl Vilb 1 Wir für die! Kenntniß Dienflag bereit he relchen gelaufe Fr 65 kammer⸗ kanerin. en und n Oper. 6, oder: ren des fon von schall. r Atzemet . G. — ug. achsehend einzelnen chriebenen ind beisb. hen dahlel ußerungs llbungen 2.6864. 1. 198, — 75 1 Aufgebot. Auf Antrag des Georg Burkhardt Falkenstein von Ober-Erlenbach, als Cessionar des unbekannt wo? ab— wesenden Heinrich Amrein von Ober-Erlenbach bezüglich der vermögensrechtlichen Ansprüche des Letzteren an den in der Gemarkung Ober-Erlenbach gelegenen, auf den Namen der Ludwig Amrein's Kinder mit Erwerbtitel: Erbfolge d. d. 8. April 1864 ingrossirten Immobilien, wurden behufs Auseinandersetzung dieser gemeinschaft— lichen Vermögens verhältnisse die betreffenden Immobllien am 8. März 1882 öffentlich ortsgerichtlich versteigert und hierbel ein Gesammterlös von 868 Mark erzielt. Mit Rücksicht hierauf werden die unbekannt wo? abwesenden Kinder des Ludwig Amrein beziehungs— weise deren Erben oder Rechtsnachfolger andurch aufge— fordert, binnen 2 Monaten, vom ersten Erscheinen dieses Aufgebots an gerechnet, etwaige Einwendungen gegen die fragliche Vermögens— auseinandersetzung, sowie gegen die abgehaltene Immo— bilten⸗Versteigerung vor dem unterfertigten Gerichte vor— zubringen, ansonsten ihr Einverständniß mit diesen Handlungen unterstellt, die fragliche Versteigerung ge— richtlich genehmigt und im Uebrigen nach den Anträgen des für sie bestellten Curators Kaspar Amrein von Ober⸗Erlenbach verfahren werden würde. Vilbel den 16. März 1883. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Dr. Seriba. Weiß. Wir bringen hierdurch gemäß 85 13 der Instruktion für die Aichmeister des Großherzogthums zur öffentlichen Kenntniß, daß die hiefigen Aichmeister sich jeden Dienstag und Donnerstag zu ihren Dienstverrichtungen bereit halten und wolle man die zu aichenden Gegenstände deßhalb an diesen Tagen, Vormittags von 9—12 Uhr, den Aichmeistern abgeben. Friedberg, 18. April 1883. Großherzogliches Alchamt Friedberg. Grimm, Kreisbaumeister. Submission. Nachstehende, 792 Reparatur der Nidda-Brücke bei Nieder⸗Florstadt erforderlichen Arbeiten und Lieferungen: Maurerarbeit im Betrage von 1034 M. 80 Pf., Mauersteinlieferung 2 1 Schlosserarbeit 49„ sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen auf unserem Büreau in den Vormittagsstunden zur Einsicht offen. Die Offerten wolle man längstens bis Montag den 30. April, Vormittags 10 Uhr, versiegelt bei uns ein⸗ reichen, in welchem Termin die Eröffnung der ein— gelaufenen Submissionen stattfinden wird. Friedberg am 21. April 1883. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Grimm. Holzversteigerung in den Waldungen des Großh Hauses der . Obetförsterei Ober- Rosbach. Montag den 30. April d. J., von Morgens 10 Uhr an, kommen in dem Distrikt Burgwald, Schlag XVI, zur Versteigerung: 19 Raummeter Eichen⸗Scheiter, 1517 1556 10 05 Buchen Knüppel, 31, 5 Birken Eichen Knüppel, 1,6 Erlen⸗ ꝛc. Knüppel, 4475 Stück Wellen Buchen Reisig, 395985„ Birken⸗Eichen Reisig, 7418„ Weichholz⸗Reisig, 1 Nadelholz“ Stamm von 11 Centimeter Durch- messer und 8 Meter Länge, 48 Nadelholz⸗Stangen von 6—9 Centimeter Durch— messer und 2—7 Meter Länge. Ober⸗Rosbach am 21. April 1883. Großherzogliche Oberförsteret Ober Rosbach. Strack. Arbeits⸗Versteigerung. 1567 Mittwoch den 25. d. Mts., Nachmittags um 3 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Fauerbach v. d. H. nachstehende Arbeiten und Lieferungen, behufs Wieder⸗ herstellung des alten Schulhauses und Anschaffung von Schulmöbeln, öffentlich in Accord gegeben N N. Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 1 2 Schreinerarbeit 441 74 Glaserarbeit 25 80 . 0 180 15 Pflasterarbeit 35— Aikferung eines Schwellen- und Poteststein 29 52 55 von Mauersteinen 13 50 1„ Russensteinen 60— 5„ Mauersand 25— 5„ hydraulischem Kalk 21— 75„ Pflasterkies 10— „ Pflastersteinen 36— Aufsetzen der Steine und Sandmessen 5 0 Butzbach den 21. April 1883. Der Bezirks-Bauaufseher Metzger. 277 2 Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restaurati ion Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse, Neue Mainzerstraße Nr. 31 besindet. Anerkannt gute Küche. Frankfurt a. M. Vorzügliches Bier. Billige und prompte Bedienung. Wilhelm Simon früher H. J. Simon. Arbeits⸗ Vergebung. Freitag den 27. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen zu Ilbenstadt in dem Gasthaus„Zu den drei Haasen“ nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: Maurerarbeit, veranschlagt zu 45 Mark, Steinhauerarbeit 890 Lieferung von Mauersteinen 16 5 Lieferung von Sand, Kalk und Cement 12„ Friedberg den 23. April 1883. Zörb II., 1573 Bezirksb auauffeher. Holz⸗Versteigerung. 1544 Freitag den 27. und nöthigenfalls Samstag den 28. April l. J., des Vormittags 9 Uhr, kommt in dem Cleeberger Markwald, Distriet Burgberg J., nachstehendes Holz zur Verstelgerung: 159 Stück Eichen⸗Stämme, 23,71 Fstm. 206„ Eichen-Derbhol 2 156 Inhalt, zstangen, 1. 2. u. 3. Cl., Nadelholz. Stämme, 29,04 Fstm. Inhalt, „ Nadelholz-Derbholzstangen, 1., 2., 3. und 4. Cl., Raummeter Eichen-Knüppel, 5 Buchen⸗Scheiter, 50 1 Buchen⸗Knüppel, 0 15 Nadelholz-Knüppel, Eichen-Wellen, Buchen-Wellen, Nadelholz-Wellen, 142 Raummeter Stockholz. Cleeberg den 18. April 1883. Der Bürgermeister: A Versteigerung. Donnerstag den 26. 49 Vormittags 9 Uhr an⸗ fanzend, läßt Herr Metalldreher Lang wegzugshalber folgende Gegenstände gegen Baarzahlung versteigern: 1 Sopha, Kommoden, Tische, Stühle, 1 Kleider— schrank, Betten, 1 Drehbank mit Werkzeug, Bütten, Züber, Schiebkarren, 1 große Parthie neue Waaren, als: Strohhüte, Binden, Putzwaaren, Lampen, Cylinder, sowie Haus- und Küchengeräthe. Friedberg. In Auftrag: 1548 o s. Butzbach, Auktionator. Nächsten Dienstag 9 1. Mai, Vormittags 9 Uhr, beabsichtigt der Unterzeichnete wegen Aufgabe seiner Oekonomie folgende Gegenstände einer freiwilligen Ver— steigerung auszusetzen: gutes Pferd(Einspänner), gute Kühe(gefahren), Rinder,/—1 Jahr, Mutterschwein, Springer, fast neuen — 8-12 Monat alt, zweispännigen Wagen, fast neuen einspännigen Wagen, fast neuen Beetpflug(Unterwender), fast neuen Schaufelpflug, Vorderpflüge, davon der eine neu, neuen Häckelpflug, neuen Streichpflug, gute Häckselmaschine, Pfuhlfaß, fast neue Egge, 1 Strohbank, verschiedenes Pferde— und Kuhgeschirr, eine Quantität Heu, Dickwurz und Stroh, sowie sonstige landwirthschaftliche Geräthe. Dortelweil, 22. April 1883. 1570 Johs. Schneider NI. Man- gzvatis und frei Prospecte, Druckphognete. beide vollstän— dig rere vom Druck- Automat verlange (b. R.-Fatent- A.) neuestes Verfahren zum Vervielfältigen von Schrifteu, Zeichnungen, Noten 22 Die unvergünzliche 1¹ Abdrücke genießen borto- Ermüssigung. 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