2 —=— SS 2 8 — — — S 2 S — 2. r.. 2 D = 8 S — en, empfiehl ister. heli 1792 aften. s- Summe, 8 Summe. esellschaft sind deren sich die inz, im, Dorn⸗ zer, Södel. . 4 1200. 1858 erg sst eln Gul irca 30 Morgen den feen Preis M. 23000, welle Hal telt. 1 0 4 Fogler . 13x00 2 chten ie Bü 1 Stuhl- f loppenheim.— Antritt 3486 zu 330 Mark, sollen am Mittwoch den 23. Mai 1883, 1 6 1883. Dienstag den 22. Mai. J 58. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Areisblatt für den Areis griedberg rscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Freitag Abend ausgegeben. Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wind bel Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Gesuche um Beurlaubung oder Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit sowie Gesuche„;. d 35 um zeitweise Beurlaubung von Soldaten. 5 Friedberg den 18. Mai 1883. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. a Nach einer an Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz gelangten Mittheilung des Commando's der Großherzoglichen Division werden Gesuche um Beurlaubung von Soldaten zur Disposition des Truppentheils am allgemeinen Entlassungstermin der Reserven im Herbst jeden Jahres, sowie Gesuche um Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit auf Grund des§. 30, 2. a—e der Ersatzordnung zur Disposition der Ersatzbehörden(ek.§. 82 der Ersatzordnung) in großer Zahl von den Bittstellern unmittelbar bei des Großherzogs König— licher Hoheit oder bei der Großherzoglichen Divisien eingereicht. Hierdurch werden unnöthige Weiterungen und Schreibereien hervorgerufen. Indem wir nachstehende beide Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums vom 26. October 1869(Nr. 19 des Amtsblattes) und vom 10. April 1872(Nr. 13 des Amtsblattes), nach welchen Gesuche der oben bezeichneten Art bei der Großherzoglichen Bürgermeisterei des Wohnortes des Bittstelles vorzubringen sind, und nur Gesuche um zeitweise Beurlaubung eines im activen Dienst stehenden Soldaten unmit— telbar bei der Militärbehörde, und zwar bei dem betreffenden Regiments- oder Truppen-Commando, und nicht bei der Großherzoglichen Division eingereicht werden müssen, wiederholt bekannt machen, fügen wir an, daß Gesuche, welche nicht auf dem darin bezeichneten Wege zur Vorlage gelangen, eine Berücksichtigung und Bescheidung für die Zukunft nicht zu erwarten haben. Zugleich weisen wir Sie an, sich nach den Vor⸗ schriften jener Ausschreiben genau zu bemessen und in vorkommenden Fällen die Betheiligten über den bezüglich ihres Gesuches vorgeschriebenen Weg geeignet zu belehren, auch die Weitergabe derartiger Gesuche an nicht competente Militärbehörden, wenn möglich, zu verhindern. J. B. d. K.: Dr. Freiherr v. Gemmingen, Kreis-Assessor. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Nach einer Mittheilung des Commando's der Großherzoglichen Division werden am allgemeinen Entlassungstermin der Reserven im Herbste jeden Jahres von den Regimentern ꝛc. auch eine Anzahl von Mannschaften, welche ihre dreijährige Dienstzeit noch nicht beendigt haben, zur Disposition der Truppentheile beurlaubt. Bei diesen Beurlaubungen werden zunächst die am besten Ausgebildeten berücksichtigt. Es können aber auch, wenn darum nachgesucht wird, solche Mannschaften Berücksichtigung finden, deren Anwesenheit zu Hause häuslicher Verhältnisse halber dringend wünschenswerth erscheint. Die deßfallsigen Gesuche sind jedoch nicht bei dem betreffenden Regiment, sondern bei der Bürgermeisterei der Wohnorte der Bittsteller einzureichen oder von der letzteren zu Protokoll zu nehmen. Werden dergleichen Gesuche unmittelbar bei dem Regimente eingereicht, so werden sie von diesem künftig zuruͤckgewiesen werden. In den Gesuchen ist das Regiment 2c., in welchem der betreffende Soldat dient und seit wann derselbe im Militär überhaupt dient, genau zu bemerken und sind die Gründe bestimmt und deutlich anzugeben, aus welchen die Anwesenheit des Soldaten zu Hause dringend nothwendig erscheint. Die Bürgermeisterei hat sich zunächst über die Richtigkeit der zur Begründung des Gesuchs angeführten Thatsachen genau zu verlässigen und dasselbe sodann mit einem Berichte, in welchem sie sich über diese Thatsachen, sowie über die Familien-, Erwerbs- und Vermöͤgensverhältnisse der Bittsteller zu äußern hat, dem Kreisamte vorzulegen. Von dem Kreisamte sind diese Gesuche näher zu prüfen, geeigneten Falles weiteren Nachweis zur Begründung der darin angeführten Umstände, wie die Beibringung eines kreisärztlichen Zeugnisses, zu veranlassen und die Verhandlungen sodann mit einer Liste der vorzugsweise zu berück— sichtigenden Soldaten am 1. August jeden Jahres an das betreffende Regiment abzugeben. Mit Rücksicht auf diesen Termin sind die Gesuche der fraglichen Art in dem Monat Juli so frühzeitig anzubringen, daß die näheren Ermittelungen darüber bis zum 1. August beendigt sein können. Gesuche um zeitweise Beurlaubung sind künftig nicht mehr an das Divisions-Commando, wie in unserem Ausschreiben vom 1. August 1868 (Nr. 9 des Amtsblattes) bemerkt ist, sondern an das betreffende Regiment, beziehungsweise Truppen-Commando zu richten. Indem wir Ihnen die vorstehenden Bestimmungen zu Ihrem Bemessen und geeigneter Instruirung der Großherzoglichen Bürgermeistereien mittheilen, beauftragen wir Sie zugleich, dieselben in den Kreisblättern zur Nachachtung für die Betheiligten bekannt zu machen. Darmstadt am 26. October 1869. v. Dalwigk. Rautenbusch. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Veranlaßt durch eine große Zahl von Gesuchen um zeitweise Beurlaubung oder um Eutlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit, welche fast täglich unmittelbar bei dem Commando der Großherzoglichen Division eingereicht werden, hat uns dasselbe ersucht, die Bestimm— ungen über den bei solchen Gesuchen einzuhaltenden Instanzenzug in Erinnerung zu bringen und deren Kenntniß und Beachtung möglichste Verbreitung zu verschaffen. Wir beauftragen Sie daher, die nachstehenden Bestimmungen durch die Kreisblätter zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. Für die Behandlung von Gesuchen um Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit sind zunächst die Vorschriften im§. 188 der Militärersatz-Jnstruction für den Norddeutschen Bund vom 26. März 1868(Regierungsblatt von 1868 Seite 521) maßgebend, wonach dergleichen Gesuche nicht bei einer Militärbebörde, sondern bei den beireffenden Civilbehörden anzubringen sind. Die Civilbehörden, welche diese Gesuche anzunehmen haben, sind die Großherzoglichen Bürgermeistereien, welche über jedes Gesuch dieser Art ein Protokoll nach dem hierfür vorgeschriebenen Formular(ef. Ausschreiben vom 14. October 1868 zu Nr. M. d. J. 11,339) aufzunehmen und solches mit Fragen— beantwortung und Begutachtung an das ihnen vorgesetzte Kreisamt einzusenden haben. Das Kreisamt übersendet sodann die Verhandlungen, nachdem es erforderlichen Falles deren Vervollständigung veranlaßt hat, mit seinem Gutachten und unter Beifügung eines Gutachtens des betreffenden Landwehr-Bezirkscemmando's an das Civilmitglied der Großherzoglichen Ersatzbehörde dritter Instanz, von welchem hierauf bezüglich derjenigen Gesuche, die nicht wegen Mangels gesetzlicher Begründung sofort zurückzuweisen sind, mit dem Commando der Großherzoglichen Division gelangen, können, so lange das erwähnte Verfahren nicht eingehalten worden ist, keine Berücksichtigung finden. Gesuche um zeitweise Beurlaubung von im activen Dienst stehenden Soldaten sind stels an das betreffende Regiments, beziehungsweise Truppen-Commando zu richten, wie bereits in unserem Ausschreiben vem 26. October 1869(Nr. 19 des Amtsblattes) bemerkt und der darin enthaltenen Weisung gemäß in den Kreisblättern bekannt gemacht worden ist. Werden statt dessen dergleichen Gesuche unmittelbar bei dem Commando der Groß⸗ herzoglichen Dirision eingereicht, so haben die betreffenden Bitisteller es sich selbst zuzuschreiben, wenn dieselben unberücksichtigt bleiben. Da die Mehrzahl der bei dem Commando der Großherzoglichen Diwision unmittelbar einlangenden Gesuche um Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit oder um zeitweise Beurlaubung von den betreffenden Bürgermeistereien beglaubigt oder befürwortet sind, so wollen Sie insbesondere auch den Großherzoglichen Vürgermeistereien die vorstehenden Bestimmungen zur sorgfältigen Beachtung in Erinnerung bringen und dieselben zugleich anweisen, bei jeder sich ihnen darbietenden Gelegenheit die Betheiligten wegen des bei Gesuchen der mehrerwähnten Art einzuhaltenden Geschäftsganges geeignet zu belehren. a 8 Darmstadt den 10. April 1872. f v. Bechtold. 5 Lotheißen. Bekanntmachung, die Unterhaltung der Kreisstraßen betreffend, hier Vergebung von Arbeiten. i e l Die für Aufbesserung des beschädigten Chausseekörpers an der Kreisstraße Rodbeim⸗Wehrheim, nächst Rodheim nöthigen Arbeiten und Lieferungen, veranschlagt Nachmittags 2½ Uhr, an Ort und Stelle unter den im Termin bekannt gegebenen Bedingungen durch Bezirks⸗ bauaufseher Zörb 11. öffentlich versteigert werden. Friedberg den 15. Mai 1883. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreis⸗Assessor. Betreffend: Das Bettler- und Vagantenthum. Friedberg den 21. Mai 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Sie wollen berichten, wieviele Anzeigen wegen Bettelei, Landstreicherei und Bruchs der Landesausweisung(§. 361 p. 2, 3, 4 des Reichs⸗ strafgesetzbuchs) im Jahre 1882 und im J. Quartal 1883 die einzelnen in Ihren Gemeinden bediensteten Lokalpolizeiofficianten erstattet haben und wieviele Verhaftungen durch dieselben wegen der genannten Uebertretungen während der bemerkten Zeit vorgenommen wurden. Betreffend: Erthellung bau- und gewerbspolizeilich Das Großherzogliche V Regierungs-Accessist. er Genehmigungen. Friedberg den 2m. Mai 1883. Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die bei uns behufs Ertheilung der baupolizeilichen Genehmigung zur Vorlage gelangenden Pläne entsprechen häufig nicht den Vor— schriften des§. 85 der Ausführungsverordnung zur allgemeinen Bauordnung. Wir empfehlen Ih neu deßhalb, die Ihnen zur Einsendung anher übergebenen Pläne jedesmal hinsichtlich der Beobachtung der genannten Vorschriften zu den Gesuchstellern alsbald zur Vervollständigung zurückzugeben. durchsehen und bei vorgefundenen Anständen dieselben Da die wegen Ertheilung der Baugenehmigung, mit Rücksicht auf die nach Artikel 67 der allgemeinen Bauordnung vorgeschriebene Prüfung der Bauprojekte, entstehenden Verhandlungen öfters längere Zeit in Auspruch nehmen, so wollen Sie darauf hinwirken, unter Einreichung der Plane anher stellen. Gewerbeordnung einer besonderen Genehmigun daß die Juteressenten möglichst frühzeitig vor dem beabsichtigten Beginn des Bauens ihre Gesuche Wir machen Sie ferner darauf aufmerksam, daß bei Gesuchen, welche gewerbliche, nach§. 16 der g(durch den Kreisausschuß) bedürfende Anlagen betreffen, außer den Erfordernissen des§ 85 der Ausführungsverordnung zur allgemeinen Bauordnung, insbesondere die Bestimmungen des F. 2 und 3 der Verordnung vom J. November 1869 über die Ausfuhrung der Gewerbeordnung, gewahrt sein müssen. Ein Verzeichniß dieser Anlagen folgt nachstehend. Verzeichniß der n Schießpulverfabriken; Anlagen zur Feuerwerkerei und zur Bereitung von Zündstoffen aller Art; D. d Regierungs-Accessist. ach§ 16 der Gewerbeordnung genehmigungspflichtigen Anlagen. Gasbereitungs- und Gasbewahrungs— Austalten; Anstalten zur Destillation von Erdöl; Anlagen zur Bereitung von Braunkohlentheer, Steinkohlentbeer und Koaks, sofern sie außer⸗ halb der Gewinnungsorte des Materials errichtet werden; Glas- und Rußhütten; Kalk-, Ziegel- und Gypsöfen; Anlagen zur Gewinnung roher Metalle; Rostöfen; Metallgießereien, sofern sie nicht bloße Tiegelgießereien sind; Hammerwerke, chemische Fabriken aller Art(auch Farbe- und Lackfabriken); Schnellbleichen; Firnißsiedereien; fabriken; Wachstuch-, Darmsaiten⸗, Knochenkochereien und Knochenbleichen; Zuberei 5 Dachpappen⸗, Dachfilzfabriken; Stärke-Fabriken, mit Ausnahme der Fabriken zur Bereitung von Kartoffelstärke; Stärkesyrups⸗ Leim⸗, Thran- und Seifensiedereien; Kuochenbrennereien; Knochendarren; tungsanstalten für Thierhaare; Talgschmelzen; Schlächtereien(es gehören hierher nicht blos eigentliche Schlachthäuser, sondern alle gewerblichen Schlachtereien ohne Unterschied); Gerbereien; Abdeckereien, Poudretten- und Düngpulver— fabriken; Stauanlagen für Wassertriebwerke; Hopfen⸗, Schwefeldörren; Asphaltkochereien und Pechsiedereien, soweit sie außerhalb der Gewinu— ungsorte des Materials errichtet werden; Strohpapierfabriken; durch Vernieten hergestellt werden. Betreffend: Das Feldgericht der III. Periode 1883. An die Großh. Bürgermeistereien Sie werden an die rechtzeitige Einsendung der Rügeregister, oder der Benachrichtigungen, nicht entstanden sind, hiermit erinnert. Friedberg den 18. Mai 1883. Darmzubereitungsanstalten; Fabriken, in welchen Dampfkessel oder Blechgefäße der Amtsgerichtsbezirke Friedberg, Vilbel, Butzbach und Bad-Nauheim. daß Feldfrevel in der rubricirten Periode Der Großherzogliche Amtsauwalt. J. V.: Dieffenbach. Auss chreiben. Um Angabe des derzeitigen Aufenthaltsortes des Friedrich Fichtner von Guminitz, Kreis Krotoschin, wird ersucht. Friedberg den 10. Mai 1883. Der Großherzogliche Amtsanwalt. J. V.: Dieffenbach. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 14 enthält: Bekanntmachung, Nachrichtendienst bei Hochwasser betreffend. Darmstadl. Der Director des Gymna⸗ siums zu Darmstadt Prof. Dr. Weidner wurde auf Nachsuchen entlassen Berlin, 18. Mai. Der König von Sachsen, welcher heute Vormittag die Hygiene-Ausstellung besuchte, ist Nachmittags 1 Uhr über Zossen nach Dresden zurückgereist. — 20. Mai. Der Papst hat die letzte Note Preußens beantwortet. Die Germania sieht darin den Abbruch der Verhandlungen, weil Preußen unrealisirbare Zumuthungen gestellt habe; von anderer Seite verlautet, Schlözer verlasse Rom mit langerem Urlaub, was als Beweis zu be— trachten sei, daß diesseits auf eine Fortsetzung der Negociationen mit der Curie verzichtet werde. Die Nachricht der Blätter, daß die Antwort an Schlözer bereits übergeben sei, ist unrichtig. Bis heute ist die Antwort in der preußischen Gesandtschaft nicht eingetroffen. — 18. Mai Staats Minister Graf Hatz feld tritt heute Abend seinen Erholungsurlaub an. Eisenach, 18. Mai. Der deutsche statistische Congreß ist heute eröffnet worden. Der Direk— tor des deutschen statistischen Amtes, Geheime— rath Becker in Berlin, wurde zum Präsidenten erwählt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 18. Mai. Nachdem das Herrenhaus die vom Unterhause beschlossenen Gesetzentwürfe entgiltig genehmigt und die Delegationswahlen vorgenommen hat, erklärte der Minister-Praͤsident im kaiserlichen Auftrage den Reichstag für vertagt. — Die Wiener Abendpost bezeichnet die Zeitungsnachricht über den angeblichen Rücktritt der Statthalter von Galizien, Böhmen und Schweiz. Bern, 18. Mai. Bischof Mere reichs an der Nordwestküste Madagascar's be— millod machte dem Bundespräsidenten und den statige. Die Note werde indessen nicht die Be— Mitgliedern des Bundesraths einen Besuch, deutung eines Ultimatums haben. regte aber erfolglos die Wiedererrichtung der— 19 Mai. Die Kammer nahm die Vor— päpstlichen Nuntiatur au. lage betreffs unentgeltlicher Ueberlassung von Schweden. Stockholm, 19. Mai. Die hunderttausend Steinschloß- oder Jagdgewehren zweite Kammer lehnte den ersten Parapraphen an Brazza an. der Regierungsvorlage über die Heeresorgani⸗— Bischof Guilbert in Amiens ist zum Erz⸗ sation mit 153 gegen 44 Stimmen ab und bischof von Bordeaux und der Gesandte Tricon nahm statt dessen einen abändernden Antrag an, in Japan zum Gesandten in Peking ernannt gegen welchen der Staatsminister sich ausge- worden. sprochen hatte, weil derselbe eine Schwächung Großbritannien. Dublin, 18. Mai— der Heeresstärke involvire. Der am Morde im Phönixparke betheiligt gewesene Norwegen. Christiania, 19. Mai. In Curley ist heute hingerichtet worden. Die Ord— der Anklagesache gegen die Mitglieder des nung wurde nicht gestört. f Staatsraths hielt das Reichsgericht gestern die Italien. Rom, 19. Mai. Deputirten⸗ erste Sitzung ab; dasselbe verhandelte indeßf kammer. Die Berathung über den Antrag nur über Formalien. Nicotera und die verschiedenen dazu gestellten Holland. Haag, 18. Mai. Die zweite Tagesordnungs- Anträge kam heute zu Ende. Kammer genehmigte die internationale Conven⸗Depretis bemerkte hierauf, er werde nicht auf tion betreffs der Fischereipolizei auf der Nord- seinem Posten bleiben, ohne ein ausdrückliches see und stimmte der Vorlage bezüglich der Fort-⸗[TVotum der Zustimmung zu seiner Politik. Er dauer der Wirksamkeit des egyptischen Gerichts-[wolle sein Programm durchführen und werde hofes zu. dabei die Unterstützung aller der Leute annehmen, Frankreich. Paris, 18. Mai. Die Bud⸗ welche ihre Unterstützung ihm ohne Bedingungen getcommission beschloß die Aufrechterhaltung des leihen wollten. Der Ministerpräsident erklärte Cultusbudgets, ermäßigte aber den Betrag des- ferner, er werde die Tagesordnung Ercole an⸗ selben um 540,000 Fraucs. Die Abstriche be⸗( nehmen. Dieselbe besagt:„Die Kammrr billigt treffen hauptsächlich die für Bischöfe ausgewor- nur die Politik der Regierung ꝛc.“ Die Kammer fenen Betraͤge. Univers will wissen, die Re- stimmte mit 348 gegen 29 Stimmen fur die gierung hatte einen in der Form zwar gemaͤßig. Tagesordnung Ercole, wobei sich 5 Deputirte ten, sachlich aber energischen Protest des Papstes der Abstimmung enthielten. gegen die wiederholten Acte der Verfolgung,— Einige Blätter wollen wissen, daß die denen der Klerus ausgesetzt sei, erhalten. Minister Baccarini und Zanardelli in Folge von — 18. Mai. Der Dampfer„Garonne“, Meinungsverschiedenheiten mit dem Minister— welcher nach Algier beordert wurde, hat dort spräsidenten Depretis demissionirt hätten. Einer zur Verstärkung der Mission Brazza's Truppen] Meldung der Agenzia Stefaui zufolge erscheint nach dem Congo eingeschifft. Mähren als Erfindung. m go hifft.. diese Nachricht indessen zum Mindesten verfrüht. —. Temps sagt, es sei möglich, daß der Turin, 18. Mai. Der Herzog von Aosta französische Admiral der Regierung Madagas-reist morgen incognito ohne ö Aufenthalt über Wien und Warschau nach Petersburg ab. car's eine Note zustelle, welche die Rechte Frank— R 1 faherli üursten G0 verhaf des el einem N wie e gehen Bomb sonen worde Voers haben wenn Man semeste. von ett sammt; nicht l ein 6. mädche Blatte und ut vor ei verhär kommt in elnen baren E Stunden Asche le Mittag ersucht elne Ce Fu versam in uns girtent Oktob Zu di elngef vertre in Fi Wahl Nauhe walde Aschaf Vogel Thür hön; ergant mit es getrete der E der S nomm zu de Resolu je nad hoben am S. doppel nach il zelnen bands, Centre külren⸗ können der za welche fürstes Harm obember 1869 abewahrungz⸗ n sie außer- inuung roher V Harbe⸗ und Stärkesyrups: 'ochendarren; er nicht blog Düngpulver— der Gewinn— Blechzesiße fauhein. ten Periode lt. lt. A ascar's be⸗ cht die Be⸗ m die Vor⸗ assung von indgewehren st zum Erz⸗ udte Tito ing ernannt 18. Mal. igt geweselt „Die Ord⸗ Deputirkel⸗ en Antrag u gestellei zu Eude, 0e licht U tödrückliches holitk. G und werde - much dingunge 15 ali Ercole dl aur bili ie Kane en für N Deplite „daß die Folge vol Ministe“ tn. Gilt 0 euschell velftühl on Lot halt fel ab. Rußland. Petersburg, 20. Mai. Das kaiserliche Paar mit den Kindern und den Groß— fürsten Alexis und Paul ist Nachts 1 Uhr von Gatschina nach Moskau abgereist. — Mehrere hiesige Garde-Offiziere wurden verhaftet in Folge von Aussagen eines Offiziers des eriwanischen Regiments, daß die Verhafteten einem revolutionären Club angehörten. Moskau. Hier herrschte am Sonnabend, wie einem Londoner Blatt gemeldet wird, un— geheure Aufregung in Folge der Explosion einer Bombe in einer belebten Straße. Mehrere Per— sonen sollen mehr oder weniger schwer verwundet worden sein. Afrika. Durban, 16. Mai. Vierhundert Boers, die ein Lager in Stilleland aufschlugen, haben Mankorrane gedroht, ihn anzugreifen, wenn er ihnen nicht Farmland geben würde. Mankorrane hat dies verweigert und erklärt, daß er sich auf den Schutz der britischen Re— gierung verlasse. Aus Stadt und Land. Gießen. Die Immatrikulation für das Sommer— semester ergibt einen Zuwachs gegen das Winterhalbjahr von etwa 10 bis 12 Studirenden, so daß sich die Ge— sammtzahl der Letzteren über 450 stellt. Offenbach, 16. Mai. Wir werden die Blattern nicht los! Nach dem„O. T.“ sind noch am Samstag ein 6jähriges Kind in der Geleitsstraße und das Dienst— mädchen der Herberge„Zum Würzburger Eck“ an den Blattern erkrankt. Die Herberge wurde sofort geschlossen und unter Quarantäne gestellt. Die Quarantäne, welche vor einiger Zeit über die Herberge„Zum Vater Fritz“ verhängt worden, hat ihr Ende erreicht. Allerlei. Frankfurt, 19. Mai. In einem Haus der großen Fischergasse kam gestern ein Blatternfall vor. Erkrankt ist ein Mädchen. Rüdesheim, 19. Mai. Eine schreckliche Kunde kommt wieder von hier: Heute Mittag um 12 Uhr entstand in einem Hause Feuer, welches sich in Folge des furcht— baren Sturmes so rasch verbreitete, daß es in wenigen Stunden ein ganzes Häuserquadrat, eirea 30 Häuser in Asche legte, über 40 Familien sind obdachlos. Heute Mittag wurde das Gouvernement in Mainz um Hilfe ersucht und sind mittelst Extrazugs von Castel ab sofort eine Compagnie Pioniere nach dort gegangen. Fulda. Am Pfingstmontage tagte die erste General— versammlung des Verbandes Deutscher Touristenvereine in unserer Stadt, um sich auf Grund der in der Dele— girtenversammlung zu Frankfurt a. M. am 15. und 16. Oktober v. J. gefaßten Beschlüsse definitiv zu konstitulren. Zu derselben hatten sich ca. 40 fremde Touristen hier eingefunden und durch Delegirte waren folgende Vereine vertreten: Taunuselub in Frankfurt, Taunuselub Wetterau in Frledberg⸗Nauheim(vertreten durch Seminarlehrer Wahl von Friedberg und Hoftapezier Blensdorf von Nauheim), Rhein- und Taunuselub in Wiesbaden, Oden—⸗ waldelub in Erbach, Verein für Spessartfreunde in Aschaffenburg, Spessart-Touristen-Verein in Hanau, Vogelsberger Höhen-Club, Offenbacher Touristen⸗Club, Thüringer Waldverein, Freigerichter Bund, sowie der Rhön⸗Club. Auf die an die deutschen Touristenvereine ergangene Beitrittsaufforderung sind bis jetzt 16 Vereine mit einer Mitgliederzahl von 10734 dem Verbande bei— getreten und hat sich nur der Erzgebirgsverein, sowie der Gebirgsverein für Oderau ausgeschlossen, während der Schwarzwaldverein eine abwartende Stellung einge⸗ nommen hat. Die Beitragspflicht der einzelnen Vereine zu den Verbands-Kosten wurde durch Annahme einer Resolution dahin bestimmt, daß der Beitrag proeentualiter je nach den Einnahmen der einzelnen Vereine derart er— hoben werden soll, daß die Auslagen des Verbandes am Schlusse des Verbandsjahres zu liquidiren und der doppelte Betrag dann auf die beigetretenen Vereine je nach ihrer Jahreseinnahme auf die Centralkasse der ein⸗ zelnen Vereine zu repartiren sei. Bezüglich des Ver— bandsabzeichens wurde die Auswahl eines solchen dem Centralausschuß überlassen. Ueber die mit der konsti⸗ tutrenden Generalversammlung verbundenen Festlichkeiten können wir nur ganz kurz berichten, da eine Erwähnung der zahlreichen und mannigfaltigen Reden, Trinksprüche ꝛc., welche bei dem vorzüglichen Festmahle im Hotel zum Kur— fürsten, bei dem ungemein besuchten Commers in der Harmonie, sowie bei dem Mittagessen in Kleinsassen und auf der Milseburg selbst gehalten worden sind, weit den Rahmen unseres Blattes überschreiten würde. Von den lotelen und gewandten Rednern wollen wir nur des Seminarlehrers Wahl aus Friedberg besonders gedenken, der sich durch seine herrlichen und von echtem Humor gewürzten Worte und sein liebenswürdiges, joviales Wesen die Herzen aller Zuhörer erobert hat. An der zam folgenden Tage ausgeführten Partie auf die Milse— wurg nahmen 4 Partiewagen und 6 Chaisen, vom denk— war schönsten Wetter begünstigt, theil. Pest, 19. Mai. Der der Ermordung Mallaths an— geschuldigte Spanga gestand gestern dem Untersuchungs— richter Toth, daß der Leihusar Bereez Spanga und Pitely Abends durchs Thor eingelassen habe. Sie ver⸗ Hargen sich in Bereez' Zimmer; um 1 Uhr Nachts gingen Spanga und Pitely in Mailaths Schlafzimmer. Spanga sagte: Ich bin um Geld gekommen. Mailath rannte auf ihn zu und verwundete sich an Spanga's vorgehaltenem Messer. Pitely warf darauf Mailath nieder und band ihm die Füße zusammen, während Spanga ihn mit einem Handtuch knebelte. Er nahm darauf den Kassenschlüssel, konnte aber die Kasse nicht öffnen, nahm daher Ring, Uhr und Kette. Pitely nahm die Brieftasche. Darauf ließen sich Beide an einem Seile auf die Straße hinab. Rom, 19. Mai. Der allgemeine Arbeiterverein ver— anstaltete gestern eine Gedächtnißfeier zu Ehren Schulze— Delitzsch', welcher Ehrenmitglied des Vereins war. Die Betheiligung war eine sehr zahlreiche. Genala, Luzzatti u. A. feierten den Verstorbenen als einen Freund Italiens und Apostel des Genossenschaftswesens.„Nuova Anto— logia“ veröffentlicht einen von Luzzatti verfaßten warmen Nachruf auf denselben. Newyork, 19. Mai. In Raeine im Staate Wis— consin zerstörte vor einigen Tagen ein Orean 150 Häuser; 20 Personen wurden getödtet und 100 verletzt. Handel und Verkehr. Friedberg, 19. Mal. Wochenmarkt. Butter kostete der Pfd. M. 1.15— 1.30, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 0 Pf. Gießen, 19. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund M. 1.20— 1.50, E er 1 Stück 5 Pf., 2 Stück 9 Pf., Käse per Stück 4 10 Pf., Erbsen per Liter 22 Pf., Linsen 30 Pf., Tauben per Paar M. 0.65 bis 1.00, Hühner per Stück M. 1.30 1.60, Hahnen per Stück M. 1.50— 2.20, Enten per Stück M. 2— 2.50, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 Pf., Kuh- und Rind- fleisch 56 60 Pf., Kalbfleisch 45 50 Pf., Schweinefleisch 60 64 Pf., Hammelfleisch 60—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 8—9, Zwiebeln per Centner M. 3.00— 5.00. Frankfurt, 19. Mal. Wochenmarkt. Frische Kohl— rabi auf 20—25 Pf per Stück, Spargeln la 50— 70 Pf. per Pfd., Ila. 25—40, Pf., frische Erbsen 50 Pf., en gros 40 Pf., Gurken 30—80 Pf. per Stück, Häupter⸗ salat 5—10 Pf., alle anderen Gemüse wie am Mittwoch — Kartoffeln per Ctr. M. 4.50, Wetterauer M. 3.80, per Gescheid 17—20 Pf., rothe Mäuschen per Ctr. M. 7.50, per Gescheid 25 Pf., neue Kartoffeln kleine 24 Pf., große 30 Pf. per Pfund— Butter en gros Preis per Ctr. M. 132-135, per Pfd. 1.55 1.65.— Eier per Hundert M. 4.50, 25 Stück M. 1.20, per Stück 5 Pf., aus⸗ ländische keine vorhanden.— Fleischsorten: Ochsenfleisch per Pfd. 60—70 Pf., Rindfleisch und Kuhfleisch 55 bis 60 Pf., Kalbfleisch 50 Pf., Hammelfleisch 70 Pf., Schweinefleisch 70—-80 Pf.— Wildpret und Geflügel: Rehztemer M. 12— 16, Keule M. 6-9, Sommergans M. 4—8, Huhn M. 1.70 2.80, Hahn M. 1.70 2.20, Taube 50—70 Pf., Ente M. 3—4, Poularde M. 2—3. Heumarkt. Zufuhr 60 Wagen, lebhafter Abgang. Preis für Heu per M. Ctr. 3—3.80, fuͤr Stroh M. 1.80 bis 2.20. Mainz. Viehmarkt vom 11. bis 17. Mai. Zu getrieben waren: 2 Farren M. 54, 122 Ochsen 1. Qual. M. 71, 2. Qual. M. 68, 210 Kühe 1. Qual. M. 66, 2. Qual. M. 50 60, 331 Kälber M. 65, 552 Schweine M. 50—57 per 50 Kilo. Literarisches. Daheim. Nr. 33 enthält: Zwei Vettern.(Forts.) — Ein schwieriger Fall. Gedicht von H. Seidel. Mit Illustr.— Der Militärtelegraph in der Reichs haupt- stadt.— Die Arbeiter-Colonie in Wilhelmsdorf. Von R. Socius. Mit 5 Illustr.— Eine Antwort auf viele Fragen. Von H. Arnold.— Trinkbares Gold. Von J. Stinde.— Am Familientische: Gründungsgeschichte einer kleinen Pfennigsparkasse. Von Dr. F. E. Clasen. Neumanns geographisches Lexikon des deutschen Reichs.— Mit einer illustr. Beilage. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 22. Der Wildschütz. Mittwoch den 23. Zweites und letztes Gastspiel der Signora Trebelli: Der Prophet. Fides: Signora Trebellt. Außer Abonn. Donnerstag den 24. Die Nachtwandlerin. Freitag den 25. Geschlossen. Samstag den 26. Jessonda. Sonntag den 27. Walküre. Montag den 28. Geschlossen. Dienstag den 29. Die Götterdämmerung. Schauspielhaus. Vater und Söhne. Mittwoch den 23. Krieg im Frieden. Donnerstag den 24. Der Bettelstudent. Außer Abonn. Freitag den 25. Der Seecadett. Lambert: Herr Jasson als Gast.. Samstag den 26. Zum ersten Male: Durch Procuration: Lustspiel in 2 Akten. Hierauf: Zum ersten Male. So sein se. Charaecterskizze in 1 Aufzug von Adolar Sonntag den 27. Julius Cäsar. Geld⸗Cours. Frankfurt am 19. Mai 1883. Dienstag den 22. 20-Frankenstücke 16. 22—25 do. in 16. 20— 24 Englische Sovereigns. 20. 39—44 Russische Imperiales. 16. 73—78 Dee 9. 65G. uf 5 i o e dd Briefkasten. Herrn K. in Worms. Bitte den Anzeiger dorten auf der Post zu bestellen. Er kommt auf diese Weise unbedingt regelmäßiger und billiger, als wenn wir per bd. senden. Ziehen Sie dennoch Abd.⸗Sendung vor, so bitten wir um Nachricht. Recht freundlichen Gruß! Die Expedition. Pfennig⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf. Bestand am 1. Juni 1882 ant eee 16388 01 Uebertrag vom 12. Mai 1883 28966[1944161 1. C. Bindernage l. 72 53 70 2. W. Bernbeck. 181 119 55 8. Ph Bines 139 99 7 4. H. Flaschenträger. 83 56 55 5. H. Flaschenträger. 122 85— 29563[36244 12 Uebertrag am 1. Juni 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 12. Mai neue Einleger 280. Neue Einleger„„ Gesammt⸗Einleger 1269. Friedberg den 19. Mai 1883. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G stirchliche Anzeigen für Friedberg. Natholische Gemeinde. Mittwoch 5 Uhr: Beicht. Donnerstag 7 Uhr: Austheilung der hl. Communkon. 10„ Felerliches Hochamt mit Segen und Procession. Andacht mit Segen. Bekanntmachung. Dienstag den 22. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll die diesjährige fiscalische Gras-Erndte an der Burg Friedberg meistbletend verpachtet und der Anfang am dicken Thurm gemacht werden. Ober⸗Rosbach den 21. Mal 1883. Großherzogliche Oberforsteret Ober-Rosbach. 888 Strack. 2„ Bekanntmachung. Die Lieferung von 9 laufenden Metern Cementröhren mit 0,40 m Lichtwelte loco Baustelle Ilbenstadt, sowie dle Verlegung derselben wird Mittwoch den 23. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Büͤrger— meisterei-Büreau in Ilbenstadt in Accord gegeben. Friedberg den 19. Mai 1883. Der Cultur-Ingenieur Völzing. Arbeits-Vergebung. Mittwoch den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen die zur Chausstrung eines Feldwegs, einer Ortsstraße und zur Unterhaltung des Armenhauses ꝛc. nöthigen Arbeiten und Materlallieferungen, nämlich: 1887 M. Pf. Planir und Chaussirarbeit veranschlagt zu 461— Pflaster- und Chaussirsteine zu brechen 360— 1. 1 anzufahren 262— Kies in der Usa zu graben 142— „ anzufahren 195— Maurerarbeit 60— Schreinerarbeit 13 50 Glaserarbeit 40— Weißbinderarbeit 14— Pflasterarbeit 62— Schwarzkalklieferung 21— auf dem Gemeindezimmer zu Ober-Mörlen öffentlich vergeben werden. f Friedberg den 18. Mai 1883. Zörb, 1868 Bezirks bauaufseher. Arbeits-Vergebung. Mittwoch den 23. d. Mts., Nachmittags 2¼ Uhr, soll die zur Herstellung von Abfahrten nöthige Maurerarbeit, veranschlagt zu 72 Mark, Steinhauerarbeit 72 Chaussirarbeit 508 Lieferung von Chaussirsteinen 200 „ Cementröhren 124 Aufsetzen der Chaussirsteine 15 auf dem Rathhaus zu Rodheim v. d. H. öffentlich in Accord gegeben werden. Friedberg den 19. Mai 1883. Zörb II., Bezirks bauaufseher. Ein kräftiger Junge kann die Küferei erlernen bei 1882 Friedrich Hinkel II. 1874 in Vilbel. Unterjaden& Unterhosen gelde Gras- Versteiger Die Benutzung des Grases an den Gräben und bietenden für das Jahr 1883 versteigert werden. Böschungen der zum Baubezirk Fried berg gehörenden ung. Straßen soll in nachgenannten Terminen an den Meist⸗ ——— Ordn.⸗ 5 1 1 5. Abtheilung Nr. Monat.] Tag. Tag und Tageszeit. Ort. Local. enen nung der raße. von bs 45 Mai 24. Donnerstag, Mittags 12 Uhr, Butzbach Gambrinus Gießen— Frankfurt und 76 90 Hessenbrückerhammer— Butzbach 90 110 2. 5 25. reitag, Morgens 11 Uhr Bad⸗Nauheim Gemeindehaus Gießen— Frankfurt und 0 1 5 0 5 1 f Nieder-Mörlen— Usingen 104 138,38 3. 1 26. Samstag, Morgens 11 Uhr, Melbach Wirthschaft von Philippi Verstadt— Friedberg und 122 167, Dorheimer Bergwerkstraße B 5,06 4. 15 28. Montag, Morgens 11 Uhr, Ober⸗Rosbach Wirthschaft von Meyer Friedberg— Homburg 55 5 29. Dienstag, Morgens 11 Uhr, Ober⸗Wöllstadt Wirthschaft von Muͤller Gießen— Frankfurt 136 166 6. 5 30. Mittwoch, Nachmittags 2 Uhr, Selzerbrunnen bei Okarben Gießen— Frankfurt und 166 222,53 Vilbel— Offenbach 219 2227 5 5 2 Donnerstag, Morgens 10 Uhr, Ilbenstadt Gasthaus zu den 3 Hasen Rieder⸗Wöllstadt— Hanau 161 206,48 8. Juni 1 Freitag, Morgens 9 Uhr, Ober⸗Eschbach Darmstädter Hof Bonames— Homburg 0 16,7 9. 45 15 Freitag, Mittags 12 Uhr, Steinbach Gemeindehaus Höchst— Homburg 0 10,45 10. 5 2 Samstag, Morgens 11 Uhr, Bönstadt Gemeindehaus Ilbenstadt-Büches und 175,16 204 Schwalheimer Hof— Nonnenstümpf 162 183,52 1 5 4. Montag, Morgens 10 Uhr, Ossenheimer Forsthaus Ilbenstadt— Reichelsheim 167,68 204 Bingenheim— Reichelsheim 146 151,8 Friedberg— Staden 0 52,81 54 5 5. Dienstag, Morgens 11 Uhr, Altenstadt Wirth Holzapfel Ilbenstadt— Büches und 204 258,16 Hersfeld— Hanau 328,29 385,7 13. 5 6. Mittwoch, Morgens 10 Uhr, Büdingen Gasthaus zum Stern Gießen— Gelnhausen 22⁵ 283,75 Friedberg den 15. Mai 1883. 1847 Großherzogliches Kreisbauamt Fiiedberg. Grimm Arbeits⸗Versteigerung. Donnerstag den 24. d. Mts., Vormittags um 9 Uhr, sollen in dem Gemeindesaal zu Münster nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Weißbinderarbeit, lt. Kostenüberschlag 36 80 Pflasterarbeit 60— Aeferung von Pflastersteinen 30— 5„ Pflasterktes 30— Steinbrecherarbeit 40— Steinfahren 40— Steinzerschlagen 56— Unterhaltungsarbeiten 10— Buß bach den 20. Mai 1888. Meßger, C Bezirks⸗Bauausseher. Arbeits-Versteigerung. Donnerstag den 24. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Ostheim nachstehende 1885 Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 35— Zimmerarbelt 48 30 Schlosserarbeit 10 20 Weißbinderarbeit 43 20 Pflasterarbeit 87— Chaussirarbeit 297— Unterhaltungsarbeiten 33— Lleferung von Schichtpflasterstelnen 48— N gewöhnlichen Pflastersteinen 30— 7„ Pflaster⸗ und Mauerkies 51 50 Grundbausteine zu liefern 297 50 Steinzerschlagen 60— Steinaufsetzen 17— Buß bach den 20. Mai 1883. Metzger, 1886 Bezirks-Bauaufseher. D Neueste Kaffee-Offerte! Oo Kreuchauff, Hamburg, liefert nur reinschmeckende Sorten zu sehr billigen Preisen D 1 — zoll⸗ und portofrei gegen Nachnahme:(H. à 998/.) 10 Pfund Rio, kräftig.. M. 7.— 10„ Mocca, afrikanisch. 5 10 10„ Camptinas, sehr schöͤn. 80 10„ Portorleo, brillant.„ 10.— 10„ Ceylon, Plantation„ 11— 10„ Menado, goldgelbe.„ 12 Versteigerung. Nächsten Donnerstag den 24. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt der Unterzeichnete wegen Aus— wanderung nach Amerika folgende Gegenstände öffentlich meistbietend versteigern: 1 Oekonomiewagen, 1 Schaufel pflug mit Vorderpflug, 1 Egge, 1 Ziege, verschiedene Haus und Oekonomlegeräthschaften. Gegen genügende Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini er. gestattet. Klein⸗Karben den 18. Mai 1883. 1881 Joh. Georg Stork 1. 1 SWnersmann's e 1560 1— — — Strohhüte, Sonn- und Kegenschirme für Damen und Herren billigst bei K. Friedrich. für Dan 9 Aecht amerikanischen Pferdezahn-Kulter- Mais in bester keimfähiger Qualität empfiehlt 1776 Jalob Herrniann. Aechten Schweizerkäse, Feinsten Rahmkäse in Staniol, Holländer Käse, Prima Limburger empfiehlt billigst W. Berubeck. Sieh- und Draht- 2 geflechte liefert zu den bil⸗ ligsten Preisen F. Schaack, 5 Bockenheim, Frankfurterstr. 66. Ein Lehrling e Se ace. Düngerkalk kann unentgeltlich abgegeben werden auf der chemi 0 Fabrik von 5 1789 Bad⸗ Nauheim. H. Rönckendoiff. Ein kleines Logis hat zu vermiethen Karl Türk. Holländischen Syrup und 1 Apfel- Gelée empfiehlt Assenheim. Zbwetschen⸗Honig, hochfeine Qualität, per Pfund 40 Pf., empfiehlt 1866 W. Bernbeck. für meine Druckerei kann so chen 1841 1848 Carl Bauer. heilt Bettnässen, Blasenleiden ꝛc. ꝛc. 10—15 Maurer und Theerschwefel-Seife, bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbe⸗ dingt alle Arten Haut-Unreinigkeiten und erzeugt in lürzester Frist eine reine, blendend weiße Haut. 6-10 Handarbeiter finden dauernde Beschäfligung bei Vorräthig à Stück 50 Pf. bei Apotheker Lünn. Ockstadt. Allerdist& Comp. 285 Ir. Hlrehoffer, Spez. Arzt in Straßburg, (H. 232 C.) 1890 Custnaus„Tur Traube“ in Hungen. Montag den 11. Juni 1883, als an den israelitischen Feiertagen, findet B a 11 statt, wozu ergebenst einladet 125 1879 as Comite. Kalbfleisch, das Pfund 45 Pfennig, verkauft 889 Gesch Einem geehrten Publikum gegend die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Spengler dahier niedergelassen habe und empfehle mich im An⸗ fertigen aller Spenglerarbeiten bestens unter Zusicherung reellster Bedienung. Assenheim im Mai 1883. 3 W. Kreuter 11. äfts-Empfehlung. von Assenheim und Um⸗ Konrad Goldstein. 1443 Strobhüte 5 empfehle in großer Auswahl und in den neuesten Fagons zu äußerst billigen Preisen. 4 Usagasse. Hch. Diehl. Ein tüchtiger Bäckerbursche kann in Arbeit treten bei 18844 Bäcker Windisch. Ein mit den nöthigen Schulkenntnissen versehener kräftiger Junge wird unter sehr günstigen Bedingungen in ein Colonsalwaaren Geschäft in die Lehre gesucht. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 1871 Contobüchelchen zu 15 Pf., 25 Pl., 40 Pf., 60 Pf. vorräthig bei J Earl Bindernagel. 15 Centner Heu sind zu verkaufen. Wo? sagt die Exp. d. Anz. 1878 Todes-Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die schmerz— liche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren Vater, Bruder und Schwager, den Steuercommissartatsgehuͤlfen W. Rullmann am 20. d. Mts. nach schwerem Leiden zu sich zu rufen und bitten wir um stille Theilnahme. Friedberg den 21. Mai 1883. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag den 21. 55 Nachmittags 5 Uhr, statt. 1891 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Praktischer Rathgeber für Landwirthe Nr. 3 und 4.) Besut wollen HBetref beth abger und Hechs den 9 kündi wilt! Wah den Hie der Str. Str. 1 0 1 FEE c. —. sisch. den betre liche schuf wird satio stand mein ledig ordn zellen Antr. von fand bon lithos stimn Erled 2 Preu nach ist b. abge