1883. M 136. Dienstag den 20. November. * 1883 9 eine z Ka 8 e Vers findet im ffentlich 100 U cc und Unffl tung ordneter Karl 7 a roh Einberufer kund dember findet bel nt musik Ab Sig. hitektur un nik. 100 , Zeichnungen, gol jeder Art, suwe Uh en und Ettheilung vnn gelegenheiten. 1. Diesener, 1 Architekt, ochzeits-Keir fagenten ungel ihlin Engel berg owember 1883. challen, e Worte sem Orte, sein. vollen Becher, Rebensaft, cher, 5 10 schaft. zer Ferne eute, sich freute, noch longe Jahr. 41 Bäder Vormillagl. Sennteh Belln. . lebe „ ieder nach Frledbiil b wien u ee, 1 von Geschwifter 1 9 L. 5 kek. ehe, 07 jusenden werden, empfehlen wir Ihnen, die in 1 über die Krankenversicherung der Arbeiter, bestimmt auf Aussicht über die Orts⸗, Betriebs-(Fabrik.) und Bau Krankenkassen 0 Behörden, welchen die Aufsicht über die J „iusteht. Innungskrankenkassen stehen nach gebildeten Ortsvorstände zu verstehen sind. schriebenen Hülfskassen, sowie die freien Hülfskassen, . Betreffend: Die Aufsicht über die Krankenkassen. Verfügung vom 9. October d. J.(Oberhessischer Anzeiger Nr. ö Tagen in Erinnerung. —feechen z Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch Donnerstag und Samstag. und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffers i f i R i Ee f f eile wi' r t berechnet, erem 2 s Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets ber Post 0 N 1 Amtlicher Theil. detreffend: Rundgang der Feldgeschworenen. f Friedberg den 16. November 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Lie Die Erledigung unserer Verfügung vom 21. September l. J O i i i i i l . 8 i 5. J.— Ooberhessischer Anzeiger Nr. 112— bringen wir bei Ihne Erinnerung mit Frist von 14 Tagen. J. Bi d K. Fey, Went auth Wehe 9 Letreffend: Den Rundgang der Wiesenvorstände im Oetober, 1883. Friedberg den 16. November 1883 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. AUnsere Verfügung vom 23. October l. J.— Oberhessischer Anzeiger Nr. 125— wollen Sie innerhalb 8 Tagen erledigen, oder ewaige Anstände, welche der Erledigung eutgegenstehen, berichten. J. Vendten: Few Regierungs-Accessist. i d. i Bekanntmachung,. die Ausführung des Reichsgesetzes vom 20. Juli 1881 über die Bezeichuung des Raumgehaltes der Schaukgesäße betreffend. Unter Bezugnahme auf die Verordnung vom 2. Juni d. J.— Regierungsblatt Nr. 15— die Ausführung des Reichsgesetzes vom 0. Juli 1881 über die Bezeichnung des Raumgehaltes der Schankgefäße betreffend, wird hierdurch bekannt gemacht, daß der darin erwähnte Apparat zur Prüfung der Schankgefäße nunmehr durch Vermittelung der unterzeichneten Behörde von der Firma W. F. Nöllner dahier bezogen verden kann. Der Apparat besteht im Wesentlichen aus zwei gläsernen Meßgefäßen, welche während des Transportes ineinander geschoben ind in einem Köcher verwahrt werden. Beim Gebrauche stellt man dieselben einzeln auf einer möglichst horizontalen Unterlage(Tischplatie) uf. Um die horizontale Lage dieser Unterlage zu untersuchen, füllt man das größere Meßgefäß bis zur Füllungsmarke für 1 Liter mit Wasser ind sieht, ob der rings um das Gefäß herumlaufende horizontale Strich mit dem Rande der Wasserfüllung zusammenfällt. Ist dies nicht der Fall, dann muß die Unterlage auf der einen oder anderen Seite durch Uunterlegen so lange gehoben werden, bis die horizontale Stellung erreicht st. Hierauf spült man die beiden Meßgefäße mit Wasser aus und läßt dieselben einige Secunden lang abtropfen. Hierdurch bewirkt man, daß uchenden Schankgefäße. Letzteres wird nun bis zum gefahr ebensoviel Flüssigkeit in jedem derselben zurückbleibt, als demnächst in dem zu unters Füllstrich mit Wasser gefüllt und der Inhalt in dasjenige der beiden Meßgefäße, welches mit Rücksicht auf seinen Raumgehalt zum Messen benutzt werden soll, ausgegossen. Wenn dann der Wasserspiegel in diesem Gefäß, welcher am Rande desselben als dunkle Linie erscheint, mit der entsprechenden Füllungsmarke zusammenfällt, oder doch nicht tiefer liegt, als die darunter befindliche Marke für die gestattete Abweichung, dann wird das Schankgefäß in Bezug auf seinen Inhalt als richtig angesehen. Zur Prüfung des richtigen Abstandes des Füllstrichs vom Rande des Schankgesäßes ist der dem Apparat beigegebene Maßstab zu benutzen. Von den auf demselben eingeschnittenen Strichmaßen sind die n dem einen Ende befindlichen für Schankgefäße mit engem Halse(Flaschen und Krüge), die beiden anderen für weite Schankgefäße bestimmt. Der Preis des beschriebenen Apparates beträgt für diejenigen, welche sich bis zum Schlusse des laufenden Jahres bei der unterzeichneten Behörde anmelden, incl. Köcher mit Tragriemen und Maßstab, 10 M. 80 Pf. Fur einzelne Apparate, welche spater nachbestellt werden, wird in entsprechender Preis-Aufschlag eintreten. Darmstadt den 3. November 1883. Großherzogliche Aichungs— Inspektion. 7 Pfannmüller. betreffend: Ausführung des Reichsgesetzes vom 20. Juli 1881 über die Bezeichnung des Raumgehaltes Friedberg den 16. November 1883 der Schankgefäße. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. von der wir Ihnen einen Abdruck zu Ihrem Bemessen hiernach mit nächster Post Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung, derselben beschriebenen Meßgefäße auf Kosten der Gemeinden anzuschaffen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 6. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. f Darmstadt am 6. November 1883. chen Kreisämter. Rumpf. Letreffend: Die Aufsicht über die Krankenkassen. Die nachstehende Verfügung Großherzoglichen bringen wir zur öffentlichen Keuntniß. Friedberg den 15. November 1883. November 1883(Amtsblatt Nr. 15) Vetreffend: Die Aufsicht über die Krankenkassen. 15. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzogli Die Nr. 8 der Allerhöchsten Verordnung vom 1. November 1883, betreffend die Ausführung des Reichsgesetzes vom 15. Juni 1883 Grund der§F. 44, 66 und 72 des bezeichneten Reichsgesetzes, welche Behörden die zu führen haben. Im Anschluß daran bezeichnen wir in Nachstehendem die nnungskrankenkassen, eingeschriebene und freie Hülfskassen ohne Beitrittszwang und Knappschaftskassen §. 95 der Gewerbeordnung unter der Aufsicht der Gemeindebehörden, worunter die für die Gemeinden Die auf Grund des Gesetzes vom 7. April 1876(Reichsgesetzblatt Seite 125) errichteten einge— fur welche ein Zwang zum Beitritte nicht besteht, unterliegen nach der Verordnung vom kassen betreffend(Regierungsblatt Seite 459), der Aufsicht der Großherzoglichen Artikel 175 ꝛc. des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 die Bergbehörden. v. Starck. de Beauclair. Friedberg den 15. November 1883. Bürgermeistereien des Kreises. itig bei denjenigen von Ihnen, welche unsere deren unverzügliche Erledigung binnen drei Dr. Braden. 22. Juli 1876, das Reichsgesetz über die eingeschriebenen Hülfs Freisämter. Aufsichtsbehörden für Knappschaftskassen sind nach Friedberg an die Großherzoglichen Beachtung und bringen gleichze 119) noch nicht erledigt haben, Das Großherzogliche Kreisamt Die vorstehende Bekanntmachung empfehlen wir Ihrer Bekanntmachung. Reichsinstruction zu dem Reichsgesetz ugust Dorbach zu Holzhauß über die Abwehr und Unterdrückung von Vieh⸗ en die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Es wird hiermit in Gemäßheit des§. 58 der ur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß in dem Stalle des A Friedberg den 13. November 1883. 8 . —̃— 2 Es wird hiermit in Gemäßheit des 8. seuchen zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß in dem Stalle des Georg Zipperlein III. Friedberg den 16. November 1883. Bekanntmachung. 58 der Reichsinstruction zu dem Reichsgesetz über die Abwehr und Unterdrückung von Vieh⸗ ö 1 ö zu Rodheim die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist. Steckbrief. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Schnierle, Heinrich Adam, geboren am 19. Dezember 1851 zu Aulendiebach im Kreise Büdingen, Taglöhner, ist wegen Diebstahls auf Grund richterlichen Haft⸗ befehls zu verhaften und in das Amtsgerichtsgefängniß nach Vilbel einzuliefern. Friedberg am 16. November 1888. Der Großherzogliche Amtsanwalt. J. V.: Dieffenbach. Deutsches Reich. Darmstadt. Dem Oberlehrer Glock zu Bessungen wurde das silberne Kreuz des Ver⸗ dienst⸗Ordens Philipp's des Großmüthigen, dem Schullehrer Kempf zu Nieder-Mörlen das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:„Für fünfzigjährige treue Dienste“ und dem Steuer- rath Schober zu Friedberg das Ritterkrenz 1. Klasse des Verdienst-Ordens Philipp's des Großmüthigen verliehen. — Militärdienstnachricht. Roersch, Major und Platzmajor in Frankfurt, wurde in gleicher Eigenschaft nach Mainz versetzt. Berlin, 16. Nov. Der Kaiser ist, mit dem Prinzen Wilhelm, dem Prinzen August von Württemberg und den Ministern v. Bötticher und Lucius im Gefolge, im besten Wohlsein heute vom Lehrter Bahnhofe nach Springe zur Jagd abgereist. Der Kronprinz begleitete den Prinzen Wilhelm zur Bahn und verab— schiedete sich dort vom Kaiser, den Ministern und Generalen in herzlichster Weise. Von Hannover wird Prinz Albrecht direct in Springe eintreffen. — Zur Reise des Kronprinzen wird aus Genua vom 14. Novbr. berichtet: Die deutsche Escadre, welche den Kronprinzen von Deutsch— land nach Barcelona begleitet, ist hier ange— langt und wurde mit den üblichen Salutschüssen empfangen. Es werden auch die 2 spanischen Fregatten„Numancia“ und„Saragossa“ hier erwartet, welche dem Kronprinzen das Ehren— geleite geben werden. Der Kronprinz wird hier blos zwölf Stunden verweilen und vom Bruder des Königs, dem Herzog v. Aosta, nebst dessen Söhnen, sowie von dem aus San Remo hier angelaugten König von Württemberg empfangen werden. — 16. Nov. In der gestrigen Bundes— rathssitzung wurde gemäß den Anträgen der Ausschüsse beschlossen, den Umlauf der Reichs— cassenscheine in Abschnitten zu 20 Mark vor— läufig auf 20 Million herabzusetzen. — 17. Nov. Der Kronprinz ist heute früh mit General Blumenthal und den übrigen Be— gleitern, sämmtlich in Civil, mit der Anhalter Bahn nach Genua abgereist. — Die Eröffnung des Landtags findet Dienstag den 20. November statt. München, 16. Nov. Die Reichsraths— kammer genehmigte den außerordentlichen Mili— tärcredit von ein Million gemäß dem Be— schlusse des Abgeorduetenhauses. — 17. Nov. Der Minister des Innern verlas in der Kammer eine königliche Boschaft, welcher zufolge die Dauer der Session bis zum 31. Januar verlängert wird. Bei der Berath— ung des Finanzetats wurde der Dispositious— fonds, vorbehaltlich der Erhöhung des Unter— stüzungsfonds, dem Ausschuß-Antrage gemäß, abgelehnt, der übrige Finanzetat aber dem Aus— schußantrage gemäß genehmigt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Der Marine— Commandant und Chef der Marinesection im Meinisterium, Admiral Pökh, hat seine Entlassung genommen. Sein Nachfolger wird der Comman— dant des Seearsenals in Pola, Sternbeck, der sich bei Lissa das Theresienkreuz erworben hat. Pest. Eine Conferenz der liberalen Partei verhandelte über den Gesetzentwurf, betreffend Ehen zwischen Christen und Juden und accep— tirte denselben zur Basis der Spezialdebatte. Frankreich. Paris, 16. Nov. Der Senat setzte die Berathung der Eisenbahnconventionen fort. Der Arbeitsminister beförwortete die An⸗ nahme unter Hinweis auf die großen Vortheile, welche durch die Conventionen dem Lande er— wüchsen. Der Senat nahm die vom Minister beantragte Dringlichkeit an; somit ist eine drei— malige Lesung nicht nothwendig. — 17. Nov. Ein Anarchist, welcher Ferry tödten wollte, wurde heute verhaftet; derselbe ist ein Bäcker und achtzehn Jahre alt. Er neunt sich Curien und ist von Hagenau gebürtig. Curien erschien gestern Nachmittags zwei Uhr im Ministerium und wurde von dem Privat- secretär Leroy abgewiesen, weil Ferry abwesend war. Curien ging fort, kehrte aber zehn Minuten später zurück und erzwang den Eingang in den Salon, in welchem er den Minister zu finden glaubte, wobei er einen Revolver schußfertig in der Hand hielt. Der Thürhüter bemächtigte sich seiner, und Curien rief dabei wiederholt: „Es lebe der Socialismus, es lebe die Commune!“ Sämmtliche Läufe des Revolvers waren geladen; außerdem hatte Curien noch dreißig Patronen mit gehacktem Blei. Curien gab an, er habe in einer geheimen Gesellschaft in Lille vorge— schlagen, die Mitglieder der Regierung zu tödten; nach Annahme des Vorschlags habe er sich zur Ausführung nach Paris begeben, und bedauere nur, daß sein Anschlag mißlungen sei; er werde aber den Versuch wiederholen, wenn er aus dem Gefäangniß komme, und es werde ihm dann nicht fehlschlagen. Ferry war im Senat und erfuhr erst Abends sechs Uhr von dem Vorgang. Die Untersuchung gegen Curien ergab, daß derselbe nicht geisteskrank, sondern ein Fanatiker ist. Deiselbe besuchte fortgesetzt die Versammlungen der Anarchisten in Lille und Roubaix. — Nach einer Meldung aus Shanghai concentrirte China beträchtliche Streitkräfte bei Canton, um das Eindringen der schwarzen Flaggen zu verhindern, sobald dieselben von den Franzosen aus Tonkin vertrieben werden sollten. — Der Marineminister theilte die letzten Depeschen aus Tonkin mit, welche Courbet's Krankheit, das Bombardement Cantons und andere alarmirende Gerüchte dementiren. Ferry wird nächsten Donnerstag der Tonkin-Com— mission weitere Mittheilungen machen. Spanien. Madrid, 17. Nov. Das Ge— schwader zum Empfange des deutschen Kron— prinzen, bestehend aus den Fregatten„Victoria“, „Numancia“,„Carmen“ und„Lealtad“ sowie dem Aviso„Caridad“(Commandeur Admiral Bulla) liegt in Carthagena vor Anker und ist der Ordre zum Auslaufen gewärtig. Italien. Rom, 17. Nov. Der General— adjutant des Koͤnigs, Carava, begibt sich morgen Jusurgenten lieferte, hat gleichfalls die Waffen gestreckt. Auf dem ganzen Insurrectionsschau⸗ platze befinden sich 11 Bataillone und 40 Ge⸗ schütze, welche Heeresmacht zur letzten Bewältig⸗ ung des Aufstandes genügen dürfte. Sehr viel trägt zur raschen Beruhigung der Bevölkerung die Verfügung der Regierung bei, daß die Be— völkerung die Truppen zu bezahlen habe. — 17. Nov. Der Pope Miloje und der Lehrer Prontoric Bauer aus Boljevac wurden als Haupturheber des Aufstandes im Boljevacer Bezirke standrechtlich zum Tode verurtheilt. Soweit sich bisher der Verlauf und Zusammen⸗ hang der Ereignisse übersehen läßt, lag der Jusurrection eine einheitliche Organisation zu Grunde. Die Leiter der Bewegung, die man hauptsächlich, wenn auch nicht ausschließlich, in den Mitgliedern des Belgrader radicalen Central— comités zu suchen hat, haben die Erhebung von langer Hand vorbereitet. Das Losungswort scheint zu früh ausgegeben worden zu sein und dann haben sich Pachic und Todorovic in Betreff der Treue des stehenden Heeres und der Er— gebenheit des Gros der Bevölkerung für den König Milan verrechnet. Bulgarien. Sofia. Dem Vernehmen nach wäre über die Stellung der russischen Offiziere in Bulgarien eine Verständigung er⸗ folgt. Der Kriegsminister würde mit Genehmig⸗ ung des russischen Kaisers ernaunt werden; die Entfernung desselben erfolgt stets durch den Fürsten allein. Der Kriegsminister enthält sich jeder Einmischung in die inneren Augelegen— heiten; derselbe ist für seine Acte und für das Kriegsbudget dem Fürsten und der National— versammlung gegenüber verantwortlich. Die russischen Offiziere dienen mit Zustimmung des Kaisers drei Jahre und haben dem Fürsten, der Verfassung und den Gesetzen Gehorsam zu leisten. Rußland. Petersburg. Mittelst mili⸗ tärischen Tagesbefehls sind folgende Offiziere wieder in Dienst gestellt worden: Oberstlieute— nant Rödiger, unter Commandirung zur Ver— fügung des Hauptstabschefs, Capitän Logenoff und Lieutenant Mossoloff, unter Rückversetzung in ihre früheren Regimenter. Egypten. Kairo. Der britischen Regier— ung ist seitens der egyptischen Regierung eine Note zugestellt worden, mittelst welcher letztere das Recht beansprucht, bei jedem neuen Status quo bezüglich der den Suezcanal betreffenden Arrangements gehört zu werden. Man nimmt san, der Generalconsul Baring werde sich der Auffassung Egyptens anschließen. Amerika. nach Luino, um den Kronprinzen im Namen briefliche Nachrichten besagen, daß eine Ab— des Königs an der Grenze zum empfangen und bis Genua zu geleiten. — Nach dem Zusammentritt der Kammer wird Mancini einen umfangreichen Bericht über die Resultate der Gerichtsreform in Egypten und über die zur Berathung stehenden Vor— schläge wegen Revision der egyptischen Codices, sowie wegen Organisation der gemischten Tri— bunale vertheilen. Türkei. Constantinopel, 17. Nov. Der ehe— malige Großvezier Safvet Pascha ist gestorben. Serbien. Belgrad, 16. Nov. Das Amts— blatt veröffentlicht ein Communique, welches die vollständige Bewältigung des Aufstandes con— statirt und mittheilt, daß nunmehr die Unter— suchung betreffs der Ursachen und Urheber des Aufstandes beginnt. Eine montenegrinische Co— lonie bei Banja, welche die leidenschaftlichsten theilung chilenischer Truppen auf ihrem Wege nach Apacucho auf eine Bande von 4000 In⸗ dianern stieß. In dem sich entsponnenen Gefecht wurden 700 der Letzteren getödtet. Aus Stadt und Land. Friedberg. Dem ersten Beamten unseres Kreises, Kreisrath Dr. Braden, wurde eine hohe Auszeichnung zu theil, indem ihm vom Kaiser der preußische Kronenorden III. Klasse verliehen wurde. J. Friedberg. Die vom Gesang Verein„Lieder⸗ kranz“ am 18. d. im Saale des Hötel Trapp abgehaltene Abendunterhaltung verlief in gemüthlichster und schoͤnster Die Vorträge unter der bewährten Leitung des Seminarlehrers Schmidt wurden sämmtlich mit großer Präclsion und Reinheit ausgeführt. Frl. Delnet aus Frankfurt a. M. ist eine geschulte, mit klangvoller Stimme begabte Sängerin und erntete dleselbe durch ihren schönen Vortrag reichen Beifall. Frl. Dieffenbach, sowle der kleine Klavler-Virtuos erregten durch ihr sicheres, ge— wandtes Klavierspiel allgemeine Bewunderung. New⸗Pork. Hier eingegangene 2 8 2 — — — —— lungen, vaobbal im Wer wurde Melkar den Ri — Ir 19. Ne handlu gegen wegen und b Georg vetletz J) in berger der H behau Nicht verme und berfal 4 Diahle solgt von! 0 14 9 bei, daß d segahlen habe. e Miloje und du oljevac wurden im Boljeran ode verurthell auf und Zusammen. hen läßt, lag in Organisation 1 ewegung, die n ht ausschließlich 10 r radicalen Cent. 1 die Ethebung von Das Losungsvan vorden zu sein ud Todotovic in Velref eres und der Gi evoͤlkerung für dan udes Dem Vernehmm lung der russiche Verständigung er ürde mit Genehmge rnaunt werden; dee gt stets durch de minister enthält sch inneren Angeltzu⸗ Acte und für da und der National rautwortlich. Dit it Zustinmuug des ben dem Fürsten, sezen Gehorsam zu 111 9. Mittelst ni folgende Off, orden: Oberstlielt⸗ nandirung zut„ „Gapitin Loge“ unter Nückversetzung .„ jer biitischen 1 en Regierung MM 1 welcher lettel nde entsponnen —— nit do w. Romrod. henen unser Großherzog und Prinz Alexander sämmtlich beiwohnten, wurden zur Strecke gebracht: 290 Stück Rehwild(108 Böcke und 182 Ricken), 143 Hasen, 18 Füchse, 1 Wildkatze und 10 Schnepfen. Gleßen. Die Schwurgerichtssitzungen der Provinz Oberhessen für das IV. Quartal beginnen Donnerstag den 13. Dezember. Zum Vorsitzenden ist Landgerichts director Dr. Stammler ernannt. Allerlei. Frankfurt, 16. November. Gestern Abend gegen 9½j—Uhr fand am sogenannten Bonameser Berg ein Naubanfall auf einen Metzgerburschen von Frankfurt statt, der eine Kuh vor sich hertrieb. Zwei Strolche packten den Burschen an, wobei der eine mit einem Dolchmesser nach demselben stieß und ihn zweifellos stark verletzt hätte, wenn das Messer nicht abgeglitten wäre. Mit Hälfe seines Stockes jagte der Metzger die Wegelagerer in die Flucht ohne weiter von ihnen be⸗ helligt zu werden. Die Polizei fahndet auf die frechen Strolche und wird es hoffentlich gelingen, dieselben dingfest zu machen. f Petersburg, 17. Nov. In Folge Entgleisung eines Güterzugs am vorgestrigen Abend bei Pskof, wo— bei 5 Waggons zertrümmert wurden, war die Bahn derart beschädigt, daß dieselbe erst nach neunstündiger Arbeit wieder freigemacht werden konnte. New⸗Nork, 16. Nov. Fünfzehn berittene Räuber haben einen vorher zum Entgleisen gebrachten Eisenbahn— zug auf der Mexikanischen Nationalbahn in der Nähe won Lajarito angegriffen, allein es ist ihnen nicht ge— lungen, die Behälter der Expreßeompagnie aufzubrechen, wohl aber ist es ihnen geglückt, Gold und Silberbarren im Werthe von 8000 Dollars mitzunehmen; der Heizer wurde getödtet und der Lokomotivführer verwundet. Mexikanssche Truppen befinden sich auf der Suche nach den Räubern. Gerichtssaal. Friedberg. In der Schöffengerichtssitzung vom 13. November 1833 kamen die folgenden Fälle zur Ver; handlung und wurde erkannt:() in der Strafsache gegen Ludwig Wolf und Wilhelm Müller von Friedberg, wegen Körperverletzung, auf Gefängnißstrafen von sieben und bezw. drei Tagen; 2) in der Strafsache gegen Georg Heinrich Stichel von Marburg, wegen Körper⸗ verletzung, auf eine Gefängnißstrafe von 2¼⁰ Monaten; 3) in der Strafsache gegen Gustav Reitz von Helden— bergen, wegen strafbaren Eigennutzes, auf Vertagung der Hauptverhandlung. Dem Angeklagten, der das Recht behauptet, an der in der Anzeige genannten Stelle die Fischerei ausüben zu dürfen, wurde aufgegeben, sein vermeintliches Recht im Civilrechtswege geltend zu machen und zwar binnen acht Wochen, gegenfalls das Straf— verfahren seinen Fortgang nehmen wird. Altenstadt. In der Donnerstag den 8. d. Mts. dahler stattgehabten Schöffengerichts-Sitzung wurde wie folgt erkannt: 1) in der Strafsache gegen Aug. Augstein von Tuttenberg, zuletzt wohnhaft in Bönstadt, wegen Uebertretung des F 360 Nr. 3 des R.⸗St. G.⸗B., wurde Angeklagter in eine Geldstrafe von 50 M., ev. 14 Tage Haft und zur Kostentragung verurtheilt; 2) in der Privat- klagesache der Christian Heppner II. Frau in Stamm⸗ heim gegen Peter Herget Frau von da, wegen Beleidig— ung, wurde Letztere in eine Geldstrafe von 3 M., ev. 1 Tag Gefängniß, sowie zur Kostentragung verurtheilt und der Ersteren die Befugniß zur Veröffentlichung der Verurtheilung durch Anschlag an die Gerichtstafel binnen 14 Tagen auf Kosten der Angeklagten zugesprochen; 3) in der Strafsache gegen Heinrich Frick und dessen Ehefrau von Hainchen, wegen groben Unfugs, wurde Ersterer in eine Geldstrafe von 5 M., ev. 1 Tag Haft und zur Tragung der Kosten verurtheilt, dagegen Letztere freigesprochen; 4) in der Strafsache gegen Heinr. Wenzel Wittwe von Rommelhausen, wegen Beleidigung des Polizeldteners Joh. Wenzel II. von da, wurde die An⸗ geklagte in eine Geldstrafe von 40 M, ev. 4 Tage Ge⸗ fängniß verurtheilt und dem Beleidigten die Befugniß zur Veröffentlichung der Verurtheilung durch Anschlag an die Gerichtstafel binnen 14 Tagen zugesprochen; ebenso wurde Joh. Wenzel II. wegen Beleidigung der Heinrich Wenzel Wittwe mit einer Geldstrafe von 5 M., ev. 1 Tag Gefängniß belegt und Job. Wenzel II. die die gleiche Befugniß, wie vorher, zugesprochen uud wurden den beiden Verurtheilten die Kosten auferlegt, jedoch hat von den Auslagen Heinrich Wenzel Wittwe/ und Joh. Wenzel 11. ½ zu zahlen; 5) in der Strafsache gegen Vollprecht Meub von Stammheim, wegen Verkaufs zu leicht gebackenen Brodes, wurde der Veschuldigte in eine Geldstrafe ven 1 M., ev. 1 Tag Haft, sowie zur Kosten— tragung verurtheilt; 6) in der Privatklagesache der Peter Schäfer II. Frau von Höchst a. N. gegen Wilh. Bickert ron da, wegen Beleidigung, wurde Letzterer in eine Geldstrafe von 20 M., ev. 4 Tage Gefängniß und zur Kostentragung, einschließlich der der Privatklägerin er⸗ wichsenen baaren Auslagen, verurtheilt und außerdem der Beleidigten die Befugniß zugesprochen, die Verur⸗ thellung binnen 14 Tagen durch Anschlag an die Ge⸗ richtstafel zu veröffentlichen; 7) in der Strafsache gegen Joh. Klebm II. und Ehefrau von Altenstadt, bestraft wegen Ruhestörung, zogen die Angeklagten ihren Ein⸗ spruch gegen den Strafbefehl vor Beginn der Haupt⸗ verhandlung zurück; 8) in der Privatklagesache des Fr. Karl Kraft in Höchst a. N. gegen Fr. Karl Dort von„ da, wegen Beleidigung, kam ein Vergleich zu Stande. Auf den zehntägigen Hofjagden, Ein Wort in ernster Sache. Schon seit geraumer Zeit ist die Ueber— fluthung der Realschulen wie der Gymnasien Gegenstand der Aufmerksamkeit der öffentlichen Kreise und wenn an dieser Stelle darauf zurück— gekommen wird, so geschieht dies vom land— wirthschaftlichen Standpunkte aus, indem im Allgemeinen der Landwirth das allergrößte In— teresse, zunächst an der richtigen Berufswahl seiner Söhne, dann aber auch nicht minder an der Frage nach dem für dieselben zweckent— sprechendsten Bildungsgange hat, außerdem im Besonderen die Landwirthschaft dringend wünschen muß, daß gründliche, fachliche Ausbildung ihrer Vertreter über immer größere Kreise sich ver⸗ breite, indem unbestritten die individuelle Tüch⸗ tigkeit des einzelnen Landwirths in seinem Fache vor Allem Dasjenige ist, was heute allein noch zu einem befriedigenden gewerblichen Erfolge führen kann. Aus allen Volksschichten drängen sich zahlreiche Elemente an obige Lehranstalten, bezüglich welcher häufig die materiellen und persönlichen Voraussetzungen fehlen, um dort entsprechende Vortheile für ihr ferneres Fort— kommen erwarten zu können. Es sei ferne von uns, Jemanden abrathen zu wollen, seine Söhne an Gymnasien oder Realschulen zu schicken, damit ihnen eine weitere, vielleicht auch eine solche Vor- und Ausbildung werde, welche den— selben den Weg zu höheren Berufsstellungen eröffnen kann. Unsere Meinung geht vielmehr nur dahin, daß der Weg zu gesicherten Lebens— existenzen nicht einzig und allein nur über die Gymnasien und Realschulen, sondern auch über die Fachschulen, in unserem Falle über die Ackerbauschulen führt, welche die anzustrebenden Lebensziele gewiß in sehr vielen Fällen zweck— mäßiger, billiger und auch früher erreichen lassen. Gegenwärtig stehen wir am Beginn eines neuen Schuljahres der Ackerbauschulen; wir mahnen daher die Landwirthe, bei der Wahl des Bildungsganges ihrer Söhne es sich doch wohl zu überlegen, ob eine fachliche, eine landw. als einige an Gymnasien oder durchgequälte Jahre? Wie viel fachliches Wissen bringen die jungen Leute mit heim?— Außer einer oft noch recht spärlichen Menge allgemeinen Wissens können und kennen sie Nichts für ihren späteren Lebensberuf und kommen doch nur in den seltensten Fällen noch in die Lage, sich in ihrem Fach die allernothwendigste Ausbildung zu erwerben; waren sie doch schon auf einer „Schule“ und haben so und so viel Geld ge— kostet. Wäre es da nicht viel besser gewesen, dieselben hatten die ihren Verhältnissen ent⸗ sprechende landwirthschaftliche Fachschule besucht? Selbstredend mag Der, der mehr kaun und will, so lange bei uns noch keine landwirth— schaftlichen Mittelschulen vorhanden sind, seinen Söhnen die untere Hälfte eines Gymnasiums oder einer Realschule und sodann den Besuch einer höheren landwirthschaftlichen Lehranstalt zugestehen. Wenn ersteres mit Erfolg geschehen, so wird damit zugleich die Berechtigung zum Einjährigfreiwilligen-Dienst erworben. Wem solch eine Vorbildung aber zu viel oder zu kostspielig erscheint, dem stehen die Ackerbau— schulen zu Gebote, wo sich die Jugend mit ver— hältuißmäßig geringen Mitteln eine für die Mehrzahl unserer hessischen Verhältnisse voll— kommen genügende landwirthschaftliche Fach— bildung aneignen kann. Die Landwirthe, welche ihre Söhne an Gymnasien oder Realschulen anstatt an landwirthschaftliche Lehr-Anstalten schicken, die Landwirthe, welche mit dem Gelde für die fachliche Ausbildung derselben knausern, die Landwirthe, welche aus eigener Bequem— lichkeit sich nicht entschließen können, ihre Söhne über die Schulzeit vom Hofe zu entfernen, sie Alle sollten sich die goldenen Worte vor Augen halten, welche sich über dem Thore der Acker— bauschule zu Grignon befinden und die da lauten: Landwirthe! Schickt Eure Söhne in Ausbildung nicht unendlich viel besser wäre, Realschulen barer basun fein, aus fat MNανννοο geerbten Landes!“ Möge dies Wort in ernster Sache ein Wort zur rechten Zeit gewesen sein. St. Handel und Verkehr. Friedberg, 17. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier 1 St. 8, 2 St. 00 Pf. Gießen, 17. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.08—1.10, Eier per Stück 7 Pf., Käse per St. 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.65—0.80, Hühner per Stück M. 1.00—1.30, Hahnen per Stück M. 0.80— 1.70, Enten per Stück M. 0.00- 0.00, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 70—72 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 bis 60 Pf., Kalbfleisch 50—51 Pf., Schweinefleisch 62 bis 64 Pf., Hammelfleisch 60— 70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00—3.30, Gänse per Pfd. 40—54 Pf., Zwiebeln per Centner M. 6.50—7.00, Weißkraut per Hundert M. 3.00 6. Frankfurt, 17. Nov. Wochenmarkt. Preise der Gemüse: Weißkraut per Hundert M. 78, per Centner M. 1.20, Rothkraut 10—20 Pf., Blumenkohl 20—40 Pf., Wirsing 4—8 Pf., Kohlrabi 2—4 Pf., französische Bohnen per Pfd. 60 Pf. Obst: Trauben 25—30 Pf., Kochäpfel per Ctr. M. 6—7, Relnette M. 7., Vorsdorfer M. 9— 10, Kochbirnen M. 6—7, Nuͤsse per Tausend M. 2— 2.50, Knoblauch per Ctr. M. 15, Zwiebeln per Ctr. M. 7, per Gescheid 25 Pf., kleine Sorte 50 Pf., Kartoffeln per Malter M. 3.30—4, per Gescheld 8—9 Pf., gelbe Mäuschen M. 12, per Gescheid 30 Pf., rothe M. 10, per Gescheid 20 Pf Geflügel: italtenisches Welschebuhn M. 44.50, welscher Hahn M. 5— 10, wilde Ente M. 22.80, Gans M. 3— 4.50, per Pfd. 60—75 Pf., Huhn M. 11.70, Hahn M. 11.40, Ente M. 2.50, Capaun M. 2—3, Tauben 50—60 Pf., Krammetsvogel 35 Pf. Haas mit Fell M. 3.50—4. Eier per Hundert M. 6—7. Literarisches. Daheim Nr. 7 enthält: Er lebt!(Forts.)— Eine ungezogene Gesellschaft. Bild von Ronner.— Des Pfarrherrn Jubiläumsgruß an Dr. Luther. Gedicht von K. Gerok.— Das Reich der Zaren und die Russen. Von Pantenius.— Die Diätetik des Heizens, ins⸗ besondere der Kirchenheizung. Von Dr. F. E. Clasen. — Der lllustrirte Don Quixote. Mit 2 Illustr.— Das Grab-Denkmal für General v. Goeben. Von A. Rosenberg.— Am Familientische: Wie die Altvordern schmausten.— Buchholzens in Italien.— Der Sobies—⸗ kische Schild. Von K. Kiesewetter.— Rechtsrath.— Briefkasten.— In unserer Spielecke.— Mit 2 sllustr Beilagen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 20.: Die Maecabaer. Mittwoch den 21.: Volksvorstellung. Maria Stuart. Außer Abonnement. Ermäßigte Eintrittspreise. Donnerstag den 22.: Neu einstudirt: Die Heimkehr aus der Fremde. Neu einstudirt: Der Wasserträger. Freitag den 23.: Geschlossen. Samstag den 24.: Oberon. Sonntag den 25.: Götterdämmerung. Schauspielhaus. Dienstag den 20.: Zum ersten Male: Der Schrlftsteller⸗ tag. Lustspiel in 3 Akten von Heinemann. Mittwoch den 21.: Boccaccio. Donnerstag den 22.: Geschlossen. Freitag den 23.: Rosenkranz und Güldenstern. Samstag den 24.: Krisen. Sonntag den 25.: Zum ersten Male wiederholt: Der Schriftstellertag. etwas post festum. Briefkasten. Freund W. in Nieder⸗Wöllstadt. Traf zur vorigen Nummer leider zu spät ein und kommt deßhalb heute Besten Dank für die Zusendung. Die Redaetion. Pfennig ⸗Sparkasse. Betrag. Einlagen. M. Pf. Sammelstellen. Bestand am 1. Juni 1883 . W. Vernbeck Ackerbauschulen und sie werden Euch dank sammt Zinsen 28722 96 Uebertrag vom 3. Nov. 1883 23636 9519 95 . C. Bindernagel. 91 7595 160 114 85 . E. Oppenheimer. a. 176 142 30 . H. Flaschenträger 65 47— . H. Flaschenträger 93 71 85 24226 38686 86 Uebertrag am 1. Juni 1883 Einleger 1053. Uebertrag vom 3. Nov. neue Einleger 128. Neue Einleger. e Gesammt⸗Einleger 1184. Friedberg den 17. November 1883. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß- und Credit⸗Verein, e. G. .—— —— n ee eee . Bekanntmachung. 4141 Donnerstag den 22. d. Mis, Vormittags 10 Uhr, werden am Gradirbau Nr. 11 89 Haufen altes Holz, 5 Haufen alte Röhren und 11 Haufen alte Dornen öffentlich meistbietend gegen Vaarzahlung versteigert. Bad⸗ Nauheim den 17. November 1883. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad⸗Nauheim. Jäger. Versteigerungs-Anzeige. Donnerstag den 22. November, Vormittags 9 Uhr, lasse theilungshalber mein Anwesen, bestehend in Wohn⸗ haus nebst 5 Nebengebäuden, fast neu, worin eine Mahl⸗ mühle mit 2 Gängen und eine Kunstwoll⸗Spinnerei, eirea 10 Morgen Land, öffentlich meistbietend am Platz ver— steigern(Wassergefäll 21 Fuß). Ober⸗Eschbach den 25. October 1883. 3839 Joh Kreckmann Wittwe. —— 5 3 Zur Nachricht. Mache hiermit meiner werthen Kundschaft in Melbach und Umgegend die Mittheilung, daß ich seit einigen Tagen von Melbach in meine Heimath nach Steinfu th übergezogen bin und bemerke zugleich, daß ich bemüht bleibe, meine werthen Kunden im Anfertigen von An⸗ zügen ꝛc. in unveränderter Weise auf's Sorgfältigste zu bedienen. Achtungsvoll Chr. Walter, Schneidermeister. Steinfurth den 15. November 1883. 4129 Geschäfts-Eröffaung. Mit Gegenwärtigem beehre ich mich ergebenst anzu— zelgen, daß ich meine seither in Bad Nauheim betriebene Metzgerei nach hler in mein Haus, Kualserstrasse Nr. 116, verlegt habe, und Mittwoch den 21. er. eröffnen werde. Indem ich bei Bedarf meiner verschiedenen Wurst- und Fleischwaaren mich bestens empfohlen halte, wird es mein Bestreben sein, durch reelle und aufmerksame Be dienung meine geehrten Abnehmer zufrieden zu stellen. Friedberg den 19. November 1883. Hochachtend Wilh. Hanstein. Barterzeugungspomade, n Dose 3 M., halbe Dose M. 1 50. In 6 Monaten erzeugt dieselbe einen vollen Bart schon bei jungen Leuten von 16 Jahren. Auch wird sie zum Kopfhaarwuchs angewandt. Rothe& Co., Berlin. Niederlage in Friedberg bei 3629 st. Oberhöfer, Friseur. 1 Spielwaaren. 50 Pf.⸗ u. 10 Pf.⸗Artikeln. 47 Neuheiten in 4142 Preis courant gratis franco— nur für Wieder⸗ verkäufer. Probe⸗Sortimente mit 24 Stück verschiedenen 50 Pf. Artikeln(nur Neuheiten) inel. Postkiste 9 Mark. 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Nähere Auskunft ertheilt die Annoncen-FExped. von Rudolf Mosse, Frunk furt a. VI., Rossmarkt Nr. 3. Verantw. Red.: Carl Vindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. — Wird! — Ne auf In — Bettef siud, Bette Leben eültbin, ilbes nur g exten Bett Juul gesch —