lle orten Tapeten unseren be⸗ Auswahl offen, rachtfreten werden. sich nicht be⸗ teter bel uns 132⁴ ei lik ick, jon, decimal⸗ Tafel⸗ age. n.(l ö 61. . 1310 1883. Dienstag den 17. April M II. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei grö Ziff 8 i l l 5. hnet, größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Bel Annoncen von auswärtigen Einsendern(sowett Letztere nicht Jahresconko bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt it, werden 1 Post an en Amtlicher Theil. Betreffend: Den Ausweis der Staats-Angehörigkeit innerhalb des Reichsgebiets. Friedberg den 10. April 1883. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Nach Beschluß des Bundesraths des Deutschen Reichs si i 0 i Reichsgebi i ini b Na ü des hs sind die zur Benutzung innerhalb des Reichsgebiets bestimmten Bescheinig 19 5 Seng 1 abgedruckten Formular auszustellen. Wir beauftragen Sie deshalb, für die 3 5 i Ihren 5 esuche um Ausstellung von Staatsangehörigkeits-Ausweisen den Namen, Stand g 8 50 ig der Person, für welche der Ausweis bestimmt ist, genau 9 0 bel e wee ee 85 Staatsangehörigkeits-Ausweis. (Ausschließlich zur Benutzung innerhalb des Deutschen Reichsgebiets gültig.) Dem(Namen, Stand und Wol i scheini daß 0 9 S e, wird bescheinigt, daß de g durch(Abstammung, Naturalisation ꝛc.) die Eigenschaft als besitzt. 1 che e e . de ken 1 (Siegel und Unterschrift der zur Ertheilung des Staatsangehörigkeits-Ausweises befugten Behörde resp. des betreffenden Beamten.) Betreffend: Die Bedürfnisse der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen für 1883/84. Friedberg den 10. April 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die israelitischen Vorstände des Kreises. Frledbe 1 175 Mittheilung des in Abdruck nachstehenden Verzeichnisses über die Beiträge der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises 1 rg zu den rubricirten Bedürfnissen beauftragen wir Sie, den betreffenden Rechnern Ausgabedecretur zu ertheilen und dieselben anzuweisen, ie Beträge in den bestimmten Zielen an den Rechner der Landjudenschaft, Grüneberg zu Gießen, puͤnktlich abzuliefern. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor. Beienheim 4 M. 16 Pf., Butzbach 53 M. 88 Pf., Fauerbach 1 M. 84 Pf., G 1717— 0 0 8 e 5 s 53 M. 88 Pf., 8. ambach 10 M. 75 Pf., Griedel 10 M. 71 Pf., Hoch-Weisel 1 M. 90 Pf. 5 1 33 Pf., Langen bain 1M. 16 Pf., Münzenberg 8 M. 39 Pf., Nieder⸗Weisel 20 M. 34 Pf., Osiheim 3 M. 25 Pf., Pohl⸗Goͤns 8 M. 84 Pf., Stan Nieder- Fl rf 11 5 1 0 22 8 If. Assenheim 24 M. 98 Pf., Nauheim mit Steinfurth 40 M. 70 Pf., Bönstadt 20 M. 3 Pf., Bruchenbrücken 10 M. 33 Pf., 5 5 95*. 7777 8 9 Ateder⸗Wöllstadt 26 M. 35 Pf., Ober Rosbach 12 M. 12 Pf., Dorheim 9 M. 52 Pf., Büdesheim 15 M. 19 Pf., Burg⸗Gräfenrode Holghaufen 7 901 55 5 1 c 9 80 Pf., Klein Karben 3 M. 3 Pf., Okarben 3 M. 89 Pf., Rendel 7 M. 30 Pf., Heldenbergen 49 M. 19 Pf., 5 2 37 Pf., 9 E ach M. 46 Pf., ber⸗Erlenbach 6 5 5 8 f Pf. 1 0 M. 69 N N 00 i 1 M. 52 Pf., Wölfersheim mit Melbach 13 M. 51 Pf. r⸗Erlenbach 6 M. 42 Pf., Petterweil 99 Pf., Rodheim 28 M. 69 Pf., Vilbel 31 M. 38 Pf., Ober-Esch bach i Bekanntmachung. etreffend: Die Fohlenweide für die Provinz Oberhessen bei der Station Mücke der Gießen-Fuldaer Eisenbahn. f Die aus Mitteln des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen, sowie des Landespferdezucht-Vereins in's Leben gerufene Fohlen— weide bei der Station Mücke, der Gießen-Fuldaer Eisenbahn soll am 20. Mai dieses Jahres eröffnet werden. Für jedes aufzutreibende ein— und zweijährige Fohlen sind 30 Mark an Weidegeld zu zahlen, welches zur Hälfte beim Eintrieb, zur anderen Hälfte aber bis Ende Juni dieses Jahres portofrei an den Erheber zu zahlen ist. Der Besitzer ist verpflichtet, vor Einbringen des Fohleus einen Gesundheitsschein vor— zulegen, der von der Bürgermeisterei ausgestellt werden kann. Die Verwaltung der Fohlenweide aber behält sich vor, auf Kosten des Eigen— thümers auch durch den Kreisveterinärarzt zu Grünberg Fohlen untersuchen zu lassen, wenn sich ein Anstand ergibt. Derselbe Arzt wird auch die Behandlung erkrankender Fohlen auf Kosten des Besitzers übernehmen, ohne Anrechnung von Transportkosten. Die Anstalt übernimmt die möglichst sorgfältige Pflege der ihr anvertrauten Fohlen, jedoch keine Garantie für Nachtheile und Zufälligkeiten, die ohne ihr Verschulden ein— treten. Wird die bedungene Zahlung nicht rechtzeitig geleistet, so steht der Verwaltung der Anstalt das Recht des Verkaufs der Thiere im Wege der öffentlichen Versteigerung zu. Hengstfohlen oder solche, die störend auf die übrigen Fohlen wirken, werden entweder gar nicht ange— nommen, oder zurückgeschickt. Jedes einzubringende Fohlen muß mit einer starken Lederhalfter und neuer Kette versehen sein, welchen beiden auf Kosten der Eigenthümer Nummern angeheftet werden können. Die Weidezeit endet mit dem 20. September. Anmeldungen sind alsbald an den Vorsitzenden der Verwaltungs ⸗Commission, Herrn Baurath Dr. Dieffenbach zu Grünberg, zu richten, der auch jede weitere Auskunft ertheilt. Friedelhausen am 10. April 1883. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. Die Aufenthaltsorte des Steinhauers Balthaser Weber von Fauerbach b. Fr., des Dienstknechts August Riedel von Fauerbach b. Fr., des Heinrich Herbold von Ilbenstadt, des Eisenbahnarbeiters Adalbert Morawez von Ilbenstadt, des Eisenbahnarbeiters David Scherer von Ilbenstadt, der Martha Kraft(ledig, von Unter-Rieden bei Cassel) zuletzt in Bönstadt, der Barbara Holub(ledig) von Bönstadt, des Eisen— bahnarbeiters August Pflug von Bönstadt, des Adam Klein von der Kröge bei Battenberg sind unbekannt und zu ermitteln. Deutsches Reich. Darmstadt. Der außerordentl. Professor Dr. Kaltenbach zu Freiburg wurde zum ordent⸗ lichen Professor in der medicin. Facultät der Landesuniversität, für das Lehrfach der Geburts— hilfe und Gynäkologie und zum Director der Entbindungs-Anstalt zu Gießen ernannt, dem Rentamtmann Klietsch zu Lampertheim das Rent— vom 1. amt Zwingenberg übertragen, der Revisionscon— troleur Metzler zu Darmstadt zum Rentamtmann in Lampertheim ernannt, der Forstmeister Muhl richtsdiener in Fürth. Die Forstaccessisten Spieler von Offenbach a. M. und Engel von Hom⸗ berg a. O. wurden zu Oberförstern in Baben— hausen und Mitteldick ernannt. — Militärdienstnachrichten. Die Assistenz— Aerzte 2. Kl. der Res. Bernard, vom l. Bat. 4. Gr. Landw.⸗Rgts. Nr. 118, und Dr. Markwald, Bat. 2. Gr. Landw.⸗Regts. Nr. 116, wurden zu Assistenz-Aerzten 1. Kl. der Res. befördert. Berlin, 13. April. Die Abreise des Kaisers von Salzhausen nach Groß-Gerau versetzt, sowie nach Wiesbaden ist für Montag Abend festgesetzt. der Oberförster Schenck in Langen zum Forst— meister in Nidda ernannt. Dem Privaldocenten — 13. April. Reichstag. Fortsetzung der Berathung der Gewerbenovelle bei§. 44(Hand— an der technischen Hochschule Ingenieur von Will— lungsreisendeJ. Buhl bittet um Ablehnung, da mann wurde der Charakter als„Professor“ ver— liehen. richtsdiener Schweitzer in Fürth zum Amtsge— richtsdiener in Darmstadt und der Stadtgerichts— dienersubstitut Fey zu Darmstadt zum Amtsge— die Vorschriften viel zu weitgehend seien. Ree Ernannt wurden ferner der Amtsge- führt aus an Beispielen, daß die statuirten Be— schränkungen sehr einschneidend den reellen Han— delsbetrieb effectiv schädigen und bittet, den Au— trag Baumbach anzunehmen. Bundescommissär Bödicker bittet, die Commissions-Vorschläge anzunehmen. Bamberger ist für den An⸗ trag Baumbach. Eine solche Detailgesetzgebung, wie sie hier vorgeschlagen, sei durchaus nicht Sache des Reichs, das dürfe man höchstens landesgesetzlich regeln. Das Reich habe gar nicht die Organe dazu, um eine solche ins Detail gehende Controle auszuüben. Die Hebung und das Gedeihen des deutschen Handels sei mit der Polizeiaufsicht unverträglich. Windthorst ist durch Bamberger's Vertheidigung der Manchester— theorie nicht überzeugt und wird für den Com⸗ missionsantrag stimmen. Der Paragrahh be— rühre nicht den legitimen Verkehr, er beseitige nur dessen Mißbräuche und Auswüchse. Im gleichen Sinne tritt Kleist-Retzow für den Antrag der Commission und gegen den Antrag Baumbach ein. Die Polizeimaßregeln allein könnten das Handwerk und den Handelsstand nicht retten, es bedürfe dazu corporativer Ver— bände und Innungen, die dem Handwerk dem Kapitalismus gegenüber einen festen Halt gäben — 14. April. Finanzminister Scholz verlas eine kaiserliche Botschaft, welche besagt: Der Kaiser lege das größte Gewicht auf die Erledigung der social-politischen Vorlagen; er habe die Förder— ung des Kraukenkassen-Gesetzes durch den Reichstag mit größter Befriedigung verfolgt. Der Kaiser hege aber Sorge bezüglich der Durchberathung des Unfallversicherungsgesetzes, wodurch auch die Hoffnungen auf das Zustandekommen des Alters— und Juvaliden-Versorgungsgesetzes in nächster Session schwinden würden. Um die nächste Session für die social-politischen Entwürfe freizuhalten, deren Erledigung der Kaiser dem Reichstage dringend an's Herz legt, läßt er schon jetzt dem Reichstage den Etat pro 1884/85 zugehen. Die Specialberathung der Gewerbeordnungsnovelle wird fortgesetzt, in Art. 11 schlug die Reichs—⸗ regierung eine Abänderung des 8. 108 der Ge⸗ werbeordnung vor, wonach über die Ausfertigung des Arbeitsbuches einige abändernde Bestimm— ungen getroffen werden sollten. Die Commis— sion ist uͤber diesen Vorschlag hinausgegangen und hat in Abänderung des§. 107 die Arbeits— bücher für alle Arbeiter obligatorisch zu machen empfohlen, auch sämmtliche einschlägige§§. der Gewerbeordnung in diesem Sinne geändert. Die die Arbeitsbücher betreffenden§§. werden in der Commissionsfassung abgelehnt und in der Form der Munkel'schen Anträge angenommen. Das Haus vertagt sich sodann bis zum Donnerstag. — 11. April. Dem Bundesrath ist der Etat über den Ertrag der Stempelsteuer pro 1884/85 zugegangen, wonach dieser auf 19,958,280 M. veranschlagt, um 20,000 M. niedriger in Folge der Herabsetzung der Einnahme aus der Wechsel— stempelsteuer ausfallen wird. Die Schweine— fleisch-Verordnung ist von den Ausschüssen des Bundesraths durchberathen und im Wesentlichen unverändert angenommen worden. Ueber alles Schweinefleisch, welches vom Ausland eingeführt wird, ist ein Ursprungsattest, welches nicht über 30 Tage alt sein darf, nöthig. In geeigneten Fällen kann von der Ausstellung eines solchen Attestes Abstand genommen werden. Die Mino— rität der Ausschüsse wollte diese Ausnahme nur für lebende Schweine in Anwendung gebracht sehen. Der Bundesrath hat sich gegenüber den Ein— gaben, betreffend die süddeutschen Postwerth— zeichen, auf den Standpunkt Bayerns und Württembergs gestellt, d. h. die Eingaben ab— schlägig erledigt. — Die Börsensteuer-Commission des Reichs— tags nahm mit einer Stimme Majorität den § 6 des neuen Wedell'schen Entwurfs mit der Abänderung an, daß die Anmeldung eines Geschäftsabschlusses anstatt bei den vereideten Maklern bei der zuständigen Steuerstelle zu erfolgen hat. — 14. April. Die Holzzoll-Commission nahm zu§ 2 den Antrag Pfetten an, wonach die Erzeugnisse des Ackerbaues und der Vieh— zucht von außerhalb der Zollgrenze liegenden Grundstücken, welche von den innerhalb derselben liegenden aus bewirthschaftet werden, sowie Erzeugnisse der Waldwirthschaft der außerhalb der Zollgrenze liegenden Grundstücke, welche ein Zubehör zum Inlande bilden und mindestens seit dem 15. Juli 1879 im Besitz sind, frei bleiben sollen. Kiel. Mit Bezug auf die betreffende Nach— richt in voriger Nummer theilen wir ferner mit, daß der Marine-Stationschef, Viceadmiral Batsch, einen dreimonatlichen Urlaub aus„Gesundheits— Rücksichten“ angetreten hat. Er hat sein Ab— schiedsgesuch an Allerhöchster Stelle erneuert haftet wurden. und diese Beurlaubung dient wohl nur als Ein— leitung zum definitiven Abgang. Contre-Admiral v. Wickede hat die Geschäfte als Chef der Marine— station der Ostsee in Vertretung übernommen. Tritt Admiral Batsch zurück, dann sieht man der Ernennung des Condreadmiral Livonius, z. Z. Director in der Admiralität, zum Chef der Marinestation der Ostsee mit Bestimmtheit entgegen. Gesandter in China, werde abberufen. Schwerin, 15. April. Der Großherzog ist heute an einer Lungenentzündung gestorben. Friedrich Wilhelm Carl Georg Ernst Adolf Gustav, Großherzog von Mecklenburg, ist am 17. Oktober 1819 geboren und folgte seinem Vater, dem Großherzog Georg Friedrich Carl Joseph, am 6. Sept. 1860 in der Regierung. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 14. April. Unterhaus. Der Ministerpräses beantwortete heute die Interpellation Helfy über die Tripel— allianz: Er glaube, es könne Niemand mehr im Zweifel sein, daß die Auslassungen Man⸗ cini's viele willkürliche, über ihren wahren Sinn hinausgehende Auslegungen gefunden haben. Kürzlich sprach man von einer österreichisch— deutsch-russischen Allianz, nun spreche man von einem österreichisch-ungarisch-deutschitalienischen Schutz- und Trutzbündniß, dessen Spitze gegen Frankreich gerichtet wäre, ja selbst von einer österreichisch-ungarisch-italienischen gegenseitigen Gebietsgarantie. Augesichts solcher Thatsachen pflege die Widerlegung nicht auszubleiben, diese erfolgte auch diesmal und zwar competentester— seits von Mancini, dessen irrthümlich ausgelegte Rede zu diesen Gerüchten Anlaß gab. Hier allein sei das maßgebend, was Mancini selbst gesagt. Maneini sprach weder von einem Schutz— und Trutzbündniß, noch von einer gegen Frank— reich gerichteten Allianz. Er(der Ministerpraͤses) könne seinerseits hinzufügen, es würde keinen Sinn haben, wenn Oesterreich-Ungarn sich einer Combination anschlösse, welche einem feindlichen Gefühle gegen Frankreich entspringen würde, mit welchem man auf freundschaftlichem Fuße stehen und bleiben wolle. Prag, 13. April. Die Polizei überraschte eine geheime Socialistenversammlung, fand Waffen und Munition, sowie socialistische Schriften vor und es erfolgten fünf Verhaftungen. Dänemark. Kopenhagen, 14. April Das Folkething nahm mit 72 gegen 20 Stim— men eine Adresse an den König au, worin dem gegenwärtigen Ministerium das Mißtrauen des Folkethings ausgesprochen wird. Die Adresse wird dem Könige durch den Präsidenten und Vicepräsidenten des Folkethings überreicht werden. Schweiz. Bern. Der aus 11. Mitglie— dern bestehende Ausschuß des Nationalraths er— klärte sich mit acht gegen eine Stimme für den beantragten Rückkauf der Centralbahn. — 14. April. Der Bundesrath hat ein— stimmig das Exil Mermillod's, Bischof's von Geuf, aufgehoben, aber betreffs der ihm verliehenen bischöflichen Würde die Rechte der betheiligten Cantone, namentlich Genf's, gänzlich vorbehalten. Frankreich. Paris. Ein actives Vor— gehen in Tonking gilt nunmehr für sicher. — 14. April. Dem Temps zufolge wird der Fregattenkapitän Kergaradec dem Kaiser von Auam einen neuen, die Rechte Frankreichs genauer präcisirenden und besser garantirenden Vertrag überreichen. Wenn der Kaiser deu— selben nicht annimmt, würden wirksame Maß— regeln für die Ausführung der Verträge von 1874 ergriffen werden. Temps meldet, Bourree, Die Regierung genehmigte den von Bourree unter eigener Verantwortlichkeit abgeschlossenen Ver— trag mit China nicht. Marseille, 13. April. Heute konnten unter dem Schutze von Gensdarmen 400 Arbeiter die Hafenarbeit verrichten, die anderen aber striken fort. Das Militär mußte einschreiten und die Strikenden zerstreuen, von denen mehrere ver— Ein Strike der Schiffsarbeiter wird ebenfalls befürchtet. Großbritannien. London, 12. April. Man erfährt, daß der verhaftete Norman als Kronzeuge gegen die anderen Gefangenen auf— rage wird. Im Dienste der Polizei stehend war es ihm gelungen, Aufnahme in den Kreis der Verschwörer zu finden und so sehr deren Vertrauen zu gewinnen, daß man ihn mit einem Koffer voll Dynamit, das im Explosionslabora— torium in Birmingham fabricirt worden war, nach London schickte, um bei dem dort geplanten Zerstörungswerk mit zu fungiren. Ihm sind daher die gelungenen Verhaftungen vorzugs— weise zu danken. Die Polizei verhaftete in Wakefield einen Irländer, welchen sie für einen Fenier hält; derselbe neunt sich Mac Nully. — 13. April. Die Identität des verhafteten Dr. Galaghers mit dem mehrfach genannten Haupt— verschwörer der Dynamitbewegung, Fletcher, gilt als zweifellos. James Mullett, ein Mitglied des hohen Raths der Verschwörer und des Ermord— ungscomité's, hat ein Geständniß abgelegt, durch welches eine Anzahl höher gestellter Personen compromittirt worden sein soll. Die Annahme Mullets zum Kronzeugen ist sehr wahrscheinlich. — 14. April. Dem Vernehmen nach gingen 4 Geheimpolizisten nach Mexiko ab, um Nach⸗ forschungen nach der im Dubliner Mordprozeß als Nummer Eins bezeichneten Persönlichkeit vorzunehmen. — Zum Schutze der Königin während der Uebersiedelung nach Osborne am 11. Mai werden außergewöhnliche Vorsichtsmaßregeln ge— troffen. Bereits jetzt sind mehrere Geheim⸗ polizisten in Cowes eingetroffen. — 14. April. Durch ein scharfes Verhör des kürzlich in Cork verhafteten Heury Morgan ist Aufklärung über die in seinem Besitz gefun⸗ denen Papiere gebracht worden. Es sind Re— cepte zur Fabrikation eines Sprengstoffes in Verbindung mit Phosphor. Derselbe hat nicht nur Explosivkraft, sondern setzt auch Alles was durch ihn getroffen wird, in Brand. Es ist ferner festgestellt, daß das seither gefundene Nytroglycerin nicht in richtigem Verhältniß mit dem von Whitehead angekauften Glycerin steht, das zur Zubereitung von Nytroglycerin noth— wendig ist. Es wird daher angenommen, daß von Letzterem irgendwo nicht unerhebliche Meugen noch vorhanden sein müssen. — 14. April. Einer Meldung des Reuter— schen Bureaus zufolge ergriff die Regierung der Colonie Queensland von der Jusel Neu-Guinea formell Besitz. — 15. April. Dem Observer zufolge ist die hiesige Polizei aus Belgien informixt wor— den, daß eine bedeutende Quantität Dynamit in voriger Woche auf aus Antwerpen ausge— laufenen englischen Schiffen verladen worden sei. Dublin, 13. April. Das Schwurgericht er— klärte Joseph Brady der Ermordung Burke's für schuldig. Brady wurde zum Tod verurtheilt. Glasgow. Die Haltung der Kleinpächter in den schottischen Hochlanden hat eine so bedenk— liche Gestalt angenommen, daß die gegen einige derselben ausgeschriebene zwangsweise Eintreib⸗ ung der Pachtrückstände sistirt wurde, um jedem Gewaltacte vorzubeugen. 15 Italien. Rom, 13. April. Dem Moni⸗ teur de Rome zufolge ist die Autwort der Curie auf die jüngste preußische Note dem deutschen Gesandten v. Schlözer zugestellt worden. — 14. April. Die Kammer berieth das Marinebudget. Depretis erklärt im Namen des Cabinets, dasselbe sei solidarisch mit dem Marineminister. Die Kammer nahm eine cabinets— seitig gebilligte Tagesordnung del Vecchio's mit 168 gegen 54 Stimmen an(bei 51 Stimmen⸗ enthaltungen.) Ein großer Theil der Rechten stimmte mit dem Cabinet. Türkei. Constantinopel. Der Avisodampfer „Iszedin“ wird den Fürsten von Bulgarien, wel— cher auf der Reise nach Griechenland dem Sultan seine Aufwartung machen wird und einige Tage dessen Gast sein soll, von Varna einholen. — Nach von hier vorliegenden Nachrichten soll der Tabaksregie-Entwurf im Palais auf Schwierigkeiten stoßen. Griechenland. Athen, 13. April. Die Ernennung Constostavlos zum Minister des Aus— wärtigen ist nunmehr erfolgt. Egypten. Kairo, 14. April. Die Brüder des Khedive, Hassan und Hussein, sind hier eingetroffen. Man erwartet deren Ernennung zu Ministern des Junern, bezw. des Kriegs. 8 4 n ** verweigerte it mit M. worden, in Howas au Jusel anet fanntlich! — Freibu stettener Unt Gerichtshof schwindigkett belgetragen legen. Bei nicht von! ungen für 0 dien somit Staatskasse Pest, gestern Abe eines öffent jungen Ma Spanga ve eintrat, we gab bei ses Agenen G dem linke hause geb und Ber. Sommer er habe a Bel dem elnes D acht Tal Die übt Persone in Widt ab. Di Gyurki! von dem Ergebni Zu mittags 4½ Ja und des während Messersti lag eln — im De Nos jedesma b war kanten n sind zugg⸗ ete 1 ein 0 ell afteten Haupt⸗ er, gilt led des Amord⸗ „ durch ersonen smahme einlich. gingen Nach⸗ plozeß lichkeit end der Mal zeln ge⸗— eheim Verhör Morgan gefun⸗ ud Re⸗ fes in at nicht es was Es ist fundene niß mit i steht, i noth⸗ u, daß Neugen Neuter⸗ ing der Guineg olge sst rt wor⸗ Dynamit ausge rden sei. richt et⸗ Burkes rurtheilt ächter in bedenk⸗ en einige Cintreib⸗ in jeden, 3— u Moni er Cutie deulschen n. leth daß Name, init den cabinets⸗ l —— 0% Ut timmen⸗ Rechten odampfer ien, wel⸗ Sultal lige Tag N — = 7 ie Btüd“ sind 10 inen 94 riegs Rußland. Petersburg. Die Gewährung einer vollen Amnestie für die wegen Preßver— gehens gemaßregelten Blätter wird als nahezu sicher bezeichnet, in welchem Falle Golos wieder erscheinen dürfte. Zum Zwecke der Informa- tion der russischen und fremden Presse beab— sichtigt das Hofministerium die Errichtung eines besonderen Informationsbureaus in Moskau. — 11. April. Gestern und heute Morgen erfolgten weitere Verhaftungen auf Grund wich— tiger und ernster Enthüllungen Seitens zwei der angeklagten Nihilisten. Das Gerücht, daß die Krönung des Zaren verschoben worden sei, entbehrt der Begründung. Amerika. New⸗Pork, 12. April. Walsh, der geflüchtete Cassirer der Landliga, ist hier eingetroffen und von den Irenführern Sheridan und Byne in Empfang genommen worden. Den Berichterstattern, die ihn interviewen wollten, verweigerte er jede Mittheilung. — 13. April. Von den Vereinigten Staaten ist mit Madagascar ein Vertrag abgeschlossen worden, in welchem das Recht der Königin der Howas auf den unbeschränkten Besitz der ganzen Insel anerkannt wird. Frankreich bestreitet be— kanntlich der Königin dieses Recht. Allerlei. Freiburg, 13. April. Sämmtliche wegen des Hug⸗ stettener Unglücks Angeklagte wurden freigesprochen. Der Gerichtshof hat die Vorfrage verneint, daß die Ge⸗ schwindigkeit des Zuges wesentlich zu der Entgleisung beigetragen habe. Schuld sei mit an dem Bahnbau ge⸗ legen. Bei stärkerem Bahnbau wäre die Schnelligkeit nicht von nachthelligen Folgen gewesen. Die Beding⸗ ungen für Anwendung des 8 316 des Strafgesetzbuches seien somit nicht erfüllt. Sämmtliche Kosten hat die Staatskasse zu tragen. Pest, 13. April. Die Verhaftung Spanga's erfolgte gestern Abend in Folge einer Anzeige der Elgenthuͤmerin eines öffentlichen Hauses in Preßburg, welche auf den jungen Mann mit dem narbigen Gesicht aufmerksam wurde. Spanga verließ das Haus sofort, als der Polizetinspector eintrat, welcher Spanga verfolgte und festhielt. Spanga gab bet seiner Ergreifung drei Revolverschüsse nach seinem eigenen Gesicht ab, zwei gingen fehl und einer blieb unter dem linken Auge sitzen. Spanga wurde nach dem Rath⸗ hause gebracht. Dort bekannte er, daß er Spanga sei und Berecz, Pitoly und Javor kenne, aber seit vorigen Sommer nicht in der Wohnung Mallath's gewesen sei; er habe an der Ermordung Mallath's nicht theilgenommen. Bei dem zweiten Verhör gab Spanga an er sei wegen eines Diebstahls bei Pr. Schwarzer aus Pest geflüchtet, acht Tage in Wien gewesen und gestern hier angekommen. Die übrigen wegen des Mords von Mallath verhafteten Personen verwickelten sich in dem Verhöre, zwar vielfach in Widersprüche, legten aber durchaus kein Geständniß ab. Der Untersuchungsrichter Toty und Gerichtsnotar Gyurki begeben sich Nachmittags nach Preßburg, da man von dem Verhöre des dort verhafteten Spanga weitere Ergebnisse erwartet. Znaim(Mähren). mittagsstunden in dem und dessen 12 Jahre altes Dienstmädchen während die Eltern vom Hause abwesend waren, Messerstiche und Hackenhiebe ermordet. In der lag ein einjähriges Kind, welchem Nichts geschehen war. Am 10. d. wurden in den Vor⸗ benachbarten Rausenbruck die 4½ Jahre alte Tochter des Häuslers Johann Schnabel Agnes Loldold, durch Wiege Mittwoch den 18. April. Medea. Der Mörder, welcher bisher noch unbekannt ist, hatte nach Geld gesucht, die Kasten im Zimmer erbrochen, aber Nichts gefunden. Im Zimmer wurde eine mit Blut befleckte Hacke, die in's Haus gehörte und mit der die beiden Kinder ermordet waren, gefunden. Honolulu. Ein schreckliches Schiffs Unglück wird von hier unterm 9. d. M. gemeldet. Der Capitän eines englischen Schiffes, des„Royal Albert“, das in Honolulu vor Anker lag, hatte eine zahlreiche Gesellschaft zu einem von ihm und seinen Offieieren an Bord ihres Schiffes veranstalteten Balle eingeladen. Am bezeichneten Tage fanden sich die Gäste, über 300 an der Zahl, ein, als die Matrosen, um größeren Raum zu schaffen, dle großen Kanonen des Verdeckes alle auf die eine Seite des Schiffes schoben, so daß der Schwerpunkt desselben sich verrückte. Plötzlich erhob sich ein Windstoß, so daß die Kanonen über Bord rollten. Die erfolgte Erschütter— ung war so heftig, daß in wenigen Seeunden das Schiff umschlug und sich mit Wasser füllte! Alle Bemühungen, die Rektungsboote flott zu machen, waren vergeblich, und der„Royal Albert“ versank im Angesicht des Hafens von Honolulu, indem er alle Diejenigen, die sich am Bord befanden, mit in den Abgrund riß. Von 337 Personen, unter denen sich auch die Schiffs mannschaft befindet, ge⸗ lang es nur 40, sich durch Schwimmen zu retten. Die ganze Stadt Honolulu ist in die tiefste Trauer versetzt. Gerichtssaal. Butzbach, 14. April. Das gestrige Schöffengericht verhandelte nur in einer Sache wegen Ruhestörung. Johs. Binzer von Kirch⸗Göns war derselben angeklagt, wurde aber von dieser Anklage kostenlos freigesprochen. Die Strafsache gegen Adam Walter, Wilhelm Becker und Friedrich Boller, sämmtlich von Münzenberg, angeklagt des Hausfriedensbruchs ꝛc., wurde vertagt, da die beiden Ersteren nach Amerika ausgewandert sind und Boller sich beim Militär befindet, wonach sich das Schöffen— gericht nicht für competent erklärt. Weiter wurde ver⸗ tagt die Sache gegen Nathan Bamberger und Karl Becker von Muschenheim. Dieselben sind angeklagt, durch Verladen von Kälbern an einem Sonntagmorgen die Sonntagsruhe gestört zu haben. Da in einer ähn⸗ lichen Sache, betr. Herz Meyer von Gambach, kürzlich das Schöffengericht ein freisprechendes Urtheil gefällt, die Staatsanwaltschaft aber dagegen Berufung eingelegt hatte, so beschloß das gestrige Schöffengericht, so lange nicht in die Verhandlung einzutreten, bis über die Sache Meyer eine Entscheidung von der Strafkammer Großh. Landgerichts Gießen getroffen sei. Die letzte Sache, betr. Georg Häuser von Babenhausen, angeklagt wegen Diebstahls, wurde, da Häuser schon zweimal wegen Dieb⸗ stahls bestraft worden ist, vor die Strafkammer Großh. Landgerichts Gleßen verwiesen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 17. April. Mittwoch den 18. April. Vorletztes Gastspiel der k. k. Kammer Sängerin Frau Friedrich- Materna. Alida. (Aida: Frau Friedrich⸗Materna.) Außer Abonn. Donnerstag den 19. April. Maurer und Schlosser. Freitag den 20. April. Geschlossen. Samstag den 21. April. Neu einstudirt: Stradella. Sonntag den 22. April. Cosi fan tutte. Hierauf: Der [Schauspieldireetor. Montag den 23. April. Letztes Gastspiel der k. k. Kam— mersängerin Frau Friedrich-Materna. Die Hugenotten. (Valentine: Frau Friedrich⸗Materna.) Außer Abonn. Schauspielhaus. Ein Lustspiel. Figaros Hochzeit. Dienstag den 17. April. Hierauf: Ge— fährliche Leute. (Medea: Frau Hof⸗ Donnerstag den 19. April. Geschlossen. Freitag den 20. April. Dora.(Szika: Frau Hofmann⸗ Baison als Gast.) Samstag den 21. April. Nathan der Weise. Sonntag den 22. April. Madame Favart. (Eingesandt.) Ballabende! Unter diesem verlockenden Titel hat der durch seine Transseriptionen berühmter Volkslieder hochgeschätzte Componist Gustav Trehde eine Sammlung von Tänzen(Langensalza, Schulbuchhandlung) herausge⸗ geben, von welcher uns 4 stattliche Hefte vorliegen. Die Trehde'schen Tänze besitzen eine Fülle frischer, anmuthiger Melodien und einen prickelden Rythmus, der uns unwillkürlich zum Tanzen herausfordert. Dabei spielen sich diese allerliebsten Tänze ohne Schwierigkeit vom Blatte, ein Umstand, der ihrer weitesten Verbreit— ung(die sie mit Recht verdienen) nur förderlich sein ann. Die Ausstattung ist eine sehr geschmackvolle, der Preis(à Heft nur 90 Pf.) ein mäßiger. he ite (Eingesandt.) Unser frommer Wunsch ist in Erfüllung gegangen; wenn auch nicht ausverkauft, so war das Theater am Sonntag doch in allen Plätzen sehr gut besetzt, was hoffentlich jetzt öfter der Fall sein wird. Das Publikum zeigte sich von der vortrefflichen Darstellung un⸗ gemein befriedigt und wurde von ihm namentlich Frau Herrmann⸗Ihm in der Rolle der„Grille“ durch mehrfachen Beifall ausgegeichnet. Auch die übrigen Rollen: die„Zwillinge“(die Herren Glos und Meyerer), das Ehepaar Barbaud(Herr Pavel und Frau Brede), sowle die„alte Fadet“(Fräulein Gruber) waren sehr gut vertreten und war es namentlich die Letztere, welche unser Interesse in Anspruch nahm. Am Dienstag gelangt eine No vität zur Aufführung:„Die beiden Relchen⸗ müller“, Volksstück mit Gesang von Anton Anno. Die Direction befolgt hiermit unsexen an dieser Stelle geäußerten Vorschlag, statt der Posse das Volksstück einzuführen.„Die beiden Reichenmüller“ haben ihren Weg, vom kais. Hoftheater in Petersburg an- fangend, über alle gute Bühnen gemacht und erfuhren wir von den mehrmaligen Aufführungen in Hanau, daß das Stück ungemein drastisch und den Zuschauer den ganzen Abend in der hettersten Stimmung zu erhalten im Stande ist. Die Hauptrolle„Aug ust Knoche, seines Zeichens Steinklopfer“, hat Herr Schwarz inne und freuen wir uns, wieder Gelegenheit zu haben, den Künstler in einer bedeutenden Rolle zu sehen. Für den Freitag⸗Abend wird der„Compagnon“ von Adolph L' Arronge vorbereitet. Pfennig⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf. Bestand am 1. Juni 1882 sammt Zinsen 16388 01 Uebertrag vom 7. April 1883 25918[17394 06 1. C. Bindernagel. 68 46 65 2. W. Bernbeck 212 129 15 3. Ph. Billa 136 9 4. H. Flaschenträger. 108 69 45 5. H. Flaschenträger. 130 88 70 26577 312) 12 Uebertrag am 1. Juni 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 7. April neue Einleger 267. Neue Einleger„„„ Gesammt⸗Einleger 1247. Friedberg den 14. April 1883. Haupt⸗Sammelstelle: mann⸗Baison als Gast.) Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G Holzversteigerung im Domatialwald der Oberförsterti Hoch- Arbeits-Vergebung. Freitag den 20. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Wölfersheim nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: Weisel. Maurerarbeit, veranschlagt zu 100,00 M., Montag den 23. und Dienstag den 24. I. Mts., Zimmerarbeit 10700 jedesmal von Morgens 9 Uhr an, werden in den Distrikten Dachdeckerarbeit 100,0„ „Vorderer und Mittlerer Küppel“,„Rothlauf“ u.„Thier⸗ Schreinerarbeit 00 berg“ öffentlich versteigert: 5 Schlosserarbeit ee 1 Eichen- Stamm von 48 Centimeter Durchmesser Glaserarbeit 280 und 5 Meter Länge= 0,90 Festmeter Inhalt, Welßbinderarbeit 212,00„ 4 Nadel⸗Stämme mit 0,81 Festmeter Inhalt, Planirarbeit 20 362 Nadel Stangen„ 4,06 5 15 Chaussirarbelt 120,00„ 273,0 Raummeter Buchen-Scheiter, Mauersteinlieferung 1600 2 10 Eichen⸗Scheiter, Steinbrechen 195,00„ 55,3 5 Buchen-Knüppel, Steinfahren 130,00„ 1800 Wellen Buchen Reisig, Steinschlagen 125700„ 2050„ 5„ GBackwellen, Zaungerten), Mauersandlieferung 2700 58198 7„ klaus 3. Durchforstung), Schwarzkalklieferung 350 20 Raummeter Buchen Stöcke. Am ersten Tage Nachmittags kommen die am zweiten Tage die Ausgebot. Zusammenkunft in Bodenrod. frist bis Ende September l. J. Butz bach am 13. April 1883. Großherzogliche Oberförsterei Hoch⸗Weisel. Dittmar. Zahlungs 1463 Ein tüchtiger Hausbursche“ sofort gesucht. Bad⸗Nauheim. Hötel Madler. Backwellen, starken Durchforstungswellen zum Friedberg den 14. April 1883. H. Zörb, 1470 Bezirks bauaufseher. E a e Einen Lehrling sucht Emil Heidt, 1472 Mechanikus und Thurmuhrmacher. Ein tüchtiges Hausmädchen gesucht. Eintritt kann sofort geschehen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1464 Holzversteigerung. Donnerstag den 19. d. Mts., Vormlttags 10 Uhr an⸗ fangend, sollen in dem Nieder-Mörler Gemeindewald, Schlag Nr. 4 und 5, unterhalb der alten Kaisergrube, 5628 Stück Durchforstungs-Wellen und 3600 Geb und Pfriemen(Ginstern) meistbietend versteigert werden. Nieder⸗ Mörlen den 12. April 1883. Großherzogliche Vürgermeisterei Nieder-Mörlen. 1438 Möbs Bekanntmachung. 1468 Die am 2. April l. J. abgehaltene Holzver⸗ steigerung im Hausener Gemeindewald hat die Genehmig— ung erhalten und ist der erste Abfuhrtag auf Samstag den 21. April, aber nur bei trockener Witterung, fest⸗ gesetzt worden. Die Abfuhrscheine können an genanntem Tag bei dem Gemeinde Einnehmer in Empfang genommen werden. Haus en am 13. April 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. 3 eine stille Haushaltung wird ein älteres Dienst⸗ mädchen gesucht, welches kochen kann und alle Hausarbeiten versteht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 1469 wird Se, Mauna Pferdeknecht 3 5 edberg. Ernst Weihl. ——— Im Namen des Großherzogs! In der Privatklagesache des Johann Gustav Burk J. von Ober-Mörlen, Privatkläger, gegen den Landwirth Johannes Werner 1. und dessen Sohn Peter Werner von Ober Mörlen, Angeklagte, wegen Beleidigung hat das Großherzogliche Schöffen⸗ gericht zu Bad⸗Nauheim in seiner Sitzung vom 29. März 1883, an welcher Theil genommen haben: 1. Großherzoglicher Oberamtsrichter Allwohn, als Vorsitzender, f 2. Landwirth Wilhelm Jehner von Schwalheim, 3. Johannes Rack von Nieder⸗Mörlen, als Schöffen, 5 Großherzoglicher Gerichtsschreiber Schütz, als Gerichtsschreiber, 5 für Recht erkannt, daß beide Angeklagten, Landwirth Johannes Werner von Ober-Mörlen und dessen Sohn Peter Werner von da, wegen Beleidigung des Joh. Gustav Burk J. von Ober⸗Mörlen im Sinne des. 185 des St.⸗G.⸗B. ein jeder in eine Geldstrafe von 15 Mark, welche im Falle der Uneinbringlichkeit mit je 3 Tagen Gefängniß zu verbüßen ist, sowie in die Kosten des Ver⸗ fahrens und zum Ersatz der dem Privatkläger er⸗ wachsenen nothwendigen Auslagen verurtheilt werden. Zu⸗ gleich wird dem Privatkläger die Befugniß zugesprochen, den Tenor des Urtheils 14 Tage nach Rechtskraft des Letzteren auf Kosten der Privatbeklagten einmal im Oberh. Anzeiger bekannt zu machen. Allwohn. Für die Richtigkeit dieses Auszugs: Schü, Gerichtsschreiber. Weißbinder finden dauernde Beschäftigung an der Zucker ⸗Fabrik Wetterau“ Friedberg. 9 Zu erfragen auf der Vaustelle. 1466 Louis Braubach, sutzbach, Färberei und chemische Reinigung aller Arten Garderoben, Möbel- und Decoratlonsstoffen, Schmuckfedern, Glace Handschuhen ze. Annahmestelle in Friedberg bei Herrn Ph. Billau, in Bad⸗Nauheim bei Herrn C. Hartmann, Aliceplatz. 1343 Künstlichen BGlumen-Dünger „7 1447 empfiehlt W. Bernbeck. — 5 90 * 2 — 2 8 2 5 3 — 2. . 8 2. 2 2 Die Dampfschiffe des Norddeutschen Lloyd in Bremen fahren regelmäßig Mittwochs und Sonntags nach Amerika. Wegen Passage wende man sich an den Hauptagenten M. Abraham, Mainz, oder dessen Agenten J. Schulhof, Friedberg. Feinste Gothaer Cervelatwurst in haltbarer Winterwaare bei 1424 Wilhelm Fertsch. Ein neuer, solid gebauter, sowie 3 gebrauchte ein— spännige Oekonomie⸗Wagen stehen preiswürdig zu verkaufen bei Schmiedmeister Ph. 1459 1461 In Friedberg bei Carl Bindernagel ist zu haben: Die Blumenzucht im Zimmer. 270 praktische Abhandlungen über Anzucht, Cultur und Pflege der Zimmergewüchse. Von A. Fahldieck. 4. Aufl. Preis 1 Mark. Ernst'sche Buchhandlung in Quedlinburg. Pesachwaaren empfiehlt zu äußerst billigen Preisen Friedberg. 1418 M. Eckstein, vormals Goldmann. (Carbo lin eum (Imprägnir⸗Oel) von Gebr. Avenarius in Gau-Algesbheim. Nach dem Urtheil sachverständiger Autoritäten das sicherste und wirksamste Schutzmittel gegen Fäulniß, Stockigwerden am Holzwerk; garantirtes Mittel zur Vertreibung des so lästigen Hausschwammes, zur Trockenlegung des Mauerwerks unentbehrlich. Leistungs— fähigkeit 6[Meter per Kilo. Ueber langjährige Erfolge der Wirkung liegen von Verwalt⸗ ungen, Gutsbesitzern, Brauereien und Bauhandwerkern aus allen Theilen Deutschlands Referenzen vor. Zu beziehen durch 1476 J. Baumeister in Friedberg. Die Dampf-Kaffee- Brennerei J. Coss in Deutz am Rhein von A. Cossmänn in Deutz a bringt ihre Specialität gehr. JInna- Kaffee in empfehlende Erinnerung. la gebr. Java-Kaffee per Pfund M. 1.60 in Packeten von ½ und ½ Kilo netto Inhalt. Jedes Packet ist mit meiner Firma ver sehen. Niederlage in Ftiedberg bei Herrn L. Adler. F. Hilbreent Wwe. und F. Weinl. P. S. Für Pesach wird mein Kaffee unter Aufsicht des Rabbinats der Synagogen Gemeinde Cöln, Sr. Hochwürden des Henn Rabbiners Dr. Frank in Cöln gebrannt und jedes Packet mit dem Siegelverschluß des obigen Herrn Rabbiners versehen. 5 Ich bescheinige hiermit, daß die Familie A. Cossmann in Deutz, als streng religiös, jedes Vertrauen in Bezug auf Kaschrus verdient. Cöln, 21. März 1883. Das Rabbinat der Synagogen Gemeinde: * Dr. Frank. Theater in Friedberg. (Im Casinosaal.) 6. Abonnements⸗Vorstellung. Dienstag den 17. April: Die beiden Reichenmüller. Volksstück mit Gesang in 3 Akten und einem Vorspiel von Anno. Musik von Bätz. 8 Das Nähere durch die Zettel. 1477 1 Confirman denrock u. Weste, e 7 0 7 zu verkaufen. Zu erfragen bei der Exp. d. Anz. 1474 Ningelwalzen, 1411 Sommerpantoffeln, große Auswahl, billigst bet 1204 Heinrich Diehl, Usagasse 354. Schöne Steckzwiebeln 1446 empfiehlt Fr. Hilbrecht Witiwe. Frische Brunellen, Amerikanische Apfelschnitzen, Türkische Zwetschen, Frische Feigen 5 5 a in⸗ a ihwei bgegeb 1 1425 bei Wilhelm Fertsch. f 298 e e werden leihweise abgege 1 Kaltflüssiges Friedberg. g. Häuser. Bretter, Latten, Stollen und Spalierlatten empfiehlt 1428 Assenheim. Carl Bauer. Ein Geselle findet sofort Arbeit bei 1437 Th. Steinel, Bürstenmacher. Ein Väckerlehrling auf sofort gesucht. Von wem? sagt die Exp. d. Anz. 1416 Ein geräumiges, möblirtes 1369 Parterre⸗Zimmer Baumwachs 1449 bei W. Bernbeck. Noßhaare kauft zu den höchsten Preisen 1436 Th. Steinel, Bürstenmacher. Möbelwagen geht am 18. April leer von Friedberg nach Gießen zurück. Gefl. Aufträge hierfür nimmt die Expedition des Anzeigers entgegen. 1440 Farben, trocken, sowie in Oel gerieben, zum Anstrich fertig, 1418 empfiehlt W. Bernbeck. Eine Kaute Mist, Damen“ und Ainder Schürzen FP((( TTTTVTTTTCCTTTT . f zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. sowie eine Parthie Holzasche ist billig zu verkaufen. l l 3 8 Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1417 Eine anständige, praktisch erfahrene 1414 Oekonomie⸗-Haushälterin 8 1 N f F. Koch. Feinsten holl. Syrup und Apfel 5 Gelée empfiehlt Assenheim. zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exp. d. Anz. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung unseres lieben Sohnes und Bruders Peter Joseph Jeckel, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Ober-Mörlen am 16. April 1883. Die trauernden Hinterbliebenen: 1429 Jeckel, Bürgermeister, und Familie. Carl Bauer. WV 2 verlange gratis und frei Prospecte, Druckproben ee. vom Druek-- u ton at (P. It. Patent- 4.) neuestes Verfahren zum Vervielfältigen von Frau Katharina Alles, Schriften, Zeichnungen Noten 28 Die un ve güng liehen H ücke genießen Lorto-Ermüssizung. Cin„ tomate mit; 1 1133 geb. Hardt, 5 5 nusbaren Druckflächen von 10 Mart an incl. f il sowie für die so sehr zahlreiche Begleitung zu ihrem imtl. Zusschör. a 0 1 a 1471 Otto Steuer, Zittau in Sachsen. Grabe, sagen ihren tiefgefühltesten Dank —— Bönstadt den 15. April 1883. Gesucht auf sofort 1478 eine zuverlässige Handschuhnäherin, dauernde Beschäftig⸗ 5 ung zugesichert, bei Josef Pogatschnig, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Thellnahme bei dem Verluste unserer unvergeßlichen Gattin, Schwieger— mutter und Schwester 2 Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Vindernagel. 1399 Handschuhfabrik in Coblenz a. Rhein. ö Druck und Verlag von Carl Vindernagel. in schöner Lage der Stadt ist an einen soliden Herrn 1475 oschen un erlosch 5r und beginn latten Con Herren Leh 7 333 Darn lage Nr.“ 1. Bekan Kirchensteuen 11. II. lagen in den] Religionsgem I. Bekar Religionsgem V. Orden VI. Ein eines fremde VII. N. VIII. A. Rechtsar Zulassung z Langen, Re zur Nachts. Starkenbur IX. Di Kromm zus tragen; de born zum n tons Inger 1 0 00 lätigung( Anstalt 10 9 rnannt; d. Lehrerstalle N helt aus ge um Schule zu Hergers Mräparande an dieser N geischtsdien, misgericht lahrer Geiß