keit der d. digte den Cone en 22. Feb 96 »Jebruar — 80 U, den auf Lager, udlieb Hanau“.. 542 Ufer rod ucht von der Brodsabrik mau. ynitzen, iruen, meister. a, ens die„Kom⸗ bungen und Hrel anburg, 5 7. n bürgerlchen Samstag den 17. Februar. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblalt für den is Friedber f Aris Friedberg. Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoneen mit 11 Pf. berechnet, bei grö. 7 f 5 1 f 1 115 bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg k Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres conko bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden 5216 Post unge 5 eee e Amtlicher Theil. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat für die, durch das Ausschreiben vom 16. Januar l. J. zu Nr. M. J. 1139 gestattete Verloosung die Ausgabe weiterer 5000 Loose à 50 Pf. gestattet und deren Verkauf im Großherzogthum erlaubt. Betreffend: Rundgang der Feldgeschworenen im Herbst 18829. N Friedberg den 15. Februar 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche noch damit im Rückstande sink i ir Einf 5 U gen von. 8 ind, erinnern wir an Einsendung der Proto U Rund Feldgeschworenen im Herbst 1882. Wi. 5 1„„ 5 Betreffend: Das Militär⸗Ersatzgeschäft pro 1883. Friedberg den 15. Februar 1883. Der Cioilvorsitzende der Gr. Ersatz-Commission Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises. g Einzelne von Ihnen stehen noch mit Einsendung der Stammrollen im Rückstande. Sind dieselben nicht bis zum 20. laufenden Monats eingelangt, werden dieselben durch Wartboten abgeholt. Dr. Braden. 7 Einladung zur Wahl von drei Mitgliedern des Kreistags Seitens der 50 Höchstbesteuerten des Kreises Friedberg. Maßgäblich Artikel 28 des Gesetzes, die innere Verwaltung und Vertretung der Kreise und Provinzen betreffend, vom 16. Juni 1874, hat der Kreistag des Kreises Friedberg die am 27. October 1882 Seitens der 50 Höchstbesteuerten im Kreise bethätigte Wahl der Herren: 1. Amtsrichter Herzberger zu Friedberg, 2. Freiherr Gilbrecht v. Löw zu Nieder-Florstadt und 3. Graf Oriola zu Büdesheim als Mitglieder des Kreistags auf Grund des Artikel 25 des erwähnten Gesetzes um deswillen für ungültig erklärt, weil die betreffenden Herren am Tage der Wahl weder den Unterstützungswohnsitz seit 2 Jahren noch auch das Ortsbürgerrecht in ihrem Wohnorte erworben hatten. Es ist deshalb eine Ersatzwahl für die benannten drei Herren nothwendig geworden. Zu diesem Zwecke werden die durch Bekauntmachung vom 26. Juni vorigen Jahres, Kreisblatt Nr. 75, namhaft gemachten 50 Höchstbesteuerten im Kreise Friedberg eingeladen, Mittwoch den 28. Februar laufenden Jahres, Vormittags 11 Uhr, auf dem Nathhause zu Friedberg sich einfinden zu wollen, um die Wahl von drei Kreistags⸗Mitgliedern vorzunehmen. Der Unterzeichnete beehrt sich hierbei zu bemerken, daß, falls die Ausübung des Wahlrechts durch einen Stellvertreter gesetzlich geboten oder statthaft ist— Artikel 17 der Kreisordnung— dieser im Kreise Friedberg wohnen und im Uebrigen, abgesehen von der Steuerzahlung, den Erforderunissen entsprechen muß, welche Artikel 16 des Gesetzes vom 12. Juni 1874 für die Wahl⸗ berechtigung vorschreibt, und daß der ernannt werdende Stellvertreter nur auf Grund einer amtlich beglaubigten Vollmacht zur Wahl zugelassen werden kann. Friedberg den 9. Februar 1883. Eine Uebertragung von Stimmrecht an solche Personen, welche bereits eine Stimme führen, ist nicht zulässig. Der Großherzogliche Kreisrath: Dr. Braden. ie im Waschen Stelle für hler d. Anz. 580 enspreu . Helmolt. her, ufen bei 497 r Julbb chile n Unterzeichnet 1883. rachenbrücken Fmuchen bel 10 — Schlost n Herrn 0 Mill 1 1 zie ban ö 5 117 4 Deutsches Reich. Darmstadt. Der Rechtsanwalt Krug in Darmstadt wurde zum vortragenden Rath und juristischen Mitglied bei dem Ministerium der Finanzen mit dem Amtstitel„Oberfinanzrath“ ernannt. — Der Kreisrath Dr. Dictzsch in Schotten wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand ver— setzt; der Kreisassessor Dr. Wolf in Bingen zum Kreisrath in Schotten, der Kreisassessor Dr. Kayser in Dieburg zum Kreisassessor in Bingen, der Polizeicommissär Dr. Dietz in Darmstadt zum Kreisassessor in Dieburg, der Steueraufseher Wagner in Mainz zum Pfand— meister bei dem Rentamte in Lindenfels ernannt. Berlin, 14. Febr. Der Reichstag erklärte eine Zahl von Petitionen als zur Berathung unge⸗ eignet und setzte sodann die Berathung des Etats— entwurfes pro 1883/84 fort. In der General— debatte kritisirt Richter die Politik, welche der conservative Theil des Centrums der Armee gegenüber in der zweiten Lesung geübt habe. Er und seine Freunde sind gegen Mehrforder— ungen nur aus fachlichen Gründen, nicht aus Antipathie gegen das Heer. v. Kardorff ver⸗ theidigt die Conservativen gegen die Richter'sche Kritik. Richter's Politik würde die Schlagfertig— keit der Armee insofern beeinträchtigen, als wegen der ungenügenden Besoldung der Zudrang zur Armee sich verringern würde, der heute schon nicht übergroß sei. v. Schorlemer will seiner Ueberzeugung effen Ausdruck geben, selbst auf die Gefahr hin, daß Richter wieder sagt, das klingt heute ganz anders aus dem Centrum, das machen die Verhandlungen mit Rem. Dem Abg. Richter, der nie dabei war und das Kanonade⸗ feuer nur aus den Zeitungen kenne, bestreite er jede Con petenz zu solchen Reden, wie er sie hier halte. Gott bewahre unser Vaterland vor einer Armee und vor einem Offizier-Corps im Sinne Richter's. Richter wendet sich gegen Kardorff und Schorlemer. Er werde nach wie vor auch an der Militärverwaltung Kritik üben nach Pflicht und Gewissen, wie die Wähler es verlangen. Er wisse, daß er im Sinne und Geiste Vieler handle, die Uniform tragen. Nach weiterer heftiger Entgegnung wird die General— dis cussion über den Etat geschlossen und beginnt die Berathung des Spezialetats. Sämmtliche 84 Kapitel der fortdauernden Ausgaben, sowie die Kapitel 1 bis 3 der einmaligen Ausgaben wurden nach den Beschlüssen zweiter Lesung erledigt.— 15. Febr. Dritte Lesung des Etats. Kapitel 4 des Extraordinariums des Postetats Titel J bis 19 wird debattelos nach den Beschlüssen der zweiten Lesung erledigt. Bei dem Postgebäude in Hamburg waren in der zweiten Lesung statt 464,000 nur 94,000 M. als Kosten für Nivel— lirung und Projecte bewilligt. Nach kurzer De⸗ batte wird heute die erste Rate mit 264,000 M. unter gleichzeitiger Minderung der Gesammtkosten auf 2,083,000 statt 2,500,000 M. diesen An— trägen entsprechend eingestellt. Der Rest des Postetats behält die Fassung der zweiten Lesung, ebenso der Militäretat Kapitel 5, Titel 1 bis 8. Ueber Titel 9, 10,000 M. für die Projectbe— arbeitung für die neue evangelische Garnisons— kirche in Spandau wird ebenso wie in zweiter Lesung durch Hammelsprung abgestimmt. Die damals mit sehr knapper Majorikät erfolgte Be— willigung wird mit 134 gegen 129 Stimmen wieder annullirt. Titel 10 und 11 werden ge— mäß zweiter Lesung erledigt. Bei Titel 12, (Kasernenbau in Sagan 150,000 M., welche in zweiter Lesung gestrichen waren, beantragt v. Köller die Wiederherstellung der Regier— ungsvorlage; in namentlicher Abstimmung wird diese Forderung mit 195 gegen 101 Stimmen abgelehnt. Der Neubau der Garnisonkirche zu Neisse wird durch Hammelsprung mit 155 gegen 141 Stimmen bewilligt. Der Rest des Kapitels 5 wird durchweg nach den Beschlüssen der zweiten Lesung erledigt. Bei Kapitel 6 beantragt v. Benda die Wiederherstellung der gestrichenen Position für die Unteroffiziers-Vorschule Neu— Breisach. Der Antrag wird in namentlicher Abstimmung mit 169 gegen 141 Stimmen ab⸗ gelehnt. Dafür stimmten die nationalliberale, conservative und Reichspartei ausnahmslos, einige Centrumsmitglieder und die meisten Seces— sionssten. Die Linke ruft„Bravo“. Der Ver⸗ such des Abg. v. Köller, den Posten fur ein Kasernement in Kassel wieder herzustellen, schei— tert, nur die Conservativen stimmten dafür. Ein Antrag Richter's, der Regierung eine andere, den lokalen Bedürfnissen Kassels entsprechende Art der Kasernirung vorzuschlagen, wird mit 148 gegen 139 Stimmen abgelehnt. Auch der Bau einer Kaserne in Hofgeismar bleibt abge— lehnt. Der Rest des Militär- und Marine⸗ Etats sowie des Etats der Justizverwaltung wird nach den Beschluͤssen der zweiten Lesung erledigt. Zum Etat des Reichsschatz-Amtes beantragt Reichensperger eine Resolution auf Einbe— rufung einer engeren Concurrenz wegen des inneren Bauplanes für den Straßburger Kaiser— palast. Die Resolution wird nach kurzer Debakte augenommen. Der Etat der Eisenbahnverwalt⸗ ung wird debattelos genehmigt.— Beim Prä⸗ sidenten des Reichstags sind bis jetzt im Ganzen 680,000 M. für die Ueberschwemmten einge— gangen. Davon wurden 307,000 M. vertheilt in die Ortschaften der Rhein- und Maingegend und Württembergs, 35,000 M. nach der Eifel— gegend. Von den noch vorhandenen 266,000 M. sollen 175,000 M. vertheilt, 91/000 M. in Reserve behalten werden. Die erstere Summe wird nach folgendem Modus vertheilt: Auf Württemberg kommen 2½ pCt., Elsaß 2½ pCt., Hessen 20 pCt., die Pfalz 20 pCt., Unterfranken 20 pEt., die Rheinprovinz 15 pCt., Baden 10 pCt., die Donauorte 5 pCt., der Regierungsbezirk Wies— baden 5 pCt. Im Besitz des Reichskanzlers befinden sich noch 111,000 M., über deren Ver— theilung er sich Vorschläge von der Reichstags— commission erbeten hat. — Die Steuercommission des Abgeordneten— hauses nahm die Resolution betr. die Vorlegung der Gesetzentwürfe über die Reform der Ein— kommensteuer mit einer von 6000 M. ab fallen— den Scala und Einführung der Declarations— pflicht der besonderen Besteuerung des Einkom— mens aus der Kapitalrente an.— Die Kranken— kassen-Commission hat den Gesetzentwurf nach den Beschlüssen zweiter Lesung mit 18 gegen 2 (fortschrittliche) Stimmen angenommen. — Mit Bezug auf das von der Kreuzztg. ausgehende Gerücht von der Demission des Kriegsministers sagt die Nordd. Allg. Ztg., daß besonders die Quelle der Mittheilung überrasche, da es derselben an der Gelegenheit einer besseren Juformation nicht fehlen könne. Demgegenüber hält die Kreuzztg. ausdrücklich ihre Nachricht, daß Kriegsminister Kameke seine Demission ein— gereicht habe, aufrecht. Kiel. S. M. Kanonenboot„Hyäne“, 4 Ge— schütze, Comm. Capt.-Lieut. Geiseler, ist am 3. November d. J. in Apia eingetroffen, be— findet sich zur Zeit in Neu-Britannien und geht demnächst nach Auckland.— S. M. S.„Karola“ 10 Geschütze, Comm. Corv.-Capt. Karcher, be— findet sich zur Zeit in Sidney.— S. M. Ka— nonenboot„Cyclop“, 4 Geschütze, Comm Capt. Lieut. Kelch, ist am 2. d. M. in Suez eingetroffen. Gotha. Kaiser Wilhelm wird während der Corpsmanöver des 4. und 1. Armeecorps einige Tage Aufenthalt in Gotha und Weimar nehmen. Straßburg. Der Papst entband den Bischof Raes auf dessen dringende Bitte von der Verwaltung der Diöcese und übertrug die— selbe gleichzeitig dem zum Administrator ernannten Bischof Stumpf. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 15. Febr. Das Herrenhaus nahm unverändert nach den Commissionsanträgen die einzelnen Paragraphen und Artikel der Gewerbegesetzvorlage an, nach— dem der Handelsminister in beifällig aufgenom— mener Rede die Annahme empfohlen und darauf hingewiesen hatte, daß die Vorlage den Wünschen der Gewerbekreise entspreche und gerade auf dem Gebiete der gewerblichen Interessen keine na— tionalen Differenzen hervorgetreten seien. Frankreich. Paris, 15. Febr. Deputirten— kammer. Marcou verliest den Bericht der Com— mission, welcher die Verwerfung des Antrags Waddington beantragt und die Annahme des Antrags Floquet empfiehlt. Der Justizminister erklärt, Grevyy habe die lediglich durch die Krankheit Fallieres motivirte Demission des Cabinets noch nicht definitiv augenommen, das Ministerium bestehe durchaus constitutionell fort und stelle sich der Kammer zur Verfügung. Die Kammer beschließt, auf sofortige Berathung einzugehen. Floquet erklärt, daß er einer Traus— action über den Antrag Barbey beistimme, worüber ein Einvernehmen zwischen Senat und Kammer möglich sei. Mezieres befürwortet den Autrag Waddington. Montjau greift heftig den Senat an. Die Generaldiscussion wird geschlossen. Proust bringt ein Amendement ein zum Antrag Barbey, wonach Artikel 3 des— selben, betreffend die militärischen Grade und die Versetzung der Prinzen in Disponibilität, wegfallen soll. Die Regierung stimmt dem so modificirten Aufrat Barbey bei. Die Kammer nahm mit 342 gegen 182 Stimmen den so modificirten Antrag Barbey an. Laisant wollte die Regierung interpelltren über Maßregeln, die sie gegen die Prätendenten zu ergreifen „Gesellschaften in gedenke. Der Kriegsminister erwiederte, die Regierung werde nach endgiltiger Annahme der Prätendentenvorlage weitere Erklärungen geben. Die Juterpellation wurde darauf auf acht Tage vertagt. Brazza wurde zum Schiffslieutenant er— nannt und reist am 20. Februar nach dem Con— gogebiet. — Von dem an auswärtigen Börsen ver— breiteten Gerücht, daß Graf Chambord ein Manifest erlassen habe, ist in unterrichteten Kreisen Nichts bekannt. Marseille. Dem Vernehmen nach lief in Toulon der ministerielle Befehl zur sofortigen Ausrüstung der„Dordogne“ ein, zum Traus— port von Truppen und Material nach Tonkin. Großbritannien. London, Febr. Heute wurde das Parlament wieder eröffnet. Die Thronrede erklärt, daß die Regierung sich bemühen werde, in Egypten Ruhe und Ord— nung aufrechtzuerhalten, sowie die Selbstver— waltung zugestehen werde unter sorgsamer Be— obachtung der internationalen Verpflichtungen und der legitimen Rechte Europas; sie hoffe, daß die Mächte zustimmen würden. Die Re— gierung werde ferner ein Arrangement mit dem Sultan bezüglich der Zukunft Egyptens treffen. Die Thronrede enthält keine Anspielung auf die Controle und spricht bezüglich der Donau— conferenz die Hoffnung auf einen günstigen Er— folg aus. Ueber Irland sagt die Thronrede, die sociale Lage habe sich gebessert, die Agraver— verbrechen hätten sich merkbar vermindert und dem Gesetze sei überall Geltung verschafft. Gleichwohl erheische das Bestehen von geheimen Dublin und anderen Orten ernste Wachsamkeit der Executivgewalt ohne Unterlaß.— 15. Febr. Unterhaus. Labouchere fragt an, ob die Regierung die Eidesbill ein— bringe, da dann Bradlaugh das Resultat ab— warten werde. Hartington bejaht die Ae Croß kündigt an, er werde Verwerfung der Bill beantragen. Hartington beantragt, daß der Brief des Richters, welcher die Gefangenschaft Healy's angezeigt, auf den Tisch des Hauses gelegt werde. Parnell beantragt die Ueberweisung des Briefes an einen Sonderausschuß. Dieser An— trag wird mit 353 gegen 47 Stimmen ver— worfen. Acland beantragt die Adresse auf die Thronrede.— Im Oberhause nimmt Wolseley seinen Peersitz ein. Durham beantragt die Adresse auf die Thronrede. — 15. Febr. Die madagassische Gesandt— schaft geht nicht, wie es geheißen hat, nach Deutschland. Sie wird in einigen Tagen nach Amerika abreisen, Dublin, 15. Febr. Die Aufregung war heute in der Stadt groß, denn das Zeugen— verhör im Gefängniß zu Kilmainham ergab alle Details bezüglich der Ermordung Burke's und Cavendish's. Letzterer hätte entkommen können, wenn er Burke im Stich gelassen hätte und entflohen wäre. Egypten. Kairo, Febr. Die Lage im Sudan ist nach allen Nachrichten für die Egypter eine sehr gefährliche. In Dongola ist nun gleichfalls eine Insurrection ausgebrochen. Hier verbreitet sich die Ausicht immer mehr, daß ohne das Einschreiten der Engländer der Sudan verloren ist. Alexandrien, 14. Febr. Derenthall, der neue diplomatische Agent Deutschlands, ist hier eingetroffen. Amerika. Mexico. Ein Telegramm aus Tueson(Arizona) berichtet, daß zwischen den Mexikauern und Appache-Indianern im Sierra— Nadre-Gebirgsdistriet Chihuahua, drei Zusam— menstöße stattgefunden haben. Handel und Verkehr. Frankfurt, 14. Febr. Wochenmarkt. Blumen- kohl p. St. 40—50 Pf., Weißkraut 9—15., Rothkraut 10—15 Pf., Blaukraut 3—5 Pf., Wirsing 4-6 Pf., Kohlrabi 3—1 Pf., Erdkohlrabt 1 7 Pf., Rosenkohl per Mahlzeit 30 Pf., Häuptersalat 15 Pf., Endivlen und Escarol 68 Pf., Schmalzkraut per Theil 810 Pf., Radischen per Pack 10 Pf., rothe Rüben 8 Stück 3 bis 6 Pf. Butter: Engrospreis per Ctr. M. 100, per Pfund Mk. 1.20— 1.50.— Eier: italienische per Hundert M. 7.50, per Stück 8 Pf., Wetterauer per Hundert M. 5.20, per Stück 6 Pf., kleine 4 Pf., Kalketer per Hundert M. 4.30, per St. 5 Pf.— Kartoffeln per Centner M. 4.25, per Gescheid 16—17 Pf., Salat— kartoffeln per Centner M. 4.25, Mäuschen M. 8.50, per Gescheid 30 Pf.— In Geflügel und Wildpret war der Umsatz heute sehr gering, Preise unverändert.— Rindfleisch per Pfd. 55 Pf., Lenden(ohne Zugabe) M. 1.20, Hammelfleisch 60 Pf., Kalbfleisch 55 Pf., Schwelne— fleisch 80 Pf., Ochsenfleisch 60 70 Pf.— Heu und Strohmarkt: Nahe an 100 Wagen standen am Markt und wurde verkauft per Centner Heu, gutes, von M. 3.10 3.80, geringes von M. 2.50 an; Stroh von M. 1.70 2.10. Frankfurt, 15. Febr. Viehmarkt. Es waren zu— getrieben ca. 80 Ochsen, 40 Kühe und Rinder und 445 Kälber. Die Preise stellten sich per Ctr. Schlachtgewicht für Ochsen 1. Qual. auf M. 64, 2. Qual. M. 59-60, Kühe und Rinder 1. Qual. M. 58, 2. Qual. M. 48, Kälber 1. Qual. M. 53—55, 2. Qual. M. 48-50. Kirchliche Anzeigen für Friedberg, Ebangelische Gemeinde. Reminiscere. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Weiß Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ KUhr: Herr Pfarrer Meyer. Abendmahl. Herr Pfarrer Baur. statholische Gemeinde. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag 7 Uhr: Austheilung der hell. Communion, 10 Uhr: Hochamt. 5 Uhr: Fastenandacht mit Predigt. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg, Sabbathfeier vom 17. Februar 1883. Berichtigung: Sabbathausgang 6 Uhr 10 Min. * 5 7 4 Lriedberger Hülfsverein. 618 Die Jahresversammlung des Hüuͤlfsvereins, in welcher der Jahresbericht erstattet, die Ergänzungs- wahl des Vorstandes vollzogen und die Vereinssache besprochen werden wird, wird Mittwoch den 21. Februar, Abends 6 Uhr, im Hötel Trapp stattfinden. Alle Mit— glieder des Vereins werden hiermit zur Bethelligung freundlich eingeladen. Diejenigen Mitglieder des Hülfsvereins, welche für ihre Dienstboten die Gesindeprämse beanspruchen, werden ersucht, die erforderlichen Zeugnisse über Treue, Fleiß und unbescholtenen Lebenswandel während elner mindestens fünfjährigen ununterbrochenen Dienstzeit dem Unterzeichneten bis zum 1. März zu übergeben. Für den Vorstand: 618 Baur. Mein Haus am Städterweg mit Garten ist zu verkaufen. Frau Pfeifer. 5 Steinkohlen, nur in la Qualität und in allen Gattungen auf Lager, empfiehlt zu äußerst billigen Preisen G. H. Freundlieb, „Zur Stadt Hanau“. Abends 5 Uhr 583 565 Frische Reps- und leinkuchen bei Will. Bernbeck. Kartoffeln im Großen, sowie in jedem kleinen Quantum verkauft 5 569 Fr. Gunderloch, Köhlergasse. Schrotmühlen, ganz neuer Einrichtung, liefern sehr schönen Schrot mit ganz lelchtem Gang, durch eigenen Gebrauch geprüft, sowie Häck selmaschinen, bester und neuester Construktkon, zu allerbilligsten Fabrik⸗ preisen bei J. H. Würz 457 in Dorn-Assenheim. 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Tages-Ordnung: 1) Ausloosung der beiden Heirathspflichtigen pro 1883 in Gemäßheit§ 360 pos. 11 der Statuten. 2) Besprechung über die Fähigkeit eines verheirateten Mannes, Mitglied des Vereins zu werden. 3) Berathung über die Gründung eines Vereins⸗ Museums und die Anschaffung hierzu geeignet er— scheinender Gegenstände. 603 Der Vorstand. Sonntag den 18. Februar finder un Saale des Herrn Gastwirth Wigand zu Vönstadt ein Prüfungs- Gall statt, wozu freundlichst einladet Mahl, Tanzlehrer. Entree 1 Ware eee I. Qualität Kornbrod 4 Pfund 40 Pfennig. Frucht kann zu jeder Zeit gegen Brod umgetauscht werden, auch wird dieselbe als Zahlung angenommen. Friedberg. orbach. 4 a l e e ee ee Warme Bäder jeden Samstag von 9 bis 6 Uhr und Sonntags von 8 bis 12 Uhr. Caarl Walter. „ Möbelmagazin von J. Pfeffer& Metzendorf in Friedberg nächst dem Bahnhofe, große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. Preis⸗Verzeichnisse gratis und franco. 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(Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 7 und eine Beilage.) lauben wir uns darauf aufmerksam zu machen, daß 1 Jahre Genehr srurden tinlause ungsfal politl stand bekam währe für di tarifs besürp sichlig Rüöcks Staat die N mit Durch würde berwa könne. Teleg einer Abg. austeh über des 6 wiese nehm zelne gehe Ant Vert nicht genen unt Aus e beim