bier Janin. . f on Rneisel, Eu. diz ö Charlotte 8 Uhr. 1410 9 ich Donners⸗ d Gauturntgg. ablage. Be⸗ ags. b Vursunz. ung von 1882. 1 am Vahn⸗ Mittheilungen. es. — t Vorstand. fgestell Näheres bei e Auftrag Hoftaxator. N n Straßburg, (H. 282 00 lt N de Veschäftig⸗ ig 1j d. Ahtiul. gen, 13 aus kaufen bei stullmann Vilbel. 1 ocken K. friedrich N * 1402 hen b dank, serbliebenen,* U N urige Mit⸗ ö are lheuere schenen mann, .* 1883. Samstag den 14. April. M13. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Oberhessischer Anzeiger. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— Betreffend: Ortsbauplan. Amtlicher Theil. Friedberg den 11. April 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Sie wollen innerhalb 14 Tagen berichten, ob für die zu Ihrer Bürgermeisterei gehörigen Orte ein Ortsbauplan vorliegt, sowie ob und wann derselbe genehmigt wurde. legender Ortsstraßen sich in Ihren resp. Gemeinden vorfinden. Auch wollen Sie gleichzeitig angeben, ob und welche Mißstände hinsichtlich bestehender oder neu anzu— J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor. Bekanntmachung. Betreffend: Das Milftär⸗Ersatz-Geschäft pro 1883. Das diesjährige Musterungsgeschäst wird für den diesseitigen Kreis zu Friedberg im RNathhaussaale in folgender Weise vorgenommen: Montag den 16. April l. J., Vormittags 9 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Assenheim, Bad— Nauheim, Bauernheim, Beienheim, Bodenrod, Bönstadt u. Bruchenbrücken. Dienstag den 17. April ll. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Büdesheim, Burg⸗Gräfennode, Butzbach, Dorheim, Dorn-Assenheim, Dortelweil und Fauerbach b. Fr. Mittwoch den 18. April ll. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Fauerbach vor der Höhe und Friedberg. Donnerstag den 19. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militänpflichtigen aus den Gemeinden: Gambach, Griedel, Groß⸗Karben, Harheim, Hausen mit Oes und Heldenbergen. Freitag den 20. April l. J., Vormittags S Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Hoch-Weisel, Holzhausen, Ilbenstadt, Kaichen, Klein-Karben, Kirch-Göns, Kloppen— heim, Langenhain mit Ziegenberg, Maibach, Massenheim, Melbach und Münster. Samstag den 21. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Münzenberg, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Nieder-Florstadt, Nieder-Mörlen, 0 Nieder-Rosbach und Nieder-Weisel. Montag den 23. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Nieder Wöll⸗ stadt, Ober⸗Erlenbach, Ober- Cschbach, Ober⸗Florstadt, Ober-Mörlen, Ober-Rosbach, Ober-Wöllstadt, Ockstadt. Dienstag den 24. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Okarben, Oppershofen, Ossenheim, Ostheim, Petterweil, Pohl-Göns, Reichels— heim, Rendel, Rockenberg und Rodheim. Mittwoch den 25. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Rödgen, Schwal— heim, Södel, Staden, Stammheim, Steinfurth, Trais-Münzenberg und Vilbel, aus der Gemeinde Vilbel jedoch nur die im Jahre 1861 und 1862 geborenen Militärpflichtigen. Donnerstag den 26. April l. J., Vormittags S Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus der Gemeinde Vilbel— und zwar die im Jahre 1863 in dieser Gemeinde geborenen Militärpflich— tigen—, ferner sämmtliche Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Weckesheim, Wickstadt, Wisselsheim, Wölfersheim und Wohnbach. Freitag den 27. April l. J., Vormittags 8 Uhr, im Rathhaussaale zu Friedberg Loos ziehung sämmtlicher Militärpflichtigen des Kreises Friedberg aus dem Jahrgang 1863.. f In den genannten Musterungsterminen haben sich sämmtliche Militaͤrpflichtigen des Jahrgangs 1863 mit Ausnahme der zum ein⸗ jährige freiwilligen Dienst Berechtigten, sowie diejenigen Militärpflichtigen der früheren Jahrgänge, welche bis jetzt eine definitive Eutscheidung noch nicht erhalten haben, pünktlich, nüchtern und reinlich gekleidet ein— Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatzcommission des Kreises an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und das Großherzogliche lizei? missar Wickstadtt Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise veröffentlichen, die Militärpflichtigen, peciell darnach bedeuten und sich selbst darnach bemessen, auch dafür sorgen, daß die gegebenen Bestimmungen Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie alsbald in welche gestellungspflichtig sind, f pünktlich zur Ausführung kommen. zufinden. Diejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten oder dritten Male erscheinen, haben ihre Loosungsscheine mitzubringen. Für Militär— pflichtige, welche durch Krankheit am Erscheinen verhindert sind, ist im Termin ein ärztliches Attest zu übergeben. Nach§ 65 der Ersatz— ordnung ist das Erscheinen der Loosungsberechtigten zum Loosen nicht erforderlich, es wird vielmehr in diesem Falle durch ein Mitglied der Ersatzcommission die Loosungsnummer fur den einzelnen Militärpflichtigen gezogen. Diejenigen dagegen, welche bei der Musterung unentschuldigt ausbleiben, verlieren das Recht, an der Loosung theilzunehmen und können keinen Anspruch auf Berücksichtigung aus Reclamationsgründen erheben. Außerdem wird gegen dieselben das im§ 48 der Ersatz— ordnung angedeutete Strasverfahren eingeleitet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien haben sämmtliche ihrer Gemeinde angehörigen oder in ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen Militärpflichtigen auf Grund der ihnen kurzer Hand wieder zugehenden Stammrollen zu der Muster— ung vorzuladen und eine Bescheinigung über die erfolgte Vorladung der Stammrolle beizufügen. Körperliche Gebrechen der Militärpflich— tigen, welche durch die vorzunehmende ärztliche Untersuchung nicht un— bedingt constatirt werden können, wie Harthörigkeit, Schwachsinnigkeit ꝛc. sind durch amtlich ausgestellte Zeugnisse des Geistlichen, Lehrers, Bürger— meisters ꝛc. nachzuweisen. Wer an Epilepsie(Fallsucht) zu leiden be— hauptet, hat auf eigene Kosten drei Zeugen vor Gericht zu stellen, welche das Vorhandensein eidlich zu erhärten haben. Wenn ein Mili— tärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Haft befindet, so ist darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeisterei beziehungsweise eine Bescheinigung des Gerichts zu erbringen. Ist ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militärdienstes unwürdig, haben die Großherzoglichen Bürgermeistereien hierauf aufmerksam zu machen und hierüber die erfor— derlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen. Die Verhand— lungen über die Zurückstellungsgesuche sind, insoweit es noch nicht ge— schehen, sofort und längstens im Termin vorzulegen. Wenn die Zurück— stellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet, wird, so hat der betreffende Familienangehörige sich selbst persönlich im Termine vor der Ersatzeommission einzufinden. Reclamationen, welche der Ersatzcommission nicht vorgelegen haben, werden von der Groß— herzoglichen Oberersatzcommission unnachsichtlich zurückgewiesen und nur dann berücksicht, wenn die Veranlassung zu der Reclamation erst nach dem Kreisersatzgeschäft entstanden ist. Mit dem Kreisersatzgeschäaft ist die Classification der Reserve- und Landwehrmannschaften sowie der Ersatzreservisten I. Classe verbunden. Nach Erledigung der Zurück⸗ stellungsgesuche findet an den oben bezeichneten Tagen die Classificirung derselben rüͤcksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt. Es haben daher Diejenigen derselben, welche im Falle einer Eiuberuf— ung auf Zurückstellung Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, Vormittags 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche, welche sofort bei dem Unterzeichneten einzureichen sind, näher zu begründen. Die Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinden anwesend zu sein und dafür zu sorgen, daß die Letzteren zur bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des Musterungs— geschäfts ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten. Friedberg den 27. März 1883.„ Der Civilvorsitzende der Großh. Ersatzcommission des Kreises Friedberg. Dr. Braden. Friedberg Polizei-Commissariat zu Wickstadt. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Die Anträge der Abgg. Dittmar, Ellenberger und Genossen wegen Re— gulirung und Eindämmung der Nidder, Nidda und Usa haben im Ausschuß zweiter Kammer eine günstige Aufnahme gefunden, obgleich der Ausführung erhebliche Schwierigkeiten entgegen— stehen und bedeutende Mittel erforderlich werden. So sind z. B. die Kosten der Regulirung der Nidda von Gronau bis zur Mainmündung auf 531,600 M. veranschlagt, die der Nidder auf 223,695 M. Da eine vollständige Regulirung des letztgenannten Wasserlaufs nur im Verein mit Preußen möglich ist, seither aber eine Ver— ständigung nicht stattfinden konnte, so beantragt der Ausschuß, die desfallsigen Verhandlungen zu erneuern und eventuell auch ohne Mitwirkung Preußens in der beantragten Richtung vorzu— gehen. Ein von dem Abg. Bauer erstatteter Bericht empfiehlt mit Rücksicht auf den im Reichs— tag eingebrachten Antrag des Abg. Thilenius den von dem Abg. v. Rabenau in der zweiten Kammer eingebrachten Antrag, die Flußregulir— ung im Interesse der Landescultur und Schiff⸗ fahrt betreffend, vorerst für erledigt zu erklären. Ueber die Vorlage großherzoglichen Staatsministeriums, betreffend Gewährung einer Zinsengarantie für eine Actienunternehmung wegen Herstellung und Betrieb der Dampf Kettenschleppschifffahrt auf dem Main für die Strecke Mainz-Aschaffenburg hat Namens des Finanzausschusses der zweiten Kammer der Ab— geordnete Schröder einen sehr eingehenden Bericht erstattet. Der Ausschuß beantragt hiernach die Zinsgarantie zu übernehmen, unter der Beding— ung, daß bei einem sich ergebenden Reinertrag, welcher 5 pCt. übersteigt, die von dem Staate in Folge der Abschlüsse früherer Jahre geleisteten Zuschüsse zu ersetzen sind. Berlin, 11. April. Prinz Friedrich Karl ist heute zurückgekehrt. Er begab sich von Groß— beeren zunächst nach Nikolskoe zur Gruft seiner Eltern und kam Nachmittags von dort nach Berlin — 12. April. Reichstag. Fortsetzung der Debatte über§ 59 der Gewerbe-Novelle. 859 wird unverändert angenommen. Nachdem die vorliegenden Anträge mit Stimmengleichheit abgelehnt, werden die§§ 59 a, 60 und 60 a, betreffend die Untersagung des Gewerbebetriebs, Dauer eines Wandergewerbescheins, Erlaubniß zum Hausirbetrieb oder Betrieb auf öffentlichen Plätzen mit einem Wandergewerbeschein, unver— ändert angenommen.§ 60 b, Beschränkung des Gewerbebetriebs für minderjährige Personen, wurde ebenfalls genehmigt.§ 60e(Verpflichtung des Wanderschein-Inhabers, den Wanderschein bei sich zu führen und den Schein sowie die mitgeführten Waaren auf Verlangen den Be— hörden vorzuzeigen) wird unter Ablehnung eines Abänderungsantrags des Abg. Dr. Baumbach mit 145 gegen 142 Stimmen angenommen. Die§§ 60 d, 61, 62 und 63 werden nach einer unerheblichen Debatte nach den Commis— sionsbeschlüssen genehmigt. Art. 10 ist damit erledigt. Es folgt die Berathung des zurück— gestellten Art. 5, die 88 42, 42a und b um⸗ fassend, welche mit 146 gegen 142 Stimmen unverändert genehmigt werden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 1. April. Bei der heutigen Debatte über die Bauvergeb ung der boͤhmisch-mährischen Transversalbahn sagt der Handelsminister, er sehe in dem Antrage auf Ausschließung der Generalunternehmung einen Eingriff in die Executive der Regierung und er könne dafür nicht die Gesetzessanction nachsuchen. Der Antrag wird in namentlicher Abstimmung mit 156 gegen 145 Stimmen abgelehnt. — 12. April. Das Herrenhaus erledigte end— giltig das Budget und das Finanzgesetz pro 1883. Pest, 11. April. Der Justizausschuß des Ab— geordnetenhauses nahm den Gesetzentwurf der Eheschließung zwischen Juden und Christen mit aus; mehrere Redner bekämpften den Ent— wurf und verlangten eine wirkliche Civilehe. Belgien. Brüssel, 12. April. Die Re— präsentantenkammer genehmigte mit 85 gegen 3 Stimmen das Auleihegesetz von 56 Million. Frankreich. Paris, 12. April. Ein deutscher Secialdemokrat, Nameus Blume, wurde aus Paris ausgewiesen. Marseille, 12. April. Es haben 15,000 Arbeiter die Arbeit eingestellt. Italien. Rom, 12. April. Senat. Man— cini dankte den Reduern, welche die intimeren Beziehungen Italiens zu Deutschland und Oester— reich billigten. Der Minister bestreitet sehr entschieden, daß das Bündniß irgendwelche aggressive Zwecke gegen Frankreich habe. Die Beziehungen Italiens zu Frankreich besserten sich immer mehr, doch würde Italien nicht ge— statten, daß Frankreich eine auf Eroberungen ausgehende Colonialpolitik treibe oder Besitzungen im Mittelmeere zu erwerben suche. Türkei. Constantinopel. In Folge der Opposition des englischen Gesandten gegen Bib Doda als Gouverneur des Libanon hat die Pforte jetzt Danisch Effendi, den türkischen Generalcon— sul in Ragusa, vorgeschlagen. — 12. April. Der Herzog von Chartres ist gestern von hier nach der Krim abgereist. Rußland. Moskau, 12. April. Die Krönungs-Jusignien sind heute aus Petersburg hier eingetroffen. Aus Stadt und Land. Friedberg. Im nächsten Herbst feiern wir bekannt— lich die vierhundertjährige Geburtstagsfeier Luthers und es regt sich in dieser Beziehung bereits in unserer Stadt. Der evangelische Kirchenvorstand hat in seiner letzten Sitzung darüber vorläufige Beratbung gepflogen, zu welcher die Vorschläge eines Mitgliedes die Unterlage boten. Sicher ist, daß man den Tag in würdiger Weise festlich begehen wird, wie es auch bereits von Groß⸗ herzoglichem Oberconsistorium für das ganze Land an— geordnet ist. Der Vorsitzende des Kirchen-Vorstandes, Stadtpfarrer Baur, hat das Correferat über die ge— machten Vorschläge übernommen und nach weiterer Be— rathung des evangelischen Kirchenvorstandes wird der Gemeinde Vertretung, die durch Cooptatkon geeigneter Männer später verstärkt werden wird, Vorlage über das zu veranstaltende Fest gemacht werden. Allerlei. Freiburg i. B. Am 9. April begann der Proceß wegen des Hugstetter Eisenbahnunglücks. Die erste Ver— handlung bot sofort sehr großes Interesse, indem mehrere Zeugenaussagen, namentlich von Ingenieuren und Werk— meistern konstatirten, daß die Herbeiführung der verhäng— nißvollen Entgleisung durch böswillige Hand ausge— schlossen sei. Ebenso wurde die Vermuthung, daß die Lokomotive, die Zaxige Güterzugsmaschine„Kniebis“, zur Führung des Zuges ungeeignet gewesen sein könnte, widerlegt. Hingegen wurde nachgewiesen, daß die Bremsen des außerordentlich schnell fahrenden Zuges nicht vor— schriftsmäßig bedient waren, so zwar, daß die im Zuge vorhandenen 7 Bremsen zum Theil gar nicht, zum Theil jedenfalls nur mangelhaft angezogen waren. Hamburg, 11. April. Der Reichstagsabgeordnete für Hamburg, Sandtmann, wurde heute früh ertrunken im Billeflusse gefunden. Es wird ein Selbstmord wegen finanzteller Zerrüttung angenommen. Pest, 12. April. Einem hier eingegangenen Amts- telegramm zufolge ist Spanga in Pozsoni(Preßburg) verhaft worden. Moskau, 11. April. Der im vorigen Jahre am Blumen-Boulevard erbaute Elreus Salamonskl ist vor— gestern ein Raub der Flammen geworden. Menschen sind dabei nicht verunglückt. Alle Pferde wurden gerettet. Handel und Verkehr. St. Friedberg, 10. April. Auf dem beutigen Viehmarkt waren 1604 Stück Schweine aufgetrieben. Das Geschäft war ein sehr lebhaftes, aber die Preise sind etwas zurückgegangen. Nächster Markt am 23. Mai. Theater. (Eingesandt.) „Die Tochter Belials“ erzielte am letzten Mittwoch einen großen Erfolg, der in erster Linie der vortrefflichen Darstellung zuzuschreiben ist. In der That waren auch sämmtliche Künstler so recht am Platze und verstanden es, ihre Rollen in so wirkungsvoller Weise auszuführen, daß Allen ohne Ausnahme das gleiche Lob gebührt. Zweifellos werden„Die zärtlichen Verwandten“ von Benedix den gleichen Erfolg haben, die Vortrefflich— keit dieses Lustspiels ist ja bekannt. Für nächsten Sonn— ag wird uns„Die Grille“ angekündigt, das von vielen Seiten gewünschte und erwartete Stück der Charlotte Birch- Pfeifer.„Die Grille“, eines der wirk weitere 6 gegen 5 Stimmen an als Grundlage für die Spezialdebatte. Der Justizminister sprach sich ungsvollsten Stücke der Verfasserin, übt noch heute die gegen die Aufhebung der Kirchengerichtsbarkeit,— sie bleibt ewig neu. In allen Stücken der Birch⸗ Pfeiffer herrscht eine frohe Naturwahrheit und Einfach⸗ heit, die einzelnen Figuren sind scharf charakterisirt, der Aufbau der Handlung erhält den Zuschauer in wachsender Spannung, bis sich zum Schluß der tragische Confliet in befriedigender Weise löst. Wünschen wir unseren„Hanauern“ ein aus verkauftes Haus zum Sonntag. Brodpreise vom 16. April bis 1. Mai. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. April bis 1. Mai. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. 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M., Nachmittags 2 Uhr, werden auf der Grube Ludwigshoffnung 66 Haufen abgängiges Grubenholz und 5 5 10 Zimmerspäne öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Bad⸗Nauheim den 13. April 1883. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. 1456 Jäger. Holz ⸗Versteigerung. Montag den 16. April d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem Gräflich zu Rantz au'schen Kirchwalde, Distrikt„Langetreiben“ bei Ziegenberg öffent— lich versteigert werden: 391 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 5800 Buchen-⸗Wellen. Zlegenberg den 4. April 1883. Die Gräfliche Verwaltung.“ Sommerlad. Holz-Versteigerung. 1392 Montag den 16. April d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Holzhauser Gemeindewald, Distrikt Spieß: 4550 Stück Eichen⸗Reisholzwellen, 650„ Nadel ⸗Wellen versteigert werden. Holzhausen den 6. April 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzhausen. Ried. Arbeits-Vergebung. Mittwoch den 18. d. M., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Nieder-Wöllstadt nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: Pflaster und Planserarbeit veranschlagt zu M. 147., Brechen von Pflaster- u. Chaussirsteinen„ 124., 1316 Lieferung von Steingeröll 30. Anfahren von Chaussir- u. Pflastersteinen„ 186., Zerschlagen von 20 ebm Chaussirsteinen„ 70., Lieferung von 10 ebm grobem Kies 305 Friedberg den 13. April 1883. H. Zörb, 1454 Bezirks bauaufseher. Loh ⸗Versteigerung. Mittwoch den 18. April l. J., Nachmittags 1 Uhr, wird der diesjährige Loh, eirea 800 Centner, auf hiesigem Rathhaus öffentlich versteigert. Pfaffenwies bach den 10. April 1883. Der Bürgermeister 1415 Erker. Mobiliar⸗Versteigerung. Mittwoch den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden in Folge Ablebens des Herrn Pfarrer Rachor nachfolgende, zum Nachlasse desselben gehörige Gegen— stände im Pfarrhause daselbst öffentlich gegen Baarzahl— ung versteigert: 1 Commode, 2 Sopha, 1 Kleiderschrank, 3 vollständige Betten, 2 Waschtische, 3 Nachttische, mehrere Tische und Stühle, eine Parthie Weißzeug, 2 Ohm Wein, 2— 300 leere Flaschen nebst einigen leeren Wein— fässern, sowie sonstiges Haus- und Küchengeräthe. NB. Sämmtliche Mobilien u. dergl. befinden sich in sehr gutem Zustand. Gleichzeitig kommen zur Versteigerung: eirea 40 Centner Heu, 5 20 5 Grummet. Nieder⸗Mörlen den 4. April 1883. 1373 Möbs, Beigeordneter. Holz⸗Versteigerung. 1439 Donnerstag den 19. d. Mts., Morgens 9 Uhr anfangend, sollen in dem Münsterer Gemeindewald, Distrikt Nollkopf und Happelshecke, folgende Holzsorti— mente öffentlich versteigert werden: 23 Nadel-Stämme, 6 Nadel-Derbstangen, 49 Raummeter Buchen-Scheitholz, 14 1 Buchen⸗Knüppel, 21 7 Nadel-Knüppel, 82 5 Buchen-Stöcke, 8 5 Nadel⸗Stöcke, 2500 Buchen-Wellen, 550 Nadel-Wellen. Münster, 10. April 1883.. Großherzogliche Bürgermeisterei Muͤnster. Reineck. oberhessicher M43. ——— Anzeiger. NJ 1 5 5 7 Mm. Platz Söhne Frankfurt a. H. Filiale: Taunnsstr. 8. Perman. Jucsstellung. Weinheim i. B. Maschinenfahrih & Eisengießerei. 4 Cenerasllertreter der berühmten Marsha! Lschen Dampf- Dreschmaschinen beelde ggg e, E Sera, Aschinen. & Dokomobilen badge ben 5 Eigenes Jabrisat: Eigenes Jabrikat: Tulterschneidmaschinen Srbe en c e Schrotmühlen, Kleine Dampf-Dreschmaschinen & Lokomohilen mit stehend. u. liegend Kesseln. *r n Dreschmaschinen für Hand-, Göpel- ung Nraftbetrieb. Göpelwerke , 2 und Apferdig zum Betriebe jeder Maschine. 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