ichen und U und Gewerbe⸗ acht, übersicht⸗ n. Nebst An, dechseln, Ver⸗ inklagung von uflage. aͤnnischen Ge⸗ lerzu gibt dies die mit Ein⸗ sen der Hand⸗ uster buch zu edlinburg. 0 der, kräftiger, gen, h pferde Kunstmuͤhle, mes. ig. vor dem Hause u- und Brenn⸗ 1388 —— erg meister. ade und 2 gebr. re stehen billig 5 Sattler, rerftaße 1383 Gatten, Valet, lichen Dank muerliebenen. unsere liebe 1 in besseres aubliebenen, 70 chmittaß ba 1370 — a0. agel 1883. Donnerstag den 42. April. M22. Oberhessischer Anzeige 9 Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoneen mit 11 Pf. berechnet, bei grö + 55 a f i. net, größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22. ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), 1 der Betrag nicht beigefügt ist, werden 1 0 Post nac gen — —————— Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 9 enthält: Bekanntmachung, Abänderungen der Postordnung vom 8. März 1879 betr. — Der Realschul-Director Professor Albert zu Darmstadt wurde zum Director der Real— schule zu Mainz ernannt. Berlin. Die Breslauer Zeitung brachte die Mittheilung, Fürst Bismarck solle zum Herzog von Lauenburg ernannt werden. Diese Nach— richt wird jedoch dem Fraukfurter Journal als unbegründet bezeichnet, da der König von Preußen Herzog von Lauenburg ist und einer der Titel des Souveräns nicht wohl einem auch noch so verdienten Staatsdiener übertragen werden kann. Berlin, 9. April. Der Reschstag setzte die Berathung der Gewerbenovelle, unter einst weiliger Zurückstellung mehrerer vorhergehender Artikel, bei Artikel 10, betreffend die Beschränk— ung des Hausirbetriebes(die§§ 55 bis 63 umfassend) fort Der Berichterstatter empfiehlt, die Anträge der Commission anzunehmen und die sechs vorliegenden Amendements abzulehnen. § 25 wird nach den Commissionsvorschlägen an— genommen.§ 56 zählt unter 1I— 10 vom An— kauf und Feilbieten im Umherziehen ausge— schlossene Gegenstände auf. Der Paragraph wird bis einschließlich Nr. 9 unverändert ange— nommen. Zu Nr. 10, betreffend das Colpor— tiren von Druckschriften, Schriften und Bild— werken, warnt Kapp vor weiteren Beschränk— ungen der Colportage, die nur zu polizeilichen Thieanen dienen würden Günther ist für un— veränderte Annahme der Commissionsvorschläge. Munkel ist gegen jede weitere Beschränkung der Colportage, weil sonst nur an Stelle des Mißbrauchs der Freiheit der Mißbrauch der Polizeigewalt treten werde. Auch Schott ist gegen jede Vermehrung der polizeilichen Gewalt. — 10. April. Fortsetzung der Berathung der Gewerbenovelle. Bei§ 56a(betreffend die Beschränkung des Hausirbetriebes hinsichtlich der Ausübung der Heilkunde, Vermittelung von Darlehnsgeschäften ꝛc., Aufsuchen von Bestellungen auf Branntwein und Spiritus) empfiehlt der Referent die Annahme, ebenso Bundescommissär Bödicker. Nach einer unerheblichen Debatte wird zunächst Nr. 1(Untersagung der Heil⸗ kunde im Umherziehen von Nichtapprobirten) mit 132 gegen 118 Stimmen angenommen und ebenso Nr. 2 und 3 genehmigt, sowie schließlich der ganze Paragraph nach der Fassung der Commission mit 130 gegen 123 Stimmen an⸗ genommen. Zu§ 56 b, betreffend die Befugniß des Bundesraths, bei obwaltendem Bedürfniß den Ankauf und das Feilbieten gewisser der im § 56 vom Hausirbetriebe ausgeschlossenen Gegen— stände zu gestatten und aus Gründen der öffent⸗ lichen Sicherheit, sowie zur Abwehr von Seuchen noch andere Gegenstände vom Hausirbetriebe auszuschließen, ebenso die Befugniß der Landes— regierungen, das Umherziehen mit Zuchthengsten zur Deckung von Stuten zu untersagen und zu beschränken, beantragt r. Baumbach einen Zusatz, wonach die vom Bundesrathe anzuord— neuden außergewöhnlichen Beschraͤrkungen des Hausirbetriebes fortfallen sollen, wenn der Reichs⸗ tag nachträglich nicht zustimmt. Bundes-Com⸗ missar Bödicker bittet, den Antrag abzulehnen. Bei der Abstimmung wird die Ermächtigung der Landesbehörden, aus Gründen der öffent⸗ lichen Sicherheit, sowie zun Abwehr von Seuchen noch andere Gegenstände vom Hausirbetriebe auszuschließen, mit 139 gegen 135 Stimmen abgelehnt und sodann die Bestimmung des Antrags Baumbach angenommen, daß die Geltung der vom Bundesrathe erlassenen Verordnungen der Genehmigung des Reichstags unterliegt. Die Bestimmung wegen der Zuchtheugste wird aufrechterhalten und so der abgeänderte Para— graph mit großer Mehrheit angenommen. Die folgenden§F§ö 56 e und 4 werden debattelos nach den Beschlüssen der Commission angenommen. — Die Börsensteuer-Commission des Reichs— tags lehnte in zweiter Berathung den ursprüng— lichen Antrag Wedel-Malchow ab und begann die Berathung des neuen Wedell'schen Antrages (betr. die Einführung eines Schlußnotenzwanges) Die Unterscheidung zwischen Zeitgeschäften wurde für aufgehoben erklärt und die weitere Berathung vertagt.— In der gestrigen Sitzung der Gewerbeordnungs-Commission erklärte der Kriegs— minister im Allgemeinen sich mit dem Principe einverstanden, daß die Militärhandwerker für Civilpersonen keine Arbeit übernehmen sollen, außer Buͤchsenmacher, Sattler und Hufschmiede. Uebrigens sei die Frage der Cantinenwirthschaft durch kaiserliche Ordre geregelt. Kiel, 9. April. Sicherem Vernehmen nach, tritt Viceadmiral Batsch heute einen längeren Urlaub an. ieee, d pe Der Köhig Ler⸗ brachte die Nacht weniger ruhig, die krankhaften Erscheinungen treten aber allmählig zurück. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Im Ge⸗ werbeausschuß erklärte der Handelsminister, be— züglich des Normalarbeitstages für die arbeitende Bevölkerung müsse etwas geschehen. Kinder unter 12 Jahren dürften nicht zur Fabrikarbeit verwendet werden. Der Normal-Arbeitstag be— stimme für Erwachsene 12, darunter 10 effective Arbeitsstunden. Die Nachtarbeit soll 6 Stunden betragen.— Abg. Schönerer beabsichtigt, bei der Schulgesetz-Debatte den Antrag zu stellen, Juden dürften in keinem Falle als Schulleiter fungiren. Pest, 9. April. Der Ministerpräsident er— klärte in der heutigen Sitzung der liberalen Partei, er werde die Interpellation Helsy's be— züglich der Tripelallianz im Laufe der Woche beantworten. Frankreich. Paris. Die Agence Havas dementirt die Gerüchte, daß verschiedene Ver— treter Frankreichs im Auslande um ihre Ent— lassung nachgesucht hätten. — 9. April. Vergangene Nacht fand im Hause eines Obersteigers in Montceau⸗-les— Mines eine Dynamitexplosion statt, doch wurde nur unerheblicher Schaden angerichtet. Marseille, 9. April. Circa 7000 Hafen⸗ arbeiter stellten die Arbeit ein. Ruhestörungen fanden bis jetzt nicht statt. Großbritannien. London. Der Herzog von Edinburg wird als Vertreter der Königin nach Moskau von dem General Wolseley be— gleitet werden. 5 — 7. April. Das Oberhaus hat gestern die Niedersetzung eines besonderen Ausschusses genehmigt, um mit dem vom Unterhause er— wählten Comité die Frage des Canaltunnels in Berathung zu ziehen. Der Ausschuß soll nament— lich prüfen, ob es mit der Sicherheit Englands verträglich ist, den Canal zu bauen. — 9. April. Es sind gestern wiederum zwei verdächtige Personen verhaftet worden. Die bei dem verhafteten amerikanischen Arzt Gallagher vorgefundenen Dokumente berechtigen die Polizei zu der Ansicht, daß die Anzahl der Verschworenen eine sehr große sein müsse, und daß sie sich zur Ausführung des teuflischen Planes, England durch Vernichtung öffentlicher Gebäude zu be— kriegen, in die meisten britischen Großstädte be— geben haben. Die Polizei in Cork beschlag— nahmte eine von Glasgow angekommene Partie Nitroglycerin; ferner fand sie eine in der Nahe der Stadt versteckte Quantität von Sprengstoffen. — 9. April. Zur Verstärkung der Garnison von London werden vierhundert Soldaten aus Chatham eutsandt. Alle Schildwachen in London erhalten scharfe Patronen und stehen von Son— nenuntergang ab mit geladenem Gewehr. — 9. April. Das Unterhaus hat ohne Abstimmung die Sprengstoff-Bill unverändert in allen Stadien angenommen. Desgleichen hat das Oberhaus der Bill definitiv in allen Lesungen ohne Debatte zugestimmt. Nach der Bill werden die Urheber und Mitschuldigen von Explosionen, sowie die Fabrikanten und Besitzer von Sprengstoffen, welche zu ver— brecherischen Zwecken bestimmt sind, sowie Per— sonen, welche nicht hinlänglich beweisen können, daß die in ihrem Besitze befindlichen Spreng— stoffe zu keinem verbrecherischen Zwecke dienen sollen, zu zweijähriger bis zwanzigjähriger Zwangsarbeit verurtheilt.— Im Unterhaus theilt Fitzmaurice mit, Bib Doda sei nicht definitiv zum Gouverneur vom Libanon ernannt, da England seine Ernennung nicht gebilligt habe.— Dufferin wird binnen Kurzem nach Constantinopel zurückkehren. Derselbe hat alle Instruktionen betreffs der Reformen in Armenien. Dublin, 9. April. Der Prozeß gegen die des Mordes im Phönixpark Angeklagten hat heute vor dem Schwurgerichte begonnen. Spanien. Madrid, 9. April. Die Ver⸗— handlungen mit Berlin wegen des deutsch— spanischen Handels- Vertrages sind wieder in vollem Gange; gegenwärtig findet starker De— peschenwechsel statt. Türkei. Constantinopel. Der Minister— rath unterbreitete dem Sultan den von ihm durchberathenen Eutwurf betr. die Tabaksregie. Rußland. Petersburg. Das russische Kaiserpaar wird vor der Krönung noch eine Rundreise in Rußland vornehmen. Egypten. Kairo. Dufferin hat energisch gegen die Langsamkeit in der Ausführung der Gerichtsreform remonstrirt. In Folge dessen haben Auseinandersetzungen stattgefunden, welche möglicherweise zu einer Ministerkrisis fuhren. Amerika. New-Pork, 8. April. Man hat hier eine irische Dynamitschule, in welcher eine Anzahl junger Leute in der Fabricirung und Handhabung des Dynamits und anderer Explo⸗ sionsstoffe ungenirt durch Professor Mezzeroff unterrichtet wurden, geschlossen. Mezzeroff hat sich nach Frankreich eingeschifft, wo er im Lause dieser Woche eintreffen wird, um vermuüthlich dort seinen Unterricht fortzusetzen. — Die Compagnie Freiwilliger, die angeb— lich von den Apache-Indianern in New⸗Mexiko massacrirt sein sollte, befindet sich, nach hier eingegangenen Nachrichten, in Sicherheit, aber in einer gefährlichen Lage. Aus Stadt und Land. U.-v. Friedberg. An den Vorstand des Vereins für Handels- und gemeinnützige Zwecke ist folgende Mit— theilung der Königl. Eisenbahndireetion Hannover, datirt 3. April, gelangt: In Verfolg Ihres gef. Schreibens vom 12. v. Mts. haben wir heute die Güter Expeditlon Friedberg angewiesen, die in anliegendem Tableau ver⸗ zeichneten Frachtsätze, anstatt der bisher gültig gewesenen höheren Taxen, für den Güterverkehr nach und von den bezüglichen Bayer. Stationen der Frachtberechnung zu Grunde zu legen. Vom 1. k. Mts. an tritt der neue Hannover- Vayer. Verbands-Güter Tarif in Kraft. Be⸗ denkt man, daß die Strecke Friedberg- Hanau im Herbste 188 1 eröffnet worden ist, der neue Hannover⸗Baper. Verbands Güter Tarif am 1. Mai 188 3 in Kraft treten wird, so ist hieraus ersichtlich, daß die Tarlf⸗Arbeit „ohne Ueberstürzung“ zu Stande gekommen ist. Die⸗ jenigen Handeltreibenden unseres Platzes, die hierbei besonders interessirt sind, werden sich auf Grund des neuen Tarifs leicht ausrechnen können, was sie an Fracht in der vorausgegangenen Zeit erspart hätten, wenn schon 1881 mit Eröffnung des Betriebs der Linle Friedberg-Hanau auch der erwähnte neue Güter-Tarif in's Leben getreten wäre. . Vad- Nauheim. Die am 8. April auf dem Johannssberge stattgehabte General-Versammlung des Taunuselubs Wetterau erfreute sich eines ziemlich zahlreichen Besuches. Ueber die Hauptgegenstände der Tagesordnung:„Beitritt zum Verband deutscher Touristen— Vereine und Errichtung eines Thurmes auf dem Winter— stein“ entspann sich eine lebhafte Debatte. Nach längerer Diseussion wurde der Beschluß gefaßt, dem Verband deutscher Touristenvereine beizutreten, da die Opfer, die der Verein zu bringen hat, äußerst gering seien und von den zu erwartenden Vortheilen weit überwogen werden. Der Verband strebt nämlich u. A. Ermäßigung von Fahr— preisen auf Eisenbahnen, Dampfschiffen und in Gasthöfen an, welche Vergünstigung jedem Mitgliede des Taunus⸗ elubs Wetterau später zu Gute kommen kann. Bezüglich des Thurmbaues wurden die früheren Beschlüsse der Generalversammlung, die sich für das Projeet aussprachen, einfach bestätigt und der Vorstand ersucht und ermächtigt, die Bewohner der Umgebung zu freiwilligen Gaben ein— zuladen, überhaupt das Unternehmen energisch zu be— treiben. Außerdem sollen die Redactionen der in Fried— berg und Bad-Nauheim erscheinenden Blätter ersucht werden, freiwillige Belträge entgegenzunehmen und die Geber zu veröffentlichen. Die von Bezirksbauaufseher Zörb J. aufgelegte Skizze des Aussichtsthurmes fand allgemeinen Beifall. Darnach wird der Thurm, bei einem Durchmesser von 3,40 Meter, 13 Meter hoch; die Kosten sind auf höchstens 1300 Mark veranschlagt. Wenn die Sammlungen ein günstiges Resultat liefern, soll nächstes Frühjahr mit dem Bau begonnen werden. Zum Schlusse wurde ein neuer Vorstand gewählt, welcher— in Anbe— tracht der nothwendigen Entfaltung einer größeren Thätig— keit— um 2 Mitglieder verstärkt wurde. In den Vor— stand wurden gewählt: für Friedberg: Bürgermeister Sertba, Seminarlehrer Wahl, Taubstummenlehrer Schneider, Kaufmann L. Weis; für Bad Nauheim: Postmeister Foucar, Lehrer Reuß, Rentier Chr. Grünewald, Hoftapezier Blensdorf. Allerlei. Pest. Die Nachricht, daß die wegen Verdachts der Ermordung des Präsidenten Mallath verhafteten drei Individuen die That eingestanden haben, bestätigt sich nicht; dieselben beharren vielmehr beim Leugnen. Die Recherchen nach dem vierten Verdächtigen, Spanga, sind bis jetzt erfolglos geblieben, denn auch die Depesche, daß Spanga in Triest verhaftet worden sei, entspricht nicht den Thatsachen. Es ist dort allerdings ein Mann ver— haftet worden, der Aehnlichkeit mit dem steckbrieflich Ver— folgten hatte. Man hat ihn indeß, da er der Gesuchte nicht war, am selben Abend wieder freigelassen. Rom, 7. April. Bei Moricone(in der Nähe von Paffocorese) hat eine Explosion stattgefunden. Die Unter— suchung zur Feststellung des Thatbestandes ist im Gange. Wie es heißt, soll das Unheil durch Unvorsichtigkeit her— beigeführt worden sein, indem ein Arbeiter mit einem offenen Lichte sich in den Keller des betreffenden Hauses, in welchem Pulvervorräthe lagen, begab, um Werkzeuge zu holen. Die Zahl der sämmtlich aus den Abruzzen gebürtigen Arbeiter, welche sich in dem Hause befanden, betrug 47, von diesen wurden 18 getödtet, 24 verwundet. Warschau, 9. April. Nach einer hier eingegangenen Depesche aus Mohylew(Podolten] ist der Bahnverkehr auf sämmtlichen südwestlichen Linien vollständig sistirt; weßhalb, wird nicht gesagt. Gemeinderathssitzung. St. Friedberg, 9. April. In der heutigen Sitz ung wurde zunächst über das Resultat der Versteigerung von Brunnenständern, Pumpen ꝛc. berichtet und beschlossen, dieselben einer nochmaligen Versteigerung auszusetzen. Nach§ 17 des Reichsgesetzes über Abwehr und Unter- drückung von Viehseuchen ist die Ueberwachung der Vieh- S S. 93 Nr, M o märkte den beamteten Thierärzten übertragen und in der Ausführungsverordnung wird bestimmt, daß die Kosten hierfür den Unternehmern zur Last fallen. Ein zu diesem Behufe vorgelegter Vertrag mit Herrn Dr. Gebb, worin demselben für diese Funktionen eine Pauschsumme von 50 M. Für die Ueberwachung der Pferde— märkte wird Vergütung Seitens des Pferdemarkteomités des Gemeinderaths. im Besonderen geleistet. Nachdem die Firma A. Aird in Berlin die Einleitung des gerichtlichen Concurs Ver⸗ fahrens über ihr Vermögen angezeigt hat, wird beschlossen, den Concursverwalter um schleunige Vollendung der noch rückständigen Arbeiten zu ersuchen. Den Verbrauch von Petroleum Seitens des Glöckners betreffend, wurde be— schlossen, für denselben einen Maximalbetrag von 10 M. jährlich zu bewilligen. Der Vorsitzende berichtet nun über den Stand der Verhandlungen mit der Grafl. Solms Rödelhbeim'schen Rentkammer in Assenheim wegen Abtretung von Gelände zur Erweiterunz des Friedhofs. Die Stadt erwirbt von den hiesigen Vereinigten Armen— fonds drei Grundstücke in Fauerbacher Gemarkung mit einem Flächengehalt von rund 17,800 OHJMeter. Diese drei Grundstücke werden dem Herrn Grafen von Solms— Rödelheim als Tauschobject gegeben für einen Theil seines Grundstücks, welches unmittelbar hinter unserem Kirch— hof liegt, in einer Breite von 77 JU Meter, mit einem ungefähren Gehalte von 14,000[J Metern. Der Ge— meinderath ertheilt seine Genehmigung zu diesem Tausch— vertrage und soll der Ankauf der fraglichen Grundstücke von den Vereinigten Armenfonds alsbald vollzogen werden, damit womöglich noch diesen Spätherbst die Erweiter— ung des Friedhofs vorgenommen werden kann. Gerichtssaal. Bad⸗Nauheim. In der Donnerstag den 29. März stattgefundenen Schöffengerichtssitzung wurden in folgen— den Fällen erkannt: 1) Valentin Sprengel und Moses Rosenthal von Bad-Nauheim, angeklagt wegen Drohung, Sachbeschädigung und Körperverletzung, wurde Valentin Sprengel, wegen Drohung in eine Geldstrafe von 20 M. und wegen Sachbeschädigung in eine solche von 15 M. verurtheilt und der Angeklagte Moses Rosenthal, wegen Körperverletzung in eine Geldstrafe von 20 Mark, sowie in eine Geldbuße von 3 M. und jeder in die Hälfte der Kosten verurtheilt; 2) Joh. Werner 11. und dessen Sohn Peter Werner von Ober-Mörlen, angeklagt wegen Be— leidigung, wurden jeder in eine Geldstrafe von 15 M., sowie in die Hälfte der Kosten verurtheilt; 3) die Sache gegen Christian Schäfer Eheleute von Dorheim, ange— klagt wegen Beleidigung, wurde, weil ein Zeuge nicht erschtenen, vertagt; 4) in der Sache H. Schneider IV. von Ober-Mörlen, wegen Störung der Sonntagsfeier, zog der Angeklagte den Einspruch vor dem Termin zu— rück; 5) in der Sache gegen die Schüler Julius Bittong, Reinhard Weitz, Karl Mäller und Fritz Reinhard, sämmt— lich von Bad-Nauheim, angeklagt wegen angeblicher Ruhe— störung, wurde die Anklage von der Staatsanwaltschaft vor Beginn der Hauptverhandlung zurückgezogen. Bad⸗Nauheim. In der Donnerstag den 19. April stattfindenden Schöffengerichts-Sitzung kommen folgende Fälle zur Aburtheilung: 1) die Strafsache gegen Jakob Schmidt von Breungeshain, wegen Ruhestöruag; 2) die Strafsache gegen Konrad Phllippi und Philipp Rüfer von Wisselsheim, wegen Hausfriedensbruchs; 3) die Strafsache gegen Jakob Morschel von Ober— Mörlen, wegen Körperverletzung; 4) die Strafsache gegen Margarethe Dietz von Schwalheim, wegen Ruhestörung; 5) die Privatklagesache des Gottfried Gillmann von Steinfurth gegen Georg Döring von Steinfurth, wegen Beleidigung; 6) die Privatklagesache des Joh. Emmel von Romrod gegen Heinrich Schnabel von Schwalheim, wegen Beleldigung. Gießen. Schwurgerichtsverhandlung vom 6. und 7. April gegen: 1. Heinrich Möser's Ehefrau von Staden, 2. Marie Griesemer, ledig von da, 3. Johannes Grie— semer's Ehefrau von da, wegen Meineids und Anstiftung zum Meineid. Die Geschworenen erkannten sämmtliche Angeschuldigte für schuldig und wurden demgemäß ver— urtheilt: J. Heinrich Möser's Ehefrau in eine Gesammt— zuchthausstrafe von 4 Jahren und Aberkennung der bür gerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren; 2. Marie Griesemer in eine Gesammtzuchthausstrafe von 5 Jahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren; 3. Johannes Griesemer's Ehefrau in eine Zuchthausstrafe von 2½¼ ę wJahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren. Sämmtlichen Verurtheilten wurde auch die Befugniß abgesprochen, je wieder als Zeugen und Sachverständige eidlich vernommen werden zu konnen. Verloosungen Sachsen-Meiningen fl. 7 Loose von 1870. Gewinnziehung vom 2. April 1883.— Heimzahlung am 2. Juli 1883. Serie 9928 Nr. 32 fl. 4000. S. 9372 Nr. 14 fl. 2000. S. 4479 Nr. 4, S. 6595 Nr. 36, S. 8403 Nr. 3, S. 9915 Nr. 46 à fl. 300. S. 531 Nr. 31, S. 531 Nr. 2, S. 558 Nr. 29, S. 718 Nr. 7, S. 1833 Nr. 49, S. 2580 Nr. 47, S. 2861 Nr. 34, 5165 Nr. 42, S. 6595 Nr. 24, S. 7970 Nr. 4, ee e Nr. 16 à fl. 50. S. 438 Nr. 16 41, S. 558 934 Nr. 9, S. 2169 Nr. 12, S. 2284 2515 Nr. 18, S. 3235 N. 21, S. 4037 105 Nr. 1, S. 5165 Nr„„ S 0 5401 Nr. 49, S. 5501 Nr. 17, S. 6198 Nr. 34, S. 6208 Nr. 3, S. 7007 Nr. 38, S. 7168 . 18, S. 7328 Nr. 42, S. 7882 Nr. 16, S. 8302 Nr. 4, S. 8381 Nr. 26, S. 8403 Nr. 4, S. 8526 Nr. 3, N g 8. 9820 Nr. 24 35 à fl. 20. Auf alle übrigen in den am 1. März gez. Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführ ten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 8. Oester reich. 4pCt. fl. 250⸗Loose von 1854. pro Jahr gezahlt werden soll, findet die Genehmigung! Gewinnziehung vom 2. April 1883.— Heimzahlung am 30. Juni 1883: Serie 2485 Nr. 27 fl. 100,000, S. 57 Nr. 13 fl. 20,000. Auf alle übrigen in dem am 2. Jan. 1883 gezogenen Serien: 57 70 300 620 721 754 909 1072 1122 1124 1137 1206 1217 1359 1392 1425 1720 1730 1743 1899 1937 1939 1999 2191 2226 2228 2366 2439 2441 2485 2495 2651 2692 2930 2972 2977 3156 3163 3212 3482 3506 3833 enthal⸗ tenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 300. Handel und Verkehr. Friedberg, 11. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Frtedberg, 10. April. Fruchtbericht. Walzen M. 19 ½, Korn M. 15½, Gerste M. 14— 16, Hafer M. 12— 13. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Grünberg, 7. April. Fruchtpreise. Welzen M. 18.72, Korn M. 15.88, Gerste M. 13.60, Hafer M. 12.80, Erbsen M. 20., Kartoffeln M 8.86. Gießen, 10. April. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund Mk. 1.00- 1.05, Eier per Stück 4—5 Pfg., Käse per Stück 5—5 Pfg, Tauben per Paar Mk. 1.00 0.00, Hühner per Stück Mk. 1.00 bis 1.50, Hahnen per Stück Mk. 1.30 2.00, Enten per Stück Mk. 2— 2.50, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 Pfg. Kuh- und Rindfleisch 56 60 Pfg., Kalbfleisch 50 bis 56 Pfg., Schweinefleisch 62—64 Pfg., Hammelfleisch 66—70 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 8.00- 9.00. Zwiebeln per Centner Mk. 5 7.00. Frankfurt, 9. April. Frankfurter Produktenbörse. (Offieielle Notirungen.) Weizen fester, eff. hies. und Wetterauer M. 20.— 20.25, fremder M. 20. 23.50, per diesen Monat M. 20. Roggen fester, eff. hies. M. 14. 14.50, fremder M. 14.— 15.50, per diesen Monat M. 14.25. Gerste fester, eff hies. und Wetterauer M. 17.50 18.50, fremde M. 18.— 20. Hafer fester, eff. hies. M. 12.—13., fremder 12.25— 14.50, per diesen Monat M. 12.50. Rüböl unverändert, eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. M. 41. Branntwein eff. ohne Faß M. 46.— Mehl Nr. 1. M. 39., Nr. 2 M. 37. Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 24. Roggen⸗ mehl 0/1!(Berl. Marke) M. 23.— 23.50, 1.(Berl. Marke) M. 21.50, II. do. M. 18. Frankfurt, 9. April. Viehmarkt. Der Zutrieb in Ochsen bezifferte sich auf ca. 370 Stück. Der höchste Preis, welcher für beste Stücke erlöst wurde war M. 66. per Ctr. Schlachtgewicht, 1. Qual. wurde zu M. 63.—65., 2. Qual. zu M. 60. verkauft und verblieb noch ein er— heblicher Rest, etwa 70 Stück. Kühe und Rinder waren ca. 300 Stück angetrieben, 1. Qual. zu M. 56.— 58., 2. Qual. zu M. 48.—50. Für Kälber, die in Zahl von 314 Stück vorhanden waren, stellte sich 1. Qual. 58— 63 Pf., 2. Qual. zu 48 Pf. per Pfd. Hämmel waren annähernd 150 Stück angetrieben und wurden dafür die Preise des Vormarktes gelöst, 1. Qual. 66 Pf., 2. Qual. 50 Pf. In Schweinen blieb der Zutrieb in der Woche ziemlich auf der seitherigen Höhe(etwa 650 Stück) und wurden Prima Hannoveraner mit 62 Pf., Landschweine mit 61 Pf. bezahlt. Mainz, 6. April: Viehmarkt vom 30. März bis 5. April. Zugetrieben waren: 10 Farren M. 54., 99 Ochsen 1. Qual. M. 72., 2. Qual. M. 68., 221 Kühe 1. Qual. M. 66., 2. Qual. M. 60.- 65., 260 Kälber M. 65., 410 Schweine M. 52.—59. Alles per 50 Kgr. In verschiedene Tagesblätter ist neuerdings eine Mit— theilung aufgenommen worden, in welcher, anknüpfend an die jüngst in Berlin vorgekommene Exmordung und Beraubung des Briefträgers Cossäth, darauf hingewlesen wird, daß die Reichspost nach dem Postgesetze u. A. auch „in Fällen von Raub für Geldsendungen nicht aufkomme.“ Diese Ansicht ist, wie uns seitens der Oberpostdirection mitgetheilt wird, nicht zutreffend. Die Postverwaltung haftet vielmehr nach dem Gesetze über das Postwesen des deutschen Reichs vom 28. October 1871 für Verluste⸗ durch Raub oder Diebstahl dem Publikum unbedingt, Im Weiteren haftet die Postverwaltung im deutschen Reiche auch unbedingt für Verlust und für Beschädigung von Postsendungen durch Zufall oder durch höhere Ge— walt, mit Ausnahme des einzigen Falles, in welchem der Schaden durch die unabwendbaren Folgen eines Naturereignisses entstanden ist. Bremen. Nach amtlicher Verfügung ist fortan die gesammte deutsche Post nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika mit den Mittwochs und Sonntags von Bremen, Donnerstags und Dienstags von Southampton abgehenden Dampfern des Norddeutschen Lloyd zu be⸗ fördern, wenn die Absender nicht ausdrückeich es anders bestimmt haben. Geld⸗Cours. Frankfurt am 10. April 1883. 20-Frankenstücke. 16. 20—24 do. in 16 19-23 Englische Sovereigns.„„ Russische Imperi ales. 16. 71—76 Ducaten.„3— 8 9. 65Gluf 8 d af, Dollars in Geld J6ruelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 14. April 1883. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 5 Min. Samstag Morgens 8 Uhr— Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 45 Min. Sabbathausgang 7 Uhr 40 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 15. Morgens 6¼ Uhr, Nachmittags 5½ Uhr. April ab 2 Art, w thekenb in der gewah keine 2 115 8 — A Helm dasig sind falls Wohl zum Urku 1401 sollen Juledb öffentl Fr roduktenbötse. eff. hies. und . 50, per bies. N. ll. dien Monat uer M. 17.50 ter, eff, hies. diesen Monat Faß hies. in dein eff. ohne 5 M. 37, 0 8 Rog en⸗ (Berl. Mare Der Zuttieb Der höchste e war M. 66. M. 63.—60,, noch ein er⸗ kinder waren N. 56.— 58, in Zahl von „Qual. 58— ammel waren den dafür die Pf., 2. Qual, in der Woche 50 Stück) und Landschweine — 30. März bis 1 M. 54., 90 8., 221 Kühe „0b Kälber per 50 gr. ings eine Mit⸗ a anknüpfend mordung und uf hingewlesen he u. A aut t auftomme.“ setpostdirectio ostverwaltung das Postwesen für Merluse um unbedingt. im deutschen d Beschädigung ch höhere G 8, in welchen Folgen eines 5 des Art. 28 des Gesetzes vom 21. Februar 1852, Edictalladung. Nachdem die Ausführung der Zusammenlegung der Grundstücke in Flur 1. und Flur 11. der Gemarkung Kloppenheim beschlossen worden ist, wird dieses hiermit bekannt gemacht und Aufforderung erlassen, unter Vorbestimmung einer zerstörlichen Frist von drei Monaten: 1. für die Grundbesitzer, welche noch nicht in dem Grundbuch oder Mutationsverzeichniß eingetragen find, ihren Eintrag zu erwirken; für die ohne Erwerbtltel eingetragenen Besitzer, zur Herstellung der Vermuthung für die Gewißheit ihres Eigenthums, ihre Erwerbtitel nach Vorschrift den auf ihren Namen lautenden Einträgen bei⸗ schreiben zu lassen; für Diejenigen, welche vermöge einer erhobenen Klage, oder vertragsmäßigen Eigenthumsvorhalts, auflösender Bedingung, Endtermins oder einer Zweck⸗ bestimmung, Anspruch auf demnächstigen Rückfall eines der Zusammenlegung unterworfenen Grund⸗ stücks bilden, ohne diesen Anspruch im Grundbuch genügend gesichert zu haben, die Klaganstellung, beziehungsweise ihren Anspruch auf Rückfall ge⸗ nügend nachzuweisen; für die Obereigenthümer und Fideicommißberech— tigten, deren Rechte im Grundbuch noch nicht ge—⸗ wahrt sind, dieselben eintragen zu lassen; für Diejenigen, welche nicht in den öffentlichen Hypothekenbüchern oder Grundbüchern eingetragene Pfandrechte, Eigenthumsvorbehalte, Revocatlons-, Resolutions oder Nichtigkeitsrechte, Separations⸗ oder andere Sicherheitsrechte, welche auf den zur Zusammenlegung bestimmten Grundstücken haften, in Anspruch nehmen, dieselben urkundlich nachzu⸗ weisen und aufzeichnen zu lassen, und für Diejenigen, welche dergleichen in den öffentlichen Büchern ein⸗ getragene Rechte für erloschen halten, dieselben löschen zu lassen; für Diejenigen, welche bei der Zusammenlegung zu beachtende Real- oder persönliche Servituten (Dienstbarkeiten), Nutznießungs:, Brautgabs-, Leib⸗ zuchts⸗ und Auszugsrechte auf solchen Grundstücken anzusprechen haben, dieselben anzumelden und durch Urkunden oder Anerkennung des Besitzers des be— lasteten Grundstücks nachzuweisen, Alles unter dem Rechtsnachtheil, daß auf Rechte dieser Art, welche weder in den öffentlichen Grund- und Hypo⸗ thekenbüchern, noch in den in Gemäßheit der Anmeldung in der vorbestimmten Frist aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt sind, bei der stattfindenden Zusammenlegung keine Rücksicht genommen werden wird. Vilbel den 19. März 1883. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin. 8 1183 Oeffentliche Aufforderung. Ansprüche an das auf dem Namen des abwesenden Heinrich Schnarr J. von Wohnbach stehende, in der dasigen Gemarkung gelegene Item, Flur III. Nr. 5, ind innerhalb zwei Monaten dahier anzumelden, gegen— falls dasselbe als von den Georg Grebs Eheleuten zu Wohnbach, jetzt deren Erben, ersessen angesehen und die zum Eintrage in's Mutatlonsverzeichniß erforderliche Urkunde ausgestellt wird. Hungen den 7. April 1883. Großherzogliches Amtsgericht Hungen. M a y. 1395 Klös. 92 0 Güter-Verpachtung. 1401 Freitag den 13. April, Vormittags präeis 9 Uhr, sollen die Güterstücke der Vereinigten Armenfonds in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung nochmals öffentlich meistbietend verpachtet werden. Friedberg den 10. April 1883.. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. J. V. d. B.: Steinhäußer, Beigeordneter. Bekanntmachung. Freitag den 13. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die Brunnenständer, Pumpen, Reservoirs ꝛc. nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 10. April 1883. a Großherzogliche Vürgermeisterei Friedberg. d Steinhäußer, Beigeordneter Holz-Versteigerung. 1392 Montag den 16. April d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Holzhauser Gemeindewald, Distrikt Spieß: 4550 Stück Eichen⸗Reis holzwellen, 650 Nadel⸗Wellen versteigert werden. Holzhausen den 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Holzhausen. Ried. 900 5 Arbeits-Versteigerung. reitag den 13. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr nen auf dem Rathhause zu Hoch⸗Welsel Macsiehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben 1 M. Pf aurerarbeit laut Kostenübersch. 95 Erd⸗ und Handarbeit 19155 13 5 Lieferung von Mauersteinen 32.— 5„ hydraulischem Kalk 11. 20 „ Russensteinen 9. 20 7„ 1 Tonne Cement 10. 50 55„ Mauersand 11.— „„„ 20 lfd. in glasirten Stein⸗ gutröhren 24. Butzbach den 10. April 1883. Der Bezirksbauaufseher 1405 ä Holzversteigerung. 1408 Dienstag den 17. April d. J. sollen in dem Ost⸗ heimer Gemeindewald nachstehende Holzsortimente öffent— lich versteigert werden: 3 Eichen⸗Stämme, 16 bis 31 em Durchmesser, 3 bis 7m Länge, 418 Nadelholz-Stämme, 14 bis 41 em Durchmesser, 3 bis 17 m Länge, 132,43 Festmeter Inhalt, 1 Birken⸗Stamm, 28 em Durchmesser, 8 m Länge, 0,49 Festmeter Inhalt, 140 Nadelholzderbstangen, 6 bis 11 em Durchmesser, 8 6 bis 13 m Länge, 9,22 Festmeter Inhalt, zu Leiterbäumen geeignet, 55 Reisstangen, 5 em Durchmesser, 2 bis 6 m Länge, 0,36 Festmeter Inhalt, 3,5 Raummeter Buchen-Scheiter, 26 0 Nadelholz, 4 Buchen-Knüppel, 66,6 0 Nadelholz-Knüppel, 200 Wellen Buchen-Reisig, 1500 Nadelholz-Reisig, 4 Raummeter Buchen⸗Stöcke, 110,6 5 Nadelholz⸗Stöcke. Zusammenkunft Vo neuen Pflanzgarten. Ostheim den 8. April 1883. Schneider, Die Dampf-Kaffeebrennerei von A. Zuntz sel. Wwe. S 2:„ Sonn a. Rh. e Berlin C. Gegründet 1837. 2 esründet!837. 3 8 3 bringt ihre Speelalitäten Gebr. Java ⸗Kaffee's in empfehlende Erinnerung. Ia. gebr. Java Kaffee 1.60 Mark in Packeten von/ und ¼ Kilo. Jedes Packet ist mit meiner Firma und Schutzmarke versehen. Niederlage in Friedberg bei Herrn M. Eckstein. 5„ rrauß Altenstadt bei Herrn W. Weith. Bönstadt bei Herrn A. Haas Elias Müller. Butzbach bei Herrn Z. Liltenstein. Dorheim bei Herrn Johs. Braun. Echzell bei Herrn S. Simon Wittwe. Grünberg bei Herrn J. Weifenbach. Heldenbergen bei Herrn Moses Strauß. Homburg v. d. H. bei Herrn Ferd. Datz. Hungen bei Herrn A. Buch. Lich bei Herrn H. Zimmer N Nauheim bei Herrn Geo. Ph. Ludwig. Klein⸗Karben bei Herrn S. Ortenberger. Nieder ⸗Florstadt bei Herrn Michel Adler. Nieder⸗Weisel bei Herrn H. Heinemann. Nieder- Wöllstadt bei Herrn Tobias David. Ostheim bei Herrn S. Kaufmann. Rodheim v. d H. bei Herrn D. Stern l. Schotten bei Herren S. Kaufmann Söhne. Ülsa bei Herrn Georg Gottwalls VII. Vilbel bei Herrn C. H. Kullmann. und bei Herrn 1307 Reparatur meines Bei der ke keinerlei Unterbrechung, trieb der Apotheke Geschäftsräume bei Die Apotheke steht dem v zur Verfügung. indem d erehrten Publikum jeder Ze C. Görtz. 842 rmittags 9 Uhr am Ostheimer Bürgermeister. FEFEFVFFFECECCCC Hofapotheke zum Engel Hauses erleidet der Be⸗ dem Bauen nicht berührt werden. 3 * — 2 Landwirthschaftliche Creditbauk. 1394 Bei der heute vor Notar und Zeugen stattgehabten Verloosung unserer 4½%(Seitens des Inhabers) un⸗ kündbaren Hypotheken-Antheilscheine wurden nachstehend verzeichnete Stücke im Betrage von a M. 120,400. zur Rückzahlung per 1. Angust 1885 bestimmt. Serie Ib M. 6400. St. 64 à M. 100. Lit. G. Nr. 77 82, 85, 88, 89, 91, 93—4, 978, 100—1, 103, 5, 6, 1013, 15, 18 bis 21, 28—25, 28, 30—1, 35, 37—8, 40-2, 46, 48, 1507, 67-8, 70, 72, 74, 76 7, 83, 85, 87 bis 8, 92-3, 95. Serie le M. 32,000. St. 170 à M. 100. Lit. G. Nr. 203, 7, 9, 23, 25, 30, 34—5, 38, 40-3, 246—7, 52, 54, 56—7, 63—4, 6871, 74—5, 789, 83, 87—8, 91, 293—4, 96 bis 300, 3045, 9—10, 19—20, 24, 27— 9, 36, 38, 41, 344, 46, 49, 51, 63, 68, 71, 74, 82—3, 878, 91, 93, 96, 98—9, 403, 4, 6, 7, 10, 13, 17—9, 21, 23—4, 26—8, 30—7, 41—54, 457-63, 67—8, 74 bis 7, 85—6, 501, 4, 6—9, 11, 13, 15, 19, 21—2, 525—7, 2930, 32—3, 35, 37, 42, 44—5, 479, 514, 57-60, 563, 65, 73—4, 76, 81, 84 5, 87, 93, 97-8, 600, St. 14 à M. 500. Lit. H. Nr. 568, 61, 80 2, 91, 94—5, 97, 101, 7, 50, St. 8 à M. 1000 Lit. J. bis 2, 42. Serie II M. 64,000. St. 240 à M. 100. Lit. G. Nr. 602-5, 7—9, 15—6, 18, 20—2, 626—7, 31—2, 34—41, 43—4, 46, 48 bis 55, 57—9, 62—4, 666—8, 70, 73—4, 78-9, 845, 88-91, 95-707, 709-38, 740, 42—9, 51, 54, 56—7, 61—2, 64, 66—7, 71, 734, 76—7, 781 91, 93, 96-7, 803-9, 81, 13—4, 16, 18 bis 9, 214, 826—7, 29—38, 40, 42, 44, 479, 524, 57-8, 60—1, 863—4, 66—9, 713, 75-9, 812, 86-91, 936, 98, 900, 3, 4, 9, 12, 14, 16, 21—3, 268, 31, 39, 44, 46—7, 956—8, 66—8, 71, 757, 86 8, 92 3, 95, 99, St. 30 à M. 500. Lit. H. Nr. 173, 75—7, 81, 86—8, 92, 97 9, 207, 9-13, 15—6, 18, 20, 22—3, 29 bis 30, 37, 63, 81—2, St. 25 à M. 1000. Lit. J. Nr. 310, 12—4, 17, 21, 23 bis 5, 328, 32—5, 39—40, 412, 17, 30, 40, 42, 44—5, 47-8. Serie VII N. 18.000. St. 55 à M. 150. Lit. D. Nr. 2, 3, 59, 1620, 26 28, 32, 35, 38, 417, 51—2, 547, 63—6, 68, 701, 737, 7981, 87—8, 90, 92, 96—8, 100, 148, St. 9 à M. 500. Lit. E. Nr. 1, 2, 11 67, 69, St. 8 à M. 1000. Lit. F. Nr. 1, 26, 45, 52, 72, 83, e, ee Ferner kündigen wir nachstehend verzeichnete M. 109,600 unserer 4½% kündbaren Hypotheken-Antheilscheine zur Rückzahlung per 15. August 1883: St. 256 à M. 100. Lit. A. Nr. 1256, St. 78 à M. 500. Lit. B. Nr. 178, St. 46 à M. 1000. Lit. C. Nr. 39—41, 46—51, 124 bis 6, 139, 152, 57—62, 279 304. Sämmtliche verlooste und gekündigte Stücke können von heute ab bis 15. Juni d. J. täglich gegen neu aus⸗ zugebende 4½0%(Seitens des Inhabers) unkündbare oder gegen 4%(Seitens des Inhabers zur Rückzahlung nach einem Monat) kündbare Hypotheken-Antheilscheine unserer Bank al pari umgetauscht werden. Rückständig zur Einlösung aus früheren Kündigungen sind: St. 2 à M. 150. Serie II. Lit. H. Nr. 642—3, seit 16. November 1882 außer Verzinsung; St M. 100. Serie IV. Lit. N. Nr. 51, 436—7, seit 16. Mat 1882 außer Verzinsung. Frankfurt a. M., 7. April 1883. Die Direction: p. p. G. von Zangen. A. Otterborg. Die Tapeten-Fabrik von C. Hochstätter& Sölne in Darmstadt empfiehlt ihr reichhaltiges Lager aller Sorten Tapeten zu festen billigen Preisen. Ausführliche Musterkarten liegen bei unseren be⸗ kannten Niederlagen zur gefälligen Aus wahl offen, woselbst Aufträge zur raschen und frachtfreien Lieferung jederzeit gerne entgegengenommen werden. An Plätzen, wo Musterkarten von uns sich nicht be— finden, wollen sich thätige, solide Vertreter bei uns melden. 132¹ Uestle's Kindermehl empfiehlt W. Bernbeck. NB. Leere Büchsen werden in Zahlung zurück⸗ genommen. 1297 Zu Pfuhlfässern sich eignend, sind eine große Parthie längliche Oel⸗ fässer angekommen bei 593 Georg Groß. Nr. 79, 90, 100— 1, 20, 31 22, 23, 29, 31 ie it üfts-Empfehl ö Geschäfts- Empfehlung. Einem verehrten hiesigen und aus wärtigen Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß ich von heute an mein Geschäft auf eigene Rechnung betreibe und bitte um geneigten Zuspruch. Reelle Bedienung und billige Preise werden zugesichert. Meine Wobnung befindet sich bei Herrn Färber Wilnelm Bechstein, vis-à- vis dem neuen Schulhaus. Friedberg den J. April 1883. Hochachtungsvoll Hermann Hanstein, Lohnkutscher. L. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung, mit festen und billigsten Preisen, empfiehlt ihr stets nur in zuverlässigen guten Qualitäten auf's Reichhaltigste ausgestattetes Lager. 238 Die Dampf- Kafsee- Brennerei jon A. Cossmann in Deutz am Rhein bringt ihre Speeialltät gehr. Jnna-Kaffce in empfehlende Erinnerung. la gebr. Java-Kaffee per Pfund M. 1.60 in Packeten von ½ und ½¼ Kilo netto Inhalt. Jedes Packet ist mit meiner Firma versehen. Niederlage in Friedberg bei Herrn L. Adler. F. Hilbreeht Wwe. und F. Weinl. P. S. Für Pesasch wird mein Kaffee unter Aufsicht des Rabbinats der Synagogen-Gemeinde Cöln, Sr. Hochwürden des Herrn Rabbiners Dr. Frank in Cöln gebrannt und jedes Packet mit dem Siegelverschluß des obigen Herrn Rabbiners versehen. 1293 Ich bescheinsge hiermit, daß die Familie A. Cossmann in Deutz, als streng religiös, jedes Vertrauen in Bezug auf Kaschrus verdient. Cöln, 21. März 1883. Das Rabbiunat der Synagogen ⸗Gemeinde: 1411 DDr. Frank. Damen- Mäntel- Magazin von M. Morck, Frankfurt a. M., Neue sträme 34. Sommer ⸗Saison 1883. Sämmtliche Neuheiten in Mantelets, Jaquettes, Visites, Fichus, Havelocks, Rotonden, Regen⸗ mänteln ꝛc. ꝛc. sind vorräthig. Bestellungen nach Maaß ohne Preisaufschlag in kürzester Zeit.(9313.) Weber& Mübenach's Nachfolger, (J. W. Schenk), Frankfurt a. M., Ober mainstrasßßse Nr. 2, Cement⸗Platten⸗Handlung u. Steinmetzgeschäft, a empfiehlt sich in der. Anfertigung von Cementböden für keller und Trottoir's, Terrazzoböden in allen Nuanzen, sowie alle in 1403 sein Fach einschlagenden Arbeiten unter billigsten Preisen und prompter Bedienung.(9316.) & Grubenholz-Versteigerung. 1406 Nächsten Freltag, Vormittags 11 Uhr, werden dahier 18 Haufen Grubenholz versteigert. Ossenhelmer Bergwerk. Gräfl. Bergverwaltung. Louis Braubach, gutzbach, Färberei und chemische Reinigung aller Arten Garderoben, Möbel- und Deeoratlonsstoffen, Schmuckfedern, Glacé-Handschuhen ze. Annahmestelle in Friedberg bei Herrn Ph. Billau, 1375 1 in Bad⸗Nauheim bei Herrn C. Hartmann, 5 Alieeplatz. 1343 1391 In Friedberg bei Carl Bindernagel ist zu haben: Um in allen Lebensverhältnissen besser fortzukommen und den Anstand zu beobachten: Fr. Meyer, Neues Complimentirbuch. Enthaltend: 94 Glückwünsche bei Neujahrs⸗, Nameus⸗ und Geburtstagen, 15 Liebesbriefe, 20 Gedichte bei Geburtstags⸗Feierlichkeiten und 20 belehrende Abschnitte über Anstand, Feinsitte und den gesellschaftlichen Umgang. Dreißigste Auflage. Preis 1 M. 25 Pf. Erust'sche Buchhandlung in Quedlinburg. Wer liefert Gee g g 395 Esskartoffeln, 8 dilligst 1404 untere Elage meines Gartenhauses, 6 inelnandergehende Zimmer, abgeschlossenem Corridor, nebst großem Antheil Garten, ist sofort zu vermiethen. Auf Wunsch kann auch Stallung und Remise dazu gegeben werden. 1409 L. HMHanau. Zu verkaufen: 2 Pferde mit Geschirr, 3 llerrschaftswagen. 3 Wirthschaftswagen. Von wem? zu erfragen bei Haasenstein& Vogler in Frankfurt(Main).(H. 6885.) b Kleesamen Prima Rothklee, prima Provencer Luzerne in bekannten seidenfrelen Qualitäten bei 819 Wilhelm Fertsch. 3 91 2 Der zweite Stock meines vis-à-vis der Post gelegenen Hauses ist anderweit zu vermiethen und bis 1. Jult beziebbar. Waggonweise? Off. und Muster gefl. sofort an Albert (H. 6922.) Sommerpantoffeln, große Auswahl, billigst bet Hermann in Kirchberg Rheinprov.). „Von heute an Prima Lagerbier N Henn& Jumin. Theater in Friedberg. (Im Casinosaal.) Mittwoch den 11. April 1883: Die Tochter Belials. Konkurrenz-Preis Lustspiel in 5 Aufzügen von Kneise l- Freitag den 13. April: Die zärtlichen Verwandten. Lustspiel in 3 Aeten von Benedix. Sonutag den 15. April: Die Grille. Ländliches Charakterbild in 5 Aufzügen von Charlotte Birch-Pfeiffer. Kassenöffnung ½8 Uhr.— Anfang 8 Uhr. Das Nähere durch die Zettel. Turnverein. Versammlung bei Herrn Gg. Ulrich Donners— tag, 12. April, Abends 8 ½ Uhr. Tagesordnung: Bericht über den letzten Gauturntag. in Gießen. Rechnungsablage. Be— rathung des Voranschlags. 5 77 Verein für Handels- und ge— meinnützige Zwecke. Versammlung in der„Reichskrone“ Samstag⸗ den 14. April, Abends 8 ½ Uhr. Tagesordnung: Bericht über die Rechnung von 1882. Die städtische Erhebung am Bahn- übergang. Verschiedene Mittheilungen. Neuwahl des Vorstandes. 99 Erscheinen erwünscht. 1398 1410 c Eine Zirkelsaͤge mit Gußgestell sammt Zubehör steht billig zu verkaufen. Näheres bei Fw... 8 Einen Break, noch in gutem Zustande, verkauft billig im Auftrag. 12⁴⁰ 285 Pr. Kirehotrer, Spez. Arzt in Straßburg, heilt Bettnässen, Blasenleiden e e Gesucht auf sofort eine zuverlässige Handschuhnäherin, dauernde Veschäftig— ung zugesichert, bei Josef Pogatschnig, 2 Handschubfabrik in Cobleuz a. Rhein.. Bur für Einfassungen, eine große Parthie wird gesucht von 1353 C. C. stullmann 1396 in Vilbel. Strümpfe und Socken 274 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich „ 1402 Danksagung. Allen, welche unserer lleben unvergeßlichen Frau Helene Goldbeck die letzte Ehre erwiesen, sagen herzlichen Dank. Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. CCTT—T—T—T—TPTCTCTCTCTCT0TCT0TCTCTCTCTTTTTT ccc Todes-Anzeige. Verwandten und Freunden die traurige Mit⸗ theilung, daß meine liebe Frau und unsere theuere Schwiegermutter und Schwester Frau Katharina Alles, geb. Hardt, heute Morgen um 9 Uhr nach fünftägigem schwerem Krankenlager im Herrn entschlafen ist. Bönstadt den 11. April 1883. Karl Alles, Louis Brückmann, Elise Josscaux. nächsten Samstag den 1412 Die Beerdigung ist 14. d. Mts., Nachmittogs um 2 Uhr. 1296 A. Walther, Metzger. 1204 Heinrich Diehl, Usagasse 354. Verantw. Red.: Carl Vindernagel. Druck und Verlag von Carl Vindernagel.